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Hattric / geteilte Fläche

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Radek VESELKA

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Mar 23, 1998, 3:00:00 AM3/23/98
to

Hallo !

Habe mir gerade den HLG "Hattrick" von der Fa. Holzmann gekauft.
Die Fläche ist komplett einfach aufgebaut, Jedelsky-Profil ohne Stützrippen.
Das heißt ein Profilbrett (auf der dicksten Stelle ca. 10mm dick = Schätzung
habe den Flieger nicht gerade vor mir) mit angeklebter Endfahne (Balsabrett
2mm), ohne Holm, ohne Rippen und ohne jede Verstärkung.

Leider ist sie nicht teilbar (1,5m Spw.). Ich habe mir gedacht, vielleicht
kann ich die Fläche in dem geradem Mittelstück (Fläche hat doppelte V-Form)
teilen und dann mittels z.B. dünnem Kohlerohr steckbar machen.
Die Frage ist, ob so eine "geschwächte" Fläche noch für den
Normalflugbetrieb fest genug ist ?

Hat jemand einen Hattrick und hat so etwas schon erfolgreich probiert (oder
will es probieren) ?
Für Anregungen und Tips wäre ich sehr dankbar


Grüße
Radek

Werner H. Rehm

unread,
Mar 23, 1998, 3:00:00 AM3/23/98
to

Habe den Boomer und den Hattrick von Holzmann - gleiche Fläche. Ohne Folie
bröselt das Ding bei jeder härteren Landung, mit Folie und Steckung wird
der Flieger zu schwer - Gleitleistung ist sowieso besch... - also, Gewicht
sparen und die (sehr) gute Sinkleistung nutzen. Solltest Du die
Möglichkeit haben, das Modell noch umtauschen zu können, so tausch ihn auf
den Boomer um - Rumpf ist viel massiver und die Fummelei mit Akku (max.
270mAh-besser 110mAh) Picoservos (hintereinander) bleibt Dir erspart - und
vom Leitwerk her ist das Kreuzleitwerk dem V vorzuziehen, da es besser
wirkt.
--
Grtx
Werner

Radek VESELKA <ves...@zika.co.at> schrieb im Beitrag
<6f52ce$cpp$1...@news.Austria.EU.net>...

Radek VESELKA

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Apr 2, 1998, 3:00:00 AM4/2/98
to

Hallo !
Habe jetzt die Fläche geteilt und die Steckung eingebaut. Ich habe dafür 2
Kohle-Rohre 6/8 mm je 12 cm lang und einen Kohlestab 6 mm 24 cm lang
genommen und eingharzt. Zusätzlich werde ich noch ein leichtes GFK Gewebe im
Bereich der Rohre und eine Anschlußrippe Sperrholz 2 mm anbringen. Dieser
Umbau wurde telefonisch von Herrn Holzmann (Hersteller) als tauglich
eingestuft.
Ich denke die Steckung ist stabil genung (Hochstart). Die Gewichtszunahme
bis jetzt (ohne Anschlußrippe und GFK Gewebe, ist sicher noch einiges
Gewicht) beträgt ca. 25 g.
Da ich bei den Servos (Pico 9g) und Empfänger Gewicht einspare, werde ich
vielleicht (hoffentlich) ein Abfluggewicht unter 400g erreichen.
Laut Testberich im RC Online.de sind bei diesem Gewicht noch ausgezeichnete
Flugleistungen drinn. Außerdem erscheint mir ein geringer Leistungsverlust
für die "Hutablagetauglichkeit" (1 Flächenhälfte 75cm lang) akzeptabel.
Als Akku werde ich übrigens die Panasonic 500mA NiMH Zellen verwenden. Diese
sin sehr klein (Micro) und leicht (weiß das Gewicht nicht auswendig).
Ich werde weiter berichten und bin für weitere Tips, Anregungen und
Vorschläge zum Thema Bauen und Fliegen vom Hattrick sehr dankbar
Grüße
Radek

Gerd Schweiger

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Apr 2, 1998, 3:00:00 AM4/2/98
to

Also noch ein paar Kommentare aus meinen Erfahrungen mit dem Hattrick:
1. Treib nicht zuviel Aufwand beim Bau - das paßt nicht zum Konzept. Die
Urprototypen von Werner Stark (Linz) liefen unter dem Titel "KIS" = keep
it simple.
2. Die Pico-Servos passen nebeneinander vorn in den Rumpf, wenn man sie
mit einer leichten V-Form montiert. Anlenkungen sind dann INNEN ! Hat den
großen Vorteil, daß dann der Empfänger leicht zugänglich bleibt.
3. 400g mußt Du locker schaffen. Mein Urlaubshattrick (3 Steckungen, HS80
Servos ...) kommt auf 370g. In der Luft wird sich der Hattrick für jedes
eingesparte Gramm bedanken.
4. Mit 110-er NiCads (30g) fliege ich typisch 90 Min mit einer Reserve
von 30 Min.
5. Schwerpunkt für den Erstflug wie von Rainer Holzmann angegeben, später
um MAX. 5 mm weiter nach hinten.

Viel Spaß !

Gerd

Radek VESELKA

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Apr 2, 1998, 3:00:00 AM4/2/98
to

Danke !!!!
Das war wirklich ein sehr informativer Beitrag!!!!!

Eines möchte ich Sicherheitshalber nochmals nachfragen:

Kann man den wirklich mit einem 110mA Akku so lange fliegen ???
90min + 30min Reserve !?!

Ich hätte gedacht das (vielleicht ein wenig mehr) schaffe ich mit dem 500mA
Akku.

Grüße
Radek

Gerd Schweiger

unread,
Apr 3, 1998, 3:00:00 AM4/3/98
to

Radek VESELKA wrote:
>
>
> Kann man den wirklich mit einem 110mA Akku so lange fliegen ???
> 90min + 30min Reserve !?!
> Ja, kann man. Voraussetzung ist allerdings, daß die Ruderanlenkungen leichtgängig und spielarm sind
und daß man die Knüppelbewegung auf ein Minimum beschränkt. Das kommt dann sogar wieder der
Flugleistung zu Gute. Wenn Du aber sowieso mit dem Schwerpunkt zu weit hinten bist macht ein 150-er
oder 300-er Akku sicher mehr Sinn als ein 110-er + 20g Blei.

Gerd

volke

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Apr 5, 1998, 4:00:00 AM4/5/98
to

In article <6fvdh4$n2a$2...@news.Austria.EU.net>, "Radek VESELKA"

<ves...@zika.co.at> wrote:
>Als Akku werde ich übrigens die Panasonic 500mA NiMH Zellen verwenden.
Diese
>sin sehr klein (Micro) und leicht (weiß das Gewicht nicht auswendig).

Sei vorsichtig mit dieser Akku/Servo-Kombination!
Diese Servos können pro Stück schon unter mäßiger Last nahe 1A Strom
aufnehmen, im Leerlauf schon etwa 270mA!!! (Sieht man den kleinen Dingern
nicht an, wie?) Da die kleinen NiMH-Zellen bei Stömen über 1C leicht einen
deutlichen Spannungseinbruch erleidern, kann das schon nach kurzer Zeit zu
einem erheblichen Problem führen: Eine kräftige Servobewegung verursacht
einen Spannungseinbruch, der wiederum im Empfänger einen Servo-Zucker
auslöst und der wiederum sorgt für den nächsten Spannungseinbruch: Die Katze
beißt sich in den Schwanz und der Flieger liegt im Dreck.
Ich würde lieber die Panasonic 300mAh-Zellen nehmen, die sind auch nicht
viel schwerer (11g), verkraften aber höhere Ströme, so daß man effektiv
länger damit fliegen kann. Außerdem lassen sie sich mit üblichen Ladegeräten
auch draußen nachladen, was mit den NiMHs nicht so dolle geht.

Martin Kopplow

Reply to: martin_...@sz2.maus.de


Radek VESELKA

unread,
Apr 6, 1998, 3:00:00 AM4/6/98
to

Sei vorsichtig mit dieser Akku/Servo-Kombination!
Diese Servos können pro Stück schon unter mäßiger Last nahe 1A Strom
aufnehmen, im Leerlauf schon etwa 270mA!!! (Sieht man den kleinen Dingern
nicht an, wie?) Da die kleinen NiMH-Zellen bei Stömen über 1C leicht einen
deutlichen Spannungseinbruch erleidern, kann das schon nach kurzer Zeit zu
einem erheblichen Problem führen: Eine kräftige Servobewegung verursacht
einen Spannungseinbruch, der wiederum im Empfänger einen Servo-Zucker
auslöst und der wiederum sorgt für den nächsten Spannungseinbruch: Die Katze
beißt sich in den Schwanz und der Flieger liegt im Dreck.
Ich würde lieber die Panasonic 300mAh-Zellen nehmen, die sind auch nicht
viel schwerer (11g), verkraften aber höhere Ströme, so daß man effektiv
länger damit fliegen kann. Außerdem lassen sie sich mit üblichen Ladegeräten
auch draußen nachladen, was mit den NiMHs nicht so dolle geht.

Martin Kopplow

Hallo!

Also jetzt hast Du mich verlegen gemacht !!!
Hat sonst noch jemand Erfahrungen mit den NiMH - Zellen?

Grüße Radek


Radek VESELKA

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Apr 7, 1998, 3:00:00 AM4/7/98
to

Hi !

Mein Hattrick ist jetzt fast fertig. Gewicht ohne Akku (werden erst
geliefert) und ohne Porenfülleranstrich 288 g, Eigenbauflächensteckung und
Verstärkungen inkl.

Nicht schlecht, und das obwohl ich kein Leichtbaufetischist bin ! Wieder ein
Pluspunkt für den Hattrick.

Bin schon gespannt wie er fliegt !?!


Radek

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