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Hochstart mit Gummiflitsche

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Stefan Engelbert

unread,
May 13, 2003, 3:51:13 PM5/13/03
to
Tach zusammen,

am Sonntag habe ich mich das erste Mal getraut, mein Flugzeug mit der
Gummiflitsche in den Himmel zu befördern.

Das Gummi ist viereckig und hat ca. 6,5mm Kantenlänge. Die Gesamtlänge
ist ungefähr 30m. Daran ist eine dünne Schnur geknüpft. Gesamtlänge der
Schnur tendiert gegen unendlich, ich habe sie aber für die ersten
Versuche bei ca. 20 Meter abgesäbelt. Das gesamte Flitschsystem ist also
ca. 50 Meter lang. Das Gelände ist eine große Wiese auf einem
Freizeitgelände in der Nähe von Stuttgart. Leicht abfallend mit Wald
drumherum, ein paar Feuerstellen und 10hoch3 Besuchern an sonnigen
Wochenenden. Daher gehe ich immer Samstags oder Sonntags bei passendem
Wetter in aller Frühe dort hin.

Gut, ich habe also das Gummi mit einem Zelthäring am unteren Ende der
Wiese befestigt und die ganze Geschichte abgewickelt. Schnur ging ganz
gut, Gummi nicht, da habe ich nix richtiges zum Drauf wickeln. Die
Schnur ist auf einem Wickelkörper, auf dem früher 2-adriger Klingeldraht
für die Teleföner drauf war. Schnur geht, Gummi passt nicht. Da muß ich
mir was basteln. Das Fliegerle, dass dem Gummigott geopfert werden
sollte, ist ein Zagi-XXS. Ich habe gedacht, wenns den zersemmelt, ist
nicht soviel Zaster verbraten. Einen Fallschrim hatte ich auch besorgt.
Der war vom ortansässigen Bastelladen meines Vertrauens und mit dem
Kommentar verkauft: der ist Klasse, das passt scho! Nachdem ich aber
zuhause mal alles zusammengefriemelt hatte, fiel mir auf, dass die
Propotionen zwischen Fallschirm und Flieger nicht stimmten. Fallschirm
ein Riesenteil, Flieger dagegen recht klein. Die beste Ehefrau von allen
(nämlich meine!) hat dann noch einen xxs-Fallschirm aus einem ollen
Lenkdrachen genäht. Jetzt passt alles zusammen, fein. Allerdings werde
ich mir einen neuen Modellbauhändler suchen :-))

Auf der Wiese dann alles schön zusammengeknotet:
Häring-Gummi-Schnur-FallschirmmitÖffnungnachunten(danke Günter
Grund)-Flugzeug, das ganze mit einigen Schritten nach hinten gespannt,
durchgeatmet, Stoßgebet, halt nee kein Stoßgebet
gottseidankbinjaAtheist, losgelassen! Was passiert? Unter Absonderung
ungewöhnlicher Geräusche fliegt Zagi-XXS horizontal ziehmlich gemütlich
los, der Fallschirm flöppt ein paar Meter weiter und beides fällt in die
Wiese. Hmm, klare Sache: zuwenig Dampf auf dem Kessel. Also alles
wieder eingesammelt, diesmal ein paar Schritte mehr rückwärts, atmen,
nicht beten, loslassen! Ergebnis: lautere Geräusche, Fallschirm weiter
weg, Flugzeug bisschen weiter geflogen aber immer noch lahm horizontal
gestartet. Seeeehr seltsam! Dann habe ich die ganze Sache mal genauer
angeschaut und festgestellt, dass die Lage des Hochstarthakens "vor" dem
Schwerpunkt nicht verhandelbar ist. Aufgrund nicht nachvollziehbarer
geistiger Schwäche habe ich den Haken in die Rippe im Zagi hinter den
Schwerpunkt gefeilt. Sieht zwar auch sehr schön aus, funktioniert aber
nicht. Mit dem always vorhandenen Schweizer Taschenmesser habe ich auf
der Wiese dann einen zweiten Haken in die Rippe gesäbelt und das Spiel
wiederholt. Und siehe da: geht! Und zwar klasse! das Teil geht ab wie
die Sau und ich konnte einige Male ganz nett kreisen. Wenn ich zu feste
gespannt habe, bogen sich die Flächen nach oben durch und es gab fiese
Geräusche. Aber es hat großen Spaß gemacht. Zu ende war die Fliegerei
dann, weil eins von den Ruderhörnern an den Querrudern abgegangen ist.

Die Schnur habe ich dann noch ein ganzes Stück verlängert (Gesamtlänge
jetzt 35m), damit die Höhe größer wird.

Was kann ich denn noch tun, damit die Ausklinkhöhe optimiert wird? Gips
Tips und Tricks? Am Flieger, an der Steuerung?

Am Samstag bin ich wieder dort, das war ein tolles Erfolgserlebnis!

Guten Flug und happy landing wünscht euch

Stefan Engelbert

Udo Toedter

unread,
May 14, 2003, 2:54:56 AM5/14/03
to
In article <3EC14CB1...@web.de>, Stefan Engelbert wrote:
> Tach zusammen,
>
> am Sonntag habe ich mich das erste Mal getraut, mein Flugzeug mit der
> Gummiflitsche in den Himmel zu befördern.

[snip]

Hallo Stefan,

Gesamtsystem verlaengern, ich nutze ein 30m Gummi + 100m Seil zum
Hochstart. Das gibt ordentlich Hoehe. Beim Gummi kann man optimieren, versuche
mal einen zu bekommen, der seinen Zug gleichmaessig abgibt.
Einen guten Artikel unter:

http://www.czepa.at/gummi.html

Udo
--
+---------------------------------------------------------------------------+
| Udo Toedter | Rechenzentrum | z...@rz.uni-jena.de | Phone +49-3641-9-40531 |
| | FSU Jena | | FAX +49-3641-9-40632 |
+---------------------------------------------------------------------------+

Franz Raps

unread,
May 14, 2003, 3:19:10 AM5/14/03
to
Hallo Udo, hallo Stefan,

> Gesamtsystem verlaengern, ich nutze ein 30m Gummi + 100m Seil zum

> Hochstart. Das gibt ordentlich Hoehe. Beim Gummi kann man optimieren.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe mehrere Gummis ausprobiert. Mit dem
"Mega Rubber HLG" von
http://www.emc-vega.de/ bin ich voll zufrieden.

Gruß
Franz Raps


Andreas Rueckert

unread,
May 14, 2003, 3:37:15 AM5/14/03
to
On Tue, 13 May 2003 21:51:13 +0200,
Stefan Engelbert <s_eng...@web.de> wrote:

--<snip>--

>Was kann ich denn noch tun, damit die Ausklinkhöhe optimiert wird? Gips
>Tips und Tricks? Am Flieger, an der Steuerung?

Weiss ja nicht, welchen Gummi Du hast, aber ich kenn das so, dass man bei
30m Gummi ca. 100m Seil nimmt.
Je mehr Hoehe zu beim Start gibst, desto steiler sollte der Flieger steigen.
Am Anfang vielleicht 45 Grad, danach immer flacher. 100m Ausgangshoehe
solltest Du so erreichen koennen.

Ciao,
Andreas


Christian Schuelein

unread,
May 14, 2003, 4:16:59 AM5/14/03
to
Hallo Stefan,

beim Starten mit den Gummi gibt es zwei Varianten:

1. der normale Hochstart, so wie du ihn verwendest.

30m Gummi und 100m Seil (oder von allem mehr) mit Fallschirm dran. Der
Hochstart wird umso höher je mehr du den Flieger ziehen kannst. Dabei muss
der Flieger die Belastung des Zuges (Gummi) + Gewicht Hochstarteinrichtung
auf den Tragflächen aushalten und darf nicht zusammenklappen. Die erreicht
Höhe hängt von der Länge der Hochstartvorrichtung ab.


2. die Flitsche

In der Regel 5 - 10m Gummi und 5 - 10m Seil. Kein Falschirm. Der Gummi wird
gespannt und der Flieger wird parallel zum Boden beschleunigt. Nach dem
Aushängen wird die gewonne Geschwindigkeit durch ziehen in Höhe umgesetzt.
Der Flieger muss nur die Belastungen der Beschleunigung aushalten. Wird bei
uns in der Regel für Zagis verwendet da die Flügel sich beim normalen
Hochstart meist zustark verbiegen.


Ausnahme: Hochstartwinde: hier kann der Zug mit Hilfe des Motors geregelt
werden. Auch mit einem Zagi sind super Ausgangshöhen zu erreichen.


Gruss
Chris


*********************************************************************

For Mail please remove "mailto." from my MailAdress


D. Lübeck

unread,
May 14, 2003, 7:21:14 AM5/14/03
to
> Was kann ich denn noch tun, damit die Ausklinkhöhe optimiert wird? Gips
> Tips und Tricks? Am Flieger, an der Steuerung?

Hi Stefan
- längeres Seil (wurde schon erwähnt)
- besseres Gummi (Kautschuk-Schläuche ohne Ummantelung sollen die besten
sein)
- Hochstarthaken vorsichtig (!) weiter nach hinten. Nicht hinter den
Schwerpunkt :-)
- 2 Haken. Bei Wind den hinteren, Windstille den vorderen
- V-Fesselung bei guter Höhe aber kritischen Verhalten
- Flieger nicht nur loslassen sondern mäßig kräftig werfen
- Beim Loslassen/Loswerfen 20-50 Grad Richtung nach oben werfen (vorsichtig
üben!)
- Wenn er nach dem Ausklinken durchsackt, vorher ein wenig drücken, damit er
die Geschwindigkeit hält.

// Dirk

Patrick Kuban

unread,
May 14, 2003, 8:49:17 AM5/14/03
to
Hallo Stefan,

Am 13.05.03 schrieb Stefan Engelbert:

> Das Gummi ist viereckig und hat ca. 6,5mm Kantenlaenge. Die
[..]


> geopfert werden sollte, ist ein Zagi-XXS.

Der Gummi ist gewaltig fuer die 200g Styro, ich habe meinen dem
Original schon weit mehr entsprechenden 1m20-Sipkill-EPP-Klon mit einem
3mm-Gummi geflitscht. Der ist zwar an der anderen Kante des
Einsatzbereichs, aber gegangen ist das trotzdem. Ansonsten hatte ich
diesen Gummi fuer HLGs und Pibroesser verwendet, letztere gehen wie der
Duesenjaeger von Guennis Flugspielen.

> Ich habe gedacht, wenns den zersemmelt,

Warum nimmst ned an echten EPP-Zagisten, gibt's auch in klein und
leicht bei IIRC epp-fun.de? Den zersemmelt's nicht.

>
> ist nicht soviel Zaster verbraten. Einen Fallschrim hatte

Unnoetiger Luksus an einer Flitsche. Finde ich. /Die/ paar Meter kann
ich auch noch laufen.

> ich auch besorgt. Der war vom ortansaessigen Bastelladen meines


> Vertrauens und mit dem Kommentar verkauft: der ist Klasse, das passt
> scho!

Der wuerde wahrscheinlich heute noch Graupners Cirrus verkaufen, wenn
die 'Deppen' den noch liefern wuerden ;-) Woher soll der den Zagi XXS
kennen?

> habe, bogen sich die Flaechen nach oben durch und es gab fiese
> Geraeusche.

Bei rinninsland.de steht, wie man einen Zagi et al. mit CF-Staeben
verfestigt.

> Was kann ich denn noch tun, damit die Ausklinkhoehe optimiert wird?


> Gips Tips und Tricks? Am Flieger, an der Steuerung?

Wie gesagt: der Gummi. Aber nimm bittebitte keinen umsponnenen, egal
wie schoen der auch ist und fuer wie gut Dein Dealer den auch haelt.
Hoellein hat duennen /und/ guten Gummi. Ansonsten ueben, wie die Ruder
stehen muessen, jede Korrektur beim Start kostet wegen der hohen
Geschwindigkeit Hoehenmeter. Die Fluegel versteifen, Flattern kostet
noch viel mehr Hoehenmeter.

> Am Samstag bin ich wieder dort, das war ein tolles Erfolgserlebnis!

Ja, flitschen macht Laune! ;-)

servus,
Patrick

Joern Bialek

unread,
May 14, 2003, 9:36:40 AM5/14/03
to
Moin Christian!

> For Mail please remove "mailto." from my MailAdress

Das ist, gelinde gesagt, unnötiger Blödsinn.
Spider, die Mail-Addis aus NGs saugen, holen in der Regel
nur das "FROM:" nicht das "REPLY TO:".

Posten mit einer nicht Reply-fähigen Mailaddi kann dich
Deinen T-Online-Account kosten - stell das also bitte um,
so daß zumindest im Reply-To eine funktionsfähige Mail-Addi
steht - Danke.

Gruß, Jörn.

Stefan Engelbert

unread,
May 14, 2003, 4:16:10 PM5/14/03
to

Hallo Dirk,

> - längeres Seil (wurde schon erwähnt)
da geht noch was, die Wiese bietet noch einige Meter. Zwar fällt sie
hinter dem Endpunkt von letzten Sonntag stark ab, aber das sollte ja nix
ausmachen. Der Gummi bleibt ja sowieso auf dem Boden liegen.

> - besseres Gummi (Kautschuk-Schläuche ohne Ummantelung sollen die besten
> sein)

Das ist die Alternative, wenns mit dem jetzigen Gummi nicht mehr höher geht.

> - Hochstarthaken vorsichtig (!) weiter nach hinten. Nicht hinter den
> Schwerpunkt :-)

Das ist schwierig, weil ich im Zagi ja in die Mittelrippe eine Haken
gefeilt habe. Hinter dem Schwerpunkt wäre aber noch Platz für 2 oder 3
Haken...

> - 2 Haken. Bei Wind den hinteren, Windstille den vorderen

Da muss ich eine neue Rippe machen. Denn die derzeitige ist schon etwas
malträtiert.

> - V-Fesselung bei guter Höhe aber kritischen Verhalten

Wie geht das? 2 Seile und 2 Gummis mit Abstand am Ende?

> - Flieger nicht nur loslassen sondern mäßig kräftig werfen

Wenn ich den Gummi gespannt habe, dann kann ich ihn gerade noch
festhalten. WEnn ich loslasse zischt der Flieger ab wie ein geölter
Blitz. Werfen geht da echt nicht. Der xxs wiegt ja auch nur ca. 200gr.


> - Beim Loslassen/Loswerfen 20-50 Grad Richtung nach oben werfen (vorsichtig
> üben!)

Das geht, aber ich kann ihn nur schräg gestellt loslassen, werfen ist nicht.

> - Wenn er nach dem Ausklinken durchsackt, vorher ein wenig drücken, damit er
> die Geschwindigkeit hält.

Ja, das habe ich auch schon festgestellt. Aber ich denke, die Erfahrung
bringt die Erkenntnis,
wann das Seil ausklinkt. Bis jetzt ist es fast immer so gewesen, das die
Loslösung vom Seil überraschend kam und der Flieger ganz kurz in der
Luft stand und hups, gerückt wieder Fahrt aufgenommen hat.

Vielen Dank für die Tips

Stefan Engelbert

Stefan Engelbert

unread,
May 14, 2003, 4:16:16 PM5/14/03
to

Hallo Fliegerfreunde!

viele tolle Tips, herzlichen Dank dafür.

Es stimmt natürlich, wenn ich den Gummi zu weit spanne, verbiegts das
ganze Fliegerle, das es zum
Weinen aussieht...
Aber ich habe den Gummi samt Schnur mal für ein paar Mark (oder Euro?)
bei ebay gekauft, da war keine Auswahl möglich. Wenn mich der Übermut
packt, dann hau ich damit mal meinen Junior Sport in die Höhe. Aber da
muß ich erst mal ein bisschen üben.

Einen neuen Zagi kauf ich mir auch noch, vielen Dank für epp-fun.de.
Den xxs hat auch schon ordentlich verbröselt, das kommt davon, wenn man
(ich!) meint, alleine fliegen lernen zu müssen.
Was ist denn ein Pibroesser?

> Warum nimmst ned an echten EPP-Zagisten, gibt's auch in klein und
> leicht bei IIRC epp-fun.de? Den zersemmelt's nicht.

> Unnoetiger Luksus an einer Flitsche. Finde ich. /Die/ paar Meter kann
> ich auch noch laufen.
Den Fallschirm habe ich dran, weil ein Bekannter gesagt hat: da muss ein
Fallschirm dran.
Tja, da hab ich halt einen Fallschirm dran gemacht.

>
> Der wuerde wahrscheinlich heute noch Graupners Cirrus verkaufen, wenn
> die 'Deppen' den noch liefern wuerden ;-) Woher soll der den Zagi XXS
> kennen?

Den kennt der bestimmt nicht, aber wennste keine Ahnung hast, dann
gehste dahin, wo du denkst, das die Ahnung haben. So kann man sich täuschen.

> Bei rinninsland.de steht, wie man einen Zagi et al. mit CF-Staeben
> verfestigt.

Da ist was fürs nächste Modell.

>
> Wie gesagt: der Gummi. Aber nimm bittebitte keinen umsponnenen, egal
> wie schoen der auch ist und fuer wie gut Dein Dealer den auch haelt.
> Hoellein hat duennen /und/ guten Gummi. Ansonsten ueben, wie die Ruder
> stehen muessen, jede Korrektur beim Start kostet wegen der hohen
> Geschwindigkeit Hoehenmeter. Die Fluegel versteifen, Flattern kostet
> noch viel mehr Hoehenmeter.
>

Ja, ich habe mal ein bischen gedrückt und auch mal ein bisschen gezogen.
Das war schon
erstaunlich, wie sich das auswirkt. Als der xxs geflattert ist, ging er
gar nicht richtig hoch.
Weniger ziehen war da deutlich mehr.
Welchen Vorteil hat ein Schlauch? Kann ich den weiter strecken? Denn das
würde ja auch Meter bringen.

Stefan Engelbert

unread,
May 14, 2003, 4:24:55 PM5/14/03
to

Hallo Flieger,

an alle Schreiber hier vielen Dank für die Vielen Hinweise.

Ich werde also

- das Seil verlängern
- mir einen neuen Gummi (einen Schlauch) kaufen
- mit verschiedenen Befestigungspunkten für den Haken experimentieren
- den Fallschirm nicht mehr benutzen
- und vielleciht einen epp-fun.de-Zagi kaufen
- aber auf jeden Fall weiter heizen, das macht nämlich einen Riesenspaß


Euch allen herzlichen Dank für die vielen Tips und Tricks.

Wenn es was zu berichten gibt, werde ich mich hier melden.
Hoffentlich ist das Wetter am Wochenende gut.

Vielen Dank und viele Grüße

Stefan Engelbert

Patrick Kuban

unread,
May 14, 2003, 6:42:19 PM5/14/03
to
Hallo Stefan,

Am 14.05.03 schrieb Stefan Engelbert:

> Einen neuen Zagi kauf ich mir auch noch, vielen Dank fuer epp-fun.de.

Du hast auch die weiteren Links ab dort gefunden und verfolgt?

> Was ist denn ein Pibroesser?

Ein Plural von "Pibros" -> http://www.pibros.de ;-)

> Den Fallschirm habe ich dran, weil ein Bekannter gesagt hat: da muss
> ein Fallschirm dran. Tja, da hab ich halt einen Fallschirm dran
> gemacht.

Es herrscht (auch hier) eine grosse Verwirrung um den Unterschied
zwischen einer Flitsche (paar Meter Gummi mit ein klein wenig Seil) und
einer Gummihochstarteinrichtung (klassisch wie hier schon erwaehnt mit
30m Gummi und 100m Seil). Bei ersterem wird der Fliecher annaehernd
horizontal weggeschossen, wie weiland das Kinderspielzeug, und dann
hochgezogen, der Haken kommt weit nach vorn, der Start ist
einigermassen sicher, abgesehen davon, dass die Ruder durch die hohe
Geschwindigkeit heftig wirken und der Pilot den Flieger dadurch leicht
verreissen kann. Beim Hochstart kommt der Haken /kurz/ vor den
Schwerpunkt (dahinter kenne ich das nur bei F3Bs, und /die/ werden
nicht mit Gummi gestartet) und der Segler steigt aehnlich einem
Herbstdrachen. Dabei ist ein Fallschirm sehr angenehm, weil die Strecke
zum Suchen doch weiter fuehrt und der grosse Seilanteil auch gern
verheddert., der Schirm zieht es doch schon einigermassen gut wieder
aus.

> gehste dahin, wo du denkst, das die Ahnung haben.

Ja, das denkst Du jetzt von hier ... ;-)

> So kann man sich taeuschen.

Pass bloss auf! ;-)

> war da deutlich mehr. Welchen Vorteil hat ein Schlauch? Kann ich den

> weiter strecken? Denn das wuerde ja auch Meter bringen.

Der zieht sanfter, man kann ihn laenger ausziehen. Er hat keine eckigen
Ecken, die sich mit ihren Ecken an Steinen, boesem Gras, Kuhmaeulern,
Haeringen, Ringen zum Verknibbern mit dem Seil und anderem Unbill
wundstossen. Einziger Nachteil: er ist teurer. Gummipflege verlaengert
sein Leben beachtlich.

servus,
Patrick

D. Lübeck

unread,
May 15, 2003, 3:27:22 AM5/15/03
to
Hi Stefan,

> > - V-Fesselung bei guter Höhe aber kritischen Verhalten
> Wie geht das? 2 Seile und 2 Gummis mit Abstand am Ende?

Du befestigst an dem Ring, den Du in den Haken hängst, zwei Seilstücken 30 -
50 cm mit jeweils einem Ring am Ende. Du brauchst zwei Hochstarthaken, je
einer in jeder Flächehälfte, ca. 20 - 30 cm Abstand voneinander. Die beiden
Ringe hängst Du in die Haken. Starten wie gewohnt.

Der Flieger wird durch die beiden Seilstücke automatisch gerade gehalten. Du
kannst beim Start kaum noch verkanten.

Achtung! Die Seilenden müssen ziemlich genau gleich lang sein.

Nachteile:
- Haken schwierig nachträglich einzubauen
- Haken schwierig zu versetzten

Vorteile:
- die Fläche wird weniger belastet
- Unkritischere Lage der Haken, weil direkt in der Fläche, nicht unten am
Rumpf
- Auch Flieger mit wenig Richtungsstabilität (Nurflügler) starten wie auf
Schienen gezogen.


> > - Flieger nicht nur loslassen sondern mäßig kräftig werfen
> Wenn ich den Gummi gespannt habe, dann kann ich ihn gerade noch
> festhalten. WEnn ich loslasse zischt der Flieger ab wie ein geölter
> Blitz. Werfen geht da echt nicht. Der xxs wiegt ja auch nur ca. 200gr.

Wie Rüdiger schon bemerkte - dann ist der Gummi eigentlich
überdimensioniert. Aber wenn Du damit zurecht kommst ....

// Dirk

Stefan Engelbert

unread,
May 15, 2003, 12:07:58 PM5/15/03
to

Hallo Dirk,


> Du befestigst an dem Ring, den Du in den Haken hängst, zwei Seilstücken 30 -
> 50 cm mit jeweils einem Ring am Ende. Du brauchst zwei Hochstarthaken, je
> einer in jeder Flächehälfte, ca. 20 - 30 cm Abstand voneinander. Die beiden
> Ringe hängst Du in die Haken. Starten wie gewohnt.

Das hört sich gut an, das macht die ganze Geschicht bestimmt sehr stabil


> Achtung! Die Seilenden müssen ziemlich genau gleich lang sein.

Klar, sonst hängt er ja schräg am Seil.

>
> Nachteile:
> - Haken schwierig nachträglich einzubauen
> - Haken schwierig zu versetzten

Das liesse sich ja beim Bau schon berücksichtigen, nachträglich einbauen
wird kompliziert. Irgendwo muss die Last am Haken abgefangen werden. Da
müsste in Styrobomber ja vor dem Zusammenbau an der richtigen Stelle die
notwendigen Verstärkungen eingebaut werden.

> Vorteile:
> - die Fläche wird weniger belastet
> - Unkritischere Lage der Haken, weil direkt in der Fläche, nicht unten am
> Rumpf
> - Auch Flieger mit wenig Richtungsstabilität (Nurflügler) starten wie auf
> Schienen gezogen.

Da habe ich keine Probleme gehabt, das ging ab wie... ... ja wirklich
wie auf Schienen. Da ich bis zu dem Zeitpunkt aber Null Erfahrung mit
Gummistarter hatte, war das auch nicht sooooo die Überraschung.


>
> Wie Rüdiger schon bemerkte - dann ist der Gummi eigentlich
> überdimensioniert. Aber wenn Du damit zurecht kommst ....

Ja, es geht, aber bestimmt nicht optimal. Ich werde als nächstes einen
Schlauch besorgen. Der Franz hat den Schlauch von EMC-Vega empfohlen, da
werde ich 30 m kaufen.

Viele Grüße

Stefan Engelbert

Stefan Engelbert

unread,
May 15, 2003, 12:20:02 PM5/15/03
to

Hallo Patrick ,

> Du hast auch die weiteren Links ab dort gefunden und verfolgt?

gefunden ja aber noch nicht verfolgt, da bin ich gestern nicht mehr zu
gekommen.
>

> Ein Plural von "Pibros" -> http://www.pibros.de ;-)

Achja, auch nett.

>
>
> Es herrscht (auch hier) eine grosse Verwirrung um den Unterschied
> zwischen einer Flitsche (paar Meter Gummi mit ein klein wenig Seil) und

.
.
.


> zum Suchen doch weiter fuehrt und der grosse Seilanteil auch gern
> verheddert., der Schirm zieht es doch schon einigermassen gut wieder
> aus.

Da schau, Flitsche war für mich Gummihochstarteinrichtung. Flitsche im
Sinne einer kurzen Starteinrichtung kannte ich nicht. Ich gelobe, immer
Gummihochstarteinrichtung zu sagen bzw. Gummihochstarteinrichtung
hinzuschreiben, wenn ich Gummihochstarteinrichtung meine (grins). Nee,
kannte ich echt nicht. Aber Mann lernt ja nie aus. Flitschenstart hört
sich aber auch gefährlich an.

>>gehste dahin, wo du denkst, das die Ahnung haben.
>
>
> Ja, das denkst Du jetzt von hier ... ;-)

ja, wenn ich nur mich vorher fragen getraut hätte.

>
>
>> So kann man sich taeuschen.
>
>
> Pass bloss auf! ;-)
>

Ich pass immer sowas von von dermaßen auf.

>
> Der zieht sanfter, man kann ihn laenger ausziehen. Er hat keine eckigen
> Ecken, die sich mit ihren Ecken an Steinen, boesem Gras, Kuhmaeulern,
> Haeringen, Ringen zum Verknibbern mit dem Seil und anderem Unbill
> wundstossen. Einziger Nachteil: er ist teurer. Gummipflege verlaengert
> sein Leben beachtlich.

Das ist natürlich ein Problem, wenn der Gummi mal eine Macke hat, ist
sein jähes Ende vorprogrammiert. Kann man die wieder zusammenflicken?

Viele Grüße

Stefan

Wolfgang Kouker

unread,
May 15, 2003, 12:20:28 PM5/15/03
to
Tach Dirk,

D. Lübeck wrote:
> - 2 Haken. Bei Wind den hinteren, Windstille den vorderen

War das nicht umgekehrt???

> - Beim Loslassen/Loswerfen 20-50 Grad Richtung nach oben werfen (vorsichtig
> üben!)

Nein, gerade werfen oder wie beim Einfliegen leicht(!) nach unten!...

> - Wenn er nach dem Ausklinken durchsackt, vorher ein wenig drücken, damit er
> die Geschwindigkeit hält.

... deswegen! Nach Fahrtaufnahme Hochziehen! Immer auf Tempo
achten, dann isser gut lenkbar.

Viele Gruesse, Wolfgang

--
http://www.drmm.de <- Die Modellbau FAQ

Markus Soick

unread,
May 15, 2003, 12:55:32 PM5/15/03
to
Hiho!

Wolfgang Kouker <wolfgan...@NOSPAM.imk.fzk.de> wrote:

> > - 2 Haken. Bei Wind den hinteren, Windstille den vorderen
>
> War das nicht umgekehrt???

Nein, bei schwachem Wind sollte der Flieger nicht so steil hoch gehen,
damit er nicht zu langsam wird. Daher kommt der Haken weiter nach
vorne.

> > - Beim Loslassen/Loswerfen 20-50 Grad Richtung nach oben werfen (vorsichtig
> > üben!)
>
> Nein, gerade werfen oder wie beim Einfliegen leicht(!) nach unten!...

Das meinst Du als Scherz, oder?
Auf jeden Fall nach oben. Im Idealfall mit der Geschwindigkeit und dem
Winkel, der sich dann am Seil automatisch einstellt. Wirft man nach
vorne oder unten oder wirft man garnicht, wird der Flieger erst mal
beschleunigt und kriegt dann schlagartig den Bogen nach oben (inklusive
schlagartiger Belastung der Flächen und Leitwerksträger). Wenn man
sowas macht knackt es immer ziemlich bedenklich im Gebälk. ;-)

> > - Wenn er nach dem Ausklinken durchsackt, vorher ein wenig drücken, damit er
> > die Geschwindigkeit hält.
>
> ... deswegen! Nach Fahrtaufnahme Hochziehen! Immer auf Tempo
> achten, dann isser gut lenkbar.

Am besten bereits beim Loslassen die entsprechende Fahrt mitgeben
(werfen), dann is von Anfang an alles steuerbar. Und dann gefühlvoll
ziehen (je nach Windstärke) und aufpassen, daß er nicht zu langsam
wird.

Tschö, MarkusS.

Wolfgang Kouker

unread,
May 16, 2003, 3:50:03 AM5/16/03
to
Tach Markus,

meine Hochstarts liegen 'ne Weile zurueck. Ich werd's hoffentlich
mal wieder rausholen:

Markus Soick wrote:
>
> Nein, bei schwachem Wind sollte der Flieger nicht so steil hoch gehen,
> damit er nicht zu langsam wird. Daher kommt der Haken weiter nach
> vorne.

Hoert sich gut an, bei boeigem Wind jedoch vorne: etwas stabilere
Bahn. Meine hatten alle nur einen HHaken, da faellt die Wahl
nicht schwer:-)

>>
>>Nein, gerade werfen oder wie beim Einfliegen leicht(!) nach unten!...
>
> Das meinst Du als Scherz, oder?

Nein, kein Scherz. Meine Flieger gingen, aeh flogen, sauber
geradeaus und machten eine elegante Kurve nach oben. Praktisch
Scale zum Windenstart der "echten"... Die hatten aber alle ein
richtiges Leitwerk (kein Nuri).

Mein Gummi zieht derart stark, dass man nicht werfen kann. Nur
ein bisschen mitlaufen und mit dem Arm fuehren. Da hat man kein
Gefuehl fuers Tempo beim Ab"wurf".

Der Anstellwinkel, der sich "automatisch" einstellt ist etwa die
gerade Verbindung von Schnur -> Hochstarthaken -> Schwerpunkt.
Liegt angenommen der SP 2 cm hinter dem Hochstarthaken und 3 cm
darueber, sind dies bei waagerechter Schnur (Start) so zwischen
50 und 60 Grad. Dazu gehoert ein Tempo (nach oben), das nur
geuebte Speerwerfer schaffen. Ansonsten zieht das Seil den
Flieger mit dem Anstellwinkel waagerecht-> Stroemungsabriss->
Absturz-> Weiterschleifen ueber Grund-> Kruemel-> gelber Sack.

Dieser geometrisch ermittelte Anstellwinkel ist jedoch mindestens
erforderlich, damit das Flugzeug auch bei hoch stehendem Seil
noch hiervon Fahrt und Hoehe bekommt, ohne zu stark ziehen zu
muessen.

Auch bei Wiederbelebung meiner Hochstarteinrichtung werde ich das
also soo nicht machen. Aber da hat wohl jeder seine eigenen
Erfahrungen.

Markus Soick

unread,
May 16, 2003, 4:49:26 AM5/16/03
to
Hiho!

Wolfgang Kouker <wolfgan...@NOSPAM.imk.fzk.de> wrote:

> meine Hochstarts liegen 'ne Weile zurueck. Ich werd's hoffentlich
> mal wieder rausholen:

Ich mache ständig Hochstarts mit einem Gummiseil. ;-)

> > Nein, bei schwachem Wind sollte der Flieger nicht so steil hoch gehen,
> > damit er nicht zu langsam wird. Daher kommt der Haken weiter nach
> > vorne.
>
> Hoert sich gut an, bei boeigem Wind jedoch vorne: etwas stabilere
> Bahn.

Klar, wenn der Haken weiter vorne ist, ist die Geschwindigkeit höher,
die Bahn stabiler, aber auch die erreichte Höhe geringer.

> Meine hatten alle nur einen HHaken, da faellt die Wahl
> nicht schwer:-)

Ich habe normalerweise auch nur einen Haken. Den setze ich soweit nach
hinten, daß der Flieger bei schwachem Wind optimal hoch geht, d.h. wenn
ich dann noch ein wenig ziehe, reißt die Strömung ab. Bei stärkerem
Wind kann ich dann durch Ziehen und dann aus dem Seil flitschen noch
mehr Höhe gewinnen.

> >>Nein, gerade werfen oder wie beim Einfliegen leicht(!) nach unten!...
> >
> > Das meinst Du als Scherz, oder?
>
> Nein, kein Scherz. Meine Flieger gingen, aeh flogen, sauber
> geradeaus und machten eine elegante Kurve nach oben. Praktisch
> Scale zum Windenstart der "echten"... Die hatten aber alle ein
> richtiges Leitwerk (kein Nuri).

OK, hängt auch von der Größe des Modelles und Stärke des Gummis ab. Ich
meinte auch Modelle mit Leitwerk. Ich beobachte immer wieder, daß wenn
das Modell nach vorne oder wenig geworfen wird, durch den straken
Anstieg dann ein starke Belastung/Schlag auf den Leitwerksträger kommt.
Kann auf die Dauer nicht gut sein. Wenn ich das Modell nach oben werfe,
tritt das nicht auf und der Start ist stabil.

> Mein Gummi zieht derart stark, dass man nicht werfen kann. Nur
> ein bisschen mitlaufen und mit dem Arm fuehren. Da hat man kein
> Gefuehl fuers Tempo beim Ab"wurf".

Ich habe mir folgendes angewöhnt: Ich umgreife den Rumpf hinter den
Tragflächen von unten mit der ganzen Hand. So ähnlich wie ein
Speerwerfer. Dann hole ich nach hinten aus, d.h. der Körper ist nach
hinten gebogen, der Arm nach hinten ausgestreckt, schwer zu
beschreiben. Im Prinzip auch wie ein Speerwerfer vor dem Wurf. So kann
man "stundenlang" stehen. ;-) Wenn ich dann meine, daß ich starten
will, werfe ich das Modell nach oben.
Man braucht selber dabei nicht viel Kraft aufwenden, da das Gummi den
Flieger in der Hand ja dann nach vorne zieht, und kann das Modell dann
präzise werfen.

> Der Anstellwinkel, der sich "automatisch" einstellt ist etwa die
> gerade Verbindung von Schnur -> Hochstarthaken -> Schwerpunkt.
> Liegt angenommen der SP 2 cm hinter dem Hochstarthaken und 3 cm
> darueber, sind dies bei waagerechter Schnur (Start) so zwischen
> 50 und 60 Grad. Dazu gehoert ein Tempo (nach oben), das nur
> geuebte Speerwerfer schaffen. Ansonsten zieht das Seil den
> Flieger mit dem Anstellwinkel waagerecht-> Stroemungsabriss->
> Absturz-> Weiterschleifen ueber Grund-> Kruemel-> gelber Sack.

OK, da habe ich übertrieben. ;-)
So steil nach oben mit genügender Geschwindigkeit schaffe ich auch
nicht. ;-)
Den Winkel und die Geschwindigkeit muß man natürlich trainieren.
Durch das nach oben werfen erreiche ich dann, daß die Belastung durch
den Anstieg aber deutlich geringer ist und der Bogen auch deutlich
stabiler ausfällt.

> Auch bei Wiederbelebung meiner Hochstarteinrichtung werde ich das
> also soo nicht machen. Aber da hat wohl jeder seine eigenen
> Erfahrungen.

Sehe ich auch so. Da hat jeder so seine eigene Taktik. ;-)

Tschö, MarkusS.

Patrick Kuban

unread,
May 16, 2003, 4:31:34 PM5/16/03
to
Hallo Stefan,

Am 15.05.03 schrieb Stefan Engelbert:

>> Es herrscht (auch hier) eine grosse Verwirrung um den Unterschied

> Da schau, Flitsche war fuer mich Gummihochstarteinrichtung.

"Ich denke, also bin ich verwirrt." Leider nicht von mir, aber auf mich
anwendbar ;-)

> immer Gummihochstarteinrichtung zu sagen bzw.
> Gummihochstarteinrichtung hinzuschreiben, wenn ich
> Gummihochstarteinrichtung meine (grins). Nee, kannte ich echt nicht.

Du solltest Dir dazu aber ein Tastatur-'TSR' besorgen. Weil ich
damals[tm] keines hatte, sprach ich nur vom "Gummiseil".

> sein jaehes Ende vorprogrammiert. Kann man die wieder zusammenflicken?

Ja. Es gibt Verbindungsstuecke zu kaufen, kosten Geld. Im
Modellbaubereich noch mehr, denn irgendwo muss der Verlust beim Verkauf
von chinesischen ARF-Modellen ja wieder reingeholt werden. Beim
Schlauch nimmt man einen Holzduebel, schleift oder feilt ein paar
Rillen ringsherum ein oder schleift ihn beidseits nach aussen im
Durchmesser wachsend konisch an und steckt ihn in den Gummi. Ringsherum
mit Faden bandagieren. Geht nie wieder auf, kost' fast nix, wiegt fast
nix und flutscht auch gut durch's Gras. Uebrigens macht man auch die
Uebergaenge zum Haering und zum Seil so, dort halt nur ein Konus,
dafuer ein Loch laengs durch den Duebel, Seil hinterher, mit einem
Knoten sichern.

servus,
Patrick

Stefan Engelbert

unread,
May 18, 2003, 4:46:15 AM5/18/03
to

Hallo Patrick,

>>Da schau, Flitsche war fuer mich Gummihochstarteinrichtung.
>
> "Ich denke, also bin ich verwirrt." Leider nicht von mir, aber auf mich
> anwendbar ;-)

Neenee, meist bin ich auch ohne denken verwirrt, also, hmm, meistens
denk ich gar nie nicht.


>
>
>>immer Gummihochstarteinrichtung zu sagen bzw.
>>Gummihochstarteinrichtung hinzuschreiben, wenn ich
>>Gummihochstarteinrichtung meine (grins). Nee, kannte ich echt nicht.
>
>
> Du solltest Dir dazu aber ein Tastatur-'TSR' besorgen. Weil ich
> damals[tm] keines hatte, sprach ich nur vom "Gummiseil".
>

hier auf dem Computer hab ich was ähnliches: STRG-C und STRG-V, gibbet
eigentlich TSR, die im Windows-Gedöns so was können? Ich hatte mal eins
vor ca. 1000 Jahren für die Zeichenumwandlung aus Word über die serielle
Schnittstelle an einen Typenraddrucker. DAS war noch Zeiten.

> Ja. Es gibt Verbindungsstuecke zu kaufen, kosten Geld. Im
> Modellbaubereich noch mehr, denn irgendwo muss der Verlust beim Verkauf
> von chinesischen ARF-Modellen ja wieder reingeholt werden. Beim
> Schlauch nimmt man einen Holzduebel, schleift oder feilt ein paar
> Rillen ringsherum ein oder schleift ihn beidseits nach aussen im
> Durchmesser wachsend konisch an und steckt ihn in den Gummi. Ringsherum
> mit Faden bandagieren. Geht nie wieder auf, kost' fast nix, wiegt fast
> nix und flutscht auch gut durch's Gras. Uebrigens macht man auch die
> Uebergaenge zum Haering und zum Seil so, dort halt nur ein Konus,
> dafuer ein Loch laengs durch den Duebel, Seil hinterher, mit einem
> Knoten sichern.
>

Das ist ein guter Trick. Für viel Geld kaufen ist ja immer schön einfach
aber die
Preise in den Modellbaugeschäften sind ja oft zum haareraufen. Im
Baumarkt gips den gleichen Kleber, nur in einer anderen Verpackung, für
deutlich weniger Knete. Da muss man die Augen offen halten.

Viele Grüße

Stefan

Patrick Kuban

unread,
May 18, 2003, 5:53:32 AM5/18/03
to
Hallo Stefan,

Am 18.05.03 schrieb Stefan Engelbert:

> denk ich gar nie nicht.

Hae?

;-)

> gibbet eigentlich TSR, die im Windows-Gedoens so was koennen? Ich
hatte

Entweder multiple Clipboards, gips an jeder Ecke oder spezielle
Tastaturmakroproggies, GhostTyperXML z.B. Ein TSR im Sinne des Worts
ist bei Winni unnoetig, denn Winni kann ja Multitasking <raeusper>.
Naja, en bissi wenigstens ...

> die serielle Schnittstelle an einen Typenraddrucker. DAS war noch
> Zeiten.

Ja, damals wog ein Akku mit 8V und 1 Ah noch 400g und ging schnell
kaputt. Heute wiegt er 90g und haelt immer noch. Kost' auch nur gut die
Haelfte von damlams[tm].

servus,
Patrick

Stefan Engelbert

unread,
May 18, 2003, 6:24:26 AM5/18/03
to

Hallo Patrick,


> Hae?
>
> ;-)
ich sitz nur da und brumm vor mich hin,
mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm


>
> Entweder multiple Clipboards, gips an jeder Ecke oder spezielle
> Tastaturmakroproggies, GhostTyperXML z.B. Ein TSR im Sinne des Worts
> ist bei Winni unnoetig, denn Winni kann ja Multitasking <raeusper>.
> Naja, en bissi wenigstens ...

klar, war auch mehr als humoristische Einlage gedacht. Den Ghosttyper
werd ich mal probieren. Mutlitasking ist auch ein netter Witz. Wenns nur
immer so täte, wie versprochen. Manchmal klappts ja: letzlich konnte
mein Computer gleichzeitig booten und abstürzen, mit ein bischen gutem
Willen gehts also...


>
>
> Ja, damals wog ein Akku mit 8V und 1 Ah noch 400g und ging schnell
> kaputt. Heute wiegt er 90g und haelt immer noch. Kost' auch nur gut die
> Haelfte von damlams[tm].

Damals[tm] gab es Snedungen im Fernsehen, über die heute ein "Best of
*0´s" gemacht wird.

Viele Grüße

Stefan

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