gestern hat an meiner DX8 plötzlich der Pitch/Gas-Knüppel gehakt.
Er liess sich dann nur noch mit knirschenden Geräuschen und
relativ schwergängig bewegen. Fliegen ging noch, aber der Spass
war etwas getrübt .... ;-(
Nachdem ich den Sender dann widerwillig aufgeschrauben wollte,
die erste Überraschung: Die Anleitung zum Öffnen des Senders
ist nicht vollständig! Man muss auch die seitliche Gummierung
zumindest teilweise entfernen. Da ich diesen Sender wegen der
umständlichen Prozedur eigentlich nie öffnen wollte, wurde es
also noch "schlimmer" als angenommen. Nachdem es mir dann
gelungen war, den Boden des Senders zu entfernen, hab ich mir
mal die Konstruktion angesehen: An diesem Geber reibt eine
Metallfeder an einem Kunststoffgegenstück. Je stärker die
Feder gegen das Kunststoff drückt, desto stärker ist der
Widerstand beim bewegen des Knüppels. Soweit so gut.
Offenbar sollte zwischen Feder und Kunststoff ein Schmiermittel
sein, das sich wohl weitgehend verflüchtigt hat. Vielleicht war es
im Auto doch zu warm? Nachdem ich beide Teile gereinigt und
neu gefettet habe, funzt die Sache wieder.
Der Zusammenbau ist genauso fummelig, wie das Auseinander-
nehmen und nur mit Mühe sitzen die Gummiwülste wieder da,
wo sie vorher waren. Wenn man das öfter machen muss, leiden
die vermutlich auch darunter .... ;-(
Sodele: Das Schmiermittel wird sich ja irgendwann wieder
mal verfüchtigen. Gibt es eine Alternative zu "dickem" Öl
bzw. Fett? Irgendwas, was auch mal bei 50 Grad an seinem
Platz bleibt?
Dann etwas Kritik an Spektrum: Wenn man offenbar
Wartungsarbeiten an diesem Sender regelmässig durchführen
muss, dann sollte das Öffnen und Schliessen
materialschonender sein. Ein Hinweis in der Anleitung
bzgl. der seitlichen Gummierung wäre auch nicht schlecht.
Gruß
Torsten
Torsten Vogt schrieb:
> bzw. Fett? Irgendwas, was auch mal bei 50 Grad an seinem
> Platz bleibt?
Hitzebeständige Fette solltest du selbst finden können.
Was ich Dir ans Herz legen will: RC-Elektronik ist nicht dafür
gemacht, bei brütender Hitze im Auto zu verbleiben, RC-Plaste-
teile erst recht nicht.
cu/2,
Rüdiger
--
Wehret den Anglizismen! Ersetzt das dümmliche "Ich habe realisiert,
dass..." durch "Mir wurde bewusst, dass..." oder "Mir wurde klar,
dass..." oder "Ich habe gemerkt, dass..."!
Plappert einfach nicht alles von wortschatzschwachen Deppen nach,
nur weil es Englisch ist.
Modellbaudateien aller Art ohne Ende: http://corsair.flugmodellbau.de
Am 24.04.2011 09:04, schrieb Torsten Vogt:
> Moin und frohe Ostern,
wünsche ich dir auch.
> Der Zusammenbau ist genauso fummelig,
Es gab mal Zeiten, da musste man den Sender öffnen, damit man einen
teuer erworbenen Schalter nachrüsten konnte. Wobei dann das Aufschrauben
nicht sonderlich schwierig war.
Heutzutage fallen mir eignetlich nur noch mit allen Schaltern kpl.
ausgerüstete Sender ins Auge, sodass ich einfach mal behaupte, eine
Notwendigkeit zum Öffnen besteht nur ganz selten. Von Wartungsarbeiten
am Sender habe ich auch noch nichts gehört.
Eine durchdachte und benutzerfreundliche Öffnungsmimik halt ich deshalb
nicht für notwendig.
Und zur Wärmeentwicklung im Auto ...:
Vor Jahren hab ich die Flugsachen aus dem Auto genommen und musste mich
schwer über das Aussehen eines Webra-Empfängers wundern. Der lag separat
irgendwo hinten im Wagen und hatte ein völlig deformiertes Gehäuse, als
wäre jemand mit der offenen Flamme drübergegangen. Es war heiß an dem
Tag, aber was da nun genau passiert war, weiß ich nicht. Vielleicht
war's so ne Art Lupeneffekt, der da irgendwie enstanden war.
Letztes Jahr hatte ich mir für unseren Blümelteich in Berlin ein kleines
Segelboot zugelegt - mit Foliensegeln. Auch son Dreck.:-(
Ich wollte schlau sein und habe das Boot unter eine bewusst weiße Decke
gelegt um Sonnenbeschuss abzuwehren.
Na ja, jeder weiß, wie heiß das in den Morgenstunden in einem Zelt
werden kann. Selbst bei großer Müdigkeit treibt einen die Hitze hinaus.
Was sollte also da noch eine Decke über dem Kopf bringen?
Zu den 50 - 60 Grad im Wageninneren kam dann noch der Hitzestau unter
Decke und das war's dann mit den Segeln. Die Folie hatte sich völlig
verbeult.
Gruß
Günther
--
Japanische Autos? Das ist deutsche Wertarbeit wie sie sein sollte.
Am 24.04.2011, 09:04 Uhr, schrieb Torsten Vogt <vogt_t...@gmx.de>:
> gestern hat an meiner DX8 plötzlich der Pitch/Gas-Knüppel gehakt.
> Er liess sich dann nur noch mit knirschenden Geräuschen und
> relativ schwergängig bewegen. Fliegen ging noch, aber der Spass
> war etwas getrübt .... ;-(
<snip....usw...>
...ohne jetzt böse sein zu wollen, erlaube ich mir, deine Worte vom
16.11.2010 zu zitieren:
***********************************************************
Dann werde glücklich damit und lass den anderen den Spass an
der DX8. Ich habe ihn.
Gruß
Torsten
***********************************************************
Ciao
Gerhard - immer noch glücklich und störungsfrei mit einer
Nicht-Spektrum-Anlage fliegend :)
Für die DX8 gibt es eine von Spektrum vorgesehene Notwendigkeit:
Den Mode-Wechsel, wenn der Gasknüppel nach rechts soll.
Deshalb wird das öffnen des Gehäuses im Handbuch zumindest
teilweise beschrieben.
> Von Wartungsarbeiten am Sender habe ich auch noch nichts gehört.
Ich auch nicht. Schauen wir mal, wie lange die Schmierung
hält.
> Eine durchdachte und benutzerfreundliche Öffnungsmimik halt ich deshalb
> nicht für notwendig.
Ich nicht: Manche Leute tauschen auch Kugellager bzw. ganze
Knüppel, andere bauen Sendemodule ein, .... das will ich alles
nicht machen, aber wenn es die Notwendigkeit gibt, den Sender
zu öffnen, dann sollte das ohne Materialverlust gehen.
Preisfrage: Wie öffnet man ein iPhone :-)
Torsten
Ich sehe keinen Widerspruch. Sind Deine Sender 100%
mängelfrei? Und selbst wenn Du bisher keinen Mangel
an Deinem Sender feststellen konntest, trifft das auch auf
100% der anderen zu, die den gleichen Sender haben?
Mal im Ernst: Jedes Produkt hat irgendwo Schwächen.
Meine Erfahrungen mit der DX8 sind nach wie vor gut
und ich kann mir für _meine_ Ansprüche derzeit keinen
besseren Sender vorstellen. Das festgestellte Problem
liess sich noch dazu recht problemlos auffinden und selbst
beheben.
Torsten
ACK, aber unter brütender Hitze stelle ich mir was anderes vor.
Es war halt ein Tageausflug, bei dem ich die Flugklamotten
dabei hatte, um am abend auf der Heimfahrt noch zwei
Runden zu fliegen.
Heute ging die DX8 auf dem Platz wieder wie neu. Also erst
mal ist alles wieder gut ;-)
Torsten
Am 24.04.2011, 19:56 Uhr, schrieb Torsten Vogt <vogt_t...@gmx.de>:
>> ***********************************************************
>> Dann werde glücklich damit und lass den anderen den Spass an
>> der DX8. Ich habe ihn.
> Fliegen ging noch, aber der Spass war etwas getrübt .... ;-(
>> ***********************************************************
> Ich sehe keinen Widerspruch.
Ich schon etwas ;)
> Sind Deine Sender 100% mängelfrei?
Jau. In 35 Jahren hatte ich mit nahezu keinem Sender Probleme und da war
einiges dabei: Hegi microprop. robbe terra, economic, Rex, luna, MPX 3030,
Graupner Varioprop, MX 16S, Conrad, div. Sender aus RTF Paketen und nun
die Royal9 von MPX. Um ganz korrekt bei der Wahrheit zu bleiben, mit der
Hegi microprop gab's mal Probleme, das ist nun aber gut über 30 Jahre her
und mit der robbe Luna ebenfalls, ist auch ca. 28 Jahre her. Mir lief
damals Sprit vom Rennboot in den Sender. Da kann der Hersteller nix dafür.
> Und selbst wenn Du bisher keinen Mangel an Deinem Sender feststellen
> konntest, trifft das auch auf 100% der anderen zu, die den gleichen
> Sender haben?
In unserem Wald- und Wiesenwildfliegerhaufen haben außer mir mind. noch 8
Leute eine Anlage *meines* Herstellers. Bisher alles problemlos. Wir haben
auch Anlagen deines favorisierten Herstellers. DX8 - Probleme (ist auf
Futaba umgestiegen), DX6 - Probleme und ebenfalls Probleme mit einem Umbau
einer Graupner Anlage auf besagtes System. Der hat sich nun ebenfalls eine
Futaba gekauft.
> Mal im Ernst: Jedes Produkt hat irgendwo Schwächen.
Das ist sicher. Mir gefällt z.B. die Anordnung der Trimmschalter an meinem
Sender absolut nicht.
> Meine Erfahrungen mit der DX8 sind nach wie vor gut
> und ich kann mir für _meine_ Ansprüche derzeit keinen
> besseren Sender vorstellen. Das festgestellte Problem
> liess sich noch dazu recht problemlos auffinden und selbst
> beheben.
Dann isses doch gut für _dich_
Um abschließend noch Günni zu zitieren:
> Von Wartungsarbeiten am Sender habe ich auch noch nichts gehört.
In all den Jahren mußte ich auch noch nie Wartungsarbeiten an egal welchem
der og. Sender durchführen.
Ciao
Gerhard
Deswegen ja das Fragezeichen im Subject. Ich finde das auch
sehr merkwürdig. Für mich als relativer RC-Neuling ist es schon
interessant, was so üblicherweise gemacht wird und was nicht.
Den Sender zu warten, gehört offenbar nicht dazu. Also ist das
entweder mein Pech/Fehler oder eine negative Eigenschaft der
DX8.
Gruß
Torsten
> Sodele: Das Schmiermittel wird sich ja irgendwann wieder
> mal verfüchtigen. Gibt es eine Alternative zu "dickem" Öl
> bzw. Fett? Irgendwas, was auch mal bei 50 Grad an seinem
> Platz bleibt?
Da würde ich eine PTFE- oder Silikonpaste nehmen.
Irgendein Standard-Öl oder -Fett ist eine schlechte Idee, da es auf Dauer
den Kunststoff angreifen könnte - mir hat sowas mal ein Ladegerät
zerbröselt.
Volker
--
Im übrigen bin ich der Meinung, dass TCPA/TCG verhindert werden muss
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet, dann lerne, wie man Limonade macht
Torsten Vogt schrieb:
> ACK, aber unter brütender Hitze stelle ich mir was anderes vor.
70 - 80°C im Sommer im Wagen sind über kurz oder lang z. Bsp. ein
Elko-Killer. Ordentlich deklarierte RC-Komponenten hatten einen
Temperatureinsatzbereich von -10 bis +40°C. Hatten deswegen, weil
sich anscheinend heutzutage eine andere Sorte von Entwicklungs-
inschinören herumtreibt. Die Physik hat sich hingegen nicht wesentlich
geändert.
> mal die Konstruktion angesehen: An diesem Geber reibt eine
> Metallfeder an einem Kunststoffgegenstück. Je stärker die
> Feder gegen das Kunststoff drückt, desto stärker ist der
> Widerstand beim bewegen des Knüppels. Soweit so gut.
Übliche Konstruktion, die sich so in fast jedem Knüppelaggregat finden
dürfte. Mit einer Schraube kann man üblicherweise noch den Grad der
Bremswirkung dosieren.
> Offenbar sollte zwischen Feder und Kunststoff ein Schmiermittel
> sein, das sich wohl weitgehend verflüchtigt hat. Vielleicht war es
Meist ist es eingeschmiert, was sich jedoch als Nachteil erweisen kann:
Feiner Sand und Staub setzt sich im Schierfilmn ab, was zu hakeln etc.
führen kann. Feiner Strandsand setzt sich aber auch von oben in die
Mechanik, es hakt also auch bei den rückstellenden Knüppeln.
Passiert bei Strandbetrieb (Hangflug in den Dünen) recht häufig, der
feine Sand (will man nicht im Sender haben) wird durch den Wind (will
man vor der Nase haben) überall hingetragen.
Bernd
Bernd Laengerich schrieb:
> Passiert bei Strandbetrieb (Hangflug in den Dünen) recht häufig, der
> feine Sand (will man nicht im Sender haben) wird durch den Wind (will
> man vor der Nase haben) überall hingetragen.
Macht das eigentlich mehr Durst und/oder hat das was mit der extra-
herben Besoffen-am-Strand-umfall-Biersorte zu tun?
Sehr interessiert, weil noch keinen Dünenhangflug absolviert,
Nur mal so aus Interesse: Warum befindet sich Fett oder Öl
in einem Ladegerät?
Torsten
Ich wollte es zunächst auch ohne jede Schmierung
versuchen, weil ich auch Staub im Verdacht hatte.
Also hab ich zunächst die Reste der Originalschmierung
entfernt und die Feder wieder montiert. Aber das hat leider
nicht funktioniert. Offenbar muss zwischen den beiden
Teilen ein durchgehender Schmierfilm sein.
Man könnte z.B. auf die Feder eine Art dünnes Vlies
aufkleben, so dass das Kunststoffteil am Vlies reibt.
Damit müsste sich das Problem komplett wartungsfrei
lösen lassen. Allerdings muss dann sicher
gestellt sein, dass das Vlies an Ort und Stelle bleibt.
Torsten
Am 25.04.11 00:08, schrieb Ruediger Zoll:
> Macht das eigentlich mehr Durst und/oder hat das was mit der extra-
> herben Besoffen-am-Strand-umfall-Biersorte zu tun?
AOL.
> Sehr interessiert, weil noch keinen Dünenhangflug absolviert,
NACK. Mal'n bissi an den Elbdeichen bei der Lühemündung versucht. Machte
wegen der Windrichtung allerdings keine Freude. 'S fällt sich dort auch
nicht gut.
Dafür: <www.youtube.com/watch?v=UBXa8GFzlKo>
servus,
Patrick, auch mal dorthin müssend ...
> aufkleben, so dass das Kunststoffteil am Vlies reibt.
> Damit müsste sich das Problem komplett wartungsfrei
> lösen lassen.
Bleibt in Deinem Vlies kein (Schleif-)Sand hängen?
> Allerdings muss dann sicher
> gestellt sein, dass das Vlies an Ort und Stelle bleibt.
Oder klebst Du es völlig zu?
Ich reib' das gelegentlich (so alle fünf bis zehn Jahre) mit einem
silikonbeölten Finger ab. Allerdings habe ich keinen klebebesalzten Sand
hier überall.
servus,
Patrick
Keine Ahnung, ich bin mal auf eure Kommentare gespannt,
_bevor_ ich das ausprobiere ;-)
Sand ist in meinem Fall aber nicht der Hauptfeind.
Wenn das Problem noch desöfteren auftauchen sollte,
würde ich mir 'ne Lösung überlegen, die ohne Schmierstoff
auskommt.
> Oder klebst Du es völlig zu?
Wie soll das gehen? Die Stelle komplett zu kapseln,
halte ich nicht für machbar oder zumindest für sehr
aufwändig.
> Ich reib' das gelegentlich (so alle fünf bis zehn Jahre) mit einem
> silikonbeölten Finger ab.
Hmmmm, hallo Günther, Gerhard: Hier ist einer, der sich diese
Stelle wenigstens ab und an mal anschaut. ;-)
Ich darf davon ausgehen, dass es kein Spektrum-Sender ist?
Torsten
>> Ich reib' das gelegentlich (so alle fünf bis zehn Jahre) mit einem
>> silikonbeölten Finger ab.
> Ich darf davon ausgehen, dass es kein Spektrum-Sender ist?
Na wenn es ein Spek trum Sender wäre, bräuchte man auch kein Silikon drum
machen... =8-)
--
Airbrush FAQ: http://www.r-wahl.de/airbrush/faq.php
Baubericht ME-109 RC-Flugmodell:
http://www.r-wahl.de/modellbau/me-109/me-109.php
Am 25.04.2011, 10:12 Uhr, schrieb Torsten Vogt <vogt_t...@gmx.de>:
> Hmmmm, hallo Günther, Gerhard: Hier ist einer, der sich diese
> Stelle wenigstens ab und an mal anschaut. ;-)
> Ich darf davon ausgehen, dass es kein Spektrum-Sender ist?
Klar putze ich meinen Sender auch hie und da mit einem trockenen bzw.
leicht angefeuchteten (nicht mit Öl) Tuch ab. Dies dient aber
ausschließlich optischen Zwecken. Man will ja vor den Fliegerkollegen
nicht als alter "Dreckbätz" gelten :) . Es war aber bisher bei keinem der
von mir verwendeten Sender (einige hatte ich über 10 Jahre in Betrieb)
notwendig ihn zu warten, ölen etc. Korrekterweise muß ich erwähnen, daß
ich ebenso wie Patrick, Modellsport nicht in sandigen Gefilden betreibe.
Wenn Patrick hie und da mit dem silikonierten Finger über gewisse Stellen
am Sender fährt, wird er wohl seine Gründe dafür haben. Selbige sind mir
aber nicht bekannt, genauso wenig wie die Marke seiner RC-Anlage.
Ciao
Gerhard
>> Bleibt in Deinem Vlies kein (Schleif-)Sand hängen?
[..]
>> Oder klebst Du es völlig zu?
>
> Wie soll das gehen? Die Stelle komplett zu kapseln,
Äh? Vlies ist porös, sonst hieße es anders. Man nimmt es (im Modellbau)
zum Bespannen von Rippenflügeln, es wird thermisch gespannt, da aus
gereckter Polyesterfaser gefilzt, und dann zulackiert, daß es keinen
Rizinusharzbaatz als "Holmverkastung" und "Klebeeckenverstärker" gibt.
So lange das nicht zulackiert ist, kann sich natürlich auch Sand da
reinsetzen. Die Verwendung von reichlich Kleber macht die Poren auch zu.
> halte ich nicht für machbar oder zumindest für sehr
> aufwändig.
Du kannst 'nen Beckersender kaufen, da ist das so. Allerdings nicht
wirklich nach außen, also hilft das Bernd an den Dünen nichts.
> Hmmmm, hallo Günther, Gerhard: Hier ist einer, der sich diese
> Stelle wenigstens ab und an mal anschaut. ;-)
Ja, zum Einbau von Jeti-Duplex-Modulen, zum Tausch gammeliger
Sub-C-Akkus mit einer Restkapazität von rund 1100 Kubik gegen nicht mehr
flugtaugliche Li-Zweizeller von entweder erheblich geringerer Masse oder
um Welten größerer Kapazität. Und zum Anbau von Halterungen. Wenn er
dann eh schon offen rumliegt und ich irgendwas anderes silikonöliere,
wisch ich halt einen Tropfen mit der Fingerbeere ab und an diese
Gleitflächen ran. Rainers Vorschlag mit der Speckschwarte wäre auch 'ne
Wahl (logisch ;-), und Gerhard unterstellt mir zuviel zielgerichtetes
Handeln, denn ich habe noch nie einen Sender nur deshalb geöffnet, um
die Knüppeldämpfung zu schmieren.
> Ich darf davon ausgehen, dass es kein Spektrum-Sender ist?
Ich biete MPX, Becker und ein paar alte Robbe-, Prafa- und
Sanwa-2K-27MHz-AM-Sender. Bis auf den Cockpit SX gehen alle halbwegs
zeitgemäßen MPX-Sender mit simplen Verriegelungen auf und auch wieder
zu. Beim SX sind solche Einstellungen wie Raste links oder rechts von
außen zu erledigen.
servus,
Patrick
> Hmmmm, hallo Günther, Gerhard: Hier ist einer, der sich diese
> Stelle wenigstens ab und an mal anschaut. ;-)
Na der Patrick ist mir vielleicht _Einer_.:-)
Alle 5 - 10 Jahre sind sehr lange Intervalle. Solange hat doch kein
Mensch seinen Sender im Besitz.
> Ich darf davon ausgehen, dass es kein Spektrum-Sender ist?
Halten die nicht so lange?
Dann verkauf mich meine DX7 wieder. Was in dem Ding los, weiß ich
garnicht. Eine Ratsche, die auch raaatscht, hat das Ding nicht. Nur
einen ständig reibenden Widerstand. Ob ich mal kucke, was da nicht
stimmt. Vielleicht ist mal eine Hauptuntersuchung fällig.
Wenn ich passendes Fett brauche, hol ich mir das aus einem Servo. Baden
da nicht die Zahnräder drin?
;-)
> Dann verkauf mich meine DX7 wieder. Was in dem Ding los, weiß ich
> garnicht. Eine Ratsche, die auch raaatscht, hat das Ding nicht. Nur
> einen ständig reibenden Widerstand.
Ich weiss nicht, wie es in einer DX7 aussieht, aber in der DX8
gibt es neben dem Reibewiderstand auch eine Feder die gegen
Zähne klackern kann. Die ist aber im Auslieferungszustand
so weit weg von den Zähnen, dass da nix raaatscht. Ich
würde auch gar nicht wollen, dass es raaaatscht. Aber
wer es mag, muss nur eine Schraube in bischen tiefer
eindrehen.
> Ob ich mal kucke, was da nicht
> stimmt. Vielleicht ist mal eine Hauptuntersuchung fällig.
Lass Dir vom TÜV 'nen Stempel geben ;-)
Torsten
Mensch, des is e Wortspiel, Du ..... ;-)
Ich hab zugebenermassen ein bischen gebraucht .....
Torsten
Am 25.04.2011 13:05, schrieb Torsten Vogt:
> Ich weiss nicht, wie es in einer DX7 aussieht, aber in der DX8
> gibt es neben dem Reibewiderstand auch eine Feder die gegen
> Zähne klackern kann.
ja, das kenn ich seit über 20 Jahren. Evtl. muss ich bei der DX7 auch
eine Schraube anziehen. Aber so wichtig ist das nicht. Hauptsache der
Knüppel bleibt da, wo er steht, und fällt nicht "durch der
Anziehungskraft von die Erde" (Peter Frankenfeld: Die Ballistik
http://www.youtube.com/watch?v=qZwqKA3ZNC0) ständig auf Null.
Die Cockpit SX ist auch so ein Früchtchen. Ohne 'mal ins Handbuch zu
schauen hatte ich seinerzeit innen auch 'was umbauen wollen. Hatte wohl
auch mit der neutraliesierenden Feder zu tun. Ich schraub und schraub
und schraub ... und bin bald doof geworden. Als ich dann reinkucken
konnte, sah ich, dass man eigentlich hätte alles von außen einstellen
können. Irgendeinen Sinn mussten ja die Löcher im Gehäuse haben. Na ja,
nun weiß ich bescheid.
> [..] das kenn ich seit über 20 Jahren. [..]
> Die Cockpit SX ist auch so ein Früchtchen. Ohne 'mal ins Handbuch zu
> schauen
Ja, man hat ja Erfahrung ...
servus,
Patrick, sie auch vorhin erst zu einer modernen Methode überreden
lassen müssend ...
Am 25.04.2011 13:30, schrieb Patrick Kuban:
> Hallo Günther,
>
>> [..] das kenn ich seit über 20 Jahren. [..]
>
>> Die Cockpit SX ist auch so ein Früchtchen. Ohne 'mal ins Handbuch zu
>> schauen
>
> Ja, man hat ja Erfahrung ...
Eben. Wer rechnet denn mit sinnvollen und durchdachten Neuerungen?;-)
>Alle 5 - 10 Jahre sind sehr lange Intervalle. Solange hat doch kein
>Mensch seinen Sender im Besitz.
Einspruch ;) Meine MC3030 hat mir ca. 12 Jahre treu gedient war aber
beim Kauf auch schon gebraucht 2-3 Jahre bestimmt. Und meine Royal Evo
ist jetzt auch schon 11 Jahre alt. Da ich immer noch nichts besseres
am Markt gesehen habe, als was wirklich einen Vorteil bringt für mich
persönlich, wird die auch noch einige Jahre leben.
>garnicht. Eine Ratsche, die auch raaatscht, hat das Ding nicht. Nur
>einen ständig reibenden Widerstand. Ob ich mal kucke, was da nicht
>stimmt. Vielleicht ist mal eine Hauptuntersuchung fällig.
Eine Ratsche ist eine ganz dumme Idee. Zähl mal die Rasten nach bei so
einer Ratsche. Und dann erklär mir, warum Du die Auflösung Deines
Pitchkanals auf z.b. 28Stufen verringern willst? Habe ich so mal
nachgezählt beim Sender vom Kollegen. Ich bevorzuge eine Hemmung und
stelle die auch recht fest ein normalerweise, sonst verreißte ich
Pitch beim schnell gieren.
>Wenn ich passendes Fett brauche, hol ich mir das aus einem Servo. Baden
>da nicht die Zahnräder drin?
Kommt drauf an. Die, die ich in letzer Zeit so offen hatte, haben
Trockenschmierung. (InoLabs, MKS) so ein gräuliches Pulver drinnen.
- Oliver
>> Wenn ich passendes Fett brauche, hol ich mir das aus einem Servo. Baden
>> da nicht die Zahnräder drin?
>
> Kommt drauf an. Die, die ich in letzer Zeit so offen hatte, haben
> Trockenschmierung. (InoLabs, MKS) so ein gräuliches Pulver drinnen.
So, schnell mal ein Servo geöffnet - Kyoscho Perfex KS-101, vermutlich
0815 Standard, denn als Segelverstellservo war das Müll.
Ein Klecks Teflonschmiere, mit dem ich locker die Ratsche schmieren
könnte. Wusst ich's doch: Auf meine Servos ist Verlass.:-)
> führen kann. Feiner Strandsand setzt sich aber auch von oben in die
> Mechanik, es hakt also auch bei den rückstellenden Knüppeln.
> Passiert bei Strandbetrieb (Hangflug in den Dünen) recht häufig, der
> feine Sand (will man nicht im Sender haben) wird durch den Wind (will
> man vor der Nase haben) überall hingetragen.
Hier in der Brandenburger Streusandbüchse habe ich auch mit dem Sand im
Sender hin und wieder ein hakeliges Problem. Das lässt sich aber meist
durch Sender auf den Kopf (Knüppel nach unten) halten und Knüppel bewege
sowie Pusten lösen.
Man sollte das möglichst machen, bevor man ein Modell steuert ;-)
mfg
Matthias
>Es gab mal Zeiten, da musste man den Sender öffnen, damit man einen
>teuer erworbenen Schalter nachrüsten konnte. Wobei dann das Aufschrauben
>nicht sonderlich schwierig war.
>Heutzutage fallen mir eignetlich nur noch mit allen Schaltern kpl.
>ausgerüstete Sender ins Auge, sodass ich einfach mal behaupte, eine
>Notwendigkeit zum Öffnen besteht nur ganz selten. Von Wartungsarbeiten
>am Sender habe ich auch noch nichts gehört.
>
>Eine durchdachte und benutzerfreundliche Öffnungsmimik halt ich deshalb
>nicht für notwendig.
Bei Pultsendern noch eher. Die Futaba Sender sind eigentlich alle ohne
Werkzeug (maximal eine Münze) leicht zu öffnen. Meine FX-30 hat auch 2
weitere Schalter bekommen und die anderen habe ich etwas anders
angeordnet.
Weitere Gründe fürs Öffnen:
- Quarztausch (zumindest früher)
- Akkutausch
- Ändern der Federspannung (geht bei manchen auch von außen)
- bei der FX18 mußte ich das Gehäuse öffnen um an den PC-Anschluß zu
kommen.
RK
> Macht das eigentlich mehr Durst und/oder hat das was mit der extra-
Ja.
> herben Besoffen-am-Strand-umfall-Biersorte zu tun?
Auch ggf.
> Sehr interessiert, weil noch keinen Dünenhangflug absolviert,
Ich denke Du machst sonst auch alles?
Bernd
>> Sehr interessiert, weil noch keinen Dünenhangflug absolviert,
>
> Ich denke Du machst sonst auch alles?
Kommt noch, Rydi ist doch noch jung.
servus,
Patrick
Bernd Laengerich schrieb:
>> Macht das eigentlich mehr Durst und/oder hat das was mit der extra-
> Ja.
Gongret! Dann muss ich mir das mal geben.
>> Sehr interessiert, weil noch keinen Dünenhangflug absolviert,
> Ich denke Du machst sonst auch alles?
Wennst mir ne Düne hierher stellst....
cu/2,
>>> Sehr interessiert, weil noch keinen Dünenhangflug absolviert,
>
>> Ich denke Du machst sonst auch alles?
>
> Wennst mir ne Düne hierher stellst....
Lass das mal nicht deine Frau lesen....
Grüße,
Andreas
> Nur mal so aus Interesse: Warum befindet sich Fett oder Öl
> in einem Ladegerät?
Ok, es war nicht direkt Fett, aber ein ölhaltiges Kontaktspray, wobei ich
bei dessen Kauf nicht wusste, dass es ölhaltig war.
Das Öl in diesem Kontaktspray hat mir nach nur einem jahr (ich habe das
Spray gekauft und exakt einmal benutzt, weil die Ladeschächte nur nioch
bedingt "kontaktwillig" waren - nach der Nutzung gings wieder) zuverlässig
wichtige Teile des Gehäuses[1] zerbröselt, sodass der Lader nur noch für den
Wertstoffhof taugte.
Wie gesagt: ein jahr nach der nutzung des Sprays war der Lader Schrott.
Volker
[1] Bei dem Lader handelte es sich um einen Universallader für Rundzellen;
dem Vorgänger des Aktuellen ELV Ladecenter AL 2000 Expert
http://www.elv.de/ELV-Akku-Lade-Center-ALC-2000-
Expert-/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_6400/flv_/bereich_/marke_
diese Ladegeräte haben einen federnd gelagerten "Schieber" als Minus-Pol.
Ddessen Feder steckt in einer Führung unterhalb des Ladeschachtet - und die
Halterung und Führung dieses Kontaktsteges und dessen Feder hat's
zerbröselt.
--
Im übrigen bin ich der Meinung, dass TCPA/TCG verhindert werden muss
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet, dann lerne, wie man Limonade macht