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Auf Arnold verlassen - oder ist man dann verlassen?

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Bernd Langohr

unread,
Aug 30, 2001, 1:14:57 PM8/30/01
to
Hallo zusammen,
ich bitte um Eure Meinung, ich habe beim Durchstöbern dieser NG den Eindruck
erhalten, hier finde ich guten Rat.

Nach jahrelanger Abstinenz und fast genausolanger Planung bin ich im Begriff
wieder als N-Bahner einzusteigen. Die Planung ist weit fortgeschritten und
die Grundkonstruktion in Form einer Kombination von Rahmen- und
Spantenbauweise bereits fertiggestellt. Dieses ist aufgrund eines
Gleisplanes mit Arnold-Gleisen (da schon einiges vorhanden) erfolgt.

Jetzt finde ich die Meldungen über Arnold, Italien und "keiner weiß was".
Ich weiß, Peco-Gleise sind eh besser, aber mein Gleisplan und Spanten sind
schon fertig. Insbesondere auch im Bahnhofsbereich und BW nehmen mir die
Peco-Weichen viel notwendigen Platz weg. Außerdem finde ich Peco zwar sehr
vorbildgerecht, aber auch s..teuer.

Ich weiß - es gibt keine verbindliche Antwort - aber Eure Meinung ist
gefragt. Dafür schon vorab vielen Dank!

Viele Grüße

Bernd Langohr-Teusch


Eike Snoyek

unread,
Aug 30, 2001, 1:11:31 PM8/30/01
to
"Bernd Langohr" <BLan...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mlsau$m4k$02$1...@news.t-online.com...

> Die Planung ist weit fortgeschritten und
> die Grundkonstruktion in Form einer Kombination von Rahmen- und
> Spantenbauweise bereits fertiggestellt.

Prima.

> Dieses ist aufgrund eines
> Gleisplanes mit Arnold-Gleisen (da schon einiges vorhanden) erfolgt.

Mein Tip: Laß die Arnold-Gleise bleiben. Ich wollte meine Anlage auch erst
damit bauen und hatte schon viel Material, als ich hier in der Newsgroup
(nicht zuletzt durch Peter Paiska) auf die Peco Gleise aufmerksam wurde.
Probepack bestellt - begeistert - Arnold-Gleise verkauft - Peco gekauft -
spitze!
Die Arnold-Gleise leiten schlecht, was zur Folge hat, daß man viele
Einspeisungsstellen braucht (und da fängt´s schon an, Arnold-Gleise lassen
sich nämlich auch nicht löten), dazu kommt die Optik, die bei Peco Code 55
meiner Meinung nach fast unschlagbar ist.

> Jetzt finde ich die Meldungen über Arnold, Italien und "keiner weiß was".

Hab´ gerade heute zufällig meinen Händler besucht und danach gefragt. Er
erzählte mir, daß der Vertriebsstandort in Deutschland Anfang September
startet. Also Grund zur Zuversicht. Arnold wird´s weiterhin geben, die Frage
ist nur, in welcher Qualität, viele befürchten einen Qualitätsverlust nach
Produktionsverlagerung nach Italien.

> Ich weiß, Peco-Gleise sind eh besser, aber mein Gleisplan und Spanten sind
> schon fertig. Insbesondere auch im Bahnhofsbereich und BW nehmen mir die
> Peco-Weichen viel notwendigen Platz weg.

Nimm doch die kürzeren, der Winkel ist zwar Gleich, da kann man dann aber
mit den Flexgleisen noch einiges "hinbiegen".

Außerdem finde ich Peco zwar sehr
> vorbildgerecht, aber auch s..teuer.

Günstiger als Arnold sind die allemal, erst recht, wenn Du die direkt in
England bestellst. Das ist EU, kostet daher keinen Zoll und der Versand ist
auch nur unwesentlich teuer als im Inland, das lohnt sich bei Großbestellung
sowieso.

Viele Grüße
Eike


Bernd Langohr

unread,
Aug 30, 2001, 2:52:05 PM8/30/01
to
Hallo Eike,
vielen Dank für die prompe Meldung, ich bin schon fast überzeugt.
Du schreibst von Probepack und Bestellung direkt in England.
Gibt es ein spezielles Probepack und hast Du eine günstige Bezugsadresse in
England?
Viele Grüße
Bernd


Eike Snoyek <ei...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9mltq9$n8c$04$1...@news.t-online.com...

Message has been deleted

Johannes Röttges

unread,
Aug 30, 2001, 3:41:32 PM8/30/01
to
Hei
ich lese gerade interessiert mit: fast die gleichen Überlegungen hatte ich
vor 2 Jahren auch angestellt: Fleischmann, Roco, Trix oder Peco. Arnold
hatte ich von vorneherein ausgeschlossen (Optik??)
Und nun bin ich bei Peco Code 55 auf Merkur-Bettung.
Ich habe auch bei Weinert ein Probchen bestellt, das hat mich "umgedreht".

Falls du dich für Peco entscheidest: Glückwunsch.
Ich hätte da gleich mal so nebenbei 3 kurze Weichen incl. Bettung
anzubieten. Falls Interesse, MAIL mal.

Herzlichst
Johannes Röttges

"Eike Snoyek" <ei...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9mm39a$c4m$01$1...@news.t-online.com...


> "Bernd Langohr" <BLan...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag

> news:9mm20o$urg$04$1...@news.t-online.com...


>
> > Du schreibst von Probepack und Bestellung direkt in England.
> > Gibt es ein spezielles Probepack und hast Du eine günstige Bezugsadresse
> in
> > England?
>

> Hallo Bernd,
>
> das Probeset gibt´s bei Weinert (offizieller Importeur für Peco). Auf der
> Internetseite unter http://www.weinert-modellbau.de gibt´s leider keinen
> Hinweis, daß es dieses Probepaket gibt, aber auf eine kurze eMail dorthin
> bekommst Du sicherlich schnell Antwort. Das Probepaket enthält den
> Peco-Katalog, eine Weiche, ein kurzes Stückchen Flexgleis und auf Wunsch
> auch ein Stück Styrodur-Gleisbettung (die fand ich allerdings nicht so
> schön, aber das ist ja Geschmackssache).
>
> Die mir bekannten Adressen in England sind:
>
> http://www.scalerail.co.uk
> http://www.thesignalbox.co.uk (hier kannst Du Dir sogar gleich den Preis
in
> DM und EUR anzeigen lassen.
>
> Es gibt sicherlich noch ein paar mehr. Inzwischen sind auch einige
Anbieter
> in Deutschland etwas günstiger geworden, ein Vergleich lohnt sich,
teilweise
> sind die Preisunterschiede erheblich.
>
> Viele Grüße
> Eike
>
>


Bernd Marguerre

unread,
Aug 30, 2001, 4:06:03 PM8/30/01
to
"Eike Snoyek" <ei...@t-online.de>

> Mein Tip: Laß die Arnold-Gleise bleiben.

> Die Arnold-Gleise leiten schlecht, was zur Folge hat, daß man viele


> Einspeisungsstellen braucht (und da fängt´s schon an, Arnold-Gleise lassen
> sich nämlich auch nicht löten), dazu kommt die Optik, die bei Peco Code 55
> meiner Meinung nach fast unschlagbar ist.

Da kann ich mich nur voll anschließen. Nicht nur, dass die Gleise schlecht
leiten, sind auch die Schienenverbinder elektrisch und mechanisch nicht das,
was nötig wäre. Und verschmutzen tun die Gleise nur etwas weniger als andere
(die diesbezügliche Werbung ist Bauernfängerei).
Und die Anschlußklemmen: man braucht für JEDES Gleisstück eine für
zuverlässige Versorgung und sind weder optisch im Bahnhof noch preislich
(ca.1DM) akzeptabel.

Plane lieber auf ein anderes Gleissystem um.
Ich hab' mich für Kato Unitrack (www.lemkecollection.de & www.noch.com oder
www.katousa.com) entschieden - wegen seiner perfekten elektrischen
Eigenschaften. Damit hatte ich beim Umplanen von Arnold weniger Probleme als
mit Peco. Nur Flexgleise gibt es bei Kato nicht; da bin ich bei Arnold
geblieben, weil die Arnold-Flexe sich mit Korkbett perfekt an Kato
anschließen lassen.

Alles Gute Bernd

Paiska Peter

unread,
Aug 31, 2001, 2:37:04 AM8/31/01
to
"Bernd Langohr" <BLan...@t-online.de> wrote:
>Hallo zusammen,


Hallo Bernd,


...schnipp...


>Gleisplanes mit Arnold-Gleisen (da schon einiges vorhanden) erfolgt.

...


>Ich weiß, Peco-Gleise sind eh besser, aber mein Gleisplan und Spanten sind
>schon fertig. Insbesondere auch im Bahnhofsbereich und BW nehmen mir die
>Peco-Weichen viel notwendigen Platz weg.


etliche Antworten haben dich ja schon erreicht - nun, das Problem hatten wir
auch vor etwa 10 Jahren, da war das Code55-Gleis von Peco gerade herausgekommen.
Resultat war eine komplette Neuplanung der Anlage, Arnold komplett verkauft und
Umzug aus dem Dachraum in den Keller, mehr Raumlänge war da ausschlaggebend.
Es stimmt schon Pecoweichen nehmen mehr Platz weg als Arnold, besonders wenn man
in den Hauptgleisen die schönen langen mit dem großen Radius verwendet. In den
Nebengleisen haben wir auf unserer Anlage aber auch nur die mit dem mittleren
Radius dann eingebaut. Schau mal unter:
http://www.hegra.uni-kiel.de/hegra/schill/bahn/peter/peter.htm
da ist auch ein Bild etwa in der Seitenmitte dabei, auf dem beide Weichentypen
nebeneinander liegen.
Wenn du deinen Gleisplan zufällig "online" legen kannst oder mailen, dann kann
ich vielleicht aus meiner Planungs- und Baupraxis noch einige Tipps zum
Platzsparen geben.
Zuerst kannst du schon mal prüfen, ob du nicht eine oder beide Weichenstrassen
des Bahnhofs in die Kurve legen kannst. Die Peco-Bogenweichen sind sehr
grosszügig ausgeführt und betriebssicher, ganz im Gegensatz zu den Arnoldschen.
Die einfache oder doppelte Kreuzungsweiche von Peco ist auch viel besser als
Arnold und Co., die sind bei korrektem Radsatz-Innenabstand bei uns im Betrieb
sicherer als eine Kreuzung ohne die Weichenzunge - wenn ich das gewusst hätte....
Mit der Y-Weiche kann man auch platzsparende Weichenverbindungen aufbauen, bei
unseren Gütergleisen kann man das gut erkennen, Zug kommt aus einer
Strassenbrücke, doppelte Gleisverbindung, lange große Weiche und dann über Y-
Weichen in die mittleren 3 Gleise. Damit ist das ganze nicht viel länger als wenn
ich versuche die selben Fahrwege mit Arnold und den geraden Standardweichen
nachzustellen.
Ich gebe aber zu, die EKW und DKW sind die teuersten Teile im Gleisprogramm, die
doppelte Gleisverbindung ist für 4 Weichen und eine Kreuzung noch im Rahmen der
Einzelweichen.
Übrigens, die von uns ausgetüftelte Antriebsvariante über Umlenkhebel erlaubt das
plazieren der Antriebe (:wenn schon Peco, dann mit Motor:) in einem größeren
Abstand zur Stellschwelle, also dorthin wo Platz und spätere Erreichbarkeit
gesichert ist - du kennst Murphys law ? die Regel zur Ausfallhäufigkeit und
Erreichbarkeit?
In den Bildern sieht man auch die Kastenübergänge im Gleis, bzw. man sieht es
eben nicht. Unsere Anlage besteht aus 10 Kästen und daher sind etliche Übergänge
mit Gleisen notwendig. Wir haben immer das Gleis erst über die zukünftige
Trennstelle hinweg gelegt und nachträglich mit einer Proxxon mit flexibler Welle
und einer Trennscheibe genau über der Kastentrennung durchgeschnitten. Solange
das Gleis nicht in einem zu großen Winkel über die Kastentrennkanten führt,
sollte es möglich sein ohne eine Schwelle zu zertrennen das Gleis
durchzuschneiden. In Kurven ist das unbedingt einzuhalten, sonst versucht sich
das Gleis wieder gerade zu stellen und dann braucht man doch den
Schienenverbinder um das Gleisende auszurichten. Ein Kastenübergang hat uns da
unheimlich geärgert, aber die geraden Übergänge brauchen keinen besonderen
Aufwand, also nix mit Schienenverbindern und oder so, das ist der Vorteil von der
Befestigung der Schiene durch eingiesen in die Schwellen - bombensicherer Halt.
Wenn die Trennstelle durch die Trennscheibe zu breit wird, dann kann man die
Schienen des Flexgleises noch ganz vorsichtig zurückklopfen und dann erst
weiterbauen. Bei uns waren alle Trennstellen schon drin und alles im Probebetrieb
befahren worden bevor geschottert wurde, dabei war das Gleis nur mit Pattex auf
den Kork geklebt, keine Nägel oder Schrauben haben wir befestigt.
Du siehst, ich schwärme mal wieder von diesem Gleis, aber einige andere hab ich
inzwischen auch schon "bekehrt" ;-)


>Außerdem finde ich Peco zwar sehr
>vorbildgerecht, aber auch s..teuer.


nun, wenn du bei Conrad die Preise dir ansiehst - viiiiiel zu teuer. Weichen
sind da ab 30,- DM und Fulgurexmotor auch. Wir haben schon vor etwa 9 Jahren eine
Sammelbestellung hier in München organisiert, diese Preise (Weiche 15,-DM) wirst
du heute nicht mehr in Deutschland "einhandeln" können, aber z.B. bei Pürner geht
es schon um 5,-DM je Weiche billiger und der selbe Antrieb kostet nur 22,-DM,
also fast 8,-DM weniger. Ich denke, etwas Nachforschung und Preisvergleich macht
die Peco-Weichen billiger, aber nicht hässlicher ;)


>Ich weiß - es gibt keine verbindliche Antwort - aber Eure Meinung ist
>gefragt. Dafür schon vorab vielen Dank!


nun, Meinung - da fällt mir dazu doch ein, wir machen hier doch
Meinungsaustausch, oder ?
also wenn ich mit miner Meinung zum Chef gehe und mit seine Meinung wieder
zurückkomme, das war dann auch ein Meinungsaustausch :-))
Aber zürich aufs Gleis, Wie gross soll den die Anlage werden, welche Epoche,
welche Gleisanlage kommt so zusammen, vielleicht doch ein bisschen weniger
(Gleis) und etwas mehr (Optik)? bring etwas Schwung in den Gleisverlauf, aber
vorsicht - in der Kurve kuppeln die Wagen nicht mehr zuverlässig. Also weg von
den starren Gleisplänen der Gleishersteller a la Arnold, vielleicht hilft es ja
schon mal, wenn du einige Flexgleise dir besorgst und sie auf dem Unterbau
auslegst, die kann man übrigens biegen und die bleiben tatsächlich so wie
gewünscht liegen :) so zumindest haben wir in 1:1 auf dem Fussboden die ersten
Gleispläne uns ausgetüftelt, erst dann sind wir an den Computer gegangen und
haben die Feinplanung begonnen.
Meiner Meinung nach sollte je modern die Epoche ist, auch die Weichenradien
größer werden. Länderbahn anno 1900 hatte ein anderes Gleis und andere
Geschwindigkeiten als die heutigen Strecken. Die Gleise sind bei einer Modellbahn
das, was für eine Musikanlage die Lautsprecher sind. Eigentlich sind sie für
kontakt- und entgleisungssicheren Betrieb ausschlaggebend, sind verantwortlich
für den optischen Eindruck den die Züge bei der Fahrt geben, bringen dir u.U.
viel Arbeit und Ärger wenn die Weichenmechanik versagt oder die Verlegung
aufwaendig ist - Arnold, allein diese kleinen Schleifkontakte in den Weichen für
die Herzstückpolarisierung, was haben die uns fluchen lassen und dann kann man
die Weichen nicht mal vernünftig einschottern.
Du wirst wie bei einer Musikanlage nur selber entscheiden können, Schrank raus
und 6 Monster-Lautsprecher rein, oder reichen vielleicht doch zwei kleine Boxen
in Stereo und der Hausfrieden ist gesichert.....


>Viele Grüße
>
>Bernd Langohr-Teusch


Nun, hoffe ich hab dir etwas helfen können, Gruß aus müNchen


Peter

--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Gerhard Thumm

unread,
Aug 31, 2001, 4:56:14 AM8/31/01
to
Bernd Langohr schrieb...

> Hallo zusammen,


>
> Nach jahrelanger Abstinenz und fast genausolanger Planung bin ich im
Begriff
> wieder als N-Bahner einzusteigen. Die Planung ist weit fortgeschritten und
> die Grundkonstruktion in Form einer Kombination von Rahmen- und
> Spantenbauweise bereits fertiggestellt. Dieses ist aufgrund eines
> Gleisplanes mit Arnold-Gleisen (da schon einiges vorhanden) erfolgt.
>

> ...
>

Hallo,

alle Meinungen zu Peco lasse ich stehen.

Falls du dadurch nicht überzeugt wurdest, nur noch eine kleine
Randbemerkung: Fleischmann hat im wesentlichen die gleiche
Gleisgeometrie (Radius R4 = 430 mm, Länge des Standardgleises
111 mm, trifft auch auf Weichen zu, Abzweigwinkel 15°, nur der
Parallelgleisabstand ist verschieden und damit R3).

meint nur so mal
Gerhard

Peter Stegemann

unread,
Aug 31, 2001, 5:51:33 AM8/31/01
to
"Gerhard Thumm" <gerhar...@ptd.siemens.de>:

>Bernd Langohr schrieb...

>Falls du dadurch nicht überzeugt wurdest, nur noch eine kleine
>Randbemerkung: Fleischmann hat im wesentlichen die gleiche
>Gleisgeometrie (Radius R4 = 430 mm, Länge des Standardgleises
>111 mm, trifft auch auf Weichen zu, Abzweigwinkel 15°, nur der
>Parallelgleisabstand ist verschieden und damit R3).

Na, dann muss ich auch noch was sagen. Roco hat das guenstigste
Gleis.

Ruud van der Kolk

unread,
Aug 31, 2001, 3:03:13 PM8/31/01
to
Seh mal:

www.peco-uk.com

Ruud van der Kolk
Holland

Bernd Langohr

unread,
Sep 1, 2001, 11:18:38 AM9/1/01
to
Vielen Dank allen Teilnehmern der NG für die Hilfe.
Ich bin überzeugt und werde mit Peco bauen. Und gleich sind neue Fragen
entstanden:

Peco 55 und Fulgurex-Antriebe habe ich als Optimum nun kappiert. Ist es von
Nachteil im unsichtbaren Bereich aus Kostengründen Code 80 zu verwenden? Der
Übergang ist ja wohl problemlos (?)

Ist der Vorteil der Fulgurex-Antriebe nur im vorbildgerechten Antrieb zu
sehen, d.h. sind Eurer Meinung nach im verdeckten Bereich die normalen
Antriebe ausreichend? Und wenn ja, welche Antriebe sind dann empfehlenswert,
PL-10, PL-10W, PL-10E, brauche ich immer PL-9 und was bringt evtl. PL-12?

Kann ich bei den Ausfahrtweichen des Schattenbahnhofs auf einen
Weichenantrieb verzichten und die Weichen vom Zug "aufschneiden" lassen?

Noch eine Anfängerfrage:
Ich habe auf den Bildern von Peter Paiska (übrigens SUPER!) gesehen, dass
die Gleise direkt auf den Holzbrettern befestigt sind (glaube ich
zumindest). Wie sieht es denn mit Schalldämmung aus? Ich dachte immer das
sei auch ein Riesenthema. Im Baumarkt habe ich in der Installationsabteilung
zur Rohrisolierung selbstklebenden Schaumgummi (Polyethylenschaum) von etwa
3mm Stärke als Meterware (10m lang 50mm breit, ca 9,50DM) gefunden. Ich habe
daran gedacht, mir dieses zuzuschneiden. Aus der gleichen Abteilung gibt es
auch sogenanntes Miselfix, das ist ein Stoffgewebe wie aus Altkleider, das
habe ich auch schon einmal überlegt.

Hoffentlich falle ich Euch mit meinen trivialen Themen nicht zur Last.

Peters Frage zu beantworten: Epoche III, grosszügiger Bahnhof mit
zweigleisiger Hauptstrecke und einer abzweigenden Nebenstrecke, eine
zweigleisige Paradestrecke, alles mit Ausnahme der Nebenstrecke läuft in
einem Schattenbahnhof zusammen. An der Nebenstrecke ein Werksanschluss mit
Fabrikanlage (Arnold 6821) und Bergwerksbahn. BW mit Drehscheibe und
5-ständigem Dampflokschuppen. Das ganze auf einer teilbaren (ich habe mein
Hobby schon 2 mal wegen Umzug aufgegeben) Anlage von 2,30m x 1,60m.

Ein schönes Wochenende!

Bernd

Paiska Peter <ppa...@munichre.com> schrieb in im Newsbeitrag:
3b8f3090$1...@netnews.web.de...

Sven Herzfeld

unread,
Sep 1, 2001, 6:58:13 PM9/1/01
to
Paiska Peter <ppa...@munichre.com> schrieb:

> Es stimmt schon Pecoweichen nehmen mehr Platz weg als Arnold, besonders wenn man
> in den Hauptgleisen die schönen langen mit dem großen Radius verwendet. In den

Wobei das gerade mal 146 Meter Radius sind, umgerechnet ;-)

> Nebengleisen haben wir auf unserer Anlage aber auch nur die mit dem mittleren
> Radius dann eingebaut. Schau mal unter:

Ich habe an zwei Stellen die mittleren Weichen eingeplant,
betrieblich laufen darüber in abzweigender Stellung nur
Loks bzw. Triebwagen vom Bahnsteig-Stumpfgleis in ein
Abstellgleis, im anderen Fall höchstens mal ein paar
Güterwagen zum Industriegebiet.

> des Bahnhofs in die Kurve legen kannst. Die Peco-Bogenweichen sind sehr
> grosszügig ausgeführt und betriebssicher, ganz im Gegensatz zu den Arnoldschen.

Welchen Radius kann man mit denen eigentlich bauen? Ich
war am Überlegen, ob ich das auch mache, bin derzeit aber
davon ab (siehe unten).

> Ich gebe aber zu, die EKW und DKW sind die teuersten Teile im Gleisprogramm, die
> doppelte Gleisverbindung ist für 4 Weichen und eine Kreuzung noch im Rahmen der

Ich hätte gerne eine doppelte Gleisverbindung, bei der vorn
rechts eine Dreiwegweiche liegt (asymmetrisch natürlich) und
die beiden hinteren Weichen DKW sind ;-)

Ist die interessanteste Anordnung, die ich bislang gesehen
habe, abgesehen von der Krankheit Braunschweig Hbf. Aber das
Ding ist m. E. weniger interessant als vielmehr abartig.

> das Gleis nicht in einem zu großen Winkel über die Kastentrennkanten führt,
> sollte es möglich sein ohne eine Schwelle zu zertrennen das Gleis
> durchzuschneiden. In Kurven ist das unbedingt einzuhalten, sonst versucht sich

Hm. Ich habe einen Gleiswechsel, den ich nicht rechtwinklig
bekomme, ohne dass es schrecklich aussieht. Was ist, wenn
die Stoßstellen aus festen Gleisen bestehen, kann man die
dann schräg bauen? Ursprünglich lagen in meiner Planung
einige Weichen und Kreuzungen mit den Schrägen direkt an der
Trennstelle, das habe ich später wieder geändert.

Optimal ist es natürlich nicht, wenn die Schienen etwas
überstehen, aber die Anlage soll im wesentlichen nur einmal
transportiert werden, nämlich wenn sie ihren endgültigen
(hoffentlich) Bestimmungsort erreicht.

In meiner befristeten Behausung werde ich nun doch keine
Komplettanlage aufbauen, weil zumindest die Bögen und
Schattenbahnhöfe letztlich doch den Gegebenheiten angepasst
würden. Also nur ein paar Kästen mit ca. 100x50 cm und je
Ende einen Wendebogen auf "Platte mit ohne Landschaft". Der
Keller ist auch zu kurz (wie immer ;-) und dann hat mein
Vermieter da noch einen Arbeitstisch stehen und Werkzeug und
einen Schleifbock an der Wand.

> das Gleis wieder gerade zu stellen und dann braucht man doch den
> Schienenverbinder um das Gleisende auszurichten. Ein Kastenübergang hat uns da

Auch bei verklebten Gleisen? Sieh mal an ... und wenn man die
Schwelle über die Anlage herausragen lässt, statt sie zu
zersägen?

> Aber zürich aufs Gleis, Wie gross soll den die Anlage werden, welche Epoche,
> welche Gleisanlage kommt so zusammen, vielleicht doch ein bisschen weniger
> (Gleis) und etwas mehr (Optik)? bring etwas Schwung in den Gleisverlauf, aber

Hm, wegen der Kästen und der Einfachheit von Bahnsteigen in
der Geraden gegenüber solchen in der Kurve liegen die Gleise
im Bahnhofsbereich bei mir auch parallel zum Kastenrand. (Sie
machen Witze, Herr Herzfeld, bis auf eine Testweiche und drei
Flexgleise haben Sie ja noch nicht mal ein Gleis gekauft, und
jetzt ist erst mal Umzug ;-)

Aber der Bahnhof ist im Original auch schnurgerade, hat jedoch
ein paar Gleise weniger.

Sven

Paiska Peter

unread,
Sep 3, 2001, 4:42:12 AM9/3/01
to
"Bernd Langohr" <BLan...@t-online.de> wrote:


Hallo Bernd,


>Vielen Dank allen Teilnehmern der NG für die Hilfe.
>Ich bin überzeugt und werde mit Peco bauen. Und gleich sind neue Fragen
>entstanden:


ich habs befürchtet ;-))


>Peco 55 und Fulgurex-Antriebe habe ich als Optimum nun kappiert.


ich würde zumindest Motorantrieb also Optimum bezeichnen, Fulgurexmotoren waren
die Lösung bei der die Preis/Leisung vor 9 Jahren das Optimum war. Inzwischen
sind da auch andere Lösungen interessant. Aber unsere Einbaumethode ist
inzwischen auch im Ausstellungsbetrieb der N-Bahn-Freunde München erprobt und als
narrensicher und zuverlässig akzeptiert. Da waren alle Spulenantriebe eher für
Zugkatastrophen im Ausstellungsbetrieb schuldig...
Ach ja, wir haben die ersten Tests gemacht und dabei beleuchtete Weichenlaternen
von Marks-Klein-Kunst zum Drehenbekommen, irgendwann kommt da nochmal eine
gehörige Bastelarbeit auf uns bei einigen Weichen im Vorortbahnhof...
http://www.markskleinkunst.de/ hat viele nette Sachen für N-Bahner


>Ist es von
>Nachteil im unsichtbaren Bereich aus Kostengründen Code 80 zu verwenden? Der
>Übergang ist ja wohl problemlos (?)


korrekt, der Übergang ist recht problemlos, Die Schienenhöhe ist gleich, nur das
erste Stück der Code55-Schwellen liegt in der Luft und müssen etwas unterfüttert
werden, die gesammte Gleishöhe inkl. Schwellen ist bei Code55 niedriger. Wir
haben aber auch den Untergrund mit Code55 gebaut, wir hatten eine
Sammelbestellung hier in München für mehrere Modellbahner von über 4000,-DM
zusammengetragen, da sind die Preise je Weiche und Flexgleis deutlich in den
Keller gegangen und wir hätten für die Code80-Gleise wohl genausoviel bezahlt.
Ausserdem hat uns die Stabilität des Code55-Flexgleises besser gefallen als vom
Code80. Die Schienen werden in jede Schwelle eingegossen, nicht mit kleinen
Plastiknasen auf der Schwelle fastgehalten. Dazu siehe auch:
http://www.lokshop.de/images/Kataloge/PEC/2000/05.jpg
Da sind dann nachträgliche Trennstellen auch in Kurven kein Problem - einfach
durchschneiden - kein Schienenverbinder notwendig. Den Unterschied musst du dir
einfach mal Live ansehen, dass ist schlecht zu beschreiben. Die Code80-Weichen
sind zwar in der Geometrie ein bischen unterschiedlich, dass spielt aber im
Untergrund keine Rolle - du solltest aber auf jedenfall die Electrofrog
(Metallherzstück) nehmen, bei den flachen Herzstückwinkeln sind die Plastikteile
der Insulfrog-Version doch recht lang und bei kleinen Loks nur mit Schwung sicher
zu befahren.


>Ist der Vorteil der Fulgurex-Antriebe nur im vorbildgerechten Antrieb zu
>sehen, d.h. sind Eurer Meinung nach im verdeckten Bereich die normalen
>Antriebe ausreichend? Und wenn ja, welche Antriebe sind dann empfehlenswert,
>PL-10, PL-10W, PL-10E, brauche ich immer PL-9 und was bringt evtl. PL-12?


nun, ähhh, die Pecoteile waren vor 9 Jahren nur als Magnetspule ohne sonstwas
erhältlich - müsste der PL-10 gewesen sein. Das Teil zieht über 1A Strom und wie
sicher der schaltet kann ich ehrlich nicht sagen, keine Praxis. Da man aber
mindestens das Herzstück polarisiernen sollte, kommt also immer ein zusätzliches
Schalterpaket dazu.
Also wenn ich bei Pürner reinsehe im Web, dann verlangt der für die Versionen PL-
010 12,20DM und PL-010 W (weniger Stromaufnahme) 14,20DM und für den
Ausatzschalter für Weichenmotor 6,-DM. Damit kommst du auf mindestens 18,20DM. Je
nach schweizer Fränkli haben wir aber max.21,-DM hier in München für den Fulgurex
bezahlt, Pürner will 22,00 DM - also auch nicht viel mehr. Dafür braucht man zwar
einige Kleinteile für die Montage des Motors, aber dann ist er auf der Stelle
montiert wo man später noch hinkommt ohne sich zu verrenken und mit dem verkabeln
tut man sich auch leichter wenn die auf einem Haufen sind.
Daher haben wir eine dicke Bestellung Fulgurex damals gemacht und siehe da,
plötzlich bei über 100Stück ging der Preis nochmal deutlich nach unten :)
Am wichtigstens im Untergrund ist Betriebssicherheit - also größere Radien und
Weichen, man sieht nicht hin und will auch nicht dauernd im Untergrund
rumkriechen...


>Kann ich bei den Ausfahrtweichen des Schattenbahnhofs auf einen
>Weichenantrieb verzichten und die Weichen vom Zug "aufschneiden" lassen?


nein, bei den Pecoweichen sind stramme Federn drin, damit beim Pecoantrieb die
Weichenzungen sauber in Endstellung kommen und vorallem auch dort bleiben. Ein N-
Zug könnte die nie aufschneiden. Jetzt kann man zwar die Feder ganz leicht
ausbauen, aber dann ist immer noch das Problem der leichten Wagen und das die
Weichenzungen in eine "Grundstellung" tendieren und damit Entgleisungen
vorprogrammieren. Dazu dann noch die notwendige Polarisierung des Herzstückes ....
da dann lieber doch separate Antriebe benutzen auch für weitere Steuerungs- bzw
Sicherungsleitungen.
Als Kostenbremse haben wir dafür eben dann zwei voneinander abhängige Weichen auf
einen Antrieb gehängt.


>Noch eine Anfängerfrage:
>Ich habe auf den Bildern von Peter Paiska (übrigens SUPER!) gesehen, dass

danke, ich übe noch mit dem digitalen Fotoapperat und muss auch mal die alten
Papierbilder einscannen, die Bauzeit davor ist auch ganz nett anzusehen...


>die Gleise direkt auf den Holzbrettern befestigt sind (glaube ich
>zumindest). Wie sieht es denn mit Schalldämmung aus? Ich dachte immer das
>sei auch ein Riesenthema.


wir haben ausgiebige Tests gemacht mit Schalldämmung am Gleis. Resultat war
dann, solange das Gleis nicht flächig verklebt wurde war alles Super, aber kaum
kommt Kleber ins Spiel ist es vorbei. Wir haben unser Gleis *NICHT* fest mit dem
Holz verklebt, nur mit Heisskleber werden im zickzack alle 4-5cm ein
Schwellenkopf eingegossen. Damit liegt das Code55-Gleis lose auf dem Holz, es
gibt keine lauten Fahrgeräusche bei schmalen Trassenbretter und wenn man das
Gleis doch nochmal verlegen/verrutschen muss ist es kein Problem mit einer
Spitzzange die Kleberraupe abzuziehen und neue zu befestigen. Da gehen mit dem
Heissklebertropfen auch ein paar feine Späne vom Holz immer mit weg, so gut klebt
der wenn er mit genügend Hitze aufs Holz kommt und die Schwelle verträgt die
Hitze des Heisklebers für die paar Sekunden bis er abkühlt. Man darf natürlich
nicht mit der Spitze an den Kunststoff kommen, sonst schmelz ;)
Wir haben Kork ausprobiert, Styrodur, ja sogar Teppich aus Filz und Schlingenware.
Alles was gut gedämmt hatte war sehr weich und sorgt für ungenügende Gleislage,
alles was fest genug ist für eine ebene Gleislage ist nach Befestigung der Gleise
wieder laut geworden, selbst doppelseitiges Klebeband hat schon das Geräusch
wieder ansteigen lassen und für die dann erzielte Geräuschverringerung war uns
der Aufwand viel zu hoch. Wir haben noch eine Stelle im Untergrund die laut ist,
wir sagen immer Trommelboden dazu, ist eine grössere 10mm Platte die wir noch
durch zusätzliche Löcher entschärfen wollen. Da sie aber einige Gewindestangen
zur Trassenbefestigung trägt, musste sie eben eine bestimmte Fläche abdecken.
Wenn die ganze Anlage so laut geworden wäre ... ja da hätten wir schon was
dagegen tun müssen. Aber da wir im Untergrund nicht rasen ist alles unauffällig
und übertönt nicht das Radio :)
Die Trassenbretter sind übrigens aus einer alten Schrankrückwand, 3,5mm
mehrlagiges Holz und wir haben immer zwei Brettchen zusammengeklebt, dass wird
dann so stabil, dass wir auch problemlos 4000t-Erzzüge drüber fahren können,
1:160 latürnich
;-))


>Hoffentlich falle ich Euch mit meinen trivialen Themen nicht zur Last.


nööö wieso ?-) warum soll jeder das Rad neu erfinden, hier sind zwar nicht die
gelben Seiten, aber etliche N-Bahner und keiner ist sich zu schade ein bisschen
aus seinen Erfahrungen weiterzugeben *oder?, hey lasst mich nicht hängen, sagt
[]ja *-), vielleicht gibts dann wieder mehr begeisterte N-Bahner und davon
profitiern wir doch alle...


>Peters Frage zu beantworten: Epoche III

willkommen im Club :)


>grosszügiger Bahnhof mit zweigleisiger Hauptstrecke und
>einer abzweigenden Nebenstrecke

ein Grund für N - grosszügige Anlagen und Züge ;)


>eine zweigleisige Paradestrecke
damit man auch mal was in der Landschaft fahren lassen kann?


>alles mit Ausnahme der Nebenstrecke läuft in
>einem Schattenbahnhof zusammen.

na wie bei uns, alle Hauptbahnen führen im Untergrund zu zwei Abstellanlagen die
auch wieder miteinander verbunden sind, die Nebenbahn ist Betrieb wie beim
Vorbild Punkt zu Punkt.


>An der Nebenstrecke ein Werksanschluss mit
>Fabrikanlage (Arnold 6821) und Bergwerksbahn. BW mit Drehscheibe und
>5-ständigem Dampflokschuppen.

die Nebenbahn hat das BW oder der grössere Bahnhof wo die Nebenbahn beginnt?


>Das ganze auf einer teilbaren (ich habe mein
>Hobby schon 2 mal wegen Umzug aufgegeben) Anlage von 2,30m x 1,60m.


genau, wir haben vorgesorgt und die ganze Anlage auf 10 Kästen aufgebaut, falls
doch mal die Anlage raus muss, laut Murphy ist der Umzug schneller da, je fester
die Anlage aufgebaut ist...
Die Fläche ist natürlich nicht die Welt, da macht Peco schon so seine Probleme.
Andererseits ist gerade grosszügig ja nicht automatisch ein Grosstadt-Bahnhof mit
vielen Weichen, also sind alle Tricks erlaubt um die Kurven auch auszunutzen und
u.U. wird auch der Untergrund noch zur Fortsetzung der Weichenstrasse benutzt. Es
gibt da tolle Anlagen in der die Gleise unter der Strasse/Stadt verschwinden
bevor alle Gleise wieder zusammengefädelt wurden. Also ran an die Planung und
lass uns dann ein bisschen mitnörgeln ;-) wir werden sicher noch deine ersten
Gleispläne zu verhindern wissen


>Ein schönes Wochenende!
>
>Bernd


danke leider schon vorbei, also schöne Woche noch

Paiska Peter

unread,
Sep 3, 2001, 6:09:51 AM9/3/01
to
Sven Herzfeld <herz...@maschsee.han.de> wrote:


Hallo Sven,


>Wobei das gerade mal 146 Meter Radius sind, umgerechnet ;-)


eben, viiiiel zu eng, wenn ich gerade noch lese das die BR05 die 180m Radien nur
gerade so fahren kann und die auch nicht freiwillig über den Ablaufberg geschickt
wurde, also da haben wir noch Nachholbedarf, Peco mach _weiter_ ;-)


>Ich habe an zwei Stellen die mittleren Weichen eingeplant,
>betrieblich laufen darüber in abzweigender Stellung nur
>Loks bzw. Triebwagen vom Bahnsteig-Stumpfgleis in ein
>Abstellgleis, im anderen Fall höchstens mal ein paar
>Güterwagen zum Industriegebiet.


Industriegebite? da gingen dann sogar noch die ganz kleinen Weichen, wenn du mit
Köf oder anderen 3achsigen Loks da fährts, sieht es auch nicht so schlimm aus.


>Welchen Radius kann man mit denen eigentlich bauen? Ich
>war am Überlegen, ob ich das auch mache, bin derzeit aber
>davon ab (siehe unten).


also wenn ich mich jetzt nicht irre, dann ist aussen der 914mm Radius mit 10
Grad, also die große Weiche drin und das abzweigende Gleis hat 20° zum
Ausgangspunkt und soll etwa 450mm Radius haben, kann ich mir nicht ganz
vorstellen wie die das hinbekommen haben wollen, aber zumindest hatte es bei
meinen Plots mit diesen Winkeln fast perfekt geklappt. Es sieht auch nicht mal so
schlimm aus wie befürchtet, wir haben dann für das Hauptgleis den großen Radius
genommen und nach innen gehts in die Ausweichstrecke mit verringerter Speed.
Unter:
http://www.hegra.uni-kiel.de/hegra/schill/bahn/peter/
das Bild unter Vorortbahnhof_mit_Zufahrtsrampen.jpg
zeigt gleich drei von den Bogenweichen und denke das sieht noch ganz passabel
aus, trotz dem Platzmangel...


>Ich hätte gerne eine doppelte Gleisverbindung, bei der vorn
>rechts eine Dreiwegweiche liegt (asymmetrisch natürlich) und
>die beiden hinteren Weichen DKW sind ;-)


also nein, immer diese Sonderwünsche ;)) aber da jetzt die 20°-Kreuzung von Peco
einzeln erhältlich ist, die DKW schon länger es gibt, fehlt jetzt nur noch die
Dreiwegeweiche, wir haben ja die 20° mit DKW und zwei Weichen schon aus einem
Selbstbau in Betrieb im Bereich der Kopfbahnsteige, war unser _muss_einfach_sein_
Problem.


>Ist die interessanteste Anordnung, die ich bislang gesehen
>habe, abgesehen von der Krankheit Braunschweig Hbf. Aber das
>Ding ist m. E. weniger interessant als vielmehr abartig.


also wenn ich mir die Ausfahrt Köln am Dom Richtung Brücke auf den Bildern
ansehe, da kommste mit Peco auch nicht weit...


>Hm. Ich habe einen Gleiswechsel, den ich nicht rechtwinklig
>bekomme, ohne dass es schrecklich aussieht. Was ist, wenn
>die Stoßstellen aus festen Gleisen bestehen, kann man die
>dann schräg bauen? Ursprünglich lagen in meiner Planung
>einige Weichen und Kreuzungen mit den Schrägen direkt an der
>Trennstelle, das habe ich später wieder geändert.


wir haben dann aus der Erfahrung heraus das Trassenbrett am Übergang etwas
modifiziert. Jetzt ist der Schnitt wieder innerhalb eines Schwellenfaches und die
Trasse hängt etwas über die Kante rüber. Hmmm, wie zeichne ich das wieder...


Kasten schräge Trennung
_______________
\
========\======= Schiene
=========\======
\
___________\___


selber Kasten, aber Trasse folgt nicht Kastentrennkante
_______________
\__
==========|===== Schiene
==========|=====
\
____________\___


>Optimal ist es natürlich nicht, wenn die Schienen etwas
>überstehen, aber die Anlage soll im wesentlichen nur einmal
>transportiert werden, nämlich wenn sie ihren endgültigen
>(hoffentlich) Bestimmungsort erreicht.


Optimist ;-))) aber lieber so als garnicht


>...Also nur ein paar Kästen mit ca. 100x50 cm und je


>Ende einen Wendebogen auf "Platte mit ohne Landschaft". Der
>Keller ist auch zu kurz (wie immer ;-) und dann hat mein
>Vermieter da noch einen Arbeitstisch stehen und Werkzeug und
>einen Schleifbock an der Wand.


immer diese Einschränkungen, (Gleis-)Länge kostet nicht viel mehr Geld, die
Weichen sind so teuer, also fehlt nur noch der geeignete Keller, am besten eine
Kegelbahn oder sowas :)


>Auch bei verklebten Gleisen? Sieh mal an ... und wenn man die
>Schwelle über die Anlage herausragen lässt, statt sie zu
>zersägen?


also bei uns war es eben eine Kurve mit Überhöhung und der Schnitt hat zwei
Schwelle durchtrennt. Trotzdem wir erst geschottert und dann geschnitten haben,
sind immer in einer Richtung an einer Schiene die Vorlaufräder ausgehebelt
worden, die Drehgestellloks sind da gut drübergekommen, aber Dampfloks....
Wenn die Schwelle durch ist reicht auch das Kleben mit Ponal-Wasser nicht, das
freie Gleisende macht sich mit dem Schwellerest erst mal soweit gerade wie
möglich. Das kann nur verhindert werden, wenn man die Schienen schon von hausaus
auf Kurve trimmt bzw. auf der Aussenseite mit Nagel oder ähnlich festen Material
ausbremst. Bei uns hat es auch erst zuerst ohne Probs geklappt, aber 2-3 Monta
später war der Teufel los und wir wusten nicht warum - wir hatten ja nix geändert.
Wenn das Gleis gerade läuft, dann sollte es schon gehen, aber Holz arbeitet und
damit ist ohne Schienenverbinder der geringste Versatz in N beim Überfahren
sichtbar, so oder so.


>Hm, wegen der Kästen und der Einfachheit von Bahnsteigen in
>der Geraden gegenüber solchen in der Kurve liegen die Gleise
>im Bahnhofsbereich bei mir auch parallel zum Kastenrand. (Sie
>machen Witze, Herr Herzfeld, bis auf eine Testweiche und drei
>Flexgleise haben Sie ja noch nicht mal ein Gleis gekauft, und
>jetzt ist erst mal Umzug ;-)


alle fangen klein an, also wir waren ganz schön happy als die beiden
Schattenbahnhöfe im Kreisverkehr endlich liefen :)
Einkuppeln von Kulissenfahrzeugen geht nur sicher im Geraden, alles was über
1000mm Radius ist, kann gehen, muss nicht. Parallel zum Kastenrand ist keine
Sünde, meistens versucht man aber durch die diagonale noch ein bisschen Länge zu
gewinnen, was natürlich von der Anlagenform und Bahnhofstyp abhängt. Bei uns
liegen soviele Gleise, da mussten wir einfach die etwas durcheinander wirbeln und
auch unsere unsichtbaren Geleiswendeln haben das ein oder andere Problem gemacht,
Steigung nicht zu stark, Radius, keine Kreuzungen damit alles parallel fahren
kann, usw.
Jetzt kauf erst mal eine Schachtel Flexgleise und dann kannst du schon mal die
ersten Gleise auslegen und ein paar Wagen aufstellen. Dann ist man erst mal in
der Lage sich den Gleisverlauf einigermaßen vorzustellen und man kann auch die
Gebäude mit Pappe nachbilden. Von wegen KleinstKontrollAnlage, besser in 1:1
planen, Papier ist trügerisch, was als 100cm Bahnsteig gedacht war, ist dann
plötzlich wegen den Signalen und den freizuhaltenden Sicherheitsbereichen
plötzlich nur noch 80cm Nutzlänge, dann fängt man wieder an die Weichen
umzuplanen um vielleicht doch noch den einen Wagen wieder mehr unterzubringen bzw.
den Platz für dies und das.


>Aber der Bahnhof ist im Original auch schnurgerade, hat jedoch
>ein paar Gleise weniger.


weniger? meistens hat man das Problem den Bahnhof überhaupt nachzustellen, aber
ich muss zugeben, die Anlagen sind in der Breite nicht besonders schlimm im
Nachbau, die Länge ist's die den Spass so einschränkt. Der Rangierbahnhof-Nord
hier in München hat 48 Richtungsgleise, bei 30mm Abstand sind das ganze 150cm
Breite, aber die Kilometers von der Länge.....


>Sven


nicht entmutigen lassen, auf den Umzug freuen und dann neu planen?


Gruß Peter

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