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Seminar zu Umbau und Digitalisierung von alten Märklin-Loks

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Holger Ringle

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Apr 9, 2012, 5:19:18 AM4/9/12
to
Hallo Leute,
ich kenne nur (aus dem Internet) die Angebote von Märklin selbst,
bei einem Seminar in Göppingen eine Lok umzurüsten. Gibt's sowas auch
noch von anderen Anbietern? Vielleicht auch mit der Option, verschiedene
Dekoder-Hersteller auszuprobieren?


Bisher ist mir da nichts "über den Weg gelaufen".


Grüße, Holger

Andreas Priebe

unread,
Apr 9, 2012, 6:00:06 AM4/9/12
to
Am 09.04.2012 11:19, schrieb Holger Ringle:
> Hallo Leute,
> ich kenne nur (aus dem Internet) die Angebote von Märklin selbst,
> bei einem Seminar in Göppingen eine Lok umzurüsten. Gibt's sowas auch
> noch von anderen Anbietern? Vielleicht auch mit der Option, verschiedene
> Dekoder-Hersteller auszuprobieren?


Aber Dein Weg kreuzte sich ja mit dem der drmb. :-)
Normal reicht das.

Spontan fällt mir Stephan-Alexander ein, der sich mit der Mä-Welt recht
ordentlich auskennt. :-)

Und Ex-Märklinisten, die inzwischen konvertiert sind, sind ja auch noch
da. Mindestens einer.

Und den ein oder anderen Gleichstromer, der sich schon mit
verschiedensten Dekodern beschäftigt hat, auch.


Was ist denn genau Dein Problem?

Alte Mä-Loks, für die es keinen Umbausatz gibt?
Umbausatz-Preis unverschämt (für meine Begriffe bei allen so, aber nu...)

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass auf solchen Seminaren die
wirklich interessanten Dinge gemacht werden.

Feldspule zum Permanentmagnet umbauen mit kleinem Neodym und so...




Andreas

Torsten Vogt

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Apr 9, 2012, 6:31:39 AM4/9/12
to
Hallo Holger,

Am 09.04.2012 11:19, schrieb Holger Ringle:
willst Du wirklich auf so ein Seminar? Ich wollte schon immer
mal wissen, wer da hingeht ;-)

Gruß

Torsten

--- Posted via news://freenews.netfront.net/ - Complaints to ne...@netfront.net ---

Holger Ringle

unread,
Apr 9, 2012, 6:40:39 AM4/9/12
to
Hallo Andreas!

Am 09.04.2012 12:00, schrieb Andreas Priebe:
> Am 09.04.2012 11:19, schrieb Holger Ringle:
>> Hallo Leute,
>> ich kenne nur (aus dem Internet) die Angebote von Märklin selbst,
>> bei einem Seminar in Göppingen eine Lok umzurüsten. Gibt's sowas auch
>> noch von anderen Anbietern? Vielleicht auch mit der Option, verschiedene
>> Dekoder-Hersteller auszuprobieren?
>
>
> Aber Dein Weg kreuzte sich ja mit dem der drmb. :-)
> Normal reicht das.

In vielen Fragen sicherlich. Leider habe ich von Elektrik wenig und von
Elektronik gar keine Ahnung. In der Vergangenheit war es auch so, dass
es (je nach Loktyp) verschiedene Möglichkeiten des Um- und Aufrüstens
gab. Und je nachdem, wofür ich mich entschieden habe, TAMS, Uhlenbrock
oder Original-Märkin Dekoder, waren die Einbauanleitung, Beschriftung
und Kabelfarben mal mehr oder weniger hilfreich für einen Laien wie mich.

> Spontan fällt mir Stephan-Alexander ein, der sich mit der Mä-Welt recht
> ordentlich auskennt. :-)

Außerdem würde ich meine Fragen und Einbauprobleme eher gerne mal an
einem Wochenende in gemütlicher Runde mit einem Fachmenschen,
Autodidakten oder erfahrenen Modellbahner austauschen. Ansonsten hat mir
auch manchmal schon die berühmte "Dr. König Märklinseite" im Web
weitergeholfen. Aber das sindsozusagen alles nur "Einbahnstraßen".

Und mein durchaus fähiger Händler hier "um die Ecke" möchte natürlich
lieber was an der Umrüstung der Loks verdienen, als aus dem "Nähkästchen
zu plaudern".


> Und Ex-Märklinisten, die inzwischen konvertiert sind, sind ja auch noch
> da. Mindestens einer.
>
> Und den ein oder anderen Gleichstromer, der sich schon mit
> verschiedensten Dekodern beschäftigt hat, auch.
>
> Was ist denn genau Dein Problem?

Zunächst mal wüsste ich gerne, ob sich ein Umbau bzw. eine
Digitalisierung bei einer Mä-Lok aus den 60er Jahren überhaupt noch
lohnt. D.h. man müsste so eine Lok sicher auch erst mal reinigen und
fahrtechnisch angucken, ob nicht Getriebe etc. schon so desolat sind,
dass "alles zu spät ist".

> Alte Mä-Loks, für die es keinen Umbausatz gibt?

Nein. Ich habe nicht vor eine Dreiachser Dampflok mit beengtem
Innenraum aus einer Anfangspackung usw. hochzurüsten. Wenn, dann
weiß ich zumindest schon, dass ein Umbausatz zu haben ist.
Vielleicht ist das jetzt aber auch eine falsche Annahme. Ich könnte mir
z.B. vorstellen, eine Märklin P8 (Baujahr ca. 1975 schätze ich mal)
"aufzurüsten".


> Umbausatz-Preis unverschämt (für meine Begriffe bei allen so, aber nu..)

Ich will ja keinen ganzen Fuhrpark auf einmal modernisieren.
Eine Beispiel-Lok würde mir erst mal vollkommen ausreichen.

> Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass auf solchen Seminaren die
> wirklich interessanten Dinge gemacht werden.

Eben.

> Feldspule zum Permanentmagnet umbauen mit kleinem Neodym und so...

Bitte in deutsch... :-)


Grüße, Holger

Holger Ringle

unread,
Apr 9, 2012, 6:43:05 AM4/9/12
to
Hallo Torsten!


Am 09.04.2012 12:31, schrieb Torsten Vogt:
> Hallo Holger,
>
> Am 09.04.2012 11:19, schrieb Holger Ringle:
>> Hallo Leute,
>> ich kenne nur (aus dem Internet) die Angebote von Märklin selbst,
>> bei einem Seminar in Göppingen eine Lok umzurüsten. Gibt's sowas auch
>> noch von anderen Anbietern? Vielleicht auch mit der Option, verschiedene
>> Dekoder-Hersteller auszuprobieren?
>>
>> Bisher ist mir da nichts "über den Weg gelaufen".
>
> willst Du wirklich auf so ein Seminar? Ich wollte schon immer
> mal wissen, wer da hingeht ;-)

Ich werde nicht für Euch das Versuchskaninchen machen, auch wenn gerade
Ostern ist. ;-) Aber im ernst: ich kann mir schon vorstellen, dass
da Menschen mit dem nötigen Kleingeld für die Seminargebühren und
vielleicht der Lust auf ein gemeinsames Wochenende mit Gleichgesinnten
zu finden sind!?

Holger

Holger Koetting

unread,
Apr 9, 2012, 7:33:10 AM4/9/12
to
Holger Ringle wrote:
> Zunächst mal wüsste ich gerne, ob sich ein Umbau bzw. eine
> Digitalisierung bei einer Mä-Lok aus den 60er Jahren überhaupt noch
> lohnt.

Das ist eine Frage, die Dir niemand sinnvoll (oder besser: objektiv)
beantworten kann. Wenn Dir an dem Stück etwas liegt, dann ist es
meist der Erinnerungswert, der zählt und weniger der finanzielle
Aufwand oder das Ergebnis, das herauskommt. Von dem Standpunkt müßte
man bei den meisten alten Modellen vom Umbau abraten, denn das
Fahrverhalten der uralten M-Motoren läßt sich auch mit dem besten
Decoder nicht wirklich so verbessern, daß es mit dem Fahrverhalten
besserer Motoren aus aktueller Produktion und von anderen
Herstellern mithalten kann.

> D.h. man müsste so eine Lok sicher auch erst mal reinigen und
> fahrtechnisch angucken, ob nicht Getriebe etc. schon so desolat sind,
> dass "alles zu spät ist".

Sowas spielt natürlich auch mit rein, ist aber meist das kleinere
Problem.

> Nein. Ich habe nicht vor eine Dreiachser Dampflok mit beengtem
> Innenraum aus einer Anfangspackung usw. hochzurüsten.

Wobei das bei Märklin-Loks in vielen Fällen kein Problem ist, denn
das alte Umschaltrelais, das dann rausfliegt, benötigt üblicherweise
mehr Platz als ein Decoder.

> > Feldspule zum Permanentmagnet umbauen mit kleinem Neodym und so...
> Bitte in deutsch... :-)

Die alten Märklinmotoren sind Allstrommotoren, die statt eines
Magneten eine Spule haben. Zwar gibt es Decoder, die damit
zurechtkommen, aber das Ergebnis ist nicht wirklich prickelnd.
Also tauscht man in der Regel den gesamten Statorteil aus, wie
z. B. auf dieses Ersatzteil, das ESU anbietet:
http://www.esu.eu/typo3temp/pics/7db1d23729.jpg

Gruß,

Holger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Message has been deleted

Andreas Priebe

unread,
Apr 9, 2012, 12:56:43 PM4/9/12
to
Moin!

> In vielen Fragen sicherlich. Leider habe ich von Elektrik wenig und von
> Elektronik gar keine Ahnung. In der Vergangenheit war es auch so, dass
> es (je nach Loktyp) verschiedene Möglichkeiten des Um- und Aufrüstens
> gab. Und je nachdem, wofür ich mich entschieden habe, TAMS, Uhlenbrock
> oder Original-Märkin Dekoder, waren die Einbauanleitung, Beschriftung
> und Kabelfarben mal mehr oder weniger hilfreich für einen Laien wie mich.

Das lässt sich sicherlich hier lösen. :-)

> Außerdem würde ich meine Fragen und Einbauprobleme eher gerne mal an
> einem Wochenende in gemütlicher Runde mit einem Fachmenschen,
> Autodidakten oder erfahrenen Modellbahner austauschen. Ansonsten hat mir
> auch manchmal schon die berühmte "Dr. König Märklinseite" im Web
> weitergeholfen. Aber das sindsozusagen alles nur "Einbahnstraßen".

DAS sicher nicht. Lustich iss kein Problem, aber das Pils....
:-)

Da würde ich dann mal einen Märklin-Insider-Club suchen.
Vielleicht gibt's da was in Deiner Nähe.
Aber Vorsicht: das sind meiner Erfahrung nach oft echte Märklinisten.
Beispiel?
Mä 220, von Märklinisten "die 37xy" genannt, hat einen grünen
Führerstand, von außen recht gut sichtbar.
Hat sich einer drüber beklagt. Mein Vorschlag, den einfach umzulackieren
war anscheinend höchstmöglicher Frevel. Jedenfalls drückte der
Gesichtsausdruck das so aus.

Aber es gibt eben auch welche, die sich gut auskennen mit der Umrüstung.
Und manche kennen sogar Frauen.
Und trinken Pils.
Einige.
Wenige.
:-D

Sorry, der musste jetzt einfach sein. :-)

> Zunächst mal wüsste ich gerne, ob sich ein Umbau bzw. eine
> Digitalisierung bei einer Mä-Lok aus den 60er Jahren überhaupt noch
> lohnt. D.h. man müsste so eine Lok sicher auch erst mal reinigen und
> fahrtechnisch angucken, ob nicht Getriebe etc. schon so desolat sind,
> dass "alles zu spät ist".

Die alten Rasseldinger sind doch im allgeminen so robust, dass man von
größeren Schäden eher nicht ausgehen muss.

Wie schon beschrieben ist dann wohl eher das Kriterium, ob man genau
diese Lok jetzt erhalten möchte oder nicht.

> Ich will ja keinen ganzen Fuhrpark auf einmal modernisieren.
> Eine Beispiel-Lok würde mir erst mal vollkommen ausreichen.

Und wie groß darf der Aufwand sein?

>> Feldspule zum Permanentmagnet umbauen mit kleinem Neodym und so...
>
> Bitte in deutsch... :-)

Da gibt es eine Hardcore-Anleitung, wie man eine originale Feldspule
mittels Neodym-Magnet (die kleinen Power-Dinger) zum Permanentmagneten
umrüsten kann. So mit sägen und feilen und kleben und so. :-)

Bisken später...

Der Kubsch-Motor:

http://www.rbd-breslau.de/71-tips/86-stator/stator.html

Iss halt schon ein wenig her.
Hab ich damals mehrfach gebaut.
Als ich noch auf der dunklen Seite saß. :-)

SCNR





Andreas

Roger Schwentker

unread,
Apr 9, 2012, 2:44:10 PM4/9/12
to
Andreas Priebe <foo...@invalid.invalid> wrote:
> Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass auf solchen Seminaren die
> wirklich interessanten Dinge gemacht werden.
> Feldspule zum Permanentmagnet umbauen mit kleinem Neodym und so...

Hmm? Sowas wird auf Seminaren nicht gezeigt, dafür reicht die Zeit
doch gar nicht. Immer daran denken, dass in solchen Seminaren Menschen
sitzen, die bis dahin höchstens einen Draht an eine Lampenfassung
gelötet haben.

Da wird der Decoder von Märklin mit dem Umrüstsatz von Märklin in die
Lok von Märklin gebaut und das wars dann. So steht es zumindest in
der Seminarbeschreibung des Märklin-Magazines von vor einem Jahr.

Ganz nebenbei: Wozu der Stress mit dem Kleben? Es gibt von mindestens
zwei Herstellern Decoder, die die Original-Feldspulen ansteuern und
trotzdem eine Motorregelung bieten. Für Streckenloks reicht das allemal,
sagt meine persönliche Erfahrung. Für gehobene Ansprüche und Rangierloks
vielleicht nicht. Aber da reden wir dann sowieso über Glockenanker-
Motoren und von Änderungen der Untersetzung.

Seminare für Glockenanker-Umbauten der hohen Schwierigkeitsstufe wären
allerdings mal eine Idee.

Viele Grüße
Roger Schwentker
r.schw...@regioconnect.net
--
Die Leute, die für die Todesstrafe eintreten, kommen doch aus genau den
Kreisen, die das Leben schützen und gegen Abtreibung kämpfen, oder?
[Werner Schneyder 1973]
Message has been deleted

Holger Ringle

unread,
Apr 9, 2012, 3:20:13 PM4/9/12
to
'nAbend Andreas!

Am 09.04.2012 18:56, schrieb Andreas Priebe:
> Moin!
>
>> In vielen Fragen sicherlich. Leider habe ich von Elektrik wenig und von
>> Elektronik gar keine Ahnung. In der Vergangenheit war es auch so, dass
>> es (je nach Loktyp) verschiedene Möglichkeiten des Um- und Aufrüstens
>> gab. Und je nachdem, wofür ich mich entschieden habe, TAMS, Uhlenbrock
>> oder Original-Märkin Dekoder, waren die Einbauanleitung, Beschriftung
>> und Kabelfarben mal mehr oder weniger hilfreich für einen Laien wie mich.
>
> Das lässt sich sicherlich hier lösen. :-)

Wo Du recht hast, haste recht.
Ich habe an anderer Stelle schon von der BR38 (P8) erzählt.

Aber erst mal werde ich wohl an einer Lok versuchen,
an der nicht so mein Herz hängt. Ich habe hier eine
T12 von Märklin vor mir; so eine in grün/rotbrauner Lackierung
an der kaum Beschriftungen zu finden sind. Vermutlich stammt die
aus einer Startpackung.
Das ist nicht so tragisch, wenn hier was schief geht an dem Modell.

Den mechanischen Umschalter habe ich anscheinend schon vor längerer Zeit
ausgebaut, weil ich ihn woanders benötigte. Und eine Bürste fehlt am
Motor. Aber das ist ja weiters kein Problem, die zu ersetzen.

>> Außerdem würde ich meine Fragen und Einbauprobleme eher gerne mal an
>> einem Wochenende in gemütlicher Runde mit einem Fachmenschen,
>> Autodidakten oder erfahrenen Modellbahner austauschen. Ansonsten hat mir
>> auch manchmal schon die berühmte "Dr. König Märklinseite" im Web
>> weitergeholfen. Aber das sind sozusagen alles nur "Einbahnstraßen".
>
> DAS sicher nicht. Lustich iss kein Problem, aber das Pils....
> :-)
>
> Da würde ich dann mal einen Märklin-Insider-Club suchen.

Mmh, ich habe auch von einem Verein in Frankfurt/Main (FRAMST)
gelesen, der im Januar eine Veranstaltung anbot für "Umrüstungswillige".
Leider ist Frankfurt 120 km weg von mir und der Termin halt schon vorbei.
Im Raum Ludwigshafen/Mannheim/Neustadt habe ich bisher nichts
Vergleichbares gefunden.

> Vielleicht gibt's da was in Deiner Nähe.
> Aber Vorsicht: das sind meiner Erfahrung nach oft echte Märklinisten.

Ja. Und um ehrlich zu sein: ein Vereinsmensch bin ich nun wirklich
nicht. Dazu fehlt mir auch die (regelmäßige) Freizeit.

[...]

>> Zunächst mal wüsste ich gerne, ob sich ein Umbau bzw. eine
>> Digitalisierung bei einer Mä-Lok aus den 60er Jahren überhaupt noch
>> lohnt. D.h. man müsste so eine Lok sicher auch erst mal reinigen und
>> fahrtechnisch angucken, ob nicht Getriebe etc. schon so desolat sind,
>> dass "alles zu spät ist".
>
> Die alten Rasseldinger sind doch im allgeminen so robust, dass man von
> größeren Schäden eher nicht ausgehen muss.

Auch wieder richtig. Aber ein Dekoder ist glaube ich bei fehlerhaftem
Einbau schon etwas schneller geschrottet...oder?

> Wie schon beschrieben ist dann wohl eher das Kriterium, ob man genau
> diese Lok jetzt erhalten möchte oder nicht.
>
>> Ich will ja keinen ganzen Fuhrpark auf einmal modernisieren.
>> Eine Beispiel-Lok würde mir erst mal vollkommen ausreichen.
>
> Und wie groß darf der Aufwand sein?

Mmh. Nun ja, schön wär's schon, wenn eine ältere Lok nicht nur mittels
Dekoder digitalisiert würde, sondern auch per Hochleistungsantrieb mit
guten Fahreigenschaften glänzen könnte.

>>> Feldspule zum Permanentmagnet umbauen mit kleinem Neodym und so...
>>
>> Bitte in deutsch... :-)
>
> Da gibt es eine Hardcore-Anleitung, wie man eine originale Feldspule
> mittels Neodym-Magnet (die kleinen Power-Dinger) zum Permanentmagneten
> umrüsten kann. So mit sägen und feilen und kleben und so. :-)

Hab mir's angesehen. Und genau an diesem Punkt der Modellbauer-Schulung
wäre ein mal "ein Wochenende im Reallife" und Austausch besser, finde
ich. Da gehört doch schon ein kleines bissel Mut und Erfahrung im Umgang
mit Schlüsselfeile und Co. dazu.
Ich meine Unterkunft und Verpflegung würde ich da gerne anbieten... :-)

Aber vielleicht geht's auch per Anleitung aus der Ferne.

Ich recherchier' am Mittwoch erst mal, welchen Umrüstsatz es gäbe für
besagte Lok und dann muss ich den ja auch erst mal bestellen. Wenn
Märklin sich da so viel Zeit lässt, wie bei meinem Händler, der noch auf
den Motor wartet für eine E03, die ich an Weihnachten in Auftrag gegeben
habe... ;-)


Grüße und einen guten Start in die neue Woche!

Holger

Holger Ringle

unread,
Apr 9, 2012, 3:23:10 PM4/9/12
to
Hallo Roger!

Am 09.04.2012 20:44, schrieb Roger Schwentker:
> Andreas Priebe<foo...@invalid.invalid> wrote:
>> Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass auf solchen Seminaren die
>> wirklich interessanten Dinge gemacht werden.
>> Feldspule zum Permanentmagnet umbauen mit kleinem Neodym und so...
>
> Hmm? Sowas wird auf Seminaren nicht gezeigt, dafür reicht die Zeit
> doch gar nicht. Immer daran denken, dass in solchen Seminaren Menschen
> sitzen, die bis dahin höchstens einen Draht an eine Lampenfassung
> gelötet haben.
>
> Da wird der Decoder von Märklin mit dem Umrüstsatz von Märklin in die
> Lok von Märklin gebaut und das wars dann. So steht es zumindest in
> der Seminarbeschreibung des Märklin-Magazines von vor einem Jahr.
>
> Ganz nebenbei: Wozu der Stress mit dem Kleben? Es gibt von mindestens
> zwei Herstellern Decoder, die die Original-Feldspulen ansteuern und
> trotzdem eine Motorregelung bieten. Für Streckenloks reicht das allemal,
> sagt meine persönliche Erfahrung. Für gehobene Ansprüche und Rangierloks
> vielleicht nicht. Aber da reden wir dann sowieso über Glockenanker-
> Motoren und von Änderungen der Untersetzung.
>
> Seminare für Glockenanker-Umbauten der hohen Schwierigkeitsstufe wären
> allerdings mal eine Idee.

Genau. Letzteres wäre was für mich - zumindest in ein paar Monaten oder
so, wenn ich mich an einfache Umrüstungen etwas gewöhnt habe. Hat schon
mal jemand Interesse gezeigt, so ein Seminar selber zu organisieren?

Gut's Nächtle,

Holger

Roland Hübsch

unread,
Apr 10, 2012, 9:32:10 AM4/10/12
to
Hallo Holger,

Holger Ringle wrote:
> ...
> Zunächst mal wüsste ich gerne, ob sich ein Umbau bzw. eine
> Digitalisierung bei einer Mä-Lok aus den 60er Jahren überhaupt noch
> lohnt. D.h. man müsste so eine Lok sicher auch erst mal reinigen
> und fahrtechnisch angucken, ob nicht Getriebe etc. schon so desolat
> sind, dass "alles zu spät ist".

Es kommt sicher im Einzelnen darauf an, wie weit die Fahrzeuge
"abgefahren" oder durchaus auch gepflegt sind. Ich habe einige Jahre
lang für einen hier ortsansässigen Second-Hand-Händler solche
Märklin-Loks "getunt", also gereinigt, evtl. abgeschmiert und neue
Kohlen, dazu Bocksprungrelais raus und den günstigsten Tams-
Decoder stattdessen platziert. Wäre aktuell zum Beispiel der
LD-W-32:
http://www.tams-online.de/htmls/produkte/ldgldw32/produkte_ldgldw32.html
bei akutem Mehrbedarf ab 5 Stück gibt es den für 13.40 Euro, die
Investition lohnt sogar, wenn man analog fährt und Fahrzeuge hat, in
denen noch das alte mechanische Umschaltrelais arbeitet. Ange-
nehmer "Nebeneffekt" gerade beim Wiederverkauf ist das Zauber-
wort "digital", welches den Erlöss meist um einges höher ausfal-
len lässt, als beim vergleichbaren Originalmodell...

> ...
> Nein. Ich habe nicht vor eine Dreiachser Dampflok mit beengtem
> Innenraum aus einer Anfangspackung usw. hochzurüsten. Wenn,
> dann weiß ich zumindest schon, dass ein Umbausatz zu haben
> ist.
> Vielleicht ist das jetzt aber auch eine falsche Annahme. Ich könnte
> mir z.B. vorstellen, eine Märklin P8 (Baujahr ca. 1975 schätze ich
> mal) "aufzurüsten".

Du brauchst mit der oben erwähnten Methode durchaus auch nicht
vor den "Kleinen" halt zu machen! Wo ein Relais seinen Platz
fand, geht der Decoder alleweil rein. Zumal du ja zumindest bei
Tams sonst absolut nichts an der Lok verändern musst, wenn du
es nicht willst, auch kein Magnettausch! Für ältere "Fremdloks"
mit DC-Motor nimmt man einfach den LD-G-32, ansonsten glei-
ches Prozedere, Relais raus, Decoder rein...

man kann natürlich auch einiges mehr investieren, speziell im
Bereich der Decoder, es kommt eben immer darauf an, welche
Ansprüche man stellt. Aber selbst der günstigste Decoder ist
immer noch eine riesige Verbesserung gegenüber den Altlasten!

meint grüssend
Roland

Andreas Priebe

unread,
Apr 10, 2012, 6:09:39 PM4/10/12
to
>> Seminare für Glockenanker-Umbauten der hohen Schwierigkeitsstufe wären
>> allerdings mal eine Idee.
>
> Genau. Letzteres wäre was für mich - zumindest in ein paar Monaten oder
> so, wenn ich mich an einfache Umrüstungen etwas gewöhnt habe. Hat schon
> mal jemand Interesse gezeigt, so ein Seminar selber zu organisieren?

Das hat aber dann ja nix mehr mit Dekodern zu tun.

Das wäre eher ein Fräs-Seminar.
:-)


Andreas

Andreas Priebe

unread,
Apr 10, 2012, 6:12:54 PM4/10/12
to
> Würdest Du die nennen? Mir sind beide bisher unbekannt.

Mir fällt da spontan Uhlenbrock ein.

>> Für gehobene Ansprüche und Rangierloks
>> vielleicht nicht. Aber da reden wir dann sowieso über Glockenanker-
>> Motoren und von Änderungen der Untersetzung.
>
> Huch, tun "wir" das? Mir haben dazu bisher noch Zimos genügt.

Tun wir. :-)

Es gibt Ausnahmen, wo man mit einem Faulhaber keine Steigerungen um
Größenordnungen mehr erreicht, aber im Normalfall...

Einmal ein Stündchen mit einer faulgehaberten Köf hin- und hergesegelt
und das war's. Danach stellt sich die Frage nicht mehr. :-)


Andreas

Andreas Priebe

unread,
Apr 10, 2012, 6:46:00 PM4/10/12
to
> Aber erst mal werde ich wohl an einer Lok versuchen,
> an der nicht so mein Herz hängt. Ich habe hier eine
> T12 von Märklin vor mir; so eine in grün/rotbrauner Lackierung
> an der kaum Beschriftungen zu finden sind. Vermutlich stammt die
> aus einer Startpackung.
> Das ist nicht so tragisch, wenn hier was schief geht an dem Modell.

Die Lok wird wohl keinen Schaden nehmen. Dazu müsste man schon irgendwas
ganz grob falsch dengeln und es irgendwie hinkriegen, dass einige Zeit
viel Strom fließt.
:-)

> Mmh, ich habe auch von einem Verein in Frankfurt/Main (FRAMST)
> gelesen, der im Januar eine Veranstaltung anbot für "Umrüstungswillige".
> Leider ist Frankfurt 120 km weg von mir und der Termin halt schon vorbei.
> Im Raum Ludwigshafen/Mannheim/Neustadt habe ich bisher nichts
> Vergleichbares gefunden.

Kein "MIST" in der Gegend?
Märklin Insider Stammtisch.

Stammtisch, nicht Verein. Kein Kassenwart etc. :-)

> Auch wieder richtig. Aber ein Dekoder ist glaube ich bei fehlerhaftem
> Einbau schon etwas schneller geschrottet...oder?

Das kriegt man hin. ;-)
Aber das ist normalerweise bei Mä-Loks kein Problem, weil man da recht
genau weiß, wo Masse dran ist und wo nicht.
Und den auf Gleichstrom umgebauten Motor findet man ja auch recht
leicht. :-)
Bei Fleischmännern sieht das schon anders aus.
Da gibt's manchmal lustige Verbindungen über den (das?) Motorschild.


> Mmh. Nun ja, schön wär's schon, wenn eine ältere Lok nicht nur mittels
> Dekoder digitalisiert würde, sondern auch per Hochleistungsantrieb mit
> guten Fahreigenschaften glänzen könnte.

Also das mit dem Hochleistungsgedöns, das ist ein zugegeben genialer
Scheiß-Marketingbegriff.
Was ist daran Hochleistung?
Kann das Ding mehrere kW?
Kann das Drehzahlen über 30000/min?
Läuft das Ding 150 Jahre wartungsfrei am Stück?
:-)
Tut es alles nich.

Ist ein stinknormaler Gleichstrommotor.
Im Vergleich zum Feldspulenmotor kann er ein paar Sachen besser, z.B.
BEMFen.
Aber Hochleistung...

> Hab mir's angesehen. Und genau an diesem Punkt der Modellbauer-Schulung
> wäre ein mal "ein Wochenende im Reallife" und Austausch besser, finde
> ich. Da gehört doch schon ein kleines bissel Mut und Erfahrung im Umgang
> mit Schlüsselfeile und Co. dazu.

Mut iss ja die Fähigkeit, seine Ängste zu überwinden.
Nu, die erforderliche Angst scheint mir sehr beschränkt.
Im Notfall hat man eine Feldspule kaputtgemacht.
Überschaubarer Schaden. :-)

Und Erfahrung kriegt man ja leider nur durch selbermachen.
Klar, unter Anleitung kommt man besser voran.
Es gibt irgendwo noch eine andere Anleitung mit Hinweisen zum
festschrauben der Bleche.
Find ich gerade nich. Lässt sicher aber bestimmt ergoogeln.
Neodym Feldspule conradmagnet kubsch oder so.


> Ich recherchier' am Mittwoch erst mal, welchen Umrüstsatz es gäbe für
> besagte Lok und dann muss ich den ja auch erst mal bestellen. Wenn
> Märklin sich da so viel Zeit lässt, wie bei meinem Händler, der noch auf
> den Motor wartet für eine E03, die ich an Weihnachten in Auftrag gegeben
> habe... ;-)

ESU hat auch Umrüstsätze.
Die würde ich mir mal ansehen, ESUs können idR mehr als Mäs.

Und sind normalerwesie auch lieferbar. :-)

http://www.esu.eu/produkte/lokpilot/lokpilot-digital-sets/

Und da braucht man die Sägerei an den Feldspulenblechen nicht.



Andreas

Holger Ringle

unread,
Apr 11, 2012, 12:00:50 AM4/11/12
to
Moin, moin Andreas!


Am 11.04.2012 00:46, schrieb Andreas Priebe:
>> Aber erst mal werde ich wohl an einer Lok versuchen,
>> an der nicht so mein Herz hängt. Ich habe hier eine
>> T12 von Märklin vor mir; so eine in grün/rotbrauner Lackierung
>> an der kaum Beschriftungen zu finden sind. Vermutlich stammt die
>> aus einer Startpackung.
>> Das ist nicht so tragisch, wenn hier was schief geht an dem Modell.
>
> Die Lok wird wohl keinen Schaden nehmen. Dazu müsste man schon irgendwas
> ganz grob falsch dengeln und es irgendwie hinkriegen, dass einige Zeit
> viel Strom fließt.
> :-)

Das wollen wir mal nicht hoffen.

>> Mmh, ich habe auch von einem Verein in Frankfurt/Main (FRAMST)
>> gelesen, der im Januar eine Veranstaltung anbot für "Umrüstungswillige".
>> Leider ist Frankfurt 120 km weg von mir und der Termin halt schon vorbei.
>> Im Raum Ludwigshafen/Mannheim/Neustadt habe ich bisher nichts
>> Vergleichbares gefunden.
>
> Kein "MIST" in der Gegend?
> Märklin Insider Stammtisch.

Habe sogar von einem Modellbahnerkollegen hier im Nachbarort schon gute
Tipps deshalb bekommen. Kann mich zwar einem regelmäßigen Stammtisch
nicht anschließen, da ich abends arbeiten muss, aber vielleicht habe ich
ein Dekoder-Einbau-Seminar gefunden...Ende des Monats in der Nähe von
Bruchsal.

> Stammtisch, nicht Verein. Kein Kassenwart etc. :-)


>> Auch wieder richtig. Aber ein Dekoder ist glaube ich bei fehlerhaftem
>> Einbau schon etwas schneller geschrottet...oder?
>
> Das kriegt man hin. ;-)

Ich hab's schon mal erfolgreich probiert. :-(


> Aber das ist normalerweise bei Mä-Loks kein Problem, weil man da recht
> genau weiß, wo Masse dran ist und wo nicht.
> Und den auf Gleichstrom umgebauten Motor findet man ja auch recht
> leicht. :-)
> Bei Fleischmännern sieht das schon anders aus.
> Da gibt's manchmal lustige Verbindungen über den (das?) Motorschild.

Naja, ich will mich ja erst mal nur an älteren Märklinmodellen versuchen.
Obwohl... eine analoge Roco-Diesellok liegt hier auch noch in der
Vitrine und würde sich über eine erfolgreiche Umrüstung freuen,
fällt mir gerade ein.


>> Mmh. Nun ja, schön wär's schon, wenn eine ältere Lok nicht nur mittels
>> Dekoder digitalisiert würde, sondern auch per Hochleistungsantrieb mit
>> guten Fahreigenschaften glänzen könnte.
>
> Also das mit dem Hochleistungsgedöns, das ist ein zugegeben genialer
> Scheiß-Marketingbegriff.
> Was ist daran Hochleistung?
> Kann das Ding mehrere kW?
> Kann das Drehzahlen über 30000/min?
> Läuft das Ding 150 Jahre wartungsfrei am Stück?
> :-)
> Tut es alles nich.

Was durchaus auf Schauanlagen zu sehen ist. Nach dem Motto: zwei Tage
Vorführbetrieb, ein Tag Wartung und Instandsetzung... :-)


> Ist ein stinknormaler Gleichstrommotor.
> Im Vergleich zum Feldspulenmotor kann er ein paar Sachen besser, z.B.
> BEMFen.
> Aber Hochleistung...

Vielleicht hatte die Bezeichnung bei Einführung ins Märklin-Sortiment
schon seine (Marketing-)Berechtigung. Obwohl ich finde: die alten
Antriebe waren unverwüstlicher!

>> Hab mir's angesehen. Und genau an diesem Punkt der Modellbauer-Schulung
>> wäre ein mal "ein Wochenende im Reallife" und Austausch besser, finde
>> ich. Da gehört doch schon ein kleines bissel Mut und Erfahrung im Umgang
>> mit Schlüsselfeile und Co. dazu.
>
> Mut iss ja die Fähigkeit, seine Ängste zu überwinden.
> Nu, die erforderliche Angst scheint mir sehr beschränkt.
> Im Notfall hat man eine Feldspule kaputtgemacht.
> Überschaubarer Schaden. :-)
>
> Und Erfahrung kriegt man ja leider nur durch selbermachen.
> Klar, unter Anleitung kommt man besser voran.
> Es gibt irgendwo noch eine andere Anleitung mit Hinweisen zum
> festschrauben der Bleche.
> Find ich gerade nich. Lässt sicher aber bestimmt ergoogeln.
> Neodym Feldspule conradmagnet kubsch oder so.
>
>
>> Ich recherchier' am Mittwoch erst mal, welchen Umrüstsatz es gäbe für
>> besagte Lok und dann muss ich den ja auch erst mal bestellen. Wenn
>> Märklin sich da so viel Zeit lässt, wie bei meinem Händler, der noch auf
>> den Motor wartet für eine E03, die ich an Weihnachten in Auftrag gegeben
>> habe... ;-)
>
> ESU hat auch Umrüstsätze.
> Die würde ich mir mal ansehen, ESUs können idR mehr als Mäs.
>
> Und sind normalerwesie auch lieferbar. :-)

Danke für den Tipp. Mein MoBaHändler verwendet die ja glaube ich auch
regelmäßig.

> http://www.esu.eu/produkte/lokpilot/lokpilot-digital-sets/

Super.

> Und da braucht man die Sägerei an den Feldspulenblechen nicht.

Aha.Na dann müsste sogar ich es hinkriegen.


Grüße, Holger

Holger Ringle

unread,
Apr 11, 2012, 12:05:47 AM4/11/12
to
Verstehe. Nein, so weit wollte ich nicht gehen. Obwohl ich den
Platz dafür durchaus hätte, falls jemand seine Werkbank mitbringen
wollte...


Holger

Andreas Priebe

unread,
Apr 11, 2012, 2:28:32 AM4/11/12
to
> Naja, ich will mich ja erst mal nur an älteren Märklinmodellen versuchen.
> Obwohl... eine analoge Roco-Diesellok liegt hier auch noch in der
> Vitrine und würde sich über eine erfolgreiche Umrüstung freuen,
> fällt mir gerade ein.


??
Analoge AC?

Das wär ja so ungefähr das einfachste, was man machen kann, weil man nix
am Motor tun muss.

Umschaltplatinchen raus, Dekoder rein und gut.
Platz iss ja dann auch schon da.

Je nachdem, wie man die Beleuchtung haben möchte kann man da noch was
machen, muss man aber nicht.


Haste Spaß an vielfältigen Einstellmöglichkeiten?

Dann Zimo nehmen.

Kriegt man recht günstig hier:

http://www.heller-modellbahn.de/zimo.htm

Und dann am besten auch gleich JMRI zum einstellen.

http://jmri.sourceforge.net/

> Vielleicht hatte die Bezeichnung bei Einführung ins Märklin-Sortiment
> schon seine (Marketing-)Berechtigung. Obwohl ich finde: die alten
> Antriebe waren unverwüstlicher!

Datt iss _nur_ Marketing und hat offensichtlich gut funktioniert.
Wobei man jetzt wieder drüber philosophieren könnte, dass Marketing an
dieser Stelle der falsche Begriff iss, aber egal. :-)


Andreas

Holger Koetting

unread,
Apr 11, 2012, 4:22:56 AM4/11/12
to
Andreas Priebe wrote:
> Umschaltplatinchen raus, Dekoder rein und gut.

Wobei das ein wenig vom Modell abhängt. Ältere Platinen sind
noch ohne NEM-Stecker konstruiert, da darf man dann erstens
Löten und zweitens ausforschen, welches Kabel wohin gehört.
Das ist aber im Regelfall nicht sonderlich schwierig und
zumindest bei den Roco-Loks, die ich da noch habe, gibt es
auch keine versteckten Masse-Brücken ans Gleis.

Andreas Priebe

unread,
Apr 11, 2012, 5:02:00 AM4/11/12
to
Am 11.04.2012 10:22, schrieb Holger Koetting:
> Andreas Priebe wrote:
>> Umschaltplatinchen raus, Dekoder rein und gut.
>
> Wobei das ein wenig vom Modell abhängt. Ältere Platinen sind
> noch ohne NEM-Stecker konstruiert, da darf man dann erstens
> Löten und zweitens ausforschen, welches Kabel wohin gehört.
> Das ist aber im Regelfall nicht sonderlich schwierig und
> zumindest bei den Roco-Loks, die ich da noch habe, gibt es
> auch keine versteckten Masse-Brücken ans Gleis.

Eine AC-Lok!

Klar hat die keine Schnittstelle.
Aber da muss man doch eben nich rätseln, was wo dran muss, weil der
Umschalter eh schon so verkabelt ist wie ein Dekoder.

Zweimal Gleis rein, zweimal Motor raus. Ist das schon mal klar.

Beim Licht muss man sich dann eben entscheiden, ob man gegen Gleis oder
Dekoderplus schalten will.


Andreas

Holger Koetting

unread,
Apr 11, 2012, 5:28:37 AM4/11/12
to
Andreas Priebe wrote:
> Eine AC-Lok!
> Klar hat die keine Schnittstelle.

Stimmt nicht. Der Übergang ist aber fließend. Wenn ich mir so
meine Bestandsliste anschaue: Die ersten AC-Loks mit
Schnittstelle tauchen bei mir 1993 auf (z. B. 43910; ET 85),
während ich anderes Material noch bis 1998 ohne Schnittstelle
bekommen habe. Seitdem Roco alle Loks mit Lenz-Decoder statt
Umschaltrelais auslieferte, war dann automatisch die
Schnittstelle auf der Platine vorhanden. Zumindest ist mir
bislang keine ältere Lok mit angelötetem Decoder in die Finger
geraten.

Andreas Priebe

unread,
Apr 11, 2012, 7:01:48 AM4/11/12
to
> Stimmt nicht. Der Übergang ist aber fließend. Wenn ich mir so
> meine Bestandsliste anschaue: Die ersten AC-Loks mit
> Schnittstelle tauchen bei mir 1993 auf (z. B. 43910; ET 85),
> während ich anderes Material noch bis 1998 ohne Schnittstelle
> bekommen habe. Seitdem Roco alle Loks mit Lenz-Decoder statt
> Umschaltrelais auslieferte, war dann automatisch die
> Schnittstelle auf der Platine vorhanden. Zumindest ist mir
> bislang keine ältere Lok mit angelötetem Decoder in die Finger
> geraten.


Wenn da eine Schnittstelle drin wäre, hätte Holger es wohl gemerkt.
Hoffe ich doch. :-)
Insofern gehe ich weiter davon aus, dass sie keine hat. :-D

Wenn es ansonsten welche mit Umschaltelektronik (womöglich noch mit
bistabilem Relais?) und Schnittstelle gibt, macht es die Sache ja sehr
einfach.


Andreas

Holger Ringle

unread,
Apr 11, 2012, 8:22:37 AM4/11/12
to
Am 11.04.2012 08:28, schrieb Andreas Priebe:
>> Naja, ich will mich ja erst mal nur an älteren Märklinmodellen versuchen.
>> Obwohl... eine analoge Roco-Diesellok liegt hier auch noch in der
>> Vitrine und würde sich über eine erfolgreiche Umrüstung freuen,
>> fällt mir gerade ein.
>
>
> ??
> Analoge AC?

Exakt.


> Das wär ja so ungefähr das einfachste, was man machen kann, weil man nix
> am Motor tun muss.
>
> Umschaltplatinchen raus, Dekoder rein und gut.
> Platz iss ja dann auch schon da.

So habe ich mir das (damals) auch vorgestellt. Die gelbe 211 341, soviel
kann ich jedenfalls gerade noch entziffern (abgegriffen!)...da habe ich
mich nämlich schon mal dran versucht. Und das, meine ich mich zu
erinnern, war der Bastelversuch mit dem gekillten Dekoder.



> Je nachdem, wie man die Beleuchtung haben möchte kann man da noch was
> machen, muss man aber nicht.
>
>
> Haste Spaß an vielfältigen Einstellmöglichkeiten?
>
> Dann Zimo nehmen.
>
> Kriegt man recht günstig hier:
>
> http://www.heller-modellbahn.de/zimo.htm
>
> Und dann am besten auch gleich JMRI zum einstellen.
>
> http://jmri.sourceforge.net/
>
>> Vielleicht hatte die Bezeichnung bei Einführung ins Märklin-Sortiment
>> schon seine (Marketing-)Berechtigung. Obwohl ich finde: die alten
>> Antriebe waren unverwüstlicher!

Auf jeden Fall robuster. Ich konnte gar nicht mitzählen vor 45 Jahren,
wie oft mein Bruder und ich Papas Loks vom MoBaBrett fegten. Meistens
unabsichtlich, muss man zu unserer "Ehrenrettung" sagen. :-)

Solch eine Behandlung hat mir eine Roco-VT-Garnitur vor ein paar Jahren
äußerst übel genommen. Da ist ein Kardanantrieb zugrunde gegangen.


> Datt iss _nur_ Marketing und hat offensichtlich gut funktioniert.
> Wobei man jetzt wieder drüber philosophieren könnte, dass Marketing an
> dieser Stelle der falsche Begriff iss, aber egal. :-)

Ich muss hier aber trotzdem eine Lanze für Märklin brechen! Mein
Eindruck, dass die Mä-Loks viel besser auf meinen K-Gleisen fahren, kann
ganz verschiedene Ursachen haben: hohes Eigengewicht, mehr Radsätze mit
Haftreifen, sich weitgehend selbst säubernde Punktkontakte zur
Stromzuführung. Was weiß ich. Jedenfalls machen Piko, Roco und Co. da
häufiger Probleme mit ruckelnder Fahrweise oder kompletter
Fahrtunterbrechung. Ob das nun an den Motoren, Kardanantrieben oder
sonstwas liegt, darüber nachzusinieren habe ich mir abgewöhnt.

"Was gut fährt, wird auch wieder gekauft - was schlecht fährt, lasse ich
beim nächsten Mal im Laden zurück", lautet da inzwischen mein Motto.



Grüße, Holger

Holger Koetting

unread,
Apr 11, 2012, 2:03:54 PM4/11/12
to
Holger Ringle wrote:
> So habe ich mir das (damals) auch vorgestellt. Die gelbe 211 341, soviel
> kann ich jedenfalls gerade noch entziffern (abgegriffen!)...

Roco 43995. Sollte ohne Schnittstelle sein, also Löten. Verschaltung
sollte aber nicht wirklich schwierig sein, die rauszufinden. Wenn Dir
Darmstadt nicht zu weit ist, kannst Du sie auch gerne mal
vorbeibringen. :-)

Andreas Priebe

unread,
Apr 11, 2012, 2:29:53 PM4/11/12
to
> So habe ich mir das (damals) auch vorgestellt. Die gelbe 211 341, soviel
> kann ich jedenfalls gerade noch entziffern (abgegriffen!)...da habe ich
> mich nämlich schon mal dran versucht. Und das, meine ich mich zu
> erinnern, war der Bastelversuch mit dem gekillten Dekoder.

Komisch.
Falsch rum reingebaut vielleicht?
Motor und Gleis vertauscht?

> Ich muss hier aber trotzdem eine Lanze für Märklin brechen! Mein
> Eindruck, dass die Mä-Loks viel besser auf meinen K-Gleisen fahren, kann
> ganz verschiedene Ursachen haben: hohes Eigengewicht, mehr Radsätze mit
> Haftreifen, sich weitgehend selbst säubernde Punktkontakte zur

Obacht!
Ich hab da nur den Begriff Hochleistungsantrieb gemeint!
Der iss Blödsinn.

Über den Rest kann man trefflich streiten.
:-)

Ich persönlich würde immer einen Brawa Tmns einem solchen von Märklin
vorziehen.

Auch wenn da schon mal was abfällt, wenn man falsch hinlangt. :-)



Andreas

Holger Ringle

unread,
Apr 11, 2012, 3:01:23 PM4/11/12
to
Am 11.04.2012 20:03, schrieb Holger Koetting:
> Holger Ringle wrote:
>> So habe ich mir das (damals) auch vorgestellt. Die gelbe 211 341, soviel
>> kann ich jedenfalls gerade noch entziffern (abgegriffen!)...
>
> Roco 43995. Sollte ohne Schnittstelle sein, also Löten. Verschaltung
> sollte aber nicht wirklich schwierig sein, die rauszufinden. Wenn Dir
> Darmstadt nicht zu weit ist, kannst Du sie auch gerne mal
> vorbeibringen. :-)
>
> Gruß,
>
> Holger K. aus D.
>


Mmh,
das ist jetzt schon fast eine feste Verabredung... ;-)
Nee, echt. Allerdings bin ich an einem ganz bestimmten Samstag im April
zu einer relativ festen Tageszeit in Darmstadt. Und es wäre schon
ein ganz außergewöhnliche Zufall, wenn Du da Zeit hättest.

Egal, fragen kost' ja nix, sagt der Volksmund.

Ich bin am Sa., 21.4. so gegen 14 Uhr in Darmstadt.
Mein Zeitrahmen ist deshalb etwas eingeschränkt, weil ich
so gegen 16.30 Uhr mit meinem Hund einen Spaziergang
tätigen müsste und dann anschließend meine Frau und eine
Bekannte in der Innenstadt treffen werde. Wir wollen dann noch
gemeinsam ein bisschen Bummeln, was essen und fahren so
gegen 20 Uhr schätzungsweise wieder Richtung Heimat (zwischen
Neustadt/Weinstraße und Speyer am Rhein).

Wir kennen Darmsatdt noch aus Studentenzeiten (ca. 1980) und meine Frau
besucht dort an besagtem Samstag ein Seminar in der "Tonakademie" (oder
so ähnlich heißt das).

Jedenfalls schau ich in dem MoBaGeschäft am Bahnhof vorbei an
diesem Tag.

Grüße, Holger

Roger Schwentker

unread,
Apr 11, 2012, 3:00:14 PM4/11/12
to
Exaktement. Fräsen und Getriebe-Umbauen.

Um es mit Otto zu sagen: "Faust an Großhirn, ich trau mich nicht."

--

Roger Schwentker

unread,
Apr 11, 2012, 2:58:51 PM4/11/12
to
Andreas Priebe <foo...@invalid.invalid> wrote:
> Einmal ein Stündchen mit einer faulgehaberten Köf hin- und hergesegelt
> und das war's. Danach stellt sich die Frage nicht mehr. :-)

Hmm. Gerade die Märklin Köf läuft auch ohne Glockenanker gut. Nicht
so gut wie die Brawa-Köf, aber dramatisch besser als die V60 oder
die Henschel Privatbahnlok.

Roger Schwentker

unread,
Apr 11, 2012, 2:57:23 PM4/11/12
to
Paul Berger <384...@owlpic.com> wrote:
> > Es gibt von mindestens
> > zwei Herstellern Decoder, die die Original-Feldspulen ansteuern und
> > trotzdem eine Motorregelung bieten.

> Würdest Du die nennen? Mir sind beide bisher unbekannt.

Tams LD-W-2 und Uhlenbrock 76200. Ich bevorzuge letzteren, da er über
DV programmierbar ist.

> > Für gehobene Ansprüche und Rangierloks
> > vielleicht nicht. Aber da reden wir dann sowieso über Glockenanker-
> > Motoren und von Änderungen der Untersetzung.

> Huch, tun "wir" das? Mir haben dazu bisher noch Zimos genügt.

Wir sollten darüber reden, schrieb ich. Nicht bedingungslos tauschen.

Wenn über wirklich gute Langsamfahreigenschaften für Märklin Rangierloks
sprechen, ich denke da an die V60, egal ob mit Trommel- oder Scheibenkollektor,
dann führt meiner Meinung nach kein Weg um einen Glockenanker herum.

Begründung: Die geringe Untersetzung bedingt, dass bei langsamer Fahrt
der Motor extrem langsam dreht. Irgendwann kann auch der beste Decoder
nicht das unterschiedliche Drehmoment verschiedener Ankerstellungen
ausgleichen. In einer Motor-Umdrehung bewegt sich die V60 etwa 3 Millimeter
voran. Da siehst Du bei umgerechneter Schrittgeschwindigkeit einfach ein
Ruckeln.

--

Holger Ringle

unread,
Apr 11, 2012, 3:12:57 PM4/11/12
to
Hallo Andreas!

Am 11.04.2012 20:29, schrieb Andreas Priebe:
>> So habe ich mir das (damals) auch vorgestellt. Die gelbe 211 341, soviel
>> kann ich jedenfalls gerade noch entziffern (abgegriffen!)...da habe ich
>> mich nämlich schon mal dran versucht. Und das, meine ich mich zu
>> erinnern, war der Bastelversuch mit dem gekillten Dekoder.
>
> Komisch.
> Falsch rum reingebaut vielleicht?
> Motor und Gleis vertauscht?

Das weiß ich leider nicht mehr. Ich sollte mir wohl auch
meine "Fehler" notieren. Aber wer erinnert sich schon gerne
an Vermurkstes... ;-)


>> Ich muss hier aber trotzdem eine Lanze für Märklin brechen! Mein
>> Eindruck, dass die Mä-Loks viel besser auf meinen K-Gleisen fahren, kann
>> ganz verschiedene Ursachen haben: hohes Eigengewicht, mehr Radsätze mit
>> Haftreifen, sich weitgehend selbst säubernde Punktkontakte zur
>
> Obacht!
> Ich hab da nur den Begriff Hochleistungsantrieb gemeint!
> Der iss Blödsinn.

Schon klar. Aber irgendeinen Namen muss "das Kind ja haben".


> Über den Rest kann man trefflich streiten.
> :-)

Oh ja, ich kenne einige Postings, die über diesen "Streit"
völlig vom Thema weggeführt haben. Die sind meist wenig ergiebig und
zielführend, finde ich. :-)


> Ich persönlich würde immer einen Brawa Tmns einem solchen von Märklin
> vorziehen.

Was ist ein Tmns? Ich nehme an: der hauseigene Dekoder, den Brawa verbaut!?
Eine Lok von Brawa habe ich mir bisher noch nicht geleistet. Wie sind
die so, Deiner Erfahrung nach? Sie liegen preislich, denke ich,
gleichauf mit Märklin. Schöne Modelle haben die ja.


> Auch wenn da schon mal was abfällt, wenn man falsch hinlangt. :-)

Naja. Die sind sicherlich auch um Einiges detaillierter als die
unverwüstliche "Märklin Santa Fe", die mein Vater mir vererbt hat.
Ich glaube, deren Gehäuse ist noch unversehrt, wenn der Kunststoff des
mechanischen Umschalters schon längst verrottet...oder so.

Gruß, Holger

Holger Koetting

unread,
Apr 11, 2012, 4:09:00 PM4/11/12
to
Holger Ringle wrote:
> Ich bin am Sa., 21.4. so gegen 14 Uhr in Darmstadt.
> Jedenfalls schau ich in dem MoBaGeschäft am Bahnhof vorbei an
> diesem Tag.

Aufpassen, der macht 14 Uhr zu. Aber jedenfalls bist Du von dort
in 10 Minuten zu Fuß bei uns im Betriebsfeld und ja, wir sind da.

Gruß,

Holger K. aus D.

Holger Ringle

unread,
Apr 11, 2012, 6:29:17 PM4/11/12
to
Am 11.04.2012 22:09, schrieb Holger Koetting:
> Holger Ringle wrote:
>> Ich bin am Sa., 21.4. so gegen 14 Uhr in Darmstadt.
>> Jedenfalls schau ich in dem MoBaGeschäft am Bahnhof vorbei an
>> diesem Tag.
>
> Aufpassen, der macht 14 Uhr zu. Aber jedenfalls bist Du von dort
> in 10 Minuten zu Fuß bei uns im Betriebsfeld und ja, wir sind da.
>
> Gruß,
>
> Holger K. aus D.
>


Okay. Danke für den Tipp mit den Öffnungszeiten. Ich kann auch
früher in Darmstadt auftauchen. Nur nach hinten, am späten Nachmittag
wird mein "Terminplan" enger.
Und ich darf einfach mal so reinschauen bei Euch im Betriebsfeld?

Holger

Holger Ringle

unread,
Apr 11, 2012, 6:36:10 PM4/11/12
to
Am 11.04.2012 20:03, schrieb Holger Koetting:
> Holger Ringle wrote:
>> So habe ich mir das (damals) auch vorgestellt. Die gelbe 211 341, soviel
>> kann ich jedenfalls gerade noch entziffern (abgegriffen!)...
>
> Roco 43995. Sollte ohne Schnittstelle sein, also Löten. Verschaltung
> sollte aber nicht wirklich schwierig sein, die rauszufinden. Wenn Dir
> Darmstadt nicht zu weit ist, kannst Du sie auch gerne mal
> vorbeibringen. :-)
>
> Gruß,
>
> Holger K. aus D.
>


Es ist eine Roco 43649 H0 BR 211 341 Baulok H.F.Wiebe
wie ich jetzt, schlaftrunken, noch gegoogelt habe.
Aber, das ist ja wohl für die Umrüstfrage eher
ohne Bedeutung.

Gut's nächtle!

Holger
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Roger Schwentker

unread,
Apr 12, 2012, 11:33:28 AM4/12/12
to
Paul Berger <384...@owlpic.com> wrote:
> Ungeregelt ist nicht so prickelnd, meine 212 mit LD-W-33 fährt zwar digital,
> aber wie...

Der LD-W-33 hat reichlich Funktionen. Was nutzt er Dir in einer 212?

> Gelegentlich muss da mal was "Richtiges" rein. Ist der 76200
> eine Empfehlung wert? Was ist DV?

Der 76200 produziert eine Gleichspannung für die Spulen, kurz bevor
der Motor anläuft. Ich habe bisher nicht rausfinden können, warum
manche Motoren mit dem Decoder summen und andere nicht.

DV ist ein Tippfehler, sollte CV heißen.
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Andreas Priebe

unread,
Apr 12, 2012, 3:12:12 PM4/12/12
to
> Das weiß ich leider nicht mehr. Ich sollte mir wohl auch
> meine "Fehler" notieren. Aber wer erinnert sich schon gerne
> an Vermurkstes... ;-)

An was?
:-D


> Oh ja, ich kenne einige Postings, die über diesen "Streit"
> völlig vom Thema weggeführt haben. Die sind meist wenig ergiebig und
> zielführend, finde ich. :-)

Iss wie früher die Golf-Fahrer gene die Kadetts. Oder Astras.
Bringt genau gar nix. :-)

> Was ist ein Tmns? Ich nehme an: der hauseigene Dekoder, den Brawa verbaut!?
> Eine Lok von Brawa habe ich mir bisher noch nicht geleistet. Wie sind
> die so, Deiner Erfahrung nach? Sie liegen preislich, denke ich,
> gleichauf mit Märklin. Schöne Modelle haben die ja.

Ich meinte den hier, auch wenn er da Ts heißt. :-)

http://www.brawa.de/produkte/h0/wagen/gueterwagen/48610-schiebedachwagen-ts851-db.html

>
>> Auch wenn da schon mal was abfällt, wenn man falsch hinlangt. :-)
>
> Naja. Die sind sicherlich auch um Einiges detaillierter als die
> unverwüstliche "Märklin Santa Fe", die mein Vater mir vererbt hat.
> Ich glaube, deren Gehäuse ist noch unversehrt, wenn der Kunststoff des
> mechanischen Umschalters schon längst verrottet...oder so.


Das iss wohl so. Viel besser kann man es wohl kaum noch machen.
Aber man muss eben aufpassen. :-)



Andreas

Andreas Priebe

unread,
Apr 12, 2012, 3:14:07 PM4/12/12
to
> Hmm. Gerade die Märklin Köf läuft auch ohne Glockenanker gut. Nicht
> so gut wie die Brawa-Köf, aber dramatisch besser als die V60 oder
> die Henschel Privatbahnlok.

Die neue Köf III oder die II?

Die III hat doch einen Maxxon, oder nich?



Meine Lieblings-Köf iss eine III von Roco mit besagtem Faulhaber und MX621.

Hach watt schön. :-)



Andreas

Andreas Priebe

unread,
Apr 12, 2012, 3:22:58 PM4/12/12
to
> Ich bin immer wieder erstaunt und auch ein klein wenig neidisch, wieviel
> Geld manch einer für die Modellbahn locker machen kann. Ich muß da deutlich
> strenger haushalten und beschränke mich deshalb auf geregelte Decoder am
> Originalmotor mit Scheibenkollektor.

Naja haushalten iss das Eine.
Aber die Prioritäten sind das andere.

Lieber nur eine Lok mit Faulhaber als zwei ohne.
War bei mir auch mal anders. :-)

> Zusätzlich gab es für meine Rangierböcke (V60, BR81) noch die Schwungmasse
> des kleinen Mannes: Zwischenräume des Ankers mit Blei ausgefüllt. Das
> bringt einiges am Fahrverhalten und kostet nichts.

Das Fleischmann-Prinzip, oder versteh ich das falsch?
Reingegossen?
Oder Stücke geklebt?
Oder wie?

> Wenn ich mal so am spinnen und träumen bin, würde ich auch gerne
> Supermotoren und ellenlange Getriebe einbauen. Gut, zuerst müssten die
> alten Märklinspielzeuge durch modernere, feiner detaillierte ersetzt
> werden. Ach, wo ich schon dabei bin müssen natürlich feinere Spurkränze
> her. Und die alte M-Bügelkupplung, das geht ja gar nicht! Punktkontakte, wo
> gibts denn sowas! Weg damit und feines Code-was-weiss-ich Zweileitergleis
> mit originalgetreu langen Weichen her!

Das beschreibt ziemlich gut die Metamorphose, die ich da hinter mir
habe. :-)
Hat aber auch ganz schön lange gedauert.
Und dauert noch an.

Biste schon mal mit Faulhaber und Wipplagerfahrwerk gefahren?

Lass es bleiben. :-)



> Wenn der Wecker dann klingelt und ich wieder im Hier und Jetzt bin, freue
> ich mich wieder über meine alten Märklindampfer und lasse das träumen
> wieder eine zeitlang sein ;-)


Bei mir zieht da immer was mit Zahlen vorbei...
Steht ne 1, nen Doppelpunkt und ne 45 drin...



Andreas

Andreas Priebe

unread,
Apr 12, 2012, 3:26:18 PM4/12/12
to
> Exaktement. Fräsen und Getriebe-Umbauen.
>
> Um es mit Otto zu sagen: "Faust an Großhirn, ich trau mich nicht."

Kleinhirn an Großhirn, Kleinhirn an Großhirn:
Fertigmachen zum Mut aufbringen!
:-)

Aber man muss ja auch gar nicht unbedingt selber.

In der Bucht gibt's erstaunlich viel mit Faulhaber zum oft günstigen Preis.

Iss ja nich mehr original. :-)

Nix mehr wert.

Und wenn dann noch die Räder kaputtgemacht sind (RP25) schon gleich gar
nich mehr. :-D


Andreas

Roger Schwentker

unread,
Apr 12, 2012, 3:40:21 PM4/12/12
to
Andreas Priebe <foo...@invalid.invalid> wrote:
> > Hmm. Gerade die Märklin Köf läuft auch ohne Glockenanker gut. Nicht
> > so gut wie die Brawa-Köf, aber dramatisch besser als die V60 oder
> > die Henschel Privatbahnlok.

> Die neue Köf III oder die II?

Die Köf II. Ich hab eine Märklin Köf II, eine Brawa Köf II und
eine Roco Köf III und im direkten Vergleich läuft die Brawa
am besten, im Sinne von ruckelfrei und minimale Geschwindigkeit.
Die Roco und Märklin sind gleich gut.

Alle sind viel besser als die Märklin V60. :-) Wenn mir bei
der mal einer erklären könnte, wie ich darein einen Faulhaber
setze, der mit einer Schnecke auf das erste Zahnrad wirkt,
würde ich zum Mini-Trennschleifer greifen.

Holger Koetting

unread,
Apr 12, 2012, 4:46:28 PM4/12/12
to
Holger Ringle wrote:
> > Roco 43995. Sollte ohne Schnittstelle sein, also Löten. Verschaltung
> Es ist eine Roco 43649 H0 BR 211 341 Baulok H.F.Wiebe

Das wäre die Gleichstromversion.

> Aber, das ist ja wohl für die Umrüstfrage eher
> ohne Bedeutung.

Yupp.

Ich habe mal eine elektrisch vermutlich baugleiche Lok geöffnet:
http://www.strassenbahn-darmstadt.de/strsonst/IMAG0208.jpg

Du kannst ja mal vergleichen, ob die Platine bei Dir identisch
ist.

Der einfache Digitalumbau sollte [*] da eigentlich kein Problem
sein. Einzig die hier noch direkte Verschaltung der Lampen an
den Motorausgang läßt per Einfachumbau keine getrennte Funktion
zu. Und ich vermute, daß die Birnchen auch die Lastregelung des
Decoders beeinflussen würden. So müßte dann ein wenig an der
Platine gebastelt werden, um die Lampen an die Standard-Ausgänge
"Licht vorne" und "hinten" des Decoders anzuklemmen. Platine an
zwei Stellen auftrennen, Dioden raus und dort dann die
Lichtausgänge anlöten. Ach ja, Birnchen ggf. auf 16V "updaten",
das dürften noch ältere 12V sein.

[*] mit Ausnahme der Platzfrage. ESU Lopi micro sollte auf jeden
Fall passen. Mehr als 400 mA zog die Lok bei 12V am Motor mit
Lampen nicht und das, obwohl sie jahrelang nur in der Vitrine
stand.

Gruß,

Holger K. aus D.

Holger Ringle

unread,
Apr 13, 2012, 12:06:10 AM4/13/12
to
Moin, moin!

Am 12.04.2012 22:46, schrieb Holger Koetting:
> Holger Ringle wrote:
>>> Roco 43995. Sollte ohne Schnittstelle sein, also Löten. Verschaltung
>> Es ist eine Roco 43649 H0 BR 211 341 Baulok H.F.Wiebe
>
> Das wäre die Gleichstromversion.


211341-3 von Roco, gelb
43649 (Gleichstrom)
43995 (Wechselstrom)

[...]

> Ich habe mal eine elektrisch vermutlich baugleiche Lok geöffnet:
> http://www.strassenbahn-darmstadt.de/strsonst/IMAG0208.jpg
>
> Du kannst ja mal vergleichen, ob die Platine bei Dir identisch
> ist.

Da komm' ich heute Abend dran. Solange muss mein Hobby
mich entbehren...

> Der einfache Digitalumbau sollte [*] da eigentlich kein Problem
> sein. Einzig die hier noch direkte Verschaltung der Lampen an
> den Motorausgang läßt per Einfachumbau keine getrennte Funktion
> zu. Und ich vermute, daß die Birnchen auch die Lastregelung des
> Decoders beeinflussen würden. So müßte dann ein wenig an der
> Platine gebastelt werden, um die Lampen an die Standard-Ausgänge
> "Licht vorne" und "hinten" des Decoders anzuklemmen. Platine an
> zwei Stellen auftrennen, Dioden raus und dort dann die
> Lichtausgänge anlöten. Ach ja, Birnchen ggf. auf 16V "updaten",
> das dürften noch ältere 12V sein.

Welche Lämpchen das sind, kann ich dann ja auch gleich rausfinden,
wenn ich wieder an meinem Basteltisch sitze.

> [*] mit Ausnahme der Platzfrage. ESU Lopi micro sollte auf jeden
> Fall passen. Mehr als 400 mA zog die Lok bei 12V am Motor mit
> Lampen nicht und das, obwohl sie jahrelang nur in der Vitrine
> stand.

Mann, mann! Ich glaube, ich melde mich bei Dir irgendwann mal
noch zu einem "Crashkurs MoBa Elektrik" an. Ihr seid schon
gut ausgerüstet da im Betriebsfeld, scheint mir.


Bis denn, Holger

Holger Ringle

unread,
Apr 13, 2012, 12:11:11 AM4/13/12
to
Moin, moin!


Am 12.04.2012 21:12, schrieb Andreas Priebe:

[...]

>> Was ist ein Tmns? Ich nehme an: der hauseigene Dekoder, den Brawa
>> verbaut!?

[...]

> Ich meinte den hier, auch wenn er da Ts heißt. :-)
>
> http://www.brawa.de/produkte/h0/wagen/gueterwagen/48610-schiebedachwagen-ts851-db.html
>

Ups, völlig danebengelegen. Mit den Kürzeln hab' ich's nicht so.
Danke für die Erleuchtung. Schöner Wagen.



Holger

Holger Ringle

unread,
Apr 13, 2012, 4:19:41 AM4/13/12
to
'nAbend,

Am 12.04.2012 22:46, schrieb Holger Koetting:
> Holger Ringle wrote:
>>> Roco 43995. Sollte ohne Schnittstelle sein, also Löten. Verschaltung
>> Es ist eine Roco 43649 H0 BR 211 341 Baulok H.F.Wiebe
>
> Das wäre die Gleichstromversion.
>
>> Aber, das ist ja wohl für die Umrüstfrage eher
>> ohne Bedeutung.
>
> Yupp.
>
> Ich habe mal eine elektrisch vermutlich baugleiche Lok geöffnet:
> http://www.strassenbahn-darmstadt.de/strsonst/IMAG0208.jpg
>
> Du kannst ja mal vergleichen, ob die Platine bei Dir identisch
> ist.

Ist genau die gleiche Nummer drauf. Sieht auch genau so aus wie auf
Deinem Foto.

Also, schau mer mal. Wenn der bestellte Dekoder da ist,
melde ich mich nochmal. Nur zur Sicherheit. :-)


Holger

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Andreas Priebe

unread,
Apr 13, 2012, 12:18:13 PM4/13/12
to
> Die Köf II. Ich hab eine Märklin Köf II, eine Brawa Köf II und
> eine Roco Köf III und im direkten Vergleich läuft die Brawa
> am besten, im Sinne von ruckelfrei und minimale Geschwindigkeit.
> Die Roco und Märklin sind gleich gut.

Wenn's eine neuere Brawa iss hat sie ja auch schon einen Maxxon.


>
> Alle sind viel besser als die Märklin V60. :-) Wenn mir bei
> der mal einer erklären könnte, wie ich darein einen Faulhaber
> setze, der mit einer Schnecke auf das erste Zahnrad wirkt,
> würde ich zum Mini-Trennschleifer greifen.


Hm.

Die Mä V60 ist doch als Modell nich so dolle, weil schon 50 Jahre alt.

Willste da nich lieber eine Roco nehmen?



Andreas

Andreas Priebe

unread,
Apr 13, 2012, 12:20:39 PM4/13/12
to
> Welche Lämpchen das sind, kann ich dann ja auch gleich rausfinden,
> wenn ich wieder an meinem Basteltisch sitze.


Lämpchen-Update muss nich unbedingt sein.

Kannst auch die Ausgänge entsprechend dimmen.
Wenn Du da auf 2/3 stellst, passt das schon.


Und wenn sie dann irgendwann kaputt gehen, dann kannste se ja immer noch
durch 16V ersetzen. :-)


ANdreas

SAH

unread,
Apr 28, 2012, 5:18:23 PM4/28/12
to
Guten Abend Holger,

On Monday, April 9, 2012 12:40:39 PM UTC+2, Holger Ringle wrote:
> Nein. Ich habe nicht vor eine Dreiachser Dampflok mit beengtem
> Innenraum aus einer Anfangspackung usw. hochzurüsten. Wenn, dann
> weiß ich zumindest schon, dass ein Umbausatz zu haben ist.
> Vielleicht ist das jetzt aber auch eine falsche Annahme. Ich könnte mir
> z.B. vorstellen, eine Märklin P8 (Baujahr ca. 1975 schätze ich mal)
> "aufzurüsten".

ausgerechnet die P8 (3098/3099) :-O
Also: Du hast wie immer mehrere Optionen zum Umrüsten:
a) unter Erhalt des Motors
- Tams LD-W32 (ohne Regelung)
- Tams LD-W 2 (mit Regelung, aber alter Dekoder)
- Uhlenbrock 76200 (mit Regelung und aufwendiger Programmierung)
- Zwei Dioden, Zwei Elkos und beliebiger DC-Dekoder (mit Regelung und Programmieraufwand)

Probleme hierbei sind das manchmal störrische Verhalten des Motors und die grundlegende Überholung (Demontage, Reinigung, Abschmierung) von Motor und Getriebe. Die Demontage des Gestänges ist auch nicht ohne.

b) unter Austausch des Feldmagneten gegen einen Permanentmagneten (HAMO)
- Einsatz eines (fast) beliebigen Dekoders für Gleichstrommotore, der mindestens 1A an den Motor abgeben kann.

Problkeme hierbei sind ebenfalls die grundlegende Überholung und manche Dekoder sind nicht für diesen Motor geeignet, obwohl die Stromstärke paßt.

c) unter Austausch von Ständer und Läufer (,,HLA"-Umbausatz von Märklin).

Angeblich sollen die besten, fahrtechnischen Ergebnisse mit c) erzielt werden. Aber auch hier: Getriebe-wartung ist notwendig.
Schwierig wird es, wenn Zahnräder (vor allem das Kunststoffzahnrad!) defekt ist.

HTH
mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn

Holger Ringle

unread,
Apr 29, 2012, 7:07:20 AM4/29/12
to
Moin, moin, Stephan-Alexander!

Am 28.04.2012 23:18, schrieb SAH:
> Guten Abend Holger,
>
> On Monday, April 9, 2012 12:40:39 PM UTC+2, Holger Ringle wrote:
>> Nein. Ich habe nicht vor eine Dreiachser Dampflok mit beengtem
>> Innenraum aus einer Anfangspackung usw. hochzurüsten. Wenn, dann
>> weiß ich zumindest schon, dass ein Umbausatz zu haben ist.
>> Vielleicht ist das jetzt aber auch eine falsche Annahme. Ich könnte mir
>> z.B. vorstellen, eine Märklin P8 (Baujahr ca. 1975 schätze ich mal)
>> "aufzurüsten".
>
> ausgerechnet die P8 (3098/3099) :-O

Ich weiß!
Mittlerweile habe ich mir die Ecken und Kanten meines Vorhabens
erlesen bzw. gestern bei einem Workshop der "Eisenbahnfreunde99"
in Karlsdorf abgeguckt.

> Also: Du hast wie immer mehrere Optionen zum Umrüsten:
> a) unter Erhalt des Motors
> - Tams LD-W32 (ohne Regelung)
> - Tams LD-W 2 (mit Regelung, aber alter Dekoder)
> - Uhlenbrock 76200 (mit Regelung und aufwendiger Programmierung)
> - Zwei Dioden, Zwei Elkos und beliebiger DC-Dekoder (mit Regelung und Programmieraufwand)
>
> Probleme hierbei sind das manchmal störrische Verhalten des Motors und die grundlegende Überholung (Demontage, Reinigung, Abschmierung) von Motor und Getriebe. Die Demontage des Gestänges ist auch nicht ohne.

Nun: die Innereien zu reinigen ist sooo schlimm aber nun nicht.
Eher der Zusammenbau am Schluss. Wenn dann irgendwelche Schräubchen
fehlen oder zu viel sind... ;-)

> b) unter Austausch des Feldmagneten gegen einen Permanentmagneten (HAMO)
> - Einsatz eines (fast) beliebigen Dekoders für Gleichstrommotore, der mindestens 1A an den Motor abgeben kann.

Das wird wohl "mein Weg" sein, die olle P8 digital zum Laufen zu bekommen.
>
> Problkeme hierbei sind ebenfalls die grundlegende Überholung und manche Dekoder sind nicht für diesen Motor geeignet, obwohl die Stromstärke paßt.
>
> c) unter Austausch von Ständer und Läufer (,,HLA"-Umbausatz von Märklin).

HLA plus Märklin-Dekoder? Ist vielleicht die optimale Lösung,
aber auch die teure Variante. Oder?

Naja, was ich mir so erträume ist vielleicht auch teuer am Ende.
Falls sich heruasstellt, dass die P8 gut in Schuss ist würde ich
ihr vielleicht sogar ein ESU-Powerpack vermachen. Voraussetzung
ist natürlich, ich finde einen gescheiten Platz dafür und es
lohnt sich auch wirklich.
Wenn nicht, bewahre ich die gekauften ESU-Teile eben für ein lohnens-
werteres Objekt auf.

> Angeblich sollen die besten, fahrtechnischen Ergebnisse mit c) erzielt werden. Aber auch hier: Getriebe-wartung ist notwendig.
> Schwierig wird es, wenn Zahnräder (vor allem das Kunststoffzahnrad!) defekt ist.

Ich sehe die ganze Investition eher als
- Spaß an der Bastelei
- Aufwertung einer der Loks, die mir mein Vater vererbt hat
- so 'ne Art Fortbildung in Sachen Lokumbauten


Danke für Deine Tipps,

Holger
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