Ich bin im MoBa-Metier noch ein Frischling, daher sei mir ein dem angemessener
Fragenkatalog ( :D ) gestattet:
Ich möchte auf einer 100x220 cm Grundplatte ein Spreewaldbahn-Thema aufbauen.
Wie mir gesagt wurde (der Moba-Chat lässt grüßen), ist das Tillig H0m-Gleis dem
von Bemo qualitativ überlegen. Gut, dachte ich mir, dann also Tillig, die Profis
werden es ja wissen :)
Nun hab ich auf der HP von Tillig mal geschaut, aber neben Weichen und einem
FlexGleis gibt es einfach nichts. Keine gebogenen, keine geraden Gleisstücke.
Liege ich richtig mit meiner Vermutung, dass man mit einem FlexGleis wirklich so
flexibel ist, dass man alle benötigten Geraden und Bögen manuell anfertigen kann
und in diesem Fall auch muss? Wenn ja, wie bearbeitet man ein FlexGleis. Sägen?
Mit ner MiniFlex schneiden? Und dann mit Gleisverbindern zusammen fügen, vermute
ich?! Oder liege ich ganz falsch und hab einfach was übersehen?
Ein Tip, vielleicht mit nem Link auf eine HP mit Erfahrungsbericht wäre klasse.
Vielen Dank im voraus,
Manfred
--
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> Ich möchte auf einer 100x220 cm Grundplatte ein Spreewaldbahn-Thema
aufbauen.
> Wie mir gesagt wurde (der Moba-Chat lässt grüßen), ist das Tillig
H0m-Gleis dem
> von Bemo qualitativ überlegen. Gut, dachte ich mir, dann also Tillig, die
Profis
> werden es ja wissen :)
Willkommen im Club der Schmalspurbahner ;-)
Da ich selber eine N-Anlage mangels Platz im Keller meiner Mutter verstauben
lasse und jetzt Module baue will ich nicht unerwähnt lassen, daß eine
100x220cm Grundplatte manchmal schneller als einem lieb ist unhandlich
werden kann. Aber das war nicht deine Frage.
> Nun hab ich auf der HP von Tillig mal geschaut, aber neben Weichen und
einem
> FlexGleis gibt es einfach nichts. Keine gebogenen, keine geraden
Gleisstücke.
> Liege ich richtig mit meiner Vermutung, dass man mit einem FlexGleis
wirklich so
> flexibel ist, dass man alle benötigten Geraden und Bögen manuell
anfertigen kann
> und in diesem Fall auch muss? Wenn ja, wie bearbeitet man ein FlexGleis.
Sägen?
> Mit ner MiniFlex schneiden? Und dann mit Gleisverbindern zusammen fügen,
vermute
> ich?! Oder liege ich ganz falsch und hab einfach was übersehen?
Alles richtig, und das ohne Joker! Flexgleis heißt vielleicht (auch) so weil
man damit ganz schön flex-ibel ist ;-)
Zum Sägen nehme ich besagte "MiniFlex" oder auch eine Feinsäge (läuft hier
meist als Roco-Bastelsäge, gibt's aber auch bei Fohrmann). Den Stoß habe ich
ggf. noch etwas mit der Feile bearbeitet. Zu meinen N-Bahn Zeiten habe ich
einige Meter Peco Flexgleis so verarbeitet und war mit dem Ergebnis sehr
zufrieden.
Schienenverbinder sind ok, man kann aber ggf. auch drauf verzichten wenn die
Stöße nicht im Bogen liegen. Wenn man vorbildgerecht mit Doppelschwellen
arbeitet geht's möglicherweise auch im Bogen ohne. Die Schienenverbinder
tragen halt immer etwas auf und wirken optisch nicht soooo schön. Einfacher
ist es mit den Dingern aber allemal.
Übrigens ist das Peco H0m Flexgleis auch gut! Ich habe die Diskussion im
MOBA-Chat nicht mitverfolgt und kann daher nicht sagen ob es dort Argumente
gegen Peco gab. Die Tillig Weichen sind im H0m Bereich sicher eine gute
Wahl. Persönlich bin ich inzwischen beim vollständigen Gleisselbstbau
angekommen.
> Ein Tip, vielleicht mit nem Link auf eine HP mit Erfahrungsbericht wäre
klasse.
Mit einer HP kann ich leider nicht dienen.
> Vielen Dank im voraus,
Bitteschön,
viele Grüße,
Stefan Lieser
> Ich möchte auf einer 100x220 cm Grundplatte ein Spreewaldbahn-Thema
aufbauen.
> Wie mir gesagt wurde (der Moba-Chat lässt grüßen), ist das Tillig
H0m-Gleis dem
> von Bemo qualitativ überlegen. Gut, dachte ich mir, dann also Tillig, die
Profis
> werden es ja wissen :)
Willkommen im Club der Schmalspurbahner ;-)
Da ich selber eine N-Anlage mangels Platz im Keller meiner Mutter verstauben
lasse und jetzt Module baue will ich nicht unerwähnt lassen, daß eine
100x220cm Grundplatte manchmal schneller als einem lieb ist unhandlich
werden kann. Aber das war nicht deine Frage.
> Nun hab ich auf der HP von Tillig mal geschaut, aber neben Weichen und
einem
> FlexGleis gibt es einfach nichts. Keine gebogenen, keine geraden
Gleisstücke.
> Liege ich richtig mit meiner Vermutung, dass man mit einem FlexGleis
wirklich so
> flexibel ist, dass man alle benötigten Geraden und Bögen manuell
anfertigen kann
> und in diesem Fall auch muss? Wenn ja, wie bearbeitet man ein FlexGleis.
Sägen?
> Mit ner MiniFlex schneiden? Und dann mit Gleisverbindern zusammen fügen,
vermute
> ich?! Oder liege ich ganz falsch und hab einfach was übersehen?
Alles richtig, und das ohne Joker! Flexgleis heißt vielleicht (auch) so weil
man damit ganz schön flex-ibel ist ;-)
Zum Sägen nehme ich besagte "MiniFlex" oder auch eine Feinsäge (läuft hier
meist als Roco-Bastelsäge, gibt's aber auch bei Fohrmann). Den Stoß habe ich
ggf. noch etwas mit der Feile bearbeitet. Zu meinen N-Bahn Zeiten habe ich
einige Meter Peco Flexgleis so verarbeitet und war mit dem Ergebnis sehr
zufrieden.
Schienenverbinder sind ok, man kann aber ggf. auch drauf verzichten wenn die
Stöße nicht im Bogen liegen. Wenn man vorbildgerecht mit Doppelschwellen
arbeitet geht's möglicherweise auch im Bogen ohne. Die Schienenverbinder
tragen halt immer etwas auf und wirken optisch nicht soooo schön. Einfacher
ist es mit den Dingern aber allemal.
Übrigens ist das Peco H0m Flexgleis auch gut! Ich habe die Diskussion im
MOBA-Chat nicht mitverfolgt und kann daher nicht sagen ob es dort Argumente
gegen Peco gab. Die Tillig Weichen sind im H0m Bereich sicher eine gute
Wahl. Persönlich bin ich inzwischen beim vollständigen Gleisselbstbau
angekommen.
> Ein Tip, vielleicht mit nem Link auf eine HP mit Erfahrungsbericht wäre
klasse.
Mit einer HP kann ich leider nicht dienen.
>Willkommen im Club der Schmalspurbahner ;-)
Danke! Sind doch echt wunderhübsch, die Teile, nicht wahr?! Selten technisches
Equipment mit so viel Charme gesehen.
>Da ich selber eine N-Anlage mangels Platz im Keller meiner Mutter verstauben
>lasse und jetzt Module baue will ich nicht unerwähnt lassen, daß eine
>100x220cm Grundplatte manchmal schneller als einem lieb ist unhandlich
>werden kann. Aber das war nicht deine Frage.
>
Trotzdem eine Antwort: Das ist der Platz, der mir zur Verfügung steht. Für Module
sehe ich für mich persönlich keinen Vorteil, hätte ich doch eh keine Möglichkeit,
mehr als die genannten Maße zu belegen :(
>
>Alles richtig, und das ohne Joker! Flexgleis heißt vielleicht (auch) so weil
>man damit ganz schön flex-ibel ist ;-)
Beruhigend zu lesen, dass die Kugel auf meinem Hals doch noch anderes leistet als
primäre Stoffwechselvorgänge abzuarbeiten.
Dann brauche ich mich ja nicht länger über das im ersten Augenblick so dürftig
anmutende Tillig-angebot zu wundern :)
Der Name Peco fiel in der bewussten Chat-session garnicht, ist mir bisher auch
nicht unter gekommen. Werd also mal schaun, was die bieten.
>Mit einer HP kann ich leider nicht dienen.
>
Schade, geht mir aber auch so :)
Nochmals Dank,
> >Da ich selber eine N-Anlage mangels Platz im Keller meiner Mutter
verstauben
> >lasse und jetzt Module baue will ich nicht unerwähnt lassen, daß eine
> >100x220cm Grundplatte manchmal schneller als einem lieb ist unhandlich
> >werden kann. Aber das war nicht deine Frage.
> >
> Trotzdem eine Antwort: Das ist der Platz, der mir zur Verfügung steht. Für
Module
> sehe ich für mich persönlich keinen Vorteil, hätte ich doch eh keine
Möglichkeit,
> mehr als die genannten Maße zu belegen :(
Du könntest aber z.B. mit einem Modul 40x90cm beginnen. Das ist sozusagen
"zum Üben". Bei dem kleinen Kasten kommst du recht schnell voran, so daß du
nicht erst wochenlang Gleisbau hast, dann Wochenlang Landschaft, dann.....
Mir persönlich macht es mehr Spaß wenn immer mal wieder Abwechslung drin
ist. Außerdem stellt sich bei einem kleinen Modul eher das Erfolgserlebnis
ein, denn so ein Ding wird viel schneller "fertig" als eine "große" Platte.
Und es hat den Vorteil, daß du die gemachten Erfahrungen beim nächsten Modul
anwenden kannst. Wenn du erstmal eine "große" Platte vollgebaut hast und
stellst fest was du alles anders machen würdest ist das ein größerer Schritt
wieder von vorne zu beginnen. Module kannst du zur Not im Regal verstauen
und fängst das nächste an. Und wenn mal sturmfreie Bude ist wird alles im
Wohnzimmer aufgebaut ;-)
> >Der Name Peco fiel in der bewussten Chat-session garnicht, ist mir bisher
auch
> >nicht unter gekommen. Werd also mal schaun, was die bieten.
Na dann mal zu! Bei www.lokshop.de gibt's den Katalog online. Gleich noch
zur Warnung bzgl. der Peco Weichen: die Anordnung der Schwellen entspricht
englishen Gepflogenheiten und paßt daher nicht zu deinem Vorhaben. Es macht
aber kein Problem die Peco Flexgleise mit den Tillig Weichen zu kombinieren.
Ich kenne jedoch das Tillig Flexgleis nicht, vielleicht macht es ja auch
Sinn ganz bei Tillig zu bleiben. Aber du solltest die Peco Alternative
zumindest kennen, oder?
Viele Grüße,
Stefan
> Nun hab ich auf der HP von Tillig mal geschaut, aber neben Weichen
> und einem FlexGleis gibt es einfach nichts. Keine gebogenen, keine
> geraden Gleisstücke. Liege ich richtig mit meiner Vermutung, dass
> man mit einem FlexGleis wirklich so flexibel ist, dass man alle
> benötigten Geraden und Bögen manuell anfertigen kann und in diesem
> Fall auch muss?
Ja, wenn es neu ist, ist es ganz gerade, wenn du einen Bogen
brauchst, biegst du ihn dir einfach zurecht.
> Wenn ja, wie bearbeitet man ein FlexGleis. Sägen?
> Mit ner MiniFlex schneiden?
Ich nehm immer nen billigen Seitenschneider. Damit zwick ich die
Schienenfüße und den Schienenkopf fast durch und brech das Gleis dann
einfach ab. Danach muss man die Gleisenden allerdings noch etwas
nachfeilen...
> Und dann mit Gleisverbindern zusammen fügen, vermute ich?!
Kann man. Bei meiner Feldbahn setze ich z.Z. noch keine ein, da ich
die Gleise auch ohne ausreichend genau ausrichten kann und die
längsten Strecken zwischen 2 Weichen <50cm sind...
Matthias
>Manfred Laubner tut geschreibselt haben:
>> Wenn ja, wie bearbeitet man ein FlexGleis. Sägen?
>> Mit ner MiniFlex schneiden?
>
>Ich nehm immer nen billigen Seitenschneider. Damit zwick ich die
>Schienenfüße und den Schienenkopf fast durch und brech das Gleis dann
>einfach ab. Danach muss man die Gleisenden allerdings noch etwas
>nachfeilen...
Es gibt aber auch spezielle Seitenschneider bzw. Zangen für
Flexgleise, diese Schneider sind "watenfrei" d.h. die Schneiden sind
einseitig völlig plan geschliffen.
Diese Zangen sind zwar nicht billig, aber imho die beste Lösung, geht
schnell und exakt,
behauptet
--
Peter Popp
http://peter.popp.bei.t-online.de
Fleischmann empfiehlt den (Auftrags-)Selbstbau eines
solchen Seitenschneiders:
| Einfacher geht's nicht! Sie besorgen sich
| einen "Seitenschneider" für Metalldraht
| und lassen sich diesen in der hier ge-
| zeigten Art abschleifen!
Quelle: GFN Gleisplanbuch 9956, S.5
_ _ _ _
| \/ | |_\/_|
|_/\_|
wird zu
_ _ _ _
| \ / | |_\ /_|
|_/ \_|
(feste Zeichenbreite notwendig)
Hat das schon mal jemand ausprobiert?
Ich bin bisher auch mit der Zwack-und-Feil-Methode
ganz gut gefahren.
Carsten
> >> Ich nehm immer nen billigen Seitenschneider. [...]
> >> Danach muss man die Gleisenden allerdings noch etwas
> >> nachfeilen...
> > Es gibt aber auch spezielle Seitenschneider bzw. Zangen für
> > Flexgleise [...]
> > Diese Zangen sind zwar nicht billig, aber imho die beste
> > Lösung, geht schnell und exakt
>
> Fleischmann empfiehlt den (Auftrags-)Selbstbau eines
> solchen Seitenschneiders:
>
> | Einfacher geht's nicht! Sie besorgen sich
> | einen "Seitenschneider" für Metalldraht
> | und lassen sich diesen in der hier ge-
> | zeigten Art abschleifen!
>
> Quelle: GFN Gleisplanbuch 9956, S.5
[Bildchen gesnipt]
> Hat das schon mal jemand ausprobiert?
> Ich bin bisher auch mit der Zwack-und-Feil-Methode
> ganz gut gefahren.
Mit so einem Seittenschneider muss man aber deutlich kräftiger
zudrücken, als mit der Abbrech-Methode. Und die Gleisenden hat man
auch in <1min zurechtgefeilt.
Matthias
Carsten Beyer schrieb:
>
> Fleischmann empfiehlt den (Auftrags-)Selbstbau eines
> solchen Seitenschneiders:
Man kann die Dinger aber auch unter der Bezeichnung 'watenfreier
Seitenschneider' kaufen. Und dann sind die nicht so viel teurer, wie
andere Seitenschneider. Nur wenn man sie ausdrücklich zum Flexgleise
schneiden kauft, dann wird's teuer.
Gruß Martin
Hallo Manfred,
Es gibt vier verschiedene Gleissysteme für H0m (Meterspur)
- Bemo Standard Profil = 2,0 mm
- Bemo Code 70 Profil = 1,8 mm
- Tillig Profil = 2,1 mm
- Peco Profil = 1,7 mm
Haben alle ihre Vor- und Nachteile.
- Bemo hat Standard Geraden und Bögen, sowie die größte Auswahl an
Weichentypen:
- Standard: Bogen 330, 376, 515 mm, Flex 500 und 1000 mm, Geraden
Weiche 12° R=515 mm, DKW 12°, doppelte Gleisverbindung.
- Code 70: Bogen 380 und 520 mm, Flex 1000 mm, Geraden,
Weichen 12° / 9,5° (R=520 / 750 mm), DKW 12°,
Bogenweiche 380/660 mm Radius.
- Tillig hat nur eine Weiche 18° R=490 mm und das Flexgleis 680 mm.
Zudem gibt es von Tillig auch Dreischienen-Gleise und -Weichen
Vorteile sind die gelenklose Zunge und dass es die Weiche auch
als Bausatz gibt. Nachteile sind das hohe Profil und der relativ
große Weichenwinkel.
- Peco hat eine 10° Weiche R=508 mm und eine Bogenweiche R=400/520 mm.
Das Flexgleis ist 914 mm lang.
Was für dich das beste ist hängt von deinen Bedürfnissen ab.
Edbert
--
DER_MOBA
Linkseiten http://www.der-moba.de/Inhalt/Links/index.php3
Gleissysteme http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/index.php3
Matthias Kordell schrieb:
> Mit so einem Seittenschneider muss man aber deutlich kräftiger
> zudrücken,
keineswegs
> als mit der Abbrech-Methode. Und die Gleisenden hat man
> auch in <1min zurechtgefeilt.
sinkt auf < 5 sec.
Also: Watenfreier Seitenschneider, der alle meine H0e-Gleise der
verschiedensten Hersteller klaglos und ohne großen Kraftaufwand
durchgebissen hat.
Grüße
Werner
--
http://home.t-online.de/home/Werner.Falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de
Das ist imho Murks! 1. wird man es kaum schaffen, den Seitenschneider
wirklich so genau zuzuschleifen, 2. erhitzt sich das Metall beim
Abschleifen u.U. derart, dass die Härte verlorengeht - gerade der
Schneidenbereich kann ausglühen, 3. haben billige Seitenschneider
ziemlich stumpfgewinkelte Schneiden und sind dadurch logischerweise
schwergängiger als spitzwinklige Zangen.
Eher würde ich in dem Fall die ganz einfachen watenfreien
Seitenschneider verwenden, wie sie auch Faller zum Abzwicken der
Kunststoffspritzlinge anbietet; solche habe ich schon für deutlich
unter 10 Mark (heute müssten es also unter 5 Euro sein) in
Elektronikläden gesehen und auch mal einen gekauft, für Buntmetalle
taugen die durchaus,
meint
"Edbert van Eimeren" <vanei...@t-online.de> wrote in message
news:a9q5aj$75a$03$2...@news.t-online.com...
> Es gibt vier verschiedene Gleissysteme für H0m (Meterspur)
>
> - Bemo Standard Profil = 2,0 mm
> - Bemo Code 70 Profil = 1,8 mm
> - Tillig Profil = 2,1 mm
> - Peco Profil = 1,7 mm
>
> Haben alle ihre Vor- und Nachteile.
Die Profilhöhe ist ein sehr wichtiges Argument, das bislang vergessen wurde!
ABER das Peco H0m Gleis hat ein Code 75 Profil und ist mithin 1,9mm hoch.
Das war ja mein Beweggrund auf Code 60 Eigenbau zu gehen.
Viele Grüße,
Stefan
> > Es gibt vier verschiedene Gleissysteme für H0m (Meterspur)
> >
> > - Bemo Standard Profil = 2,0 mm
> > - Bemo Code 70 Profil = 1,8 mm
> > - Tillig Profil = 2,1 mm
> > - Peco Profil = 1,7 mm
> >
> > Haben alle ihre Vor- und Nachteile.
>
> Die Profilhöhe ist ein sehr wichtiges Argument, das bislang
> vergessen wurde!
>
> ABER das Peco H0m Gleis hat ein Code 75 Profil und ist mithin 1,9mm
> hoch. Das war ja mein Beweggrund auf Code 60 Eigenbau zu gehen.
Bei Tillig kann man die Profile aber leicht austauschen. Unter Code
70 (ca. S49) bekommt man aber Probleme mit umgespurten
Roco-Strassenbahnen, wenn man die Spurkränze nicht abdreht.
Unter Code 60 werde ich jedenfalls in H0m nichts einsetzen, so
schwache Profile gibt es hier nicht.
Matthias
"Matthias Kordell" <matthias...@model-railways-online.com> wrote in
message news:a9rs6v$s1j$01$1...@news.t-online.com...
> > ABER das Peco H0m Gleis hat ein Code 75 Profil und ist mithin 1,9mm
> > hoch. Das war ja mein Beweggrund auf Code 60 Eigenbau zu gehen.
>
> Unter Code 60 werde ich jedenfalls in H0m nichts einsetzen, so
> schwache Profile gibt es hier nicht.
Ich baue die Schmalspurbahnen des Harzes, da gab's jede Menge S33 (Form 6).
Da kommt das Peco Code 60 Profil recht genau hin. Dass man bei den niedrigen
Profilen ggf. die Radsätze abdrehen muß ist korrekt. Ich werde sie eh
bearbeiten, vor allem um sie deutlich schmäler zu machen.
Viele Grüße,
Stefan Lieser
> > Unter Code 60 werde ich jedenfalls in H0m nichts einsetzen, so
> > schwache Profile gibt es hier nicht.
>
> Ich baue die Schmalspurbahnen des Harzes, da gab's jede Menge S33
> (Form 6). Da kommt das Peco Code 60 Profil recht genau hin. Dass man
> bei den niedrigen Profilen ggf. die Radsätze abdrehen muß ist
> korrekt. Ich werde sie eh bearbeiten, vor allem um sie deutlich
> schmäler zu machen.
Ich kenn nur eine Stelle, an der S33 liegt (Bahnhof). Sonst kenn ich
nur S41 und S49.
Die Roco-Räder sind sogar für H0 recht grob, wie gut sie dann auf H0m
passen kann man sich dann ja leicht vorstellen :-(.
Matthias
Hallo Stefan
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. ;-)
Hast natürlich recht. Peco Finescale H0m := Code 75 = 1,9 mm Profil.
(In meiner Tabelle steht es zum Glück richtig.)
Aber Profilhöhe ist nicht alles. Tillig verwendet 2,1 mm weil es nur
so mit dem Dreischienengleis klappt. Die andere Frage ist welche
Weichenformen der einzelne braucht. Wenn man/frau gelenklose Zungen
haben will bleibt nur Tillig. Wenn man/frau lieber mit vorgefertigten
Gleisstücken arbeiten will, dann bleibt nur eines der Bemo Systeme.
Wenn man/frau Bogenweichen verwenden will, gibt es das nur bei Bemo
Code 70 oder Peco Finescale.
Usw.
Es ist wirklich eine schwierige Entscheidung, zumal die meisten
Händler nur wenig Auswahl in H0m vorrätig haben werden.
Was ich noch vergessen hatte sind die Gleisbettungen (StyroPlast /
StyroStone), die es zu den Bemo und Tillig System gibt.
Die Tillig Weichen gibt es auch zum Selbstbau. Das spart einerseits
Geld und bietet andererseits einen gewissen Freiraum beim Aufbau
der Weichen.
Edbert van Eimeren wrote:
>
> Aber Profilhöhe ist nicht alles. Tillig verwendet 2,1 mm weil es nur
> so mit dem Dreischienengleis klappt. Die andere Frage ist welche
> Weichenformen der einzelne braucht. Wenn man/frau gelenklose Zungen
> haben will bleibt nur Tillig. Wenn man/frau lieber mit vorgefertigten
> Gleisstücken arbeiten will, dann bleibt nur eines der Bemo Systeme.
> Wenn man/frau Bogenweichen verwenden will, gibt es das nur bei Bemo
> Code 70 oder Peco Finescale.
> Usw.
>
> Es ist wirklich eine schwierige Entscheidung, zumal die meisten
> Händler nur wenig Auswahl in H0m vorrätig haben werden.
Bei H0e ( Vorteil imho :verbreiteter als H0m ) gibt es alternativ noch
ROCO.
Allgemein, kann kann man ( die nötige Zeit und den Mut vorausgesetzt )
auch
die Weichen komplett selber bauen. Bausätze werde z.B. von Schuhmacher
angeboten.
Von denen, die wohl schon das ein oder andere Ausprobiert haben wird
jedoch
von den Schuhmacher Bausätzen abgeraten. - Warum eigentlich ?
Der Selbstbau läuft darauf hinaus, Schwellen aus PlatinenBasismateriall
zu Schneiden und die Schienen einfach aufzulöten. Die Richtige Spurweite
wird mittels "Lehren" ( Passende Distanzstücke ) sichergestellt.
Es gibt "viele" die da recht erfolgreich sind. Eigene erfahrungen kann
ich ( leider ) noch nicht beisteuern. Such einfach mal bei
"www.metager.de".
Viel Erfolg,
Stefan
"Stefan Sczekalla-Waldschmidt" <Stefan.S...@gmx.de> wrote in message
news:3CC3D560...@gmx.de...
> Bei H0e ( Vorteil imho :verbreiteter als H0m ) gibt es alternativ noch
> ROCO.
Nützt aber nichts wenn das Vorbild eine Meterspurbahn ist.
> Allgemein, kann kann man ( die nötige Zeit und den Mut vorausgesetzt )
> auch
> die Weichen komplett selber bauen. Bausätze werde z.B. von Schuhmacher
> angeboten.
Es geht auch ohne Bausätze, man benötigt Profile, kupferkaschierte
Pertinaxplatten, Kleineisen und Zeit, Zeit, Zeit ;-) Und natürlich
Unterlagen zum Vorbild.
>
> Von denen, die wohl schon das ein oder andere Ausprobiert haben wird
> jedoch
> von den Schuhmacher Bausätzen abgeraten. - Warum eigentlich ?
Ich habe die Schuhmacher Bausätze zwar nicht ausprobiert, könnte mir aber
denken daß es daran liegt daß sie darauf basieren die Schienenprofile mit
kleinen Nägelchen auf Holzschwellen zu befestigen. Das dürfte nicht so
dauerhaft halten wir aufgelötete Profile auf Pertinax (oder Epoxy).
> Der Selbstbau läuft darauf hinaus, Schwellen aus PlatinenBasismateriall
> zu Schneiden und die Schienen einfach aufzulöten. Die Richtige Spurweite
> wird mittels "Lehren" ( Passende Distanzstücke ) sichergestellt.
Klingt simpel, ist im Detail aber doch eine aufwendige Sache. Dafür erhält
man allerdings die Möglichkeit selber zu entscheiden wie maßstäblich und
detailliert die Weichen werden sollen. Im Schattenbahnhof etwas enger und
ohne Details, im sichtbaren Bereich dafür möglichst maßstäblich und
möglichst gut detailiert. Wenn's sein muß bis zum "BahnSinnig" werden wie es
im bunten HP1 gezeigt wird. Ein weiterer Effekt ist, daß man dadurch
automatisch eher zu kleinen Entwürfen kommt bei denen die Arbeit im Detail
steckt statt in der Masse. Aber das ist ja auch wieder Geschmacksache.
Viele Grüße,
Stefan
Stefan Sczekalla-Waldschmidt wrote:
> Edbert van Eimeren wrote:
> >
> > [...]
> > Es ist wirklich eine schwierige Entscheidung, zumal die meisten
> > Händler nur wenig Auswahl in H0m vorrätig haben werden.
> Bei H0e ( Vorteil imho: verbreiteter als H0m ) gibt es alternativ noch
> ROCO.
Stimmt zwar aber dafür gibt es nur ein Gleissystem von Bemo also
ebenfalls vier Gleissysteme.
Ich glaube allerdings, das H0m durch die Schweizer Meterspur Vorbilder
(RhB, Furka, ...) weiter verbreitet ist. Was Österreich betrifft gibt es
allerdings nur Vorbilder für H0e. In Deutschland dürfte es etwa gleich
verteilt sein. Engspur Vorbilder dürften zwar von der Anzahl überwiegen,
aber das größte Vorbild (die HSB und ihre Vorgänger) ist wieder
Meterspur. Was in welcher Anzahl für Modellbahnanlagen als Vorbild
verwendet wird lässt sich allerdings nur schwer einschätzen.
> Allgemein, kann kann man ( die nötige Zeit und den Mut vorausgesetzt )
> auch die Weichen komplett selber bauen. Bausätze werde z.B. von
> Schuhmacher angeboten.
Naja, für einen Anfänger vielleicht nicht der richtige Weg.
Dazu muss man doch einiges über die Gleisanlagen im Vorbild wissen.
Und man braucht auch den Ehrgeiz das möglichst genau nachzubilden.
> [...]
Ich hab in den letzten Tagen Eure Ausführungen verfolgt und den Drucker heiss
laufen lassen.
Letztendlich habe ich eine Erkenntnis gewonnen: DIE Universallösung gibt es
nicht. Und das ist auch gut so, wäre ja sonst viel zu langweilig :D
Ich werde mir noch einmal Gedanken über meine Ansprüche machen und dann bzgl.
des Gleismaterials eine Entscheidung fällen. Ich denke, für den Anfang werde ich
Kompromisse eingehen und den Detailierungsgrad noch nicht all zu hoch schrauben.
Auf alle Fälle habe ich den Modulgedanken aufgenommen und nach einiger
Überlegung auch für mich wesentliche Vorteile gegenüber "der Platte" erkannt.
Also vielen Dank für Eure Mithilfe, ich werde sicherlich noch häufiger hier rein
schaun.
bis dann also,
Edbert van Eimeren wrote:
>
> Ich glaube allerdings, das H0m durch die Schweizer Meterspur Vorbilder
> (RhB, Furka, ...) weiter verbreitet ist.
Stimmt, das habe ich ausser Acht gelassen.
> Was Österreich betrifft gibt es
> allerdings nur Vorbilder für H0e. In Deutschland dürfte es etwa gleich
> verteilt sein. Engspur Vorbilder dürften zwar von der Anzahl überwiegen,
> aber das größte Vorbild (die HSB und ihre Vorgänger) ist wieder
> Meterspur. Was in welcher Anzahl für Modellbahnanlagen als Vorbild
> verwendet wird lässt sich allerdings nur schwer einschätzen.
Ja, ich habe mich nach reiflicher Überlegung fuer H0e entschieden, da
imho das Angebot "groesser" erschien.
Auf der Anlage gönne ich mir die scöpferische Freiheit in meiner kleinen
Welt in H0e
mit Fahrzeugen der SWEG und der HSB zu Mischen, einfach weils mir
gefällt.
Vieleicht als fiktive Museumsbahn oder so ...
>
> > Allgemein, kann kann man ( die nötige Zeit und den Mut vorausgesetzt )
> > auch die Weichen komplett selber bauen. Bausätze werde z.B. von
> > Schuhmacher angeboten.
>
> Naja, für einen Anfänger vielleicht nicht der richtige Weg.
> Dazu muss man doch einiges über die Gleisanlagen im Vorbild wissen.
> Und man braucht auch den Ehrgeiz das möglichst genau nachzubilden.
Naja, da ist die Frage ob man den Wert auf die "vorbildgerechte"
Abbildung legt, oder den Funktionsmodellbau mit schwerpunkt
"Funktioniert" nimmt.
Nicht Jede Weiche muss mann zwanglaufig mit Rippenplatten etc auslegen.
Klar das eine H0Pur gerechte Weiche einen erheblichen Aufwand erfordert.
(Auch wenn noch seeehr viel Wasser den Main entlang fliessen muss bis so
etwas mal bei mir auf der Anlage steht, der funktionierende
Klammerspitzverschluss von W. Kosak ist trotzdem irgendwie
beeindruckend. )
die groeste Hemmschwelle fuer mich ist, dass man sich in ganz
Deutschland erst mal die Brocken zusammensuchen muss.
Schienenprofiele von "Tillig" bei Pürner ( Alternativ Schuhmacher )
Paltinenbasismaterial von Conrad.
Eine Säge zum "in-Streifen-schneiden" des Platinenebasismaterials ...
Spurlehren ( von Schumacher oder selber Drehen -> Drehbank )
Schablonen fuer die Schwellenlage -> jemanden Fragen der einen kennt der
wiederum einen kennt ...
"Schablonen" bzw. Lehren fuers zurechtfeilen von Herzstück und
Backenschiene ...
Die Angelesene/Erfragte Erfahrung welche Abstände wo dringend
einzuhalten sind so daß Wahlweise NEM, RP25 oder H0Pur durchkommt,
hierbei die beachten wen man Fragt und zu welchem "Lager" sprich (
NEM-RP25 oder RP25-H0Pur und beliebige Kombinationen dazwischen .. ) der
Befragte gehört ...
1 Tasse starken Kaffee + 0.5l wohlschmeckendes Bier fuer die ruhige
Hand.
Geduld. Ehrgeiz.
Gruesse,
Stefan
"Stefan Sczekalla-Waldschmidt" <Stefan.S...@gmx.de> wrote in message
news:3CC54DF1...@gmx.de...
> > > Allgemein, kann kann man ( die nötige Zeit und den Mut vorausgesetzt )
> > > auch die Weichen komplett selber bauen.
> >
> > Naja, für einen Anfänger vielleicht nicht der richtige Weg.
>
> Nicht Jede Weiche muss mann zwanglaufig mit Rippenplatten etc auslegen.
Stimmt. Im Schattenbahnhof oder Fiddleyard ist das nicht erforderlich. Diese
Weichen können prima als Übungsobjekte herhalten um die nötige Routine zu
erreichen. Dann kann man die Detaillierung steigern.
> die groeste Hemmschwelle fuer mich ist, dass man sich in ganz
> Deutschland erst mal die Brocken zusammensuchen muss.
>
> Schienenprofiele von "Tillig" bei Pürner ( Alternativ Schuhmacher )
Oder Peco Material; deren Code 60 Profil eignet sich von den Maßen her
vorzüglich zur Nachbildung von S33 (ehem. Form 6) Schienen.
> Paltinenbasismaterial von Conrad.
Oder Reichelt weil's preiswerter ist.
> Eine Säge zum "in-Streifen-schneiden" des Platinenebasismaterials ...
Nicht zu vergessen ein Sägeblatt das den Epoxy Platten gewachsen ist...
Alternativ kann man die Streifen auch in Willy Kosak's BahnSinn Shop kaufen.
Wenn man die Säge wirklich *nur* für die Epoxyplatten braucht dürfte das
billiger sein. Aber in der Regel lohnt sich eine vernünftige Minikreissäge
auch für andere Zwecke.
> Spurlehren ( von Schumacher oder selber Drehen -> Drehbank )
Oder selber sägen, feilen, fräsen...
> Schablonen fuer die Schwellenlage -> jemanden Fragen der einen kennt der
> wiederum einen kennt ...
Oder selber machen. Dazu benötigt man dann natürlich die Maße des Vorbilds,
sprich ggf. einiges an Literatur.
> "Schablonen" bzw. Lehren fuers zurechtfeilen von Herzstück und
> Backenschiene ...
Auch die kann man aus den Originalmaßen ableiten.
> Die Angelesene/Erfragte Erfahrung welche Abstände wo dringend
> einzuhalten sind so daß Wahlweise NEM, RP25 oder H0Pur durchkommt,
> hierbei die beachten wen man Fragt und zu welchem "Lager" sprich (
> NEM-RP25 oder RP25-H0Pur und beliebige Kombinationen dazwischen .. ) der
> Befragte gehört ...
Das betrifft die Rillenweite im Herzstückbereich und bei den Radlenkern. Die
Entscheidung welches Radsatzmaß man einsetzen möchte muß man eh treffen. Und
daraus ergeben sich die Maße für die Weichen "von alleine".
> 1 Tasse starken Kaffee + 0.5l wohlschmeckendes Bier fuer die ruhige
> Hand.
Scheint mir zu wenig. Und die Kombination führt bei mir unmittelbar zu
Kopfschmerzen. ;-)
> Geduld. Ehrgeiz.
Und nicht zu vergessen "etwas" Zeit.
Um zum Ausgangspunkt zurückzukommen: ein paar Händler muß man schon
abklappern eh man alles zusammen hat, das stimmt. Aber manches benötigt man
nur einmal (wie z.B. die Spurlehren und anderes Werkzeug) so daß es sich
beim Material auf Schienenprofile, Epoxyplatten und Kleineisen (das du noch
garnicht erwähnt hast) beschränkt.
Viele Grüße,
Stefan Lieser
Stefan Lieser wrote:
>
> Hallo Stefan,
>
> "Stefan Sczekalla-Waldschmidt" <Stefan.S...@gmx.de> wrote in message
> > Schienenprofiele von "Tillig" bei Pürner ( Alternativ Schuhmacher )
>
> Oder Peco Material; deren Code 60 Profil eignet sich von den Maßen her
> vorzüglich zur Nachbildung von S33 (ehem. Form 6) Schienen.
Welche Radsätze kommen denn da noch drüber ?
> > Paltinenbasismaterial von Conrad.
>
> Oder Reichelt weil's preiswerter ist.
genau ...
>
> > Eine Säge zum "in-Streifen-schneiden" des Platinenebasismaterials ...
>
> Nicht zu vergessen ein Sägeblatt das den Epoxy Platten gewachsen ist...
Warum nicht Pertinax ?
> > Spurlehren ( von Schumacher oder selber Drehen -> Drehbank )
> Oder selber sägen, feilen, fräsen...
(...)
> Um zum Ausgangspunkt zurückzukommen: ein paar Händler muß man schon
> abklappern eh man alles zusammen hat, das stimmt. Aber manches benötigt man
> nur einmal (wie z.B. die Spurlehren und anderes Werkzeug) so daß es sich
> beim Material auf Schienenprofile, Epoxyplatten und Kleineisen (das du noch
> garnicht erwähnt hast) beschränkt.
Alles "Kosak" oder was ? ... :-)
stimmt - naja die Rippenplatte - hängt halt vom gewünschten
Detaillierungsgrad ab.
Löten + "Gleisnagel" kann fuer die Optik aus einer gewissen Entfernung
auch schon genug sein.
Für mich ist schon wichtig, dass ich nicht jedes "Industrie-Modell"
erst mal einmal quer durch die Werkstatt schieben muss - mit einem
Zwischenhalt an Fräse und Drehbank.
Ein _objektive_ Gegenüberstellung wär schon nicht schlecht - was fuer
NEM, RP25, oder Finescale jeweils an Maßen bei Weichen erforderlich ist.
Gruesse,
Stefan
> > > Schienenprofiele von "Tillig" bei Pürner ( Alternativ
> > > Schuhmacher )
> >
> > Oder Peco Material; deren Code 60 Profil eignet sich von den Maßen
> > her vorzüglich zur Nachbildung von S33 (ehem. Form 6) Schienen.
>
> Welche Radsätze kommen denn da noch drüber ?
Die Roco-Strassenbahnradsätze nicht, die sind aber auch für H0
ausgelegt und haben die maximale, nach NEM 310 für 16,5mm(!) SW
zulässige Spurkranzhöhe. Für diese Radsätze braucht man mindestens
Code 70. Ansonsten sollten alle Radsätze nach NEM 310 gehen, die auch
für 12mm SW ausgelegt sind.
Bei meiner Strassenbahn werd ich irgendwann die Radsätze noch
abdrehen müssen...
Matthias
"Stefan Sczekalla-Waldschmidt" <Stefan.S...@gmx.de> wrote in message
news:3CC584F8...@gmx.de...
> > Oder Peco Material; deren Code 60 Profil eignet sich von den Maßen her
> > vorzüglich zur Nachbildung von S33 (ehem. Form 6) Schienen.
>
>Welche Radsätze kommen denn da noch drüber ?
RP25 kommt erstaunlicherweise noch drüber. Trotz Kleineisen. Selber bin ich
noch nicht soweit, aber eine "verlässliche Quelle" hat mir das bestätigt ;-)
> > Nicht zu vergessen ein Sägeblatt das den Epoxy Platten gewachsen ist...
>
> Warum nicht Pertinax ?
Ich muß gestehen den genauen Unterschied nicht zu kennen. Die Platten die
ich vom Reichelt habe sind jedenfalls aus Epoxy und eignen sich vorzüglich.
> > Um zum Ausgangspunkt zurückzukommen: ein paar Händler muß man schon
> > abklappern eh man alles zusammen hat, das stimmt. Aber manches benötigt
man
> > nur einmal (wie z.B. die Spurlehren und anderes Werkzeug) so daß es sich
> > beim Material auf Schienenprofile, Epoxyplatten und Kleineisen (das du
noch
> > garnicht erwähnt hast) beschränkt.
>
> Alles "Kosak" oder was ? ... :-)
Manches schon ;-) Aber nicht alles, den soooo groß ist mein Geldbeutel nun
auch wieder nicht. Und beim BahnSinnigen gibt's ja auch bislang nur
Gleisbaumaterial für S49 Profile, und das ist für 'ne "popelige
Schmalspurbahn" die um das Jahr 1930 angesiedelt ist zu heftig.
> stimmt - naja die Rippenplatte - hängt halt vom gewünschten
> Detaillierungsgrad ab.
> Löten + "Gleisnagel" kann fuer die Optik aus einer gewissen Entfernung
> auch schon genug sein.
Korrekt. Und je nach Oberbau fallen die Rippenplatten eh weg. Im Harz z.B.
beim älteren Oberbau auf Stahlschwellen.
> Für mich ist schon wichtig, dass ich nicht jedes "Industrie-Modell"
> erst mal einmal quer durch die Werkstatt schieben muss - mit einem
> Zwischenhalt an Fräse und Drehbank.
Da ist was dran. Wenn man jedoch die Loks und Wägelchen als Bausatz erwirbt
kommts darauf "fast" auch nicht mehr an. Bzw. ist bei RP25 nichts mehr zu
tun. Aber bei "pur" natürlich schon. Ich habe mich dazu durchgerungen es so
pur wie möglich anzugehen. Konsequenz: 11,5mm Spurweite statt 12mm. Allein
das bedingt schon ein Überarbeiten der Radsätze.
> Ein _objektive_ Gegenüberstellung wär schon nicht schlecht - was fuer
> NEM, RP25, oder Finescale jeweils an Maßen bei Weichen erforderlich ist.
Stimmt. Fang doch mal an ;-) Manches gibt's im Netz schon zu finden. Man
müßte es "nur" zusammentragen.
Viele Grüße,
Stefan Lieser
Edbert van Eimeren schrieb:
>
> Hallo Stefan
>
> Ich glaube allerdings, das H0m durch die Schweizer Meterspur Vorbilder
> (RhB, Furka, ...) weiter verbreitet ist. Was Österreich betrifft gibt es
> allerdings nur Vorbilder für H0e. In Deutschland dürfte es etwa gleich
> verteilt sein. Engspur Vorbilder dürften zwar von der Anzahl überwiegen,
> aber das größte Vorbild (die HSB und ihre Vorgänger) ist wieder
> Meterspur.
Für die heutige Situation fällt das zu Gunsten der Meterspur aus,
da dort noch das Meterspurnetz von Bad Dürkheim bis Heidelberg
hinzukommt - auch wenn das nur noch von Strassenbahnen befahren
wird. Ansonsten kommen im Westen noch die Brohltalbahn und
die Wangeooger Inselbahn mit regulären Betrieb (also kein
Museumsbetrieb) sowie die 3 Zahnradbahnen dazu. Also insgesamt
sicher mehr als die Ost-750mm Bahnen.
Lucas.
Unterschied ist das Trägermaterial, Epoxy ist glasfaserverstärktes
Kunstharz (meist grünlich, das weiße Glasfasergewebe ist oft deutlich
sichtbar), Pertinax sind braune Platten (allerdings heute leider
hellbraun, früher war das richtig "schwellenfarbig" ) ist mit
Phenolharz getränktes Papier (oft auch als "Hartpapier" bezeichnet).
Epoxy ist wesentlich stabiler als Pertinax, die Glasfaserbeimischung
sorgt allerdings dafür, dass bearbeitende Werkzeuge wie Säge und
Bohrer schneller abstumpfen.
Den normalen Belastungen bei Modellbahnen sollte Pertinax ausreichend
Stand halten,
> die groeste Hemmschwelle fuer mich ist, dass man sich in ganz
> Deutschland erst mal die Brocken zusammensuchen muss.
>
> Schienenprofiele von "Tillig" bei Pürner ( Alternativ Schuhmacher )
> Paltinenbasismaterial von Conrad.
> Eine Säge zum "in-Streifen-schneiden" des Platinenebasismaterials ...
> Spurlehren ( von Schumacher oder selber Drehen -> Drehbank )
> Schablonen fuer die Schwellenlage -> jemanden Fragen der einen kennt der
> wiederum einen kennt ...
> "Schablonen" bzw. Lehren fuers zurechtfeilen von Herzstück und
> Backenschiene ...
> Die Angelesene/Erfragte Erfahrung welche Abstände wo dringend
> einzuhalten sind so daß Wahlweise NEM, RP25 oder H0Pur durchkommt,
> hierbei die beachten wen man Fragt und zu welchem "Lager" sprich (
> NEM-RP25 oder RP25-H0Pur und beliebige Kombinationen dazwischen .. ) der
> Befragte gehört ...
> 1 Tasse starken Kaffee + 0.5l wohlschmeckendes Bier fuer die ruhige
> Hand.
Könnte man direkt als einen Hilferuf / Aufforderung an einen
Kleinserienhersteller auffassen;-)
Tschöö Günter
--
Meine Gleisbauseiten:
"Peter Popp" <peter...@msc-software.de> wrote in message
news:3cc5a452...@news.btx.dtag.de...
> Am Tue, 23 Apr 2002 18:57:28 +0200 schrieb "Stefan Lieser"
> >"Stefan Sczekalla-Waldschmidt" wrote
> >> > Nicht zu vergessen ein Sägeblatt das den Epoxy Platten gewachsen
ist...
> >> Warum nicht Pertinax ?
> >
> >Ich muß gestehen den genauen Unterschied nicht zu kennen. Die Platten die
> >ich vom Reichelt habe sind jedenfalls aus Epoxy und eignen sich
vorzüglich.
>
> Unterschied ist das Trägermaterial, Epoxy ist glasfaserverstärktes
> Kunstharz (meist grünlich, das weiße Glasfasergewebe ist oft deutlich
> sichtbar), Pertinax sind braune Platten (allerdings heute leider
> hellbraun, früher war das richtig "schwellenfarbig" ) ist mit
> Phenolharz getränktes Papier (oft auch als "Hartpapier" bezeichnet).
> Epoxy ist wesentlich stabiler als Pertinax, die Glasfaserbeimischung
> sorgt allerdings dafür, dass bearbeitende Werkzeuge wie Säge und
> Bohrer schneller abstumpfen.
Dann habe ich bei Reichelt in der Tat Epoxy gekauft, allerdings nicht
grünlich sondern fast farblos.
> Den normalen Belastungen bei Modellbahnen sollte Pertinax ausreichend
> Stand halten,
So gerade eben noch ;-)
Viele Grüße,
Stefan Lieser
"Günter Weller" <g.we...@berlin.de> wrote in message
news:3CC562F2...@berlin.de...
> Stefan Sczekalla-Waldschmidt schrieb:
>
> > die groeste Hemmschwelle fuer mich ist, dass man sich in ganz
> > Deutschland erst mal die Brocken zusammensuchen muss.
>
> Könnte man direkt als einen Hilferuf / Aufforderung an einen
> Kleinserienhersteller auffassen;-)
Könnte man. Allerdings bin ich fast sicher daß der betreffende
Kleinserienhersteller nicht viele der Bausätze absetzen könnte denn die
potentiellen Käufer würden schnell zu der Überzeugung kommen "das benötigte
Material kriege ich doch bei xxx und xxx allemal günstiger".
Viele Grüße,
Stefan Lieser
>"Peter Popp" <peter...@msc-software.de> wrote
>> Unterschied ist das Trägermaterial, ..
>> Epoxy ist wesentlich stabiler als Pertinax, ..
>
>Dann habe ich bei Reichelt in der Tat Epoxy gekauft, allerdings nicht
>grünlich sondern fast farblos.
Sicher keine falsche Entscheidung - ich habe auch den Eindruck
(vielleicht kann das jemand bestätigen), dass die Kupferschicht bei
Pertinax schneller durch die Hitze beim Löten abgeht als bei Epoxy,
ergänzt
Peter Popp wrote:
>
> ich habe auch den Eindruck
> (vielleicht kann das jemand bestätigen), dass die Kupferschicht bei
> Pertinax schneller durch die Hitze beim Löten abgeht als bei Epoxy,
[X] Bestätigung
Diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Das Kupfer scheint auf dem
Epoxy deutlich besser zu haften. ( Das ist eine Erfahrung aus der
Elektronik ) ob das ein Problem beim Gleisselbstbau ist vermag ich so
nicht zu sagen.
Was ich mich allerdings schon frage ist, ob Löten der gleise auf z.B.
Pertinax und starres verkleben der Schwellen + Einschottern mit
Weisleim nicht zu einem Problem führt, die Dauerhaftigkeit betreffend.
Ich kann mir Vorstellen, das die Lötstelle schon recht heftig mit
allerelei mechanischen Spannungen belastet wird ( Zug - Druck,
Scherkräfte ) - ein bischen habe ich Angst, dass es da z.B. die
Lötstellen zerbröselt bzw. das Kupfer vom Pertinax.
Sogesehen sind mir von der "Mechanik" die "genagelten" Bausätze von
Schuhmacher sympatischer - auch wenn ich schon häufiger an verschidenen
Stellen von Schuhmacher abgeraten bekommen habe.
Den absolut genauen Grund weswegen kann ich jetzt aber nicht sagen...
Kännte evtl an einem "nicht- H0pur-genung" gelegen haben ...
Vieleicht kann jemand mit entsprechenden Erfahrungen genaue Günde
beisteuern ..
Gruesse,
Stefan
Günter Weller wrote:
>
> Stefan Sczekalla-Waldschmidt schrieb:
>
> > 1 Tasse starken Kaffee + 0.5l wohlschmeckendes Bier fuer die ruhige
> > Hand.
>
> Könnte man direkt als einen Hilferuf / Aufforderung an einen
> Kleinserienhersteller auffassen;-)
Jaaaaa .... :-)
Gruesse,
Stefan
Stefan Sczekalla-Waldschmidt <Stefan.S...@gmx.de> wrote:
> Ich kann mir Vorstellen, das die Lötstelle schon recht heftig mit
> allerelei mechanischen Spannungen belastet wird ( Zug - Druck,
> Scherkräfte ) - ein bischen habe ich Angst, dass es da z.B. die
> Lötstellen zerbröselt bzw. das Kupfer vom Pertinax.
Das glaube ich nicht. Die Plastik-Naeschen der Industriegleise sind
nicht stabliler als eine (ordentliche) Loetung. Wir haben unsere
Modulendschienen auf Pertinax geloetet, und die halten.
> Sogesehen sind mir von der "Mechanik" die "genagelten" Bausätze von
> Schuhmacher sympatischer - auch wenn ich schon häufiger an verschidenen
> Stellen von Schuhmacher abgeraten bekommen habe.
Ich habe mal ein Schuhmacher-Weiche gebaut, und fand die Naegel
und Nagelplatten einfach nicht naturaehnlich genug. Dann lieber
Tillig.
Gruss, Kurt
--
Kurt Harders Modellbahnelektronik
mailto:ku...@kharders.de
privat: http://www.kharders.de
Modellbahnelektronik: http://www.kharders.de/weichenantrieb/index.html
Eben drum! Sie sind ganz klar nachgiebiger, darum können sich
Spannungen dort eher lösen.
> Wir haben unsere
> Modulendschienen auf Pertinax geloetet, und die halten.
Ich denke aber auch, dass nichts passiert, wenn nur kurze Abschnitte
(z.B. eine Weiche oder Kreuzung) in sich starr und fest gelagert sind.
Bei am Modulrand verlötenen Schienen von Industriematerial (egal ob auf
Pertinax oder auf Messingschrauben) habe ich ein Stück weiter jeweils
Dehnfugen vorgesehen, damit die betreffenden Schienen nur an einem Ende
fest eingespannt sind und zur anderen Seite hin arbeiten
können.
Moritz Gretzschel
>> Wir haben unsere
>> Modulendschienen auf Pertinax geloetet, und die halten.
>
>Bei am Modulrand verlötenen Schienen von Industriematerial (egal ob auf
>Pertinax oder auf Messingschrauben) habe ich ein Stück weiter jeweils
>Dehnfugen vorgesehen, damit die betreffenden Schienen nur an einem Ende
>fest eingespannt sind und zur anderen Seite hin arbeiten
>können.
Frage in diesem Zusammenhang: (wie) bewähren sich eigentlich die
längenverschiebbaren Fleischmann-Ausgleichsstücke in der Praxis? Sind
die geeignet, eventuell an versteckten Stellen die Funktion von
Dehnfugen zu übernehmen,
überlegt
Ach woher denn. Grauslich sind sie eh (deswegen schreibst Du ja von
verdeckt, und nur ein Notbehelf für Leute, sie sich weder Schienen
abzulängen noch Gleise einzuschottern trauen. Und sooooo große
Wärmedehnung hast Du eh nicht:
Selbst bei großzügigen 50 K Temperaturdifferenz (die man eigtl. nur
erreicht, wenn man seine Module im Winter nachts und im Sommer tags
im Auto liegen läßt) dehnen sich 1 Meter Messing oder Neusilber grad
mal knapp einen Millimeter.
Wenn man also zwischen je zwei Flexgleisen einen knappen Millimeter
Stoß läßt, bzw. irgendwo zwischen zwei Lötstützpunkten einmal mit der
Trennscheibe einschneidet, langt das dicke. Dazu braucht man m.E.
keine Schienenauszüge.
Moritz Gretzschel
Kurt Harders wrote:
>
> Hallo Stefan,
>
> Stefan Sczekalla-Waldschmidt <Stefan.S...@gmx.de> wrote:
>
> > Ich kann mir Vorstellen, das die Lötstelle schon recht heftig mit
> > allerelei mechanischen Spannungen belastet wird ( Zug - Druck,
> > Scherkräfte ) - ein bischen habe ich Angst, dass es da z.B. die
> > Lötstellen zerbröselt bzw. das Kupfer vom Pertinax.
>
> Das glaube ich nicht. Die Plastik-Naeschen der Industriegleise sind
> nicht stabliler als eine (ordentliche) Loetung.
Die Befürchtung ist auch weniger das das Lötzinn nicht hät, sonder die
Kaschierung
abgerissen wird. Bei der Aussage das die Platsiknäschen auch nicht
Stabiler sind gehe ich konform - der imho entscheidende Unterschied ist
aber, das die Schiene ind den Plastiknäschen Längsverschiebbar bleibt
und es keine Starre sonderen eine ( in Maßen ) flexible Verbindung ist.
> Wir haben unsere
> Modulendschienen auf Pertinax geloetet, und die halten.
Ist das Restgleis dahinter auch Selbstbau ?
> > Sogesehen sind mir von der "Mechanik" die "genagelten" Bausätze von
> > Schuhmacher sympatischer - auch wenn ich schon häufiger an verschidenen
> > Stellen von Schuhmacher abgeraten bekommen habe.
>
> Ich habe mal ein Schuhmacher-Weiche gebaut, und fand die Naegel
> und Nagelplatten einfach nicht naturaehnlich genug. Dann lieber
> Tillig.
Gut, wenn Du Tillig mit Nagelselbstbau vergleichts dann kommt die
Detaillierung im Industriebereich bestimmt besser weg. Wie fällt denn
der Vergleich Nageln-Löten fuer Selbstbaugleis aus ?
Und wie sieht es mit der Funktionalitöt von der Schumacherweiche aus ?
ist die ok ?
Gruesse,
Stefan
Stefan Sczekalla-Waldschmidt <Stefan.S...@gmx.de> wrote:
> Ist das Restgleis dahinter auch Selbstbau ?
Metergleis Bemo und Tillig.
> Gut, wenn Du Tillig mit Nagelselbstbau vergleichts dann kommt die
> Detaillierung im Industriebereich bestimmt besser weg. Wie fällt denn
> der Vergleich Nageln-Löten fuer Selbstbaugleis aus ?
Woasinet.
> Und wie sieht es mit der Funktionalitöt von der Schumacherweiche aus ?
> ist die ok ?
Vergleichbar Tillig.
> Sogesehen sind mir von der "Mechanik" die "genagelten" Bausätze von
> Schuhmacher sympatischer - auch wenn ich schon häufiger an verschidenen
> Stellen von Schuhmacher abgeraten bekommen habe.
>
> Den absolut genauen Grund weswegen kann ich jetzt aber nicht sagen...
> Kännte evtl an einem "nicht- H0pur-genung" gelegen haben ...
>
> Vieleicht kann jemand mit entsprechenden Erfahrungen genaue Günde
> beisteuern ..
Hallo Stefan, und der Rest der Welt,
meine, allerdings nur einmaligen Erfahrungen mit Schuhmacher als kurze
Zusammenfassung:
Eine Weiche bestellt und erhalten. Preis aus der Erinnerung ca.36 DM.
Die Mängel dieses Exemplars waren schon optisch erkennbar.
1. Runde Backenschiene >> Flügelschiene, falscher Biegewinkel.
2. Flügelschiene einseitig, zu lang.
3. Stellschwelle steht ca. 4°30' schräg im Gleis.
4. Radlenker am geraden Gleis, in Längsrichtung, versetzt montiert!
Sollte wahrscheinlich Mangel aus Pos. 2 Kaschieren.
Einen Einbauversuch habe ich deshalb schon garnicht unternommen.
Um der Weiche zur richtigen Geometrie zu verhelfen, hätte ich sie
komplett zerlegen müssen. Um sie dann nachzuarbeiten, und neu zu
Montieren. So bleibt dieses Produkt als Abschreckendes Beispiel bei mir
erhalten. Soweit MEINE Erfahrung mit Schuhmacher. Hätte es damals schon
das Fernabsatzgesetz gegeben, hätte er die Weiche Postwendend
zurückerhalten.
Das kann natürlich der berühmte Einzelfall sein, aber mir hat das schon
gereicht:-(
Als ich dann im Katalog von laufenden Qualitätskontrollen las, kamen
mir doch leise Zweifel.
Tschöö Günter
wenn die Bausätze so aussehen wie die von Schuhmacher, und wie ich sie
kenne, hast du recht.
> denn die > potentiellen Käufer würden schnell zu der Überzeugung kommen
> "das benötigte Material kriege ich doch bei xxx und xxx allemal
> günstiger".
Wenn das Argument wirklich stichhaltig währe, dürfte es eigentlich kein
Grossseriengleis geben, da Eigenbauten deutlich preiswerter sind,
vorausgesetzt man bekommt das Material das man benötigt, und ist nicht
gezwungen in einer Apotheke einzukaufen:-(
Nach meinen Erfahrungen trauen sich die meisten Modellbahner den Bau von
Gleisen wegen Mangel an Zeit oder Handwerklicher Fähigkeiten gar nicht
zu...
Tschöö Günter
>
>
> Edbert van Eimeren schrieb:
> >
> > Hallo Stefan
> >
>
> > Ich glaube allerdings, das H0m durch die Schweizer Meterspur
> > Vorbilder (RhB, Furka, ...) weiter verbreitet ist. Was Österreich
> > betrifft gibt es allerdings nur Vorbilder für H0e. In Deutschland
> > dürfte es etwa gleich verteilt sein. Engspur Vorbilder dürften
> > zwar von der Anzahl überwiegen, aber das größte Vorbild (die HSB
> > und ihre Vorgänger) ist wieder Meterspur.
>
> Für die heutige Situation fällt das zu Gunsten der Meterspur aus,
> da dort noch das Meterspurnetz von Bad Dürkheim bis Heidelberg
> hinzukommt - auch wenn das nur noch von Strassenbahnen befahren
> wird.
Das sind ein paar 100km, allein der OEG-Rundkurs ist über 60km lang.
Aber das ist eine Bahnlinie, auf der nur Personenverkehr stattfindet
(auch wenn nur strassenbahntypische E-Triebwagen verwendet werden).
Die OEG ist (mittlerweile) die Bahngesellschaft der MVV und die RHB
die der VBL. Die Strecken werden (bis auf einige Abschnitte) nach EBO
betrieben. Schau mal im Kursbuch unter 668 und 669, dort solltest du
die "Strassenbahnen" finden.
Matthias
Matthias Kordell schrieb:
Ich weiss, dass die nach EBO betrieben werden - wollte hier aber mit
derartigen (rechtlichen) Details anfangen, sonderen einfach nur
feststellen,
dass die Meterspurbahnen auch in Deutschland überwiegen.
Lucas.