Wie kann ich die MX61 -RESETTEN- mit der Intellibox ?!?!?
Habe hoft probiert s geht nicht!
Danke.
Domenico
> Wie kann ich die MX61 -RESETTEN- mit der Intellibox ?!?!? Habe hoft
> probiert s geht nicht!
Kommt drauf an ob es der "alte" MX61 oder die aktielle MX61/2k
Version ist.
1. Beide reagieren auf den DCC Reset Befehl, den kann man üblicherweise
nur am Programmiergleis erzeugen. Wie man das bei der IB macht ->
bitte IB Spezialisten äußert Euch!
2. Bei den MX61/2k (also den aktuellen) kann mab ab SW Version 11 einen
Reset durch das "pseudo" Scheiben in CV 8 einen Hardreset auslösen.
Einfach in CV8=8 hineinschreiben. Die SW Version steht in CV7
--
Arnold Hübsch http://www.huebsch.at/train
___ ___ http://www.huebsch.at/train/Fragebogen.htm
|[.]| . \ / http://www.huebsch.at/train/VergleichsListe.htm
|[_]|--/^\--H<| Auswertung -> http://salm.huebsch.at/drmb
|_ _________ \ Auswertung -> http://134.245.66.218/tmp/frag.htm
o (x)-(x)-/oo\\_____________________________________________________
Theoretisch mit Schreiben von 0 nach CV1. Danach die Lok
vom Gleis nehmen und wieder auf's Programmiergleis setzen.
Corinna
domenico
Nabend Doc.
normalerweise nach dem eingeben der CV Nr. durch
einfaches Enter druecken. So wird der Aktuelle Wert
ausgelesen. Also nicht mit der Pfeiltaste auf den Wert
gehen, sondern nur nach Eingabe der CV "Enter"
MfG, Alfred.
Danke!
ich kann die CV lesen!
MfG
domenico
>
>
> 1. Beide reagieren auf den DCC Reset Befehl, den kann man üblicherweise
> nur am Programmiergleis erzeugen. Wie man das bei der IB macht ->
> bitte IB Spezialisten äußert Euch!
BTW, bitte auch um Info von Lenz-Spezialisten ob und wie die das machen.
Bei meinem Lenz Compact ist darüber in der Doc nichts zu finden.
Lenz Decoder resetten übrigens mit CV8=33.
--
SchöNe Grüße,
Peter Wagner von und zu Wien
auf gut deutsch: schau im Handbuch des decoders nach. Lenz hat oefter was mit
schreibe 33 nach CV8 zum Bleistift (scheint auch fuer neuere MX61/2k zu gelten)
/jw
(*) http://www.tttrains.com/nmradcc/rp922.html#CV1
"Bits 0-6 contain an address with a value between 1 and 127. Bit seven must
have a value of "0". If the value of Configuration Variable #1 is "00000000"
then the decoder will go out of NMRA digital mode and convert to the alternate
power source as defined by Configuration Variable #12. This setting will not
effect the Digital Decoder's ability to respond to service mode packets
(see RP 9.2.3)"
(**) Train Control Systems http://www.tcsdcc.com/
(***) Das ist aber ein decoder-firmware bug ... normalerweise sollte
Umprogrammieren von CV1 auf 1..127 ausreichen
So steht's im Handbuch zum DCX70 und DCX73:
Mit der Adressierung auf "0" wird ein Hard reset ausgeloest, dabei
werden alle Konfigurationsvariablen "CV" (Configuration Variable)
auf den Defaultwert zurueckgesetzt. Die Geschwindigkeitstabelle
wird dabei aber nicht zurueckgesetzt (CV67-94) und bleibt daher
unveraendert."
> auf gut deutsch: schau im Handbuch des decoders nach.
RTFM war schon immer ein guter Hinweis. Im Falle von Lenz...
> Lenz hat oefter was mit
> schreibe 33 nach CV8 zum Bleistift (scheint auch fuer neuere MX61/2k zu gelten)
...leider sind die Anleitungen, die bei den Dekodern beiliegen, da
keine Hilfe. Die enthalten keinen Hinweis auf den Reset, fordern
einen jedoch dazu auf, das zusaetzliche (nicht im Lieferunfang enthaltene)
Dokument "Information Lokdecoder" zu lesen. Schade eigentlich, dass
dieses auch keinen Hinweis auf den Reset liefert. Selbst in der Lenz FAQ
im Internet gibt's keine Info dazu.
Bei Zimo Dekodern ist es CV8 = 8.
Corinna
>...leider sind die Anleitungen, die bei den Dekodern beiliegen, da
>keine Hilfe. Die enthalten keinen Hinweis auf den Reset, fordern
>einen jedoch dazu auf, das zusaetzliche (nicht im Lieferunfang enthaltene)
>Dokument "Information Lokdecoder" zu lesen. Schade eigentlich, dass
>dieses auch keinen Hinweis auf den Reset liefert. Selbst in der Lenz FAQ
>im Internet gibt's keine Info dazu.
In den amerikanischen Dokumentationen (von www.lenz.com) steht:
<zitat>
Manufacturers Identification / Factory reset
This value is the manufacturer ID of the decoder,
(Lenz =99). Writing a value of 33 using Register
mode resets all CVs to their factory condition
</zitat>
> und dann haben eine Lok mit Dekoder die nach Norm(*) wahrscheinlich
> nur noch analog faehrt ... biste sicher? Ich hatte mal einem TCS(**)
> T1 CV1=0 gesetzt und kam da nicht wieder raus(***) ausser durch einen
> TCS-typischen decoder RESET, welches "write 2 to CV30" ist.
Ja und nein. Der Reset Befehl sollte eigentlich, wenn er korrekt
implementiert ist, einen Factory Reset machen. Also wenn der Decoder ab
Fabrik auf analog eingestellt ist wär' das obige Verhalten korrekt,
ansonsten ein Firmwarefehler aus meiner Sicht.
> auf gut deutsch: schau im Handbuch des decoders nach. Lenz hat oefter
> was mit schreibe 33 nach CV8 zum Bleistift (scheint auch fuer neuere
> MX61/2k zu gelten)
No! Lt DCC einem Addendum vom vergangenen Sommer ist der zweite Reset
Modus CV8=8 das hab' ich selbst bei ZIMO und Tran reklamiert, ist jetzt
auch drinnen. 33 in CV8 rein zu schreiben ist eine Lenz'sche Abweichung
von der RP.
Corinna Vinschen schrieb:
> So steht's im Handbuch zum DCX70 und DCX73:
>
> Mit der Adressierung auf "0" wird ein Hard reset ausgeloest, dabei
> Bei Zimo Dekodern ist es CV8 = 8.
Ein Unterschied wie Tag und Nacht.
CV8=8 kann ich das meiner Lok auf dem Hauptgleis vor jeder
Programmierung mitschicken und dann alle Parameter aus dem PC
rüberschicken, ich bin dann sicher, daß nicht irgendwas in den Untiefen
der Register, was ich mal aus Versehen verbogen habe, mir in die Suppe
spuckt.
Bei CV1=0 geht das natürlich leider nicht.
Grüße
Werner
--
***** neu: Bilder vom Modul "Krautheim" unter *****
http://home.t-online.de/home/werner.falkenbach/krautheim/
http://home.t-online.de/home/Werner.Falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de
Peter Wagner <ps...@hotmail.com> wrote:
> In den amerikanischen Dokumentationen (von www.lenz.com) steht:
> <zitat>
> Manufacturers Identification / Factory reset
> This value is the manufacturer ID of the decoder,
> (Lenz =99). Writing a value of 33 using Register
> mode resets all CVs to their factory condition
> </zitat>
interessant. Nun, ich kann Englisch und ich habe Internet. Was
machen denn Leute, die kein Englisch koennen und/oder keinen
Internet-Zugang haben? Ich finde das ziemlich peinlich, dass die
den Dekodern beigelegte Information dermassen lustlos gemacht ist.
Naja, mir kann's egal sein. Im Moment sind Tran und Zimo einfach
besser, finde ich.
Corinna
> CV8=8 kann ich das meiner Lok auf dem Hauptgleis vor jeder
> Programmierung mitschicken und dann alle Parameter aus dem PC
> rüberschicken, ich bin dann sicher, daß nicht irgendwas in den Untiefen
> der Register, was ich mal aus Versehen verbogen habe, mir in die Suppe
> spuckt.
> Bei CV1=0 geht das natürlich leider nicht.
Klaro, ich habe auch nur zitiert, was in der Tran Anleitung steht.
Corinna
Corinna Vinschen schrieb:
> Klaro, ich habe auch nur zitiert, was in der Tran Anleitung steht.
Leider ist auch TRAN Anleitung nicht gleich TRAN Anleitung.
Bei den letzten lag nur ein dürftiges Zettelchen bei, auf dem die Hälfte
kaum lesbar war.
Aber so wie Arnold schriebt soll ja CV8=8 immer gehen, das werde ich mal
testen.
Oder schiesst das etwa auch die Adresse zurück auf 3?
(Was für Lokmausleute, die Register nicht auslesen können, ja ein wahrer
Segen wäre, für meinen Zweck aber wieder völlig unbrauchbar)
Viele Fragen für Sonntagmittag *seufz*
> Leider ist auch TRAN Anleitung nicht gleich TRAN Anleitung. Bei den
> letzten lag nur ein dürftiges Zettelchen bei, auf dem die Hälfte kaum
> lesbar war.
AFAIK gibt es eine Kurzversion 4 Seiten und eine Langversion mit etwa 16
Seiten alles im A5 Format. Die Internetgemeinde hat's da eeh leicht die
Trananleitung ist als HTML und PDF im WEB. http://www.tran.at Für nicht
Internet Trankunden, die sollten die Anleitung beim Händler bekommen.
> Aber so wie Arnold schriebt soll ja CV8=8 immer gehen, das werde ich
> mal testen.
Naja das fordert eine RP ist also nur "empfohlen". Ich würd' mal sagen
das die Implementation von CV8=8 jetzt 1 Jahr nach der offiziellen
Verabschiedung bei Neudecodern sehrwohl bereits ein Qualitätskennzeichen
ist. Davor ist die Sach ja schon monatelang diskutiert worden, ist also
ein alter Hut!
> Oder schiesst das etwa auch die Adresse zurück auf 3?
Ja - das ist einer der Ziele eines Reset
> (Was für Lokmausleute, die Register nicht auslesen können, ja ein
> wahrer Segen wäre, für meinen Zweck aber wieder völlig unbrauchbar)
Besonders wichtig wenn man eine Variable zB topspeed wieder auf Werte
über 99 setzen will.
Arnold Huebsch schrieb:
> > Oder schiesst das etwa auch die Adresse zurück auf 3?
>
> Ja - das ist einer der Ziele eines Reset
nö.
Es setzt ja auch die Kennlinie nicht zurück!
Warum nicht Hard&Softreset?
CV8 = 8 Clear all
CV8 = 9 Clear all ausser Kennlinie & Adresse
> > (Was für Lokmausleute, die Register nicht auslesen können, ja ein
> > wahrer Segen wäre, für meinen Zweck aber wieder völlig unbrauchbar)
>
> Besonders wichtig wenn man eine Variable zB topspeed wieder auf Werte
> über 99 setzen will.
Ds habe ich nicht verstanden, mich aber schon immer gefragt, wie man das
mit der Lokmaus macht?
> Arnold Huebsch schrieb:
> > > Oder schiesst das etwa auch die Adresse zurück auf 3?
> >
> > Ja - das ist einer der Ziele eines Reset
>
> nö.
> Es setzt ja auch die Kennlinie nicht zurück!
>
> Warum nicht Hard&Softreset?
>
> CV8 = 8 Clear all
> CV8 = 9 Clear all ausser Kennlinie & Adresse
Da unterscheiden sich die Decoderhersteller was so passiert. Tran setzt
alles um außer der Kennlinie, Begründung es sei kein Platz im 2kB PIC den er
verwendet um die Tabelle unterzubringen. ZIMO setzt auch die Tabelle um. Von
den anderen paar Decoderherstellern die ich noch zu Vergleichszwecken einmal
gekauft hab' weiß ich nicht was passiert.
> > > (Was für Lokmausleute, die Register nicht auslesen können, ja ein
> > > wahrer Segen wäre, für meinen Zweck aber wieder völlig unbrauchbar)
> >
> > Besonders wichtig wenn man eine Variable zB topspeed wieder auf Werte
> > über 99 setzen will.
>
> Ds habe ich nicht verstanden, mich aber schon immer gefragt, wie man das
> mit der Lokmaus macht?
Das ist aber ein echtes Problem für die Lokmaus Benutzer. Wenn man zB die
CV5 auf 200 setzen wollte, dann geht das mit der Roco Lokmaus einfach nicht.
Die Idee nur den Adressraum 0-99 zuzulassen verstehe ich ja weil es eine 7
Segment Anzeige einspart. Weshalb man dann aber nicht für "Experten" einen
Hex Modus mit dem Wertebereich 00-FF anbietet ist mir nicht zugänglich - ich
hatte als Einstiegspaket eine Lokmaus und hab' sie dann schnell wieder
verkauft! Naja bin ins andere Extrem gewechselt mit ZIMO - aber glücklich
damit!
> Was machen denn Leute, die kein Englisch koennen
Einen Kursus belegen, und zwar schnell!
Gibt es AFAIK in .de jetzt auch im Zug.
> und/oder keinen Internet-Zugang haben?
Nicht verzagen, T-offline fragen. :)
Im Ernst: Es gibt ja auch Internet-Cafes und dergl.
Ohne die Erzeuger der schlechten Doku in Schutz nehmen zu wollen,
aber ich bin nun mal der Meinung, dass man sich bei der ganzen
Digitaltechnik technisch wie preislich auf ein Niveau begibt, wo
man sich eigentlich schon den Internet-Zugang auch leisten können
sollte.
> Ich finde das ziemlich peinlich, dass die den Dekodern beigelegte
> Information dermassen lustlos gemacht ist.
Momentan kommt mir die Firma Lenz sowohl hinsichtlich Funktionalität,
als auch hinsichtlich Kompatibilitätsbewusstsein und Kundensupport
leider etwas seltsam vor.
> Im Moment sind Tran und Zimo einfach besser, finde ich.
Der Meinung schliesse ich mich an.
> Das ist aber ein echtes Problem für die Lokmaus Benutzer. Wenn man zB die
> CV5 auf 200 setzen wollte, dann geht das mit der Roco Lokmaus einfach nicht.
> Die Idee nur den Adressraum 0-99 zuzulassen verstehe ich ja weil es eine 7
> Segment Anzeige einspart.
Man könnte auch Dezimalpunkte für die 100er Stelle nehmen (ein Punkt = +100,
zwei Punkte = +200), oder die Ziffern scrollen.
> Hex Modus mit dem Wertebereich 00-FF anbietet ist mir nicht zugänglich
Ich verstehe generell bei den Digitalzentralen nicht, warum man sich da
ständig mit Dezimalzahlen herumquälen muss. Traut man dem Spielbahner
nicht zu, Hex zu rechnen? Ob ich die Kunden jetzt in der Doku auf den
Windoof-Kalkulator verweise und DEC/BIN umrechnen lasse, oder HEX/BIN,
wäre IMHO doch egal.
Kannst Du nicht verlangen. Die Leute, die das Zeugs im Katalog
der Hersteller sehen, sind nicht notwendigerweise in der Schule
mit Englisch belaestigt worden und auch nicht unbedingt Internet-
Junkies. Die meissten Digitalbenutzer (hier in D) kennen weder
Tran noch Zimo. Es gibt ja sogar Haendler, die noch nie davon
gehoert haben. Wie soll dann die "normale" Kundschaft das
kennen? Und ich habe schon erlebt, dass mir davon abgeraten
wurde, obwohl der Haendler ganz offensichtlich nicht wusste,
wovon er eigentlich redet. Du weisst schon, die Sorte, die meint,
mehr zu wissen, als die doofe Kundschaft...
Corinna
> Die Leute, die das Zeugs im Katalog der Hersteller sehen,
> sind nicht notwendigerweise in der Schule mit Englisch
> belaestigt worden und auch nicht unbedingt Internet-
> Junkies.
Welchen Katalog? Von Lenz soll es sowas geben, habe ich
aber noch nie gesehen. Auch von Tran und Zimo kenne ich
keinen Katalog.
> Die meissten Digitalbenutzer (hier in D) kennen weder
> Tran noch Zimo.
Das liegt aber nicht an den Benutzern.
> Es gibt ja sogar Haendler, die noch nie davon gehoert haben.
Das wiederum liegt IMHO an den Händlern.
> Wie soll dann die "normale" Kundschaft das kennen?
Sind Digitalanwender eine "normale" Kundschaft?
Manchmal habe ich das Gefühl, wir sind eher unerwünschte Kunden.
Wir stellen Fragen - das ist unangenehm...
> Ich verstehe generell bei den Digitalzentralen nicht, warum man sich
> da ständig mit Dezimalzahlen herumquälen muss. Traut man dem
> Spielbahner nicht zu, Hex zu rechnen? Ob ich die Kunden jetzt in der
> Doku auf den Windoof-Kalkulator verweise und DEC/BIN umrechnen lasse,
> oder HEX/BIN, wäre IMHO doch egal.
Naja das bezweifle ich! Dezimalzahlen sind für DAUS schon zuviel. Ich
hab' schon Leute gehabt die überfordert waren dem Wert von CV5 10 hinzu
zufügen. Was machen die dann wenn die der Zahl "A4" zehn Zähler -> also
"A" hinzufügen solle um auf "AE" zu kommen? Ist schon gut so der
dezimalzahlen mode, ich persänlich würd' hex oder oktal auch vorziehen!
Bin überzeugt, dass nicht alle der Mitleser wissen weshalb A4(hex) +
10(dec) AE(hex) ist.
> Welchen Katalog? Von Lenz soll es sowas geben, habe ich aber noch nie
> gesehen. Auch von Tran und Zimo kenne ich keinen Katalog.
ZIMO hat einen schönen Farbkatalog, sogar 4 sprachig (Keller lauf und
retour) Ja 4 Sprachen D, E, F, I 52 Seiten Stark mit vielen Bildern und
Erklärungen. Der Katalog ist sehr schön und aufwendig gemacht. Wie
üblich gegen Schutzgebühr zu bekommen.
CT Elektronik (Tran) hat AFAIK nur den WEB Katalog
> > Die meissten Digitalbenutzer (hier in D) kennen weder Tran
> > noch Zimo.
Ja Bildungsresistenz fängt bei den Herstellern an die keine Werbung
machen, reicht über engstirnige Händler zu ignoranten Kunden. MIBA und
andere Magazine lesen, Messen besuchen und ein bisserl herumfragen
reicht um auf Nieschenhersteller zu stoßen.
> Das liegt aber nicht an den Benutzern.
> > Es gibt ja sogar Haendler, die noch nie davon gehoert haben.
> Das wiederum liegt IMHO an den Händlern.
> > Wie soll dann die "normale" Kundschaft das kennen?
ACK - aber Bildungsresistenz ich schädlich für's Geldbörsel
> Sind Digitalanwender eine "normale" Kundschaft? Manchmal habe ich das
> Gefühl, wir sind eher unerwünschte Kunden. Wir stellen Fragen - das
> ist unangenehm...
Ja aber nur solange bis die "alten" ausgestorben sind und man merkt men
hätte sich zeitgerecht um die Nachwuchsarbeit kümmern sollen. Obwohl ich
viele Pensionseinsteiger kenne die ihre Anlagen jetzt mit 60-70 Jahren
auf Digital umrüsten anfangen. Der Schlus analog -> Pensionist ist
sicher nicht zulässig aber stimmt wohl überwiegend.
Der Computergeneration kann man nur mehr schwer ein Spielzeug
anbieten das ganz ohne Computer bleiben muß. Spätestens als Teenager
will Sohnemann die Eisenbahn an den Rechner anschließen. Analog eher
sehr mühsam!
umgekehrt. auch wenn CV1=0 ist, sollte der decoder auf Programmier-
pakete noch reagieren. z.B. set CV1=55 oder so, um damit aus dem
Analogmodus wieder rauszukommen. Ging aber nich ... musste auf
dem Factory-Reset zurueckgreifen
(Nebenbei, sollte sowohl durch cv8=2 als auch durch cv30=2 ausgeloest
werden koennen. Nur wenn CV1=0, dann scheint nur letztere Variante
zu gehen ...)
>
> > auf gut deutsch: schau im Handbuch des decoders nach. Lenz hat oefter
> > was mit schreibe 33 nach CV8 zum Bleistift (scheint auch fuer neuere
> > MX61/2k zu gelten)
>
> No! Lt DCC einem Addendum vom vergangenen Sommer ist der zweite Reset
> Modus CV8=8 das hab' ich selbst bei ZIMO und Tran reklamiert, ist jetzt
> auch drinnen. 33 in CV8 rein zu schreiben ist eine Lenz'sche Abweichung
> von der RP.
Laut NMRA? Nunja, diese Addendum kam wann heraus? Und seit wann bietet
Lenz diese Funktionalitaet? Seit wann TCS? Die NMRA ist auf einen bereits
fahrenden Zug gesprungen, das wird ein bisschen dauern, bis diejenigen
die das anboten BEVOR es in die RP's umdeneken / umbauen. Zumal das in
den Apr.2002 drafts 9.2.3(*) nicht mal gefordert ist: "[..]manufacturers may
continue to use these alternate methods[..]"
Es hilft nichts, solange die Uebergangsphase (ein paar Jahre) gilt muss
man a) pruefen ob der dec RESET ueberhaupt kann b) und wie das implementiert
ist => Handbuch, dein Freund und Helfer. Hoffentlich ...
Nebenthema: es gibt Dekoder die CV14 Funktionalitaet LOCK/UNLOCK zuordnen
wobei CV14 immer noch als durch die NMRA reserviert gekennzeichnet war,
bzw. in den Apr.2002 9.2.2 drafts(*) eine voellig andere Funktionalitaet
zugeordnet ist ... irgendwas zerlegt sich hier ... auch bei RailComm vs.
Transponding usw. => irgendwann haben wir
a) basic (NMRA) DCC
b) DCC/SX/MM/MM2/UB,MK-MM2 (bzw. FMZ) mixed
c) DigiTrax DCC (Transponding)
d) Lenz DCC (RailComm)
e) ...
...
z) ...
was im Endeffekt ja auch voellig wurst ist, solange es funktioniert
/jw
(*): http://www.tttrains.com/nmradcc/draftstandardsandrps.html
> So steht's im Handbuch zum DCX70 und DCX73:
> Mit der Adressierung auf "0" wird ein Hard reset ausgeloest, dabei
> werden alle Konfigurationsvariablen "CV" (Configuration Variable)
> auf den Defaultwert zurueckgesetzt. Die Geschwindigkeitstabelle
> wird dabei aber nicht zurueckgesetzt (CV67-94) und bleibt daher
> unveraendert."
gut, kenne die TRAN decoder nicht (hart zu finden hier in anderen Worten),
aber das klingt nach klarer Verletzung v. RP 9.2.2 (ist das erwaehnt?),
einschl. der Apr.2002 drafts (*)
aber ich vermute mal das des meisten Endbenutzern wurscht ist ;)
(es funzt ja ...)
(*) http://www.tttrains.com/nmradcc/draftstandardsandrps.html
/jw
Jens Wulf schrieb:
> Nebenthema: es gibt Dekoder die CV14 Funktionalitaet LOCK/UNLOCK
> zuordnen ....
Die Wahl der CV # war taktisch schlecht. Aber die Anordnung der CVs
ist schon immer sehr individuell gewesen. Alleine schon um zu wissen,
welche CVs unterstuetzt werden, muss man die Decoderanleitung lesen.
Ich sehe dort nicht das entscheidende Problem.
>... irgendwas zerlegt sich hier ... auch bei RailComm vs.
> Transponding usw. => irgendwann haben wir
> a) basic (NMRA) DCC
> b) DCC/SX/MM/MM2/UB,MK-MM2 (bzw. FMZ) mixed
Wer nur DCC-Decoder verwendet, hat mit b) Null Probleme.
> c) DigiTrax DCC (Transponding)
> d) Lenz DCC (RailComm)
e) Zimo (Signalabhaengige Zugbeeinflussung + Rueckmeldung vom Decoder)
Auch bei den Rueckmeldesystemen wird es Bruecken geben. Viel mehr
Probleme habe ich damit, dass inzischen (wiedereinmal) ein neuer
technischer Ansatz bei RailCom(*) favorisiert wird. Wenn das so
weitergeht, kommt das RailCom Zeug nie auf den Markt.
Gruss,
Reinhard
(*) genauer gesagt dem NMRA-Entwurf zu Bi-Directional Communication,
aber Lenz will ja RailCom genau so implementieren.
Das Zeugs ist absolut extra von allem anderen, stört aber nicht die
anderen Mechanismen, ich kenn eine Anlage wo DCC/MM gemischt gefahren
wird mit ZIMO Rückmelder. Natürlich kan ZIMO die MM Decoer nicht
beeinflussen, aber es stört sich auch nicht gegenseitig.
> Auch bei den Rueckmeldesystemen wird es Bruecken geben. Viel mehr
> Probleme habe ich damit, dass inzischen (wiedereinmal) ein neuer
> technischer Ansatz bei RailCom(*) favorisiert wird. Wenn das so
> weitergeht, kommt das RailCom Zeug nie auf den Markt.
> (*) genauer gesagt dem NMRA-Entwurf zu Bi-Directional Communication,
> aber Lenz will ja RailCom genau so implementieren.
Naja was man da so in letzter Zeit auf dem DCC Verteiler liest dürfte
die Sach die den Amis so vorschwebt nicht so ganz funktionieren. Ich
denke das ist auch das Problem für Lenz, der dürfte auch schon eigesehen
haben, dass ein Labormuster am Tisch sich anders verhält als eine
Anlage. Ich halt' ja von den 4MHz Rückmeldern nix. Bei der MOBA gehören
alle Signale niederohmig übertragen um Störungen entgegenzuwirken, auch
HF Signale. Nur 4MHz niederohmig werden die Funkzulasser wohl nicht
wollen.
Weiters muß man MOBA Zeugs für ein breites Feld an Anwendern planen. Den
Christbaum 1 Lok im Kreis und den Leuten mit 20 fahrenden Zügen.
Entwicklungen die nur einer Zielgruppe gerecht werden, schaden allen.
Die Lokmaus von Roco die keine CV Werte über 99 schreiben kann oder das
überkomplizierte System das ein Anfänger nicht versteht - beides führt
ins Abseits.
> Ich halt' ja von den 4MHz Rückmeldern nix.
4 MHz Rechteckimpulste?? Die Frequenz finde ich schon irrsinnig,
dann noch digital. Das stört dann so ziemlich jeden Funkempfänger,
besonders billige Farb-TV (4,43 MHz...).
> alle Signale niederohmig übertragen um Störungen entgegenzuwirken, auch
> HF Signale.
Mit steigender Frequenz geht die Leistung rauf. Man denke mal an eine
grössere Anlage, die mit 150 VA oder mehr auf 4 MHz + Oberwellen sendet.
Noch dazu ergibt die Gleisanlage eine lustige Antenne, die Palette
reicht vom einfachen Ringdipol bis zur "Spinne". Als derart unfreiwiller
Wellenstrahler bräuchte man dann wohl eine Sende-Lizenz für Kurzwelle...
> Nur 4MHz niederohmig werden die Funkzulasser wohl nicht wollen.
Als Hochfrequenztrasmissionsempfänger werde ich das auch nicht wollen.
> "Arnold Huebsch" <Arn...@Huebsch.at> schrieb
> > Ich halt' ja von den 4MHz Rückmeldern nix.
>
> 4 MHz Rechteckimpulste?? Die Frequenz finde ich schon irrsinnig, dann
> noch digital. Das stört dann so ziemlich jeden Funkempfänger,
> besonders billige Farb-TV (4,43 MHz...).
Nein es ist ein 4MHz Sinus gefordert, der vom Decoder auf's Gleis gelegt
werden soll. Mit diesen 4MHz Signalen sollen Zugnummern und weitere Info
übertragen werden, von der Lok zur Zentzrale/Computer. Dei Amis haben
die 4MHz bei deren Behörden "absegnen" lassen. Wenn die Signalstärke
gering ist geht das nach US Auflagen OK.
> > alle Signale niederohmig übertragen um Störungen entgegenzuwirken,
> > auch HF Signale.
>
> Mit steigender Frequenz geht die Leistung rauf. Man denke mal an eine
> grössere Anlage, die mit 150 VA oder mehr auf 4 MHz + Oberwellen
> sendet. Noch dazu ergibt die Gleisanlage eine lustige Antenne, die
> Palette reicht vom einfachen Ringdipol bis zur "Spinne". Als derart
> unfreiwiller Wellenstrahler bräuchte man dann wohl eine Sende-Lizenz
> für Kurzwelle...
>
> > Nur 4MHz niederohmig werden die Funkzulasser wohl nicht wollen.
>
> Als Hochfrequenztrasmissionsempfänger werde ich das auch nicht wollen.
Na deshalb sind auch die 4MHz mit geringer Leistung gefordert. Das
Problem ist wie jeder weiß der sich mit solchen Frequenzen gespielt hat,
dass die überall hinwanderen nur nicht dorthin wo sie der Techniker
haben will. Ich denke das ist die Ursache für den Richtungsschwenk in
der DCC Diskussion. Es funktioniert auf echten Anlagen einfach nicht
wenn man mehrere Detektoren installieren will.
Peter Wagner schrieb:
> "Arnold Huebsch" <Arn...@Huebsch.at> schrieb:
> > Ich halt' ja von den 4MHz Rückmeldern nix.
>
> 4 MHz Rechteckimpulste?? Die Frequenz finde ich schon irrsinnig,
> dann noch digital. Das stört dann so ziemlich jeden Funkempfänger,
> besonders billige Farb-TV (4,43 MHz...).
Es kommt immer auf die Leistung an. Die ist eben stark runtergeknueppelt
worden, damit das System zulassungsfaehig ist. Damit erhoehen sich aber
auch die Daempfungsprobleme, verursacht z.B. durch parasitaere
Kapazitaeten am Gleis und in den Gleichrichterdioden der Decoder.
> Mit steigender Frequenz geht die Leistung rauf. Man denke mal an eine
> grössere Anlage, die mit 150 VA oder mehr auf 4 MHz + Oberwellen sendet.
Von wegen 150 VA.
http://www.tttrains.com/nmradcc/PFC%20RP-931%20(Web%20Version).pdf
Zeile 27: Eine Stromquelle mit 12 bis 15 mA sollte als Sender dienen.
Bauteileaufwand: Ein Transistor und ein Widerstand, falls man ohnehin
einen 4 MHz Quarz auf dem Decoder hat.
Es geht dabei ja nicht um die Leistung fuer die Zuege, sondern um ein
Signal von Zug zu einem Detector am Gleis.
> Noch dazu ergibt die Gleisanlage eine lustige Antenne, die Palette
> reicht vom einfachen Ringdipol bis zur "Spinne". Als derart unfreiwiller
> Wellenstrahler bräuchte man dann wohl eine Sende-Lizenz für Kurzwelle...
Das mit der Antenne ist bei jeder Art von Mehrzugsteuerung ein Problem.
Gruss,
Reinhard
Arnold Huebsch schrieb:
> Nein es ist ein 4MHz Sinus gefordert, der vom Decoder auf's Gleis gelegt
> werden soll.
Wo steht das mit dem Sinus? In dem RP-9.3.1. Proposal steht davon nichts.
> Na deshalb sind auch die 4MHz mit geringer Leistung gefordert. Das
> Problem ist wie jeder weiß der sich mit solchen Frequenzen gespielt hat,
> dass die überall hinwanderen nur nicht dorthin wo sie der Techniker
> haben will. Ich denke das ist die Ursache für den Richtungsschwenk in
> der DCC Diskussion. Es funktioniert auf echten Anlagen einfach nicht
> wenn man mehrere Detektoren installieren will.
Na ja, es hat schon funktioniert, aber nicht unter allen Randbedingungen.
Manche Anlagen und manche Decoder haben da nicht mitgespielt.
Gruss,
Reinhard
Hast recht, ich hab' das gedankenverloren so geschrieben es steht gar
nix über die Signalform.
> > Na deshalb sind auch die 4MHz mit geringer Leistung gefordert. Das
> > Problem ist wie jeder weiß der sich mit solchen Frequenzen gespielt
> > hat, dass die überall hinwanderen nur nicht dorthin wo sie der
> > Techniker haben will. Ich denke das ist die Ursache für den
> > Richtungsschwenk in der DCC Diskussion. Es funktioniert auf echten
> > Anlagen einfach nicht wenn man mehrere Detektoren installieren will.
>
> Na ja, es hat schon funktioniert, aber nicht unter allen
> Randbedingungen. Manche Anlagen und manche Decoder haben da nicht
> mitgespielt.
Was man aus Amiland so liest war das einzig wirklich erfolgreiche der
Einsatz von _EINEM_ Detector. Bei mehreren Detectoren und schon wenigen
metern Gleis gab's Probleme - die mich ja nicht überraschen.
Weiters gibts genügend Elektronik in den Modellen die ordentliche
Kapazitäten haben. Ich wollt erst kürzlich die Stromversorgung für ein
Memorydraht Projekt kapazitiv auskoppeln, hab's dann nicht gemacht wegen
der Rückmeldung. Ich hatte 100nF vorgesehen um die Drähte zu heizen. Hat
funktioniert, wegen der zu erwartenden Probleme hab' ichs dann
verworfen.
Arnold Huebsch schrieb:
> Was man aus Amiland so liest war das einzig wirklich erfolgreiche der
> Einsatz von _EINEM_ Detector. Bei mehreren Detectoren und schon wenigen
> metern Gleis gab's Probleme - die mich ja nicht überraschen.
Ich moechte das 4 MHz-System hier nicht verteidigen, aber so schlimm
ist es nun wirklich nicht. Es ist auf verschiedensten Anlagen getestet
worden und man hat dabei eben herausgefunden, wo die Grenzen liegen.
So schlecht sah das eigentlich nicht aus, reichte aber nicht, um das
zur Norm zu erheben.
Das Problem mit mehreren Detectoren ergibt sich nur, wenn man sie
kaskadiert. Z.B. einen fuer den gesamten Boosterbezirk fuer das
"operations mode acknowledge" und den "data transfer", sowie weitere
fuer kleine Bereiche, in denen man ueber das "broadcast" eine Lok
schnell identifiziert.
Auch mit den verschiedenen Decodern hat man sich beschaeftigt und
gezeigt, das man auch das Problem loesen kann. Allerdings ist bei
all den Verbesserungen der Detector immer aufwengiger geworden.
Daher der erneute, voellig andere Ansatz.
> Weiters gibts genügend Elektronik in den Modellen die ordentliche
> Kapazitäten haben. Ich wollt erst kürzlich die Stromversorgung für ein
> Memorydraht Projekt kapazitiv auskoppeln, hab's dann nicht gemacht wegen
> der Rückmeldung.
Ich ahne schon: Den Memorydraht fuer den Stromabnehmer. Das C
vermutlich als verlustfreier Vorwiderstand. Tut dem DCC-Signal aber
nicht wirklich gut. Die neue Version duerfte im uebrigen auch nicht
gerade unempfindlich gegenueber Lasten ohne vorgeschaltete Dioden
sein ....
Gruss,
Reinhard
> Ich ahne schon: Den Memorydraht fuer den Stromabnehmer. Das C
> vermutlich als verlustfreier Vorwiderstand. Tut dem DCC-Signal aber
> nicht wirklich gut. Die neue Version duerfte im uebrigen auch nicht
> gerade unempfindlich gegenueber Lasten ohne vorgeschaltete Dioden
> sein ....
Ja hast recht die Panto-Geschichte. Auf dem Oszilloguck war eigentlich
gar keine Signaldeformierung zu sehen bei 68nF und 1Ohm Last. Habe dann
noch 1µF mit 1Ohm probiert da war's dann vorbei mit dem Rechteck,
daher hab' ichs auch gelassen. Ich will mir ja künftige Entwicklungen
nicht verbauen.
Zu den Dioden: 1 oder 2 Kaskaden antiparaleller Dioden retten aber nur
ein paar Volt für die Rückmeldung, die kapazitive Belastung für das
eigentliche DCC Signal bliebe!
Arnold Huebsch schrieb:
> "Reinhard Mueller" <Reinhard....@gmx.de> wrote
> > Die neue Version duerfte im uebrigen auch nicht
> > gerade unempfindlich gegenueber Lasten ohne vorgeschaltete Dioden
> > sein ....
>
> Zu den Dioden: 1 oder 2 Kaskaden antiparaleller Dioden retten aber nur
> ein paar Volt für die Rückmeldung, die kapazitive Belastung für das
> eigentliche DCC Signal bliebe!
Da habe ich das zu verkuerzt geschrieben. Es geht darum, dass jeder
Verbraucher hinter einer Gleichrichterdiode mit nachgeschaltetem
Puffer-C sitzt. Schiesslich sollen in einer Luecke, wo der Booster
abgeschaltet wird, ueber einen UART ohne Modulation Strompulse
uebertragen werden. Lampen o.Ae. direkt an den Gleisanschluessen
wuerden diese Signale natuerlich sehr stark daempfen.
Gruss,
Reinhard
> Es geht darum, dass jeder Verbraucher hinter einer
> Gleichrichterdiode mit nachgeschaltetem
> Puffer-C sitzt.
Ok, der zieht Strom...
> Schiesslich sollen in einer Luecke, wo der Booster
> abgeschaltet wird,
aber nur wenn da vorne an der Diode Spannung anliegt!
> ueber einen UART ohne Modulation
4 MHz Sinus aus einem UART?? Ich versteh nur Bahnhof.
> Strompulse uebertragen werden.
Wo kommt die Spannung für den Strom her?
Aus dem C? Der muss aber dann recht gross sein.
> Lampen o.Ae. direkt an den Gleisanschluessen
> wuerden diese Signale natuerlich sehr stark daempfen.
Der Decoder, Motor und Licht sind in dem Zustand
eine Last an dem C und müssten per Software für
die Lücke abgeschaltet werden.
Warum das ganze Gefummel mit der "Austastlücke" und
einer vom Decoder erzeugten Gegen-Spannung mit
Micro-Strömen? Das geht nie.
Besser ist es, auf das DCC Signal ein sauber
trennbares, höherfrequentes Signal mit relativ
hohen Strömen zu modulieren.
da ist wohl so einiges missverstaendlich ruebergekommen.
Ersteinmal zur Klarstellung: In meinem Posting vom Donnerstag (und dem
Schussatz von dem Posting am Mittwoch) ging es um das _neue_ System,
das als _Alternative_ zum 4 MHz Ansatz erprobt wird.
Peter Wagner schrieb:
>
> "Reinhard Mueller" <Reinhard....@gmx.de> schrieb:
> > Es geht darum, dass jeder Verbraucher hinter einer
> > Gleichrichterdiode mit nachgeschaltetem
> > Puffer-C sitzt.
>
> Ok, der zieht Strom...
Wer? Das C?
> > Schiesslich sollen in einer Luecke, wo der Booster
> > abgeschaltet wird,
>
> aber nur wenn da vorne an der Diode Spannung anliegt!
Haaeee? (Hochdeutsch: Wie bitte?)
Fuer > 95% der Zeit liegt die volle Digitalspannung am Gleis. Jetzt
wird fuer 3 bis 5 "1" Bits (= 330 bis 550 us) der Booster abgeschaltet.
Waerend dieser Zeit soll keine Last das Signal am Gleis belasten und
daher muessen sich alle Lasten aus einem C versorgen, das ueber Dioden
vom Gleis entkoppelt ist. Klassisch der Kondensator hinter der
Gleichrichterbruecke.
In dieser Austastluecke faengt ein Decoder, der vorher ein entsprechendes
Paket erhalten hat, an zu senden. Und zwar indem ...
> > ueber einen UART ohne Modulation
..., d.h. _ohne_ die 4 MHz ...
> > Strompulse uebertragen werden.
> 4 MHz Sinus aus einem UART?? Ich versteh nur Bahnhof.
1) Sinus schon lange nicht. Das hatten Arnold und ich schon geklaert.
2) Ohne Modulation also *keine* 4 MHz.
Frag mich jetzt aber nicht nach der Baudrate, die kenne ich nicht.
Allerdings sollen etwa 3 Byte uebertragen werden. Unter 100K wird
das wohl nichts.
> Wo kommt die Spannung für den Strom her?
> Aus dem C? Der muss aber dann recht gross sein.
Das C muss nur die 330 bis 550 us ueberbruecken. Und zwar auch nur
soweit, dass die Strompulse vom Decoder nicht belastet werden.
> Der Decoder, Motor und Licht sind in dem Zustand
> eine Last an dem C und müssten per Software für
> die Lücke abgeschaltet werden.
Fuer < 1 ms? Das sollte das C schaffen.
> Warum das ganze Gefummel mit der "Austastlücke" und einer vom
> Decoder erzeugten Gegen-Spannung mit Micro-Strömen? Das geht nie.
Offensichtlich besser, als wenn man mit Milli-Stroemen gegen den
Booster treibt.
> Besser ist es, auf das DCC Signal ein sauber trennbares,
> höherfrequentes Signal ....
Das war der Ansatz mit den 4 MHz.
> ... mit relativ hohen Strömen zu modulieren.
Da machen die Zulassungsbehoerden wegen der Funkstoerung nicht mit.
Gruss,
Reinhard
Vorallem gibt es einen ähnlichen Ansatz bei den ZIMO Decodern. Die
Quittieren den Empfang von Paketen an die eigene Adresse mit Stromimpulsen.
Das Gleisabschnittsmodul wertet das aus und kann so bestimmen wo eine
bestimme Lok steht. Funktioniert sein gut 20 Jahren, ZIMO hat das auch im
alten properitären System so gemacht. Außerdem laufen sehr große Anlagen
problemlos damit!
ZIMO Macht das sogar gegen die Stromversorgung, es gibt also keine
Austastlücke. Die Erzeugung erfolgt durch kurzzeitiges durchschalten der
H-Brücke. Es entsteht also ein "satter" aber sehr kurzer Kurzschluß.
Bauteilaufwand am Decoder = NULL!
Es gibt aber Sorge, dass die Hochstromimpulde Unfug machen. Die Praxis zeigt
aber dass dem nicht so ist, ZIMO und CT (Tran) Decoder haben defaultmäßig
die Quittierungsimpulse eingeschaltet, ich glaub' kaum jemand schaltet sie
ab.
> ich glaub' kaum jemand schaltet sie ab.
Doch, ich. Das treibt nämlich die alten LE011XF-5.2 am selben Gleis
in den Wahnsinn. Mit den neueren Lenzen habe ich nicht gegengetestet.
>Fuer > 95% der Zeit liegt die volle Digitalspannung am Gleis. Jetzt
>wird fuer 3 bis 5 "1" Bits (=3D 330 bis 550 us) der Booster abgeschaltet.=
Wie soll das mit den derzeit auf dem Markt erhaeltlichen Boostern
gehen? Dieser Zustand ist normalerweise nicht vorgesehen.
Wenn die Anwender neue Booster kaufen muessen, die das koennen, sehe
ich aber kaum eine Moeglichkeit das Verfahren durchzusetzen. Kein
normaler Mensch wird die doch recht teuren Booster wegwerfen...
Armin
--
Armin Muehl
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Stellwerk Rpf)
http://home.t-online.de/home/muehl.armin/mfm.htm
(Muensterlaendisches Feldbahnmuseum e.V.)
Peter Wagner <ps...@hotmail.com> wrote:
> "Arnold Huebsch" <Arn...@Huebsch.at> schrieb
>> ich glaub' kaum jemand schaltet sie ab.
> Doch, ich. Das treibt nämlich die alten LE011XF-5.2 am selben Gleis
> in den Wahnsinn. Mit den neueren Lenzen habe ich nicht gegengetestet.
ist das nicht CV29, bit 3? Das ist bei den neueren Tran Versionen
serienmaessig aus scheint's. Ich habe jetzt ein paar mit Versions-
nummer 16 und da stand CV29 defaultmaessig auf 2, entgegen der Anleitung,
die sagt, da stuende 10 drin.
Corinna
Armin Muehl schrieb:
> Wie soll das mit den derzeit auf dem Markt erhaeltlichen Boostern
> gehen? Dieser Zustand ist normalerweise nicht vorgesehen.
Einen Detector brauche ich ohnehin, und der trennt bei der Loesung
mit der Austastluecke fuer die entsprechende Zeit den Booster ab.
> Wenn die Anwender neue Booster kaufen muessen, die das koennen, sehe
> ich aber kaum eine Moeglichkeit das Verfahren durchzusetzen. Kein
> normaler Mensch wird die doch recht teuren Booster wegwerfen...
Keiner muss neue Booster kaufen. Sonst haette das System in der Tat
keine Chance.
Gruss,
Reinhard
>> Wie soll das mit den derzeit auf dem Markt erhaeltlichen Boostern
>> gehen? Dieser Zustand ist normalerweise nicht vorgesehen.
>
>Einen Detector brauche ich ohnehin, und der trennt bei der Loesung
>mit der Austastluecke fuer die entsprechende Zeit den Booster ab.
Aha, das war nicht so raus gekommen.
> ZIMO Macht das sogar gegen die Stromversorgung, es gibt also keine
> Austastlücke. Die Erzeugung erfolgt durch kurzzeitiges durchschalten
> der H-Brücke. Es entsteht also ein "satter" aber sehr kurzer
> Kurzschluß. Bauteilaufwand am Decoder = NULL!
Beim DCX 73 hört man ein leises Ticken (vom Motor?), wenn er ein
Packet empfangen hat.
> Es gibt aber Sorge, dass die Hochstromimpulde Unfug machen. Die
> Praxis zeigt aber dass dem nicht so ist, ZIMO und CT (Tran) Decoder
> haben defaultmäßig die Quittierungsimpulse eingeschaltet, ich glaub'
> kaum jemand schaltet sie ab.
Ich lass sie jedenfalls an. So hört man gleich, ob Daten gesendet
werden oder nicht.
Matthias
Das Ticken kommt daher, dass irgendwo ein Kabel durch den Stromimpuls
(Magnetfeld) in Bewegung gesetzt wird und irgendwo anstößt, das hört man
dann. Motor wird's eher nicht sein, da ja die Ausgangs-H-Brücke direkt den
Hochstromimpuls erzeugt also "neben" dem Motor vorbei.
> Das Ticken kommt daher, dass irgendwo ein Kabel durch den Stromimpuls
> (Magnetfeld) in Bewegung gesetzt wird und irgendwo anstößt, das hört man
> dann. Motor wird's eher nicht sein, da ja die Ausgangs-H-Brücke direkt den
> Hochstromimpuls erzeugt also "neben" dem Motor vorbei.
Vermutlich schwingen die Radschleifer oder sonstige Kontakte zwischen Schiene
und Decoder.
--
Digitale Grüße,