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Welches Funksystem für Gartenbahnsteuerung?

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Stephanie Meier

unread,
May 6, 2004, 5:45:59 AM5/6/04
to
Hallo alle
Besten Dank für die Beiträte zu meiner Frage unter: "Frage zu Gartenbahn:
Funkfernsteuerung vs. Digitalsteuerung?" vom 2.5.04
Ich denke, dass ich mich für eine Funklösung für die feste LGB-Gartenbahn
meiner Kinder entscheiden werde. dabei soll es nur um die Steuerung der
Fahrtgeschwindigkeit von höchstens 3 Lokomotiven gleichzeitig gehen.
Wo bei insgesamt vielleicht 4 Lokomotiven vorhanden sein werden.

Frage:

Welche halbwegs günstiges, und für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren einfach
zu bedienende System (Hersteller) gibt es?
Das System sollte den Kindern einen möglichst hohen Spielspass bringen.
Technische Raffinessen sind nicht notwendig.

Danke für Tips

S.


Stephanie Meier

unread,
May 6, 2004, 5:48:28 AM5/6/04
to
Ich möchte meine Frage korigieren!
Eingentlich möchte ich wissen, welche Funksysteme sich am besten für meine
Wünsche eignen?

S.


Kurt Harders

unread,
May 6, 2004, 8:03:44 AM5/6/04
to
Hallo Stephanie,

"Stephanie Meier" <stephanie_me...@bluewin.ch> schrieb
in news:409a...@news01.datazug.ch:

> Eingentlich möchte ich wissen, welche Funksysteme sich am besten
> für meine Wünsche eignen?

Eigentlich jedes System im 40MHz-Band, das auch fuer z.B. Autos oder
Boote verwendet wird. Die Servoumkehr (Servo-reverse) sollte
vorhanden sein, ansonsten tun sich die preiswerten Sender eigentlich
wenig.

Gruss, Kurt

--
MBTronik
Kurt Harders Modellbahnelektronik
http://www.mbtronik.de

Volker Neurath

unread,
May 6, 2004, 6:58:33 PM5/6/04
to
Stephanie Meier wrote:

>Welche halbwegs günstiges, und für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren einfach
>zu bedienende System (Hersteller) gibt es?
>Das System sollte den Kindern einen möglichst hohen Spielspass bringen.
>Technische Raffinessen sind nicht notwendig.

Kann mich Kurt nur anschliessen: geh in den RC-Modell_bau_ LAden
deines geringsten Misstrauens und besorg dir dort zwei preiswerte
Handsender, 40MHz, Empfänger und Quarze.

Ausserdem sollten elektronische Fahrtregler dabei sein.

die Empfänger und Fahrtregler baust du in die Loks ein, gibst Saft auf
die Schienen und los geht's ...

Volker
--
Mitglied in der Interessengemeinschaft fahrende Modellautos
www.modellautobahnen.de www.h0-car-action.de

Peter Popp

unread,
May 7, 2004, 3:50:41 AM5/7/04
to
Volker Neurath <nean...@gmx.de> schrieb am Fri, 07 May 2004
00:58:33 +0200, :

>Stephanie Meier wrote:
>
>>Welche halbwegs günstiges, und für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren einfach
>>zu bedienende System (Hersteller) gibt es?
>>Das System sollte den Kindern einen möglichst hohen Spielspass bringen.
>>Technische Raffinessen sind nicht notwendig.
>
>Kann mich Kurt nur anschliessen: geh in den RC-Modell_bau_ LAden
>deines geringsten Misstrauens und besorg dir dort zwei preiswerte
>Handsender, 40MHz, Empfänger und Quarze.
>
>Ausserdem sollten elektronische Fahrtregler dabei sein.
>
>die Empfänger und Fahrtregler baust du in die Loks ein, gibst Saft auf
>die Schienen und los geht's ...

Am preiswertesten sind ja die komplettsets mit Sender, Empfänger und
1-2 Servos, die du aber nicht brauchst (es sei denn, du verwendest sie
mit Kurts Elektronik zum Weichenstellen). Vielleicht findest Du ja
einen Händler, der Dir die Servos gegen Fahrtregler tauscht -
allerdings sind letztere imho das teuerste, wobei die meisten für eine
Modellbahn überdimensioniert sind und für Motoren für 10A (bis zu
einem vielfachen) aufwärts konstruiert sind. Und da ist wieder der
Punkt, an dem ein solcher Fahrtregler teurer ist als ein
Digitaldecoder,

fürchtet
--
Peter Popp
www.peter-popp.de/bahn

Martin Schoenbeck

unread,
May 7, 2004, 4:02:01 AM5/7/04
to
Hallo Peter,

Peter Popp schrieb:


>
> Und da ist wieder der
> Punkt, an dem ein solcher Fahrtregler teurer ist als ein
> Digitaldecoder,

Allein schon der Empfänger mit Quarz ist teurer, als ein Digitaldekoder.
Der Fahrtregler kommt noch dazu, wobei die für weniger als 10 A schon
wieder teurer werden, weil sie auf Gewicht getrimmt werden.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
-------------------------------------------------------
Softwarepatente? Nein, danke. Hier eintragen:
http://petition.eurolinux.org/index_html

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 4:19:12 AM5/7/04
to
Hallo Peter,

Peter Popp schrieb:


> Am preiswertesten sind ja die komplettsets mit Sender, Empfänger und
> 1-2 Servos,

Genau. Wenn ich es recht sehe sind die ab 30,-- aufwärts zu bekommen, im
Modellbauladen um 60,--.

> die du aber nicht brauchst

Man kann sie in die Lok packen, rechts ein Microschalter und links
eine rastenden Taster dran:
Horn und Licht!

> Und da ist wieder der Punkt, an dem ein solcher Fahrtregler teurer ist als ein
> Digitaldecoder,

Aber das komplette Paket?

Na, rechnen wir mal:
Fahrtregler um 30,-- (12V/5A)
Steuerung um 50,-- (Sender, Akku, Empfänger, 2 Servos)
Macht für 3 Loks 240,--

3 Großbahndecoder um 40,--
1 Zentrale um 100,--
1 Booster um 70,--

Macht 290,--.

So gesehen ein plus für die RC-Kombi, allerdings erhöhter Bastelaufwand.
Ehrlicherweise müsste man bei der Digitallösung noch zwei zusätliche
Handregler rechnen oder bei der RC-Kombi 2 Sender raus.

Alles in allem scheint mir die RC-Lösung eleganter (kein Kabelsalat,
keine Probleme mit verdreckten Schienen, pro Lok ein Regler) und billiger.

Grüße
Werner
--
* * * * * THEMA SCHMALSPURBAHN * * * * *
http://home.t-online.de/home/werner.falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 4:39:12 AM5/7/04
to
Hallo Martin,

Martin Schoenbeck schrieb:

> Allein schon der Empfänger mit Quarz ist teurer, als ein Digitaldekoder.
> Der Fahrtregler kommt noch dazu, wobei die für weniger als 10 A schon
> wieder teurer werden, weil sie auf Gewicht getrimmt werden.

Ich sehe das Problem eher auf der anderen Seite:

Handregler für digital sind wohl teuer als ein einfacher Fernsteuersender.

Die Forderung war aber, 3 Loks *gleichzeitig* steuern zu können.
D.h. man braucht drei Eingabegeräte. Und die werden bei D teuer.

Tobias Meyer

unread,
May 7, 2004, 6:00:33 AM5/7/04
to
Werner Falkenbach wrote:

> Na, rechnen wir mal:

Ich denke, um mit einer billigen Fernsteueranlage mithalten zu können,
reicht auch einfachere Hardware. Dann sieht das so aus:

> 3 Großbahndecoder um 40,--

Ok.

> 1 Zentrale um 100,--

Ich schlage die Lokmaus vor, um 50-60€

> 1 Booster um 70,--

Da sollte es der von Tams tun, das sind dann etwa 50€

> Macht 290,--.

Weil du recht hast, mit den drei Handreglern, schmeiss ich noch zwei
Lokmäuse mit ins Paket, 50€ zusammen.
Dann ergeben sich insgesamt Kosten von etwa 230€. Sieht schon besser aus
:-)

> Alles in allem scheint mir die RC-Lösung eleganter (kein Kabelsalat,
> keine Probleme mit verdreckten Schienen, pro Lok ein Regler) und billiger.

Ja.

Tobi

--
http://www.bf-vln.de
(Um-) Baubeschreibungen,
Berichte von fremotreffen,
Infos über den Bahnhof Vier Linden.

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 6:17:36 AM5/7/04
to
Hallo Tobias,

>>1 Zentrale um 100,--
>
> Ich schlage die Lokmaus vor, um 50-60€

tatsächlich?
Wo denn?

Oder wirst Du etwa Preise von ebay-Auktionen mit von Ladenpreisen
vergleichen?
Das fände ich nicht richtig.

>>1 Booster um 70,--
>
> Da sollte es der von Tams tun, das sind dann etwa 50€

Bausatz ohne Gehäuse!
Fertig 65,--, Gehäuse 5,--.

> Weil du recht hast, mit den drei Handreglern, schmeiss ich noch zwei
> Lokmäuse mit ins Paket, 50€ zusammen.

Wenn eine 50,-- kostet kosten 2 zusammen 50,--?
Irgendwie verstehe ich die rechnung nicht

> Dann ergeben sich insgesamt Kosten von etwa 230€. Sieht schon besser aus
> :-)

Nun ja, scheint mir getunt ;-)

Bei mir gibt das 280,--.
Oder hast Du nur *einen* Decoder a 40,-- gerechnet, oder etwa alle drei
für zusammen 40,-- *grübel*

Erklärs nochmal, bitte.

Tobias Meyer

unread,
May 7, 2004, 6:19:52 AM5/7/04
to
Werner Falkenbach wrote:

> Oder wirst Du etwa Preise von ebay-Auktionen mit von Ladenpreisen
> vergleichen?
> Das fände ich nicht richtig.

Ja, weils die Neupreise sind. Aber so eine Diskussion soll hier nicht schon
wieder anfangen, darum gehen alle f'ups bitte zu mir.

> Bausatz ohne Gehäuse!

Basteln muss man bei der Fernsteuerung auch.

> Gehäuse 5,--.

Nagut.

> Wenn eine 50,-- kostet kosten 2 zusammen 50,--?
> Irgendwie verstehe ich die rechnung nicht

Ja, man braucht ein Paket mit Lokmaus und Zentralenverstärkerdingsda. Die
beiden anderen können einzeln sein.

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 6:37:22 AM5/7/04
to
Hallo,

Tobias Meyer schrieb:

> Ja, weils die Neupreise sind. Aber so eine Diskussion soll hier nicht schon
> wieder anfangen, darum gehen alle f'ups bitte zu mir.

Nö, ich halte das schon für richtig und wichtig.
Man muß eben nur sagen was man vergleicht.

So ist z.B. die Funklösung "out of the Box" einsetzbar.
Ein Selbstbaubooster verlangt anderes Werkzeug, andere Kenntnisse und im
Fehlerfalle anderes Wissen.

Deswegen kann man das, finde ich, nicht ohne weiteres vergleichen.
Von Feinheiten wie Garantie u.ä. gar nicht zu reden.

> Ja, man braucht ein Paket mit Lokmaus und Zentralenverstärkerdingsda. Die
> beiden anderen können einzeln sein.

Okay, also:
1 Maus komplett 55,--
2 Maus einzeln 65,--
1 Booster 60,--
3 Decoder 120,--

Sind bei mir 300,--.

3 Sender 180,--
3 Regler 90,--

Sind irgendwie immer noch erst 270,--.

Und jetzt habe ich bei D ebay-Preise angesetzt
und für Funk eher die vom Fachhandel.

Peter Popp

unread,
May 7, 2004, 6:41:18 AM5/7/04
to
Werner Falkenbach schrieb am Fri, 07 May 2004 10:19:12 +0200, :


>Peter Popp schrieb:
>> Am preiswertesten sind ja die komplettsets mit Sender, Empfänger und
>> 1-2 Servos,
>
>Genau. Wenn ich es recht sehe sind die ab 30,-- aufwärts zu bekommen, im
>Modellbauladen um 60,--.
>
>> die du aber nicht brauchst
>
>Man kann sie in die Lok packen, rechts ein Microschalter und links
>eine rastenden Taster dran:
>Horn und Licht!

Hallo Werner,

noch besser: Kupplung bedienen!

btw: könnte man nicht einen Adapter von Fernsteuersender auf
Digitalzentrale basteln,

grübelt
--
Peter Popp
www.peter-popp.de/bahn

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 6:51:33 AM5/7/04
to
Hallo Peter,

Peter Popp schrieb:

>>Man kann sie in die Lok packen, rechts ein Microschalter und links


>>eine rastenden Taster dran:
>>Horn und Licht!

> noch besser: Kupplung bedienen!

Richtig gute Idee! Das könnte mir selbst Spaß machen.

Geht aber auch:
ganz rechts: Rasttaster für Licht
halb rechts: Null
halb links: Mikroschalter Horn
ganz links: Kupplung (mechanisch durch Servo angehoben, Seilzug)

Dann trötet es immer kurz, wenn man die Kupplung hoch und runter macht.
Ich glaube nicht daß das irgendjemand der jünger als 15 ist stört.

Betriebsbahner mögen die Augen verdrehen und das ignorieren ;-)

> btw: könnte man nicht einen Adapter von Fernsteuersender auf
> Digitalzentrale basteln,

Klar, hab ich schon überlegt, im Ernst.
Die RC-Autos für 9,99 gekauft (Du erinnerst Dich?)

Dann den Motor des Autos irgendwie[tm] an den Knopf der IB angeflanscht.
Fahrt vowärts: beschleunigen
Fahrt rückwärts: verlangsamen

Wenn man den Knopf an einen FRED anflanscht kann man über einen "Finger"
der die passende Taste drückt aus vier Loks auswählen.

Mein mechanischer Favorit wären ein paar LEGO-Technik-Teile.

Tobias Meyer

unread,
May 7, 2004, 6:56:10 AM5/7/04
to
Werner Falkenbach wrote:

> So ist z.B. die Funklösung "out of the Box" einsetzbar.

Aber du selbst schriebst doch eben noch "So gesehen ein plus für die
RC-Kombi, allerdings erhöhter Bastelaufwand.".

Tobias Meyer

unread,
May 7, 2004, 6:59:52 AM5/7/04
to
Werner Falkenbach wrote:

>> noch besser: Kupplung bedienen!
> Richtig gute Idee! Das könnte mir selbst Spaß machen.

Das geht auch mit Digital (bei dir zuhause :-) ), denn es gibt ja diverse
Funktionsdecoder.
Ich habe sowas mal Versuchsweise gehabt, da habe ich die Kupplung direkt am
Servo befestigt, das hat echt Spaß gemacht :-) Und zu bauen ist das total
einfach. Es gibt ja richtig schön winzige Servos, die so groß sind wie ein
Spindelpotentiometer+Mikromotor+kleines Platinchen. Mit denen sollte das
eigentlich kein großes Problem sein. Sie haben aber nicht viel Kraft, man
muss aufpassen, dass man die Kupplung so baut, dass die Zuglast auf keinen
Fall auf dem Servo lastet.

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 7:07:26 AM5/7/04
to
Hallo Tobias,

Tobias Meyer schrieb:

>>So ist z.B. die Funklösung "out of the Box" einsetzbar.
>
> Aber du selbst schriebst doch eben noch "So gesehen ein plus für die
> RC-Kombi, allerdings erhöhter Bastelaufwand.".

Ja, wenn man die Taster für Horn oder Licht anflanscht und die
Verdrahtung selber strickt. Bei D ist das alles am Decoder vorgegeben.

Und ich hatte ja auch fertige Geräte (Booster) ausgesucht.
Der von Dir gewählte Selbstbaubooster muß erst zusammengebastelt werden.

Wir gingen eben von unterschiedlichen Vorraussetzungen aus.
Wenn jetzt jemand noch den bei Digital vorhandenen Sound mit der
Funklösung nachbilden wollte sähe das wieder anders aus.
Oder 12 Sonderfunktionen.

Ich habe immer noch ;-) den Eindruck daß für den gewünschten Zweck
Funk geeigneter ist als drei Digitale Nager mit ihren systemimmanenten
Schwänzen. Und billiger.

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 7:15:23 AM5/7/04
to
Moin Tobi,

Tobias Meyer schrieb:

>>>noch besser: Kupplung bedienen!
>>Richtig gute Idee! Das könnte mir selbst Spaß machen.
>
> Das geht auch mit Digital (bei dir zuhause :-) ), denn es gibt ja diverse
> Funktionsdecoder.

Och joh?
;-)

Aber was sollst (bei mir)?
Der einzige Zweck wäre in Unterstetten die Lok zum Umsetzen abzukuppeln,
bei ca. 30% aller Züge. Der Rest sind Triebwagen oder Ng.

Und bei den Ng muß ich ja immer die Güterwagen trennen.
Und ich baue niemals nicht in jeden Güterwagen für 100,-- Elektronik ein.
Ganz abgesehen davon, daß meine Loks *voll* sind; und wenn ich schreibe
voll, dann meine ich: randvoll.

Wo ich mir so Kupplungen schön vorstellen kann ist ein großer
Regelspur-Kopfbahnhof. Wenn man dann evtl noch den Postwagen und ein,
zwei Kurswagen mit Decodern austattet könnte das sehr gut wirken, wenn
die Züge wie von Geisterhand zerlegt werden.

BTW: automatische Kupplungen sind in den meisten Fällen nicht
vorbildgerecht.

Peter Popp

unread,
May 7, 2004, 8:28:32 AM5/7/04
to
Tobias Meyer <mu...@bf-vln.de> schrieb am Fri, 7 May 2004 12:59:52
+0200, :

>Werner Falkenbach wrote:
>
>>> noch besser: Kupplung bedienen!
>> Richtig gute Idee! Das könnte mir selbst Spaß machen.
>
>Das geht auch mit Digital (bei dir zuhause :-) ), denn es gibt ja diverse
>Funktionsdecoder.
>Ich habe sowas mal Versuchsweise gehabt, da habe ich die Kupplung direkt am
>Servo befestigt, das hat echt Spaß gemacht :-) Und zu bauen ist das total
>einfach. Es gibt ja richtig schön winzige Servos, die so groß sind wie ein
>Spindelpotentiometer+Mikromotor+kleines Platinchen. Mit denen sollte das

>eigentlich kein großes Problem sein...

Es ging ja darum, dass die Servos im RC-set schon mit dabei sind, bei
einem Modellbahn-Digitalsystem musst du sie erst kaufen (und ggf. den
passenden Decoder auch noch),

meint
--
Peter Popp
www.peter-popp.de/bahn

Peter Popp

unread,
May 7, 2004, 8:28:32 AM5/7/04
to
Werner Falkenbach <Werner.F...@t-online.de> schrieb am Fri, 07
May 2004 13:15:23 +0200, :

>BTW: automatische Kupplungen sind in den meisten Fällen nicht
>vorbildgerecht.
>

Bei "mir", sprich Tauernschleuse im vor-Kaprun-Zustand, ist sie es -
ich grüble immer noch, wie ich die "Autokuppler" nachbaue,

Tobias Meyer

unread,
May 7, 2004, 7:09:31 AM5/7/04
to
Werner Falkenbach wrote:

> Ich habe immer noch ;-) den Eindruck daß für den gewünschten Zweck
> Funk geeigneter ist als drei Digitale Nager mit ihren systemimmanenten
> Schwänzen.

Ich auch. Wie schön, dass wir uns mal einig sind :-)

> Und billiger.

Wenn man bedenkt, dass in Gärten auch Katzen rumlaufen, bleiben vor allem
die Folgekosten günstiger.

Tobias Meyer

unread,
May 7, 2004, 7:23:19 AM5/7/04
to
Werner Falkenbach wrote:

> Och joh?
> ;-)

Na, wenn du schon schreibst, dass es dir Spaß machen könnte...

> Aber was sollst (bei mir)?
> Der einzige Zweck wäre in Unterstetten die Lok zum Umsetzen abzukuppeln,
> bei ca. 30% aller Züge. Der Rest sind Triebwagen oder Ng.

Klar, an meiner V36 nutze ich die auch nur manchmal, aber toll ist es
trotzdem, wenn man Wagen rumstubbst und die einfach so da stehen bleiben.

> Und bei den Ng muß ich ja immer die Güterwagen trennen.
> Und ich baue niemals nicht in jeden Güterwagen für 100,-- Elektronik ein.

Stimmt, das lohnt sich kein bisschen.
Ausserdem sind ja die erhältlichen Kupplungen (Roco, Crois, Lenz (ja, alle
H0)) nur mit normalen Bügelkupplungen kuppelbar, und nicht untereinander.
Wie man eine mit sich selbst (einer baugleichen an einem anderen
Fahrzeug...) die trotzdem noch mit den normalen Bügelkupplungen bauen kann,
hab ich keine Idee.

> Ganz abgesehen davon, daß meine Loks *voll* sind; und wenn ich schreibe
> voll, dann meine ich: randvoll.

Gib ihnen weniger Bier.

> Wo ich mir so Kupplungen schön vorstellen kann ist ein großer
> Regelspur-Kopfbahnhof. Wenn man dann evtl noch den Postwagen und ein,
> zwei Kurswagen mit Decodern austattet könnte das sehr gut wirken, wenn
> die Züge wie von Geisterhand zerlegt werden.

*träum*
Ja.

> BTW: automatische Kupplungen sind in den meisten Fällen nicht
> vorbildgerecht.

Nö, 15m lange Kuppelstangen (=Schaschlikspieße) aus Holz auch nicht.

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 7:33:55 AM5/7/04
to
Hallo,

Tobias Meyer schrieb:

> Na, wenn du schon schreibst, dass es dir Spaß machen könnte...

Großbahnen, Tobias, Großbahnen.
Irgendwann kaufe ich mir sowas. Als Hobby, *Modell*eisenbahn ist ja eher
Streß ;-)

LGB? LEGO? MagicTrain? Maxi?
eieiei.

>>Ganz abgesehen davon, daß meine Loks *voll* sind; und wenn ich schreibe
>>voll, dann meine ich: randvoll.

> Gib ihnen weniger Bier.

In meinem Haushalt gibt es kein Bier.
Aber die nächste Bierkeipe ist anne Feuerwache 2 Straßen weiter, und der
Keller voll Apfelwein.

>>BTW: automatische Kupplungen sind in den meisten Fällen nicht
>>vorbildgerecht.
>
> Nö, 15m lange Kuppelstangen (=Schaschlikspieße) aus Holz auch nicht.

Wohl wahr. Aber dann ist mir was nicht vorbildgerechtes für 0 EUR lieber
als was genauso flasches für 100,--.
Wovon sollte ich sonst mein Bier heue abend zahlen?

Matthias Kordell

unread,
May 7, 2004, 7:58:50 AM5/7/04
to
Tobias Meyer tut geschreibselt haben:

[Automatische Kupplungen]


> Ausserdem sind ja die erhältlichen Kupplungen (Roco, Crois, Lenz
> (ja, alle H0)) nur mit normalen Bügelkupplungen kuppelbar, und
> nicht untereinander. Wie man eine mit sich selbst (einer
> baugleichen an einem anderen Fahrzeug...) die trotzdem noch mit den
> normalen Bügelkupplungen bauen kann, hab ich keine Idee.

Du brauchst einen Bügel, der beim Entkuppeln mitgehoben wird. Wie
man sowas bauen kann, weiss ich auch noch nicht. Mir fällt aber
garantiert noch was ein, das auch funktioniert.

Matthias
--
Achtung: Dieses Posting kann Ironie und Sarkasmus enthalten!

Tobias Meyer

unread,
May 7, 2004, 8:47:20 AM5/7/04
to
Matthias Kordell wrote:

> Du brauchst einen Bügel, der beim Entkuppeln mitgehoben wird. Wie
> man sowas bauen kann, weiss ich auch noch nicht. Mir fällt aber
> garantiert noch was ein, das auch funktioniert.

Mir ist eben beim Essen was eingefallen:
Eine normale Roco-Kupplung, die nach unten wegklappt. Dann dadrunter eine
Platte, auf der der Entkupplungsbügel aufliegt. Wenn dann die Kupplung
runterklappt, wir der Kupplungsbügel vom Enkupplungsbügel (blöde
Formulierung...) angehoben. Das dürfte reichen, um ihn vom Haken der
anderen Kupplung zu heben.

Lars P. Wolschner

unread,
May 7, 2004, 11:04:33 AM5/7/04
to
Werner Falkenbach <Werner.F...@t-online.de>:

> So ist z.B. die Funklösung "out of the Box" einsetzbar.

Naja. Ich bin neugierig, wie die Empfänger auf die Eigenheiten
einer Gleisstromversorgung reagieren, denn sie sind ja für eine
Versorgung aus Akkumulatoren konzipiert - Gleichstrom in seiner
reinsten Form. Damit man die Fahrzeuge in beiden Richtungen
aufgleisen kann, muß ein Gleichrichter eingebaut werden. Und ohne
Glättungskondensator und Filter (auch eher teure Bauteile) würde
ich die erste Versuchsfahrt gar nicht erst antreten. Dann kommt
noch eine Leistungselektronik für den Motor und hinzu. Spitzen-
signale, Dampfgeneratoren etc. benötigen einen weiteren Leistungs-
teil. Ob ein preiswertes Sender-/Empfänger-Set dazu genug Kanäle
bietet, weiß ich jetzt nicht.

In jedem Fall erfordert eine Funklösung ungleich mehr Bastelauf-
wand, allein schon um die separaten Schaltungen miteinander zu ver-
drahten. Von "out of the box" kann da keine Rede sein, da ist ein
Lokdecoder ungleich näher dran; vom Platzbedarf des Ganzen gar
nicht erst zu reden. Mit einem Lokdecoder hat man lediglich ein
einziges Platinchen mit allen erforderlichen Funktionen, das sich
elektrisch womöglich duch eine simple Steckverbindung komplett
einbinden läßt.
Die Antenne muß wirksam, aber dennoch unsichtbar und vor allem so
angebracht werden, daß sie bei der Fahrt nicht an überstehenden
Zweigen o.ä. hängenbleibt. Hoffentlich wird der Funk nicht durch
die Kommutatoren gestört.

> Ein Selbstbaubooster verlangt anderes Werkzeug, andere
> Kenntnisse und im Fehlerfalle anderes Wissen.

Ein Booster ist ungleich einfacher aufgebaut als eine Hochfrequenz-
elektronik. Ein Lokdecoder braucht lediglich nach den zumindestens
im Netz verfügbaren Verdrahtungsplänen eingebaut zu werden (wenn es
nicht sogar auf eine simple Steckverbindung hinausläuft), selbst
die Kabelfarben sind genormt und auch bei Märklin dokumentiert.

> 3 Sender 180,--
> 3 Regler 90,--
>
> Sind irgendwie immer noch erst 270,--.

Da fehlt noch Einiges, vom erforderlichen KnowHow und Werkzeug gar
nicht erst zu reden.

CU
--
Lars P. Wolschner lars.wo...@nexgo.de
Bernardstraße 11b lars.wo...@nikocity.de
D-63067 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462 (eplus)

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 11:21:29 AM5/7/04
to
Hallo Lars,

Lars P. Wolschner schrieb:


> Naja. Ich bin neugierig, wie die Empfänger auf die Eigenheiten
> einer Gleisstromversorgung reagieren, denn sie sind ja für eine
> Versorgung aus Akkumulatoren konzipiert - Gleichstrom in seiner
> reinsten Form.

Diese Akkus sind doch in den Komplettsets dabei.
Man muß das alles nur zusammenstecken.

> Dann kommt
> noch eine Leistungselektronik für den Motor und hinzu. Spitzen-
> signale, Dampfgeneratoren etc. benötigen einen weiteren Leistungs-
> teil. Ob ein preiswertes Sender-/Empfänger-Set dazu genug Kanäle
> bietet, weiß ich jetzt nicht.

Das läßt sich mit *Schaltern* über ein Servo betreiben.
Eine Zweikanalanlage langt für Kupplung , Licht und Horn.

> In jedem Fall erfordert eine Funklösung ungleich mehr Bastelauf-
> wand, allein schon um die separaten Schaltungen miteinander zu ver-
> drahten. Von "out of the box" kann da keine Rede sein, da ist ein
> Lokdecoder ungleich näher dran;

Der Lokdecoder Braucht 4 Kabel, der Fahrtregler auch.
Wo ist der Unterschied?

> nicht erst zu reden. Mit einem Lokdecoder hat man lediglich ein
> einziges Platinchen mit allen erforderlichen Funktionen, das sich
> elektrisch womöglich duch eine simple Steckverbindung komplett
> einbinden läßt.

Das ist richtig. Dafür hat es andere Nachteile.

> Die Antenne muß wirksam, aber dennoch unsichtbar und vor allem so
> angebracht werden, daß sie bei der Fahrt nicht an überstehenden
> Zweigen o.ä. hängenbleibt. Hoffentlich wird der Funk nicht durch
> die Kommutatoren gestört.

Ahja? Wie fahren dann alle RC-Cars, für die diese Einsteigersets
konzipiert sind? Da stören die Kommutatoren doch offenbar auch nicht.

>>3 Sender 180,--
>>3 Regler 90,--

> Da fehlt noch Einiges, vom erforderlichen KnowHow und Werkzeug gar
> nicht erst zu reden.

Verstehe ich nicht - die Rede war hier von Einsteigersets - da ist
alles drin, Sender, Empfänger, Akku, Servos, Werkzeug braucht man gar keins.
Außer, um dann den Fahrtregler an Akku / Schienen und Motor anzuschließen.

Matthias Kordell

unread,
May 7, 2004, 11:55:28 AM5/7/04
to
Werner Falkenbach tut geschreibselt haben:

> > Naja. Ich bin neugierig, wie die Empfänger auf die Eigenheiten
> > einer Gleisstromversorgung reagieren, denn sie sind ja für eine
> > Versorgung aus Akkumulatoren konzipiert - Gleichstrom in seiner
> > reinsten Form.
>
> Diese Akkus sind doch in den Komplettsets dabei.
> Man muß das alles nur zusammenstecken.

Es sind allerdings nur Empfängerakkus, für den Fahrstrom sollte man
andere nehmen, 4,8V aus 4 Mignons ist vielleicht etwas wenig. Man
kann natürlich auch die Gleise als Stromversorgung nehmen, mit einem
Gleichrichter und Elko vor dem Fahrtregler und nem einfachen
Halogentrafo an den Gleisen. Ich würde aber in einen billigen Akku
mit mindestens 7,2V (eher 8,4V) investieren.


> > Dann kommt
> > noch eine Leistungselektronik für den Motor und hinzu. Spitzen-
> > signale, Dampfgeneratoren etc. benötigen einen weiteren
> > Leistungs- teil. Ob ein preiswertes Sender-/Empfänger-Set dazu
> > genug Kanäle bietet, weiß ich jetzt nicht.
>
> Das läßt sich mit *Schaltern* über ein Servo betreiben.
> Eine Zweikanalanlage langt für Kupplung , Licht und Horn.

Ab einer Dreikanalanlage kann man auch noch die Funktionen
multiplexen, entweder elektronisch oder mechanisch wie beim
Schalthebel am Auto.


> > In jedem Fall erfordert eine Funklösung ungleich mehr Bastelauf-
> > wand, allein schon um die separaten Schaltungen miteinander zu
> > ver- drahten. Von "out of the box" kann da keine Rede sein, da
> > ist ein Lokdecoder ungleich näher dran;
>
> Der Lokdecoder Braucht 4 Kabel, der Fahrtregler auch.
> Wo ist der Unterschied?

Beim Fahrtregler sind es normal 7 Adern, die auf 4 Stecker verteilt
werden.


> > nicht erst zu reden. Mit einem Lokdecoder hat man lediglich ein
> > einziges Platinchen mit allen erforderlichen Funktionen, das sich
> > elektrisch womöglich duch eine simple Steckverbindung komplett
> > einbinden läßt.
>
> Das ist richtig. Dafür hat es andere Nachteile.

Z.B. nur ein Proportionalkanal, schlecht z.B. für Rottenkraftwagen
(mit Kran).


> > Die Antenne muß wirksam, aber dennoch unsichtbar und vor allem so
> > angebracht werden, daß sie bei der Fahrt nicht an überstehenden
> > Zweigen o.ä. hängenbleibt. Hoffentlich wird der Funk nicht durch
> > die Kommutatoren gestört.

In einer Ecke vom Gehäuse senkrecht nach oben und dann oben einmal
aussen rum (aber im innern des Gehäuses), das reicht. Den Rest kann
man abschneiden und vor dem Empfänger baut man am besten nen kleinen
Stecker rein (z.B. 2mm oder 2,6mm Bananenstecker). Das verkürzt zwar
die Reichweite drastisch, aber meht als 20m braucht man für ne
Gartenbahn normal nicht.

> Ahja? Wie fahren dann alle RC-Cars, für die diese Einsteigersets
> konzipiert sind? Da stören die Kommutatoren doch offenbar auch
> nicht.

Die Kommutatoren stören nur bei Loks, bei RC-Cars oder gar U-Booten
nicht.

Bernhard Baptist

unread,
May 7, 2004, 11:27:41 AM5/7/04
to
On Thu, 6 May 2004 11:45:59 +0200, Stephanie Meier
<stephanie_me...@bluewin.ch> wrote:

> Frage:


>
> Welche halbwegs günstiges, und für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren
> einfach

Servus

ein wichtiger Punkt wurde bis jetzt noch nicht angesprochen:
Die latente Neigung von Kindern in diesem Alter (zumindest bei mir war es
damals so)
die Crashfähigkeiten der Lokomotiven auszuloten...
Sind alle Loks unabhängig fahrbar wird der Test welche Lok wohl eine
Frontalkollision am besten überlebt nicht ausbleiben.

Nur so zum Nachdenken
bb

>
> Danke für Tips
>
> S.
>
>

--
Für E-Mail bitte in der Adresse "com"<->"carinthians" tauschen,
ich bekomme einfach zu viel Spam.

Lars P. Wolschner

unread,
May 7, 2004, 1:03:58 PM5/7/04
to
Werner Falkenbach <Werner.F...@t-online.de>:

> Lars P. Wolschner schrieb:

>> Naja. Ich bin neugierig, wie die Empfänger auf die Eigenheiten
>> einer Gleisstromversorgung reagieren, denn sie sind ja für eine
>> Versorgung aus Akkumulatoren konzipiert - Gleichstrom in seiner
>> reinsten Form.
>
> Diese Akkus sind doch in den Komplettsets dabei.
> Man muß das alles nur zusammenstecken.

Soweit ich verstanden habe, sollte der Strom aus den Gleisen
kommen. Das ist vernünftig, denn Akkus müssen auch mal ersetzt und
im Betrieb immer wieder geladen werden. Wenn man die Akkus wirklich
benutzen wollte, käme zu dem bisherigen Aufwand noch wenigstens
eine Ladeschaltung nebst elektrischen Zugängen an jeder Lok. Der
Zugang muß sich verpolungssicher mit der Ladeschaltung verbinden
lassen.

Ich halte es auch nicht für völlig verkehrt, den Kindern nicht
gerade die umweltfeindlichste technische Lösung zum Vorbild zu
geben.

>> Dann kommt noch eine Leistungselektronik für den Motor und

>> hinzu. Spitzensignale, Dampfgeneratoren etc. benötigen einen
>> weiteren Leistungsteil. Ob ein preiswertes Sender-/Empfänger-Set

>> dazu genug Kanäle bietet, weiß ich jetzt nicht.
>
> Das läßt sich mit *Schaltern* über ein Servo betreiben.
> Eine Zweikanalanlage langt für Kupplung , Licht und Horn.

... womit noch mehr Einbauraum und (noch dazu mechanische) Bastelei
erforderlich würde - schriebst Du nicht irgendwas von "out of the
box"? Wer kauft denn diese Non-Standard-Loks mit den unvermeid-
lichen Eingriffen in die Lokkästen, wenn die Kinder größer werden
und die Gartenbahn nicht mehr interessant ist?

>> nicht erst zu reden. Mit einem Lokdecoder hat man lediglich ein
>> einziges Platinchen mit allen erforderlichen Funktionen, das
>> sich elektrisch womöglich duch eine simple Steckverbindung
>> komplett einbinden läßt.
>
> Das ist richtig. Dafür hat es andere Nachteile.

Welche denn, die die Funklösung nicht erst recht hätte? Je länger
ich darüber nachdenke und hier mitlese, desto mehr erscheint mir
eine Funkfernsteuerung für die Modellbahn als "Toll Collect"-mäßige
Idee: In die Lösung werden unnötig viele Technologien einbezogen,
deren verfügbare Komponenten erstmal adaptiert werden wollen. Ihr
Einbau erfordert deutlich mehr Geschick und technische Erfahrung
als der Einbau eines Lokdecoders, auf den immer mehr Loks von
vornherein gezielt vorbereitet werden.

Eine Modellbahn-Digitalausrüstung funktioniert nach ordentlichem
und deutlich einfacherem Einbau der Lokdecoder sowie einer guten
Stromabnahme durch die Triebfahrzeuge (die ja bereits existiert).
Die angestrebte Funklösung braucht das alles auch, nur daß der
Einbau im Verhältnis zum Lokdecoder ungleich komplexer und volumi-
nöser ausfällt und man sich noch um ungestörten Empfang bemühen
muß. Versorgt man die Loks oder auch nur die Empfänger mit Akkus,
wird's noch schlimmer.

Folglich kann man von der Funklösung nur abraten, es sei denn, man
liebt technische Herausforderungen. Nur fehlt beim Resultat der
zusätzliche Nutzen und der Herausforderung damit der Reiz: Was
bietet die Funkanlage, was mit einem Digitalsystem nicht erreichbar
wäre? Die Funklösung bietet keinerlei Schnittstelle zum PC.
Andererseits kann man Digitalzentralen ganz zwanglos und ohne
störanfällige Mechanik per Funk steuern. Gab es da nicht sogar eine
Lösung, die sich preiswerter Schnurlostelefone bedient?

>> Die Antenne muß wirksam, aber dennoch unsichtbar und vor allem
>> so angebracht werden, daß sie bei der Fahrt nicht an
>> überstehenden Zweigen o.ä. hängenbleibt. Hoffentlich wird der
>> Funk nicht durch die Kommutatoren gestört.
>
> Ahja? Wie fahren dann alle RC-Cars, für die diese Einsteigersets
> konzipiert sind? Da stören die Kommutatoren doch offenbar auch
> nicht.

Ich schrieb "hoffentlich". Meine Bedenken könnten in dieser
Hinsicht durchaus gegenstandslos sein. Nun wird man ein RC-Car
allerdings von vornherein so konstruieren, daß die Elektronik in
angemessener Entfernung oder geschützt zum Motor zu liegen kommt.
Man kann nur hoffen, daß das bei den hier in Rede stehenden
Lokomotiven auch möglich ist. Einfacher wird der Einbau des Ganzen
dadurch jedenfalls nicht.

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 1:34:46 PM5/7/04
to
Hallo,

>>Diese Akkus sind doch in den Komplettsets dabei.
>>Man muß das alles nur zusammenstecken.
>
> Soweit ich verstanden habe, sollte der Strom aus den Gleisen
> kommen.

Der *Fahr*strom, aber doch nicht notwendig der für die Empfänger,
das wäre in der Tat schwieriger.

> Das ist vernünftig, denn Akkus müssen auch mal ersetzt und im Betrieb immer wieder geladen werden. Wenn man die Akkus wirklich
> benutzen wollte, käme zu dem bisherigen Aufwand noch wenigstens
> eine Ladeschaltung nebst elektrischen Zugängen an jeder Lok. Der
> Zugang muß sich verpolungssicher mit der Ladeschaltung verbinden
> lassen.

*kopfschüttel*
Deswegen gibt es auch bis heute keine Handys und Digitalkameras?

Man wechselt einfach die Mignonzellen in dem Halter aus oder stöpselt
einen neuen Akkusatz (Empfänger!) ein. Verpolungssicher sind die Stecker
ohnehin. Die sind beim Kauf dabei.


Laden tut man die Dinger in einem simplen Batterieladegerät.

Ich frage mich gerade, ob Du diese RC-Anlagen überhaupt aus eigener
Anschauung kennst?
Weißt Du wie lange ein Empfängerakku durchhält?

> ... womit noch mehr Einbauraum und (noch dazu mechanische) Bastelei
> erforderlich würde - schriebst Du nicht irgendwas von "out of the
> box"?

Ja, für das was gefordert war: einfach nur 3 Loks unabhängig voneienader
fahren. Die Diskussion hat einige andere Aspekte auch berührt.
Nur zum Fahren braucht man genau ein Startset und einen Fahrtregler,
da ist alles bei, und es wird nur zusammengesteckt.
Bis auf den Anschluß des reglers an Gleise und Motor, aber das ist
äquivalent zu den Lokdecodern.

> Idee: In die Lösung werden unnötig viele Technologien einbezogen,
> deren verfügbare Komponenten erstmal adaptiert werden wollen.

Eine Funkfersteuerung ist genau darauf ausgelegt in Modelle eingebaut zu
werden. Millionen von Menschen machen das, etliche auch für Gartenbahnen.

> Eine Modellbahn-Digitalausrüstung funktioniert nach ordentlichem
> und deutlich einfacherem Einbau der Lokdecoder sowie einer guten
> Stromabnahme durch die Triebfahrzeuge (die ja bereits existiert).

LOL

Im Garten?
Bei verschmutzten Gleisen?
Deswegen bietet Lenz jetzt Decoder die induktiv das Signal aufnehmen, um
nicht liegenzubleiben.....

> Die angestrebte Funklösung braucht das alles auch, nur daß der
> Einbau im Verhältnis zum Lokdecoder ungleich komplexer und volumi-
> nöser ausfällt und man sich noch um ungestörten Empfang bemühen
> muß.

Ich glaube Du hast einfach keine Fernsteueranlage.

> Versorgt man die Loks oder auch nur die Empfänger mit Akkus, wird's noch schlimmer.

Kann ich nicht sehen. Viele Geräte des täglichen Bedarfs funktionieren
mit Akkus. Niemand hat damit wirklich ein Problem.

> Folglich kann man von der Funklösung nur abraten, es sei denn, man
> liebt technische Herausforderungen. Nur fehlt beim Resultat der
> zusätzliche Nutzen und der Herausforderung damit der Reiz: Was
> bietet die Funkanlage, was mit einem Digitalsystem nicht erreichbar
> wäre?

Preiswerte Walk-Around-Regler ohne Kabel.
Im Garten ganz nützlich, denn gerade da werden Kinder nicht wie
festgeschraubt stehen wollen.

> Die Funklösung bietet keinerlei Schnittstelle zum PC.

Das ist wahr. Man kann damit auch kein Schnitzel braten.

>>Ahja? Wie fahren dann alle RC-Cars, für die diese Einsteigersets
>>konzipiert sind? Da stören die Kommutatoren doch offenbar auch
>>nicht.
>
> Ich schrieb "hoffentlich". Meine Bedenken könnten in dieser
> Hinsicht durchaus gegenstandslos sein. Nun wird man ein RC-Car
> allerdings von vornherein so konstruieren, daß die Elektronik in
> angemessener Entfernung oder geschützt zum Motor zu liegen kommt.

Die die ich kenne und hatte nicht.

Tobias Meyer

unread,
May 7, 2004, 1:36:45 PM5/7/04
to
Matthias Kordell wrote:

> Z.B. nur ein Proportionalkanal, schlecht z.B. für Rottenkraftwagen
> (mit Kran).

Wieso gibt es eigentlich noch keinen Decoder, der mehrere Servos
proportional ansteuern kann?
Es wäre doch möglich, bei aktiviertem f1 Servo 1 zu bewegen, bei f2 Servo
2, und wenn alle aus sind den normalen Motor.
Könnte nicht Tran da was mit machen? Der hat doch bereits einen Decoder,
der Servos ansteuern kann, aber leider nur in zwei Positionen fahren kann.
Mit diesen kleinen Antrieben könnte man so viel schöne Dinge machen :-)
Eben Kräne recht einfach antreiben, Rottenkraftwagen (wenn man ihnen viel
auflädt, und das mit Technik füllt), die Steuerung bei Dampfloks
verstellen...
Für Tran wären das nur ein paar Zeilen code. Mit dem WX10 geht das zwar zum
Teil, aber eben nur ein Servo, wenn ich das richtig verstanden habe.

Lars P. Wolschner

unread,
May 7, 2004, 2:39:53 PM5/7/04
to
Werner Falkenbach <Werner.F...@t-online.de>:

>>> Diese Akkus sind doch in den Komplettsets dabei.
>>> Man muß das alles nur zusammenstecken.
>>
>> Soweit ich verstanden habe, sollte der Strom aus den Gleisen
>> kommen.
>
> Der *Fahr*strom, aber doch nicht notwendig der für die
> Empfänger, das wäre in der Tat schwieriger.

Also doch die Akku-Lösung ... :-(

>> Das ist vernünftig, denn Akkus müssen auch mal ersetzt und im
>> Betrieb immer wieder geladen werden. Wenn man die Akkus
>> wirklich benutzen wollte, käme zu dem bisherigen Aufwand noch
>> wenigstens eine Ladeschaltung nebst elektrischen Zugängen an
>> jeder Lok. Der Zugang muß sich verpolungssicher mit der
>> Ladeschaltung verbinden lassen.
>
> *kopfschüttel*
> Deswegen gibt es auch bis heute keine Handys und Digitalkameras?
>
> Man wechselt einfach die Mignonzellen in dem Halter aus oder
> stöpselt einen neuen Akkusatz (Empfänger!) ein. Verpolungssicher
> sind die Stecker ohnehin. Die sind beim Kauf dabei.

Modellbahnloks kommen i.d.R. ohne Batteriefach. In jedem Falle
braucht der Akku zusätzlichen Platz. Und soll die Lok für jeden
Ladevorgang geöffnet werden? Oder soll das Ladekabel mit den
Fingern aus dem Führerhaus der Lok gefischt werden? - Einfach
grauslich.

> Ich frage mich gerade, ob Du diese RC-Anlagen überhaupt aus
> eigener Anschauung kennst?
> Weißt Du wie lange ein Empfängerakku durchhält?

Er hält jedenfalls nicht ewig und entlädt sich auch selbst. Im
Winter wird man wahrscheinlich weniger mit der Gartenbahn spielen
wollen, so daß die drei Empfängerakkupacks einer Erhaltungsladung
unterzogen werden müssen. Deine Kostenrechnung erweitert sich also
um drei (!) geeignete Ladegeräte.

>> Die angestrebte Funklösung braucht das alles auch, nur daß der
>> Einbau im Verhältnis zum Lokdecoder ungleich komplexer und
>> volumi- nöser ausfällt und man sich noch um ungestörten Empfang
>> bemühen muß.
>
> Ich glaube Du hast einfach keine Fernsteueranlage.

Was würde das denn an meinen Überlegungen ändern? Ich kann mir den
Aufwand auch so ausrechnen. Bei der Idee des Einbaus von Akkus bei
vorhandener Gleisstromversorgung rollen sich mir die Fußnägel auf,
nicht nur unter Umweltaspekten.

>> Versorgt man die Loks oder auch nur die Empfänger mit Akkus,
>> wird's noch schlimmer.
>
> Kann ich nicht sehen. Viele Geräte des täglichen Bedarfs
> funktionieren mit Akkus. Niemand hat damit wirklich ein Problem.

Loks müssen nicht nur Platz für die viel größere Elektronik,
sondern nun auch noch die Empfängerakkus haben und man benötigt
wegen des Ladens einen elektrischen Zugang dazu. Das läßt sich per
Allgemeinplatz nicht hinwegdiskutieren. Es werden deutlich mehr
Modell- bzw. Spielbahnen herkömmlich analog oder digital betrieben
als per RC-Ausrüstung - nur um Dich mal mit Deinen Waffen zu
schlagen. ;-)

>> Folglich kann man von der Funklösung nur abraten, es sei denn,
>> man liebt technische Herausforderungen. Nur fehlt beim Resultat
>> der zusätzliche Nutzen und der Herausforderung damit der Reiz:
>> Was bietet die Funkanlage, was mit einem Digitalsystem nicht
>> erreichbar wäre?
>
> Preiswerte Walk-Around-Regler ohne Kabel.

Ich bestreite, daß Deine Lösung so preiswert ist, insbesondere wenn
auch noch Akkus zum Einsatz kommen.

Davon abgesehen, kommt es natürlich auf den Einzelfall an, ob das
Umstecken eines drahtgeführten Handreglers wirklich so schrecklich
ist oder wenigstens für den Anfang akzeptabel wäre. Zur Steuerung
per Schnurlos-Telefon durch den Lenz-Adapter gibt das PDF-Dokument
http://www.lenz-elektronik.com/pdf_files/xpa.pdf Auskunft.

Werner Falkenbach

unread,
May 7, 2004, 2:55:10 PM5/7/04
to
Hallo Lars,

Lars P. Wolschner schrieb:


>>Der *Fahr*strom, aber doch nicht notwendig der für die
>>Empfänger, das wäre in der Tat schwieriger.
>
> Also doch die Akku-Lösung ... :-(

gewiß.....

> Loks müssen nicht nur Platz für die viel größere Elektronik,
> sondern nun auch noch die Empfängerakkus haben und man benötigt
> wegen des Ladens einen elektrischen Zugang dazu. Das läßt sich per
> Allgemeinplatz nicht hinwegdiskutieren.

Das ist richtig, wird aber umso weniger schlimm, je größer die Modelle
werden.

>>Preiswerte Walk-Around-Regler ohne Kabel.
>
> Ich bestreite, daß Deine Lösung so preiswert ist, insbesondere wenn
> auch noch Akkus zum Einsatz kommen.
>
> Davon abgesehen, kommt es natürlich auf den Einzelfall an, ob das
> Umstecken eines drahtgeführten Handreglers wirklich so schrecklich
> ist oder wenigstens für den Anfang akzeptabel wäre. Zur Steuerung
> per Schnurlos-Telefon durch den Lenz-Adapter gibt das PDF-Dokument
> http://www.lenz-elektronik.com/pdf_files/xpa.pdf Auskunft.

Aha, da braucht man dann
- 3 Schurlostelefone
- 3 XPA Adapter
- und -obacht- Akkus für die Telefone, umweltpolitisch nicht korrekt

Na, wenn das mal nicht aufwendig ist.

Martin Schoenbeck

unread,
May 7, 2004, 4:03:54 PM5/7/04
to
Hallo Werner,

Werner Falkenbach schrieb:
>
> Ich sehe das Problem eher auf der anderen Seite:
>
> Handregler für digital sind wohl teuer als ein einfacher Fernsteuersender.
>
> Die Forderung war aber, 3 Loks *gleichzeitig* steuern zu können.
> D.h. man braucht drei Eingabegeräte. Und die werden bei D teuer.

Gut, wenn man wirklich auch nur drei Loks insgesamt ausrüsten will, dann
mag das gerade so noch billiger sein, wenn man statt Digitalsystem, drei
Handreglern und drei Dekodern dann drei Sender, drei Empfänger und drei
Steller kauft. Ach ja, drei Akkupacks auch noch.

Schon mit der vierten Lok kippt das aber. Und Du hast das Problem, daß
Du ab dem Moment entweder diese Lok fest mit einer anderen auf einem
Sender hast, oder Du mußt laufend Quarze wechseln und die Loks
abschalten.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
-------------------------------------------------------
Softwarepatente? Nein, danke. Hier eintragen:
http://petition.eurolinux.org/index_html

Martin Schoenbeck

unread,
May 7, 2004, 4:14:45 PM5/7/04
to
Hallo Werner,

Werner Falkenbach schrieb:
>

> Diese Akkus sind doch in den Komplettsets dabei.
> Man muß das alles nur zusammenstecken.

Und die lädst Du dann mit Billigladern immer über Nacht, um dann eine
Viertelstunde fahren zu können? Oder darf in Deine Kalkulation noch ein
ordentliches Ladegerät rein, daß dann mit Netzteil leicht nochmal
dasselbe kostet, wie der Rest?

Daß man sich mit reinem Akkubetrieb einen Gefallen täte, wage ich zu
bezweifeln. Im anderen Fall muß aber entweder Ladeelektronik in die Lok
oder der Akku versorgt nur den Empfänger. Dann mag das mit einem
Kondensator hinreichen, damit der Steller nicht die Krise kriegt.

> Der Lokdecoder Braucht 4 Kabel, der Fahrtregler auch.
> Wo ist der Unterschied?

Nur wenn Du reinen Akkubetrieb machst, mußt Du am Fahrtregler nichts
tun. Aber dann paßt Deine Kostenrechnung überhaupt nicht.

Armin Muehl

unread,
May 7, 2004, 5:25:55 PM5/7/04
to
On Fri, 7 May 2004 19:36:45 +0200, Tobias Meyer <mu...@bf-vln.de>
wrote:

>Wieso gibt es eigentlich noch keinen Decoder, der mehrere Servos
>proportional ansteuern kann?

Der neue Zimo-Weichendecoder MX82 kann das bei Bedarf. Man kann
Servos, Motorweichenantriebe (sogar mit Lastregelung ansteuerbar) oder
Magnetantriebe anklemmen. Damit sollte man schon solche
Funktionsmodelle ansteuern koennen.

http://w3.zimo.at/web2003/news/mx82_news.htm

Armin

--
Armin Muehl

http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Museumsstellwerk Rheine e.V.)

Lars P. Wolschner

unread,
May 7, 2004, 6:54:07 PM5/7/04
to
Werner Falkenbach <Werner.F...@t-online.de>:

> Lars P. Wolschner schrieb:

>> Loks müssen nicht nur Platz für die viel größere Elektronik,

>> sondern nun auch noch die Empfängerakkus haben und man benötigt
>> wegen des Ladens einen elektrischen Zugang dazu. Das läßt sich
>> per Allgemeinplatz nicht hinwegdiskutieren.
>
> Das ist richtig, wird aber umso weniger schlimm, je größer die
> Modelle werden.

Was man bei Deiner Lösung alles einbauen muß ist eine Menge Holz.
Das ist sowohl vom Handwerklichen als auch Elektrotechnischen her
sehr viel komplexer als der Einbau eines Lokdecoders.

>>> Preiswerte Walk-Around-Regler ohne Kabel.
>>
>> Ich bestreite, daß Deine Lösung so preiswert ist, insbesondere
>> wenn auch noch Akkus zum Einsatz kommen.
>>
>> Davon abgesehen, kommt es natürlich auf den Einzelfall an, ob
>> das Umstecken eines drahtgeführten Handreglers wirklich so
>> schrecklich ist oder wenigstens für den Anfang akzeptabel wäre.
>> Zur Steuerung per Schnurlos-Telefon durch den Lenz-Adapter gibt
>> das PDF-Dokument
>> http://www.lenz-elektronik.com/pdf_files/xpa.pdf Auskunft.
>
> Aha, da braucht man dann
> - 3 Schurlostelefone
> - 3 XPA Adapter
> - und -obacht- Akkus für die Telefone, umweltpolitisch nicht
> korrekt

Aha, aber wenn man den Loks auch noch Akkus mitgibt, wird es
besser? Bei einem schnurlosen Handregler sind Akkus unvermeidlich
(Du hast das Beispiel mit den "Geräten des täglichen Bedarfs" doch
selbst gebracht); bei einer Lokomotive mit Gleisstromversorgung
sind sie entbehrlich, ja sogar ein in jeder Hinsicht unnötiger
Ballast.

Tobias Meyer

unread,
May 7, 2004, 7:11:43 PM5/7/04
to
Lars P. Wolschner wrote:

> bei einer Lokomotive mit Gleisstromversorgung
> sind sie entbehrlich, ja sogar ein in jeder Hinsicht unnötiger
> Ballast.

Aber eigentlich will man doch Loks möglichst schwer haben, damit das
Reibungsgewicht möglichst groß ist...

Kurt Harders

unread,
May 8, 2004, 4:35:43 AM5/8/04
to
Hallo Tobias,

Tobias Meyer <mu...@bf-vln.de> schrieb in
news:1mwst5litw9sv$.d...@bf-vln.de:

> Wieso gibt es eigentlich noch keinen Decoder, der mehrere Servos
> proportional ansteuern kann?

Fuer ein Servo kommt das :-). Die Fahrstufen werden auf den
Drehwinkel abgebildet. Die Schaltfunktionen werden dann die Relais
und die Optokoppler meines Fluesterantriebs bewegen. Das Ganze soll
in eine H0-Echtdampflok zur Regleransteuerung, wird aber auch fuer
andere missbraeuchliche Nutzungen freigegeben.
Wie auch bei meinem Weichenantrieb ist die Stromversorgung in der
Elektronik enthalten. Das ist bei den meisten anderen
Servoansteuerungen nicht der Fall.


Gruss, Kurt

--
MBTronik
Kurt Harders Modellbahnelektronik
http://www.mbtronik.de

Lars P. Wolschner

unread,
May 8, 2004, 7:12:40 AM5/8/04
to
Tobias Meyer <mu...@bf-vln.de>:

> Lars P. Wolschner wrote:

>> bei einer Lokomotive mit Gleisstromversorgung
>> sind sie entbehrlich, ja sogar ein in jeder Hinsicht unnötiger
>> Ballast.
>
> Aber eigentlich will man doch Loks möglichst schwer haben, damit
> das Reibungsgewicht möglichst groß ist...

Naja, ich meinte das im übertragenen Sinne. Ich würde Blei- oder
andere Gewichte für pflegeleichter und wohl auch preiswerter als
Akkus halten. ;-)

Werner Falkenbach

unread,
May 8, 2004, 9:06:38 AM5/8/04
to
Hallo Martin,

Martin Schoenbeck schrieb:


> Daß man sich mit reinem Akkubetrieb einen Gefallen täte, wage ich zu
> bezweifeln. Im anderen Fall muß aber entweder Ladeelektronik in die Lok
> oder der Akku versorgt nur den Empfänger. Dann mag das mit einem
> Kondensator hinreichen, damit der Steller nicht die Krise kriegt.

Ja,ich ging immer davon aus daß der Empfänger mit Akku betrieben wird,
wo wie es ja doch auch vorgesehen ist.
Wie lange läuft der denn mit einer Akkufüllung ungefähr?

>>Der Lokdecoder Braucht 4 Kabel, der Fahrtregler auch.
>>Wo ist der Unterschied?
>
> Nur wenn Du reinen Akkubetrieb machst, mußt Du am Fahrtregler nichts
> tun. Aber dann paßt Deine Kostenrechnung überhaupt nicht.

Dann erkläre mir doch bitte einfach warum nicht. Ich interessiere mich
dafür, und, wie ich schon geschrieben hatte, trage mich mit dem Gedanken
sowas für die Terasse anzuschaffen.

Wozu brauche ich den oben angegebenen Kondensator, und warum kann ich
nicht einfach Gleichspannung über die Schienen auf den Regler geben?

Was genau brauche ich denn ausser Startset (also Sender, Empfänger,
Empf.Akkus, Servos) und Fahrtregler?
Wo sind Probleme zu erwarten?

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2004, 10:08:59 AM5/8/04
to
Hallo Werner,

Werner Falkenbach schrieb:
>

> Ja,ich ging immer davon aus daß der Empfänger mit Akku betrieben wird,
> wo wie es ja doch auch vorgesehen ist.
> Wie lange läuft der denn mit einer Akkufüllung ungefähr?

Der Empfänger läuft damit durchaus mehrere Stunden. Wenn Du einen
Steller nimmst, der das kann, dann wird der Empfängerakku sogar nur zur
Überbrückung von Ausfällen benutzt.

> Dann erkläre mir doch bitte einfach warum nicht. Ich interessiere mich
> dafür, und, wie ich schon geschrieben hatte, trage mich mit dem Gedanken
> sowas für die Terasse anzuschaffen.

Weil Du dann (mit Akku für den Antrieb) kurzfristig ein ordentliches
Ladegerät haben willst. Ich will Dir davon auch nicht abraten, nur daß
es einfacher und billiger als ein Digitalsystem ist, stimmt eben nicht.
Es macht etwas mehr Vor- und Nachbereitungsaufwand, dafür dürfte der
Betrieb zuverlässiger sein.

> Wozu brauche ich den oben angegebenen Kondensator, und warum kann ich
> nicht einfach Gleichspannung über die Schienen auf den Regler geben?

Weil alle Steller, die ich kenne, irgendwann abschalten. Auch im
Heli-Modus, da gehen sie dann nur langsam runter. Wenn da jetzt
plötzlich der Strom ganz weg ist, mußt Du erstmal auf 0 stellen und dann
wieder Stoff geben. Das dürfte bei Verschmutzung schnell hochgradig
nervig werden.

> Was genau brauche ich denn ausser Startset (also Sender, Empfänger,
> Empf.Akkus, Servos) und Fahrtregler?
> Wo sind Probleme zu erwarten?

Die Probleme sehe ich am ehesten darin, daß die Steller eben einen Akku
erwarten, und möglicherweise von plötzlichen Stromausfällen komplett
irritiert werden. Zumindest würde ich das zunächst testen, ehe ich die
Steller kaufe. Manche brauchen nach einem Stromausfall auch einen
kompletten Initialisierungszyklus, also Knüppel ganz nach hinten,
Knüppel ganz nach vorn und dann kann's wieder losgehen.

Mit reinem Akkubetrieb, ggf. Nachladung über die Schienen, ist das
sicher weniger problematisch, aber die Akkus leiden dann.

Werner Falkenbach

unread,
May 8, 2004, 10:40:19 AM5/8/04
to
Hallo Martin,

Martin Schoenbeck schrieb:

> Der Empfänger läuft damit durchaus mehrere Stunden. Wenn Du einen


> Steller nimmst, der das kann, dann wird der Empfängerakku sogar nur zur
> Überbrückung von Ausfällen benutzt.

Nein, genau das möchte ich doch ausdrücklich *nicht* , das schrieb ich
doch dauernd. Der Empfänger möchte sich bitte aus dem Emfängerakku bedienen.

> Weil Du dann (mit Akku für den Antrieb) kurzfristig ein ordentliches
> Ladegerät haben willst.

*seufz*
Ich möchte niemals nicht einen Akku für den Antrieb.
Ich möchte einfach nur den *Fahr*strom über die Schienen zuführen.

Ich habe das jahrelang für meine LEGO-Modelle mit meiner Graupner so in
Betrieb gebhabt, und es hat immer funktioniert.
Jetzt frage ich mich halt, wo die Probleme herkommen sollen.
Offenbar arbeiten die Fernsteuerungen heutzutage anders.

> Ich will Dir davon auch nicht abraten, nur daß es einfacher und billiger als ein Digitalsystem ist, stimmt eben nicht.

Hm.
Irgendwie schreibst Du nie warum nicht.

>>Wozu brauche ich den oben angegebenen Kondensator, und warum kann ich
>>nicht einfach Gleichspannung über die Schienen auf den Regler geben?
>
> Weil alle Steller,

Steller = Fahrtregler?


> die ich kenne, irgendwann abschalten. Auch im Heli-Modus, da gehen sie dann nur langsam runter.

Was heisst das? Warum schalten die was ab?
Wohin gehen die Runter?

Ich dachte immer das sind simple Leistungsverstärker?

> Wenn da jetzt
> plötzlich der Strom ganz weg ist, mußt Du erstmal auf 0 stellen und dann
> wieder Stoff geben. Das dürfte bei Verschmutzung schnell hochgradig
> nervig werden.

Holen die ihren Strom für ihre "Intelligenz" nicht aus dem Empfängerakku
sondern aus dem "Starkstromnetz"? Das wäre allerdings blöde.

> Die Probleme sehe ich am ehesten darin, daß die Steller eben einen Akku
> erwarten, und möglicherweise von plötzlichen Stromausfällen komplett
> irritiert werden. Zumindest würde ich das zunächst testen, ehe ich die
> Steller kaufe.

Ich werde mal bei jemand nachfragen der so eine Anlage hat.

> Mit reinem Akkubetrieb, ggf. Nachladung über die Schienen, ist das
> sicher weniger problematisch, aber die Akkus leiden dann.

Das ist auch *nicht* vorgesehen.

Ich wollte eigentlich nur machen wie immer, nur mit einer neueren
Anlage. Mein Händler sprach von ca. 80 EUR für alles zusammen.
Das fand ich soweit auch ganz ok.
Daß die Fahrtregler problematisch sind ist mir neu, und scheinbar *weiß*
es ja auch niemnand ganeu. Man müßte es halt probieren.
Kann man das nicht aus dem Schaltplan erkennen?

Matthias Kordell

unread,
May 8, 2004, 10:57:52 AM5/8/04
to
Kurt Harders tut geschreibselt haben:

> > Wieso gibt es eigentlich noch keinen Decoder, der mehrere Servos
> > proportional ansteuern kann?
>
> Fuer ein Servo kommt das :-). Die Fahrstufen werden auf den
> Drehwinkel abgebildet.

Geil! Ich brauch so ein Teil, wenn es ausreichend flach (<3mm) und
schmal (<25mm) ist.


> Die Schaltfunktionen werden dann die Relais
> und die Optokoppler meines Fluesterantriebs bewegen. Das Ganze soll
> in eine H0-Echtdampflok zur Regleransteuerung, wird aber auch fuer
> andere missbraeuchliche Nutzungen freigegeben.

Den Flüsterantrieb brauch ich nicht, aber so ein Servo, das in eine
H0-Lok passt, könnte ich gebrauchen.
Ich will das alles in einen H0-O-Bus einbauen, daher muss sich das
Servo unabhängig von der Fahrtrichtung immer in die gleiche Richtung
bewegen, für Rückwärtsfahrt brauch ich einen extra Ausgang, der dann
den Motor umpolt und den Rückfahrscheinwerfer aktiviert.
Ein paar zusätzliche Funktionsausgänge (Blinker,
Innenbeleuchtung,...) wären nicht schlecht.


> Wie auch bei meinem Weichenantrieb ist die Stromversorgung in der
> Elektronik enthalten. Das ist bei den meisten anderen
> Servoansteuerungen nicht der Fall.

Das wirkt sich (hoffentlich) positiv auf den Platzbedarf im Dach
aus...

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2004, 11:07:48 AM5/8/04
to
Hallo Werner,

Werner Falkenbach schrieb:
>

> Hallo Martin,
>
> Martin Schoenbeck schrieb:
>
> > Der Empfänger läuft damit durchaus mehrere Stunden. Wenn Du einen
> > Steller nimmst, der das kann, dann wird der Empfängerakku sogar nur zur
> > Überbrückung von Ausfällen benutzt.
>
> Nein, genau das möchte ich doch ausdrücklich *nicht* , das schrieb ich
> doch dauernd. Der Empfänger möchte sich bitte aus dem Emfängerakku bedienen.

Klar. Wenn Du aber sowieso Strom aus den Schienen nimmst, Dein Steller
möglicherweise die Parallelversorgung mit dem Empfängerakku erlaubt (tun
viele neuere), dann hält dann Empfängerakku ja viel länger, ohne daß Du
Nachteile hast.

>
> > Weil Du dann (mit Akku für den Antrieb) kurzfristig ein ordentliches
> > Ladegerät haben willst.
>
> *seufz*
> Ich möchte niemals nicht einen Akku für den Antrieb.
> Ich möchte einfach nur den *Fahr*strom über die Schienen zuführen.

Dein 'erkläre mir warum', auf das ich hier einging, bezog sich aber auf
meine Aussage höherer Kosten bei reinem Akkubetrieb. Nicht auf das, was
Du eigentlich willst. Ok, den Bezug konntest Du nicht mehr sehen, weil
ich ihn gekürzt hatte.

> Ich habe das jahrelang für meine LEGO-Modelle mit meiner Graupner so in
> Betrieb gebhabt, und es hat immer funktioniert.
> Jetzt frage ich mich halt, wo die Probleme herkommen sollen.
> Offenbar arbeiten die Fernsteuerungen heutzutage anders.

Die Fernsteuerungen eher nicht, vielleicht die Steller (je nachdem, was
Du für einen hattest).

> > Ich will Dir davon auch nicht abraten, nur daß es einfacher
> > und billiger als ein Digitalsystem ist, stimmt eben nicht.
>
> Hm.
> Irgendwie schreibst Du nie warum nicht.

Doch, schrieb ich. Weil Empfänger und Steller immer teurer ist, als ein
Digitaldecoder. Das siehst Du anders, weil Du für jede Lok einen
Handregler einrechnest. Letztlich ist es aber sowieso egal, weil viel
interessanter ja ist, welche Funktionalität man haben will. Erst wenn
das definiert ist, kann man vergleichen.

> >>Wozu brauche ich den oben angegebenen Kondensator, und warum kann ich
> >>nicht einfach Gleichspannung über die Schienen auf den Regler geben?
> >
> > Weil alle Steller,
>
> Steller = Fahrtregler?

Regler sind normalerweise deutlich teurer als Steller. Aber gut, wenn
man von den kleinen Modellen den Tempomat gewohnt ist, will man ihn
vielleicht auch bei den großen. Dann rechne aber noch ein paar Euro
drauf.

> > die ich kenne, irgendwann abschalten. Auch im Heli-Modus, da gehen sie dann nur langsam runter.
>
> Was heisst das? Warum schalten die was ab?

Damit der Akku nicht hops geht.

> Wohin gehen die Runter?

Mit der Drehzahl.

> Ich dachte immer das sind simple Leistungsverstärker?

Das ist lange her.

> > Wenn da jetzt
> > plötzlich der Strom ganz weg ist, mußt Du erstmal auf 0 stellen und dann
> > wieder Stoff geben. Das dürfte bei Verschmutzung schnell hochgradig
> > nervig werden.
>
> Holen die ihren Strom für ihre "Intelligenz" nicht aus dem Empfängerakku
> sondern aus dem "Starkstromnetz"? Das wäre allerdings blöde.

Nee, da habe ich falsch gedacht. Die Initialisierung ist nur nötig, wenn
die Empfängerstromversorgung weg war. Aber einmal auf Null gehen, wirst
Du bei den meisten nach 'Akku scheinbar leer' machen müssen. Gibt
natürlich welche, bei denen sich fast alles konfigurieren läßt.

>
> > Die Probleme sehe ich am ehesten darin, daß die Steller eben einen Akku
> > erwarten, und möglicherweise von plötzlichen Stromausfällen komplett
> > irritiert werden. Zumindest würde ich das zunächst testen, ehe ich die
> > Steller kaufe.
>
> Ich werde mal bei jemand nachfragen der so eine Anlage hat.

Das ist sowieso am besten. Bestimmt gibt es auch Steller, die noch so
billig sind, daß die gar nichts merken. Aber die muß man eben erwischen.

> > Mit reinem Akkubetrieb, ggf. Nachladung über die Schienen, ist das
> > sicher weniger problematisch, aber die Akkus leiden dann.
>
> Das ist auch *nicht* vorgesehen.

Habe ich ja verstanden.



> Ich wollte eigentlich nur machen wie immer, nur mit einer neueren
> Anlage. Mein Händler sprach von ca. 80 EUR für alles zusammen.
> Das fand ich soweit auch ganz ok.
> Daß die Fahrtregler problematisch sind ist mir neu, und scheinbar *weiß*
> es ja auch niemnand ganeu. Man müßte es halt probieren.
> Kann man das nicht aus dem Schaltplan erkennen?

Von welchen Steller bekommst Du denn den Schaltplan. Außerdem sitzt da
meistens ein Mikroprofessor drauf, was der so doziert sieht man von
außen ja nicht.

Möglich wäre evtl. einfach Servoelektronik zu nehmen, da paßt aber
vermutlich die Leistung nicht. Ansonsten ist die meist noch strohdoof.

StephaN Weinberger

unread,
May 8, 2004, 11:10:02 AM5/8/04
to
* Werner Falkenbach <Werner.F...@t-online.de> wrote:

> Man wechselt einfach die Mignonzellen in dem Halter aus oder stöpselt
> einen neuen Akkusatz (Empfänger!) ein. Verpolungssicher sind die Stecker
> ohnehin. Die sind beim Kauf dabei.

Und falls man noch ein wenig mehr basteln will kann man den Empfaenger
auch aus dem Gleis versorgen... Glaettungskondensator, Spannungsregler -
fertig.

Die Akkus kann man dann ev. wieder zu Geld machen...

--
cu mail: s.wein...@xover.mud.at
StephaN www: http://invisible.priv.at
The choices we make, not the chances we take, determine our destiny.

Matthias Kordell

unread,
May 8, 2004, 11:15:34 AM5/8/04
to
Martin Schoenbeck tut geschreibselt haben:

> > Ja,ich ging immer davon aus daß der Empfänger mit Akku betrieben
> > wird, wo wie es ja doch auch vorgesehen ist.
> > Wie lange läuft der denn mit einer Akkufüllung ungefähr?
>
> Der Empfänger läuft damit durchaus mehrere Stunden. Wenn Du einen
> Steller nimmst, der das kann, dann wird der Empfängerakku sogar nur
> zur Überbrückung von Ausfällen benutzt.

*Ich* würde bei *meinen* Loks auf reinen Akkubetrieb, evtl. mit
Nachladung über die Schienen, umstellen. Dann können die Gleise
garnicht so dreckig werden, das die Lok stehen bleibt...
Den Empfänger über einen zusätzlichen Akku stützen ist nicht sehr
gut für den Akku, zumindest ist mir keine Akkutechnologie bekannt,
die man einfach an 5V klemmen kann.


> Mit reinem Akkubetrieb, ggf. Nachladung über die Schienen, ist das
> sicher weniger problematisch, aber die Akkus leiden dann.

Wenn man eine Akkutechnologie wählt, die mit Konstantspannung
geladen wird (Pb/Li), ist das unproblematisch. Allerdings ist ein
Ladegerät pro Lok (und der Akku selbst) nicht gerade billig.

StephaN Weinberger

unread,
May 8, 2004, 11:17:47 AM5/8/04
to
* Lars P. Wolschner <lars.wo...@nexgo.de> wrote:

> aufgleisen kann, muß ein Gleichrichter eingebaut werden. Und ohne
> Glättungskondensator und Filter (auch eher teure Bauteile) würde

Gleichrichter, Glaettungskondensator, Spannungsregler ... teure Bauteile?

Von welchen Stroemen reden wir denn hier bitte? Eine komplette
Spannungsversorgung fuer Fahrregler und Empfaenger sollte sich eigentlich
fuer deutlich unter EUR 10,- machen lassen.

Volker Neurath

unread,
May 8, 2004, 11:23:35 AM5/8/04
to
Peter Popp wrote:

>allerdings sind letztere imho das teuerste, wobei die meisten für eine
>Modellbahn überdimensioniert sind und für Motoren für 10A (bis zu
>einem vielfachen) aufwärts konstruiert sind.

10A halte ich zumindest bei IIm und I nicht für überdimensioniert.

Volker
--
Mitglied in der Interessengemeinschaft fahrende Modellautos
www.modellautobahnen.de www.h0-car-action.de

Volker Neurath

unread,
May 8, 2004, 11:23:36 AM5/8/04
to
Martin Schoenbeck wrote:

>Allein schon der Empfänger mit Quarz ist teurer, als ein Digitaldekoder.

Du bekommst einen Digitaldecoder, geeignet für Gartenbahnen, für unter
25 Euronen?
Soviel kostet nämlich der günstigste 2-Kanal 40MHz Empfänger beim
blauen Klaus.

Volker Neurath

unread,
May 8, 2004, 11:23:36 AM5/8/04
to
Werner Falkenbach wrote:
>Alles in allem scheint mir die RC-Lösung eleganter (kein Kabelsalat,

ja.

>keine Probleme mit verdreckten Schienen,

Nur, wenn du die Loks aus Akkus speist. Würde _ich_ mir aber
überlegen.

Werner Falkenbach

unread,
May 8, 2004, 11:31:29 AM5/8/04
to
Hallo Martin,

Martin Schoenbeck schrieb:

> Klar. Wenn Du aber sowieso Strom aus den Schienen nimmst, Dein Steller


> möglicherweise die Parallelversorgung mit dem Empfängerakku erlaubt (tun
> viele neuere), dann hält dann Empfängerakku ja viel länger, ohne daß Du
> Nachteile hast.

Vielleicht.
Wäre eben zu testen ob die Spannung dann mit einfachen Mitteln so sauber
zu bekommen ist daß der Empfänger noch empfängt.

> Die Fernsteuerungen eher nicht, vielleicht die Steller (je nachdem, was
> Du für einen hattest).

Tja, einfach zwei Leistungstransis auf zwei Kühlblechen.
Variprop. Eher trival.
Und damit lief alles bestens.

> Doch, schrieb ich. Weil Empfänger und Steller immer teurer ist, als ein
> Digitaldecoder. Das siehst Du anders, weil Du für jede Lok einen
> Handregler einrechnest. Letztlich ist es aber sowieso egal, weil viel
> interessanter ja ist, welche Funktionalität man haben will. Erst wenn
> das definiert ist, kann man vergleichen.

Genau wie bei der stationären Anlage, pro Mitspieler einen, hier
allerdings schnurlosen, Handregler.
Im Moment geht mir auch im Keller der Kabelsalat auf die Nerven,
leider kenne ich keinen schönen mir gefallenden Funkregler.

> Regler sind normalerweise deutlich teurer als Steller.

Aha, also ein Steller ist ein nicht rückgekoppelter, also "ungeregelter"
Bursche.

>>Ich dachte immer das sind simple Leistungsverstärker?
>
> Das ist lange her.

;-)))
s.o. meine Anlage müsste so von Ende der 60er sein.

>>Holen die ihren Strom für ihre "Intelligenz" nicht aus dem Empfängerakku
>>sondern aus dem "Starkstromnetz"? Das wäre allerdings blöde.
>
> Nee, da habe ich falsch gedacht. Die Initialisierung ist nur nötig, wenn
> die Empfängerstromversorgung weg war.

Deswegen ja die Akkus.
Mein Modellbauprofi war da guten Muts.

> Das ist sowieso am besten. Bestimmt gibt es auch Steller, die noch so
> billig sind, daß die gar nichts merken. Aber die muß man eben erwischen.

d.h die für mich geeignetsten sind die billigsten?
Na sowas.

> Von welchen Steller bekommst Du denn den Schaltplan. Außerdem sitzt da
> meistens ein Mikroprofessor drauf, was der so doziert sieht man von
> außen ja nicht.

Ich dachte eben es gibt auch "einfache".
Die sollten tun.
Mal sehen, wann ich wieder in dem Laden vorbeikomme.

Oliver Zoffi

unread,
May 8, 2004, 11:52:01 AM5/8/04
to
Martin Schoenbeck wrote:
> Das dürfte bei Verschmutzung schnell
> hochgradig nervig werden.
>
Ihr sprecht hier immer von Verschmutzung der Gleise und Kontaktproblemen ...
LGB, dürft Ihr aber NICHT mit einer herkömmlichen H0 oder N Lok vergleichen.
Meine LGB Gleise, lagen von November bis März im Freien. Die einzige
Reinigung, die meine Gleise erfuhren, war das sporadische mitführen eines
Reinigungswagen ...

Wobei die Gleise optisch - vermutlich auch tatsächlich - SEHR schmutzig
waren.

Ich fahre digital (ZIMO) - was soll ich sagen? Lok draufstellen, Regler auf
und sie fuhr!
OHNE Irgendwelche Kontaktprobleme. Sowohl die Stainz, als auch die 2095 ...
Ja die Loks fuhren sogar, als es derart stark regnete, dass die Gleise, die
ich nur lose
am Rasen verlegt hatte, teilweise unter Wasser standen ...

Bei einer derartigen Verschmutzung würde keine H0-Lok auch nur 1mm weit
fahren...
Echte Kontaktprobleme gab es nur bei einer Weiche - dies habe ich aber durch
Modifizierung der Weiche inzwischen beseitigt.
Verschmutzung kann man sicher nicht vernachlässigen, aber bei LGB ist dies
lange nicht so dramatisch wie bei H0 und darunter.

lg
Oliver


Kurt Harders

unread,
May 8, 2004, 12:11:52 PM5/8/04
to
Hallo Matthias,

Matthias Kordell <use...@warez.game-server.cc> schrieb in
news:1982401.u...@tropenbahn.dyndns.org:

> Geil! Ich brauch so ein Teil, wenn es ausreichend flach (<3mm)
> und schmal (<25mm) ist.

Das koennte hinkommen :-).

> Den Flüsterantrieb brauch ich nicht, aber so ein Servo, das in
> eine H0-Lok passt, könnte ich gebrauchen.

Da gibt es einige. Kosten aber alle ca. 40,00 EUR.

> Ich will das alles in einen H0-O-Bus einbauen, daher muss sich
> das Servo unabhängig von der Fahrtrichtung immer in die gleiche
> Richtung bewegen, für Rückwärtsfahrt brauch ich einen extra
> Ausgang, der dann den Motor umpolt und den Rückfahrscheinwerfer
> aktiviert. Ein paar zusätzliche Funktionsausgänge (Blinker,
> Innenbeleuchtung,...) wären nicht schlecht.

Das versteh ich noch nicht. Wieso immer in eine Richtung?

> Das wirkt sich (hoffentlich) positiv auf den Platzbedarf im Dach
> aus...

In der Lok, in die das alles rein soll, ist evtl. Platz fuer einen
getrennt untergebrachten Glaetungskondensator.

tobias b koehler

unread,
May 8, 2004, 12:39:55 PM5/8/04
to
Peter Popp wrote:

> Bei "mir", sprich Tauernschleuse im vor-Kaprun-Zustand, ist sie es -
> ich grüble immer noch, wie ich die "Autokuppler" nachbaue,

Was ist der zusammenhang zwischen Tauernschleuse, Kaprun und
automatischen kupplungen? Hat sich da beim vorbild etwa etwas
geändert?

--
tobias benjamin köhler ____________________________ t...@uncia.de
_________ ______________ ______________ ______________ __>_____
========H|H============H|H============H|H============H|=H=====`)
------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^o-o--o-o=

Lars P. Wolschner

unread,
May 8, 2004, 1:16:29 PM5/8/04
to
StephaN Weinberger <s.wein...@xover.mud.at>:

> * Lars P. Wolschner <lars.wo...@nexgo.de> wrote:

>> aufgleisen kann, muß ein Gleichrichter eingebaut werden. Und
>> ohne Glättungskondensator und Filter (auch eher teure Bauteile)
>> würde
>
> Gleichrichter, Glaettungskondensator, Spannungsregler ... teure
> Bauteile?

Es ging mir nur am Rande um den Preis. Werner sprach von "out of
the box" brauchbar. Und wenn man es dann überdenkt, stellt man eben
fest, daß doch noch einiges fehlt und auch noch ein vielfach
größerer Einbauraum benötigt wird. Ich traue ich es mir sogar
selber zu, einen Funkempfänger aus dem Gleis sicher zu versorgen.
Für viele Regulars hier ist das wahrscheinlich sogar ein Kinder-
spiel. Im konkreten Fall müßten das aber nicht diese, sondern die
Fragestellerin bauen.
Und da habe ich immer noch nicht verstanden, warum sie sich das
antun soll, wenn man es bei einem Digitalsystem mit dem Einbau
einer einzigen Lokdecoder-Platine belassen kann und man sich damit
auch Optionen offenhält, die bei einer direkten Funkstrecke zu
jeder Lok nur durch weitere Sonderlösungen zu realisieren wären.

Nun soll ja im Moment noch keinerlei Sicherung implementiert
werden, Kinder sollen frei spielen können. Aber vielleicht ergeben
sich ja gewisse unübersichtliche und unfallträchtige Stellen, an
denen man dem kindlichen Spieltrieb zur Vermeidung teurer Lokomo-
tivreparaturen technische Grenzen setzen möchte. Wie soll eine
Sicherungsschaltung im Bahnkörper denn nun auf eine funkgesteuerte
Lok einwirken? Wenn die Lok im Teich landet, steht sie allerdings
garantiert und die Funkelektronik garantiert für immer.
Natürlich ist sowas auch bei einer funkgesteuerten Lok möglich,
erfordert aber auch wieder eine besondere Lösung. Bei einer
herkömmlichen Digitalausrüstung dagegen kann man sich aus dem
Sortiment der Hersteller bedienen und die Langsamfahrstelle ohne
vorheriges Forschungsprojekt einrichten. Die Fragestellerin sollte
das berücksichtigen.

> Von welchen Stroemen reden wir denn hier bitte? Eine komplette
> Spannungsversorgung fuer Fahrregler und Empfaenger sollte sich
> eigentlich fuer deutlich unter EUR 10,- machen lassen.

Natürlich. Aber die Behauptung, daß der Einbau eines Lokdecoders
komplizierter sei als die Installation einer Funkanlage (in einer
Köf *veg*) kann doch wohl beim besten Willen so oder so nicht
aufrechterhalten werden, oder?

Werner Falkenbach

unread,
May 8, 2004, 2:01:04 PM5/8/04
to
Hallo Lars,

Lars P. Wolschner schrieb:


> Es ging mir nur am Rande um den Preis. Werner sprach von "out of
> the box" brauchbar.

Lies bitte nach mal nach in welchem Zusammenhang.
Es ging da um den Gegensatz zu einem Selbstbaubooster, bei dem eine
Platine bestückt und gelötet werden muß.

> Und wenn man es dann überdenkt, stellt man eben fest, daß doch noch einiges fehlt

Nein, es fehlt nichts.
Wenn doch dann schreibe bitte, was.

> und auch noch ein vielfach größerer Einbauraum benötigt wird.

Ja, das wissen wir ja.
Aber es werden Empfänger, Empfänger-Akkus und Regler einfach
zusammegestöpselt. Es gibt für alle möglichen Zwecke vorgeferigte Kabel
(Einschalter, Ladekabel usw.usw.), das wird alles ohne jedes Werkzeug
montiert, da nur gesteckt.

> und auch noch ein vielfach selber zu, einen Funkempfänger aus dem Gleis sicher zu versorgen.

Fein, aber unnötig.
Man *kann* es aber machen.

> spiel. Im konkreten Fall müßten das aber nicht diese, sondern die
> Fragestellerin bauen.
> Und da habe ich immer noch nicht verstanden, warum sie sich das
> antun soll,

Sie soll nicht, sie will.
Der Thread "Funkfernsteuerung vs. Digitalsteuerung" ist ein anderer, und
zu diesem Thema nimmst Du hier dauernd Stellung, statt in dem anderen
Thread.
Stephanie hat sich aber doch offenbar für eine Funkfernsteuerungslösung
entschieden und will jetzt konkret wissen was sie dazu braucht.

meine Antwort: Pro Lok ein Komplettset, ein Fahrtregler und ein
Gleichrichter.
Du sagst dann immer: Da fehlt was.
Ja, kann sein - aber konkret: Was denn?

> wenn man es bei einem Digitalsystem mit dem Einbau einer einzigen Lokdecoder-Platine belassen kann

..hat man bei der Fernsteuerung 3 gekapselte Teile, die man getrost mit
Klebenad zu einem Bündel schnüren kann und irgendwo hinwerfen wo Platz ist.

Im Gegensatz zu dem rubusten Fernsteuerkram eine Platine die bereits
durchs Anfassen zerstört werden kann, offen liegende Anschlüsse, die nur
niemals nicht mit anderen Teilen des Fahrzeugs Kontakt haben dürfen.
Naja.

> Natürlich. Aber die Behauptung, daß der Einbau eines Lokdecoders
> komplizierter sei als die Installation einer Funkanlage (in einer
> Köf *veg*) kann doch wohl beim besten Willen so oder so nicht
> aufrechterhalten werden, oder?

Das hat doch nie jemand behauptet?
Und wo hätte Stephanie von einer Köf geschrieben?
Und vielleicht kennt sie sich besser mit Funkfernsteuerungen aus als Du,
und hat diese deswegen als Möglichkeit gesehen?
Weiß mans?

Volker Neurath

unread,
May 8, 2004, 3:31:21 PM5/8/04
to
Lars P. Wolschner wrote:

>Loks müssen nicht nur Platz für die viel größere Elektronik,

Welche "viel größere Elektronik"?
Dir ist bekannt, dass RC-Steuerung durchaus mit H0-Loks machbar ist?

>Allgemeinplatz nicht hinwegdiskutieren. Es werden deutlich mehr
>Modell- bzw. Spielbahnen herkömmlich analog oder digital betrieben
>als per RC-Ausrüstung

Das mag sein. Dafür habbich in Köln schon RC-gesteuerte LGB Loks
gesehen, als über Digitalsteuerungen noch nur geredet wurde...

>Davon abgesehen, kommt es natürlich auf den Einzelfall an, ob das
>Umstecken eines drahtgeführten Handreglers wirklich so schrecklich
>ist oder wenigstens für den Anfang akzeptabel wäre.

Für _Kinder_, und um die geht es hier, ist das definitiv schrecklich
und inakzeptabel.

Und klar, du hast recht: auch Digital + Funk ist möglich.

Aber schaun wir doch mal, was das kostet (alles Original LGB):

1 x IIm MZS-Starter-Set II EUR 349,-
(ethält: MZS-zentrale TypII
eine Lokmaus,einen Lok-
decoder und alle Kabel)

1 x IIm Lok-Handy EUR 99,95
1 x IIm MZS Lokdekoder II EUR 59,95
2 x IIm RC-Sender á EUR 69,95 EUR 139,90
1 x IIm RC-Empfänger EUR 139,--

macht alles zusammen EUR 787,80 -- für 2 Loks und 2 Kinder ...

Und sollte die dem Starter-Set beiliegende Lokmaus nicht auf RC
umrüstbar sein, erhöht sich der Preis sogar noch um 99,95.
(In dem Fall wäre dann der Einzelkauf von Lokdekodern, Handreglern und
MZS-Zentrale "preiswerter")

(Alle Preise aus dem Modellbahnkatalog vom bleuen Klaus -- aber 2003)

Volker Neurath

unread,
May 8, 2004, 3:31:21 PM5/8/04
to
Martin Schoenbeck wrote:

>> Steller = Fahrtregler?
>
>Regler sind normalerweise deutlich teurer als Steller.

kannst du bitte mal erklären, was du mit "Steller" meinst?

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2004, 3:57:10 PM5/8/04
to
Hallo Werner,

Werner Falkenbach schrieb:
>

> Hallo Martin,
>
> Martin Schoenbeck schrieb:
>
> > Klar. Wenn Du aber sowieso Strom aus den Schienen nimmst, Dein Steller
> > möglicherweise die Parallelversorgung mit dem Empfängerakku erlaubt (tun
> > viele neuere), dann hält dann Empfängerakku ja viel länger, ohne daß Du
> > Nachteile hast.
>
> Vielleicht.
> Wäre eben zu testen ob die Spannung dann mit einfachen Mitteln so sauber
> zu bekommen ist daß der Empfänger noch empfängt.

Die sollte schon so sauber sein. Der Steller enthält ja (wenn mit BEC,
was bei den preiswerteren aber die Regel ist) einen Spannungsregler,
Kondensator etc..

> > Die Fernsteuerungen eher nicht, vielleicht die Steller (je nachdem, was
> > Du für einen hattest).
>
> Tja, einfach zwei Leistungstransis auf zwei Kühlblechen.
> Variprop. Eher trival.
> Und damit lief alles bestens.

Eben, der merkte ja gar nicht, wenn der Akku leer wird.

> Genau wie bei der stationären Anlage, pro Mitspieler einen, hier
> allerdings schnurlosen, Handregler.
> Im Moment geht mir auch im Keller der Kabelsalat auf die Nerven,
> leider kenne ich keinen schönen mir gefallenden Funkregler.

Du brauchst aber entweder pro Lok einen Sender, der dann ständig laufen
muß, oder Du mußt die Empfänger in den Loks abschalten. Oder Du legst
mehrere Loks auf einen Sender, dann müssen die aber eben immer von der
gleichen Person bedient werden.

> > Regler sind normalerweise deutlich teurer als Steller.
>
> Aha, also ein Steller ist ein nicht rückgekoppelter, also "ungeregelter"
> Bursche.

Ja.

> ;-)))
> s.o. meine Anlage müsste so von Ende der 60er sein.

Ende der 60er hießen die noch Varioton. Und waren Tippanlagen.

> d.h die für mich geeignetsten sind die billigsten?
> Na sowas.

Nur wenn sie so billig sind, daß sie nicht mitkriegen, wenn der Akku
leer wird. Keine Ahnung, ob man heute noch sowas kriegt.

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2004, 4:05:46 PM5/8/04
to
Hallo Matthias,

Matthias Kordell schrieb:


>
> Den Empfänger über einen zusätzlichen Akku stützen ist nicht sehr
> gut für den Akku, zumindest ist mir keine Akkutechnologie bekannt,
> die man einfach an 5V klemmen kann.

NiCD hat damit keine Probleme. Ebenso NiMH. Die Leerlaufspannung von
einem 4er Pack liegt deutlich über 5V, die Entladeschlußspannung
deutlich darunter. Die Hersteller von Stellern böten das ja nicht an,
wenn das nicht ginge.

> > Mit reinem Akkubetrieb, ggf. Nachladung über die Schienen, ist das
> > sicher weniger problematisch, aber die Akkus leiden dann.
>
> Wenn man eine Akkutechnologie wählt, die mit Konstantspannung
> geladen wird (Pb/Li), ist das unproblematisch. Allerdings ist ein
> Ladegerät pro Lok (und der Akku selbst) nicht gerade billig.

Bei Blei bräuchtest Du ja kein Ladegerät in der Lok, sondern legst
einfach 13,8V an die Schienen. Dafür bekommst Du auch spottbillig
Netzteile.

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2004, 4:08:01 PM5/8/04
to

Martin Schoenbeck schrieb:


>
> Bei Blei bräuchtest Du ja kein Ladegerät in der Lok, sondern legst
> einfach 13,8V an die Schienen. Dafür bekommst Du auch spottbillig
> Netzteile.

Allerdings darf man dann die Loks natürlich nicht falschrum
draufstellen. Aber auch mit 1,4V weniger reichen die Bleiakkus noch
leicht zum Puffern.

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2004, 4:15:34 PM5/8/04
to
Hallo Volker,

Volker Neurath schrieb:


>
> kannst du bitte mal erklären, was du mit "Steller" meinst?

Das Teil, mit dem beim RC-Modellbau in den meisten Fällen der Motor
angesteuert wird. Regler werten das Ergebnis ihrer Bemühungen aus, sie
haben einen Regelkreis und heißen deshalb Regler. Ohne Regelkreis sind
es Steller. Bei Digitaldekoder sind die meisten ja inzwischen Regler,
beim RC-Modellbau ist das die Ausnahme.

Matthias Kordell

unread,
May 8, 2004, 4:22:11 PM5/8/04
to
Kurt Harders tut geschreibselt haben:

> > Geil! Ich brauch so ein Teil, wenn es ausreichend flach (<3mm)


> > und schmal (<25mm) ist.
>
> Das koennte hinkommen :-).

Gut, dann kann ich bei der Lenkung schon mal auf Standardmaterial
zurückgreifen.


> > Den Flüsterantrieb brauch ich nicht, aber so ein Servo, das in
> > eine H0-Lok passt, könnte ich gebrauchen.
>
> Da gibt es einige. Kosten aber alle ca. 40,00 EUR.

Ich will das Servo irgendwie zwischen die Sitze fummeln, ohne das
man es sieht. Daher brauch ich wohl das kleinste...

> > Ich will das alles in einen H0-O-Bus einbauen, daher muss sich
> > das Servo unabhängig von der Fahrtrichtung immer in die gleiche
> > Richtung bewegen, für Rückwärtsfahrt brauch ich einen extra
> > Ausgang, der dann den Motor umpolt und den Rückfahrscheinwerfer
> > aktiviert. Ein paar zusätzliche Funktionsausgänge (Blinker,
> > Innenbeleuchtung,...) wären nicht schlecht.
>
> Das versteh ich noch nicht. Wieso immer in eine Richtung?

Das Servo soll ein Lenkservo werden und die Lenkung soll von der
Fahrtrichtung unabhängig funktionieren. Wenn auf rückwärts
umgeschaltet wird, soll der Motor umgepolt werden, aber die Lenkung
soll ganz normal weiter funktionieren.

> > Das wirkt sich (hoffentlich) positiv auf den Platzbedarf im Dach
> > aus...
>
> In der Lok, in die das alles rein soll, ist evtl. Platz fuer einen
> getrennt untergebrachten Glaetungskondensator.

Einige Hünerfutter-Elkos könnte ich evtl. noch im Dach unterbringen.

Matthias

PS: Was soll das eigentlich für ne Lok werden?

Matthias Kordell

unread,
May 8, 2004, 4:27:24 PM5/8/04
to
Volker Neurath tut geschreibselt haben:

> >Loks müssen nicht nur Platz für die viel größere Elektronik,
>
> Welche "viel größere Elektronik"?
> Dir ist bekannt, dass RC-Steuerung durchaus mit H0-Loks machbar
> ist?

Wenn es schon möglich ist, H0-PKWs mit Fernsteuerung zu bauen, dann
sollte es bei den vergleichsweise riesigen Loks kein Problem sein.

Matthias

Matthias Kordell

unread,
May 8, 2004, 4:36:55 PM5/8/04
to
Martin Schoenbeck tut geschreibselt haben:

> > Den Empfänger über einen zusätzlichen Akku stützen ist nicht sehr


> > gut für den Akku, zumindest ist mir keine Akkutechnologie
> > bekannt, die man einfach an 5V klemmen kann.
>
> NiCD hat damit keine Probleme. Ebenso NiMH. Die Leerlaufspannung
> von einem 4er Pack liegt deutlich über 5V, die
> Entladeschlußspannung deutlich darunter. Die Hersteller von
> Stellern böten das ja nicht an, wenn das nicht ginge.

Ich habe sowas noch nie gesehen, das sowas angeboten wurde.
Allerdings hab ich biser auch nur billige Steller verwendet.


> > > Mit reinem Akkubetrieb, ggf. Nachladung über die Schienen, ist
> > > das sicher weniger problematisch, aber die Akkus leiden dann.
> >
> > Wenn man eine Akkutechnologie wählt, die mit Konstantspannung
> > geladen wird (Pb/Li), ist das unproblematisch. Allerdings ist ein
> > Ladegerät pro Lok (und der Akku selbst) nicht gerade billig.
>
> Bei Blei bräuchtest Du ja kein Ladegerät in der Lok, sondern legst
> einfach 13,8V an die Schienen. Dafür bekommst Du auch spottbillig
> Netzteile.

Die Loks müssen dann aber immer gleich auf dem Gleis stehen und
Kehrschleifen o.ä. wären nicht möglich. Man muss noch einen
Brückengleichrichter einbauen, an dem aber 1,4V abfallen. Also
braucht man 15,2V, gerundet 15,0V (dann wird der Akku halt nie ganz
voll, aber das wird er sowieso nicht). Auch dafür gibt es Netzteile,
aber nicht ganz so billig. Man kann aber auch in teurere Akkus
investieren und 11,1V-LiPos verwenden, dann gehen wieder die
13,8V-Billignetzteile, wenn sie geregelt sind.

StephaN Weinberger

unread,
May 8, 2004, 7:04:44 PM5/8/04
to
* Martin Schoenbeck <ms.usene...@Schoenbeck.de> wrote:

>> Bei Blei bräuchtest Du ja kein Ladegerät in der Lok, sondern legst
>> einfach 13,8V an die Schienen. Dafür bekommst Du auch spottbillig
>> Netzteile.
> Allerdings darf man dann die Loks natürlich nicht falschrum
> draufstellen.

[x] Brueckengleichrichter existieren!

tobias b koehler

unread,
May 8, 2004, 7:10:09 PM5/8/04
to
Martin Schoenbeck wrote:

> Bei Blei bräuchtest Du ja kein Ladegerät in der Lok, sondern legst
> einfach 13,8V an die Schienen. Dafür bekommst Du auch spottbillig
> Netzteile.

In Bleibatterien schwappert doch säure herum? Ist das dicht zu
kriegen (auch wenn die lok mal auf den kopf gestellt wird)?

StephaN Weinberger

unread,
May 8, 2004, 7:25:12 PM5/8/04
to
* tobias b koehler <t...@uncia.de> wrote:

> In Bleibatterien schwappert doch säure herum? Ist das dicht zu
> kriegen (auch wenn die lok mal auf den kopf gestellt wird)?

Klar, es gibt 100% dichte Blei- bzw. Blei-Gel-Akkupacks. Bei letzteren
liegt die Saeure auch nicht mehr in duennfluessiger Form vor.

Kurt Harders

unread,
May 9, 2004, 2:12:31 AM5/9/04
to
Hallo Matthias,

Matthias Kordell <use...@warez.game-server.cc> schrieb in

news:3531731.h...@tropenbahn.dyndns.org:

> Gut, dann kann ich bei der Lenkung schon mal auf
> Standardmaterial zurückgreifen.

> Ich will das Servo irgendwie zwischen die Sitze fummeln, ohne


> das man es sieht. Daher brauch ich wohl das kleinste...

Schau Dir als Lenkservo mal an: http://www.wes-technik.de

> Das Servo soll ein Lenkservo werden und die Lenkung soll von der
> Fahrtrichtung unabhängig funktionieren. Wenn auf rückwärts
> umgeschaltet wird, soll der Motor umgepolt werden, aber die
> Lenkung soll ganz normal weiter funktionieren.

Auf dem kleinen Baustein fuer die Lok wird kein Relais drauf sein.
Aber Melde Dich doch mal, man kann ja mal basteln.

> PS: Was soll das eigentlich für ne Lok werden?

Das ist ein kleiner Echtdampf-C-Kuppler von Hielscher.

Werner Falkenbach

unread,
May 9, 2004, 5:43:44 AM5/9/04
to
Hallo Martin,

Martin Schoenbeck schrieb:


>>s.o. meine Anlage müsste so von Ende der 60er sein.
>
> Ende der 60er hießen die noch Varioton. Und waren Tippanlagen.

Und, brandneu, Varioprop. Proportinal!
Der Hit damals.

> Nur wenn sie so billig sind, daß sie nicht mitkriegen, wenn der Akku
> leer wird. Keine Ahnung, ob man heute noch sowas kriegt.

Im Netz sind Anleitungen und Schaltblider von Stellern ohne Professor zu
finden.

Matthias Kordell

unread,
May 9, 2004, 5:52:39 AM5/9/04
to
Kurt Harders tut geschreibselt haben:

> > Gut, dann kann ich bei der Lenkung schon mal auf


> > Standardmaterial zurückgreifen.
>
> > Ich will das Servo irgendwie zwischen die Sitze fummeln, ohne
> > das man es sieht. Daher brauch ich wohl das kleinste...
>
> Schau Dir als Lenkservo mal an: http://www.wes-technik.de

Die haben schon seit Jahren die kleinsten Servos.


> > Das Servo soll ein Lenkservo werden und die Lenkung soll von der
> > Fahrtrichtung unabhängig funktionieren. Wenn auf rückwärts
> > umgeschaltet wird, soll der Motor umgepolt werden, aber die
> > Lenkung soll ganz normal weiter funktionieren.
>
> Auf dem kleinen Baustein fuer die Lok wird kein Relais drauf sein.
> Aber Melde Dich doch mal, man kann ja mal basteln.

Ich brauch nur nen Ribi-Ausgang, egal ob verstärkt oder nicht. Als
Fahrdecoder kommt wahrscheinlich ein Tams LD-W-7 zum Einsatz. Wenn
der auf Rückwärts schaltet, soll der Motor nur gebremst werden (und
die Bremslichter angehen). Rückwärts fahren geht nur über die
Rückwärts-Funktion


> > PS: Was soll das eigentlich für ne Lok werden?
>
> Das ist ein kleiner Echtdampf-C-Kuppler von Hielscher.
>
> Gruss, Kurt
>

--

Matthias Kordell

unread,
May 9, 2004, 6:05:01 AM5/9/04
to
Kurt Harders tut geschreibselt haben:

> > Gut, dann kann ich bei der Lenkung schon mal auf


> > Standardmaterial zurückgreifen.
>
> > Ich will das Servo irgendwie zwischen die Sitze fummeln, ohne
> > das man es sieht. Daher brauch ich wohl das kleinste...
>
> Schau Dir als Lenkservo mal an: http://www.wes-technik.de

Die haben schon seit Jahren die kleinsten Servos.


> > Das Servo soll ein Lenkservo werden und die Lenkung soll von der
> > Fahrtrichtung unabhängig funktionieren. Wenn auf rückwärts
> > umgeschaltet wird, soll der Motor umgepolt werden, aber die
> > Lenkung soll ganz normal weiter funktionieren.
>
> Auf dem kleinen Baustein fuer die Lok wird kein Relais drauf sein.
> Aber Melde Dich doch mal, man kann ja mal basteln.

Ich brauch nur nen Ribi-Ausgang, egal ob verstärkt oder nicht. Als
Fahrdecoder kommt wahrscheinlich ein Tams LD-W-7 zum Einsatz. Wie
der Decoder genau an den Motor angeschlossen wird, muss ich erst
noch überlegen, es wird jedenfalls nicht so, wie von Tams geplant.
Wenn der Fahrdecoder auf Rückwärts schaltet, soll der Motor nur

gebremst werden (und die Bremslichter angehen). Rückwärts fahren

geht nur über die Rückwärts-Funktion des Lenkdecoders.


> > PS: Was soll das eigentlich für ne Lok werden?
>
> Das ist ein kleiner Echtdampf-C-Kuppler von Hielscher.

Genial, passen aber leider nicht so ganz in mein Konzept (vom
Vorbild her), ausserdem hab ich lieber ne vollständige Heusinger-,
Allan- oder Stephenson-Steuerung (unvollständige Steuerungen haben
mich schon im Kindergarten gestört).

Matthias

Martin Schoenbeck

unread,
May 9, 2004, 6:30:39 AM5/9/04
to
Hallo Werner,

Werner Falkenbach schrieb:
>

> Und, brandneu, Varioprop. Proportinal!
> Der Hit damals.

Sind die echt schon in den Sechzigern rausgekommen? Ich dachte, es sei
etwas später gewesen. Aber gut, zu der Zeit habe ich damit noch nichts
gemacht, meine Varioprop war gelb.

> > Nur wenn sie so billig sind, daß sie nicht mitkriegen, wenn der Akku
> > leer wird. Keine Ahnung, ob man heute noch sowas kriegt.
>
> Im Netz sind Anleitungen und Schaltblider von Stellern ohne Professor zu
> finden.

Für's selberbasteln ja auch das einfachste. Nur fertig zu kaufen wird
man vermutlich suchen müssen. Vielleicht nicht einmal, weil es die nicht
gibt, sondern weil damit keiner Werbung macht.

Martin Schoenbeck

unread,
May 9, 2004, 6:31:33 AM5/9/04
to
Hallo StephaN,

StephaN Weinberger schrieb:


>
> * Martin Schoenbeck <ms.usene...@Schoenbeck.de> wrote:
>
> >> Bei Blei bräuchtest Du ja kein Ladegerät in der Lok, sondern legst
> >> einfach 13,8V an die Schienen. Dafür bekommst Du auch spottbillig
> >> Netzteile.
> > Allerdings darf man dann die Loks natürlich nicht falschrum
> > draufstellen.
>
> [x] Brueckengleichrichter existieren!

Du hättest den Absatz mal zuende lesen sollen. Oder was meinst Du, woher
die 1,4V kamen?

Werner Falkenbach

unread,
May 9, 2004, 6:51:04 AM5/9/04
to
Hallo Martin,

Martin Schoenbeck schrieb:
>>Und, brandneu, Varioprop. Proportinal!
>

> Sind die echt schon in den Sechzigern rausgekommen?

Da war ich fünfzehn, etwas später hatte ich vermutlich andere Interessen ;-)

> Ich dachte, es sei etwas später gewesen. Aber gut, zu der Zeit habe ich damit noch nichts
> gemacht, meine Varioprop war gelb.

Uiii.

Meine war ein eleganter schwarz-silberner Sender,
IIRC stand auch noch Grundig irgendwo daruf.
Zwei Knüppel und ein kleiner Hebel in der Mitte, also 3 Kanäle
(damals zählte man die noch doppelt, also eine 6-Kanal-Anlage).
Jeder Knüppel mit Trimhebel.
Einziges Extra war ein winziges Feldstärkeinstrument.
Drin waren nur ein paar Transis, IC's gabs nicht.

> Für's selberbasteln ja auch das einfachste. Nur fertig zu kaufen wird
> man vermutlich suchen müssen. Vielleicht nicht einmal, weil es die nicht
> gibt, sondern weil damit keiner Werbung macht.

Mag sein, ich frage nach.

Werner Falkenbach

unread,
May 9, 2004, 8:44:58 AM5/9/04
to
Hallo Martin,

Martin Schoenbeck schrieb:


>>Und, brandneu, Varioprop. Proportinal!
>>Der Hit damals.
>
> Sind die echt schon in den Sechzigern rausgekommen? Ich dachte, es sei
> etwas später gewesen. Aber gut, zu der Zeit habe ich damit noch nichts
> gemacht, meine Varioprop war gelb.

Die gelben gab es mindestens ab 1973!
Bei ebay finden sich ein paar 12s,
die sehen vom Prinzip aus wie meine.
Eckiger Kasten, Grundig/Graupner Schriftzug.
Aber schwarz-silber. Und IMHO älter als die gelben.

Meine hat eben statt 2 Kreuzknüppeln zwei für nur je eine Richtung,
und statt der zwei kleinen Pinökel in der Mitte nur einen.
Also eine 6s.

Übrigens müsste die nach wie vor funktionieren, letztes Jahr tat sie
noch....

Werner Falkenbach

unread,
May 9, 2004, 11:09:40 AM5/9/04
to
Sodele,

hier ein Bild meiner Anlage:

http://home.t-online.de/home/werner.falkenbach/diverse/auto.jpg

Die Aufnahme ist von 1970, das Auto war da aber schon "fertig".
Also ist die Anlage von 1969 oder sogar noch (wenig) früher.

In der Mitte des Wagens die zwei Leistungstransis auf dem schwarzen
Blech: das ist der Fahrtregler.

Peter Popp

unread,
May 9, 2004, 2:07:16 PM5/9/04
to
Am Sat, 08 May 2004 16:39:55 GMT schrieb tobias b koehler

>Peter Popp wrote:
>> Bei "mir", sprich Tauernschleuse im vor-Kaprun-Zustand, ist sie es -
>> ich grüble immer noch, wie ich die "Autokuppler" nachbaue,
>
>Was ist der zusammenhang zwischen Tauernschleuse, Kaprun und
>automatischen kupplungen? Hat sich da beim vorbild etwa etwas
>geändert?

Ja - bis vor wenigen Jahren liefen 1043 und dann 1010 mit einer
automatischen Kupplung vor den Autotransportwagen, das Umsetzen der
Lok ging damals ziemlich schnell während die Autos ab- bzw. auffuhren:

http://peter-popp.de/bahn/vorbild/ts_autok.jpg


Nach dem Unglück mit der Kapruner Standseilbahn hat man aus
Sicherheitsgründen die Leute nicht mehr während der Fahrt im Auto
sitzen lassen, sondern an beiden Enden einen Doppelstockwagen für die
Fahrgäste mitgeführt. Das Umsteigen vom Auto in die Doppelstockwagen
und zurück kostet natürlich Zeit, da pressiert es eh nicht mehr so -
und da die Tauernschleuse in Wien beim ÖBB-Vorstand eh ein ungeliebtes
Kind ist, die man lieber abschafft als da noch was investiert, hat man
sich also gespart, die Loks und Doppelstockwagen mit den automatischen
Kupplungen auszurüsten.

Dies war der Stand, als die Seite
http://peter-popp.de/bahn/vorbild/pv_tauern.html
entstanden ist.

Anlässlich der Kaprun-bedingten Sicherheitsmassnahmenmanie (manches
erscheint total überzogen, nicht zuletzt, da man ja die Standseilbahn
kaum mit einem Eisenbahntunnel vergleichen kann) wurden auch die
Beförderungsbedingungen für die Tauernschleuse stark eingeschränkt, so
werden heute z.B. keine Wohnmobile (da diese ja regelmäßig Gasflaschen
mit sich führen) mehr mitgenommen,

erzählt
--

Peter Popp
email:peter...@arcor.de
Vorbild und Modell auf:
http://www.peter-popp.de/bahn/

Martin Schoenbeck

unread,
May 9, 2004, 2:49:55 PM5/9/04
to
Hallo Werner,

Werner Falkenbach schrieb:
>

> Die gelben gab es mindestens ab 1973!

Ja, ich habe meine 1974 gekauft. Während des Endspiels war ich auf dem
Platz. Allein. ;-)
Irgendwie war ich die ganze Zeit auf 1976 fixiert, aber da habe ich ja
Abi gemacht.

> Bei ebay finden sich ein paar 12s,
> die sehen vom Prinzip aus wie meine.
> Eckiger Kasten, Grundig/Graupner Schriftzug.
> Aber schwarz-silber. Und IMHO älter als die gelben.

Die gab es damals ja auch noch. Aber die 12s hatte eben etwas mehr
Leistung.

> Meine hat eben statt 2 Kreuzknüppeln zwei für nur je eine Richtung,
> und statt der zwei kleinen Pinökel in der Mitte nur einen.
> Also eine 6s.

Wenn's 'ne 6s wäre, wäre sie doch gelb. Die gab's aber auch erst später
(WIMRE).

> Übrigens müsste die nach wie vor funktionieren, letztes Jahr tat sie
> noch....

Ich befürchte aber, sie darf heute nicht mehr betrieben werden. Bin aber
nicht sicher.

Volker Neurath

unread,
May 9, 2004, 4:29:13 PM5/9/04
to
Matthias Kordell wrote:

>> Da gibt es einige. Kosten aber alle ca. 40,00 EUR.
>
>Ich will das Servo irgendwie zwischen die Sitze fummeln, ohne das
>man es sieht. Daher brauch ich wohl das kleinste...

www.mikroantriebe.de

>Das Servo soll ein Lenkservo werden und die Lenkung soll von der
>Fahrtrichtung unabhängig funktionieren. Wenn auf rückwärts
>umgeschaltet wird, soll der Motor umgepolt werden, aber die Lenkung
>soll ganz normal weiter funktionieren.

Das Servo soll also in deinem Modell so funktionieren, wie es in jedem
RC-Car funktionieren würde. sollte kein Problem darstellen.

Volker Neurath

unread,
May 9, 2004, 4:29:14 PM5/9/04
to
Matthias Kordell wrote:

>> Welche "viel größere Elektronik"?
>> Dir ist bekannt, dass RC-Steuerung durchaus mit H0-Loks machbar
>> ist?
>
>Wenn es schon möglich ist, H0-PKWs mit Fernsteuerung zu bauen, dann
>sollte es bei den vergleichsweise riesigen Loks kein Problem sein.

Eben.

Oder man schaue sich die Seiten von Thorsten Feuchter & Co. an.
Thorsten hat einen KIBRI-Menck-Bagger mit RC-Steuerung ausgerüstet;
ein Modellbaukollege aus meiner Truppe (Sig) hat anfang des Jahres
seinen Herpa-Bagger mit RC-Steuerung ausgerüstet -- das Ding ist
vollständig funktionsfähig, d.h. es kann Fahren, wobei die
Raupenlaufwerke unabhängig steuerbar sind (wodurch das ding
realistisch lenkt), der Oberwagen ist Drehbar und das ding kann
richtig baggern.

Noch Fragen? nicht wirklich, oder? ;-))

Volker Neurath

unread,
May 9, 2004, 4:29:14 PM5/9/04
to
Martin Schoenbeck wrote:

>Das Teil, mit dem beim RC-Modellbau in den meisten Fällen der Motor
>angesteuert wird.

Das sind üblicherweise Fahrtregler. Zumindest heissen die in den
Katalogen so.

Es waere schön, wenn man bei dieser Nomenklatur bleiben würde, auch
wenn sie technisch gesehen nicht korrekt ist.
Der Verständlichkeit wäre das jedenfalls nur zuträglich. Ich hab
jedenfalls noch nie in irgendeinem katalog von "Stellern" gelesen.

Matthias Kordell

unread,
May 9, 2004, 4:35:13 PM5/9/04
to
Volker Neurath tut geschreibselt haben:

> >> Da gibt es einige. Kosten aber alle ca. 40,00 EUR.


> >
> >Ich will das Servo irgendwie zwischen die Sitze fummeln, ohne das
> >man es sieht. Daher brauch ich wohl das kleinste...
>
> www.mikroantriebe.de

Die haben die gleichen Servos.


> >Das Servo soll ein Lenkservo werden und die Lenkung soll von der
> >Fahrtrichtung unabhängig funktionieren. Wenn auf rückwärts
> >umgeschaltet wird, soll der Motor umgepolt werden, aber die
> >Lenkung soll ganz normal weiter funktionieren.
>
> Das Servo soll also in deinem Modell so funktionieren, wie es in
> jedem RC-Car funktionieren würde. sollte kein Problem darstellen.

Wenn der Decoder mir keinen Strich durch die Rechnung macht und die
Drehrichtung des Servos bei Rückwärtsfahrt einfach umkehrt o.ä.

Matthias

Matthias Kordell

unread,
May 9, 2004, 4:37:18 PM5/9/04
to
Volker Neurath tut geschreibselt haben:

[Fummelmodellbau]


> ein Modellbaukollege aus meiner Truppe (Sig) hat anfang des Jahres
> seinen Herpa-Bagger mit RC-Steuerung ausgerüstet -- das Ding ist
> vollständig funktionsfähig, d.h. es kann Fahren, wobei die
> Raupenlaufwerke unabhängig steuerbar sind (wodurch das ding
> realistisch lenkt), der Oberwagen ist Drehbar und das ding kann
> richtig baggern.
>
> Noch Fragen? nicht wirklich, oder? ;-))

Doch, wie hat der die Schaufel angetrieben? Sowas könnte ich evtl.
für meine Planierraupe gebrauchen.

Martin Schoenbeck

unread,
May 9, 2004, 4:38:00 PM5/9/04
to
Hallo Volker,

Volker Neurath schrieb:
>

> Martin Schoenbeck wrote:
>
> >Das Teil, mit dem beim RC-Modellbau in den meisten Fällen der Motor
> >angesteuert wird.
>
> Das sind üblicherweise Fahrtregler. Zumindest heissen die in den
> Katalogen so.

Ehrlich gesagt ist mir das einigermaßen schnuppe, wie die in den
Katalogen genannt werden. Steller und Regler sind nunmal zwei komplett
verschiedene Sachen.

> Es waere schön, wenn man bei dieser Nomenklatur bleiben würde, auch
> wenn sie technisch gesehen nicht korrekt ist.
> Der Verständlichkeit wäre das jedenfalls nur zuträglich. Ich hab
> jedenfalls noch nie in irgendeinem katalog von "Stellern" gelesen.

Mag ja sein. Da ich auch in drmm schreibe, und dort ein Steller
üblicherweise als Steller bezeichnet wird, werde ich mir nicht
angewöhnen, die Dinger anderswo falsch zu bezeichnen. Sorry, daß ich Dir
da nicht helfen kann.

Stephanie Meier

unread,
May 9, 2004, 4:50:03 PM5/9/04
to
Hallo alle und Danke für eure Zahlreichen Mails

Um meine Wünsche nochmals zu präzisieren.
Als Funklösung suche ich eine wirkliche "out of the box" Lösung mit der auch
10 jährige Kinder zurecht kommen und die von der komplezität nicht höher
sein soll als die drahtgebundene digitale Variante z.B. von LGB selber.

Gibt es da kein einfaches fertisystem Funksystem für Gartenbahnen?

Gruss
S.

Dirk Flackus

unread,
May 9, 2004, 7:50:30 PM5/9/04
to

Stephanie Meier <stephanie_me...@bluewin.ch> schrieb in im
Newsbeitrag: 409e...@news01.datazug.ch...

> Hallo alle und Danke für eure Zahlreichen Mails
>
> Um meine Wünsche nochmals zu präzisieren.
> Als Funklösung suche ich eine wirkliche "out of the box" Lösung mit der
auch
> 10 jährige Kinder zurecht kommen und die von der komplezität nicht höher
> sein soll als die drahtgebundene digitale Variante z.B. von LGB selber.

Welche Komplexität meinst du:
Die der Bedienung wenn es erstmal eingebaut ist ?
Oder ie des Einbaus ?
Oder gar beides ?

>
> Gibt es da kein einfaches fertisystem Funksystem für Gartenbahnen?

Hast du schon mal den RC Train von Playmobil betrachtet ?
Der fährt mit Akkus und ist AFAIK komplett gekapselt.
Fernsteuerung ist wohl einfach vor / Rückwärts.

Garantiert "out off the box"; preislich in
höhreren Weihen, und fertig Züge / Loks gibts auch.

Wollte mal nach dem ganzen Diskutieren hier
darauf hinweisen.

Dirk Flackus
Rastatt


Werner Falkenbach

unread,
May 10, 2004, 2:31:04 AM5/10/04
to
Hallo Stephanie,

Stephanie Meier schrieb:

> Um meine Wünsche nochmals zu präzisieren.
> Als Funklösung suche ich eine wirkliche "out of the box" Lösung mit der auch
> 10 jährige Kinder zurecht kommen und die von der komplezität nicht höher
> sein soll als die drahtgebundene digitale Variante z.B. von LGB selber.

Nunja ;-)

Kauf - unproblematisch, ein Modell*bau*laden sollte Dich gut beraten.

Einbau - für 10 jährige ungeeignet, digital muß der Decoder eingebaut
werden, bei Funk muß auch eine LGB-Lok leicht modifiziert werden, wenn
sie nicht eine Schnittstelle hat, bei der die Anschlüsse auf eie Buchse
geführt werden
Ausserdem muß ein Platz für die Teile gefunden werden.

Stromversorgung - hier gehen die Meinungen ja etwas auseinander was geht
und was nicht. In jedem Fall sind hier Bastelarbeiten angesagt, wenn
auch nicht allzu komplex.

Betrieb - das sollte kein Problem sein.
Selbst mit Akkus, das können 10jährige schon begreifen, daß man die
Laden muß, bevor man fahren kann.

> Gibt es da kein einfaches fertisystem Funksystem für Gartenbahnen?

Playmobil, wie Dirk ja schreibt.
Aber wohl nicht für LGB.

Bernhard Baptist

unread,
May 9, 2004, 6:14:59 PM5/9/04
to

Servus

also so richtiges Plug&Play gibts meines Wissens nicht.
Sehr wahrscheinlich ist aber eine Funklösung eher Plug&Play tauglich als
eine Digitallösung - insbesondere da die Kinder in diesem Alter ja eh sehr
selbst oder bei Freunden
schon mit ferngesteuerten Autos gespielt/zerlegt/gebastelt haben.
Die Technik dahinter (Akku/Empfänger/Fahrtregler) sollte dadurch also
schon halbwegs bekannt sein. Mit ein wenig technischem Verständniss
sollten sie also schon in der Lage sein "eine Fernsteuereung in eine
Lokomotive einzubauen".
Sind ja nur zwei Kabel zusammenzustecken, und der Motor beim Fahrtregler
anzuschließen. Kabelverbindung vom Motor zu den Radschleifern
unterbrechen) - fertig.

Laß dich nicht von den teilweise akademischen Betrachtungen in dieser
Diskussion verwirren - als Spielzeug ist das sicher die beste Lösung. In
der Gruppe wird halt manchmal etwas übers Ziel hinausgeschossen.

Frage mal im Modellbauladen nach einer günstigen
Sender+Empfänger+Fahrtregler+Akku Kombination, dann solltest du alles
nötige und auch ein Ladegerät bekommen. Sage dort auch für was du es
brauchst sonst bekommst du womöglich einen viel zu starken (teuren)
Fahrtregler/Akku.

Einen Punkt müßte man noch klären, vielleicht sollte das hier noch jemand
reinschreiben: Welche Spannung braucht den LGB eigentlich ? Die sollte man
bei der Auswahl des Fahrtreglers natürlich noch beachten, bzw. wird dich
der Verkäufer evtl. danach fragen.

Was du noch klären solltest: ein Fernsteuerempfänger+Akku+Fahrtregler aus
dem Modellbaubereich ist schon etwas größer als ein Digitaldecoder ob also
in den Loks überhaupt genug Platz zum Einbau ist sollte man sich auch
vorher ansehen. Kinder störts aber eh kaum wenn halt der Akku nur so im
Führerhaus liegt und zur hälfte rausschaut...
Solltst du nun wieder schwanken, so kann ich dir sagen, das die Funklösung
sicher wesentlich robuster (bei Einbau und Bedienung durch Kinderhand) ist
also ein Digitalsystem - wenns da mal an der falschen Stelle einen
Kurzschluß gibt ist so ein Decoder schnell mal abgeraucht.


Einen Tip hab ich noch: Du hast ja sehr wahrscheinlich schon eine
bestehende Stromversorgung bzw. ein Fahrpult. Du mußt also nicht ALLE Loks
umbauen, sondern kannst eine ruhig so lassen wie sie ist und über das
vorhandene Fahrpult steuern.
Die anderen bekommen dann die Fernsteuerung und ihren eigenen Akku. Wie
schon oben erwähnt ist wichtig die Kabelverbindung vom Radschleifer
abzumachen - sonst gibts Kurzschluß.
Das aber hat den Vorteil, das auch nicht umgebaute Loks von Freunden mal
fahren können, oder das evtl. neue nicht sofort auch auf
Funk-Fernbedienung umgebaut werden müssen.

viel Spass deine Kindern
bb


--
Für E-Mail bitte in der Adresse "com"<->"carinthians" tauschen,
ich bekomme einfach zu viel Spam.

Dirk Flackus

unread,
May 10, 2004, 4:21:28 PM5/10/04
to

Werner Falkenbach <Werner.F...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
c7n78d$l0l$05$2...@news.t-online.com...

> Hallo Stephanie,
>
> Stephanie Meier schrieb:
SNIP

> > Gibt es da kein einfaches fertisystem Funksystem für Gartenbahnen?
>
> Playmobil, wie Dirk ja schreibt.
> Aber wohl nicht für LGB.

Playmobil hatte früher OEM LGB.
Das war dann wohl zu teuer und zu aufwendig.
Da brachten Sie voll lkompatibel ihr RS System auf den
Markt.
Ich gehe mal davon aus mit gleichen Kupplungen.
Radsätze und Spurweite sind ja eh gleich, wegen
Weiterverwendung vom Bestand.
Natürlich wurde eine Kunstoffgleissystem entwickelt
um dem Preistreiber LGB Schienen entgegezutreten
(und Gewinne ins eigene Unternehmen umzuleiten ?).

Präzisiert

Dirk Flackus
Rastatt


Volker Neurath

unread,
May 10, 2004, 5:18:18 PM5/10/04
to
Matthias Kordell wrote:

>Doch, wie hat der die Schaufel angetrieben?

Seilzuege, die per Servos angetrieben werden.

Öffnen (leeren) des Tieflöffels erfolgt dabei durch aufwuckeln des
Seiles per Servo, schliesen durch eine Feder, die beim Abwickeln des
Seiles den Löffel in die "geschlossene" Ausgangsstellung zurueck
drückt.

Schau mal ob dir die Abbildungen weiterhelfen:
http://www.modellautobahnen.de/hisgen.htm

Volker Neurath

unread,
May 10, 2004, 5:18:18 PM5/10/04
to
Martin Schoenbeck wrote:

>> Das sind üblicherweise Fahrtregler. Zumindest heissen die in den
>> Katalogen so.
>
>Ehrlich gesagt ist mir das einigermaßen schnuppe, wie die in den
>Katalogen genannt werden.

Schade.

>Steller und Regler sind nunmal zwei komplett
>verschiedene Sachen.

Ja und?

>Mag ja sein. Da ich auch in drmm schreibe, und dort ein Steller
>üblicherweise als Steller bezeichnet wird, werde ich mir nicht
>angewöhnen, die Dinger anderswo falsch zu bezeichnen.

Graupner redet von Fahr*regler*n, robbe, Futaba & Co. ebenfalls.

Aber eine Gruppe von Hobbyisten, meint, die dinger als "Steller"
bezeichnen zu muessen, weil sie eben rein technisch gesehen solche
sind --- das dabei die Verständlichkeit, vor allem für aussenstehende,
völlig verloren geht, stört nicht im mindesten, weil man ja selber
derjenige ist der die Dinger "Richtig" bezeichnet, dier
herstellerbezeichnung als Fahrtregler ist ja "falsch" ....

Was ich davon halte, schreibe ich hier nicht wörtlcih hin, ichg denke
aber, es ist auch so deutlich genug geworde...

Martin Schoenbeck

unread,
May 10, 2004, 5:43:23 PM5/10/04
to
Hallo Volker,

Volker Neurath schrieb:
>

> Graupner redet von Fahr*regler*n, robbe, Futaba & Co. ebenfalls.

Und? Deshalb muß man immer erst im Kleingedruckten nachlesen, ob man nun
einen Steller oder einen Regler vor sich hat.

> Aber eine Gruppe von Hobbyisten, meint, die dinger als "Steller"
> bezeichnen zu muessen, weil sie eben rein technisch gesehen solche
> sind --- das dabei die Verständlichkeit, vor allem für aussenstehende,
> völlig verloren geht, stört nicht im mindesten, weil man ja selber
> derjenige ist der die Dinger "Richtig" bezeichnet, dier
> herstellerbezeichnung als Fahrtregler ist ja "falsch" ....

Die Verständlichkeit leidet, wenn man Steller als Regler bezeichnet,
weil man dann nämlich immer erstmal nachfragen muß, ob nun wirklich ein
Regler gemeint ist, oder nicht vielleicht doch ein Regler. Bezeichnet
man sie als Steller ist alles klar. Bei Reglern sollte man allerdings
sicherheitshalber 'echter Regler' schreiben, sonst glaubt auch jemand,
es sei vielleicht nur ein Steller gemeint. Ich schreibe also (mit
Absicht) nach der sicheren Seite.

> Was ich davon halte, schreibe ich hier nicht wörtlcih hin, ichg denke
> aber, es ist auch so deutlich genug geworde...

Tu Dir keinen Zwang an. Wenn Du das für nötig hältst, nur weil jemand
solche Teile anders als im Katalog bezeichnet. Ich kenne Newsgroups, da
werden Lokführer als Lokführer bezeichnet, obwohl sie in _allen_
Zeitungen immer Zugführer heißen. Da könntest Du Dich mal beliebt
machen, und die Poster zu Ordnung rufen.

Roger Schwentker

unread,
May 8, 2004, 3:17:45 AM5/8/04
to
Lars P. Wolschner <lars.wo...@nexgo.de> wrote:
> Naja. Ich bin neugierig, wie die Empfänger auf die Eigenheiten
> einer Gleisstromversorgung reagieren, denn sie sind ja für eine
> Versorgung aus Akkumulatoren konzipiert - Gleichstrom in seiner
> reinsten Form.

Gleichrichter und Goldcap zum Puffern.

Gruß
Roger

Martin Schoenbeck

unread,
May 11, 2004, 3:31:44 AM5/11/04
to

Martin Schoenbeck schrieb:


>
> Die Verständlichkeit leidet, wenn man Steller als Regler bezeichnet,
> weil man dann nämlich immer erstmal nachfragen muß, ob nun wirklich ein
> Regler gemeint ist, oder nicht vielleicht doch ein Regler. Bezeichnet

^^^^^^
Das sollte natürlich Steller heißen.

Matthias Kordell

unread,
May 11, 2004, 1:07:01 PM5/11/04
to
Volker Neurath tut geschreibselt haben:

> >Doch, wie hat der die Schaufel angetrieben?
>
> Seilzuege, die per Servos angetrieben werden.

Aha. Hmm, da bekommt man irgendwie Lust auf ne Planierraupe mit
Zerreisser... Bei der Komatsu A2 müsste es sogar gehen.


> Öffnen (leeren) des Tieflöffels erfolgt dabei durch aufwuckeln des
> Seiles per Servo, schliesen durch eine Feder, die beim Abwickeln
> des Seiles den Löffel in die "geschlossene" Ausgangsstellung
> zurueck drückt.

Ich hätte es zwar eher andersrum gemacht, aber wenn die Feder stark
genug ist, kann man so auch baggern.


> Schau mal ob dir die Abbildungen weiterhelfen:
> http://www.modellautobahnen.de/hisgen.htm

Auf was für Ideen manche kommen, lauter Spinner... ;-)

tobias benjamin koehler

unread,
May 11, 2004, 1:32:38 PM5/11/04
to
Matthias Kordell schrieb:

> Aha. Hmm, da bekommt man irgendwie Lust auf ne Planierraupe mit
> Zerreisser... Bei der Komatsu A2 müsste es sogar gehen.

Den zerreißer solltest du aber von den subjectzeilen deiner
newsbeiträge fernhalten ....

gruß, tobias

Andreas Pothe

unread,
May 11, 2004, 1:41:14 PM5/11/04
to
Matthias Kordell <use...@warez.game-server.cc>:

> Aha. Hmm, da bekommt man irgendwie Lust auf ne Planierraupe mit
> Zerreisser... Bei der Komatsu A2 müsste es sogar gehen.

Hast du den Zerreisser schon an deinem Subject eingesetzt?

SCNR

CU Andreas

--
Software für Ihr Hobby, z. B. Modellautoverwaltung
http://www.pothe.de * http://www.ap-modellauto.de

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