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Köf II Beleuchtung

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Holger Hoffmann

unread,
May 26, 2004, 4:11:04 PM5/26/04
to
Hallo,

ich wollte meine Brawa Köf II mit SMD's ausstatten zur Beleuchtung. Habe da
aber eine Frage: Wie wird die Köf beim Original gefahren?
Ich nehme an es gibt kein rotes Schlußlicht, also nur normale
Stirnbeleuchtung. Sind beide Seiten während der fahrt an oder nur die
vorderen?
Oder benutzt man auch noch das sogenannte Rangiersignal?

mfg, Holger Hoffmann

Thomas Woditsch

unread,
May 26, 2004, 4:45:49 PM5/26/04
to
Holger Hoffmann schrieb:

>ich wollte meine Brawa Köf II mit SMD's ausstatten zur Beleuchtung.

Damit das gut aussieht, sollte man auf goldweisse LED zurückgreifen.

>aber eine Frage: Wie wird die Köf beim Original gefahren?
>Ich nehme an es gibt kein rotes Schlußlicht, also nur normale
>Stirnbeleuchtung.

>Sind beide Seiten während der fahrt an oder nur die
>vorderen?

Das normale Spitzenlicht der Lok auf beiden Seiten.

>Oder benutzt man auch noch das sogenannte Rangiersignal?

Es reicht auch ein Licht, meist eines der unteren, bei mehreren
Rangierloks im Bahnhof ann man die dann auch am geführten Spitzensignal
unterscheiden.

mfg

Thomas
--
Thomas Woditsch Gelsenkirchen / Duelmen
http://www.mec-duelmen.de http://www.fremo.org
"Model railroading is fun", John Allen

Holger Hoffmann

unread,
May 26, 2004, 5:10:38 PM5/26/04
to
Hallo,

Thomas Woditsch wrote:

> Holger Hoffmann schrieb:
>>ich wollte meine Brawa Köf II mit SMD's ausstatten zur Beleuchtung.
> Damit das gut aussieht, sollte man auf goldweisse LED zurückgreifen.

Hmmm, habe hier aber die kleinsten die ich in weiß und SMD bekommen habe.
Die werden gerade so reinpassen in die Lampen.



>>Sind beide Seiten während der fahrt an oder nur die
>>vorderen?
> Das normale Spitzenlicht der Lok auf beiden Seiten.

Das vereinfacht die Sache.
Habe da noch einen Defekten Lenz 1025A Decoder wo der B Ausgang defekt ist.
Dann kann ich ja vorne und hinten auf A legen.



>>Oder benutzt man auch noch das sogenannte Rangiersignal?
> Es reicht auch ein Licht, meist eines der unteren, bei mehreren
> Rangierloks im Bahnhof ann man die dann auch am geführten Spitzensignal
> unterscheiden.

Hmmm, das würde kompliziert werden, müßte dann auch einen neuen Decoder
kaufen und sehen wie ich mit einem Zusatzausgang eine Lampe ausschalte.

mfg, Holger Hoffmann

Peter Wagner

unread,
May 26, 2004, 5:05:37 PM5/26/04
to
(news:ia0ab0pmfcomufch8...@4ax.com)
Thomas Woditsch schrieb:

> Damit das gut aussieht, sollte man auf goldweisse LED zurückgreifen.

Gibts die eigentlich schon SMD?

--
SchöNe Grüße aus WieN,

Peter Wagner
Spur N, DCC. Mitglied des Modelleisenbahnclub "Die 160er"

Peter Wagner

unread,
May 26, 2004, 5:07:26 PM5/26/04
to
(news:c930l7$of2$06$1...@news.t-online.com)
Holger Hoffmann schrieb:

> Hmmm, das würde kompliziert werden, müßte dann auch einen neuen Decoder
> kaufen und sehen wie ich mit einem Zusatzausgang eine Lampe ausschalte.

Dann nimm gleich einen Decoder mit 4 verstärkten Ausgängen (gibts auch in
klein, z.B. MX62) und verdrahte die Lampen getrennt. Dann kannst Du sie
per F-Mapping nach Lust und Laune schalten.

Tobias Meyer

unread,
May 26, 2004, 5:23:43 PM5/26/04
to
Thomas Woditsch wrote:

>>ich wollte meine Brawa Köf II mit SMD's ausstatten zur Beleuchtung.
> Damit das gut aussieht, sollte man auf goldweisse LED zurückgreifen.

Deren Kennlinie das Maximum im ultravioletten Bereich hat.
Also vorsicht damit - die Dinger sind heller, als man sieht.

Tobi

--
http://www.bf-vln.de
(Um-) Baubeschreibungen,
Berichte von fremotreffen,
Infos über den Bahnhof Vier Linden.

Armin Muehl

unread,
May 26, 2004, 6:31:13 PM5/26/04
to
On Wed, 26 May 2004 22:45:49 +0200, Thomas Woditsch
<tho...@thwoditsch.de> wrote:

>>ich wollte meine Brawa Köf II mit SMD's ausstatten zur Beleuchtung.
>
>Damit das gut aussieht, sollte man auf goldweisse LED zurückgreifen.

Bei der DRG- oder DR-Variante passen auch Gluehlampen :-)


>>aber eine Frage: Wie wird die Köf beim Original gefahren?

Laut Schaltplan der Lok kann man jede Laterne einzeln schalten.


>>Ich nehme an es gibt kein rotes Schlußlicht, also nur normale
>>Stirnbeleuchtung.

Die DB-Loks hatten die normale Einheitslaterne, wie man sie von
DB-Dampfloks oder auch der DB-V60 kennt. Am seitlichen Griff kann man
bei Bedarf eine rote Farbscheibe herunterschwenken.


>>Oder benutzt man auch noch das sogenannte Rangiersignal?
>
>Es reicht auch ein Licht, meist eines der unteren, bei mehreren
>Rangierloks im Bahnhof ann man die dann auch am geführten Spitzensignal
>unterscheiden.

Das widerspricht aber der DV301. Wo hast Du das denn gesehen?

Armin

--
Armin Muehl

http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Museumsstellwerk Rheine e.V.)

Holger Hoffmann

unread,
May 26, 2004, 5:43:47 PM5/26/04
to
Hallo,

Peter Wagner wrote:

> Dann nimm gleich einen Decoder mit 4 verstärkten Ausgängen (gibts auch in
> klein, z.B. MX62) und verdrahte die Lampen getrennt. Dann kannst Du sie
> per F-Mapping nach Lust und Laune schalten.

Habe doch einen Lenz mit 4 Ausgängen. Ist ja nur der Ausgang B Kaputt. Habe
ja schon das SMD IC ".02N/" als Übeltäter erkannt. Habe aber noch nichts
über dieses IC heraus bekommen. Werde das nächste mal wenn ich bei Segor
bin danach fragen.

mfg, Holger Hoffmann

Holger Hoffmann

unread,
May 26, 2004, 5:56:48 PM5/26/04
to
Hallo,

Armin Muehl wrote:

> Laut Schaltplan der Lok kann man jede Laterne einzeln schalten.

Wau, das sind ja dann möglichkeiten...
Aber wie wurde nun gefahren?
Habe gerade ein Bild gesehen wo nur die beiden unteren an waren.
Möchte ja Betrieblich richtig arbeiten...


> Die DB-Loks hatten die normale Einheitslaterne, wie man sie von
> DB-Dampfloks oder auch der DB-V60 kennt. Am seitlichen Griff kann man
> bei Bedarf eine rote Farbscheibe herunterschwenken.

Wurden die roten Scheiben auch benutzt?
Dann müsste man ja noch eine rote LED dazu einbauen, dafür ist aber kein
Platz vorhanden...


>>>Oder benutzt man auch noch das sogenannte Rangiersignal?
>>
>>Es reicht auch ein Licht, meist eines der unteren, bei mehreren
>>Rangierloks im Bahnhof ann man die dann auch am geführten Spitzensignal
>>unterscheiden.
>
> Das widerspricht aber der DV301. Wo hast Du das denn gesehen?

Also ich habe immer nur das bekannte Rangiersignal gesehen bei dem eine
untere ausgeschaltet war. Aber das waren nur V60 der DB und DR im
Rangierbahnhof Wustermark.

mfg, Holger Hoffmann

Peter Wagner

unread,
May 26, 2004, 6:11:40 PM5/26/04
to
(news:c932jc$k6t$02$1...@news.t-online.com)
Holger Hoffmann schrieb:

> ja schon das SMD IC ".02N/"

Viellecht der?
O2 BST82 Philips SOT23 n-ch mosfet 80V 175mA

Holger Hoffmann

unread,
May 26, 2004, 6:25:23 PM5/26/04
to
Hallo,

Peter Wagner wrote:

> (news:c932jc$k6t$02$1...@news.t-online.com)
> Holger Hoffmann schrieb:
>
>> ja schon das SMD IC ".02N/"
>
> Viellecht der?
> O2 BST82 Philips SOT23 n-ch mosfet 80V 175mA

Hmmm, wenn ich das wüßte...
Gibt es irgendwo einen Schaltplan damit man vergleichen kann?

mfg, Holger Hoffmann

tobias b köhler

unread,
May 26, 2004, 6:18:52 PM5/26/04
to
Holger Hoffmann wrote:

>>Die DB-Loks hatten die normale Einheitslaterne, wie man sie von
>>DB-Dampfloks oder auch der DB-V60 kennt. Am seitlichen Griff kann man
>>bei Bedarf eine rote Farbscheibe herunterschwenken.

> Wurden die roten Scheiben auch benutzt?
> Dann müsste man ja noch eine rote LED dazu einbauen, dafür ist aber kein
> Platz vorhanden...

Nur züge führen ein rotes schlusslicht. Wenn die Köf also auf die
strecke geht (etwa als lokzug zwecks überführung ins Aw), dann ist sie
ein zug und muss ein schlusssignal führen (rote laterne falls
darstellbar, sonst schlussscheibe).

Beim rangieren im bahnhof wird das rote licht nicht benötigt, denn eine
rangierfahrt gilt nicht als zug.

> Also ich habe immer nur das bekannte Rangiersignal gesehen bei dem eine
> untere ausgeschaltet war. Aber das waren nur V60 der DB und DR im
> Rangierbahnhof Wustermark.

Da gibt es wohl auch örtliche regelungen. Das ganze sollte auch
abschaltbar sein, denn am tag wird im allgemeinen nicht mit licht
rangiert (ausnahmen in sehr düsteren bahnhöfen könnte ich mir gut
vorstellen ....)

toni

Holger Hoffmann

unread,
May 26, 2004, 6:35:08 PM5/26/04
to
Hallo,

Armin Muehl wrote:

> Die DB-Loks hatten die normale Einheitslaterne, wie man sie von
> DB-Dampfloks oder auch der DB-V60 kennt. Am seitlichen Griff kann man
> bei Bedarf eine rote Farbscheibe herunterschwenken.

Habe eben mal in der Bedienungsanweisung der V60 nachgeschaut. Da steht nur
etwas von 25 Watt Signallampen und das jede Lampe einzeln einen Schalter
hat. Leider gibt die Bedienungsanweisung keine weitere Auskunft.
Wenn man bedenkt das 25 Watt recht wenig ist, muß man eigentlich gelbe LED's
einbauen und nicht so hell machen. Bei der V60 die ich gerade auf LED's
umgerüstet habe machen sich aber die weißen LED's sehr gut. Das Licht der
direkt eingebauten LED's sieht viel besser aus als das der Lichtleiter.
Aber vielleicht täusche ich mich dabei auch...

mfg, Holger Hoffmann

Holger Hoffmann

unread,
May 26, 2004, 6:40:20 PM5/26/04
to
Hallo,

tobias b köhler wrote:

> Da gibt es wohl auch örtliche regelungen. Das ganze sollte auch
> abschaltbar sein, denn am tag wird im allgemeinen nicht mit licht
> rangiert (ausnahmen in sehr düsteren bahnhöfen könnte ich mir gut
> vorstellen ....)

Neee, die habe ich Nachts so gesehen, Treibe mich auch Nachts mit dem Farrad
und der Kamera bewaffnet rum...
Nächtliche stimmung ist einmalig, die muß man erstmal auf die Anlage
bringen...

mfg, Holger Hoffmann

Peter Wagner

unread,
May 26, 2004, 6:50:15 PM5/26/04
to
(news:c9351c$sp0$06$1...@news.t-online.com)
Holger Hoffmann schrieb:

> Hmmm, wenn ich das wüßte...
> Gibt es irgendwo einen Schaltplan damit man vergleichen kann?

Vergleiche mal Gehäuse und Pinbelegung:
http://www.semiconductors.philips.com/acrobat/datasheets/BST82-03.pdf

Peter Wagner

unread,
May 26, 2004, 6:53:19 PM5/26/04
to

Peter Wagner

unread,
May 26, 2004, 6:57:49 PM5/26/04
to
(news:c9351c$sp0$06$1...@news.t-online.com)
Holger Hoffmann schrieb:

>>> ja schon das SMD IC ".02N/"

>> O2 BST82 Philips SOT23 n-ch mosfet 80V 175mA

Sorry der ist es nicht. Hab grade einen LE077XF raus
gekramt, da ist der .02N auch drauf. Ist ein 6poliges
MiniSO gehäuse und AFAIK ein NPN Doppeltransistor.
Eher sowas wie BC847S.

Peter Wagner

unread,
May 26, 2004, 7:35:58 PM5/26/04
to
(news:c932jc$k6t$02$1...@news.t-online.com)
Holger Hoffmann schrieb:

Hallo, noch ein Versuch...

> SMD IC ".02N/"

Wie wärs damit:

Doppel P-FET der Fa. Fairchild
Type FDG6302P, Gehäuse SC70-6, Markierung ".02"
25 V, 140 mA Dauerstrom, 400 mA Peak
http://www.fairchildsemi.com/ds/FD%2FFDG6302P.pdf

Jens Ullmann

unread,
May 26, 2004, 8:39:54 PM5/26/04
to
Moin, moin

Peter Wagner wrote:

>
>>SMD IC ".02N/"
>
>
> Wie wärs damit:
>
> Doppel P-FET der Fa. Fairchild
> Type FDG6302P, Gehäuse SC70-6, Markierung ".02"
> 25 V, 140 mA Dauerstrom, 400 mA Peak
> http://www.fairchildsemi.com/ds/FD%2FFDG6302P.pdf

Ich biete (ohne Gewähr) NDC7002:

http://www.fairchildsemi.com/ds/ND/NDC7002N.pdf
und
http://www.fairchildsemi.com/TopMarkSearch/opn_all.jsp?stat=NDC7002N

Ach ja und Dr. König erwähnt das gute Stück auch auf seinen Seiten zum
Wikinger Dekoder:

http://home.arcor.de/dr.koenig/digital/wiking.htm

Gruss Jens

Rainer Wagenknecht

unread,
May 27, 2004, 2:31:47 AM5/27/04
to
> .... Bei der V60 die ich gerade auf LED's

> umgerüstet habe machen sich aber die weißen LED's sehr gut. Das Licht der
> direkt eingebauten LED's sieht viel besser aus als das der Lichtleiter.
> Aber vielleicht täusche ich mich dabei auch...

Hallo Holger,

da würde ich mich auch gerne mal davon überzeugen - gibt's irgendwo Bilder
von Deinen Umbauten ;-)

Wie hast Du das mit den SMD-LED's hingepfriemelt? Die 0603'er sind ja
wirklich winzig.
Wie kommt das mit der Farbe der LED's (weiss - blauweiss oder gelb)?

@all
Was ist momentan eigentlich der Stand der Dinge, was warmweisse (goldweisse)
LED's - besonders in SMD-Bauweise (1203 0803 0603) betrifft?
Wo gibbs sowas zu vernünftigen Preisen? (Vielleicht kann man ja auch zu
mehreren ne Rolle nehmen)


Fragt sich ganz interessiert
Rainer
( Viele Grüsse )


Rainer Wagenknecht

unread,
May 27, 2004, 3:02:19 AM5/27/04
to
Hallo zusammen,

mit Schrecken habe ich festgestellt, dass meine Preiserleins dem erhöhten
Unfallrisiko beim Aussteigen aus meinen Roco 3-Achser-Umbauwagen ausgesetzt
sind, da sich inzwischen die seinerzeit montierten Griffstangen (fast) von
selbst lösen.

Einige dieser Griffstangen sind offensichtlich von sog.
eisenbahninteressierten Vertretern der Preiserleins widerreichtlich
demontiert und mitgenommen worden. Jedenfalls sind die Griffe nicht mehr
aufzufinden.
Mit Entsetzen wurde im AW festgestellt, dass keine Ersatzgriffe mehr
vorrätig sind.
Die Wagen wurden daher vorerst aus dem Verkehr gezogen ;-)

Frage daher:
1. Kann mir jemand die Roco-Erasatzteil-Nummer dieser Griffstangen nennen,
damit ich diese nachbestellen kann? Ich denke, dass bei den neueren Wagen
inzwischen eine entsprechende Info beiliegt. Meine sind schon älter- damals
gab's keine Infos bzgl. der Griffstangen dazu.

2. Gibt es eine Alternative zu den Roco-Griffstangen? (Hab bei z.B. Weinert
nix gefunden)

3. Wie habt Ihr dieserart Zurüstteile befestigt? Soweit ich mich erinnern
kann, hatte ich seinerzeit Sekundenkleber verwendet.

Gruss aus dem AW
Rainer


Rainer Wagenknecht

unread,
May 27, 2004, 3:30:52 AM5/27/04
to

Holger Hoffmann

unread,
May 27, 2004, 3:38:12 AM5/27/04
to
Hallo,

Jens Ullmann wrote:
> Ich biete (ohne Gewähr) NDC7002:

Hmmm, sieht auf den ersten Blick gut aus...
Die Anschlüsse scheinen erstmal zu stimmen, muß ich mit dem Oszi mal richtig
nachschauen..

Da steht etwas von 1. Zeile und 2. Zeile, auf dem IC ist aber nur 1 Zeile...



> Ach ja und Dr. König erwähnt das gute Stück auch auf seinen Seiten zum
> Wikinger Dekoder:
>
> http://home.arcor.de/dr.koenig/digital/wiking.htm

Ist mal wieder eine Seite die ich mit Linux nicht sehen kann. Da wird der
Text von schwarz überlagert...
Hat mal wieder einer nur für Microsoft geschrieben...

mfg, Holger Hoffmann

Holger Hoffmann

unread,
May 27, 2004, 3:42:18 AM5/27/04
to
Hallo,

Peter Wagner wrote:

> (news:c9351c$sp0$06$1...@news.t-online.com)
> Holger Hoffmann schrieb:
>
>>>> ja schon das SMD IC ".02N/"
>
>>> O2 BST82 Philips SOT23 n-ch mosfet 80V 175mA
>
> Sorry der ist es nicht. Hab grade einen LE077XF raus
> gekramt, da ist der .02N auch drauf. Ist ein 6poliges
> MiniSO gehäuse und AFAIK ein NPN Doppeltransistor.
> Eher sowas wie BC847S.

Na dann brauche ich den defekten Kanal ja nur durch einen aufgesetzten bc8xx
Transistor erstzen...
Mal sehen was meine SMD Transistorenbox hergibt...

mfg, Holger Hoffmann

Holger Hoffmann

unread,
May 27, 2004, 3:52:58 AM5/27/04
to
Hallo,

Rainer Wagenknecht wrote:

> da würde ich mich auch gerne mal davon überzeugen - gibt's irgendwo Bilder
> von Deinen Umbauten ;-)

Leider nicht mehr...
Hatte vor ein paar Wochen einen Servercrash. Eine Festplatte hat sich im
Server verabschiedet, da lag auch meine Homepage drauf die ich ja von zu
Hause aus betrieben habe weil ich fast 1 GB an Bildern Online hatte.
Bin gerade dabei die wieder aufzubauen, kann ja mal sehen das ich heute den
Server wieder Provisorisch starte und ein paar Bilder Online bringe.
Leider sind die Bilder meiner Digitalkamera der letzten 4 Monate weg, die
hatte ich noch nicht auf CD gebrannt...



> Wie hast Du das mit den SMD-LED's hingepfriemelt? Die 0603'er sind ja
> wirklich winzig.
> Wie kommt das mit der Farbe der LED's (weiss - blauweiss oder gelb)?

An den kanten 0,25mm Kupferlackdraht anlöten. Das ganze dann an der stelle
mit Uhu Klar festkleben. Bei der V60 den Lichtleiter entfernen bis auf den
außen herraus stehenden Kopf. Im Lichtleiterkanal den Draht verlegen.
Den Kupferlackdraht sieht man auch so gut wie nicht. Habe im Führerstand
oben eine LED befestigt als Führerstandsbeleuchtung die mit F1 aktiviert
werden kann. Die hat aber einen größeren Widerstand bekommen damit sie
nicht so hell wird. Ist ja nur eine 40 Watt Lampe beim Original

mfg, Holger Hoffmann

Michael Simon

unread,
May 27, 2004, 3:52:44 AM5/27/04
to
On Wed, 26 May 2004 22:18:52 GMT, tobias b köhler <t...@uncia.de>
wrote:

>Nur züge führen ein rotes schlusslicht. Wenn die Köf also auf die
>strecke geht (etwa als lokzug zwecks überführung ins Aw), dann ist sie
>ein zug und muss ein schlusssignal führen (rote laterne falls
>darstellbar, sonst schlussscheibe).
>
>Beim rangieren im bahnhof wird das rote licht nicht benötigt, denn eine
>rangierfahrt gilt nicht als zug.

Danke für die Info.

Vorgestern nachmittags befand ich mich nämlich am Franz-Josefs-Bahnhof
in Wien-Alsergrund, um mir ein paar Modellbahnzeitschriften zu
besorgen. Da ich schon mal dort war, warf ich auch gleich einen Blick
auf die Bahnsteige und fand eine Garnitur von "meinem" 4010er Triebzug
(fünfteilig) vor, die Lok bei den Prellböcken.

Da mußte ich natürlich hin, um ein wenig zu schnüffeln. Kaum war ich
an der Lok, bekam ich auch gleich das Spektakel einer Abfahrt
vorgeführt. Das Geräusch, welches die Maschine dabei macht, ist recht
ruhig und undifferenziert. Untypisch und schwer zuzuordnen wie bei
fast allen E-Loks. Leider hatte ich kein Aufnahmegerät dabei. Am
deutlichsten waren noch ein paar Schalter oder Schütze zu vernehmen,
die in unregelmäßigen Abständen leise schnalzten.

Doch zu meinem Schreck erkannte ich dann: Weißes
Dreilicht-Spitzensignal HINTEN! Kennen die ihre Vorschriften nicht?

Nun bin ich schlauer. Der Zug war leer (keine Zielanzeige am
Bahnsteig), es war offenbar eine Rangierfahrt, der Triebzug wurde vom
Bahnsteig abgezogen.

>Da gibt es wohl auch örtliche regelungen. Das ganze sollte auch
>abschaltbar sein, denn am tag wird im allgemeinen nicht mit licht
>rangiert (ausnahmen in sehr düsteren bahnhöfen könnte ich mir gut
>vorstellen ....)

Der F.J.-Bhf ist außerdem ein solch düsterer Bahnhof.

Harald Jahn, www.tramway.at

unread,
May 27, 2004, 3:55:39 AM5/27/04
to
> 3. Wie habt Ihr dieserart Zurüstteile befestigt? Soweit ich mich
> erinnern kann, hatte ich seinerzeit Sekundenkleber verwendet.

Methylenchlorid - Im Chemiegroßhandel für einige Euro zu bekommen, mit
einem Liter kommt man ewig aus, wenn man es in einer Glasflasche aufbewahrt.
Es ist nämlich sehr flüchtig und diffundiert durch Kunststoffflaschen; wenn
man sich für die ersten Tests nicht gleich eine teure Glasflasche mit
geschliffenem Verschluss leisten möchte, sollte man es daher nicht gerade im
Schlafzimmer aufbewahren. Die Glasflaschen gibts auch im Chemiebedarf. Beim
Kleben reicht ein Tropfen, der dann zwischen die Bauteile rinnt
(Kapillarwirkung). Das Material wird angelöst, mit etwas mehr Met. kann man
auch Holz mit Plexi verkleben, allerdings natürlich nicht so stabil; es
reicht aber, um zB Plexi flächig mit Furnieren zu beschichten.


--
Harald A. Jahn
www.tramway.at/modellbau

Will Berghoff

unread,
May 27, 2004, 4:08:10 AM5/27/04
to
Rainer Wagenknecht wrote:
> Frage daher:
> 1. Kann mir jemand die Roco-Erasatzteil-Nummer dieser Griffstangen
> nennen, damit ich diese nachbestellen kann? Ich denke, dass bei den
> neueren Wagen inzwischen eine entsprechende Info beiliegt. Meine sind
> schon älter- damals gab's keine Infos bzgl. der Griffstangen dazu.

Habe deswegen reichlich hier liegen, sende Freiumschlag, Adresse per PM
anfragen.

> 2. Gibt es eine Alternative zu den Roco-Griffstangen? (Hab bei z.B.
> Weinert nix gefunden)

Weinert hat gegossene Griffstangen für 3yge und 4yge mit Bohrschablone. Auch
sehr schöne Tritte gibt es dort.

> 3. Wie habt Ihr dieserart Zurüstteile befestigt? Soweit ich mich
> erinnern kann, hatte ich seinerzeit Sekundenkleber verwendet.

Habe 1974 elastischen Keber genommen. Vorteil: heute lassen sich die
Griffstangen bestens ohne Lackschaden abnehmen und gegen die auch nicht
richtig an der Kante positionierbaren Weinert-Griffstangen tauschen.

Übrigens sind die Roco-Griffstangen so leicht, dass dein Preiserlein keinen
anhaltenden Schaden genommen haben dürfte. Er simuliert nur, schick ihn
wieder arbeiten :-)

Gruß
Will

Stefan Wiest

unread,
May 27, 2004, 4:09:32 AM5/27/04
to
Hallo Holger,

Holger Hoffmann wrote:
> Jens Ullmann wrote:
> > Ich biete (ohne Gewähr) NDC7002:
>
> Hmmm, sieht auf den ersten Blick gut aus...
> Die Anschlüsse scheinen erstmal zu stimmen, muß ich mit dem Oszi mal richtig
> nachschauen..

Beim LE1025 sinds tatsächlich die NDC7002, habe ich auch schon
repariert, ich habe auch noch ca. 80 Stück zuhause, bei Interesse bitte
PM.

Beim LE1035 sinds andere, welche aber symmetrische Anschlussbelegung
haben. A/C und B/D sind jeweils im einem Transisitor. Ist B kaputt,
lässt sich das einfach durch Drehen des Transisitors reparieren, danach
ist dann halt D kaputt, wird aber wahrscheinlich seltener gebraucht.
Beim NDC7002 geht das natürlich nicht.

Viele Grüsse,
Stefan

Stefan Wiest

unread,
May 27, 2004, 4:24:35 AM5/27/04
to
Hallo Rainer,

> 2. Gibt es eine Alternative zu den Roco-Griffstangen? (Hab bei z.B. Weinert
> nix gefunden)

Von Weinert wäre das 9530 (4 Stück) oder 9532 (16 Stück), jeweils mit
Bohrschablone.
Die Griffstangen aus vernickeltem Messingguss werden nicht wie die
Roco-Originale stumpf aufgeklebt, sondern in Bohrungen gesteckt und mit
Sekundenkleber fixiert.

Die 9531 sind etwas länger als die 9530/9532. Die Roco-Stangen sind
eigentlich etwas zu kurz. Herr Weinert hat dann aber die Messingstangen
aber doch genauso lang gefertigt, damit die Bohrlöcher die eventuell
vorhandenen Klebstoffflecken treffen.
Wie lange die wirklich sein müssten wissen andere sicher besser als ich.

> 3. Wie habt Ihr dieserart Zurüstteile befestigt? Soweit ich mich erinnern
> kann, hatte ich seinerzeit Sekundenkleber verwendet.

Roco-Griffstangen - noch nie, siehe oben.

Viele Grüsse,
Stefan

Rainer Wagenknecht

unread,
May 27, 2004, 5:13:32 AM5/27/04
to
Hallo Will,

> Habe deswegen reichlich hier liegen, sende Freiumschlag, Adresse per PM
> anfragen.

Danke für das Angebot.
Ne ET-Nummer hast Du nicht zufällig?

> Weinert hat gegossene Griffstangen für 3yge und 4yge mit Bohrschablone.
Auch
> sehr schöne Tritte gibt es dort.

Das hört sich doch schon besser an.
Werde meine erblindeten Glotzknöpfe wohl mal sauberreiben und nochmal bei
Weinert suchen.

> Habe 1974 elastischen Keber genommen.

Welchen 'elastischen' Kleber könntest Du denn für 2004 empfehlen?

> Übrigens sind die Roco-Griffstangen so leicht, dass dein Preiserlein
keinen
> anhaltenden Schaden genommen haben dürfte. Er simuliert nur, schick ihn
> wieder arbeiten :-)

Dacht' ich's mir doch gleich. Dieser Simulant. Ich werde ihn in's Bergwerk
schicken ;-)

Viele Grüsse
Rainer


Will Berghoff

unread,
May 27, 2004, 6:12:38 AM5/27/04
to
Rainer Wagenknecht wrote:
> Hallo Will,
>
>> Habe deswegen reichlich hier liegen, sende Freiumschlag, Adresse per
>> PM anfragen.
>
> Danke für das Angebot.
> Ne ET-Nummer hast Du nicht zufällig?

[X] Du kennst Rocos heutige Ersatzteilpreise nicht

Ich habe nur die Nummer aus 1975, da waren die Tütchen als normales Produkt
(Zuglaufschilder und Griffstangen) im Roco-Katalog. Damals habe ich mich
eingedeckt für DM 1,- je Tüte.

>> Habe 1974 elastischen Keber genommen.
>
> Welchen 'elastischen' Kleber könntest Du denn für 2004 empfehlen?

Uhu Alleskleber war es damals. Pattex geht auch, vorsichtig mit einer Nadel
dosiert.

Gruß
Will

Eric Wick

unread,
May 27, 2004, 9:00:49 AM5/27/04
to
"Rainer Wagenknecht" <blu...@hotmail.com> wrote:

> 2. Gibt es eine Alternative zu den Roco-Griffstangen? (Hab bei z.B.
> Weinert nix gefunden)

Bemo Griffstangen? Die sind aus geschwärztem Stahl, existieren in vielen
Längen aber es gibt keine Komplettliste.

> 3. Wie habt Ihr dieserart Zurüstteile befestigt? Soweit ich mich
> erinnern kann, hatte ich seinerzeit Sekundenkleber verwendet.

Dito hier, meist ist aber Farbe in den Bohrlöchern und so fällt die
Stange mitsamt Klebepfropf und Farbe irgendwann aus dem Loch heraus:-/
In einem Laden wurde mir Weissleim empfohlen, hmmm?

Bye Eric
--
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Helmut Gaishauser

unread,
May 27, 2004, 11:43:14 AM5/27/04
to
Tobias Meyer schrub am 26 Mai 2004:

>> Damit das gut aussieht, sollte man auf goldweisse LED zurückgreifen.
>
Goldweiß ist ja eigentlich ein schon ein Oxymoron.

> Deren Kennlinie das Maximum im ultravioletten Bereich hat.
> Also vorsicht damit - die Dinger sind heller, als man sieht.
>
Geil. Damit haben die Preiserleins eine gratis Höhensonne.
Paß nur auf dass dann nicht im Preiser-Kurier von zunehmenden
Kunststoffkrebsfällen geschrieben wird... ;)

cheers
hELMUT
--
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X No HTML in
/ \ email & news

Will Berghoff

unread,
May 27, 2004, 12:06:56 PM5/27/04
to
Eric Wick wrote:
>> 3. Wie habt Ihr dieserart Zurüstteile befestigt? Soweit ich mich
>> erinnern kann, hatte ich seinerzeit Sekundenkleber verwendet.
>
> Dito hier, meist ist aber Farbe in den Bohrlöchern und so fällt die
> Stange mitsamt Klebepfropf und Farbe irgendwann aus dem Loch heraus:-/
> In einem Laden wurde mir Weissleim empfohlen, hmmm?

Die fraglichen Griffstangen haben keine Lochfixierung, sondern werden plan
auf den Lack geklebt (ursprünglich waren die Wagen nicht lackiert, da hielt
das).

Gruß
Will

Holger Hoffmann

unread,
May 27, 2004, 1:27:17 PM5/27/04
to
Hallo,

Rainer Wagenknecht wrote:

> da würde ich mich auch gerne mal davon überzeugen - gibt's irgendwo Bilder
> von Deinen Umbauten ;-)

Habe eben mal ein paar Bilder unter:
http://www.modellbahn-bastler.de/modellbahn/umbauten/lokv60/allgemein.html
Online gestellt.
Dabei auch ein Bild des Innenlebens der Lampe vorne. Ist mir ja wirklich
gelungen wenn man bedenk wie winzig dies ja in wirklichkeit ist. Ich löte
ja schon mit einer 3 Dioptren Lupenleuchte, dies ist mir aber zu wenig.
Habe mal 1 Monat bei einem Höhrgerätehersteller unterm Mikroskop gelötet,
nie wieder!
Die Lok selber ist noch nicht fertig weil der Decoder kaputt ging. Die Roco
Lampe die drinne ist ist durchgebrannt und hat den Decoder Ausgang B
zerhauen.

> Wie hast Du das mit den SMD-LED's hingepfriemelt? Die 0603'er sind ja
> wirklich winzig.

Ganz einfach:
SMD LED auf Isolierband festkleben
2 Kupferlackdrähte von 0,25mm Durchmesser vorverzinnen
SMD Lötspitze kurz an Draht halten und auf LED drücken
Lötspitze in die richtung wegziehen in der eine Nase liegen darf
zu große Nase kurz erwärmen und entfernen
SMD LED vom Klebeband entfernen
mechanische Stabilität der lötungen testen
mit Lupe Lötungen ansehen
fertig

Durch das Isolierband bleibt diese winzige SMD LED liegen.

> Wie kommt das mit der Farbe der LED's (weiss - blauweiss oder gelb)?

Wie man auf den Fotos sehen kann, so gut wie kein blaustich, besser als
gelbe LEDs, aber das ist meine meinung und kann anderen abweichen...

mfg,
Holger Hoffmann
www.modellbahn-bastler.de

Michael Simon

unread,
May 27, 2004, 3:04:14 PM5/27/04
to
On Thu, 27 May 2004 19:27:17 +0200, Holger Hoffmann
<holger.hoff...@t-online.de> wrote:

>Habe eben mal ein paar Bilder unter:
>http://www.modellbahn-bastler.de/modellbahn/umbauten/lokv60/allgemein.html
>Online gestellt.
>Dabei auch ein Bild des Innenlebens der Lampe vorne. Ist mir ja wirklich
>gelungen wenn man bedenk wie winzig dies ja in wirklichkeit ist. Ich löte
>ja schon mit einer 3 Dioptren Lupenleuchte, dies ist mir aber zu wenig.

Gutes Licht ist wichtig, dann schaffe ich es (dank leichter
Kurzsichtigkeit unter 2 Dioptrien) ohne Lupe. Habe eben 50 von den
SMD-LEDs an die dünnsten Litzenkabel gelötet. Flurschaden: 2 Stück.

>> Wie hast Du das mit den SMD-LED's hingepfriemelt? Die 0603'er sind ja
>> wirklich winzig.
>
>Ganz einfach:
>SMD LED auf Isolierband festkleben

Damit habe ich nicht die besten Erfahrungen gemacht. Das Teil erwärmt
sich, so kurz du auch nur lötest, und der Klebstoff verpickt dir
entweder die Leuchtfläche oder eine Kontaktfläche, je nachdem, wo du
die LED anklebst. Erwärmter Klebstoff ist mühsam zu entfernen.

Bei mir liegt die LED frei auf einer weißen Karton-Unterlage. Und zwar
noch dazu auf einer Schmalseite, weil ich dort (natürlich auf der
gegenüberliegenden Seite) am liebsten die Drähte befestige, soferne
der etwas größere Platzbedarf bei der späteren Montage oder dem Einbau
vorhanden ist. Man muß nur aufpassen, daß die LED (vor allem beim
Anlöten des ersten Kabels, weil sie da fast noch kein Gewicht hat)
nicht am Lötkolben klebenbleibt (was mir leider zwei Mal passierte).

>> Wie kommt das mit der Farbe der LED's (weiss - blauweiss oder gelb)?
>
>Wie man auf den Fotos sehen kann, so gut wie kein blaustich, besser als
>gelbe LEDs, aber das ist meine meinung und kann anderen abweichen...

Mit einem hell-gelben oder -orangen Filzstift oder Marker kurz auf die
Leuchtfläche tupfen, falls LED zu bläulich. Nicht zuviel oder zu
dunkel, weil dieser Farbfilter Lichtintensität wegnimmt.

Andreas Priebe

unread,
May 27, 2004, 3:23:32 PM5/27/04
to
Will Berghoff wrote:

> Uhu Alleskleber war es damals. Pattex geht auch, vorsichtig mit einer Nadel
> dosiert.

Ich hab neulich sehr erfolgreich faule Preiserleins mit Fixogum auf
ihren Sitzen befestigt.

Vielleicht geht das auch für Griffstangen.

Michael Simon

unread,
May 27, 2004, 3:27:28 PM5/27/04
to
On 27 May 2004 15:43:14 GMT, Helmut Gaishauser <6ofe...@web.de>
wrote:

>Tobias Meyer schrub am 26 Mai 2004:
>
>>> Damit das gut aussieht, sollte man auf goldweisse LED zurückgreifen.
>>
>Goldweiß ist ja eigentlich ein schon ein Oxymoron.

Dann drücken wir es eher meßtechnisch aus:

Die neuen, "superweißen" und relativ teuren (ca. ein Euro pro Stück)
SMD-LEDs haben eine Farbtemperatur von 5.000 bis 6.000 Kelvin, das
entspricht ziemlich genau der von Tageslicht bei Wolken oder
hochstehender Sonne (Mittag), oder der von Blitzgeräten oder
HMI-Lampen. Mit Gelbfiltern können solche Leuchten auf Kunstlicht
verändert werden.

Höhere Kelvinzahl = Richtung Ultraviolett
Niedrige Kelvinzahl = Richtung Infrarot

Leichtmittel mit weißglühendem Draht (Glühbirnen) haben etwa 2.000 bis
3.000 Kelvin (Kunstlicht), die gelben LEDs noch weniger. Solche
Leuchten können mit Blaufiltern auf Tageslicht getrimmt werden. Wenn
man also eine solche Glühbirne neben eine weiße LED legt, wirkt die
Glühbirne rötlich und die LED bläulich.

Was es also noch nicht gibt, sind "richtige" Kunstlicht-LEDs.

Armin Muehl

unread,
May 27, 2004, 4:27:18 PM5/27/04
to
On Thu, 27 May 2004 19:27:17 +0200, Holger Hoffmann
<holger.hoff...@t-online.de> wrote:

>Dabei auch ein Bild des Innenlebens der Lampe vorne. Ist mir ja wirklich
>gelungen wenn man bedenk wie winzig dies ja in wirklichkeit ist.

So ist das ja harmlos :-)
Interessant wird es, wenn man das in einer Weinert-Loklaterne einbaut.


> Ich löte
>ja schon mit einer 3 Dioptren Lupenleuchte, dies ist mir aber zu wenig.
>Habe mal 1 Monat bei einem Höhrgerätehersteller unterm Mikroskop gelötet,
>nie wieder!

Wieso?
Mit dem Mikroskop kann man das sehr gut machen, sofern Einstellung und
Beleuchtung stimmen.


>Die Lok selber ist noch nicht fertig weil der Decoder kaputt ging. Die Roco
>Lampe die drinne ist ist durchgebrannt und hat den Decoder Ausgang B
>zerhauen.

Schick den Decoder zu Lenz. Die reparieren solche Defekte.


>Ganz einfach:
>SMD LED auf Isolierband festkleben

Doppelklebeband ist noch besser. Ebenfalls gut geeigent ist Knetgummi.
Damit habe ich waehrend meiner Zeit als Hoergeraeteelektroniker die
Teile fixiert.


>2 Kupferlackdrähte von 0,25mm Durchmesser vorverzinnen
>SMD Lötspitze kurz an Draht halten und auf LED drücken

Teilweise muss man die Loetflaechen der LED ebenfalls vorher
verzinnen, aber bitte nur sehr kurz.


>Lötspitze in die richtung wegziehen in der eine Nase liegen darf
>zu große Nase kurz erwärmen und entfernen
>SMD LED vom Klebeband entfernen
>mechanische Stabilität der lötungen testen
>mit Lupe Lötungen ansehen
>fertig

Testen, aber mit Vorwiderstand. Bei meinen Wartezeichen die 0603 als
Ra12 bekommen habe, fehlte der bloederweise bei einem Test der
Widerstand einen LED, sodass es rauchte. Grmmpfff.


>> Wie kommt das mit der Farbe der LED's (weiss - blauweiss oder gelb)?
>
>Wie man auf den Fotos sehen kann, so gut wie kein blaustich, besser als
>gelbe LEDs, aber das ist meine meinung und kann anderen abweichen...

Beim Vorbild sind es Gluehlampen. So ganz exakt passen die weissen LED
daher meistens nicht. aber mit etwas oranger oder rosa Farbe kann man
das abtoenen. Das sollte transparente Farbe sein, damit noch genug
Licht durchkommt.

Man sollte uebrigens die LED nicht mit zu wenig Strom betreiben, um
sie abzudunkeln. Dann wird der Blauanteil deutlich groesser. Besser
ist es die LED mit Dimmfunktion des Decoders dunkler zu machen.

Armin

--
Armin Muehl

http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Museumsstellwerk Rheine e.V.)

Holger Hoffmann

unread,
May 27, 2004, 4:08:36 PM5/27/04
to
Hallo,

Armin Muehl wrote:

> So ist das ja harmlos :-)
> Interessant wird es, wenn man das in einer Weinert-Loklaterne einbaut.

Ist die kleiner als die Laternen der Brawa Köf II?
Da werden die nächsten eingebaut...

>> Ich löte
>>ja schon mit einer 3 Dioptren Lupenleuchte, dies ist mir aber zu wenig.
>>Habe mal 1 Monat bei einem Höhrgerätehersteller unterm Mikroskop gelötet,
>>nie wieder!
>
> Wieso?
> Mit dem Mikroskop kann man das sehr gut machen, sofern Einstellung und
> Beleuchtung stimmen.

Mal 8 Stunden darunter gelötet?
In der Abteilung hat es keiner länger als 6 Monate ausgehalten. Ich hatte
danach immer Kopfschmerzen, und wollte selbst kein Fernsehen mehr schauen.



> Beim Vorbild sind es Gluehlampen. So ganz exakt passen die weissen LED
> daher meistens nicht. aber mit etwas oranger oder rosa Farbe kann man
> das abtoenen. Das sollte transparente Farbe sein, damit noch genug
> Licht durchkommt.

Das sollte ich mal ausprobieren, Textmarker währe wohl ein gute Wahl.



> Man sollte uebrigens die LED nicht mit zu wenig Strom betreiben, um
> sie abzudunkeln. Dann wird der Blauanteil deutlich groesser.

Kenne ich, habe eine LED Schlüsselanhängertaschenlampe mit einer Superhellen
weißen LED. Wenn die Batterie langsam leer wird, wird das Licht immer
blauer...
Experimentiere gerade mit Superhellen weißen LEDs als Farradlicht. Die
werden extrem schnell blau wenn die Werte nicht stimmen.

> Besser ist es die LED mit Dimmfunktion des Decoders dunkler zu machen.

Macht der Decoder eine Impulsbreitenregelung?
Dann würde ja immer die volle Spannung anliegen.

mfg,
Holger Hoffmann
www.modellbahn-bastler.de

Armin Muehl

unread,
May 27, 2004, 5:50:54 PM5/27/04
to
On Thu, 27 May 2004 22:08:36 +0200, Holger Hoffmann
<holger.hoff...@t-online.de> wrote:

>> Interessant wird es, wenn man das in einer Weinert-Loklaterne einbaut.
>
>Ist die kleiner als die Laternen der Brawa Köf II?
>Da werden die nächsten eingebaut...

Hinter einer Laterne wie bei der Roco V60 ist viel Platz...


>> Mit dem Mikroskop kann man das sehr gut machen, sofern Einstellung und
>> Beleuchtung stimmen.
>
>Mal 8 Stunden darunter gelötet?

Ja. Ich habe auch mal eine Zeit lang Hoergeraete repariert.


>In der Abteilung hat es keiner länger als 6 Monate ausgehalten. Ich hatte
>danach immer Kopfschmerzen, und wollte selbst kein Fernsehen mehr schauen.

Man muss halt das Mikroskop richtig einstellen. Vor allem muss man
anderen Kollegen etwas auf die Finger hauen, wenn die das wieder
verstellen.


>> Beim Vorbild sind es Gluehlampen. So ganz exakt passen die weissen LED
>> daher meistens nicht. aber mit etwas oranger oder rosa Farbe kann man
>> das abtoenen. Das sollte transparente Farbe sein, damit noch genug
>> Licht durchkommt.
>
>Das sollte ich mal ausprobieren, Textmarker währe wohl ein gute Wahl.

Eher Edding, wasserfest oder Transparentlacke, wie Revell 730 (gelb,
klar).


>> Besser ist es die LED mit Dimmfunktion des Decoders dunkler zu machen.
>
>Macht der Decoder eine Impulsbreitenregelung?
>Dann würde ja immer die volle Spannung anliegen.

So ist es. Bei vielen Decodern kann man dann noch einstellen, welche
Ausgaenge gedimmt werden. Das ist wichtig, wenn man noch andere LED an
weiteren Ausgaengen betreibt, wie beispielsweise die roten fuer das
Schlusslicht.

Holger Hoffmann

unread,
May 27, 2004, 6:08:21 PM5/27/04
to
Hallo,

Armin Muehl wrote:

> Hinter einer Laterne wie bei der Roco V60 ist viel Platz...

Auch bei den freistenden Laternen der Köf II?
Habe mir überlegt hinten einen Schlitz rein zu fräsen und darin die SMD LED
oder LED's einzulegen. Wenn das lackiert wird dürfte man nichts mehr sehen
bis auf die dünnen Drähte die nach unten gehen.
Mal sehen ob man nicht irgendwie eine rote dazu rücken an rücken
Bi-Parrallel einbauen kann. Dann würde auch weniger Licht rauskommen.

> Eher Edding, wasserfest oder Transparentlacke, wie Revell 730 (gelb,
> klar).

Gute Idee, sowas könnte ich da haben. Wer hat schon überblick über seine
Farbdosensammlung...

mfg,
Holger Hoffmann
www.modellbahn-bastler.de

Peter Wagner

unread,
May 27, 2004, 6:09:35 PM5/27/04
to
(news:2hkrmcF...@uni-berlin.de)
Jens Ullmann schrieb:

> http://www.fairchildsemi.com/ds/ND/NDC7002N.pdf

Wieder was gelernt. .02N, sozusagen ein "negierter" .02
aber mit anderer Pinbelegung. Was die Konstrukteure dazu
verleitet, werde ich nie verstehen....

--
SchöNe Grüße aus WieN,

Peter Wagner
Spur N, DCC. Mitglied des Modelleisenbahnclub "Die 160er"

Peter Wagner

unread,
May 27, 2004, 6:15:10 PM5/27/04
to
(news:c95hcp$p35$00$1...@news.t-online.com)
Holger Hoffmann schrieb:

> Das sollte ich mal ausprobieren, Textmarker währe wohl ein gute Wahl.

Hält aber i.d.R. nicht, besser ist permanenter Overheadstift oder Edding.

> Macht der Decoder eine Impulsbreitenregelung?

Ja. Wie sollte er sonst einen Schaltausgang "dimmen"?

> Dann würde ja immer die volle Spannung anliegen.

Man kann dann experimentieren, was besser ist: Grösserer Vorwiderstand
und grösserer Impulsbreite oder kleinerer Widerstand und kürzere Pulse.

Peter Wagner

unread,
May 27, 2004, 6:17:37 PM5/27/04
to
(news:c95oda$vv4$00$1...@news.t-online.com)
Holger Hoffmann schrieb:

> Mal sehen ob man nicht irgendwie eine rote dazu rücken an rücken

Aber nur eine mit farblosem Gehäuse, sonst verfärbt sich das Licht
der weißen LED durch rotes Reflexionslicht.

Martin Preuss

unread,
May 27, 2004, 8:40:39 PM5/27/04
to
"Will Berghoff" <real....@railforum.de> schrieb

[...]


> > Danke für das Angebot.
> > Ne ET-Nummer hast Du nicht zufällig?
>
> [X] Du kennst Rocos heutige Ersatzteilpreise nicht
>
> Ich habe nur die Nummer aus 1975, da waren die Tütchen als normales
Produkt
> (Zuglaufschilder und Griffstangen) im Roco-Katalog. Damals habe ich mich
> eingedeckt für DM 1,- je Tüte.


Lang ist's her...

Aktuelle Roco-Artikelnummer: 99216, nennt sich "Beutel für Umbauwagen" und
kostet z.B. bei Lokshop...

*tieflufthol*

... 4,60 Euro


Gruß
Martin

Peter Popp

unread,
May 28, 2004, 1:26:26 AM5/28/04
to
Am Thu, 27 May 2004 21:23:32 +0200 schrieb Andreas Priebe

Möglicherweise könnte der neue "Pattex Repair Extreme Power-Kleber"
geeignet sein, ansonsten empfehle ich immer farblosen
Silikonkautschuk,

meint
--

Peter Popp
email:peter...@arcor.de
Vorbild und Modell auf:
http://www.peter-popp.de/bahn/

Rainer Wagenknecht

unread,
May 28, 2004, 2:32:02 AM5/28/04
to
Hallo Holger,

> Habe eben mal ein paar Bilder unter:
> http://www.modellbahn-bastler.de/modellbahn/umbauten/lokv60/allgemein.html
> Online gestellt.

is ja schon genial. Soo winzelig.
Das mit dem Klebeband zum Festhalten der Mini-LED's ist mir schon klar.
Ein paar Fragen dazu hätt' ich aber noch...

Mit was lötest Du das?
Wieviel 0603'er gehen dabei (f)löten?
Wie behandelst Du die Lötstellen am Draht und der LED vor?
Gibt's bei den winz-SMD's irgendeinen Trick, die Durchlassrichtung ohne
Ausprobieren zu erkennen?

Gruss
Rainer...
...der bisher immer der Meinung war, 0603'er sind für seine zittrigen
grobmotorik Pratzen nix...
...sich aber wahrscheinlich wieder mal davon in der Praxis überzeigen muss
:-)


Rainer Wagenknecht

unread,
May 28, 2004, 2:40:42 AM5/28/04
to
Hi Martin,

danke für die ET-Nummer.

> kostet z.B. bei Lokshop...
> *tieflufthol*
> ... 4,60 Euro

hüst'l.....schluck....räusper....(OK - Will hatte mich ja gewarnt)

hmmm - vielleicht gehört da ja mittlerweile ein (Preiserlein-)Monteur gleich
mit dazu, der die Dinger dann bombenfest bohrt/schraubt/klebt/tackert ...
oder es ist ein Mega-Pack :-)

Weinert war mir schon immer sympathisch.

Gruss
Rainer


Michael Simon

unread,
May 28, 2004, 5:14:36 AM5/28/04
to
On Fri, 28 May 2004 08:32:02 +0200, "Rainer Wagenknecht"
<blu...@hotmail.com> wrote:

>is ja schon genial. Soo winzelig.
>Das mit dem Klebeband zum Festhalten der Mini-LED's ist mir schon klar.

Es ist nicht ideal, das Klebeband. Ich schrieb schon, warum.

Wenn Du sie schon irgendwie festklammern willst, dann nimm lieber eine
von diesen speziellen Federpinzetten, die prinzipiell "zu" sind (mir
fällt der Fachausdruck dafür gerade nicht ein).

>Gibt's bei den winz-SMD's irgendeinen Trick, die Durchlassrichtung ohne
>Ausprobieren zu erkennen?

Ja. Die sind markiert (eine Eckkante fehlt).

Tobias Meyer

unread,
May 28, 2004, 5:23:04 AM5/28/04
to
Michael Simon wrote:

> Wenn Du sie schon irgendwie festklammern willst, dann nimm lieber eine
> von diesen speziellen Federpinzetten, die prinzipiell "zu" sind (mir
> fällt der Fachausdruck dafür gerade nicht ein).

Kreuz- oder Lötpinzetten.

HTH
Tobi

--
http://www.bf-vln.de
(Um-) Baubeschreibungen,
Berichte von fremotreffen,
Infos über den Bahnhof Vier Linden.

Michael Simon

unread,
May 28, 2004, 5:26:25 AM5/28/04
to
On Fri, 28 May 2004 11:23:04 +0200, Tobias Meyer
<alle_mails_hierher...@nurfuerspam.de> wrote:

>> Wenn Du sie schon irgendwie festklammern willst, dann nimm lieber eine
>> von diesen speziellen Federpinzetten, die prinzipiell "zu" sind (mir
>> fällt der Fachausdruck dafür gerade nicht ein).
>
>Kreuz- oder Lötpinzetten.

Genau. Danke. Die halten die kleinen LEDs prima in jeder gewünschten
Lage, und man hat keine Sorgen mit erhitztem Klebstoff, den man von
den kleinen Lämpchen kaum mehr runterkriegt.

Martin Preuss

unread,
May 28, 2004, 5:37:39 AM5/28/04
to
"Rainer Wagenknecht" <blu...@hotmail.com> schrieb

[...]


> hmmm - vielleicht gehört da ja mittlerweile ein (Preiserlein-)Monteur
gleich
> mit dazu, der die Dinger dann bombenfest bohrt/schraubt/klebt/tackert ...
> oder es ist ein Mega-Pack :-)


Leider nein. Ich habe so ein Tütchen erst kürzlich bei meinem Händler als
Ersatzteil bestellt und gekauft (ebenfalls das Griffstangenproblem). Einzeln
gibt es die Griffstangen wohl gar nicht?

Inhalt: 15 Griffstangen, 3 Bögen Zuglaufschilder und 3 von diesen
riemenbetriebenen Generatorennachbildungen (war das so richtig?). Die
Artikelnummer war seltsamerweise von Hand geschrieben. Ich habe dann bei
Lokshop nachgeschaut und unter der genannten Nummer den "Beutel für
Umbauwagen" gefunden. Ob da nun mehr oder weniger drin ist, weiss ich nicht.

Vermutlich habe ich sogar noch mehr dafür bezahlt. Ging wohl im Gesamtbetrag
unter.


Gruß
Martin

Walter Lackermayr

unread,
May 28, 2004, 8:09:00 AM5/28/04
to
Wo gibts diese SMD LEDs und wie errechne ich entsprechende
Vorwiderstände für Anschluss an Uhlenbrok Decoder? habe bisher mit
Lichteitern rumgepfrimelt und dabei z. B. an Roco SBB Ee 3/3 die Zähne
ausgebissen....
Walter
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de


Will Berghoff

unread,
May 28, 2004, 7:03:50 AM5/28/04
to
Martin Preuss wrote:
> Leider nein. Ich habe so ein Tütchen erst kürzlich bei meinem Händler
> als Ersatzteil bestellt und gekauft (ebenfalls das
> Griffstangenproblem). Einzeln gibt es die Griffstangen wohl gar nicht?
>
> Inhalt: 15 Griffstangen, 3 Bögen Zuglaufschilder und 3 von diesen
> riemenbetriebenen Generatorennachbildungen (war das so richtig?).

Dann ist es ja nicht so teuer, denn es ist der 3fache Inhalt der früheren
Tüte zuzüglich der Generatoren für die Preussen und die Schwanenhälse. Und
die Generatoren kannman immer brauchen...

Gruß
Will

Arnold Huebsch

unread,
May 28, 2004, 7:08:31 AM5/28/04
to
Walter Lackermayr wrote:
> Wo gibts diese SMD LEDs und wie errechne ich entsprechende
> Vorwiderstände für Anschluss an Uhlenbrok Decoder? habe bisher mit
> Lichteitern rumgepfrimelt und dabei z. B. an Roco SBB Ee 3/3 die Zähne
> ausgebissen....

Vorwiderstände: R = U/I
weiße LED braucht 3V in Serie 3 Stück daher 9V bei 16V Gleisspannung und
10mA brauchst etwa 700Ohm. Da das ganze aber graue Theorie ist spiel' Dich
mit Widerstandswerten von 500Ohm bis 2K um Helligkeit und Farbe, die sich
mit dem Strom leicht verändert, zu erkunden. Um besonders warmes weiß zu
bekommen empfehle ich orangen Edding Permanentfilzstift. Einfach drüber
fahren und das war's.

Die Helligkeit stell' ich lieber mittels PWM vom Decoder her ein, da man das
dann jederzeit auch noch abändern kann ohne herumlöten zu müssen, falls man
die Meinung ändert. Weiters ändert sich dann dabei dei Farbtemparatur nicht.

Ääm will nicht spammen aber wenn Du schon fragst ich hab' SMD LEDs um einen
Euro das Stück, shop http://amw.huebsch.at
--
|[#]| . \=/ Arnold Hübsch
|[_]|--/^\--H<| http://www.huebsch.at/train
|_ _________ \ http://amw.huebsch.at
_o (x)-(x)-/oo\\___ http://www.waschzettel.at


Armin Muehl

unread,
May 28, 2004, 8:26:44 AM5/28/04
to
On Fri, 28 May 2004 00:09:35 +0200, "Peter Wagner" <ps...@hotmail.com>
wrote:

>Wieder was gelernt. .02N, sozusagen ein "negierter" .02
>aber mit anderer Pinbelegung. Was die Konstrukteure dazu
>verleitet, werde ich nie verstehen....

SMD-Halbleiter mit verdrehten Anschlussbelegungen sind nicht
ungewoehnlich. Damit wird das routen der Platine deutlich leichter.

Armin Muehl

unread,
May 28, 2004, 8:26:46 AM5/28/04
to
On Fri, 28 May 2004 11:14:36 +0200, Michael Simon <mi...@gmx.net>
wrote:

>>is ja schon genial. Soo winzelig.
>>Das mit dem Klebeband zum Festhalten der Mini-LED's ist mir schon klar.
>
>Es ist nicht ideal, das Klebeband. Ich schrieb schon, warum.

Kauf ordentliches Klebeband und nicht dne billigsten Mist. Dann
bekommt man die Reste auch wieder problemlos ab.
Bei Klebeband ist Geiz nicht geil.


>>Gibt's bei den winz-SMD's irgendeinen Trick, die Durchlassrichtung ohne
>>Ausprobieren zu erkennen?
>
>Ja. Die sind markiert (eine Eckkante fehlt).

Ja? Das gilt fuer die Topside-LED.
0603 haben ueblicherweise eine Farbmarkierung auf der Unterseite. Aber
leider ist das nicht genormt.

Michael Simon

unread,
May 28, 2004, 8:40:02 AM5/28/04
to
On Fri, 28 May 2004 12:26:46 GMT, armin...@gmx.de (Armin Muehl)
wrote:

>Kauf ordentliches Klebeband und nicht dne billigsten Mist. Dann
>bekommt man die Reste auch wieder problemlos ab.
>Bei Klebeband ist Geiz nicht geil.

Ich habe es mit vier oder fünf Klebebändern unterschiedlicher
Hersteller und Preiskategorien probiert, doppelseitig beschichtet oder
nicht: Überall dasselbe. Der Klebstoff bäckt an der LED fest, sobald
diese erhitzt wird. Manchmal vermischt er sich auch noch mit dem
Kunststoffträgermaterial des Tapes. Das Herunterkletzeln dieses Drecks
von den winzigen Dingern ist eine äußerst umständliche und
zeitraubende Sysiphusarbeit.

Kreuz- oder Lötpinzetten sind IMHO zu diesem Zwecke besser geeignet
und sauberer. Woran man jedenfalls nicht sparen sollte, ist ein
ordentliches Pinzetten-Set, bei dem ein solches Spezialgerät meistens
dabei ist.

Ansonsten habe ich noch keinen Anwendungsfall entdeckt, für den das
vergleichsweise preisgünstige doppelseitige Klebeband aus dem Baumarkt
("Spiegelband", normal oder superstark) nicht mindestens genausogut
geeignet wäre als das sündhaft teure aus dem Modellbahnladen.

Eric Wick

unread,
May 28, 2004, 3:37:53 AM5/28/04
to
"Will Berghoff" <real....@railforum.de> wrote:

> Die fraglichen Griffstangen haben keine Lochfixierung, sondern werden
> plan auf den Lack geklebt (ursprünglich waren die Wagen nicht
> lackiert, da hielt das).

Mit einer Minibohrmaschine könntest Du die Lochfixierung "nachrüsten",
man kriegt die Maschinchen im Koffer bei weltbild.de und einen
Bohrersatz ab 0.2mm bei Conrad.de

Beim planen aufkleben würde ich dann lieber 2 Komponenten Epoxi nehmen.


Bye Eric
--
Spam alike mails will be pre-filtered

Armin Muehl

unread,
May 28, 2004, 10:57:12 AM5/28/04
to
On Fri, 28 May 2004 00:08:21 +0200, Holger Hoffmann
<holger.hoff...@t-online.de> wrote:

>> Hinter einer Laterne wie bei der Roco V60 ist viel Platz...
>
>Auch bei den freistenden Laternen der Köf II?
>Habe mir überlegt hinten einen Schlitz rein zu fräsen und darin die SMD LED
>oder LED's einzulegen. Wenn das lackiert wird dürfte man nichts mehr sehen
>bis auf die dünnen Drähte die nach unten gehen.

Das kann man machen. Noch besser ist es die Laterne von hinten
aufzuboren und durch ein von unten gebohrtes Loch die LED
hereinzuschieben.


>Gute Idee, sowas könnte ich da haben. Wer hat schon überblick über seine
>Farbdosensammlung...

:-)

Armin Muehl

unread,
May 28, 2004, 10:57:15 AM5/28/04
to
On Fri, 28 May 2004 14:40:02 +0200, Michael Simon <mi...@gmx.net>
wrote:

>>Kauf ordentliches Klebeband und nicht dne billigsten Mist. Dann
>>bekommt man die Reste auch wieder problemlos ab.
>>Bei Klebeband ist Geiz nicht geil.
>
>Ich habe es mit vier oder fünf Klebebändern unterschiedlicher
>Hersteller und Preiskategorien probiert, doppelseitig beschichtet oder
>nicht: Überall dasselbe. Der Klebstoff bäckt an der LED fest, sobald
>diese erhitzt wird.

Tesa-Teppichklebeband macht keine Probleme.


>Kreuz- oder Lötpinzetten sind IMHO zu diesem Zwecke besser geeignet
>und sauberer. Woran man jedenfalls nicht sparen sollte, ist ein
>ordentliches Pinzetten-Set, bei dem ein solches Spezialgerät meistens
>dabei ist.

Ordentliche Pinzetten kauft man nicht im Set, sondern einzeln. Aber
Vorsicht, die koennen etliche Euronen kosten...

Andreas Priebe

unread,
May 28, 2004, 10:08:21 AM5/28/04
to
Armin Muehl wrote:

> Tesa-Teppichklebeband macht keine Probleme.

Bei mir geht's auch mit Nopi. :-)

Man darf halt nicht ne halbe Stunde an der LED braten...
:-D

SCNR

Andreas Priebe

unread,
May 28, 2004, 10:09:58 AM5/28/04
to
Peter Popp wrote:

> geeignet sein, ansonsten empfehle ich immer farblosen
> Silikonkautschuk,

Ist das nicht das gleiche wie Fixogum?
Hab die Packung gerade nicht zur Hand, aber meine mich an sowas erinnern
zu können. Fixogum gibt's in jedem Schreibwarenladen,das ist das schöne
daran. :-)

Reinhard Mueller

unread,
May 28, 2004, 12:35:39 PM5/28/04
to
Moin Peter,

Peter Wagner schrieb:
> Thomas Woditsch schrieb:
>>Damit das gut aussieht, sollte man auf goldweisse LED zurückgreifen.
>
> Gibts die eigentlich schon SMD?

Dietz vertreibt solche, wobei ich aber den Preis nicht kenne.

Ansonsten sollte man den Blaustich mit oranger und nicht mit
gelber Farbe kompensieren. Ich konnte das auch mal erklaeren...

Gruss,
Reinhard

Peter Popp

unread,
May 28, 2004, 6:39:26 PM5/28/04
to
Am Fri, 28 May 2004 16:09:58 +0200 schrieb Andreas Priebe

Silikonkautschuk (zumindest der für die Fugen) hält an allem, Fixogum
ist dagegen gut abzumachen - also nicht nur vom Material, als auch vom
Effekt her ein ziemlicher Unterschied. Du kannst ja mal versuchen, ein
Aquarium mit Fixogum zu kleben ;-),

Holger Hoffmann

unread,
May 28, 2004, 8:16:36 PM5/28/04
to
Hallo,

Rainer Wagenknecht wrote:

> Mit was lötest Du das?

SMD Lötzinn und einer Weller Lötstation mit SMD Lötspitze.

> Wieviel 0603'er gehen dabei (f)löten?

Hmmm, selten das eine Kaputt geht, sehr selten...

> Wie behandelst Du die Lötstellen am Draht und der LED vor?

Den Draht natürlich vorverzinnen.
Die LED festkleben auf Elektro-Isolierband.
Wenn alles soweit ist schnell etwas lötzinn an die Lötspitze und löten.

> Gibt's bei den winz-SMD's irgendeinen Trick, die Durchlassrichtung ohne
> Ausprobieren zu erkennen?

Ja, die haben einen Strich unten auf einer Seite. Aber ich probiere immer
vorher mit meinem Componententester aus wo Anode und Kothode ist bei der
Serie die ich gerade gekauft habe.

mfg,
Holger Hoffmann
www.modellbahn-bastler.de

Holger Hoffmann

unread,
May 28, 2004, 8:23:59 PM5/28/04
to
Hallo,

Walter Lackermayr wrote:

> Wo gibts diese SMD LEDs und wie errechne ich entsprechende
> Vorwiderstände für Anschluss an Uhlenbrok Decoder? habe bisher mit
> Lichteitern rumgepfrimelt und dabei z. B. an Roco SBB Ee 3/3 die Zähne
> ausgebissen....

Also ich fahre immer mit dem Farrad zu Segor und hohle ein paar ab wenn ich
welche brauche. Aber die haben auch eine Internetseite: www.segor.de wo man
bestellen kann.
Die letzte Serie hat 20 mcd, 10 mA und 3,3 V als Daten.

Widerstand R=U/I
also Spannung Die der Decoder ausgibt -3,3V geteilt durch 10 mA
so groß muss der Widerstand sein für eine LED!

Wattzahl des Widerstandes P=U*I
also Spannung die der Decoder ausgibt -3,3V mal 10 mA
diese Leistung muss der Widerstand vertragen können.

mfg,
Holger Hoffmann
www.modellbahn-bastler.de

Holger Hoffmann

unread,
May 28, 2004, 8:30:00 PM5/28/04
to
Hallo,

Michael Simon wrote:

> On Fri, 28 May 2004 12:26:46 GMT, armin...@gmx.de (Armin Muehl)
> wrote:
>
>>Kauf ordentliches Klebeband und nicht dne billigsten Mist. Dann
>>bekommt man die Reste auch wieder problemlos ab.
>>Bei Klebeband ist Geiz nicht geil.
>
> Ich habe es mit vier oder fünf Klebebändern unterschiedlicher
> Hersteller und Preiskategorien probiert, doppelseitig beschichtet oder
> nicht: Überall dasselbe. Der Klebstoff bäckt an der LED fest, sobald
> diese erhitzt wird. Manchmal vermischt er sich auch noch mit dem
> Kunststoffträgermaterial des Tapes. Das Herunterkletzeln dieses Drecks
> von den winzigen Dingern ist eine äußerst umständliche und
> zeitraubende Sysiphusarbeit.

Also ich benutze ganz normales Elektro-Isolierband, Das kann auch mal etwas
mehr Temperatur ab. Es gibt von Tesa noch richtiges Klebeband aus Stoff,
das sollte nicht schmelzen.
Aber vielleicht solltest du nicht so lange löten. Man darf nur ganz kurz
rangehen weil sonst auch die LED kaputt gehen kann. Ich tippe nur ganz kurz
mit dem Lötkolben ran.

mfg,
Holger Hoffmann
www.modellbahn-bastler.de

Dirk Flackus

unread,
May 29, 2004, 5:14:31 AM5/29/04
to

Reinhard Mueller <nos...@rfc2606.invalid> schrieb in im Newsbeitrag:
c97poi$2l68$2...@gwdu112.gwdg.de...

War da nicht was mit, die UV Strahlung durch Fluroizieren in den
orangen / gelben Bereich "übersetzuten" statt nur einfach den Blauanteil
wegzufiltern ?
Würde für Textmarker sprechen.


Denkt sich
Dirk Flackus
Rastatt


Peter Wagner

unread,
May 29, 2004, 5:23:34 AM5/29/04
to
(news:2hr2g1F...@uni-berlin.de)
Dirk Flackus schrieb:

> Würde für Textmarker sprechen.

Gibt es denn permanente?

--
SchöNe Grüße aus WieN,

Peter Wagner
Spur N, DCC. Mitglied des Modelleisenbahnclub "Die 160er"

Michael Simon

unread,
May 29, 2004, 6:31:10 AM5/29/04
to
On Sat, 29 May 2004 02:30:00 +0200, Holger Hoffmann
<holger.hoff...@t-online.de> wrote:

>Also ich benutze ganz normales Elektro-Isolierband, Das kann auch mal etwas
>mehr Temperatur ab. Es gibt von Tesa noch richtiges Klebeband aus Stoff,
>das sollte nicht schmelzen.

Beim Textilband schmilzt vielleicht das Trägermaterial nicht so
schnell, aber der Klebstoff wird von Wärme wie magnetisch angezogen.
Wie jeder Klebstoff.

>Aber vielleicht solltest du nicht so lange löten.

Danke für den Tip, Holger! Ich bemühe mich, überhaupt keinen direkten
Kontakt zwischen Lötkolbenspitze und LED herzustellen.

Beim Verzinnen der Kabelspitze nehme ich einen *möglichst kleinen*
Tropfen handelsüblichen Lötzinn mit, der an der Kolbenspitze (Solomon
Lötstation, 240 Grad Celsius, nicht mal die allerfeinste Spitze)
hängenbleibt. Dann drücke ich rasch (damit der Tropfen nicht
"überkocht") und sanft das Kabel an die noch unverzinnte Kontaktfläche
auf der Schmalseite der Topside-LED und benetze es mit dem
mitgebrachten Lötzinntropfen. Das geschieht im Bruchteil einer
Sekunde, der Lötkolben wird praktisch nur ganz kurz über die
Kabelspitze gestrichen wie ein Pinsel oder Stift.

Die Kontaktfläche der LED zieht den heißen Lötzinntropfen wie adhäsiv
an und stülpt ihn schön gleichmäßig über die ganze Fläche und die
Kabelspitze. Sofort den Kolben entfernen, das Kabel ruhig halten
und ein paar Sekunden lang dabei zusehen, wie die Oberfläche des
aufgetragenen Lötzinns im Zuge der Abkühlung ihren Glanz verändert.
Sieht toll aus, diese kleine Kernschmelze. Zur Sicherheit ein wenig
drauf pusten.

Auch wenn der Lötkolben die LED dabei nicht direkt berührt, wird deren
Kontaktfäche heiß genug, um sich mit dem Zinn und dem Kabel dauerhaft
und stabil zu verbinden. Das kleine Trumm wird aber auch heiß genug,
um sich ebenso zuverlässig mit eventuell in der Nähe befindlichem
Klebstoff einzuhüllen.

Klebstoff auf der Leuchtfläche beeinflußt die Leuchtkraft natürlich
erheblich. Klebstoff auf der Kontaktfläche vermindert natürlich die
Kontaktfähigkeiten. Die LED (und die Fingerkuppe) verzeiht nicht den
geringsten Ausrutscher, den man ihr mit einem Werkzeug wie Schaber
oder Messer antut, das man dann womöglich zur Säuberung von Kleb-
und/oder Kunststoffresten einsetzen muß.

>Man darf nur ganz kurz
>rangehen weil sonst auch die LED kaputt gehen kann. Ich tippe nur ganz kurz
>mit dem Lötkolben ran.

Mit der Methode habe ich nun über hundert Lötstellen produziert, und
noch keine einzige täte nicht das, was sie soll, obwohl sie im
mehrtägigen Dauerbetrieb in ständig rüttelnden, vibrierenden und total
ungefederten Waggons auf die härteste Probe gestellt werden, die man
sich nur vorstellen kann ;-)

Also ich löte gerne Kabel an diese kleinen LEDs. Das macht Spaß!

Armin Muehl

unread,
May 29, 2004, 8:01:50 AM5/29/04
to
On Sat, 29 May 2004 12:31:10 +0200, Michael Simon <mi...@gmx.net>
wrote:

>>Aber vielleicht solltest du nicht so lange löten.

>
>Danke für den Tip, Holger! Ich bemühe mich, überhaupt keinen direkten
>Kontakt zwischen Lötkolbenspitze und LED herzustellen.

Das koennte das Problem sein. Besser einmal kurz richtig heiss machen,
als langsam die Waerme rueberkochen.


>Beim Verzinnen der Kabelspitze nehme ich einen *möglichst kleinen*
>Tropfen handelsüblichen Lötzinn mit, der an der Kolbenspitze (Solomon
>Lötstation, 240 Grad Celsius, nicht mal die allerfeinste Spitze)
>hängenbleibt.

Der Loetkolben ist recht kalt. 350 Grad sind bei mir normal.


>Dann drücke ich rasch (damit der Tropfen nicht
>"überkocht") und sanft das Kabel an die noch unverzinnte Kontaktfläche
>auf der Schmalseite der Topside-LED und benetze es mit dem
>mitgebrachten Lötzinntropfen.

Topside-LED scheinen uebrigens vorverzinnte Loetpads zu haben. Bei den
Loklaternen geht es um 0603-LED. die haben ueblicherweise vergoldete
Pads.


>Auch wenn der Lötkolben die LED dabei nicht direkt berührt, wird deren
>Kontaktfäche heiß genug, um sich mit dem Zinn und dem Kabel dauerhaft
>und stabil zu verbinden. Das kleine Trumm wird aber auch heiß genug,
>um sich ebenso zuverlässig mit eventuell in der Nähe befindlichem
>Klebstoff einzuhüllen.

Komisch. Ich habe vorletzte Woche reichlich Topside-LED in meinen
EZMG-Signalen eingebaut und da wurde nichts zu warm.


>Klebstoff auf der Leuchtfläche beeinflußt die Leuchtkraft natürlich
>erheblich. Klebstoff auf der Kontaktfläche vermindert natürlich die
>Kontaktfähigkeiten. Die LED (und die Fingerkuppe) verzeiht nicht den
>geringsten Ausrutscher, den man ihr mit einem Werkzeug wie Schaber
>oder Messer antut, das man dann womöglich zur Säuberung von Kleb-
>und/oder Kunststoffresten einsetzen muß.

Irgendwie verstehe ich Dein Problem nicht.

Andreas Priebe

unread,
May 29, 2004, 7:57:00 AM5/29/04
to
Peter Popp wrote:

> Silikonkautschuk (zumindest der für die Fugen) hält an allem, Fixogum
> ist dagegen gut abzumachen - also nicht nur vom Material, als auch vom
> Effekt her ein ziemlicher Unterschied. Du kannst ja mal versuchen, ein
> Aquarium mit Fixogum zu kleben ;-),

Hm. Aquarium für Trockenwasser vielleicht?
:-D

Was iss den Fixogum nu gleich...
Moment...

Käse, steht nich auf der Packung.

Weiß das jemand?

Dirk Flackus

unread,
May 29, 2004, 9:02:28 AM5/29/04
to

Peter Wagner <ps...@hotmail.com> schrieb in im Newsbeitrag:
2hr35bF...@uni-berlin.de...

> (news:2hr2g1F...@uni-berlin.de)
> Dirk Flackus schrieb:
>
> > Würde für Textmarker sprechen.
>
> Gibt es denn permanente?
Umgekehrte Frage:
Ich kanne keine die wieder vom Paier abgehen. ;-)

Es wurde schon gesagt, dass man doch Geduld oder einen
Trick braucht um die auf dem Kunststoff der LEd zum Halten zu
bringen.
Ob da aufrauen (400er Schleitfpapier, Glasfaserradierer) helfen
könnte ?
Ich habe keine konkrete Erfahrung vermute mal so rum.

Beste Pfingsttage wünscht

Dirk Flackus
Rastatt


Sieglinde Kastaun

unread,
May 29, 2004, 9:30:27 AM5/29/04
to
Hallo Peter:

Peter Popp wrote:
> Fixogum
> ist dagegen gut abzumachen -

Leider aber nur, solange das Fixogum noch einigermaßen frisch ist. :-(
Ich hatte das früher mal für Ausstellungsbilder benutzt in der Hoffnung,
danach die Bilder ohne große Mühe von den Klebepunkten zu befreien.
Nachdem die Bilder einige Monate hingen, ließ es sich aber leider nicht
mehr von dem PE-Fotopaper entfernen, ohne dieses zu beschädigen. :-(

Gruß
Sieglinde

Peter Popp

unread,
May 29, 2004, 11:09:18 AM5/29/04
to
Am Sat, 29 May 2004 15:30:27 +0200 schrieb Sieglinde Kastaun

Da schaun wir doch einfach im Internet nach und finden unter
http://www.marabu-kreativ.de/brd/02mfarben/indexaz.htm:


"Marabu-Fixogum Rubber Cement

Der elastische Montagekleber für den grafischen Bereich.
Marabu-Fixogum ist geeignet zum Verkleben von Papier, Pappe, Karton,
Folien und ähnlichen Materialien. Miteinander verklebte Teile
verziehen sich nicht und lassen sich - einseitig bestrichen - wieder
voneinander lösen.
Eine festere Verbindung wird durch beidseitigen Klebstoffauftrag
erreicht. Marabu-Fixogum nach dem Auftragen zunächst ablüften lassen.
Nach dem Verkleben der Teile lassen sich die überstehenden Ränder
einfach mit dem Finger abrubbeln. Marabu-Fixogum ist ein Naturprodukt
auf Basis von Naturkautschuk und organischen Lösungsmitteln und daher
nicht alterungsbeständig."

Imho dürften die "organischen Lösungsmittel" mit dem Fotopapier
reagieren,

vermutet

Matthias Kordell

unread,
May 29, 2004, 4:26:20 PM5/29/04
to
Peter Wagner tut geschreibselt haben:

> > Würde für Textmarker sprechen.
>
> Gibt es denn permanente?

Es gibt von Revel gelb fluoreszierende Farbe, wenn man die mit etwas
Klarlack mischt?

Matthias
--
Achtung: Dieses Posting kann Ironie und Sarkasmus enthalten!

Harald G. Scherer

unread,
May 30, 2004, 6:21:35 AM5/30/04
to
Hallo,

wenn du den ersten Umbauwagen mit den Weinertgriffstangen versehen hast
wirst du vermutlich auch den Rest umrüsten wollen, sieht einfach besser aus
und hält auch länger ;-)

Gruß
Harald


Sieglinde Kastaun

unread,
May 30, 2004, 1:56:42 PM5/30/04
to
Hallo Armin:

Armin Muehl wrote:

> Irgendwie verstehe ich Dein Problem nicht.
>

Ich schon. Habe nämlich vor kurzem das gleiche Problem gehabt, als ich
kurze Geländer zusammen löten wollte. Kein Klebeband hat das überlebt. :-(
Zum Zusammenlöten des Stuhles für den Kranführer habe ich dann Knetmasse
genommen (Stuhlbeine rein gespießt). Das geht aber nicht für Geländer,
weil ich die flach hinlegen muß.
Wie ist denn die genaue Bezeichnung deines hitzebeständigen Klebebandes
(Teppichklebeband hatte ich auch erfolglos probiert)?

Gruß
Sieglinde

Sieglinde Kastaun

unread,
May 30, 2004, 2:01:19 PM5/30/04
to
Hallo Peter:

Peter Popp wrote:

>
> Da schaun wir doch einfach im Internet nach und finden unter
> http://www.marabu-kreativ.de/brd/02mfarben/indexaz.htm:

Du glaubst noch an die Wahrhaftigkeit der Werbeaussagen? *g*

>
> Imho dürften die "organischen Lösungsmittel" mit dem Fotopapier
> reagieren,

Möglich. Hast du denn von normalem Papier das Fixogum nach einigen
Monaten/Jahren wieder Rückstandsfrei und zerstörungsfrei abbekommen?
Ganz frisches (also nur wenige Tage alt) funktionierte auch mit dem
Fotopapier problemlos. Aber nach der Pleite hatte ich das dann nie
wieder verwendet.

Gruß
Sieglinde


Armin Muehl

unread,
May 30, 2004, 5:46:53 PM5/30/04
to
On Sun, 30 May 2004 19:56:42 +0200, Sieglinde Kastaun <tmp...@web.de>
wrote:

>Ich schon. Habe nämlich vor kurzem das gleiche Problem gehabt, als ich
>kurze Geländer zusammen löten wollte. Kein Klebeband hat das überlebt. :-(

So etwas fixiere ich natuerlich nicht direkt an der Loetstelle mit
Klebeband. Das kann kein normales Klebeband aushalten.


>Wie ist denn die genaue Bezeichnung deines hitzebeständigen Klebebandes
>(Teppichklebeband hatte ich auch erfolglos probiert)?

Es ist ganz ordinaeres Teppichklebeband 50mm breit von Tesa.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nur sehr kurze Loetzeiten
habe. 10 Sekunden herumbraten haelt das Zeug auch nicht aus. Aber dann
waere die LED auch schon weich oder tot.

Sieglinde Kastaun

unread,
May 30, 2004, 5:23:06 PM5/30/04
to
Hallo Armin:

Armin Muehl wrote:

>
> So etwas fixiere ich natuerlich nicht direkt an der Loetstelle mit
> Klebeband.

Tja, bei 10 mm Gesamtlänge des Drahstückchens hat man da nicht allzu
große Wahlmöglichkeiten. :-)

> Das kann kein normales Klebeband aushalten.

Wie könnte man sowas statt dessen fixieren (es muß flächig liegen und
dabei ausgerichtet und dann fixiert werden, sonst wird das Geländer
schief es)?


> Es ist ganz ordinaeres Teppichklebeband 50mm breit von Tesa.

Das Zeugs klebt doch wie der Teufel und die Klebereste kriegt man kaum
wieder ab (selbst ohne Lötorgie).

>
> Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nur sehr kurze Loetzeiten
> habe.

Ja, bei dem Geländer habe ich auch nur einmal kurz "angetippt", aber so
winzige Stücke sind ja auch ganz fix auf Lötkolbentemperatur, d.h. die
Hitze schlägt da voll durch auf die Unterlage (zumal ich bei den
winzigen Drahstückckchen auch immer wieder mit dem Lötkolben an die
Unterlage komme, denn soooo exakt ließ sich das nicht führen).

> 10 Sekunden herumbraten haelt das Zeug auch nicht aus. Aber dann
> waere die LED auch schon weich oder tot.

Das ist der Vorteil von reinen Dratstückchen, da könnte man minutenlang
braten, ohne Drahttodesfälle zu riskieren. *g*

Gruß
Sieglinde

Armin Muehl

unread,
May 30, 2004, 7:14:43 PM5/30/04
to
On Sun, 30 May 2004 23:23:06 +0200, Sieglinde Kastaun <tmp...@web.de>
wrote:

>> Das kann kein normales Klebeband aushalten.


>
>Wie könnte man sowas statt dessen fixieren (es muß flächig liegen und
>dabei ausgerichtet und dann fixiert werden, sonst wird das Geländer
>schief es)?

Bei McD kann man sich gut mit Kaffeeruehrstaebchen eindecken. Die
eignen sich recht gut als waermefeste Zwischenlage beim Fixieren.
also mit dem Ruehrstaebchen erstmal provisorisch fixieren und dann das
Staebchen mit Klebeband festmachen.


>> Es ist ganz ordinaeres Teppichklebeband 50mm breit von Tesa.
>
>Das Zeugs klebt doch wie der Teufel und die Klebereste kriegt man kaum
>wieder ab (selbst ohne Lötorgie).

Man muss die LED nicht mit Gewalt ins Klebeband druecken. die soll
einfach nur nicht wegfliegen, wenn der Loetkolben aktiv wird.


>> Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nur sehr kurze Loetzeiten
>> habe.
>
>Ja, bei dem Geländer habe ich auch nur einmal kurz "angetippt", aber so
>winzige Stücke sind ja auch ganz fix auf Lötkolbentemperatur, d.h. die
>Hitze schlägt da voll durch auf die Unterlage (zumal ich bei den
>winzigen Drahstückckchen auch immer wieder mit dem Lötkolben an die
>Unterlage komme, denn soooo exakt ließ sich das nicht führen).

Erst verzinnen, dann passend hinlegen. Phosphorsaeure als Flussmittel
dran und heiss machen. Die nun noetige Loetzeit ist extrem kurz. So
habe ich letztens Wartezeichen von NMW zusammengeloetet, ohne dass
benachbarte Loetstellen wieder weich wurden, bzw. der Kupferlackdraht
zu den LED beschaedigt wurde.
Man muss danach aber den Kram peinlich genau mit Seifenwasser
reinigen, damit es nicht gammelt.


>> 10 Sekunden herumbraten haelt das Zeug auch nicht aus. Aber dann
>> waere die LED auch schon weich oder tot.
>
>Das ist der Vorteil von reinen Dratstückchen, da könnte man minutenlang
>braten, ohne Drahttodesfälle zu riskieren. *g*

Bei Kupferlackdraht koennte immerhin die Isolation sterben :-)

Werner Falkenbach

unread,
May 31, 2004, 7:51:34 AM5/31/04
to
Hallo Sieglinde,

Sieglinde Kastaun schrieb:


> Du glaubst noch an die Wahrhaftigkeit der Werbeaussagen? *g*

*kopfschüttel*
Da wird das Produkt beschrieben, und auch was es kann und was nicht.

> Möglich. Hast du denn von normalem Papier das Fixogum nach einigen
> Monaten/Jahren wieder Rückstandsfrei und zerstörungsfrei abbekommen?

Natürlich nicht.
Aber das steht doch groß und breit auf der Tube drauf.

> Ganz frisches (also nur wenige Tage alt) funktionierte auch mit dem
> Fotopapier problemlos. Aber nach der Pleite hatte ich das dann nie
> wieder verwendet.

Du hättest Dir die Pleite durch das Studium der Tube ersparen können.

Grüße
Werner
--
* * * * * THEMA SCHMALSPURBAHN * * * * *
http://home.t-online.de/home/werner.falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de

Sieglinde Kastaun

unread,
May 31, 2004, 10:13:07 AM5/31/04
to
Hallo Werner:

Werner Falkenbach wrote:
> *kopfschüttel*

Paß auf, daß dir nicht schwindelig wird. *g*

> Natürlich nicht.
> Aber das steht doch groß und breit auf der Tube drauf.

Doch, genau das stand damals auf der Tube drauf. Ansonsten hätte ich das
ja gar nicht probiert, sondern gleich die üblichen Fotoecken genommen.
Der Clou dieses Fixogums sollte laut Tubenaufschrift ja gerade das
Rückstandsfreie einfache Abrubbeln auch von kritischen Flächen wie
Papier gewesen sein (Vielleicht haben sie die Aufschrift ja bei den
neuen Tuben korrigiert?), also zum temorären ankleben von Fotos,
Plakaten usw.

>
> Du hättest Dir die Pleite durch das Studium der Tube ersparen können.

Die Pleite gab es, _weil_ ich damals der
Tubenaufschrift/Produktbeschreibung geglaubt hatte. :-(

Gruß
Sieglinde


Sieglinde Kastaun

unread,
May 31, 2004, 10:13:28 AM5/31/04
to
Hallo Armin:

Armin Muehl wrote:

>
> Bei McD kann man sich gut mit Kaffeeruehrstaebchen eindecken. Die
> eignen sich recht gut als waermefeste Zwischenlage beim Fixieren.
> also mit dem Ruehrstaebchen erstmal provisorisch fixieren und dann das
> Staebchen mit Klebeband festmachen.

Hm, da ich die Dinger nicht kenne, kann ich mir das noch nicht so
richtig vorstellen, wie man die Drahtstückchen damit fixieren kann.
Haben die irgendwelche Kerben oder sonstiges, wo man den Draht
einklemmen kann?

>
> Man muss die LED nicht mit Gewalt ins Klebeband druecken. die soll
> einfach nur nicht wegfliegen, wenn der Loetkolben aktiv wird.

Eine LED hält so sicherlich besser als ein Drahtfitzelchen, da
wesentlich größere Auflagefläche. :-)

> Erst verzinnen, dann passend hinlegen. Phosphorsaeure als Flussmittel
> dran und heiss machen. Die nun noetige Loetzeit ist extrem kurz.

Ja, aber das Löten ist bei mir weniger das Problem, sondern das exakte
Fixieren.
Wie macht man das denn z.B. bei Messingbausätzen. Da sind doch bestimmt
auch gaaaanz winzige fitzelige Bauteile. Und da diese Fitzeldingern an
eine exakte Position angelötet werden müssen, muß man das da doch auch
exakt fixieren (ev. sogar auf die Zeichnung legen und dann irgentwie
befestigen).

> Man muss danach aber den Kram peinlich genau mit Seifenwasser
> reinigen, damit es nicht gammelt.

Also sollte ich das nicht reinigen, dann erspare ich mir das
altern/angammeln mit dem Pinsel. :-)

> Bei Kupferlackdraht koennte immerhin die Isolation sterben :-)

Ach, sowas Vornehmes nehme ich für diese kleinen Basteleien nicht, da
kommt das unter den Lötkolben, was der Elektronikschrott hergibt
(Isolierung von dünnen Kabeln abziehen und man hat schönes Rohmaterial). :-)

Gruß
Sieglinde

Werner Falkenbach

unread,
May 31, 2004, 10:26:43 AM5/31/04
to
Hallo,

Sieglinde Kastaun schrieb:


> Doch, genau das stand damals auf der Tube drauf. Ansonsten hätte ich das
> ja gar nicht probiert, sondern gleich die üblichen Fotoecken genommen.
> Der Clou dieses Fixogums sollte laut Tubenaufschrift ja gerade das
> Rückstandsfreie einfache Abrubbeln auch von kritischen Flächen wie
> Papier gewesen sein

Ist es ja auch, das steht auch drauf, und das funktioniert auch
einwandfrei...

> also zum temorären ankleben von Fotos, Plakaten usw.

Eben. Temporär. Das Zeug wurd gerne von Grafikern benutzt,
bevor es PC's gab. Zum Montieren.
Und daher kenne ich es auch sehr lange und weiss schon lange
daß es nicht für längerehaltende "Klebungen" gedacht ist.
Und woher hätte ich das wissen sollen wenn's nicht auf der Tube steht?

> Die Pleite gab es, _weil_ ich damals der
> Tubenaufschrift/Produktbeschreibung geglaubt hatte. :-(

Hier nochmal der Passus der Tube:
"Überstehende Ränder werden mit dem Finger oder Radiergummi abgerieben.
Als Naturprodukt ist Fixogum nicht alterungsbeständig.Auch kann nach
einiger Zeit ein Durchschlagen (Vergilben) der Klebestellen eintreten.
Bitte Vorversuche durchführen"

Armin Muehl

unread,
May 31, 2004, 1:01:51 PM5/31/04
to
On Mon, 31 May 2004 16:13:28 +0200, Sieglinde Kastaun <tmp...@web.de>
wrote:

>Hm, da ich die Dinger nicht kenne, kann ich mir das noch nicht so


>richtig vorstellen, wie man die Drahtstückchen damit fixieren kann.
>Haben die irgendwelche Kerben oder sonstiges, wo man den Draht
>einklemmen kann?

Noe. Einfach flach. Aber die sind billiger als duenne Holzleisten.


>Wie macht man das denn z.B. bei Messingbausätzen. Da sind doch bestimmt
>auch gaaaanz winzige fitzelige Bauteile. Und da diese Fitzeldingern an
>eine exakte Position angelötet werden müssen, muß man das da doch auch
>exakt fixieren (ev. sogar auf die Zeichnung legen und dann irgentwie
>befestigen).

Mit der Pinzette festhalten und anheften. Dann in Ruhe die andere
Seite loeten und danach die angeheftete Seite endgueltig loeten.


>> Bei Kupferlackdraht koennte immerhin die Isolation sterben :-)
>
>Ach, sowas Vornehmes nehme ich für diese kleinen Basteleien nicht, da
>kommt das unter den Lötkolben, was der Elektronikschrott hergibt
>(Isolierung von dünnen Kabeln abziehen und man hat schönes Rohmaterial). :-)

Bei LED muss das isoliert sein. Ansonsten raucht der Decoder.

Reinhard Mueller

unread,
Jun 2, 2004, 1:23:38 PM6/2/04
to
Moin moin,

Michael Simon schrieb:
> ... Sofort den Kolben entfernen, das Kabel ruhig halten und


> ein paar Sekunden lang dabei zusehen, wie die Oberfläche des
> aufgetragenen Lötzinns im Zuge der Abkühlung ihren Glanz verändert.
> Sieht toll aus, diese kleine Kernschmelze.

Also eine Kernschmelze tritt da hoffentlich nicht auf.
Da wuerde ich nicht gerne bei zusehen ....
Weiss das Bundesamt fuer Strahlenschutz, was Du da treibst?

SCNR

Gruss,
Reinhard

Sieglinde Kastaun

unread,
Jun 2, 2004, 4:44:34 PM6/2/04
to
Hallo Armin:

Armin Muehl wrote:

> Noe. Einfach flach.

Hmmm, und wie sollte man damit die Drahstückchen justiert und fixiert
bekommen, wenn das noch nicht einmal mit einer Kreuzpinzette
funktioniert (die verdrehen sich)? Ich kann mir das immer noch nicht
vorstellen. :-(


>
> Mit der Pinzette festhalten und anheften.

Pinzetten waren meine erste Wahl, aber damit verdrehten sich die
Drahtwinzlinge (auch bei den ansonsten äußerst praktischen Kreuzpinzetten).

>
> Bei LED muss das isoliert sein. Ansonsten raucht der Decoder.

_Du_ redest von LED, ich rede von Geländern (nix Strom, nix rauchen). *g*

Gruß
Sieglinde

Sieglinde Kastaun

unread,
Jun 2, 2004, 4:55:37 PM6/2/04
to
Hallo Werner:

Werner Falkenbach wrote:

> Ist es ja auch, das steht auch drauf, und das funktioniert auch
> einwandfrei...

Nein, nicht immer.

> Eben. Temporär.

"Temporär" bezeichnet einen nicht näher bestimmten Zeitbereich. Dabei
kann es sich um Minuten, Stunden, Tage , Wochen oder Monate handeln.

Das Zeug wurd gerne von Grafikern benutzt,
> bevor es PC's gab. Zum Montieren.

Ich hatte es damals im Fotoladen gekauf, es wurde dort für das temporäre
(und das kann auch Wochen dauern) Befestigen von Ausstellungsfotos verkauft.

> Und daher kenne ich es auch sehr lange und weiss schon lange
> daß es nicht für längerehaltende "Klebungen" gedacht ist.
> Und woher hätte ich das wissen sollen wenn's nicht auf der Tube steht?

Genauso wie ich, durch probieren... :-)

> Hier nochmal der Passus der Tube:
> "Überstehende Ränder werden mit dem Finger oder Radiergummi abgerieben.
> Als Naturprodukt ist Fixogum nicht alterungsbeständig.Auch kann nach
> einiger Zeit ein Durchschlagen (Vergilben) der Klebestellen eintreten.
> Bitte Vorversuche durchführen"

*kopfschüttel*
Und wo bitte steht da was davon (oder in Peters
Produktbeschreibungs-Zitat), daß es nach einiger Zeit _nicht_ mehr
zerstörungsfrei lösbar ist (trotz nur einseitigem bestreichen)? *g*

Übrigens schlug es bei dünnem Barytpapier sofort durch und nicht erst
nach einiger Zeit.
Und ein Zusammenhang zwischen "Naturprodukt" und "nicht
alterungsbeständig" existiert nicht.
Bei den "Vorversuchen", die ich durchaus durchgeführt hatte, wartet man
leider nicht Wochen auf das Ergebnis, sondern versucht es spätestens am
nächsten Tag wieder abzurubbeln. Und zu dem Zeitpunkt ging es ja auch
noch mir PE-Fotopapier. :-(

Gruß
Sieglinde

Armin Muehl

unread,
Jun 2, 2004, 6:40:57 PM6/2/04
to
On Wed, 02 Jun 2004 22:44:34 +0200, Sieglinde Kastaun <tmp...@web.de>
wrote:

>Hmmm, und wie sollte man damit die Drahstückchen justiert und fixiert

>bekommen, wenn das noch nicht einmal mit einer Kreuzpinzette
>funktioniert (die verdrehen sich)? Ich kann mir das immer noch nicht
>vorstellen. :-(

Wie soll ich das erklaeren? :-)


>> Bei LED muss das isoliert sein. Ansonsten raucht der Decoder.
>
>_Du_ redest von LED, ich rede von Geländern (nix Strom, nix rauchen). *g*

Bei meinem Fabrikschornstein kommt beides vor :-)
Dort gibt s ein Gelaender mit LED fuer die Flugsicherungsbefeuerung.

Werner Falkenbach

unread,
Jun 3, 2004, 2:21:19 AM6/3/04
to
Hallo Sieglinde,

Sieglinde Kastaun schrieb:

> "Temporär" bezeichnet einen nicht näher bestimmten Zeitbereich. Dabei

> kann es sich um Minuten, Stunden, Tage , Wochen oder Monate handeln.

So gesehen ist alles auf der Welt (einschließlich ihr selbst) temporär.
Du machst Dir mit solchen Argumentationen glaube ich das Leben
selber unnötig schwer.

> Ich hatte es damals im Fotoladen gekauf, es wurde dort für das temporäre
> (und das kann auch Wochen dauern) Befestigen von Ausstellungsfotos
> verkauft.

Nunja, Fachverkäufer halt.

>> Hier nochmal der Passus der Tube:
>> "Überstehende Ränder werden mit dem Finger oder Radiergummi abgerieben.
>> Als Naturprodukt ist Fixogum nicht alterungsbeständig.Auch kann nach
>> einiger Zeit ein Durchschlagen (Vergilben) der Klebestellen eintreten.
>> Bitte Vorversuche durchführen"
>
>
> *kopfschüttel*
> Und wo bitte steht da was davon (oder in Peters
> Produktbeschreibungs-Zitat), daß es nach einiger Zeit _nicht_ mehr
> zerstörungsfrei lösbar ist (trotz nur einseitigem bestreichen)? *g*

Nach meinem Dafürhalten bedeutet der Begriff "nicht alterungsbeständig",
daß das Produkt seine Eigenschaften im Laufe der Zeit verändert.
Übrigens gilt das auch für alles auf der Welt.
Wenn also jemand extra darauf hinweist muß ich damit rechnen daß dieser
Zeitraum recht überschaubar ist, sonst würde es ja niemanden Wunder nehmen.

Ich benutze Fixogum gerne, im Moment klebe ich meine Häuser damit zusammen.

Will Berghoff

unread,
Jun 3, 2004, 4:51:30 AM6/3/04
to
Werner Falkenbach wrote:
> Ich benutze Fixogum gerne, im Moment klebe ich meine Häuser damit
> zusammen.

Planst Du einen Action Film (e"xploding houses") auf Deiner Anlage?

SCNR
Will

Michael Simon

unread,
Jun 3, 2004, 8:13:39 AM6/3/04
to
On Wed, 02 Jun 2004 22:44:34 +0200, Sieglinde Kastaun <tmp...@web.de>
wrote:

>Hmmm, und wie sollte man damit die Drahstückchen justiert und fixiert

>bekommen, wenn das noch nicht einmal mit einer Kreuzpinzette
>funktioniert (die verdrehen sich)? Ich kann mir das immer noch nicht
>vorstellen. :-(

>> Mit der Pinzette festhalten und anheften.
>
>Pinzetten waren meine erste Wahl, aber damit verdrehten sich die
>Drahtwinzlinge (auch bei den ansonsten äußerst praktischen Kreuzpinzetten).

>> Bei LED muss das isoliert sein. Ansonsten raucht der Decoder.
>
>_Du_ redest von LED, ich rede von Geländern (nix Strom, nix rauchen). *g*

Wenn ich's recht verstehe, möchtest Du zu Lötzwecken ganz kurze
Drahtstückchen fixieren.

Ich habe selbst erst neulich gelernt, daß es von diesen - überaus
praktischen und "von selbst" haltenden - Kreuz- oder Lötpinzetten fast
genauso viele Sorten und Varianten gibt wie bei den "normalen"
Pinzetten: Große und kleine, teure und billige, stark und schwach
federnde (Haltekraft), mit verschieden flachen oder spitzen, gebogenen
oder geraden Schnäbeln. Könnte mir vorstellen (ohne jetzt direkte
Erfahrungswerte zur Hand zu haben), daß Du eine relativ preisgünstige,
kleine, kräftige mit flachem Schnabel hernimmst und mit einer Feile
oder grobem Schleifpapier zusätzlich ein wenig die Halteflächen
aufrauhst.

Um eine solche aufzustellen, wirst Du womöglich Deinen
Shopping-Detektivsinn bemühen müssen, vielleicht weiß aber jemand hier
bereits eine Bezugsquelle (würde mich auch interessieren).

Sieglinde Kastaun

unread,
Jun 3, 2004, 8:32:13 AM6/3/04
to
Hallo Armin:

Armin Muehl wrote:

> Wie soll ich das erklaeren? :-)

Tja, sowas ist immer schwierig. Vielleicht ein Video drehen? :-)

> Bei meinem Fabrikschornstein kommt beides vor :-)
> Dort gibt s ein Gelaender mit LED fuer die Flugsicherungsbefeuerung.

Uiii, an Flugverkehr habe ich ja noch überhaupt nicht gedacht. Braucht
mein kleiner Schornstein das auch (dann müßte ja auch der Waserturm und
der Portalkran sowas haben)?
Hattu Pics?

Gruß
Sieglinde

Sieglinde Kastaun

unread,
Jun 3, 2004, 8:45:06 AM6/3/04
to
Hallo Werner:

Werner Falkenbach wrote:

> So gesehen ist alles auf der Welt (einschließlich ihr selbst) temporär.

Jo. :-)

> Du machst Dir mit solchen Argumentationen glaube ich das Leben
> selber unnötig schwer.

Nö, es ist Definitionsache. :-)
Normalerweise bezeichnet man etwas als "stabil" oder
"alterungsbeständig", wenn es mindestens etliche Jahre unverändert
überdauert.
Aber auch "nicht alterungsbeständige" Dinge, besonders wenn es sich um
Kleber oder Werkstoffe handelt, sollte mindestens ein paar Monate
unverändert überdauern.
Was nur Tage oder wenige Wochen übersteht, ist "leicht verderblich" und
müßte eigentlich ein Verfallsdatum haben. :-)

> Nunja, Fachverkäufer halt.

Das ist auch recht schnell aus dem Angebot wieder verschwunden. Offenbar
hatten wohl noch ander die gleichen Probleme. Allerdings kann man von so
einem Fachverkäufer wohl auch nicht erwarten, daß es die Dinge vor dem
Verkauf erst mal einie Monate lang austestet. :-)

> Nach meinem Dafürhalten bedeutet der Begriff "nicht alterungsbeständig",
> daß das Produkt seine Eigenschaften im Laufe der Zeit verändert.

Schon, aber nicht sooooo schnell. :-)
Auch nicht alterungsbeständige Werkstoffe sollten zumindest 2-3 Monate
unverändert überdauern können.

> Wenn also jemand extra darauf hinweist muß ich damit rechnen daß dieser
> Zeitraum recht überschaubar ist,

Ja, er hält dann vielleicht 1-2 Jahre.

> Ich benutze Fixogum gerne, im Moment klebe ich meine Häuser damit zusammen.

Du baust deine Häuser aus Papier/Pappe (ist es denn inzwischen möglich,
in die Pappe so feine Strukturen zu prägen wie bei PS?)? Und nur temporär?
Ich finde, diese Tubenkleber sind immer so schlecht zu dosieren bei
feinen Nähten, daher nehme ich immer für meine PS-Häuser dünnflüssigen
Kleber, der sich mit einer kleinen Kanüle sehr viel besser auftragen läßt.

Gruß
Sieglinde

Armin Muehl

unread,
Jun 3, 2004, 11:37:37 AM6/3/04
to
On Thu, 03 Jun 2004 14:32:13 +0200, Sieglinde Kastaun <tmp...@web.de>
wrote:

>> Wie soll ich das erklaeren? :-)
>
>Tja, sowas ist immer schwierig. Vielleicht ein Video drehen? :-)

Video ist in Muehlenroda noch nicht vorhanden :-)


>> Bei meinem Fabrikschornstein kommt beides vor :-)
>> Dort gibt s ein Gelaender mit LED fuer die Flugsicherungsbefeuerung.
>
>Uiii, an Flugverkehr habe ich ja noch überhaupt nicht gedacht. Braucht
>mein kleiner Schornstein das auch (dann müßte ja auch der Waserturm und
>der Portalkran sowas haben)?

Nein, die sind doch nicht 90m hoch, oder?

Obwohl in Rheine hat eine Baeckerei sogar die roten Laternen bekommen,
weil nebenan der Rettungshubschrauber startet.


>Hattu Pics?

Die darf Thomas Woditsch in 14 Tagen machen.

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