Alex Keck
http://www.efbb-online.de
hallo Alexander,
"einfach" ist das sicher nicht, da die M-Gleis-Weichen keine
Endabschaltung besitzen. Im Buch "Märklin-Bahn mit Pfiff" war sowas
mit "Herkat-Weichenrelais" beschrieben, wobei diese Dinger im Prinzip
lediglich Schiebe(um)schalter sind, die an die stellstange des
Magnetantriebs gehängt werden und mit betätigt werden, was aber m.E.
die antriebe zu sehr bremst.
Elektronisch können diese Weichen abgefragt werden, in dem man
induktiv die Spulen vergleicht, also relativ aufwendig (gibt es m.W.
als Bausatz von Völkner/Conrad). Elektrisch einfach wäre ein kleiner
Magnet, der mit dem Antrieb an ein Reedrelais geschoben wird.
Oder: gleich digitalisieren ...
--
auf Wiederbasteln
Peter Popp
Peter...@t-online.de
aktualisierte Homepage:
http://home.t-online.de/home/peter.popp/ppmoba.htm
wer bastelt, rostelt nicht!
Thomas
Vorbildorientierter Spielbahner
Peter Popp <webm...@msc-software.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3987f203...@news.btx.dtag.de...
>Habe ich jetzt etwas falsch verstanden? Auch bei digitaler Ansteuerung habe
>ich doch keine Rückmeldung, bzw. Sicherheit, das die Weiche auch umgelegt
>ist. es sei denn ich verwende entsprechende Decoder. Lohnt sich das
>preismäßig? Oder bin ich wieder mal auf dem falschen Gleis, fragt sich
Vielleicht habe ich was falsch verstanden: die Digitaler sagen doch
immer, dass mit Digital alles geht ;-). Die Überlegung war, die
Signale in bestimmten Zeitabständen zu wiederholen, um die definierte
Weichenstellung herzustellen...
Allerdings berücksichtigt keine Rückmeldung, wenn z.B. Weichenzungen
aufgrund von Schmutzkörnern oder dergl. nicht richtig anliegen, das
hört man nur am Geräusch der entgleisenden Züge ;-)
Thomas Bartels schrieb:
>
> Habe ich jetzt etwas falsch verstanden? Auch bei digitaler Ansteuerung habe
> ich doch keine Rückmeldung, bzw. Sicherheit, das die Weiche auch umgelegt
> ist. es sei denn ich verwende entsprechende Decoder. Lohnt sich das
> preismäßig? Oder bin ich wieder mal auf dem falschen Gleis, fragt sich
Dann wäre ich auch da, ich hab's auch nicht verstanden.
Alexander, wie stellst Du die Weichen?
Mit Märklin-Pulten, die solange Strom geben wie man drückt?
Und was heißt Rückmeldung? Eigentlich wie die Weiche tatsächlich steht,
auch wenn man sie mit der Hand umgestellt hat!
Oder meinst du nur, welchen Knopf Du zuletzt gedrückt hast und wie die
Weiche eigentlich stehen müsste?
Um Peters Idee aufzugreifen: (Magnet und Reedkontakt) : Kann man nicht
auch an der sich drehenden Weichenlaterne irgendwas abgreifen?
Es gibt ganz kleine, leicht schaltende Microschalter, wenn man die mit
einer Blechschraube neben die Weichenlaterne schraubt, Justage durch
Drehen des Schalters, dann zweite Schraube eindrehen.
Grüße
Werner
--
http://home.t-online.de/home/Werner.Falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de
Hallo Thomas
>Habe ich jetzt etwas falsch verstanden? Auch bei digitaler Ansteuerung habe
>ich doch keine Rückmeldung, bzw. Sicherheit, das die Weiche auch umgelegt
>ist.
Das hast Du richtig verstanden.
>es sei denn ich verwende entsprechende Decoder. Lohnt sich das
>preismäßig?
Ein Decoder allein löst dieses Problem nicht.
>Oder bin ich wieder mal auf dem falschen Gleis, fragt sich
wird.>> Oder: gleich digitalisieren ...>
Nein, Du bist nicht auf dem falschen Gleis und die Digitalisierung ist hier
nur eine "Krücke". Du willst ja den "echten" Vollzug der
Weichenzungenstellung am jeweiligen Endpunkt bestätigt haben.
Digitalsteuerung sagt dir nur, "ich habe den Befehl gegeben" ergo steht die
Weiche nun befehlsgemäß. Ist z.B. der Antrieb oder die Mechanik
(w/Schotterkrümel) defekt, kannst Du den Befehl so oft geben wie Du nur
willst, ob er tatsächlich ausgeführt wurde, kriegst erst mit wenn es
"scheppert".
Da haben die "Zweileider" echte Vorteile. Hier läßt es sich relativ leicht
realisieren, den Kontakt (das wirklich Anliegen) der anliegenden, für
gewöhnlich isolierten, Weichenzungen, per Lämpchen anzuzeigen.
Bei Märklin, müßte man nur die Weichenzungen isolieren. Allerdings fällt mir
auf Anhieb nicht ein, wie das so leicht zu realisieren wäre. Bin selbst
gespannt auf weitere (brauchbare) Vorschläge. :-)
MFGerassel
Waldemar Rodenberg
Am Wed, 2 Aug 2000 22:02:26 +0200 schrieb "Waldemar Rodenberg"
>Da haben die "Zweileider" echte Vorteile. Hier läßt es sich relativ leicht
>realisieren, den Kontakt (das wirklich Anliegen) der anliegenden, für
>gewöhnlich isolierten, Weichenzungen, per Lämpchen anzuzeigen.
Das ist auch nicht unbedingt zuverlässig, da erstens der Kontakt nicht
so sicher ist und daher oft die Zungen separat mit Strom versorgt
werden und ausserdem bei einzelnen Produkten beim Durchfahren die
Räder einen Kurzschluß zwischen nicht anliegender Zunge und
Außenschiene erzeugen können.
>Bei Märklin, müßte man nur die Weichenzungen isolieren. Allerdings fällt mir
>auf Anhieb nicht ein, wie das so leicht zu realisieren wäre. Bin selbst
>gespannt auf weitere (brauchbare) Vorschläge. :-)
Bei K-Gleisen dürfte die Isolierung möglich sein, bei M-Gleisen - um
die es hier ja ging - eher nicht. Vielleicht könnte man die
Außenschiene vor und nach dem Zungenbereich heraustrennen und als
isolierten Abschnitt montieren - zwar auch eine Pfriemelei beim
M-Gleis, aber wahrscheinlich einfacher als die Zungen zu isolieren. In
diesem Fall "meldet" die jeweilige Aussenschiene, daß die Zunge
anliegt. Allerdings auch hier wieder nur, solange kein Zug
drüberfährt.
Andere Lösung wäre ein separater Kontakt (evtl. aus einem
Schaltkontakt eines Relais), der so eingebaut und justiert wird, daß
er (nur) von der Zunge in Endstellung berührt wird (auf jeder Seite
einer).
Übrigens: wenn man auf das Ursprungsposting zurückgeht, ging es ja nur
um eine "einfache Lösung wie bei den K-Weichen". Auch dort ist ja
nicht sichergestellt, daß die Weichenzunge mit der Endabschaltung
konform geht.
--
mfg
Oliver Zoffi
http://zoffi.net/MOBAZI
>Hallo!
>Zur Zeit verkabele ich eine größere Märklin Anlage die aus K- und M-Gleisen
>besteht.
>Da die M-Gleise dummerweise im Schattenbahnhof verwendet wurden, wäre dort
>eine Weichen-Rückmeldung für M-Gleise sehr sinnvoll.
Nicht unbedingt.
Eine Rückmeldung, ob der Antrieb dem Stellbefehl gefolgt ist, kann man
mit (IMHO zu) hohem Aufwand (Messung der Spuleninduktivität, mit oder
ohne Eisenkern) erzeugen - doch ob der Zug dann auch richtig fährt,
kann man nicht mit Sicherheit sagen, da die Zungenstellung weitaus
wichtiger ist (und das Fehlen von Schotterkörnern, Zurüstteilen oder
Nägeln in den Rillen der Radlenker oder Zungen).
Ich empfehle daher: Geld sparen, dafür lieber gutes Gleismaterial in
den Untergrund. Jede durch Trödelmarkt-Weichen gesparte Mark im
Schattenbahnhof rächt sich bei der ersten größeren Störung, da die
(nach Murphy) an genau der Stelle auftreten wird, die man nicht ohne
teilweise Demontage des sichtbaren Bereiches erreichen kann.
Also: wenn schon M-Gleis, dann nur im Top-Zustand - gereinigt,
geschmiert und poliert :-)
mfg
Thomas
--
Thomas Woditsch
45894 Gelsenkirchen
Heimatbf: EDUL (KBS 412/425)
"Selbst Caesar war manchmal mit seinem Latein am Ende.."
Die Weichen stelle ich über Momenttaster in einem Gleisbildstellwerk.
Mit Rückmeldung dachte ich an eine Anzeige der aktuellen Weichenstellung.
Hallo,
>>Da haben die "Zweileider" echte Vorteile. Hier läßt es sich relativ leicht
>>realisieren, den Kontakt (das wirklich Anliegen) der anliegenden, für
>>gewöhnlich isolierten, Weichenzungen, per Lämpchen anzuzeigen.
>Das ist auch nicht unbedingt zuverlässig, da erstens der Kontakt nicht
>so sicher ist
was ist im Leben schon sicher? Würde der Kontakt verschmutzt sein, wäre das
ein Grund nachzusehen.
>und daher oft die Zungen separat mit Strom versorgt
>werden
Was im vorgenannten Beispiel selbstverständlich unterbleiben müßte.
>und ausserdem bei einzelnen Produkten beim Durchfahren die
>Räder einen Kurzschluß zwischen nicht anliegender Zunge und
>Außenschiene erzeugen können.
Das ist bei getrennt isolierten Zungen eben nicht möglich, da immer nur die
"anliegende" Zunge mit Strom versorgt wird und bei gut verstromerten DC
Anlagen eben aus diesem Grund auch so gemacht wird (werden sollte).
>
>>Bei Märklin, müßte man nur die Weichenzungen isolieren. Allerdings fällt
mir
>>auf Anhieb nicht ein, wie das so leicht zu realisieren wäre. Bin selbst
>>gespannt auf weitere (brauchbare) Vorschläge. :-)
>Bei K-Gleisen dürfte die Isolierung möglich sein,
So? Habe mir gerade so ein K-Gleis angeschaut und vor mir liegen. Ich sehe
da keine angemessene (mit vertretbarem Aufwand zu bewerkstelligende) Lösung.
>bei M-Gleisen - um
>die es hier ja ging - eher nicht.
Natürlich nicht. Aber wenn es nur um die Anzeige des letzten Schaltbefehls
geht, ohne Controlling ob die Schaltung tatsächlich mechanisch erfolgte,
genügt tatsächlich ein Decoder oder für "Analogistiker" ein Relais.
>Andere Lösung wäre ein separater Kontakt (evtl. aus einem
>Schaltkontakt eines Relais), der so eingebaut und justiert wird, daß
>er (nur) von der Zunge in Endstellung berührt wird (auf jeder Seite
>einer).
Zu aufwendig.
>
>Übrigens: wenn man auf das Ursprungsposting zurückgeht, ging es ja nur
>um eine "einfache Lösung wie bei den K-Weichen". Auch dort ist ja
>nicht sichergestellt, daß die Weichenzunge mit der Endabschaltung
>konform geht.
Danke für die Belehrung. Doch die einfache Lösung ist und bleibt eine
"Krücke". Eine Anzeige die den mechanischen Vollzug des Befehls
meldet/bestätigt ist in jedem Fall sinn- und wertvoll, wen man bedenkt
welche Werte (zumindest bei Märklin) im dunklen Schattenbahnhof sozusagen
"russisch Roulett" spielen.
MFGerassel
Waldemar Rodenberg
>>Bei K-Gleisen dürfte die Isolierung möglich sein,
>
>So? Habe mir gerade so ein K-Gleis angeschaut und vor mir liegen. Ich sehe
>da keine angemessene (mit vertretbarem Aufwand zu bewerkstelligende) Lösung.
Das ist halt die immer wiederkehrende Frage, welcher Aufwand
vertretbar ist. Also ich würde die Aussenschiene vor und nach der
"Weichenzungenanliegezone" - ca 3-4 cm lang - durchtrennen (vorher mit
2k-Kleber fixieren) und jeweils einen Draht an das abgetrennte Teil
anlöten.Wenn ich damit eine relativ sichere Rückmeldung der Weiche aus
dem Schattenbahnhof bekomme, erscheint mir der Aufwand nicht zu hoch.
ich habe eine Lösung für die Spulenüberwachung realisiert.
Ist noch im provisorischen Aufbau, aber funktioniert.
Wenn Du Interesse hast, maile mir.
MfG
Peter