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Weichen "aufschneiden"

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Michael Markus

unread,
Jun 10, 2003, 3:28:10 PM6/10/03
to
Hallo!

Ich dachte immer das "aufschneiden" von Weichen wäre unrealistisch -
gestern hab ich jedoch gesehen das es das auch bei der echten Bahn gibt.
Ist das neuerdings möglich oder bin ich mein ganzes Leben mit
geschlossenen Augen durch die Eisenbahnwelt gegangen?

Michael

Tobias Meyer

unread,
Jun 10, 2003, 3:49:50 PM6/10/03
to

Wenn eine Weiche aufgeschnitten wird macht es bumms :-(

Dazu steht auf
http://groups.google.com/groups?q=aufschneiden+152&hl=en&lr=&ie=UTF-8&selm
=l3KIzs5rY63X091yn%40rt.e-technik.th-darmstadt.de&rnum=1
im Artikel
l3KIzs5r...@rt.e-technik.th-darmstadt.de
folgendes:

|a2. Auffahren, Aufschneiden, Flankenfahrt
|
|Das hört sich alles ziemlich gefährlich an. Was steckt genau dahinter?
|
|"Aufschneiden" kann vorkommen, wenn ein Spurkranz scharfgelaufen ist
|und dann bei Fahrt von der Zungenspitze her in den Restspalt zwischen
|anliegender Zunge und benachbarter fester Schiene geraet. Es ist leicht
|einzusehen, dass das mit einer Entgleisung endet. Falls das mit einer
|Lok passiert, gilt das als Fehler des Lokfuehrers, der haette den
|scharfgelaufenen Spurkranz rechtzeitig bemerken muessen.
|
|Wenn man dagegen eine Weiche vom Herzstueck her gegen die
|Weichenstellung befaehrt, heisst das "Auffahren". Je nach Weichenbauart
|kann das zu Weichenschäden fuehren.
|
|Absichtliches Auffahren ist nur bei Rueckfallweichen gestattet, nach
|versehentlichem Auffahren ist erneutes Befahren erst gestattet, wenn
|die Weiche technisch ueberprueft (u. ggf. repariert) wurde.
|
|Was Modellbahner "Aufschneiden" nennen, ist also "Auffahren", obwohl
|wirkliches Aufschneiden bei schlecht anliegenden Weichenzungen auch auf
|der Modellbahn vorkommen kann.

Also ist das Aufschneiden durchaus realistich, wenn auch eher ungewollt.

Was du meinst, nämlich das Auffahren, ist mit Rückfallweichen möglich.
Dieses sind Weichen die eine Grundstellung haben und beim Annähern eines
Zuges aus der anderen Richtung sich umstellen um sich nach dem Zug wieder
zurück zu stellen.

Tobi

Christof Proft

unread,
Jun 10, 2003, 3:53:30 PM6/10/03
to
Hallo Michael,

üblich ist das bei der "echten" Bahn AFAIK nur bei sog. Rückfallweichen.
Standardweichen lassen sich beim Vorbild nicht ohne Zerstörung des
Spitzenverschlusses oder Verbiegen der Zungen auffahren. Bei Rückfallweichen
fallen die Zungen gedämpft wieder in die Grundstellung zurück. Das Rangieren
über Federweichen hat wegen der Entgleisungsgefahr mit Vorsicht zu
geschehen, genaue Bestimmungen darüber (z.B. Weiche umstellen, nicht
aufschneiden) kenne ich nicht.

In Deutschland gibt es derartiges bei der "grossen" Bahn AFAIK seit 1984,
als nach dem Wiederaufbau der Selketalbahn in der DDR im Bahnhof Stiege
diverse Rückfallweichen und eine Wendschleife eingebaut wurde. Mittlerweile
soll es Rückfallweichen auch auf Normalspur-Nebenstrecken in
Kreuzungsbahnhöfen geben. Dabei werden die beiden Bahnhofsgleise jeweils nur
in eine Richtung befahren und die Weichen normalerweise nicht mehr gestellt.

Viele Grüße aus Aachen

Christof


Michael Markus

unread,
Jun 10, 2003, 3:59:32 PM6/10/03
to
"Christof Proft" schrieb:

> eingebaut wurde. Mittlerweile soll es Rückfallweichen auch auf
> Normalspur-Nebenstrecken in Kreuzungsbahnhöfen geben. Dabei werden
> die beiden Bahnhofsgleise jeweils nur in eine Richtung befahren und
> die Weichen normalerweise nicht mehr gestellt.

So ein Bahnhof ist das auch gewesen, es handelt sich um den Bahnhof
Mettingen auf der Strecke der Teklenburger Nordbahn. An der Einfahrt zum
Bahnhof steht auf jeder Seite ein Signal welches anscheinend die
Weichenstellung anzeigt - gesehen hab ich soetwas auch noch nicht
woanders. Das Signal ähnelt einem hohem Gleissperrsignall, hat jedoch
nur zwei nebeneinanderliegende weiße Lampen.

Michael

Michael Markus

unread,
Jun 10, 2003, 4:01:55 PM6/10/03
to
Tobias Meyer schrieb:

> Wenn eine Weiche aufgeschnitten wird macht es bumms :-(

Es hat aber nicht bumms gemacht :-) Ich hab auch ein Foto wo man sieht
wie die Lok auf die "falsch" gestelle Weiche zufährt. Ich konnte auch
eindeutig erkennen das die Räder die Weiche in die andere Stellung
gedrückt haben und diese danch in die Ursprungsstellung zurückging.

Michael

Michael Markus

unread,
Jun 10, 2003, 4:05:34 PM6/10/03
to
Tobias Meyer schrieb:

> Was du meinst, nämlich das Auffahren, ist mit Rückfallweichen
> möglich. Dieses sind Weichen die eine Grundstellung haben und beim
> Annähern eines Zuges aus der anderen Richtung sich umstellen um sich
> nach dem Zug wieder zurück zu stellen.

Den Absatz hatte ich vorhin übersehen, sorry.
Es handelt sich also um Rückfallweichen. Wieder was dazugelernt :-)

Michael

Joachim Schmid

unread,
Jun 10, 2003, 4:23:02 PM6/10/03
to
Christof Proft schrieb:

>
> In Deutschland gibt es derartiges bei der "grossen" Bahn AFAIK seit 1984,
> als nach dem Wiederaufbau der Selketalbahn in der DDR im Bahnhof Stiege
> diverse Rückfallweichen und eine Wendschleife eingebaut wurde.

WIMRE wurden schon Anfang der 80er Jahre auf der Dreiseenbahn die ersten
Rückfallweichen der DB eingebaut, und zwar zusammen mit der Einführung
des Zugleitbetriebs. Beides war bereits schon viele Jahre lang bei
Privatbahnen gebräuchlich.

Joachim

Christof Proft

unread,
Jun 10, 2003, 4:45:15 PM6/10/03
to
Hallo Michael,

> So ein Bahnhof ist das auch gewesen, es handelt sich um den Bahnhof
> Mettingen auf der Strecke der Teklenburger Nordbahn. An der Einfahrt zum
> Bahnhof steht auf jeder Seite ein Signal welches anscheinend die
> Weichenstellung anzeigt - gesehen hab ich soetwas auch noch nicht
> woanders. Das Signal ähnelt einem hohem Gleissperrsignall, hat jedoch
> nur zwei nebeneinanderliegende weiße Lampen.

Die Weichenstellung zeigt das Signal nicht an, sondern die richtige
Endstellung der Weichen. Damit wird sichergestellt, daß nicht versehentlich
eine nicht in Grundstellung gegangene Rückfallweiche aufgeschnitten wird.
ZUr Anzeige der Weichenstellung müßte noch eine Weichenlaterne vorhanden
sein.

Christof


StephaN Weinberger

unread,
Jun 10, 2003, 5:19:01 PM6/10/03
to
* Michael Markus <michael...@t-online.de> wrote:

> Ich dachte immer das "aufschneiden" von Weichen wäre unrealistisch -
> gestern hab ich jedoch gesehen das es das auch bei der echten Bahn gibt.

Du meinst vermutlich "auffahren" (von der Herzstueckseite her).
"Aufschneiden" (von der Zungenseite her) endet naemlich praktisch immer
mit einer Entgleisung und einer massiven Beschaedigung der Weiche.

"Auffahren" ueberleben die meisten Weichen (und Verschlussbauarten)
jedoch, je nach Zweck kann es sogar ein ueblicher Betriebsfall sein
(Rueckfallweichen, Stumpfweichen - letztere vor allem bei Strassenbahnen).

--
cu mail: s.wein...@xover.mud.at
StephaN www: http://www.invisible.priv.at
The choices we make, not the chances we take, determine our destiny.

Armin Muehl

unread,
Jun 10, 2003, 5:33:34 PM6/10/03
to
On Tue, 10 Jun 2003 21:53:30 +0200, "Christof Proft"
<cpr...@cproft.de> wrote:

>üblich ist das bei der "echten" Bahn AFAIK nur bei sog. Rückfallweichen.
>Standardweichen lassen sich beim Vorbild nicht ohne Zerstörung des
>Spitzenverschlusses oder Verbiegen der Zungen auffahren.

Beides sollte nicht passieren. Bei den Weichen, die an einigen
EZMG-Stellwerken angeschlossen sind, gibt es aber Weichen ohne
Spitzenverschluss, wo es Bruch geben kann, wenn man die Weiche
auffaehrt.

Armin

--
Armin Muehl

http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Stellwerk Rpf)

Armin Muehl

unread,
Jun 10, 2003, 5:33:37 PM6/10/03
to
On Tue, 10 Jun 2003 21:59:32 +0200, "Michael Markus"
<michael...@t-online.de> wrote:

>So ein Bahnhof ist das auch gewesen, es handelt sich um den Bahnhof
>Mettingen auf der Strecke der Teklenburger Nordbahn. An der Einfahrt zum
>Bahnhof steht auf jeder Seite ein Signal welches anscheinend die
>Weichenstellung anzeigt - gesehen hab ich soetwas auch noch nicht
>woanders. Das Signal ähnelt einem hohem Gleissperrsignall, hat jedoch
>nur zwei nebeneinanderliegende weiße Lampen.

Das ist das Deckungssignal im Bahnhof fuer die Rueckfallweichen.
Nachdem dort nun wieder mehr Verkehr ist, wurden die Rueckfallweichen
wieder aktiviert. Leider kam bei meiner letzten Fahrt durch Mettingen
gerade kein Zug.
Kannst Du mir mal Wochentag, Uhrzeit und Fahrtrichtung des Zuges
nennen?

Bernd Biele

unread,
Jun 10, 2003, 8:36:23 PM6/10/03
to
Am Tue, 10 Jun 2003 22:45:15 +0200 schrieb "Christof Proft":

> Die Weichenstellung zeigt das Signal nicht an, sondern die richtige
> Endstellung der Weichen. Damit wird sichergestellt, daß nicht versehentlich
> eine nicht in Grundstellung gegangene Rückfallweiche aufgeschnitten wird.

Es handelt sich um das Signal So 18 - Ueberwachungssignal einer
Rueckfallweiche
Es hat ein orangefarben-weiss gestreiftes Mastschild.
Das Signal steht neben oder vor der Rueckfallweiche rechts neben dem
Gleis.
Dazu gehoert noch So 17 - die Ankuendigungsbake. Eine rechteckige
orangefarbene Tafel mit zwei orangenen Streifen. Sie steht im, na
sagen wir mal, Bremswegabstand vor dem So 18.
Das So 18 sieht wie ein hohes Lichtsperrsignal aus, bloss ohne rote
Lichter. Es kann zwei Signalbilder zeigen:

So 18a - Die Rueckfallweiche ist gegen die Spitze befahrbar
Zwei weisse Lichter waagerecht nebeneinander

So 18b - Die Rueckfallweiche ist gegen die Spitze nicht befahrbar,
vor der Weiche anhalten!
Ein weisses Licht

> ZUr Anzeige der Weichenstellung müßte noch eine Weichenlaterne vorhanden
> sein.

Die Weichenlaterne ist ebenfalls orange. Fuer die Zugfahrt ist aber
immer das So18 massgebend, da dies die Endlage der Zungen ueberwacht.

Rueckfallweichen in Regelspur kenne ich seit Ende der 70er Jahre. Da
wurden zwei im Bahnhof Genthin Wald eingebaut. Die sind heute noch
(allerdings nicht in Funktion) zu bewundern.

Zeitgleich wurden die Teile auch auf der Selketalbahn und Harzquerbahn
eingebaut. Beim Wiederaufbau der Selketalbahn zwischen Strassberg und
Stiege wurde der Bahnhof Stiege mit einer Kehrschleife (ja sowas gibt
es beim Vorbild ;-)) und diversen Rueckfallweichen ausgeruestet.
Die Funktionsweise der Rueckfallweichen ist in der 3. Ausgabe des
Buches "Die Selketalbahn" vom transpress-Verlages ausfuehrlich
beschrieben.

mfg bb

Harald Kiel

unread,
Jun 11, 2003, 3:05:18 AM6/11/03
to
Moin!


Michael Markus schrieb in der newsgroup de.rec.modelle.bahn:

> Tobias Meyer schrieb:
> > Wenn eine Weiche aufgeschnitten wird macht es > > bumms :-(

> Es hat aber nicht bumms gemacht :-) [..]


> Ich konnte auch eindeutig erkennen das die
> Räder die Weiche in die andere Stellung
> gedrückt haben und diese danch in die
> Ursprungsstellung zurückging.

Also wurde eine Rückfallweiche aufgeFAHREN (Fahrt vom Herzstück), nicht
aufgeSCHNITTEN (Fahrt gegen das Herzstück)!

Auch beim AufSCHNEIDEN von Rückfallweichen macht es bumms!


Dieser NG-Beitrag wurde Ihnen präsentiert von
Harald
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de


Werner Falkenbach

unread,
Jun 11, 2003, 2:17:57 AM6/11/03
to
Hallo Michael,

Michael Markus schrieb:


> Den Absatz hatte ich vorhin übersehen, sorry.
> Es handelt sich also um Rückfallweichen. Wieder was dazugelernt :-)

Ja, soweit ich weiß gab es auch (nur?) ölgedämpfte, die zum Zurückfallen
dann einen Moment brauchen, damit beim Drüberfahren nicht jeder Radsatz
die Weiche neu umstellen muß

Grüße
Werner
--
* * * * * THEMA SCHMALSPURBAHN * * * * *
http://home.t-online.de/home/werner.falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de

Michael Landenberger

unread,
Jun 11, 2003, 3:52:51 AM6/11/03
to
"Christof Proft" schrieb:

> üblich ist das bei der "echten" Bahn AFAIK nur bei sog.
> Rückfallweichen. Standardweichen lassen sich beim Vorbild nicht ohne
> Zerstörung des Spitzenverschlusses oder Verbiegen der Zungen
> auffahren. Bei Rückfallweichen fallen die Zungen gedämpft wieder in
> die Grundstellung zurück. Das Rangieren über Federweichen hat wegen
> der Entgleisungsgefahr mit Vorsicht zu geschehen, genaue Bestimmungen
> darüber (z.B. Weiche umstellen, nicht aufschneiden) kenne ich nicht.

Hallo,

Aus der Fahrdienstvorschrift "Züge fahren und rangieren", 408.0911:

"Auffahren von Weichen

Grundsatz:
(1) Weichen dürfen nicht aufgefahren werden. Ist es den­noch geschehen,
dürfen sie nur in der Auf­fahrrich­tung geräumt werden.
Rückfallweichen dür­fen auf­gefahren werden, ausgenommen von
Klein­wagen.

Drohende Gefahr:
(2) Wird eine Weiche aufgefahren, die zu einer Fahr­straße gehört, auf
der ein Zug erwartet wird, sind Maßnahmen wie bei drohender Gefahr
zu treffen. Durchfahr- oder Selbststellbetrieb dürfen nicht
ein­geschaltet und Fahrstraßen nicht eingespeichert sein. Als Sperre
ist 408.0403 Nr. 7 anzubringen."

Gruß

Michael

Ralph Timmermann

unread,
Jun 11, 2003, 5:35:00 AM6/11/03
to
Hallo zusammen,

> So 18a - Die Rueckfallweiche ist gegen die Spitze befahrbar
> Zwei weisse Lichter waagerecht nebeneinander
>
> So 18b - Die Rueckfallweiche ist gegen die Spitze nicht befahrbar,
> vor der Weiche anhalten!
> Ein weisses Licht

stimmt das so? Dann waere So18b (letztlich immerhin ein Haltbegriff)
abgesehen vom Mastschild identisch mit dem Kennlicht. Ob ich das so
besonders sicher finde,

fragt sich
Ralph Timmermann

Andreas Pothe

unread,
Jun 11, 2003, 5:26:12 AM6/11/03
to
Bernd Biele ritzte:

> So 18a - Die Rueckfallweiche ist gegen die Spitze befahrbar
> Zwei weisse Lichter waagerecht nebeneinander
>
> So 18b - Die Rueckfallweiche ist gegen die Spitze nicht befahrbar,
> vor der Weiche anhalten!
> Ein weisses Licht

Sicher (ich kenne das Signal nicht)? Normalerweise bedeutet ein weißes Licht
doch, dass das Signal ungültig ist bzw. nicht existiert - Kennlicht. So, wie
du es beschreibst, wäre das doch ziemlich gefährlich wegen der
Verwechselungsgefahr.

Gruß
Andreas

--
Wann fährt der RE über Bietigheim nach Würzburg?
http://www.pothe.de/usenet/debx/stuttgart/anzeigetafel-1.jpg

Software für Ihr Hobby finden Sie auf http://www.pothe.de

Thomas Woditsch

unread,
Jun 11, 2003, 6:40:51 AM6/11/03
to
Ralph Timmermann schrieb:

>> So 18b - Die Rueckfallweiche ist gegen die Spitze nicht befahrbar,
>> vor der Weiche anhalten!
>> Ein weisses Licht
>
>stimmt das so? Dann waere So18b (letztlich immerhin ein Haltbegriff)>abgesehen vom Mastschild identisch mit dem Kennlicht. Ob ich das so
>besonders sicher finde,

Das DR-Signalbuch von 1971 (DV 301) bestätigt Bend in vollem Umfang.

mfg

Thomas
--
Thomas Woditsch Gelsenkirchen / Duelmen
http://www.mec-duelmen.de http://www.fremo.org
"Model railroading is fun", John Allen

Ralph Timmermann

unread,
Jun 11, 2003, 7:29:52 AM6/11/03
to
Hallo Thomas,

Thomas Woditsch wrote:
>
> Ralph Timmermann schrieb:
>
> >> So 18b - Die Rueckfallweiche ist gegen die Spitze nicht befahrbar,
> >> vor der Weiche anhalten!
> >> Ein weisses Licht
> >
> >stimmt das so? Dann waere So18b (letztlich immerhin ein Haltbegriff)>abgesehen vom Mastschild identisch mit dem Kennlicht. Ob ich das so
> >besonders sicher finde,
>
> Das DR-Signalbuch von 1971 (DV 301) bestätigt Bend in vollem Umfang.

gab es bei der DR denn auch ein weisses Licht als Kennlicht eines
abgeschalteten Signals?

wuesste gerne
Ralph Timmermann

Thomas Woditsch

unread,
Jun 11, 2003, 7:35:13 AM6/11/03
to
Ralph Timmermann schrieb:

>gab es bei der DR denn auch ein weisses Licht als Kennlicht eines
>abgeschalteten Signals?

Ja. Allerdings nur bei Lichthauptsignalen und den Signalen der Berliner
S-Bahn.

Armin Muehl

unread,
Jun 11, 2003, 11:03:39 AM6/11/03
to
On Wed, 11 Jun 2003 11:26:12 +0200, Andreas Pothe <a.p...@gmx.de>
wrote:

>> So 18b - Die Rueckfallweiche ist gegen die Spitze nicht befahrbar,
>> vor der Weiche anhalten!
>> Ein weisses Licht
>
>Sicher (ich kenne das Signal nicht)? Normalerweise bedeutet ein weißes Licht
>doch, dass das Signal ungültig ist bzw. nicht existiert - Kennlicht. So, wie
>du es beschreibst, wäre das doch ziemlich gefährlich wegen der
>Verwechselungsgefahr.

Daher wird eine Rueckfallweiche auch durch die Bake So17 angekuendigt.

Armin Muehl

unread,
Jun 11, 2003, 11:03:36 AM6/11/03
to
On Wed, 11 Jun 2003 02:36:23 +0200, Bernd Biele <bbi...@gmx.de> wrote:

>Rueckfallweichen in Regelspur kenne ich seit Ende der 70er Jahre. Da
>wurden zwei im Bahnhof Genthin Wald eingebaut. Die sind heute noch
>(allerdings nicht in Funktion) zu bewundern.

Hast Du davon Bilder?

Holger Koetting

unread,
Jun 11, 2003, 1:00:05 PM6/11/03
to
In article <bc73kk...@news.pothe.de>,

Andreas Pothe <a.p...@gmx.de> writes:
|> Sicher (ich kenne das Signal nicht)? Normalerweise bedeutet ein weißes Licht
|> doch, dass das Signal ungültig ist bzw. nicht existiert - Kennlicht. So, wie
|> du es beschreibst, wäre das doch ziemlich gefährlich wegen der
|> Verwechselungsgefahr.

Mal abgesehen davon, dass So-Signale im Osten Anwendung finden, gibt es
solche Ueberwacher auch im Westen, ohne als eigenes Signal definiert zu sein.
Auf der bereits zitierten Dreiseenbahn stehen Nebenbahnlichtsignale, die
rot oder weiss zeigen. Auf diversen anderen Nebenbahnen hat man
Lichtsperrsignale mit doppel-rot und einfach-weiss verwendet. Und das
Kennlicht-Problem schlaegt hier eigentlich voll zu:
Wenn das Signal ein weisses Licht zeigt (und damit Ordnungsstellung der
Weiche meint), waere es eigentlich Kennlicht und damit das Signal betrieblich
abgeschaltet. Ein betrieblich abgeschaltetes Signal kann aber keine Aussage
ueber die Endlage einer Weiche machen...

Gruss,

Holger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting

Ralph Timmermann

unread,
Jun 11, 2003, 1:12:08 PM6/11/03
to
Hallo Holger,

Holger Koetting wrote:
> Mal abgesehen davon, dass So-Signale im Osten Anwendung finden, gibt es
> solche Ueberwacher auch im Westen, ohne als eigenes Signal definiert zu sein.
> Auf der bereits zitierten Dreiseenbahn stehen Nebenbahnlichtsignale, die
> rot oder weiss zeigen. Auf diversen anderen Nebenbahnen hat man
> Lichtsperrsignale mit doppel-rot und einfach-weiss verwendet. Und das
> Kennlicht-Problem schlaegt hier eigentlich voll zu:
> Wenn das Signal ein weisses Licht zeigt (und damit Ordnungsstellung der
> Weiche meint), waere es eigentlich Kennlicht und damit das Signal betrieblich
> abgeschaltet. Ein betrieblich abgeschaltetes Signal kann aber keine Aussage
> ueber die Endlage einer Weiche machen...

noe, das seh ich ganz anders. Das Signal wird hier wie ein
Deckungssignal benutzt und kann entweder "Halt" oder "machwasDuwillst"
zeigen. Genau das sollte ein Weichenueberwacher melden: Im Regelfall gar
nix. Aber ein weisses Licht einmal fuer ,,Halt: Stoerung!" und einmal
fuer ,,tu so als waer ich nicht da'' zu benuzten, find ich ziemlich
uebel,

bemerkt
Ralph Timmermann,

der jetzt keine Diskussion fuer oder wider das ein oder andere
Signalsystem vom Zaun brechen moechte.

Sven Herzfeld

unread,
Jun 11, 2003, 12:55:00 PM6/11/03
to
s.wein...@xover.mud.at schrieb in 3ee64b46$0$11610$3b21...@aconews.univie.ac.at:

> "Auffahren" ueberleben die meisten Weichen (und Verschlussbauarten)
> jedoch, je nach Zweck kann es sogar ein ueblicher Betriebsfall sein

Man sollte vielleicht eins anmerken: Im Heimatland der Peco-Weichen
führt das Auffahren (bis auf die wenigen Rückfallweichen) zu Bruch.

Sven

StephaN Weinberger

unread,
Jun 11, 2003, 1:54:28 PM6/11/03
to
* Sven Herzfeld <herz...@maschsee.han.de> wrote:

>> "Auffahren" ueberleben die meisten Weichen (und Verschlussbauarten)
>> jedoch, je nach Zweck kann es sogar ein ueblicher Betriebsfall sein
> Man sollte vielleicht eins anmerken: Im Heimatland der Peco-Weichen
> führt das Auffahren (bis auf die wenigen Rückfallweichen) zu Bruch.

Kommt IMHO hauptsaechlich auf den Spitzenverschluss an. Der in
Mitteleuropa verbreitete Hakenverschluss ueberlebt sowas ueblicherweise
schon, da ja die nicht anliegende Zunge weggedrueckt wird, ueber die
Stellstange den Verschluss der anliegenden Zunge loest und diese
schliesslich mitzieht.

Das gilt mal prinzipiell fuer unverriegelte, ortsgestellte Weichen. Wenn
im Antrieb noch ein weiterer Verschluss drin ist oder erst mal der
Schluessel vom Bahnhofsvorstand geholt werden muesste sieht die Sache
natuerlich anders aus...

Bernd Biele

unread,
Jun 11, 2003, 4:17:22 PM6/11/03
to
Holger Koetting schrieb:


> Und das Kennlicht-Problem schlaegt hier eigentlich voll zu:

Nicht wirklich...

> Wenn das Signal ein weisses Licht zeigt (und damit Ordnungsstellung der
> Weiche meint), waere es eigentlich Kennlicht und damit das Signal betrieblich
> abgeschaltet. Ein betrieblich abgeschaltetes Signal kann aber keine Aussage
> ueber die Endlage einer Weiche machen...

Das ist prinzipiell richtig, aber das Signalbuch Ost (DV 301) schreibt
im § 1 (9) dazu:

Signale, die zeitweilig betrieblich abgeschaltet sind, zeigen anstelle
der sonst vorgesehenen Signalbilder ein weisses Licht (Kennlicht).
Dies gilt nicht fuer das Ueberwachungssignal einer Rueckfallweiche.
[Zitat Ende]

Da das Ueberwachungssignal ein orangefarben-weiss gestreiftes
Mastschild hat, duerfte es keine Probleme geben.

mfg bb


Bernd Biele

unread,
Jun 11, 2003, 4:17:23 PM6/11/03
to
Armin Muehl schrieb:

> On Wed, 11 Jun 2003 02:36:23 +0200, Bernd Biele <bbi...@gmx.de> wrote:
>
> >Rueckfallweichen in Regelspur kenne ich seit Ende der 70er Jahre. Da
> >wurden zwei im Bahnhof Genthin Wald eingebaut. Die sind heute noch
> >(allerdings nicht in Funktion) zu bewundern.
>
> Hast Du davon Bilder?

Jein ;-) Bilder ja, aber nicht die Rechte sie zu veroeffentlichen.

mfg bb

Michael Markus

unread,
Jun 11, 2003, 4:23:26 PM6/11/03
to
Armin Muehl schrieb:

> Nachdem dort nun wieder mehr Verkehr ist, wurden die Rueckfallweichen
> wieder aktiviert. Leider kam bei meiner letzten Fahrt durch Mettingen
> gerade kein Zug.

Was heisst "wieder"? Waren die schon früher dort eingebaut? Das
Deckungssignal ist mir erst letztes Jahr aufgefallen.

> Kannst Du mir mal Wochentag, Uhrzeit und Fahrtrichtung des Zuges
> nennen?

Pfingstmontag, 15.15 Uhr, Dampfsonderzug mit der 50 3655 Richtung
Osnabrück. Ein Foto kann ich dir bei Interesse zumailen.

Michael

André Brandily

unread,
Jun 11, 2003, 6:08:44 PM6/11/03
to
Christof Proft schrieb:


> üblich ist das bei der "echten" Bahn AFAIK nur bei sog. Rückfallweichen.
> Standardweichen lassen sich beim Vorbild nicht ohne Zerstörung des
> Spitzenverschlusses oder Verbiegen der Zungen auffahren.

Muß nicht. Die beiden Weichen, die ich bisher aufgefahren habe, waren
hinterher noch in Ordnung.

mfg
Andre

Holger Koetting

unread,
Jun 12, 2003, 9:50:50 AM6/12/03
to
In article <582fevkpvbja4tno2...@4ax.com>,

Bernd Biele <bbi...@gmx.de> writes:
|> > Und das Kennlicht-Problem schlaegt hier eigentlich voll zu:
|> Das ist prinzipiell richtig, aber das Signalbuch Ost (DV 301) schreibt
|> im § 1 (9) dazu:

Was hat das Signalbuch Ost mit Signalen im Westen zu tun?

Holger Koetting

unread,
Jun 12, 2003, 9:54:02 AM6/12/03
to
In article <3EE762E8...@astr.ucl.ac.be>,

Ralph Timmermann <timm...@astr.ucl.ac.be> writes:
|> zeigen. Genau das sollte ein Weichenueberwacher melden: Im Regelfall gar
|> nix.

Das ist das Problem an der Geschichte: Wenn er gar nix meldet, hast Du keine
Informationen ueber die Endlage der Weiche. Wenn Du keine Informationen
darueber hast, darfst Du die Weiche nicht befahren, weil Du eben nicht
sicher sein kannst, dass Du sie nicht vielleicht doch aufschneidest.
Im Prinzip ist natuerlich voellig klar, was das weisse Licht andeuten soll.
Nur ist es formal eben falsch.

Gruss,

Holger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting

Armin Muehl

unread,
Jun 12, 2003, 10:32:44 AM6/12/03
to
On Wed, 11 Jun 2003 22:23:26 +0200, "Michael Markus"
<michael...@t-online.de> wrote:

>Was heisst "wieder"? Waren die schon früher dort eingebaut? Das
>Deckungssignal ist mir erst letztes Jahr aufgefallen.

Das Deckungssignal steht dort schon laenger, aber es war auch lange
ausgekreuzt.


>> Kannst Du mir mal Wochentag, Uhrzeit und Fahrtrichtung des Zuges
>> nennen?
>
>Pfingstmontag, 15.15 Uhr, Dampfsonderzug mit der 50 3655 Richtung
>Osnabrück. Ein Foto kann ich dir bei Interesse zumailen.

Die Lok ist mir eingehend bekannt, daher kein Bedarf fuer Fotos...

Sven Herzfeld

unread,
Jun 12, 2003, 11:16:00 AM6/12/03
to
s.wein...@xover.mud.at schrieb in 3ee76cd5$0$11610$3b21...@aconews.univie.ac.at:

> Das gilt mal prinzipiell fuer unverriegelte, ortsgestellte Weichen. Wenn
> im Antrieb noch ein weiterer Verschluss drin ist oder erst mal der
> Schluessel vom Bahnhofsvorstand geholt werden muesste sieht die Sache
> natuerlich anders aus...

Genau das. Die britischen Weichen haben starr gekuppelte Zungen, und
die Verriegelung geschieht über eine weitere Stange vom Weichenantrieb
aus (die wiederum nicht von außen aus der Endlage bewegt werden kann).
Dafür sind die Weichen(verschlüsse) aber so weich, dass eine Zugfahrt
im Nachbargleis sie aufrütteln kann.

Ich habe noch niemanden getroffen, der das ganze System nicht einfach
nur als grausamen Schrott bezeichnet.

Sven

Sven Herzfeld

unread,
Jun 12, 2003, 11:14:00 AM6/12/03
to
koet...@rbg.informatik.tu-darmstadt.de schrieb in bc7n6l$jnr$1...@news.tu-darmstadt.de:

> Wenn das Signal ein weisses Licht zeigt (und damit Ordnungsstellung der
> Weiche meint), waere es eigentlich Kennlicht und damit das Signal
> betrieblich abgeschaltet. Ein betrieblich abgeschaltetes Signal kann aber
> keine Aussage ueber die Endlage einer Weiche machen...

Genau das macht die HSB doch auch auf der Brockenstrecke an der
Ausweiche:

rot = Halt
grün = Fahrt ins Tal
weiß = Fahrt ins Stumpfgleis

Ansonsten sehe ich das Problem nicht so sehr. Kennlicht ist keine
Erlaubnis, soweit klar. Die Erlaubnis wird also bereits vorher
erteilt, muss also zwangsweise über das betrachtete Signal hinaus
gelten. Wenn dieses dann keinen restriktiven Begriff zeigt, ist der
Schluss notwendig, dass weiterhin diese Erlaubnis gilt und somit auch
der Fahrweg gesichert ist. Anderenfalls könnte man Kennlicht zeigende
Signale ja nie passieren.

Etwas vereinfacht wäre eine nicht vorhandene Sh2-Tafel das gleiche.

Sven

Bernd Biele

unread,
Jun 12, 2003, 11:54:08 AM6/12/03
to
Holger Koetting schrieb:

> Was hat das Signalbuch Ost mit Signalen im Westen zu tun?

Eigentlich nichts. Habe wohl verpasst, das die Diskussion wieder
in Richtung Westen abgebogen ist.
Andererseits war man sich bei der DR mit der Einfuehrung der
Ueberwachungssignale der Verwechslungsgefahr mit dem Kennlicht
bewusst.

Um jetzt nochmal auf die Signale im Westen zuruckzukommen...
Da sie, wie geschrieben wurde, keine besondere Bezeichnung
haben, sind sie in dem Falle doch als Lichthaupt- bzw. Sperr-
signal zu definieren. Interessant waere zu wissen, welches
Mastschild sie haben.
Dann gibt es doch drei Moeglichkeiten:
Rotes Licht - Halt
Kennlicht - Fahrt (da Signal betrieblich nicht vorhanden)
Signal dunkel - Halt (Weisung des Fdl einholen)

In diesem Fall definiert das Kennlicht nicht die Endlage
der Weiche, sondern den Zustand des Fahrwegs hinter dem Signal.

mfg bb

Holger Koetting

unread,
Jun 13, 2003, 9:24:51 AM6/13/03
to
In article <3h7hevo9jst5r4vhm...@4ax.com>,

Bernd Biele <bbi...@gmx.de> writes:
|> haben, sind sie in dem Falle doch als Lichthaupt- bzw. Sperr-
|> signal zu definieren. Interessant waere zu wissen, welches
|> Mastschild sie haben.

Wenn ich mich nicht allzusehr taeusche, gibt es bei den
Rueckfallweichenueberwachern beide Loesungen. weiss-gelb-weiss
meine ich, auf der SWEG gesehen zu haben.

|> Kennlicht - Fahrt (da Signal betrieblich nicht vorhanden)

Nein. Kennlicht heisst, nicht vorhanden. Damit kein Fahrtauftrag.
Anders ausgedrueckt, ein fahrender Zug muss es nicht beachten,
ein stehender Zug braucht auf eine andere Weise einen Fahrtauftrag.

|> In diesem Fall definiert das Kennlicht nicht die Endlage
|> der Weiche, sondern den Zustand des Fahrwegs hinter dem Signal.

Noe. Selbst eine solche Definition waere unzutreffend. Denn der
Zustand der Weiche koennte sich ja jederzeit aendern (weswegen der
Tf fuer deren Ueberwachung mit zustaendig ist), im Gegensatz zu
einer fernbedienten Weiche. Der Fahrdienstleiter/Zugleiter hat
keinerlei Einfluss auf den Zustand der Rf-Weiche, von daher
kann er auch keine 'gesicherten' Auftraege erteilen.

Allmaehlich vermute ich aber, dass wir uns zu sehr vom .modelle.bahn
entfernen.

Holger Metschulat

unread,
Jun 15, 2003, 5:04:56 PM6/15/03
to
Holger Koetting <koet...@rbg.informatik.tu-darmstadt.de> schrieb:

> Wenn das Signal ein weisses Licht zeigt (und damit Ordnungsstellung der
> Weiche meint), waere es eigentlich Kennlicht und damit das Signal betrieblich
> abgeschaltet. Ein betrieblich abgeschaltetes Signal kann aber keine Aussage
> ueber die Endlage einer Weiche machen...

... braucht es ja auch nicht. Dem Lokführer wird dann nur gesagt, ob er den
nächsten Abschnitt befahren darf oder nicht. Warum, kann ihm ja egal sein.

Er sollte allerding wissen, daß er bei Doppelrot sich mal die Weiche ansehen
sollte, um das Kennlicht evtl. selbst hinzuzaubern.

--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://www.sgs.wh.tu-darmstadt.de/homer
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)

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