Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Probleme mit Rückmeldebus / DigitalPlus

159 views
Skip to first unread message

Heinz-Georg Petras

unread,
Dec 13, 2000, 2:06:51 PM12/13/00
to
Hallo liebe Digitalfahrer,
seit mehr als einem Jahr beschaeftige ich mich jetzt mit einem Fehler im
Rueckmeldesystem meiner Anlage. Heute ist mir endgueltig der Kragen
geplatzt, nachdem ich wieder eine Reparaturlieferung von Lenz bekommen habe.
Lenz hat sich uebrigens meiner Ansicht nach in dieser Sache wirklich nicht
mit Ruhm bekleckert. Was nuetzt mir das kulante Entgegenkommen, wenn
letztendlich doch nichts zur Loesung beigetragen wird und der Service und
die Produktqualitaet sehr zu wuenschen uebrig lassen. Nur ein Beispiel von
vielen: Nachdem ich vor einigen Wochen mein Interface, ein
Rueckmeldebaustein und einen defekten Lokempfaenger zur Reparatur gegeben
habe, hat Lenz heute dann endlich geliefert. Natuerlich haben sich meine
Befuerchtungen wieder bestaetigt: der Rueckmeldefehler ist immer noch da,
der Lokdekoder und das Rueckmeldemodul immer noch defekt. Kommentar laut
Lieferschein: Ueberprueft, keine Fehler feststellbar. Was um Himmels willen
haben die nur ueberprueft??? Modellbahner ohne tieferes Wissen im Bereich
Elektronik und Digitaltechnik koennen sich spaetesten jetzt die Kugel geben
und frustriert ihren Digiatalkram aus dem Fenster werfen.

Da der Fehler im Rueckmeldebus sehr komplex ist, wuerde es den Rahmen
sprengen hier naeher darauf einzugehen. Nur soviel: Es werden
Rueckmeldeadressen von der Zentrale zeitweise nicht erkannt, am PC werden
Belegtzustaende von freien Gleisabschnitten und nicht vorhanden Modulen
signalisiert. Das ganze ist außerdem hoechst intermittierend. Da Lenz allem
Anschein nach nicht in der Lage ist, etwas zur Loesung beizutragen, muß ich
wohl oder uebel die Sache selbst in die Hand nehmen. Es versteht sich von
selbst, das so triviale Sachen wie Kabeldreher, Verdrahtungsfehler usw.
bereits mehrfach ueberprueft wurden. Außerdem wurde fast alles getauscht,
vom PC bis zur Klemmleiste. Erfolg gleich Null.

Deshalb hier meine Fragen:

Wer hat oder hatte aehnliche Probleme mit der Rueckmeldung, was war die
Loesung?
Wer hat detalierte Beschreibungen des Lenz-Rueckmeldebus, Funktion,
Spezifikationen usw. und kann sie mir zur Verfuegung stellen?
Welcher Versuchsaufbau ist noetig um den Rueckmeldebus, eventuell auch den
X-Bus zu ueberpruefen, tracen und die Daten zu analysieren.
Welche Geraete werden benoetigt? (Scope, DataScope, Protocol-Analyser etc.)

Ich wuerde mich über Antworten und Informationsaustausch sehr freuen.
Entweder hier oder direkt an:
georg....@t-online.de

--
Gruß Georg

***********************************************
Die HGP Modellbahnseite:
http://home.t-online.de/home/georg.petras

fhe...@knoware.nl

unread,
Dec 13, 2000, 5:19:01 PM12/13/00
to
"Heinz-Georg Petras" <georg....@t-online.de> wrote:
>>seit mehr als einem Jahr beschaeftige ich mich jetzt mit einem Fehler im
>>Rueckmeldesystem meiner Anlage.
....>>selbst, das so triviale Sachen wie Kabeldreher, Verdrahtungsfehler usw.

>>bereits mehrfach ueberprueft wurden. Außerdem wurde fast alles getauscht,
>>vom PC bis zur Klemmleiste. Erfolg gleich Null.

Hast du auch mal die Software auf dem PC "getauscht", oder mehrere
Steuerungsprogramme genutzt? Koennte ja auch ein Bug im PC-Software sein...
Was sagt der LH100 - wenn ueberhaupt da?

Ein Problem mit Rueckmeldungen aus eigener Erfahrung: Lenz Weichendekoder LS100,
neuste Gattung mit LED und Taste; LZ/LI/LH version 2. Drei Ausgaenge (2/3/4) der
LS100 sind programmiert fuer Weichen mit Rueckmeldung; Ausgang 1 programmiert
als Blinklicht. Wenn ich dan eine Rueckmeldung anfordere, sagt die gemeldete
Information:
a. immer das im Dekoder noch ein Befehl in Ausfuehrung ist (bit 7 in Daten2 ist
gesetzt)
und b. sind beide bits der eigentlichen Rueckmelde-Informationen fuer Ausgang 1
immer gesetzt (bits 0 und 1 in Daten2).
Das ganze wird erst wieder "normal" nachdem ich Ausgang 2 mehrmals geschaltet
habe.
Wenn ich Ausgang 1 progammiere fuer Impuls/Weichen-betrieb ist die
Rueckmelde-Information immer wie erwartet.

Freek.

Heinz-Georg Petras

unread,
Dec 13, 2000, 6:33:13 PM12/13/00
to
<fhe...@knoware.nl> schrieb:

> Hast du auch mal die Software auf dem PC "getauscht", oder mehrere
> Steuerungsprogramme genutzt?

Ich arbeite mir Railroad&Co. Es macht keinen Unterschied ob ich eine alte
oder die neueste Version benutze.

> Was sagt der LH100

Interessanter Weise funktioniert die Rückmeldung der Weichen problemlos, auf
LH100 sowie auf dem PC. Lediglich die Rückmeldung der Belegtmelder ist
fehlerhaft. Nach Austausch einiger LR101 durch Lenz ist die Belegtanzeige
aller Adressen am LH100 in Ordnung, vorausgesetzt, die LR101 werden von der
Zentrale erkannt. Meistens ist die Adresse 65 inaktiv und kann nur durch
Funktion F0 / F1, oder aus/einschalten der Betriebspannung des betroffene
LR101 aktiviert werden. Die Signalisierung am PC ist weiterhin sehr übel.
Zu Testzwecken habe ich mir mit Railroad&Co eine Matrix aufgebaut, die alle
möglichen Rückmeldeadressen von DigitalPlus abdeckt. Hier flakert es lustig
drauf los. Egal ob belegt oder nicht, selbst Adressen die garnicht benutzt
werden sind mit im Spiel. PC und Interface-Kabel bereits mehrfach
gewechselt. Interface laut Lenz in Ordnung.

Lenz hat mir leihweise verschiede Zenralen mit unterschiedlichen Hardware
und Software Versionen überlassen. Hat aber alles nichts geholfen. Es ist
einfach zum Verzweifeln...

Bernd Gebauer

unread,
Dec 14, 2000, 1:47:37 AM12/14/00
to
Hallo Heinz-Georg,
ich habe genau das gleiche Problem. Ich habe mich auch schon intensiv mit Lenz
auseiandergesetzt. Allerdings auch ohne Erfolg. Es scheint aber ein Problem von
Lenz zu sein. Ich bekam nämlich die Aussage, dass nach drücken der Nothalttaste
und dem Wiedereinschalten die Belegtmelder nicht mehr einwandfrei funktionieren.
Es hilft dann nur aus und einschalten. Und genau das ist das Problem mit R&R. R&R
sezt nämlich beim Aufruf des Programmes bzw. Laden eines neuen Yrr-files die
Lenzzentrale zurück. Und danach funktionieren die Rückmelder nicht mehr
einwandfrei. Eine Lösung des Problems wäre also R&R zu starten ohne die
Lenzzentrale zurückzusetzten. Ich habe Herrn Freiwald noch nicht bezüglich einer
Lösung kontaktiert, da ich erst vor kurzem mit R&R arbeite.
Außerdem werde ich heute mal Lenz anrufen, ob dieser Fehler mit der Version 3
abgestellt ist.


MfG
Bernd
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de

Robert M. Bouwens

unread,
Dec 14, 2000, 1:40:37 PM12/14/00
to
Hi there,

die Probleme sind Lenz bekannt, nur 'hatte' die Version 3.0 der Firmware
Priorität.
Die LR101 sollten nicht mit digital Strom versorgt werden sondern seperat
mit
reinem Wechselstrom. (es fehlen die Reset Bausteine ... sparen am falschen
Ort)
Mit reinem Wechselstrom betrieben funktionieren die Rückmelder.

Bei kleineren Anlagen, d.h bis vielleicht 6 Rückmelder sollten keine
Probleme
auftreten. Was darüber hinaus geht gibt Aerger wie im Forum beschrieben
worden ist.

Warten wir also ab was uns die neue Firmware an Lösungen zum Problem bringt.

Grüsse

Robert

"Bernd Gebauer" <bernd_...@eur.3com.com> wrote in message
news:3a3878a6$1...@netnews.web.de...

klaus fischer

unread,
Dec 14, 2000, 1:58:44 PM12/14/00
to

Heinz-Georg Petras <georg....@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
918hku$b0o$06$1...@news.t-online.com...
> Hallo liebe Digitalfahrer,

> >
> Nur soviel: Es werden
> Rueckmeldeadressen von der Zentrale zeitweise nicht erkannt, am PC werden
> Belegtzustaende von freien Gleisabschnitten und nicht vorhanden Modulen
> signalisiert. Das ganze ist außerdem hoechst intermittierend. >
>
1.sind alle Verbindungen bes. der X-bus und J-K- Zuleitungen verdrillt ?
2. stimmt die versorgungsspannung ?
3. stimmen die Adressen ? / keine Überschneidungen zwischen Rückmelde(LR)
und LS _Bausteinen ?
4. wieviele LH100 / Lh200 und ggf LW100 hängen am X-bus ? und wenn, sind
die Adressen unterschiedlich ?
5. ist der X-bus mit einem 120 ohm widerstand abgeschlossen ?


ich würde ggf Teilbereiche abtrennen, um den Fehler zu finden. -

Ist alles korrekt verdrahtet und die Bausteine OK ; macht das Lenz-system
keine Fehler ! Ein Oscilloskop wird dazu keineswegs benötigt.

mfg klaus

klaus fischer

unread,
Dec 14, 2000, 2:17:24 PM12/14/00
to

Heinz-Georg Petras <georg....@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
918hku$b0o$06$1...@news.t-online.com...
> Hallo liebe Digitalfahrer,
> >
> Nur soviel: Es werden
> Rueckmeldeadressen von der Zentrale zeitweise nicht erkannt, am PC werden
> Belegtzustaende von freien Gleisabschnitten und nicht vorhanden Modulen
> signalisiert. Das ganze ist außerdem hoechst intermittierend. >
>
1.sind alle Verbindungen bes. der X-bus und J-K- Zuleitungen verdrillt ?
2. stimmt die versorgungsspannung ?
3. stimmen die Adressen ? / keine Überschneidungen zwischen Rückmelde(LR)
und LS _Bausteinen ?
4. wieviele LH100 / Lh200 und ggf LW100 hängen am X-bus ? und wenn, sind
die Adressen unterschiedlich ?
5. ist der X-bus mit einem 120 ohm widerstand abgeschlossen ?
6. werden die LR's mit Wechselstrom versorgt ?

ich würde ggf Teilbereiche abtrennen, um den Fehler zu finden. -

Ist alles korrekt verdrahtet und die Bausteine OK ; macht das Lenz-system

keine Fehler / ob das bei mehr als 20 Bausteinen anders ist, weiß ich
nicht. Ein Oscilloskop wird dazu keineswegs benötigt.

Bei Li100 gibt es offenbar bei einigen Exemplaren Probleme. Testen mit dem
beiliegenden Programm ! Muss *immer* funktionieren ; auch nach
Unterbrechung der Rs232 und wiedereinstecken ! Funktionsanzeigen der
Schnittstelle zb bei 'Railware' sind ohne jede Bedeutung für die
Datenkommunikation.

Störung durch Eisenbahntrafos möglich !!! Abstand zur Li100 !!!


mfg klaus

Freiwald Software

unread,
Dec 14, 2000, 2:20:57 PM12/14/00
to
Hallo Herr Gebauer,


in Kürze gibt es auch noch einen Update von Railroad & Co, der speziell beim
Hochfahren/Laden eines .YRR-Files das Lenz-Interface dann etwas anders
bedient. Bei meinen eigenen Tests hat es geholfen, die Informationen
zuverlässiger zu laden.


Gruß,
Jürgen Freiwald

>
> "Bernd Gebauer" <bernd_...@eur.3com.com> wrote in message
> news:3a3878a6$1...@netnews.web.de...
>

> R&R
> > sezt nämlich beim Aufruf des Programmes bzw. Laden eines neuen Yrr-files
> die
> > Lenzzentrale zurück. Und danach funktionieren die Rückmelder nicht mehr
> > einwandfrei. Eine Lösung des Problems wäre also R&R zu starten ohne die
> > Lenzzentrale zurückzusetzten. Ich habe Herrn Freiwald noch nicht
bezüglich
> einer

> > Lösung kontaktiert, ...


Robert M. Bouwens

unread,
Dec 14, 2000, 3:38:06 PM12/14/00
to
Hallo Optimist,

> Ist alles korrekt verdrahtet und die Bausteine OK ; macht das Lenz-system
> keine Fehler / ob das bei mehr als 20 Bausteinen anders ist, weiß ich
> nicht. Ein Oscilloskop wird dazu keineswegs benötigt.
>
> Bei Li100 gibt es offenbar bei einigen Exemplaren Probleme. Testen mit
dem
> beiliegenden Programm ! Muss *immer* funktionieren ; auch nach
> Unterbrechung der Rs232 und wiedereinstecken ! Funktionsanzeigen der
> Schnittstelle zb bei 'Railware' sind ohne jede Bedeutung für die
> Datenkommunikation.

Es gibt so ab 20 Rückmelder viel Frust.

> Störung durch Eisenbahntrafos möglich !!! Abstand zur Li100 !!!

Gute Idee - werde ich beim nächsten Aufräumen so machen.

Es ist auch wichtig mindesten die Version 2.3 der Zentrale einzusetzen.
Beim LI100 hat vergessen die revision der software lesbar zu gestalten,
deshalb hier keine richtige Antwort oder Empfehlung. Es gibt auch kein
Klebi auf dem Eprom im LI100.

Es kann soweit kommen, dass sich die Zentrale nicht mehr einschalten
lässt. An diesem Punkt bin noch in der 'heissen' Phase an den Lenz
Support gelangt ...

Grüsse

Robert


Heinz-Georg Petras

unread,
Dec 14, 2000, 4:06:07 PM12/14/00
to
Hallo Klaus,
vielen Dank für Deine Tips. Aber diese Punkte habe ich bereits alle vor ca.
9 Monaten abgeklärt. Seit dem stehe ich ständig mit Lenz in Kontakt bzw. es
herrscht ein reger Austauch von Geräten und Modulen. Was die Fehlersuche bis
jetzt sehr erschwert hat, ist die Lenzsche Qualität. Das reicht von
Kinderkrankheiten bei neuen Produkten (LH200), über Lötklumpen auf den
Leiterbahnen (LS100) bis hin zu falsch eingelöteten Kondensatoren im Booster
(Polarität). Die von Lenz ausgetauschen Module (LR101) waren zum Teil
defekt und zeigten wieder ein anderes Fehlverhalten. Wie soll ich da zu
vernünftigen Ergebnissen kommen, wenn ich einen Fehler beseitige und dafür
drei neue einkaufe. Ganz zu schweigen von der Zeit, die ich bis jetzt
investiert habe.
Mittlerweile sehe ich aber wieder Land. Wenn alles gut geht, dann
ist das Thema bald vom Tisch. Eventuell ist ein Modifizierung der LB100
notwendig, sprich Reduzierung der Empfindlichkeit durch Austausch zweier
Wiederstände.
Damit dürfte dann auch der letzte Fehler gefunden sein.
--
Gruß Georg

***********************************************
Die HGP Modellbahnseite:
http://home.t-online.de/home/georg.petras

"klaus fischer" <Klaus.J...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:91b6di$djl$04$1...@news.t-online.com...

fhe...@knoware.nl

unread,
Dec 16, 2000, 10:52:39 AM12/16/00
to
"Heinz-Georg Petras" <georg....@t-online.de> wrote:
>>Mittlerweile sehe ich aber wieder Land. Wenn alles gut geht, dann
>>ist das Thema bald vom Tisch. Eventuell ist ein Modifizierung der LB100
>>notwendig, sprich Reduzierung der Empfindlichkeit durch Austausch zweier
>>Wiederstände.
>>Damit dürfte dann auch der letzte Fehler gefunden sein.

Details? Welche Wiederstände? Wieviel Ohms?

Danke,
Freek.

Hans-Ulrich Bank

unread,
Dec 16, 2000, 1:14:11 PM12/16/00
to
Und wenn alles nichts hilft, bleibt noch das Einlesen von
Rückmeldungen nicht über das Interface, sondern direkt über eine in
denPC installierte 8255-Karte. Ist nicht schwer, funktioniert (bei
mir) zuverlässig, wird von den gängigen Steuerungsprogrammen wie auch
Railroad und Co unterstützt und bietet einen für zeitkritische
Steuerungsabläufe wichtigen Geschwindigkeitsvorteil.

Grüße von

Hans-Ulrich Bank
>
>
>
>
>
>
>
>
>

Heinz-Georg Petras

unread,
Dec 16, 2000, 2:07:21 PM12/16/00
to
Laut Lenz wie folgt vorgehen:

1. Prüfen ob Kondensatoren vorhanden sind (150pF)
2. Widerstandswert des 330 Ohm Widerstand erhöhen.
Liegt über dem Kondensator am oberen Rand des LB100.
z.B 1KOhm entspricht einer Empfindlichkeit von ca. 1 mA.

Ist bei langen Gleisabschnitten oder langen Zuleitungen empfehlenswert. Die
LB100 sind von Haus aus sehr empfindlich eingestellt, deshalb kann es in
besonderen Fällen zu Fehlmeldungen kommen. Bei mir waren z.B einige
Abschnitte in der Gleiswendel betrofffen.
Wenn nötig, dann kann ich Dir das Layout des LB100 mailen.
--
Gruß Georg

***********************************************
Die HGP Modellbahnseite:
http://home.t-online.de/home/georg.petras

<fhe...@knoware.nl> schrieb im Newsbeitrag

Heinz-Georg Petras

unread,
Dec 16, 2000, 2:06:07 PM12/16/00
to
Hallo Hans Ulrich,
das klingt ja sehr interessant. Hast Du eventuell mehr Details,
Bezugsquelle, Selbstbau?
--
Gruß Georg

***********************************************
Die HGP Modellbahnseite:
http://home.t-online.de/home/georg.petras

"Hans-Ulrich Bank" <hub...@compuserve.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3a3bad6b...@news.compuserve.de...

Kai-Uwe Glauth

unread,
Dec 16, 2000, 3:15:27 PM12/16/00
to

"Hans-Ulrich Bank" <hub...@compuserve.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3a3bad6b...@news.compuserve.de...
> Und wenn alles nichts hilft, bleibt noch das Einlesen von
> Rückmeldungen nicht über das Interface, sondern direkt über eine in
> denPC installierte 8255-Karte. Ist nicht schwer, funktioniert (bei
> mir) zuverlässig, wird von den gängigen Steuerungsprogrammen wie auch
> Railroad und Co unterstützt und bietet einen für zeitkritische
> Steuerungsabläufe wichtigen Geschwindigkeitsvorteil.

Dann mal gleich ein paar Fragen:

Welche Karten sind denn zu empfehlen?
Was benötigt man den außer diesen Karten sonst noch zum Anschluß an
vorhandene Gleisbesetztmelder/Massekontake etc.?

Mit freundlichem Gruß
Kai-Uwe Glauth


Werner Falkenbach

unread,
Dec 16, 2000, 2:23:16 PM12/16/00
to
Hallo,

Kai-Uwe Glauth schrieb:


> Welche Karten sind denn zu empfehlen?

Ich betreibe die bei Conrad erhältliche und bin sehr zufrieden.

> Was benötigt man den außer diesen Karten sonst noch zum Anschluß an
> vorhandene Gleisbesetztmelder/Massekontake etc.?

Ein Auswerteprogramm, wie z.B. RR&Co, oder auch selberschreiben.

Grüße
Werner
--
http://home.t-online.de/home/Werner.Falkenbach
* * * Jetzt neu: Digital oder analog? - Einfaches Bussystem
* * * Zugleitbetrieb + Loconet - Vorbilder Württ. Schmalspur
mailto:Werner.F...@t-online.de

Manfred A. Detzner

unread,
Dec 17, 2000, 9:01:01 AM12/17/00
to
Hallo zusammen,
hier nochmals ein paar wahrscheinlich typische Fragen eines nun doch
etwas verunsicherten Umsteigers von der SELECTRIX in die DCC Welt:

Hans-Ulrich Bank schrieb in Nachricht
<3a3bad6b...@news.compuserve.de>...


>Und wenn alles nichts hilft, bleibt noch das Einlesen von
>Rückmeldungen nicht über das Interface, sondern direkt über eine in
>denPC installierte 8255-Karte. Ist nicht schwer, funktioniert (bei
>mir) zuverlässig, wird von den gängigen Steuerungsprogrammen wie auch
>Railroad und Co unterstützt und bietet einen für zeitkritische
>Steuerungsabläufe wichtigen Geschwindigkeitsvorteil.


Habe ich richtig verstanden:

1. Der Lenz-Bus hat Probleme mit den hauseigenen "Besetztmeldern",
besonders wenn bei großen Anlagen viele dieser Komponenten
angeschlossen sind? (Eventuell strebe ich eine Lösung an, wie von
Hans-Ulrich oben vorgeschlagen.)

2. Der Lenz-Bus hat die Probleme NICHT im Zusammenspiel mit den
anderen Komponenten des Systems?

3. Ist jemand in der NG, der Lenz mit SoftLok von Schapals betreibt?
Hier wäre ich an einem Erfahrungsaustausch via eMail oder Fon
interessiert.

Danke für eure Inputs!
Gruß
Manfred

---
Homepage-Index: http://www.m-detzner.de
Modellbahn-Seiten: http://lokalbahn.de.cx
Blues-Band-Seiten: http://blues-band.de.cx

Heinz-Georg Petras

unread,
Dec 17, 2000, 9:16:52 AM12/17/00
to
Hallo Manfred,

> 1. Der Lenz-Bus hat Probleme mit den hauseigenen "Besetztmeldern",
> besonders wenn bei großen Anlagen viele dieser Komponenten
> angeschlossen sind? (Eventuell strebe ich eine Lösung an, wie von
> Hans-Ulrich oben vorgeschlagen.)

Ich kann nur für meine Anlage sprechen. Da hatte ich massive Probleme mit
den Lenz Komponenten, die fast alle auf Qualitätsprobleme zurückzuführen
waren.

> 2. Der Lenz-Bus hat die Probleme NICHT im Zusammenspiel mit den
> anderen Komponenten des Systems?

Das kann ich bestätigen. Parallel benutze ich auch den Gleisbesetztmelder
GBM16X von Uwe Blücher. Dieser arbeitet absolut zuverlässig mit dem
Lenz-Rückmeldebus, ist programmierbar, preiswerter und auch als Bausatz
erhältlich. Längerfristig werde ich alle LR101/LB100 gegen den GBM16X
austauschen.

--
Gruß Georg

***********************************************
Die HGP Modellbahnseite:
http://home.t-online.de/home/georg.petras

fhe...@knoware.nl

unread,
Dec 17, 2000, 10:24:01 AM12/17/00
to
"Heinz-Georg Petras" <georg....@t-online.de> wrote:
>>1. Prüfen ob Kondensatoren vorhanden sind (150pF)
>>2. Widerstandswert des 330 Ohm Widerstand erhöhen.
>> Liegt über dem Kondensator am oberen Rand des LB100.
>> z.B 1KOhm entspricht einer Empfindlichkeit von ca. 1 mA.

Was soll man mit diesen Kondensatoren machen wenn sie ja/nein da sind?

>>Wenn nötig, dann kann ich Dir das Layout des LB100 mailen.

Danke fuer das Angebot! Mein Postfach fhe...@knoware.nl steht bereit.
Im Moment habe ich zwar noch keine LB's, aber in den naechsten Monaten werde
ich warscheinlich eine beschaffen.

Freek.

Heinz-Georg Petras

unread,
Dec 17, 2000, 10:50:53 AM12/17/00
to
> Was soll man mit diesen Kondensatoren machen wenn sie ja/nein da sind?

Nur überprüfen ob sie vorhanden sind, dann den Widerstand wechseln.
So weit ich weiß, haben alle LB100 den Kondensator. Aber möglicherweise gab
es Versionen, die anders bestückt waren.

fhe...@knoware.nl

unread,
Dec 17, 2000, 11:50:16 AM12/17/00
to
"Heinz-Georg Petras" <georg....@t-online.de> wrote:
>>Das kann ich bestätigen. Parallel benutze ich auch den Gleisbesetztmelder
>>GBM16X von Uwe Blücher. Dieser arbeitet absolut zuverlässig mit dem
>>Lenz-Rückmeldebus, ist programmierbar, preiswerter und auch als Bausatz
>>erhältlich. Längerfristig werde ich alle LR101/LB100 gegen den GBM16X
>>austauschen.

Gibt es eine www-Adresse fuer diesen GMB16X?

Freek.

Heinz-Georg Petras

unread,
Dec 17, 2000, 12:38:51 PM12/17/00
to
> Gibt es eine www-Adresse fuer diesen GMB16X?
>
> Freek.

http://www.bluecher-elektronik.de

Hans-Ulrich Bank

unread,
Dec 19, 2000, 12:39:13 PM12/19/00
to
Hallo Heinz-Georg und Kai-Uwe !

Ein 8255-Baustein besitzt 24 TTL-Ein/Ausgänge. Gängige I/O-Karten
besitzen also 24 Ein/Ausgänge oder ein Vielfaches davon, also 48
..usw. Sie werden in einen ISA-Slot eingebaut und sind an einem
25-Sub-D-Stecker herausgeführt. Der Zustand der Eingänge (low/high)
kann von einem Steuerungsprogramm abgefragt werden, in einfachster
Form durch eine selbst geschriebene Basic-Routine.Die Rückmeldung von
der Modellbahn muß also so erfolgen, daß ein ausgelöster Kontakt oder
eine Gleisbesetztmeldung in TTL-High oder -low vorliegt. Allerdings
ist es unerläßlich, daß das anliegende Signal von der eigentlichen
Modellbahnelektonik galvanisch getrennt vorliegt, sprich daß keine
Störimpulse von der Modellbahn in den PC gelangen können. Dies
erreicht man am einfachsten durch Zwischenschaltung einer
Optokopplerkarte zwischen Kontakten/Gleisbesetztmeldungen und
I/O-Karte. Dies klingt vielleicht alles für einen Nichtelektroniker
seht kompliziert, ist es aber gar nicht, da es für alles fertige
Karten gibt , sogar für den speziellen Einsatz an der
Modellbahnanlage. Sogar ich hatte keine Schwierigkeiten damit und ich
bin allenfalls ein mäßiger Hobby-Elektroniker.
Nochmal konkret: Kontakte aller Art ( simple Schienenkontakte,
REED-Kontakte usw.) und auch Low/High-Signale, wie sie von den
gängigen Gleisbestztmeldeschaltungen nach demStromfühlerprinzip
geliefert werden an eine Optokopplerkarte geführt, die wiederum über
ein Flachbandkabel in den Computer hinein an die I/O-Karte
angeschlossen ist. Einer Steuerungsoftware wie Railroad oder das von
mir benutzte Softlok muß dann nur noch über einen entsprechenden
Eingabedialog mitgeteilt werden, daß eine solche Karte implementiert
ist und unter welcher Adresse sie anzusprechen ist (diese liegt den
Karten bei).Dann weiß das Programm, ob ein bestimmmter Kontakt
ausgelöst oder Gleis x,y,z besetzt ist.
Ich benutze die von W.Schapals (Softlok) angebotenen Karten (s. seine
Homepage, www.soft-lok.de). Sie sind gemessen an dem im
Elektronik-Versand erhältlichen recht teuer, aber sehr stabil mit
allen notwendigen Steckern und langem Kabel versehen ganz leicht zu
installieren, die große I/O-Karte mit 168 Eingängen auch für große
Anlagen ausreichend dimensionierte z.B. DM 355.-
Conrad-Katalog 2001, S.76 48 I/O -Karte für 79,95, auf der gleichen
Seite passende Optokopplerkarte.
Noch eine Anmerkung zur finanziellen Seite: Ein auf diese Art
realisiertes Gleisbildstellpult auf dem Monitor oder praktizierte
halb- oder vollautomatische Steuerung (für die ja eine Rückmeldung von
der Anlage unerläßlich ist), ist wesentlich billiger als mit
herkömmlichen Mitteln gebaut. Natürlich aber auch eine
Geschmacksfrage.
Grüße von
Hans-Ulrich Bank
hub...@compuserve.de

>
>
>
>

Kai-Uwe Glauth

unread,
Dec 20, 2000, 5:53:04 PM12/20/00
to

"Hans-Ulrich Bank" <hub...@compuserve.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3a3f7d4...@news.compuserve.de...

> Hallo Heinz-Georg und Kai-Uwe !
>

> ... <

> Nochmal konkret: Kontakte aller Art ( simple Schienenkontakte,
> REED-Kontakte usw.) und auch Low/High-Signale, wie sie von den
> gängigen Gleisbestztmeldeschaltungen nach demStromfühlerprinzip
> geliefert werden an eine Optokopplerkarte geführt, die wiederum über
> ein Flachbandkabel in den Computer hinein an die I/O-Karte
> angeschlossen ist.

Die Optokoppler verlangen doch auch DC. Das geht m. E. mit einem GBM. Mit
einem Massekontakt oder einem einfachen Reed kann das doch nicht
funktionieren. Wie heißen die Dinger noch, die AC Masse in DC+ umwandeln
und die man dazwischen schalten muß?

> Ich benutze die von W.Schapals (Softlok) angebotenen Karten (s. seine
> Homepage, www.soft-lok.de). Sie sind gemessen an dem im
> Elektronik-Versand erhältlichen recht teuer, aber sehr stabil mit
> allen notwendigen Steckern und langem Kabel versehen ganz leicht zu
> installieren, die große I/O-Karte mit 168 Eingängen auch für große
> Anlagen ausreichend dimensionierte z.B. DM 355.-

Was kosten denn die Optokoppler? Für so teuer halte ich Schapals gar nicht.
Wenn man sich die Seiten von www.bitzer.de, www.weschenbach.de oder
www.spectra.de ansieht. Www.desision-computer.de hat scheints noch
günstigere PCI-Karten. Außerdem gibts noch ein Selbstbauprojekt unter
http://www.boondog.com/tutorials/8255/8255.htm.

Ich frage mich, ob statt der Low-cost- Variante über ISA-Bus nicht eine
PCI-Karte besser wäre, da ja reichlich Adressraum beansprucht wird. Ich
benötige bsp. 96 Eingänge bei der jetzigen Anlage. Da kann es schon zu
Kollisionen mit anderen Karten kommen. Gottseidank braucht man wohl keinen
Interruptus.

> Conrad-Katalog 2001, S.76 48 I/O -Karte für 79,95, auf der gleichen
> Seite passende Optokopplerkarte.

> Noch eine Anmerkung zur finanziellen Seite: Ein auf diese Art
> realisiertes Gleisbildstellpult auf dem Monitor oder praktizierte
> halb- oder vollautomatische Steuerung (für die ja eine Rückmeldung von
> der Anlage unerläßlich ist), ist wesentlich billiger als mit
> herkömmlichen Mitteln gebaut.

Für 96 Eingänge also zwei 2*48 I/O ISA-Karten und 12*8 Optokopplerkarten,
zusammen knapp DEM 900,-- zuzüglich Stromwandler bei Massekontakten.

>Natürlich aber auch eine
> Geschmacksfrage.

Ich glaube, es ist eher eine Geschwindigkeitsfrage.

0 new messages