wann wurde eigentlich der Zugang zum Bahnsteig geöffnet. Ich meine mich
erinnern zu können, dass früher der Zugang zum Bahnsteig durch Gitter und
Geländer gesichert war. Man konnte nicht so ohne weiteres den Bahnsteig
betreten und brauchte sogar eine sog. Bahnsteigkarte.
An kleinen und mittleren Bahnhöfen gab es früher auch keine Unterführungen,
wie heute zumindest an den Hauptstrecken üblich. Die Fahrgäste mußten die
Gleise an Gleisübergängen, die vorher ein Bahnbeamter frei gab, soz.
"oberirdisch" überqueren. In welche Zeit bzw. Epoche fiel der Umbau? Ich
kann mich da gar nicht mehr so genau erinnern, meine aber IMHO Ende 60er
Anfang 70er Jahre oder war das sogar noch früher?
MfG
Waldemar Rodenberg
>wann wurde eigentlich der Zugang zum Bahnsteig geöffnet. Ich meine mich
>erinnern zu können, dass früher der Zugang zum Bahnsteig durch Gitter und
>Geländer gesichert war. Man konnte nicht so ohne weiteres den Bahnsteig
>betreten und brauchte sogar eine sog. Bahnsteigkarte.
Ende der 60er Jahre wurden Bahnsteigsperren komplett abgeschafft.
>An kleinen und mittleren Bahnhöfen gab es früher auch keine Unterführungen,
>wie heute zumindest an den Hauptstrecken üblich. Die Fahrgäste mußten die
>Gleise an Gleisübergängen, die vorher ein Bahnbeamter frei gab, soz.
>"oberirdisch" überqueren. In welche Zeit bzw. Epoche fiel der Umbau? Ich
>kann mich da gar nicht mehr so genau erinnern, meine aber IMHO Ende 60er
>Anfang 70er Jahre oder war das sogar noch früher?
In der Umgebung von Rheine gibt es heute noch zwei Bahnhoefe mit
niveaugleichem Zugang. In beiden Bahnhoefen wird der Zugang erst kurz
vor Ankunft der Zuges geoeffnet.
Die Sicherung erfolgt durch eine Tuer, bzw. Schranke.
Aber selbst in Altenbeken gibt es diese Form des Zugang noch bei dem
einen Bahnsteig.
Armin
--
Armin Muehl
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://home.t-online.de/home/muehl.armin/mfm.htm
(Muensterlaendisches Feldbahnmuseum e.V.)
"Waldemar Rodenberg" <wrode...@debitel.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3c41...@news.ivm.net...
> wann wurde eigentlich der Zugang zum Bahnsteig geöffnet. Ich meine mich
> erinnern zu können, dass früher der Zugang zum Bahnsteig durch Gitter und
> Geländer gesichert war. Man konnte nicht so ohne weiteres den Bahnsteig
> betreten und brauchte sogar eine sog. Bahnsteigkarte.
Ich meine, daß es vor etwa 2 Jahren, als ich nach München gezogen bin an
einigen MVV-Kartenautomaten noch Bahnsteigkarten für 50 Pfennig gab ...
> An kleinen und mittleren Bahnhöfen gab es früher auch keine
Unterführungen,
> wie heute zumindest an den Hauptstrecken üblich. Die Fahrgäste mußten die
> Gleise an Gleisübergängen, die vorher ein Bahnbeamter frei gab, soz.
> "oberirdisch" überqueren. In welche Zeit bzw. Epoche fiel der Umbau?
Unterführungen bzw. Brücken sind noch heute nicht an allen Bahnhöfen
Standard, würde ich meinen. Wenn man nach Österreich und in die Schweiz
schaut, so gibt es dort noch sehr viele kleine und mittlere Bahnhöfe, bei
denen man gewisse Bahnsteige nur durch Überschreiten der Gleise erreichen
kann.
Dieser NG-Beitrag wurde Ihnen präsentiert von
Harald
>"Waldemar Rodenberg" <wrode...@debitel.net> schrieb im Newsbeitrag
>news:3c41...@news.ivm.net...
>
>> wann wurde eigentlich der Zugang zum Bahnsteig geöffnet. Ich meine mich
>> erinnern zu können, dass früher der Zugang zum Bahnsteig durch Gitter und
>> Geländer gesichert war. Man konnte nicht so ohne weiteres den Bahnsteig
>> betreten und brauchte sogar eine sog. Bahnsteigkarte.
>
>Ich meine, daß es vor etwa 2 Jahren, als ich nach München gezogen bin an
>einigen MVV-Kartenautomaten noch Bahnsteigkarten für 50 Pfennig gab ...
Das mag sein, imho darf man sich nach wie vor nicht ohne gültigen
Fahrschein auf den Bahnsteigen aufhalten. Im S-Bahn-Bereich (München)
gibt es ja heute im Prinzip noch Sperren (nur halt mit "Entwertern"
statt Bahnbeamten),
meint
--
Peter Popp
http://peter.popp.bei.t-online.de
> Standard, würde ich meinen. Wenn man nach Österreich und in die Schweiz
> schaut, so gibt es dort noch sehr viele kleine und mittlere Bahnhöfe, bei
> denen man gewisse Bahnsteige nur durch Überschreiten der Gleise erreichen
> kann.
z.B. Neuhaus/Pegnitz in Franken. Hier sind die Bahnsteige nur ueber die Gleise
zu erreichen, obwohl hier ziemlich schnelle Zuege ungebremst durchfahren.
Meines Wissens ist das bei fast allen Bahnhofen auf dieser Strecke so
(Nuernberg - Pegnitz - Hof). An der Strecke ist lange nichts gemacht worden, da
sie frueher eine Art Stichbahn mit relativ wenig Verkehr.
Gruss
Thomas
Genauso war das bis vor kurzem auch auf dem BF Bruchmühlbach-Miesau. Da
mussten die Reisenden in Richtung Saarbrücken über die beiden
durchgehenden Gleise marschieren, auf denen die Fernverkehrszüge
durchaus 120-160 km/h fuhren.
Mittlerweile muß man als Fahrgast ca 80m Umweg über den direkt neben dem
BF gelegenen BÜ auf sich nehmen.
Viele Grüße
- Michael Korst
"Waldemar Rodenberg" <wrode...@debitel.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3c41...@news.ivm.net...
[..snip..]
> An kleinen und mittleren Bahnhöfen gab es früher auch keine
Unterführungen,
> wie heute zumindest an den Hauptstrecken üblich. Die Fahrgäste mußten die
[..snip..]
In Drei Annen Hohne im Harz bestand ein Fußgängertunnel zwischen den
Bahnhöfen der Nordhausen Wernigröder Eisenbahn (Schmalspur) und der
Halberstadt Blankenburger Eisenbahn (Regelspur). Der Tunnel wurde so gegen
1908 eröffnet (aus diesem Jahr sind zumindest die Pläne der
Treppenüberdachung die mir vorliegen). Wenn du also einen Tunnel bauen
möchtest läßt sich sicher eine Begründung finden ;-)
Der Tunnel in Drei Annen existiert übrigens noch, auch die
Treppenüberdachung, auch der HBE Bahnhof. Leider ist die Regelspurstrecke
futsch und der HBE Bahnhof in einem erbärmlichen Zustand.
Viele Grüße,
Stefan Lieser
"Harald Kiel" <haral...@web.de> wrote in message
news:a1so6i$ss9p0$1...@ID-70041.news.dfncis.de...
> N'Abend!
>
>
> "Waldemar Rodenberg" <wrode...@debitel.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:3c41...@news.ivm.net...
>
> > wann wurde eigentlich der Zugang zum Bahnsteig geöffnet. Ich meine mich
> > erinnern zu können, dass früher der Zugang zum Bahnsteig durch Gitter
und
> > Geländer gesichert war. Man konnte nicht so ohne weiteres den Bahnsteig
> > betreten und brauchte sogar eine sog. Bahnsteigkarte.
>
> Ich meine, daß es vor etwa 2 Jahren, als ich nach München gezogen bin an
> einigen MVV-Kartenautomaten noch Bahnsteigkarten für 50 Pfennig gab ...
Die müßte es in Hamburg auch noch geben.
> > An kleinen und mittleren Bahnhöfen gab es früher auch keine
> Unterführungen,
> > wie heute zumindest an den Hauptstrecken üblich. Die Fahrgäste mußten
die
> > Gleise an Gleisübergängen, die vorher ein Bahnbeamter frei gab, soz.
> > "oberirdisch" überqueren. In welche Zeit bzw. Epoche fiel der Umbau?
In Bondorf (bei Herrenberg), KBS 740, ist auch noch ein höhengleicher Zugang
vorhanden. Auch da fahren Ramsch-und-trödelige Züge mit 140 km/h.
Solche Bahnhöfe sind aber auch ein Verspätungsgrund, weil wenn ein Zug (mit
Fahrgastwechsel) drin steht, kann auf den Gleisen zum Bahnhofsgebäude hin
kein weiterer Zug verkehren.
Gruß
Michael
> Ende der 60er Jahre wurden Bahnsteigsperren komplett abgeschafft.
Das sollte man eben beachten, wenn man einen kleinen Bahnhof in der Epoche 3
baut.
> Die Sicherung erfolgt durch eine Tuer, bzw. Schranke.
Wenn ich mich recht besinne war an der Rheintalstrecke, im Breisgau, an
kleinen Durchgangsbahnhöfen der Übergang ein Holzbohlensteg und zwischen den
Gleisen durch eine rot/weiße Schiebestange, die ein Bahnbediensteter
öffnete, "gesichert". Oder war diese Schiebestange an der Bahnsteigabsenkung
beidseitig? Ich weiß es echt nicht
r.;-(
>
> Aber selbst in Altenbeken gibt es diese Form des Zugang noch bei dem
> einen Bahnsteig.
An der Rheintalsrecke zwischen Karlsruhe und Basel sind selbst an kleinen Bahnhöfen Unterführungen entstanden. Nur dort, wo direkt neben dem Bahnhof noch ein Bahnübergang exitiert, wird dieser auch als Überquerungsweg genutzt. Auch ein interessantes Motiv für die Modellbahn., ich meine Bahnsteigende ist gleich überquerende Landstraße mit altem Schrankenbaum und Wärterhäuschen.
MfG
Waldemar Rodenberg
Waldemar Rodenberg schrieb:
> [...]
> Die Fahrgäste mußten die
> Gleise an Gleisübergängen, die vorher ein Bahnbeamter frei gab, soz.
> "oberirdisch" überqueren. In welche Zeit bzw. Epoche fiel der Umbau? [...]
Bis vor 3 Jahren war es in Suhl ebenso.
Es wurde immer nur über Lautsprecher angesagt, dass ein Zug kommt und man bitte nicht mehr
die Gleise überqueren soll. Die Überquerungen waren Betonplatten, zum Bahnsteig leicht
schräg, der Bahnsteig selbst war an dieser Stelle abgesenkt.
In Lauda existiert immernoch eine solche Überquerung (auch auf Betonplatten, Bahnsteig
abgesenkt). Dort hat ein Bahnbediensteter den Übergang in der Mitte zwischen den beiden
Gleisen immer mit einer Schiebestange (rot/weiß) abgesperrt, wenn ein Zug ein- oder
ausfuhr).
Irgendwo habe ich auch mal Stahl-klapp-brücken gesehen. Man konnte so auf gleichem Niveau
den Bahnsteig wechseln. Allerdings war da nur ein Gleis zwischen den Bahnsteigen.
Gruß
Stefan
--
+------------------------------------
| Stefan Ulbrich
| mailto:s-...@gmx.de
| ICQ: 31450588
> Hallo NG,
>
> wann wurde eigentlich der Zugang zum Bahnsteig geöffnet. Ich meine mich
> erinnern zu können, dass früher der Zugang zum Bahnsteig durch Gitter und
> Geländer gesichert war. Man konnte nicht so ohne weiteres den Bahnsteig
> betreten und brauchte sogar eine sog. Bahnsteigkarte.
Das dürfte DB-einheitlich geschehen sein.
> An kleinen und mittleren Bahnhöfen gab es früher auch keine
Unterführungen,
> wie heute zumindest an den Hauptstrecken üblich. Die Fahrgäste mußten die
> Gleise an Gleisübergängen, die vorher ein Bahnbeamter frei gab, soz.
> "oberirdisch" überqueren. In welche Zeit bzw. Epoche fiel der Umbau? Ich
> kann mich da gar nicht mehr so genau erinnern, meine aber IMHO Ende 60er
> Anfang 70er Jahre oder war das sogar noch früher?
Das nicht ;-)
Noch ein paar Beispiele zu den schon angeführten:
in Freudenstadt Hbf gibt es den Übergang noch, an Gleis 1 halten die
Triebwagen punktgenau vor dem Übergang, zumindest zeitweise
wird bei der Einfahrt gesichert, bis der Triebwagen steht.
In Klosterreichenbach gibt es ein motorisiertes Törlein, etwa 1/2 m
hoch, rot/weiß bemalt
MfG Gerhard
Waldemar Rodenberg schrieb:
Das mit den Unterführungen dürfte von Bahnhof zu Bahnhof sehr
unterschiedlich sein. Ich habe gerade eine Postkarte des Bahnhofes
Tharandt (Strecke Dresden-Freiberg) von ca. 1910 da gibt es z.B. eine
Überführung. Ich denke so mehr oder weniger ist für den Bau eines
Fantasiebahnhofes alles erlaubt.
--
tschüs mario
Mario´s Homepage http://home.t-online.de/home/Mario.Graul/homepage.htm
>Das mit den Unterführungen dürfte von Bahnhof zu Bahnhof sehr
>unterschiedlich sein. Ich habe gerade eine Postkarte des Bahnhofes
>Tharandt (Strecke Dresden-Freiberg) von ca. 1910 da gibt es z.B. eine
>Überführung. Ich denke so mehr oder weniger ist für den Bau eines
>Fantasiebahnhofes alles erlaubt.
Ja, schau Dir nur Geringswalde an der Nebenbahn Rochlitz-Waldheim an.
Der hat eine Unterfuehrung. Rochlitz dagegen nicht.
Es kommt halt auch immer darauf an, was dort los war. Viel
Rangierverkehr kann durchaus zu einer Unterfuehrung fuehren, waehrend
bei eher durchfahrende Zuege ein niveaugleicher Zugang vorhanden ist.
Muehlenroda bekommt uebrigens auch eine Unterfuehrung. Die noetigen
Haeuser ueber den Treppen muss man ja mal wieder selber bauen, weil
die Industrie derart elementare Dinge nicht anbietet :-/
Stefan Ulbrich schrieb:
> In Lauda existiert immernoch eine solche Überquerung (auch auf Betonplatten, Bahnsteig
> abgesenkt). Dort hat ein Bahnbediensteter den Übergang in der Mitte zwischen den beiden
> Gleisen immer mit einer Schiebestange (rot/weiß) abgesperrt, wenn ein Zug ein- oder
> ausfuhr).
Dann gebe ich auch noch kurz meinen Senf dazu:
In Salzgitter-Ringelheim erreicht man durch eine Unterführung vom
Außenbahnsteig den ersten Inselbahnsteig (Goslar-Hildesheim) und von
dort über einen mit Schranke gesicherten niveaugleichen Übergang den
zweiten Inselbahnsteig (Strecke nach Seesen).
Viele Grüße
Stefan
--
Astrid & Stefan Duetzer
Salzgitter-Gebhardshagen
ich kann zum Thema eigentlich nichts beitragen, denn die meisten Kleinbahnhöfe
im Volmetal sind mit Bahnsteigtunnels ausgestattet und außer dem `Talent´ der
"Dortmund-Märkischen Eisenbahn" rollt da auch nix mehr durch.
Ich kann mich jedoch noch einigermaßen gut an die große Bahnsteigsperre im
Hagener Hbf. erinnern, welche die imposante Bahnnhofshalle vom Bahnsteigtunnel
trennnte.
Mir brennt jedoch eine Farge auf den Nägeln:
Ständig begegnet mir in den postings die Abkürzung IMHO.
Was soll das heißen?
Ist hier gar von einem Schattenmann die Rede, der in Erichs Auftrag die Nieten
der Westloks gezählt hat, um dieses DB-Geheimnis an die DR zu verraten? ;-))
Wahrscheinnlich nicht, also seid so gut und verratet mir, was es mit der
ominösen Abkürzung auf sich hat.
Beste Grüße
Jochen
JKliebisch schrieb:
> Mir brennt jedoch eine Farge auf den Nägeln:
> Ständig begegnet mir in den postings die Abkürzung IMHO.
>
> Was soll das heißen?
Wenn Du das _ständig_ liest müsstest Du auch gestern über das Posting
<2001-12-14> DER_MOBA_FAQ Pointer gestolpert sein.
Es verweist auf die Seiten unter
http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/DER_MOBA_FAQ.html
wo alle Deine Fragen beantwortet werden.
Grüße
Werner
PS.: IMHO = in my hubmble opinion = meiner bescheidenen Meinung nach
PSS.: Auf der o.a. WebSite wird auch das Thema der "Realnames"
angeschrochen ;-)
--
http://home.t-online.de/home/Werner.Falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de