was haltet Ihr eigentlich von PIKO-Loks auf dem Roco-Digital-System?
Kann man die auch sehr gut verwenden (haben teilweise
NEM-Schnittstelle)? Die sind ja meines Erachtens noch ein Stueckchen
billiger als Roco oder Brawa. Besonders wenn man meistens Loks der DR
Epoche III-IV zulegen moechte waere das doch eine Alternative oder?
Danke!
Gruss,
Henning
Henning Schwarz schrieb:
Was man so hört, sollen die recht ordentliche Fahreigenschaften haben.
Ganz generell kannst Du _alle_ Zweileiterloks und Wagen (im passenden
Maßstab) mit Deinem Roco-Digital einsetzen. Auch alle DCC-Dekoder, egal
von welchem Hersteller, sollten funktionieren. Das ist der Vorteil
offener Standards.
Gruß Martin
--
Softwarepatente? Nein, danke. Hier eintragen:
http://petition.eurolinux.org/index_html
Henning Schwarz wrote:
> ...
> was haltet Ihr eigentlich von PIKO-Loks auf dem Roco-Digital-
>System?
Wieso "Roco-Digital"? Wenn du damit die "Maus" meinst, kannst
du jede Gleichstrom - Lok mit DCC - Decoder einsetzen.
> Kann man die auch sehr gut verwenden (haben teilweise NEM-
> Schnittstelle)? Die sind ja meines Erachtens noch ein Stueckchen
> billiger als Roco oder Brawa. Besonders wenn man meistens Loks
> der DR Epoche III-IV zulegen moechte waere das doch eine
> Alternative oder?
Vorsicht! Alle _Neuentwicklungen_ im Billigsektor, sprich "Hobby -
Programm" sind eigentlich bedenkenlos zu empfehlen, also Taurus,
BR 185, BR 218. Aber gute Piko - Loks im Bereich Epoche 3/4
gibt es mit einer (beschränkten) Ausnahme, die 218er, nur im
Hochpreissektor! Beschränkte Ausnahme bei der 218 deshalb,
weil nur die "altrote" und wenn man vom Keks absieht, die beiden,
beige- rote/ozeanblaue, in die Epoche 4 passen. Alles andere ist
Epoche 5!
Was den "Hochpreissektor" anbelangt, so hat's da einige sehr
gute E-Loks (E 93, E 63 x 2, E 04, etc.), aber auch einen stolzen
Preis! Bei den Dampfloks ist schon wieder Vorsicht angesagt:
Die BR 01, 03, 38, 41, und 95 stammen alle noch aus uralter
Entwicklung, man sieht es ihnen an, auch wenn sie zwischen-
zeitlich immer wieder so halbwegs verbessert wurden. Und dem-
entsprechend sind sie viel zu teuer!
Und was den Gebrauchtmarkt betrifft; Epoche 3/4 - Loks der DR
gab es von Piko in der Vorwendezeit. Aber da gibt es eigentlich
nur eines: Finger weg! Die Teile mögen noch so billig sein, du
wirst damit nicht glücklich werden, der Antrieb war "unter aller
Sau"... - da hilft auch der beste Decoder nichts!
Da würden sich als Alternativen auf jeden Fall Brawa und Gützold
anbieten, die sehr gute DR - Dieselloks im Programm haben! Und
meist sogar "noch bezahlbar";-)...
meint grüssend
Roland
--
http://www.trainworld.net.tc
- Vorbild und Modell -
rare Fotos aus den 60ern und 70ern
aktuelle Bilder von der grossen Bahn
[...]
> Was den "Hochpreissektor" anbelangt, so hat's da einige sehr
> gute E-Loks (E 93, E 63 x 2, E 04, etc.), aber auch einen stolzen
> Preis!
Wobei natürlich E 93 und E 63 nicht so recht zur DR passen wollen.
SCNR
Gruss
Martin
Ernsthaft: Finger weg von den Vor-Wende-Einheitstendern von 01, 03, 41.
Die entgleisen mit der ersten Achse. Ich bin derzeit dabei, mechanische
Lösungen dazu zu bauen, habe es aber aus Zeitgründen erst mal zur Seite
gelegt. Bin aber froher Hoffnung, daß das klappt. In der Pipeline steht
auch eine Bestellung eines Antriebes von pmt für die Einheitstender. Mal
sehen ob das was bringt.
Vorsicht 2: Die DDR-Gützold-Loks haben sehr hohe Spurkränze. Die rattern
auf dem Roco-Gleis (Erfahrung) und sicher auch bei Tillig-Elite
(Vermutung). Deshalb fahre ich auf dem klassischen Pilz-Gleis
(Tillig-Standard).
Gute Modell-Qualitäten haben die BR 95 (auch hier vorsichtig sein, die
ersten Chargen haben Probleme mit dem Vorläufer - ich bin betroffen),
und die BR 38 (sächsischer Rollwagen). Aber ob das die Preise
rechtfertigen? Das laß ich offen.
Zumindest sind die nicht ganz so feinen Detailierungen vorteilhaft bei
Anlagenbetrieb. Man schwitzt nicht soviel vor Angst, weil Teile
abbrechen könnten bei Unfällen oder Anfassen.
Gut ist auch die BR 185 (VT 137), und noch besser mit pmt-Antrieb.
Heutige Modelle von Piko besitze ich nicht, da die mir fehlenden
Baureihen es bei Piko nicht gibt.
Jörg
>Ernsthaft: Finger weg von den Vor-Wende-Einheitstendern von 01, 03, 41.
>Die entgleisen mit der ersten Achse.
Interessanterweise kann ich das bei meinen Tendern nicht feststellen.
Ich hatte die 01.5 bereits mit RP25-Raedern (Weinert, Piko-Boxpok neu
und abgedreht) versehen, aber der Tender war noch mit den originalen
Pizzaschneidern rasselnd fuer die Testfahrten unterwegs. Selbst auf
engen Peco- oder Roco-Weichen entgleiste nichts, weder Lok, noch
Tender.
Allerdings war die Geraeuschkulisse doch etwas auffaellig :-)
>Vorsicht 2: Die DDR-Gützold-Loks haben sehr hohe Spurkränze. Die rattern
>auf dem Roco-Gleis (Erfahrung) und sicher auch bei Tillig-Elite
>(Vermutung). Deshalb fahre ich auf dem klassischen Pilz-Gleis
>(Tillig-Standard).
Radsaetze kann man tauschen. Ein Bekannter hat das irgendwann auch
gemacht. Problematisch sind nur Loks, die nicht mehr in neuer Form
produziert werden oder nun komplett neu konstruiert wurden.
Aber hohe Spurkraenze hatte auch die Piko 130. Ich kann mich noch an
die Ausstellung erinnern, wo die Lok auf dem Kleineisen fahrend im
westlichen Teil der Modulanlage sich selber den Strom abgestellt
hatte.
Die Guetzold 120 fuhr dagegen in der Hinsicht problemlos, aber dafuer
mit einen recht vorbildgerechten Geraeusch :->
Armin
--
Armin Muehl
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Museumsstellwerk Rheine e.V.)
> Die Guetzold 120 fuhr dagegen in der Hinsicht problemlos, aber dafuer
> mit einen recht vorbildgerechten Geraeusch :->
>
Da sieht man es wieder, man braucht gar kein Digitalkram, um einen
ordentlichen Sound zu erzeugen. Leider klappte das mit dem Geräusch im
Stillstand nicht. :-(
Knut
War das nicht so, dass sich die Tender beim vorwärtsfahren regelrecht
aufbäumten? Dabei wurde die erste Achse angehoben und neigte zum entgleisen.
> Vorsicht 2: Die DDR-Gützold-Loks haben sehr hohe Spurkränze. Die rattern
> auf dem Roco-Gleis (Erfahrung)
Das gilt aber offenbar nicht für alle Modelle (gerade nochmal getestet). Die
BR 118 von Gützold (DDR-Version) fährt auf meinen Rocoline mit Bettung ohne
die Kleineisen zu putzen. Eine weitere Lok dieser Baureihe schaffte es vor
Monaten ebenfalls ohne Probleme.
Die kleine BN 150 schafft es leider nicht.
Gruss
Martin
Armin Muehl wrote:
>
> Radsaetze kann man tauschen.
Auch bei Loks?
> Problematisch sind nur Loks, die nicht mehr in neuer Form
> produziert werden oder nun komplett neu konstruiert wurden.
Also können nur Lokradsätze getauscht werden, von denen es bei der
gleichen Firma eine Neukonstruktion gibt? Oder siehst du eine
(bezahlbare!) Möglichkeit, M*-Lokradsätze gegen NEM-Lokradsätze zu
tauschen?
Gruß
Sieglinde
Sieglinde Kastaun wrote:
> Armin Muehl wrote:
>>
>> Radsaetze kann man tauschen.
>
> Auch bei Loks?
Jein... - siehe unten
>> Problematisch sind nur Loks, die nicht mehr in neuer Form
>> produziert werden oder nun komplett neu konstruiert wurden.
>
> Also können nur Lokradsätze getauscht werden, von denen es
> bei der gleichen Firma eine Neukonstruktion gibt? Oder siehst
> du eine (bezahlbare!) Möglichkeit, M*-Lokradsätze gegen
> NEM-Lokradsätze zu tauschen?
"Nachtigall, ick' hör dir trapsen";-)... - spielt da der Gedanke mit,
das Märklin - Rollmaterial gleichzustromern?
Ja, es geht; aaaber:
Zum Einen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade!
Am leichtesten ist es da, wo es irgendwann auch mal eine
Hamo - Version gab. Dann hast du meist noch die Chance,
bei Märklin direkt die nötigen Teile zu ordern (Vorsicht, Preis-
falle1...).
Die nächste "Schwierigkeitsstufe" sind kompatible Modelle,
als da wäre z. B. die E 41. Gab es meines Wissens nie von
Märklin als Hamo - Lok, aber die Teile der E 10 passen ja
wunderbar;-). Man muss dann nur wissen, welche Teile man
braucht.
Als am hartnäckigsten erweisen sich die Modelle, die nie
eine DC - Version aufwiesen und bei denen auch keine kom-
patiblen Teile zu verwenden sind. Ein relativ gutes Beispiel
dafür findest du z. B. bei mir auf der Page, eine DC - V60.
Das kostet dann manchmal schon die ersten grauen Haare,
weil man die Stromabnahme selbst frokkeln muss und bei
den Rädern auch zuweilen auf Fremdfabrikate zurückgreifen
"darf".
Zum Anderen wäre die Überlegung, ob ein Umbau überhaupt
Sinn macht! Es gibt wohl kaum noch ein Modell von Märklin,
dass nicht entweder von einem anderen Anbieter in DC auf-
gelegt wird, oder eben dann von Märklin selbst durch die
Hamo/Trix - Linie. Wobei die Detaillierung älterer Modelle da
durchaus mit zu beachten wäre, bzw. deren Fehlen...
Ausserdem unterziehst du deine Modelle einer Wertmin-
derung! Nein, nicht "Jehova", wenn man schon mit dem Ge-
danken an DC spielt, ist es durchaus eine Überlegung wert,
ob man nochmal "Hand anlegt", oder die Teile nicht gleich
mit der höchstmöglichen Wertschöpfung verkauft, um so
den Mehrerlös wieder in Neuanschaffungen zu stecken! Fakt
ist nun mal, dass sich Hamo - Modelle, egal, ob ab Werk
umgebaut, oder "eigengefrokkelt", um einiges schlechter ver-
kaufen, als die original AC - Vettern!
<Ironiemode on>
Letztendlich musst du aufpassen, dass nicht gewisse Hard-
core - Systemanhänger wie der Ku-Klux-Clan vor deiner
Haustüre auftauchen und deinen Kopf fordern, weil du Hand
an die Originale gelegt hast...
<Ironiemode off>
Resümee: es ist machbar, oft teuer, meist wenig sinnvoll.
Alternative: Nimm die Teile, baue einen der Billig - Decoder
vom *C*/Tams ein (Empfehlung LD-W-3, analog als Um-
schaltrelais) und setze die Teile bei Ebay als "Digital -
Version" rein. Du wirst staunen, was da selbst bei den
ältesten Hobeln noch geht;-)...
Grüsse
> Zum Anderen wäre die Überlegung, ob ein Umbau überhaupt
> Sinn macht! Es gibt wohl kaum noch ein Modell von Märklin,
> dass nicht entweder von einem anderen Anbieter in DC auf-
> gelegt wird, oder eben dann von Märklin selbst durch die
> Hamo/Trix - Linie.
Die V100.20 :-)
Grüße
Andreas
rate mal, was bei mir gleichgestromert in der Sammlung zu
finden ist;-)...
Dieselbige ist übrigens nicht einmal sooo schwer umzubauen,
obwohl es die nie in DC gab! Die Roco - Räder passen prima
und die Zahnräder der Antriebsseite liessen sich, zumindest
bei meiner, von den Rädern trennen, waren extra Teile. Also
rangefrokkelt an die Roco - Räder, Stromaufnahme range-
werkelt, Dioden rein (wenn ich mal Zeit habe *g*, 'nen DCC -
Decoder) und gut ist's.
Ach ja, wer mit den Blechaufstiegen nicht leben mag, es
gibt die Auftstiege von Roco auch als Ersatzteil... - _das_
ist dann zwar ein etwas aufwendigerer Umbau, weil ein
"wenig" gefräst werden muss, aber es lohnt. Und Gassner
will ja auch noch ein Geschäft machen;-)...
grüsst
> > Die V100.20 :-)
>
> rate mal, was bei mir gleichgestromert in der Sammlung zu
> finden ist;-)...
>
> Dieselbige ist übrigens nicht einmal sooo schwer umzubauen,
> obwohl es die nie in DC gab! Die Roco - Räder passen prima
> und die Zahnräder der Antriebsseite liessen sich, zumindest
> bei meiner, von den Rädern trennen, waren extra Teile. Also
> rangefrokkelt an die Roco - Räder, Stromaufnahme range-
> werkelt, Dioden rein (wenn ich mal Zeit habe *g*, 'nen DCC -
> Decoder) und gut ist's.
Der Tams LD-W-7 wäre der optimale Decoder, wenn du nur wenig ändern
willst. Regelung bekommst du ohne Motorumbau bei anderen Herstellern
auch nicht...
Matthias
>> Radsaetze kann man tauschen.
>
>Auch bei Loks?
Sicher. Bei manchen Loks braucht man dafuer Spezialwerkzeug, bei
anderen reicht das ueblicherweise im Haus vorhandene Werkzeug.
Roland hat in seinem Posting schon die Probleme erklaert.
>> Problematisch sind nur Loks, die nicht mehr in neuer Form
>> produziert werden oder nun komplett neu konstruiert wurden.
>
>Also können nur Lokradsätze getauscht werden, von denen es bei der
>gleichen Firma eine Neukonstruktion gibt?
Da geht es oftmals sehr leicht. Meine Piko 01.5 hat daher neue
Boxpokraeder bekommen und die Vor- und Nachlaeufer konnte sogar man
problemlos gegen Weitert-Radsaetze tauschen.
Bei Lima-Loks kann das schon deutlich komplizierter werden, da die
gerne irgendwelche unueblichen Achsdurchmesser verwendet haben. Das
bedingt dann gleich neue Achslager oder aufwendige Arbeiten an den
Radsaetzen, um die alten Achsen weiter zu nutzen.
>Oder siehst du eine
>(bezahlbare!) Möglichkeit, M*-Lokradsätze gegen NEM-Lokradsätze zu
>tauschen?
Bezahlbar ist natuerlich relativ. Moeglichkeiten gibt es aber.
Roland Huebsch wrote:
>
> "Nachtigall, ick' hör dir trapsen";-)... - spielt da der Gedanke mit,
> das Märklin - Rollmaterial gleichzustromern?
Nein, nur 2.1 mm-Profil-tauglich machen.
> Das kostet dann manchmal schon die ersten grauen Haare,
> weil man die Stromabnahme selbst frokkeln muss und bei
> den Rädern auch zuweilen auf Fremdfabrikate zurückgreifen
> "darf".
Es geht nicht um einen komplette DC-Umbau (das wäre mir dann doch zu
aufwendig), sondern lediglich um die Radsätze, denn die Loks sollen dann
auf Tillig Elite fahren. Aber es soll weiterhin 3L-AC bleiben, d.h. den
Mittelleiter werde ich in das Gleis reinfrokeln (wird wohl wesentlich
einfacher sein als ein Lokumbau).
Bei einer Lok habe ich die Radsätze bereits abgedreht und es
funktioniert dann mit Tillig Elite gut. Nur ist das Abdrehen recht
zeitaufwendig und da ich keine Drehbank habe, muß ich dafür einen
Kollegen bitten (daher wäre ein Radsatztausch einfacher, wenn man denn
irgendwo passende bezahlbare Radsätze bekommen könnte), d.h. ich kann da
keine "Massenabdrehsession" machen.
>
> Zum Anderen wäre die Überlegung, ob ein Umbau überhaupt
> Sinn macht!
Ja, macht es, denn ich hänge an den alten Sachen und sie sollen nicht
nur in der Vitrine verstauben, aber gleichzeitig will ich für die feste
Anlage auch ein schönes Gleis mit einer besseren Auswahl an versch.
Weichen (das M*-Gleissystem ist ja extrem mager!).
> Wobei die Detaillierung älterer Modelle da
> durchaus mit zu beachten wäre, bzw. deren Fehlen...
Gerade dadurch bekommen die Modelle ja ihren nostalischen Charme. *g*
Für schöne detailreiche Modelle kaufe ich jetzt DC-Loks. :-)
>
> Ausserdem unterziehst du deine Modelle einer Wertmin-
> derung!
Nunja, ich traue mich das nach der letzten "Wertsteigerungsdiskussion"
ja kaum zu sagen, aber dies floß auch ein weinig in die Überlegung mit
ein *duck und wech*, denn getauschte Radsätze kann man wieder
zurücktauschen (stark bespielt und x-mal aufgeschraubt sind die Loks
sowieso), während abgedrehte Radsätze eine Einbahnstraße sind (wobei das
bei den meisten Loks, aber eben nicht bei allen, egal ist, da man sie
auf den Börsen sowieso nachgeschmissen kriegt). Der BR89 hat das
Abdrehen sogar gut getan, da die Räder schon heftig verzunderte Stellen
und Rillen hatten (sieht jetzt wieder wie neu aus).
> Nein, nicht "Jehova", wenn man schon mit dem Ge-
> danken an DC spielt, ist es durchaus eine Überlegung wert,
> ob man nochmal "Hand anlegt", oder die Teile nicht gleich
> mit der höchstmöglichen Wertschöpfung verkauft, um so
> den Mehrerlös wieder in Neuanschaffungen zu stecken!
Neiiiiin, ich hänge an den alten Loks! Da hängen eine Menge Erinnerungen
dran, bin schließlich damit aufgewachsen (das ist wie ein alter
abgegrabbelter Teddybär aus der Kinderzeit, der ja auch tausendmal mehr
"wert" ist als ein schöner neuer Teddy).
>
> <Ironiemode on>
> Letztendlich musst du aufpassen, dass nicht gewisse Hard-
> core - Systemanhänger wie der Ku-Klux-Clan vor deiner
> Haustüre auftauchen und deinen Kopf fordern, weil du Hand
> an die Originale gelegt hast...
> <Ironiemode off>
LOL
Und was ist die Strafe, wenn man AC und DC friedlich vereint auf der
gleichen Anlage fahren lassen will? :-)
>
> Resümee: es ist machbar, oft teuer, meist wenig sinnvoll.
Teuer ist nicht gut, dann drehe ich die Spurkränze wohl doch lieber ab
oder mache eine extra Paradestrecke mit 2.5 mm Profil.
>
> Alternative: Nimm die Teile, baue einen der Billig - Decoder
> vom *C*/Tams ein (Empfehlung LD-W-3, analog als Um-
> schaltrelais) und setze die Teile bei Ebay als "Digital -
> Version" rein. Du wirst staunen, was da selbst bei den
> ältesten Hobeln noch geht;-)...
Ich würde solche "alten Hobel" eher noch kaufen als verkaufen. :-)
Und außerdem: Gilt die Digitalisierung nicht auch als "Pfui-Eingriff" in
die Orginale? :-)
Gruß
Sieglinde
Armin Muehl wrote:
>
> Sicher. Bei manchen Loks braucht man dafuer Spezialwerkzeug,
So ein Abziehteil habe ich. Habe ich auch schon bei einer Lok gemacht
und war ganz erstaunt, wie leicht sich die Räder doch abziehen ließen,
sofern man Platz zum "hinterhaken" findet. Schwieriger war da schon das
vollständige "freischaufeln" der Räder (Gestänge), denn die
Explosionszeichnung auf der M*-Webseite sah doch etwas anders aus als
bei meiner Lok.
>
> Da geht es oftmals sehr leicht.
Ich habe eine alte E-Lok von Röwa (191 011-6, DR, Spurkränze sind
genauso hoch wie bei den M*-Loks). Würde es da noch irgendwas geben
(Röwa gibt's schließlich schon lange nicht mehr)?
Alle anderen zu erarztenden Loks sind von M*.
> Bezahlbar ist natuerlich relativ.
In welcher Preisregion bewegt sich dieses "relativ"?
> Moeglichkeiten gibt es aber.
Welche?
Wie gesagt, alles sehr alte orginal M*-Loks, d.h. von M* wird man da nix
bekommen mit NEM-Spurkränzen.
Gruß
Sieglinde
>So ein Abziehteil habe ich. Habe ich auch schon bei einer Lok gemacht
>und war ganz erstaunt, wie leicht sich die Räder doch abziehen ließen,
>sofern man Platz zum "hinterhaken" findet.
Abziehen ist kein Problem, aber die Radsaetze auch rund laufen wieder
zusammen bekommen schon, wenn man keine Drehbank oder Radsatzpresse
zur Verfuegung hat.
Mir steht uebrigens beides zur Verfuegung, aber dummerweise eher auf
1:1-Radsaetze ausgelegt :-)
Mit der 400t-Presse kann man auch echte Radsaetze in wenigen Minuten
zerlegen.
>Ich habe eine alte E-Lok von Röwa (191 011-6, DR, Spurkränze sind
>genauso hoch wie bei den M*-Loks). Würde es da noch irgendwas geben
>(Röwa gibt's schließlich schon lange nicht mehr)?
Die hatte Roco dann doch spaeter im Sortiment. Vielleicht wissen die
Kollegen, wie weit die bei der Uebernahme veraendert wurde.
>> Bezahlbar ist natuerlich relativ.
>
>In welcher Preisregion bewegt sich dieses "relativ"?
Die Neusilberradreifen in RP25 (NEM waere gleich teuer) kosteten um
die 90DM fuer zwei Radsaetze. Das war aber auch etwas komplizierter,
da die auf aus Metall gegossene Speichenradsaetze aufgezogen werden
musste. Dafuer musste vorher der Originalradreifen abgedreht werden
Bei meiner Guenther-Kleinlok habe ich letztens ein neues Fahrwerk
bauen lassen und dabei auch neue Raeder anfertigen lassen. Nur die
Raeder kosteten keine 30EUR. Das waren halt leicht zu fertigende
Scheibenradsaetze aus Neusilber. Bei einem Radreifentausch dauert
nunmal auch die Montage laenger und Zeit ist Geld.
Aber absolute Preise kann man schlecht nennen. Bei jeder Lok ist der
Aufwand anders.
>> Moeglichkeiten gibt es aber.
>
>Welche?
>Wie gesagt, alles sehr alte orginal M*-Loks, d.h. von M* wird man da nix
>bekommen mit NEM-Spurkränzen.
Warum nicht?
Wenn es eine Trix- oder Hamo-Version gibt, sollte es auch passende
Radsaetze geben.
Ansonsten halt zur Werkstatt mit der Lok.
>Es geht nicht um einen komplette DC-Umbau (das wäre mir dann doch zu
>aufwendig), sondern lediglich um die Radsätze, denn die Loks sollen dann
>auf Tillig Elite fahren....
Rollböcke?
scnr
--
Peter Popp (pm bitte an: peter...@arcor.de)
Modellbahnseiten: http://www.peter-popp.de/bahn/
Kaufen und Suchen: http://mobama.de.vu
Von den Pikos halte ich eigentlich nicht viel.
Bsp. Taurus aus der Hobby Serie:
Bei Verwendung von Roco Digital ergaben sich eigentlich keine Probleme.
Aber!
Versuch mal mit ner Piko Taurus einen Radius R3 zu durchfahren.
Solo kein Problem!
Wenn du aber nun Roco 4 Achs Wagen anhängst wird dir jeder dieser Wagen von
der Lok aus den Schienen gedrückt, wobei es egal ist welchen Kupplungstyp du
verwendest.
Auch der Aufbau ist sehr filigran gehalten.
So zB. lösen sich die Stromabnehmer oft aus der Verankerung und dabei kann
schon mal schnell das kleine Röhrchen welche den Abnehmer halten soll
verloren gehen.
Habe diese Probleme bei allen drei Piko Taurus Modellen.
Somit mein Urteil: Billig ist nicht immer billig und sorgt oft für viel
Ärger.
Sorry
MfG
Manfred
"Henning Schwarz" <henning...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:e11d617a.0401...@posting.google.com...
>
> Bei einer Lok habe ich die Radsätze bereits abgedreht und es
> funktioniert dann mit Tillig Elite gut. Nur ist das Abdrehen recht
> zeitaufwendig und da ich keine Drehbank habe, muß ich dafür einen
> Kollegen bitten (daher wäre ein Radsatztausch einfacher, wenn man denn
> irgendwo passende bezahlbare Radsätze bekommen könnte), d.h. ich kann da
> keine "Massenabdrehsession" machen.
Den "DC-Umbau für arme Leute" kann ich Dir noch anbieten:
file:///e%7C//homepage/1und1/modellbahn/71-tips/eg_579/eg_579.html
Gruß
Andreas
> > Die V100.20 :-)
>
> rate mal, was bei mir gleichgestromert in der Sammlung zu
> finden ist;-)...
>
> Dieselbige ist übrigens nicht einmal sooo schwer umzubauen,
> obwohl es die nie in DC gab! Die Roco - Räder passen prima
> und die Zahnräder der Antriebsseite liessen sich, zumindest
> bei meiner, von den Rädern trennen, waren extra Teile. Also
> rangefrokkelt an die Roco - Räder, Stromaufnahme range-
> werkelt, Dioden rein (wenn ich mal Zeit habe *g*, 'nen DCC -
> Decoder) und gut ist's.
Probieren werde ich es jedenfalls. Eine Mä-V100 ist auf dem Weg zu mir.
> Ach ja, wer mit den Blechaufstiegen nicht leben mag, es
> gibt die Auftstiege von Roco auch als Ersatzteil...
Fürn Appel und 'n Ei. Liegt schon zuhause :-)
> - _das_
> ist dann zwar ein etwas aufwendigerer Umbau, weil ein
> "wenig" gefräst werden muss, aber es lohnt. Und Gassner
> will ja auch noch ein Geschäft machen;-)...
Angeblich sollen Experten in der NG mitschreiben und -lesen, die sogar
total verhunzte Umbauprojekte noch zu einem guten Ende führen können.
Die Namen der üblichen Verdächtigen sind bereits notiert, auch wenn ich
allein schon aus Kostengründen hoffe, davon keinen Gebrauch machen zu
müssen - allerschlimmstens gibt es halt einen Dummy.
Viele Grüße
Andreas
Sieglinde Kastaun wrote:
> Roland Huebsch wrote:
>>
>> "Nachtigall, ick' hör dir trapsen";-)... - spielt da der Gedanke mit,
>> das Märklin - Rollmaterial gleichzustromern?
>
> Nein, nur 2.1 mm-Profil-tauglich machen.
>
>> Das kostet dann manchmal schon die ersten grauen Haare,
>> weil man die Stromabnahme selbst frokkeln muss und bei
>> den Rädern auch zuweilen auf Fremdfabrikate zurückgreifen
>> "darf".
>
> Es geht nicht um einen komplette DC-Umbau (das wäre mir dann
> doch zu aufwendig), sondern lediglich um die Radsätze, denn die
> Loks sollen dann auf Tillig Elite fahren. Aber es soll weiterhin
> 3L-AC bleiben, d.h. den Mittelleiter werde ich in das Gleis rein-
> frokeln (wird wohl wesentlich einfacher sein als ein Lokumbau)...
Einspruch! Ich kenne die projektierte Grösse deiner Anlage nicht,
aber ich kann dir aus alter, leidvoller Erfahrung sagen, es wird
dir mehr Arbeit und mehr Ärger machen, aus Tillig - Gleis 3L~
zu frokeln, als Märklin Loks das Gleichstromern beizubringen!
Aufgrund deiner Schilderung nehme ich mal an, du hast die
abgedrehten Radsätze "nur" auf geradem und/oder gebogenem
Gleis ausprobiert? Denn an der ersten Weiche ist mit Märklin
Radsätzen Schluss!
Merke: Radsatzinnenmass AC 13,9 mm+ 0,1 - DC 14,3 mm!
Dementsprechend sind die Radlenker, Herzstücke, usw. bei den
Tillig - Weichen abgestimmt! Wenn du da was änderst, was dir
sowieso graue Haare bescheren wird in Verbindung mit dem
Einbau des Mittelleiters, wird keine DC - Lok mehr über diese
Weiche finden! Und Fremdfabrikate für AC werden dir dann wie-
der neuen Ärger bescheren, denn: dann hast du zwar das rich-
tige Radsatzinnenmaß, aber auch die hohen Spurkränze! Du
drehst dich also im Kreis...
> Bei einer Lok habe ich die Radsätze bereits abgedreht und es
> funktioniert dann mit Tillig Elite gut. Nur ist das Abdrehen recht
> zeitaufwendig und da ich keine Drehbank habe, muß ich dafür
> einen Kollegen bitten (daher wäre ein Radsatztausch einfacher,
> wenn man denn irgendwo passende bezahlbare Radsätze be-
> kommen könnte), d.h. ich kann da keine "Massenabdrehsession"
> machen.
Das würde sich ja widersprechen, denn: niedrige Spurkränze
heisst bei 99,9 % DC mit 14,3 mm. Nicht isolierte Räder als
Tauschräder mit 13,9 mm Innenmass heisst für die Hersteller
"automatisch" Märklin, Folge: hohe Spurkränze!
Und bevor du mit dem Argument kommst "zusammendrücken"
der DC - Radsätze; das mag alles gut machbar sein bei Diesel-
und E-Loks... - bei Waggons brauchst du schon Hilfswerkzeug
und richtig lustig wird's bei den Treibrädern diverser Dampfloks!
>>
>> Zum Anderen wäre die Überlegung, ob ein Umbau überhaupt
>> Sinn macht!
>
> Ja, macht es, denn ich hänge an den alten Sachen und sie sollen
> nicht nur in der Vitrine verstauben, aber gleichzeitig will ich für
die
> feste Anlage auch ein schönes Gleis mit einer besseren Auswahl
> an versch. Weichen (das M*-Gleissystem ist ja extrem mager!).
Das wid immer zum Problem werden:-(. Denn es würde dann wohl
letztendlich auf eine AC - Anlage hinauslaufen oder eben einen kon-
sequenten Wechsel, "abschneiden der alten Zöpfe";-). Alles andere
ist und bleibt kompromissbehaftet und wird dir nicht viel Freude
bereiten.
Ausserdem, wenn du einen Bekannten hast, der dir die Radsätze
abdreht, kann er sie auch ausdrehen für Isolierbuchsen! Die gibt's
z. B. bei "Erbert", ist ein Pfennigartikel! Und wenn du die Radsätze
abgedreht und isoliert hast, ist das schon die halbe Miete!
>> Wobei die Detaillierung älterer Modelle da
>> durchaus mit zu beachten wäre, bzw. deren Fehlen...
>
> Gerade dadurch bekommen die Modelle ja ihren nostalischen
> Charme. *g*
> Für schöne detailreiche Modelle kaufe ich jetzt DC-Loks. :-)
Sie oberen Absatz! Wenn DC, kannst du die Nostalgie jederzeit
wieder hervorrufen mit gut laufenden Altloks!
>>
>> Ausserdem unterziehst du deine Modelle einer Wertmin-
>> derung!
>
> Nunja, ich traue mich das nach der letzten "Wertsteigerungs-
> diskussion" ja kaum zu sagen, aber dies floß auch ein wenig
> in die Überlegung mit ein *duck und wech*, denn getauschte
> Radsätze kann man wieder zurücktauschen (stark bespielt
> und x-mal aufgeschraubt sind die Loks sowieso), während ab-
> gedrehte Radsätze eine Einbahnstraße sind (wobei das bei
> den meisten Loks, aber eben nicht bei allen, egal ist, da man
> sie auf den Börsen sowieso nachgeschmissen kriegt).
> Der BR89 hat das Abdrehen sogar gut getan, da die Räder
> schon heftig verzunderte Stellen und Rillen hatten (sieht jetzt
> wieder wie neu aus).
;-)...
>
>> Nein, nicht "Jehova", wenn man schon mit dem Ge-
>> danken an DC spielt, ist es durchaus eine Überlegung wert,
>> ob man nochmal "Hand anlegt", oder die Teile nicht gleich
>> mit der höchstmöglichen Wertschöpfung verkauft, um so
>> den Mehrerlös wieder in Neuanschaffungen zu stecken!
>
> Neiiiiin, ich hänge an den alten Loks! Da hängen eine Menge
> Erinnerungen dran, bin schließlich damit aufgewachsen (das
> ist wie ein alter abgegrabbelter Teddybär aus der Kinderzeit,
> der ja auch tausendmal mehr "wert" ist als ein schöner neuer
> Teddy).
...der aber meist auch nur bis zur nächsten Generation "über-
lebt",-). Und wenn man das Teil noch vor den eigenen Kindern
in Sicherheit gebracht hat, die Enkel werden irgendwann gna-
denlos zuschlagen... - aber das ist wohl mittlerweile [OT];-)
>> <Ironiemode on>
>> Letztendlich musst du aufpassen, dass nicht gewisse Hard-
>> core - Systemanhänger wie der Ku-Klux-Clan vor deiner
>> Haustüre auftauchen und deinen Kopf fordern, weil du Hand
>> an die Originale gelegt hast...
>> <Ironiemode off>
>
> LOL
> Und was ist die Strafe, wenn man AC und DC friedlich vereint
> auf der gleichen Anlage fahren lassen will? :-)
Missachtung und/oder Hausverbot beim Märklindealer *duck*
>> Resümee: es ist machbar, oft teuer, meist wenig sinnvoll.
>
> Teuer ist nicht gut, dann drehe ich die Spurkränze wohl doch
> lieber ab oder mache eine extra Paradestrecke
> mit 2.5 mm Profil.
>
>>
>> Alternative: Nimm die Teile, baue einen der Billig - Decoder
>> vom *C*/Tams ein (Empfehlung LD-W-3, analog als Um-
>> schaltrelais) und setze die Teile bei Ebay als "Digital -
>> Version" rein. Du wirst staunen, was da selbst bei den
>> ältesten Hobeln noch geht;-)...
>
> Ich würde solche "alten Hobel" eher noch kaufen als verkaufen. :-)
> Und außerdem: Gilt die Digitalisierung nicht auch als "Pfui-Eingriff"
> in die Orginale? :-)
komischerweise nicht *grübel*; hatte mich auch schon des öfteren
gewundert...
Derselbe Hobel, die 3000, die auch in ganz gutem Zustand analog
kaum mehr als 20 Euro bringt... - digitalisiert und ein bisschen
"aufpoliert" kann das Teil schon mal 50 - 60 Teuros bringen;-).
Liebe Grüsse
Armin Muehl wrote:
> Sieglinde Kastaun schrieb:
>> ...
>> Ich habe eine alte E-Lok von Röwa (191 011-6, DR, Spurkränze
>> sind genauso hoch wie bei den M*-Loks). Würde es da noch
>> irgendwas geben (Röwa gibt's schließlich schon lange nicht mehr)?
Dann war das aber die AC - Version, denn die "normale" DC hatte
Spurkränze, die damals schon niedriger waren, als später die ver-
gleichbaren Roco!
> Die hatte Roco dann doch spaeter im Sortiment. Vielleicht wissen
> die Kollegen, wie weit die bei der Uebernahme veraendert wurde.
Übel, Übel... - total neu konstruiertes Fahrgestell, analog der BR 91.
Die E 60 ist ja vom Fahrgestell her eine halbierte E 91;-), da passt
kein Radsatz von Roco ins Röwa - Fahrgestell, bei beiden nicht:-(!
Grüsse
Roland
Armin Muehl wrote:
>
> Abziehen ist kein Problem, aber die Radsaetze auch rund laufen wieder
> zusammen bekommen schon, wenn man keine Drehbank oder Radsatzpresse
> zur Verfuegung hat.
Auf der Drehbank wurden die ja abgedreht. :-)
Fummelig war das ausrichten des 90°-Versatzes.
> Mir steht uebrigens beides zur Verfuegung, aber dummerweise eher auf
> 1:1-Radsaetze ausgelegt :-)
Ja, das könnte ein klitzeklein wenig zu groß sein. :-))
>
> Die Neusilberradreifen in RP25 (NEM waere gleich teuer) kosteten um
> die 90DM fuer zwei Radsaetze.
Wer bietet denn NEM-Radsätze an?
> Das war aber auch etwas komplizierter,
> da die auf aus Metall gegossene Speichenradsaetze aufgezogen werden
> musste. Dafuer musste vorher der Originalradreifen abgedreht werden
Was würde man denn eher bekommen: Speichenradsätze aus Vollmetall oder
auf Plastikspeichen aufgezogene Metallradreifen?
> Nur die
> Raeder kosteten keine 30EUR. Das waren halt leicht zu fertigende
> Scheibenradsaetze aus Neusilber.
Kompletter Radsatz für eine Lok oder pro Radpaar?
> Bei einem Radreifentausch dauert
> nunmal auch die Montage laenger und Zeit ist Geld.
Ja, die Zeit ist das Problem. Der Kollege hat sich für sein Trix auch
schon mal Radsätze selber gefertigt, aber er sagte eben auch, daß das
sehr Zeitaufwendig sei (ins. bei Speichen). Daher wären Radsätze aus
Massnefertigung natürlich sinnvoller.
>
> Aber absolute Preise kann man schlecht nennen. Bei jeder Lok ist der
> Aufwand anders.
Ja, aber weißt du, wer sowas überhaupt grundsätzlich anbietet? Außer
Wageradsätzen habe ich da nämlich noch nix gefunden außer die
überteuerten Weinert mit den PR25.
>
> Warum nicht?
> Wenn es eine Trix- oder Hamo-Version gibt, sollte es auch passende
> Radsaetze geben.
Hmmmm, und wie bekommt man das heraus? Ich habe noch nie einen Katalog
von Hamo gesehen. Und Trix hat doch diese Radklötze mit den dicken
Scheiben als Spurkranz?
>
> Ansonsten halt zur Werkstatt mit der Lok.
Ja, wenn ich nix finden sollte, dann bleibt wohl wirklich nur das
Abdrehen.
Gruß
Sieglinde
Peter Popp wrote:
>
> Rollböcke?
>
> scnr
Warum nicht, H0e ist sowieso vorgesehen. :-))
Gruß
Sieglinde
Roland Huebsch wrote:
>
> Dann war das aber die AC
Ja natürlich. Zu damaliger Zeit waren wir noch waschechte 3L-AC-Fahrer.
:-)
>
> Übel, Übel... - total neu konstruiertes Fahrgestell, analog der BR 91.
> Die E 60 ist ja vom Fahrgestell her eine halbierte E 91;-), da passt
> kein Radsatz von Roco ins Röwa - Fahrgestell, bei beiden nicht:-(!
Shit, also auch abdrehen. Allerdings sehen bei der Lok die Speichen nach
Plastik aus. Kriegt man die dann auch wieder gut aufgepresst, ohne daß
das Plastik ausleiert?
Gruß
Sieglinde
Roland Huebsch wrote:
>
> Einspruch!
Grummel.
> Ich kenne die projektierte Grösse deiner Anlage nicht,
Klein!
> aber ich kann dir aus alter, leidvoller Erfahrung sagen, es wird
> dir mehr Arbeit und mehr Ärger machen, aus Tillig - Gleis 3L~
> zu frokeln, als Märklin Loks das Gleichstromern beizubringen!
Wieso? Wo liegt die Schwierigkeit, das Tilliggleis mit Mittelleiter zu
versehen?
>
> Aufgrund deiner Schilderung nehme ich mal an, du hast die
> abgedrehten Radsätze "nur" auf geradem und/oder gebogenem
> Gleis ausprobiert?
Nein, hatte mir zu Testzwecken ebenfalls zwei Tillig Elite Weichen
gekauft. Daß gerade/gebogene Gleise weniger problematisch und der
Knackpunkt die Weichen sind, war klar.
> Denn an der ersten Weiche ist mit Märklin
> Radsätzen Schluss!
Bei den Tests hat das wunderbar funktioniert (nach Anpassung *g*).
> Merke: Radsatzinnenmass AC 13,9 mm+ 0,1 - DC 14,3 mm!
Ja, klar, das ist aber alles schon ausgetestet und nicht gar so
dramatisch wie die Maße vermuten lassen (die Abweichungen bei den
einzelnen M*-Radsätzen sind sowieso recht groß und sie schlackern auch
kräftig auf dem K-Gleis hin und her). Ich hatte ja unterschiedliche
Varianten durchprobiert und teilweise auch hier darüber berichtet
(Wendelthread).
Es war eigentlich kein Problem, das Radsatzinnenmaß auf DC anzupassen
(Radsätze der Wagen werden sowieso auf DC umgetauscht).
Dann kann ich zwar für den Schattenbahnhof nicht mehr die noch reichlich
vorhandenen M-Gleise nehmen, aber das macht nix. Bei K-Weichen hakeln
die DC-Radsätze in der Abzweigung etwas, K-Gleise mit alten
Roco-Bogenweichen (für die Wendel) funktionieren dagegen sowohl mit DC-
als auch mit AC-Radsätzen gut (bei anderen alten Roco-Weichen dagegen
holpern die AC-Radsätze). Peco-Gleise und Weichen will ich noch testen.
Übrigens ist es auch nicht egal, ob man mit sehr alten oder neueren
M*-Fahrzeugen testet. Alte Fahrzeuge sind da kritischer.
> Dementsprechend sind die Radlenker, Herzstücke, usw. bei den
> Tillig - Weichen abgestimmt! Wenn du da was änderst, was dir
> sowieso graue Haare bescheren wird in Verbindung mit dem
> Einbau des Mittelleiters, wird keine DC - Lok mehr über diese
> Weiche finden!
Logisch, die Weiche selber bleibt auch so wie sie ist, da soll nur der
Mittelleiter rein (der ja an Spurweite, Radlenker, Herzstück usw. nix
verändert).
> Und Fremdfabrikate für AC werden dir dann wie-
> der neuen Ärger bescheren,
Es geht nur um die alten bereits vorhandenen AC-Loks. Bei Neukauf nehme
ich DC-Loks (und nehme auch die Radsatzlehre mit zu den Börsen,
schließlich haben alte DC-Loks teilweise auch riesige Spurkränze *g*).
> Das würde sich ja widersprechen, denn: niedrige Spurkränze
> heisst bei 99,9 % DC mit 14,3 mm.
Nein, ich hatte damit das Abdrehen der orginal M*-AC-Radsätze gemeint.
> Nicht isolierte Räder als
> Tauschräder mit 13,9 mm Innenmass heisst für die Hersteller
> "automatisch" Märklin, Folge: hohe Spurkränze!
Ich verstehe nicht so ganz, worauf die hinaus willst. Ich brauche doch
Tauschradsätze für 14.3 mm mit niedrigen Spurkränzen. Ob die dann
isoliert sind oder nicht, ist egal, weil weiterhin 3L-AC mit Schleifer
gefahren wird (d.h. keine Kurzschlußgefahr). Ich glaube kaum, daß
normale isolierte DC-Radsätze bei M*-Loks ausreichend sind, um damit auf
DC-Schienen fahren zu können, denn der gesamte Grundrahmen ist ja aus
Metall und die Räder liegen da so dicht am Gestell (und sind
seitenbeweglich), so daß da eigentlich immer Kurzschlüsse entstehen
könnten. Also lieber weiterhin 3L mit Schleifer fahren, dann kann nix
passieren (Stromabnahme sollte trotzdem ausreichend sein, bei 2L-DC
funktioniert's ja auch).
>
> Und bevor du mit dem Argument kommst "zusammendrücken"
> der DC - Radsätze;
Neeee, umgekehrt: auseinanderdrücken der AC-Radsätze! :-)
> - bei Waggons brauchst du schon Hilfswerkzeug
Wozu? Waggons lassen sich doch am problemlosesten umrüsten
(Tauschradsätze).
> und richtig lustig wird's bei den Treibrädern diverser Dampfloks!
Ja, die sind ein Problem, auch beim Abdrehen. Da ist so viel auseinander
zu bauen und diese Fummelei mit dem Versatz.
>
> Ausserdem, wenn du einen Bekannten hast, der dir die Radsätze
> abdreht, kann er sie auch ausdrehen für Isolierbuchsen!
Sicherlich wäre das kein Problem, nur ist es ja damit nicht getan. Zu
einem kompletten AC-DC-Umbau gehört ja noch wesentlich mehr.
>
> Sie oberen Absatz! Wenn DC, kannst du die Nostalgie jederzeit
> wieder hervorrufen mit gut laufenden Altloks!
Aber ich habe nun mal keine DC-Altloks, sondern AC-Altloks. Und
DC-Altloks auf Börsen neu kaufen und damit fahren ist nun mal nicht das
gleiche wie mit meinen AC-Loks fahren, denn mit den DC-Loks sind keine
Erinnerungen verbunden.
>
> Missachtung und/oder Hausverbot beim Märklindealer *duck*
Der ist hier soooo schlecht, da bleibe ich freiwillig weg. :-))
>
> komischerweise nicht *grübel*; hatte mich auch schon des öfteren
> gewundert...
Seltsam. Dabei ist das doch ein großer Eingriff, denn schließlich muß
dafür der Umschalter raus.
Gruß
Sieglinde
"A.Lange" wrote:
>
> Den "DC-Umbau für arme Leute" kann ich Dir noch anbieten:
> file:///e%7C//homepage/1und1/modellbahn/71-tips/eg_579/eg_579.html
Würde ich mir ja gerne ansehen, aber solange da bei dir auf der lokalen
Festplatte liegt, wird das nix. Hast du dafür auch eine http://-Adresse?
:-(
Gruß
Sieglinde
Sieglinde Kastaun wrote:
>
> Ich glaube kaum, daß
> normale isolierte DC-Radsätze bei M*-Loks ausreichend sind, um damit auf
> DC-Schienen fahren zu können, denn der gesamte Grundrahmen ist ja aus
> Metall und die Räder liegen da so dicht am Gestell (und sind
> seitenbeweglich), so daß da eigentlich immer Kurzschlüsse entstehen
> könnten.
Dies betrifft etliche Diesel- und E-Loks.
Bei alle Loks mit Kuppelstangen funktioniert die reine Isolierung der
Räder mit so einer Isolierbuchse sowieso nicht, da über die
Kuppelstangen (Metall) und Fahrgestell (Metall) sowieso beide Seiten
leitend verbunden sind.
Gruß
Sieglinde
>Auf der Drehbank wurden die ja abgedreht. :-)
>Fummelig war das ausrichten des 90°-Versatzes.
Das ist eine der Tuecken.
>> Mir steht uebrigens beides zur Verfuegung, aber dummerweise eher auf
>> 1:1-Radsaetze ausgelegt :-)
>
>Ja, das könnte ein klitzeklein wenig zu groß sein. :-))
Geht noch bei 300mm Spitzenhoehe :-)
Fuer einen Gartenbahner waere das schon die richtige Drehbank, um
solche Sachen selber herzustellen.
>> Die Neusilberradreifen in RP25 (NEM waere gleich teuer) kosteten um
>> die 90DM fuer zwei Radsaetze.
>
>Wer bietet denn NEM-Radsätze an?
http://www.hauptbahn.de/graeler/
Die Preisliste ist nicht ganz aktuell und die Dampflokradsaetze sind
solche von Weinert, die er nachbearbeitet. Daher sind die natuerlich
teuer. Wenn man vorhandene Radsaetze anpassen laesst, sind das
logischerweise andere Preise.
>> Das war aber auch etwas komplizierter,
>> da die auf aus Metall gegossene Speichenradsaetze aufgezogen werden
>> musste. Dafuer musste vorher der Originalradreifen abgedreht werden
>
>Was würde man denn eher bekommen: Speichenradsätze aus Vollmetall oder
>auf Plastikspeichen aufgezogene Metallradreifen?
Du kannst Fragen stellen...
Radsaetze mit Plastikradsternen kann man natuerlich nicht so schnell
abdrehen, weil die sonst schmelzen. Das koennte also komplizierter
werden und laenger dauern.
>> Nur die
>> Raeder kosteten keine 30EUR. Das waren halt leicht zu fertigende
>> Scheibenradsaetze aus Neusilber.
>
>Kompletter Radsatz für eine Lok oder pro Radpaar?
Das war fuer die komplette Lok mit zwei Achsen.
>Ja, die Zeit ist das Problem. Der Kollege hat sich für sein Trix auch
>schon mal Radsätze selber gefertigt, aber er sagte eben auch, daß das
>sehr Zeitaufwendig sei (ins. bei Speichen). Daher wären Radsätze aus
>Massnefertigung natürlich sinnvoller.
Speichenradsaetze selber bauen muss nicht sein. Das ist ziemlich
aufwendig und es gibt durchaus brauchbare Radsaetze fertig zu kaufen,
die billiger sein koennen.
>Ja, aber weißt du, wer sowas überhaupt grundsätzlich anbietet? Außer
>Wageradsätzen habe ich da nämlich noch nix gefunden außer die
>überteuerten Weinert mit den PR25.
Wie gesagt, der Kollege Graeler macht Raeder passend. Ich weiss
allerdings nicht, ob er er bereit ist M******-Raeder zu bearbeiten.
Aber fragen ist nicht verboten.
>> Warum nicht?
>> Wenn es eine Trix- oder Hamo-Version gibt, sollte es auch passende
>> Radsaetze geben.
>
>Hmmmm, und wie bekommt man das heraus? Ich habe noch nie einen Katalog
>von Hamo gesehen. Und Trix hat doch diese Radklötze mit den dicken
>Scheiben als Spurkranz?
Nicht Trix-Express :-)
Ich meine die Sachen, die nun als Trix verkauft werden, aber
Gleichstromvarianten der M******-Loks sind.
>> Ansonsten halt zur Werkstatt mit der Lok.
>
>Ja, wenn ich nix finden sollte, dann bleibt wohl wirklich nur das
>Abdrehen.
Nur abdrehen bringt`s nicht. Dann ist die Vernickelung oftmals
beschaedigt und die Stromabnahme leidet darunter. Bei den Fahrzeugen,
die auf RP25 umgestellt werden, lasse ich mir dann doch lieber
ordentliche Radreifen fertigen. Auf die paar Euro mehr kommt es mir
dann auch nicht mehr an.
Da Du keinen Zugriff auf meinen Rechner hast, nimm lieber die Adresse:
http://www.gillcom.de/modellbahn/71-tips/eg_579/eg_579.html
Gruß
Andreas
Abdrehen auf der Lok? Motor ist ja drinne, eine Feile und ein tropfen Öl, in
der Lokliege laufen lassen. Ganz 100% wird der Spurkranz so nicht, aber
runter komt er. Dass Öl nimt auch den meisten Dreck auf. Bisher eigentlich
nur an einige Marklin, Trix, Fleischmann und Lima, und der BR 74 von Roco
getan.
Ronald
>Abdrehen auf der Lok? Motor ist ja drinne, eine Feile und ein tropfen Öl, in
>der Lokliege laufen lassen.
Was machst Du mit Laufachsen?
>Ganz 100% wird der Spurkranz so nicht, aber
>runter komt er. Dass Öl nimt auch den meisten Dreck auf. Bisher eigentlich
>nur an einige Marklin, Trix, Fleischmann und Lima, und der BR 74 von Roco
>getan.
Als Schueler habe ich das aus Geldmangel damals auch gemacht, aber im
endeffekt war das Murks.
Das ist Sparsamkeit am falschen Ende.
>"A.Lange" schrieb:
>>
>> Sieglinde Kastaun schrieb:
>> > Bei einer Lok habe ich die Radsätze bereits abgedreht und es
>> > funktioniert dann mit Tillig Elite gut. Nur ist das Abdrehen recht
>> > zeitaufwendig und da ich keine Drehbank habe, muß ich dafür einen
>> > Kollegen bitten ...
>>
>> Den "DC-Umbau für arme Leute" kann ich Dir noch anbieten:
...
>http://www.gillcom.de/modellbahn/71-tips/eg_579/eg_579.html
Da findet sich aber hauptsächlich wie man die Achsen einseitig
isoliert (was nicht Sieglindes Problem ist) und nicht, wie man die
Spurkränze kleiner bekommt,
meint
> >> Sieglinde Kastaun schrieb:
> >> > Bei einer Lok habe ich die Radsätze bereits abgedreht und es
> >> > funktioniert dann mit Tillig Elite gut. Nur ist das Abdrehen
> >> > recht zeitaufwendig und da ich keine Drehbank habe, muß ich
> >> > dafür einen Kollegen bitten ...
> >>
> >> Den "DC-Umbau für arme Leute" kann ich Dir noch anbieten:
> ...
> >http://www.gillcom.de/modellbahn/71-tips/eg_579/eg_579.html
>
> Da findet sich aber hauptsächlich wie man die Achsen einseitig
> isoliert (was nicht Sieglindes Problem ist) und nicht, wie man die
> Spurkränze kleiner bekommt,
Wenn man nicht unbedingt ein ganz spezielles Profil haben will, kann
man einfach eine kleine Bohrmaschine o.ä. nehmen. Ein Rad einspannen
(z.B. mit der Achse oder einer Schraube) und mit einer Feile drohen,
dann sollte der Spurkranz schon von allein kleiner werden. Falls
nicht, kann man die Feile auch vorsichtig ansetzen, bis der Spurkranz
klein genug ist. Zum Schluss wird der Spurkranz je nach gewünschtem
Profil noch leicht angefast oder ausgerundet.
Matthias
Hm, erwähnte ich nicht, daß ich eine Feile in einen Schraubstock
spannnte, die Achse mit jeweils einem Rad in die Bohrmaschine und dann
runter mit dem Spurkranz?
Im übrigen, ich habe auch zahlreiche Märklinmodelle, noch zu DDR-Zeiten
auf DC umgebaut, würde ich das heute nicht mehr tun. (außer in solchen
Grenzfällen)
Analog bringt der Fünfpoler zwar besseres Langsamfahrverhalten, erhöht
aber die Geschwindigkeit enorm, so daß ich davon abrate, insgesamt sind
die meisten Modelle bis 1990 in der Regel von ihrer ganzen Konstruktion
nicht geeignet, dem Modellbahner von heute mit den hohen Ansprüchen an
Fahrverhalten wirklich Freude zu machen.
Sicher, das ist kein M*-typisches Problem, häufte sich aber bei mir
besonders bei diesem Hersteller.
Sieglindes Vorhaben sehe ich ziemlich kritisch. Reizt der Vorgang an
sich, also der Umbau der Gleise und Fahrzeuge, in Ordnung. Insgesamt
scheint mir aber das Projekt unter diesen Bedingungen ziemlich
pleitenanfällig. Also abraten davon! Nur, mir einer vollfunktionsfähigen
Fahrleitung geplant, wird der ahnungslose Frager in der NG hier auch
überwiegend abratende Meinungen hören...
Gruß
Andreas
So getan, also mehr als gedroht mit der Feile, ich habe ziemlich
geschindert! Aber offensichtlich nicht geschrieben.
Gruß
Andreas
>
> >Ganz 100% wird der Spurkranz so nicht, aber
> >runter komt er. Dass Öl nimt auch den meisten Dreck auf. Bisher
eigentlich
> >nur an einige Marklin, Trix, Fleischmann und Lima, und der BR 74 von Roco
> >getan.
>
> Als Schueler habe ich das aus Geldmangel damals auch gemacht, aber im
> endeffekt war das Murks.
> Das ist Sparsamkeit am falschen Ende.
>
Bisher ist mir ein abdrehen an der Lok, bis auf der Piko 86, immer
ausreichend gelungen, alles fährt auf Roco-line und ich hab keine Probleme
beim fahren.
Die Achse im Kleinbohrer is mit bis auf ein Radsatz einer BR 44 von Roco
(Borhrer nicht aureichend geklemt) ebenfals gelungen, die alten Piko und
Hamo Radsätze sind jetzt auch brauchbar.
Dass diese Methoden keine Alternative zu Finescale Radsätze sind ist
richtig. Aber eine Roco BR74, 93 oder 17 mit abgedrehten Fleischmann P8
Laufradsatz sieht schon Besser aus.
Aber wo ich sowieso Räder tauschen musste kann ich es auch mal selber
probieren.
Ronald
>Bisher ist mir ein abdrehen an der Lok, bis auf der Piko 86, immer
>ausreichend gelungen, alles fährt auf Roco-line und ich hab keine Probleme
>beim fahren.
Roco-Line sollte man nicht als Mass der Dinge nehmen. Da laeuft doch
nun wirklich fast alles drueber, egal wie krumm das Rad ist.
>Die Achse im Kleinbohrer is mit bis auf ein Radsatz einer BR 44 von Roco
>(Borhrer nicht aureichend geklemt) ebenfals gelungen, die alten Piko und
>Hamo Radsätze sind jetzt auch brauchbar.
>
>Dass diese Methoden keine Alternative zu Finescale Radsätze sind ist
>richtig. Aber eine Roco BR74, 93 oder 17 mit abgedrehten Fleischmann P8
>Laufradsatz sieht schon Besser aus.
Selbst fuer NEM und RP25 sehe ich das als Murks an, weil man es
freihaendig kaum schaffen kann die Ausrundung des Spurkranzes sauber
herzustellen und davon haengt uebrigens viel in Sachen Laufverhalten
ab.
Mit der Drehbank schafft man mit dem richtigen Drehstahl doch deutlich
bessere Ergebnisse.
"A.Lange" wrote:
>
> > >> Den "DC-Umbau für arme Leute" kann ich Dir noch anbieten:
> > ...
> > >http://www.gillcom.de/modellbahn/71-tips/eg_579/eg_579.html
Über den interessanten Bericht war ich vor einiger Zeit bereits beim
gurgeln gespolpert. Ist aber nicht genau das, was ich will.
> Hm, erwähnte ich nicht, daß ich eine Feile in einen Schraubstock
> spannnte, die Achse mit jeweils einem Rad in die Bohrmaschine und dann
> runter mit dem Spurkranz?
Ja, zu der Methode hatte ich auch Hinweise in I-Net gefunden und mir
auch schon mal überlegt, das auszuprobieren. Aber besonders präzise
scheint das nicht zu funktionieren? Vielleicxht probiere ich das mal an
einem ausgetauschten Wagenradsatz-Abfall aus.
>
> Sieglindes Vorhaben sehe ich ziemlich kritisch.
Daß das nicht einfach wird, war mir schon klar. :-)
> Reizt der Vorgang an
> sich, also der Umbau der Gleise und Fahrzeuge, in Ordnung.
Bastelspaß ist natürlich auch dabei. Das weckt in mir dann den Ehrgeiz
und ich sage mir: "Jetzt erst recht". :-)
Aber in erster Linie geht es mir natürlich darum, eine optisch schöne
Anlage zu machen (also schönes Gleismaterial, mit dem man nicht nur auf
die starre Gleisgeometrie angewiessen ist) für Dampfloks neueren Datums,
gleichzeitig aber meine alten M*-Sachen nicht in der Vitrine verstauben
zu lassen.
> Insgesamt
> scheint mir aber das Projekt unter diesen Bedingungen ziemlich
> pleitenanfällig. Also abraten davon!
Jetzt erst recht. *g*
Gruß
Sieglinde
Ronald Felix wrote:
>
> Abdrehen auf der Lok?
Hatte ich mir auch schon überlegt, aber ob das gleichmäßig wird und ob
die Motorkraft ausreicht, um genug Druck auf das Schleifmaterial
auszuüben?
Da ist wohl abdrehen mir den Drehbank immer noch besser geeignet.
Gruß
Sieglinde
Armin Muehl wrote:
>
> http://www.hauptbahn.de/graeler/
Interessant, was es so alles gibt (gleich gebookmarkt).
Warum findet man sowas nicht mir Google? :-(
Leider findet sich da nicht das, was ich suche.
> Wenn man vorhandene Radsaetze anpassen laesst, sind das
> logischerweise andere Preise.
Ich suche fertige neue NEM-Lokradsätze zum Tauschen. "Anpassen" (also
abdrehen der Spurkränze) könnte ich ja auch die vorhandenen. Da M*
meistens "Einheitsräder" (also nur sehr wenige unterschiedliche Größen),
bräuchte ich eigentlich auch nicht unbedingt Radsätze, die nur für eine
ganz bestimmte Lok gefertigt wurden. Was passen muß, ist in erster Linie
der Durchmesser und Achsenstärke (wobei man da noch das Rad aufbohren
und eine neue Achse einsetzen könnte, wenn die Achse zu dünn ist), und
NEM-Spurkranz muß das Rad haben.
Und genau sowas scheint es überhaupt nicht zu geben. Oder weißt du noch
einen Anbieter?
Einzig Weinert scheint Lok-Radsätze anzubieten, allerdings nur RP25.
>
> Du kannst Fragen stellen...
*g*
> Radsaetze mit Plastikradsternen kann man natuerlich nicht so schnell
> abdrehen, weil die sonst schmelzen.
Ähm, ich meinte das nicht in Bezug auf abdrehen, sondern für
Tauschradsätze, die bereits NEM-Spurkränze haben.
> Das koennte also komplizierter
> werden und laenger dauern.
Falls das überhaupt gehen würde. Die meisten Kunststoffe sind
schließlich Themoplaste. :-)
>
> Das war fuer die komplette Lok mit zwei Achsen.
Hm, also wird das für die meisten Loks (haben ja fast alle mehr als 2
Achsen) entsprechend teurer werden. Da würde sich ja schon die
Anschaffung einer kleinen Drehbank lohnen!
>
> Speichenradsaetze selber bauen muss nicht sein. Das ist ziemlich
> aufwendig und es gibt durchaus brauchbare Radsaetze fertig zu kaufen,
> die billiger sein koennen.
Aber wo? Wo bekommt man diese fertigen Lok-Radsätze? Das ist doch genau
das, wo ich bisher vergeblich nach auf der Suche war. Nenn doch bitte
mal Anbieter!
> Wie gesagt, der Kollege Graeler macht Raeder passend.
Bietet aber keine fertigen an. :-(
> Ich weiss
> allerdings nicht, ob er er bereit ist M******-Raeder zu bearbeiten.
Ist er Hardcore-DCler? *g*
>
> Ich meine die Sachen, die nun als Trix verkauft werden, aber
> Gleichstromvarianten der M******-Loks sind.
Ach so, aber sind da die Spurkränze bei den alten Sachen wirklich schon
NEM? Ein Freund hatt mal eine alte Fleischmann-DC-Lok tum Testen
mitgebracht. Die holperte genauso heftig über die Kleineisen der
Tillig-Gleise wie M* (da waren einige M*-Loks sogar noch besser).
>
> Nur abdrehen bringt`s nicht. Dann ist die Vernickelung oftmals
> beschaedigt und die Stromabnahme leidet darunter.
Deshalb wäre tauschen mir auch lieber (obwohl ich das als Chemikerin
wohl durchaus noch hinkriegen könnte, das neu zu vernickeln, ist aber
ein s**arbeit), aber wenn niemand Lok-NEM-Radsätze anbietet, bleibt mir
ja nix anderes übrig.
> Bei den Fahrzeugen,
> die auf RP25 umgestellt werden, lasse ich mir dann doch lieber
> ordentliche Radreifen fertigen. Auf die paar Euro mehr kommt es mir
> dann auch nicht mehr an.
Tja, allerdings wäre dann bei mir eher die Überlegung angebracht, mir
eine Drehbank zu kaufen. Wahrscheinlich wären die Euros damit besser
angelegt (weil ja nicht nur 1-2 Loks zu verarzten sind, und mit eine
Drehbank kann man noch viele andere schöne Dinge machen).
Gruß
Sieglinde
>Ich suche fertige neue NEM-Lokradsätze zum Tauschen.
Das wird schwierig. Da hilft nur die Ersatzteilkataloge zu
durchforsten und zu hoffen passende Radsaetze zu finden.
>Und genau sowas scheint es überhaupt nicht zu geben. Oder weißt du noch
>einen Anbieter?
>Einzig Weinert scheint Lok-Radsätze anzubieten, allerdings nur RP25.
Weil sich das halt lohnt. Radsaetze herzustellen ist nunmal nicht
billig, erst recht nicht bei Speichenradsaetzen. Fuer den Tausch NEM
=> RP25 gibt es offenbar genug Bedarf, weshalb man diese Radsaetze
anbietet.
>> Das koennte also komplizierter
>> werden und laenger dauern.
>
>Falls das überhaupt gehen würde. Die meisten Kunststoffe sind
>schließlich Themoplaste. :-)
Das ist wirklich das Problem.
>Hm, also wird das für die meisten Loks (haben ja fast alle mehr als 2
>Achsen) entsprechend teurer werden. Da würde sich ja schon die
>Anschaffung einer kleinen Drehbank lohnen!
Die sind teuer...
Kleine Drehbaenke wollen viele Leute haben, die grossen Exemplare, so
wie die grosse beim Verein bekommt man oftmals zu Schrottwert, weil 2t
Metall will halt nicht jeder mal eben in den Keller schleppen.
Uebrigens muss so eine grosse Drehbank nicht schlecht sein, wie ich
gestern bei unserer Maschine feststellen konnte. Die laeuft auch nach
48 Jahren noch sehr rund.
>> Speichenradsaetze selber bauen muss nicht sein. Das ist ziemlich
>> aufwendig und es gibt durchaus brauchbare Radsaetze fertig zu kaufen,
>> die billiger sein koennen.
>
>Aber wo? Wo bekommt man diese fertigen Lok-Radsätze? Das ist doch genau
>das, wo ich bisher vergeblich nach auf der Suche war. Nenn doch bitte
>mal Anbieter!
Wenn es eine AC-Lok von Roco oder GFN ist, probier beispielweise mal
die Radsaetze fuer die DC-Version aus.
>> Wie gesagt, der Kollege Graeler macht Raeder passend.
>
>Bietet aber keine fertigen an. :-(
Doch, aber halt nicht alles und ab Lager.
>> Ich weiss
>> allerdings nicht, ob er er bereit ist M******-Raeder zu bearbeiten.
>
>Ist er Hardcore-DCler? *g*
Das auch, aber ich kann auch verstehen, wenn jemand lieber die Dinge
macht, die sich rechnen und wo es keine Probleme gibt.
Wenn ein Feinmechaniker erst experimentieren muss und das fuer
vielleicht ein paar Radsaetze, dann kostet das nunmal.
Sehr gaengige Umbauten, wo er eine kleine Serie machen kann und nicht
fuer jedes Teil die Maschinen umbauen muss, werden logischerweise
billiger als Einzelanfertigungen.
Also anrufen, Problem erklaeren und dann mal hoeren, ob er das machen
wuerde und in welcher Preisregion sich das bewegen wird.
>Ach so, aber sind da die Spurkränze bei den alten Sachen wirklich schon
>NEM? Ein Freund hatt mal eine alte Fleischmann-DC-Lok tum Testen
>mitgebracht. Die holperte genauso heftig über die Kleineisen der
>Tillig-Gleise wie M* (da waren einige M*-Loks sogar noch besser).
Fahrzeuge aus den 90er Jahren sollten NEM-kompatibel sein.
>Tja, allerdings wäre dann bei mir eher die Überlegung angebracht, mir
>eine Drehbank zu kaufen.
Dazu noch diverses Werkzeug, Hilfsmittel, Messwerkzeuge....
>Wahrscheinlich wären die Euros damit besser
>angelegt (weil ja nicht nur 1-2 Loks zu verarzten sind, und mit eine
>Drehbank kann man noch viele andere schöne Dinge machen).
Sicher :-)
Gestern habe ich mit unserem Geraet die Welle fuer das
Schienenbiegegeraet abgedreht. Frueher haetten wir das Teil erstmal
zur naechsten Maschinenfabrik transportieren muessen, denen erklaeren
was mit welcher Genauigkeit gemacht werden soll, dann warten bis die
Zeit haben, wieder abholen, usw..
Die eigene Drehbank ist da schon praktischer, sofern man damit umgehen
kann.
Das ist nicht das Problem. Eine Reihe von Dienstleistern weigert sich
inzwischen, Lokräder von GFN und M* abzudrehen, weil bei dem Gussmüll bei
jedem Rad mindestens ein Drehstahl draufgeht. Und den Polystirol-Krempel aus
dem Osten kannst Du sowieso vergessen, der schmilzt schon bein Draufgucken.
Da bleibt nur Radsatzanfertigung - und das muss teuer sein, weil es immer
Einzelfertigung ist. Die Nachfrage lohnt keinerlei Stückzahlen, zumal man
die Räder oft nicht selbst austauschen kann (GFN!).
MP-Modelle im bayerischen Regenwald hatte mal eine grosse Angebotsliste an
Austauschachsen für solche Modelle, die das Austauschen erlaubten. Zeitweise
waren die Sätze sogar im BRAWA-Vertrieb. Trotzdem kaufte man sie nicht und
sie veralteten sehr schnell, weil die Hersteller oft die Getriebauslegung
änderten und so die Zahnräder für die aktuelle oder eine frühere
Fertigungsserie nicht mehr passten.
Merke: Modelle werden nicht wie Autos fortgesetzt gefertigt, sondern
Chargenweise.
Holgers Räder sind schon super und ihr Geld wert.
Gruß
Will
>Und den Polystirol-Krempel aus
>dem Osten kannst Du sowieso vergessen, der schmilzt schon bein Draufgucken.
Das betrifft praktisch alle Raeder mit Kunststoffradsternen. Ich habe
das damals bei meiner Behelfsabdreherei der Raeder von der Roco 18.1
gemerkt. Das bedingte immer wieder Abkuehlpausen
Bei alten Piko-Radsaetzen aus VEB-Zeit ist das noch extremer, weil das
teilweise vernickelter Stahl war.
>MP-Modelle im bayerischen Regenwald hatte mal eine grosse Angebotsliste an
>Austauschachsen für solche Modelle, die das Austauschen erlaubten. Zeitweise
>waren die Sätze sogar im BRAWA-Vertrieb. Trotzdem kaufte man sie nicht und
>sie veralteten sehr schnell, weil die Hersteller oft die Getriebauslegung
>änderten und so die Zahnräder für die aktuelle oder eine frühere
>Fertigungsserie nicht mehr passten.
Gibt`s irgendwo eine komplette Uebersicht, was die frueher geliefert
haben?
>Holgers Räder sind schon super und ihr Geld wert.
So ist es. Wenn dann noch ein Fahrwerk von ihm dazu kommt, faehrt die
Rangierlok auch ordentlich :-)
>Ich suche fertige neue NEM-Lokradsätze zum Tauschen. "Anpassen" (also
>abdrehen der Spurkränze) könnte ich ja auch die vorhandenen.
So etwas gibt es in Gestalt der Teichmann-Radrohlinge. Das sind
Gußräder aus Neusilber, jeweils für eine bestimmte Baureihe mit den
richtigen Speichenzahlen und Gegengewichten lieferbar. Es gibt nun
nicht etwa für alle jemals gebauten Loks solche Sätze, aber für eine
größere Zahl gängiger Baureihen.
Diese Radrohlinge müssen allseitig bearbeitet werden, wobei man
Erfahrungen im Umgang mit der Drehbank haben sollte. Außerdem braucht
man einen speziellen Stahl für RP25 oder NEM. Es gibt aber auch
fertige Radsätze zu kaufen, z. B. bei Witteyer (Frage in die Runde:
Weiß jemand die Adresse? Ggf. bei Teichmann erfragen, deren Adresse
auf der MIBA-Seite steht.) Auch Holger Gräler wäre wahrscheinlich
bereit, daraus fertige Räder zu fertigen.
> Da M*
>meistens "Einheitsräder" (also nur sehr wenige unterschiedliche Größen),
>bräuchte ich eigentlich auch nicht unbedingt Radsätze, die nur für eine
>ganz bestimmte Lok gefertigt wurden. Was passen muß, ist in erster Linie
>der Durchmesser und Achsenstärke (wobei man da noch das Rad aufbohren
>und eine neue Achse einsetzen könnte, wenn die Achse zu dünn ist), und
>NEM-Spurkranz muß das Rad haben.
Oje, das sind aber bescheidene Ambitionen. Tauschradsätze werden
durchweg von Modellbahnern nachgefragt, denen die von der Industrie
gelieferten Produkte nicht schön genug sind. Das heißt: Die Form der
Gegengewichte muß stimmen, die Speichenzahl und auch der Durchmesser.
Natürlich kann es sein, daß M* in den Durchmessern abweicht, das müßte
man in jedem Einzelfall klären.
>Hm, also wird das für die meisten Loks (haben ja fast alle mehr als 2
>Achsen) entsprechend teurer werden. Da würde sich ja schon die
>Anschaffung einer kleinen Drehbank lohnen!
Dabei käme es darauf an, wofür Du so eine Drehbank sonst noch
verwenden willst. Auf jeden Fall ist das eine Anschaffung für's Leben.
>Deshalb wäre tauschen mir auch lieber (obwohl ich das als Chemikerin
>wohl durchaus noch hinkriegen könnte, das neu zu vernickeln, ist aber
>ein s**arbeit), aber wenn niemand Lok-NEM-Radsätze anbietet, bleibt mir
>ja nix anderes übrig.
Wenn Du das machen wolltest, müßtest Du etwa in dieser Reihenfolge
vorgehen:
1: Räder ausbauen
2: Achsbohrungen mit Stabilit zukleben, so daß keine Chemikalien
herankönnen.
3: Das Nickel mit einer Stripperlösung abziehen. Es bleibt ein
verkupfertes Rad übrig.
4: Stabilit mit Methylenchlorid entfernen
5: Spurkränze abdrehen. Zentrisch zur Achsbohrung! Es empfielt
sich, auch die Lauffläche abzudrehen.
6: Achsbohrung wieder schützen, zuschmieren mit Stabilit.
7: In einem sog. Vorkupferbad (verdünntes Cyankupferbad) etwa 10 - 15
Minuten bei ganz wenig Strom verkupfern.
8: alsdann in einem richtigen Kupferbad verkupfern, > 15 my.
9: Vernickeln
10: Stabilit wieder lösen.
Hast Du die Chemikalien für diese Operationen, insbesondere die
organischen Zusätze für die galvanischen Bäder?
>Tja, allerdings wäre dann bei mir eher die Überlegung angebracht, mir
>eine Drehbank zu kaufen. Wahrscheinlich wären die Euros damit besser
>angelegt (weil ja nicht nur 1-2 Loks zu verarzten sind, und mit eine
>Drehbank kann man noch viele andere schöne Dinge machen).
Ja.
Freundliche Grüße
Rainer Finke
der den Jammer mit den Rädern kennt.
Bei Märklin, Roco und Fleischmann ist der Motor starck genug, die
Geschwindigkeit langsam und dass Resultat sowieso nur ein behelf. Es reicht
aber wenn man nur Fahren möchte. Aber so fährt meine Trix 92, meine Märklin
78, 86, meine alte ETA von Lima. Die Roco 74 war ein Test um noch feiner zu
gehen, der auch gelang.
Weinert Radsätze und RP 25 wirden es damit aber nie.
Ronald
http://www.witteyer.de/index.html
Grüßt
Will
Ronald Felix wrote:
>
> Es reicht
> aber wenn man nur Fahren möchte.
Was heißt "nur fahren möchte"? Das ist doch der Sinn des ganzen.
>
> Weinert Radsätze und RP 25 wirden es damit aber nie.
Logisch. Würde zu den alten M*-Loks vom Stil her auch gar nicht passen.
Gruß
Sieglinde
Armin Muehl wrote:
>
> Das wird schwierig. Da hilft nur die Ersatzteilkataloge zu
> durchforsten und zu hoffen passende Radsaetze zu finden.
Ersatzteilkataloge? Sowas gibt's auch? Ev. auch als URL? In den normalen
Katalogen habe ich da immer nix gefunden für Loks. Und bei
Wagenradsätzen stehen meistens leider nicht die Maße dabei, so daß das
ganze auch wieder witzlos ist. :-(
>
> Weil sich das halt lohnt.
Fahren denn soooo viele Leute RP25? Dachte, das wäre auch nur eher was
für die Spezialisten unter den Modellbahnern und somit eher nicht
Massenware.
> Radsaetze herzustellen ist nunmal nicht
> billig, erst recht nicht bei Speichenradsaetzen.
Richtig, deshalb wäre da eigentlich Massenproduktion sinnvoll, weil es
dann wieder billiger wird.
> Fuer den Tausch NEM
> => RP25 gibt es offenbar genug Bedarf, weshalb man diese Radsaetze
> anbietet.
Vielleicht doch nicht, wenn man sich die Preise für Lokräder so ansieht.
Bei großem Bedarf (also großer Auflage) müßte der einzelne Radsatz
wieder billiger werden. Das scheinen eher Preise für Sonderanfertigungen
zu sein.
> Das ist wirklich das Problem.
Zum Glück hat M* nur Metallradsätze, daher muß ich mich zumindest nicht
mit diesem Problem auch noch herumschlagen. :-)
>
> Die sind teuer...
Ja leider, die von Proxxon kostet über 800 EUR. :-(
> ... die grossen Exemplare, so
> wie die grosse beim Verein bekommt man oftmals zu Schrottwert, weil 2t
> Metall will halt nicht jeder mal eben in den Keller schleppen.
Würde bei mir in den Keller noch nicht einmal reinpassen. *g*
> Uebrigens muss so eine grosse Drehbank nicht schlecht sein, wie ich
> gestern bei unserer Maschine feststellen konnte. Die laeuft auch nach
> 48 Jahren noch sehr rund.
Jo, bei uns in der Institutswerkstatt stehen auch einige davon rum und
die Spurkränze der Testlok sind auch mit so einem großen Monster
abgedreht worden.
>
> Wenn es eine AC-Lok von Roco oder GFN ist, probier beispielweise mal
> die Radsaetze fuer die DC-Version aus.
Alles M* und eine Röwa.
>
> Wenn ein Feinmechaniker erst experimentieren muss und das fuer
> vielleicht ein paar Radsaetze, dann kostet das nunmal.
Ich denke nicht, daß da viel experimentiert werden muß. Der Kollege hat
das auch ohne Probleme und großartige Experimente hinbekommen.
>
> Fahrzeuge aus den 90er Jahren sollten NEM-kompatibel sein.
Solche Jungspunte habe ich nicht. *g*
> Dazu noch diverses Werkzeug, Hilfsmittel, Messwerkzeuge....
Tja, der ganze Kleinkram läppert sich oft viel mehr zusammen als die
großen Dinge. Ist ja beim Anlagenbau nicht anders. :-(
> Die eigene Drehbank ist da schon praktischer, sofern man damit umgehen
> kann.
(fast) alles ist erlernbar. :-)
Gruß
Sieglinde
Will Berghoff wrote:
>
> Das ist nicht das Problem. Eine Reihe von Dienstleistern weigert sich
> inzwischen, Lokräder von GFN und M* abzudrehen, weil bei dem Gussmüll bei
> jedem Rad mindestens ein Drehstahl draufgeht.
Der Kollege hatte keinerlei Probleme mit dem Drehstahl. War aber auch
kein Spezialstahl für NEM-Spurkränze (so ein Teil soll es ja von
Fohrmann geben), sondern ein Standardteil. Vielleicht sind die stabiler?
> Und den Polystirol-Krempel aus
> dem Osten kannst Du sowieso vergessen, der schmilzt schon bein Draufgucken.
M* hat nur Vollmetallräder und kommt auch nicht aus dem Osten. :-)
>
> Da bleibt nur Radsatzanfertigung - und das muss teuer sein, weil es immer
> Einzelfertigung ist.
Müßte aber nicht so sein, da M* nur wenige unterschiedliche Lokradtypen
hat. Und wenn die anderen Firmen das auch so machen würden (vielleicht
machen sie es ja?), dann sollte dem eigentlich nichts im Wege stehen.
Tauschradsätze für Wagen sind ja auch keine Einzelanfertigungen.
> Die Nachfrage lohnt keinerlei Stückzahlen,
Mich wundert dann nur, daß es RP25 sehr wohl gibt, obwohl das doch noch
viel seltener gefahren wird.
> zumal man
> die Räder oft nicht selbst austauschen kann (GFN!).
Echt nicht? Hmmm, dann sollte ich GFN-Loks wohl meiden. Woran liegt's?
Räder mit Achse verschweißt oder sowas ähnliches?
Gruß
Sieglinde
Rainer Finke wrote:
>
> Diese Radrohlinge müssen allseitig bearbeitet werden, wobei man
> Erfahrungen im Umgang mit der Drehbank haben sollte.
Hm, nicht so gut. Dann kann ich auch die vorhanden Räder abdrehen.
> Es gibt aber auch
> fertige Radsätze zu kaufen, z. B. bei Witteyer
Ah ja, Seite gleich gebookmarkt. Allerings sind da meine Loks nicht in
der Liste dabei. :-(
Leider sind die Durchmesser der Räder auch nicht bei allen Rädern
angegeben, so daß man schlecht passende Größen suchen kann. :-(
Ferner würde sich bei den Preisen bereits für die Umrüstung nur der
Hälfte meider Loks eine eigene Drehbank schon bezahlt machen. Da muß ich
wohl noch mal einige Zeit drüber grübeln.
>
> Oje, das sind aber bescheidene Ambitionen. Tauschradsätze werden
> durchweg von Modellbahnern nachgefragt, denen die von der Industrie
> gelieferten Produkte nicht schön genug sind.
Uralt-M*-Loks mit gesuperten RP25-Radsätzen würde komisch aussehen. *g*
> Das heißt: Die Form der
> Gegengewichte muß stimmen, die Speichenzahl und auch der Durchmesser.
<Ketzermode on>
Form? Ähm, das sieht doch eh nix von, wenn die Lok fährt. :-)
Und Speichenzahl? Kann man doch nur erkennen, wenn man nachzählt. Wacht
das wirklich wer? :-)
<Ketzermode off>
Durchmesser ist natürlich wichtig, denn sonst schleift das Rad entweder
am Chassis oder die Lok sieht aus, als würde sie auf Stelzen fahren. :-)
> Natürlich kann es sein, daß M* in den Durchmessern abweicht, das müßte
> man in jedem Einzelfall klären.
Der Vorbilddurchmesser ist doch wurscht, es muß zu der
H0-Lokkonstruktion passend sein! Es nützt einem ein dem Vorbild
entsprechender Raddurchmesser, wenn das Rad am Chassis schleift. :-)
>
> Dabei käme es darauf an, wofür Du so eine Drehbank sonst noch
> verwenden willst.
Och, da würde sich im Laufe des Anlagenbaus bestimmt ganz viel finden.
> Hast Du die Chemikalien für diese Operationen, insbesondere die
> organischen Zusätze für die galvanischen Bäder?
Sowas ähnliches war hier mal ein Praktikumsversuch. *g*
> der den Jammer mit den Rädern kennt.
Auch Spurkränze auf NEM abgedreht oder gleich auf RP25 umgerüstet?
Gruß
Sieglinde
Rainer Finke wrote:
>
> So etwas gibt es in Gestalt der Teichmann-Radrohlinge.
Scheibenkleister, die scheinen ja laut der Miba-HP keine Webseite zu
haben. :-(
Hat jemand von denen eine Preisliste und die Maße (und ev. ein Bild, wie
hat man sich so einen Rohling vorzustellen?) der Rohlinge?
Gruß
Sieglinde
> Mich wundert dann nur, daß es RP25 sehr wohl gibt, obwohl das doch noch
> viel seltener gefahren wird.
Die Lokradsätze werden dann aber (zum Teil) nach Kundenwunsch gefertigt.
>> zumal man
>> die Räder oft nicht selbst austauschen kann (GFN!).
> Echt nicht? Hmmm, dann sollte ich GFN-Loks wohl meiden. Woran liegt's?
> Räder mit Achse verschweißt oder sowas ähnliches?
Nö, aber um die Radsätze auszutauschen muss man die Räder abziehen. Ohne
Spezialwerkzeug bekommt man die nimmer rund drauf.
Tobi
--
http://www.bf-vln.de
(Um-) Baubeschreibungen, Berichte von fremotreffen,
Infos über den Bahnhof Vier Linden.
> Der Vorbilddurchmesser ist doch wurscht, es muß zu der
> H0-Lokkonstruktion passend sein! Es nützt einem ein dem Vorbild
> entsprechender Raddurchmesser, wenn das Rad am Chassis schleift. :-)
Das Problem ist ja oft grade bei bei Dampfloks, dass die Räder weit
auseinander stehen weil die Spurkränze untergebracht werden müssen. Die
alternative zu großem Radstand ist dann ein zu kleiner Durchmesser - diesen
Fehler kann man aber mit guten Rädern beheben :-)
>Ersatzteilkataloge? Sowas gibt's auch? Ev. auch als URL? In den normalen
>Katalogen habe ich da immer nix gefunden für Loks. Und bei
>Wagenradsätzen stehen meistens leider nicht die Maße dabei, so daß das
>ganze auch wieder witzlos ist. :-(
Piko hat den Ersatzteilkatalog im WWW, der Rest leider nicht. Aber den
aktuellen Loks von Roco, Guetzold, Brawa und einigen anderen Firmen
liegt jeweils das Blatt aus dem Ersatzteilkatalog bei.
>> Weil sich das halt lohnt.
>
>Fahren denn soooo viele Leute RP25? Dachte, das wäre auch nur eher was
>für die Spezialisten unter den Modellbahnern und somit eher nicht
>Massenware.
Sicher ist das in Deutschland nicht die Masse (in den USA ist RP25
normal), aber es sind so viele, dass es sich offenbar lohnt dafuer in
Kleinserie Radsaetze oder Rohlinge anzufertigen. Allerdings sind diese
Leute auch bereit dafuer etwas zu bezahlen.
>> Radsaetze herzustellen ist nunmal nicht
>> billig, erst recht nicht bei Speichenradsaetzen.
>
>Richtig, deshalb wäre da eigentlich Massenproduktion sinnvoll, weil es
>dann wieder billiger wird.
Bestell bei den Grossserienfirmen Radsaetze und Du merkst, dass die
billiger als die RP-25-Exemplare sind, aber im Regelfall auch
qualitativ schlechter.
>> ... die grossen Exemplare, so
>> wie die grosse beim Verein bekommt man oftmals zu Schrottwert, weil 2t
>> Metall will halt nicht jeder mal eben in den Keller schleppen.
>
>Würde bei mir in den Keller noch nicht einmal reinpassen. *g*
Ja, Treppen runter ist damit nicht so einfach, aber quer durch eine
Halle voller nicht versenkter Gleise war das auch ein Thema fuer sich.
>> Wenn ein Feinmechaniker erst experimentieren muss und das fuer
>> vielleicht ein paar Radsaetze, dann kostet das nunmal.
>
>Ich denke nicht, daß da viel experimentiert werden muß. Der Kollege hat
>das auch ohne Probleme und großartige Experimente hinbekommen.
Die Frage ist, was er genau gemacht hat. Es reicht nicht einfach nur
die Spitze vom Spurkranz abzudrehen. Es muss dann auch eine neue
Spitze mit der richtigen Ausrundung gemacht werden.
Rationell kann man das eigentlich nur mit einem passenden Drehstajhl
fuer Radsaetze machen, der das NEM- oder RP25-Profil hat.
>> Die eigene Drehbank ist da schon praktischer, sofern man damit umgehen
>> kann.
>
>(fast) alles ist erlernbar. :-)
Durchaus. Ansonsten vorsichtig probieren oder noch besser von jemanden
der kundig ist, erklaeren lassen.
Das mit dem vorsichtig meine ich ernst. Eine Drehmaschine ist eine
ziemliche Unfallgefahr, wenn man etwas falsch macht. Das derzeit von
mir bearbeitete Teil hat rund 100kg Gewicht, was eine ziemliche
Schwungmasse darstellt. Wenn da was fliegt, sollte man weglaufen...
Aber auch die kleine Uhrmacherdrehbank kann ziemlich gefaherlich
werden.
> Uralt-M*-Loks mit gesuperten RP25-Radsätzen würde komisch aussehen. *g*
Sach das nich...
Ich hab hier ne 50er stehen mit RP25, hinterdrehte Mä-Räder. Sieht
eichentlich ziemlich jut aus. :-)
> >
> > Weinert Radsätze und RP 25 wirden es damit aber nie.
>
> Logisch. Würde zu den alten M*-Loks vom Stil her auch gar nicht passen.
>
Dann hält dich niks mehr von einem Versuch.
Viel Spass
Ronald
Das fehlte noch. Jahrelang haben wir gegen diese Spielzeugräder gekämpft -
und jetzt willst Du wieder Einheitsräder für 24, 50, 55, V60, 64, 80, 81,
86, 89 usw.?
Natürlich sind Waggonräder überwiegend identisch - das sind sie beim Vorbild
nochmehr als bei den Modellbahnen. Hier kämpfe ich gerne für eine
vorbildgerechte Vereinheitlichung...
> Mich wundert dann nur, daß es RP25 sehr wohl gibt, obwohl das doch
> noch
> viel seltener gefahren wird.
Millionen US-Modellbahner sind in Deinen Augen nicht existent?
>> zumal man
>> die Räder oft nicht selbst austauschen kann (GFN!).
Beschwere Dich darüber beim Hersteller, nicht hier - diesr kehrt gerade von
dieser Praxis ab, neuere Modell sind austauschbar.
> Echt nicht? Hmmm, dann sollte ich GFN-Loks wohl meiden. Woran liegt's?
> Räder mit Achse verschweißt oder sowas ähnliches?
Das Fahrwerk ist ein Gussblock, die Achsen werden in Bohrungen geführt.
Gruß
Will
Dann lohnt der Umbau nicht (mehr)
> Leider sind die Durchmesser der Räder auch nicht bei allen Rädern
> angegeben, so daß man schlecht passende Größen suchen kann. :-(
Ein Blick in eine Vorbild-Lokliste hilft, eine Reihe von Rädern findet man
viel preiswerter in GB
> Ferner würde sich bei den Preisen bereits für die Umrüstung nur der
> Hälfte meider Loks eine eigene Drehbank schon bezahlt machen. Da muß
> ich wohl noch mal einige Zeit drüber grübeln.
>
>>
> Uralt-M*-Loks mit gesuperten RP25-Radsätzen würde komisch aussehen.
> *g*
Wieso, es gibt doch welche, die haben gar keine Spurkränze an manchen Rädern
:-)
>> Das heißt: Die Form der
>> Gegengewichte muß stimmen, die Speichenzahl und auch der Durchmesser.
>
> <Ketzermode on>
> Form? Ähm, das sieht doch eh nix von, wenn die Lok fährt. :-)
> Und Speichenzahl? Kann man doch nur erkennen, wenn man nachzählt.
> Wacht das wirklich wer? :-)
> <Ketzermode off>
Das ist Häresie!
> Durchmesser ist natürlich wichtig, denn sonst schleift das Rad
> entweder am Chassis
wie das?
> oder die Lok sieht aus, als würde sie auf Stelzen
> fahren. :-)
Stichwort "Storchenbein"
>> Natürlich kann es sein, daß M* in den Durchmessern abweicht, das
>> müßte man in jedem Einzelfall klären.
Nahezu immer, wegen der hohen Spurkränze und der Vereinheitlichungsversuche.
> Der Vorbilddurchmesser ist doch wurscht, es muß zu der
> H0-Lokkonstruktion passend sein! Es nützt einem ein dem Vorbild
> entsprechender Raddurchmesser, wenn das Rad am Chassis schleift. :-)
Gilt für die BRIO-Bahn?
Gruß
Will
Teichmann
Karl-Marx-Str. 2
D-99610 Sömmerda
Schau Dir auch das Wipplager-Fahrwerk an.
Gruß
Will
Sieglinde Kastaun schrieb:
> Mich wundert dann nur, daß es RP25 sehr wohl gibt, obwohl das doch noch
> viel seltener gefahren wird.
Die perfektionisten zahlen, du ahnst garnicht wieviel. Um abzulenken
maulen sie dann ueber M*...
Liebe gruesse
Hans
Tobias Meyer schrieb:
> Das Problem ist ja oft grade bei bei Dampfloks, dass die Räder weit
> auseinander stehen weil die Spurkränze untergebracht werden müssen. Die
> alternative zu großem Radstand ist dann ein zu kleiner Durchmesser - diesen
> Fehler kann man aber mit guten Rädern beheben :-)
Kleinerer raddurchmesser geht bei loks mit grossen raedern, aber bei
gueterzug- und lokalbahnmaschinen wird das ein problem, weil es dann
wirklich auffaellt.
Liebe gruesse
Hans
Hans Pesserl wrote:
>
> Die perfektionisten zahlen, du ahnst garnicht wieviel.
*g*
Für eine Lok, die mehr als z.B. 400-500 Euro kostet, würde sich der
Preis dieser Radsätze ja durchaus noch im Rahmen bewegen (teuer zwar,
aber noch vertretbar). Aber für Loks, die nur 30-40 DM gekostet haben
(und die man heute auch schon für 40-50 Euro auf Börsen bekommt), stände
das in keinem Verhältnis zueinander.
> Um abzulenken
> maulen sie dann ueber M*...
Angriff ist eben immer noch die beste Verteidigung. *g*
Gruß
Sieglinde
Will Berghoff wrote:
>
>
> Das fehlte noch. Jahrelang haben wir gegen diese Spielzeugräder gekämpft -
> und jetzt willst Du wieder Einheitsräder für 24, 50, 55, V60, 64, 80, 81,
> 86, 89 usw.?
<grins>
Hätte gewisse Vorteile. Ihr schimpft ja auch immer über die hohen
Lok-Preise. :-))
>
> Millionen US-Modellbahner sind in Deinen Augen nicht existent?
Die fahren RP25?
>
> Das Fahrwerk ist ein Gussblock, die Achsen werden in Bohrungen geführt.
Bei M* genauso. Trotzdem sind sie eigenlich recht leicht austauschbar
(zu meiner Verwunderung).
Gruß
Sieglinde
Armin Muehl wrote:
>
> Piko hat den Ersatzteilkatalog im WWW, der Rest leider nicht.
Da habe ich auch schon vergeblich gesucht. Viele haben ja noch
nichteinmal die Kataloge online. Da fragt man sich doch, ob die
überhaupt Loks verkaufen wollen ("Vorsicht, Kunde droht mit Kauf" *g*).
> Aber den
> aktuellen Loks von Roco, Guetzold, Brawa und einigen anderen Firmen
> liegt jeweils das Blatt aus dem Ersatzteilkatalog bei.
Und wie kommt man an diese Blätter, wenn man die Loks nicht hat? M*
bietet solche Dinge ja wenigstens zum download an.
>
> (in den USA ist RP25
> normal),
Aha, das war mir neu.
> Allerdings sind diese
> Leute auch bereit dafuer etwas zu bezahlen.
Für teure hoch detailierte Loks mag der Preis ja noch vertretbar sein,
aber nicht für alte Loks (wo dann die Räder den 3-5 fachen Preis der Lok
ausmachen würden).
>
> Ja, Treppen runter ist damit nicht so einfach, aber quer durch eine
> Halle voller nicht versenkter Gleise war das auch ein Thema fuer sich.
Jedes Gleis eine schöne Stolperfalle? :-)
>
> Die Frage ist, was er genau gemacht hat. Es reicht nicht einfach nur
> die Spitze vom Spurkranz abzudrehen. Es muss dann auch eine neue
> Spitze mit der richtigen Ausrundung gemacht werden.
Eine Ausrundung hat er natürlich gemacht (d.h. nicht nur einfach flach
"abgesäbelt"). Ich hatte ihm zwar das NEM-Datenblatt gegeben, aber exakt
nach NEM ist es nicht. Sollte ja auch nur ein Test sein, ob es
grundsätzlich funktioniert (ansonsten hätte ich meie Idee gleich
begraben können).
> Rationell kann man das eigentlich nur mit einem passenden Drehstajhl
> fuer Radsaetze machen, der das NEM- oder RP25-Profil hat.
So einen könnte man ja dann kaufen (habe sowas schon im Fohrmann-Katalog
entdeckt). Bei mehreren Radsätzen würde sich das durchaus lohnen (nichts
ist wichtiger als das passende Werkzeug).
> Durchaus. Ansonsten vorsichtig probieren oder noch besser von jemanden
> der kundig ist, erklaeren lassen.
Klar, das ist einfacher als alleine herum zu probieren. :-)
> Das mit dem vorsichtig meine ich ernst. Eine Drehmaschine ist eine
> ziemliche Unfallgefahr, wenn man etwas falsch macht.
Keine Sorge, das ist mir durchaus klar.
Gruß
Sieglinde
Tobias Meyer wrote:
>
> Nö, aber um die Radsätze auszutauschen muss man die Räder abziehen. Ohne
> Spezialwerkzeug bekommt man die nimmer rund drauf.
Das ist bei M* doch genauso (Achsen gehen durch Bohrungen des massiven
Chassis oder Drehgestells), trotzem kann man sie recht leicht
austauschen. So ein Abziehwerkzeug kostet nur wenige Euro und ein
präziser (paralleler) Kleinschraubstock mit feinem Gewinde sollte sich
eigentlich auch in vielen Bastelwerkstätten finden (erst recht in
Werkstätten, die Loks reparieren und Umbauen!).
Da werden horrende Euro-Summen ausgegeben für Vorbildräder/Zurüstteile
und dann spart man an dem gar nicht so furchtbar teuren Spezialwerkzeug?
Für für den Preis von 1,5 dieser NEM-Loktauschradsätze bei den Loks, die
ihr mir genannt habt, gibt's bei Fohrmann schon Abzieher _und_
Aufpresswerkzeug.
_Das_ kann also
eigentlich nicht der einzige Grund für diese "Nichtaustauschbarkeit"
sein?
Gruß
Sieglinde
Tobias Meyer wrote:
>
> Das Problem ist ja oft grade bei bei Dampfloks, dass die Räder weit
> auseinander stehen weil die Spurkränze untergebracht werden müssen.
Jau, allerdings fällt das optisch bei manchen Loks kaum auf.
Gruß
Sieglinde
Will Berghoff wrote:
>
>
> Teichmann
> Karl-Marx-Str. 2
>
> D-99610 Sömmerda
Äh ja, das stand auch auf der Miba-Seite, aber da ist weder E-Mail noch
Telefonnr. angegeben, also kann man die Firma vergessen.
Gruß
Sieglinde
Will Berghoff wrote:
>
> Ein Blick in eine Vorbild-Lokliste hilft,
Glaube kaum, daß die M*-Lokräder den Vorbildmaßen entsprechen.
> Wieso, es gibt doch welche, die haben gar keine Spurkränze an manchen Rädern
> :-)
Stimmt, habe da auch so ein Teil. *g*
> > Durchmesser ist natürlich wichtig, denn sonst schleift das Rad
> > entweder am Chassis
>
> wie das?
Weil z.B. bei machen Drehgestell-Loks die Ausschnitte derart eng sind,
daß nur minimal größere Räder gar nicht mehr passen würden und weil bei
manchen Dampfloks am Chassis seitlich noch Vorsprünge (die sehr eng der
Radrundung folgen) sind, d.h. auch da würde es dann schleifen oder gar
nicht erst rein passen.
Gruß
Sieglinde
Sieglinde Kastaun wrote:
> Armin Muehl wrote:
>> ...
>> (in den USA ist RP25 normal),
>
> Aha, das war mir neu.
>
>> Allerdings sind diese Leute auch bereit dafuer etwas zu
>> bezahlen.
>
> Für teure hoch detailierte Loks mag der Preis ja noch
> vertretbar sein, aber nicht für alte Loks (wo dann die Räder
> den 3-5 fachen Preis der Lok ausmachen würden).
Armin meinte, in _Deutschland_, du hast das etwas aus dem
Zusammenhang gerissen;-). In Amerika ist es seit Jahrzehnten
Standard, selbst "billigste" Waggons und die in Übersee oft
üblichen Bausätze haben RP 25, sogar die Plastikradspritz-
linge, die oft da beiliegen!
Dort bei den amerikanischen Modellbahnern waren vernünf-
tiges Gleis und niedrige Radsätze schon Standard, als Märklin
noch mit durchgehendem Mittelleiter "hantierte"
<Orakelmode on>
Vielleicht war es Teil der "Wirtschaftswunder - Mentalität",
so viel wie möglich auf begrenztem Nachkriegsraum unterzu-
bringen. Immer nach dem Motto "seht her, was ich mir wie-
der leisten kann". Da war kein Platz für vernünftige Radien
und die daraus resultierenden Radsätze:-(. Enge Radien,
"Abknickstellen", bedingen nun mal turmhohe Spurkränze...
<Orakelmode off>
Grüsse
Roland
--
http://www.trainworld.net.tc
- Vorbild und Modell -
rare Fotos aus den 60ern und 70ern
aktuelle Bilder von der grossen Bahn
> Vielleicht war es Teil der "Wirtschaftswunder - Mentalität",
> so viel wie möglich auf begrenztem Nachkriegsraum unterzu-
> bringen. Immer nach dem Motto "seht her, was ich mir wie-
> der leisten kann". Da war kein Platz für vernünftige Radien
> und die daraus resultierenden Radsätze:-(. Enge Radien,
> "Abknickstellen", bedingen nun mal turmhohe Spurkränze...
Ist das wirklich so oder sind die hohen spurkränze nicht eher
ein zugeständnis an schlampig verlegte gleise? Was ist denn der
kleinste von Rp25 sicher befahrbare radius?
--
tobias benjamin köhler ____________________________ t...@uncia.de
_________ ______________ ______________ ______________ __>_____
========H|H============H|H============H|H============H|=H=====`)
------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^o-o--o-o=
>> Aber den
>> aktuellen Loks von Roco, Guetzold, Brawa und einigen anderen Firmen
>> liegt jeweils das Blatt aus dem Ersatzteilkatalog bei.
>
>Und wie kommt man an diese Blätter, wenn man die Loks nicht hat? M*
>bietet solche Dinge ja wenigstens zum download an.
Im Laden oder beim Hersteller nachfragen.
>> Allerdings sind diese
>> Leute auch bereit dafuer etwas zu bezahlen.
>
>Für teure hoch detailierte Loks mag der Preis ja noch vertretbar sein,
>aber nicht für alte Loks (wo dann die Räder den 3-5 fachen Preis der Lok
>ausmachen würden).
Gut erkannt. In irgendeine abgenudelte Lok aus der Anfangspackung
laesst man nicht fuer teures Geld neue Radsaetze einbauen. Das sind
dann schon Modelle, die auch optisch in Ordnung sind und wo die feinen
Raeder das Aussehen noch weiter verbessern.
>> Ja, Treppen runter ist damit nicht so einfach, aber quer durch eine
>> Halle voller nicht versenkter Gleise war das auch ein Thema fuer sich.
>
>Jedes Gleis eine schöne Stolperfalle? :-)
Nein, Stahltraeger quer ueber die Gleise und seitlicher Verschub mit
dem Kettenzug. Das laeuft so aehnlich wie Eingleisaktionen bei der
Bahn.
>> Die Frage ist, was er genau gemacht hat. Es reicht nicht einfach nur
>> die Spitze vom Spurkranz abzudrehen. Es muss dann auch eine neue
>> Spitze mit der richtigen Ausrundung gemacht werden.
>
>Eine Ausrundung hat er natürlich gemacht (d.h. nicht nur einfach flach
>"abgesäbelt"). Ich hatte ihm zwar das NEM-Datenblatt gegeben, aber exakt
>nach NEM ist es nicht. Sollte ja auch nur ein Test sein, ob es
>grundsätzlich funktioniert (ansonsten hätte ich meie Idee gleich
>begraben können).
Gut, wenn das so bei Dir laeuft, ist das fuer Dich ausreichend. Meine
Fahrzeuge laufen aber auch auf fremden Gleisen und dann ist die
Einhaltung der Radsatznorm zwingend notwendig.
>> Rationell kann man das eigentlich nur mit einem passenden Drehstajhl
>> fuer Radsaetze machen, der das NEM- oder RP25-Profil hat.
>
>So einen könnte man ja dann kaufen (habe sowas schon im Fohrmann-Katalog
>entdeckt). Bei mehreren Radsätzen würde sich das durchaus lohnen (nichts
>ist wichtiger als das passende Werkzeug).
Wenn der Drehstahl fuer den Raederwerkstoff geeignet ist, waere das
vielelicht die einfachste Loesung. Dann muss Dein Kollege halt ran...
>> Das mit dem vorsichtig meine ich ernst. Eine Drehmaschine ist eine
>> ziemliche Unfallgefahr, wenn man etwas falsch macht.
>
>Keine Sorge, das ist mir durchaus klar.
Ich wollte es ja nur gesagt haben :-)
Viele Hobbybastler unterschaetzen leider die Gefahren solcher
Maschinen...
>> Teichmann
>> Karl-Marx-Str. 2
>>
>> D-99610 Sömmerda
>
>Äh ja, das stand auch auf der Miba-Seite, aber da ist weder E-Mail noch
>Telefonnr. angegeben, also kann man die Firma vergessen.
Wenn man gut Raeder haben will, sollte man den gerade nicht vergessen.
Es soll auch noch eine Rufnummernauskunft geben....
Nun haben die Jungs es aber auch etwas einfacher.
> <Orakelmode on>
> Vielleicht war es Teil der "Wirtschaftswunder - Mentalität",
> so viel wie möglich auf begrenztem Nachkriegsraum unterzu-
> bringen. Immer nach dem Motto "seht her, was ich mir wie-
> der leisten kann". Da war kein Platz für vernünftige Radien
> und die daraus resultierenden Radsätze:-(. Enge Radien,
> "Abknickstellen", bedingen nun mal turmhohe Spurkränze...
> <Orakelmode off>
Ich sehe das Hauptproblem _heute_ in der Kombination Zweiachser, Puffer,
daraus resultierender Kulusissenführung und RP25 oder besser.
Die Amis fahren mit Drehgestellfahrzeugen (von den Dampfern abgesehen),
ich behaupte auch hier in Europa kann man bei Drehgestellfahrzeugen
bedenkenlos RP 25 einsetzen. Im Prinzip.
Zweiachser aber machen in Bögen sowieso schon Probleme, durch die KKK
versucht ein Wagen sich unter Last schräg zu stellen, je kürzer um so
stärker. Dieses Ausbruchsversuch müssen die Spurkränze verhindern.
Die Maßnahmen beim Fremo wirken dem entgegen und deshalb kann man da
oder auf Kleinanlagen bedenkenlos mit RP 25 rumfahren, auf Richtigen
Betriebsanlagen mit schweren Zügen bei unebenen Gleisen und engen Bögen
eher nicht,
Gruß
Andreas
>On Tue, 13 Jan 2004 15:07:55 +0100, Sieglinde Kastaun wrote:
>
>>> Teichmann
>>> Karl-Marx-Str. 2
>>>
>>> D-99610 Sömmerda
>>
>>Äh ja, das stand auch auf der Miba-Seite, aber da ist weder E-Mail noch
>>Telefonnr. angegeben, also kann man die Firma vergessen.
>
>Wenn man gut Raeder haben will, sollte man den gerade nicht vergessen.
>Es soll auch noch eine Rufnummernauskunft geben....
Im Telefonbuch stehen 7 Teichmanns unter Sömmerda, aber keiner unter
dieser Adresse.
Nein, solche Leute wollen nichts verkaufen,
meint
--
Peter Popp
email:peter...@arcor.de
Vorbild und Modell auf:
http://www.peter-popp.de/bahn/
Ich mach nochmal Ingrid - im Spur 0-Forum 2 Adressen gefunden, wobei
nicht klar ist, welche davon aktuell ist:
Hans-Günter Teichmann
Karl-Marx-Straße 2
D-99610 Sömmerda
Tel. 03634/608597
Hermann Teichmann
Schmiedeacker 4
35041 Marburg
Tel.: 06421 312 46
hth,
Herr Teichmann ist auch nicht mehr der jüngste, ähnlich wie Herr Gassner hat
er's am liebsten schriftlich. Er ist aber sehr zuverlässig.
Gruß
Will
Wo hat eine Dampflok ein Chassis?
Dieser Begriff gilt nur bei Wagenkosntruktionen (franz. "Chaise") - bei
Lokomotiven spricht man von Rahmen, Aufbauten und Anbauten. Wenn die Räder
am Rahmen anecken, ist der gewählte Radius des Gleises zu eng, nicht das Rad
zu groß. Oder das Material des Rahmens (Zinkdruckguss?) zu dick.
Gruß
Will
Alle, ausser den paar Tin-Plate-Fans der Marke "Lionel" (Blechgleis mit
Mittelleiter in 0). Selbst der billigste Ramsch aus Slowenien und China hat
dort RP25.
Gruß
Will
>Ich mach nochmal Ingrid - im Spur 0-Forum 2 Adressen gefunden, wobei
>nicht klar ist, welche davon aktuell ist:
>
>Hans-Günter Teichmann
>Karl-Marx-Straße 2
>D-99610 Sömmerda
>Tel. 03634/608597
Der Sohn, der die Geschaefte uebernommen hat.
>Hermann Teichmann
>Schmiedeacker 4
>35041 Marburg
>Tel.: 06421 312 46
Der Vater.
So sind meine Infos, aber Details weiss ich nicht.
Uebrigens verkaufen solche Leute sicher genug. Die haben grossartige
Werbung nicht noetig. Such mal in Deinen Miba-Heften der 80er Jahre
nach Teichmann. Dann weisst Du, dass der schon etwas laenger im
Geschaeft ist...
Es gibt natuerlich auch Umbauwerkstaetten, die auf jeder Messe und mit
Werbeanzeigen in allen Postillen praesent sind. Ob die billigere und
bessere Arbeit machen, lasse ich mal dahingestellt sein.
Ich glaube, die Karl-Marx-Str. heisst nicht mehr so....
Seine Tel. Nr. habe ich jedenfalls gefunden (im Länderbahnforum) tel/fax
++49-(0)3634-608597
Das Angebot:
1. Faulhaber-Motore
2. Faulhaber-Regler (mit Baustein fuer Zusatzfunktion)
3. Wipplager-94
4. Neusilber-Radreifen-Rohlinge
5. Achsen
6. Hartgummi-Stopfen
7. die Teichmann-Kupplung
8. Neusilber-Radrohlinge
9. Formdrehstaehle
Gruß
Will
Ich glaube, er ist aus Altersgründen zu seinem Sohn nach Sömmerda gezogen,
die MArburger Adresse kenne ich schon aus uralten Zeiten. Irgendwann mal
habe ich sie aus meiner Adressliste gestrichen, der Grund ist mir nicht
erinnerlich.
Es gab auch mal eine Website http://teichmann.modellbau.net
Gruß
Will
und dem mangelenden Lastausgleichs.
Ronald
> > Vielleicht war es Teil der "Wirtschaftswunder - Mentalität",
> > so viel wie möglich auf begrenztem Nachkriegsraum unterzu-
> > bringen. Immer nach dem Motto "seht her, was ich mir wie-
> > der leisten kann". Da war kein Platz für vernünftige Radien
> > und die daraus resultierenden Radsätze:-(. Enge Radien,
> > "Abknickstellen", bedingen nun mal turmhohe Spurkränze...
>
> Ist das wirklich so oder sind die hohen spurkränze nicht eher
> ein zugeständnis an schlampig verlegte gleise? Was ist denn der
> kleinste von Rp25 sicher befahrbare radius?
Mit einer Deutschlandkurve liegt der optimale Radius bei ca. 30cm,
aber auch 36cm sollten kein grosses Problem sein.
Matthias
Sieglinde Kastaun schrieb:
> Für eine Lok, die mehr als z.B. 400-500 Euro kostet, würde sich der
> Preis dieser Radsätze ja durchaus noch im Rahmen bewegen (teuer zwar,
> aber noch vertretbar).
Vertretbar ist immer persoenliche ansicht. Interessant wirds nur, wenn
man anderen zum vorwurf macht, was selber praktiziert wird.
> > Um abzulenken
> > maulen sie dann ueber M*...
>
> Angriff ist eben immer noch die beste Verteidigung. *g*
Kennst du auch die situation, wo es ploetzlich zu streng zu riechen
beginnt? Der, der dann am lautesten schreit war es ;-)...
Liebe gruesse
Hans
Roland Huebsch wrote:
> Da war kein Platz für vernünftige Radien
> und die daraus resultierenden Radsätze:-(.
Der "begrenzte Raum" gilt doch auch heute noch für viele Modellbahner.
:-(
> Enge Radien,
> "Abknickstellen", bedingen nun mal turmhohe Spurkränze...
Die Tillig Elite Gleise sollen auch für RP25 gut geeignet sein (habe das
mit einem Wagen ausprobiert und es funktionierte). Die haben aber auch
Standardradien (nach deiner Definition "enge Radien" *g*). Heißt das,
daß die Gleise erst ab einem bestimmten Radius (welchen?) RP25-tauglich
sind? Im Katalog steht davon nix.
Gruß
Sieglinde
"A.Lange" wrote:
>
> Ich sehe das Hauptproblem _heute_ in der Kombination Zweiachser, Puffer,
> daraus resultierender Kulusissenführung und RP25 oder besser.
Und wie sieht das mit den alten M*-Bügelkupplungen aus?
>
> Zweiachser aber machen in Bögen sowieso schon Probleme, durch die KKK
> versucht ein Wagen sich unter Last schräg zu stellen, je kürzer um so
> stärker. Dieses Ausbruchsversuch müssen die Spurkränze verhindern.
Ließe sich das auch mit höherem Wagengewicht verhindern? Schwere Wagen
können sich doch nicht so leicht schräg stellen?
Gruß
Sieglinde
Armin Muehl wrote:
>
> Im Laden oder beim Hersteller nachfragen.
Ok, dann muß ich warten, bis ich mal wieder in Eutin oder HH bin. Hier
in Kiel sieht es in der Beziehung eher übel aus. :-(
>
> Ich wollte es ja nur gesagt haben :-)
Lieber einmal zu viel gesagt als einmal zu wenig. Ich hebe ja auch immer
den warnenden Zeigefinger, wenn jemand mit Chemikalien rumpanschen will.
*g*
Gruß
Sieglinde
Will Berghoff wrote:
>
> Dieser Begriff gilt nur bei Wagenkosntruktionen (franz. "Chaise") - bei
> Lokomotiven spricht man von Rahmen, Aufbauten und Anbauten.
Na gut, dann eben Rahmen/Aufbauten/Anbauten. :-)
> Wenn die Räder
> am Rahmen anecken, ist der gewählte Radius des Gleises zu eng, nicht das Rad
> zu groß.
Das hat mit dem Radius nix zu tun (da gibt es erst Probleme, wenn das
seitliche Spiel nicht groß genug ist, aber da scheint genug Platz zu
sein), das schleift genauso auf gerader Strecke bei zu großen Rädern
bzw. es läßt sich gar nicht erst aufstecken.
> Oder das Material des Rahmens (Zinkdruckguss?) zu dick.
Du meinst jetzt das Gehäusematerial? Das habe ich nicht gemeint, sondern
den Grundrahmen (Lokboden), in/auf dem die Achsen, Zahnräder und Motor
stecken.
Hmm, mal sehen, ob ich das mit ASCII-Art hinkriege:
GGGGGG
GGGGGGGG
GGGGGGGG
R GGGG R
R GGGG R
R GGGG R
AAGGGGAA
R GGGG R
R GGGG R
R GGGG R
GGGG
R GGGG R
R GGGG R
R GGGG R
AAGGGGAA
R GGGG R
R GGGG R
R GGGG R
GGGGGGGG
GGGGGGGG
GGGGGG
das sollen zwei Räder (R) im Grundrahmen (G) im Querschnitt von oben
betrachtet (A=Achse) sein. Außen drüber ist dann das Lokgehäuse
gestülpt.
Gruß
Sieglinde
Sieglinde Kastaun schrieb:
> Da habe ich auch schon vergeblich gesucht. Viele haben ja noch
> nichteinmal die Kataloge online. Da fragt man sich doch, ob die
> überhaupt Loks verkaufen wollen ("Vorsicht, Kunde droht mit Kauf" *g*).
Die wollen ja die kataloge auch verkaufen und die herren modellbahner
geben auch gerne geld dafuer aus. Darum wird auch keine fachberatung
benoetigt. Man stellt einen billigen dummkopf ins geschaeft, der keine
ahnung hat, und die kundschftz weiss selber was sie will.
In solchen laeden wird normalerweise billigstware verkauft. Nur bei
modellbahnen ticken die uhren anders...
> Und wie kommt man an diese Blätter, wenn man die Loks nicht hat? M*
> bietet solche Dinge ja wenigstens zum download an.
Arnold Huebsch hat eine waschzettelseite, nur nicht von Roco. Die machen
einem anscheinend die hoelle heiss, wenn man das veroeffentlicht. Roco
muesste dann noch verkaufen und liefern. Ich habe haendler immer nur
jammern gehoert, wenn es um ersatzteile ging...
Liebe gruesse
Hans
Hans Pesserl wrote:
>
> Kennst du auch die situation, wo es ploetzlich zu streng zu riechen
> beginnt? Der, der dann am lautesten schreit war es ;-)...
LOL
Wie gut, daß es noch kein "Riech-Internet" gibt. :-)
Gruß
Sieglinde
Sieglinde Kastaun wrote:
> Roland Huebsch wrote:
>
>> Da war kein Platz für vernünftige Radien
>> und die daraus resultierenden Radsätze:-(.
>
> Der "begrenzte Raum" gilt doch auch heute noch für viele
> Modellbahner:-(...
Nicht jeder hat eine ehemalige Turnhalle zur Zweitverwertung;-)
Auch mein Platz, wenn die Anlage über das Planungsstadium
mal hinaus sein sollte, ist beschränkt. Aber das krampfhafte
Festhalten der obligatorischen "01-mit-drei-Wagen-Schnellzü-
gen" war lange Jahre der Tod jeder vernünftigen Entwicklung!
Ich habe momentan hier einen ganzen Stapel "Faller Modell-
bahn - Magazine" von Mitte der 50er bis Anfangs der 60er.
Wenn man bei den darin abgebildeten Anlagen einen Vergleich
zu Kalmbach's Publikationen aus den 50ern zieht, kommt das
blanke Grausen beim Anblick der deutschen Anlagen...
>> Enge Radien,
>> "Abknickstellen", bedingen nun mal turmhohe Spurkränze...
>
> Die Tillig Elite Gleise sollen auch für RP25 gut geeignet sein
> (habe das mit einem Wagen ausprobiert und es funktionierte).
> Die haben aber auch Standardradien (nach deiner Definition
> "enge Radien" *g*). Heißt das, daß die Gleise erst ab einem
> bestimmten Radius (welchen?) RP25- tauglich sind?...
Nicht die Radien, sondern das _Rollmaterial_ ist ausschlag-
gebend! Eine T3 und kurze 2achsige Waggons quetschen sich
auch mit RP 25 zur Not durch (sauber verlegte) 36cm - Radien.
Aber eine BR 44 hat nun mal nix auf einem Radius 1 zu
suchen und da wirst du sowohl mit RP 25, als auch mit NEM
Schwierigkeiten haben, wenn da nicht gerade Märklin mit
ihrem Knick in der Optik, äääh Rahmen, draufsteht...
Aber selbst bei grösseren Radien hast du eben einen Unter-
schied, was die Kräfte betrifft, die die Räder im Gleis halten.
Und wenn eine Achse aufsteigt, ist der Weg aus den Gleisen
mit RP 25 eben leichter, als mit den "Schuhen" der Serien-
herstellern, egal, wie sauber das Gleis verlegt ist.
Versuch' doch mal, eine BR 45 mit RP 25 zu überreden,
durch einen Radius 1 oder 2 zu fahren;-)...
Im Katalog steht davon nix.
Die wollen ihre Gleise ja auch verkaufen...
Grüsse
Roland
...der sich Montag endlich dazu durchgerungen hat, eine Dreh-
bank zu kaufen und jetzt auf die Zusendung wartet, um sein
Rollmaterial "von den hohen Schuhen zu befreien";-)...
Peter Popp schrieb:
>>>>Teichmann
>>>>Karl-Marx-Str. 2
>>>>
>>>>D-99610 Sömmerda
> Nein, solche Leute wollen nichts verkaufen,
>
> meint
Günter meint:
Dass der Herr Teichmann mittlerweile ein älterer Herr sein könnte der
keine Lust und, oder keine Not hat noch irgend etwas Verkaufen zu
müssen;-))
Tschöö Günter
Wenn sie am Rahmene befestigt sind, in Ordnung.
> > Zweiachser aber machen in Bögen sowieso schon Probleme, durch die KKK
> > versucht ein Wagen sich unter Last schräg zu stellen, je kürzer um so
> > stärker. Dieses Ausbruchsversuch müssen die Spurkränze verhindern.
>
> Ließe sich das auch mit höherem Wagengewicht verhindern? Schwere Wagen
> können sich doch nicht so leicht schräg stellen?
Ich habe das Problem besonders stark auf einer 5%-Rampe beobachtet: Etwa
25 Wagen, zum Teil beladen, kurze O Schwerin,
http://www.gillcom.de/modellbahn/13-gueterwagen/g-5117a.jpg
die vorm laufen, stellen sich hier schon sehr stark schräg.
Ab einer Wagenzahl von ungefähr 40 springen die Wagen hoch und stellen
sich schräg. Das läßt sich leicht auch auch mit den Händen simulieren.
Stelle eine paar Wagen auf eine gerades Gleis und zieche an den
Kupplungen.
Nun fahre ich nicht mit solchen monsterzügen, kriege maximal 3 m unter,
aber das alles passiert mit NEM-Radsätzen.
Bei RP 25 mekrt man die Schrägstellung überhaupt nicht, schon ist der
Wagen raus.
Gruß
Andreas
Wenn die Räder am Rahmen schleifen, also an dem Teil, in dem sie befestigt
sind und das sich zwischen den Rädern einer befindet, sind sie falsch
montiert bzw. das Radsatzinnenmaß (Abstand zwischen den Rädern einer Achse)
zu klein. Ich kenne keinen Hersteller und keine Betriebsumstände, bei denen
sowas normal ist. Meist sind die Rahmen sowieso zu schmal.
Gruß
Will
Wir können ja mal einen Termin in Eutin oder HH machen mit allen, die hier
aus der Gegend sind?
>> Ich wollte es ja nur gesagt haben :-)
>
> Lieber einmal zu viel gesagt als einmal zu wenig. Ich hebe ja auch
> immer den warnenden Zeigefinger, wenn jemand mit Chemikalien
> rumpanschen will. *g*
Ich erinnere mich an meine Chemielehrerin vor 30 Jahren - die hatte
sichtbare Erfahrungen damit. Seither scheue ich ich jede übelriechende
Pampe...
Gruß
Will
> Ich geb's auf....
Aber nicht doch, so schnell? ;-)
Dreh Dich doch mal um 90°. ;-)
Von axial nach radial.
Wenn das neue Rad einen größeren Durchmesser als das alte hat, dann kann es
an Rahmen(anbau)teilen (z.B. Bremsbacken, Steuerungsträger, Aschkasten)
schleifen.
Gruß & HTH
Georg
Aber eben nicht am Rahmen resp. Chassis.
Zudem ist es unwahrscheinlich, dass das Rad grösser wird, wenn man auf
niedrigere Spurkränze umsteigt.
Gruß
Will