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Gleispläne?!

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Tom

unread,
Jun 12, 2001, 12:27:45 PM6/12/01
to
Hallo,
kann mir jemand einen guten Tipp geben,
wo ich gute Gleispläne finden kann.
Vorzugsweise die Spur N,
ist aber nicht zwingend!
Vielen Dank!!

Tom aus Münster


Sven Herzfeld

unread,
Jun 12, 2001, 5:10:52 PM6/12/01
to
Tom <thomas.h...@t-online.de> schrieb:

> kann mir jemand einen guten Tipp geben,
> wo ich gute Gleispläne finden kann.

Du wirst wahrscheinlich ein paar Quellen genannt bekommen,
auf http://www.der-moba.de liegen welche bzw. sind verlinkt.

Ansonsten Wunschthema und zur Verfügung stehenden Platz
nennen und eine Diskussion auslösen, könnte der Gruppe zur
Zeit nicht schaden.

Derzeit auch mal wieder seine geplante Anlage umplanend,

Sven

Martin Teschner

unread,
Jun 12, 2001, 6:18:21 PM6/12/01
to
Hallo Tom aus Münster,

"Tom" <thomas.h...@t-online.de> writes:

> Hallo,
> kann mir jemand einen guten Tipp geben,
> wo ich gute Gleispläne finden kann.

die suche ich auch gerade. Leider weiß ich auch, dass ich *den*
Gleisplan nicht finden werde. Entweder habe ich dafür keinen Platz,
der vorhandene Platz wird suboptimal genutzt oder ich finde für meine
Räumlichkeiten überhaupt nichts passendes.

Auch wenn es sicherlich schon ein paar Grundsatzartikel gibt, hier mal
meine Überlegungen.

> Vorzugsweise die Spur N,
> ist aber nicht zwingend!

Hast du schon Material für N oder bist du noch am Überlegen, ob du H0
oder N nehmen sollst? Noch vor einem halben Jahr (solange plane ich im
Hinterkopf schon so vor mich her) dachte ich, dass außer N nichts
anderes möglich sei. Ein Besuch beim Modellbahnhändler (direkt
nebeneinander N und H0 Modelle) haben mich überzeugt, dass ich
eigentlich viel lieber H0 einsetzen würde. Das bedeutet allerdings für
mich, dass ich meine bis dato vorhandenen Überlegungen zur
Anlagenplanung über den Haufen werfen musste.

Das schwierigste und eventuell schmerzhafteste bei der Planung ist,
dass man sich letztendlich immer beschränken muss, der Platz ist nun
einmal Endlich. Also gilt es für dich letztendlich herauszufinden, was
du unbedingt auf einer Modelleisenbahn haben willst. Da du nach guten
Gleisplänen gefragt hast, nehme ich an, dass dich Streckenführungen,
wie sie häufig auf Fertiggeländen zu finden sind, nicht sonderlich
interessieren. Ein wenig mehr (richtig echt wird es nie)
Vorbildorientierung soll sein? Dann musst du herausfinden, worauf du
am allerwenigsten verzichten willst.

Ich fing an mit der "klassichen" Anlage (Hauptbahn mit abzweigender
Nebenbahn und natürlich mit großem BW). In N hätte ich dann Platz für
einen Hauptbahnhof mit ca. 2m Nutzlänge bei den Gleisen am Bahnsteig
und ein nicht allzu kleines Dampflok-BW (Gesamtlänge sollte man auf 4m
unterbringen können) und dank U-Form-Möglichkeit noch einen
"Landschaftsteil" und eben den Nebenbahn-Bahnhof auf dem
gegenüberliegenden Schenkel. Eigentlich gar nicht mal so schlecht. Nun
war ich aber schon immer ein wenig detail-verliebt und da ist in
größeren Maßstäben nun einmal doch mehr zu machen.

In H0 wird es jetzt eben nur ein Bahnhof mit weniger Gleisen, kleinem
BW und, wenn ich es hinbekomme, einer Paradestrecke.

Bei mir ist der Bahnhof nun mal die Hauptsache.

Gleiplanvorschläge (da mal eine gute Bahnhofskonstruktion, da eine
geniale Streckenführung, dort das optimal BW) habe ich aus diversen
Modelleisenbahnzeitschriften gewonnen. Diese Zeitschriften dürfen auch
gerne mal 20 Jahre alt oder älter sein. Stellvertretend will ich hier
mal wieder die Miba nennen. Bei den monatlich vorgestellten Anlagen
ist meist immer der Streckenplan mit dabei, auf den Bildern sieht man
dann, wie es fertig aussieht. Von der Miba gab es vor fast genau 20
Jahren 3 Planugsmappen (Modellbahner planen für Modellbahner) MPM1 bis
MPM3. Evenutell kann man die noch gebraucht bekommen. Vielleicht sind
für dich auch die Anlagenplanungs-Sonderhefte brauchbar. Wenn möglich
sollte man die im Laden zumindest mal grob durchsehen, ob etwas
interessantes dabei ist, selbst wenn man keinen Plan 1 : 1 übernehmen
kann. Abraten kann ich nur von diesen Gleisplanheftchen der
Modellbahnhersteller, auch deren Gleisplanbücher sind meist nicht das
gelbe vom Ei. Hier geht es meist darum, einen Zug möglichs lange
sichtbar auf eine möglichst verschlungene Strecke zu schicken.

Hoffentlich war das nicht zu langatmig und langweilig.

Gruß,

Martin

Martin Schilling

unread,
Jun 12, 2001, 6:33:18 PM6/12/01
to
Moin Martin,

Martin Teschner schrieb:


> Auch wenn es sicherlich schon ein paar Grundsatzartikel gibt, hier mal
> meine Überlegungen.

[snip]


> Hoffentlich war das nicht zu langatmig und langweilig.

Nein, ueberhaupt nicht :))
Das kleine Buch vom Alba Verlag fand ich immer ganz nett, ebenso kann man
mit Glueck in alten Eisenbahn Magazinen was finden. Wenn Du Anregungen
fuer einen Bahnhof suchst, sind die beiden Buecher von Guenter Fromm ganz
schoen, nichts fuer Vorbildfetischisten allerdings, da er sie auf
Modellbahnverhaeltnisse zugeschnitten hat.

Gruss von La Pama,
martiN.
--
*************** http://www.der-moba.de -> DE.Rec.MOdelle.BAhn im WWW
II___[ ] _==
(________/=/___] FAQ, Nettiquette, Who is who, Artikelsammlung, links
__oo_O_O_O___o_o________________________________________________________

Paiska Peter

unread,
Jun 13, 2001, 2:33:20 AM6/13/01
to
"Tom" <thomas.h...@t-online.de> wrote:
>Hallo,


Hallo Tom,


>kann mir jemand einen guten Tipp geben,
>wo ich gute Gleispläne finden kann.
>Vorzugsweise die Spur N,
>ist aber nicht zwingend!
>Vielen Dank!!


uffff, einige Tipps hast du ja schon bekommen, aber eine pauschale Antwort wo
"gute" Gleispläne zu finden sind hab ich immer auf Lager - schau doch mal zum
Vorbild ;-)


Nein - jetzt mal im Ernst. Jeder Modellbahner hat doch schon mal im Kopf was er
gern "sehen" will, also erst mal die Frage welches Thema bzw. Betriebselemnte
sollen denn rauf auf die Anlage. Dann brauchst du noch die Werte für die maximale
Analagengröße / -form und dann kannst du dir viele Wünsche aus dem Kopf schlagen
*ähhh* realisieren....


Welcher Betrieb soll stattfinden, eher die Nebenbahn die sich durch die
Landschaft schlängelt und Obertupfing mit Untertupfing verbindet? oder eher eine
Hauptbahn mit langen Zügen und großen Bahnhof mit riesigem BW? oder irgendwas
dazwischen?
Also wir bauen zu zweit eine N-Anlage und wir sind beide Stadtmenschen, also
haben wir uns für N entschieden wegen den langen Zügen und viel Betrieb. Das
ganze ist aber platzmäßig dann auch in N ganz schön groß geworden. Der
Personenbahnhof ist eine Mischung aus Altenbeken (Rolf Ertmer ist hier der
Ideenlieferant, super Anlage hatte er in H0 gebaut) und ein bischen Bebra -
beides sind Inselbahnhöfe und die Bahnsteige sind auf beiden Seiten des
Bahnhofsgebäudes.
Zuerst hatten wir den mit Arnoldgleisen versucht unter dem Dach aufzubauen -
Resultat der ersten Schiebeversuche mit langen D-Zugwagen - alles wieder
verkauft, Umzug in einen größeren Kellerraum und (wer mich kennt wartet schon
drauf) Wechsel zu einem anderen Gleishersteller mit schlanken Weichen, der Firma
Peco. Wenn man dieses Gleis verwendet, dann ist der Platzbedarf erst mal deutlich
größer, aber wenn die Züge darüber rollen ist der optische Eindruck unschlagbar.
Das hat aber Auswirkungen auf die Planung, es gibt keine Gleischablone zum
Zeichen auf Papier, da muss der Combuder ran, die Gleisabstände müssen selber
angepasst werden weil sonst keine Signale dazwischen passen, es gibt nur
Flexgleise, dafür aber Weichenformen die sonst kein anderer Hersteller anbietet.


So, dass soll erst mal einige Entscheidungen aufzeigen, die man sich vor dem
Gleisplan sich durch den Kopf gehen lassen soll.
- Kreisverkehr oder Punkt zu Punkt?
- Stadt oder Dorf?
- Platte oder Module/Segmente?
- welchen Gleishersteller? Weichenlängen / -radien
- Oberleitung oder Dampf/Diesel?
- welche Züge? Schienebus oder 20 Wagen Kesselzug
- welche Betriebselemente? Dampf-BW oder ICE-Bahnhof
- welche Betriebsstellen? Kaianlage mit Erz oder Bergbahn
- viel rangieren oder Zug fährt durch Landschaft?
- und vieles mehr....


Ich will dir das Hobby nicht vermiesen - ganz im Gegenteil ;-))
Nein, wir bauen seit ca. 10 Jahren in N und haben auch unser Lehrgeld bezahlen
müssen. Warum sollst du über die selben Probleme stolpern und das Rad neu
erfinden müssen. Hier sind sicher etliche "Betriebs"bahner die gerne mit Ideen
weiterhelfen und Problemstellen aus der Praxis aufzeigen. Also ran an die
Tastatur und nutz die Newsgroup (endlich mal wieder on topic:).
Ich hab zwar kein Homepage, aber einige Bilder zum Apetitt machen kann ich gerne
dir mailen. Meld dich einfach hier oder direkt unter ppa...@munichre.com.


>Tom aus Münster


Gruß aus müNchen


Peter

--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Edbert van Eimeren

unread,
Jun 13, 2001, 5:25:29 AM6/13/01
to

Hallo Tom,

soweit es Bahnhofspläne betrifft ist mein absolutes Lieblingsbuch
"Gleispläne der Rhätischen Bahn" aus dem Verlag Schweers und Wall,
Aachen. http://home.t-online.de/home/schweers.wall/

Meine Lieblingsstation ist Pontresina, da sie sehr interessant ist.
- Trennungsbahnhof St. Moritz, Samedan, Bernina-Pass ...
- Systemwechselbahnhof:
Wechselstrom (RHB-Stammnetz) - Gleichstrom (Bernina-Linie)

Fünf Bahnhofsgleise (davon eines umschaltbar), ein vierständiges BW
(dort ist die Dampfschneeschleuder stationiert), einige Umfahrungs-
und Abstellgleise.
Der Vorteil aus Modellbahnersicht ist, dass man diesen Gleisplan recht
gut reduzieren kann (3 Bahnhofsgleise, zweiständiger Lokschuppen, ...),
ohne die wesentlichen Eigenschaften opfern zu müssen.
Ebenso kann man auch Teile, die einem Besonders wichtig sind stärker
ausbauen.

Wenn es etwas näher, sprich in Deutschland sein soll, so gibt es eine
sehr ausführliche CD zu den Eifelbahnen (Dreieck Köln, Koblenz, Trier).
Infos: http://www.eifelbahn.de/
Darauf findest du neben Streckenbeschreibungen, Geschichte, ... eine
Vielzahl von Bahnhofsplänen aller Grössen. Das reicht vom Kölner
Hauptbahnhof über mittlere Bahnhöfe wie Remagen (Trennungsbahnhof
Rheinstrecke - Ahrstrecke) bis zur kleinen Endstation wie Bad
Münstereifel.

Und dann musst du dir zwei Dinge überlegen:
- Was ist dir wichtig (Planen, Bauen, Betrieb, Fahren, Rangieren, ...)
- Wie bringst du das mit deinen Mitteln (Raum, Zeit, Geld, Geschick,
Neigungen, ...) unter einen Hut.


Gruß Edbert
--
Neue Mail-Adresse: mailto:vanEi...@t-online.de
Die Linkseiten von DER_MOBA http://www.der-moba.de/

Bernhard Sommer

unread,
Jun 13, 2001, 4:43:20 AM6/13/01
to
"Tom" <thomas.h...@t-online.de> wrote:
>Hallo,
>kann mir jemand einen guten Tipp geben,
>wo ich gute Gleispläne finden kann.
>Vorzugsweise die Spur N,
>ist aber nicht zwingend!
>Vielen Dank!!


Sehr gut und sein Geld wert ist das Buch "Modellbahn. Traumhafte Anlagen" von
Ivo Cordes. Dort gibt es Vorschläge für jeden Geschmack, nicht unbedingt zum
genauen Nachbauen, sondern um herauszufinden, was möglich ist und was Dir so
liegt.


Dann sind auch die beiden Taschenbücher "Modellbahn-Gleispläne" und "Modellbahn
Anlagenplanung" von Joachim M. Hill recht gut.


Bernhard

Johannes Röttges

unread,
Jun 13, 2001, 4:51:17 AM6/13/01
to
Hei
eine Link kann ich nicht bringen.
Aber eine generelle Frage:
Könnten wir nicht einfach die Ideen unserer eigenen Gleispläne untereinander
austauschen?
Denn da fielen dem einen oder anderen bestimmt inteeressante Details ein.

Ich suche z.B. einen Plan für ein Betriebswerk.
Habe aber von den notwendigen Gleisen keinen blassen Dunst.

Vielleicht finden andere diese Idee auch brauchbar.

Johann

"Tom" <thomas.h...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9g5g15$nee$01$1...@news.t-online.com...

A. Lange

unread,
Jun 13, 2001, 5:01:04 AM6/13/01
to
"Johannes Röttges" schrieb:

>
> Ich suche z.B. einen Plan für ein Betriebswerk.
> Habe aber von den notwendigen Gleisen keinen blassen Dunst.

Möchtest Du die Kopien der BWs von Berlin Schöneweide und Bln
Rummelsburg haben? (Pankow habe ich vielleicht auch)
Also ich habe nicht die echten Gleispläne, aber die BaFl, auf diesen
sind die nichtüberspannten Gleise aber zum Teil dargestellt.
Da Sw die Besandungsanlage direkt am Schuppen hat, ist die Scheibe und
alles mit drauf.

Wenn ja, wird das aber ein paar Tage dauern, muß die Bafl erst
raussuchen und scannen.

Gruß
Andreas

Johannes Röttges

unread,
Jun 13, 2001, 7:10:52 AM6/13/01
to
Hei
danke für die schnelle Info.
Ich habe vor, ein kleines BW zu realisieren, mit Drehsch, Rund-Loksch.,
Besandung, Schlackegrube, Kohle, Wasser, Diesel,und Lokwerkstatt.
Aber alles ziemlich dezent und klein gehalten.
In N habe ich Platz 60 x 80 cm.

Herzlichst
Johann
"A. Lange" <andrea...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B272BD0...@gmx.de...

Bernhard Sommer

unread,
Jun 13, 2001, 7:36:32 AM6/13/01
to
"Johannes Röttges" <Johan...@t-online.de> wrote:
>Hei
>danke für die schnelle Info.
>Ich habe vor, ein kleines BW zu realisieren, mit Drehsch, Rund-Loksch.,
>Besandung, Schlackegrube, Kohle, Wasser, Diesel,und Lokwerkstatt.
>Aber alles ziemlich dezent und klein gehalten.
>In N habe ich Platz 60 x 80 cm.


Dann ist es sicher am besten, eines oder mehrere der Bücher speziell zu diesem
Thema zu lesen, denn ein Dampflok-BW scheint eine Wissenschaft für sich zu sein.


Dazu vielleicht ein paar Foto-Berichte über tatsächlich ausgeführte Modell-BWs,
um einen Eindruck der optische Wirkung verschiedener Ausführungen zu bekommen.

Moritz Gretzschel

unread,
Jun 13, 2001, 7:25:25 AM6/13/01
to

Johannes Röttges wrote:
>
> ein kleines BW zu realisieren, mit Drehsch, Rund-Loksch.,
> (...) ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

> Aber alles ziemlich dezent und klein gehalten.
^^^^^^^^^^^^^^^^
In aller Regel dürften sich diese zwei Ziele ziemlich
konträr widersprechen!

Zwar sind beim Vorbild "kleine" BWs mit Ringschuppen gerade
noch denkbar, wenn auch nicht gerade häufig, so gelingt dies
im Modell umso schwieriger:
Zwangsläufig werden bei jeder Modellbahnanlage die horiz.
Entfernungen/Abmessungen deutlich gestaucht (Etwas detaillierter
unter http://www.ae.op.dlr.de/www/staff/gretzschel/masstab.html).
Vergleiche mal die Abmessungen eines wirklichen Gleisfelds eines
Bahnhofs mit dem Modell! Nur wenn man trotz dieser Kompression alle
Proportionen zueinander ausgewogen läßt, ergibt sich ein stimmiges
Bild.

Problem: Die Drehscheibe (von der Loklänge vorgegeben) läßt
sich nun mal nicht übermaßstäblich weiter zusammenstauchen, der
Ringlokschuppen auch nur unwesentlich. Im Vergleich zum
komprimierten restlichen Bahnhofsgleisfeld wirkt so ein BW
daher überproportional riesig und erdrückend. Der Eindruck eines
"kleinen und dezenten" BWs dürfte nur schwer erreichbar sein.

Nur so ein paar Gedanken, ich wünsche Dir aber, daß Du einen
guten und stimmigen Kompromiß findest!

Moritz Gretzschel

Paiska Peter

unread,
Jun 13, 2001, 8:49:41 AM6/13/01
to
"Johannes Röttges" <Johan...@t-online.de> wrote:
>Hei


Hallo Johann,


>Ich habe vor, ein kleines BW zu realisieren, mit Drehsch, Rund-Loksch.,
>Besandung, Schlackegrube, Kohle, Wasser, Diesel,und Lokwerkstatt.
>Aber alles ziemlich dezent und klein gehalten.
>In N habe ich Platz 60 x 80 cm.


die Aufzählung ist ja schon recht umfangreich für den geplanten Platz, also auch
bei dir das übliche Problem ;-))
Für den Rund-Lokschuppen musst du dich als erstes entscheiden, dass ist das
grösste Bauwerk und als eines der wenigen von den Herstellern nicht
verniedlichbar. Je näher du mit dem Lokschuppen an die Drehscheibe rückst
(größerer Abzweigwinkel an der Drehscheibe) desto eher kannst du den unterbringen.
Arnold hat z.B. einen großen und einen kleinen Schuppen, Faller glaube ich hat
den ehemaligen Herpa-Schuppen der ist auch geeignet. Die Drehscheiben im Angebot
sind alle recht große Nachbildungen vom Vorbild, Arnold oder Fleischmann kenn ich
selber, da kann die Optik entscheiden was man nimmt.
Der Rest ist einfacher, Einfahrt - Ausfahrt - fertig ;)
Eine Diesellok kann genauso in den Ringlokschuppen wie die Dampfer. Aus
Platzgründen ist bei uns z.B. die Dieseltankstelle nur über die Drehscheibe
erreichbar - gibts auch beim Vorbild. Bekohlungsart-Kohlevorrat-Hilfsbekohlung-
Kohlewagengleis nur mal so einige offene Fragen, je nach Wunsch und Platz
ausbaufähige Anlagen. Besandung ist z.B. in der Zufahrt kurz vor der Drehscheibe
möglich, Bekohlung hängt vom Andrang ab und wie schnell die Loks versorgt werden
müssen, aber die Entschlackung kommt danach. Wasser kann beim Entschlacken
gleichzeitig mit aufgefüllt werden, bei der Ausfahrt kann/sollte auch ein
Wasserkran stehen, damit die Loks nach längerer Pause mit vollen Tanks auf die
Fahrt gehen. Nach dem Entschlacken wird auch die Lösche aus der Rauchkammer von
Hand rausgeschaufelt, also keine eigenen Stellplätze. Untersuchungsgruben sind
meistens in den Lokschuppenboden integriert, warum das die Hersteller nicht
gleich auch machen :( Bei viel Andrang kann auch vor dem Kohlebunker ein oder
zwei Wartegleisen ein Wasserkran und solche Gruben spendiert werden, damit die
Wartezeit sinnvoll verwendet werden kann. Gleise im Freien sind auch gern benutzt
zum Abstellen der ein oder anderern Lok oder Sonderfahrzeugen wie Schneepflog,
Hilfszug mit Gerätewagen und so.


Diese Anlagen versucht die Bahn immer möglichst im Ablauf hintereinander zu
packen, Gott sei Dank schaffen die das nicht überall, also findet man sie auch
nebeneinander und die Lok fährt ZickZack. Trotzdem ein Versuch mit Buchstaben wie
es sein könnte:


--Wagen--------\
>---Kohle-\--Schlacke----Sand---Drehscheibe
<----------\--------------------/ |
Tanken--/
Die Weichenverbindung hinter der Bekohlung ist z.B. für Rangierloks, die holen
sich u.U. nur neue Kohle und gehen gleich wieder ans Werk ohne Entschlacken. Bei
klein und fein wird es wohl eher nicht ein Kohlebunker mit eigenem Kran über zwei
Gleisen sein, denn dann müsste die Entschlackung auch größer werden und auf zwei
Gleise vergrößert werden. Drehscheiben sind nur bei Schlepptenderloks üblich,
also es muss schon etwas mehr Betrieb wie bei einer Lokalbahn sein.


>Herzlichst
>Johann


Keine leichte Aufgabe dein BW unterzubringen, welche Loks sollten dort denn
behandelt werden, wenn du eine modernere Epoche fährst, dann sind vielleicht die
Dampflokanlagen z.T. reduziert und mehr an Diesel ausgerichtet. Eine kleinere
Länderbahndrehscheibe gibt es wenn dann nur von Kleinserienherstellern wie Hapo
und darüber kenn hab ich bisher nur wenig gutes gehört aber keine eigenen
Erfahrungen. Vielleicht eine Z-Scheibe umbauen für N? Oder deine eingesetzten
Loks erlauben auch den Einsatz in Rückwärtsfahrt ohne große Probleme und du spart
die Drehscheibe und setzt auf Rechteckschuppen, es gibt auch Drehscheiben in
Seitenlage zu einem Rechteckschuppen, komisch das sieht man auf Modellanlagen
sehr selten.


Kleine Fläche große Probleme :) nicht unterkriegen lassen, das Vorbild kämpft
auch mit Platzprobleme, welche Landschaft soll den drumherum sein?


Bis bald


Peter

Udo Rauen

unread,
Jun 13, 2001, 9:28:01 AM6/13/01
to

Johannes Röttges <Johan...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9g79gi$5fm$00$1...@news.t-online.com...

>...


> Ich suche z.B. einen Plan für ein Betriebswerk.
> Habe aber von den notwendigen Gleisen keinen blassen Dunst.

> ....

Hier ein paar Literaturhinweise (ohne Ansspruch auf Vollständigkeit).

Modellbahn:
- Bahnbetriebswerke auf der Modellbahn AlbaVeralg, Düsseldorf
- Miba Spezial 32 Bahnbetriebswerke (auch als PDF-File)
- EK-Spezial Hefte 19, 24 & 34:
Vorbild & Modell - Bahnbetriebswerke Teil 1-3
- EJ - Modellbahn-Bibliothek Bd IV:
Bahnbetriebswerke im Modell

Vorbild:
- Eisenbahnlehrbücherei der DB:
Bd 142 - Das Bahnbetriebswerk
(nur noch in Antiquraiat bzw als Reprint zu bekommen)
oder mit Beispielen der DR (Ep III/IV)
- TranspressVerlag: Das Bahnbetriebswerk zur Dampflokzeit (Köhler/List)

>
> Johann
>

mit freundlichen Grüßen von
Udo Rauen aus OB / Rhld
mailto:udor...@t-online.de
______________________

Udo Rauen

unread,
Jun 13, 2001, 9:27:52 AM6/13/01
to

Johannes Röttges <Johan...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9g7hm8$f2q$02$1...@news.t-online.com...

> Hei
> danke für die schnelle Info.
> Ich habe vor, ein kleines BW zu realisieren, mit Drehsch, Rund-Loksch.,
> Besandung, Schlackegrube, Kohle, Wasser, Diesel,und Lokwerkstatt.
> Aber alles ziemlich dezent und klein gehalten.
> In N habe ich Platz 60 x 80 cm.
>
> Herzlichst
> Johann

Hallo Johann
Das dürfte bei dem Platz, den Du zu Verfügung hast, schwierig werden.
GFN gibt im Katalog für die Drehscheibe mit Schuppen (7,5° Grad) die
die Länge von 59,5 cm (Anfang der Drehscheibe bis Schuppenrückwand) an.
Für die Behandlungsanlagen mit Zufahrt zur Drehscheibe mußt Du noch mind.
50 cm hinzurechen. Das ergibt (ohne Weichstr. für die BW-Zufahrt) schon
etwa 1,2 m. Die Länge läßt sich durch die Verwendung eines Schuppens
mit 15°-Teilung etwas vermindern.
Bei dem Dir zur Verfügung stehendem Platz kannst Du besser eine kleine
Lokstation mit Rechteckschuppen bauen. Auf eine Drehscheibe würde
ich hier verzichten.

Sven Herzfeld

unread,
Jun 13, 2001, 3:01:54 PM6/13/01
to
Paiska Peter <ppa...@munichre.com> schrieb:

Auf die schöne Liste hänge ich mich mal als ein Beispiel
ran. Fast alles ist noch geplant, aber inzwischen habe
ich einen Gleisplan, von dem ich meine, dass er in Ordnung
ist.

> - Kreisverkehr oder Punkt zu Punkt?

Getarnter Kreisverkehr mit Wende- und Haltemöglichkeit
im Schattenbahnhof.

> - Stadt oder Dorf?

Eher Stadtrand mit eingleisiger Nebenbahn in ein Dorf.

> - Platte oder Module/Segmente?

Umzugstaugliche/erweiterungsfähige Platten.

> - welchen Gleishersteller? Weichenlängen / -radien

Peco, überwiegend 3', Zufahrt zum Industriegebiet evtl.
1,5', im Industriegebiet auch 190/200 mm-Klasse.

> - Oberleitung oder Dampf/Diesel?

Oberleitung, bis auf Nebenbahn und Anschlußgleise, aber
nur als Atrappe.

> - welche Züge? Schienebus oder 20 Wagen Kesselzug

Zunächst zwangsweise verkürzt (sofern das mit meinen
Umzugsplänen nicht klappt), als Endausbau in einem
ausreichend großen Raum Bahnsteiglänge auf ICE2-Vollzüge
angepasst, Güterzüge wie bei der DB zugelassen. (Auch
wenn 2x 151 und 40 Sechsachser nicht gerade billig sind :-)

Durch die Kombination von normaler Strecke, SFS und
Nebenbahn lässt sich praktisch alles einsetzen, was rollt.

> - welche Betriebselemente? Dampf-BW oder ICE-Bahnhof

Ein Bahnhof, der von der Größe her optisch auf eine
Modellbahn passt, in dem andererseits aber auch jeder
Zugtyp halten (bzw. bei Güterzügen durchfahren) kann.
Die Zahl der Parallelgleise ist deshalb arg beschränkt.

> - welche Betriebsstellen? Kaianlage mit Erz oder Bergbahn

Kleines Gewerbegebiet, Anschlußstelle an der Nebenbahn,
Ladegleis im Dorf

> - viel rangieren oder Zug fährt durch Landschaft?

Nach Lust und Laune entweder intensiver Personenverkehr,
endende Züge mit Umsetzen der Lok bzw. Wenden bzw.
Verschieben in eine Abstellgruppe (nicht sichtbar) und
Halte im Minutentakt oder überwiegend Durchfahrten mit
gelegentlich mal einem haltenden Nahverkehrszug und ab
und zu Anschlußverkehr ins Gewerbegebiet oder ins Dorf.
Die Zahl der gleichzeitig verkehrenden Züge wird
vermutlich durch die Abschnittsteuerung auf acht begrenzt
werden. (Armer Fdl ;-)

> - und vieles mehr....

- Einsatzmöglichkeit von S-Bahnen
- Stadt-/Straßenbahnstrecke für Ein- und Zweirichter
- Das Lupenbild des ESTW soll nicht erkennen lassen, dass
das Gleisbild zu einer Modellbahn gehört (zumindest
kein Ring, keine komischen Wendeschleifen etc.)

Den Bahnhof, der mich angeregt hat, wird man vermutlich sogar
noch erkennen können, allerdings habe ich doch einiges
geändert.

Sven

Johannes Röttges

unread,
Jun 13, 2001, 2:54:56 PM6/13/01
to
Hei
danke für die vielen Infos und Tipps.
Ich habe bei Peter einiges gefunden, das mir weiterhelfen könnte.
An Literatur habe ich auch einiges gefunden, muß nur mal inne Buchhandlung
und mir einiges ansehen.

herzlichst
Johann
"Paiska Peter" <ppa...@munichre.com> schrieb im Newsbeitrag
news:3b276167$1...@netnews.web.de...

Edbert van Eimeren

unread,
Jun 13, 2001, 6:29:58 PM6/13/01
to
Paiska Peter wrote:
>
> Hallo Johann,

>
> "Johannes Röttges" <Johan...@t-online.de> wrote:
>
> > Ich habe vor, ein kleines BW zu realisieren, mit Drehsch, Rund-Loksch.,
> > Besandung, Schlackegrube, Kohle, Wasser, Diesel,und Lokwerkstatt.
> > Aber alles ziemlich dezent und klein gehalten.
> > In N habe ich Platz 60 x 80 cm.
>
> die Aufzählung ist ja schon recht umfangreich für den geplanten Platz,
> also auch bei dir das übliche Problem ;-))
> [...]
> [ Besandung, Bekohlung, Entschlackung, Wasser, Lösche, Untersuchungsgruben,
> Abstellen, Sonderfahrzeugen ... ]

>
> Diese Anlagen versucht die Bahn immer möglichst im Ablauf hintereinander zu
> packen, Gott sei Dank schaffen die das nicht überall, also findet man sie auch
> nebeneinander und die Lok fährt ZickZack. Trotzdem ein Versuch mit Buchstaben
> wie es sein könnte:
>
> --Wagen--------\
> >---Kohle-\--Schlacke----Sand---Drehscheibe
> <----------\--------------------/ |
> Tanken--/
> Die Weichenverbindung hinter der Bekohlung ist z.B. für Rangierloks, die holen
> sich u.U. nur neue Kohle und gehen gleich wieder ans Werk ohne Entschlacken. Bei
> klein und fein wird es wohl eher nicht ein Kohlebunker mit eigenem Kran über zwei
> Gleisen sein, denn dann müsste die Entschlackung auch größer werden und auf zwei
> Gleise vergrößert werden. Drehscheiben sind nur bei Schlepptenderloks üblich,
> also es muss schon etwas mehr Betrieb wie bei einer Lokalbahn sein.

Na ja, auf der Ahrstrecke Remagen - Ahrbrück(?) (Nebenbahn) gibt es in
Kreuzberg ein etwas kleiner ausgefallenes Betriebswerk. Es gibt einen
Verein, der sich um den Wiederaufbau dieses BWs kümmert.
http://www.bw-kreuzberg.de/
Gleispläne und Informationen zu früheren Betriebsjahren müsste es auf
der CD Eifelbahnen (siehe http://www.eifelbahn.de/) geben.

Von Fleischmann gibt es in H0 eine kleine Drehscheibe nach 16m Vorbild.
Das könnte dort sehr gut passen. Drehscheibe + Lokschuppen ergeben ca.
70 cmm in H0! Ich weiss leider nicht, ob FL diese auch in N anbietet.

Und dann gibt es ja auch noch die Segmentdrehscheiben vo Jürgen Ernsting
aus Ratzeburg. Bei N beträgt die Bühnenlänge 10 cm entsprechend 16m beim
Vorbild. Eine mit 3 Abgängen kostet ab 175 DM. Das dürfte deutlich
kompakter als eine volle Drehscheibe sein, lässt andererseits kein
Wenden von Schlepptenderloks zu.
[Anzeige immer im EM unter Fachwerkstätten]

> Keine leichte Aufgabe dein BW unterzubringen, welche Loks sollten dort denn
> behandelt werden, wenn du eine modernere Epoche fährst, dann sind vielleicht die
> Dampflokanlagen z.T. reduziert und mehr an Diesel ausgerichtet. Eine kleinere
> Länderbahndrehscheibe gibt es wenn dann nur von Kleinserienherstellern wie Hapo
> und darüber kenn hab ich bisher nur wenig gutes gehört aber keine eigenen
> Erfahrungen. Vielleicht eine Z-Scheibe umbauen für N? Oder deine eingesetzten
> Loks erlauben auch den Einsatz in Rückwärtsfahrt ohne große Probleme und du spart
> die Drehscheibe und setzt auf Rechteckschuppen, es gibt auch Drehscheiben in
> Seitenlage zu einem Rechteckschuppen, komisch das sieht man auf Modellanlagen
> sehr selten.
>
> Kleine Fläche große Probleme :) nicht unterkriegen lassen, das Vorbild kämpft
> auch mit Platzprobleme, welche Landschaft soll den drumherum sein?

Kann man zugunsten der Kürze (und zu Lasten der Breite) die Lokbehand-
lung nicht neben den Lokschuppen legen? Die Zufahrt erfolgt über die
Drehscheibe oder besser durch Umfahrung derselben.

Martin Teschner

unread,
Jun 13, 2001, 7:42:20 PM6/13/01
to
Hallo Martin,

Martin Schilling <A.M.sc...@gmx.de> writes:

> Wenn Du Anregungen fuer einen Bahnhof suchst, sind die beiden
> Buecher von Guenter Fromm ganz schoen, nichts fuer
> Vorbildfetischisten allerdings, da er sie auf
> Modellbahnverhaeltnisse zugeschnitten hat.

am Bahnhof hapert es eigentlich gar nicht mal so sehr. Ich habe immer
noch den Ehrgeiz, etwas Fahrstrecke unter zu bringen. Einen
interessanten Entwurf habe ich für die Fläche von 4,0 x 1,5 Meter in
H0 gefunden (gut, dann muss der Fernseher eben weg und wandert als
TV-Karte in den PC, für die 2 Stunden in der Woche reicht das auch
aus). Der sollte sich eigentlich als Basis verwenden lassen. Wenn ich
dann noch den Schrank rauswerfe (sind nur ein paar Bücher drin, die
auch in ein Regal passen würden) wäre auch eine Stadt noch
möglich. Auch brauche ich kein 3-sitziges Sofa, ein Sessel ...

Gruß,

Martin

Martin Teschner

unread,
Jun 13, 2001, 8:20:02 PM6/13/01
to
Hallo Peter,

Paiska Peter <ppa...@munichre.com> writes:

> So, dass soll erst mal einige Entscheidungen aufzeigen, die man sich vor dem
> Gleisplan sich durch den Kopf gehen lassen soll.

hier klinke ich mich auch mal ein:

> - Kreisverkehr oder Punkt zu Punkt?

Schwer zu sagen. Ein Kopfbahnhof (eventuell Spetzkehre) mit
Schattenbahnhof ist für michr irgendwie Kreisverkehr. Eventuell kommt
ein Nebenbahn-Abgang dazu. Diese wird aber wohl auch in einem
Schattenbahnhof münden. Da baue ich lieber den einen Bahnhof etwas
länger und setzte eine Stadt ran.

> - Stadt oder Dorf?

Kleinstadt bis Stadt.

> - Platte oder Module/Segmente?

Rahmen, eventuell zerlegbar (wenn ich das hinbekomme).

> - welchen Gleishersteller? Weichenlängen / -radien

Roco-Line oder Peco. Bei den Weichen werde ich wohl 15° benutzen
müssen. An sichtbaren Radien sollte das kleinste möglichs 600mm nicht
unterschreiten.

> - Oberleitung oder Dampf/Diesel?

Dampf mit ein wenig Diesel.

> - welche Züge? Schienebus oder 20 Wagen Kesselzug

Personen-Nahverkehr mit gelegentlichen D- oder F-Zügen. Güterverkehr,
allerdings nur für die Ortsversorgung. Keine Kessel-Burgen.

> - welche Betriebselemente? Dampf-BW oder ICE-Bahnhof

Dampf-BW. Wenn ich in einem Kopfbahnhof auch mal eine Schlepptenderlok
einfahren lassen will, komme ich also um eine Drehscheibe nicht
herum. Nichts modernes.

> - welche Betriebsstellen? Kaianlage mit Erz oder Bergbahn

Ortgüteranlage, eventuell Stichgleis zu einem Betrieb.

> - viel rangieren oder Zug fährt durch Landschaft?

Groß Fahren werde ich da nicht mehr können. Mich interessiert auch
eher das Rangieren, Kurswagen, Lok-Umsetzen ... Möglichst keine
Wendezüge, die sind langweilig. ;-)

> - und vieles mehr....

Prinzipiell würde mich ein reiner Dampfbetrieb reizen. Wäre aber in
der anvisierten Zeit (60er Jahre) sicherlich nicht mehr so ganz
Vorbildgerecht, aber da drücke ich mal ein Auge zu.

Gruß,

Martin

Martin Teschner

unread,
Jun 13, 2001, 7:26:46 PM6/13/01
to
Hallo Udo,

"Udo Rauen" <udor...@t-online.de> writes:

> GFN gibt im Katalog für die Drehscheibe mit Schuppen (7,5° Grad) die
> die Länge von 59,5 cm (Anfang der Drehscheibe bis Schuppenrückwand) an.
> Für die Behandlungsanlagen mit Zufahrt zur Drehscheibe mußt Du noch mind.
> 50 cm hinzurechen. Das ergibt (ohne Weichstr. für die BW-Zufahrt) schon
> etwa 1,2 m.

wer zwingt einen eigentlich, alles hintereinander anzulegen? So eine
Drehscheibe ist doch rund, also kann man auch den Lokschuppen im
rechten Winkel zur Lokbehandlung anbringen.

\ | /
\ | /
\|/
/ \ __
| |-<__>---
\_/

In ASCII-Art war ich noch nie sonderlich begabt, ich denke aber, man
kann erkennen, was ich meine.

Und warum immer Schuppen? Man kann auch den "Schuppen" quasi
unterirdisch anlegen, darüber könnten durchaus Gleise liegen,
eventuell eine S-Bahn-Haltestelle. Das läßt sich allerdings etwas
schwieriger bauen, wenn es ordentlich aussehen soll.

Schade nur, dass die Ideen beide nicht von mir sind. ;-)

Gruß,

Martin

Martin Schilling

unread,
Jun 13, 2001, 9:59:49 PM6/13/01
to
Edbert van Eimeren schrieb:

> Von Fleischmann gibt es in H0 eine kleine Drehscheibe nach 16m Vorbild.
> Das könnte dort sehr gut passen. Drehscheibe + Lokschuppen ergeben ca.
> 70 cmm in H0! Ich weiss leider nicht, ob FL diese auch in N anbietet.

Ja, AFAIK _ist_ es die N-Drehscheibe, bloss mit H0-Gleisen drauf. Falls Du
eine 16m Scheibe meinst - Fehlanzeige bei den Grosseriengerstellen :((
Ich waere ja sogar mit einer 20m Scheibe zufrieden, aber es musste in
beiden Faellen die allergroesste 28m der DB sein. *grummel*
Und die sieht in einem kleinen BW wirklich bescheiden aus - ich habe
es mangels Alternative trotzdem so gemacht :-/

Martin Schilling

unread,
Jun 13, 2001, 10:11:48 PM6/13/01
to
Moin Martin,

Martin Teschner schrieb:


> Schwer zu sagen. Ein Kopfbahnhof (eventuell Spetzkehre) mit

Spitz! mit iih! Kommt von weil sie nicht stumpf ist ;))

> Schattenbahnhof ist für michr irgendwie Kreisverkehr.

Jein, Du musst in einer Spitzkehre mit jedem Zug rangieren, je nachdem, ob
es wirklich nur eine Spitzkehre ist, oder Du wie ich nicht auf das BW
verzichten mochtest & dir eins dazudichtest, musst Du die Lok vom Zug
nehmen, und dieselbe (oder eine andere) wieder ans andere Ende setzen.
Keine Chance, sich danebenzusetzen und den Zug seine Runden drehen
lassen. Und mit der Kehrschleife (besonders mit dem Schattenbhf in
derselben) muss ich eh jeden Zug anhalten, umpolen, weiterfahren.

> Eventuell kommt ein Nebenbahn-Abgang dazu. Diese wird aber wohl auch
> in einem Schattenbahnhof münden. Da baue ich lieber den einen Bahnhof
> etwas länger und setzte eine Stadt ran.

Hmmm, in einem Trennungsbahnhof wirst Du vermutlich sehr viel mehr Betrieb
machen können, als in einem reinen Durchgangsbhf...

> Rahmen, eventuell zerlegbar (wenn ich das hinbekomme).

wuerde ich auf jeden Fall versuchen - besser als beim Umzug die Saege
zuecken zu muessen!

> Roco-Line oder Peco. Bei den Weichen werde ich wohl 15° benutzen
> müssen. An sichtbaren Radien sollte das kleinste möglichs 600mm nicht
> unterschreiten.

Falls Spur N - vergiß Roco, die haben immer noch keine polarisierten
Herzstuecke.

> Dampf-BW. Wenn ich in einem Kopfbahnhof auch mal eine Schlepptenderlok
> einfahren lassen will, komme ich also um eine Drehscheibe nicht
> herum. Nichts modernes.

Ja, mehr davon! ;-)))

> Groß Fahren werde ich da nicht mehr können. Mich interessiert auch
> eher das Rangieren, Kurswagen, Lok-Umsetzen ...

Das hoert sich dann aber mehr nach Kopf- /Trennungsbhf als nach Spitzkehre
an :(

> Möglichst keine Wendezüge, die sind langweilig. ;-)

ACK. wo soll man damit denn rangieren?-)

Johannes Röttges

unread,
Jun 14, 2001, 5:11:47 AM6/14/01
to
Hei am Feiertag!

Ich habe vor, es so ähnlich zu machen wie unten beschrieben:
Die Drehscheibe soll eine ganze Reihe von Weichen ersetzen, damit ich
Lokschuppen (rund und Parallel), Bekohlung, Besandung, Werkstatt, ...
erreichen kann.

Die angeführten Roco-N-Weichen (ohne Pol. Herzstücke) sind kein Problem, da
ich sowieso alles über Momenttaster steuern will.

Johann
"Martin Teschner" <mar...@teschnertron.de> schrieb im Newsbeitrag
news:87vgm0q...@teschnertron.de...

Udo Rauen

unread,
Jun 14, 2001, 7:54:28 AM6/14/01
to
Udo Rauen <udor...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9g7q1s$131$00$1...@news.t-online.com...
>
> ...

>Auf eine Drehscheibe würde ich hier verzichten.
>

Es sei denn, Du scheust den Bastelaufwand nicht, die Z-Drehscheibe von M*
umzubauen. Sie gibt dann (bei einer Bühnenlänge von 132 mm) eine schöne
21 m-Scheibe ab, auf der sich gerade noch eine BR 39 oder BR 50 drehen
lassen.
Für diesen Zweck eignet sich ein preiswert gebraucht erstandenes Modell
(technisch ok, Optik nicht so wichtig).

Der Umbau geht relativ einfach von statten:

1. Bühnengeländer und Wärterhaus entfernen
2. Schienenprofile Deiner Wahl mit Spurlehren
mittig auf die Bühne kleben und el. Verbindung
mit dünnem Draht zu den Z-Profilen herstellen.
3. Laufstege der Bühne (mit Holzbohlen od. Riffelblech)
event. verbreitern und durch maßstäbliche Geländer
sichern, sowie die Leitern in die Grube ersetzten.
4. Abdeckung (Holzbohlen od. Riffelblech) zwischen
den Gleisen anbringen
5. kleine Wärterbude für das Bedienungspreiserlein
bauen und auf der Bühne befestigen.
6. die Gleisanschlüße der Drehscheibengrube ebenfalls
in gewünschter Anzahl mit N-Profilen versehen und
diese mit den Z-Profilen elektrisch verbinden.
7. Lackieren und Altern der Umbaustellen oder des
ganzen Modells.

Das Ergebnis, im Gegensatz zu einem kompletten Selstbau,
ist eine, auf Serientechnik beruhende, mit einfachem Werkzeug
herzustellende funktionssichere kleine N-Drescheibe.

Werner Falkenbach

unread,
Jun 17, 2001, 5:59:40 AM6/17/01
to
Hallo Martin,

> Gruss von La Pama,

Kommt da der gleichnamige Pama-Schinken her ;-))

Grüße
Werner
--
http://home.t-online.de/home/Werner.Falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de

Martin Teschner

unread,
Jun 17, 2001, 12:51:51 PM6/17/01
to
Hallo Martin,

Martin Schilling <A.M.sc...@gmx.de> writes:

> Spitz! mit iih! Kommt von weil sie nicht stumpf ist ;))

grmbl.

> Keine Chance, sich danebenzusetzen und den Zug seine Runden drehen
> lassen. Und mit der Kehrschleife (besonders mit dem Schattenbhf in
> derselben) muss ich eh jeden Zug anhalten, umpolen, weiterfahren.

so habe ich das auch nicht gemeint. Einen Zug im Kreis fahren lassen
kann ich jetzt z.Z. auf einem Oval. Ich verstehe eine Anlage mit nur
einem Bahnhof allerdings auch als Kreisverkehr, auch wenn ich einen
Zug nicht einfach so fahren lassen kann.

> Hmmm, in einem Trennungsbahnhof wirst Du vermutlich sehr viel mehr Betrieb
> machen können, als in einem reinen Durchgangsbhf...

Für einen Durchgangsbahnhof hätte ich auch keinen Platz.

> Falls Spur N - vergiß Roco, die haben immer noch keine polarisierten
> Herzstuecke.

Sollte schon H0 werden.



> Das hoert sich dann aber mehr nach Kopf- /Trennungsbhf als nach Spitzkehre
> an :(

Warum klingt das bei dir so traurig? Ich habe nichts gegen einen
Trennungsbahnhof?

Gruß,

Martin

Martin Schilling

unread,
Jun 17, 2001, 6:29:36 PM6/17/01
to
Moin Martin,

Martin Teschner schrieb:


> so habe ich das auch nicht gemeint. Einen Zug im Kreis fahren lassen
> kann ich jetzt z.Z. auf einem Oval. Ich verstehe eine Anlage mit nur
> einem Bahnhof allerdings auch als Kreisverkehr, auch wenn ich einen
> Zug nicht einfach so fahren lassen kann.

Puuh, da habe ich ja Glück gehabt, bei mir ist noch ein zweiter Bahnhof in
der Kehrschleife untergebracht. Das ist das schöne an Spur N :))

> Für einen Durchgangsbahnhof hätte ich auch keinen Platz.

Ist ein Trennungsbahnhof nicht von vornherein größer als ein reiner
Durchgangsbahnhof? Ich weiß, es gibt Ausnahmen, wo der Trennungsbahnhof,
und der bahnhof, in dem sich die Strecken trennen, nicht zusammenfallen.
Wäre vielleicht eine Überlegung wert.

> Warum klingt das bei dir so traurig? Ich habe nichts gegen einen
> Trennungsbahnhof?

Ich hatte mich aber schon über einen potentiellen Spitzkehrenbauer
gefreut;)) Das einzige, was ich Trennungsbahnhöfen vorwerfen kann, ist,
daß es keine Spitzkehren sind.

Gruss von La PaLma, und ohne Schinken! (grmbl),

Paiska Peter

unread,
Jun 18, 2001, 11:11:31 AM6/18/01
to
Sven Herzfeld <herz...@maschsee.han.de> wrote:


Hallo Sven,


...schnipp...


>Getarnter Kreisverkehr mit Wende- und Haltemöglichkeit
>im Schattenbahnhof.

da wir zwei Schattenbahnhöfe untereinander vorgesehen und gebaut haben, ist bei
uns je nach Fahrweg es möglich mit zwei Garnituren die verschiedenen
Beladezustände nachzubilden oder mit einer Garnitur den Gesamtbetrieb abzudecken.
Der Schattenbahnhof ist i m m m e r zu klein - jetzt haben wir da 2x 14 Gleise
und trotzdem ist er schnell vollgestellt, dabei sind wir noch in der
Landschaftsbauphase 8-/
Also wenn du eine Möglichkeit hast, dann versuch möglichst eine flexible
Erreichbarkeit des sichtbaren Anlagenbereiches einzuplanen, es lohnt sich wenn
der Betrachter nicht weis wo der Zug wieder herkommt und wie rum :)


>Eher Stadtrand mit eingleisiger Nebenbahn in ein Dorf.

klingt völlig normal, wer hat schon den Platz für einen Großstadtbahnhof. Sprengt
doch schon die normale Bahnsteiglänge eines Nebenbahnhofs die räumlichen
Verhältnisse. Dabei fallen mir dann immer Bilder a la Wuppertal ein, mit tiefer-
oder höherliegender Bahnanlage. Tieferliegend ist mir persönlich lieber, dann
sieht man noch was von den Häusern und Straßen, aber die Bahn muss man schon noch
zum Betrachter "freilegen", wegen der baut man ja das ganze :) Solche Stützmauern
begründen aber optisch schön den Platzmangel - den vom Vorbild mein ich latürnich.
..


>Umzugstaugliche/erweiterungsfähige Platten.
hmmm, Platten oder eher Rahmen mit Deckbrett? Da man selbst dickere Platten
unterstützen muss - man wundert sich was da nach einigen Monaten plötzlich für
Hängebauchschweine dabei sind - landet man meistens bei einem Rahmen mit
Querlatten und dadurch Platz im Untergrund für die Elektrik und Mechanik. Was
hier in München sich bewährt hat bei Modulen, an den Kastentrennkanten wurden
Metall L-Profile eingearbeitet. Durch Passtifte ist immer die Oberkannte in einer
Ebene und bisher es kann kein hässlicher Spaltz durch das arbeitende Holz
entstehen.


>Peco, überwiegend 3', Zufahrt zum Industriegebiet evtl.
>1,5', im Industriegebiet auch 190/200 mm-Klasse.

willkommen im Freundeskreis Peco ;-) Code 55 hoffe ich doch und dann nur
Electrofrog verwenden. Bei uns haben sich dabei die EKW bzw. DKW betriebssicherer
als die normale Kreuzung erwiesen - aber den Peco-Spulenatrieb hoffe ich hat dir
schon jemand ausgeredet?


>Oberleitung, bis auf Nebenbahn und Anschlußgleise, aber
>nur als Atrappe.

dann bleibt noch die Frage Atrappe aus Gummifaden a la Hammerschmid oder Metall
von Sommerfeld (Vollmer eher nicht zu empfehlen) oder selber löten...
Wir haben uns für Sommerfeld entschieden - nach dem man den Fahrdraht farblich in
graugrün gealtert hat wirkt er viel dünner als wenn er glänzt.


>Zunächst zwangsweise verkürzt (sofern das mit meinen
>Umzugsplänen nicht klappt), als Endausbau in einem
>ausreichend großen Raum Bahnsteiglänge auf ICE2-Vollzüge
>angepasst, Güterzüge wie bei der DB zugelassen. (Auch
>wenn 2x 151 und 40 Sechsachser nicht gerade billig sind :-)

nun, lieber eine schöne Garnitur als 4 von den schäbigen Modellen - nein ich will
damit nicht eine spezielle Epoche oder Hersteller anschwärzen, man muss halt sich
jedes Fahrzeug ansehen und entscheiden, ist die gebotenen Ausführung noch
akzeptabel - viele Loks und Wagen sind uralte Formen die inzwischen von
Konkurenzmodellen überholt wurden.
Vorallem der Wagenabstand der gekuppelten Wagen kann ganz schön stören,
Güterwagen eher weniger, aber nimm mal Reisezugwagen mit Faltenbalg-Nachbildung -
wenn die dann fast einen Zentimeter Abstand haben wird optisch mehr als
auffallend.


>Durch die Kombination von normaler Strecke, SFS und
>Nebenbahn lässt sich praktisch alles einsetzen, was rollt.

und wenn man sich gute Ausreden einfallen lässt, dann fährt überall alles. Die
V200 bringt dann 2 Wagen von Pouropa nach Bad Wasweisich oder der Schienenbus
VT95 setzt seine Fahrt auf der Hauptstrecke Fort zum nächsten Bahnhof. Bei
unserem Bahnhof musste auch eine eingleisige Nebenbahn beginnen - wo sollten
sonst unsere schönen Modelle sonst ackern :)


>Ein Bahnhof, der von der Größe her optisch auf eine
>Modellbahn passt, in dem andererseits aber auch jeder
>Zugtyp halten (bzw. bei Güterzügen durchfahren) kann.
>Die Zahl der Parallelgleise ist deshalb arg beschränkt.

das Problem der Gleislänge - da Güterzüge normalerweise eine größere Länge
erreichen als Personenzüge - ich weis es gibt Ausnahmen - haben wir uns
entschieden die Gleise für den Güterbetrieb und Personenbahnhof räumlich zu
trennen. Eine Paradestrecke (Umfahrung) fährt zusätzlich zwischen durch, um
solche Züge aufzunehmen, die absolut in den Bahnhof nicht passen. Güterzuggleise
können aber auch zwischen den Bahnsteigen liegen. Wir haben durch eine leichte
Höhenstaffelung versucht die Bahnanlagen optisch etwas in der "Landschaft" zu
verteilen - damit hat man dann auch gleich einen Grund für die vielen
Tunnelportele und Unterführungen...


>Kleines Gewerbegebiet, Anschlußstelle an der Nebenbahn,
>Ladegleis im Dorf

ist doch schon mal ein guter Anfang, es gibt so viele Möglichkeiten,
Beladungsstellen (Holz - Schotter) sind sogar unterwegs an der Nebenbahn möglich,
im Bahnhof hat die Post ihre Verladung (Landshut - ein Gleis damals - und ich
durfte/musste dort auch ran), Wagenreinigung für die endende Nebenbahn, ist ja
nur ein Wartegleis event mit Bühne damit die an die Fenster rankommen - das fehlt
mir inzwischen bei uns ein bischen - mehr Abstellanlagen , aber der liebe Platz...


>Nach Lust und Laune entweder intensiver Personenverkehr,
>endende Züge mit Umsetzen der Lok bzw. Wenden bzw.
>Verschieben in eine Abstellgruppe (nicht sichtbar) und
>Halte im Minutentakt oder überwiegend Durchfahrten mit
>gelegentlich mal einem haltenden Nahverkehrszug und ab
>und zu Anschlußverkehr ins Gewerbegebiet oder ins Dorf.
>Die Zahl der gleichzeitig verkehrenden Züge wird
>vermutlich durch die Abschnittsteuerung auf acht begrenzt
>werden. (Armer Fdl ;-)

oder einfach den Freundeskreis zu einem Betriebsabend einladen und die Aufgaben
je nach geschick verteilen - der darf Schnellzüge fahren, der andere nur den
Flschenöffner bedienen ;-)))
Aber schon mal den ganzen nichtsichtbaren Bereich zu steuern, dafür soll bei uns
der Computer ran - je nach Lust und Laune den Fahrplanbetrieb mehr manuell oder
mehr automatisch - je nach Anzahl der Leute.


>- Einsatzmöglichkeit von S-Bahnen
>- Stadt-/Straßenbahnstrecke für Ein- und Zweirichter
>- Das Lupenbild des ESTW soll nicht erkennen lassen, dass
> das Gleisbild zu einer Modellbahn gehört (zumindest
> kein Ring, keine komischen Wendeschleifen etc.)


welche Platzverhältnisse stehen dir zur Verfügung ;-)
also gehässige Leute könnten zu unserer etwas 5,2m x 3,5m L-förmigen Anlage auch
Bahnhofsdiorama sagen....


>Den Bahnhof, der mich angeregt hat, wird man vermutlich sogar
>noch erkennen können, allerdings habe ich doch einiges
>geändert.

wundert mich nicht, auf unserer Hauptstrecke mit etwa 5-6m sichtbaren Gleis steht
gerade mal ein Hauptsignal und sein Vorsignal - wenn ich rechne Vorbildabstand
liegt etwa bei 700 - 1000m, dass jetzt durch 160 geteilt - nix wie Wand
rausreissen und den Garten unterkellern ;-))


kenn ich den - den Bahnhof meine ich :)


>Sven


Ich habe neulich wieder mal ein paar Bilder geschossen, muss aber noch ran und
nacharbeiten und komprimieren. Mal sehen ob ich die irgendwo mal unterbringe -
gell Martin *pfeif*


Wichtig ist nur eins, versuche schnell zum Fahren zu kommen, zu zweit haben wir
uns schon etwas größeres an Anlage zugetraut, aber das bauen zieht sich ganz
schön in die Länge und man braucht einfach das Erfolgserlebnis das mal was fertig
wird.


Schöne Grüße aus müNchen

Paiska Peter

unread,
Jun 18, 2001, 12:03:34 PM6/18/01
to
Martin Teschner <mar...@teschnertron.de> wrote:
>Hallo Peter,


Hallo Martin,


...schnipp...


>Schwer zu sagen. Ein Kopfbahnhof (eventuell Spetzkehre) mit
>Schattenbahnhof ist für michr irgendwie Kreisverkehr. Eventuell kommt
>ein Nebenbahn-Abgang dazu. Diese wird aber wohl auch in einem
>Schattenbahnhof münden. Da baue ich lieber den einen Bahnhof etwas
>länger und setzte eine Stadt ran.


nun, wenn man einen schönen Kopfbahnhof haben will - wie wäre es mit Lindau?
viel Verkehr, schweizer E-Loks, die Österreicher kommen rein und die DB kommt nur
mit Dampf und Diesel. Viel internationaler Verkehr und Güterwagen sind lange noch
auf eine Fähre geschoben worden. Ich hab auch lang überlegt ab das nix zum
nachbauen wäre, aber ich bin dann doch bei einem kombinierten Durchgangs- /
Kopfbahnhof in Insellage gelandet - man kann Züge durchfahren lassen ohne was zu
machen zu müssen, man kann pendeln in (Kopf-)Gleise rein und zurück in alle
Richtungen und eine beginnende Nebenbahn sorgt für Rangier- und Fahrbetrieb wenn
man nur mal was kleines laufen lassen will. Aber da sich die Hauptstrecke in zwei
verschiedene Strecken aufteilt, kann man solche Möglichkeiten wie Kurswagen von
einer Bahnhofsseite auf die andere umsetzen und Lokwechsel nach Lust und Laune
einbauen - kann mann, muss man aber nicht :)


>Kleinstadt bis Stadt.


interessant sind da vielleicht gerade die Vorortbahnhöfe, lange Wagengruppen
fahren noch durch, aber der ganze Betrieb mit Nahverkehr und Eilzügen muss
halten, wenden, teilen. Ich hab selber in Altenbeken einen komischen Zug verfolgt
- rote Diesellok, 3-4Wagen, dann wieder rote Diesellok und wieder 3-4 Wagen, ist
schon 20 Jahre her. Der Zug kommt von Paderborn über ein recht großes Viadukt an
den Bahnsteig. Dann verschwand die erste Lok mir Wagen nach rechts in eine Kurve.
Die zweite Lok mit den restlichen Wagen hat sich dann wenige Minuten später
geradeaus in ein Tunnel verabschiedet - schade das ich das nicht mehr am
Hausbahnsteig bei uns nachbilden kann - Platzprobleme...


>Rahmen, eventuell zerlegbar (wenn ich das hinbekomme).

sicher, warum nicht? wir haben da Kästen selber zugeschnitten und
verklebt/verschraubt in ganz krummen Formen, so wie es die Gleise am besten
verkraftet haben. Das Ganze steht dann an angeschraubten Beinen aus Latten ganz
bombig - naja, an zwei Seiten ist ja auch die Mauer als Rückendeckung :) Nur die
Übergänge von Kasten zu Kasten sind etwas was im laufe der Zeit Ärger machen
kann, speziell an den Gleisübergängen darf nix arbeiten oder quellen, sonst gibts
Höhenversatz und Reit- und Springschule für die Fahrzeuge. Metalprofile an den
Kanten mit Passstifte einarbeiten, dann kann nix mehr verschieben oder wandern.


>Roco-Line oder Peco. Bei den Weichen werde ich wohl 15° benutzen
>müssen. An sichtbaren Radien sollte das kleinste möglichs 600mm nicht
>unterschreiten.


H0 also? nun, der Weichenwinkel kann bei geschickt geschwungenen
Weichenverbindungen auch mit flachen Winkeln gebaut werden, auch das Vorbild ist
nicht schnurgerade - Gott sei Dank....


>Dampf mit ein wenig Diesel.

also auch einer der Heizerschinder ;-))
Da gibt es so schöne Aufnahmen, wie z.B. Vorspann einer V100 vor einer Dampf BR50
- nichts ist unmöglich...


>Personen-Nahverkehr mit gelegentlichen D- oder F-Zügen. Güterverkehr,
>allerdings nur für die Ortsversorgung. Keine Kessel-Burgen.

Ist sicher kein Problem das glaubwürdig hinzubekommen, nicht überall sind
Güterzüge dauernd am Durchfahren - selbst im Rheintal hat die DB auf beiden
Seiten Gleise und die Güterzüge und Personenzüge dort auseinander sortiert -
meistens wenigstens. So ein durchfahrender F-Zug ist schon was tolles,
Geschwindigkeit runterregeln wegen den Menschen am Bahnsteig, aber der Bahnhof
ist nicht bedeutend genug, dass der Zug hält, dann beschleunigt er wieder und weg.
...


>Dampf-BW. Wenn ich in einem Kopfbahnhof auch mal eine Schlepptenderlok
>einfahren lassen will, komme ich also um eine Drehscheibe nicht
>herum. Nichts modernes.


das kommt darauf an welche Lok du hernimmst, gerade die 50er haben durchaus auch
nur das andere Ende aufgesucht und sind Tender-voraus wieder heimgedampft. Dazu
braucht man nur bei den Vorbilddaten der Lok die erlaubte Geschwindigkeit je
Fahrtrichtung nachlesen, dann fallen zwar wenige aber trotzdem mögliche Loktypen
auf. Speziell wenn der Tender sogar eine Rückwand hatte um das Personal zu
schützen geht das noch ganz plausibel.


>Ortgüteranlage, eventuell Stichgleis zu einem Betrieb.

gibt halt die Möglichkeit etwas Betrieb zu machen, ruhig mal was anderes
überlegen wie das Kieswerk. Zumindest eine kleine Baureserve zum Rangieren sollte
man sich erst mal lassen. Erst wenn man ans fahren kommt, kann man selber
austesten was einem noch Spass macht und was vorallem technisch so läuft wie man
es sich vorstellt -entkuppeln, ankuppeln, langsam fahren...


>Groß Fahren werde ich da nicht mehr können. Mich interessiert auch
>eher das Rangieren, Kurswagen, Lok-Umsetzen ... Möglichst keine
>Wendezüge, die sind langweilig. ;-)


damals mit Dampf war auch der echte Wendezug recht aufwaendig, immerhin konnte
der Lokführer in den ersten Wagen, der Heizer musste hintenbleiben. Da ist auf
mehr als einem Vorbildfoto plötzlich die vorn die Lok vor dem Steuerwagen
angekuppelt, scheinbar haben sie nicht immer
- die richtige Lok dafür am Zug
- die technische Einrichtung funktionieren nicht
- der Lokführer keine Lust gehabt allein zu fahren :)
- oder 1000 andere Gründe warum wieso weshalb.
So ein Mitteleinstiegs-Steuerwagen vor Umbau-3achsern hat aber schon optisch
seinen Reiz 8-)


>Prinzipiell würde mich ein reiner Dampfbetrieb reizen. Wäre aber in
>der anvisierten Zeit (60er Jahre) sicherlich nicht mehr so ganz
>Vorbildgerecht, aber da drücke ich mal ein Auge zu.

nun, eine Diesellok benötigt auch ihrer Zulassung für eine Strecke, Infrastruktur
wie zugelassene Lokführer und Tankstelle, ausserdem hat es immer zuwenig moderne
Loks gegeben und die Werkstätten haben eh allem neuen mistraut - also such dir
eine gute Ausrede und keiner wird die roten vermissen ;-))
Von den Dampfern haben ja noch etliche die Computernummer 1968 bekommen und viele
sind erst kurz davor ausgemustert worden. Dabei sind auch die Reste der ein oder
anderen Baureihe in Auslauf-BW's zusammengefasst worden, hat halt deine
Bahnverwaltung die Strecke nach Dingenskirchen noch nicht für die neumodischen
V's auserkoren, da verdienen sich die Dampfrösser ihr Gnadenbrot und dabei wurden
sie u.U. noch mit viel Liebe gepflegt und relativ gut erhalten - nicht so wie die
moderne Bahn mit ihren Wasserfarben, brauchen zum Neulackieren nicht entfernt
werden, die sind vorher schon verduftet ;-)


>Gruß,
>
>Martin


Leider hat man einfach kein fotografisches Gedächtnis, aber wenn ich dann wieder
mal im Regal umräume und mir dabei die Hefte und Bücher in die Hände fallen mit
den tollen Vorbildaufnahmen, dann kann es schon passieren das ich vor lauter
blättern und "ah da war das Bild" kein Ende finde. Dort sieht man die tollsten
Zugzusammenstellungen und auch die Bahnanlagen haben sie da noch in die
Landschaft gequetscht - ohne das Bild als Beweis hält dich jeder für verrückt
sowas auf der Modellbahn zu machen. Lass dir nix dreinreden von wegen - das geht
so nicht - das Vorbild gibt dir sicher irgendwo Rückendeckung mit ihrer Betrieb
:)


Viel Spass bei Bau und Betrieb

Martin Teschner

unread,
Jun 18, 2001, 12:26:16 PM6/18/01
to
Hallo Martin,

Martin Schilling <A.M.sc...@gmx.de> writes:

> Puuh, da habe ich ja Glück gehabt, bei mir ist noch ein zweiter Bahnhof in
> der Kehrschleife untergebracht. Das ist das schöne an Spur N :))

hmm, ich könnte wohl einen Haltepunkt à la Hintertupfing unterbringen,
aber das verkneife ich mir dann doch lieber.



> > Für einen Durchgangsbahnhof hätte ich auch keinen Platz.

> Ist ein Trennungsbahnhof nicht von vornherein größer als ein reiner
> Durchgangsbahnhof?

Im Prinzip schon, und ein Durchgangsbahnhof wäre es dann wohl meist
auch. Ansonsten wäre es ja ein Endbahnhof für zwei Strecken, dann
könnte man auch gleich eine Spitzkehre daraus machen.

> Ich hatte mich aber schon über einen potentiellen Spitzkehrenbauer
> gefreut;)) Das einzige, was ich Trennungsbahnhöfen vorwerfen kann, ist,
> daß es keine Spitzkehren sind.

Ich bin mit der Planung noch lange nicht fertig, habe mir erst einmal
WinRail bestellt (Version 5.0 ist laut Herrn Blumert gerade frisch
raus), und damit werde ich ein bischen experimentieren. Vielleicht
ergibt sich ja noch etwas völlig Anderes. Leider habe ich zu spät
erfahren, dass es schon ein Gleisplanungsprogramm gibt, das auch unter
Linux laufen soll. Fürchte aber, dass das auch nur unter Wine läuft
(das ist aber nur eine ungeprüfte Annahme). Ist schon ein wenig
nervig, dass ich dadurch häufig neu booten muss (zum Wechsel des
Betriebsystems). Aber WinRail war vom Handling einfach easy. Da nehme
ich solch Unannehmlichkeiten dann doch in Kauf.

> Gruss von La PaLma, und ohne Schinken! (grmbl),

Der Schinken war aber nicht von mir. ;-)

Gruß,

Martin

Martin Teschner

unread,
Jun 18, 2001, 3:10:56 PM6/18/01
to
Hallo Peter,

Paiska Peter <ppa...@munichre.com> writes:

> nun, wenn man einen schönen Kopfbahnhof haben will - wie wäre es mit
> Lindau? viel Verkehr, schweizer E-Loks, die Österreicher kommen rein
> und die DB kommt nur mit Dampf und Diesel.

bin fast reiner Dampflok-Fan. E-Loks kommen mir bestimmt nicht aufs
Gleis. Das soll nicht heißen, dass es nicht auch schöne E-Loks
gäbe. Auch würde ich gerne auf eine Elektrifizierung verzichten. In
meiner Heimat (Ostholstein) ist das heute noch nicht gegeben. Und
irgendwie bleibt man bei dem, was man kennt.

> Aber da sich die Hauptstrecke in zwei verschiedene Strecken
> aufteilt, kann man solche Möglichkeiten wie Kurswagen von einer
> Bahnhofsseite auf die andere umsetzen und Lokwechsel nach Lust und
> Laune einbauen - kann mann, muss man aber nicht :)

In N wäre es eine Überlegung Wert und sicherlich auch in meinen
Räumlichkeiten realisierbar. Von dem Gedanken N bin ich aber
inzwischen abgekommen.

> interessant sind da vielleicht gerade die Vorortbahnhöfe, lange Wagengruppen
> fahren noch durch, aber der ganze Betrieb mit Nahverkehr und Eilzügen muss
> halten, wenden, teilen.

Im Notfall (also Bahnhofsgleise recht kurz, BW ohne Drehscheibe etc.)
hatte ich mir schon überlegt, an meinem Bahnhof einfach eine
zweigleisige Hauptstrecke dran vorbei zu führen (mit eingem
Schattenbahnhof), die keine Verbindung zur "Hauptanlage hat. Darauf
könnte dann wirklich jeder Zug fahren (je nach Epoche Orient-Express,
Rheingold, ICE). Bein einem Durchgangsbahnhof dürfen diese Züge
natürlich auch durch den Bahnhof fahren. Da ich ja sowieso der
Dampflok verhaftet bin, wäre eventuell auch Epoche II denkbar, der
Rheingold hat es mir wirklich angetan. Er macht dort IMHO einfach
etwas mehr her als die Epoche III Variante (auch wenn diese nicht zu
verachten ist). --- Man merkt, ich bin noch reichlich
unendschlossen. Warum muss bei der Modellbahn auch nur so viel möglich
sein? ;-)

> Ich hab selber in Altenbeken einen komischen Zug verfolgt - rote
> Diesellok, 3-4Wagen, dann wieder rote Diesellok und wieder 3-4
> Wagen, ist schon 20 Jahre her.

Ich meine, das auch schon gesehen zu haben. Hier verläßt mich
allerdings mein recht gutes Gedächtnis. Kann also auch ein Photo
gewesen sein.

> - schade das ich das nicht mehr am Hausbahnsteig bei uns nachbilden
> kann - Platzprobleme...

Man kann leider nicht alles haben. :-(



> Nur die Übergänge von Kasten zu Kasten sind etwas was im laufe der
> Zeit Ärger machen kann, speziell an den Gleisübergängen darf nix
> arbeiten oder quellen, sonst gibts Höhenversatz und Reit- und
> Springschule für die Fahrzeuge.

Genau das ist das Problem mit dem ich mich so abringe. Eventuell
reicht es mir, wenn die Anlage an bestimmten Stellen grob (also ist
beim Zusammensetzen nacharbeitenangesagt) zerlegen kann. Umziehen tut
man ja auch nicht alle Tage.

> H0 also?

Entgegen meinen früheren Behauptungen ja. Ich werde allerdings kein
militanter H-Nuller werden, dafür hatte ich zu lange Spur N. Man muss
eben die Möglichkeiten des Maßstabes ausnutzen. In N hatte ich lange
Gleise, konnte lange Züge fahren. In H0 kann ich ich mich an den
Details am austoben, da sie nicht so leicht untergehen, wie bei einer
gleich großen Anlage in N. Außerdem will ich mal etwas für mich neues
ausprobieren. ... Das stimmt allerdings nicht so ganz. Bevor ich an
meiner damaligen N-Anlge herumwerkelte (ganz zu Anfang war es eine
Anlage aus zwei sog. Tomorama-Matten (gab es in den 70ern von Trix)),
hatte ich es mit einer H0-Anlage eines Schulkollegen zu tun. Wir
konnten uns damals beide für die jeweils andere Baugröße
begeistern. Alles hatte seine Vor- und Nachteile.

> nun, der Weichenwinkel kann bei geschickt geschwungenen
> Weichenverbindungen auch mit flachen Winkeln gebaut werden, auch das
> Vorbild ist nicht schnurgerade - Gott sei Dank....

Ich werde mit einem Gleisplanprogramm erst einmal etwas
herumprobieren. Wie ich letztens schon sagte, gibt es (zumindest für
mich) nicht den optimalen Streckenplan.



> >Dampf mit ein wenig Diesel.
> also auch einer der Heizerschinder ;-))

Eindeutig. ;-)

> Da gibt es so schöne Aufnahmen, wie z.B. Vorspann einer V100 vor
> einer Dampf BR50 - nichts ist unmöglich...

Aber dann bitte nicht die Fahrt zum Lokfriedhof. ;-)

> gibt halt die Möglichkeit etwas Betrieb zu machen, ruhig mal was anderes
> überlegen wie das Kieswerk.

Ich nehme da einfach das Motiv, das ich jeden Tag sehe. (Sorry für die
jetzt folgende Schleichwerbung, aber immer zu umschreiben ist mir auf
die Dauer zu blöd) An unserer Edeka-Zentrale verläuft noch ein alter
Bahnanschluss (der natürlich heute nicht mehr benutzt wird). Eventuell
sind die Gleise auch nur noch auf unserem Gelände vorhanden, aber zur
Gründungszeit (so alt sieht der Komplex nun wirklich nicht aus) muss
das Gleis auch mal benutzt worden sein. Also kann man dort fat jede
Art von gedekten und viele der Ungedeckten Güterwagen halten lassen
(Stichwort Kohlköpfe). Vielleicht wurde früher auch noch eine
Tankstelle für die LKW von einem Kesselwagen befüllt?

> Zumindest eine kleine Baureserve zum Rangieren sollte man sich erst
> mal lassen. Erst wenn man ans fahren kommt, kann man selber
> austesten was einem noch Spass macht und was vorallem technisch so
> läuft wie man es sich vorstellt -entkuppeln, ankuppeln, langsam
> fahren...

Ich fürchte fast, das bei mir beim ersten Aufbau schon der erste Umbau
erforgen wird. Selbst mit den heutigen Planungsmöglichleiten per PC
(mit 3D-Rendering der Anlage) kommt der echte Eindruck doch erst beim
Bauen.



> So ein Mitteleinstiegs-Steuerwagen vor Umbau-3achsern hat aber schon
> optisch seinen Reiz 8-)

Stimmt.

> Von den Dampfern haben ja noch etliche die Computernummer 1968
> bekommen und viele sind erst kurz davor ausgemustert worden.

Ich denke, da werde ich einen Kompromiss der Epochen machen, wenn
Epoche III. Da es nicht jedes Modell in jeder Ausführung gibt, werde
ich die UIC-Beschriftung leider nicht vermeiden können.

> Leider hat man einfach kein fotografisches Gedächtnis, aber wenn ich
> dann wieder mal im Regal umräume und mir dabei die Hefte und Bücher
> in die Hände fallen mit den tollen Vorbildaufnahmen, dann kann es
> schon passieren das ich vor lauter blättern und "ah da war das Bild"
> kein Ende finde.

Dafür reichen mir schon 40 Modelleisenbahn-Hefte. ;-) Z.Z. bin ich
dann so am suchen: "Da war doch irgendwo so ein geil.. Streckenplan
und irgendwo doch *der* Bahnhof. Meist finde ich dann irgend etwas
Anderes und lese erst mal wieder.

> Lass dir nix dreinreden von wegen - das geht so nicht - das Vorbild
> gibt dir sicher irgendwo Rückendeckung mit ihrer Betrieb :)

Ich denke, aus dem Alter, es "den Anderen" recht zu machen, bin ich
raus. Jetzt reicht es mir, wenn ich mich zufrieden stelle. Und das ist
schon schwer genug. ... Also hält der Rheingold doch in meinem
Bahnhof. :-)

> Viel Spass bei Bau und Betrieb

Den habe ich schon, auch wenn meine Anlage z.Z. nur aus einem
Gleisoval besteht. Die Vorfreude ist doch die schönste Freude. Wenn
ich erst einmal konkret planen kann, bin ich solange beschäftigt, bis
das Geld für den richtigen Start da ist. Eventuell kommt noch eine
Zuggarnitur als Ansporn vorweg ... Du weißt schon welche ...

Gruß,

Martin

der weiß, dass er endlich wieder "zu Hause" ist.

Martin Schilling

unread,
Jun 18, 2001, 10:34:43 PM6/18/01
to
Moin Martin,

Martin Teschner schrieb:


> hmm, ich könnte wohl einen Haltepunkt à la Hintertupfing unterbringen,
> aber das verkneife ich mir dann doch lieber.

ACK, ein HP bringt betrieblich wirklich nicht viel. Um nicht zu sagen
"nix".

> Im Prinzip schon, und ein Durchgangsbahnhof wäre es dann wohl meist
> auch. Ansonsten wäre es ja ein Endbahnhof für zwei Strecken, dann
> könnte man auch gleich eine Spitzkehre daraus machen.

Nein, eher nicht. Eine Spitzkehre ist eigentlich ganz was langweiliges.
Zug fährt rein, Lok setzt um, Zug fährt wieder raus. z.B. Lenzkirch.
Rauenstein hat wenigstens noch eine OG, Lauscha ist ganz 'seltsam', weil
da die Gleise stumpf am Bahnsteig enden, und die Lok nicht einfach
umsetzen kann, das geht erst im Gleisvorfeld. Ist auch eher eine Stumpf-
als eine Spitzkehre (*duck*)

Wenn der Endbahnhof nicht Betriebsmittelpunkt (einer) der Bahn(en) ist,
kann er relativ klein sein - ein Umsetzgleis, eins für die OG:
3 Weichen, fertich ;)
Wenn da allerdings Züge beginnen und enden sollen, brauchst Du erhebliches
an Platz für Abstellgleise, Wagenwäsche, BW etc. Von der Längenausdehnung
brauchst Du für einen Kopfbhf etwa gleichviel wie für einen Durchgangsbhf,
weil entweder die Abstellgleise nicht direkt neben den Bahnsteiggleisen
liegen, oder weil das Weichenvorfeld so elend lang wird.

Und betrieblich ist es natürlich ein Unterschied, ob da _eine_ Bahn nur
die Zuglok umsetzen muß, oder ob da zwei verschiedene Linien
(Bahngesellschaften) ihren Endbahnhof haben. Mit Glück gibt's da mal einen
Kurswagen, wenn sie denn dieselbe Spurweite haben, und die Strecke so
bedeutend ist, daß man von den Reisenden nicht erwarten kann, daß sie das
kurze Stück zum Umsteigen zu Fuß gehen. Äh, _natürlich_ gibt es bei Dir
Kurswagen, dummer Gedanke ;)))

> Der Schinken war aber nicht von mir. ;-)

Weiss ich, wollte aber deshalb nicht _noch_ ein OT posting loslassen;)

Gruss von La Palma,

Paiska Peter

unread,
Jun 19, 2001, 4:00:37 AM6/19/01
to
Martin Teschner <mar...@teschnertron.de> wrote:
>Hallo Peter,


Morgen Martin,


>bin fast reiner Dampflok-Fan. E-Loks kommen mir bestimmt nicht aufs
>Gleis. Das soll nicht heißen, dass es nicht auch schöne E-Loks
>gäbe.


ih bin über die Altbau-Eloks zu den Dampfern gekommen, bin halt ein Münchner
Kindl und schon Anfang der 60er mit dem Vorortzug von Ottobrunn nach München rein
geschaukelt worden. Frag jetzt nicht welche Raucher da vorne waren, aber damals
waren diese summenden grünen und blauen Kästen einfach anziehender als das
schwarze heiße laute Gerät. Heute fährt von dort alle 20 Minuten die S-Bahn - nix
was ich nachbauen würde.


>Auch würde ich gerne auf eine Elektrifizierung verzichten. In
>meiner Heimat (Ostholstein) ist das heute noch nicht gegeben. Und
>irgendwie bleibt man bei dem, was man kennt.


aus seiner Jugend kennt? die gute alte Zeit, richtig? komisch das unser
Gedächnis so selektiv arbeitet, an die Schule kann ich mich nicht mehr so gut
erinnern als an andere Sachen ;-)


>Im Notfall (also Bahnhofsgleise recht kurz, BW ohne Drehscheibe etc.)
>hatte ich mir schon überlegt, an meinem Bahnhof einfach eine
>zweigleisige Hauptstrecke dran vorbei zu führen (mit eingem
>Schattenbahnhof), die keine Verbindung zur "Hauptanlage hat.


da sind wir wieder eventuell im Vorortbereich. Da ist dann die Bahn auch drüber
und drunter - der Vorortbahnhof liegt dann halt angenommenerweise an einer
anderen Streckenzuführung und über der "Parade"strecke


>Darauf
>könnte dann wirklich jeder Zug fahren (je nach Epoche Orient-Express,
>Rheingold, ICE). Bein einem Durchgangsbahnhof dürfen diese Züge
>natürlich auch durch den Bahnhof fahren.


oder auch mal ein besonderer Güterzug, Doppeltraktion und schwer arbeitende Loks
gibt es doch soooo viele die man mal außerhalb der Schachtel zeigen will, also da
wäre bei mir z.B. der schnelle Kühlwagenzug - mit einer BR41er davor muss dann
schon der Nahverkehr ihn vorlassen :)


>Da ich ja sowieso der
>Dampflok verhaftet bin, wäre eventuell auch Epoche II denkbar, der
>Rheingold hat es mir wirklich angetan. Er macht dort IMHO einfach
>etwas mehr her als die Epoche III Variante (auch wenn diese nicht zu
>verachten ist).


nun, wir versuchen unsere Anlage so zu gestallten, dass wir zwei Epochen auf die
Schienen stellen können. Dabei ist die Ep.3 so ab Mitte der 50er ganz interessant.
Es sind noch etliche Länderbahnloks (BR18.4/5:) im Einsatz, die Einheitsloks
(BR01, und Co.) sind stark vertreten, die Dieseltraktion mit dem schönen Outfit
wie die V200 tauchen dazwischen auf, aber auch die alten E-Loks wie E94, E16,
E18, E91 und sind noch aktiv. In den 60ern kommen dann die ersten Neubau-
Dampfloks (BR23 und BR65) dazu und auch die Loks wie E10,E40 und E50 vermehren
sich. Die 70er und vielleicht noch der Anfang der 80er sind dan die monderne
Zeit, noch etwas beige/türkis dulden wir, aber die neurote Zeit wird ausgesperrt.
Das Problem ist halt nur das drumherum, z.B. die Autos sind z.T. sehr
Epochetypisch und müssten ausgetauscht werden. Aber die Anlage soll Spass machen
und da sind halt Kompromisse notwendig. Wenn da nicht soviele Loks und Wagen
nicht schon den Weg in die Schatztruhe gefunden hätten wäre alles viiiiel
einfacher :)


>--- Man merkt, ich bin noch reichlich
>unendschlossen. Warum muss bei der Modellbahn auch nur so viel möglich
>sein? ;-)


also auch du ... wenn ich bedenke was ich alles schon an Literatur verschlungen
habe, danach hab ich dann immer noch ein Eisenbahnthema gefunden wo mehr Fragen
als Antworten entstanden sind. Jetzt hab ich mich erst mal auf Signal- und
Stellwerkstechnik gestürzt *gruml* vielleicht wär alles anders gekommen, wenn
anno 1971/72 nicht die Bundespost schneller als die DB bei den
Bewerbungsgesprächen zum Fernmelder gewesen wäre.


>Ich meine, das auch schon gesehen zu haben. Hier verläßt mich
>allerdings mein recht gutes Gedächtnis. Kann also auch ein Photo
>gewesen sein.


nun, durch meinen Brötchengeber Nixdorf hab ich Paderborn etliche Wochen
besuchen dürfen und durch die Anlagenbeschreibung von R.Ertmer hab ich einfach
den Ausflug nach Altenbeken machen müssen, da kann man wirklich nach einem
Spaziergang den Bahnhof wie eine Modellbahnanlage von oben beobachten.....


>Man kann leider nicht alles haben. :-(

da passen halt nur 4 lange Personenwagen und zwei Loks rein.


>Genau das ist das Problem mit dem ich mich so abringe. Eventuell
>reicht es mir, wenn die Anlage an bestimmten Stellen grob (also ist
>beim Zusammensetzen nacharbeitenangesagt) zerlegen kann. Umziehen tut
>man ja auch nicht alle Tage.


denk an Murpy, nimm das schlimmste an und freue dich wenn es nicht eintritt ;-)
Wir haben in N die ganze Anlage in 10 Kästen aufgebaut, wir haben dabei etwa 50cm
Höhenunterschied vom untersten Schattenbahnhof bis zum obersten Bahnsteig.
Dadurch sind sogar Gleiswendeln durch die Kastenwände hindurch verlegt und
dementsprechend dort getrennt. Dabei haben wir es uns im Untergrund einfach
gemacht, Flexgleis über die Kastentrennkante hinweg gelegt und mit Heißkleber an
den Schwellenköpfen großzügig fixiert und dann mit der dünnen Trennscheibe
nachträglich die Schienen durchgeschnitten. Bisher hält sich der Ärger in
Grenzen, nur wenn das Trassenbrett nicht fest verklebt war, dann musste da
nachgebessert werden. Dabei haben wir nur ein Problemchen erkannt, mann sollte
nicht zu schräg über die Kastentrennkante das Gleis durchtrennen. Werden die
Schwellen schräg durchgetrennt, dann wollen die Schienen nicht mehr den Kurven
genau folgen - zumindest in N entwickeln die langen Schienenenden ein Eigenleben.
Bei gerade Schnitten keinerlei Probleme - nur wenn man dann feucht schottert
sollte das Holz nicht mehr zu stark arbeiten. Die Übergänge an der Modulanlage
der VHS Unterschleissheim hat Messingwinkel an den Kanten und das Gleis daruf
verklebt - sie hat schon einige Ausstellungen besucht und dabei gibts keinerlei
Nacharbeiten - das passt durch Führungsstifte sofort und ohne Schienenverbinder.


>Entgegen meinen früheren Behauptungen ja. Ich werde allerdings kein
>militanter H-Nuller werden, dafür hatte ich zu lange Spur N. Man muss
>eben die Möglichkeiten des Maßstabes ausnutzen. In N hatte ich lange
>Gleise, konnte lange Züge fahren. In H0 kann ich ich mich an den
>Details am austoben, da sie nicht so leicht untergehen, wie bei einer
>gleich großen Anlage in N. Außerdem will ich mal etwas für mich neues

>ausprobieren. ... schnipp...


nun, ich muss gestehen - aus den Gründen stehen da so einige Pola 1:22,5 Autos
rum und träume noch von einer Magnus Köf und 1-2 Güterwagen - nur vom träumen
werden die nicht bezahlbarer ;-))
Am besten ist wirklich man hat eine N-Anlage daheim und baut sich einige H0-
Module/Segmente um dann richtigen H0-betrieb mit Gleichgesinnten zu organisieren.
Ist schon in N beeindruckend, wenn man mal einen langen Schnellzug über etliche
Meter verfolgen kann...


>Ich werde mit einem Gleisplanprogramm erst einmal etwas
>herumprobieren. Wie ich letztens schon sagte, gibt es (zumindest für
>mich) nicht den optimalen Streckenplan.


wir haben uns alleine fast 2 Jahre mit einer CAD-Software rumgeplagt und alle
Gleise ausgetüftelt - die unterirdischen Strecken kommen ohne eine Kreuzung aus
und es hat einiges an Planung gebraucht um die Gleisabstände und -radien
auszutüfteln. Damals gabs noch nix für Peco Code 55 und daher haben wir jede
Weiche selber ausgemessen und als Symbol gemalt. Dafür hat sich beim Bauen dann
keine große Änderung mehr ergeben, nur ein Postwagengleis mehr ist drin und
demnächst ein kleiner Dorfbahnhof als Baureserve kommt noch.


>Aber dann bitte nicht die Fahrt zum Lokfriedhof. ;-)


nöööö - garnienicht :) das Bild war mit dem Hinweis versehen, dass der Güterzug
die Leistung der BR50 überschritten hätte und da nur ein bischen mehr Kraft
gebraucht wurde, hat man halt nicht eine zweite dicke Dampflok davorgesetzt
sondern die V100 war verfügbar und mehr als ausreichend. Aber wenn man die Bilder
sieht auf der ein Zug einen dreiteiligen VT98 noch hinten mitschleppt - alles nur
um Leerfahrten zu vermeiden, schöne Ausrede....


>Ich nehme da einfach das Motiv, das ich jeden Tag sehe. (Sorry für die
>jetzt folgende Schleichwerbung, aber immer zu umschreiben ist mir auf
>die Dauer zu blöd) An unserer Edeka-Zentrale verläuft noch ein alter
>Bahnanschluss (der natürlich heute nicht mehr benutzt wird).


da sehe ich schon die Zuban-Zigarettenwagen von Fleischmann und Persil hat doch
auch eine Wagen und und und...


>Vielleicht wurde früher auch noch eine
>Tankstelle für die LKW von einem Kesselwagen befüllt?


hmmm, zumindest könnte ich mir vorstellen, dass ein Tank aufgefüllt wird und von
dort die LKW-Flotte sich ihren Diesel holt. Aber ich kenn nich die Zeit als die
Schnapsbrennerei bei meinen Eltern aus Frankreich den Kesselwagen immer bekommen
hat - Rola - Rottenburg/Laaber und was da am Tag an Paletten voller
Schnapsflaschen rausgegangen sind. Nun die Strecke von Landshut raus ist
inzwischen komplett stillgelegt...


>Ich fürchte fast, das bei mir beim ersten Aufbau schon der erste Umbau
>erforgen wird. Selbst mit den heutigen Planungsmöglichleiten per PC
>(mit 3D-Rendering der Anlage) kommt der echte Eindruck doch erst beim
>Bauen.


unbedingt, solange man nicht schon ein Bild hat das man nachbauen will, in H0
kann man auch vieles mal eben zusammenstecken was sich in N nicht so betreiben
lässt.


>Ich denke, da werde ich einen Kompromiss der Epochen machen, wenn
>Epoche III. Da es nicht jedes Modell in jeder Ausführung gibt, werde
>ich die UIC-Beschriftung leider nicht vermeiden können.


nun, so weit ich die Literatur verfolgt habe, sind die Dampfloks zum Teil erst
sehr spät umbeschriftet worden - sie sind halt doch länger als geplant benötigt
worden. Also ist es auch kein Beinbruch, wenn die 051 xyz-a neben der 50 662
steht und die 78 xyz den Umbaudreiachser mit Computernummer dran hat. Jetzt weist
du werum das Jahr 1968 mir so sypatisch ist :)


>Dafür reichen mir schon 40 Modelleisenbahn-Hefte. ;-) Z.Z. bin ich
>dann so am suchen: "Da war doch irgendwo so ein geil.. Streckenplan
>und irgendwo doch *der* Bahnhof. Meist finde ich dann irgend etwas
>Anderes und lese erst mal wieder.


nun, das Eisenbahn magazin hab ich soweit zurück das nur die ersten beiden Hefte
mir noch abgehen, die Miba ist auch schon etliche Meter hoch, dann noch die
schönen Sonderhefte vom EJ und EK und also ich hab nicht vor umzuziehen - Papier
kann sauschwer werden und ich müsste damit aus dem 4ten Stockwerke runter.....


>Ich denke, aus dem Alter, es "den Anderen" recht zu machen, bin ich
>raus. Jetzt reicht es mir, wenn ich mich zufrieden stelle. Und das ist
>schon schwer genug. ... Also hält der Rheingold doch in meinem
>Bahnhof. :-)


also ich hab da einen Bekannten der früher auf München Süd am Stellwerk
gearbeitet hat. Angeblich soll der ein oder andere Lokführer nicht so begeistert
gewesen sein, da hat bei besonderen Loks oder Zügen das Ausfahrsignal die selbe
Farbe wie die Haare eines gewissen Fotografen gehabt ;-))
Aber der Rheingold war nicht darunter...


>Den habe ich schon, auch wenn meine Anlage z.Z. nur aus einem
>Gleisoval besteht. Die Vorfreude ist doch die schönste Freude. Wenn
>ich erst einmal konkret planen kann, bin ich solange beschäftigt, bis
>das Geld für den richtigen Start da ist. Eventuell kommt noch eine
>Zuggarnitur als Ansporn vorweg ... Du weißt schon welche ...


vorsicht - der kauf von rollenden Material regt die Phantasie an und führt zu
unkontrollierbaren Änderungswünschen an bestehenden Planungen - nein den Rhein
haben wir nicht eingeplant - aber die S3/6tel als 18.4/5 ist aus München Hbf mit
den Zügen nach Lindau noch gefahren - etwa 1950 soll eine Lok noch das
Windschneidenführerhaus der k.bay. gehabt haben - hat Arnold Gott sei *leider*
auch mal gefertigt - *Kommentar meines Geldbeutels*


>Gruß,
>
>Martin
>
>der weiß, dass er endlich wieder "zu Hause" ist.
>

willkommen und halt uns/mich auf dem laufenden, vielleicht sollte man [N] nicht
für N-Bahn sondern Nützlich definieren :)


Gruß Peter

Edbert van Eimeren

unread,
Jun 18, 2001, 8:39:54 PM6/18/01
to
Martin Teschner wrote:
>
> Hallo Martin,
>
> [...]

>
> Ich bin mit der Planung noch lange nicht fertig, habe mir erst einmal
> WinRail bestellt (Version 5.0 ist laut Herrn Blumert gerade frisch
> raus), und damit werde ich ein bischen experimentieren. Vielleicht
> ergibt sich ja noch etwas völlig Anderes. Leider habe ich zu spät
> erfahren, dass es schon ein Gleisplanungsprogramm gibt, das auch unter
> Linux laufen soll. Fürchte aber, dass das auch nur unter Wine läuft
> (das ist aber nur eine ungeprüfte Annahme). Ist schon ein wenig
> nervig, dass ich dadurch häufig neu booten muss (zum Wechsel des
> Betriebsystems). Aber WinRail war vom Handling einfach easy. Da nehme
> ich solch Unannehmlichkeiten dann doch in Kauf.

Hallo Martin

Probiere mal folgenden Link aus:
http://www.deepsoft.com/cgi-bin/deepwoods.cgi/MRRSystem
ist allerdings schon zwei Jahre alt.

Eine englische (amerikanische?) Seite mit Modellbahnsoftware
auf der es auch Software für Nicht-Windoof Systeme gibt ist:
http://www.spikesys.com/soft.html
(ebenfalls zwei Jahre alt)


Edbert (Time flies)

Peter Popp

unread,
Jun 20, 2001, 1:55:12 AM6/20/01
to
Am 19 Jun 2001 10:00:37 +0200 schrieb Paiska Peter

>Martin Teschner <mar...@teschnertron.de> wrote:
>>bin fast reiner Dampflok-Fan. E-Loks kommen mir bestimmt nicht aufs
>>Gleis.
>

>ih bin über die Altbau-Eloks zu den Dampfern gekommen, bin halt ein Münchner
>Kindl und schon Anfang der 60er mit dem Vorortzug von Ottobrunn nach München rein
>geschaukelt worden. Frag jetzt nicht welche Raucher da vorne waren, aber damals
>waren diese summenden grünen und blauen Kästen einfach anziehender als das
>schwarze heiße laute Gerät. Heute fährt von dort alle 20 Minuten die S-Bahn - nix
>was ich nachbauen würde.


Also m.W. wurde die Strecke erst mit der S-Bahn elektrifiziert, nach
den Dampfloks wurde die Strecke mit Dieselloks bzw. Triebwagen
betrieben. Ich kann mich noch gut an die Fahrten zur Schule im
Schienenbus erinnern,

meint
--

Peter Popp
Peter...@t-online.de
http://home.t-online.de/home/peter.popp/pmstart.htm

Sven Herzfeld

unread,
Jun 20, 2001, 2:30:37 PM6/20/01
to
Paiska Peter <ppa...@munichre.com> schrieb:

> Also wenn du eine Möglichkeit hast, dann versuch möglichst eine flexible
> Erreichbarkeit des sichtbaren Anlagenbereiches einzuplanen, es lohnt sich wenn
> der Betrachter nicht weis wo der Zug wieder herkommt und wie rum :)

Ist mit Wendegleisen an beiden Enden vorgeplant. Das schon allein,
weil der eigentliche Schattenbahnhof seitlich liegt. Nach der
derzeitigen Planung (die 5.?) mit 15 Gleisen und Umfahrgleis, dazu
fünf Gleise für die SFS und ein paar Gleise für Wendezüge, besonders
im Nahverkehr. Davon habe ich derzeit zwei mal drei hinter meinem
Schrank, mit Eingriff über der Schreibplatte. Reicht für jeweils
sieben Wagen, hätte ich mit etwas mehr Vorausplanung aber auch auf
neun bekommen.

> hmmm, Platten oder eher Rahmen mit Deckbrett? Da man selbst dickere Platten

Platten mit Rahmen ;-) Du hast schon recht, ich habe im Augenblick
Platten, gut unterbaut, aber da die Anlage hier ohnehin nicht
weitergebaut wird, kann ich das nachträglich ändern. Etwas am
Überlegen bin ich noch wegen der Eingriffhöhe im Schattenbahnhof,
da stören Rahmen ein wenig.

>>Peco, überwiegend 3', Zufahrt zum Industriegebiet evtl.
>>1,5', im Industriegebiet auch 190/200 mm-Klasse.
> willkommen im Freundeskreis Peco ;-) Code 55 hoffe ich doch und dann nur
> Electrofrog verwenden. Bei uns haben sich dabei die EKW bzw. DKW betriebssicherer
> als die normale Kreuzung erwiesen - aber den Peco-Spulenatrieb hoffe ich hat dir
> schon jemand ausgeredet?

Ich habe schon einen von Kurt Harders Antrieben ausprobiert,
bislang aber nur ohne angeschlossene Weiche.

> Wir haben uns für Sommerfeld entschieden - nach dem man den Fahrdraht farblich in
> graugrün gealtert hat wirkt er viel dünner als wenn er glänzt.

Genau, das ist mir sogar schon bei Muttern im Keller aufgefallen.

> VT95 setzt seine Fahrt auf der Hauptstrecke Fort zum nächsten Bahnhof. Bei
> unserem Bahnhof musste auch eine eingleisige Nebenbahn beginnen - wo sollten
> sonst unsere schönen Modelle sonst ackern :)

Eben :-)

> das Problem der Gleislänge - da Güterzüge normalerweise eine größere Länge
> erreichen als Personenzüge - ich weis es gibt Ausnahmen - haben wir uns
> entschieden die Gleise für den Güterbetrieb und Personenbahnhof räumlich zu

Ich hoffe, dass ich dauerhaft einen ausreichend langen Raum
haben werde. Sonst werden eben die "Güterzugüberhänge" durch
eine breite Brücke, einen Einschnitt und Bäume getarnt um
eine Kurve weitergebaut, wie ich es für diese Wohnung geplant
hatte und im Schattenbahnhof auch begonnen habe.

>>- Einsatzmöglichkeit von S-Bahnen
>>- Stadt-/Straßenbahnstrecke für Ein- und Zweirichter
>>- Das Lupenbild des ESTW soll nicht erkennen lassen, dass
>> das Gleisbild zu einer Modellbahn gehört (zumindest
>> kein Ring, keine komischen Wendeschleifen etc.)

> welche Platzverhältnisse stehen dir zur Verfügung ;-)

Zur Zeit gut 4,3 mal knapp 3 Meter, wobei da allerdings auch
der Schreibtisch steht. Ich brauche bei sehr engen Bögen (ab
etwa 32 cm) am Anlagenende 550 cm Länge, so ab 650 cm wäre es
wohl erträglich. Dabei stehen aber die Güterzüge noch um die
Ecke, optimal wären 850 cm. Ist schon ein Problem ... aber
nachdem ich einen mit einem etwa neun Meter langem Keller
gesehen habe, will ich auch so eine Anlage :-)

> kenn ich den - den Bahnhof meine ich :)

Kannst ja mal raten: Ein Bahnhof mit vier Bahnsteiggleisen,
zwei Durchgangsgleisen einer Schnellfahrstrecke dazwischen und
zwei Bahnsteigen für S-Bahnen, die im Normalfall gar nicht
benutzt werden. Dafür aber Gelegenheitsverkehr mit allem was
rollt, zwei Wochen im Jahr, im letzten Jahr 26 Wochen extra.

Sven

Paiska Peter

unread,
Jun 21, 2001, 3:23:09 AM6/21/01
to
Sven Herzfeld <herz...@maschsee.han.de> wrote:


Hallo Sven


>Ist mit Wendegleisen an beiden Enden vorgeplant. Das schon allein,
>weil der eigentliche Schattenbahnhof seitlich liegt. Nach der
>derzeitigen Planung (die 5.?) mit 15 Gleisen und Umfahrgleis, dazu

...schnipp...


das hört sich schon bestens an, eigentlich haben wir viel zuwenig
Abstellkapazität, auch wenn 2x 14 Gleise am Anfang gaaaanz riesig sich angehört
hatten....


>Platten mit Rahmen ;-) Du hast schon recht, ich habe im Augenblick
>Platten, gut unterbaut, aber da die Anlage hier ohnehin nicht
>weitergebaut wird, kann ich das nachträglich ändern. Etwas am
>Überlegen bin ich noch wegen der Eingriffhöhe im Schattenbahnhof,
>da stören Rahmen ein wenig.


wir haben uns für N zwischen den Ebenen 18cm Höhenunterschied gegönnt. Dazu vorn
am Kasten Aussparungen, dann geht es mit dem durchgreifen ganz gut, auch wenn
oben Antriebe oder Kabel verlegt werden. Hmmm, danke Martin mal einige Bilder:
http://www.hegra.uni-kiel.de/hegra/schill/bahn/peter/peter.htm
Da ist der eine Schattenbahnhof schon mal drin und man sieht auch, dass die
Gleise nur mit Heisskleber fixiert wurden - hält bestens ohne aber unwiderruflich
zu pappen ;-)


...schnipp...


>Ich hoffe, dass ich dauerhaft einen ausreichend langen Raum
>haben werde. Sonst werden eben die "Güterzugüberhänge" durch
>eine breite Brücke, einen Einschnitt und Bäume getarnt um
>eine Kurve weitergebaut, wie ich es für diese Wohnung geplant
>hatte und im Schattenbahnhof auch begonnen habe.


Länge ist das richtige - man müsste den Keller einer Kegelbahn haben *seufz*


>Zur Zeit gut 4,3 mal knapp 3 Meter, wobei da allerdings auch
>der Schreibtisch steht. Ich brauche bei sehr engen Bögen (ab
>etwa 32 cm) am Anlagenende 550 cm Länge, so ab 650 cm wäre es
>wohl erträglich. Dabei stehen aber die Güterzüge noch um die
>Ecke, optimal wären 850 cm. Ist schon ein Problem ... aber
>nachdem ich einen mit einem etwa neun Meter langem Keller
>gesehen habe, will ich auch so eine Anlage :-)


ich hatte auch schon vorgeschlagen den Kellerraum unter dem Garten zu
verlängern, so müssen wir halt das beste aus etwas über 5 Meter Länge machen.
Muss mal die anderen Bilder noch in Größe und Komprimierung überarbeiten, da sind
dann noch ein paar Details mehr zu sehen. Eigenlich fehlt uns auch die
Paradestrecke - Zug in Landschaft ist halt nicht.


>Kannst ja mal raten: Ein Bahnhof mit vier Bahnsteiggleisen,
>zwei Durchgangsgleisen einer Schnellfahrstrecke dazwischen und
>zwei Bahnsteigen für S-Bahnen, die im Normalfall gar nicht
>benutzt werden. Dafür aber Gelegenheitsverkehr mit allem was
>rollt, zwei Wochen im Jahr, im letzten Jahr 26 Wochen extra.
>
>Sven


da war doch was ?*-/ da war do so eine Massenveranstaltung bei der die Bahn auch
betroffen war...


Hann over und out


Peter ;-)

Johann

unread,
Jun 21, 2001, 4:56:13 AM6/21/01
to
Hei
Ich habe mir die Bilder von Peter angeschaut: "ganz schön groß!!"
Gibt es auch von der Anlage einen Gesamtplan, gibt es weitere Fotos?
Ich baue auch mit Peco 55, habe einen "Hosenträger". Gibt es Erfahrungen mit
einem Antrieb?

Johann

"Paiska Peter" <ppa...@munichre.com> schrieb im Newsbeitrag

news:3b31...@netnews.web.de...


> Sven Herzfeld <herz...@maschsee.han.de> wrote:
>
> wir haben uns für N zwischen den Ebenen 18cm Höhenunterschied gegönnt.
Dazu vorn
> am Kasten Aussparungen, dann geht es mit dem durchgreifen ganz gut, auch
wenn
> oben Antriebe oder Kabel verlegt werden. Hmmm, danke Martin mal einige
Bilder:
> http://www.hegra.uni-kiel.de/hegra/schill/bahn/peter/peter.htm

> Da ist der eine Schattenbahnhof schon mal drin und man sieht auch ...


Paiska Peter

unread,
Jun 21, 2001, 5:28:17 AM6/21/01
to
"Johann" <johan...@t-online.de> wrote:
>Hei


Servus Johann,


>Ich habe mir die Bilder von Peter angeschaut: "ganz schön groß!!"
>Gibt es auch von der Anlage einen Gesamtplan, gibt es weitere Fotos?


weitere Fotos muß ich erst klein machen bzw. mal einscannen. Die ersten
Bauschritte hatte noch ein Bekannter mit einem normalen Foto geschossen, über ca.
8 Jahre verteilt immer wieder mal. Die letzten Bilder sind mit einer digitalen
Kamera abgelichtet, aber die Dateigröße ist etwas inkompatibel mit dem Web - wer
mag schon zwischen 1,6MB und 6,7MB auf verdacht runterladen. Ich hoffe am
Wochenende mit den letzten Bilder mal fertig zu werden und ein bischen Text dazu
zusammenzustottern.


>Ich baue auch mit Peco 55, habe einen "Hosenträger". Gibt es Erfahrungen mit
>einem Antrieb?


ich hab auf dem einen Bild unten links einen Hosenträger drin, da sind mit zwei
Gestängen die gegenüber liegenden Weichen jeweils zusammengefasst und mit einem
Fulgurex-Motor angesteuert. Der Motor ist m.E. finanziell erschwinglich und ist
bei uns mit über 100 Stück zuverlässig am laufen, aber der Geräuschpegel ist je
nach Geschmack zu beurteilen, diese Diskussion hatten wir schon mal hier.
Eine Einbauanleitung für Peco-Weichen bin ich noch schuldig, ja *aua* nicht
schlagen, ich weis ich bin überfällig...
Meine Freizeit ist aber recht eingeschränkt und bei unserer Anlage sind schon
länger alle Weichen am laufen. Mein Bekannter der Manfred ist demnächst fällig in
einem BW-Modul die Antriebe einzubauen. Da wollte ich mal eine Bilderserie
schiessen, dann wird es vielleicht "begreifbarer" wie es funktioniert ohne viel
Aufwand.


>
>Johann


Irgendwann hoffe ich mehr bieten zu können, aber mein Hobby ist eben mit einem
Arbeitskollegen zusammen diese Anlage zu bauen, nicht das basteln von Homepages ;-
)
Daher bin ich Martin Schilling ganz dankbar für seine Arbeit die er da
hineinsteckt.


Bis demnächst schöne Grüße aus müNchen


Peter

Sven Herzfeld

unread,
Jun 21, 2001, 2:45:08 PM6/21/01
to
Paiska Peter <ppa...@munichre.com> schrieb:

> das hört sich schon bestens an, eigentlich haben wir viel zuwenig
> Abstellkapazität, auch wenn 2x 14 Gleise am Anfang gaaaanz riesig sich angehört
> hatten....

Ich bin allerdings am Überlegen, ob ich noch eine zweite Ebene
darunter setze, aber so viele Fahrzeuge werde ich bis zum nächsten
Umzug dann auch nicht haben ;-)

> Länge ist das richtige - man müsste den Keller einer Kegelbahn haben *seufz*

Wir haben in der Firma eine richtig große Halle, selbst
einige vor kurzem leerstehenden Büroräume (ca. 50 Meter
langer Trakt, die Zwischenwände IMHO nicht tragend). ;-)

> da war doch was ?*-/ da war do so eine Massenveranstaltung bei der die Bahn auch
> betroffen war...

Genau das. Ich muss mir mal den echten Gleisplan besorgen.

Umzug ins neue Heim ist nach letzten Meldungen in Ordnung,
ich werde nächsten Donnerstag mal den Keller ausmessen :-)

Sven

Martin Schilling

unread,
Jun 23, 2001, 6:09:04 PM6/23/01
to
Paiska Peter schrieb:

> Daher bin ich Martin Schilling ganz dankbar für seine Arbeit die er da
> hineinsteckt.

Tja, was soll ich dazu sagen?-)) Ausser, dass Peter mir neue Bilder
geschickt hat, ich habe ja auch am lautesten geschrien, dass ich mal was
sehen will ;)))

Zu finden ist der Spass unter
http://www.hegra.uni-kiel.de/hegra/schill/bahn/peter/peter.htm

Martin Teschner

unread,
Jun 24, 2001, 12:44:49 PM6/24/01
to
Hallo Martin,

Martin Schilling <A.M.sc...@gmx.de> writes:

> Rauenstein hat wenigstens noch eine OG, Lauscha ist ganz 'seltsam', weil
> da die Gleise stumpf am Bahnsteig enden, und die Lok nicht einfach
> umsetzen kann, das geht erst im Gleisvorfeld. Ist auch eher eine Stumpf-
> als eine Spitzkehre (*duck*)

ich habe mal in meinen alten Mibas gestöbert. Lauscha war da mal ein
größeres Thema, mit Gleisplanvorschlag in H0 (5m Länge). Auf den
ersten Blick sieht das ja recht interessant aus, allerdings ist mir
das als alleiniges Anlagenthema dann doch zu langweilig, als
Zweitbahnhof aber sicherlich interessant.

> Wenn da allerdings Züge beginnen und enden sollen, brauchst Du erhebliches
> an Platz für Abstellgleise, Wagenwäsche, BW etc.

Man vergesse nicht die Postzustellung, Güterumschlag etc. Gerade diese
etceteri (in Latain bin ich eine Null)haben es in sich.

> Von der Längenausdehnung brauchst Du für einen Kopfbhf etwa
> gleichviel wie für einen Durchgangsbhf, weil entweder die
> Abstellgleise nicht direkt neben den Bahnsteiggleisen liegen, oder
> weil das Weichenvorfeld so elend lang wird.

Das haben meine wenigen Gleisplanversuche auch schon ergeben. :-(
Allerdings plane ich noch, ohne rollendes Material zu besitzen. Und
meine bisherigen Versuche sind noch ein wenig zu 2-demensional.

> Äh, _natürlich_ gibt es bei Dir Kurswagen, dummer Gedanke ;)))

Wenn es schon sonst nichts gibt, dann das. ;-)

Gruß,

Martin

Martin Teschner

unread,
Jun 24, 2001, 3:24:56 PM6/24/01
to
Hallo Peter,

Paiska Peter <ppa...@munichre.com> writes:

> aus seiner Jugend kennt? die gute alte Zeit, richtig? komisch das
> unser Gedächnis so selektiv arbeitet, an die Schule kann ich mich
> nicht mehr so gut erinnern als an andere Sachen ;-)

och, an die Schule kann ich mich noch recht gut erinner, hatte
allerdings damals auch keine Probleme.

> nun, wir versuchen unsere Anlage so zu gestallten, dass wir zwei
> Epochen auf die Schienen stellen können.

Wenn ich das mit Epoche II und III machen würde, hätte ich ein Problem
mit der Land-(oder besser Stadt-)schaft. Wenn ich Epoche II nachbauen
will, dann bestimmt nicht die letzten 40er Jahre, also keinen
Krieg. Also wären die Gebäude auch noch recht heil. In Epoche III,
wenige Jahre später sah es schon anders aus. Selbst wenn ich noch ein
paar Jahre weiter gehe, sind Häuser im Abriss sicherlich immer noch an
der Tagesordnung gewesen. Evenutell kann ich ja die ältere Dame, die 2
Stockwerke unter mir wohnt fragen, ob die Darstellung glaubhaft ist.

> Dabei ist die Ep.3 so ab Mitte der 50er ganz interessant.
> Es sind noch etliche Länderbahnloks (BR18.4/5:) im Einsatz,

Die *muss* im Einsatz sein. ;-)

> sich. Die 70er und vielleicht noch der Anfang der 80er sind dan die
> monderne Zeit, noch etwas beige/türkis dulden wir, aber die neurote
> Zeit wird ausgesperrt.

Also gemischter Betrieb UIC/nicht-UIC? Damit könnte ich durchaus leben.

> Das Problem ist halt nur das drumherum, z.B. die Autos sind
> z.T. sehr Epochetypisch und müssten ausgetauscht werden. Aber die
> Anlage soll Spass machen und da sind halt Kompromisse notwendig.

Da zumindest meine Anlage nicht *ganz* so vorbildgetreu werden wird
und der "Hintergrund" wohl nur aus Andeutungen von Straßenzeilen
werden wird, hatte ich schon gedacht, die Nachkriegszeit bis hin zu
den 70ern quasi im "Verlauf" darzustellen. An der Bahnhofseinfahrt
findet man noch ein ausgebomtes Haus, danach kommen ein paar notdüftig
restaurierte Gebäude bis ich schließlich beim "Bank-Gebäude der 80er
im Bau" angelangt bin. Jede "Epoche" hätte dann seine typischen
Fahrzeugmodelle. Nur bei dem beweglichen Material darf man es dann
nicht so eng sehen.

> Wenn da nicht soviele Loks und Wagen nicht schon den Weg in die
> Schatztruhe gefunden hätten wäre alles viiiiel einfacher :)

Wie du schon sagtest, Modelleisenbahn soll Spaß machen.

> also auch du ...

Hmm, ich dachte, ich wäre der Einzige, der sich so schwer tut, ein
Thema und eine Epoche zu finden. ;-)

> nun, durch meinen Brötchengeber Nixdorf hab ich Paderborn etliche
> Wochen besuchen dürfen und durch die Anlagenbeschreibung von
> R.Ertmer hab ich einfach den Ausflug nach Altenbeken machen müssen,
> da kann man wirklich nach einem Spaziergang den Bahnhof wie eine
> Modellbahnanlage von oben beobachten.....

Muss ich mir im Urlaub mal ansehen. Dann käme zum Hobby
Modelleisenbahn auch noch die Fotografie hinzu. Zumindest einen
einfachen Foto-Knippser sollte ich mir wirklich zulegen. Ich bin viel
unterwegs und da findet man oft Details, die man leider so schnell
nicht im Kopf behalten kann (ein Interessanter Gatter, eine
"unmögliche" Straßenführung, ein altes Haus mitten im Nichts etc.).

> nun, ich muss gestehen - aus den Gründen stehen da so einige Pola
> 1:22,5 Autos rum und träume noch von einer Magnus Köf und 1-2
> Güterwagen - nur vom träumen werden die nicht bezahlbarer ;-))

Schlage in der Miba 7/2001 die Seiten 46/74 auf, da hast du dann etwas
neues zum Träumen. Decke aber den Preis vorher ab. ;-)

> Am besten ist wirklich man hat eine N-Anlage daheim und baut sich
> einige H0- Module/Segmente um dann richtigen H0-betrieb mit
> Gleichgesinnten zu organisieren. Ist schon in N beeindruckend, wenn
> man mal einen langen Schnellzug über etliche Meter verfolgen kann...

Ich probier es erst einmal in H0. Ich gehe mal blauäugig davon aus,
dass ich in meiner nächsten Wohnung nicht weniger Platz haben
werde. Wenn ich heute noch mein N-Material hätte, sähe die Welt
natürlich ganz anders aus, aber wenn man sich sowieso alles neu
anschaffen muss (wirklich alles), dann denkt man da schon etwas länger
nach.

> wir haben uns alleine fast 2 Jahre mit einer CAD-Software rumgeplagt

sooo lange wollte ich eingentlich nicht damit beschäftigt sein. Ich
werde erst einmal mit Roco-Line planen (habe ich aus der Start-Packung
nun mal rumliegen) und mir bei einem Händler hier im Ort einen
Epoche-III-Zug zulegen, um die Größenverhältnisse besser abschätzen zu
können. Ich denke mal, drei 4-achsige Umbauwagen werden nicht die Welt
kosten. Das Zugpferd werde ich mir dann wohl erst einmal denken müssen
(wenn der Händler nicht auf die gemeine Idee kommt, mir etwas
passendes unter die Nase zu halten).

> unbedingt, solange man nicht schon ein Bild hat das man nachbauen
> will, in H0 kann man auch vieles mal eben zusammenstecken was sich
> in N nicht so betreiben lässt.

Wenn man das Material hat, dann schon. Ich wollte mir aber ungern
z.B. Weichenmaterial kaufen, welches ich dann gar nicht benötige.

> Papier kann sauschwer werden und ich müsste damit aus dem 4ten
> Stockwerke runter.....

Das habe ich schon bemerkt, als ich einen Stapel alter
Computerzeitschriften entsorgte habe. ;-)



> willkommen und halt uns/mich auf dem laufenden, vielleicht sollte
> man [N] nicht für N-Bahn sondern Nützlich definieren :)

Kann dir ja mal meinen Gleisplan zusenden, wenn er denn fertig
ist. WinRail vorhanden oder muss ich den "umformen"?

Gruß,

Martin

Paiska Peter

unread,
Jun 26, 2001, 7:08:47 AM6/26/01
to
Martin Teschner <mar...@teschnertron.de> wrote:
>Hallo Peter,


Hallo Martin,


bin wieder "onleine"-)


>och, an die Schule kann ich mich noch recht gut erinner, hatte
>allerdings damals auch keine Probleme.


nun, die letzten zwei Jahre meiner Schulzeit waren die Noten deutlich
freundlicher, ich kann mich nur so dunkel an die Kämpfe mit Muttern vonwegen
Hausaufgaben erinnern - nur Aufsätze hab ich eigentlich gern gemocht und der
letzte Mathe-Lehrer konnte einen das Rechnen mit Spass erklären, da blieb es
plötzlich auch bei mir hängen :)
Technisch Zeichnen war immer meine Leidenschaft, die hab ich dann auch gleich zum
Zeichnen von Gleisplänen weiterpflegen können - auch wenn die Pläne leicht
utopische Ausmaße hatten...


>Wenn ich das mit Epoche II und III machen würde, hätte ich ein Problem
>mit der Land-(oder besser Stadt-)schaft. Wenn ich Epoche II nachbauen
>will, dann bestimmt nicht die letzten 40er Jahre, also keinen
>Krieg. Also wären die Gebäude auch noch recht heil. In Epoche III,
>wenige Jahre später sah es schon anders aus.


ich würde das nicht ganz so eng sehen, je nach Stadtviertel und Gebäudetyp hat
sich von 1925 auf 1960 nicht soviel geändert und es wurden zwar in den
betreffenden 1000 Jahren viele Bomben gerade auf Eisenbahnanlagen und auch die
danebenliegenden Häuser geworfen, trotzdem wurde nicht ganz Deutschland platt
gemacht und ganze Stadtviertel haben überlebt - damit meine ich jetzt nicht
einmal unbedingt die vielen Fachwerkhäusle die uns die Zubehörhersteller
unbedingt andrehen wollen ;)
Eine Idee die mir mal untergekommen ist beim Lesen hat mir besonders gefallen -
die Grundstücksplatte. Dabei werden herausnehmbare Teile mit mehrern Häusern so
gestaltet, dass man die Trennkanten nicht so offensichtlich sieht - hinter
Gehsteigkanten, Grünstreifen, Mäuerchen.... Damit kann man dann sich einige Teile
doppelt bauen, eben einmal mit den epochentypischen Änderungen. Das hat dann auch
den Vorteil, man kann die Teile heraussen bearbeiten - nicht nur ausserhalb der
Anlage, nein auch ausserhalb des eigen Häusle im Garten oder so :) und wenn es
mal dann nicht mehr gefällt, kein Problem mit neuer Grundplatte und diesem neuen
Supermodell dasmanunbedingthabenwill ein neuer Anlauf. Das alte kann ja
vielleicht und so wo anders....


>Evenutell kann ich ja die ältere Dame, die 2
>Stockwerke unter mir wohnt fragen, ob die Darstellung glaubhaft ist.


eine sehr gute Idee, gerade wenn vielleicht noch Bilder existieren die eine
ältere Zeit dokumentieren 8-) sicher nicht für Modellbahner gemacht, aber
trotzdem als optische Gedächtnisstütze besonders wertvoll...


>Die *muss* im Einsatz sein. ;-)

sie wurde halt um die Ecke bei (Krauss-)Maffei gebaut, da kann ich vorbeiradeln
bei der Firma, auch wenn jetzt Siemens die Finger drin hat - na ja, ist auch mein
Brötchengeber, aber wegen Computer, nicht wegen Eisenbahn.


>Also gemischter Betrieb UIC/nicht-UIC? Damit könnte ich durchaus leben.


Die Güterwagen waren schon früher dran mit Computernummern und neue
Personenwagen sind glaube ich auch schon ab 1966 mit der neuen Nummer geliefert
worden. Dampfloks sollen sogar noch 1969 ohne Computernummern am Fahrzeug
gelaufen sein, da hat es gereicht die Bücher aktuell zu beschriften. Ich finde
auch die schönen alten Lokschilder wie E10 oder E94 viiiiel schöner als die
schnöden gepinselten 111 usw.


>Da zumindest meine Anlage nicht *ganz* so vorbildgetreu werden wird
>und der "Hintergrund" wohl nur aus Andeutungen von Straßenzeilen
>werden wird,


MZZ ? dank Martin hab ich jetzt als Untermieter mal einige Bilder im Web - da
sind die ersten Häuser zur Probe aufgestellt und im Hintergrund MZZ-Papierhäuser
an die Wand gepinnt. Schau mal unter:
http://www.hegra.uni-kiel.de/hegra/schill/bahn/peter/peter.htm
Dabei haben wir aber z.T. die H0-Häuser genommen und dann auf einem Farbkopierer
auf das gewünschten Maß verkleinert, denn die Stadthäuser von Pola waren größer
als die N-Pappkammeraden und da hatte es nicht gut ausgesehen.


>hatte ich schon gedacht, die Nachkriegszeit bis hin zu
>den 70ern quasi im "Verlauf" darzustellen. An der Bahnhofseinfahrt
>findet man noch ein ausgebomtes Haus, danach kommen ein paar notdüftig
>restaurierte Gebäude bis ich schließlich beim "Bank-Gebäude der 80er
>im Bau" angelangt bin.


ich bin für heile Welt auf der Anlage :) brennendes Finanzamt oder so ist
vielleicht mal ein netter Gag, aber ob man das nach einigen Jahren immer noch gut
findet? lieber versuch ich da mit typischen Stand-szenen das normale Leben
nachzubilden. Aber ich bin da noch Theoretiker - wir haben nur festgestellt, es
dauert schon ewig eine Häuserzeile fabrikfrisch zusammenzukleben - altern und so
noch nicht inklusive...


>Jede "Epoche" hätte dann seine typischen
>Fahrzeugmodelle. Nur bei dem beweglichen Material darf man es dann
>nicht so eng sehen.


in H0 kannst du ja dank Faller richtig Betrieb machen, da ist N dann doch nur
Schiebetrix :-/


>Hmm, ich dachte, ich wäre der Einzige, der sich so schwer tut, ein
>Thema und eine Epoche zu finden. ;-)


es hängt halt von den eigenen Ansprüchen ab und ich gestehe, die schönen bunten
Bilder in den Fachzeitschriften haben mich zu mehr getrieben als ich am Anfang
als Wunsch hatte. Gerade wenn man Bilder von der Anlage aus der
Fußgängerperspektive sieht, ist eine Problemzone eher zu entdecken, als live aus
der Hubschrauberperspektive mit dem Auge. Auch wird beim Bauen der Vergleich
gezogen, was hab ich beim Vorbild gesehen und was hab ich jetzt hingestellt.
Farbe macht da viel aus, Größenverhältnisse und vorallem was einem auf Anhieb
gefällt kann übermorgen schon nicht mehr befriedigen - mein Kumpel kann den Satz
"lass uns mal drüber schlafen" nicht mehr hören :) das soll dann immer heute
fertig werden und nicht nächste Woche...


>Muss ich mir im Urlaub mal ansehen. Dann käme zum Hobby
>Modelleisenbahn auch noch die Fotografie hinzu. Zumindest einen
>einfachen Foto-Knippser sollte ich mir wirklich zulegen. Ich bin viel
>unterwegs und da findet man oft Details, die man leider so schnell
>nicht im Kopf behalten kann (ein Interessanter Gatter, eine
>"unmögliche" Straßenführung, ein altes Haus mitten im Nichts etc.).


auch aus dem Grund hab ich mir einen digitalen Fotoapperat gekauft, aber nicht
nur einen Einfachst-Kasten, nein gute Makro- und Zoomleistung waren mir wichtig.
Makro kannst du selber auf dem Web beurteilen, die Zoomleistung hab ich nur
daheim auf dem PC - aber jetzt kostet mich das knipsen nix mehr und ich hab alles
gleich auf dem PC - ausschneiden und drucken ;-)


>Schlage in der Miba 7/2001 die Seiten 46/74 auf, da hast du dann etwas
>neues zum Träumen. Decke aber den Preis vorher ab. ;-)


*grumml* hab ich nicht hier in der Arbeit - war da was in II? muss mal daheim
kucken was du meinst...


>Ich probier es erst einmal in H0. Ich gehe mal blauäugig davon aus,
>dass ich in meiner nächsten Wohnung nicht weniger Platz haben

>werde. ...


da hat man halt in H0 mehr Details vor Augen und fürs Alter auch weniger
Probleme mit dem Eingleisen :)


>sooo lange wollte ich eingentlich nicht damit beschäftigt sein.


nun, wir haben etwa 150 Weichen verlegt, dazu über 220 einzeln überwachte
Gleisabschnitte und vom höchsten Punkt der Anlage zum untersten Abstellbahnhof
eine Höhendifferenz von knapp 60 cm mit vielen Querverzeigungen in verschiedenen
Höhen. Dazu war es garnicht so einfach, die Gleiswendeln auf minimale Steigung zu
trimmen, denn in N ist die Zugkraft rasch am Ende. Ausserdem will man ja noch den
letzten Zentimeter ausreizen - da noch ein Postgleis dazu, dort ein Abstellgleis,
und und und
Aber es wäre schon flotter gegangen, wenn wir nicht auch noch Arbeiten gehn
müssten. Ich such nur noch einen Sponsor der Geld ohne Gegenleistung spendet ;-
)))


>werde erst einmal mit Roco-Line planen (habe ich aus der Start-Packung
>nun mal rumliegen) und mir bei einem Händler hier im Ort einen
>Epoche-III-Zug zulegen, um die Größenverhältnisse besser abschätzen zu
>können. Ich denke mal, drei 4-achsige Umbauwagen werden nicht die Welt
>kosten. Das Zugpferd werde ich mir dann wohl erst einmal denken müssen
>(wenn der Händler nicht auf die gemeine Idee kommt, mir etwas
>passendes unter die Nase zu halten).


vielleicht eine BR64 oder doch eine 78er - eine 50er ist ja schon etwas deutlich
längeres und vielleicht willst du ja auch noch ein 2achsiges Postwagerl dazu -
Vorsicht - Händler können da sehr kreativ werden und wehe das liegt einmal vor
deinen Augen 8-]


>Wenn man das Material hat, dann schon. Ich wollte mir aber ungern
>z.B. Weichenmaterial kaufen, welches ich dann gar nicht benötige.


ich hab mir damals jeden Weichentyp von Peco einmal gekauft und vermessen bzw.
kopiert und Papierschablonen erstellt. Inzwischen kann man mit den
Planungsprogrammen auf fertige Biblioteken zurückgreifen und einfach
drauflosplanen. Ich hab auch ganz andere Probleme mit den Gleisabständen gehabt,
keine fertigen Distanzgeraden um auf größere Abstände zu kommen. Aber dann hab
ich einen Din A0-Plotter in der Arbeit nutzen können und hab mir 1:1 die
Gleispläne erstellt. Das hat beim Bauen viel geholfen, gerade wenn man eine
Bahnhofseinfahrt im Bogen hat und es nur Flexgleise gibt.


>Das habe ich schon bemerkt, als ich einen Stapel alter
>Computerzeitschriften entsorgte habe. ;-)


ach, auch du so nette kleine Bücher wie eine c't vom Heise-Verlag vielleicht?
Ich hätte nur gerne für das Geld was ich für so 'ne Zeitung bezahl die selbe
Heftstärke bei der Modellbahn - das N-Bahn magazin ist da ein dünnes Bladl für
viel Geld, aber sonst gibts nicht viel für für uns N-Bahner...


>Kann dir ja mal meinen Gleisplan zusenden, wenn er denn fertig
>ist. WinRail vorhanden oder muss ich den "umformen"?


hmmm, mal sehen ich hatte irgend so eine CD mit Demoversionen. Ansonsten mach
ich einiges mit meinem Corel Draw7, mehr ist im Moment nicht installiert.


>Gruß,
>
>Martin


Dann erst mal schönen Gruß aus müNchen

Martin Teschner

unread,
Jun 26, 2001, 5:25:58 PM6/26/01
to
Hallo Peter,

Paiska Peter <ppa...@munichre.com> writes:

> bin wieder "onleine"-)

mit dem Wap-Handy beim Gassi-gehen? ;-)

> ich kann mich nur so dunkel an die Kämpfe mit Muttern vonwegen
> Hausaufgaben erinnern

war bei mir die Großmutter zuerst mit dem 1x1 und einige Jahre später
mit English- und Französich-Vokabeln. Da sie fremdsprachen nicht
mächtig ist, musste ich immer alles aufschreiben, damit sie es
vergleichen konnte.

> - nur Aufsätze hab ich eigentlich gern gemocht

War nie meine Sache, ich bin einfach zu phantasielos.

> und der letzte Mathe-Lehrer konnte einen das Rechnen mit Spass
> erklären, da blieb es plötzlich auch bei mir hängen :)

Der Stil ist wirklich wichtig. Mathe brachte mir schon immer Spaß, da
war mir der Unterricht eigentlich egal. Bemerkt hatte ich das erst,
als ich ein Buch über die Turbo-Prolog (Programmiersprache)suchte. Ich
bin letztendlich bei einem amerikanischen Werk gelandet und habe mich
gewundert, dass ich ob der Fremdsprache viel mehr Spaß mit der Sache
hatte als mit den damals typischen knochentrockenen deutschen Schwarten.

> Technisch Zeichnen war immer meine Leidenschaft, die hab ich dann
> auch gleich zum Zeichnen von Gleisplänen weiterpflegen können - auch
> wenn die Pläne leicht utopische Ausmaße hatten...

Wenn der Platz undendlich ist, bekomme ich auch etwas einigermaßen
vernünftiges hin. Nur bei beengten Verhältnissen tue ich mich etwas
schwer. Da nutzt auch die beste Planungssoftware nix. Immerhin habe
ich schon eine Bahnhofs ausfahrt mit 10°-Weichen und 1m-Radius
hinbekommen. Leider sind dann die Bahnhofsgleise etwas arg kurz. Und 4
4-achsige Umbauwagen mit BR38 sollten es schon sein. Also doch engere
Radien, nur wirkt das dann wieder nicht so gut. Aber ich habe ja erst
einen Tag geübt.

> wurde nicht ganz Deutschland platt gemacht und ganze Stadtviertel
> haben überlebt

Dresden zur Stunde 0 wollte ich auch nicht nachbauen, aber diese
ganzen Fachwerkstädtchen kann ich irgendwie nicht mehr sehen. Nicht
dass die Häuser nicht hübsch wären, aber man sieht sie einfach zu oft
auf Anlagen.



> - damit meine ich jetzt nicht einmal unbedingt die vielen
> Fachwerkhäusle die uns die Zubehörhersteller unbedingt andrehen
> wollen ;)

Hmm, da sind wir und wohl einig. ;-)

> Eine Idee die mir mal untergekommen ist beim Lesen hat mir besonders
> gefallen - die Grundstücksplatte. Dabei werden herausnehmbare Teile
> mit mehrern Häusern so gestaltet, dass man die Trennkanten nicht so
> offensichtlich sieht - hinter Gehsteigkanten, Grünstreifen,
> Mäuerchen....

Ach, bei mir ist nur die Entscheidungsfrage die schwierigste, wenn ich
diese erst einmal beantwortet habe, dann brauche ich nichts
auswechselbares. Z.Z. "spielen" meine Gedanken halt noch und es wird
noch einige Zeit vergehen, bis das erste Gleis verlegt wird.

Ich bekam gerade einen Anruf eines alten Bekannten, der mir den
Ratschlag gab, einfach mein Schlafzimmerchen auszuräumen und das Bett
ins Wohnzimmer zu stellen. Als Junggeselle für mich kein familiäres
Problem, die Wohnung braucht nur meinen Anforderungen genügen. Das
ergäbe zwar einen kleinenren Raum, den ich aber komplett nutzen
könnte, ich bräuchte dann nur ein neues Bett. Das sollte machbar
sein. Meine Bücher kommen an die Wand, die Gläser in die Küche, der
Fenseher kann bleiben etc. Hat was für sich.


> eine sehr gute Idee, gerade wenn vielleicht noch Bilder existieren
> die eine ältere Zeit dokumentieren 8-)

"Junger Mann, da habe ich noch ein paar Aufnahmen aus meiner
Jugendzeit ...". Würde mich sicherlich mindestens eine Flasche Wein
kosten und einen Abend "über die alte Zeit plaudern", aber was macht
man nicht alles für sein Hobby. ;-)

> auch wenn jetzt Siemens die Finger drin hat - na ja, ist auch mein
> Brötchengeber, aber wegen Computer, nicht wegen Eisenbahn.

Wenn ich etwas Moderneres Bauen würde, würde ich auch einen
Edeka-Markt einbauen und dieses Foto in der Firma an die Wand hängen.

> Ich finde auch die schönen alten Lokschilder wie E10 oder E94
> viiiiel schöner als die schnöden gepinselten 111 usw.

Keine Frage.

> http://www.hegra.uni-kiel.de/hegra/schill/bahn/peter/peter.htm

Da klicke ich doch glatt mal rein ...

Meine Fresse, hast du Platz. Einige der Stadt-Häuser habe ich noch gut
in Erinnerung. Hast du irgndwo einen Streckenplan zu deinem
"Bahnhofsdiorama" ;-) ? Würde mich mal interessien.

> ich bin für heile Welt auf der Anlage :) brennendes Finanzamt oder
> so ist vielleicht mal ein netter Gag, aber ob man das nach einigen
> Jahren immer noch gut findet?

Das finde ich auch nicht so dolle, aber ein Teil im Wiederaufbau denke
ich hat auch nach Jahren seine Reize. Man darf es nur nicht
übertreiben.

> in H0 kannst du ja dank Faller richtig Betrieb machen, da ist N dann
> doch nur Schiebetrix :-/

Autos müssen bei mir nicht fahren. Da reicht ein Standbild aus. Wiking
und Brekina sollten eigentlich genug Modelle liefern, auch wenn das
Angebot in den früheren Epochen nicht so groß ist, aber da waren ja
auch noch des Öfteren Pferdefuhrwerke anzutreffen, besonders auf dem
Lande.

> es hängt halt von den eigenen Ansprüchen ab

unendlich

> und ich gestehe, die schönen bunten Bilder in den Fachzeitschriften
> haben mich zu mehr getrieben als ich am Anfang als Wunsch hatte.

das kenne ich irgendwoher. ;-)

> mein Kumpel kann den Satz "lass uns mal drüber schlafen" nicht mehr
> hören :) das soll dann immer heute fertig werden und nicht nächste
> Woche...

Ich sehe da auch bei mir die Gefahr, dass ich Sachen einfach nicht
lange genug überdenke, allerdings sollte mein Geldbeutel da für die
nötige Planungsruhe sorgen.

> *grumml* hab ich nicht hier in der Arbeit - war da was in II? muss
> mal daheim kucken was du meinst...

Immerhin war da eine 01.10 in Spur II. Über den Preis wollen wir hier
aber nicht reden.

> da hat man halt in H0 mehr Details vor Augen und fürs Alter auch
> weniger Probleme mit dem Eingleisen :)

Gut, ich nehme Spur I, da bin ich dann auch für das höhere Alter
gerüstet, wenn ich die schweren Modelle dann noch wuchten kann. ;-)

> Aber es wäre schon flotter gegangen, wenn wir nicht auch noch
> Arbeiten gehn müssten. Ich such nur noch einen Sponsor der Geld ohne
> Gegenleistung spendet ;- )))

Komisch, das Problem habe ich auch. Halbe Arbeitszeit, doppeltes
Gehalt, das wäre was. Aber z.Z. sieht es da bei uns leider etwas
anders aus.

> vielleicht eine BR64 oder doch eine 78er - eine 50er ist ja schon
> etwas deutlich längeres und vielleicht willst du ja auch noch ein
> 2achsiges Postwagerl dazu - Vorsicht - Händler können da sehr
> kreativ werden und wehe das liegt einmal vor deinen Augen 8-]

Genau meine Befürchtungen. Aber per Internet will ich mir kein
rollendes Material bestellen, dass dann lange Lieferzeiten hat. Da bin
ich der spontane Typ. Das Problem ist nur der erste Kauf, da ich mich
dann für eine Epoche festlegen würde. Ich bin mir da noch nicht so
ganz im klaren, was es werden soll, II oder III, das ist hier die
Frage. Für II fehlt mir etwas das Gespühr, III kenne ich ja noch
selbst. Es ist wirklich nicht leicht.

Vielleicht sollte ich mir mal wieder ein paar alte Filme ansehen, dort
entdeckt man auch so maches.

> ach, auch du so nette kleine Bücher wie eine c't vom Heise-Verlag
> vielleicht?

Genau diese. Seit ich wieder zur Modellbahn gefunden habe, ist das
Hobby Computer auch nicht mehr so wichtig für mich. Mein Linux läuft
hervorragend, Windows hat seine Macken, aber mehr als Gleispläne damit
erstellen will ich auch nicht, Diskussionen über das "bessere"
Betriebssystem habe ich genug geführt, also kann ich den PC wieder als
Werkzeug benutzen. Nach über 10 Jahren ist das Thema für mich
ausgereizt und irgendwo uninteressant geworden. Natürlich installiere
ich immer noch gerne mal ein Linux-System bei Bekannten, aber nur noch
bei solchen, die mir sagen, sie wollen das wirklich haben, trauen sich
aber nicht so recht an die Sache ran.
Mein Rechner hat 100MHz, ich kann damit problemlos im Netz surfen,
Mail wird nebenbei abgeholt und automatisch sortiert, meine
Lieblings-Newsgruppen auf meinen lokalen Server geschaufelt, Briefe
schreiben kann ich auch, im Hintergrund dudelt ein mp3, wenn ich
wollte, könnte ich damit noch Fernsehen. Für Spiele habe ich mir dann
noch einmal Windows installiert und zwei Spiele, aber ich komme seit
Monaten nicht mehr dazu, diese auch nur ein Mal zu starten. Die
Modellbahn ist mir da wieder lieber. Da kann man auch mal wieder
zupacken und nicht nur Grafikkarten autauschen und Treiber dafür im
Netz suchen.

> Ich hätte nur gerne für das Geld was ich für so 'ne Zeitung bezahl
> die selbe Heftstärke bei der Modellbahn - das N-Bahn magazin ist da
> ein dünnes Bladl für viel Geld, aber sonst gibts nicht viel für für
> uns N-Bahner...

Stimmt wohl. Ich hatte jahrelang viel Geld für Computerzeitschriften
ausgegeben. Einfach weil ich meinte, ich müsste auf dem Laufenden
sein. In der Anfagsphase von Linux kaufte ich mir dann auch noch jedes
Suse-Update. Aber irgendwann kam der Punkt, an dem ich mir sagte: Ist
es das alles Wert? Reicht mir nicht ein System, mit dem ich machen
kann, was ich will? Brauche ich das allerneueste Programm, welches
dann nur optisch "besser" aussieht aber letztendlich weiniger kann als
mein altes? Also bleibe ich bei der "kostenlosen" Debian und date alle
viertel Jahr mal up. Reicht völlig aus.

Die super Grafikkarte aus dem 1.Quartal 2000 ist heute Schnee von
Gestern, das Supermodell aus der gleichen Zeit ist heute noch ein
Supermodell und wird es sicherlich auch noch einige Zeit bleiben.

So, jetzt aber wieder OnTopic.

> hmmm, mal sehen ich hatte irgend so eine CD mit
> Demoversionen. Ansonsten mach ich einiges mit meinem Corel Draw7,
> mehr ist im Moment nicht installiert.

Mit der Demo geht es leider nicht. Aber ich denke, dass ich den Plan
auch irgendwie in ein normales Grafikformat wandeln kann.



> Dann erst mal schönen Gruß aus müNchen

Güße as dem H0hen Norden ;-)

Martin

Paiska Peter

unread,
Jun 27, 2001, 9:39:23 AM6/27/01
to
Martin Teschner <mar...@teschnertron.de> wrote:
>Hallo Peter,


Halöle Martin,


>mit dem Wap-Handy beim Gassi-gehen? ;-)


nööö, ich zähle mich zu der kleinen Elite derer, die *kein* Händy tragen
brauchen ;-))


>...Da sie fremdsprachen nicht


>mächtig ist, musste ich immer alles aufschreiben, damit sie es
>vergleichen konnte.


da war aber der Lerneffekt aber größer, Spickzettel die man schreibt braucht man
nicht mehr...


...


>bin letztendlich bei einem amerikanischen Werk gelandet und habe mich
>gewundert, dass ich ob der Fremdsprache viel mehr Spaß mit der Sache
>hatte als mit den damals typischen knochentrockenen deutschen Schwarten.


nun, lesen tu ich schneller in deutsch, aber viele Computerbücher sind in
Englisch viel verständlicher. Manche Übersetzer haben auch nur die kleine
Langenscheidt-Ausführung neben sich liegen ...


>Wenn der Platz undendlich ist, bekomme ich auch etwas einigermaßen
>vernünftiges hin.


wer soviel Platz hat braucht nicht planen :)


>Nur bei beengten Verhältnissen tue ich mich etwas
>schwer. Da nutzt auch die beste Planungssoftware nix. Immerhin habe
>ich schon eine Bahnhofs ausfahrt mit 10°-Weichen und 1m-Radius
>hinbekommen. Leider sind dann die Bahnhofsgleise etwas arg kurz. Und 4
>4-achsige Umbauwagen mit BR38 sollten es schon sein. Also doch engere
>Radien, nur wirkt das dann wieder nicht so gut. Aber ich habe ja erst
>einen Tag geübt.


tja, willkommen Leidensgenosse, meine Lieblings-Weichenverbindung ist inzwischen
eine Y-Weiche die in eine Bogenweiche übergeht, da kann man so schön
Gleisverbindungen in der Kurve beginnen. Da bleibt dann für die Hauptfahrrichtung
der große Radius und im Abzweig gehts dann langsam quer durchs Gleis. Mal sehen,
10° in Ascii geht so schwer
B B
----/---\-------
---/-----\------
Y Y
B sind Innenbogenweichen
Y sind Außenbogenweichen
so diese Weichen im Sortiment sind, Peco hat sie in N :)


...


>Hmm, da sind wir und wohl einig. ;-)

der Kontrasst macht es, durch das verdecken der Gleise bekomme ich Probleme mit
der Höhenstaffelung. Daher soll durchaus so eine Stadtmauer mit Tor über der
Neustadt angedeutet werden. Zwischen Stadtmauer und der tieferliegenden Neustadt
ist dann noch ein kleiner Grüngürtel mit Bäumen und Felsstückerl und Parkbank und.
...
zefix, das muß alles noch gebaut werden, das dauert aber noch etwas...


>Ach, bei mir ist nur die Entscheidungsfrage die schwierigste, wenn ich
>diese erst einmal beantwortet habe, dann brauche ich nichts
>auswechselbares.


(; dabei kann dir keiner helfen - sonst hättest du ja einen Sündenbock wenns
dann doch nicht mehr passt.


>Z.Z. "spielen" meine Gedanken halt noch und es wird
>noch einige Zeit vergehen, bis das erste Gleis verlegt wird.


wichtig - wenigstens ein Testoval mit ein zwei Weichen muß her, Probefahren zum
ermitteln der Betriebssicherheit - so zumindestens war unsere Ausrede um das neue
Material mal laufen zu lassen....


>einfach mein Schlafzimmerchen auszuräumen und das Bett
>ins Wohnzimmer zu stellen. Als Junggeselle für mich kein familiäres
>Problem, die Wohnung braucht nur meinen Anforderungen genügen.


verdächtig, ich wollte damals auch nur eine 2 Zimmerwohnung, dann sind es doch
drei geworden, bin auch Solo, muß am Beruf oder Hobby liegen - die Raumaufteilung
war ganz einfach, kleinstes Zimmer für Bett und Schrank, letztes Zimmer für die
Hobbys, bleibt ein Zimmer zum wohnen - meistens wenigstens.


>ergäbe zwar einen kleinenren Raum, den ich aber komplett nutzen
>könnte,


aber dann nicht noch mit Modulen auf den Gang rausbauen, da war doch mal ein
Beitrag von wegen an die Wand die mOdule befestigen und so weiter....


>ich bräuchte dann nur ein neues Bett. Das sollte machbar
>sein. Meine Bücher kommen an die Wand, die Gläser in die Küche, der
>Fenseher kann bleiben etc. Hat was für sich.


wieso neues Bett, unter der Anlage kannst du das da gleich zum verdrahten
hernehmen :)


>"Junger Mann, da habe ich noch ein paar Aufnahmen aus meiner
>Jugendzeit ...". Würde mich sicherlich mindestens eine Flasche Wein
>kosten und einen Abend "über die alte Zeit plaudern", aber was macht
>man nicht alles für sein Hobby. ;-)


lol - genau, wahrscheinlich kennst du danach eine Epoche so genau, dass du an
den Häusern die Klingelknöpfe mit den Namen beschriften kannst.


>Wenn ich etwas Moderneres Bauen würde, würde ich auch einen
>Edeka-Markt einbauen und dieses Foto in der Firma an die Wand hängen.


wann hat eigentlich Edeka angefangen, also ich hab schon Anfang 1980 in
Ingolstadt/Manching die als Kunden gekannt und die Computer waren schon ältere.
Coop gibs nicht mehr, Also doch Tante Emma-Laden und Bäcker und Metzger und nein
kein Obi in die Häuser einplanen.


>Meine Fresse, hast du Platz. Einige der Stadt-Häuser habe ich noch gut
>in Erinnerung. Hast du irgndwo einen Streckenplan zu deinem
>"Bahnhofsdiorama" ;-) ? Würde mich mal interessien.


*hilfe* nicht auch noch du ;-)
Martin stänkert auch schon wo mein Plan bleibt. Damals im Computer gepinselt und
nun, muss ich also doch noch mal eine Übersicht der sichtbaren und unterirdischen
Fahrwege aufzeichnen. Aber bei dem schönen Wetter....


>Das finde ich auch nicht so dolle, aber ein Teil im Wiederaufbau denke
>ich hat auch nach Jahren seine Reize. Man darf es nur nicht
>übertreiben.


wenn ich mir einige Ecken Münchens anschaue, dann sind die schlimmsten Bausünden
nicht durch die Bomben sondern durch die Architekten entstanden. Jetzt werden
einige der alten Stadthäuser wieder liebevoll renoviert - aber dazwischen stehen
die Marmor und Waschbetonklötze.


>Autos müssen bei mir nicht fahren. Da reicht ein Standbild aus. Wiking
>und Brekina sollten eigentlich genug Modelle liefern, auch wenn das
>Angebot in den früheren Epochen nicht so groß ist, aber da waren ja
>auch noch des Öfteren Pferdefuhrwerke anzutreffen, besonders auf dem
>Lande.


gegenüber H0 kann man als N-Bahner nur neidisch werden, Epoche 3 ist gaaaanz
wenig zu finden. Ritze hat ein Auto den MB-Transporter, Busch hat den Opel
Record, Wiking einige ältere VW's, aber das aktuelle Sortiment ist doch fsat nur
90er Jahre und neuer...


>das kenne ich irgendwoher. ;-)


Suchtgefahr - warum steht darunter nicht sowas wie auf den Zigarettenschachteln -
diese Abbildung kann ihrem Geldbeutel gefährlich werden - ihr Finanzminister ;-
))


>Ich sehe da auch bei mir die Gefahr, dass ich Sachen einfach nicht
>lange genug überdenke, allerdings sollte mein Geldbeutel da für die
>nötige Planungsruhe sorgen.


probieren alles selber zu machen, die meisten Nadelbäume auf dem Bild sind die
einfachsten Jourdans die wir bekommen haben, dann zuschnibbeln und mit der
Drahtbürschte auslichten. Der Baum wird dann mit sehr verdünnten Weißleim durch
eine Parfümzerstäuber aufgetragen und die Flocken werden einfach drübergerieselt.
Aussehen mit den fertigen Bäumen nicht vergleichbar - besser meine ich. Nur die
Lärchen sind fertig gewesen, die Farbe lockert so schön auf...


>Immerhin war da eine 01.10 in Spur II. Über den Preis wollen wir hier
>aber nicht reden.


ach, du meinst die Stelle im Heft wo mir die Finger zum Zählen des Kaufpreises
nicht mehr gereicht haben....
Außerdem in II wäre dann das Rangieren das schöne daran, wie würdes es denn
aussehen wenn du die 01.10 mit mit 120km/h und einem schönen Shcnellzug in der
Landschaft fahren sehen wolltes, kann mir nicht die Tartanbahn im Olymiastadion
leisten :)


>Gut, ich nehme Spur I, da bin ich dann auch für das höhere Alter
>gerüstet, wenn ich die schweren Modelle dann noch wuchten kann. ;-)


genau, ab einer gewissen Klasse sollte man die Finger nicht mehr auf den Gleisne
haben wenn der Zug kommt
_...| = 5 Bier fürs Sägewerk...


>Komisch, das Problem habe ich auch. Halbe Arbeitszeit, doppeltes
>Gehalt, das wäre was. Aber z.Z. sieht es da bei uns leider etwas
>anders aus.


nun, ich kann nicht entlassen werden - Sklaven werden verkauft und ich bin es
jetzt schon das dritte Jahr an den selben Kunden von SBS - daher auch meine eMail-
Kennung "munichre"


>Genau meine Befürchtungen. Aber per Internet will ich mir kein
>rollendes Material bestellen, dass dann lange Lieferzeiten hat. Da bin
>ich der spontane Typ.


genau wie ich - wenn ich den Neuheitenprospekt das erstemal in die Finger
bekomme, kann ich dir spontan sagen was ich haben will ;-))
Inzwischen ist die Qualität in N recht gut kalkulierbar. Alles was aus neuen
Formen kommt, kann man fast bedenkenlos einsetzen. Die Lieferzeit ist ein anderes
Thema...


>was es werden soll, II oder III, das ist hier die
>Frage. Für II fehlt mir etwas das Gespühr, III kenne ich ja noch
>selbst. Es ist wirklich nicht leicht.


ich würde dir wirklich Ep.3 ans Herz legen, die Farben sind doch bei den
Dampfern gleich geblieben, aber die Bauarten sind in den 60ern noch vielfältig
und die Neubauloks der DB sind kleine Schmuckstücke, so eine 65 oder 23....


...schnipp...


>Mein Rechner hat 100MHz, ich kann damit problemlos im Netz surfen,

...


an er Modellbahn muss jetzt der 60MHz Pention weichen, unter DOS hat er ein
Programm fürs Selectrix noch problemlos am laufen. Aber die neuesten Funktionen
sind nur noch unter der Windowsversion möglich und außerdem brauchen wir auch
noch einen dritten Nummernkreis in Selectrix für bestimmte Stelltischfunktionen
und dann ist mit dem Haflinger das ganze doch zu langsam und es werden etwas mehr
MHz benötigt - damit es wenigstens nahe an Realtime ist.


...schnipp...
eigentlich kann ichnur zustimmen, Computer das bekannte Unwesen - aber davon leb
ich halt mal - dass ich mehr weis als der Kunde und die Computer Bild (zumindest
in meiner Fachrichtung NT+Server)


>Mit der Demo geht es leider nicht. Aber ich denke, dass ich den Plan
>auch irgendwie in ein normales Grafikformat wandeln kann.


na dann werde ich mal abarten und staunen ;-)


>Güße as dem H0hen Norden ;-)
>
>Martin


wenn ich nicht langsam aufpasse mit den vielen Martins läuft noch mal was schief
*-)


Gruß aus dem sonnigen München, strahlend blau kein Wölkchen - so bleibts hoffe
ich, denn ich bin mit dem Radl da...


Peter


PS wenn keiner mehr mitmischt gern weiter auch mit eMail...

A. Lange

unread,
Jun 27, 2001, 2:08:20 PM6/27/01
to
Paiska Peter schrieb:

>
> nööö, ich zähle mich zu der kleinen Elite derer, die *kein* Händy tragen
> brauchen ;-))

Ach, du auch nicht?

Gruß
Andreas

Paiska Peter

unread,
Jun 28, 2001, 2:14:15 AM6/28/01
to
"A. Lange" <andrea...@gmx.de> wrote:


Hallo Andreas,


>>*kein* Händy tragen brauchen ;-))
>Ach, du auch nicht?


jau, es wäre schon mal schön wegzutelefoniern nach dem Motto
"du ich steh im Stau" aber erreichbar sein? soooo wichtig bin
ich nicht und wenns jemand ganz pressant hat den _ich_ für
wichtig genug finde, der hat meine Privatnummer, meine
Firmennummer und wo ich meine Modellbahn habe ;-))
Da ist die Trefferquote dann gross genug und ausserdem finde
ich telefonieren mitten unter Leuten unpraktisch - die geht
das nix an *Punkt*


>Gruß
>Andreas


also viel Spass noch ohne lange Leitung..


Peter

A. Lange

unread,
Jun 28, 2001, 2:43:48 AM6/28/01
to
Paiska Peter schrieb:

> [...] soooo wichtig bin ich nicht

Wer ist das schon? ;-) Gut Ärzte, Feuerwehr und Polizei, aber
10-jährige, Hausfrauen, Studenten,...?

> und ausserdem finde
> ich telefonieren mitten unter Leuten unpraktisch - die geht
> das nix an *Punkt*

Und außerdem unterwirft man sich nicht einer neuen Marotte, ständig die
neueste Technik besitzen zu müssen;
erspart sich den Schock, das neue Gerät mit silberner Oberschale stolz
gezückt und von den umstehenden Passsanten als "Türkenhandy" bezeichnet
zu bekommen; man wird nicht von Erstklässlern verspottet, weil deren
"Funke" technisch der letzte Schrei ist und das eigene mit 4 Monaten
schon uralt, usw.

Da stecke ich doch mein Geld lieber in die Modellbahn!
(Oder gebe es für Schnaps und Nutten aus...)

Gruß
Ándreas

Martin Schoenbeck

unread,
Jun 28, 2001, 3:48:34 AM6/28/01
to

Paiska Peter schrieb:


>
> >>*kein* Händy tragen brauchen ;-))

> soooo wichtig bin ich nicht

Der inzwischen verstorbene Johannes Gross hat immer gesagt: Die wirklich
wichtigen Leute haben kein Handy, die haben einen, der ein Handy hat.

Gruß Martin

Bernhard Sommer

unread,
Jun 28, 2001, 3:57:54 AM6/28/01
to
Paiska Peter <ppa...@munichre.com> wrote:
>nööö, ich zähle mich zu der kleinen Elite derer, die *kein* Händy tragen
>brauchen ;-))


Das ist eine wirklich originelle Schreibweise, und eigentlich die korrekte. Denn
es ist ja kein englisches Wort (es gibt es nur in Deutschland), sondern ein
schwäbisches (Hän die koi Kabel?).


Viele Grüße
Bernhard

Oliver Zoffi

unread,
Jun 28, 2001, 4:54:15 AM6/28/01
to

"Martin Schoenbeck" <Mar...@Schoenbeck.de> schrieb im Newsbeitrag news:3B3AE152...@Schoenbeck.de...

> Der inzwischen verstorbene Johannes Gross hat immer gesagt: Die wirklich
> wichtigen Leute haben kein Handy, die haben einen, der ein Handy hat.

Haben die den dann eingesteckt, oder geht der respektvoll 2 Schritter hinterher ;-) ?

lg
Oliver


Andreas Pothe

unread,
Jun 28, 2001, 5:58:27 AM6/28/01
to
Paiska Peter schrieb in <3b39...@netnews.web.de>:

>nööö, ich zähle mich zu der kleinen Elite derer, die *kein* Händy tragen
>brauchen ;-))

Da fällt mir ein:
Was ist der Unterschied zwischen einem Handy und einem o.b.-Tampon?

Antwort (ROT13): Qnf Unaql vfg fpuaheybf.

Gruß
Andreas

--
http://www.pothe.de * http://www.modellbahnverwaltung.de

PGP-Key: 0x999A2A00

Michael Strmsek

unread,
Jun 28, 2001, 9:38:06 AM6/28/01
to

>
> Das ist eine wirklich originelle Schreibweise, und eigentlich die
korrekte. Denn
> es ist ja kein englisches Wort (es gibt es nur in Deutschland), sondern
ein
> schwäbisches (Hän die koi Kabel?).
>
Grosser Irrtum - auch wir Ösis pflegen diese Grausliche Wort zu verwenden
( Vielleucht auch die Schwyzer - wer weiss?!)

Mit besten Absichten

Michael


Matthias Kordell

unread,
Jun 28, 2001, 10:43:34 AM6/28/01
to
Andreas Pothe tut geschreibselt haben:

> Paiska Peter schrieb in <3b39...@netnews.web.de>:
>
> >nööö, ich zähle mich zu der kleinen Elite derer, die *kein* Händy tragen
> >brauchen ;-))
>
> Da fällt mir ein:
> Was ist der Unterschied zwischen einem Handy und einem o.b.-Tampon?

Handys gibts auch mit Vibration ;-)

Matthias

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