Weiß jemand, ob es einem Modellbahnhersteller gibt, der noch modular
aufbaubare Gleisbildstellwerke in Drucktastentechnik mit
Fahrstraßenschaltung anbietet?
Das Aussehen und die Funktion sollte den DrS 2-Stellwerken der
Bundesbahn möglichst nahekommen.
Stefan Dützer
Stefan....@t-online.de
Von Erbert (ehemals MiniTec) gibt es in verkleinerter Form die Elemente sowohl
fuer DrS2 als auch fuer SpDrS60. Allerdings handelt es sich dabei nur um die
Deckplatten, sowie zugehoerige darunterliegende Platinen. Von da ab liegt die
Arbeit im wesentlichen bei Dir, sprich Verkabelung, Logik aufbauen
(Mikroprozessor oder Relais)...
Adresse muesste ich raussuchen.
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: koetting @ rbg.informatik.tu-darmstadt.de
holger_k @ wmp.lahn.de
Netmail: Holger Koetting @ 2:2464/6.42
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Bitte. Was ksotet der Kram ungefaehr? Ich bastele gerade an einem
einfachen Controller fuer M., der allerdings aufgrund der
Sonderwuensche von Mario Binder umd ein Switchboard erweitert wird
(also nichts mehr mit "einfach"). Da stellt sich die Frage nach den
Bedienelementen. Wenn so etwas erschwinglich ist, wuerde ich mich
daran orientieren.
Dr. Michael Koenig
>Gruss,
>
>Holger K. aus D.
>
>--
>Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
>
>E-Mail: koetting @ rbg.informatik.tu-darmstadt.de
> holger_k @ wmp.lahn.de
>Netmail: Holger Koetting @ 2:2464/6.42
>Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
--------------------------------------------
RA Dr. M. Michael Koenig
Anwaltskanzlei Dr. Koenig & Coll.
Antoniter-Weg 11 Adelonstrasze 58
D-65843 Sulzbach/Ts. D-65929 Frankfurt a.M.
+49/6196/750120 FON +49/69/301024
+49/6196/750324 FAX +49/69/315271
e-mail ra.dr....@poboxes.com
http://www.netforward.com/poboxes/?ra.dr.koenig/
http://home.pages.de/~maerklin/
Wenn es nicht zu viel Mühe macht...:-)
Ich hatte eigentlich auch auf fertige Schaltungen gehofft, aber was
soll´s. Muß ich halt mal wieder den Elektroniker hervorkramen.
Danke!
Stefan Dützer
Stefan....@t-online.de
>Holger Koetting wrote:
>>
>> Von Erbert (ehemals MiniTec) gibt es in verkleinerter Form die Elemente sowohl
>> fuer DrS2 als auch fuer SpDrS60. Allerdings handelt es sich dabei nur um die
>> Deckplatten, sowie zugehoerige darunterliegende Platinen. Von da ab liegt die
>> Arbeit im wesentlichen bei Dir, sprich Verkabelung, Logik aufbauen
>> (Mikroprozessor oder Relais)...
Kennst Du das Stellpult von NMW (Reinhold Bachmann)?
Das ist eine verkleinerte Nachbildung eines Dr-Stellwerkes.
Der hat auch einige Relais-Schaltungen (naja..)dazu.
Das gute an dem Stellwerk ist, dass wirklich alles an Lampen und
Tastern bestueckt werden kann.
Der hat auch die besten Tageslichtsignale der DB in H0.
Es hat allerdings alles einen Preis..
Adresse:
Reinhold Bachmann
Sonnenplatz2
95028 Hof (Saale)
Tel. 09281/18326
+++++++++++++++++++
Armin Muehl
> Bitte. Was ksotet der Kram ungefaehr?
Das System besteht im Prinzip aus drei Teilen:
1. Einem Rahmen fuer vier Elemente.
In diesen Rahmen werden von oben
2. die Deckplatten
und von unten
3. die Platinen eingeklemmt.
Deckplatten und Platinen kosten ungefaehr 1 - 2 DM je Stueck und je nach
Ausfertigung. Die Platinen muessen dann mit entsprechenden Drucktastern und
Leuchtdioden bestueckt werden. Diese kannst Du entweder auch von Erbert bekommen
oder irgendwo anders guenstiger bekommen (das Dumme ist nur: "irgendwo anders"
habe ich noch keine LEDs 2,5*7 mm gesehen, nur 2,5*5). Die Deckplatten sind auch
nicht viel teuerer.
Prinzipiell also eine recht guenstige Angelegenheit. Nur macht das viele
Kleinvieh halt auch Mist. Ich habe mir ein Stellwerk fuer etwa 500 DM
zusammengebaut. Zuzueglich der Kabel, Steckverbinder, Europlatinen, Relais...
ich moechte hier gerne mal die Meinung der Profis einholen (ich als
Gelegenheitsspielbahner habe davon keine Ahnung).
Also: Ans sich wollte ich fuer meinen Nachwuchs d.h. erst mal fuer den
aeltesten nur schnell mal einen einfachen Controller (fuer Maerklin
Digital) zusammenschustern. Wie das bei meinen Projekten so ist wurde
dann doch eine etwas aufwendigere Sache daraus (weshalb es auch noch
nicht fertig ist). Bei der entsprechenden Korrespondenz mit Mario
Binder (hallo Mario) wurde von ihm der Wunsch geaeuszert, meine ihm
nicht genehme Idee der Weichenansteueung (8 Taster fuer 8
Weichebgruppen á 4 Weichen, 8 Taster fuer die 4 Weichen der
selektierten Gruppe) durch eine Stellput-Elektronik, funktional wie
bei dem nicht mehr lieferbaren M.-Switchboard zu ersetzen.
Abgesehen von den konkreten Realisierung stellt sich mir als voelligem
Ignoranten dazu die Frage, wie man dies von der Bedienung her am
sinnvollsten/akzeptabelsten und am biiligsten her realisiert (DM 500,-
fuer ein Stellpult sind voellig indiskutabel). Beim gegenwaertiges
Konzept sieht wie folgt aus:
Der Gleisplan wird auf ein Karton o.ae. gemalt. An jedem
"Weichenausgang" - oder wie der Eisenbahner das nennt - wird ein Loch
"gebohrt", in das ein selbst gebauter Beruehrungssensor mit
integrierter LED gesteckt wird. Die LED ist gruen. Je nach Stellung
des elektronisch dahintersteckenden FlipFlops ist entweder der eine
"Ausgang" der Weiche oder der andere geschaltet und wird durch
Leuchten der gruenen LED signalisiert. Luxus waere, anstelle der
gruenen LED eine Duo-LED - gruen und rot - einzusetzen. Dann wuerde
der geschaltete Fahrtweg gruen und der andere rot signalisiert werden.
Elektronisch kein weiteres Problem, kostet halt nur etwas mehr.
Natuerlich ist das alles etwas wenig professionell und optisch
"selbstgestrickt", dafuer aber unschlagbar preiswert und sogar billig
(wenn man etwas basteln kann). Darueber will ich auch nicht
diskutieren. Mich interessiert vielmehr, ob diese (welche) Art der
Signalisierung akzeptabel erscheint. Nicht vergessen: Es geht um einen
zwar durchaus leistungsfaehigen aber nichtsdestoweniger als"einfach"
konzpierten Controller fuer 4 Regler und 8 bis prinzipiell 324
Weichen, bei dem also z.B. der Aufwand fuer DM 20,- fuer eine weisze
LED voellig auszer Verhaeltnis steht (ohne dieses "Switboard" duerfte
der Controller vielleicht DM 40,- oder so kosten).
Dr. Michael Koenig
Als Profi würde ich mich nicht bezeichen, aber was soll´s - ich habe mit
dem Thema ja angefangen :-)
> Der Gleisplan wird auf ein Karton o.ae. gemalt. An jedem
> "Weichenausgang" - oder wie der Eisenbahner das nennt - wird ein Loch
> "gebohrt", in das ein selbst gebauter Beruehrungssensor mit
> integrierter LED gesteckt wird. Die LED ist gruen. Je nach Stellung
> des elektronisch dahintersteckenden FlipFlops ist entweder der eine
> "Ausgang" der Weiche oder der andere geschaltet und wird durch
> Leuchten der gruenen LED signalisiert. Luxus waere, anstelle der
> gruenen LED eine Duo-LED - gruen und rot - einzusetzen. Dann wuerde
> der geschaltete Fahrtweg gruen und der andere rot signalisiert werden.
> Elektronisch kein weiteres Problem, kostet halt nur etwas mehr.
Bernd Schmid hat mal in einem älteren Märklin-Buch (Märklin-Bahn mit
Pfiff, S. 44 ff.) vorgeschlagen, statt des Kartons eine Plexiglasplatte
zu verwenden und besagte Schalter und Lämpchen in Bohrungen
einzusetzten. Die fertig gebohrte Platte wird vor dem Einbau auf der
Rückseite grau gespritzt. Die Spurpläne sind dabei mit einem Klebeband
abgeklebt. Nach Abtrocknen der Farbschicht zieht man die Klebestreifen
ab und lackiert mit weißer Farbe drüber. Damit bleiben die Fahrwege frei
für eine mögliche Gleisbesetztmeldung durch Lämpchen. Mutet in unserem
Zeitalter etwas archaisch an, ist aber sicher nicht viel teurer und
darüber hinaus haltbarer und stabiler. Für die Verdrahtung empfehle ich
das Band 88 aus der Eisenbahn-Lehrbücherei "Das DrS2-Stellwerk"; habe
ich noch von meinem Großvater von der Bahnmeisterei Wissen 1968 :)
Sollte aber in jedem guten Eisenbahnantiquariat noch zu bekommen sein.
Statt der Relais kann man ja entsprechende Transistorschaltungen löten.
> Natuerlich ist das alles etwas wenig professionell und optisch
> "selbstgestrickt", dafuer aber unschlagbar preiswert und sogar billig
> (wenn man etwas basteln kann).
Letzteres entscheidet!
> Mich interessiert vielmehr, ob diese (welche) Art der
> Signalisierung akzeptabel erscheint. Nicht vergessen: Es geht um einen
> zwar durchaus leistungsfaehigen aber nichtsdestoweniger als"einfach"
> konzpierten Controller
Ist doch sehr "funktionell", für eine einfache Weichensteuerung ist das
doch ausreichend. Mir persönlich wäre das Aussehen der Dr-Modultechnik
mit der eingebauten Fahrstraßenbedienung und -logik lieber. Das liegt
aber daran, daß ich gerade eine Studienarbeit über die Umstellung einer
Werksbahn mit 400 km Streckennetz von dezentraler Relaistechnik auf
zentralisierte Siemens-Software schreibe, und mich bei der Besichtigung
in die alte Klappertechnik verguckt habe.
Stefan Dützer
Stefan....@t-online.de
>Also: Ans sich wollte ich fuer meinen Nachwuchs d.h. erst mal fuer den
>aeltesten nur schnell mal einen einfachen Controller (fuer Maerklin
>Digital) zusammenschustern. Wie das bei meinen Projekten so ist wurde
>dann doch eine etwas aufwendigere Sache daraus (weshalb es auch noch
>nicht fertig ist). Bei der entsprechenden Korrespondenz mit Mario
>Binder (hallo Mario)
Hallo !
>wurde von ihm der Wunsch geaeuszert, meine ihm nicht genehme
>Idee der Weichenansteueung (8 Taster fuer 8 Weichebgruppen a
>4 Weichen, 8 Taster fuer die 4 Weichen der
>selektierten Gruppe) durch eine Stellput-Elektronik, funktional wie
>bei dem nicht mehr lieferbaren M.-Switchboard zu ersetzen.
was heiszt nicht genehm. Mir ist es etwas zu aufwendig 2 Tasten fuer
einen Stellvorgang zu betaetigen.
>Abgesehen von den konkreten Realisierung stellt sich mir als voelligem
>Ignoranten dazu die Frage, wie man dies von der Bedienung her am
>sinnvollsten/akzeptabelsten und am biiligsten her realisiert (DM 500,-
>fuer ein Stellpult sind voellig indiskutabel).
Genau.
>Beim gegenwaertiges Konzept sieht wie folgt aus:
>Der Gleisplan wird auf ein Karton o.ae. gemalt. An jedem
>"Weichenausgang" - oder wie der Eisenbahner das nennt - wird ein Loch
>"gebohrt", in das ein selbst gebauter Beruehrungssensor mit
>integrierter LED gesteckt wird. Die LED ist gruen. Je nach Stellung
>des elektronisch dahintersteckenden FlipFlops ist entweder der eine
>"Ausgang" der Weiche oder der andere geschaltet und wird durch
>Leuchten der gruenen LED signalisiert. Luxus waere, anstelle der
>gruenen LED eine Duo-LED - gruen und rot - einzusetzen. Dann wuerde
>der geschaltete Fahrtweg gruen und der andere rot signalisiert werden.
>Elektronisch kein weiteres Problem, kostet halt nur etwas mehr.
>Natuerlich ist das alles etwas wenig professionell und optisch
>"selbstgestrickt", dafuer aber unschlagbar preiswert und sogar billig
>(wenn man etwas basteln kann). Darueber will ich auch nicht
>diskutieren. Mich interessiert vielmehr, ob diese (welche) Art der
>Signalisierung akzeptabel erscheint.
Da die Taster bzw. LED ja eine Schnittstelle sind ( Anschlusz an die
Elektronik ) kann den Rest ja jeder Basteln oder Herstellen wie er
will. Dies ist meiner Meinung nach super. Die Elektronik haengt ja
nicht unbedingt von der Art der tasten bzw des Stellpultes ab.
>Nicht vergessen: Es geht um einen zwar durchaus leistungsfaehigen
>aber nichtsdestoweniger als"einfach"konzpierten Controller fuer 4 Regler
>und 8 bis prinzipiell 324 Weichen, bei dem also z.B. der Aufwand fuer
>DM 20,- fuer eine weisze LED voellig auszer Verhaeltnis steht
>(ohne dieses "Switboard" duerfte der Controller vielleicht DM 40,- oder so kosten).
Wenn dieser Controller eine Dokumentierte Schnittstelle hat waere es
ja jedem halbwegs bewandten Elektroniker ein leichtes, SEIN
Switchboard oder eine PC Steuerung anzuschlieszen und so aus einem "
einfachen " Controller etwas mehr zu machen. Aber vielleicht sind
meine Ideen etwas abstrakt. Aber vielleicht kommt auf diese Art eine
Diskussion zustande.
Michael, ich habe inzwischen Deine letzten Mails verstanden! :-)
Erklaerung folgt per PM.
mfg
Mario Binder
E-Mail: m.bi...@netway.at
URL: http://surf.to/m.binder
> Taster fuer die 4 Weichen der selektierten Gruppe) durch eine
> Stellput-Elektronik, funktional wie bei dem nicht mehr lieferbaren
> M.-Switchboard zu ersetzen. Abgesehen von den konkreten
Das sagt mir als N-Bahner nicht so viel. Ich hoffe, ich rede da jetzt
nicht ganz am Thema vorbei, aber bei mir sieht es folgendermaßen aus:
> Der Gleisplan wird auf ein Karton o.ae. gemalt. An jedem
Ich hatte ursprünglich 4 mm Tischlerplatte. Als ich mich einmal darauf
abgestützt habe, war das der Anlaß, auf 2 mm Alu umzusteigen. Das
reicht auch bei meinen 1200x500 mm.
> "Weichenausgang" - oder wie der Eisenbahner das nennt - wird ein
> Loch "gebohrt", in das ein selbst gebauter Beruehrungssensor mit
> integrierter LED gesteckt wird. Die LED ist gruen. Je nach Stellung
Berührungssensor = Taster? Ich habe auf dem Schnittpunkt der Gleise
einen Taster 2x um installiert, auf jedem Gleis eine LED, von denen
eine natürlich dauernd leuchtet. Links - rechts wähle ich der
Einfachheit halber mit zwei "Gruppentastern", einen für Ruhelage und
einen für Auslenkung. Die beiden LEDs in der Ausfahrt hängen an den
Zuleitungen der Weichen, damit habe ich eine echte Rückmeldung.
Gleiswechsel schalte ich allerdings paarweise, da könnte es passieren,
daß eine der Weichen von Hand verschaltet wird. In dem Fall leuchten
dann eben beide Fahrwege auf und signalisieren so einen Störfall.
> des elektronisch dahintersteckenden FlipFlops ist entweder der eine
Man könnte man mit etwas mehr Lust auf viel Elektronik natürlich auch
die Weiche mit wirklich nur einem Taster und evtl. Gruppentaster
schalten, die Mühe habe ich mir aber nicht gemacht.
> Leuchten der gruenen LED signalisiert. Luxus waere, anstelle der
> gruenen LED eine Duo-LED - gruen und rot - einzusetzen. Dann wuerde
> der geschaltete Fahrtweg gruen und der andere rot signalisiert
Ich nehme rot-gelbe Duo-LEDs. Im manuellen Betrieb wird damit jede
Weiche mit ihrer Lage gelb angezeigt, bei CAMOR (computer aided model
railroading ;-) nur die Weichen, die in einer Fahrstraße liegen.
Außerdem werden auf Geraden die gleichen LEDs als Besetztanzeige
installiert. In allen Fällen bekommt ein besetztes Gleis seine
Rotausleuchtung. Allerdings erspare ich mir die Abschaltung der gelben
LED, so daß teilweise eher ein orange rauskommt, das aber von gelb
noch deutlich zu unterscheiden ist.
> werden. Elektronisch kein weiteres Problem, kostet halt nur etwas
> mehr. Natuerlich ist das alles etwas wenig professionell und
Elektronisch kein Problem, wenn man die gelben und roten Anschlüsse
über Kreuz verschaltet. Preislich: Duo-LED 3 mm 49 Pf, einfarbig 19.
> optisch "selbstgestrickt", dafuer aber unschlagbar preiswert und
> sogar billig (wenn man etwas basteln kann). Darueber will ich auch
> nicht diskutieren. Mich interessiert vielmehr, ob diese (welche)
> Art der Signalisierung akzeptabel erscheint. Nicht vergessen: Es
Wenn ich das richtig verstehe, melden die LEDs nur zurück, welcher
Schaltvorgang zuletzt ausgeübt wurde, ja? Eine richtige Rückmeldung
ist eigentlich schon besser.
> Verhaeltnis steht (ohne dieses "Switboard" duerfte der Controller
> vielleicht DM 40,- oder so kosten).
Nun, bei mir hat allein das Blech 50 DM gekostet, und das war von
einem Recyclingunternehmen für Baumaterial. Liegt sonst etwa bei
Faktor 3.
Wie groß soll die Anlage eigentlich werden? Ich arbeite mit 20 mm
Parallelgleisabstand und habe für jede Funktion (Weiche, Signal,
Besetztmelder usw.) ebenfalls 20 mm eingeplant, also ein 20x20 mm
Raster.
Sven
Sorry, aber das interessiert mich nicht. Jeder kann Material nehmen
wie er lustig ist.
>Für die Verdrahtung empfehle ich....
Die Art der Verdrahtung ist durch die Elektronik ebenefalls
festgelegt. es gibt auch keine Rückmeldungen oder so, weil das für
diesen Zweck viel zu aufwendig wäre.
Mir geht es hier nur um eines, nämlich:
>> Mich interessiert vielmehr, ob diese (welche) Art der
>> Signalisierung akzeptabel erscheint. Nicht vergessen: Es geht um einen
>> zwar durchaus leistungsfaehigen aber nichtsdestoweniger als"einfach"
>> konzpierten Controller
Also: Ist es o.k., wenn jeder Weichenzweig bei Schalten nur mit grün
und somit der nicht geschaltete Abzweig überhaupt nicht signalisiert
wird oder sollte der nicht geschaltete Abzeig dann mit Rot
signalisiert werden oder sind andere Farben "korrekt"?
>Ist doch sehr "funktionell", für eine einfache Weichensteuerung ist das
>doch ausreichend. Mir persönlich wäre das Aussehen der Dr-Modultechnik
>mit der eingebauten Fahrstraßenbedienung und -logik lieber.
"Lieber" wäre mir das auch - zumal ich dann keine Arbeit hätte. Aber
für einen Gelegenheits-Spielbahner wie mich oder gar meine Kinder wäre
dies viel zu viel rausgeworfenes Geld.
Michael
--------------------------------------------
RA Dr. M. Michael Koenig
Stellpult? Das ist ja größer als manche Anlage. Ich dachte an etwas
sehr kleines. Minimalgröße. Und nur für den manuellen Betrieb.
>> "Weichenausgang" - oder wie der Eisenbahner das nennt - wird ein
>> Loch "gebohrt", in das ein selbst gebauter Beruehrungssensor mit
>> integrierter LED gesteckt wird. Die LED ist gruen. Je nach Stellung
>Berührungssensor = Taster?
Richtig, Weil Taster mit integrierter Beleuchtung Unsummen kosten. Und
Taster plus LED zu montieren und zu verkabeln zumindest mir viel zu
aufwendig ist.
>Ich habe auf dem Schnittpunkt der Gleise
Also an der Stelle der Weiche?
>einen Taster 2x um installiert, auf jedem Gleis eine LED, von denen
>eine natürlich dauernd leuchtet. Links - rechts wähle ich der
>Einfachheit halber mit zwei "Gruppentastern", einen für Ruhelage und
>einen für Auslenkung. Die beiden LEDs in der Ausfahrt hängen an den
>Zuleitungen der Weichen, damit habe ich eine echte Rückmeldung.
>Gleiswechsel schalte ich allerdings paarweise, da könnte es passieren,
>daß eine der Weichen von Hand verschaltet wird. In dem Fall leuchten
>dann eben beide Fahrwege auf und signalisieren so einen Störfall.
Hm. Habe ich nicht ganz verstanden. Nur so viel, daß die Anzeige der
Fahrtwege zweifarbig erfolgt. Die gewählte/geschaltete Farhrtstrecke
wir gelb, die andere rot signalisiert?
>> des elektronisch dahintersteckenden FlipFlops ist entweder der eine
>Man könnte man mit etwas mehr Lust auf viel Elektronik natürlich auch
>die Weiche mit wirklich nur einem Taster und evtl. Gruppentaster
>schalten, die Mühe habe ich mir aber nicht gemacht.
Das ist nur eine Frage der Elektronik. Mit einer entsprechenden
Platine kostet die Elektronik je Weiche etwa DM -,40.
>> Leuchten der gruenen LED signalisiert. Luxus waere, anstelle der
>> gruenen LED eine Duo-LED - gruen und rot - einzusetzen. Dann wuerde
>> der geschaltete Fahrtweg gruen und der andere rot signalisiert
>Ich nehme rot-gelbe Duo-LEDs. Im manuellen Betrieb wird damit jede
>Weiche mit ihrer Lage gelb angezeigt, bei CAMOR (computer aided model
>railroading ;-) nur die Weichen, die in einer Fahrstraße liegen.
Und was wird mit rot angezeigt?
>Außerdem werden auf Geraden die gleichen LEDs als Besetztanzeige
>installiert. In allen Fällen bekommt ein besetztes Gleis seine
>Rotausleuchtung. Allerdings erspare ich mir die Abschaltung der gelben
>LED, so daß teilweise eher ein orange rauskommt, das aber von gelb
>noch deutlich zu unterscheiden ist.
Auch das habe ich nicht verstanden. Besetztanzeigen sind für mich aber
ohne Interesse; mir geht es hier nur um Weichensteuerung.
>Wenn ich das richtig verstehe, melden die LEDs nur zurück, welcher
>Schaltvorgang zuletzt ausgeübt wurde, ja? Eine richtige Rückmeldung
>ist eigentlich schon besser.
Sicherlich. Aber das ist nicht Sinn der Sache. Noch einmal: Es sollte
ein einfacher aber leistungsfähiger Controller mit Weichensteuererung
sein. Marios Kritik, daß es besser wäre, die Weichen auf einem
Gleisplan mit dort plazierten Tastern zu betäigen, ist bei mir nach
anänglichem Sträuben auf fruchtbaren Boden gefallen. Eine Rückmeldung
wäre so odre so nicht vorgesehen worden, da dies zu einem dem
Digitalsystem gerade entgegentstenden Drahtverhau führt. Bei
zuverlässig schaltenden Weichen sehe ich eine Rückmeldung auch nicht
als unbedingt erforderlich an; und man hört es ja, ob beim Betätigen
der Taste die Weiche schaltet.
>
>Wie groß soll die Anlage eigentlich werden? Ich arbeite mit 20 mm
>Parallelgleisabstand und habe für jede Funktion (Weiche, Signal,
>Besetztmelder usw.) ebenfalls 20 mm eingeplant, also ein 20x20 mm
>Raster.
Es geht um keine konkrete Anlage. Ich habe eine kleine Wandlage, die
ich aber über LOK bediene. Die Eisenbahnen meiner Kinder sind a) noch
klein und b) wahrscheinlich noch wachsend, aber für dieses System
nicht zu groß. Aber wahrscheinlich wird der Controller (so er mal
fertig wird) allgemein auf reges Interesse stoßen, kostet er doch nur
einen Bruchteil des M.-Digitalsystems und ist prinzipiell
erweiterungsfähig.
Dr. Michael König
Guten Morgen. Schöner Sonntag bei Euch?
>>wurde von ihm der Wunsch geaeuszert, meine ihm nicht genehme
>>Idee der Weichenansteueung (8 Taster fuer 8 Weichebgruppen a
>>4 Weichen, 8 Taster fuer die 4 Weichen der
>>selektierten Gruppe) durch eine Stellput-Elektronik, funktional wie
>>bei dem nicht mehr lieferbaren M.-Switchboard zu ersetzen.
>was heiszt nicht genehm. Mir ist es etwas zu aufwendig 2 Tasten fuer
>einen Stellvorgang zu betaetigen.
Na also. nicht genehm. Gründe sind egal.
>
>Da die Taster bzw. LED ja eine Schnittstelle sind ( Anschlusz an die
>Elektronik ) kann den Rest ja jeder Basteln oder Herstellen wie er
>will. Dies ist meiner Meinung nach super. Die Elektronik haengt ja
>nicht unbedingt von der Art der tasten bzw des Stellpultes ab.
Naja, ganz so frei ist der Anwender auch nicht. Es ist zwar seine
Sache, ob er Sensoren mit LEDs oder Taster und gesonderte LEDs
einsetzt - aber an der grundsaetzlichen Konzeption - prinzipiell ein
Flip-Flop je Weiche, 2 Taster je Weiche - ist er schon gebunden.
>Wenn dieser Controller eine Dokumentierte Schnittstelle hat waere es
>ja jedem halbwegs bewandten Elektroniker ein leichtes, SEIN
>Switchboard oder eine PC Steuerung anzuschlieszen und so aus einem "
>einfachen " Controller etwas mehr zu machen. Aber vielleicht sind
>meine Ideen etwas abstrakt. Aber vielleicht kommt auf diese Art eine
>Diskussion zustande.
Das ist der Fall. Der Controller hat definierte Ein- und Ausgaenge, an
die Regler und eine Weichenschaltung und prinzipiell auch ein PC
angeschlossen werden koennen. Allerdings richten sich diese Ein- und
Ausgaenge nach den Kriterien, die wir fuer die Regler und
Weichensteuerung aufgestellt haben. Allerdings musz man z.B. kein
Switchboard basteln sondenr kann auch z.B. die alten
M.-Weichenschalter nehmen oder auf IC-Graeber verzichten und diese
Bedienungsteile uC-gesteuert bauen.
Dr. Michael Koenig
> Also: Ist es o.k., wenn jeder Weichenzweig bei Schalten nur mit
> grün und somit der nicht geschaltete Abzweig überhaupt nicht
> signalisiert wird oder sollte der nicht geschaltete Abzeig dann mit
> Rot signalisiert werden oder sind andere Farben "korrekt"?
Ich war leider noch nie in einem Stellwerk, aber die Fotos in einigen
Modellbahnkatalogen sehen nach rot für besetzt und gelb für
Fahrstraße aus.
Also der nicht geschaltete Abzweig dunkel und der andere gelb, da Du
ja ohne Besetztmeldung arbeitest.
Sven
> >Ich hatte ursprünglich 4 mm Tischlerplatte. Als ich mich einmal
> >darauf abgestützt habe, war das der Anlaß, auf 2 mm Alu
> >umzusteigen. Das reicht auch bei meinen 1200x500 mm.
>
> Stellpult? Das ist ja größer als manche Anlage. Ich dachte an etwas
> sehr kleines. Minimalgröße. Und nur für den manuellen Betrieb.
Hängt natürlich auch von der Weichenzahl ab, bei mir sollen das mal um
die 40 Stück werden. Dann wohne ich aber wahrscheinlich schon nicht
mehr hier.
Es ist aber richtig, daß das Pult so breit ist wie die Anlage an ihrer
breitesten Stelle.
> >Berührungssensor = Taster?
>
> Richtig, Weil Taster mit integrierter Beleuchtung Unsummen kosten.
> Und Taster plus LED zu montieren und zu verkabeln zumindest mir
> viel zu aufwendig ist.
Gut, mir wäre die Bastelei zu unsicher, klappt bei mir sowieso nicht.
> >Ich habe auf dem Schnittpunkt der Gleise
>
> Also an der Stelle der Weiche?
Ja. Auch wenn das meines Wissens nicht ganz vorbildgerecht ist.
> Hm. Habe ich nicht ganz verstanden. Nur so viel, daß die Anzeige
> der Fahrtwege zweifarbig erfolgt. Die gewählte/geschaltete
> Farhrtstrecke wir gelb, die andere rot signalisiert?
Die gewählte gelb, die andere nicht.
Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich mir die Mühe mache, bei den DKW
nur den jeweils richtigen Bogen bzw. kreuzenden Strang auszuleuchten.
Einfacher ist es, generell Kreuzen und Abbiegen darzustellen.
> >Ich nehme rot-gelbe Duo-LEDs. Im manuellen Betrieb wird damit jede
> >Weiche mit ihrer Lage gelb angezeigt, bei CAMOR (computer aided
> >model railroading ;-) nur die Weichen, die in einer Fahrstraße
> >liegen.
>
> Und was wird mit rot angezeigt?
Das Rot wird zugeschaltet, wenn das Gleis besetzt ist.
Sven
>Hallo zusammen!
>
>Weiß jemand, ob es einem Modellbahnhersteller gibt, der noch modular
>aufbaubare Gleisbildstellwerke in Drucktastentechnik mit
>Fahrstraßenschaltung anbietet?
>Das Aussehen und die Funktion sollte den DrS 2-Stellwerken der
>Bundesbahn möglichst nahekommen.
Ich habe noch etliche der alten MiniTec -Felder abzugeben, die einem
DrS2-Tisch entsprechen, Feldmaß 40 x 26 mm. Miit den vorhandenen
Feldern kann man sich einen Tisch in den Maßen mindestens 10 x 20
Felder bauen, ich habe noch nicht nachgezählt. Felder auf eine
Sperrholzplatte kleben, vorsichtig Löcher in die Felder gebohrt,
Conrad-Taster eingesetzt, fertig ist die Laube. Sieht sehr gut aus und
entspricht im wesentlichen den neuen DrS2-Feldern von Erbert, nur halt
ohne Rahmen.
Bei Interesse mail an mich, es dürften Felder für mindenstens 30
Weichen und auch noch alle sonstigen wichtigen Dinge vorhanden sein,
Leerfelder ebenfalls in ausreichender Menge.
mfg
klw
Also einen Gleisplan im Maßstab 1:1? ist ja fast schojn Selbstzweck.
Bei meiner Wandlage von 5 m doch etwas unpraktisch. Selbst 1:10 wäre
immer noch zu groß.
>> >Berührungssensor = Taster?
>> Richtig, Weil Taster mit integrierter Beleuchtung Unsummen kosten.
>> Und Taster plus LED zu montieren und zu verkabeln zumindest mir
>> viel zu aufwendig ist.
>Gut, mir wäre die Bastelei zu unsicher, klappt bei mir sowieso nicht.
Kann man nicht sagen. Ich habe da - bislang auf dem Papier -
verschiedene Konzepte entwickelt, die auf der Benutzung bzw.
Zweckentfrendung von Standardbeuteilen (z.B. Cinch-Stecker und
Hohlnieten) beruhen und daher eigentliche Bastelarbeit entbehrlich
machen.
>> Hm. Habe ich nicht ganz verstanden. Nur so viel, daß die Anzeige
>> der Fahrtwege zweifarbig erfolgt. Die gewählte/geschaltete
>> Farhrtstrecke wir gelb, die andere rot signalisiert?
>Die gewählte gelb, die andere nicht.
Also nicht zweifarbig?
>Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich mir die Mühe mache, bei den DKW
>nur den jeweils richtigen Bogen bzw. kreuzenden Strang auszuleuchten.
>Einfacher ist es, generell Kreuzen und Abbiegen darzustellen.
An dem Problem knabbere ich noch etwas. Wenn bei der DKW wie bei den
anderen Weichen die tatsächliche Fahrstrasze(n) dargestelt werden
soll, mueszen es ja zum einen beide Boegen und zum andren die
gekreuzten geraden Fahrtstraszen sein. Das ist ein ziemlicher Aufwand.
Und wenn ich statt Tastern mit LEDs Kippschalter einsetze wohl
ueberhaupt nicht zu loesen. Oder gibt es da etwas einfacheres?
>> >Ich nehme rot-gelbe Duo-LEDs. Im manuellen Betrieb wird damit jede
>> >Weiche mit ihrer Lage gelb angezeigt, bei CAMOR (computer aided
>> >model railroading ;-) nur die Weichen, die in einer Fahrstraße
>> >liegen.
>> Und was wird mit rot angezeigt?
>Das Rot wird zugeschaltet, wenn das Gleis besetzt ist.
Also zeigt rot ueberhaupt nicht an, dasz die Weiche NICHT auf
betreffende Fahrstrasze geschaltet ist, sondern dasz die geschaltete
Fahrstrasze besetzt ist? Und die nicht geschaltete Fahrstrasze wird
nicht signalisiert?
Dr. Michael Koenig
--------------------------------------------
RA Dr. M. Michael Koenig
Korrekt ist folgende Darstellung:
Erst mal folgende Konvention
(Teil 1) (Teil 2)
----------*----------
\
\ (Teil 3)
\
D.h. es handelt sich um ein Weichenelement, Teil 1 bezeichnet das Stueckchen
Gleis vor der Weiche, Teil 2 den geraden, Teil 3 den abzweigenden Strang.
Bei den SpDrS60-Stellwerken kann die Weichenausleuchtung an- oder ausgeschaltet
sein. Im ausgeschalteten Zustand leuchtet keines der Elemente, wenn es nicht
durch eine Fahrstrasse betroffen ist. Im eingeschalteten Zustand leuchtet der
Teil 2 gelb, wenn die Weiche im geraden Strang liegt, der Teil 3 gelb, wenn die
Weiche auf abzweigend liegt.
Die Teile 1, 2 oder 3 leuchten rot, wenn der entsprechende Teil der Weiche von
einem Fahrzeug besetzt ist (Gleisbesetztmeldung).
Teil 1 leuchtet nur dann gelb, wenn ueber die Weiche eine eingestellte
Fahrstrasse verlaeuft.
Nehmen wir folgendes Beispiel:
\ /
--*------*--
W1 W2
W1 soll gerade, W2 auf Abweig liegen. Bei ausgeschalteter Weichenausleuchtung
ist alles dunkel. Ansonsten leuchten:
/
--
Verlaeuft eine Fahrstrasse ueber die Weichen, leuchten:
/
-- ------
Waehrend des Umlaufens der Weiche blinkt der Teil der neuen Endlage in gelb, bis
die Endlage erreicht ist. Wenn also die Weiche von gerade auf Abzweig gestellt
wird, blinkt Teil 3 gelb. Das Blinken ist natuerlich im Modell nur insoweit
darstellbar, wenn ein langsam laufender Weichenantrieb vorhanden ist. Bei den
ueblichen Spulenantrieben springt die Weiche ja bekanntlich sofort um, da bleibt
nicht viel Zeit fuers Blinken.
Ansonsten gibt es noch fuer das Auffahren von Weichen einige Besonderheiten.
Z.B. blinken beim Auffahren vom falschen Strang abwechselnd die aufgefahrene
Weichenrichtung in rot, die eigentliche Weichenstellung in gelb...
Danke. Jetzt ist mir alles klar. Da ich nur die Weichenstellung
anzeigen will, nrauche ich also nur gelbe LEDs fuer "geschaltet" und
ueberhaupt keine Anzeige fuer nicht geschaltet. Wieder was hinzu
gelernt. Mario, alles chlor? Ach ja, Du bist ja schon auf der Piste!
> >> Stellpult? Das ist ja größer als manche Anlage. Ich dachte an
> >> etwas sehr kleines. Minimalgröße. Und nur für den manuellen
> >> Betrieb.
> >>Es ist aber richtig, daß das Pult so breit ist wie die Anlage an
> >>ihrer
> >breitesten Stelle.
>
> Also einen Gleisplan im Maßstab 1:1? ist ja fast schojn
> Selbstzweck. Bei meiner Wandlage von 5 m doch etwas unpraktisch.
> Selbst 1:10 wäre immer noch zu groß.
Nein, ich könnte es schmaler machen, wenn nicht noch die Trafos usw.
drauf sollen (evtl. später mal PC-Tastatur). Aber in den Kasten
darunter sollte der Rechner passen, und von der Länge her ist es von
der Anzahl der Stellelemente bzw. deren Größe das absolute Minimum.
> Kann man nicht sagen. Ich habe da - bislang auf dem Papier -
> verschiedene Konzepte entwickelt, die auf der Benutzung bzw.
> Zweckentfrendung von Standardbeuteilen (z.B. Cinch-Stecker und
> Hohlnieten) beruhen und daher eigentliche Bastelarbeit entbehrlich
> machen.
Es können nicht alle geniale Ideen haben ;-)
> >Die gewählte gelb, die andere nicht.
>
> Also nicht zweifarbig?
Nein, die zweite Farbe ist für die Besetztmeldung. Die Lage der
Weichen wird durch gelb/aus angezeigt.
> An dem Problem knabbere ich noch etwas. Wenn bei der DKW wie bei
> den anderen Weichen die tatsächliche Fahrstrasze(n) dargestelt
> werden soll, mueszen es ja zum einen beide Boegen und zum andren
> die gekreuzten geraden Fahrtstraszen sein. Das ist ein ziemlicher
> Aufwand. Und wenn ich statt Tastern mit LEDs Kippschalter einsetze
> wohl ueberhaupt nicht zu loesen. Oder gibt es da etwas einfacheres?
Ich habe mal versucht, einen Schaltplan zu erstellen. Einfach wäre es,
wenn die DKW einfach so zwischen zwei Gleisen läge. Da könnte man
herausfinden, aus welcher Richtung ein Zug kommt, indem man die
Signale abfragt. Aber bei mir liegen bis zu drei DKW in einer Reihe,
da müßte man mehrere Stufen hintereinander einbauen, bis man weiß,
woher der Zug nun kommen kann. Ob ich mir wirklich die entsprechende
Relaiskaskade bzw. Elektronik baue, weiß ich noch nicht. Schon
deshalb, weil meine eigentlich geplante 12 LED-DKW-Anzeige vielleicht
zu viel Platz wegnimmt.
> Also zeigt rot ueberhaupt nicht an, dasz die Weiche NICHT auf
> betreffende Fahrstrasze geschaltet ist, sondern dasz die
> geschaltete Fahrstrasze besetzt ist? Und die nicht geschaltete
> Fahrstrasze wird nicht signalisiert?
Jein.
gelb: Fahrstraße geschaltet und frei
rot: Gleis besetzt, egal ob geschaltet oder nicht. Allerdings gilt
das nicht für die Ausfahrten einer Weiche, da ist nur der
gestellte Zweig rot.
Jede Weiche hat nun mal einen gestellten Zweig, aber der muß nicht in
einer geschalteten Fahrstraße liegen.
Sven
> Korrekt ist folgende Darstellung:
He, danke. Das war genau das, was ich wissen wollte. Jetzt darf ich
also noch ein paar Fehler in meiner Schaltung ausbügeln, falls ich
zumindest das Licht "echt" haben will.
Kannst Du vielleicht noch kurz erwähnen, wie die Signale aussehen?
Die Symbole an sich kenne ich, aber werden die rot/grün abwechselnd
oder anders angezeigt bzw. wie unterscheiden sich die Signaltypen
voneinander
Sven
>> >Die gewählte gelb, die andere nicht.
>> Also nicht zweifarbig?
>Nein, die zweite Farbe ist für die Besetztmeldung. Die Lage der
>Weichen wird durch gelb/aus angezeigt.
>gelb: Fahrstraße geschaltet und frei
>rot: Gleis besetzt, egal ob geschaltet oder nicht. Allerdings gilt
> das nicht für die Ausfahrten einer Weiche, da ist nur der
> gestellte Zweig rot.
Ich dachte, ich haette es verstanden - aber der Nachsatz mit
"allerdings" hat mich wieder huntergerissen; nix mit "genial" ;-) Aber
lassen wir es; fuer mich (Weichensteuerung) genuegt zu wissen, dasz
der geschaltete ZWeig mit gelb signalisiert wird und der/die
uebrige(n) nicht. Waere gruen ein uebler Stilbruch?
Dr. Michael Koenig
--------------------------------------------
RA Dr. M. Michael Koenig
Generell gilt: Rot (Halt, Hp 0, ex Hp 00, Sh 0 ) wird rot angezeigt.
Fahrtbegriffe (also Hp 1 oder Hp 2) werden immer nur gruen dargestellt (kein
gelb). Entsprechend zeigen die Vorsignale auf dem Stelltisch gelb/gelb oder
gruen/gruen.
Fuer die verschiedenen Signaltypen gibt es verschiedene Symbole auf dem
Stelltisch, z.B.:
- Einfahrsignal
- Ausfahrsignal
- selbsttaetiges Blocksignal
- Zentralblocksignal
Fuer ein Ausfahrsignal stelle ich Dir mal kurz die verschiedenen Felder vor:
+---- Das Streckenband. Der Gleisbelegtmelder (rot)
| bzw. der Fahrstrassenmelder (gelb) beziehen
V sich auf den Abschnitt hinter dem Signal.
+-------------------+
Fahrstrassenfest- | | | |
legemelder, gelb | +-+ | | +---+ |
-------> | | | | | | O | | <- Fahrtmelder (gruen)
| +-+ | | | O | | <- Haltmelder (rot)
| | | | / | | <- Rangiermelder (weiss)
| | | +---+ |
| | | | | <- ggf. befindet sich hier der Vor-
Ersatzsignalmel- | /\ | | | | signalmelder fuer das naechste Signal
der --------> | -- | | --- |
| | | |
--------> | O | | O | <- Sperrmelder (falls Signalbedienung
Durchrutschweg- | | | | gesperrt), gelb
melder, gelb, +-------------------+
falls eine Einfahrstrasse
an diesem Signal enden kann.
> Ich dachte, ich haette es verstanden - aber der Nachsatz mit
> "allerdings" hat mich wieder huntergerissen; nix mit "genial" ;-)
Vor allem da die Besetzmeldung recht lange Abschnitte umfaßt, manchmal
über eine DKW sogar zwei der angeschlossenen Gleise. Da sieht das
hinterher recht komisch aus.
> Aber lassen wir es; fuer mich (Weichensteuerung) genuegt zu wissen,
> dasz der geschaltete ZWeig mit gelb signalisiert wird und der/die
> uebrige(n) nicht. Waere gruen ein uebler Stilbruch?
Das mußt Du mit Deinem Gewissen abmachen :-)
Sven
> gruen dargestellt (kein gelb). Entsprechend zeigen die Vorsignale
> auf dem Stelltisch gelb/gelb oder gruen/gruen.
Wozu zeigen die denn überhaupt Vorsignale an? Das ist doch eigentlich
nur verwirrend.
Und was bitte ist der Fahrstraßenfestlegemelder?
> -------> | | | | | | O | | <- Fahrtmelder (gruen)
> | +-+ | | | O | | <- Haltmelder (rot)
> | | | | / | | <- Rangiermelder (weiss)
Also geht es jeweils nur einfarbig rot, grün oder weiß?
(Hm ... weiße LED wird sehr, sehr teuer ;-)
Sperrsignale dann analog ohne den Fahrtmelder.
Ein Leuchten des Durchrutschwegmelders dürfte bedeuten, daß derselbe
frei ist?
Naja, dann kann ich ja eines fernen Tages basteln.
Sven
Um z.B. ueberwachen zu koennen, ob die Lampen des Vorsignals noch in Ordnung
sind. Falls nicht, wuerde der entsprechende Melder auf dem Stellwerk blinken.
Haettest Du jetzt keine Vorsignalanzeige, kaeme zwar die Stoermeldung (Hupe,
Summer), aber Du wuesstest nicht, warum.
|> Und was bitte ist der Fahrstraßenfestlegemelder?
Der Ffm leuchtet, wenn die an diesem Signal beginnende Fahrstrasse gesichert und
-deswegen der Name- festgelegt ist. D.h. eine Ruecknahme der Fahrstrasse ist nur
noch per (zaehlpflichtiger) Hilfshandlung (mit der FHT-Taste) moeglich.
|> Also geht es jeweils nur einfarbig rot, grün oder weiß?
|> (Hm ... weiße LED wird sehr, sehr teuer ;-)
Zuhause kannst Du Dich auch mit einer gelben LED begnuegen. Das ist immerhin
weniger Stilbruch als eine gruene Weichenausleuchtung :-)
Nein, nicht unbedingt. Bei Rangierfahrt leuchten Rot und der weisse Balken auf
dem Stelltisch.
|> Ein Leuchten des Durchrutschwegmelders dürfte bedeuten, daß derselbe
|> frei ist?
Nicht unbedingt. Der D-Weg-Melder weist nur darauf hin, dass der D-Weg gesichert
und die Weichen festgelegt sind. Trotzdem koennte es passieren, dass - wie auch
immer - ein Fahrzeug in den D-Weg geraet. (Es koennte ja von der
entgegengesetzten Strecke ein Wagen abgelaufen sein, der nun angerollt kommt).
In diesem Fall faellt das davor liegende (Einfahr-)Hauptsignal auf Halt (eben
weil der D-Weg nicht mehr frei ist), trotzdem bleibt die Festlegung erhalten.
Der D-Weg loest sich entweder selbst auf, z.B. wenn der Zug an diesem Signal
ausfaehrt oder zeitabhaengig nach Besetzen des Gleises vor dem D-Weg, oder aber
Du musst nach Anhalten des Zuges den D-Weg von Hand aufloesen (DRGT, dann
FRT+Zieltaste).
|> Naja, dann kann ich ja eines fernen Tages basteln.
Komm doch mal vorher bei uns im Signallabor vorbei und schau es Dir an, oder
such Dir einen netten Fahrdienstleiter, der Dich mal aufs Stellwerk laesst...
> |> (Sven Herzfeld) writes: Wozu zeigen die denn überhaupt
> |> Vorsignale an? Das ist doch eigentlich nur verwirrend.
>
> Um z.B. ueberwachen zu koennen, ob die Lampen des Vorsignals noch
> in Ordnung sind. Falls nicht, wuerde der entsprechende Melder auf
> dem Stellwerk blinken. Haettest Du jetzt keine Vorsignalanzeige,
> kaeme zwar die Stoermeldung (Hupe, Summer), aber Du wuesstest
> nicht, warum.
Ach so. Nun, da auf einer Modellbahn die LEDs selten überwacht werden,
reicht dafür wohl eine Atrappe.
> Nein, nicht unbedingt. Bei Rangierfahrt leuchten Rot und der weisse
> Balken auf dem Stelltisch.
Ach so, also ein echtes HP0/SH1. Tja, muß ich also noch mal wieder
ändern. Aber gut, das ist für die LED-Ansteuerung auch einfacher.
Moment mal, wie ist das denn bei Sperrsignalen? Zeigen die immer rot
und schalten den Schrägbalken dazu?
> |> Ein Leuchten des Durchrutschwegmelders dürfte bedeuten, daß
> |> derselbe frei ist?
>
> Nicht unbedingt. Der D-Weg-Melder weist nur darauf hin, dass der
> D-Weg gesichert und die Weichen festgelegt sind. Trotzdem koennte
Jau.
Bahnsteiggleise werden ja gelegentlich in der Mitte mit einer Weiche
versehen, über die auf das Nachbargleis gewechselt werden kann, z. B.
auf ein bahnsteigloses Rangiergleis. Kann man sowas eigentlich mit
einem Hauptsperrsignal abtrennen, damit man kurze Züge als Zugfahrt
ausfädeln und lange über das Signal hinaus aufstellen kann?
Das Problem ist, daß meine Gleisführung nur dort wieder auf die
Strecke führt, vom Ende des Bahnhofs aus kommt man nur noch zu den
Rangier- und Abstellanlagen. Im Nebengleis steht das Ausfahrtsignal
aber wegen der Weichenstraße ebenfalls schon vor dieser Stelle, so
daß das nicht als Gruppenausfahrtsignal dienen kann.
> |> Naja, dann kann ich ja eines fernen Tages basteln.
>
> Komm doch mal vorher bei uns im Signallabor vorbei und schau es Dir
> an, oder such Dir einen netten Fahrdienstleiter, der Dich mal aufs
> Stellwerk laesst...
Ich muß sowieso mal sehen, wie ich das mit dem Platz auf dem Pult
mache. Aber immerhin habe ich beschlossen, bei DKWs nur den richtigen
Fahrweg auszuleuchten. Am Rechner klappt's schon. Naja, für den
bräuchte ich ein ESTW als Vorbild ...
Sven
In article <6nVEq...@maschsee.han.de>, herz...@maschsee.han.de (Sven Herzfeld) writes:
|> Moment mal, wie ist das denn bei Sperrsignalen? Zeigen die immer rot
|> und schalten den Schrägbalken dazu?
Nein, bei den Nur-Sperrsignal-Signalfeldern leuchtet entweder rot oder weiss.
Nur bei den Hauptsignalfeldern bleibt weiterhin die rote Lampe an (also im
Prinzip wie draussen am richtigen Signal).
|> Bahnsteiggleise werden ja gelegentlich in der Mitte mit einer Weiche
|> versehen, über die auf das Nachbargleis gewechselt werden kann, z. B.
|> auf ein bahnsteigloses Rangiergleis. Kann man sowas eigentlich mit
|> einem Hauptsperrsignal abtrennen, damit man kurze Züge als Zugfahrt
|> ausfädeln und lange über das Signal hinaus aufstellen kann?
So etwas kannst Du wie folgt anlegen: Einfahrsignal ganz normal, vor der Weiche
das Sperrsignal, sowie am Ende des normalen Gleises das Ausfahrsignal. Auf dem
Stellpult hast Du dann am Einfahrsignal die Starttaste, aber zwei Zieltasten:
naemlich am Sperrsignal (Kurzeinfahrt) oder am Ausfahrsignal. Wenn Du die
Langeinfahrt stellst, zeigt das Einfahrsignal normal Hp 1 (oder Hp 2, wenn noch
andere abzweigende Weichen im Fahrweg liegen), bei der Kurzeinfahrt zeigst Du Hp
2 und (wichtig!), Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 oder 20, wenn das
Sperrsignal sehr frueh im Einfahrweg steht.
> |> Moment mal, wie ist das denn bei Sperrsignalen? Zeigen die immer
> |> rot und schalten den Schrägbalken dazu?
>
> Nein, bei den Nur-Sperrsignal-Signalfeldern leuchtet entweder rot
> oder weiss. Nur bei den Hauptsignalfeldern bleibt weiterhin die
> rote Lampe an (also im Prinzip wie draussen am richtigen Signal).
In der Tat. Das habe ich gerade gestern herausgefunden, als ich mal
den Trix-Katalog aufmerksam gelesen habe.
> |> Bahnsteiggleise werden ja gelegentlich in der Mitte mit einer
> |> Weiche versehen, über die auf das Nachbargleis gewechselt werden
> |> kann, z. B. auf ein bahnsteigloses Rangiergleis. Kann man sowas
> |> eigentlich mit einem Hauptsperrsignal abtrennen, damit man kurze
> |> Züge als Zugfahrt ausfädeln und lange über das Signal hinaus
> |> aufstellen kann?
>
> So etwas kannst Du wie folgt anlegen: Einfahrsignal ganz normal,
> vor der Weiche das Sperrsignal, sowie am Ende des normalen Gleises
> das Ausfahrsignal. Auf dem Stellpult hast Du dann am Einfahrsignal
Das geht leider nicht, weil die durchgehende Strecke vom Ende dieses
Gleises nicht mehr erreichbar ist. Etwa so:
----|-\--------- 5
----|--\
\------- 4
GBf -\*\---- 304
====\--- 3
Ich komme also nur aus der Hälfte von Gleis 3 wieder auf die Strecke,
vom === nur noch auf die Gütergleise.
Ansonsten kenne ich die Konstruktion auch hier aus dem Bahnhof. Aber
das was ich da vor allem aus Platzgründen gebaut habe, ist etwas
abenteuerlich. Man kann es sich "geschichtlich" so vorstellen: Die
Gleise 1-3 waren der alte Bahnhof. Dann wurde eine Neubaustrecke
angelegt, die heutigen Gleise 4 und 5, die in einen neuen Tunnel unter
der Stadt verschwinden (meine Begründung für den Schattenbahnhof). Der
ist aus Platzgründen eben nicht anders machbar gewesen. Die frühere
linke Bahnhofsausfahrt wurde zurückgebaut, da gibt es nur noch ein
paar Ladegleise.
Man könnte vielleicht im * ein Sammel-Ausfahrsignal aufstellen, aber
ich dachte eigentlich, das gäbe es nur für Güterverkehr.
> zeigst Du Hp 2 und (wichtig!), Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30
> oder 20, wenn das Sperrsignal sehr frueh im Einfahrweg steht.
Naja, Geschwindigkeitsanzeiger kann man in N wohl dauerhaft vergessen.
Aber denken kann man sie sich ;-)
Sven
Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du in etwa folgende Situation (vereinfacht)
----Strecke------A-----\--Y----Gleis 5--------/-------E------Strecke
\ /
-------\-X---Gleis 3------/
Also: Du kommst von E (Einfahrsignal) und faehrst nach Gleis 5 und weiter ueber
A (Ausfahrsignal): unproblematisch.
Bei der Fahrt von E nach Gleis 3 haettest Du dann diese Moeglichkeiten:
An der Stelle X ein hochstehendes Sperrsignal, das die Einfahrstrasse
abschliesst und eine Aus-/Weiterfahrt in Richtung A festlegt.
Oder Du stellst an die Stelle X ein normales Hauptsignal. Wenn Du dann Richtung
A ausfahren willst, gibt es wieder zwei (drei) Moeglichkeiten:
1. Signal X zeigt Hp 2, mit Vorsignal fuer Signal A und verkuerztem Bremsweg
2. Signal X zeigt Hp 2, kein Vorsignal, dann muss Signal A Kennlicht zeigen.
Dies setzt aber Abhaengigkeiten voraus:
a) darf Signal X nur auf Fahrt kommen, wenn Signal A definitiv auf Kennlicht
geschaltet ist
b) verhindert wird, dass ein Zug von Gleis 5 versehentlich abfahren kann, z.B.
durch ein Halt zeigendes Sperrsignal an der Stelle Y
3. Fuer den Fall, dass Du Formsignale einsetzen willst: In diesem Fall zeigt
Signal X Hp 2 und Signal A Hp 1. Auch hier gilt wieder die Abhaengigkeit:
erst Signal A, dann Signal X. Beobachten kannst Du diese Konstellation z.B.
in Herrnburg (Ausfahrt von Gleis 2 in Richtung Luebeck), oder im Westerwald
(meines Wissens in Wilsenroth oder in Berzhahn, weiss ich jetzt nicht
auswendig).
> Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du in etwa folgende Situation
> (vereinfacht)
>
>
>
> ----Strecke------A-----\--Y----Gleis 5--------/-------E------Strecke
> \ /
> -------\-X---Gleis 3------/
>
> Also: Du kommst von E (Einfahrsignal) und faehrst nach Gleis 5 und weiter
> ueber A (Ausfahrsignal): unproblematisch.
Nicht ganz. Y ist das Ausfahrsignal, X soll auch ein sein. Ich habe
das gestern mal bei uns auf dem Bahnhof näher betrachtet. Da gibt es
auch ein Bahnsteiggleis, bei dem schon vor dem Ende eine Weiche liegt.
Damit ist der Bahnsteig zwar nicht halbiert, weil es nur vielleicht
50 Meter sind, aber es hat immerhin meine Frage beantwortet. Es stehen
nämlich sowohl vor der Weiche als auch am Bahnsteigende Ausfahrsignale
(V7 und V70).
Gleis 5 ist jedenfalls wichtiger, das ist das Gleis für Fernzüge, die
bis auf ein paar IRs durchfahren.
Wo werden eigentlich hohe und wo niedrige Sperrsignale benutzt? Da ist
mir bislang beim Vergleichen verschiedener Bahnhöfe noch kein System
aufgefallen.
Sven
RA Dr. M. Michael Koenig wrote:
> An dem Problem knabbere ich noch etwas. Wenn bei der DKW wie bei den
> anderen Weichen die tatsächliche Fahrstrasze(n) dargestelt werden
> soll, mueszen es ja zum einen beide Boegen und zum andren die
> gekreuzten geraden Fahrtstraszen sein.
Die DKW wird wie zwei Einzelweichen behandelt. Die Fahrstrasze fuehrt
immer von genau einem Zweig zu genau einem anderen.
Auch Kreuzungen haben im Stellwerk zwei verschiedene Stellungen.
Dadurch brauchen sie fuer die Pruefung der Vertraeglichkeit
vershciedener Fahrstraszen keine Sonderbehandlung.
Michael Kauffmann
>RA Dr. M. Michael Koenig wrote:
>> An dem Problem knabbere ich noch etwas. Wenn bei der DKW wie bei den
>> anderen Weichen die tats=E4chliche Fahrstrasze(n) dargestelt werden
>> soll, mueszen es ja zum einen beide Boegen und zum andren die
>> gekreuzten geraden Fahrtstraszen sein.
>
>Die DKW wird wie zwei Einzelweichen behandelt. Die Fahrstrasze fuehrt
>immer von genau einem Zweig zu genau einem anderen.
>Auch Kreuzungen haben im Stellwerk zwei verschiedene Stellungen.
>Dadurch brauchen sie fuer die Pruefung der Vertraeglichkeit
>vershciedener Fahrstraszen keine Sonderbehandlung.
Das ist bei der echten Bahn, bei Modellbahnern "Vorbild" genannt,
anders als bei der Modellbahn.
Dort haben DKWs zwei Antriebe, jeder bewegt die vier Zungen einer Seite
gleichsinnig. Es gibt vier verschiedene Stellungen, in jeder Stellung
ist genau eine Durchfahrt moeglich.
Modellbahn-DKWs haben ueberwiegend nur einen Antrieb, der alle 8 Zungen
bewegt, vier davon gegensinnig zu den anderen vier. Es gibt also nur
zwei verschiedene Stellungen, in jeder Stellung sind zwei verschiedene
Durchfahrten moeglich (jeweils beide geraden oder beide abzweigenden).
Das spart den Aufwand fuer einen Antrieb, macht aber
Fahrstrassen-Pruefungen/-Steuerungen schwierig, Schutzweichenfunktion
oft unmoeglich.
Joerg
--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computer Center University Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany
Wobei dann bei einer Langeinfahrt vermutlich das erste Signal Kennlicht zeigt...
|> Wo werden eigentlich hohe und wo niedrige Sperrsignale benutzt? Da ist
|> mir bislang beim Vergleichen verschiedener Bahnhöfe noch kein System
|> aufgefallen.
Oh oh, eine boese Frage. Wenn ich Dir da jetzt eine allgemeine Antwort gebe,
kommen wieder tausend "das ist aber bei uns ganz anders"-Antworten... :-)
Na gut: vereinfacht koennte man z.B. folgende Kriterien anwenden:
Hochstehende Sperrsignale (oder auch: in der Hoehe haengend) sind meist dort zu
finden, wo sie fuer die sichere Durchfuehrung von Zugfahrten unbedingt
erforderlich sind, also z.B. als Gruppenausfahrt oder als Zielsignal auf eine
Einfahrstrasse. Ebenso dort, wo niedrige Sperrsignale uebersehen werden koennten.
Ansonsten stehen halt niedrige Sperrsignale.
Ueber Ausnahmen oder oertliche Besonderheiten reden wir jetzt besser nicht...
(snipped)
: Modellbahn-DKWs haben ueberwiegend nur einen Antrieb, der alle 8 Zungen
: bewegt, vier davon gegensinnig zu den anderen vier. Es gibt also nur
: zwei verschiedene Stellungen, in jeder Stellung sind zwei verschiedene
: Durchfahrten moeglich (jeweils beide geraden oder beide abzweigenden).
: Das spart den Aufwand fuer einen Antrieb, macht aber
: Fahrstrassen-Pruefungen/-Steuerungen schwierig, Schutzweichenfunktion
: oft unmoeglich.
Wenn zu den DKW's gleichzeitig zwei vierfach-Stromstossschalter
parallel geschaltet werden, *ist* eine Fahrstrassen Steuerung und -absicherung
moeglich. Somit koennen auch Unfaelle verhindert werden.
St.-A. Heyn
>: Modellbahn-DKWs haben ueberwiegend nur einen Antrieb, der alle 8 Zungen
>: bewegt, vier davon gegensinnig zu den anderen vier. Es gibt also nur
>: zwei verschiedene Stellungen, in jeder Stellung sind zwei verschiedene
>: Durchfahrten moeglich (jeweils beide geraden oder beide abzweigenden).
>: Das spart den Aufwand fuer einen Antrieb, macht aber
>: Fahrstrassen-Pruefungen/-Steuerungen schwierig, Schutzweichenfunktion
>: oft unmoeglich.
>
>Wenn zu den DKW's gleichzeitig zwei vierfach-Stromstossschalter
>parallel geschaltet werden, *ist* eine Fahrstrassen Steuerung und -absicherung
>moeglich. Somit koennen auch Unfaelle verhindert werden.
Was willst Du mit den "vierfach-Stromstossschaltern" erreichen?
Gleisabschnitte spannungsfrei schalten?
Fuer eine Schutzweichenfunktion muss die DKW so stehen, dass ein
Fahrzeug (auch Wagen) in einen der Abzweige nicht hineinrollen kann,
egal wo es herkommt. Mit den beiden Stellungen der ueblichen
Modellbahn-DKWs geht das nicht, mit den vier Stellungen der DKWs z.B.
der DB sehr wohl.
(snipped)
: >: Das spart den Aufwand fuer einen Antrieb, macht aber
: >: Fahrstrassen-Pruefungen/-Steuerungen schwierig, Schutzweichenfunktion
: >: oft unmoeglich.
: >
: >Wenn zu den DKW's gleichzeitig zwei vierfach-Stromstossschalter
: >parallel geschaltet werden, *ist* eine Fahrstrassen Steuerung
: >und -absicherung
: >moeglich. Somit koennen auch Unfaelle verhindert werden.
: Was willst Du mit den "vierfach-Stromstossschaltern" erreichen?
: Gleisabschnitte spannungsfrei schalten?
Das nicht, aber mit diesen kann ich die Fahrwege stoerungsfrei schalten.(und
damit auch Flankenfahrten etc verhindern.)
: Fuer eine Schutzweichenfunktion muss die DKW so stehen, dass ein
: Fahrzeug (auch Wagen) in einen der Abzweige nicht hineinrollen kann,
: egal wo es herkommt. Mit den beiden Stellungen der ueblichen
: Modellbahn-DKWs geht das nicht, mit den vier Stellungen der DKWs z.B.
: der DB sehr wohl.
Nun ja, hier muss ich halt als Modellbahner (Spielbahner?) abstriche
machen, und mir die Fahr- bzw. Rollwege VORHER ueberlegen.
mfG.
St.-A: Heyn
>: Was willst Du mit den "vierfach-Stromstossschaltern" erreichen?
>: Gleisabschnitte spannungsfrei schalten?
>
>Das nicht, aber mit diesen kann ich die Fahrwege stoerungsfrei schalten.
Das musst Du schon genauer erklaeren, noch habe ich nicht begriffen,
was Du mit den Dingern machst.
>(und
>damit auch Flankenfahrten etc verhindern.)
Das steht aber im Widerspruch zu:
>: Fuer eine Schutzweichenfunktion muss die DKW so stehen, dass ein
>: Fahrzeug (auch Wagen) in einen der Abzweige nicht hineinrollen kann,
>: egal wo es herkommt. Mit den beiden Stellungen der ueblichen
>: Modellbahn-DKWs geht das nicht, mit den vier Stellungen der DKWs z.B.
>: der DB sehr wohl.
>
>Nun ja, hier muss ich halt als Modellbahner (Spielbahner?) abstriche
>machen, und mir die Fahr- bzw. Rollwege VORHER ueberlegen.
Joerg
: >: Was willst Du mit den "vierfach-Stromstossschaltern" erreichen?
: >: Gleisabschnitte spannungsfrei schalten?
: >Das nicht, aber mit diesen kann ich die Fahrwege stoerungsfrei schalten.
: Das musst Du schon genauer erklaeren, noch habe ich nicht begriffen,
: was Du mit den Dingern machst.
Das folgende hab ich im Marklin-DC System erfolgreich ausprobiert:
Normale Weichen werden parallel mit den UFS (Universalfernschaltern)
geschaltet. DKW benoetigen 2 UFS, von denen einer ebenfalls mit der DKW
parallel geschaltet wird. Jede Weiche ist von den anderen Weichen und den
Gleisen (Strecke UND Bahnhof) isoliert (d.h. der Mittelleiter). Die Umschalter
die zur Fahrstromversorgung dienen, sind mit der jeweils
zugeordneten Weiche verbunden. Die naechste Weiche bezieht dann den "Saft"
nur dann von der vorhergehenden, wenn der UFS die Spannung in die jeweilige
Richtung "legt". Der abfahrende Zug am Bahnsteig wird daher vom
Richtungsgleis aus (und umgekehrt bei Bahnhofseinfahrt) versorgt. Solange
diese Fahrstrasse liegt, die erst mit einem Wagen vom Zugende geschlossen
wird via UFS oder Schaltgleis, kann kein anderer Zug in diese Fahrstrasse
einfahren oder sie gar kreuzen. Losfahren wird der Zug erst mit Fahrt frei
via Sperrsignal. Die anderen Anschluesse des UFS dienen der Oberleitung,
der Rueckmeldung und ein Reserveanschluss.
: >(und
: >damit auch Flankenfahrten etc verhindern.)
: Das steht aber im Widerspruch zu:
: >: Fuer eine Schutzweichenfunktion muss die DKW so stehen, dass ein
: >: Fahrzeug (auch Wagen) in einen der Abzweige nicht hineinrollen kann,
: >: egal wo es herkommt. Mit den beiden Stellungen der ueblichen
: >: Modellbahn-DKWs geht das nicht, mit den vier Stellungen der DKWs z.B.
: >: der DB sehr wohl.
: >Nun ja, hier muss ich halt als Modellbahner (Spielbahner?) abstriche
: >machen, und mir die Fahr- bzw. Rollwege VORHER ueberlegen.
siehe oben.
mfG.
St.-A. Heyn
PS: Ich moechte nach Moeglichkeit aus binaries verzichten.
> |> meine Frage beantwortet. Es stehen nämlich sowohl vor der Weiche
> |> als auch am Bahnsteigende Ausfahrsignale (V7 und V70).
>
> Wobei dann bei einer Langeinfahrt vermutlich das erste Signal
> Kennlicht zeigt...
Konnte ich nicht beobachten, da müßte ich mich eine Weile hinsetzen,
falls überhaupt mal ein ausreichend langer Zug kommt.
Was genau heißt eigentlich Kennlicht? (Asche auf mein Haupt ...)
Muß ich dann ja auch noch einbauen.
> Na gut: vereinfacht koennte man z.B. folgende Kriterien anwenden:
> Hochstehende Sperrsignale (oder auch: in der Hoehe haengend) sind
> meist dort zu finden, wo sie fuer die sichere Durchfuehrung von
> Zugfahrten unbedingt erforderlich sind, also z.B. als
> Gruppenausfahrt oder als Zielsignal auf eine Einfahrstrasse. Ebenso
> dort, wo niedrige Sperrsignale uebersehen werden koennten.
Aha. Also wenn ich das nach dem Prinzip "die, die Zugfahrten mal Halt
zeigen können, hoch" mache, liege ich zumindest nicht verkehrt. Die
in den Bahnhofsköpfen und Gütergleisen, die nur zum Rangieren genutzt
werden und bei Zugfahrten praktisch immer SH1 zeigen, bleiben tief.
Sven
>Was genau heißt eigentlich Kennlicht?
Ein weisses Licht am sonst dunklen Signalschirm.
Das Signal gilt als unbeachtlich und ist so von einem defekten zu
unterscheiden.
>(Asche auf mein Haupt ...)
Na, nun geh' mal Haare waschen.
>Muß ich dann ja auch noch einbauen.
Guter Vorsatz, habe ich an Modellsignalen noch nie betriebsfaehig
gesehen.
> >Was genau heißt eigentlich Kennlicht?
>
> Ein weisses Licht am sonst dunklen Signalschirm.
Bei Sperrsignalen das weiße zwischen den roten?
> >Muß ich dann ja auch noch einbauen.
>
> Guter Vorsatz, habe ich an Modellsignalen noch nie betriebsfaehig
> gesehen.
Bei Sperrsignalen lassen sich leider nur die roten und die weißen
gemeinsam schalten. Das umzubauen ist mit Sicherheit mit normalem
Werkzeug nicht möglich. Die Signale von Viessmann haben nicht mal
Notrot, aber dafür sind sie immerhin deutlich billiger als die von
Brawa.
Sven
Eines der zwei weissen, ich bin nicht sicher welches.
Followup-To: de.etc.bahn.eisenbahn gesetzt
Das ist einfach ein weißes Licht und sagt, daß der Lokführer das Signal als
nicht existient zu betrachten hat (wäre es dunkel, wäre es für ihn gestört,
und er müßte anhalten).
> Aha. Also wenn ich das nach dem Prinzip "die, die Zugfahrten mal Halt
> zeigen können, hoch" mache, liege ich zumindest nicht verkehrt. Die
> in den Bahnhofsköpfen und Gütergleisen, die nur zum Rangieren genutzt
> werden und bei Zugfahrten praktisch immer SH1 zeigen, bleiben tief.
Ja. Ausnahme: Sperrsignale bei signalisiertem Falschfahrbetrieb sind auch
niedrig.
Aber auch ein tiefstehendes Sperrsignal ist ein Haltsignal für eine
Zugfahrt!
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@rt.e-technik.tu-darmstadt.de
* http://www.rt.e-technik.tu-darmstadt.de/~homer
** "Verstaerker schwingen immer, Oszillatoren nie!" (Murphy) **
> Aber auch ein tiefstehendes Sperrsignal ist ein Haltsignal für eine
> Zugfahrt!
Ist bekannt. Aber das ist dann ja nicht der Regelfall. Hm, wenn ein
Zug mit 100 km/h auf ein solches zubraust, dann wird das mit dem
Bremsweg bei Erkennen wohl etwas schwierig werden ;-)
Bei mir wird es dann so aussehen, daß ich über Signaltaster Start- und
Zielsignal (in Stumpfgleisen Zieltaster) angebe. Apropos: soll man bei
Hauptsperrsignalen für beide Teile separat oder gemeinsam machen? Es
gibt keine Kombination, die als Zug- und auch als Rangierfahrstraße
geeignet ist. Derzeit plane ich in den Fällen mit zwei Tastern.
Jedenfalls sucht der Rechner sich dann eine passende Fahrstraße, wobei
er bei besetzten Abschnitten (oder solchen, die noch nicht eingebaut
sind) auch nach Alternativen sucht. Hat er eine gefunden, so blinkt
diese auf dem Bildschirm (später auch auf dem Stellpult). Über einen
Taster kann man nun einen Trafo zuordnen (im Endausbau 3 Stück) und
Weichen und Signale in die gewünschte Stellung bringen oder abbrechen.
Wenn man später die Taste für diesen Stromkreis drückt, fängt die
Fahrstraße wieder an zu blinken, so daß man sie löschen kann. Ich will
dazu auch noch eine Automatik nachrüsten, die nach Verlassen eines
Abschnittes diesen sperrt. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich
wirklich alle Wagen mit Widerständen zwischen beiden Rädern ausstatte,
außerdem habe ich dann das Problem, daß die Signale erst unrealistisch
spät auf Halt fallen, nämlich erst wenn der Zug komplett durch ist.
Die Weichen werden dann ausschließlich von der Automatik gesteuert,
man kann die Anlage aber auch ohne Rechner fahren und dann jede Weiche
einzeln steuern.
Jetzt muß ich erstmal viel Geld für Relais und Treiber-ICs ausgeben.
Die Software funktioniert am Bildschirm schon weitgehend.
Sven