besten dank erstmal
mark
Gruß Jürgen
--
Museums- und Denkmallokliste auf:
http://www.museumslok.de
Ich kann nur das von Heki empfehlen.
Gruß
Martin Schiffel
Schonmal an Kippschalter gedacht?
(Koennte natuerlich ein Problem werden, wenn man Spulenantriebe
hat und sich vor Elektronik ekelt...)
--
Stefan Bormann Stefan....@gmx.de
http://www.nord-com.net/stefan.bormann
Hallo Mark
Ich habe es mal mit einer Aluplatte 3 mm aus dem Baumarkt aufgebaut gehabt.
Gleisplan aufzeichnen, an den entsprechenden Stellen für Weichen, Signale,
Entkuppler usw. 6,5 mm Löcher bohren, dann Gleisverlauf mit Zierstreifen aus
dem Autozubehör aufkleben. Als Schalter hatte die von Herkat verwendet,
welche beleuchtet sind, somit kannst Du die Weichen- / Signalstellung
erkennen.
Die Aluplatte dient gleichzeitig als Masseanschluß, da brauchst Du nicht für
jeden Schalter ein Kabel zu ziehen.
Wenn Du mit dem PC arbeiten willst, so könnte ihr Dir das Programm Train-
Monitor von Railroad & CO. empfehlen. Digital steuern, analog fahren.
Dies waren die Meinungen von
Dieter aus Köln
gibts von denen auch noch zufällig ne internetseite?
wär schön
aber danke schonmal
mark
ah, das is das, was auch bei conrad angeboten wird, richtig?!
:-)
hab ich mir auch schonmal angeschaut
danke
mark
hallo,
danke für den tip, sieht schonmal ganz gut aus
nu muss ich nurnoch sehen, wo ich infomaterial über die herkrieg
danke
mark
genau das ist das problem.
oder was meinst, wie sich ne spule verhält, die unter dauerspannung gesetzt
wird?!
und elektronik find ich wohl nicht eklig, sonst bräucht ich mit diesem hobby
wohl kaum wieder anfangen?!
mark
markgee <mar...@web.de> wrote:
> nun bin ich seit wochen am grübeln, wie denn wohl ein gleisbildstellwerk für
> meine anlage (analog) erstelle. denn diese unübersichtliche anreihung von
[...]
> kann mir vielleicht wer weiterhelfen? weiss jemand ne gute url? oder gar ein
Derzeitiger Bastelwissensstand :-):
- Platte 4mm aus Kunststoff. Darauf mit schwarzer Farbe/Filzstift das
Gleisbild, darueber eine steife Folie, die bis auf die freibleibenden
Gleise grau gespritzt wird. Die Weichen (endabgeschaltet oder Fluester-
antrieb) werden mit Kippschaltern angesteuert (nach Masse), wobei
gleichzeitig Leuchtdioden fuer die Stellungsanzeige (nicht echte
Rueckmeldung) angesteuert werden. Die Signale werden auch mit Kippschaltern
an der jeweiligen Standorten versorgt. Die Gleisabschaltung erfolgt
im jeweiligen Gleis des Bildes mit Kippschaltern.
Gruss, Kurt
--
Kurt Harders
mailto:ku...@kharders.de
WWW: http://www.kharders.de
Beste Grüsse und viel Erfolg,
Bernd
--
b_si...@yahoo.de
Fast alle Spulenantriebe haben mittlerweile eine Endabschaltung. Wenn
sie keine haben, sollte man sie duch andere Antriebe ersetzen. Mir
persönlich sind nur ältere M*-Antriebe ohne Endabschaltung bekannt
(was aber auch nicht unbedingt viel heisst...).
Matthias
meine Gleisbildstellwerke bestehen in der Oberplatte aus Sperrholz oder
Pertinax (Hartpapier), hellgrün lackiert, wie beim Vorbild DR, die
Gleise mit einem wasserfestem Filzstift aufgebracht.
Taster für die Signale und Kippschalter für die Weichen (Fulgurex),
wobei der Hebel selbst die Lage signalisiert.
Teilweise habe ich für die Rückmeldung der Signale LED verwendet, in
einem kleineren Bahnhof auch beleuchtete Taster aus einem Telefon, die
eleganteste Lösung.
Wenn Taster und Weichen ohne Endabschaltung verwendet werden, empfehle
ich dringend die schräge Anbringung der Deckplatte. Dann kommt man nicht
in Versuchung, irgendwelchen Quatsch abzulegen, der nach Murphy auf dem
Taster der einzigen Einfahrweiche im Tunnel zu liegen kommt, so daß die
Spule durchbrennt.
Die größe des Stellpultes sollte so gewählt werden, daß die Zuordnung
der Weichen- und Signalschalter eindeutig ist. Auch so, daß Fremde die
Aufteilung verstehen. (Ist mir beim Kopfbahnhof nicht gelungen)
Gruß
Andreas
--
Meine Eisenbahnseite:
http://www.gillcom.de/modellbahn/modellbahn.htm
Fahrleitung, Modellbau, Epoche II,
Schmalspurbahnen, Dienstvorschriften der DR
Rauchzeichen geben. Drei kurze Wolken, drei lange Wolken,
drei kurze Wolken, Stille.
> und elektronik find ich wohl nicht eklig, sonst bräucht ich mit diesem hobby
> wohl kaum wieder anfangen?!
Also man kann Modellbahn auch ohne Elektronik betreiben.
Muss man aber nicht ;-)
Wenn du zwischen den Antrieb und den Kippschalter einen
dicken Kondensator tust, fliesst durch die Magnetspule nur
der kurzzeitige Lade-/Entladestrom. Vielleicht kann dir
jemand nen Schaltplan zeigen, der das schonmal gemacht
hat. Ich selber wuerde heute eh nur motorische Antriebe
nehmen und da passen Kippschalter hervoragend zu.
Als Befehlselemente verwende ich billige einpolige Tasterchen, für die
Lichtsignale derzeit noch stilwidrig Kippschalter. Die werde ich aber
beim anstehenden Umbau ebenfalls durch Taster in Verbindung mit einer
Eigenbau-Elektronik ersetzen (danke Dirk, dein Buchtipp war super!!).
Joachim
Joachim Schmid schrieb:
Taster: Einpolige Schließer nach Geschmack und Geldbeutel, gibts in
jedem Elektronikladen.
Die Elektronik steht noch nicht ganz fest. Da sichte ich noch die in dem
von mir angezettelten Thread im Frühjahr entstandenen Ideen. Ich
tendiere derzeit zu einer einfachen Busmultiplexer-Schaltung für die
Verbindung mit der Anlage und der Verwendung einer hier herumliegenden
SPS für die Steuerlogik. Oder ich orientiere mich an den Schaltungen in
dem erwähnten Buch:
Andreas Jäger: Elektronische Gleisbildstellwerke. RPB electronic
taschenbücher Band 312. Franzis-Verlag, München, 1983
(Vergriffen, nur noch antiquarisch erhältlich, aber wirklich toll!)
Joachim
Au ja, das hab ich auch. Man emuliere die wichtigsten
Aspekte des User-Interfaces von Vorbild-Gleisbildstellwerken
mittels eines TTL-Grabes. ;-)
Fand ich wirklich schick, bis mir klar wurde, welche Macht
in einem Computer steckt. Wer das wie in dem Buch versucht,
hat entweder zu viel Platz+Zeit+Geld+Loetzinn oder einen
WIRKLICH kleinen Bahnhof...
Man muss ja nicht alles exakt nachbauen. Die Logiken in den Plänen sind
das Entscheidende - da kann man Vieles mit aktuellen ICs oder in
Software für Mikrocontroller umsetzen. Auch eine Variante, die ich
gerade durchüberlege.
Und Geld ist für mich bei einem EK von unter einer Mark pro IC und 6 DM
pro uP nicht das Thema.
Es gab in den frühen 70er Jahren mal ein Buch namens "Fahrstraßen,
Stellwerke und Signale", den Autor hab ich vergessen. Da wurde das Ganze
noch mit Batterien von Fernmelderelais gemacht. Aber auch damals konnte
ich mir aus den Plänen manch gute Idee abschauen.
Joachim
Das Gleiche macht auch die MpC von G & R.
Zum Schaltpult: besser bekommt man dem Gleisplan mit einer Planungssoftware
(WinRail). Erstellen, Aus-
drucken, auf die Platte aufkleben, Löcher bohren, lackieren, LED's und
Schalter/Taster einbauen.
--
Jörg Schröter
joes...@t-online.de
Homepage:
http://home.t-online.de/home/joesch.ro
Info über meinen IT-Beruf:
http://home.t-online.de/home/joesch.ro/job
Meine Modellbahn-Anlage:
http://home.t-online.de/home/joesch.ro/modell
>Man muss ja nicht alles exakt nachbauen. Die Logiken in den Plänen sind
>das Entscheidende - da kann man Vieles mit aktuellen ICs oder in
>Software für Mikrocontroller umsetzen. Auch eine Variante, die ich
>gerade durchüberlege.
Als Anregung ist das Bch recht gut. Man muss aber auch mal sehen, dass
mein Exemplar von 1988 stammt. Da waren PIC&Co noch nicht vorhanden,
bzw. fuer den Hobbybereich zu teuer.
>Es gab in den frühen 70er Jahren mal ein Buch namens "Fahrstraßen,
>Stellwerke und Signale", den Autor hab ich vergessen.
Kriebel muesste der Autor gewesen sein.
Das Werk verstaubt auch irgendwo im Regal :-)
Es gibt da noch einige Titel, die das mit Unmengen von TTL loesen.
>Da wurde das Ganze
>noch mit Batterien von Fernmelderelais gemacht. Aber auch damals konnte
>ich mir aus den Plänen manch gute Idee abschauen.
Mit Fernmelderelais ist das auch nicht verkehrt, sofern die Relais in
Ordnung sind und die Relaiskiste trocken gelagert ist.
Da stimmt dann auch der Sound beim einstellen der Fahrstrasse :-)
Das hoerte sich am Wochenende in einem EZMG-Stellwerk interessant an.
Es gab eine akustische Funktionskontrolle aus dem Relaisschrank: Klack
:-)))
Armin
--
Armin Muehl
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://home.t-online.de/home/muehl.armin/mfm.htm
(Muensterlaendisches Feldbahnmuseum e.V.)
also wie ich seh, beschäftigt das ja doch so einige das problem.
dann wundert mich, wieso zu dem thema so wenig bis garnix publiziert wird.
ausser halt fertige systeme, die zum teil doch recht teuer sind. oder halt
digital (grrr, aber es gibt auch noch konventionelle anlagen)
und das im zeitalter des inets. is mir nicht ganz verständlich *kopfschüttel
selbst in dieser miba (von der ich immernoch nicht weiss, was ich von der
halten soll) is nix zu finden (mal abgesehen, das die site beim besten
willen nicht die beste ist). und das, obwohl es mir scheint, das die zu
jedem n sonderheft oder ne broschüre rausbringen.
gruss
mark
Dieter Schenkel schrieb:
> Wenn Du mit dem PC arbeiten willst, so könnte ihr Dir das Programm Train-
> Monitor von Railroad & CO. empfehlen. Digital steuern, analog fahren.
Kann ich nur empfehlen: Das Gleisbild-Stellpult am Bildschirm ist auf
jeden Fall
am billigsten und - was noch mehr zählt - bei Umbauten am flexibelsten.
Und es
macht am wenigsten Arbeit.
mfG
Martin Lischka
Du hast Dich damit abgefunden, dass fuer Deine damit realisierten
Bahnhoefe ein Umbauverbot besteht? :-)
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
>In article <3b594fa...@news.btx.dtag.de>,
> armin...@gmx.de (Armin Muehl) writes:
>|> Mit Fernmelderelais ist das auch nicht verkehrt, sofern die Relais in
>|> Ordnung sind und die Relaiskiste trocken gelagert ist.
>
>Du hast Dich damit abgefunden, dass fuer Deine damit realisierten
>Bahnhoefe ein Umbauverbot besteht? :-)
Sicher, in Muehlenroda wird es nie ein ESTW geben :-)
>In article <3b594fa...@news.btx.dtag.de>,
> armin...@gmx.de (Armin Muehl) writes:
>|> Mit Fernmelderelais ist das auch nicht verkehrt, sofern die Relais in
>|> Ordnung sind und die Relaiskiste trocken gelagert ist.
>
>Du hast Dich damit abgefunden, dass fuer Deine damit realisierten
>Bahnhoefe ein Umbauverbot besteht? :-)
Sicher, in Muehlenroda wird es nie ein ESTW geben :-)
Daher braucht da auch nichts umgebaut werden, es werden keine Gleise
weggerupft, usw...
> Sicher, in Muehlenroda wird es nie ein ESTW geben :-)
>
> Daher braucht da auch nichts umgebaut werden, es werden keine Gleise
> weggerupft, usw...
Ach, was für eine schöne Welt. Neidisch könnte man werden...
mfg
Andre
>> Sicher, in Muehlenroda wird es nie ein ESTW geben :-)
>>
>> Daher braucht da auch nichts umgebaut werden, es werden keine Gleise
>> weggerupft, usw...
>
>Ach, was für eine schöne Welt. Neidisch könnte man werden...
Ja, hier ist die Eisenbahnwelt noch in Ordnung :-)
Oder gleich die gesamte Logik in Software auf 'nem PC.
Ich wuerde heute nichts anderes in Erwaegung ziehen.
> Und Geld ist für mich bei einem EK von unter einer Mark pro IC und 6 DM
> pro uP nicht das Thema.
Hmm. Ja, irgendwie muessen ja die Informationen zwischen Aussenanlage
und PC^H^HStellwerksraum ausgetauscht werden... ;-)
Also ohne ein paar uC laeuft nix. :-b
Acrylglas von hinten mit Folienstreifen bekleben.
(in Form des Gleisverlaufs)
Schwarz oder Grau (oder irgendwie) lackieren.
Folienstreifen runter
Und alles von hinten weiß (oder hellgrau) lackieren.
Entweder einfach Hintergrundbeleuchtung montieren
(Leuchtstoff, heute Energiesparlampe)
oder Fahrstraßen oder Besetztmelder Ausleuchtung.
Vorteil: Soll toll aussehen.
Topper beschriften noch mit spiegelverkehrtem Letraset
(bekommt man das noch) griffest von hinten.
Nachteil:
Masse (Schalter, Lampen) muß im Gegensatz zu Blechplatte
verdrahtet werden.
Umbauten gipfeln in Demontage und neu machen (Durch
Demontage kann man Schalter recyclen).
2)
Andere preiswerte Lösung:
Isolierstoffplatte mit Gleisplan versehen.
Für preiswerte Experimente einfach Holz oder
stabile Wellpappe.
Statt Taster werden M3 Halbrundkofpschrauben
durchgesteckt, Kopf zum Benutzer.
Mit Lötöse oder direkt werden die Drähte zu den Weichen
angeschlossen.
Bedienung über einen Griffel der an den Gegenpol
angeschlossen wird. (Bei M* Masse braun).
=> Kugelschreibergehäuse mit Metallmine oder Schraube
und Draht oder eine Messspitze (vom alten Multimeter ;-)).
Bei DC lassen sich durch gemeinsame Masse Fahrspannung
und Weichenversorgung auch Stopabschnitte so
realisieren/einschalten.
Man fährt mit Griffel einfach "Fahrstraße" ab und stellt
"unterwegs" alle Weichen.
Rückmeldung daher unnötig, es werden ja alle Weichen richtig
gestellt.
Soweit das Zitat (frei) einer Anleitung von Dipl. Ing. Gottfried
M. Joedecke, Kempten (Telefon 08374/7312 zum Bestellen
der bunten Hefte. Nein wir sind nicht verwandt. Seine Einstellungen
zur Spiel/Moba sind erdig und recht interessant, nichts für PK und NZ)
Perfektionierung:
So hat es Trix auf dem Markt gehabt als Modulsystem:
Die Fahrstraßen/Gleisplan wird ausgefräßt. Die Kontaktschrauben
werden versenkt eingebaut.
Der Griffel ist leichter zu führen.
Das Trixsystem ist ab und zu gebraucht zu sehen.
Selbstredend das dieses Konzept nur bei Doppelspulenantrieben
richtig funktioniert. Oder das Griffeln muß mit der (optischen)
Rückmeldung des Motorantriebe feinmotorisch getimet werden ;-)
Bar jeder Elektronik scheint mir dieses System extrem preiswert
und flexibel.
Mit Wellpappe eine gute "Improvisation" bis ein edles voll
elektronisches
Teil fertig ist.
3)
Fahrstraßenschaltungen lassen sich auch mit Dioden Matrizen
realisieren.
(Thema: Rückmeldung vermeiden).
Im Gleisbild eine Taste an Einfahrtsgleis und in jedem Zielgleis
(Bahnsteig
gleis z.B.).
Über entsprechende Dioden entkoppelt legen die Tasten (Kombinationen)
Stellspannung an die Weichen.
Es werden wieder alle notwendigen Weichen "frisch" gestellt =>
Rückmeldung bei hinreichendem Vertrauen unnötig.
Zur Schonung von Antrieben mit Elko Spannungsquelle kombinierbar.
Prinzip: Widerstand oder Konstantstromquelle laden einen Elko auf.
Der Elko ist die Spannungsquelle zum Schalten der Weichen.
Der Widerstand/Stromquelle sind so dimensioniert, das
Weichenantriebsspulen nicht leiden wenn Taster dauergedrückt ist.
Elko speichert aber genug Energie für einen Umschaltimpuls für alle
Weichen
Vorteil:
weniger Taster, weniger Tasten zu betätigen und Weichen zu
kontrollieren
etwas weniger Verdrahtung dafür Matrix aus Dioden.
Nachteil:
Fahrstraße muß gestellt werden (zumindest wenn keine Rückmeldung),
Stellen von Einzelweichen nicht vorgesehen.
Nicht einfach mit zugabhänigen Schaltvorgängen zu kombinieren.
4)
Zum Buch von Jäger:
Ich finde die gelungenen Erklärungen warum (im Modell und beim
Vorbild) sehr schön. Dazu kommen die Moba relevanten Kompromisse
zum Vorbild (Rangiertaste, Gruppentasten,....).
Also auch wenn man nie ein "echtes" Tastenstellwerk bauen möchte
lernt man was (z.B wie der Betrieb damit aussehen würde,
Signalbegriffe).
Was mir etwas fehlte war die Koppelung zum Streckenblocksystem.
Aber man muß ja noch was zum Denken haben ;-))
5)
Die reine Lehre am PC, setzt natürlich Investition in irgend eine
Technik
mit der der PC die Weichen stellt voraus (Interface Karten oder
Decoder
mit Booster (und eventuell Zentrale)).
Dürfte in Punkto Flexibilität unschlagbar sein. Aber nicht jeder will
die
Maus beim Fahren bedienen müssen.
6)
Es gab noch das System von Arnold. Dürfte ab und zu gebraucht
zu erstehen sein.
7)
Es gibt (AFAIK) ein ähnliches System von GFN.
Beide arbeiten mit Schaltern in Gleisplan ähnlicher Anordnung
die auf eine Grundplatte aufgeschraubt werden. Sie bilden
ein erhabenes Gleisbild in den z.B. Weichen gleich die Schalter
sind/enthalten. Spezielle Gleiselemente enthalten Abschnittsschalter,
Taster für Entkuppler, Signale,...
Sieht nicht vorbildgerecht aber nett aus. Bedient sich einigermaßen
"intuitiv".
Änderungen sind auch hier ein Greuel.
8)
Das M* Gleisplanspiel hat in den Weichen LED-Löcher (3mm)
Taster neben das Gleis und LEDs entsprechend anschließen.
Bei endabgeschalteten Weichen wird der Endschalter zur Anzeige
mitbenutzt. Oder siehe 9)
9)
Zur Rückmeldung der Weichen ohne Endabschalter aber mit
Doppelspulenantrieben gibt es NF-Spulenkern Dedektoren.
Anleitung im MM, von BDEF oder Bausatz von Conrad.
Wurde von Joachim ausführlich mit mir diskutiert bitte
mit Google forschen.
10)
Rolf Ertmer hat etwas ähnliches wie GFN gebaut:
Eine Schraube (M3) als Achse für einen Blechstreifen.
Der Blechstreifen (z.B. 2-3 cm lang, 5 mm breit) hat
an jedem Ende ein Bohrung. Erstes Ende für die Achsen-
schraube welche durch das Stellpult geht und Spannung
bringt. Die zweite als Griff nach oben schauend.
Auf dem Radius den die zweite Schraube bildet sitzen im
Stelltisch weitere Schrauben (2 Stück).
Nun kommt irgendwie ein Trick den ich nicht mehr genau weiß:
AFAIR: Der Blechstreifen schwebt mit der Griffschraube über den
Kontaktschrauben und muß über diese geschwenkt und niedergedrückt
werden. Rastung in der Stellung der letzten Betätigung durch strammes
Anziehen der Muttern der Achsschraube.
Oder: Neben den Konatktschrauben sind Vertiefungen in den Stelltisch
gesenkt (angebohrt). Uns zwar zwischen den Kontaktschrauben.
Der Blechstreifen federt den Kopf der Griffschraube auf den
Stelltisch.
Rastung in den Senkungen, Weiche stellen durch Bewegung über die
Senkung hinaus bis Kontaktschraube berührt.
(Ich glaube die zweite Variante hat er bei REPA Bahn 2 beschrieben,
die erste entspringt als Alternative meiner Phantasie. Wenns wichtig
ist kann ich nachschauen).
Vorteil:
Man ist richtig mit HW Bauen beschäftigt, und gibt während dessen kein
Geld auf ebay aus. ;-), sicher auch recht preiswert zu bauen
(Konservendosenblech, Spax statt M3 als Kontakschrauben => Löten ?)
Nachteil:
Jede Weiche muß gestellt werden, keine echte Rückmeldung, aufwendig
zu bauen.
Eventuell etwas spät (zum Alter des Threads)
und sehr klassisch,
aber es geht ja noch preiswert und analog und
mit Kompromissen zum Vorbild ;-)
Ich hoffe die Zeilenlänge stimmt :-((.
Sorry das es mal wieder so lang war.
Wer Quellen möchte: bitte hier fragen,
ich schaue dann genauer nach und bringe es hier.
Die Weichen Richtung Schluß (00:20 Uhr) stellend
Dirk Flackus
Rastatt
fam.f...@gmx.de
dfla...@lawo.de
Ein PC-Stellwerk wäre auf meiner Ep. III-Anlage aber ein böser Stilbruch
...
Joachim
viele Beitraege zur Anfrage von Mark gehen ja in die Richtung, wie
der elektrische/elektronische Teil eines Gleisbildstellpultes aussehen
kann. Dazu folgendes:
Ich habe eine Digitalzentrale erfolgreich aufbauen koennen. Sie
wird im LENZ-Format (Ver3) angesprochen (bei mir ueber Railroad & Co).
Sie ist soweit fertig, dass ich Verbraucher schalten und Rueckmeldungen
verarbeiten kann.
Dazu gibt es natuerlich Dekoder (zum Schalten) und Enkoder (zum
Rueckmelden)
die ueber RS485 Busse (stoerunempfindlich) angesteuert werden.
Eingesetzt werden uCs von ATMEL (die kann wirklich jeder programmieren,
da auf jeder Platine ein entsprechender Programmierstecker vorhanden
ist!).
Da ich spaeter auch nicht am PC irgendwelche Symbole anklicken will,
werde
ich mein Gleisbildstellpult mit Tastern, Schaltern und LEDs
(Conrad/Reichelt)
auf Platinenmaterial (Format DIN A4) aufbauen (Kupferseite nach unten.
obere
Seite mit Gleisbildausdruck aus dem Rechner) und diese Komponenten ueber
besagte Dekoder/Enkoder mit dem PC verbinden. Mit Start und Zieltasten
lassen sich dann sehr einfach Fahrstrassen schalten und ueber die LEDs
werden Belegtzustaende und eingestellte Fahrstrassen angezeigt.
Ach ja, meine selbstgebaute Hardware kann man sich auf meiner Homepage
www.macurb.de
-> Eisenbahn -> Steuerung
ansehen.
Eigentlich wollte ich darueber erst berichten, wenn alles dort abgelegt
ist,
aber aufgrund der Aktualitaet des Threads ...
Und noch eins: Ich werde auf meiner HP auch die Platinenvorlagen,
Bauteillisten
mit Bezugsquellen und Bauteilkosten ablegen. Genauso wie die
Assemblerprogramme.
Fuer unter DM 200,-- erhaelt man so eine leistungsfaehige Hardware, die
durch
ihren modularen Aufbau demnaechst noch erweitert wird.
Ach so, verkaufen tue ich nix (vielleicht ein wenig Platinensupport).
Ich
habe einfach nur Spass am Selberbasteln und aergere mich ueber die
hohen Preise der kommerziellen Hersteller. Daher sind alle Infos auf
meiner
HP auch kostenlos.
Sorry, wenn ich ein wenig vom Thema weg bin; wenn alles auf der HP ist
melde ich mich nocheinmal in einem eigenstaendigen Beitrag.
froehliches Basteln,
Patrick
--
Ich werde sogar in Epoche II damit fahren - denn für die authentischen Weichen-
Schalthebel hab' ich auf meinem Dachboden leider keinen Platz. :-)
Martin Lischka
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
Erbert ist gerade dabei, sein Gleisbildsystem dahingehend umzubauen, dass
die Relaislogik durch die Software ersetzt wird. Also stellst Du den PC
schoen versteckt in eine Ecke. Zur Bedienung hast Du dann das gewoehnliche
Gleisbildstellwerk vor Dir (und Du musst ja niemandem verraten, dass da
ein PC dahintersteckt. Wir hier sind alle verschwiegen, Ehrenwort!)
Ach ja: Da es das SpDrS60 seit 1963 gibt, waere es auch mit Ep III
vereinbar.
So was ähnliches ist derzeit mein Favorit. Aber mit einer vorhandenen
professionellen SPS statt eines alten PCchens.
Joachim
hmmm...an welche SPS hast du denn gedacht ? Wenns eine S7 mit
OP oder TP ist, wär ich sehr an einem Erfahrungsaustausch (ev. PM) interessiert.
mfg
Gunther
Smile, sowas würde ich nicht als Restbestand umsonst bekommen ...
Nein, es ist eine Bosch CL300 - noch immer meine Lieblings-SPS.
Joachim
Woher weißt du, dass ich auch als uC die AVRs einsetze? ;-)
Interessante Dinge auf deiner HP. Ich warte begierig auf die Dinge, die
da noch kommen.
Joachim
Auch das waere denkbar. Soweit ich mir das System auf der Messe in
Nuernberg angesehen hatte, will Erbert die Schnittstelle zum Gleisbildpult
offenlegen, d.h. Du kannst es dann selbst - mitwasauchimmer - ansteuern.
Nachteil ist dann halt, dass Du Dir eine vorbildgetreue Spurplansimulation
eben selbst zusammenbasteln/programmieren musst.
Ja, in die Richtung gehen meine Planungen auch. Und damit es
sich moeglichst echt anfuehlt, koennte man das Relaistellwerk
auf Relais- oder Baugruppen-Ebene simulieren und bei jedem
simulierten Schaltvorgang ein sattes *klack* auf der Soundkarte
ausgeben ;-)
Mann, das ist die Mega-Idee! Den Smily streiche ich hiermit!
Joachim
>Ja, in die Richtung gehen meine Planungen auch.
Ah, Stefan baut einen Bahnhof? ;-)
>Und damit es
>sich moeglichst echt anfuehlt, koennte man das Relaistellwerk
>auf Relais- oder Baugruppen-Ebene simulieren und bei jedem
>simulierten Schaltvorgang ein sattes *klack* auf der Soundkarte
>ausgeben ;-)
Muesste das nicht dann dauernd klackern?
Es ist ganz einfach:
Die Blechstreifen Dinger bilden
einen Umschalter. Dzu gibt es einen (zentralen)
Taster der dann an alle Blechstreifen Spannung legt.
(Oder an Gruppen) => Zweihandbedienung.
Der Bauaufwand wird wesendlich einfacher.
Sieht übrigens klasse aus wenn der Blechstreifen
so breit wie die Striche für die Gleise sind.
> AFAIR: Der Blechstreifen schwebt mit der Griffschraube über den
> Kontaktschrauben und muß über diese geschwenkt und niedergedrückt
> werden. Rastung in der Stellung der letzten Betätigung durch
strammes
> Anziehen der Muttern der Achsschraube.
> Oder: Neben den Konatktschrauben sind Vertiefungen in den Stelltisch
> gesenkt (angebohrt). Uns zwar zwischen den Kontaktschrauben.
> Der Blechstreifen federt den Kopf der Griffschraube auf den
> Stelltisch.
> Rastung in den Senkungen, Weiche stellen durch Bewegung über die
> Senkung hinaus bis Kontaktschraube berührt.
>
Nun so ginge es auch, aber warum einfach,
wenn die Lösung doch eso einfach ist ;-))
>
> Vorteil:
> Man ist richtig mit HW Bauen beschäftigt, und gibt während dessen
kein
> Geld auf ebay aus. ;-), sicher auch recht preiswert zu bauen
> (Konservendosenblech, Spax statt M3 als Kontakschrauben => Löten ?)
> Nachteil:
> Jede Weiche muß gestellt werden, keine echte Rückmeldung, aufwendig
> zu bauen.
Frohes Stellen
Naja, noch nicht wirklich. Eins nach dem anderen. Erst
baue ich so viele universell einsetzbare Module wie
moeglich: Zwei Einfahrsignalmodule auf eingleisiger Strecke
ein Einfahrsignalmodul auf zweigleisiger Strecke (GWB!!!)
und die dazugehoerigen Vorsignale. *Dann* muss ich mal
schauen. Aber ich vermute, als naechstes kommen zwei
schlanke (50..60km/h) einfache Gleisverbindungen, die
aus dem ganzen einen Abzweig machen. Und wenn ich dann
immer noch nicht genug von der Modulbauerei habe oder
bis dahin an Altersschwaeche gestorben bin, kommt
ein ca. 7-gleisiger Bf. dazwischen (*sabber*)
> >Und damit es
> >sich moeglichst echt anfuehlt, koennte man das Relaistellwerk
> >auf Relais- oder Baugruppen-Ebene simulieren und bei jedem
> >simulierten Schaltvorgang ein sattes *klack* auf der Soundkarte
> >ausgeben ;-)
>
> Muesste das nicht dann dauernd klackern?
Noe, wieso? Ich denke mal nur bei Zustandsaenderung.
Ganz besonders heftig also beim Einstellen von Fahrstrassen.
>> Ah, Stefan baut einen Bahnhof? ;-)
>
>Naja, noch nicht wirklich. Eins nach dem anderen. Erst
>baue ich so viele universell einsetzbare Module wie
>moeglich: Zwei Einfahrsignalmodule auf eingleisiger Strecke
>ein Einfahrsignalmodul auf zweigleisiger Strecke (GWB!!!)
>und die dazugehoerigen Vorsignale. *Dann* muss ich mal
>schauen. Aber ich vermute, als naechstes kommen zwei
>schlanke (50..60km/h) einfache Gleisverbindungen, die
>aus dem ganzen einen Abzweig machen. Und wenn ich dann
>immer noch nicht genug von der Modulbauerei habe oder
>bis dahin an Altersschwaeche gestorben bin, kommt
>ein ca. 7-gleisiger Bf. dazwischen (*sabber*)
Ich warte dann mal gespannt :-)
Gibt's schon ein Vorbild fuer den Bahnhof?
>> Muesste das nicht dann dauernd klackern?
>
>Noe, wieso? Ich denke mal nur bei Zustandsaenderung.
Blinker?
Im Reichsbahnland hoert man das haeufiger.
>Ganz besonders heftig also beim Einstellen von Fahrstrassen.
Bei EZMG gibt's da nur ein lautes Klack im Relaisraum :-)
Wie sagte mal ein Fdl:"Die Relais haben die Russen aus einem Stueck
Eisen gefeilt..."
Dementsprechend ist das gut hoerbar.
Noe. So real moechte ich es garnicht haben...
Wir machen ja auch nicht wirklich haargenau Betrieb
wie beim Vorbild - also optimiere ich den Bahnhof
lieber fuer FREMO-Betrieb.
> >> Muesste das nicht dann dauernd klackern?
> >
> >Noe, wieso? Ich denke mal nur bei Zustandsaenderung.
>
> Blinker?
> Im Reichsbahnland hoert man das haeufiger.
Bei SpDrS60 kenne ich im Ruhezustand nix blinkendes.
-> Ruhe im Relaisraum!?
>> Gibt's schon ein Vorbild fuer den Bahnhof?
>
>Noe. So real moechte ich es garnicht haben...
>Wir machen ja auch nicht wirklich haargenau Betrieb
>wie beim Vorbild -
Das koennte bei mir interessant werden, wenn ich mir mal anschaue, was
auf der Nebenbahn rausging...
>also optimiere ich den Bahnhof
>lieber fuer FREMO-Betrieb.
Erzaehl mal :-)
>> Blinker?
>> Im Reichsbahnland hoert man das haeufiger.
>
>Bei SpDrS60 kenne ich im Ruhezustand nix blinkendes.
>-> Ruhe im Relaisraum!?
Gute Frage. Laeuft die Blinkschaltung erst an, wenn die gebraucht
wird? Das kann ich mir kaum vorstellen.
Bei der DR-Technik gibt es den Pendelblinker: Pendelnd gelagerte
Röhrchen mit Quecksilber öffnen und schließen, davon einer für den
Antriebsmagneten. Bei der DB gibt es ähnliches.
Tanzende Relais in DR-Stw (also solche, die mit Blinkspannung betrieben
werden, z. B. Lampenüberwacher) hört man nur, wenn ein blinkender
Begriff angeschaltet ist. Um diesen verschleißfördernden Prozess zu
umgehen, hat man ab GS II Sp eine Verzögerungsschaltung eingebaut.
Uli.
--
Uli Maschek
http://www.maschexx.de
> ...
> Andreas Jäger: Elektronische Gleisbildstellwerke. RPB electronic
> taschenbücher Band 312. Franzis-Verlag, München, 1983
> ...
An alle, die das Buch suchen.
Es ist bei eBay eingestellt unter :
http://cgi.ebay.de/aw-cgi/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1623148403
mit freundlichen Grüßen von
Udo Rauen aus OB / Rhld
mailto:udor...@t-online.de
______________________
Naja, was brauchen wir momentan? Da die Streckennetze
groesser werden, brauchen wir Bahnhoefe, die sich um
Zugbildung fuer Binnenfrachten kuemmern. Personenverkehr
interessiert mich nur am Rande. Ausserdem moechte ich
etwas bauen, wo das SpDrS60 viele Zugfahrstrassen zu
klackern bekommt. Mein momentaner Favorit: auf der
einen Seite zweigleisig und auf der anderen Seite
zwei eingleisige Strecken. Der Bahnhof ist aus Sicht
des Personenverkehrs ein besserer Haltepunkt (2 Bahnsteig-
gleise). Fuer Gueterverkehr brauche ich mindestens ein
Gleis, wo ich zu zerlegende Ngs annehme und n Zielgleise.
>Naja, was brauchen wir momentan? Da die Streckennetze
>groesser werden, brauchen wir Bahnhoefe, die sich um
>Zugbildung fuer Binnenfrachten kuemmern. Personenverkehr
>interessiert mich nur am Rande.
So ein Bahnhof ist bei mir gerade auch im Bau :-)
Hoffentlich gibt's bald noch dazu passende Bf, damit die Frachten auch
abgefahren werden koennen...
Problematisch sind halt eher die benachbarten Betriebsstellen, die den
langen N nicht kreuzen lassen koennen.
In Spitzenzeiten standen bis zu 100 (ja, hundert) Wagen in Zeulenroda,
aehm Muehlenroda herum, die sich aber im Bf doch noch recht gut
verteilen koennen ohne Chaos zu machen, wie die Stellprobe ergab.
Massstaebliche Nutzlaengen sind halt praktisch :-)
>Ausserdem moechte ich
>etwas bauen, wo das SpDrS60 viele Zugfahrstrassen zu
>klackern bekommt.
Wie denn ohne ordentliche Gleisfreimeldung? :-(
Bekommen wir die Kollegen ueberzeugt Widerstaende an die Achsen zu
pappen?
Bei mir ist das nicht ganz so tragisch, da bei EZMG oftmals nicht
alles isoliert ist. Bei vielen Bf ist das sogar nur ein Bahnhofskopf.
Fahrstrassenaufloesung oder Signalhaltstellung vom Ra12
per Impulsgeber ist auch nichts ungewoehnliches.
Bei SpDrS60 sieht das dagegen eher mies aus, wenn das richtig
funktionieren soll, mit Fahrstrassenaufloesung usw....
>Mein momentaner Favorit: auf der
>einen Seite zweigleisig und auf der anderen Seite
>zwei eingleisige Strecken. Der Bahnhof ist aus Sicht
>des Personenverkehrs ein besserer Haltepunkt (2 Bahnsteig-
>gleise). Fuer Gueterverkehr brauche ich mindestens ein
>Gleis, wo ich zu zerlegende Ngs annehme und n Zielgleise.
Hmmm, konkretes Vorbild oder aehnlichen Bf schon gesehen?
Lutum waere zwar ganz nett, aber da war wohl etwas wenig
Gueterverkehr. Bramsche (mit Hesepe als Gabelung) waere etwas zu
sperrig, wenn auch betrieblich interessant.
Der Bf Königs Wusterhausen an der Görlitzer Bahn ist auch so ein Exot.
Sparsam preußisch an der zweigleisigen Hauptstrecke von Bln nach
Görlitz, zweigten früher zwei Nebenbahnen ab.
Eine in Richtung Nord- Osten, mit der man über die Dörfer bis nach
Frankfurt kommt.
die zweite in südwestlicher Richtung nach Zossen. Außerdem hat KW noch
einen Binnenhafen, in dem früher die Kohle für das Kraftwerk Klingenberg
umgeschlagen wurde.
Ein Hausbahnsteig (Gl 1) , ein Inselbahnsteig (Gl 2, 3), Güterbahnhof,
BW der Nebenbahn, früher auch mit 16 m Drehscheibe. Ein versetzt
angeordneter Seitenahnsteig diente der Bahn nach Zossen.
Als 1951 die S- Bahn nach KW kam (und der Görlitzer Bahnhof geschlossen
wurde), verlor die Fernbahn ein Gleis (das östliche).
In KW wurden beide Gleise des Inselbahnsteigs (2,3) mit Stromschienen
versehen, aber nur eins benutzt (Gl 2). So müssen noch heute Fernzüge
von und nach Berlin und sämtliche Güterzüge über Gleis 3 die S- Bahn
kreuzen.
Irgendwann in den Siebzigern/ Achtziger wurde die Strecke Grünau - KW
wieder zwei- bzw. viergleisig, nur im Bf KW ist nur ein Hauptgleis (Gl
1) vorhanden.
Zwar existierten mal Pläne, den Bf umzubauen, aber inzwischen ist das EG
denkmalgeschützt, und die DB AG hat noch weniger Interessse und Geld, S-
Bahn und Fernbahn zwischen Wildau und KW zu tauschen und eine vier, bzw
sechsgleisige Brücke über den Nottekanal zubauen.
Also liegt es am Fahrplangestalter...
Gruß
Andreas
--
Meine Eisenbahnseite:
http://www.gillcom.de/modellbahn/modellbahn.htm
Fahrleitung, Modellbau, Epoche II,
Schmalspurbahnen, Dienstvorschriften der DR
Garnicht. Vorher muss noch eine geniale Idee in die Tat
umgesetzt werden. Wer also eine geniale Idee hat, raus damit... :-/
[Beschreibung meiner Bahnhofstraeumereien]
> Hmmm, konkretes Vorbild oder aehnlichen Bf schon gesehen?
Nee, komplett meiner kranken Phantasie entsprungen...
Woher hast du denn die Spezifikationen des Lenz-Protokolls?
Ich habe nach kurzer Suche nichts gefunden.
> Da ich spaeter auch nicht am PC irgendwelche Symbole anklicken will,
> werde ich mein Gleisbildstellpult mit Tastern, Schaltern und LEDs
> (Conrad/Reichelt) auf Platinenmaterial (Format DIN A4) aufbauen
> (Kupferseite nach unten. obere Seite mit Gleisbildausdruck aus dem
> Rechner) und diese Komponenten ueber besagte Dekoder/Enkoder mit dem
> PC verbinden. Mit Start und Zieltasten lassen sich dann sehr einfach
> Fahrstrassen schalten und ueber die LEDs werden Belegtzustaende und
> eingestellte Fahrstrassen angezeigt.
Also wird praktisch jede LED einzeln an einen Dekoder angeschlossen?
Markus
Markus Schaub schrieb:
>
> Woher hast du denn die Spezifikationen des Lenz-Protokolls?
> Ich habe nach kurzer Suche nichts gefunden.
Was Du auf der deutschen Website nicht findest, findest Du auf der
englischen.
Gruß Martin
Da hab ich doch gesucht! Unter Technical Information steht jedenfalls
nichts, was man als Basis für eigene Entwicklungen nehmen
könnte. Unter Manuals konnte ich auch nichts brauchbares finden.
Markus
Markus Schaub schrieb:
>
> Da hab ich doch gesucht! Unter Technical Information steht jedenfalls
> nichts, was man als Basis für eigene Entwicklungen nehmen
> könnte. Unter Manuals konnte ich auch nichts brauchbares finden.
Was genau willst Du denn wissen. Vielleicht können wir es Dir hier
beantworten, oder Du kriegst eine Mail mit dem Dokument.
Oder es weiß keiner :-(
Gruß Martin
>Diskussion ueber "woher kommt die Info zum Protokoll" zwischen
>Markus und Martin gesnippt.
1.
Bis vor neinigen Wochen gab es auf der deutschen Seite von Lenz die
Beschreibung des Datenformats zwischen PC und LENZ-Interface.
Diese ist ersetzt worden durch ein umfangreiches Dokument im
pdf-Format. Zu finden ist es beim LI100 von LENZ.
Ein Dank an LENZ ob dieses Dokumentes.
2.
Was LENZ aber verschweigt, ist die weitere Datenkommunikation
zwischen der Zentrale und an die Zentrale angeschlossenen Devices.
Im Prinzip nichts besonderes, denn es wird nur ein sogenanntes
Rufbyte dem Datenstrom vornweggestellt, wenn die Zentrale
ein Device anspricht. Ausserdem gibt es spezielle Rufbytes, die eine
spezielle Antwort der Devices nach sich ziehen. Abgesichert ist das
Rufbyte mit einem Paritaetsbit. All diese Sachen findet man - wie
gesagt - NICHT in dem oben angegebenen Dokument.
Ich bin durch Zufall (oder durch ein Versehen von LENZ) an ein
"vollstaendigeres" Dokument gekommen, welches wohl in dieser Form
fuer die Veroeffentlichung nicht vorgesehen war. Alle Details hier zu
erlaeutern geht aber zu weit. Bei Interesse dann PM an mich.
3.
Zu meiner Hardware noch ein Wort.
Ich benutze das Protokoll von LENZ - so wie in den mir vorliegenden
Dokumenten beschrieben - in erster Linie fuer die Kommunikation
zwischen PC und meinem Selbstbauinterface. Da es mit RR&Co laeuft,
gehe ich davon aus, dass ich das richtig gemacht habe :-)).
Die interne Weiterverarbeitung lehnt sich dann stark an das nicht
veroeffentlichte Dokument von LENZ an. Letztendlich pollt die
Zentrale zyklisch alle an sie angeschlossenen Devices durch ansprechen
der Devices mit dem Rufbyte. Auch das PC-IF ist so ein Device.
Was bei mir aber grundsaetzlich anders (besser? weiss ich nicht!) laeuft,
ist dann die Verarbeitung z.Bsp. von Rueckmeldern (Enkodern) oder
Dekodern. Auch der schon recht fortgeschrittene Daten-Generator
(Ansteuereinheit fier den Lok-Booster) hat mit Lenz nichts zu tun.
4.
Ja, fuer jede LED auf dem Fahrpult braucht man einen Dekoderausgang.
Hoert sich sehr viel an (und ist es sicher auch), aber es stehen ja genuegend
Ausgaenge zur Verfuegung.
So, bei weiteren Fragen bitte PM an mich oder wenn es die Allgemeinheit
interessiert natuerlich auch hier!
Patrick
--
mailto:patric...@freenet.de
http://www.macurb.de
da hab' ich bei mir dann doch optimiert:
Bei 12V LED-Versorgungsspannung kann man leicht für z.B. eine
Gleisbelegtmeldung (rot) bis zu 6 LEDs hintereinander schalten, bei
Fahrstrassenausleuchtung (gelb) bis zu 4 LEDs an 1 Bit des Dekoders
anschliessen.
Natürlich muss der Vorwiderstand dann entsprechend angepasst
werden.
Hartmut
Patrick
Ahaa, ich habe das gerade erst bemerkt. Klar, daß es zwei Protokolle
geben muß, eines zwischen Zentrale und PC und eines zwischen Zentrale
und angeschlossenen Geräten.
Mein Problem (und bis ich damit anfage, es konkret zu lösen wird es
noch eine Weile dauern, aber man darf ja schon mal Informationen
sammeln :-)) ist, daß mein Gleisbildstellpult von einem PC gesteuert
werden soll und ich mir jetzt ein System suchen muß, mit dem ich die
Daten vom/zum PC kriege.
Der Softwareteil soll auf Linux-Basis laufen, so daß ich wohl selber
was programmieren müßte. Dummerweise habe ich von der Hardware nich
allzuviel Ahnung wenn es ins Detail geht. Deshalb hab ich mir mal
deine Lösung genauer angesehen. Scheint ja mit relativ wenig
Hardwareaufwand nachzubauen sein.
Markus
Markus Schaub schrieb:
>
> Der Softwareteil soll auf Linux-Basis laufen, so daß ich wohl selber
> was programmieren müßte. Dummerweise habe ich von der Hardware nich
> allzuviel Ahnung wenn es ins Detail geht. Deshalb hab ich mir mal
> deine Lösung genauer angesehen. Scheint ja mit relativ wenig
> Hardwareaufwand nachzubauen sein.
Schau Dir auf jeden Fall mal SRCP (siehe http://www.der-moba.de) an,
damit wäre Deine Software unabhängig von der konkreten Hardware. Und Du
findest u.U. Mitstreiter beim Entwickeln.
Gruß Martin
>Ahaa, ich habe das gerade erst bemerkt. Klar, daß es zwei Protokolle
>geben muß, eines zwischen Zentrale und PC und eines zwischen Zentrale
>und angeschlossenen Geräten.
Und ein drittes zwischen dem Datengenerator und der Schiene
>Mein Problem (und bis ich damit anfage, es konkret zu lösen wird es
>noch eine Weile dauern, aber man darf ja schon mal Informationen
>sammeln :-)) ist, daß mein Gleisbildstellpult von einem PC gesteuert
>werden soll und ich mir jetzt ein System suchen muß, mit dem ich die
>Daten vom/zum PC kriege.
>
Exakt das war auch mein Problem! Das LENZ-Protokoll unterstuetzt
bis zu 128 Enkoderadressen a 8 Eingaengen. Das sind dann 1024
Taster, Schalter, Reedkontakte, Lichtschranken, Kontaktgleise, etc.
Sobald sich ein Eingang aendert, wird dies dem PC UNGEFRAGT
mitgeteilt. Dadurch wird vermieden, dass grosse Totzeiten bei
der Rueckmeldung entstehen.
Zum Schalten waeren bei LENZ dann noch weitere 128 Adressen frei.
Das Schoene ist, dass auch einzelne Dekoderausgaenge geschaltet
werden koennen. Meines Wissens ist dies z.Bsp. bei M*-Dekodern
nicht so. Dort gehoeren immer 2 Ausgaenge zusammen und wenn
der eine AN ist, ist der andere AUS.
Der Adressraum laesst sich natuerlich auch anders aufteilen, als oben
geschrieben.
>Der Softwareteil soll auf Linux-Basis laufen, so daß ich wohl selber
>was programmieren müßte. Dummerweise habe ich von der Hardware nich
>allzuviel Ahnung wenn es ins Detail geht. Deshalb hab ich mir mal
>deine Lösung genauer angesehen. Scheint ja mit relativ wenig
>Hardwareaufwand nachzubauen sein.
So sollte es ja auch sein. Das Rad (sprich Protokoll) wollte ich nicht
ein zweites Mal erfinden und die (Bauteil)kosten sollten so gering wie
moeglich werden. Dabei spielt noch eine Rolle, dass die uCs OHNE
ein spezielles Programmiergeraet zu programmieren sind.
Falls Du in Erwaegung ziehst etwas nachzubauen werde ich Dir bei
Problemen gerne weiterhelfen.
Und die SW selbst zu schreiben ist wahrscheinlich gar nicht so schwer,
da der Befehlssatz ja nun von LENZ recht gut dokumentiert ist.
>
>Markus
Patrick
--
http://www.macurb.de
mailto:patric...@freenet.de
Ja, werde ich auf jeden Fall tun. Auf SRCP bin ich nämlich sowieso
angewiesen, da der Loksteuerungsteil unter DDL laufen soll.
Markus
Ja, das ist klar.
> > Der Softwareteil soll auf Linux-Basis laufen, so daß ich wohl
> > selber was programmieren müßte. Dummerweise habe ich von der
> > Hardware nich allzuviel Ahnung wenn es ins Detail geht. Deshalb
> > hab ich mir mal deine Lösung genauer angesehen. Scheint ja mit
> > relativ wenig Hardwareaufwand nachzubauen sein.
> So sollte es ja auch sein. Das Rad (sprich Protokoll) wollte ich
> nicht ein zweites Mal erfinden und die (Bauteil)kosten sollten so
> gering wie moeglich werden. Dabei spielt noch eine Rolle, dass die
> uCs OHNE ein spezielles Programmiergeraet zu programmieren sind.
> Und die SW selbst zu schreiben ist wahrscheinlich gar nicht so schwer,
> da der Befehlssatz ja nun von LENZ recht gut dokumentiert ist.
Ja, das ist für mich ein sehr wichtiger Grund, nicht die einfachste
Lösung mit einer/mehreren IO-Karten zu nehmen.
Aber ich werde mich erst mal etwas um die Landschaft kümmern. Nach
etwas aussehen soll die Anlage ja auch.
Markus
Kannst du das näher erläutern?
Markus
Naja, nicht ganz.
Die "Digitalzentrale" ist in meinem Fall DDL. Das wird auch so
bleiben. Dann brauche ich noch eine Verbindung zwischen PC und
Gleisbildstellpult (mit welchem Protokoll die arbeitet, ist erstmal
nicht so wichtig). Dann bräuchte ich auf PC-Seite wohl noch einen
Dämon, der aus den (wenn ich Patricks Lösung verwenden würde)
Lenz-Paketen SRCP-Pakete macht. Und dann kommt auf DDL und den
Umsetz-Dämon mein Globales-Spezial-Anlagen-Steuerungs-Programm, das
alles verwaltet (und wenn es nicht richtig funktioniert der Anlage
ziemliche Schaden zufügen könnte).
> Dieses bietet den transparenten Durchgriff auf die Elemente,
> die so an einer Digitalzentrale hängen können (in beide
> Informationsrichtungen) und kann so "im prinzip" das Problem
> der Digitalzentrale in nichts auflösen.
>
> Zumal DDL ja schon in Deine nähere Wahl gekommen ist. Das
> derzeit entstehende SRCP 0.8 hat da einiges mehr zu bieten
> als das SRCP-0.7.3, was die Flexibilität angeht, im zweifel
SRCP hab ich mir bisher noch nicht so genau angeschaut. Es stand aber
von Anfang an fest, es wenn möglich zu verwenden, um kompatibel zu
bleiben.
Markus
Markus Schaub schrieb:
>
> Dann bräuchte ich auf PC-Seite wohl noch einen
> Dämon, der aus den (wenn ich Patricks Lösung verwenden würde)
> Lenz-Paketen SRCP-Pakete macht.
Gibt es eigentlich noch keinen SRCP-Server für Lenz? Und wenn, ist schon
einer in Arbeit?
> Und dann kommt auf DDL und den
> Umsetz-Dämon mein Globales-Spezial-Anlagen-Steuerungs-Programm, das
> alles verwaltet (und wenn es nicht richtig funktioniert der Anlage
> ziemliche Schaden zufügen könnte).
Sowas ist unter dem Begriff XRCP schon andiskutiert worden. Aber viel
mehr als der Name ist noch nicht definiert. Vielleicht hast Du ja Lust,
dein Programm so zu entwerfen (auf Unterstützung hier kannst Du zählen),
daß man das dann ähnlich universell verwenden kann, wie SRCP.
Gruß Martin