vorneweg: ich wünsche allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch nach
2009!
Zu meinem Problem:
ich muss einen Haftreifen wechseln bei meiner M* Re 482 "cargo" (36851),
aber ich bekomme die Drehgestellblenden nicht ab. Schrauben gibt es
jedenfalls keine, und die Anleitung gibt nichts her.
Wer weiß Rat?
Viele Grüße
Peter
Wenn es das einfache Modell ist dann so:
die Blenden sind vorn und hinten lediglich aufgeklipst. Am Besten nach
Gehäuseabnahme vorsichtig mit einem Schraubendreher von oben zwischen
Getriebekasten und Blende über die Nase hebeln.
Bei derartigen Konstruktionen ist natürlich Vorsicht geboten:
was verbogen wird kann auch brechen.
Die Nase (wie bei Roco üblich) von unten her aufhebeln ist mir jedoch
nicht gelungen; von oben ging es dagegen recht gut
Ein frohes Fest
H0rst
Auf der Märklin Webseite kommt man via "Ersatz- und Verschleißteilsuche" an diese Explosionszeichnung <http://produktadmin.maerklin.de/product_files/1/pdf/36851_explo.pdf>
An Teil 19 und 20 sind die Rastnasen zu sehen die Horst bereits beschrieben hat.
Ich hoffe das hilft beim "Hebeln".
> Bei derartigen Konstruktionen ist natürlich Vorsicht geboten:
> was verbogen wird kann auch brechen.
> Die Nase (wie bei Roco üblich) von unten her aufhebeln ist mir jedoch
> nicht gelungen; von oben ging es dagegen recht gut
>
> Ein frohes Fest
>
> H0rst
Gruß,
Lothar
"Lothar Roth" schriebselte im Newsbeitrag
news:bla...@news4.rz.uni-karlsruhe.de...
> Auf der Märklin Webseite kommt man via "Ersatz- und Verschleißteilsuche"
> an diese Explosionszeichnung
> <http://produktadmin.maerklin.de/product_files/1/pdf/36851_explo.pdf>
> An Teil 19 und 20 sind die Rastnasen zu sehen die Horst bereits
> beschrieben hat.
> Ich hoffe das hilft beim "Hebeln".
danke Euch beiden. Die Zeichnung war auch im Karton der Lok, aber die Nasen
kann man nur erkennen, wenn man WEISS, wonach man suchen muss.
Ich hatte mittlerweile dann mit einem winzigen Schraubendreher die Stelle
entdeckt, wo man zwischen Blende und Drehgestell ansetzen muss, um die
Blende über die Rastnase zu wuchten.
Viele Grüße
Peter
ich höchstselbst schriebselte im Newsbeitrag
news:bla...@news.t-online.com...
> Wer weiß Rat?
Dieselbe Frage stelle ich gleich noch einmal.
Jetzt aber aus folgendem Grund:
nach erfolgreichem Wechsel des Haftreifens (siehe vorherige Postings) habe
ich beim Aufsetzen des Gehäuses (ich habe eigentlich_keine_zwei_linken
Hände) auf der einen Seite die flexible Platine gestreift, auf der die drei
SMD-LEDs für die Stirnbeleuchtung sitzen. Eine der drei LEDs hat sich dabei
ins Nirwana verabschiedet.
Nun habe ich eben das Ersatzteil geordert (Platine mit 3 LEDs komplett) -
doch
1. wie montiert man die Flexplatine am Decoder? Es sieht aus, als wäre da
ein Stecker, aber bei genauerem Hinsehen ist der auf der Decoder-Platine
AUFGELÖTET! Das heißt, die Flexplatine wird nur seitlich eingesteckt?
2. und noch viel schlimmer: wie wird die Flexplatine auf der anderen Seite,
dort wo die LEDs sitzen, am Gehäuse (genauer: an der Pufferbohle)
befestigt - ich sehe keine Schrauben, kein Rastnasen, kein Klemmpunkte,
womöglich muss man die Flexplatine dort AUFKLEBEN?
Fragen über Fragen...
Ich hoffe, Ihr könnt mir nochmal helfen!
Viele Grüße
Peter
Diese Flexplatine ist an der PLatine einfach in den Stecker
hineingeschoben. Der aufgelötete Klotz ist dabei die Muffe (weiblicher
Stecker) die Folie allein der (männliche) Stecker. Einfach mal an der
Folie ziehen. Das lose Ende der Beleuchtungsfolie kann einfach hier
wieder reingesteckt werden.
> 2. und noch viel schlimmer: wie wird die Flexplatine auf der anderen
> Seite, dort wo die LEDs sitzen, am Gehäuse (genauer: an der Pufferbohle)
> befestigt - ich sehe keine Schrauben, kein Rastnasen, kein Klemmpunkte,
> womöglich muss man die Flexplatine dort AUFKLEBEN?
Das scheint in der Tat so zu sein. Sollte jedoch kein Problem sein, die
Folie vom Rahmen zu lösen.
> Fragen über Fragen...
...und da hab ich auch noch eine:
hat einer der Mitleser schon einmal eine solche Lok auf Rot/Weis -
Lichtwechsel umgebaut, ggf. mit einer kompatiblen Platine? Wäre hier für
meine 189 interessant; die 482 braucht das ja nicht unbedingt *g*
H0rst
"Horst Lange" schriebselte im Newsbeitrag news:bla...@mid.individual.net...
>> 2. und noch viel schlimmer: wie wird die Flexplatine auf der anderen
>> Seite, dort wo die LEDs sitzen, am Gehäuse (genauer: an der Pufferbohle)
>> befestigt - ich sehe keine Schrauben, kein Rastnasen, kein Klemmpunkte,
>> womöglich muss man die Flexplatine dort AUFKLEBEN?
>
> Das scheint in der Tat so zu sein. Sollte jedoch kein Problem sein, die
> Folie vom Rahmen zu lösen.
das Lösen ist da weniger meine Sorge - mit WAS klebe ich die neue Platine
drauf?
Im ersten Moment dachte ich an doppelseitiges Klebeband, aber da wird der
Abstand möglicherweise zu groß. Ich will ha nicht beim nächsten Versuch, das
Gehäuse aufzusetzen, wieder ein paar LEDs verlieren!
Vielleicht mit Sekundenkleber?
Viele Grüße
Peter
>
> das Lösen ist da weniger meine Sorge - mit WAS klebe ich die neue
> Platine drauf?
> ..
Bei problematischen, aber später evtl. wieder zu lösenden Verbindungen
hat sich Kontaktkleber bewährt: Dünn auftragen, kurz zusammenbringen,
nochmal auf, anlüften lassen, anpressen : hält.
Aber, mann kann später mit einem Skalpell wieder dazwischen, und die
Verklebung wieder lösen. Bei Sekundenkleber geht das nicht...
Roland
Eigentlich geht das auf Kulanz, auch bei mir waren die Leuchten an einer
Seite nach Aufstecken des Gehäuses defekt.
Die neuen Lichtleiter haben auf der Rückseite etwas Pappe. Darunter
befindet sich der Klebstoff. Mußt also die Pappe vorsichtig abziehen,
dann am Decoder den Lichtleiter reinstecken, und zum Schluss ganz
vorsichtig die LED, s andrücken. Paßt genau und vorsicht beim Schließen
der Lok.
Notfalls lassen die sich auch reparieren. siehe hier:
http://www.stayathome.ch/reparaturen.htm
Grüße
Norbert
"Norbert Kaiser" schriebselte
> Eigentlich geht das auf Kulanz, auch bei mir waren die Leuchten an einer
> Seite nach Aufstecken des Gehäuses defekt.
Die Lok ist schon seit mehr als einem Jahr in meinem Besitz, ich habe sie
zudem geschenkt bekommen. Das mit der Kulanz dürfte also schwierig werden.
> Die neuen Lichtleiter haben auf der Rückseite etwas Pappe. Darunter
> befindet sich der Klebstoff. Mußt also die Pappe vorsichtig abziehen, dann
> am Decoder den Lichtleiter reinstecken, und zum Schluss ganz vorsichtig
> die LED, s andrücken. Paßt genau und vorsicht beim Schließen der Lok.
Pappe, darunter Klebstoff - also doppelseitiges Klebeband?
Das habe ich mir übrigens nochmal angesehen. Wenn ich mir das Material NACH
dem Kleben ansehe, ist das eigentlich gar nicht mehr so dick. Das meiste
nehmen die beiden Folien oben und unten in Anspruch, die man aber vor dem
Kleben abziehen muss. Ich denke, das müsste am Ende passen!
> Notfalls lassen die sich auch reparieren. siehe hier:
> http://www.stayathome.ch/reparaturen.htm
Danke für den Link, aber ich habe keine Risse auf der Platine, sondern eine
abgefatzte LED, die nicht mehr auffindbar ist. Daher die
Ersatzplatinen-Bestellung bei M*. Als Insider muss ich zum Gllück kein Porto
zahlen, daher hält sich der Schaden mit 4,99 Euronen in Grenzen.
Ich habe mir auch noch für 79 Centronen eine Pufferbohle mitbestellt, daher
kann ich VOR dem Einbau in die Lok die Verklebung optimal ausführen und auf
Stabilität testen.
Viele Grüße
Peter
"Norbert Kaiser" tut geschriebselt haben
> Wenn Du die Pappe entfernst, reicht der Kleber, um den Lichtleiter am
> Aufbau der Lok zu fixieren.
O. K., jetzt habs auch ich kapiert.
Vielen Dank, ich melde hier dann die (hoffentlich erfolgreiche) Ausführung,
wenn das E-Teil da.
Viele Grüße
Peter