Nun ist es endlich soweit: Mein MoBa-Regal steht!
Ich habe jetzt die Platten für den Schattenbahnhof auch schon
provisorisch (nur Platte auf Rahmen) fertig gestellt, diese aber
zunächst einmal in die untere Regaletage gelegt, damit ich eine
Stellprobe für das BW (als eigenes "Anlagenthema") machen kann.
Da hat sich nun gezeigt, daß entgegen den Erwartungen (oder sollte ich
eher Befürchtungen sagen *g*) das ganze viel großzügiger aussieht als
auf dem Gleisplan (der kam mir doch etwas gedrängt vor). Und bei dem
rückwärtigen Werkstattkomplex muß ich mich im Gleisplan wohl ganz
fürchterlich vertan haben, denn da war plötzlich sehr viel mehr Platz! :-)
Nach Anpassen des Gleisplanes (und hin-und herschieben der Gebaudezeile,
anhand von Gleisplänen erkennt man ja leider nicht, wie das ganze
optisch wirkt) stelle ich diesen nun mal hier zur Diskussion.
Was haltet ihr davon? Kritik, Verbesserungsvorschläge, Fehler?
Den Gleisplan findet ihr hier:
http://www.aquarium-bzk.de/MoBa/BW_separat_5.gif
Die Legende zum Gleisplan hier:
http://www.aquarium-bzk.de/MoBa/BW_separat_5.htm
Ich hab auch mal schnell eine Startseite zusammengeschustert mit den
beiden Links (wer weiß, was da noch dazu kommt *g*):
http://www.aquarium-bzk.de/MoBa/index.html
Die drei Weichen in der Wendel sind noch als M*-K-Weichen eingezeichnet,
es werden aber später alte Roco-Bogenweichen sein, daher werden sich die
Gleise noch ein bischen verschieben.
Einen Knackpunkt, der mir noch am meisten Kopfzerbrechen macht und den
ich mangels Baufortschritt der Wendel noch nicht tetsten konnte, ist die
Höhenstaffelung, mit der die Gleise aus der Wendel kommen (ich muß ja
spätestens bei der Drehscheibe wieder auf gleiche Höhe kommen).
Die Gleise 1-3 und 7-8 sollten da keine Probleme machen (eine leichter
Höhenversatz lockert optisch immer gut auf), aber das Problem wird Gleis
4 und 5 sein, da diese ja bereits ab der Bekohlung auf identischer Höhe
sein müssen. Kriegt man das irgendwie hin oder muß ich die Gleise 4-6
spiegeln?
Zu den Gebäuden: Angesichts der hohen Preise für Bausätze ist die
Verwendung der bereits "aus alter Zeit" vorhandenen Bausätze ein muß. Es
fehlen mir da nur noch ganz wenige Gebäude. Der lange Werkstatt-Komplex
am hinteren Anlagenrand besteht aus der Faller Eisengießerei plus 2
weitere Erweiterungsbausätze (also alles aus einer Form). Da dadurch so
furchtbar viele Wände vorhanden sind (die der Rückseiten kann ich ja
auch noch verwenden, da man sie hinten sowieso nicht sehen würde), gibt
es auch so furchtbar viele Kombinationsmöglichkeiten. Der Strich, den
ich mittig in die Gebäude gesetzt habe, ist der Dachirst, damit man
erkennen kann, ob von vorne Seitenwand oder Giebel stehen. Ich habe
versucht, da ein wenig aufzulockern. Andere Vorschläge?
Noch was: Weiß jemand, wer noch die ganz simplen Einheitswasserkräne hat
(also kein Gelengwasserkran)? Kibri hat sie leider nicht mehr im
Programm. :-(
HO, AC und DC gemischt, analog.
Ach ja, wichtig zu wissen ist ja auch noch die Epoche. :-)
Es soll ca. Ende Epoche III sein.
Frohe Ostern
Sieglinde
Viele Grüße,
Jens
Sieglinde Kastaun wrote:
> ...
> Nun ist es endlich soweit: Mein MoBa-Regal steht!
>
> [...]
> Da hat sich nun gezeigt, daß entgegen den Erwartungen (oder
> sollte ich eher Befürchtungen sagen *g*) das ganze viel groß-
> zügiger aussieht als auf dem Gleisplan (der kam mir doch etwas
> gedrängt vor).
Hast du ein paar Pics von der Stellprobe gemacht? Denn der
Gleisplan sieht in der Tat etwas "gedrängt" aus...
> Und bei dem rückwärtigen Werkstattkomplex muß ich mich im
> Gleisplan wohl ganz fürchterlich vertan haben, denn da war plötzlich
> sehr viel mehr Platz! :-) Nach Anpassen des Gleisplanes (und hin-
> und herschieben der Gebaudezeile, anhand von Gleisplänen erkennt
> man ja leider nicht, wie das ganze optisch wirkt) stelle ich diesen
> nun mal hier zur Diskussion.
> Was haltet ihr davon? Kritik, Verbesserungsvorschläge,
> Fehler? Den Gleisplan findet ihr hier:
> http://www.aquarium-bzk.de/MoBa/BW_separat_5.gif
Was mir im Moment so auf den ersten Blick auffällt: ich würde den
Lokschuppen auf sechs Stände begrenzen und nach vorne hin lieber
dafür zwei Freigleise. Mehr zum "Gucken" und zusätzliche Möglich-
keiten der Ausgestaltung (fahrbares Rohrblasgerüst z. B.)...
> Die Legende zum Gleisplan hier:
> http://www.aquarium-bzk.de/MoBa/BW_separat_5.htm
Ich habe die "Bestandsliste" jetzt nicht im Einzelnen durchge-
arbeitet, aber... - wie sieht es mit der Maßstäblichkeit der vorhan-
denen Altbestände aus? Mag sich kleinkariert lesen, aber gerade
neben dem meist maßstäblichen Lokschuppen fallen Schrumpf-
gebäude und Wassertürme, die besser zu N passen würden, noch
mehr auf. Und viele Hersteller gefielen sich ja bis in die jüngste
Zeit darin, Bauten "einzudampfen" und dann beliebig das H0 - Logo
zu verpassen. Eine umgerechnete Stockwerkshöhe von dann
vielleicht 1,50 m macht auch deiner Preiser - Lokleitung keinen
Spass;-)...
> [...]
> Zu den Gebäuden: Angesichts der hohen Preise für Bausätze ist die
> Verwendung der bereits "aus alter Zeit" vorhandenen Bausätze ein
> muß.
Eben das war die Befürchtung, siehe oben... - nimm dir mal einen
Zollstock und eine Umrechnungstabelle zur Hand. Vergleiche die vor-
handenen Gebäude bei typischen Gebäudemassen des Vorbildes,
zum Beispiel der Stockwerkshöhe. Wenn da "der Wurm drin ist",
kannst du davon ausgehen, dass der Rest des Gebäudes auch unter
Schrumpfungserscheinungen leidet. Du wirst erstaunt sein, wie wenig
Platz plötzlich auf deiner Platte ist, wenn du mit maßstäblichen Ge-
bäuden planst...
> [...]
> Noch was: Weiß jemand, wer noch die ganz simplen Einheitswasser-
> kräne hat (also kein Gelengwasserkran)? Kibri hat sie leider nicht
> mehr im Programm. :-(
Auhagen hat, was du suchst! Unter der Art.-Nr.: 41605 zu finden auf
deren Homepage bei "Produkte/H0-Sortiment/Bahnbauten/Betriebswerk"
> HO, AC und DC gemischt, analog.
Du wirst spätestens an der Drehscheibe verzweifeln:-(! Wie weit ist
"gemischt" zu verstehen? Gleichzeitiger Betrieb entfällt sowieso, die
Gründe dafür hatten wir erst vor kurzem in einem anderen Thread
dargelegt. Aber selbst mit wahlweiser Umschaltung wirst du bei
der Schaltung der Kehrschleife und der Drehscheibe mit grosser
Wahrscheinlichkeit aufstecken!
Frohe Ostern und viele Grüsse
Roland
--
http://www.trainworld.info
- Vorbild und Modell -
rare Fotos aus den 60ern und 70ern
aktuelle Bilder von der grossen Bahn
> Ich habe die "Bestandsliste" jetzt nicht im Einzelnen durchge-
> arbeitet, aber... - wie sieht es mit der Maßstäblichkeit der vorhan-
> denen Altbestände aus? Mag sich kleinkariert lesen, aber gerade
> neben dem meist maßstäblichen Lokschuppen fallen Schrumpf-
> gebäude und Wassertürme, die besser zu N passen würden, noch
> mehr auf. Und viele Hersteller gefielen sich ja bis in die jüngste
> Zeit darin, Bauten "einzudampfen" und dann beliebig das H0 - Logo
> zu verpassen. Eine umgerechnete Stockwerkshöhe von dann
> vielleicht 1,50 m macht auch deiner Preiser - Lokleitung keinen
> Spass;-)...
bitte bescheidsagen, wenn ihr da was findet - N- und TT-Bahner freuen sich
auch über maßstäbliche Gebäude und überlassen die Schrumpfware dann den
Z-Bahnern..:)
--
Kai F. Lahmann
http://moba.linuxfaqs.de/phpBB2/ - das Forum fuer den Spur N-Frokler
>Was mir im Moment so auf den ersten Blick auffällt: ich würde den
>Lokschuppen auf sechs Stände begrenzen und nach vorne hin lieber
>dafür zwei Freigleise. Mehr zum "Gucken" und zusätzliche Möglich-
>keiten der Ausgestaltung (fahrbares Rohrblasgerüst z. B.)...
Dazu diverse kleine Fahrzeug der Bahnmeisterei, Schneepflug, usw...
Die machen sich auf kurzen Stummeln an der Drehscheibe auch immer gut.
>Du wirst erstaunt sein, wie wenig
>Platz plötzlich auf deiner Platte ist, wenn du mit maßstäblichen Ge-
>bäuden planst...
So ist es. Ein Bekannter baut gerade das Bw Arnstadt in N, aber
massstaeblich und mit Finescalegleisen. Das ist kein grosses Bw, aber
in N schon reichlich gross. Es sind in N schon mehr als 2m. Das Bw
Rheine R, auch nicht so sehr gross, aber mit 18 Schuppenstaenden und
23m-Scheibe waere masstaeblich in H0 mehr als 6m lang.
Ich wuerde das Bw auch eher an einem kleinen Vorbild-Bw orientieren,
wie Lobenstein, Aschersleben, Bernburg, Schwarzenberg, Schmalkalden
und anderen kleineren Bahnhoefen. Dort gibt es dann aber auch meistens
nur eine 16m-Scheibe und entsprechend kleine Loks. Gerade Schmalkalden
gefaellt mir sehr gut. Das ist beim Vorbild zwar am Bahnhof zu finden,
aber man kann sich davon ja einfach nur inspirieren lassen.
Von irgendwelchen vorhandenen Gebaeudebausaetzen wuerde ich mich
trennen und dann passend neu kaufen, bzw. selber bauen.
>> [...]
>> Noch was: Weiß jemand, wer noch die ganz simplen Einheitswasser-
>> kräne hat (also kein Gelengwasserkran)? Kibri hat sie leider nicht
>> mehr im Programm. :-(
>
>Auhagen hat, was du suchst! Unter der Art.-Nr.: 41605 zu finden auf
>deren Homepage bei "Produkte/H0-Sortiment/Bahnbauten/Betriebswerk"
Die kommen aber aus einer sehr ausgenudelten Form, was reichlich
Entgratungsarbeit bedeutet :-(
Hier liegt auch so ein Exemplar, da ich eine bestimmte Bauform daraus
bauen moechte. Bloederweise geht das nicht aus den deutlich besser
gespritzten Gelenkwasserkraenen von B&K.
Nochmal wuerde ich mir den nicht kaufen, falls die nicht bald die Form
erneuern.
Armin
--
Armin Muehl
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Museumsstellwerk Rheine e.V.)
Jens Schmidt wrote:
> Zumindest einige ungewöhnliche Kombinationen.
Was ist ungewöhnlich, außer daß es nicht Bestandteil einer kompletten
Anlage mit allem drum und dran, sondern nur ein enger Ausschnitt, also
eher Dioramenmäßig ist?
> Nicht unmöglich, aber Du
> solltest Dir gute Ausreden einfallen lassen:
Um Ausreden bin ich nie verlegen. :-)
Und der Vorteil eines BW als eigenes Anlagenthema ist ja gerade, daß
alles reine definitionssache ist, d.h. man muß bei der Gestaltung keine
Rücksicht darauf nehmen, ob es auch zu dem Bahnhof paßt. :-)
> - Ein BW ist eigentlich immer in der Nähe des Bahnhofs, oder drin.
Nicht unbedingt. In Neumünster z.B. muß man ein ganzes Stück weit raus
fahren, um zum BW zu gelangen. Und auch bei den übrigen Bahnhöfen, die
ich so kenne, kann man vom Bahnhof aus das BW nicht immer sehen (hier in
Kiel ist es allerdings in Sichtweite vom Bahnsteig aus).
> Tarnt
> die Straßenbrücke da genug?
Das hoffe ich doch, denn da direkt dahinter die Wendel kommt, sähe das
ansonsten scheußlich aus. Da muß ich die Brücke so gestalten, daß man da
nur minimal reinsehen kann. Eventuell muß ich die Brücke noch weiter
vorziehen, um den Einblick noch mehr zu beschränken.
> - Oft gibt es nur ein oder zwei Zufahrtsgleise als Verbindung nach außen.
> Die drei hier müßten so aussehen wie zusammenlaufend.
Warum? Die Anlagenlänge ist ja nicht gerade groß (240 x 95 cm ohne
Wendel) und daher wäre es doch viel vorteilhafter, wenn sich das für den
Betrachter so darstellt, als ob die BW-Gleisanlagen da hinter der Brücke
noch weiter gehen würden. Die ersten Weichen (außer der vorderen), die
sich direkt an die Wendel anschließen, sollten eigentlich schon nicht
mehr so richtig sichtbar sein.
So hoffe ich, eine optische Erweiterung der BW-Gleisanlagen zu
erreichen. Ich will auch den Hintergrund so gestalten, daß es aussieht,
als ob sich da noch ein größerer Werkstattkomplex anschließt (Gleis 21
mit dem Tor habe ich deshalb so angelegt). Dann wäre der sichtbare Teil
der Anlage ledigleich ein Ausschnitt des Hauptteils des BWs.
Ich hoffe, das funktioniert so, wie ich mir das vorstelle. Optische
Täuschung ist alles beim Theater, und so eine Anlage ist ja auch nur
eine etwas andere Theaterbühne. :-)
> - Es sind recht viele Gleise an der Drehscheibe angeschlossen. Das wurde
> eigentlich nur mit denen gemacht, die auch Loks fahren lassen. Das Kohle-
> Schlackengleis und das Hilfszuggleis würde ich an einem Prellbock enden
> lassen.
Hm, habe ich gerade mal ausprobiert. Damit gewänne ich zwar mehr Platz
für Sandhaus u.a. Kleinigkeiten, aber es zerstört auch die optische
Tiefenwirkung. Die Anlage wirkt ohne die Prellböcke viel länger, als sie
wirklich ist.
Und wie würde ich die Lok aus den Gleisen wieder heraus bekommen ohne
Anschluß an die Drehscheibe? Für eine Weichenkombination zum Umfahren
ist leider kein Platz.
> - Das Kohlewagengleis wurde oft erhöht gebaut, um direkt in den
> Kohlebunker entladen zu können. Lassen sich die Gleise vielleicht so
> umsortieren, dass es nach hinten und oben kommt?
Tja, das ist der Knackpunkt. Wenn das mit den Steigungen aus der Wendel
nicht so funktioniert, dann bleibt mir wohl nix anderes übrig, als Gleis
4 zum Kohlengleis und Gleis 5 und 6 zu Behandlungsgleisen zu machen.
Damit erkaufe ich mir allerdings auch einige Nachteile:
- Gleis 4 hat die größte Nutzlänge, d.h. es ist das einzige Gleis, wo
ich vor der Bekohlung noch eine Untersuchungsgrube unterbringen kann.
- Ich müßte den Kohlebansen zwischen Gleis 3 und 4 plazieren, was aber
zu einer optischen Unausgewogenheit der ganzen Anlage führen würde.
- Die Gleis-Höhe, die für eine direkte Entladung in den Kohlebunker
erforderlich wäre, ist kaum machbar, da ich aufgrund der Regalbauweise
in der Höhe stark beschränkt bin ("Guckkastenbühne"). Es sieht nicht
aus, wenn dann Portalkran und Schornsteine (die gesamte Häusezeile
hinten müßte ja dann auch höher gelegen sein) am Himmel ankratzen. Mir
gefällt auch eine Sturzbühnen-Bekohlung, aber das hatte ich dann aus den
gleichen Gründen verwerfen müssen.
Gruß
Sieglinde
Roland Huebsch wrote:
>
> Hast du ein paar Pics von der Stellprobe gemacht?
Noch nicht, da dort noch nicht genug Licht für meine Digiknipse ist (der
eingebaute Blitz ist ja ein Witz und würde das nicht ausleichten
können). Ich werde aber noch Fotos machen, sobald ich da eine Neonröhre
angebracht haben (zum Basteln brauche ich ja auch ausreichend Licht).
>
> Was mir im Moment so auf den ersten Blick auffällt: ich würde den
> Lokschuppen auf sechs Stände begrenzen
Grmpf, ursprünglich wollte ich 12 oder mehr Stände, denn ich finde sowas
sieht toll aus. Aber dazu reicht der Platz leider überhaupt nicht. Dann
hatte ich 9 Stände eingeplant, die ich nun auf 8 reduziert habe. Ich
habe zwar bisher nur 2 Schuppenbausätze (= 6 Stände), aber 6 Stände
gefallen mir überhaupt nicht, das sieht zu mickrig aus. :-(
> Mehr zum "Gucken" und zusätzliche Möglich-
> keiten der Ausgestaltung (fahrbares Rohrblasgerüst z. B.)...
Ist doch vorhanden (eines, Gleis 9), schließlich will ich meine Lok mit
geöffneter Rauchkammertür am Rohrblasgerüst auch aus der Nähe sehen. :-)
> Ich habe die "Bestandsliste" jetzt nicht im Einzelnen durchge-
> arbeitet, aber... - wie sieht es mit der Maßstäblichkeit der vorhan-
> denen Altbestände aus?
Übel, duster, grauslich, schrecklich... :-)
> Mag sich kleinkariert lesen,
Keineswegs. Ich habe auch einen Schock bekommen, als ich meine Häuschen,
die ich vor 20-30 Jahren gebastelt hatte (fertig bemalt und gealtert sid
sie auch teilweise schon) wieder hervorgekramt hatte. Die waren während
der Kellerlagerung alle eingelaufen! :-((
2 Kartons voller Schrumpfware. :-((
Früher hatte man auf sowas gar nicht so richtig geachtet.
> aber gerade
> neben dem meist maßstäblichen Lokschuppen
Das ist ja auch meine Hoffnung, daß Lokschuppen einigermaßen Maßstäblich
sein müssen (ansonsten passen die Loks da ja nicht rein).
Und wenn der Faller-Lokschuppen maßstäblich ist, dann ist es die
Eisengießerei auch (und somit der gesamte Gebäudekomplex im
Hintergrund), denn dabei handelt es sich um die gleiche Form, nur anders
angeordnet/dekoriert. Die Türen/Tore wirken auch recht groß (ein
Preiserlein stößt sich da nicht den Kopf).
Und der Fleichmann-Ringlokschuppen ist hoffentlich auch maßstäblich.
> fallen Schrumpf-
> gebäude
Davon gibt es ja nicht so viele im BW. :-(
Einzig die Verwaltung könnte ein Problem werden, aber das wird man wohl
erst sagen können, wenn es das Gebäude wirklich zu kaufen gibt
(Auhagen-Neuhait, soll im Herbst heraus kommen). Falls die auch eine
Schrumpfversion ist, werde ich wohl um den Selbstbau nicht herum kommen,
denn bisher habe ich noch keine Alternative gefunden, die mir gefallen
hätte.
> und Wassertürme,
Tja, der Wasserturm ist natürlich viel zu klein (gibt es überhaupt
maßstäbliche Wassertürme als Bausatz?), aber ich habe in einer
Zeitschrift einen Bastelbereicht gefunden, wie man den auf einigermaßen
maßstäbliche Höhe bringen kann. Der Kugelbehälter selber darf eigentlich
nicht zu groß werden, da er ja in der hinteren Ecke steht und eine etwas
verkleinerte Darstellung somit mehr optische Tiefe erzeugt.
> Und viele Hersteller gefielen sich ja bis in die jüngste
> Zeit darin, Bauten "einzudampfen" und dann beliebig das H0 - Logo
> zu verpassen.
Und in den neueren Katalogen steht dann bei den gleichen
Gebäude-Bausätzen "TT-geeignet". :-((
> Eine umgerechnete Stockwerkshöhe von dann
> vielleicht 1,50 m macht auch deiner Preiser - Lokleitung keinen
> Spass;-)...
Sicherlich, aber da muß man abwarten, was Auhagen da raus bringt.
- nimm dir mal einen
> Zollstock und eine Umrechnungstabelle zur Hand.
Was für eine Tabelle? Gibt es Tabellen, wo Standardmaße von Fenstern,
Türen, Stockwerkshöhe usw drin stehen?
> Vergleiche die vor-
> handenen Gebäude bei typischen Gebäudemassen des Vorbildes,
> zum Beispiel der Stockwerkshöhe.
Ich habe mal die Maße der Türen (das sollte ja eine der wichtigsten Maße
sein) ausgemessen:
Fleischmann-Ringlokschuppen, Schuppentore (oben im Bogen):
h1 = 62 mm
h2 = 66 mm
b = 55 mm
"Eisengießerei"-Komplex:
Lokschuppentore (oben im Bogen):
h1 = 57 mm
h2 = 67 mm
b = 49 mm
Güterhallentor (oben im Bogen):
h1 = 31 mm
h2 = 37 mm
b = 36 mm
Ein Preiserlein wirkt vor dem Tor recht klein. :-)
Eingangstür ( 2-flügelig, Oberlicht nicht mitgemessen):
h = 27 mm
b = 27 mm
Sandhaus (Tür im Kellerabgang):
h = 22 mm
Preiser: h = 20 mm
> Wenn da "der Wurm drin ist",
> kannst du davon ausgehen, dass der Rest des Gebäudes auch unter
> Schrumpfungserscheinungen leidet.
Anzunehmen. Ich habe als Maß bisher immer die Türen genommen (einen
Preiser davor gestellt *g*), weil Stockwerkshöhen ja je nach
Gebäudealter und Typ recht unterschiedliche ausfallen können.
> Du wirst erstaunt sein, wie wenig
> Platz plötzlich auf deiner Platte ist, wenn du mit maßstäblichen Ge-
> bäuden planst...
*g*
Nicht unbedingt. Dann nimmt man eben ein kleineres maßstäbliches Gebäude
(es gibt ja große und kleine Güterhallen, große Stadthäuser und kleine
Dorfhäuser *g*).
>
> Auhagen hat, was du suchst! Unter der Art.-Nr.: 41605 zu finden auf
> deren Homepage bei "Produkte/H0-Sortiment/Bahnbauten/Betriebswerk"
Ah, danke.
> Du wirst spätestens an der Drehscheibe verzweifeln:-(!
Wieso? Komplizieres automatisches umschalten oder digital sind nicht
geplant, sondern nur wahlweise an den AC-Trafo oder an den DC-Trafo
anstöpseln (ich favorisier die einfach-manuelle Vorgehensweise *g*).
> Wie weit ist
> "gemischt" zu verstehen?
Simples umsöpseln so wie bei meinem Testkreis, also mal die Anlage mit
AC, mal mit DC betreiben.
> Gleichzeitiger Betrieb entfällt sowieso,
Klar, ist auch nicht beabsichtigt.
> Kehrschleife und der Drehscheibe mit grosser
> Wahrscheinlichkeit aufstecken!
Die Drehscheibe (Fleischmann) ist laut Beschreibung für AC und DC
gleichermaßen geeignet. Und ich habe auch schon etliche DC-Anlagen mit
Drehschreibe gesehen, also sollte sowas auch mit DC gut machbar bzw.
bereits in der Drehscheibe eingebaut sein (ich habe sie allerdings noch
nicht getestet, obwohlt sie bereits 20 Jahre gut verpackt hier herumlag)?
Gruß
Sieglinde
Kai F. Lahmann wrote:
>
> bitte bescheidsagen, wenn ihr da was findet
2 Kartons voller Schrumpfware, die nun den Inhalt meiner Bastelkiste
sprunghaft auf ein vielfaches ansteigen ließ. :-)
Gruß
Sieglinde
Armin Muehl wrote:
>
> Dazu diverse kleine Fahrzeug der Bahnmeisterei, Schneepflug, usw...
Gute Idee. Werde mich bei den nächsten Börsen mal auf die Suche nach
derartigen Fahrzeugen begeben.
> Das Bw
> Rheine R, auch nicht so sehr gross, aber mit 18 Schuppenstaenden und
> 23m-Scheibe waere masstaeblich in H0 mehr als 6m lang.
Wer weiß, wie weit das BW links hinter der Brücke virtuell noch weiter
geht. :-)
Man kann aus Platzgründen ja gar nicht alles darstellen, sondern nur
einen engen Ausschnitt.
>
> Ich wuerde das Bw auch eher an einem kleinen Vorbild-Bw orientieren,
Ich hatte mir in diversen BW-Heften die Gleispläne angesehen, diejenigen
rausgesucht, die von den Dimensionen einigermaßen paßten und eine großen
Rinlokschuppen hatten, und dann versucht, die Prinzipien im eigenen
Gleisplan einfließen zu lassen (die drei BW-Spezialhefte des EK
lieferten auch reichlich Detailinformationen). Bauen streng nach Vorbild
mag ich nicht und ist auch bei meinem beschränkten Platz kaum machbar.
Hier muß sich der Gleisplan dem Platz unterordnen und nicht umgekehrt. :-(
> wie Lobenstein, Aschersleben, Bernburg, Schwarzenberg, Schmalkalden
> und anderen kleineren Bahnhoefen.
Tja, unterschiedliche Präferenzen und als Ergebnis findet man auch
unterschiedliche Vorbilder. :-))
Ich hatte mit Bielefeld (23-m- Drehscheibe, 22-ständiger Lokschuppen),
Langenbach (23-m-Drehscheibe, 16-ständiger Lokschuppen) und Eberswalde
(21,5-m-Drehscheibe, 8-ständiger Lokschuppen + 7- und 4-ständige
Ergänzung) ausgesucht.
Anhand des Rastermaßes kann man ablesen, daß man für den Ausschnit, denn
ich dargestellt habe, ca. 3 m brauchen würde (ich habe zwar nur 240 cm
Platz, aber mit der optischen Täuschung (hoffentlich so machbar wie ich
mir das vorstelle) unter der Brücke kann es da ja noch virtuell weiter
gehen. Man muß das BW ja nicht unbedingt bis zur letzten Weiche
darstellen. :-)
Bei Straßen, Bächen, Flüssen stellt man auf den Anlagen ja auch nur
immer ein kurzes Stück dar, warum soll das nicht auch für Gleise machbar
sein? Bei Dioramen wird es ja auch genauso gemacht.
> Dort gibt es dann aber auch meistens
> nur eine 16m-Scheibe und entsprechend kleine Loks.
Vorgabe ist die Fleischmann-Drehscheibe. :-)
> Gerade Schmalkalden
> gefaellt mir sehr gut.
Wo findet man da den Gleisplan?
>
> Von irgendwelchen vorhandenen Gebaeudebausaetzen wuerde ich mich
> trennen und dann passend neu kaufen,
Was würde ich gewinnen durch das neu kaufen? Da stehe ich doch vor dem
gleichen Problem, denn 80% oder sogar mehr der angebotenen
Gebäudebausätze fand man schon vor 20-30 Jahren in den Katalogen. :-(
> bzw. selber bauen.
Bei einigen Sachen werde ich da wohl nicht drum herum kommen (bzw.
Kitbashing betreiben). Bei den bahnnahen Bauten wie Lokschuppen,
Bekohlung usw. sollten diese eigentlich einigermaßen maßstäblich sein
(wegen der erforderlichen Durchfahrtshöhe eigentlich unumgänglich)?
Kannst du was zu der Maßstäblichkeit der vorn mir geplanten Gebäude sagen?
> Die kommen aber aus einer sehr ausgenudelten Form, was reichlich
> Entgratungsarbeit bedeutet :-(
Autsch. Vielleicht bietet auch Kibri seinen Wasserkran aus diesem Grund
nicht mehr an?
Ist der Bausatz denn noch so, daß die Entgratungsarbeit noch möglich ist
ohne Deteils zu zerstören?
> Nochmal wuerde ich mir den nicht kaufen, falls die nicht bald die Form
> erneuern.
Kennst du Alternativen?
Gruß
Sieglinde
>Ich hatte mit Bielefeld (23-m- Drehscheibe, 22-ständiger Lokschuppen),
>Langenbach (23-m-Drehscheibe, 16-ständiger Lokschuppen) und Eberswalde
>(21,5-m-Drehscheibe, 8-ständiger Lokschuppen + 7- und 4-ständige
>Ergänzung) ausgesucht.
Wenn man so grosse Drehscheiben hat, ist das Bw auch entsprechend
gross.
>> Dort gibt es dann aber auch meistens
>> nur eine 16m-Scheibe und entsprechend kleine Loks.
>
>Vorgabe ist die Fleischmann-Drehscheibe. :-)
Kann man verkaufen oder anderweitig einsetzen. Bei mir wird die auch
nicht ins Bw kommen.
>> Gerade Schmalkalden
>> gefaellt mir sehr gut.
>
>Wo findet man da den Gleisplan?
Bei Herrn Fromm in einem der Gleisplanbuecher oder in dem EK-Buch
ueber die Strecke nach Kleinschmalkalden. Das Bw ist sehr klein und
der Lokschuppen steht auch nah an der Drehscheibe.
Dass ich uebrigens nur Vorbilder aus dem Reichsbahnland genannt habe,
hat den einfachen Grund, dass dort noch solche Bw existieren, wenn
auch schon lange nicht mehr in Betrieb. Im Bundesbahnland sind diese
kleinen Bw bereits in den 50er/60er Jahren verschwunden. Gegeben hat
es die aber auch.
>> Von irgendwelchen vorhandenen Gebaeudebausaetzen wuerde ich mich
>> trennen und dann passend neu kaufen,
>
>Was würde ich gewinnen durch das neu kaufen? Da stehe ich doch vor dem
>gleichen Problem, denn 80% oder sogar mehr der angebotenen
>Gebäudebausätze fand man schon vor 20-30 Jahren in den Katalogen. :-(
Man kauft halt die 20%, die passend sind.
>Bei einigen Sachen werde ich da wohl nicht drum herum kommen (bzw.
>Kitbashing betreiben). Bei den bahnnahen Bauten wie Lokschuppen,
>Bekohlung usw. sollten diese eigentlich einigermaßen maßstäblich sein
>(wegen der erforderlichen Durchfahrtshöhe eigentlich unumgänglich)?
>
>Kannst du was zu der Maßstäblichkeit der vorn mir geplanten Gebäude sagen?
Bestellnummern sagen mir nicht viel. Wenn Du bei Gelegenheit von jedem
Gebaeude ein Foto auf der Seite einbaust, kann ich eher etwas dazu
sagen.
>> Die kommen aber aus einer sehr ausgenudelten Form, was reichlich
>> Entgratungsarbeit bedeutet :-(
>
>Autsch. Vielleicht bietet auch Kibri seinen Wasserkran aus diesem Grund
>nicht mehr an?
Denkbar. Dort hat man auch schon Formen neu erstellt. Einige Formen
sind aber trotz der Abnutzung immer noch in Gebrauch :-(
>Ist der Bausatz denn noch so, daß die Entgratungsarbeit noch möglich ist
>ohne Deteils zu zerstören?
Es geht so, da ich den Wasserkran ohnehin umbauen werde. Normalerweise
stehen Aufwand und Nutzen in keinem sinnvollen Verhaeltnis.
>> Nochmal wuerde ich mir den nicht kaufen, falls die nicht bald die Form
>> erneuern.
>
>Kennst du Alternativen?
Weinert, aber aus Messing. Alternativ Gelenkwasserkraene von B&K. Nur
sind Gelenkwasserkraene nicht der Normalfall. Diese Wasserkraene sind
aber in der Detailierung sehr gut. Gluecklicherweise liegt hier noch
ein Viererpack :-)
da ich gerade auch ein BW realisiere, schaue doch mal auf meine Seite:
http://www.lokwelt.de/Modellbahnseiten/Anlage_BW/PLAENE.htm
Hauptseite www.lokwelt.de
Gruß
Juergen Herberger
Sieglinde Kastaun <tmp...@web.de> wrote in message news:<c5duag$i1gg$2...@ID-21320.news.uni-berlin.de>...
Roland Huebsch wrote:
> Was mir im Moment so auf den ersten Blick auffällt: ich würde den
> Lokschuppen auf sechs Stände begrenzen und nach vorne hin lieber
> dafür zwei Freigleise. Mehr zum "Gucken" und zusätzliche Möglich-
> keiten der Ausgestaltung (fahrbares Rohrblasgerüst z. B.)...
dem schliesse ich mich an. Ansonsten wuerde ich genau so bauen, wie Du
geplant hast, und ich wuerde mich, falls Du Hauptbahn-begeistert bist,
auch nicht daran stoeren, dass der Platz eigentlich nur fuer ein kleines
Nebenbahn-Bw reicht. Bw Kiel Hbf ist auch eine recht beengte
Angelegenheit...
> Du wirst spätestens an der Drehscheibe verzweifeln:-(!
Das Problem seh ich nicht. Mindestens eine Version (die, die ich habe,
naemlich) von Fleischmanns Drehscheibe hat separate Anschluesse fuer
jede der Schienen und den Mittelleiter. Das zu beschalten ist klassische
Elektrotechnik. Nein, keine triviale, aber ueberschaubare.
Viel Spass wuenscht
Ralph
Bielefeld gibt es nicht.
Gruß
Roger
bitte verabschiede Dich von der Vorstellung, für dieses Bw die
fleischmann-Drehscheibe zu verwenden. Die hat umgerechnet, wenn ich es
richtig im Kopf habe, eine Bühnenlänge von über 27 Metern. Das ist für
eine normale Standard-Drehscheibe viel zu groß! Und darunter leidet
das ganze Konzept.
Plane das BW lieber ein zwei Nummern kleiner, eine 16- oder maxilam
20-Meter-Drehscheibe, ein vier bis sechs-ständiger Schuppen, eine
kleie Bahnmeisterei, ein Teil des Kohlebunkers schon zur
Dieseltankanlage umgebaut, um dem gerade einsetzenden Strukturwandel
gerecht zu werden usw.
Mit der Drehscheibe wird das zwar ein Problem, Fleischmann hat zwar
eine etwas zu klein geratene 16-Meter.-Drehscheibe, bei 20 Meter wird
es absolut dünn...
Haberl und PArtner haben in dieser Richtung aber etwas angekündigt.
Bei Bw-Anlagen ist m.E. weniger immer mehr - die meisten
Betreibsabläufe lassen sich in einer kleinen galubwürdigen Anlage
genauso gut darstellen. Davon abgesehen, ist wahrscheinlich fat jedens
Modellbahnzimmer noch zu klein, um den dazu pasenden Bahnhof zu bauen!
Viele Grüße
Michael
> bitte verabschiede Dich von der Vorstellung, für dieses Bw die
> fleischmann-Drehscheibe zu verwenden. Die hat umgerechnet, wenn ich es
> richtig im Kopf habe, eine Bühnenlänge von über 27 Metern. Das ist für
> eine normale Standard-Drehscheibe viel zu groß! Und darunter leidet
> das ganze Konzept.
> Plane das BW lieber ein zwei Nummern kleiner, eine 16- oder maxilam
> 20-Meter-Drehscheibe, ein vier bis sechs-ständiger Schuppen, eine
> kleie Bahnmeisterei, ein Teil des Kohlebunkers schon zur
> Dieseltankanlage umgebaut, um dem gerade einsetzenden Strukturwandel
> gerecht zu werden usw.
> Mit der Drehscheibe wird das zwar ein Problem, Fleischmann hat zwar
> eine etwas zu klein geratene 16-Meter.-Drehscheibe, bei 20 Meter wird
> es absolut dünn...
Roco hat eine 22-m-Drehscheibe im Programm. Vielleicht ein guter
Kompromiß, wenn man/frau eine BR01 drehen möchte...
Andreas
Armin Muehl wrote:
> Wenn man so grosse Drehscheiben hat, ist das Bw auch entsprechend
> gross.
>
So viel größer als mein Plan sind die drei genannten gar nicht,
lediglich der Lokschuppen hat mehr Stände.
> Kann man verkaufen
Das wäre ein Verlustgeschäft und somit nicht sinnvoll.
> oder anderweitig einsetzen.
Witzbold, wenn ich den Platz für "anderweitig" hätte, würde ich gleich
das ganze BW großzügiger anlegen. :-)
> Bei mir wird die auch
> nicht ins Bw kommen.
Ich mag eigentlich nur die größeren BW-Typen mit Drehscheibe und mehr
als 6-ständigem Ringlokschuppen oder die ganz kleinen aus der
Anfangszeit ohne Drehscheibe und mit Handbekohlung (Körbe oder
Holzgerüst). Letzter Möglichkeit entfällt aber, da ich Loks der falschen
Epoche habe (sag jetzt nicht "verkaufen" *g*). Die Zwischengrößen
gefallen mir nicht so gut.
> Dass ich uebrigens nur Vorbilder aus dem Reichsbahnland genannt habe,
> hat den einfachen Grund, dass dort noch solche Bw existieren,
Weil davon mehr Fotos existieren oder weshalb sonst?
Ansonsten ist es für den eigenen Gleisplan doch egal, ob sie noch
existieren oder nicht.
> Man kauft halt die 20%, die passend sind.
Ich hoffe mal, daß die wichtigsten Bauten, die ich hier eingeplant habe,
zu diesen 20% gehören. :-)
Ok, der Wasserturm gehört nicht dazu, aber den kann man ohne größere
Probleme aufstocken.
> Wenn Du bei Gelegenheit von jedem
> Gebaeude ein Foto auf der Seite einbaust, kann ich eher etwas dazu
> sagen.
Habe heute eine Neonröhre über dem Anlagenbrett angebracht, mal sehen,
ob das für Fotos ausreicht.
Die Gebäude sind allerdings noch nicht zusammengebaut, sondern ich habe
nur Rohbau bzw. Fassaden (ohne Dächer, ohne Fenster, ohne Sockel)
aufgestellt (ist ja nur eine Stellprobe).
> Es geht so, da ich den Wasserkran ohnehin umbauen werde. Normalerweise
> stehen Aufwand und Nutzen in keinem sinnvollen Verhaeltnis.
Nunja, kommt darauf an. Wenn Auhagen nun der einzige Anbieter von
solchen Einfachwasserkränen ist (Weinert hat ja inzwischen meistens
Mondpreise), dann wird der Aufwand wohl immer noch geringer sein als
totaler Selbstbau?
> Alternativ Gelenkwasserkraene von B&K.
Ich habe zwei Gelengwasserkräne von Kibri. Die sind auch sehr schön.
> Nur
> sind Gelenkwasserkraene nicht der Normalfall.
Ja, sowas stand auch in den EK-Spezial-Heften drin.
Gruß
Sieglinde
Roger Schwentker wrote:
>
> Bielefeld gibt es nicht.
Nicht mehr?
Der Gleisplan ist im EJ Anlagenplanung 4/2003, S. 70.
Nur Gleisplan, Modellfoto, Schemaskizze durch den Lokschuppen,
Faller-Bausatz Wasserturm und folgende Angaben:
Vorbildsituation um 1960, Region Westfalen, fertig gestellt 1907,
ursprüngliche Verwaltung K.P.E.V., verwendbar 1b bis 3.
Weiterhin: 1923 ersatz der 20m-Drehscheibe durch eine 23m-Drehscheibe,
Details zur Bekohlung, Ausschlackgrube, Einheitswasserkran,
Wasserturm heute noch erhalten und seit 1986 unter Denkmalschutz.
Im EK Spezial: Bahnbetriebswerke, Band II, ist auch ein Farbfoto des
Wasserturmes (dieser ist allerdings nicht so quietschbunt wie der
Faller-Bausatz *g*). Text zu diesem Foto: "Der wohl bekannsteste
Wasserturm der Bauart Schäfer steht im _BW_ Bielefald und ist
denkmalgeschützt.
Gruß
Sieglinde
Michael Otto wrote:
> Die hat umgerechnet, wenn ich es
> richtig im Kopf habe, eine Bühnenlänge von über 27 Metern.
Hmmm, da zeigt sich mal wieder, daß mein Augenmaß Schrott ist, ich hatte
sie nämlich im Vergleich mit den Vorbild-Abbildungen im EK-Spezial für
eine 23m-Scheibe gehalten (und Nietenzähler bin ich nicht, d.h. ich
zücke nicht bei jedem Modell den Zollstock und messe nach). *g*
> Plane das BW lieber ein zwei Nummern kleiner, eine 16- oder maxilam
> 20-Meter-Drehscheibe,
Paßt beides nicht, da ich z.Zt. mindestens 24,5 cm Bühnenlänge für meine
Loks brauche, d.h. es muß mindesens eine 22m-Drehscheibe sein.
> ein Teil des Kohlebunkers schon zur
> Dieseltankanlage umgebaut, um dem gerade einsetzenden Strukturwandel
> gerecht zu werden usw.
Ähm, ich will ein Dampf-BW bauen, in dem als Alibi für meine Dieselloks
auch eine Dieseltankstelle stehen soll. :-)
> Mit der Drehscheibe wird das zwar ein Problem, Fleischmann hat zwar
> eine etwas zu klein geratene 16-Meter.-Drehscheibe, bei 20 Meter wird
> es absolut dünn...
Die Fleischmann-Drehscheibe war damals die einzigste Alternative (die
M*-Blechdrehscheibe sieht grauslich aus).
Roco hat zwar eine (wechselstromfähige) 22m-Drehscheibe, aber die sieht
nicht gerade gut aus.
> Bei Bw-Anlagen ist m.E. weniger immer mehr
Sagt das mal dem Vorbild. *g*
Das Kieler BW hier ist ein Musterbeispiel an gedrängter, gequetschter,
eingezwängter Gleismaximierung auf möglichst wenig Raum, incl.
mehrständigem Ringlokschuppen und Drehscheibe, obwohl die Gleise der
Sturzbühnenbekohlung schon lange abgebaut sind (an dem Platz haben sie
einen kleinen Parkplatz hingequetscht *g*).
- die meisten
> Betreibsabläufe lassen sich in einer kleinen galubwürdigen Anlage
> genauso gut darstellen.
Sicherlich.
> Davon abgesehen, ist wahrscheinlich fat jedens
> Modellbahnzimmer noch zu klein, um den dazu pasenden Bahnhof zu bauen!
Richtig. Drum lasse ich den ja auch weg. *g*
Gruß
Sieglinde
Ralph Timmermann wrote:
> Bw Kiel Hbf ist auch eine recht beengte
> Angelegenheit...
Genau. Wenn man sich das Grdrängel zwischen Gablenzbrücke und
Theodor-Heuß-Ring ansieht, dann hat man für jeden noch so überfüllten
Gleisplan immer eine Ausrede zur Hand, denn schließlich ist alles
erlaubt, was das Vorbild auch macht. *g*
Weißt du, wie groß die Drehscheibe dort ist? Müßte doch eigentlich auch
mindestens eine 22-oder 23m-Scheibe sein, denn es konnten ja auch
größere Loks da drauf drehen (nur jetzt nicht mehr wegen der Baufälligkeit).
Gruß
Sieglinde
Juergen wrote:
>
> Hauptseite www.lokwelt.de
Entweder hatte Freenet oder dein Provider heute Probleme, denn es tat
sich nix. Ich versuch es morgen nochmal.
Gruß
Sieglinde
Sieglinde Kastaun wrote:
> Roger Schwentker wrote:
>>
>> Bielefeld gibt es nicht.
>
> Nicht mehr?
Bielefeld gibt es _nicht_:
http://fsinfo.cs.uni-sb.de/~abe/mirrors/bielefeld.html
_SIE_ wollen nur, dass du glaubst, es gäbe Bielefeld...
*SCNR*
Sieglinde Kastaun wrote:
> ...
> Roco hat zwar eine (wechselstromfähige) 22m-Drehscheibe,
> aber die sieht nicht gerade gut aus.
was missfällt dir an Roco's Drehscheibe? Die ist IMHO momentan
das Beste an Großserienprodukt auf dem Markt, speziell für die
Epoche 3. Fleischmann's Drehscheibenhäuschen im "New-Age -
Decor" kann man eigentlich nur mit der Abrissbirne "verschönern"
*ggg*...
Und bis auf Märklin's eigentlich sowieso nicht existente BR 53,
die BR 05 und die BR 45, sowie Brawa's Edelteil, die BR 06,
passt alles, was in Deutschen Landen so durch die Gegend ge-
kurvt ist und noch kurvt... - Roco selbst legt ja Wert darauf zu
betonen, dass sogar die 01 noch auf die Bühne geht.
>> Kann man verkaufen
>
>Das wäre ein Verlustgeschäft und somit nicht sinnvoll.
Also gar nicht erst kaufen.
>> oder anderweitig einsetzen.
>
>Witzbold, wenn ich den Platz für "anderweitig" hätte, würde ich gleich
>das ganze BW großzügiger anlegen. :-)
Die Fleischmann-Drehscheibe ist ideal fuer den Schattenbahnhof. Dafuer
habe ich mir die seinerzeit auch gekauft.
>Ich mag eigentlich nur die größeren BW-Typen mit Drehscheibe und mehr
>als 6-ständigem Ringlokschuppen oder die ganz kleinen aus der
>Anfangszeit ohne Drehscheibe und mit Handbekohlung (Körbe oder
>Holzgerüst). Letzter Möglichkeit entfällt aber, da ich Loks der falschen
>Epoche habe (sag jetzt nicht "verkaufen" *g*). Die Zwischengrößen
>gefallen mir nicht so gut.
Auch ein kleines Bw kann eine kleine Drehscheibe haben.
>> Dass ich uebrigens nur Vorbilder aus dem Reichsbahnland genannt habe,
>> hat den einfachen Grund, dass dort noch solche Bw existieren,
>
>Weil davon mehr Fotos existieren oder weshalb sonst?
>Ansonsten ist es für den eigenen Gleisplan doch egal, ob sie noch
>existieren oder nicht.
Im Prinzip ja. Aber wenn man sich so ein kleines Bw mitsamt aller
Pruedelbuden angesehen hat, ist das besser als jedes Foto.
Auch Museums-Bw sind nicht so schoen, weil oftmals aufgeraeumt oder
auf Hochglanz poliert.
>> Man kauft halt die 20%, die passend sind.
>
>Ich hoffe mal, daß die wichtigsten Bauten, die ich hier eingeplant habe,
>zu diesen 20% gehören. :-)
>Ok, der Wasserturm gehört nicht dazu, aber den kann man ohne größere
>Probleme aufstocken.
Fuer mein Bw habe ich schon den Wasserturm :-)
B&K hat seinerzeit auch den typisch preussischen Wasserturm sehr
massstaeblich gebaut. Gluecklicherweise steht hier ein Exemplar...
>Habe heute eine Neonröhre über dem Anlagenbrett angebracht, mal sehen,
>ob das für Fotos ausreicht.
>Die Gebäude sind allerdings noch nicht zusammengebaut, sondern ich habe
>nur Rohbau bzw. Fassaden (ohne Dächer, ohne Fenster, ohne Sockel)
>aufgestellt (ist ja nur eine Stellprobe).
Das reicht.
>> Es geht so, da ich den Wasserkran ohnehin umbauen werde. Normalerweise
>> stehen Aufwand und Nutzen in keinem sinnvollen Verhaeltnis.
>
>Nunja, kommt darauf an. Wenn Auhagen nun der einzige Anbieter von
>solchen Einfachwasserkränen ist (Weinert hat ja inzwischen meistens
>Mondpreise), dann wird der Aufwand wohl immer noch geringer sein als
>totaler Selbstbau?
Wenn nicht der Umbau waere, dann wuerde ich den Wasserkran von Weinert
kaufen, auch wenn der teuer ist. Man braucht ja keine zehn Stueck...
>> Alternativ Gelenkwasserkraene von B&K.
>
>Ich habe zwei Gelengwasserkräne von Kibri. Die sind auch sehr schön.
Nicht mit B&K in Sachen Qualitaet vergleichbar.
>> Nur
>> sind Gelenkwasserkraene nicht der Normalfall.
>
>Ja, sowas stand auch in den EK-Spezial-Heften drin.
So ist es.
Sieglinde Kastaun wrote:
> Entweder hatte Freenet oder dein Provider heute Probleme,
Es lag an Freenet. Nun hat's geklappt. :-)
Dein Grundprinzip ist ähnlich wie meines, nur daß ich die drei Ebenen
auf drei Regal-Etagen verteile und ich daher bei der BW-Planung keine
Rücksicht auf den Bahnhof, der auf die mittlere Regaletage kommen soll,
nehmen muß. Durch diese Bauweise habe ich drei völlig getrennte
"Dioramen", zwischen denen aber über die Wendel trotzdem die Loks/Züge
wechseln können.
Die Untersuchungsgruben sind von Faller? Ich habe vor, sie selbst zu
bauen, weil mir der Mittelleiter dort viel zu heftig auffällt (ich
fürchte, daß man das auch nicht allzusehr mit schwarzer Farbe kaschieren
kann). Ich werde es mal mit einer Metallgitterabdeckung (als
Unfallverhütung für die Preiser *g*) als Mittelleiter-Ersatz probieren.
Gruß
Sieglinde
Hallo,
> Paßt beides nicht, da ich z.Zt. mindestens 24,5 cm Bühnenlänge für meine
> Loks brauche, d.h. es muß mindesens eine 22m-Drehscheibe sein.
Bedenke dabei bitte, daß für die Bühnenlänge nicht die Lüp, sondern
der Gesamtachsstand maßgeblich ist. Eine BR 50 paßt z.B. noch auf eine
20-Meter-Scheibe, vorausgesetzt, daß Modell ist einigermaßen
maßstäblich und man hat die Achsstände nicht künstlich zugunsten der
Spurkränze vergrößert.
> > ein Teil des Kohlebunkers schon zur
> > Dieseltankanlage umgebaut, um dem gerade einsetzenden Strukturwandel
> > gerecht zu werden usw.
>
> Ähm, ich will ein Dampf-BW bauen, in dem als Alibi für meine Dieselloks
> auch eine Dieseltankstelle stehen soll. :-)
Dann bietet sich die Varainte ja an, zumal die beim vorbild gar nicht
so selten war.
> Roco hat zwar eine (wechselstromfähige) 22m-Drehscheibe, aber die sieht
> nicht gerade gut aus.
Die ist eine ziemliche exakte Nachbildung der Drehscheibe des Bw
Freilassing und sicher feiner detailliert als die
Felsichmann-Drehscheibe. Ich habe aber schon Stimmen gehört, die
meinten, daß die Flm-DS etwas betreibssicherer sein soll.
Unschlagbaarer Vorteil der Roco-DS ist auf jeden Fall die freie
Konfigurierbarkeit! Im Prinzip ist ein Winkel zwischen den
Gleisabgängen von 7,5 Grad ebenfalls eher die Ausnahme, die Regel
liegt etwas zwischen 9 und 10 Grad und kommt dem Modellbahner auch
durch die etwas geringere Längenausdehnung zugute. Leider haben sich
die Hersteller auf die 7,5 Grad oder ein vielfaches davon
eingeschossen. Die Folge davon sind riesige Ringlokschuppen, die zum
Teil mehr Stände haben, als ihre Vorbilder, und das bei dem regelmäßg
begrenzten Platz, der für die modellbahn in der Regel zur Verfügung
steht.
Vor dem Hintergrund ist. z.B. auch der Lokschuppen Freilassing von
Pola/Faller eine Katastrophe, zumal er mit der eigentlich dazu
passenden Drehscheibe nicht kompatibel ist (die allerdings auch erst
ein paar Jahre später erschienen ist) ;-((
Derart geringe Teilungswinkel gab es dfagegen öfter bei kleinen
Lokstationen mit ca. 3 Schuppengleisen. Nachteil waren die Herzstücke,
die am Drehscheibenrand erforderlich wurden, Vorteil in diesem Fall
der geringere Flächenbedarf für den Schuppen.
Das Thema ließe sich noch beliebig fortsetzen, inzwischen ist ja auch
ganz gute Literatur dazu erhältlich.
Viele Grüße
Michael
Sieglinde Kastaun wrote:
> Die Untersuchungsgruben sind von Faller? Ich habe vor, sie selbst zu
> bauen, weil mir der Mittelleiter dort viel zu heftig auffällt
in N haben die Fallergruben nicht das kleinste bißchen Kleineisen, die
Schienen mußte ich nach Augenmaß draufkleben, die Spur habe ich mit von
oben eingeschobenen Schwellen gehalten. Die neuen Peco-Gruben in H0
gefallen mir, die sind aus 5cm (?) Stücken zusammengesetzt.
> Ich werde es mal mit einer Metallgitterabdeckung (als
> Unfallverhütung für die Preiser *g*) als Mittelleiter-Ersatz probieren.
hier gab es mal Diskussionen um einen klappbaren Draht als
Grubenmittelleiter.
Gruß,
Martin.
--
may contain nuts.
Sieglinde Kastaun wrote:
> Armin Muehl wrote:
>> Es geht so, da ich den Wasserkran ohnehin umbauen werde. Normalerweise
>> stehen Aufwand und Nutzen in keinem sinnvollen Verhaeltnis.
>
> Nunja, kommt darauf an. Wenn Auhagen nun der einzige Anbieter von
> solchen Einfachwasserkränen ist (Weinert hat ja inzwischen meistens
> Mondpreise), dann wird der Aufwand wohl immer noch geringer sein als
> totaler Selbstbau?
Was ist denn an einem Wasserkran so kompliziert, daß Du dir den
Selbstbau nicht zutraust? Falls Du noch so Kleinigkeiten wie
beleuchtetes Wasserkransignal und motorisch beweglichen Ausleger haben
möchtest, ist ein Selbstbau vermutlich sogar einfacher als ein Umbau.
Wenn es nix wird, kannst es ja immer noch abreißen - so hatte ich es mir
vor 3 Jahren mit meinem Kohlenkran gedacht, der sollte nur pro tempore
Platzhalter für den von Schiffer-Design angekündigten Bekohlungskran
"Ottbergen" sein - nur ist meiner so gut gelungen[1] und Schiffer immer
noch nicht weiter als eine jahrealte Ankündigung, daß ich nur zu
Selbstbau raten kann.
Gruß,
Martin.
--
[1] http://mke.gmxhome.de/rst/kohle/kohlenkran24.jpg (100kB)
may contain nuts.
Hat es nie gegeben. Frage den Google Deines geringsten Mißtrauens
nach "Bielefeld Verschwörung".
> Der Gleisplan ist im EJ Anlagenplanung 4/2003, S. 70.
SIE haben diesen Artikel geschrieben.
Gruß
Roger
Martin Schilling wrote:
> Was ist denn an einem Wasserkran so kompliziert, daß Du dir den
> Selbstbau nicht zutraust?
Es sind Drehteile mit einigen Flanschen, also kann man nicht einfach
Messingrohr biegen und zusammenstecken. :-)
> Falls Du noch so Kleinigkeiten wie
> beleuchtetes Wasserkransignal und motorisch beweglichen Ausleger haben
> möchtest, ist ein Selbstbau vermutlich sogar einfacher als ein Umbau.
Das ist jetzt aber unfair von dir, mich auf solche Ideen zu bringen. :-))
Aber in den EK-Spezial-Heften steht, daß die Kräne im BW meist nicht
beleuchtet waren (uff, nochmal schwein gehabt *g*).
Aber drehbar... Motörchen habe ich ja inzwischen genug aus dem
Elektronik-Schrott ausgebaut...hmmm...
> so hatte ich es mir
> vor 3 Jahren mit meinem Kohlenkran gedacht, der sollte nur pro tempore
> Platzhalter für den von Schiffer-Design angekündigten Bekohlungskran
> "Ottbergen" sein - nur ist meiner so gut gelungen[1]
Jo, der ist wirklich gut gelungen.
> und Schiffer immer
> noch nicht weiter als eine jahrealte Ankündigung, daß ich nur zu
> Selbstbau raten kann.
Ich glaube, du hast gerade den tieferen Sinn dieser jahrelangen Warterei
auf angekündigte Neuheiten gefunden. Der Kunde verliert die Geduld und
baut selber und die Firmen haben ihre Ruhe. :-))
Gruß
Sieglinde
Martin Schilling wrote:
>
>
> in N haben die Fallergruben nicht das kleinste bißchen Kleineisen,
Scheibenkleister, wie hält denn da das Profil?
> die
> Schienen mußte ich nach Augenmaß draufkleben, die Spur habe ich mit von
> oben eingeschobenen Schwellen gehalten.
Hm, vielleicht haben die den Begriff "Bausatz" etwas zu weit gefaßt?
Demnächst werden bestimmt nur noch die Bauanleitungen als "Bausatz"
verkauft. :-)
> Die neuen Peco-Gruben in H0
> gefallen mir, die sind aus 5cm (?) Stücken zusammengesetzt.
Tja, Bausätze sind zwar was schönes, aber bei Untersuchungsgruben frage
ich mich wirklich, wozu es da überhaupt Bausätze gibt. Das ist doch ganz
simpel selber zu machen.
>
> hier gab es mal Diskussionen um einen klappbaren Draht als
> Grubenmittelleiter.
Wozu so kompliziert, das einfache liegt doch so nah. :-)
Wenn man die Vorbildfotos in den EK-Spezial-Heften betrachtet, dann
kommt man doch zwangläufig auf den Gedanken, diese Schutzgitter als
Mittelleiter zu mißbrauchen. :-)
Gruß
Sieglinde
Roland Huebsch wrote:
> http://fsinfo.cs.uni-sb.de/~abe/mirrors/bielefeld.html
>
> _SIE_ wollen nur, dass du glaubst, es gäbe Bielefeld...
Pruuuust!
Jetzt ist der Groschen gefallen.
Und wer macht jetzt meinen Bildschirm wieder sauber? :-))
Werde Montag einfach dem Ketzer aus dem Nebengebäude den Putzlappen in
die Hand drücken. *gg*
Gruß
Sieglinde
Roland Huebsch wrote:
> was missfällt dir an Roco's Drehscheibe?
Sie sieht nicht schön aus. Die Fleischmann-Drehscheibe gefällt mir
besser (auch das mit dem Mittelleiter ist hier viel besser, weil
unauffälliger, gelöst).
> Die ist IMHO momentan
> das Beste an Großserienprodukt auf dem Markt,
Mag sein, aber ob mir etwas gefällt oder nicht, hat meist nur wenig mit
Vorbildtreue zu tun. Sowas entscheide ich "aus dem Bauch heraus". :-)
> speziell für die
> Epoche 3. Fleischmann's Drehscheibenhäuschen im "New-Age -
> Decor"
Meinst du diesen Knick im Dach mit dem Fenster für E-Loks?
Das kann man doch ändern.
> kann man eigentlich nur mit der Abrissbirne "verschönern"
> *ggg*...
Oder mit dem Bastelmesser, Farbe und Geduld... :-)
> - Roco selbst legt ja Wert darauf zu
> betonen, dass sogar die 01 noch auf die Bühne geht.
Von der Bühnenlänge würde sie durchaus noch für meine Loks passen.
Gruß
Sieglinde
Michael Otto wrote:
> Bedenke dabei bitte, daß für die Bühnenlänge nicht die Lüp, sondern
> der Gesamtachsstand maßgeblich ist.
Ja, so habe ich auch gemessen (LüP bzw. LüK sind noch etwas mehr).
> Die ist eine ziemliche exakte Nachbildung der Drehscheibe des Bw
> Freilassing und sicher feiner detailliert als die
> Felsichmann-Drehscheibe.
Trotzdem gefällt sie mir nicht. :-)
Nicht alles, was exakt maßstäblich ist, ist auch schön. :-)
Ich entscheide sowas nicht nach Zollstock, sondern nach meinem
Geschmack. :-)
Schön finde ich z.B. auch Drehscheiben mit Schotterbett so wie die in
Neumünster (weiß jemand, welche Länge die Bühne dort hat? Ein
Mitropa-Speisewagen paßt da jedenfalls drauf *g*). Aber sowas habe ich
noch nicht als Modell gesehen.
> Ich habe aber schon Stimmen gehört, die
> meinten, daß die Flm-DS etwas betreibssicherer sein soll.
Betriebssicher klingt schon mal gut.
> Unschlagbaarer Vorteil der Roco-DS ist auf jeden Fall die freie
> Konfigurierbarkeit!
Davon hat man aber doch nur was, wenn man den Ringlokschuppen selber
baut. Soweit ich weiß, gibt es nur welche mit 7.5° und 15°.
> Im Prinzip ist ein Winkel zwischen den
> Gleisabgängen von 7,5 Grad ebenfalls eher die Ausnahme, die Regel
> liegt etwas zwischen 9 und 10 Grad
Ich brauche 7.5° (Fleischmann-Ringlokschuppen, den finde ich übrigens
auch schön *g*), aber dies kann man mit der Roco-Drehscheibe laut
Katalog nicht erreichen, d.h. kleinster Winkel soll 9° sein.
> und kommt dem Modellbahner auch
> durch die etwas geringere Längenausdehnung zugute.
Aber er verliert dadurch das, was ein Ringlokschuppen so toll auf einer
Anlage wirken läßt, nämlich die Möglichkeit, eine Lokparade vor dem
Schuppen abzustellen (von Loks, die im Schuppen selber stehen, sieht man
ja nicht allzu viel).
Ich würde daher immer eine 7.5°-Teilung bevorzugen (die größere
erforderliche Länge nehme ich dafür gerne in Kauf und spare dann lieber
an der NL des Restes des BW). Ich finde 15° sieht nicht mehr gut aus, da
ist der Ringlokschuppen zu nah an die Drehscheibe geklatscht.
> Leider haben sich
> die Hersteller auf die 7,5 Grad oder ein vielfaches davon
> eingeschossen.
Daß es nur zwei Varianten bei den Herstellern gibt, hat wohl
hauptsächlich praktische/wirtschaftliche Gründe, denn dann müssen sie
nicht für jede Zwischengröße ebenfalls Lokschuppen anbieten. :-)
> Die Folge davon sind riesige Ringlokschuppen, die zum
> Teil mehr Stände haben, als ihre Vorbilder,
Naja, wenn man sich die Zahlen über den Schuppentoren mancher Rest-BW's
ansieht, dann hatten viele Ringlokschuppen nicht nur der großen BW's
mindestens zweistellige Standanzahl.
> und das bei dem regelmäßg
> begrenzten Platz, der für die modellbahn in der Regel zur Verfügung
> steht.
Jo, deshalb ist BW als extra Anlagenthema ja so praktisch, man braucht
sich nicht um das passende Umfeld (riesiger Bahnhof) kümmern, sondern
kann einen beliebigen Ausschnitt (ev. sogar nur ein Teil des BW) darstellen.
> Derart geringe Teilungswinkel gab es dfagegen öfter bei kleinen
> Lokstationen mit ca. 3 Schuppengleisen.
Wieso gerade bei kleinen Schuppen? Dort dürfte die Platzersparnis doch
nicht so ins Gewicht fallen wie bei vielständigen Ringlokschuppen.
> Nachteil waren die Herzstücke,
> die am Drehscheibenrand erforderlich wurden,
Sowas hier?
http://www.aquarium-bzk.de/MoBa/Herzstuecke.jpg
Gruß
Sieglinde
> Trotzdem gefällt sie mir nicht. :-)
> Nicht alles, was exakt maßstäblich ist, ist auch schön. :-)
Richtig, über Geschmach sollte man auch nicht streiten ;-)
> Schön finde ich z.B. auch Drehscheiben mit Schotterbett so wie die in
> Neumünster (weiß jemand, welche Länge die Bühne dort hat?
Mit 23 Meter macht man selten etwas falsch. Die kleineren sind
deutlich kleiner und fallen durch ihre abweichende Bauart auf.
Schotterbettdrehscheiben sind problematisch, auch wenn Du sie schön
findest. Sie sind eigentlich nur dort zu finden gewesen, wo sie nur
geringen Belastungen ausgesetzt waren oder ein zeitlich begrenzter
Einsatz absehbar war. Da bei dieser Bauart Glesiabgänge und
Köngisstuhl wandern können, sind sie für Bahnbetriebswerke ungeeignet.
Es mag aber Ausnahmen geben.
> > Unschlagbaarer Vorteil der Roco-DS ist auf jeden Fall die freie
> > Konfigurierbarkeit!
>
> Davon hat man aber doch nur was, wenn man den Ringlokschuppen selber
> baut. Soweit ich weiß, gibt es nur welche mit 7.5° und 15°.
Faller, Lokschuppen Nidda?
> > Im Prinzip ist ein Winkel zwischen den
> > Gleisabgängen von 7,5 Grad ebenfalls eher die Ausnahme, die Regel
> > liegt etwas zwischen 9 und 10 Grad
>
> Ich brauche 7.5° (Fleischmann-Ringlokschuppen, den finde ich übrigens
> auch schön *g*), aber dies kann man mit der Roco-Drehscheibe laut
> Katalog nicht erreichen, d.h. kleinster Winkel soll 9° sein.
Das kann nicht gehen, da schlägt die Geometrie gnadenlos zu. Mit
Sicherheit wären Herzstücke erforderlich, davon abgesehen, hat jede
Drehscheibe einen "toten Winkel", das ist der Winkel, bei der das
Herzstück irgednwo im Bereich des Grubenrandes liegen würde.
> > und kommt dem Modellbahner auch
> > durch die etwas geringere Längenausdehnung zugute.
>
> Aber er verliert dadurch das, was ein Ringlokschuppen so toll auf einer
> Anlage wirken läßt, nämlich die Möglichkeit, eine Lokparade vor dem
> Schuppen abzustellen (von Loks, die im Schuppen selber stehen, sieht man
> ja nicht allzu viel).
Jein - der Punkt, an dem die Loks profilfrei stehen können, wandert ja
auch entsprechend weiter nach außen ;-))
> Ich würde daher immer eine 7.5°-Teilung bevorzugen (die größere
> erforderliche Länge nehme ich dafür gerne in Kauf und spare dann lieber
> an der NL des Restes des BW). Ich finde 15° sieht nicht mehr gut aus, da
> ist der Ringlokschuppen zu nah an die Drehscheibe geklatscht.
Da stimme ich Dir voll zu - darum bin ich auch ein Fan des "goldenen
Mittelweges", ich habe meine Drehscheiben daher selber gebaut. Kleiner
bescheidener Hinweis auf das Miba-Spezial Nr. 6, da habe ich es
seinerzeit beschrieben. Inzwischen gibt es aber bessere Literatur,
auch ich würde manches anders machen...
>
> > Leider haben sich
> > die Hersteller auf die 7,5 Grad oder ein vielfaches davon
> > eingeschossen.
>
> Daß es nur zwei Varianten bei den Herstellern gibt, hat wohl
> hauptsächlich praktische/wirtschaftliche Gründe, denn dann müssen sie
> nicht für jede Zwischengröße ebenfalls Lokschuppen anbieten. :-)
Klar. Das sit ja generell die Krux beim Gebäudemodellbau. Fast jedes
Haus ist ein Unikat...
> > Derart geringe Teilungswinkel gab es dfagegen öfter bei kleinen
> > Lokstationen mit ca. 3 Schuppengleisen.
> Wieso gerade bei kleinen Schuppen? Dort dürfte die Platzersparnis doch
> nicht so ins Gewicht fallen wie bei vielständigen Ringlokschuppen.
Der umbaute Raum des Schuppens wird natürlich wesentlich geringer,
wenn sich die Gleise nicht so stark auffächern, das spart Baukosten.
Und auf dem flachen Land ist ja Platz dagewesen.
> > Nachteil waren die Herzstücke,
> > die am Drehscheibenrand erforderlich wurden,
>
> Sowas hier?
> http://www.aquarium-bzk.de/MoBa/Herzstuecke.jpg
Genau!
Im Modell sähe das sicher klasse aus, aber fertig konfigurierte
Gleisabgänge wären wohl doch ein herstellungstechnisches Problem.
Viele Grüße
Michael
Sieglinde Kastaun wrote:
> Martin Schilling wrote:
>> in N haben die Fallergruben nicht das kleinste bißchen Kleineisen,
> Scheibenkleister, wie hält denn da das Profil?
mit Kontaktkleber, aka Pattex/Greenit
> Hm, vielleicht haben die den Begriff "Bausatz" etwas zu weit gefaßt?
> Demnächst werden bestimmt nur noch die Bauanleitungen als "Bausatz"
> verkauft. :-)
So ähnlich habe ich es mir auch gedacht, als ich den Packungsinhalt in
der Hand hatte.
> Tja, Bausätze sind zwar was schönes, aber bei Untersuchungsgruben frage
> ich mich wirklich, wozu es da überhaupt Bausätze gibt. Das ist doch ganz
> simpel selber zu machen.
Jepp, das habe ich dann im Lokschuppen gemacht - wenn man die sowieso
fast nicht sieht, dürfen die auch flink hingepfuscht sein:)
> Wozu so kompliziert, das einfache liegt doch so nah. :-)
> Wenn man die Vorbildfotos in den EK-Spezial-Heften betrachtet, dann
> kommt man doch zwangläufig auf den Gedanken, diese Schutzgitter als
> Mittelleiter zu mißbrauchen. :-)
Schutz-was?-))
Martin Schilling wrote:
>
> mit Kontaktkleber, aka Pattex/Greenit
Naja, für deine Fliegengewichte mag das ja halten, aber wenn da schwere
Zuglok (also M*-M-Loks, die locker so 400-600 g auf die Waage bringen)
drüber fährt, dann klappt das Klebe-Profil doch zusammen. :-)
> Jepp, das habe ich dann im Lokschuppen gemacht - wenn man die sowieso
> fast nicht sieht,
Fenster des Schuppens ordentlich verdrecken, Schummerlicht... :-)
> dürfen die auch flink hingepfuscht sein:)
Tsts, das heitß nicht "flink hingepfuscht", sondern "zeitoptimiert
gebaut". :-))
> Schutz-was?-))
Hälst du in deinem BW etwa nicht die Sicherheitsvorschrifen ein? Dann
sollten sich deine Preiserlein wohl mal an den Betriebsrat wenden zwecks
Durchdrückung der erforderlichen BW-Unfallverhütungsmaßnahmen. :-)
Gruß
Sieglinde
Michael Otto wrote:
>
> Richtig, über Geschmach sollte man auch nicht streiten ;-)
Und was mir nicht gefällt, das kommt auch nicht auf meine Anlage, also
wilde Müllkippen und Graffittischmierereinen wird man vergeblich suchen. :-)
Leider kann ich aber auch nicht alles auf die Anlage setzen, was mir
gefällt, meist wegen Platzmangel oder wenns nicht zum Thema paßt. :-(
> Schotterbettdrehscheiben sind problematisch, auch wenn Du sie schön
> findest.
Jo, deshalb fiel meine Wahl ja auch auf die Fleischmann-Scheibe (auch
wegen der AC-Ausführung).
> Sie sind eigentlich nur dort zu finden gewesen, wo sie nur
> geringen Belastungen ausgesetzt waren oder ein zeitlich begrenzter
> Einsatz absehbar war.
Wieviel die in Neumüster belastet wurde, weiß ich nicht, aber sie wird
heute noch für den Museumsbetrieb genutzt, im Gegensatz zu der Kieler
Drehscheibe (kein Schotterbett!), auf welcher Loks wie die 03 wegen
angeblicher Baufälligkeit nicht mehr gedreht werden dürfen.
> Da bei dieser Bauart Glesiabgänge und
> Köngisstuhl wandern können,
Die Bühne selber machte eigentlich noch einen recht stabilen Eindruck,
aber die Schwellen der Gleisabgänge waren reichlich morsch und wenn eine
Lok von der Scheibe runter fuhr, dann sackte der Gleisanschluß ganz
kräftig ab.
>
> Faller, Lokschuppen Nidda?
Kenn ich nicht. So taufrisch ist mein Faller-Katalog nicht mehr. Hat der 9°?
>
> Das kann nicht gehen, da schlägt die Geometrie gnadenlos zu.
Jo, deshalb ist die Fleischmann-Drehscheibe wohl auch so groß, sie kommt
nämlich bei 7.5° ohne Herzstücke aus.
> Mit
> Sicherheit wären Herzstücke erforderlich, davon abgesehen, hat jede
> Drehscheibe einen "toten Winkel", das ist der Winkel, bei der das
> Herzstück irgednwo im Bereich des Grubenrandes liegen würde.
Nun, wie auf dem Foto zu sehen, liegen die Herzstücke bei der
Neumünsteraner Scheibe direkt am Grubenrand.
>
> Jein - der Punkt, an dem die Loks profilfrei stehen können, wandert ja
> auch entsprechend weiter nach außen ;-))
Aber nicht allzu viel. Das reicht locker für eine Lokparade, wenn man
nicht gerade große Schlepptender-Loks dort abstellen will.
Bei 15°-Teilungen kann überhaupt nix vorm Schuppen stehen.
>
> Da stimme ich Dir voll zu - darum bin ich auch ein Fan des "goldenen
> Mittelweges",
Der goldene Mittelweg ist nicht der schlechteste, da der Unterschied
zwischen 7.5° und 9° optisch wohl kaum auffallen dürfte.
> ich habe meine Drehscheiben daher selber gebaut. Kleiner
> bescheidener Hinweis auf das Miba-Spezial Nr. 6,
Wie gut, daß ich mir vor kurzem die CD gekauft habe. :-)
> auch ich würde manches anders machen...
Was würdest du anders machen?
> Und auf dem flachen Land ist ja Platz dagewesen.
Pruuuust!
[ ] du kennst die Platzverhältnisse im Kieler BW *g*
>
> Im Modell sähe das sicher klasse aus,
Bestimmt.
> aber fertig konfigurierte
> Gleisabgänge wären wohl doch ein herstellungstechnisches Problem.
Wieso? Kreuzungsweichen sind doch noch viel komplizierter aufgebaut und
das schaffen die Hersteller auch problemlos.
Gruß
Sieglinde
Bei Auschlack- und Löschegruben keine Frage - aber bei
*Untersuchungs*gruben fällt es mir schwer, mir vorzustellen, dass die
Untersuchung durch das Gitter stattfindet ... also jedesmal Gitter rein-
und rauswuchten .. also ich weiß nicht recht ...
Gruß aus,in,um Kiel herum
Georg
Sieglinde Kastaun wrote:
> Martin Schilling wrote:
>> mit Kontaktkleber, aka Pattex/Greenit
>
> Naja, für deine Fliegengewichte mag das ja halten,
Boah, eine offizielle Befoerderung vom Flohzirkusdirektor zum
Fliegendompteur:))
> aber wenn da schwere
> Zuglok (also M*-M-Loks, die locker so 400-600 g auf die Waage bringen)
> drüber fährt, dann klappt das Klebe-Profil doch zusammen. :-)
Wenn Du sowieso selbst baust, dann schnippel die Schwellen zwischen den
Kleineisen raus, fräsbohrsäg ein Loch in die Grundplatte und mal es
schmutziggrau an - mit Schutzgitter drüber fallen dann auch ein paar
Kinken nicht auf.
> Fenster des Schuppens ordentlich verdrecken, Schummerlicht... :-)
Jepp, genau das:)
>> dürfen die auch flink hingepfuscht sein:)
> Tsts, das heitß nicht "flink hingepfuscht", sondern "zeitoptimiert
> gebaut". :-))
*bg*
> Hälst du in deinem BW etwa nicht die Sicherheitsvorschrifen ein? Dann
> sollten sich deine Preiserlein wohl mal an den Betriebsrat wenden zwecks
> Durchdrückung der erforderlichen BW-Unfallverhütungsmaßnahmen. :-)
...und ich wunder mich schon die ganze Zeit, worüber Jan und Hein da
neben der Schlackengrube schnacken(1) - Meuterei also:-/
Gruß,
Martin.
(1) http://mke.gmxhome.de/rst/bw/rst-bw_031229.jpg
--
may contain nuts.
Sieglinde Kastaun wrote:
> Martin Schilling wrote:
> Es sind Drehteile mit einigen Flanschen, also kann man nicht einfach
> Messingrohr biegen und zusammenstecken. :-)
Hmm, nagut - so einen Flansch sauber mit Klebeband oä nachzubilden ist
auch nicht ohne...
>> Falls Du noch so Kleinigkeiten wie beleuchtetes Wasserkransignal und
>> motorisch beweglichen Ausleger haben möchtest, ist ein Selbstbau
>> vermutlich sogar einfacher als ein Umbau.
>
> Das ist jetzt aber unfair von dir, mich auf solche Ideen zu bringen. :-))
unfair? Ich dachte, das wäre mien Job;))
> Aber in den EK-Spezial-Heften steht, daß die Kräne im BW meist nicht
> beleuchtet waren (uff, nochmal schwein gehabt *g*).
Sind nicht? Liefern die eine Begründung dafür?
> Aber drehbar... Motörchen habe ich ja inzwischen genug aus dem
> Elektronik-Schrott ausgebaut...hmmm...
Sag ich doch. Stange nach unten durchstecken und irgendwie antreiben.
Ich habe einen Kipp-Taster zur Betätigung eingebaut, das dreht in beide
Richtungen und bleibt stehen, sobald ich loslasse.
>> so hatte ich es mir vor 3 Jahren mit meinem Kohlenkran gedacht,
> Jo, der ist wirklich gut gelungen.
THX :))
> Ich glaube, du hast gerade den tieferen Sinn dieser jahrelangen Warterei
> auf angekündigte Neuheiten gefunden. Der Kunde verliert die Geduld und
> baut selber und die Firmen haben ihre Ruhe. :-))
Was hälst Du von der Erweiterung: Angekündigte Neuheit erscheint, Kunde
erfährt Preis und findet seinen Eigenbau gleich nochmal so gut?-)
Sieglinde Kastaun <tmp...@web.de> wrote in message news:<c5ujpr$6473n$2...@ID-21320.news.uni-berlin.de>...
> Wieviel die in Neumüster belastet wurde, weiß ich nicht, aber sie wird
> heute noch für den Museumsbetrieb genutzt, im Gegensatz zu der Kieler
> Drehscheibe (kein Schotterbett!), auf welcher Loks wie die 03 wegen
> angeblicher Baufälligkeit nicht mehr gedreht werden dürfen.
Drehscheiben braucht man generell kaum noch, die Gründe, aus denen
einzelne länger überlebt haben, als andere, sind sicher vielfältiger.
> > Da bei dieser Bauart Glesiabgänge und
> > Köngisstuhl wandern können,
>
> Die Bühne selber machte eigentlich noch einen recht stabilen Eindruck,
> aber die Schwellen der Gleisabgänge waren reichlich morsch und wenn eine
> Lok von der Scheibe runter fuhr, dann sackte der Gleisanschluß ganz
> kräftig ab.
Das sit ja auch einer der neuralgischen Punkte!
> > Faller, Lokschuppen Nidda?
> Kenn ich nicht. So taufrisch ist mein Faller-Katalog nicht mehr. Hat der 9°?
Weiß ich nicht, er ist aber für die Roco-Scheibe konzipiert. Kommt für
Dich ja ohnehin nicht in Frage ;-)
> Jo, deshalb ist die Fleischmann-Drehscheibe wohl auch so groß, sie kommt
> nämlich bei 7.5° ohne Herzstücke aus.
Auch vorbildentsprechende 23-Meter-Drehscheiben kämen bei der üblichen
Teilung ohne Herzstücke aus.
> > Mit
> > Sicherheit wären Herzstücke erforderlich, davon abgesehen, hat jede
> > Drehscheibe einen "toten Winkel", das ist der Winkel, bei der das
> > Herzstück irgednwo im Bereich des Grubenrandes liegen würde.
>
> Nun, wie auf dem Foto zu sehen, liegen die Herzstücke bei der
> Neumünsteraner Scheibe direkt am Grubenrand.
Dran liegen sie immer, nur düften sich Grubenrand und Herstück nicht
mittendrin schneiden.
> Der goldene Mittelweg ist nicht der schlechteste, da der Unterschied
> zwischen 7.5° und 9° optisch wohl kaum auffallen dürfte.
Hier feilsche ich halt um jeden cm, weil man auch sonst bei den
Längenausdehnungen immer die größten Kompromisse machen muß. Da wirkt
für mich eine BW-Anlage, die dann auch noch größer ausfällt, als das
Original leider ein wenig fehlproportioniert.
> > ich habe meine Drehscheiben daher selber gebaut. Kleiner
> > bescheidener Hinweis auf das Miba-Spezial Nr. 6,
>
> Wie gut, daß ich mir vor kurzem die CD gekauft habe. :-)
>
> > auch ich würde manches anders machen...
>
> Was würdest du anders machen?
Das führt hier wahrscheinlich etwas zu weit.
Z.B. war Die Konstruktion der Grube ein übles Geschäft. Ich habe sie
später noch einmal gefräst. Das ist viel genauer und nicht so
aufwendig. Aber am anfang habe ich eben mit sehr primitven Mitteln
gearbeitet.
Du darfst Dich aber gerne mit konkreten Fragen noch mal melden.
> > Und auf dem flachen Land ist ja Platz dagewesen.
>
> Pruuuust!
> [ ] du kennst die Platzverhältnisse im Kieler BW *g*
Klar, Ausnahmen gibt es immer, und daß Kiel wohl etwas besonders war,
habe ich inzwischen zur Kenntnis genommen. Jedes Bw hat seine
Eigenheiten. Das Bw Kiel war ja auch schon wieder ein vergleichsweise
großes Bw, das eigene Loks beheimetet hat. Ich meinte die meistens
dreiständigen Lokbahnhöfe, die sich in typischen
Nebenbahn-Knotenpunkten befunden haben, z.B. Korbach (Kreis
Waldeck-Frankenberg). Da sind die paar Meter mehr vom Grubenrand zum
Schuppentor weniger ins Gewicht gefallen, als der umbaute Raum des
Schuppens, der andernfalls deutlich zugenommen hätte.
> Wieso? Kreuzungsweichen sind doch noch viel komplizierter aufgebaut und
> das schaffen die Hersteller auch problemlos.
Selbstverständlich - nur müsstest Du das auf einem einklipsbaren
Bauteil unterbringen. Und dann brauchst Du noch zwei weitere
Varianten, die links oder rechts keinen weiteren Gleisabgang mehr
haben. Denn jedes Klipsteil enthält ja dann auch noch die Schienen für
die Nachbargleise. Auch elektrisch ist das nur noch mit etwas größerem
Aufwand zu bewältigen (aber sicher nicht unmöglich).
Bei der Bereitschaft der Hersteller sich überhaupt auf verschiedene
Bauarten einzulassen, sehe ich diesbezüglich eher schwarz. Selbst die
Kleinserienhersteller zögern sehr, die von Weinert angekündigte
18-Meter-Drehscheibe ist leider nie erschienen. Mir war die Größe
zunächst etwas fremd, weil ich keine mehr kennengelernt habe. Heute
würde ich sagen, daß sie für Modellbahnverhältnisse ideal wäre, wenn
man nicht gerade große Schlepptenderloks drehen möchte.
Die 16-Meter Drehscheibe von Fleischmann ist auf der Basis der
N-Drehscheibe entstanden und damit m.W. eine Idee zu kurz. Das würde
nicht weiter stören, wenn es gelingen würde, eine P8 mit Kastentender
darauf zu drehen. Denn die ist bewußt so konstruiert worden, daß sie
gerade auf die 16-Meter-Drehscheibe paßt.
Bei ihr sört mich vor allem die Form der Bühne und das wenig
vorbildliche Grubenprofil. Beides ist sicher ein Zugeständnis an den
Antrieb, den man in der bühne untergebracht hat.
Eine ordentliche 23-Meter-Einheits-Drehscheibe (sofern man davon
angesichts der Vielfalt überhaupt sprechen kann), gibt es überhaupt
nicht.
Toll war die 20,5 Meter-Drehscheibe des BW-Ottbergen von Wiederholdt.
Da habe ich leider mit dem Kauf zu lange gezögert ;-((
Die Montage muß allerdings etwas für psychisch belastbare Naturen
gewesen sein.
Jeweils eine ordentliche 16-, eine 20-, oder 20,5-, und eine 23-Meter
Drehscheibe, ferner eine Schiebebühne älterer Bauart, 20 - 23 Meter,
z.B. Rottweil - als akzeptables Groß- oder Kleinserienmodell - das
wäre es aus meiner Sicht. Damit wäre sicher vielen gedient!
Viele Grüße
Michael
Michael Otto wrote:
> Sieglinde Kastaun schrieb:
>>Was würdest du anders machen?
> Das führt hier wahrscheinlich etwas zu weit.
Nö, finde ich nicht - wenn es Dir nicht zu umständlich ist, es
aufzuschreiben.
> Ich meinte die meistens
> dreiständigen Lokbahnhöfe, die sich in typischen
> Nebenbahn-Knotenpunkten befunden haben, z.B. Korbach (Kreis
> Waldeck-Frankenberg). Da sind die paar Meter mehr vom Grubenrand zum
> Schuppentor weniger ins Gewicht gefallen, als der umbaute Raum des
> Schuppens, der andernfalls deutlich zugenommen hätte.
Ich habe heute mal (mehr zufällig;) meinen Lokschuppen von hinten
gesehen und mich über die vielen Stände gefreut, bis mir denn einfiel,
dass die Anzahl der Fenster in der Rückwand nur aussagt, daß eine
15°-Teilung unglaublich viel Platz innerhalb des Schuppens verschwendet,
alleiniger Gewinn ist in der Länge^WKürze. Mit dem von Sieglinde schon
angesprochenem Nachteil, daß man keine Lokparade vorm Schuppen machen kann.
> Bei der Bereitschaft der Hersteller sich überhaupt auf verschiedene
> Bauarten einzulassen, sehe ich diesbezüglich eher schwarz.
Ja, auch in N gibt es genau 2 Drehscheiben, und beide haben ca.18cm
Bühnenlänge. Mit 160 multipliziert sind das 28,5m :(
> Jeweils eine ordentliche 16-, eine 20-, oder 20,5-, und eine 23-Meter
> Drehscheibe, ferner eine Schiebebühne älterer Bauart, 20 - 23 Meter,
> z.B. Rottweil - als akzeptables Groß- oder Kleinserienmodell - das
> wäre es aus meiner Sicht. Damit wäre sicher vielen gedient!
*unterschreib*
Martin Schilling schrieb:
>
>Michael Otto wrote:
>> [Drehscheiben]
>
>Ja, auch in N gibt es genau 2 Drehscheiben, und beide haben ca.18cm
>Bühnenlänge. Mit 160 multipliziert sind das 28,5m :(
>
>> Jeweils eine ordentliche 16-, eine 20-, oder 20,5-, und eine 23-Meter
>> Drehscheibe, ferner eine Schiebebühne älterer Bauart, 20 - 23 Meter,
>> z.B. Rottweil - als akzeptables Groß- oder Kleinserienmodell - das
>> wäre es aus meiner Sicht. Damit wäre sicher vielen gedient!
>
>*unterschreib*
>
[ ] Du kennst Hapo?
http://www.hammerschmid.de/preise_m.html#hapo
Gruß
Kai
--
Unsere Vereinsseite : http://www.mec-tarp.de
Mein Fehmarn-Projekt: http://www.fehmarnbahn.privat.t-online.de/fehmarn/fehmarnp.htm
Kai Eichstaedt wrote:
> Martin Schilling schrieb:
>>Ja, auch in N gibt es genau 2 Drehscheiben, und beide haben ca.18cm
>>Bühnenlänge. Mit 160 multipliziert sind das 28,5m :(
>
> [ ] Du kennst Hapo?
> http://www.hammerschmid.de/preise_m.html#hapo
nicht aus eigener Anschauung. Leider habe ich noch nichts gutes über
deren Scheiben in drmb gelesen. Ich hatte auch Peco und Heljan in
Erwägung gezogen, letztendlich habe ich die Finger davon gelassen und
zur Arnoldscheibe gegriffen.
Martin Schilling schrieb:
>
>Kai Eichstaedt wrote:
>> Martin Schilling schrieb:
>>>Ja, auch in N gibt es genau 2 Drehscheiben, und beide haben ca.18cm
>>>Bühnenlänge. Mit 160 multipliziert sind das 28,5m :(
>>
>> [ ] Du kennst Hapo?
>> http://www.hammerschmid.de/preise_m.html#hapo
>
>nicht aus eigener Anschauung. Leider habe ich noch nichts gutes über
>deren Scheiben in drmb gelesen. Ich hatte auch Peco und Heljan in
>Erwägung gezogen,
Praktische Erfahrungen mit denen habe ich auch nicht und auch den
Einsatz auf einer Anlage habe noch nicht beobachten können, nur der
Satz "...in N gibt es genau 2 Drehscheiben..." war halt nicht so ganz
stimmig ;-)
> letztendlich habe ich die Finger davon gelassen und
>zur Arnoldscheibe gegriffen.
>
so eine habe ich auf meiner alten Anlage auch mal gehabt, auf meiner
Anlage im Keller sollte die aber dann nicht wieder eingebaut werden,
da ich immer wieder Probleme mit den Kontaktblechen an der Drehbühne
hatte. Wenn die einmal verbogen sind...