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Einschottern von N-Gleisen

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W.Schlee

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Jan 26, 2001, 4:04:48 PM1/26/01
to
Hallo Alle zusammen!

Wer hat den ultimativen Tip für die zu benutzende
"Einschotterungsflüssigkeit"? Habe Erfahrung mit Holzleim, suche aber
evtl.
nach einer weniger dauerhaften Lösung, bei der man Gleise unter
akzeptablen Aufwand wieder ausbauen und den Schotter
abkratzen kann.

Walter Schlee, Stuttgart

Marcus Fuechtenschnieder

unread,
Jan 26, 2001, 4:27:32 PM1/26/01
to
Am Fri, 26 Jan 2001 22:04:48 +0100, schrieb "W.Schlee"
<wu...@n.zgs.de> :

Moin Moin,

>Wer hat den ultimativen Tip für die zu benutzende
>"Einschotterungsflüssigkeit"? Habe Erfahrung mit Holzleim, suche aber
>evtl. nach einer weniger dauerhaften Lösung, bei der man Gleise unter
>akzeptablen Aufwand wieder ausbauen und den Schotter
>abkratzen kann.

Ob der Tip nun so ultimativ ist, weiß ich nicht so genau, aber ich
verwende den Sprühkleber- Schotter von Rainershagener Naturals.
Aufgesprüht wird mit einer alten Deo-Zerstäuberflasche.
Die Ergebnisse sind IMHO sehr gut.
Da es sich um eine Dispersion ohne weitere Kleberzusätze wie z.B. bei
holzleim handelt, kann man das Ganze später wieder anfeuchten und
ablösen. Hab' das mal an einem Teststück ausprobiert und war so
zufrieden, das selbst die Weichen komplett geschottert wurden (Hab'
ich sonst immer gelassen, kommt ja doch immer mal wieder vor, daß eine
gewechselt werden muß)
Ansonsten mache ich jetzt einfach mal ein klein wenig Eigenwerbung,
denn zu dem Thema gibt es einen Artikel auf meiner Homepage (Adresse
im Footer)

Viele Grüße,
Marcus

--
Marcus Füchtenschnieder
EDXF
24944 Flensburg
Mailto: its-...@foni.net
http://home.foni.net/~*its-magic

klaus.kegreis

unread,
Jan 26, 2001, 6:24:51 PM1/26/01
to
hallo ng,

habe mal in einer zeitung eine anlage gesehen mit schleifpapier als
schotter!!! ist fuer eine temporaere anlage sicher keine schlechte idee.

gruss klaus

Peter Popp

unread,
Jan 27, 2001, 7:38:53 AM1/27/01
to
Am Fri, 26 Jan 2001 22:04:48 +0100 schrieb "W.Schlee" <wu...@n.zgs.de>

>Wer hat den ultimativen Tip für die zu benutzende
>"Einschotterungsflüssigkeit"? Habe Erfahrung mit Holzleim, suche aber

>evtl.nach einer weniger dauerhaften Lösung, bei der man Gleise unter


>akzeptablen Aufwand wieder ausbauen und den Schotter
>abkratzen kann.

Also nach meinen Erfahrungen kann man auch weißleimschottergeklebte
Gleise wieder ausbauen, in dem man das Zeug mit Wasser auflöst -
sofern man keinen wasserfesten Weißleim verwendet.
--

auf Wiederbaspeln

Peter Popp
Peter...@t-online.de
http://home.t-online.de/home/peter.popp/pmstart.htm

Peter Popp

unread,
Jan 27, 2001, 7:38:53 AM1/27/01
to
Am Sat, 27 Jan 2001 00:24:51 +0100 schrieb "klaus.kegreis"


>habe mal in einer zeitung eine anlage gesehen mit schleifpapier als
>schotter!!! ist fuer eine temporaere anlage sicher keine schlechte idee.

Äh- und die Schwellenzwischenräume per Hand ausgeschnitten - oder wie
ist das gedacht?

klaus.kegreis

unread,
Jan 27, 2001, 3:04:46 PM1/27/01
to

Peter Popp wrote:
>
> Äh- und die Schwellenzwischenräume per Hand ausgeschnitten - oder wie
> ist das gedacht?
> --
>

hallo peter und ng,

nein einfach eine rolle schleifpapier in passender koernung kaufen.
schmale streifen schneiden und unter das gleis legen dann schienen drauf
und fertig. keine probleme mit losem schotter keine probleme mit den
weichen. sieht natuerlich nur auf 3 m entfernung brauchbar aus. ich fand
die idee ganz lustig.

gruss klaus

Manfred Koerte-Neudeck

unread,
Jan 27, 2001, 5:24:25 PM1/27/01
to

W.Schlee <wu...@n.zgs.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3A71E670...@n.zgs.de...

> Hallo Alle zusammen!
>
> Wer hat den ultimativen Tip für die zu benutzende
> "Einschotterungsflüssigkeit"?

Hallo Walter,

Ich verwende zum einschottern lösungsmittelfreien Tiefgrund (ne milchige
Flüssigkeit, braucht nicht verdünnt werden, ist sofort verarbeitungsfertig
und in jedem Baumarkt erhältlich). Habe gerade erst eine Weiche und eine DKW
(Peco-N Code 55) ausbauen müssen. Schotter mit Wasser anfeuchten, einweichen
lassen und dann das Gleis vorsichtig abhebeln. Den Schotter entferne ich,
wenn er wieder trocken ist, er lässt sich dann mit einem kleinen
Schraubendreher zwischen den Schwellen herausdrücken.

Viel Spaß beim Schottern

maNfred, Bremen


W.Schlee

unread,
Jan 27, 2001, 6:54:58 PM1/27/01
to Manfred Koerte-Neudeck
Hallo Manfred,

folgende Fragen dazu:

-trocknet der Tiefgrund transparent oder hat er eine Eigenfarbe?
-ist die Viskosität so, daß er nicht davonläuft und sich mit einer med.
Spritze zwischen die Schwellen einbringen läßt?

und nochmal an alle:

hat jemand Erfahrung mit Dispersionsfarbe (z.B. in einem Graubraunton) und/oder
mit Tapetenkleister? Was haltet Ihr davon?

Gruß Walter

Manfred Koerte-Neudeck schrieb:

Manfred Koerte-Neudeck

unread,
Jan 28, 2001, 5:59:12 AM1/28/01
to

W.Schlee <wu...@n.zgs.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3A735FD2...@n.zgs.de...

> folgende Fragen dazu:
>
> -trocknet der Tiefgrund transparent oder hat er eine Eigenfarbe?
> -ist die Viskosität so, daß er nicht davonläuft und sich mit einer med.
> Spritze zwischen die Schwellen einbringen läßt?
>

Der Tiefgrund ist nach dem trocknen transparent und relativ matt.
Die Viskosität ist dünnflüssig ( so wie Milch ) und verteilt sich aufgrund
der Kapilarwirkung gut im Schotterbett.
Größere Flächen oder auch die Schrägen streiche ich vor dem einschottern mit
Holzleim ein, das verhindert ein wegspülen des Schotters, falls Man zu
kräftig auf die Spritze gedrückt hat. Ich verwende eine Kunststoffflasche
(aus dem KFZ Bereich), das Kunststoffröhrchen habe ich über einer Kerze zu
einer Spitze geformt. Damit lässt sich die Flüssigkeit dann gefühlvoll
dosieren.

Gruß

maNfred


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