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"Gelaendebau"-Frage - Modellierspachtel?

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Andreas Iwanowitsch

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Apr 25, 2012, 6:32:18 AM4/25/12
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Hallo,

ich bastele gerade an meinen Bahnsteigen und stehe vor der Aufgabe, den
Boden der Gepäckkarrenübergänge (an denen die Bahnsteigkante etwas
tiefer liegt) zu modellieren.

Einfach, dachte ich - etwas handelsübliche Spachtelmasse reinkleistern
und den Boden entsprechend formen (die ebenen Flächen bestehen aus
PS-Platten). Nicht so einfach, merkte ich - das Spachtelzeugs läßt sich
nicht wirklich formen, zu weich und zu klebrig.

Nun findet Google ja auch spezielle Modellierspachtelmassen, so z.B. das
hier:

http://www.amazon.de/Modellier-Spachtelmasse-mattweiss/dp/B001UDV2YE

Gibt es in der NG einschlägige Erfahrungen mit solchem Zeugs? Ist das
formbarer / weniger klebrig? Was könnte man alternativ nehmen?

Danke schon mal und Gruß
Andreas

Will Berghoff

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Apr 25, 2012, 10:34:03 AM4/25/12
to
Am 25.04.2012 12:32, schrieb Andreas Iwanowitsch:

> ich bastele gerade an meinen Bahnsteigen und stehe vor der Aufgabe, den
> Boden der Gepäckkarrenübergänge (an denen die Bahnsteigkante etwas
> tiefer liegt) zu modellieren.

Mmh, was gibt es da zu modellieren? Meinst Du jetzt den Bohlenweg über
die Gleise als Anschluss an den abgesenkten Bahnsteig oder die
Modellierung des Bahnsteiges selbst?

Ich habe es mir bisher einfach gemacht und die Gussformen von Spörle
benutzt. Da sind alle Kanten mit Gehfläche drin und auch die passenden
Bohlenabschnitte.

Gruß
Will

Andreas Iwanowitsch

unread,
Apr 25, 2012, 10:54:24 AM4/25/12
to
Am 25.04.2012 16:34, schrieb Will Berghoff:
> Am 25.04.2012 12:32, schrieb Andreas Iwanowitsch:
>
>> ich bastele gerade an meinen Bahnsteigen und stehe vor der Aufgabe, den
>> Boden der Gepäckkarrenübergänge (an denen die Bahnsteigkante etwas
>> tiefer liegt) zu modellieren.
>
> Mmh, was gibt es da zu modellieren? Meinst Du jetzt den Bohlenweg über
> die Gleise als Anschluss an den abgesenkten Bahnsteig oder die
> Modellierung des Bahnsteiges selbst?

Den Bahnsteig selbst, siehe das klaffende Loch hier:

http://imageshack.us/photo/my-images/33/bahnsteigkante.jpg

> Ich habe es mir bisher einfach gemacht und die Gussformen von Spörle
> benutzt. Da sind alle Kanten mit Gehfläche drin und auch die passenden
> Bohlenabschnitte.

Ich habe die Plastikkanten von Brawa verwendet. Die Breite der
Bahnsteige ist durch die Gleisgeometrie vorgegeben.

Gruß
Andreas

Will Berghoff

unread,
Apr 25, 2012, 11:18:38 AM4/25/12
to
Am 25.04.2012 16:54, schrieb Andreas Iwanowitsch:

> Den Bahnsteig selbst, siehe das klaffende Loch hier:
>
> http://imageshack.us/photo/my-images/33/bahnsteigkante.jpg
>

Autsch - die Unterführung liegt genau unter der Tieferlegung für den
Überweg. Das ist ungewöhnlich, gar unüblich. Im Bereich der (direkt
unter der Oberfläche liegenden) Unterführung sind zumindest
Vorkriegsbauten als echte Brücken mit unterliegenden und im Gleisbereich
auch durchaus aussenliegenden Stahlträgern konstruiert.

> Ich habe die Plastikkanten von Brawa verwendet. Die Breite der
> Bahnsteige ist durch die Gleisgeometrie vorgegeben.

Würde ich eher mit wärmebehandelten PS-Platten ausformen. Ist aber nicht
einfach, zumal an dieser Stelle auch die Steigung der Fläche sehr steil
scheint - 70%?. Das wird kein E-Karren schaffen.

Ach, übrigens eins Story zum Thema. Letzte Woche war ich in Lugano und
hatte vormittags etwas Zeit, den Bahnbetrieb im Bahnhof zu beobachten.
Der ist recht langweilig, weil es keine bunten, internationalen Züge
mehr gibt, denn alle Personen-Verkehre werden in Mailand bzw. Basel
gebrochen.

Aus dem letzten Wagen des SBB-IC-Triebwagens aus dem Norden (Gleis 3)
stieg eine Dame (im wahrsten Sinn des Wortes) aus, stapelte ihr massives
Gepäck auf einen Kuli und schickte sich an, diagonal den Bohlenweg statt
des Aufzuges und der Unterführung zu nutzen. Angesichts des Gefälles
drohte das Ganze zu kippen. Ich stand am Hausbahnsteig (Gleis 1)
gegenüber und versuchte sie davon abzubringen. Sie verstand es falsch,
korrigierte den Ansatz und kreuzte nun gemächlich im rechten Winkel, mit
den kleinen Räder sich immer wieder zwischen den Gleisen festfahrend.
Eine halbe Minute später lief aus Norden der deutlich verspätete (ETR,
was sonst...) und als einfahrend angekündigte EC nach Mailand lärmend
und hart bremsend ein auf Gleis 2. Auf Gleis 1 wurde die S-Bahn aus
Bellinzona erwartet. Die Dame schaute mich böse an und nahm ein Taxi...

Natürlich stehen dort dreisprachige, gut zu erkennende Schilder mit dem
bekannten Verbotshinweis.

Martin Schilling

unread,
Apr 25, 2012, 11:35:30 AM4/25/12
to
Moin Andreas,

Andreas Iwanowitsch schrieb:
> Am 25.04.2012 16:34, schrieb Will Berghoff:
>> Am 25.04.2012 12:32, schrieb Andreas Iwanowitsch:
>>
>>> ich bastele gerade an meinen Bahnsteigen und stehe vor der Aufgabe, den
>>> Boden der Gepäckkarrenübergänge (an denen die Bahnsteigkante etwas
>>> tiefer liegt) zu modellieren.
>>
>> Mmh, was gibt es da zu modellieren? Meinst Du jetzt den Bohlenweg über
>> die Gleise als Anschluss an den abgesenkten Bahnsteig oder die
>> Modellierung des Bahnsteiges selbst?
>
> Den Bahnsteig selbst, siehe das klaffende Loch hier:
>
> http://imageshack.us/photo/my-images/33/bahnsteigkante.jpg

Auer, das sieht böse aus, bezüglich Steilheit und Unterführung stimme
ich Will zu. Ich würde sowas aus einem Stück Balsaholz schnitzen,
anmalen willst Du das ja sicherlich sowieso noch.

> Ich habe die Plastikkanten von Brawa verwendet. Die Breite der
> Bahnsteige ist durch die Gleisgeometrie vorgegeben.

und Brawa hat da keine passenden Anschlußplatten?

Martin.
--
Help a man when he is in trouble and he will remember you when he is in
trouble again.
[Pearls of Scottish wisdom]

Andreas Iwanowitsch

unread,
Apr 25, 2012, 12:59:45 PM4/25/12
to
Am 25.04.2012 17:18, schrieb Will Berghoff:
> Am 25.04.2012 16:54, schrieb Andreas Iwanowitsch:
>
>> Den Bahnsteig selbst, siehe das klaffende Loch hier:
>>
>> http://imageshack.us/photo/my-images/33/bahnsteigkante.jpg
>>
>
> Autsch - die Unterführung liegt genau unter der Tieferlegung für den
> Überweg. Das ist ungewöhnlich, gar unüblich.

Aber vorbildgerecht.

>> Ich habe die Plastikkanten von Brawa verwendet. Die Breite der
>> Bahnsteige ist durch die Gleisgeometrie vorgegeben.
>
> Würde ich eher mit wärmebehandelten PS-Platten ausformen. Ist aber nicht
> einfach, zumal an dieser Stelle auch die Steigung der Fläche sehr steil
> scheint - 70%?. Das wird kein E-Karren schaffen.

An der Stelle sehr eng, stimmt, aber es geht ja nur um einen halben
Meter. Mit Schwung geht alles besser... Wobei der m.E. für Gepäckkarren
gedachte Übergang weiter hinten ist (bei der Gepäckhalle) und dort die
Platzverhältnisse etwas großzügiger sind - das Bauprinzip ist aber das
gleiche.

[...]

> Natürlich stehen dort dreisprachige, gut zu erkennende Schilder mit dem
> bekannten Verbotshinweis.

Die Schilder "Das Überschreiten der Gleise ist verboten" werden bei mir
selbstverständlich noch aufgestellt :-)

Gruß
Andreas
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