Meine beste Ehefrau von allen, Helgalein(61 Jahre jung), ist nun der
Ansicht,
dass das "Verstecken" der so liebevoll zu Geburtstagen, Weihnachten....
verschenkten Locos, Waggons, Züge in einem unsichtbaren Schattenbahnhof
glatte Verschwendung sei.
Schließlich wollen wir unsere Züge möglichst oft SEHEN,
bewundern und net verstecken.
Wir möchten allenfalls einen "Schlag";-)schatten Bhf realisieren.
Wir bauen gemeinsam eine recht kleine N-Anlage mit ca. 4,5qm.
Ich Technik, sie Landschaft, Gebäude etc.
Dann eine Ebene(von drei) nämlich die unterste für Schattenbahnhof ,
den man dann nicht sieht, zu reservieren, mögen wir nicht.
Sichtbar lassen, hieße aber, auf einige Landschaft zu verzichten.
Wären Mauern oder steile Böschungen sinnvoll?
Wieviel Realitätsverlust müssten wir in Kauf nehmen?
(Was mir, aber nicht meinem Helgalein wurscht wäre)
Zwickmühle oder?
Wie ich die NG mittlerweile kenne, hat mancher von Euch Ideen, Anregungen,
die mir und anderen weiterhelfen können.
LG von Bernd aus Klosterneuburg am schönen Wienerwald
Hallo Bernd, darum heissen sie auch so. ;-)
> Meine beste Ehefrau von allen, Helgalein(61 Jahre jung), ist nun der
> Ansicht,
> dass das "Verstecken" der so liebevoll zu Geburtstagen, Weihnachten....
> verschenkten Locos, Waggons, Züge in einem unsichtbaren Schattenbahnhof
> glatte Verschwendung sei.
> Schließlich wollen wir unsere Züge möglichst oft SEHEN,
> bewundern und net verstecken.
Der Sinn des Schattb. ist ja nicht das verstecken, sondern durch
Regelmaessigen wechsel moeglichst viele verschiedene Zuege
in den *Echten* einlaufen zu lassen.
PS, ich hab garkeinen.
> Wären Mauern oder steile Böschungen sinnvoll?
> Wieviel Realitätsverlust müssten wir in Kauf nehmen?
Wie ware es mit steilen Gebirgszuegen? Dann tief im Tal
den Schattenbahnhof, der dann ja eine Talstation waere.
MfG, Alfred.
http://www.meine-n-welt.de
Hallo,
also ich plane einen Schattenbahnhof, der in einer separaten Ebene
unterhalb der eigentlichen Anlage liegt. Wenn der Abstand gross genug
ist, kann man auch die gesammelten Züge wunderbar sehen. Ein paar Lampen
zur Beleuchtung des Schattenbahnhofs verbessern die Sichtbarkeit und
Wirkung nochmal ungemein.
Zur "eigentlichen" Anlage geht's dann über die altbekannte Gleiswendel.
Meine Anlage ist (zumindest als erster Schritt) noch kleiner geplant,
"nur" 3 x 1 qm (auch N), der Schattenbahnhof hat dieselbe Grundfläche.
Viele Grüsse
Thomas
> Der Sinn des Schattb. ist ja nicht das verstecken, sondern durch
> Regelmaessigen wechsel moeglichst viele verschiedene Zuege
> in den *Echten* einlaufen zu lassen.
ACK. Anscheinend will ich & mein Helgalein meinen geplanten Schattb.
nicht im Schatten lassen:-)
> Wie ware es mit steilen Gebirgszuegen? Dann tief im Tal
> den Schattenbahnhof, der dann ja eine Talstation waere.
Das wär 'ne Idee. Nur, bei max. 25cm Höhe mit Spur N
weil die Anlage an der Decke hängt,
hätte mein Helgalein & ich ein Problem mit steilen GEBIRGSzügen.
LG Bernd
Was hältst Du von der Idee den Schattenbahnhof zu lassen, und einen
etwas kleineren aber sichtbaren Bahnhof zu bauen. Falls zuwenig Platz
kann man immer noch Züge extern von der Anlage parken, weil es ja sehr
oft weit mehr rollendes Material gibt als Platz auf der Anlage, also
früher oder später hast Du das Problem so und so.
Eine weitere Möglichkeit wäre ein Gebäude anzdeuten und da die Züge
drinnen stehen lassen, man sieht nur die (teure, schöne) Lok der Zug
steht dann in die Bahnhofshalle hinein. Selbe Idee könnte man auch mir
einem klassischen Schattenbahnhof machen und den Berg wo die Züge
versteckt sind wie bei einem Ausstellungsstück "anschneiden" oder
transparentes Gelände machen um die Züge zu sehen
Ich hab' selbst bei meiner Kleinstanlage, siehe ATW, 2 SB Gleise
vorgesehen, damit ich beim Fahrbetrieb den Eindruck erwecke, die Züge
sind länger unterwegs, in Wirklichkeit warten sie nur, bzw
Zugüberholungen sind so möglich, und Gegenverkehr bei eingleisiger
Strecke.
--
Arnold Hübsch http://www.huebsch.at/train
___ ___ http://www.huebsch.at/train/Fragebogen.htm
|[.]| . \ / http://www.huebsch.at/train/VergleichsListe.htm
|[_]|--/^\--H<| Auswertung -> http://salm.huebsch.at/drmb
|_ _________ \ Auswertung -> http://134.245.66.218/tmp/frag.htm
o (x)-(x)-/oo\\_____________________________________________________
--
Hans-Jürgen Eicke
http://people.freenet.de/Modellbahnclub-HBS/
(Modellbahnclub Halberstadt e.V.)
Aber ohne den schattenbahnhof :-(
Bernd Marguerre schrieb:
>
> Liebe NG
> Nahezu alle Gleispläne, die ich bisher bewundert haben, zeichnen sich
> dadurch aus,
> dass die Schattenbahnhöfe wie technische Hausinstallationen versteckt
> werden.
Nunja, meiner ist auf Anlagenebene und oben offen. Aber das kostet eben
Anlagenplatz.
Ich denke das ist meist der Grund für's Verstecken: Man kann den Raum
doppelt nutzen.
Allerdings gefällt mir ein offener auch besser, weil ich da mein Züge
zusammenpuzzeln kann.
Also ein Fiddle-Yard in eigentlichen Sinn.
Wozu brauchst Du denn den Schattenbahnhof: um beim betrieb Züge
unterzubringen (die nach Spielende wieder in die Kiste kommen) oder
auch, um die Fahrzeuge dauerhaft dort abzustellen?
Grüße
Werner
--
http://home.t-online.de/home/Werner.Falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de
Hallo Bernd, hallo NG,
nein - keine Zwickmuehle. Ich habe mal im N-Bahn-Magazin ein Foto einer Anlage
gesehen, dass ich fuer meine Anlage als Vorbild verwendet habe. Ich habe unter
meiner kleinen N-Bahn 4 Schattenbahnhoefe angebracht, die unmittelbar an der
Vorderkante der Anlage liegen. Die Vorderkante habe ich mit "Gas-von-der-Rolle"
bzw. mit Plexiglas verschlossen. Alle Bahnhoefe liegen innerhalb der grossen
Gleiswendel (oval) und sind beleuchtet. Da mein sichtbarer Bahnhof diagonal
darueber liegt, koennen und werden die Gleise der Schattenbahnhoefe noch
ausgestaltet, so als gehoerten sie dazu.
Dieses Schema ist sogar in Natura zu bewundern, der HBF in Osnabrueck hat zwei
sich kreuzende Magistrale, wobei eine unter der anderen im gleichen Bahnhof
durchgefuehrt werden.
Also - sag Deiner holden Helga es gibt eine Moeglichkeit ;-). Ich zumindest
kann alle meine Zuege sehen, ob oben oder unten.
Viele Gruesse
Klaus Grote
Hallo Bernd.
Eine Idee, die mir dazu spontan eingefallen ist:
Lege den "Schattenbahnhof" an die Vorderkante der untersten Ebene und
gestalte ihn als Betriebswerk/Abstellgruppe. Die hinteren 1-3 Gleise
kannst Du evtl. hinter einer offenen Arkadenmauer verlaufen lassen und
dann überbauen (dadurch verlierst Du dann auf der zweiten Ebene nicht
soviel Platz).
Auf der zweiten Ebene sollte dann vorne (über den Arkaden) der
eigentliche (Haupt)bahnhof (zu dem dann optisch die darunterliegende
Abstellgruppe gehört) liegen, oder eine breitere Strasse, evtl. mit
Strassenbahn, mit einer Stadthäuserzeile. Dadurch würde die Ansammlung
von Abstellgleisen des "Schattenbahnhofs" sicher nicht sehr
realitätsfremd aussehen.
Vielleicht ist das ja eine Anregung für deine Frau und dich.
mfg
Rainer
LG Bernd
Bernd Marguerre schrieb:
> Eher länger abstellen und möglichst sichtbar bleiben.
> Da ist die Idee von Rainer Jelinek eine gute Anregung.
Ja, gefiel mir auch gut.
Wenn es die Raumverhältnisse zulassen: eine befahrbare Vitrine, die sich
nach dem "Aufbau" der Anlage durch ein eingelegtes, "freischwebendes
Zwischenstück", vulgo Brücke, mit der Anlage verbinden läßt.
Ja ja, davon träume ich auch ;-))
Ich habe eine Vitrine mit 14 x 2,50 Meter Stell-Länge, da könnte ich
traumhafte Zühe (Spur N) über eine "freischwebende Verbindung" ausfahren
lassen.
Aber die Anlage ist beweglich (Rollenfüße) und somit kann das nicht
problemlos funktionieren.
sinniert
Johann
"Johannes Röttges" schrieb:
> Aber die Anlage ist beweglich (Rollenfüße) und somit kann das nicht
> problemlos funktionieren.
Hmm.
Wenn Du einen festen Punkt im Boden hättest, an dem die Anlage "ankert",
wenn sie auf ihren Platz gefahren ist und der sich ziemlich genau unter
dem Brückenanschluss befindet?
Während des Betriebes wirst Du die Anlage ja nicht hin - und herrollen
;-)
"Johannes Röttges" schrieb:
> Aber die Anlage ist beweglich (Rollenfüße) und somit kann das nicht
> problemlos funktionieren.
Mal wie die Modulbauer versuchen :
Anlage Brücke Vitrine
-------------- ----------- -------------
| X-X X-X
|
|
|
O
X sind jeweils starke Massivholzleisten (40x40mm oder so, 40cm lang) die
1x an die Anlage geleimt werden, vorne und hinten an die Brücke und
einmal an die Vitrine.
Mit je zwei 6mm Schloßschrauben ( im Bild als - ) und Flügelmuttern
werden die Teile zum Betrieb verschraubt: X-X.
Könnte das was werden?
Auch noch ne Idee: Stell den Schattenbahnhof senkrecht in Form einer
vertikal auf- und abfahrbaren Vitrine mit Schienen, beidseitig offen
zwecks Ein- und Ausfahrt, bewegt durch Stellmotoren. Mit dem Geld,
das du durch den Verzicht auf viele Ein- und Ausfahrweichen und die
entspr. Stellperipherie gespart hast, hast Du die Kohle für den Bau
der Vitrine schon gespart.
Bei Betriebsende wird die Vitrine nach oben gefahren, die Stirnseiten
mit Acryldeckeln verschlossen zwecks Staubschutz und schon können
Helga und Du jederzeit einen Blick auf die schönen Modelle werfen.
Ausserdem ist der Platzbedarf für so ein Ding relativ gering.
Ich glaub fast, ich bau mir auch so was :-)
Grueassle, Bernd
--
> Ich glaub fast, ich bau mir auch so was :-)
Viel Spaß dabei.;-)
LG Bernd aus Klosterneuburg am schönen Wienerwald.
>Auch noch ne Idee: Stell den Schattenbahnhof senkrecht in Form einer
>vertikal auf- und abfahrbaren Vitrine mit Schienen, beidseitig offen
>zwecks Ein- und Ausfahrt, bewegt durch Stellmotoren. Mit dem Geld,
>das du durch den Verzicht auf viele Ein- und Ausfahrweichen und die
Kesselbauer hatte mal für H0 einen Paternoster angeboten, in dem ca.
20 Züge Platz fanden. Ich meine mich zu erinnern, dass es auch für N
ein Angebot gab.
Das Problem dieser Anlagen ist - fand ich nach Studium des Prospektes
- dass man einen Kasten im Hobbyraum hat, der selbst mit dem
eingebauten Sichtfenster kein ästhetischer Gewinn zu sein verspricht.
M.a.W., nachdem ich mir das mal in den Varianten Paternoster,
befahrbare Vitrine oder Schattenbahnhof vorgestellt und nachgemessen
habe, fiel die Entscheidung für Schattenbahnhöfe unter der Anlage
leicht.
Damit bin ich nach wie vor sehr zufrieden. Zu- und Abfahrten sind
fixiert, Positionierungsprobleme eines Schrittmotors für die
Trassenbretter gibt es natürlich nicht, man kann mal eben in den SB
greifen, wenn ein Zug Probleme bereitet und anschauen kann ich mir
jeden Zug, wenn er über die Paradestrecke zum/vom Bahnhof fährt.
mfg
klw
53°34,9´N 009°59,0´E
Bernd Marguerre schrieb:
>
> An sich gute Idee. Nur, meine Anlage hängt bereits per Seilaufzug an der
> Decke.
Dann mach' doch einen 'normalen' Schattenbahnhof, aber bau ihn auf einer
Acrylplatte auf. Dann siehst Du die Modelle auch, wenn die Anlage oben
ist. Natürlich darf der Gleisabstand dann nicht zu eng sein.
Gruß Martin
Hallo Bernd,
wenn Deine Anlage an der Decke hängt, ist sie dann im Betrieb von zwei Seiten
aus zugänglich? Wenn ja, dann gestalte doch auf jeder Seite ein eigenes Motiv mit
Bahnhof, trenne die beiden optisch mit einem Hügelrücken oder hochgelegenen
Häusern in der Mitte, so daß man nicht von der einen Seite die andere einsehen
kann, und benutze jeden der Bahnhöfe als "Schattenbahnhof" jeweils der anderen
Seite. Nur so eine Idee.
Gruß
Bernhard
--
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Hallo Werner,
sowas habe ich mir auch schonmal überlegt. Der Nachteil: Die Vitrine nähme viel
Platz weg, die man bei einer An-der-Wand-entlang-Anlage sehr gut für Strecke
brauchen könnte.
Daher wäre Ideal: Die Vitrine(n) im Nachbarzimmer (Flur, Wohnzimmer), und die
Züge fahren durch einen Mauerdurchbruch oder über ein zum Betrieb montiertes
Ansatzsstück durch eine Tür in's Zimmer mit der Anlage.
Dummerweise entsteht meine Anlage auf dem Dachboden, und selbst wenn ich sie
über Gleiswendel mit Flur und Wohnzimmer zwei Stockwerke tiefer verbinden würde,
hätte ich dort wegen der vielen Fenster und Türen keinen geeigneten Platz für die
Vitrine.
Doch sollte ich jemals ein Haus selber bauen, werde ich es gleich so planen, daß
das geht :-)
Die Idee finde ich gut, doch hat sie hier folgende Nachteile:
1. Schon ein 10-gleisiger Abstellbahnhof würde (in H0) 50 cm Tiefe benötigen, so
daß man bei Plazierung an der vorderen Anlagenkante beim Rangieren dahinter
dauernd mit dem Modellbahnerbauch in den abgestellten Zügen hängen würde.
2. Hat man eine Oberleitung, muß man den Abstellbahnhof elektrifizieren (viele
$$), was man beim echten Schattenbahnhof nicht muß.
3. Für den Schattenbahnhof kann man billige Weichen nehmen; ist der
Abstellbahnhof offen, braucht man die dreimal so teuren "schönen" Weichen (auch
viele $$).
4. Ein Abstellbahnhof, in dem massenweise Personenzüge mit ihrer Streckenlok
abgestellt werden und dann wieder ausfahren, ist unrealistisch.
Punkt 1 ist dadurch zu beheben, daß man den offenen Abstellbahnhof nach hinten
verlegt. Sehen tut man trotzdem, und eingreifen kann man auch. Punkt 2 ist nicht
zu ändern. Punkt 3 kann man dadurch umgehen, daß man ein oder beide Weichenfelder
in den Untergrund verlegt. Punkt 4 ist auch nicht zu ändern. Man kann aber nur
die Güterzüge offen abstellen, was beim Vorbild ja oft zu sehen ist.
> 2. Hat man eine Oberleitung, muß man den Abstellbahnhof
> elektrifizieren (viele $$), was man beim echten Schattenbahnhof
> nicht muß.
Es sei denn, elektrische züge fahren mit Oberleitungsbetrieb.
Dann kann zum beispiel die Viessmann-tunneloberleitung eingesetzt
werden.
Sonst ist die oberleitung am übergang so hochzuziehen, dass die
in den himmel ausgefahrenen stromabnehmer der schattenzüge ohne
bruch den weg unter die oberleitung finden.
> 3. Für den Schattenbahnhof kann man billige Weichen nehmen; ist der
> Abstellbahnhof offen, braucht man die dreimal so teuren "schönen"
> Weichen (auch viele $$).
Konkrete beispiele für billig und schön?
> 4. Ein Abstellbahnhof, in dem massenweise Personenzüge mit ihrer
> Streckenlok abgestellt werden und dann wieder ausfahren, ist
> unrealistisch.
Echt? Da kenne ich einige beispiele, wo EC/IC-linien enden. Züge
werden nicht immer von ihrer lok getrennt, zumal bei steuerwagen-
betrieb.
Aber was spricht gegen eine mischung unterschiedlicher grade an
detaillierung bzw. vorbildtreue auf der gleichen anlage? Wer
nicht will, muss ja nicht hinschauen.
--
tobias benjamin köhler ____________________________ t...@uncia.de
_____<__ ______________ ______________ ______________ _________
('=====H=|H============H|H============H|H============H|H========
"o-o--o-o"-oo--------oo-"-oo--------oo-"-oo--------oo-"-oo------
tobias b koehler schrieb:
> Bernhard Hesselt schrieb:
>
> > 2. Hat man eine Oberleitung, muß man den Abstellbahnhof
> > elektrifizieren (viele $$), was man beim echten Schattenbahnhof
> > nicht muß.
>
> Es sei denn, elektrische züge fahren mit Oberleitungsbetrieb.
> Dann kann zum beispiel die Viessmann-tunneloberleitung eingesetzt
> werden.
> Sonst ist die oberleitung am übergang so hochzuziehen, dass die
> in den himmel ausgefahrenen stromabnehmer der schattenzüge ohne
> bruch den weg unter die oberleitung finden.
Es ging ja darum, die Zuege sichtbar abzustellen, um sie fuer den
naechsten Einsatz zu parken. Das sieht ein wenig doof aus, wenn die
eigentliche Anlage Oberleitung hat und der als Abstellbahnhof getarnte
Schattenbahnhof keine Oberleitung hat.
>
> > 3. Für den Schattenbahnhof kann man billige Weichen nehmen; ist der
> > Abstellbahnhof offen, braucht man die dreimal so teuren "schönen"
> > Weichen (auch viele $$).
>
> Konkrete beispiele für billig und schön?
wird's wohl nicht geben, ist ja auch nicht verlangt (entweder billig und
nicht schoen, oder teuer und schoen.
>
> > 4. Ein Abstellbahnhof, in dem massenweise Personenzüge mit ihrer
> > Streckenlok abgestellt werden und dann wieder ausfahren, ist
> > unrealistisch.
>
> Echt? Da kenne ich einige beispiele, wo EC/IC-linien enden. Züge
> werden nicht immer von ihrer lok getrennt, zumal bei steuerwagen-
> betrieb.
Das liegt wohl eher daran, dass die nur fuer ein paar Stunden abgestellt
werden. Bei einem nicht IC/EC Zug wird die Lok doch oft fuer andere
Zuggattungen benutzt, denn wir wissen ja, Loks sind teuer :)
>
> Aber was spricht gegen eine mischung unterschiedlicher grade an
> detaillierung bzw. vorbildtreue auf der gleichen anlage? Wer
> nicht will, muss ja nicht hinschauen
Das machen wir alle irgendwie, sei es, weil die Fertigkeiten es nicht
hergeben oder dem einen odere anderen genau dieses Detail nicht so
wichtig ist. Aber einer sieht immer hin: der Erbauer und dem muss es
gefallen, alles andere ist eigentlich egal :)
Gruss
Thomas
Die sieht aber dann in einem offenen Abstellbahnhof auf der Anlage nicht so
prickelnd aus.
>Sonst ist die oberleitung am übergang so hochzuziehen, dass die
>in den himmel ausgefahrenen stromabnehmer der schattenzüge ohne
>bruch den weg unter die oberleitung finden.
Das meinte ich, und dann hat man im offenen Abstellbahnhof auf der Anlage
entweder Pantographen, die den Himmel suchen, oder muß auch da Oberleitung bauen,
was bei 8 oder 10 Gleisen sicher in's Geld geht.
>
>> 3. Für den Schattenbahnhof kann man billige Weichen nehmen; ist der
>> Abstellbahnhof offen, braucht man die dreimal so teuren "schönen"
>> Weichen (auch viele $$).
>
>Konkrete beispiele für billig und schön?
(H0)
Billig: Tillig Standard: Weiche 7,5 Grad 8 Euro (als Bausatz 5 Euro), Antrieb
4,50 Euro, zusammen 12,50 Euro für elektrische Weiche (unter 10 Euro mit
Bausatz)
Schön: Roco Line: Weiche ohne Bettung 10 Grad 20 Euro, Unterflurantrieb nochmal
20 Euro = 40 Euro gesamt für elektrische Weiche
>
>> 4. Ein Abstellbahnhof, in dem massenweise Personenzüge mit ihrer
>> Streckenlok abgestellt werden und dann wieder ausfahren, ist
>> unrealistisch.
>
>Echt? Da kenne ich einige beispiele, wo EC/IC-linien enden. Züge
>werden nicht immer von ihrer lok getrennt, zumal bei steuerwagen-
>betrieb.
Das stimmt, aber auf den meisten Anlagen ist vermutlich die überwiegende Anzahl
der Züge nicht zu den von Dir genannten gehörend.
>
>Aber was spricht gegen eine mischung unterschiedlicher grade an
>detaillierung bzw. vorbildtreue auf der gleichen anlage? Wer
>nicht will, muss ja nicht hinschauen.
Das ist ein weises Wort!
Hallo,
auch wir haben in unserem Club die Erfahrung gemacht, daß sich viele
Besucher brennendst für Schattenbahnhöfe interessieren.
Unsere "Schnellfahr-Anlage", nach dem Hundeknochen-Prinzip angelegt, verfügt
über eine "Schleife" und 4 Abstellgleise, welche auch zum Umsetzen von
Lokomotiven genutzt werden können.
Unter http://mitglied.lycos.de/meclw könnt Ihr Euch gern ein Bild machen.
Ciao
Torsten
http://mitglied.lycos.de/meclw
Modelleisenbahnclub Leipzig-West e.V.
> Bernd Nothnick wrote:
> >Auch noch ne Idee: Stell den Schattenbahnhof senkrecht in Form einer
> >vertikal auf- und abfahrbaren Vitrine mit Schienen ...
"Karl-L. Wagner" schrieb:
> Kesselbauer hatte mal für H0 einen Paternoster angeboten,...
> der selbst mit dem
> eingebauten Sichtfenster kein ästhetischer Gewinn zu sein verspricht.
Ja, das war ein ziemlich hässliches Ding wegen der Ritzel und Ketten.
Ich meine aber keine komplizierte Umlaufkonstruktion, sondern nur
einen vitrinenartigen Kasten in einfachen Führungswinkeln, bewegt
durch Gewindestangen. Konstruktiv nicht zu kompliziert und von der
Optik her auch nicht zu haesslich. Wird (ist jetzt fest geplant) neben
der Anlage an der Wand angebracht und ist so auch gegen Erschütte-
rungen gesichert.
Ich werde zwei Vitrinenaufzüge bauen und zwar einen als Schatten-
bahnhofsersatz und den anderen als Zwischenlager für die im Fiddle
Yard zusammengestellten neuen Garnituren.
Dadurch kann der ursprünglich in zweiter Ebene unter der Anlage
geplante Schattenbahnhof entfallen, was mir völlig neue Möglichkeiten
für Berg und Talgestaltung in punkto Höhendimension ermöglicht,
freut sich schon jetzt
Bernd Nothnick
--
Ich habe schonmal ein privates Haus gesehen, welches um ein AquariumWir studieren seit ein paar Tagen die Pläne eines Reiheneckhauses,
herum gebaut wurde. Ein Haus um eine private Modellbahn herum habe
ich noch nicht gesehen. Sollte jemand sowas planen: SEND PIX.
Das Haus liegt am Hang: im UG ist die Hälfte Wohnzimmer (Paradestrecke),
die andere Hälfte Keller (Schattenbahnhof). Allerdings liegt
auf der Hausaußenseite,
wo die längere Paradestrecke wäre zwischen WZ und Keller
noch der Naßraum mit
Waschmaschine und WC. Eine Plexiglasröhre von 3m durch den Naßraum
wäre sicherlich denkbar, aber was sagen die Gäste, wenn sie
auf dem Sofa
bei der Weinprobe ständig einen Hauch von Moder aus der Kartoffelkiste
in der Nase haben ?
Im Ernst... ist so eine Röhre realistisch, was Luftzug und Abdichtung etc angeht ?
Gruß
Martin , der seit gestern LGB im Schaufenster hat, geliehen erstmal....
-- ) I Martin Ott, Dortmund ( _ I m...@nauka.ping.de . . . . . . . . . . . www.nauka.ping.de _ / I U/ I "Am Anfang war das Wort ... am Ende nur noch Fe_56."
> Ich habe schonmal ein privates Haus gesehen, welches um ein Aquarium
> herum gebaut wurde. Ein Haus um eine private Modellbahn herum habe
> ich noch nicht gesehen. Sollte jemand sowas planen: SEND PIX.
Naja, um die Modellbahn herumgeplant hab ich nicht - aber einen großen
Hobbykeller für die Modellbahn mit danebenliegendem Werkstattraum
eingeplant.
Heute würde ich die Garage mit unterkellern, das hätte gar nicht so
viel mehr gekostet und dann könnte ich jetzt eine Anlage in L- Form
und ca. 6 x 12 m Größe bauen. Bei meinem derzeitigen Bautempo wäre ich
mit der Anlage nicht 10-15, sondern 50-100 Jahre damit beschäftigt,
überlegt
--
Peter Popp
http://peter.popp.bei.t-online.de
In einem gut gelüfteten Vorratsraum (nach deiner Beschreibung
vermutlich auch im Sommer kühl) müffelt nichts.
Also für den Vorratsraum eine ordentliche Ent-/Belüftung einplanen.
> Im Ernst... ist so eine Röhre realistisch, was Luftzug und Abdichtung
> etc angeht ?
Das kann dir schlüssig ein Heizungs- und Lüftungsbauer sagen.
Bei drei Meter Länge wirst du die Röhre vermutlich einmal in der
Mitte abstützen müssen. (Zweimal schadet auch nicht.)
Edbert
--
DER_MOBA
Linkseiten http://www.der-moba.de/Inhalt/Links/index.php3
Gleissysteme http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/index.php3
Bernd Marguerre wrote:
>
> Nahezu alle Gleispläne, die ich bisher bewundert haben, zeichnen
> sich dadurch aus, dass die Schattenbahnhöfe wie technische
> Hausinstallationen versteckt werden.
Meistens sollen die viel zu kurzen Wege zwischen den Bahnhöfen
kaschiert werden. Und das geht nur, wenn man/frau den Schattenbahnhof
nicht direkt sehen kann.
> Meine beste Ehefrau von allen, Helgalein(61 Jahre jung), ist nun der
> Ansicht, dass das "Verstecken" der so liebevoll zu Geburtstagen,
> Weihnachten.... verschenkten Locos, Waggons, Züge in einem
> unsichtbaren Schattenbahnhof glatte Verschwendung sei.
> Schließlich wollen wir unsere Züge möglichst oft SEHEN, bewundern
> und net verstecken.
Da hat dein Helgalein absolut recht.
> Wir möchten allenfalls einen "Schlag";-)schatten Bhf realisieren.
> Wir bauen gemeinsam eine recht kleine N-Anlage mit ca. 4,5qm.
> Ich Technik, sie Landschaft, Gebäude etc.
Für N ist das nicht wirklich klein.
Grösse 1,5 x 3 m2 oder eher 1 x 4,5 m2 ?
> Dann eine Ebene (von drei) nämlich die unterste für Schattenbahnhof,
> den man dann nicht sieht, zu reservieren, mögen wir nicht.
> Sichtbar lassen, hieße aber, auf einige Landschaft zu verzichten.
> Wären Mauern oder steile Böschungen sinnvoll?
Da kann man viel mit machen und ist durchaus Vorbild gerecht.
> Wieviel Realitätsverlust müssten wir in Kauf nehmen?
> (Was mir, aber nicht meinem Helgalein wurscht wäre)
Das kommt immer darauf an.
Wenn man einen Schattenbahnhof sichtbar baut, so kann der
durchaus abstrakter ausgelegt sein als der Rest der Anlage.
> Zwickmühle oder?
> Wie ich die NG mittlerweile kenne, hat mancher von Euch Ideen,
> Anregungen, die mir und anderen weiterhelfen können.
Versuchen wir es mal.
Voraussetzung: Die Anlage ist von _allen_ Seiten aus zugänglich.
Ich unterstelle mal ein Profil, dass insgesamt von vorne nach
hinten ansteigt. (ASCII-Art)
Klassische Lösung (Schattenbahnhof nicht sichtbar):
|-------\
Ebene 3 | \--- = = ------\
| \
Ebene 2 | \---- = = ----\
| \
Ebene 1 | = = = = = \----- = = ----+
+--------------------------------------------------------+
Nun das Ganze mit sichtbarem Schattenbahnhof:
|- - - -\
Ebene 3 \-- = = -------\
| \ \
Ebene 2 \ \---- = = ----\
| \ \
Ebene 1 = = = = = \ \----- = = ----+
+--------------------------------------------------------+
"=" sind die Gleise. Die unterbrochenen Linien sind entweder aus
Plexiglas oder wenn die Stabilität es erlaubt nicht vorhanden.
Ggfs. wird es notwendig sein, Spanten für die Geländekontur /
Trasse nicht aus Holz, sondern aus Plexiglas zu fertigen, um die
freie Sicht nicht einzuschränken.
Auf Ebene 2 könnt ihr ggfs. noch einen kleineren nicht sichtbaren
Schattenbahnhof für rein betriebliche Zwecke einplanen.
Wäre auf jeden Fall schade, wenn man den Platz unter Ebene 3 und
teilweise auch Ebene 2 völlig ungenutzt lässt.
Vielleicht kann man das ja mit dem Vorschlag von Rainer Jelinek
kombinieren.
Peter Popp schrieb:
> Heute würde ich die Garage mit unterkellern, das hätte gar nicht so
> viel mehr gekostet und dann könnte ich jetzt eine Anlage in L- Form
> und ca. 6 x 12 m Größe bauen.
Du koenntest auch einen streifen in der decke offen lassen, und du
haettest dann gleich eine grube fuer den wagen, falls unten was zu
machen ist. Das wuerde sich natuerlich dort mit der modellbahn weniger
vertragen...
Liebe gruesse
Hans
"Edbert van Eimeren" <vanei...@t-online.de
> Bernd Marguerre wrote:
> >
> > Nahezu alle Gleispläne, die ich bisher bewundert haben, zeichnen
> > sich dadurch aus, dass die Schattenbahnhöfe wie technische
> > Hausinstallationen versteckt werden.
>
> Meistens sollen die viel zu kurzen Wege zwischen den Bahnhöfen
> kaschiert werden. Und das geht nur, wenn man/frau den Schattenbahnhof
> nicht direkt sehen kann.
So langsam kommen wir dahinter, was wir wollen, eigentlich einen
Abstellbahnhof und keinen SchattenBhf im Sinne, wie wir es jetzt verstehen.
> > Wir bauen gemeinsam eine recht kleine N-Anlage mit ca. 4,5qm.
> > Ich Technik, sie Landschaft, Gebäude etc.
>
> Für N ist das nicht wirklich klein.
> Grösse 1,5 x 3 m2 oder eher 1 x 4,5 m2 ?
Genaugenommen eine L-Form. 218cm x 240cm mit 80 x 140cm Ausschnitt.
Trotzdem kaum Platz für meinen erträumten/geschenkten ICE(91cm) *schnüff*.
Maximale Höhe der Anlage 30cm, weil Seilaufzug an die Decke;
ist also zum Werkeln von allen Seiten aus zugänglich.
Nur bei Betrieb sind zwei Eckseiten nicht zugänglich, weil an der Wand
und auf etwa 80cm Höhe.
Zusammen mit Rainers Anregung, sollte doch was draus werden....
Das mit dem Plexiglas ist bei der Zielrichtung (Sehen) meines Helgaleins
natürlich sinnvoll, und hat aber mit der Realität nix mehr zu tun;
Wird spannend, der Kompromiss zwischen Plexiglas, Gelände und Urbanität.
Hhmm..., hätt' ich Erfahrung mit eigener HP, würd' ich das gern mit Euch
mit Bildern diskutieren, wie es Alfred Bernschneider oder Corinna Vinschen
so interessant wie erfolgreich taten. Dem Alfred sein Tempo war ja
mörderisch ;-)
(Was macht der nur, wenn er fertig wird....Modellschiffe/Flugzeuge...?)
Naturgemäß habe ich schon Entwürfe. Zwei gebaut und wieder zerlegt.
Einige .jpg des Seilaufzuges existieren, nur eine HP zum Herzeigen nicht.
Unbefriedigende WinRail Entwürfe existieren auch.
Der jetzige dritte Plan(Neubeginn) soll es dann aber sein.
Mit Katogleisen & ArnoldFlex & Zimo, weil ausreichend vorhanden.
Sowas wird es wahrscheinlich werden. Danke Dir für die Anregung.
Also eher ein sichtbarer AbstellBhf mit kleinem BW.
> Ich hab' selbst bei meiner Kleinstanlage, siehe ATW, 2 SB Gleise
> vorgesehen, damit ich beim Fahrbetrieb den Eindruck erwecke, die Züge
> sind länger unterwegs, in Wirklichkeit warten sie nur, bzw
> Zugüberholungen sind so möglich, und Gegenverkehr bei eingleisiger
> Strecke.
>
Tja, was mein Helgalein und ich wohl noch begreifen müssen,
ist die Beschränkung auf das sinnvoll Mögliche bei gegebenem Platz.
Also Epoche V wird es wohl kaum.
Eher II und/oder III. Nur Helgalein besteht auf dem
schönen teueren ICE(brutto 720EUR!)
Epochenrein werden wir also sicherlich nicht - brauch' 'mer auch nicht.
Spielen & Basteln wollen wir. Klassische Eisenbahner sammer net.
Kompromiss ist noch zu finden oder besser ein passender Gleisplan;
den ich versuche, zu erfinden - Nummer drei.
LG Bernd
"Bernd Marguerre" <bmarg...@aon.at> schrieb
> Also Epoche V wird es wohl kaum.
> Eher II und/oder III. Nur Helgalein besteht auf dem
> schönen teueren ICE(brutto 720EUR!)
> Epochenrein werden wir also sicherlich nicht - brauch'
> 'mer auch nicht.
Läßt sich aber auch vereinbaren:
Gebaut wird in Ep. V.
Der Ringlokschuppen wurde samt Drehscheibe von engagierten
Preiserleins vor dem Abriß bewaht, nun prangt die Tafel
"Eisenbahn-Museum" dort...
Und schon darf alles stilecht fahren, auch Dampf unter E-Leitung...
Roland
Bernd Marguerre wrote:
>
> "Edbert van Eimeren" <vanei...@t-online.de> schrieb:
>
> > Bernd Marguerre wrote:
> > >
> > > Nahezu alle Gleispläne, die ich bisher bewundert haben, zeichnen
> > > sich dadurch aus, dass die Schattenbahnhöfe wie technische
> > > Hausinstallationen versteckt werden.
> > Meistens sollen die viel zu kurzen Wege zwischen den Bahnhöfen
> > kaschiert werden. Und das geht nur, wenn man/frau den Schattenbahnhof
> > nicht direkt sehen kann.
>
> So langsam kommen wir dahinter, was wir wollen, eigentlich einen
> Abstellbahnhof und keinen SchattenBhf im Sinne, wie wir es jetzt
> verstehen.
Größere Abstellgruppen gibt es überall, wo Saison-/Tages-Verkehr
stattfindet. Wintersportorte, der alte Messebahnhof in Hannover, ...
Da stehen die Zuggarnituren den ganzen Tag über, bis abends die
Besucher wieder abreisen.
Auch Güterzüge werden tagsüber bzw. zur Hauptverkehrszeit geparkt, da
deren geringere Geschwindigkeit den Streckendurchsatz verringern würde.
> > > Wir bauen gemeinsam eine recht kleine N-Anlage mit ca. 4,5qm.
> > > Ich Technik, sie Landschaft, Gebäude etc.
> > Für N ist das nicht wirklich klein.
> > Grösse 1,5 x 3 m2 oder eher 1 x 4,5 m2 ?
>
> Genaugenommen eine L-Form. 218cm x 240cm mit 80 x 140cm Ausschnitt.
> Trotzdem kaum Platz für meinen erträumten/geschenkten ICE(91cm) *schnüff*.
> Maximale Höhe der Anlage 30cm, weil Seilaufzug an die Decke;
> ist also zum Werkeln von allen Seiten aus zugänglich.
> Nur bei Betrieb sind zwei Eckseiten nicht zugänglich, weil an der Wand
> und auf etwa 80cm Höhe.
Da kommt meine Idee wohl nicht zum tragen, da eine transparente
Landschaft kaum gut aussehen wird.
> Zusammen mit Rainers Anregung, sollte doch was draus werden....
> Das mit dem Plexiglas ist bei der Zielrichtung (Sehen) meines Helgaleins
> natürlich sinnvoll, und hat aber mit der Realität nix mehr zu tun;
> Wird spannend, der Kompromiss zwischen Plexiglas, Gelände und Urbanität.
Eben abstrakt und rein funktional.
In der Jetzt-Zeit mit Beton und Glasfassaden liesse sich das noch
einigermaßen integrieren. In früheren Epochen wird es schwer.
> Hhmm..., hätt' ich Erfahrung mit eigener HP, würd' ich das gern mit
> Euch mit Bildern diskutieren, wie es Alfred Bernschneider oder Corinna
> Vinschen so interessant wie erfolgreich taten. Dem Alfred sein Tempo
> war ja mörderisch ;-)
> (Was macht der nur, wenn er fertig wird....Modellschiffe/Flugzeuge...?)
Hoffentlich Fahrbetrieb.
Ich vermute mal, dass er sich dann in die Tiefen der Digital- und
Computer-Steuerung begibt.
> Naturgemäß habe ich schon Entwürfe. Zwei gebaut und wieder zerlegt.
> Einige .jpg des Seilaufzuges existieren, nur eine HP zum Herzeigen
> nicht. Unbefriedigende WinRail Entwürfe existieren auch.
Wer es bis in die Newsgruppen geschafft hat, der kriegt das mit den
Webseiten auch in den Griff. Muss ja nicht absolut ausgefeilt sein.
Ein bisschen Text mit einigen Bildern reicht ja schon.
Muss ja nicht den Umfang von Alfreds Seiten annehmen.
Der Umfang von Corinnas Seiten lässt sich auch mit einfachen Mitteln
noch gut handhaben.
Speziell die Sache mit dem Seilaufzug wird hier einige interessieren.
Das ist in den letzten Jahren schon mehrmals hier diskutiert worden.
Eine schlüssige, tatsächlich existierende Lösung hat aber wohl noch
keiner gezeigt.
> Der jetzige dritte Plan (Neubeginn) soll es dann aber sein.
> Mit Katogleisen & ArnoldFlex & Zimo, weil ausreichend vorhanden.
Ist das Kato Gleissystem in Österreich einfach zu bekommen?
In Deutschland scheint es das nur in homöopathischen Dosen zu geben.
An einem Erfahrungsbericht wäre der eine oder andere N-Bahner in
dieser Gruppe sicher interessiert. Ist ja das einzige N-System mit
Bettungskörper.
> Speziell die Sache mit dem Seilaufzug wird hier einige interessieren.
> Das ist in den letzten Jahren schon mehrmals hier diskutiert worden.
> Eine schlüssige, tatsächlich existierende Lösung hat aber wohl noch
> keiner gezeigt.
Ich habe eine solche, und hoffe, sie demnächst über einen html-Versierten
drmb'ler präsentieren zu können.
Naja, <schlüssig> ist schon recht subjektiv.
Wers braucht, bohrt wie ich Löcher in die Decke.
Was die Toleranzschwelle des besten Lebenspartners von allen überschreiten
kann.
> Ist das Kato Gleissystem in Österreich einfach zu bekommen?
Nona, einfach... *grrr*
Es gibt da Tina's in Wien über NOCH im Allgäu aber auch
www.japanmodelrailways.com in DE .
Das ist der, der den [N] Tomix SuperStaubreiniger vertreibt.
> An einem Erfahrungsbericht wäre der eine oder andere N-Bahner in
> dieser Gruppe sicher interessiert.
Wenn mir meine indirekte HP gelingt, wird über Kato sicherlich
Positives & Kritisches dabei sein.
Einstweilen kann ich Interessierten nur PM anbieten.
>Ist ja das einzige N-System mit Bettungskörper.
Naja, Fleischmann Piccolo gibts auch. Kato hat halt integrierte=unsichtbare
Weichenantriebe, was mir wichtig ist.
LG Bernd
Bernd Marguerre wrote:
>
> "Edbert van Eimeren" <vanei...@t-online.de
> <schnip>
> > > Dem Alfred sein Tempo war ja mörderisch ;-)
> > > (Was macht der nur, wenn er fertig wird....Modellschiffe/
> > > Flugzeuge...?)
> > Hoffentlich Fahrbetrieb.
> > Ich vermute mal, dass er sich dann in die Tiefen der Digital- und
> > Computer-Steuerung begibt.
> ??? I' nehm' an/vermute, dass er die Digitalis von vornherein
> eingeplant hat?
> Sonst wärs's ja net der schnelle Alfred, der "Perfekte".
> Sonst müßte er Teile seiner Anlage zwecks Abschnitten wieder zerlegen.
> bzw. Trennstellen und Lötanschlüsse anbringen für dieselbigen.
> --> Alfred, wie weit bist Du in diesem Punkt?
> Wär' sicher interessant für die meisten digital-infiszierten von uns.
Aufwendig wird ein Digitalsystem erst dann, wenn man damit nicht
nur fahren will (dafür wurde es entwickelt) sondern auch steuern
und sichern will. Für den letzten Punkt gibt es meiner Kenntnis
nach kein System, dass zum Beispiel eine Fahrstraße verriegeln
kann. Das ist aber ein absolutes muss für die Sicherheit.
Wenn dich das Thema näher interessiert, so hat Sven Herzfeld eine
sehr aufschlussreiche Seite zu diesem Thema erstellt.
http://www.svenherzfeld.de/mbahn/logik.htm
Sven weis wovon er schreibt, da er Projektingenieur (AFAIR) für
Stellwerke vom Typ SIMIS ist.
> > Speziell die Sache mit dem Seilaufzug wird hier einige interessieren.
> > Das ist in den letzten Jahren schon mehrmals hier diskutiert worden.
> > Eine schlüssige, tatsächlich existierende Lösung hat aber wohl noch
> > keiner gezeigt.
> Ich habe eine solche, und hoffe, sie demnächst über einen
> html-Versierten drmb'ler präsentieren zu können.
> Naja, <schlüssig> ist schon recht subjektiv.
> Wers braucht, bohrt wie ich Löcher in die Decke.
> Was die Toleranzschwelle des besten Lebenspartners von allen
> überschreiten kann.
Das ist ja eine einmalige Aktion und sollte am besten ohne
Anwesenheit anderer Personen durchgeführt werden.
Nach dem Bild was du mir geschickt hast, sieht das aus als wäre
es eigentlich für eine Markise gedacht?
> > Ist das Kato Gleissystem in Österreich einfach zu bekommen?
> Nona, einfach... *grrr*
> Es gibt da Tina's in Wien über NOCH im Allgäu aber auch
> www.japanmodelrailways.com in DE .
> Das ist der, der den [N] Tomix SuperStaubreiniger vertreibt.
Also wie in Deutschland, Material tröpfelt nur langsam ein.
> > An einem Erfahrungsbericht wäre der eine oder andere N-Bahner in
> > dieser Gruppe sicher interessiert.
> Wenn mir meine indirekte HP gelingt, wird über Kato sicherlich
> Positives & Kritisches dabei sein.
> Einstweilen kann ich Interessierten nur PM anbieten.
>
> > Ist ja das einzige N-System mit Bettungskörper.
> Naja, Fleischmann Piccolo gibts auch. Kato hat halt integrierte =
> unsichtbare Weichenantriebe, was mir wichtig ist.
Fleischmann hat nur eine Imitation von Schotter zwischen den
Schwellen (zumindest in H0). Wenn ich an die Bilder von Alfreds
Anlage denke, gilt das wohl auch für N. Ein Schotterbett ist aber
breiter und insbesondere höher als das flache Stück von Fleischmann.
Und die Höhe braucht es für die unsichtbaren Weichenantriebe.
Die Kato Antriebe sind leider ohne Endabschaltung. Es gibt bis
jetzt keine DKW oder Bogenweiche. Das fehlt doch sehr. Dafür
gibt es eine doppelte Gleisverbindung, recht große Radien und
Parallelstrecken.
Ich steuere ausschließlich mit STP. Damit gibt es dann eine quasi
Verriegelung.
> > > Speziell die Sache mit dem Seilaufzug wird hier einige interessieren.
> > > Das ist in den letzten Jahren schon mehrmals hier diskutiert worden.
> > > Eine schlüssige, tatsächlich existierende Lösung hat aber wohl noch
> > > keiner gezeigt.
> > Ich habe eine solche, und hoffe, sie demnächst über einen
> > html-Versierten drmb'ler präsentieren zu können.
>
> Nach dem Bild was du mir geschickt hast, sieht das aus als wäre
> es eigentlich für eine Markise gedacht?
>
Ganz recht. Das ist sogar der Motor, der in der Markisenwalze
untergebracht ist. Am manuellen Antrieb bin ich verzweifelt....
> Ich habe schonmal ein privates Haus gesehen, welches um ein
> Aquarium herum gebaut wurde. Ein Haus um eine private Modellbahn
> herum habe ich noch nicht gesehen. Sollte jemand sowas planen: SEND
> PIX.
Ein Kollege von mir hat sowas. Zumindest in der Form eines neun Meter
langen fensterlosen Kellers, in dem sich der Rohbau einer N-Anlage
befindet.
Ich werde sowas auch haben, wenn ich es mir mal leisten kann ...
Sven
Gibt es auch ein fertiges Gleissystem mit recht kleinen Radien? Von
Roco gibt es Weichen mit r<200mm, was gibt es sonst noch in dieser
Größenordnung? Mein Wunschradius wäre 10cm, aber das gibt es wohl
nicht fertig...
Matthias
> Gibt es auch ein fertiges Gleissystem mit recht kleinen Radien? Von
> Roco gibt es Weichen mit r<200mm, was gibt es sonst noch in dieser
> Größenordnung? Mein Wunschradius wäre 10cm, aber das gibt es wohl
> nicht fertig...
Ich glaube du suchst nur unter dem falschen Stichwort!
IMHO nennt man das dann "Drehscheibe" ;-)
SCNR
Olaf
Hallo Matthias
Das sind die Spur N 24 Grad Weichen von Roco und Minitrix (195 mm).
Was engeres in N oder H0e kenne ich nicht.
Aber wofür brauchst du so enge Radien? 195 mm entspricht beim
Vorbild 30 m. So enge Radien gibt es beim Vorbild eigentlich nur
bei Straßenbahn.
Ob es in N ein Gleissystem für Straßenbahnen gibt, das dann
vielleicht noch engere Radien und Weichen hat entzieht sich als
H0er meiner Kenntnis.
Eventuell mal bei der Hobby-Ecke Schuhmacher nachfragen.
Die bieten für H0/H0m Rillengleise/-weichen an.
Sie haben zwar eine Domaine http://www.hobby-ecke.de/
aber leider keinen Inhalt.
PS: Kennt jemand die Radien von Alp Grüm (RhB, Bernina Linie)
oder der Wendeschleife in Stiege (HSB)?
Bernd Marguerre wrote:
>
> "Edbert van Eimeren" <vanei...@t-online.de>
> > Aufwendig wird ein Digitalsystem erst dann, wenn man damit nicht
> > nur fahren will (dafür wurde es entwickelt) sondern auch steuern
> > und sichern will. Für den letzten Punkt gibt es meiner Kenntnis
> > nach kein System, dass zum Beispiel eine Fahrstraße verriegeln
> > kann. Das ist aber ein absolutes muss für die Sicherheit.
>
> Ich steuere ausschließlich mit STP. Damit gibt es dann eine quasi
> Verriegelung.
Innerhalb dieses Programmes sicher. Aber kannst du von der Zentrale
oder einem anderen Eingabegerät nicht doch eine Weiche innerhalb
einer Fahrstraße verstellen?
Das ist jetzt keine spezielle Kritik an der Zimo Lösung, sondern
ein Fehler im Design der Digital Systeme.
Die wurden alle entwickelt, um mehrere Lokomotiven auf einem Gleis
zu steuern. Weichen oder Signale zu schalten war relativ einfach
hinzuzufügen.
Sogenannte Fahrstrassen sind erst später hinzugekommen. Sogenannt,
weil es nur eine Abfolge von Stellbefehlen ist, jedoch keinerlei
Schutz vor verstellen durch andere Quellen bietet.
Schon die Basisoperation ein Stellelement (Weiche / Signal / ...)
gegen andere Stellbefehle zu verriegeln existiert nicht in den
Digital-Zentralen.
Dies wäre ja noch relativ einfach zu realisieren. Aber die Frage
unter welchen Bedingungen eine Verriegelung wieder aufgehoben
werden kann, wird doch schnell kompliziert.
Man muss davon ausgehen, dass der Auftraggeber einer Verriegelung
nach der Verriegelung einen Fehler haben kann und daher nicht mehr
in der Lage ist die Verriegelung wieder frei zu geben.
Aber das ist ein ganz anderer Problemkreis und ich will das nicht
weiter ausführen.
> > > > Speziell die Sache mit dem Seilaufzug wird hier einige
> > > > interessieren.Das ist in den letzten Jahren schon mehrmals hier
> > > > diskutiert worden. Eine schlüssige, tatsächlich existierende
> > > > Lösung hat aber wohl noch keiner gezeigt.
> > > Ich habe eine solche, und hoffe, sie demnächst über einen
> > > html-Versierten drmb'ler präsentieren zu können.
> >
> > Nach dem Bild was du mir geschickt hast, sieht das aus als wäre
> > es eigentlich für eine Markise gedacht?
> >
> Ganz recht. Das ist sogar der Motor, der in der Markisenwalze
> untergebracht ist. Am manuellen Antrieb bin ich verzweifelt....
Ja dann.
Man muss nur einmal in die richtige Richtung denken und schon kommt
man auf eine tragfähige Lösung. :-))
> Das sind die Spur N 24 Grad Weichen von Roco und Minitrix (195 mm).
> Was engeres in N oder H0e kenne ich nicht.
Hallo Ihr zwei,
das Arnold Flexgleis ließ/läßt sich auf Straba-freundliche
140 mm Radius biegen. Daß ich das mal als Vorteil anpreisen
würde, hätte ich mir auch nicht träumen lassen! ;-)
Engere als die R1-Weichen der diversen Hersteller sind mir
auch noch nicht untergekommen.
Gruß
Carsten
> PS: Kennt jemand die Radien von Alp Grüm
(RhB, Bernina Linie)
Hallo Edbert,
bei Projektbeginn wurde vorgegeben:
- Maximalsteigung 70 Promille
- Minimalradius 40 m
Die 40 m wurden aber nur an einer Stelle (am
Puschlaversee) ausgenutzt. Ansonsten wurden
möglichst 50 m Mindestradius eingehalten.
(Quelle: EK-Special 29, Juni-August 1993)
Den genauen Wert von Alp Grüm habe ich leider
nicht gefunden.
Gruß
Carsten
Hallo Carsten
Habe heute noch mal selber gesucht. Der Wert scheint nirgends
angegeben zu sein. Als generelle Angabe habe ich bei
http://www.rail-info.ch/RhB-BB/daten.de.html
gefunden: Max. Steigung 70 Promille, Min. Radius 45 m.
Die Kurve am Puschlaversee scheint also in der Zwischenzeit
ausgebaut worden zu sein. Alp Grüm kommt diesem Wert aus meiner
Erinnerung heraus wahrscheinlich ziemlich nah. Ist aber in der
Gegend sehr schwer zu schätzen.
Natürlich schliesst sich noch eine Frage an:
Welchen Radius hat das berühmte Kreisviadukt von Brusio?
Hat jemand vielleicht das Miba Heft "Schmalspurbahnen 5"?
Dort sind viele Themen auf die Bernina Linie bezogen.
Vielleicht sind darin ja Angaben zu den Radien zu finden?
PS: Beim Suchen gefunden: Ein Schweizer (Reto Sager) baut Teile
der Bernina Linie im Modell nach.
Pontresina und Alp Grüm sind die sichtbaren Höhepunkte.
http://www.mypage.bluewin.ch/sagweb/
> Als generelle Angabe habe ich bei
> http://www.rail-info.ch/RhB-BB/daten.de.html
> gefunden: Max. Steigung 70 Promille, Min. Radius 45 m.
Diese 45 m scheinen für Alp Grüm ziemlich gut hinzukommen.
Aber wahrscheinlich werden wir hinfahren müssen, um es
genau zu messen - Du hast es ja leider versäumt. ;-)
> Natürlich schliesst sich noch eine Frage an:
> Welchen Radius hat das berühmte Kreisviadukt von Brusio?
Ich würde ihn auf wesentlich größer schätzen. In die Nähe
von 50 m kommt er wohl höchstens an einer Stelle am eben-
erdigen Teil des Kreises.
Den Höhenunterschied zwischen den sich kreuzenden Schienen
schätze ich auf zwei bis drei Fahrdrahthöhen. Bei max. 70
Promille Steigung könnten wir jetzt rechnen...
Vielleicht ist da jetzt doch zu viel Fehlerbreite in der
Berechnung... ;-)
Carsten
LG Bernd
Carsten Beyer schrieb:
> Edbert van Eimeren wrote:
> > Matthias Kordell wrote:
> >> Gibt es auch ein fertiges Gleissystem mit recht kleinen Radien?
>
> > Das sind die Spur N 24 Grad Weichen von Roco und Minitrix (195 mm).
> > Was engeres in N oder H0e kenne ich nicht.
Nee, da fällt mir auch nix ein. Die Frage ist, warum willst Du so kleine
Radien haben?
> das Arnold Flexgleis ließ/läßt sich auf Straba-freundliche
> 140 mm Radius biegen. Daß ich das mal als Vorteil anpreisen
> würde, hätte ich mir auch nicht träumen lassen! ;-)
Das sollte auch mit allen anderen Flexgleisen gehen. Mit normalen
Fahrzeugen wird es allerdings keinen Spass machen, da durchzufahren. bei
~25cm Radius klemmen schon längere Zweiachser (z.B. die MTX-Abteilwagen
Cd21/BC21 [Art.-No 13301/2 iirc])
Gruss aus Kiel,
martiN.
--
*************** http://www.der-moba.de -> DE.Rec.MOdelle.BAhn im WWW
II___[ ] _==
(________/=/___] FAQ, Nettiquette, Who is who, Artikelsammlung, Links
__oo_O_O_O___o_o________________________________________________________
Bernd Marguerre wrote:
>
> "Edbert van Eimeren" <vanei...@t-online.de> schrieb
> > > > Aufwendig wird ein Digitalsystem erst dann, wenn man damit nicht
> > > > nur fahren will (dafür wurde es entwickelt) sondern auch steuern
> > > > und sichern will. Für den letzten Punkt gibt es meiner Kenntnis
> > > > nach kein System, dass zum Beispiel eine Fahrstraße verriegeln
> > > > kann. Das ist aber ein absolutes muss für die Sicherheit.
> > >Bernd schrieb:
> > > Ich steuere ausschließlich mit STP. Damit gibt es dann eine quasi
> > > Verriegelung.
> >
> > Innerhalb dieses Programmes sicher. Aber kannst du von der Zentrale
> > oder einem anderen Eingabegerät nicht doch eine Weiche innerhalb
> > einer Fahrstraße verstellen?
>
> [ "ausschließlich mit STP" ]
> Sooo realitätstreu möchte ich es dann doch nicht.
Das kannst nur du entscheiden. Die Digitalsteuerung liefert es gar
nicht, die Computersteuerung eben nur, wenn du sie ausschliesslich
benutzt. Wenn man/frau sich über die Grenzen im klaren sind, ist alles
in Ordnung.
> btw: Die Faszination, die fahrende Züge auf Katzen ausüben,
> scheint mir sehr groß - und die Katzenpfote "fahren" zu sehen,
> ist uns ein großes Vergnügen.
Ein Stubentiger ist ein unerschöpflicher Quell der Inspiration.
Eine N-Lok hat für eine Katze gerade die richtige Größe.
Schon irgendwelche Verluste zu beklagen? ;-)
Carsten Beyer wrote:
>
> Edbert van Eimeren wrote:
> > ich schrieb:
> >>
> >> Edbert van Eimeren wrote:
> >>> PS: Kennt jemand die Radien von Alp Grüm (RhB, Bernina Linie)
>
> > Als generelle Angabe habe ich bei
> > http://www.rail-info.ch/RhB-BB/daten.de.html
> > gefunden: Max. Steigung 70 Promille, Min. Radius 45 m.
>
> Diese 45 m scheinen für Alp Grüm ziemlich gut hinzukommen.
> Aber wahrscheinlich werden wir hinfahren müssen, um es
> genau zu messen - Du hast es ja leider versäumt. ;-)
Da bin ich leider nicht der einzige. Aber wer hat schon beim
Wandern ein 15 m Maßband dabei?
> > Natürlich schliesst sich noch eine Frage an:
> > Welchen Radius hat das berühmte Kreisviadukt von Brusio?
>
> Ich würde ihn auf wesentlich größer schätzen. In die Nähe
> von 50 m kommt er wohl höchstens an einer Stelle am eben-
> erdigen Teil des Kreises.
Ich würde ihn auch auf größer, so etwa 70 m, schätzen.
> Den Höhenunterschied zwischen den sich kreuzenden Schienen
> schätze ich auf zwei bis drei Fahrdrahthöhen. Bei max. 70
> Promille Steigung könnten wir jetzt rechnen...
> Vielleicht ist da jetzt doch zu viel Fehlerbreite in der
> Berechnung... ;-)
Die Steigung liegt sicher deutlich unter 70 Promille.
Die kenne ich von der Station Morteratsch, wo ich einige
Male übernachtet habe.
Es gibt an der Stelle keinen Grund Maximalsteigung oder
Minimalradius zu verwenden. Es ist noch genug Platz im Tal
vorhanden.
Zwischen 30 und 40 Promille wäre meine Schätzung. Bei zwei
Fahrdrahthöhen oder 10-12 m Höhenunterschied haben wir:
Taschenrechner zu mir
Bei 70 m Radius und 40 Promille Steigung ergibt sich eine
Höhendifferenz von 17,6 m (Kreisumfang rund 440 m).
Bei 30 Promille sind es 13,2 m.
70 m Radius und 30-40 Promille Steigung können also gut hinkommen.
Je 10 m mehr Radius wächst der Umfang um 62,8 m, was deutlich
höhere Kosten für das Viadukt ergeben hätte.
PS: Es ist mir klar, dass dies nicht wirklich ein Kreis ist. Aber für
eine überschlägige Rechnung sollte diese Vereinfachung genügen.
> Nee, da fällt mir auch nix ein. Die Frage ist, warum willst Du so
> kleine Radien haben?
Stadtbahnen fahren mit 25 m Radius, alte Straßenbahnen haben noch
weniger. Selbst Eisenbahnen kommen mindestens auf 30 Meter, zumindest
Anschlussgleise. Das ist immer noch etwas weniger als R1.
> Das sollte auch mit allen anderen Flexgleisen gehen. Mit normalen
Ich habe mit Roco oder Minitrix schon 13 cm hingebogen. Eigentlich war
es nicht mal rund, sondern am engsten Stück bestimmt noch enger.
> Fahrzeugen wird es allerdings keinen Spass machen, da
> durchzufahren. bei ~25cm Radius klemmen schon längere Zweiachser
> (z.B. die MTX-Abteilwagen Cd21/BC21 [Art.-No 13301/2 iirc])
Prima, muss man nur noch das Geräusch digitalisieren :-)
Mit Straßenbahnen ist das aber ein wirkliches Problem.
Die DÜWAG-Zweirichter von Arnold sind ab Werk IMHO im Modell weniger
kurvengängig als ihre Vorbilder.
Sven
Wie richtig.
> Eine N-Lok hat für eine Katze gerade die richtige Größe.
> Schon irgendwelche Verluste zu beklagen? ;-)
Ja.., wehes Pfötchen & Schnauzi, maauuz.....
> > >> Gibt es auch ein fertiges Gleissystem mit recht kleinen Radien?
> >
> > > Das sind die Spur N 24 Grad Weichen von Roco und Minitrix (195
> > > mm). Was engeres in N oder H0e kenne ich nicht.
>
> Nee, da fällt mir auch nix ein. Die Frage ist, warum willst Du so
> kleine Radien haben?
Ich will platzsparende Weichenstrassen für meine Feldbahn. Z.Z. habe
ich nur nur umgebaute Spur N 24°-Weichen von Roco (die Feldbahnversion
gibts nur elektrisch :-(). Auf den Modulen bieg ich mir die Radien
entsprechend mit Flexgleis zurecht, mir fehlt aber noch ein Testkreis
(auch zum Einfahren), der sollte möglichst platzsparend sein.
Matthias
PS: meine Fahrzeuge kommen problemlos um 10cm-Kurven, enger hab ich
noch nicht ausprobiert
> > Gibt es auch ein fertiges Gleissystem mit recht kleinen Radien? Von
> > Roco gibt es Weichen mit r<200mm, was gibt es sonst noch in dieser
> > Größenordnung? Mein Wunschradius wäre 10cm, aber das gibt es wohl
> > nicht fertig...
>
> Das sind die Spur N 24 Grad Weichen von Roco und Minitrix (195 mm).
> Was engeres in N oder H0e kenne ich nicht.
Von Roco gibt es 3 Versionen, die die ich will, gibt es nicht.
> Aber wofür brauchst du so enge Radien? 195 mm entspricht beim
> Vorbild 30 m. So enge Radien gibt es beim Vorbild eigentlich nur
> bei Straßenbahn.
195mm sind bei mir 17m (H0e), für eine Feldbahn nicht unbedingt wenig.
Leider gibt es die Roco-Feldbahnweichen nur elektrisch, deshalb hab
ich bisher N-Weichen umgebaut.
> Ob es in N ein Gleissystem für Straßenbahnen gibt, das dann
> vielleicht noch engere Radien und Weichen hat entzieht sich als
> H0er meiner Kenntnis.
Spur N interessiert mich ehrlich gesagt nur als Testgleis und
Rohmaterial für meine Feldbahn
> Eventuell mal bei der Hobby-Ecke Schuhmacher nachfragen.
> Die bieten für H0/H0m Rillengleise/-weichen an.
Braucht das Rillengleis nicht RP25-Radsätze? Ich muss die Radsätze
meiner Strabs erst mal auf NEM-Maß bringen...
> Sie haben zwar eine Domaine http://www.hobby-ecke.de/
> aber leider keinen Inhalt.
http://www.gmeinder-mosbach.de/ ist ähnlich informativ :-(.
Matthias
Matthias Kordell wrote:
>
> Martin Schilling und andere tun geschreibselt haben:
>
> > > >> Gibt es auch ein fertiges Gleissystem mit recht kleinen Radien?
> > >
> > > > Das sind die Spur N 24 Grad Weichen von Roco und Minitrix (195
> > > > mm). Was engeres in N oder H0e kenne ich nicht.
> >
> > Nee, da fällt mir auch nix ein. Die Frage ist, warum willst Du so
> > kleine Radien haben?
>
> Ich will platzsparende Weichenstrassen für meine Feldbahn. Z.Z. habe
> ich nur nur umgebaute Spur N 24°-Weichen von Roco (die Feldbahnversion
> gibts nur elektrisch :-(). Auf den Modulen bieg ich mir die Radien
> entsprechend mit Flexgleis zurecht, mir fehlt aber noch ein Testkreis
> (auch zum Einfahren), der sollte möglichst platzsparend sein.
Die Feldbahn-Weichen haben die gleiche Geometrie wie die N-24°-Weichen.
Sie verwenden auch den gleichen Antrieb. Einfach abschrauben und an
einen N-Bahner verkaufen.
Das H0e Flexgleis sollte sich dank großem Schwellenabstand problemlos
in die engsten Radien biegen lassen.
> PS: meine Fahrzeuge kommen problemlos um 10cm-Kurven, enger hab ich
> noch nicht ausprobiert.
Das ist bei 26, 45, 58 mm Länge auch kein Wunder. :-)
Wie schon im anderen Posting geschrieben, Antrieb abschrauben und
an einen N-Bahner verkaufen. Die H0e Weichen lassen sich durch den
größeren Schwellenabstand ggfs. leichter noch enger biegen (-> IBW)
> > Ob es in N ein Gleissystem für Straßenbahnen gibt, das dann
> > vielleicht noch engere Radien und Weichen hat entzieht sich als
> > H0er meiner Kenntnis.
>
> Spur N interessiert mich ehrlich gesagt nur als Testgleis und
> Rohmaterial für meine Feldbahn
Da gibt es auch keine engeren Weichen. Die Geometrie der Roco H0e
Feldbahn Weiche und der Roco N 24° Weiche sind identisch.
> > Eventuell mal bei der Hobby-Ecke Schuhmacher nachfragen.
> > Die bieten für H0/H0m Rillengleise/-weichen an.
>
> Braucht das Rillengleis nicht RP25-Radsätze? Ich muss die Radsätze
> meiner Strabs erst mal auf NEM-Maß bringen...
Bei korrekter Profilhöhe schon möglich.
Schuhmacher hat glaube ich auch H0e. Ob das jedoch Schmalspur /
Straßenbahn / Feldbahn ist, keine Ahnung.
einer von Euch hat geschrieben:
>>>>>PS: Kennt jemand die Radien von Alp Grüm (RhB, Bernina Linie)
Radius ist 45m. Quelle: Bernina - Henning Wall - Seite 22
>>> Welchen Radius hat das berühmte Kreisviadukt von Brusio?
Radius Richtung Tirano 70m vom Hang über den Viadukt bis auf den Damm,
weiter mit 50 m, kurze Gegengerade, 50m unter dem Viadukt durch. Der
größte Teil des ersten 50m-Radius liegt sogar in der Ebene, alles andere
in 70 Promill-Gefälle.
Zur genauen Durchfahrtshöhe schweigt sich die Zeichnung leider aus;
Messungen in der kleinen Zeichnung 6 x 8 [cm] ergeben ca. 14 Meter
lichte Durchfahrtshöhe durch die dritte Öffnung.
--
Sven Jürgens __<>_---__<>__
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> > > Nee, da fällt mir auch nix ein. Die Frage ist, warum willst Du so
> > > kleine Radien haben?
> >
> > Ich will platzsparende Weichenstrassen für meine Feldbahn. Z.Z.
> > habe ich nur nur umgebaute Spur N 24°-Weichen von Roco (die
> > Feldbahnversion gibts nur elektrisch :-(). Auf den Modulen bieg ich
> > mir die Radien entsprechend mit Flexgleis zurecht, mir fehlt aber
> > noch ein Testkreis (auch zum Einfahren), der sollte möglichst
> > platzsparend sein.
>
> Die Feldbahn-Weichen haben die gleiche Geometrie wie die
> N-24°-Weichen. Sie verwenden auch den gleichen Antrieb. Einfach
> abschrauben und an einen N-Bahner verkaufen.
Für den ersten Teil des BWs hab ich die Weichen schon verlegt. Ob ich
für den 2. Teil auch Weichen brauch oder alles über die Drehscheibe
mach, werd ich später entscheiden.
> Das H0e Flexgleis sollte sich dank großem Schwellenabstand problemlos
> in die engsten Radien biegen lassen.
Es gibt nur Probleme mit der Spurerweitterung in so engen Kurven. Da
wird die Spurweite leider *enger*.
> > PS: meine Fahrzeuge kommen problemlos um 10cm-Kurven, enger hab ich
> > noch nicht ausprobiert.
>
> Das ist bei 26, 45, 58 mm Länge auch kein Wunder. :-)
Meine fertigen Triebfahrzeuge (Diesel) sind 58 und 61mm lang.
Zusätzlich hab ich ne 53mm lange Dampflok und ne Akku-Doppellok
angefangen. Die LüK der Akku-Lok steht aber noch nicht fest, ich weiss
noch nicht mal, wie ich die Kupplung befestigen werde...
Matthias
PS: Irgendwann gibt mal noch nen Thread zur Drehscheibe...
> > > Eventuell mal bei der Hobby-Ecke Schuhmacher nachfragen.
> > > Die bieten für H0/H0m Rillengleise/-weichen an.
> >
> > Braucht das Rillengleis nicht RP25-Radsätze? Ich muss die Radsätze
> > meiner Strabs erst mal auf NEM-Maß bringen...
>
> Bei korrekter Profilhöhe schon möglich.
D.h. ich muss mir was überlegen, was ich mit den 1,2mm hohen
Spurkränzen mach...
> Schuhmacher hat glaube ich auch H0e. Ob das jedoch Schmalspur /
> Straßenbahn / Feldbahn ist, keine Ahnung.
Wenn die Profile etwa Ri60 entsprechen, passt es.
Matthias
Sven Jürgens wrote:
>
> Hallo Carsten, hallo Edbert,
>
> einer von Euch hat geschrieben:
> >>>>>PS: Kennt jemand die Radien von Alp Grüm (RhB, Bernina Linie)
>
> Radius ist 45m. Quelle: Bernina - Henning Wall - Seite 22
Also wie vermutet.
Ist das der Herr Wall vom Verlag Schweers + Wall, Aachen?
> >>> Welchen Radius hat das berühmte Kreisviadukt von Brusio?
>
> Radius Richtung Tirano 70m vom Hang über den Viadukt bis auf den Damm,
> weiter mit 50 m, kurze Gegengerade, 50m unter dem Viadukt durch. Der
> größte Teil des ersten 50m-Radius liegt sogar in der Ebene, alles
> andere in 70 Promill-Gefälle.
70 m Radius hatte ich für das Viadukt geschätzt.
Die 70 Promille wundern mich. Es gibt Fotos, auf denen das Kreisviadukt
ziemlich steil aussieht. Aus meiner Erinnerung jedoch ist es deutlich
weniger steil als das 70 Promille Stück unmittelbar hinter der Station
Morteratsch (Richtung Tirano).
Aber der Eindruck / die Erinnerung kann täuschen.
> Zur genauen Durchfahrtshöhe schweigt sich die Zeichnung leider aus;
> Messungen in der kleinen Zeichnung 6 x 8 [cm] ergeben ca. 14 Meter
> lichte Durchfahrtshöhe durch die dritte Öffnung.
Auf einem Foto, am Damm aufgenommen, sieht der Durchlass nach doppelter
Fahrdrahthöhe aus. Also etwa 10-12 m. Da sind wir nahe zusammen.
Vielen Dank für die Info.
Edbert van Eimeren schrieb:
> Ist das der Herr Wall vom Verlag Schweers + Wall, Aachen?
Genau der. Das Buch heißt genau:
Bahnen der Berge II
Bernina
Henning Wall
Verlag SChweers+Wall, Aachen
Ausgabe 1982
(habe auch noch Band IV: Albula)
> Die 70 Promille wundern mich. Es gibt Fotos, auf denen das Kreisviadukt
> ziemlich steil aussieht. Aus meiner Erinnerung jedoch ist es deutlich
> weniger steil als das 70 Promille Stück unmittelbar hinter der Station
> Morteratsch (Richtung Tirano).
> Aber der Eindruck / die Erinnerung kann täuschen.
Laut Höhenprofil liegt Morteratsch in Neigung >35 Prom., die
anschließende Steigung hat 70 Prom.
Die größten Übergänge findet man nur südlich des Bernina Pass:
Alp Grüm, Poschiavo, Brusio(Bhf+Viadukt), Campascio und Campocologne mit
jeweils 0 Prom. auf 70 Prom.
Gruß Sven
Sven Jürgens wrote:
> Edbert van Eimeren schrieb:
> > Ist das der Herr Wall vom Verlag Schweers + Wall, Aachen?
>
> Genau der. Das Buch heißt genau:
> Bahnen der Berge II
> Bernina
> Henning Wall
> Verlag Schweers+Wall, Aachen
> Ausgabe 1982
> (habe auch noch Band IV: Albula)
Das gibt es natürlich nicht mehr bei S+W.
(Nach 20 Jahren kein besonderes Ereignis)
Werde mal suchen, ob das irgendwo im Netz auftaucht.
War der Schwerpunkt eigentlich ein Reisebericht - wie bei den meisten
dieser Bücher - oder gab es auch/hauptsächlich technische Informationen
(Zeichnungen, Gleispläne, Kunstbauten, Gebäude, ...)?
> > Die 70 Promille wundern mich. Es gibt Fotos, auf denen das Kreisviadukt
> > ziemlich steil aussieht. Aus meiner Erinnerung jedoch ist es deutlich
> > weniger steil als das 70 Promille Stück unmittelbar hinter der Station
> > Morteratsch (Richtung Tirano).
> > Aber der Eindruck / die Erinnerung kann täuschen.
>
> Laut Höhenprofil liegt Morteratsch in Neigung >35 Prom., die
> anschließende Steigung hat 70 Prom.
> Die größten Übergänge findet man nur südlich des Bernina Pass:
> Alp Grüm, Poschiavo, Brusio(Bhf+Viadukt), Campascio und Campocologne
> mit jeweils 0 Prom. auf 70 Prom.
Die Station Morteratsch liegt sicher nicht in einer 35 Promille
Steigung. Von St. Moritz kommend liegt sie am Auslauf einer
Steigung. Der Teil unmittelbar vor der 70 Promille Steigung ist
aber praktisch eben (< 5 Promille meines Erachtens).
Habe Anfang der 90er Jahre mehrfach im Hotel Morteratsch,
unmittelbar an der Station, übernachtet.
Kann natürlich sein, dass Anfang der 80er Jahre die Situation noch
anders war. Das "Stationsgebäude" war jedenfalls relativ neu.
Edbert van Eimeren schrieb:
[Bernina - H.Wall]
> War der Schwerpunkt eigentlich ein Reisebericht - wie bei den meisten
> dieser Bücher - oder gab es auch/hauptsächlich technische Informationen
> (Zeichnungen, Gleispläne, Kunstbauten, Gebäude, ...)?
kurzes Inhaltsverzeichnis:
I. Aus der Geschichte (Paßverkehr,Projekte,Bau,Fusion RhB,B-Express)
Skizzen Päße,Bahnen(inkl.Projekte,Zeichnungen Strecke AlpGrüm
abwärts mit Maßen,Brusio Viadukt,Höhenprofil)
II. Streckenreise in Bild (Halb SW/halb Farb,alte+neue Fotos, nur
Beschreibung der Fotos, kein Reisebericht wie z.B. EJ)
III. Bernina - Berge unter Eis und Firn
IV. Bergbahnen im Berninagebiet
V. Technik und Betrieb der BB
nur wenige Zeichnungen zu Kunstbauten und Gebäuden, alle Gleispläne der
Stationen (allerdings ohne Maße), Fahrzeugverzeichnis der BB
> Die Station Morteratsch liegt sicher nicht in einer 35 Promille
> Steigung. Von St. Moritz kommend liegt sie am Auslauf einer
> Steigung. Der Teil unmittelbar vor der 70 Promille Steigung ist
> aber praktisch eben (< 5 Promille meines Erachtens).
> Habe Anfang der 90er Jahre mehrfach im Hotel Morteratsch,
> unmittelbar an der Station, übernachtet.
Ich habe nur das Höhenprofil befragt. Ich bin in Morteratsch Station das
letzte Mal 1992 durchgefahren, seitdem war ich mit dem Auto "unten" und
bin nur noch Teilstrecken gefahren.
Sven Jürgens wrote:
>
> Edbert van Eimeren schrieb:
> [Bernina - H.Wall]
> > War der Schwerpunkt eigentlich ein Reisebericht - wie bei den meisten
> > dieser Bücher - oder gab es auch/hauptsächlich technische Informationen
> > (Zeichnungen, Gleispläne, Kunstbauten, Gebäude, ...)?
>
> kurzes Inhaltsverzeichnis:
> I. Aus der Geschichte (Paßverkehr,Projekte,Bau,Fusion RhB,B-Express)
> Skizzen,Päße,Bahnen(inkl.Projekte,Zeichnungen Strecke AlpGrüm
> abwärts mit Maßen,Brusio Viadukt,Höhenprofil)
> II. Streckenreise in Bild (Halb SW/halb Farb,alte+neue Fotos, nur
> Beschreibung der Fotos, kein Reisebericht wie z.B. EJ)
> III. Bernina - Berge unter Eis und Firn
> IV. Bergbahnen im Berninagebiet
> V. Technik und Betrieb der BB
Klingt ganz gut.
> nur wenige Zeichnungen zu Kunstbauten und Gebäuden, alle Gleispläne
> der Stationen (allerdings ohne Maße), Fahrzeugverzeichnis der BB.
Die Gleispläne sind jetzt in "Bahnhofsgleispläne der Rhätischen Bahn".
Ich habe natürlich eine frühere Ausgabe, in der die Bernina Linie
noch nicht enthalten ist. :-(
Das Buch "Bahnbauten der Rhätischen Bahn" ist zur Zeit auch nicht
lieferbar. Aber vielleicht kommt es ja mal wieder.
> > Die Station Morteratsch liegt sicher nicht in einer 35 Promille
> > Steigung. Von St. Moritz kommend liegt sie am Auslauf einer
> > Steigung. Der Teil unmittelbar vor der 70 Promille Steigung ist
> > aber praktisch eben (< 5 Promille meines Erachtens).
> > Habe Anfang der 90er Jahre mehrfach im Hotel Morteratsch,
> > unmittelbar an der Station, übernachtet.
>
> Ich habe nur das Höhenprofil befragt. Ich bin in Morteratsch Station
> das letzte Mal 1992 durchgefahren, seitdem war ich mit dem Auto
> "unten" und bin nur noch Teilstrecken gefahren.
Es müsste halt jemand auf die Steigungsangabe sehen. Dann wüssten
wir es genau.