mal eine Frage nach Euren Erfahrungen.
Ich benutze nun Fahrzeuge (Epoche II) aller möglicher Hersteller und als
Kurzkupplungsköpfe die von Märklin und zum Teil auch den Universal- kkk von Roco.
Obwohl ich keine engeren Radien als 500 mm habe, mußte ich zum Teil die
Pufferteller der Wagen beschneiden, damit die Kupplungen frei schwenken können.
Irgendwie ist das schon irritierend, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen,
daß die NEM da unüberlegt ist.
Unproblematisch ist das bei den Roco Hechten. Allerdings sind dort auch zwei
verschiedene (eckige) Pufferteller beigelegt. Die unterhalb gekürzten für die
normalen Kupplungen und die komplett ausgeformten für die alte Kurzkupplung.
Ganz abgesehen davon ,daß die Optik bei runden Puffern erheblich leidet, ist das
doch keine Lösung. Betroffen sind vor allem Dreiachser und teilweise auch
Schnellzugwagen, obwohl die (durch ihre Masse bedingt) durch die anschlagenden
Kupplungen nicht zum Entgleisen gebracht werden.
Güterwagen sind durch die Kürze der Fahrzeuge nicht betroffen.
Anmerkung: Bei Güterwagen mit 4,5 m Achsstand ist die Ausrüstung mit KKK nicht
in jedem Fall notwendig. Angeregt durch Liliputwagen, die Normschächte, aber
keine Kulisse, mit Federpuffer besitzen, habe ich ein bischen rumprobiert.
Ergebnis: Kurze Wagen mit Schacht und Federpuffer bieten ein ebenso geschlossenes
Zugbild und bereiten auf Weichenstraßen keine Probleme. Es ist auf jeden Fall
eine Alternative zum großzügen Zerfräsen des Wagenbodens.
A. Lange
--
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> mal eine Frage nach Euren Erfahrungen.
> Ich benutze nun Fahrzeuge (Epoche II) aller möglicher Hersteller und als
> Kurzkupplungsköpfe die von Märklin und zum Teil auch den Universal- kkk von Roco.
> Obwohl ich keine engeren Radien als 500 mm habe, mußte ich zum Teil die
> Pufferteller der Wagen beschneiden, damit die Kupplungen frei schwenken können.
> Irgendwie ist das schon irritierend, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen,
> daß die NEM da unüberlegt ist.
Hallo Andreas
Bitte mich nicht gleich zu steinigen wegen der Fragen: Sind die Wagen auch mit einer
Kulisse ausgerüstet? Falls ja: Manchmal hakeln die auch und es wird nicht die volle
Auslenkung erreicht > überprüfen.
Verwendest Du bei Gegenbögen Zwischengeraden?
Passiert dies auch bei direkt aneinander gekuppelten Wagen e i n e s Herstellers?
Also ich würde eher den Kupplungskopf ein paar Zehntel-mm aus dem Normschacht heraus-
ragen lassen, als die Puffer zu beschneiden. (hintere Rastnasen abschneiden und die
KKK einkleben)
meint
__
Bernd Nothnick
Gruß
Hans-Peter
>> mal eine Frage nach Euren Erfahrungen.
>> Ich benutze nun Fahrzeuge (Epoche II) aller möglicher Hersteller und als
>> Kurzkupplungsköpfe die von Märklin und zum Teil auch den Universal- kkk von
Roco.
--
>Hallo Andreas
>Bitte mich nicht gleich zu steinigen wegen der Fragen: Sind die Wagen auch mit
einer
>Kulisse ausgerüstet?
Ja. Beispiel Roco B3/C3 pr. XX.
Falls ja: Manchmal hakeln die auch und es wird nicht die volle
>Auslenkung erreicht > überprüfen.
Sind leichtgängig. Ich sehe ja von oben, wie die Kupplungen bei Kurvenfahrt
(Teststrecke) an die Puffer "anschlagen".
>Verwendest Du bei Gegenbögen Zwischengeraden?
Bis auf die Gegenbögen, die durch Weichenstraßen entstehen, habe ich auf solche
Konstruktionen verzichtet, die Gleisabstände haben mindestens NEM oder größer.
>Passiert dies auch bei direkt aneinander gekuppelten Wagen e i n e s
Herstellers?
Speziell die dreiachsigen Abteilwagen von Roco. (Vielmehr Fahrzeuge dieser Größe
besitze ich nicht und der Pw 3ü bay. ist gefedert und ohne KKK)
>Also ich würde eher den Kupplungskopf ein paar Zehntel-mm aus dem Normschacht
heraus-
>ragen lassen, als die Puffer zu beschneiden. (hintere Rastnasen abschneiden und
die
>KKK einkleben)
Das habe ich schon bei den Eilzugwagen (auch Roco) gemacht, weil ohne die
Steifkupplung sich die Puffer im Schiebebetrieb über Weichenstraßen (da sind die
Gegenbögen!) mitunter verhakt haben.
Das irritierende ist ja, daß nicht eine Firma konsequent als Übeltäter
ausgemacht werden kann. Die Hechte, die 26er von Lima, die Schürzen von Liliput/
Wien laufen problemlos.
Da ich nicht unter 550er Radien gerbaut habe (außer Wendeschleife mit 500), ist
es ja nicht so, daß die Wagen ständig entgleisen. Nur ist der seitliche Ausschlag
ist eben durch die Puffer begrenzt. Gerade bei der Roco Universalkupplung fällt
das auf. Möglicherweise bin ich jetzt ein bischen kleinlich, aber m.E stellt das
eine potentielle Störquelle dar.
Ich würde sagen, der NEM- Schacht müßte benerell etwa ein mm tiefer sein.
Aber als der Schacht genormt wurde, waren solche Kkupplungsköpfe, wie ich sie
benutze, noch nicht auf dem Markt.
Hm. Das könnte ein Grund sein.
Aber: Ich habe eine Reihe Märklinloks, die auf NEM umgebaut wurden, bei einer 03
habe ich dann in den Tender eine Symobakulisse eingebaut und ohne Veränderung der
Puffer ging nichts.
Sieht natürlich Scheiße aus.
Die Märklin KK hat einen Bügel aus Blech, die von Roco ein Gußteil, daß
erheblich dicker ist. Somit sind die Probleme mit der Rocokupplung größer.
Die Märklinkupplungen passen mit etwas Glück noch unter die Puffer, können sich
dann aber verhaken.
Ich würde sagen, der NEM- Schacht müßte benerell etwa ein mm tiefer sein.
Aber als der Schacht genormt wurde, waren solche Kkupplungsköpfe, wie ich sie
benutze, noch nicht auf dem Markt.
A. Lange
>mal eine Frage nach Euren Erfahrungen.
>Ich benutze nun Fahrzeuge (Epoche II) aller möglicher Hersteller und als
>Kurzkupplungsköpfe die von Märklin und zum Teil auch den Universal- kkk von Roco.
>Obwohl ich keine engeren Radien als 500 mm habe, mußte ich zum Teil die
>Pufferteller der Wagen beschneiden, damit die Kupplungen frei schwenken können.
>Irgendwie ist das schon irritierend, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen,
>daß die NEM da unüberlegt ist.
Daß es keine allerseits akzeptierte Kupplung gibt, zeigt schon die
Tatsache, daß das Thema hier regelmäßig auf die Agenda kommt.
Alle derzeit verwendeten Kupplungsköpfe haben Nachteile. Wofür man
sich letztlich entscheidet, ist auch eine Frage der Einsatzbedingungen
(Radien) und der Prioritäten.
Zunächst muß man sich klar darüber sein, daß eine KK zum Rangieren
nicht ideal ist. Es genügt schon eine leichte Kurve, und schon läßt
sich´s nicht mehr kuppeln. Das Kuppeln funktioniert nur, wenn die
Köpfe in die gleiche Richtung zeigen. Der KK-Kopf braucht zur
Auslenkung eine seitlich angreifende Kraft, die sich zwei gekuppelte
Wagen natürlich gegenseitig vermitteln können. Wo soll die aber bei
zwei noch nicht gekuppelten Wagen her kommen? Hier haben wir also
einen kaum behebbaren Nachteil einer KK.
Weiterer Nachteil: Die Kinematik funktioniert ja meist ganz gut. Bei
schweren Zügen kann es aber passieren, daß nicht exakt zurückgestellt
wird. Dann drückt es den Wagen aus dem Gleis. Das hat dazu geführt,
daß beim FREMO gefordert wird, die KK festzulegen.
Die derzeit gebräuchlichen KK-Köpfe haben auch Nachteile:
GFN kuppelt nur schwer ein, auch in der Geraden. Die alte Roco-KK ließ
sich zwar recht weich einkuppeln, leider aber oft nicht entkuppeln.
Zudem haben sich die dünnen Zungen oft verbogen, so daß der Kopf dann
ausgetauscht werden mußte.
Die neueren Köpfe (Roco UK und M*-KK haben die von Dir beschriebenen
Nachteile. Besonders von M* wird das berichtet. Wir haben es hier mit
der Folge des Kompatibilitätszwangs zu tun, ohne den man die Köpfe
ohne weiteres hätte tiefer legen können. Man wollte ja auch
Bügelkupplungen kuppeln können. Als weiteres Manko kommt bei M* die
von vielen berichtete Unzuverlässigkeit hinzu. Die Entkuppelbarkeit
ist bei beiden neueren Typen auch nicht ganz zufriedenstellend.
Die Forderung nach Zuverlässigkeit und Entkuppelbarkeit hat bei FREMO
für die Güterwagen zur Festlegung der KK-Kinematik und zur Wahl des
GFN-Bügelkopfes geführt. Die Zuverlässigkeit steht außer Frage. Der
Nachteil ist jedoch offensichtlich: Eine Verwendung dieses Kopfes im
Normschacht ergibt einen Pufferabstand von ungefähr 6,5 mm. Dies ist
weit mehr, als beim Betrieb auf Radien >0,7 m benötigt wird. Der
unsinnig große Abstand ließe sich nur durch Kürzung des Normschachtes
korrigieren. Dies würde aber bedingen, daß man die Köpfe einklebt mit
der Folge, daß dann die Stabilität geschwächt und die Wahl des
Kupplungkopfes irreversibel wird.
Die Kadee Nr.18 wäre genau der richtige Kopf, der das Erfordernis des
richtigen Abstands und des guten Kuppelverhaltens erfüllt, jedenfalls
unter der Bedingung größerer Radien. Aber da will keiner ran, da zu
viele schon nicht mehr zurück können.
>Anmerkung: Bei Güterwagen mit 4,5 m Achsstand ist die Ausrüstung mit KKK nicht
>in jedem Fall notwendig.
Richtig.
>Angeregt durch Liliputwagen, die Normschächte, aber
>keine Kulisse, mit Federpuffer besitzen, habe ich ein bischen rumprobiert.
>Ergebnis: Kurze Wagen mit Schacht und Federpuffer bieten ein ebenso geschlossenes
>Zugbild und bereiten auf Weichenstraßen keine Probleme. Es ist auf jeden Fall
>eine Alternative zum großzügen Zerfräsen des Wagenbodens.
Auch auf die Federpuffer kann man verzichten. Immerhin sind die recht
teuer. Ungefederte tun´s auch.
Wenn ich jemandem raten sollte: Alte Roco-KK (die mit der
sichelförmigen Entkupplungszunge) für Reisezugwagen. Kadee Nr.18 für
die Güterwagen. Aber vorher ausprobieren!
Freundliche Grüße
Rainer Finke
>Die neueren Köpfe (Roco UK und M*-KK haben die von Dir beschriebenen
>Nachteile. Besonders von M* wird das berichtet. Wir haben es hier mit
>der Folge des Kompatibilitätszwangs zu tun, ohne den man die Köpfe
>ohne weiteres hätte tiefer legen können. Man wollte ja auch
>Bügelkupplungen kuppeln können. Als weiteres Manko kommt bei M* die
>von vielen berichtete Unzuverlässigkeit hinzu. Die Entkuppelbarkeit
>ist bei beiden neueren Typen auch nicht ganz zufriedenstellend.
Wir sind selten genug einer Meinung, aber hier sind wir es.
Ich habe bis heute noch keine einzige, wirklich kompatible HO Kurzkupplung
gefunden, die zuverlässig und einfach funktioniert.
Bahnhofsanlagen in Kurvenlage, selbst mit großzügige Radien größer 3Meter
und das Ankuppeln wird zum Ärgernis. Es funktioniert auf geraden Strecken
mit Kurzkupplingen gerade mal so lala.
(Ich meine damit sanftes Anfahren und Einkuppeln ohne dass die Waggons von
der Lok weitergeschoben werden ohne dabei ein zu kuppeln)
Naja, ich habe dieses Thema abgehakt und tröste mich damit, daß An- und
Entkuppeln zumindest bis Epoche IV sowieso beim Vorbild Handarbeit war.:-))
MFGerassel
Waldemar Rodenberg
Rainer Finke wrote:
>
>
> Wenn ich jemandem raten sollte: Alte Roco-KK (die mit der
> sichelförmigen Entkupplungszunge) für Reisezugwagen.
Das wäre auch meine Empfehlung
> Kadee Nr.18 für
> die Güterwagen. Aber vorher ausprobieren!
Da habe ich gerade auf die Roco Universalkupplung umgestellt, weil mich
die Loks mit dem neuen Entkuppler doch zu sehr gereizt haben.
Gruß Martin
Rainer Finke schrieb:
> Daß es keine allerseits akzeptierte Kupplung gibt, zeigt schon die
> Tatsache, daß das Thema hier regelmäßig auf die Agenda kommt.
> Alle derzeit verwendeten Kupplungsköpfe haben Nachteile. Wofür man
> sich letztlich entscheidet, ist auch eine Frage der Einsatzbedingungen
> (Radien) und der Prioritäten.
Die alte normkupplung ohne KKK ja ganz in ordnung, wenn sie gut
eingestellt war. Die schoenste davon die kleine 3-eckige
KLEINBAHN-kupplung. Das ganze war ja anscheinend eine erfindung von
MAERKLIN. Nachteil: die feldbahnartige zugdehnung und das aufprallen
beim bremsen ist nicht gerade optimal.
Hab ich als kind aber geliebt. Kannte ich vom rangierbetrieb mit
gelockerten kupplungen im original. Mein mittagszug in der kindheit, der
vor unserem haus wagen beistellte (getreide, glas, baustoffe,
stahlwerk), hiess "Tscheppara", von scheppern. Nicht umsonst war meine
modellbahnbeschaeftigung ausschliesslich rangieren, und heute habe ich
zum grossteil gueterwagen als modelle. Die mangelnden
rangiereigenschaften im modell haben immer verhindert dass ich eine
anlage baute, abstosssen, rollberg, laesst sich nicht so recht
verwirklichen.
Und ein "franzoesischer verschub" schon garnicht. Also anfahren,
abkuppeln, schnell beschleunigen ueber die weiche, umstellen, wieder
zurueck ueber die weiche, umstellen, wagen vorbeirollen lassen, und die
wagen dann abholen, das heisst sie haengen dann am anderen ende der
maschine. Das wurde jeden tag gemacht, streng verboten, aber bitte. Und
einmal flog ein wagen raus, weil die weiche zu frueh zurueckgestellt
wurde, und die ganze restgarnitur drauf. Und ich auf dem baum direkt
neben der weiche. Damals koennte ich nicht mehr gehen vor angst, und
hatte naechtelang albtraeume, ein waggon faellt auf mir drauf.
Wagentypen an die ich mich in den traeumen erinnere: Tbs, Hbis, Bremen
(eventuell Oppeln/Kassel), und ein flachdach Pwg mit offener
Bremserbuehne, die lok war nicht so im spiel. Jahrelang verfolgte mich
das, aber ich spielte im modell weiter und naeherte mich vorsichtig
wieder der echten bahn. Meter fuer meter, ehrlich. Obwohl sie am haus
vorbeifuhr.
Na gut, weiter: Ein echter rangierbetrieb ist bis heute nicht geloest,
leider. Also fuer mich nicht einmal der halbe spass :-(
Nun die KKK bietet ja einen einmaligen optischen effekt, aber
betrieblich ist es trotzdem nicht das wahre. Die beste alternative in
diesem fall ist meiner meinung nach der neue ROCO Kurzkupplungskopf mit
vorentkupplung, der aber nicht gerade gut aussieht. Die GFN-kupplung
sieht fast besser aus als die von ROCO, ich weiss aber nicht, wie
betriebssicher sie ist. Ich verlass mich in diesem fall auf die auswahl
des MBV. Die grosse krankheit ist in diesem fall anscheinend die
sogenannte universalkupplung, die alles kann und davon nichts gut
(gelaendegaengiger Ferrari). Auf alle faelle weiss ich eines, die
ROCO-KK kuppelt sehr weich ein und der abstand ist schoen eng, gerade
bei reisezugwagen wichtig.
> Weiterer Nachteil: Die Kinematik funktioniert ja meist ganz gut. Bei
> schweren Zügen kann es aber passieren, daß nicht exakt zurückgestellt
> wird. Dann drückt es den Wagen aus dem Gleis. Das hat dazu geführt,
> daß beim FREMO gefordert wird, die KK festzulegen.
Dann aber mit der alten normkupplung ohne kurzkupplungseffekt nehm ich
an? Bei gueterzuegen waere es ja ertraeglich, aber bei reisezuegen ist
der rangiervorteil nicht so wichtig und die optik grauenhaft.
Die kadee-kupplung soll zum rangieren ja so toll sein. Auch in diesem
fall muss die KKK festgelegt werden. Wer hat erfahrung mit langen
zuegen, wie sie bei FREMO/MBV auch fahren...
> Die derzeit gebräuchlichen KK-Köpfe haben auch Nachteile:
> GFN kuppelt nur schwer ein, auch in der Geraden.
Auweh, da haben wir es schon :-(
> Die alte Roco-KK ließ
> sich zwar recht weich einkuppeln, leider aber oft nicht entkuppeln.
> Zudem haben sich die dünnen Zungen oft verbogen, so daß der Kopf dann
> ausgetauscht werden mußte.
Hm, alte KK, die ohne kurzkupplung, oder gibt es eine 3.?
Die zungen muss man vorsichtig behandeln. Die originalschachteln
ausnehmen, um sie nicht zu verbiegen, wenn sie montiert bleiben. Falls
sie auseinanderklaffen hab ich sie wieder mit draht vorsichtig
zusammengebunden und die sache war bald in ordnung.
> Als weiteres Manko kommt bei M* die
> von vielen berichtete Unzuverlässigkeit hinzu. Die Entkuppelbarkeit
> ist bei beiden neueren Typen auch nicht ganz zufriedenstellend.
Ui, jetzt hast ein paar feinde mehr ;-).
> Die Forderung nach Zuverlässigkeit und Entkuppelbarkeit hat bei FREMO
> für die Güterwagen zur Festlegung der KK-Kinematik und zur Wahl des
> GFN-Bügelkopfes geführt. Die Zuverlässigkeit steht außer Frage. Der
> Nachteil ist jedoch offensichtlich: Eine Verwendung dieses Kopfes im
> Normschacht ergibt einen Pufferabstand von ungefähr 6,5 mm.
Wieso gerade den GFN-kopf? Ich denke mal die hakenkupplung, weil der mit
der KK ja schlecht kuppelt, siehe oben. Eine M*-aehnliche doch wohl
nicht oder?
> Die Kadee Nr.18 wäre genau der richtige Kopf, der das Erfordernis des
> richtigen Abstands und des guten Kuppelverhaltens erfüllt, jedenfalls
> unter der Bedingung größerer Radien. Aber da will keiner ran, da zu
> viele schon nicht mehr zurück können.
Hm, wo ist hier der grosse nachteil.
> >Angeregt durch Liliputwagen, die Normschächte, aber
> >keine Kulisse, mit Federpuffer besitzen, habe ich ein bischen rumprobiert.
> >Ergebnis: Kurze Wagen mit Schacht und Federpuffer bieten ein ebenso geschlossenes
> >Zugbild und bereiten auf Weichenstraßen keine Probleme. Es ist auf jeden Fall
> >eine Alternative zum großzügen Zerfräsen des Wagenbodens.
Der kopf muss aber schon seitlich beweglich sein, oder? Bei alten
LILIPUTwagen ist der schacht oft fest, das kann doch garnicht gehen,
wenn die kupplungen eine steife verbindung machen.
> Wenn ich jemandem raten sollte: Alte Roco-KK (die mit der
> sichelförmigen Entkupplungszunge) für Reisezugwagen. Kadee Nr.18 für
> die Güterwagen. Aber vorher ausprobieren!
Aha, das ist die "alte" KK von ROCO, da gibt es eine noch aeltere...
Haette ich mir auch so vorgestellt, fragt sich nur, wie ein modulverein
darueber denkt, oder wer dann mitmacht, wenn man keine eigene anlage hat
und module baut. Sowas gehoert zur modulnorm ja dazu. Die vorstellungen
des FREMO kann ich da nicht nachvollziehen, mal schauen wie das unser
MBV sieht...
Wie macht man die kupplung seitlich beweglich, wenn die KKK festgestellt
ist? Hat der kopf ein gelenk? Ich hab sowas noch nie gesehen, wuessste
auch nicht wo ich die kupplung herkriege. Passt die in einen
normschacht?
Liebe gruesse
Hans
>> Weiterer Nachteil: Die Kinematik funktioniert ja meist ganz gut. Bei
>> schweren Zügen kann es aber passieren, daß nicht exakt zurückgestellt
>> wird. Dann drückt es den Wagen aus dem Gleis.
Ich habe auch schon beobachtet, daß bei schweren Zügen auf Rampen sich leichte
Wagen querstellen, weil durch die Zuglast die Kulissen ausschwenken.
>> GFN kuppelt nur schwer ein, auch in der Geraden.
Zugtrennungen habe ich auch schon öfter erlebt.
>> Als weiteres Manko kommt bei M* die
>> von vielen berichtete Unzuverlässigkeit hinzu.
Meine KKKöpfe sind etwa 7 Jahrealt, eigentlich machen die kaum Problem, Sind das
die alten?
Die Entkuppelbarkeit
>> ist bei beiden neueren Typen auch nicht ganz zufriedenstellend.
Beim Entkuppeln machen besonders die Wagen Freude, bei denen der ausgezogene
Faltenbalg das Höhenspiel der Kupplungsbügel beschränkt. Dann ist ein Entkuppeln
fast unmöglich.
>> Nachteil ist jedoch offensichtlich: Eine Verwendung dieses Kopfes im
>> Normschacht ergibt einen Pufferabstand von ungefähr 6,5 mm.
gräßlicher Anblick
>> >Ergebnis: Kurze Wagen mit Schacht und Federpuffer bieten ein ebenso
geschlossenes
>> >Zugbild und bereiten auf Weichenstraßen keine Probleme. Es ist auf jeden
Fall
>> >eine Alternative zum großzügen Zerfräsen des Wagenbodens.
>
>Der kopf muss aber schon seitlich beweglich sein, oder? Bei alten
>LILIPUTwagen ist der schacht oft fest, das kann doch garnicht gehen,
>wenn die kupplungen eine steife verbindung machen.
Ja klar, der Schacht ist beweglich. Stecke ich einen Kurzkupplungskopf ein und
kuppele zwei dieser Wagen, sind die Puffer etwa 0,5 mm auseinander. Bei
Kurvenfahrten federn die Puffer sauber ein, bei Gegenbögen besteht auch keine
Gefahr, daß die Pufferteller abgleiten und sich dann verhaken.
Sieht schon nett aus, besser als das Ausschwenken der Kulisse, weil da ja der
Abstand der äußeren Puffer gewaltig vergrößert wird.
Wenn ich mich recht erinnere, ist bei H0 das Puffer an Puffer Fahren ab Radien
von 2000 mm möglich, OHNE eine KKK.
Aber wie gesagt, das geht bei mir (r > 550) nur mit kurzen Zweiachsern.
>Wie macht man die kupplung seitlich beweglich, wenn die KKK festgestellt
>ist? Hat der kopf ein gelenk? Ich hab sowas noch nie gesehen, wuessste
>auch nicht wo ich die kupplung herkriege. Passt die in einen
>normschacht?
Ich denke, es geht um die alten Fleischmannkupplungen mit dem Haken, der von
oben in den Bügel greift.
Schönen Sonntag
Rainer Finke schrieb:
> Die derzeit gebräuchlichen KK-Köpfe haben auch Nachteile:
> GFN kuppelt nur schwer ein, auch in der Geraden. Die alte Roco-KK ließ
> sich zwar recht weich einkuppeln, leider aber oft nicht entkuppeln.
> Zudem haben sich die dünnen Zungen oft verbogen, so daß der Kopf dann
> ausgetauscht werden mußte.
>
> Die neueren Köpfe (Roco UK und M*-KK haben die von Dir beschriebenen
> Nachteile. Besonders von M* wird das berichtet.
Das möchte ich so nicht stehen lassen. gerade in dieser Beziehung gibt es grundlegende
Unterschiede ziwschen
Roco-UK und Märklin KK. Die Roco -UK ist für mich - allen FREMO-Normen zum Trotz - die
optimale Kupplung für Reisezugwagen. Sie erlaubt eine Kurzkupplung und damit das
Anhängen von Postwagen, expressgutwagen, Kurswagen, verstärken und Schwächen von
Zuggarnituren, ohne daß bei einer Zugtrennung plötzlich die herkömmliche, auch mit der
üblichen Bügelkupplung nicht kompatible Roco-KK zum Vorschein kommt. Und wenn man
wirklich mal manuell nachhelfen muß, halte ich das auch im Fremo-Betrieb für zumutbar,
zumal mit Reisezügen dann doch nicht so oft rangiert wird, wie mit Güterwagen.
Die Bügel liegen im gekuppelten Zustand nebeneinander, daher kommt es zu keinerlei
Berührung der Puffer.
Bei Märklin leigen sie übereinander und bleiben dann bei seitlicher Auslenkung an den
Puffern hängen. Meine Enttäaushung war riesengroß, als ich die Märklin KK kurz nach
ihrem ERscheinen das erste Mal bei vierachsigen Resezugwagen ausprobiert habe.
Unter Radien von ca 900 mm geht da nichts mehr!
Viele Grüße
Michael
>>> Als weiteres Manko kommt bei M* die
>>> von vielen berichtete Unzuverlässigkeit hinzu.
>
>Meine KKKöpfe sind etwa 7 Jahrealt, eigentlich machen die kaum Problem,
Sind das
>die alten?
Die M* Kurzkupplungen sind sehr zuverlässig wenn sie eingekuppelt haben.
Probleme gibt es beim An- und Abkuppeln, sie hakeln manchmal. An im Bogen
verlegten Strecken ist kuppeln kaum möglich. Auch sonst funzt die Kuppelei
nicht immer gleich zuverlässig.
Im Fahrbetrieb bereiten M* Kuzkupplungen vorwärts wie rückwärts jedoch keine
Probleme.
MFGerassel
Waldemar Rodenberg
>Puffern hängen. Meine Enttäaushung war riesengroß, als ich die Märklin KK
kurz nach
>ihrem ERscheinen das erste Mal bei vierachsigen Resezugwagen ausprobiert
habe.
>Unter Radien von ca 900 mm geht da nichts mehr!
Ähm, gehe ich richtig in der Annahme, dass es sich *nicht* um
M*-Reisezugwagen handelt?
MFGerassel
Waldemar Rodenberg
>Die Bügel liegen im gekuppelten Zustand nebeneinander, daher kommt es zu
keinerlei
>Berührung der Puffer.
Habe ich anders beobachtet. Das Gußteil ist m.M. nach genauso dick wie zwei
übereinander liegende Blechbügel.
Auf meiner Anlage sind nun beide Kurzkupplungsköpfe im Einsatz. Da bevorzuge ich
den Märklinkopf.
Weil er erstens durch den Blechbügel zierlicher aussieht, weniger
Pufferberührungen hat und der geschlossene Bügel einen uneingeschränkten Einsatz
erlaubt.
Nach dem Erscheinen der Roco- KK habe ich auch eine Großpackung erworben. Flugs
die letzten Wagen ausgerüstet und dann Betrieb gemacht.
Nun habe ich auch einge Kleinserienmodelle, aus verschiedenen Gründen haben diese
Loks nur einfache Haken. Als dann meine E 95 einen Güterzug eine Rampe im
Rechtsbogen hochfuhr, schwenkte die Lok aus, der Zughaken natürlich auch. Dabei
wanderte er und durch den einseitig offenen Bügel ging der Zug verloren. Ich muß
sicher nicht beschreiben, was es für ein Vergnügen war, die zwanzig Wagen aus dem
Schattenbahnhof zu bergen. (Weichen ohne Antriebe, werden aufgeschnitten.)
Zugegeben, diese Inkompatibilität geht aufs Konto der Kleinserienfabrikate, das
schränkt aber die Einsatzmöglichkeitenfür mich ein.
Über die Unwilligkeit sämtlicher Kurzkupplungen, in Bögen einzukuppeln brauchen
wir nicht reden.
Ich war auch so naiv, einen Lokwechselbahnhof im Bogen anzulegen...
nach den vielen Beiträgen habe ich mich noch einmal unter "kontrollierten"
Bedingungen mit den besagten beiden KK auseinander gesetzt und folgendes
festgestellt.
Märklinköpfe untereinander bleiben in einem von 10 Fällen an den Puffern hängen.
Märklinköpfe und Standardkupplungen machen kein Problem.
Roco- UK unteeinander passen unter die Puffer.
R + M gemischt bereitet Probleme, leigt der R auf dem M- Bügel, geht es noch,
liegt der M- Bügel auf der R, steht er derartig hoch, das ein Vorbeikommen an den
Puffern unmöglich ist.
Rocoköpfe + Standardkupplungen bereiten auch keine Freude, da der RUK- Haken zu
winzig ist, um den Bügel der Standardkupplung sicher zu halten (Das Problem hat
der MK auch). Gewöhnlich schiebt sich der RUK- Bügel aber unter den Standardbügel.
Also steht der Standardbügel in einem Winkel von etwa 20° hoch.
RocoKK unter sich, dann hat der Bügel bei gekuppelten und ungekuppelten
Fahrzeugen etwa die gleiche Höhenlage.
Daraus schlußfolgere ich: Beide Köpfe lassen sich nur bei kurzen Güterwagen
gemischt einsetzten.
Das ich bis vor kurzem die RUK für den Übeltäter hielt, lag daran, daß mein
Fahrzeugpark überwiegend die M trägt und nur die einzelnen Wagen mit der R
Schwierigkeiten machten. In diesem Fall ist die R durchaus ein Störfaktor.
Konsequenz: Man muß sich für ein Produkt entscheiden.
A. Lange
Ein Glück, daß die Frau nicht da ist... ;-)
>Die Roco -UK ist für mich - allen FREMO-Normen zum Trotz - die
>optimale Kupplung für Reisezugwagen. Sie erlaubt eine Kurzkupplung und damit das
>Anhängen von Postwagen, expressgutwagen, Kurswagen, verstärken und Schwächen von
>Zuggarnituren, ohne daß bei einer Zugtrennung plötzlich die herkömmliche, auch mit der
>üblichen Bügelkupplung nicht kompatible Roco-KK zum Vorschein kommt.
Ich muß gestehen, daß ich die UK zwar getestet habe, aber nicht sehr
ausführlich. Was ja auf den ersten Blick gegen sie spricht, ist ihre
Größe. Mit den alten Roco-KK kam man ja schlecht und recht über die
Runden.
Die UK hat aber zweifellos den Vorteil der (begrenzten) Kompatibilität
mit den Bügelkupplungen. Solange man nur Personenzüge über die Dörfer
fährt, ist das nicht so wichtig. Die Bahnhöfe werden aber größer, und
da gibt es dann auch Rangierbewegungen bei Reisezügen. Wer nicht eine
Rangierlok mit anderen Kupplungen vorhalten will, fährt also mit der
UK besser. Allerdings kuppelt sie nicht ganz so eng wie die alte KK.
Freundliche Grüße
Rainer Finke
>> [RF]
>> Weiterer Nachteil: Die Kinematik funktioniert ja meist ganz gut. Bei
>> schweren Zügen kann es aber passieren, daß nicht exakt zurückgestellt
>> wird. Dann drückt es den Wagen aus dem Gleis. Das hat dazu geführt,
>> daß beim FREMO gefordert wird, die KK festzulegen.
>Dann aber mit der alten normkupplung ohne kurzkupplungseffekt nehm ich
>an? Bei gueterzuegen waere es ja ertraeglich, aber bei reisezuegen ist
>der rangiervorteil nicht so wichtig und die optik grauenhaft.
Ja, festgelegte Normschächte mit der alten Normkupplung
(Bügelkupplung), wobei hier der Kupplungskopf von Fleischmann am
besten funktioniert.
>Die kadee-kupplung soll zum rangieren ja so toll sein. Auch in diesem
>fall muss die KKK festgelegt werden. Wer hat erfahrung mit langen
>zuegen, wie sie bei FREMO/MBV auch fahren...
>
>> Die derzeit gebräuchlichen KK-Köpfe haben auch Nachteile:
>> GFN kuppelt nur schwer ein, auch in der Geraden.
>
>Auweh, da haben wir es schon :-(
Um einen einzelnen Wagen anzukuppeln, braucht man schon einen
kräftigen Stoß. Das macht die ansonsten sehr solide KK wenig
brauchbar.
>> Die alte Roco-KK ließ
>> sich zwar recht weich einkuppeln, leider aber oft nicht entkuppeln.
>> Zudem haben sich die dünnen Zungen oft verbogen, so daß der Kopf dann
>> ausgetauscht werden mußte.
>
>Hm, alte KK, die ohne kurzkupplung, oder gibt es eine 3.?
Die alte KK mit den sichelförmigen Entkupplungskeilen unten.
>Die zungen muss man vorsichtig behandeln. Die originalschachteln
>ausnehmen, um sie nicht zu verbiegen, wenn sie montiert bleiben. Falls
>sie auseinanderklaffen hab ich sie wieder mit draht vorsichtig
>zusammengebunden und die sache war bald in ordnung.
>
>> Als weiteres Manko kommt bei M* die
>> von vielen berichtete Unzuverlässigkeit hinzu. Die Entkuppelbarkeit
>> ist bei beiden neueren Typen auch nicht ganz zufriedenstellend.
>
>Ui, jetzt hast ein paar feinde mehr ;-).
Nein, das weiß ich ja von denen. Sie haben das hier gepostet.
>> Die Forderung nach Zuverlässigkeit und Entkuppelbarkeit hat bei FREMO
>> für die Güterwagen zur Festlegung der KK-Kinematik und zur Wahl des
>> GFN-Bügelkopfes geführt. Die Zuverlässigkeit steht außer Frage. Der
>> Nachteil ist jedoch offensichtlich: Eine Verwendung dieses Kopfes im
>> Normschacht ergibt einen Pufferabstand von ungefähr 6,5 mm.
>
>Wieso gerade den GFN-kopf? Ich denke mal die hakenkupplung, weil der mit
>der KK ja schlecht kuppelt, siehe oben. Eine M*-aehnliche doch wohl
>nicht oder?
Doch, siehe oben. Fleischmann stellt nämlich auch eine Bügelkupplung
her, und es ist die beste derzeit erhältliche. Sie ist einfach besser
gearbeitet, halt Fleischmann-Qualität. Der Bügel hat einen leichten
Bogen, was ein sehr leichtes Einkuppeln bewirkt. Ein Problem ist aber
die Beschaffbarkeit. Mir ist es im Januar gelungen, eine 200
Stück-Packung für 183,-DM zu kaufen. Wenig später hat jemand das
gleiche nachgefragt; plötzlich war es doppelt so teuer.
>> Die Kadee Nr.18 wäre genau der richtige Kopf, der das Erfordernis des
>> richtigen Abstands und des guten Kuppelverhaltens erfüllt, jedenfalls
>> unter der Bedingung größerer Radien. Aber da will keiner ran, da zu
>> viele schon nicht mehr zurück können.
>
>Hm, wo ist hier der grosse nachteil.
Es gibt zu viele Leute, die sich unwiderruflich festgelegt haben,
indem sie die Kupplungsköpfe fest in einen (möglicherweise gekürzten)
Normschacht eingeklebt haben. So etwas ist irreversibel. Ich rate
jedem ab, sich diesbezüglich ein für alle Mal festzulegen.
>>>[ROS]
>> >Angeregt durch Liliputwagen, die Normschächte, aber
>> >keine Kulisse, mit Federpuffer besitzen, habe ich ein bischen rumprobiert.
>> >Ergebnis: Kurze Wagen mit Schacht und Federpuffer bieten ein ebenso geschlossenes
>> >Zugbild und bereiten auf Weichenstraßen keine Probleme. Es ist auf jeden Fall
>> >eine Alternative zum großzügen Zerfräsen des Wagenbodens.
>
>Der kopf muss aber schon seitlich beweglich sein, oder? Bei alten
>LILIPUTwagen ist der schacht oft fest, das kann doch garnicht gehen,
>wenn die kupplungen eine steife verbindung machen.
Der ROS meint die von Liliput zeitweilig gebrauchte Praxis, einen
Normschacht mit zwei angespritzten Federzungen einzubauen. Es gibt
dann eine seitlich bewegliche Lagerung, die dem alten Prinzip der
Deichsel gleichwertig ist. Das ist also keine KK-Kinematik. Wer nun
eine vorhandene KK festlegt, geht ja sogar noch einen Schritt weiter,
da er ja auch auf die seitliche Beweglichkeit verzichtet. Es
funktioniert! Freilich nicht bei den immer noch gebräuchlichen
Miniradien, wohl aber auf großen Radien. Und es funktioniert auch ohne
Federpuffer, die ja, wenn man sie an jedem Güterwagen anbringen muß,
ein teurer Spaß sind. Voraussetzung ist natürlich ein Kupplungskopf,
der eine gewisse Drehbarkeit ermöglicht, also GFN-Bügelkupplung oder
Kadee. Man hat dann halt einen geringen Abstand zwischen den Puffern.
>
>> Wenn ich jemandem raten sollte: Alte Roco-KK (die mit der
>> sichelförmigen Entkupplungszunge) für Reisezugwagen. Kadee Nr.18 für
>> die Güterwagen. Aber vorher ausprobieren!
>
>Aha, das ist die "alte" KK von ROCO, da gibt es eine noch aeltere...
Ja, die fast gleiche Form mit dem Zapfen vorne dran. Also Rocos Ur-KK.
>Haette ich mir auch so vorgestellt, fragt sich nur, wie ein modulverein
>darueber denkt, oder wer dann mitmacht, wenn man keine eigene anlage hat
>und module baut. Sowas gehoert zur modulnorm ja dazu. Die vorstellungen
>des FREMO kann ich da nicht nachvollziehen, mal schauen wie das unser
>MBV sieht...
>
>Wie macht man die kupplung seitlich beweglich, wenn die KKK festgestellt
>ist? Hat der kopf ein gelenk? Ich hab sowas noch nie gesehen, wuessste
>auch nicht wo ich die kupplung herkriege. Passt die in einen
>normschacht?
Zur Beweglichkeit: siehe oben. Sowohl die GFN-Bügelkupplung als auch
die Kadee passen in den Normschacht. Bei Kadee gibt es außerdem ein
ganzes Sortiment verschiedener Formen.
Freundliche Grüße
Rainer Finke
M.E. harmoniert die Roco-Universalkupplung besser mit herkömmlichen
Bügelkupplungen als die Märklin-Kurzkupplung. Begrenzte Kompatiblität
habe ich noch nicht feststellen können.
> Solange man nur Personenzüge über die Dörfer
>fährt, ist das nicht so wichtig. Die Bahnhöfe werden aber größer, und
>da gibt es dann auch Rangierbewegungen bei Reisezügen. Wer nicht eine
>Rangierlok mit anderen Kupplungen vorhalten will, fährt also mit der
>UK besser. Allerdings kuppelt sie nicht ganz so eng wie die alte KK.
Als Kommentar dazu: hier wird immer wieder so formuliert, als wäre die
Roco-Universalkupplung (UK) ein Nachfolger der Roco-Kurzkupplung. Dem
ist aber nicht so, die UK wird auch ausdrücklich NICHT als
Kurzkupplung bezeichnet - also ist "UKK" nicht korrekt. Allerdings ist
die UK kürzer als eine Bügelkupplung und verbindet ohne
Seitenauslenkung, um die Kurzkupplungskinematik in Gang zu setzen.
Bei mir ist die UK die einzige Kupplung, die nicht ungewollt
entkuppelt,
behauptet
--
Peter Popp
Peter...@t-online.de
http://home.t-online.de/home/peter.popp/pmstart.htm
"ROS A. Lange" wrote:
[Fremo-Standardkupplung]
> Ich denke, es geht um die alten Fleischmannkupplungen mit dem Haken, der von
> oben in den Bügel greift.
Nein, es geht um GFNs Implementation der Bügelkupplung nach NEM.
Die funktioniert einfach besser als die der anderen Hersteller,
ist aber natürlich zu denen kompatibel und paßt in den NEM-Schacht.
BTW: zum Enger-Setzen der Bügelkupplung muß man nicht den
NEM-Schacht kürzen, man kann auch die Kupplung befeilen. Festmachen
kann man sie dann durch Verstiften: Loch durch Schacht und Kupplung
bohren, Draht durchstecken. Genauso lege ich auch KK-Kinematiken
fest.
Liebe Grüße,
Erik.
--
"Aber Märklin ist - glaube ich - weniger krebs- als DC-erregend. Und das
ist wesentlich harmloser..."
-- Joachim Graf in d.r.m.b. über Rauchen und andere Suchtverhalten
Peter Popp wrote:
> Am Sun, 13 May 2001 18:59:14 +0200 schrieb Rainer Finke
> >Die UK hat aber zweifellos den Vorteil der (begrenzten) Kompatibilität
> >mit den Bügelkupplungen.
>
> M.E. harmoniert die Roco-Universalkupplung besser mit herkömmlichen
> Bügelkupplungen als die Märklin-Kurzkupplung. Begrenzte Kompatiblität
> habe ich noch nicht feststellen können.
ACK.
> Als Kommentar dazu: hier wird immer wieder so formuliert, als wäre die
> Roco-Universalkupplung (UK) ein Nachfolger der Roco-Kurzkupplung.
Nein, sie ist eine Alternative.
> Dem
> ist aber nicht so, die UK wird auch ausdrücklich NICHT als
> Kurzkupplung bezeichnet - also ist "UKK" nicht korrekt. Allerdings ist
> die UK kürzer als eine Bügelkupplung und verbindet ohne
> Seitenauslenkung, um die Kurzkupplungskinematik in Gang zu setzen.
Genau das ist aber das Kennzeichen einer Kurzkupplung, also
ist die U(K)K auch eine solche. Sie funktioniert im Prinzip
genauso wie die Märklin-KK; wenn man diese als KK bezeichnet,
muß man auch die U(K)K als solche bezeichnen.
> Bei mir ist die UK die einzige Kupplung, die nicht ungewollt
> entkuppelt,
Gewollt aber auch nicht immer ;-) Mit dem "Kuppeleisen" aka
Zahnstocher Bügelkupplungen zu entfusseln, ist trivial, aber
U(K)K kriegt man ohne Entkupplungslöffel (der von unten die
Bügel anhebt) nicht auseinander.
Die Fremosche Bügelkupplung gefällt mir an Güterwagen ganz gut,
der Pufferabstand ist auch nicht mehr viel größer als mit U(K)K,
und das Kuppeln und manuelle Entkuppeln funktioniert einwandfrei.
Mein Güterwagenpark wird nach und nach darauf umgestellt.
Bei Reisezugwagen und evtl. auch bei Ganzzügen werde ich wohl bei
der U(K)K bleiben.
Liebe Grüße,
Erik.
--
> Kinder erziehen heisst Fehler machen!
Ich würde sagen: Kinder kriegen heißt Fehler gemacht haben.
-- Lothar Frings zu Stefan Heinecke in d.a.s.r.
(...)
Hallo Erik,
> > Kinder erziehen heisst Fehler machen!
Ja.
> Ich würde sagen: Kinder kriegen heißt Fehler gemacht haben.
> -- Lothar Frings zu Stefan Heinecke in d.a.s.r.
Nein.
siehst Du das auch so?
hofft
Michael Landenberger
Michael Landenberger wrote:
> > Ich würde sagen: Kinder kriegen heißt Fehler gemacht haben.
> > -- Lothar Frings zu Stefan Heinecke in d.a.s.r.
>
> Nein.
>
> siehst Du das auch so?
Ich seh das so wie Lothar, tut mir leid.
Heimf'uppend grüßt
Erik.
--
The Voluntary Human Extinction Movement:
http://www.vhemt.org/
Deutsche Übersetzung in Vorbereitung:
http://www.vhemt.de/
"Erik Meltzer" <er...@ermel.org> schrieb:
> Ich seh das so wie Lothar, tut mir leid.
Dann haben Deine Eltern nach Deiner Sicht also mindestens einen Fehler
gemacht? ;-) Dabei sind sie ja nur dem Instinkt der Arterhaltung gefolgt,
über den jede Spezies verfügt und über den sich (noch) keine davon
hinwegsetzen kann. Das eigentliche Regulans zum Kinderkriegen (Krankheiten,
Kriege, Naturkatastrophen [auch menschengemachte] etc.) werden die Menschen
genausowenig unter ihre Kontrolle bekommen, daher sehe ich für die
Vermehrung der Menschheit irgendwo eine ganz natürliche Grenze. Ob das
Erreichen derselben allerdings für uns "humane" Bedingungen bedeutet, ist
eine ganz andere Frage.
Gruß
Michael Landenberger
Peter Popp schrieb:
> Als Kommentar dazu: hier wird immer wieder so formuliert, als wäre die
> Roco-Universalkupplung (UK) ein Nachfolger der Roco-Kurzkupplung. Dem
> ist aber nicht so, die UK wird auch ausdrücklich NICHT als
> Kurzkupplung bezeichnet - also ist "UKK" nicht korrekt. Allerdings ist
> die UK kürzer als eine Bügelkupplung und verbindet ohne
> Seitenauslenkung, um die Kurzkupplungskinematik in Gang zu setzen.
>
Damit sind nach meinem Empfinden alle Kriterien erfüllt, die eine
Kurzkupplung ausmachen, auch wenn es im Roco-Katalog anders steht.
Die auch früher schon dazu geführten Diskussionen sind entsprechend müßig.
Der Kuppelabstand ist in den meisten Fällen im Vergleich zu den echten
sogenannten KKs so gering vergrößert, daß auch dieser Unterschied
letztendlich nicht nur unbedeutend ist, sondern sogar von Vorteil sein
kann, wenn der Abstand zwischen Pufferebene und Normschacht nicht korrekt
eingehalten wurde.
> Bei mir ist die UK die einzige Kupplung, die nicht ungewollt entkuppelt,
Kann ich nur bestätigen! Es liegt wohl daran, daß immer beide
Kupplungsbügel im Eingriff sind.
Und sie kuppelt immer ein, wenn die Bedingungen erfüllt sind, die bei allen
KKs nun mal Grundvoraussetzung sind...
"ROS A. Lange" schrieb:
> Hallo,
>
> Märklinköpfe untereinander bleiben in einem von 10 Fällen an den Puffern hängen.
Diese Erfahrung läßt sich leider nicht verallgemeinern, da es nicht nur eine Frage der
Kupplung, sondern auch des verwendeten Wagenmaterials ist. Bei Wagen mit
maßstabgerechter Höhe der Puffer über SO (ca. 12 mm) mußt Du damit rechnen, daß das
Problem häufiger auftritt.
Auch Märklin hat diesem Umstand Rechnung getragen, bei vielen in der jüngeren
Vergangenheit neu erschienen Wagen, insbesondere lange Zweiachsern (z.B. Hbis 299) und
Vierachser z.B. die Schürzenwagen wurde das o.g. Maß überschritten.
Viele Grüße
Michael
Followup-to: poster bedeutet, daß Antworten *nur* per Mail und
*nicht* in die NG sollen. Outlook Express ist da wie üblich
anderer Meinungg und verschickt beides. :-(
Antwort kommt per Mail, da hier OT.
EOT und liebe Grüße,
Erik.
--
Watt man nie vergessen sollte:
Volt sind die, die kitzeln. Ampere machen klein, schwarz und häßlich.
Die feste Verbindung, die die Kurkupplungsköpfe miteinander eingehen,
ist _das_wesentliche_Kriterium der Eignung eine Kupplungkopfes. Die
ROCO-Universalkupplung ist eine Universalkupplung (wieso eigentlich ?
Kuppelt sie mit allen Typen?) und eben keine Kurzkupplung. Denn diese
wirkt mit Kopf und Kulisse auf eine in jedem Betriebszustand optimierte
Kupplungslänge. Die UK kuppelt, sonst leistet sie nichts.
Gruß
Will
Wenn es danach geht, ist die UK eine Kurzkupplung, da sie
untereinander (also UK mit UK) ohne Seitenbeweglichkeit kuppelt,
darüberhinaus ist sie sowohl mit der Märklin-KK (ebenfalls ohne
Seitenbeweglichkeit) und mit den Bügelkupplungen diverser Hersteller
kombinierbar. Der geringfügig größere Wagenabstand gegenüber der
Roco-Kurzkupplung unterscheidet die beiden Kupplungen voneinander,
wobei die UK wesentlich weniger Probleme bereitet als die KK,
Hans-Wilhelm Berghoff wrote:
> Die feste Verbindung, die die Kurkupplungsköpfe miteinander eingehen,
> ist _das_wesentliche_Kriterium der Eignung eine Kupplungkopfes. Die
> ROCO-Universalkupplung ist eine Universalkupplung (wieso eigentlich ?
> Kuppelt sie mit allen Typen?) und eben keine Kurzkupplung. Denn diese
> wirkt mit Kopf und Kulisse auf eine in jedem Betriebszustand optimierte
> Kupplungslänge. Die UK kuppelt, sonst leistet sie nichts.
Falsch. Die "feste Verbindung" ist nämlich durchaus relativierbar:
null Spiel hat keine KK, die von Roco und GFN zugegeben sehr wenig,
Märklin schon deutlich mehr, Roco-U(K)K noch etwas mehr. Trotzdem
reicht auch die U(K)K zum Auslenken der KK-Kinematik, im Gegensatz
zu normalen Bügel- oder Fallhakenkupplungen, und ist damit eine KK.
Wenn man sie einige mm zurückversetzt, kann man mit der U(K)K auch
Puffer an Puffer fahren und trotzdem duch modellbahnübliche Radien;
damit hat sie ihre Bewährungsprobe als KK eindeutig bestanden.
Wenn Du die U(K)K nicht als Kurzkupplung wertest, darfst Du auch die
Märklin-KK nicht als solche bezeichnen. Und dabei spielt es überhaupt
keine Rolle, was die Hersteller dazu schreiben, dazu muß man sich
nur die Kupplungen ansehen.
Liebe Grüße,
Erik.
--
Lars Noschinski wrote:
> Bist du eigentlich schon merkbefreit?
Ist Anfang des Jahres abgelaufen. Seitdem proponiere ich wieder.
-- Robert Hanke in d.a.a.
Hierin vollste Zustimmung.
> ROCO-Universalkupplung ist eine Universalkupplung
> (wieso eigentlich ? Kuppelt sie mit allen Typen?)
Mit allen herkömmlichen NEM-Bügelkupplungen sowie deren
Derivaten (worunter ich auch die sog. Märklin-KK rechne)
> und eben keine Kurzkupplung. Denn diese wirkt mit Kopf und
> Kulisse auf eine in jedem Betriebszustand optimierte
> Kupplungslänge. Die UK kuppelt, sonst leistet sie nichts.
UND sie verbindet beide Kupplungsköpfe (hinreichend) winkelstarr.
Womit sie m.E. Deine eigene, obige Definition einer Kurzkupplung
eigentlich erfüllen dürfte.
Ob diese Verbindung derart winkelstarr ist, daß obige Definition
nach jeweils eigener Ansicht gilt oder nicht war bereits
Gegenstand mannigfaltiger Diskussionen hier, so daß man bei
Interesse groups.google.de bemühen mag.
Dennoch erlaube ich mir hier zur Präzisierung aus einem
eigenen Posting vom November 1998 zu zitieren:
| Sie [Ergänzung: die Roco-Universalkupplung]
| ist ja konstruktiv vom Buegelkupplungsprinzip abgeleitet,
| mit zusaetzlichen (genauso wie bei Maerklin) Zentriernasen
| an der Koepfen. Diese verhindern eine Relativbewegung der
| Koepfe in Querrichtung; ein Ausknicken, und da liegt der Hase,
| wird nur durch die vom Buegel uebertragene Laengskraft
| verhindert.
| Da der Buegel ein gewisses Spiel braucht, um sicher einfallen
| zu koennen, laesst die Universalkupplung ein kleines
| (und wirklich sehr geringes) Winkelspiel zwischen den
| gekuppelten Koepfen zu.
|
| Daher muss man halt gegenueber einer "reinrassigen" KK, die
| mit anderen konstruktiven Mitteln eine fast voellig winkelstarre
| Verbindung (und damit ein frueheres Ansprechen der Kinematik)
| sicherstellt, ein paar Millimeterbruchteile an Laenge zugeben.
|
| Da dies bei Maerklin alles genauso ist, koennen wir nun
| trefflich darueber streiten, ob die vielgeschmaehte
| "sog. Maerklin-KK" ueberhaupt eine Kurzkupplung ist...
| *volle Deckung*
Mutmaßung: Roco nennt seine UK nur deswegen nicht UKK, weil
der Ausdruck KK bereits mit einer anderen hauseigenen
Kupplung belegt ist. Sonst bestünde nur wenig Grund,
dies nicht zu tun, siehe Märklin.
Moritz Gretzschel
Natürlich ist 'fest' auch in diesem Sinne relativ. Aber es gleich
'falsch' nennen...
>Wenn Du die U(K)K nicht als Kurzkupplung wertest, darfst Du auch die
>Märklin-KK nicht als solche bezeichnen. Und dabei spielt es überhaupt
>keine Rolle, was die Hersteller dazu schreiben, dazu muß man sich
>nur die Kupplungen ansehen.
Ich lasse ich zur M*-Kupplung nicht aus, denn da habe ich keinerlei
Wissen darüber. Mir ging es nur darum, das die durchgehende feste Achse
zwichen den Anlenkpunkten der Wagen ein wesentliches Kriterium ist,
dessen Fehlen also die Annahme einer Nicht-Kurzkupplung unterstützt.
Ob das nun 99% oder 100% starr ist, ist mir ebenso egal wie das weissere
Weiss eines bestimmten Waschmittels.
Gruß
Will
Aber das schrieb ich ja schon im letzten Jahr an gleicher Stelle...
Gruß
Will
Hans-Wilhelm Berghoff wrote:
> Erik Meltzer schrieb in Nachricht <9dolgm.3...@ermel.org>...
> >Falsch. Die "feste Verbindung" ist nämlich durchaus relativierbar:
>
> Natürlich ist 'fest' auch in diesem Sinne relativ. Aber es gleich
> 'falsch' nennen...
Ich meinte mit "falsch" Deine Aussage,
| Die UK kuppelt, sonst leistet sie nichts.
Die U(K)K kuppelt sehr wohl kurz in dem Sinne,
> das die durchgehende feste Achse
> zwichen den Anlenkpunkten der Wagen ein wesentliches Kriterium ist,
> dessen Fehlen also die Annahme einer Nicht-Kurzkupplung unterstützt.
Sie fehlt nicht, sie ist bloß nicht so starr wie bei der Roco-
oder GFN-KK. Und da Du selbst schreibst,
> Ob das nun 99% oder 100% starr ist, ist mir ebenso egal wie das weissere
> Weiss eines bestimmten Waschmittels.
ist die U(K)K also in Deinem Sinne eine echte Kurzkupplung. Und nix
anderes wollte ich sagen.
Nix für ungut,
Erik.
--
"Rammbügel, Fuchsschwanz des 21. Jahrhunderts?"
-- Kai Toennies in d.e.f.a.
das verstehe ich nun erst recht nicht mehr.
Die Röwa/Ade-Kupplung funktioniert nach exakt demselben Prinzip, wie die
Roco-UK oder die Märklin-KK. Sie war etwas kompakter, kuppelte aber nur
selten spontan ein. Zum Kuppeln mit Standard-Bügelkupplungen mußte man die
Fanghaken wegschneiden, was ihre Brauchbarkeit als KK für die Zukunft
empfindlich einschränkte. Eine Möglickeit zur Vorentkupplung hat sie nicht
geboten.
Ich sehe die obigen Kupplungen daher eher als Weiterentwicklung, wenn auch
um den Preis der größerne Abmessungen, aber auch deutlich gesteigerter
Funktionalität.
Bei mir sind die alle raus geflogen, und durch Roco-KKs ersetzt worden, wo
die Züge nicht planmäßig getrennt werden.
An den übrigen stellen habe ich zunächst frustrrane Versuche mit der
Märklin-KK unternommen, den "Durchbruch" habe ich erst mit der Roco-UK
erreicht.
Viele Grüße
Michael
Hans-Wilhelm Berghoff schrieb:
> Die beste KK war die RÖWA/ADE-Kupplung. Schade, dass sie nicht mehr am
> Markt ist.
Hallo,
>Wenn Du die U(K)K nicht als Kurzkupplung wertest, darfst Du auch die
>Märklin-KK nicht als solche bezeichnen. Und dabei spielt es überhaupt
>keine Rolle, was die Hersteller dazu schreiben, dazu muß man sich
>nur die Kupplungen ansehen.
Ähm, sorry dass ich Dir widersprechen muß. Habe gerade vor mir eine
kurzgekuppelte Garnitur Umbauwagen (2 Dreiachser und 1 Vierachser). Ich
besitze jeweils eine Garnitur von M* und eine von Roco. Die Roco Wagen
haben die "echte" Roco Kurzkupplung und die M* Wagen die M* Kurzkupplung.
Die unterschiedlichen Kupplungen stören nicht, weil der Wagenverband sowieso
nicht getrennt wird. An den Roco Enden habe ich die Standartbügelkupplung.
Beide Kurzkupplungen kuppeln gleich kurz, bzw. der Abstand von Wagen zu
Wagen (Gummiwulst zu Gummiwulst) beträgt auf der Geraden ca. 1mm. Ich kann
definitiv keinen Unterschied erkennen.
Die Roco UKK hat einen etwas weiteren Kuppelabstand, als die Original Roco
KK, ergo kannst Du nicht behaupten die M* Kurzkupplung dürfte man dann auch
nicht "Kurzkupplung" nennen?
M* Kurzkupplungsköpfe an älteren Fahrzeugen ohne Kulissenführung bringen
optisch nicht viel, außer ein schlechteres Kuppelverhalten. Zum Fahrbetrieb
mit automatischem An- und Auskuppeln taugen die M* Kurzkupplungen IMHO
nicht.
MFGerassel
Waldemar Rodenberg
>. Habe gerade vor mir eine
>kurzgekuppelte Garnitur Umbauwagen (2 Dreiachser und 1 Vierachser). Ich
>besitze jeweils eine Garnitur von M* und eine von Roco. Die Roco Wagen
>haben die "echte" Roco Kurzkupplung und die M* Wagen die M* Kurzkupplung.
>Die unterschiedlichen Kupplungen stören nicht, weil der Wagenverband sowieso
>nicht getrennt wird. An den Roco Enden habe ich die Standartbügelkupplung.
>
>Beide Kurzkupplungen kuppeln gleich kurz, bzw. der Abstand von Wagen zu
>Wagen (Gummiwulst zu Gummiwulst) beträgt auf der Geraden ca. 1mm. Ich kann
>definitiv keinen Unterschied erkennen.
Und wie sieht es mit dem Abstand aus, wenn die Märklinwagen die RocoKK bekommen
und die Rocowagen den Märklinkopf?
Das würde mich jetzt wirklich interessieren, denn ich habe so den leisen
Verdacht, daß manche Hersteller den Schacht ein ganz klein wenig an den von ihnen
bevorzugten Kopf anpassen, von der Höhe bis zur Einbautiefe. (Vom Spiel der
Mechanik mal ganz abgesehen.)
A. Lange
Waldemar Rodenberg wrote:
> Ähm, sorry dass ich Dir widersprechen muß. Habe gerade vor mir eine
> kurzgekuppelte Garnitur Umbauwagen (2 Dreiachser und 1 Vierachser). Ich
> besitze jeweils eine Garnitur von M* und eine von Roco. Die Roco Wagen
> haben die "echte" Roco Kurzkupplung und die M* Wagen die M* Kurzkupplung.
> Die unterschiedlichen Kupplungen stören nicht, weil der Wagenverband sowieso
> nicht getrennt wird. An den Roco Enden habe ich die Standartbügelkupplung.
>
> Beide Kurzkupplungen kuppeln gleich kurz, bzw. der Abstand von Wagen zu
> Wagen (Gummiwulst zu Gummiwulst) beträgt auf der Geraden ca. 1mm. Ich kann
> definitiv keinen Unterschied erkennen.
Auch in identischen Wagen nicht? AFAIR kuppelt die Märklin-KK
weniger eng als die von Roco oder GFN, aber enger als die Roco-U(K)K.
> Die Roco UKK hat einen etwas weiteren Kuppelabstand, als die Original Roco
> KK, ergo kannst Du nicht behaupten die M* Kurzkupplung dürfte man dann auch
> nicht "Kurzkupplung" nennen?
Klar kann ich. :-) Weder Märklin-KK noch U(K)K haben eine spielfreie
Verbindung, trotzdem sind beide knicksteif genug, um die KK-Kulisse
auslenken zu lassen. Also sind sie beide entweder echte KK oder eben
nicht, aber nicht die eine schon und die andere nicht.
Liebe Grüße,
Erik.
--
Eine Schraube ohne Nagel ist ein Gewinde.
Erik Meltzer schrieb:
>
> Moin!
> Die Fremosche Bügelkupplung gefällt mir an Güterwagen ganz gut,
> der Pufferabstand ist auch nicht mehr viel größer als mit U(K)K,
> und das Kuppeln und manuelle Entkuppeln funktioniert einwandfrei.
> Mein Güterwagenpark wird nach und nach darauf umgestellt.
Wo ist der nachteil der kadee-kupplung fuer FREMO? Kann man die nicht
per hand entkuppeln, oder warum dann?
>
> Bei Reisezugwagen und evtl. auch bei Ganzzügen werde ich wohl bei
> der U(K)K bleiben.
Da ist die KK von Roco doch die beste, weil sie so gut wie null
pufferanstand bietet. Ein reisezug mit loechern ist einfach grausam...
> > Kinder erziehen heisst Fehler machen!
> Ich würde sagen: Kinder kriegen heißt Fehler gemacht haben.
> -- Lothar Frings zu Stefan Heinecke in d.a.s.r.
Ich wuerde sagen nicht aufgepasst zu haben...
Liebe gruesse
Hans
---------------
Vater werden ist nicht schwer, vater sein dagegen sehr
Wilhelm Busch...
Michael Landenberger schrieb:
> > > > Ich würde sagen: Kinder kriegen heißt Fehler gemacht haben.
> > > > -- Lothar Frings zu Stefan Heinecke in d.a.s.r.
>
> "Erik Meltzer" <er...@ermel.org> schrieb:
>
> > Ich seh das so wie Lothar, tut mir leid.
>
> Dann haben Deine Eltern nach Deiner Sicht also mindestens einen Fehler
> gemacht?
Also meine haben nicht aufgepasst, und jammern heute noch, dass es keine
pille gab...
> ;-) Dabei sind sie ja nur dem Instinkt der Arterhaltung gefolgt,
> über den jede Spezies verfügt und über den sich (noch) keine davon
> hinwegsetzen kann.
Tja, heutzutage gottseidank schon. Wird in einem teil der
erdbevoelkerung auch genutzt. Trotzdem ist die unkontrollierte
vermehrung noch immer haeufiger, gefolgt von hungerkatastrophen usw. Und
dann gibt es noch immer kirchen, die das verbieten wollen, um genuegend
krieger fuers himmelreich zu haben :-(.
Liebe gruesse
Hans
Erik Meltzer schrieb:
> Antwort kommt per Mail, da hier OT.
Trotzdem interessant und fuer die gesamte menschheit nicht unwichtig,
sehr im gegensatz zu 2L <=> 3L...
Liebe gruesse
Hans
Hans Pesserl schrieb:
> > Bei Reisezugwagen und evtl. auch bei Ganzzügen werde ich wohl bei
> > der U(K)K bleiben.
>
> Da ist die KK von Roco doch die beste, weil sie so gut wie null
> pufferanstand bietet. Ein reisezug mit loechern ist einfach grausam...
Ich hab es ausprobiert, zwischen der Kurzkupplung und der
Universalkupplung sieht man nur dann eine Unterschied beim Abstand, wenn
man sie direkt nebeneinander stellt. Und auch dann ist er kaum zu
erkennen. Ich werde, zumindest bei den Reisezügen die als RIGA gewartet
werden, wohl bei der Kurzkupplung bleiben, weil ich sie schon habe.
Müßte ich neubeschaffen, würde ich wohl die Universalkupplung verwenden.
Gruß Martin
>> Die Fremosche Bügelkupplung gefällt mir an Güterwagen ganz gut,
>> der Pufferabstand ist auch nicht mehr viel größer als mit U(K)K,
>> und das Kuppeln und manuelle Entkuppeln funktioniert einwandfrei.
>> Mein Güterwagenpark wird nach und nach darauf umgestellt.
>
>Wo ist der nachteil der kadee-kupplung fuer FREMO? Kann man die nicht
>per hand entkuppeln, oder warum dann?
Die Kadee ist für Kurzkupplungskinematik nicht verwendbar...
>>
>> Bei Reisezugwagen und evtl. auch bei Ganzzügen werde ich wohl bei
>> der U(K)K bleiben.
>
>Da ist die KK von Roco doch die beste, weil sie so gut wie null
>pufferanstand bietet. Ein reisezug mit loechern ist einfach grausam...
Die "echte" Roco-KK taugt imho nicht viel - bei zu viel Zug kuppelt
sie selbstständig ab,
erfuhr
interessanter Aspekt: wer zu viel "schnackselt" (Orginalton einer
bayerischen Adeligen, die ihr Vokabular offensichtlich beim Personal
aufgeschnappt und das Gehirn an der Garderobe abgegeben hat) hat keine
Zeit zum Eisenbahnspielen, daher ist die Modelleisenbahn in wärmeren
Gefilden nicht so stark verbreitet,
vermutet
>R + M gemischt bereitet Probleme, leigt der R auf dem M- Bügel, geht es noch,
>liegt der M- Bügel auf der R, steht er derartig hoch, das ein Vorbeikommen an den
>Puffern unmöglich ist.
>der MK auch). Gewöhnlich schiebt sich der RUK- Bügel aber unter den Standardbügel.
> Also steht der Standardbügel in einem Winkel von etwa 20° hoch.
Das kann ich nicht bestätigen. Bei mir bleiben Standard-Bügel,
RELEX-Bügel und auch MKK-Bügel in der Horizontalen (bei UKK, deren
Höhe in etwa der Norm entspricht)
Könnte es sein, daß Ihre UKK-Köpfe zu hoch liegen? Ich habe den
Eindruck, daß die Höhe des NEM-Schachtes bei vielen M-Fahrzeugen nicht
der Norm entspricht sondern höher ist. Das gibt dann auch massive
Probleme beim Kuppeln.
Dr.K.
--
RA Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11 * +49/6196/750120 Fax 750324
D-65929 Frankfurt a.M. * Adelonstraße 58 * +49/69/301024 Fax 315271
e-mail in...@drkoenig.de * http://www.drkoenig.de
Diese Kupplung war sehr klein, kuppelte recht starr, kuppelte auch in
(größeren) Kurven ein und benötigte wirklich wenig Kraft.
Das Gemeinsame beschränkt sich also darauf, dass es eine Bügelkupplung
ist.
Gruß
Will
>>Beide Kurzkupplungen kuppeln gleich kurz, bzw. der Abstand von Wagen zu
>>Wagen (Gummiwulst zu Gummiwulst) beträgt auf der Geraden ca. 1mm. Ich kann
>>definitiv keinen Unterschied erkennen.
>
>Und wie sieht es mit dem Abstand aus, wenn die Märklinwagen die RocoKK
bekommen
>und die Rocowagen den Märklinkopf?
Habe das gerade ausprobiert. Ich kann auch hier keinen Unterschied
feststellen.
Allerdings kommen die M* Umbauwagen etwas "hochbeiniger" daher. Der
Wagenkasten, die Puffer, die Stufen an der Wagentür und das Dach der M*
Wagen sind knapp 1mm Höher als die der Roco Wagen. Die Gummiwulst der M*
Wagen ist allerdings etwas kleiner ausgeführt. Die Trittstufen und die
Puffer der Roco Wagen sind etwas länger als die der M* Wagen. D.h. die
Puffer enden beim Roco Wagen an der Gummiwulst, bei den M* Wagen bereits am
Ende Wagenkasten.
>Das würde mich jetzt wirklich interessieren, denn ich habe so den leisen
>Verdacht, daß manche Hersteller den Schacht ein ganz klein wenig an den von
ihnen
>bevorzugten Kopf anpassen, von der Höhe bis zur Einbautiefe. (Vom Spiel der
>Mechanik mal ganz abgesehen.)
Zumindest bei den Umbauwagen passen die Schächte exakt und die Kupplungen
können beliebig ausgetauscht werden. Die Roco Wagen wirken jedoch insgesamt
etwas "zierlicher" als die M* Wagen, weshalb ich die Wagen nicht in einem
Zugverband einsetzen werde. Allerdings bevorzuge ich, wie könnt es auch
anders sein, die M* KK. Die Roco KK hängt bei längeren Zuggarnituren schon
mal aus, und außerdem habe ich zwischenzeitlich in der Mehrzahl M* Wagen
gekauft, wo die MKK-Köpfe bereits dran waren, also warum wieder alles
umtauschen? Kostet doch nur Zeit und Geld und bringt IMHO keinen Vorteil.:-)
MFGerassel
Waldemar Rodenberg
>Allerdings kommen die M* Umbauwagen etwas "hochbeiniger" daher. Der
>Wagenkasten, die Puffer, die Stufen an der Wagentür und das Dach der M*
>Wagen sind knapp 1mm Höher als die der Roco Wagen. Die Gummiwulst der M*
>Wagen ist allerdings etwas kleiner ausgeführt. Die Trittstufen und die
>Puffer der Roco Wagen sind etwas länger als die der M* Wagen. D.h. die
>Puffer enden beim Roco Wagen an der Gummiwulst, bei den M* Wagen bereits am
>Ende Wagenkasten.
Das erklärt einiges.
Ich habe ja auch noch einige alte Fleischmannwagen, die aus den Siebzigern
stammen. Neben einem Grün, das die Augentränen läßt, waren die Wagen doch noch
etwa 2 mm höher (um zu den 1:82 Fahrzeugen zu passen). Obwohl ich die Wagenkästen
absenkte, gibt es dort keine Schwierigkeiten mit den KK, weil die Puffer immer
noch 0,5 mm höher sind.
>und außerdem habe ich zwischenzeitlich in der Mehrzahl M* Wagen
>gekauft, wo die MKK-Köpfe bereits dran waren, also warum wieder alles
>umtauschen? Kostet doch nur Zeit und Geld und bringt IMHO keinen Vorteil.:-)
Ja, das ist die Frage. im Grund besitze ich auch mehr MKK als RUK, die MKK
gefällt mir optisch besser, aber die RUK scheint bei den Puffern weniger Probleme
zu bereiten.
(Aufeinander liegende Bügel der MKK sind 2,1 mm dick, der Bügel der RUK 1,1 mm.
Und der Millimeter kann schon entscheidend sein. Möglicherweise ist das der
Millimeter, den die Märklin- Umbauwagen höher sind.)
Prima, nun weiß ich zwar, wo das Problem liegt kann damit im Moment nicht so
viel anfangen. Denn eigentlich sollten die Normschächte, die NEM und die
Bügelkupplungen (MKK, RUK) einen einheitlichen Standard über Systemgrenzen hinweg
garantieren. :-(
Leider hat sich daran bei GFN nichts geändert, die Wagen sind weiter zu
hoch. Manche kann man tieferlegen, andere (Umbauwagen) leider nicht,
weil die Gesamtprportion dann nicht mehr stimmt.
Gruß
Will
Peter Popp schrieb:
>"schnackselt" (Orginalton einer
> bayerischen Adeligen, die ihr Vokabular offensichtlich beim Personal
> aufgeschnappt und das Gehirn an der Garderobe abgegeben hat)
So sagt man bei uns auch, aber steirisch und bayrisch ist fast die
gleiche sprache. In Muenchen (Minga) wurde ich fuer eine oberpfaelzer
gehaten...
> hat keine
> Zeit zum Eisenbahnspielen, daher ist die Modelleisenbahn in wärmeren
> Gefilden nicht so stark verbreitet,
Da liegt man mehr am strand in der sonne, bei uns sind solche tage eher
ausgesucht selten, leider. Vielleicht haben die ein besseres
fernsehprogramm, koennte auch sein. Obiges wird ja dadurch ersetzt,
vielleicht auch die modellbahn...
Liebe gruesse
Hans
"ROS A. Lange" schrieb:
>
> Hans Pesserl <hans.p...@chello.at> wrote:
Nur nachfolgendes war von mir...
> >Der kopf muss aber schon seitlich beweglich sein, oder? Bei alten
> >LILIPUTwagen ist der schacht oft fest, das kann doch garnicht gehen,
> >wenn die kupplungen eine steife verbindung machen.
>
> Ja klar, der Schacht ist beweglich. Stecke ich einen Kurzkupplungskopf ein und
> kuppele zwei dieser Wagen, sind die Puffer etwa 0,5 mm auseinander. Bei
> Kurvenfahrten federn die Puffer sauber ein, bei Gegenbögen besteht auch keine
> Gefahr, daß die Pufferteller abgleiten und sich dann verhaken.
Ich habe einen belgischen G der einen festen schacht hat, ein
schwachsinn...
> >Wie macht man die kupplung seitlich beweglich, wenn die KKK festgestellt
> >ist? Hat der kopf ein gelenk? Ich hab sowas noch nie gesehen, wuessste
> >auch nicht wo ich die kupplung herkriege. Passt die in einen
> >normschacht?
>
> Ich denke, es geht um die alten Fleischmannkupplungen mit dem Haken, der von
> oben in den Bügel greift.
In diesem fall meinte ich die KADEE-kupplung...
Liebe gruesse
Hans
> Die "echte" Roco-KK taugt imho nicht viel - bei zu viel Zug kuppelt
> sie selbstständig ab,
Seh' es doch positiv: so wird die Lok wenigstens nicht überlastet. ;-)
Matthias
>Die Fremosche Bügelkupplung gefällt mir an Güterwagen ganz gut,
>der Pufferabstand ist auch nicht mehr viel größer als mit U(K)K,
>und das Kuppeln und manuelle Entkuppeln funktioniert einwandfrei.
>Mein Güterwagenpark wird nach und nach darauf umgestellt.
>
>Bei Reisezugwagen und evtl. auch bei Ganzzügen werde ich wohl bei
>der U(K)K bleiben.
Ich verhehle nicht, daß ich mit dieser Kupplung nicht glücklich bin.
Da ich vor meiner Nase einige Silowagen von Roco stehen habe, messen
wir mal nach: gezogen ergibt sich ein Pufferabstand von 6,5 mm,
geschoben 5,2 mm. Das ist mir zuviel. Bei Kadee Nr.18 passt es
hingegen haargenau, d. h. etwas Spiel für Kurvenfahrt.
Der GFN-Kupplungskopf könnte (sehr vorsichtig wegen geringer
Materialstärke) bearbeitet werden, so daß er tiefer in den Normschacht
eintaucht. Dann fixiert aber die Schwalbenschwanzführung nicht mehr.
Verstiften? Geht sicher, am besten mit einer Lehre, dann würde der
Arretierungsstift genau vor dem Steg sitzen. der die beiden
"Schwalbenschwänze" verbindet. Eine Maikäferarbeit für ein immer noch
nicht befriedigendes Ergebnis....
seufzt
Rainer Finke
Rainer Finke wrote:
> Der GFN-Kupplungskopf könnte (sehr vorsichtig wegen geringer
> Materialstärke) bearbeitet werden, so daß er tiefer in den Normschacht
> eintaucht.
Feile, 3 Minuten Arbeit pro Wagen, fertich.
> Dann fixiert aber die Schwalbenschwanzführung nicht mehr.
> Verstiften? Geht sicher, am besten mit einer Lehre, dann würde der
> Arretierungsstift genau vor dem Steg sitzen. der die beiden
> "Schwalbenschwänze" verbindet.
<sabbel mode="roehrich">
Lehre? Laber nech. Dat goiht so, Eckaat. Giff mi mol de Bohrer do.
*njääärg* Sou. Nu steckstu do den Droht rein, knifft dat op, nu
kuck! Und fertich is.
Jo aber Meister, wissu den Droht nech festklehm?
Bissu wahnsinnich? Nachher stelln die in Fremou op Kadee um, wie
steh ik denn dann do? Außerdem könnt jo zuä Messe 2002 de perfekte
Kupplung komm, un dann habbich verklebte Schächte, nee nee... De
Droht fällt schon nech raus, dassisne Preßpassung, aber wenn dat not
tut, kannich den mittie Tang einfach raustrekken.
</sabbel>
> Eine Maikäferarbeit für ein immer noch
> nicht befriedigendes Ergebnis....
Mich befriedigt das vollauf. Die paar mm mehr als mit der Roco-U(K)K
kann ich verkraften [1]. Und die Arbeit ist, wenn man eh grad am Frokeln
ist, echt nicht die Rede wert -- diese Nachricht zu schreiben, hat
genausolange gedauert. Naja, fast. :-)
[1] Vor allem, weil neben der Kupplung nu auch noch Platz für
Bremsschläuche... *g*
Liebe Grüße,
Erik.
--
"Der Duden! Früher ein penibler Landvermesser -- heute die Hitparade
des landläufigen Lallens."
-- Heinz Rudolf Kunze, "Leben ohne Wiederholung"
>Moin!
>
>Rainer Finke wrote:
>> Der GFN-Kupplungskopf könnte (sehr vorsichtig wegen geringer
>> Materialstärke) bearbeitet werden, so daß er tiefer in den Normschacht
>> eintaucht.
Was ich vergaß zu schreiben: Zwischen Vorderkante Normschacht und
Hinterkante des Metallbügels am Kupplungskopf hast Du etwa 1 mm.
Soviel kannst Du wegnehmen, mehr nicht. Ich hab´s mal mit den
gleichen Silowagen ausprobiert wie vorhin. Abstand gezogen jetzt 4,3
mm. Na ja....
>Feile, 3 Minuten Arbeit pro Wagen, fertich.
Nanana...
Wie steckst Du den Draht rein, horizontal oder vertikal? Beides ist
eine für meinen Geschmack etwas unstabile Sache, weil bei der Kupplung
nicht mehr viel Material stehen bleibt, wenn man durchbohrt.
Dein Vorschlag mag den Mangel der GFN-Kupplung im Normschacht etwas
mindern. Er verschafft einem aber unnötige Fummelei an einer Stelle,
wo man das leicht hätte vermeiden können.
Freundliche Grüße
Rainer Finke
>Da ist die KK von Roco doch die beste, weil sie so gut wie null
>pufferanstand bietet. Ein reisezug mit loechern ist einfach grausam...
Loch ist nicht gleich Loch. Der wesentliche Unterschied der UKK zur
MKK ist, daß die UKK etwas mehr horizontales Spiel hat als die MKK.
Dies ist aber nich nur beim Kuppeln vom Vorteil: Auch der Umbau zur
stromleitenden, kompatibken KK (-> meine Digital Page) ist dadurch
möglich.
In natura sind Wagen auch nicht immer eng Puffer an Puffer gekuppelt.
Oft genug sieht man zentimeterlange Lücken zwischen den Puffern.
>Die feste Verbindung, die die Kurkupplungsköpfe miteinander eingehen,
>ist _das_wesentliche_Kriterium der Eignung eine Kupplungkopfes. Die
Richtig. Und?
>ROCO-Universalkupplung ist eine Universalkupplung (wieso eigentlich ?
>Kuppelt sie mit allen Typen?)
Wohl weniger. Aber dafür für alle Fälle des Erfordernisses des
Kuppelns (Kurz, nicht kur, Kinematik und nicht) verwendbar.
>und eben keine Kurzkupplung. Denn diese
>wirkt mit Kopf und Kulisse auf eine in jedem Betriebszustand optimierte
>Kupplungslänge. Die UK kuppelt, sonst leistet sie nichts.
Könnte es sein, daß Sie noch nie die UKK ausprobiert haben? Oder sie
mit der einfachen Bügelkupplung verwechseln? Die Köpfe der UKK gehen
eine ebenso fest "Verbindung" ein wie etwa die MKK. Wobei das
wesentliche Kriterium die Festigkeit in seitlicher Hinsicht ist -
dieses ist definitiv gegeben. Nur dies erfordert die Kinematik.
> Mir ging es nur darum, das die durchgehende feste Achse
>zwichen den Anlenkpunkten der Wagen ein wesentliches Kriterium ist,
>dessen Fehlen also die Annahme einer Nicht-Kurzkupplung unterstützt.
Richtig. Nochmals: Und?
>Ob das nun 99% oder 100% starr ist, ist mir ebenso egal wie das weissere
>Weiss eines bestimmten Waschmittels.
Die "echte" ROCO-KK ist nicht 100% starr. Sie hat ein geringes
seitliches Spiel. Da sie dennoch als KK gilt, kann 100% seitliche
Stabilität kein Kriterium sein. Die UKK hat etwas mehr seitliches
Spiel. Ich habe nicht nachgemessen (bin ja kein PK+NZ), aber im
direkten Vergleich sieht man, daß sich die Verbindung etwas mehr als
bei der "echten" KK knicken läßt. Also statt vielleicht 2 Grad Winkel
nun 4 Grad. Und? Bietet die UKK deswegen keine "durchgehend feste
Achse"?
Ach ja:
Hatten wir hier nicht 1999 oder so eine sehr ausführliche Diskussion
darüber?
>Erik Meltzer schrieb:
>> Bei Reisezugwagen und evtl. auch bei Ganzzügen werde ich wohl bei
>> der U(K)K bleiben.
>
>Da ist die KK von Roco doch die beste, weil sie so gut wie null
>pufferanstand bietet. Ein reisezug mit loechern ist einfach grausam...
>
Die Kuppel-Eigenschaften der Roco KK sind aber noch viel grausamer - ganz
abgesehen davon, daß sich immer wieder Wagen von selbst entkuppeln. Meiner
Ansicht nach ist die echte Roco KK unbrauchbar - die Universalkupplung hat die
besten Kuppel-Eigenschaften und ist wohl ein guter Kompromiß.
Martin Lischka
>aufgeschnappt und das Gehirn an der Garderobe abgegeben hat) hat keine
Da hat sie allerdings nicht viel abzugeben, was nicht heißt, daß sie unbedingt
immer Schmarrn erzählt.
Viele Grüße
Bernhard
Rainer Finke wrote:
> Was ich vergaß zu schreiben: Zwischen Vorderkante Normschacht und
> Hinterkante des Metallbügels am Kupplungskopf hast Du etwa 1 mm.
> Soviel kannst Du wegnehmen, mehr nicht. Ich hab´s mal mit den
> gleichen Silowagen ausprobiert wie vorhin. Abstand gezogen jetzt 4,3
> mm. Na ja....
Naja, reicht hin. Finde ich. Schließlich will ich auch noch durch
die Industrieanschlußweichen in Brebeck kommen :-)
> Wie steckst Du den Draht rein, horizontal oder vertikal? Beides ist
> eine für meinen Geschmack etwas unstabile Sache, weil bei der Kupplung
> nicht mehr viel Material stehen bleibt, wenn man durchbohrt.
Vertikal. Und etwas vor der Mitte des Schachts, damit ich nicht
gerade durch den Steg im Schwalbenschwanz bohr. Aber selbst wenn:
erstens kann die Kupplung sich eh nicht spreizen, selbst wenn der
Steg bricht, weil da ja der Schacht drumrum ist, und zweitens kann
ein 0,8er Loch auch nicht viel Schaden anrichten.
> Dein Vorschlag mag den Mangel der GFN-Kupplung im Normschacht etwas
> mindern. Er verschafft einem aber unnötige Fummelei an einer Stelle,
> wo man das leicht hätte vermeiden können.
ACK. Aber es gibt eben leider keine verkürzten NEM-Bügelkupplungen
für'n Normschacht zu kaufen, was willste machen? Gottseidank hab ich
noch diverse Roco-"Einfachserien"-Wagen aus der alten Generation
ohne KK, die paßt genau vom Wagenabstand her. Krüppelpuffer ab,
Federpuffer dran und freuen :-)
Liebe Grüße,
Erik.
--
> Kinder erziehen heisst Fehler machen!
lg
Oliver
Die 'Dame' ist lediglich angeheiratet und daher keineswegs von Adel. In
Bayern ist sich niemand für irgendetwas zu schade, was in Preussen mit
der Todesstrafe bedroht war.
Gruß
Will
Da fällt mir ganz spontan nur Sodomie ein.
Also was in Preußen mit dem Tode geahndet wurde...
A. Lange
>Bernhard Sommer schrieb in Nachricht <3b023f06$1...@netnews.web.de>...
>>peter...@msc-software.de (Peter Popp) wrote:
>>>interessanter Aspekt: wer zu viel "schnackselt" (Orginalton einer
>>>bayerischen Adeligen,
>Die 'Dame' ist lediglich angeheiratet und daher keineswegs von Adel.
Laut Süddeutscher Zeitung (siehe Streiflicht vom 12.5.) stammt Gloria
aus einer sächsischen Adelslinie (was für den Bayern fast das gleiche
wie Preussen ist).
> In
>Bayern ist sich niemand für irgendetwas zu schade, was in Preussen mit
>der Todesstrafe bedroht war.
Dann nimm Dich in Acht,
warnt grinsend
> Die "echte" Roco-KK taugt imho nicht viel - bei zu viel Zug kuppelt
> sie selbstständig ab,
>
> erfuhr
> --
>
> Peter Popp
Mensch Peter
mach doch einfach das Fenster zu.
Und schon kein Zug mehr in der Luft.
Manchmal hilft auch ein Schließen der Tür.
Oder ist "zuviel Zug" ein Maß für die
gleichzeitig eingesetzten Garnituren ?
Real:
Ab wieviel Wagen kommt denn der zuviel
Zug zusammen ?
Und passiert das in der Ebene oder auf Steigungen ?
Windige Grüße
Dirk Flackus
fam.f...@gmx.de
dfla...@lawo.de
>
>"Peter Popp" <peter...@msc-software.de> schrieb
>> Die "echte" Roco-KK taugt imho nicht viel - bei zu viel Zug kuppelt
>> sie selbstständig ab,
>Mensch Peter
>mach doch einfach das Fenster zu.
>Und schon kein Zug mehr in der Luft.
>Manchmal hilft auch ein Schließen der Tür.
Aber dann kann der Schaffner das Leben nicht mehr in vollen Zügen
genießen ;-).
>Real:
>Ab wieviel Wagen kommt denn der zuviel
>Zug zusammen ?
>Und passiert das in der Ebene oder auf Steigungen ?
Passierte schon mit 2 (!) Vierachsern und etwas ruckartigem Anfahren,
wenn man den Regler zu schnell aufdreht - gut, das sollte man nicht
machen, aber eine Modellbahnkupplung sollte auch nicht als
Rutschkupplung konstruiert sein,
meint
>Diese Kupplung war sehr klein, kuppelte recht starr, kuppelte auch in
>(größeren) Kurven ein und benötigte wirklich wenig Kraft.
Ein Widerspruch in sich. Aufgrund der bedingugsgemäßen Starrheit
können KK gegenseitig doch nur auf Geraden einkuppeln.
>Ich verhehle nicht, daß ich mit dieser Kupplung nicht glücklich bin.
>Da ich vor meiner Nase einige Silowagen von Roco stehen habe, messen
>wir mal nach: gezogen ergibt sich ein Pufferabstand von 6,5 mm,
>geschoben 5,2 mm. Das ist mir zuviel. Bei Kadee Nr.18 passt es
Ob das an den UKK liegt?
Mit Langenschwalbachern von Liliput beträgt der Pufferabstand
geschoben 0mm, gezogen knapp 3mm, davon gehen aber 2mm auf das Konto
der Kinematik und des Spiels des Schwalbenschwanzes in dem
NEM-Schacht. Das Spiel der UKK selbst ist geringer als 1mm und nur
etwas mehr als bei der MKK.
Alte PIKO-Güterwagen aus den End-60ern und mit ROCO-Kinematik versehen
haben geschoben 1mm Spalt, gezogen weniger als 3mm; auch hier sorgt
die Kinematik für wesentlich mehr Spiel als die Kupplung selbst
Gleiches beu zwei M.-Güterwagen: Geschoben ca. 1mm Spiel, gezogen ca.
3mm. Mit UKK nur marginale Änderung.
M.-Blech-D-Zug-Wagen mit ROCO-Kinematik: Geschoben kaum Abstand
zwischen den Faltenbalgen, gezogen ca. 1mm.
ROCO-Umbauwagen mit UKK: Geschoben so gut wie ein Abstand, gezogen 2 -
4mm - je nach Last. Ursache: Die Kinematik.
Fazit: Nicht die Kupplung (deren Konstruktion) ist am Kuppelabstand
schuld, sondern weit überwiegend die Kinematik und manchmal auch der
Sitz der Kupplung in dem Schacht. Könnte man die "Flexbilität" der
Kinematiken ausschalten, wären die < 1mm bei der UKK ohne Bedeutung.
Aber an der Kinematik wird man wohl kaum etwas machen können ...
Wenn der Abstand auch geschoben zu groß ist, die Kupplung selbst aber
bei anderen Wagen korrekt positioniert ist (dazu sagen die NEM doch
etwas, nicht?), muß man wohl oder übel den NEM-Sacht vorne kürzen und
die Kupplung fixieren - etwa mit UHU-Hart oder mit einem Tropfen nicht
zu heißen Heißkleber fixieren.
>hingegen haargenau, d. h. etwas Spiel für Kurvenfahrt.
Kadee ist doch keine KK? Also kann man das nicht vergleichen.
Durch die seitlichen Führungen (wie bei Roco und M*) wurden die
Kupplungsköpfe durch die wirklich (allerdings nicht immer) leichtgänge
Kulissenführung so ausgelenkt, dass sie kuppelfähig gegenüber standen.
Der Kopf selbst war sehr klein und sehr schmal, die Bügelöffnung hatte
nur geringes Spiel.
Ich fand die Kupplung genial, habe mich nur geärgert, dass Willy Ade sie
dann in seiner ADE-Produktion spiegelverkehrt herstellte uns sie so
nicht zu RÖWA kompatibel war. Mir ist auch nicht klar, warum er sie
nicht an Roco abgab und unbedingt für dich behalten wollte. Roco musste
so den schmerzhaften Weg der Eigenkonstruktion gehen, die 'Erfolge' sind
bekannt - 4 Generationen bedingter Tauglichkeit.
Deshalb benutze ich jetzt ausschließlich die profi-Kupplung, habe mir
aber aus USA die neue Kadee #55 mitgebracht. Dazu mache ich einen
kleinen Bericht, den ich dann hier bekannt gebe.
Gruß
Will
"RA Dr. M. Michael Koenig" wrote:
> Am Tue, 15 May 2001 17:33:37 +0200, meinte Rainer Finke
> >Ich verhehle nicht, daß ich mit dieser Kupplung nicht glücklich bin.
>
> Ob das an den UKK liegt?
Rainer meinte AFAICT nicht die UKK, sondern die Bügelkupplung
nach NEM und Fremo.
HTH,
Erik.
--
Wie leuchtet satt die Gelbe dieser Fluren!
Wie glänzt des Bauern Auge beim Gedanken,
Daß viele, die bis dato Super fuhren,
Schon bald subventioniertes Rapsöl tanken...
Peter Popp schrieb:
>
> Passierte schon mit 2 (!) Vierachsern und etwas ruckartigem Anfahren,
> wenn man den Regler zu schnell aufdreht - gut, das sollte man nicht
> machen, aber eine Modellbahnkupplung sollte auch nicht als
> Rutschkupplung konstruiert sein,
Da muß ich sagen, da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Eher zieht man
die Kupplung aus der Führung. Wir haben Züge mit über 200 Achsen
gefahren, ohne daß die abgekuppelt haben.
Gruß Martin
"ROS A. Lange" schrieb:
> Da fällt mir ganz spontan nur Sodomie ein.
> Also was in Preußen mit dem Tode geahndet wurde...
Viecher oder schwul? Beides wurde frueher mal so bezeichnet...
Liebe gruesse
Hans
Peter Popp schrieb:
> Laut Süddeutscher Zeitung (siehe Streiflicht vom 12.5.) stammt Gloria
> aus einer sächsischen Adelslinie (was für den Bayern fast das gleiche
> wie Preussen ist).
Na gut, da sind Franken auch schon nicht mehr akzeptabel. Ich glaube
sogar Oberoesterreicher und Steirer werden schief angeschaut, falls sie
ueberhaupt merken, woher man kommt ;-)...
Aber: Wetten, wenn ich .de als endung haette, waeren so manche
freundlicher, egal ob aus Bayern oder sonst wo. Gott sei dank sind nicht
alle so. Oesterreicher eh auch nicht, sonst muesste es nicht nur drmb
sondern auch armb geben.
Ich frage mich, wann es M*rmb gibt ;-)
Liebe gruesse
Hans
Hans Pesserl schrieb:
> Aber: Wetten, wenn ich .de als endung haette, waeren so manche
> freundlicher, egal ob aus Bayern oder sonst wo.
Noe, wieso denn? Das leigt eher an deinem persoenlichen Auftreten hier,
-was wertneutral gemeint ist - als an irgendwelchen nationalen
Vorurteilen. Die M*-DC und Spielbahner-NZ/PK Kluft ist sicherlich
groesser.
Das einzige, was mich an manchen .at-postings verwirrt, sind die seltsamen
Preisangaben, wo mein Nachname als Waehrungseinheit herhalten muss.
Seltsame Sitten habt ihr da ;)))
> Ich frage mich, wann es M*rmb gibt ;-)
wozu? denn schon eher drmb.digital *duck*
Gruss aus Kiel,
martiN.
--
*************** http://www.der-moba.de -> DE.Rec.MOdelle.BAhn im WWW
II___[ ] _==
(________/=/___] FAQ, Nettiquette, Who is who, Artikelsammlung, links
__oo_O_O_O___o_o________________________________________________________
Rainer Finke schrieb:
> Ja, festgelegte Normschächte mit der alten Normkupplung
> (Bügelkupplung), wobei hier der Kupplungskopf von Fleischmann am
> besten funktioniert.
Ist nur bloed dass eh schon so viele normkupplungen durch das umruesten
der reiszugwagen uebrigbleiben. Und manche aeltere wagen sowieso keine
KKK haben. Ach gott, warum wurde der esel der gebrueder Grimm nicht
weitergezuechtet :-(. dann waere das etet zum umruesten aller wagen
da...
> Um einen einzelnen Wagen anzukuppeln, braucht man schon einen
> kräftigen Stoß. Das macht die ansonsten sehr solide KK wenig
> brauchbar.
Schade sie sieht viel besser aus als die lange ROCO-KK...
> Die alte KK mit den sichelförmigen Entkupplungskeilen unten.
Eigentlich die "neue", die Universalkupplung gar keine KK und wird von
ROCO auch nicht so bezeichnet. M* ist da wieder anderer meinung, aber KK
heisst meiner meinung nach puffer an puffer fahren. Es gab wirklich eine
alte KK von ROCO in schwarz ohne vorentkupplung mit 2 dornen die zum
spreizen dienten...
> >> Als weiteres Manko kommt bei M* die
> >> von vielen berichtete Unzuverlässigkeit hinzu. Die Entkuppelbarkeit
> >> ist bei beiden neueren Typen auch nicht ganz zufriedenstellend.
> >
> >Ui, jetzt hast ein paar feinde mehr ;-).
>
> Nein, das weiß ich ja von denen. Sie haben das hier gepostet.
Na, das werden einzelne kaum zugeben. M* ist fuer manche so heilig, wie
fuer andere R* :-)
> Doch, siehe oben. Fleischmann stellt nämlich auch eine Bügelkupplung
> her, und es ist die beste derzeit erhältliche. Sie ist einfach besser
> gearbeitet, halt Fleischmann-Qualität. Der Bügel hat einen leichten
> Bogen, was ein sehr leichtes Einkuppeln bewirkt. Ein Problem ist aber
> die Beschaffbarkeit. Mir ist es im Januar gelungen, eine 200
> Stück-Packung für 183,-DM zu kaufen. Wenig später hat jemand das
> gleiche nachgefragt; plötzlich war es doppelt so teuer.
Iiiiiah, iiiiiiiah, wirst stehen bleiben bloedes vieh...
> Und es funktioniert auch ohne
> Federpuffer, die ja, wenn man sie an jedem Güterwagen anbringen muß,
> ein teurer Spaß sind. Voraussetzung ist natürlich ein Kupplungskopf,
> der eine gewisse Drehbarkeit ermöglicht, also GFN-Bügelkupplung oder
> Kadee. Man hat dann halt einen geringen Abstand zwischen den Puffern.
So meinte ich das auch, der KK-kopf von ROCO oder GFN geht da sicher
nicht, man koennte die garnuitur nicht mehr abknicken, da die kupplung
steif ist. Gibt es irgendeinen normkupplungschaft zum montieren als
ersatzteil, also ohne kinematik? LILIPUT liefert fuer wagen nichts :-(.
Gueterzuege sind auch in wirklichkeit auch oft nicht so fest gekuppelt
wie Reisezuege, habe ich mal gehoert...
> Zur Beweglichkeit: siehe oben. Sowohl die GFN-Bügelkupplung als auch
> die Kadee passen in den Normschacht. Bei Kadee gibt es außerdem ein
> ganzes Sortiment verschiedener Formen.
Na dann ist es eh nichts endgueltiges. Nur das festlegen der KKK ist
endgueltig, in beiden faellen...
Liebe gruesse
Hans
Rainer Finke schrieb:
> Die UK hat aber zweifellos den Vorteil der (begrenzten) Kompatibilität
> mit den Bügelkupplungen. Solange man nur Personenzüge über die Dörfer
> fährt, ist das nicht so wichtig. Die Bahnhöfe werden aber größer, und
> da gibt es dann auch Rangierbewegungen bei Reisezügen. Wer nicht eine
> Rangierlok mit anderen Kupplungen vorhalten will, fährt also mit der
> UK besser. Allerdings kuppelt sie nicht ganz so eng wie die alte KK.
In groesseren bahnhoefen fahren meist 2 reserven, eine fuer den
gueterverschub, die auch auf die strecke einen sammler faehrt und eine,
die den reisezugverkehr macht. Ueberhaupt, wenn getrennte bahnhoefe fuer
reisezuege und gueterzuege vorhanden sind, die ich sogar empfehlen
wuerde. Postbeiwagen, expressgutwagen, fahrradwagen oder milchkannen
wuerde ich mit reisezugkupplung machen...
St.Ventil am Radl wird kaum einen kurswagen beigegeben. Und wenn dort
eine abzeigung mit kurswagen ist, muesste die maschine den wagen selber
hoelen, da ja dort kaum eine eigene verschubreserve sein wird, nur weil
3x am tag ein wagen beigestellt wird. Sammler rangieren auch selber...
Mit entsprechenden umlaufplan koennte man sogar einen anfangs- und
endwagen haben mit universal-kupplung (zb Packwagen). Nur kehrschleifen
waeren ein problem. Damit koennten auch gueterkurse beigeben werden,
oder auch ein GmP gefahren werden. Waere eine andere moeglichkeit, wie
es frueher beim Grazer GEMEC geplant war. Was die heute machen weiss ich
nicht...
Liebe gruesse
Hans
> Das einzige, was mich an manchen .at-postings verwirrt, sind die seltsamen
> Preisangaben, wo mein Nachname als Waehrungseinheit herhalten muss.
> Seltsame Sitten habt ihr da ;)))
>
Hm - wenn Herr und Frau Schilling Kinder kriegen, sind das dann Groschen ?
Ok - ist mega OT, ich sehs ein ;-)
lg
Oliver
>Deshalb benutze ich jetzt ausschließlich die profi-Kupplung, habe mir
>aber aus USA die neue Kadee #55 mitgebracht. Dazu mache ich einen
>kleinen Bericht, den ich dann hier bekannt gebe.
Bitte nicht vergessen!
Was spricht aus Deiner Sicht gegen normale Kadee-Kupplungen (hier
meist Nr. 18 im Normschacht)?
fragt
Rainer Finke
>Gibt es irgendeinen normkupplungschaft zum montieren als
>ersatzteil, also ohne kinematik? LILIPUT liefert fuer wagen nichts :-(.
Da es immer wieder Güterwagen gibt, deren Normschacht man nicht
verwenden kann (wegen Umbauten zum Beispiel) oder die gar keinen
haben. habe ich mir Normschächte gefertigt. Ein U-Profil aus Ms wird
abgedreht und anschließend ein Blech angelötet, und zwar hartgelötet.
An diesem Vierkantrohr kann man dann durch eine normale Lötung (SnPb)
zweckmäßige Halterungen befestigen, die man am Wagenboden mit Stabilit
Express befestigt. Das ist so, wie ich es mag: Fest und solide.
Natürlich ist das viel Arbeit.
Freundliche Grüße
Rainer Finke
Ähh - nix ! Aber die Kinematik muß festgelegt werden, da der Kopf selbst
drehbar ist.
Die #55 hat den neuen, für die Amis massstäblichen Kopf und ist deshalb
kleiner.
Gruß
Will
RIBU bei Schumacher zu beziehen. http://www.hobby-ecke.de/ allerdings
dort nicht gelistet, weil die Site nicht gepflegt wird.
Gruß
Will
Hans Pesserl wrote:
> Na dann ist es eh nichts endgueltiges. Nur das festlegen der KKK ist
> endgueltig, in beiden faellen...
Nö. Genausowenig wie das Verstiften der Kupplung im Normschacht:
Loch durch Kupplungsdeichsel und Wagenboden bohren, Draht einpressen,
vielleicht oben abwinkeln, fertig -- und jederzeit mit simpler
Zange reversibel.
Empfiehlt jedenfalls
Erik.
--
"[Der 'New Beetle'] vereint aber in sich die Nachteile von Käfer und Golf:
unübersichtlich, schwer, eng, laut, verbaut, voll von elektronischem Firlefanz,
teuer, häßlich, lahm und nicht eben sparsam."
-- www.schlabonski.de/hundertmillionen.html
Rainer Finke schrieb:
> An diesem Vierkantrohr kann man dann durch eine normale Lötung (SnPb)
> zweckmäßige Halterungen befestigen, die man am Wagenboden mit Stabilit
> Express befestigt. Das ist so, wie ich es mag: Fest und solide.
Aber nicht seitlich beweglich, also nur ohne KK zu verwenden, oder? Ich
dachte an igendwas aehnlich wie bei LILIPUT, an einer "achse" zum drehen
mit feder zum geradestellen. Um eine echte KK verwenden zu koennen wenn
es gewuenscht ist (kompatibel fuer eventuelle clubs...).
Liebe gruesse
Hans
>HP: Aber: Wetten, wenn ich .de als endung haette, waeren so manche
>HP: freundlicher, egal ob aus Bayern oder sonst wo.
> Noe, wieso denn? Das leigt eher an deinem persoenlichen Auftreten hier,
> -was wertneutral gemeint ist - als an irgendwelchen nationalen
> Vorurteilen. Die M*-DC und Spielbahner-NZ/PK Kluft ist sicherlich
> groesser.
Joeh, jetzt bin ich aber beleidigt. Das sag ich dem heiligen ROCO...
Gruesse aus der Steiermark
Hans
>Hallo,
>
>Rainer Finke schrieb:
>
>> An diesem Vierkantrohr kann man dann durch eine normale Lötung (SnPb)
>> zweckmäßige Halterungen befestigen, die man am Wagenboden mit Stabilit
>> Express befestigt. Das ist so, wie ich es mag: Fest und solide.
>
>Aber nicht seitlich beweglich, also nur ohne KK zu verwenden, oder?
Nein, das ist dann nicht mehr seitlich beweglich (und soll es ja auch
gar nicht mehr sein). Bei größeren Radien braucht man die
Beweglichkeit der Kupplung ja nicht mehr, wenn man einen Kopf wie den
von GFN oder Kadee verwendet.
> Ich
>dachte an irgendwas aehnlich wie bei LILIPUT, an einer "achse" zum drehen
>mit feder zum geradestellen.
Auch so etwas kann man natürlich selber bauen, nur ist der Aufwand
größer.
Freundliche Grüße
Rainer Finke
>>>Diese Kupplung war sehr klein, kuppelte recht starr, kuppelte auch in
>>>(größeren) Kurven ein und benötigte wirklich wenig Kraft.
>>Ein Widerspruch in sich. Aufgrund der bedingugsgemäßen Starrheit
>>können KK gegenseitig doch nur auf Geraden einkuppeln.
>Durch die seitlichen Führungen (wie bei Roco und M*) wurden die
>Kupplungsköpfe durch die wirklich (allerdings nicht immer) leichtgänge
>Kulissenführung so ausgelenkt, dass sie kuppelfähig gegenüber standen.
Wie denn in der Kurve? Das Erfordernis der insbesondere seitlich
starren Verkuppelung verhindert doch zwingend das Ankuppeln in Kurven
unterhalb eines gewissen Radius´.
Oder meinen Sie, daß diese seitliche Führung erst eingriff, wenn die
Verkupplung bereits teilweise erfolgt war, so daß sozusagen eine mit
zunehmendem Einkuppeln gleitend zunehmende Führung eintritt und so die
Deichseln der Kinematik zum Kurveninneren hin gegen den
Federwiderstand ausgelenkt werden/wurden? Das wäre in der Tat ein
Grund, diese Kupplung zu bevorzugen.
Ja, genau so habe ich's gemeint. Tut mir leid, dass ich es so knapp
formuliert hatte.
Gruß
Will
Und schon wieder ein uraltthreat, wo ich bis jetzt nicht dazugekommen
bin...
Martin Lischka schrieb:
> Die Kuppel-Eigenschaften der Roco KK sind aber noch viel grausamer
Nun bei reisezuegen wird wohl nicht allzuviel rangiert. Im grunde
braucht die garnitur nur zum transport getrennt werden. Personenzuege
mal abgesehen, aber da sind garnituren mit 10 Bi´s eher selten und 5
muesste auch die KK aushalten. Ich denke da zb. an fix gekuppelten
garnituren von zb. 3 wagen die dann kombiniert werden koennen.
Rangiert wird bei gueterzuegen und da ist die idee, die alte
normkupplung zu verwenden, ganz gut. Gueterzuege sind sowieso nicht so
straff gekuppelt wie ein reisezug. Und da stoert eine kleiner
pufferabstand wirklich nicht.
> - ganz
> abgesehen davon, daß sich immer wieder Wagen von selbst entkuppeln. Meiner
> Ansicht nach ist die echte Roco KK unbrauchbar - die Universalkupplung hat die
> besten Kuppel-Eigenschaften und ist wohl ein guter Kompromiß.
Wieso nicht gleich die normale normkupplung? Das ist von der funktion
her sicher die beste, nur die Kadee soll besser beschrieben sein. Bei
entsprechend grossen radien kann auch der pufferabstand ziemlich eng
werden. Ich habe zb. vor, 700mm zu bauen, weil das auch beim MBV der
mindestradius ist. Also auch bei weichen...
Liebe gruesse
Hans
Erik Meltzer schrieb:
> Naja, reicht hin. Finde ich. Schließlich will ich auch noch durch
> die Industrieanschlußweichen in Brebeck kommen :-)
Gibt es nicht "bestimmungen" welche wagen, welchen mindestradius fahren
duerfen? Ist doch auch in wirklichkeit so, nicht jeder wagen darf auf
35m radius fahren. Bei den loks doch auch. Eine 89 faehrt sicher enger
als eine 50. Also ich koennte mir industrieanschluesse mit engeren
radien durchaus vorstellen, mit beschraenkungen bei den fahrzeugen. Zb.
LueP oder achsstand...
Liebe gruesse
Hans
Peter Popp schrieb:
> Aber dann kann der Schaffner das Leben nicht mehr in vollen Zügen
> genießen ;-).
Seit es keine fallfenster mehr gibt, ist das fensterschauen eh nicht
mehr so lustig. Die uebersetzfenster sind als anlehnstuetze nur fuer
leute ab 190cm geeignet. Und dann muss man sich buckeln um den kopf
durchzubringen. Man schaue sich alte bilder an, wo die leute gemuetlich
aus den fenstern rausschauen, trotz rauch und russ. Das waren noch
zeiten. Jaja, die epoche III, also noch auf bretteln gehuepft wurde,
seufz. ( Ein "brettelhupfer" ist ein wagen mit holzsitzbaenken)
> Passierte schon mit 2 (!) Vierachsern und etwas ruckartigem Anfahren,
> wenn man den Regler zu schnell aufdreht - gut, das sollte man nicht
> machen, aber eine Modellbahnkupplung sollte auch nicht als
> Rutschkupplung konstruiert sein,
Das ist wie in wirklichkeit, wenn man so anfaehrt reisst sicher der
kupplungshaken :-).
Liebe gruesse
Hans
"RA Dr. M. Michael Koenig" schrieb:
> Kadee ist doch keine KK? Also kann man das nicht vergleichen.
Die ROCO universalkupplung auch nicht, sonst wuerde ROCO sie anders
bezeichnen. Sie kann nur mit beiden kupplungssystemen kuppeln. Echte KK
sind halt nur die ROCO KK und die GFN-KK. Da kann man puffer an puffer
fahren.
Liebe gruesse
Hans
Hans-Wilhelm Berghoff schrieb:
> ...habe mich nur geärgert, dass Willy Ade sie
> dann in seiner ADE-Produktion spiegelverkehrt herstellte uns sie so
> nicht zu RÖWA kompatibel war.
Ich denke, da wollte jemand keine lizenzgebuehr zahlen...
> Mir ist auch nicht klar, warum er sie
> nicht an Roco abgab und unbedingt für dich behalten wollte. Roco musste
> so den schmerzhaften Weg der Eigenkonstruktion gehen, die 'Erfolge' sind
> bekannt - 4 Generationen bedingter Tauglichkeit.
Vielleicht wollte sich auch ROCO die lizenzgebuehren ersparen, bzw. das
patent nicht abkaufen...
Liebe gruesse
Hans
An sich selbst ?
Rätselhaft
Gruß
Will
Kann es ein einfaches Fehlerchen sein,
Zeichnung auf Kopf gehalten ? ;-))
> so
> > > nicht zu RÖWA kompatibel war.
> >
> > Ich denke, da wollte jemand keine lizenzgebuehr zahlen...
>
> An sich selbst ?
Die Wege des Geldes sind manchmal zweifelhaft.
Vielleicht hat ihm ein Partner in der Neuen Firma den Verdienst
nicht gegönnt.
Oder umgekehrt. Er wollte einem alten Partner nichts
zukommen lassen.
>
> Rätselhaft
Wie hängen den
Ade
Röwa und
Roco zusammen ?
Wer ging aus wem hervor und wer war
die treibende Kraft ?
Mut massend
und "geschichtshunrig"
(könnte ein OT Thread mit
geschichtlichem Hintergrund werden ;-))
Dirk Flackus
Rastatt
fam.f...@gmx.de
dfla...@lawo.de
Willy Ade war AFAIK Konstrukteur von ROKAL.
Später hat er für TRIX die 'Modellwagen' konstruiert - das sind die
erheblich verkürzten Personenwagen aus Polistyrol mit eingesetzten
Fenstern incl. der 3yg und 4yge. Die 1:100-Wagen von TRIX hat er
selbst gefertigt und zugeliefert.
Daraus wurde später sein RÖWA-Programm. Zusammen mit ROKAL und dem
beherrschenden Bauunternehmen ging RÖWA ein, die Formen wurden
verteilt auf ROCO (das meiste, leider nicht die V160) und M&F(T3).
Willy Ade selbst produzierte später unter eigenem Namen wirkliche
Supermodelle der 26,4m-Wagen der DB, z.T. mit beweglichen
Übersetzfenstern und weitestgehend massstäblich. Das ging auch nicht
so lange gut. Vor einigen Jahren sollte er es nochmal versuchen, aber
er kam wieder nicht weit.
Gruß
Will
*seufz* *alsonochmal*
Es gibt drei Arten von Kupplungen:
- "normale", also Nicht-KK. Kennzeichen: keine Knickstabilität,
also keine Möglichkeit, eine KK-Kinematik anzulenken. Deshalb
kann man damit nur mit Federpuffern Puffer an Puffer fahren.
Das "Einschnappen" beim Kuppeln wird über die Schwerkraft
realisiert, die den beweglichen Teil nach unten zieht;
deswegen kuppelt's i.d.R. butterweich.
Beispiele: Bügel nach NEM, Märklin-Relex, GFN-Fallhaken,
Trix-Express, Kadee (Einschnappen über Feder, trotzdem
sehr weich).
- "echte" KK. Kennzeichen: null Spiel in der Länge und nicht
abknickbar, also KK-Kinematik-fähig und damit zum Puffer-an-
Puffer-Fahren mit KK-Kinemtik und festen Puffern geeignet.
Das "Einschnappen" der Kupplungen wird normalerweise über
Federkraft realisiert, deswegen kein butterweiches Einkuppeln,
weil die Feder mehr Widerstand aufbringt als die Schwerkraft
des bewegten Teils bei "normalen" Kupplungen.
Beispiele: Roco-KK, GFN-Profi.
- "unechte" KK. Kennzeichen: im Prinzip Bügelkupplungen, die
aber weniger Längenspiel haben und mit seitlichen "Nasen"
knickstabiler gemacht worden sind. Da sie aber auch mittels
Schwerkraft einschnappen, kuppeln sie auch butterweich;
allerdings haben sie mehr 'Spiel als "echte" KK (der Bügel
braucht ja Platz zum Runterfallen) und kuppeln darob nicht
ganz so kurz.
Beispiele: Märklin-KK, Roco-Universalkupplung.
Also:
Eigenschaft | "normale" Kupplung "echte" KK "unechte" KK
---------------- +--------------------------------------------------
weiches Kuppeln | ja nein ja
Kuppeln im Bogen | ja nein nein
Puffer an Puffer | nein ja fast
Kuppeln mit NEM | ja * nein ja
Vorentkuppeln | teilweise ja ja
*) Mit NEM kuppeln natürlich nur "normale" Kupplungen nach NEM,
nicht aber die GFN-Fallhaken, Trix-Express- und Kadee-Kupplungen.
So. Und nun gibt's Leute, die die Roco-Universalkupplung als
"keine Kurzkupplung" bezeichnen. Dann ist aber auch die
Märklin-Kurzkupplung keine solche, denn die funktioniert genauso,
ist sogar kompatibel dazu. Letztlich ist's aber auch egal, wie
man es nennt -- wichtig ist, daß man sich "seine" Kupplung
passend zu den eigenen Anforderungen raussucht. Die obige
Tabelle mag dabei helfen.
Auf eine Kupplung mit 5*"ja" zu warten, ist IMHO sinnlos, denn
Kuppeln im Bogen und Puffer an Puffer schließen sich weitgehend
aus. Man könnte vielleicht etwas entwickeln, das beim Kuppeln
die KK auslenkt oder sie im Gleisbogen passend zum Radius
zwangssteuert, aber ich glaube kaum, daß das mal kommt.
Bis dahin ist IMHO, wenn Einkuppeln im Bogen und Kuppeln mit
NEM gefordert ist (wie im Fremo), die NEM-Bügelkupplung ohne
Konkurrenz, und wenn man auf Kuppeln im Bogen verzichten kann,
die Roco-Universalkupplung der beste Kompromiß. Aber das
entscheide jeder selber.
Liebe Grüße,
Erik.
--
> (warum erinnert mich dieses Kürzel nur immer an da.dateien?).
Wehret den Anhängen!
-- Rainer Georg Blankenagel in d.a.a.
Danke. Das war ne sehr gute, sachliche Zusammenfassung des Themas.
Ich weiss ja nicht, ob das schon auf der Moba Homepage steht, aber
wenn nicht, dann war das doch der gegebene Anlass dazu... :-)
damit man dann wenigstens das nächste Mal darauf verweisen kann.
Sachlich ist meines Erachtens nichts daran zu verändern
meint
Gerhard
Gerhard Thumm wrote:
> Danke. Das war ne sehr gute, sachliche Zusammenfassung des Themas.
> Ich weiss ja nicht, ob das schon auf der Moba Homepage steht, aber
> wenn nicht, dann war das doch der gegebene Anlass dazu... :-)
>
> damit man dann wenigstens das nächste Mal darauf verweisen kann.
Danke für die Blumen. Ich werd das mal HTMLisieren, ein paar Bilder
machen und das auf meine Seite stellen. Dann kann man's auf der-moba
verlinken oder spiegeln oder sonstwas mit machen...
Ich meld mich, wenn fertich. :-)
Liebe Grüße,
Erik.
--
Raucherecken im Restaurant sind wie Pinkelecken im Schwimmbad.
Erik Meltzer schrieb:
[...]
> *seufz* *alsonochmal*
:-)
> Es gibt drei Arten von Kupplungen:
[...]
> - "unechte" KK. Kennzeichen: im Prinzip Bügelkupplungen, die
> aber weniger Längenspiel haben und mit seitlichen "Nasen"
> knickstabiler gemacht worden sind. Da sie aber auch mittels
> Schwerkraft einschnappen, kuppeln sie auch butterweich;
> allerdings haben sie mehr 'Spiel als "echte" KK (der Bügel
> braucht ja Platz zum Runterfallen) und kuppeln darob nicht
> ganz so kurz.
> Beispiele: Märklin-KK, Roco-Universalkupplung.
>
> Also:
>
> Eigenschaft | "normale" Kupplung "echte" KK "unechte" KK
> ---------------- +--------------------------------------------------
> weiches Kuppeln | ja nein ja
> Kuppeln im Bogen | ja nein nein
> Puffer an Puffer | nein ja fast
> Kuppeln mit NEM | ja * nein ja
> Vorentkuppeln | teilweise ja ja
Ich habe mal, angeregt durch frueher Beitraege in diesem Thread, an
zweiachsigen Roco-Gueterwagen die NEM-Schaechte 1mm kuerzer gefeilt und
die Kupplungen (Roco Universal) mit Stiften fixiert: 0,5 mm Bohrung von
unten durch Schacht und Kupplungsschaft; 0,5 mm Messingdraht (L-foermig
gebogen, Schenkel etwas 3mm auf 2 mm) in die Bohrung gesteckt, etwas
Sekundenkleber dran, damit der Draht nicht rausfallen kann).
Ergebnis: Kuppelt deutlich enger (ca. halber Abstand) als mit
Fleischmann Kurzkupplung, kein Problem bei meinen Test-Radien von um die
50 cm, kein Problem bei einer Weichenkombination aus 2 Tillig-Elite
15-Grad-Weichen, nicht mal bei einer S-Kurve aus 36-cm-Radius C-Gleisen
(R1) gab es ein Problem.
Einziges Problem: Wagen kann wegen der Feilenattacke nicht mehr als
neuwertig verkauft werden, steigt in meinen Augen aber im Wert ;-)
Gruesse von der Waterkant
Christoph
Erik Meltzer wrote:
> Ich werd das mal HTMLisieren, ein paar Bilder
> machen und das auf meine Seite stellen. Dann kann man's auf der-moba
> verlinken oder spiegeln oder sonstwas mit machen...
>
> Ich meld mich, wenn fertich. :-)
*meld*, allerdings ohne Bilder:
http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html
Liebe Grüße,
Erik.
--
>> Genau. Bleistifte. Neumodisches Hype-Zeug.
> "Sowas wird sich nie durchsetzen."
"Ich sage mal einen weltweiten Bedarf von 10 Stück voraus."
-- Jörg Plate in d.a.s.r.
Erik Meltzer schrieb:
> Erik Meltzer wrote:
> > Ich werd das mal HTMLisieren, ein paar Bilder
> > machen und das auf meine Seite stellen. Dann kann man's auf der-moba
> > verlinken oder spiegeln oder sonstwas mit machen...
> >
> > Ich meld mich, wenn fertich. :-)
>
> *meld*, allerdings ohne Bilder:
>
> http://www.modellbahnfrokler.de/grundlagen/kupplungen.html
Sehr schoen!
2 Anregungen fallen mir auf die Schnelle ein:
- Hinweis, dass Roco Universal in engen Boegen vom einfachen Haken
rutscht. Dagegen habe ich uebrigens bei einer R 3/3 den Haken
versuchsweise mittel Polystyrolstueckchen verbreitert. Jetzt verliert
die Lok die Wagen nicht mehr (getestet fuer Radien ueber ca. 45/50 cm).
- Weitere Frokelhinweise?! ;-)