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Radsätze abdrehen

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Holger Hoffmann

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Nov 21, 2004, 4:37:52 AM11/21/04
to
Hallo,

Ich habe jetzt eine Drehbank und stehe vor der Frage wie ich ich die
Radsätze am saubersten auf RP25 abdrehen soll. Habe gesehen das Fohrmann
Drehstahl für RP25 anbietet. Benutzt einer von euch so etwas?
Wer von euch hat den einen Drehbank und dreht Radsätze ab?
Wie macht ihr den die rundung?

mfg,
Holger Hoffmann
www.modellbahn-bastler.de

Wolfgang Uhl

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Nov 21, 2004, 6:04:18 AM11/21/04
to
"Holger Hoffmann" <holger.hoff...@t-online.de> schrieb im
Newsbeitrag news:cnpn1n$tiu$00$1...@news.t-online.com...

Hallo Holger,

den Drehstahl von Fohrmann benutze ich nicht, ich habe den von Teichmann.
Der ist deutlich sinnvoller gearbeitet, im Gegensatz zum Fohrmann - Stahl
muß man ihn nicht um das Rad herumbewegen. Die Rundungen des Rades sind im
Stahl eingearbeitet und ergeben sich bei richtigem Einsatz automatisch an
der richtigen Stelle.

Grüsse

Wolfgang


Wolfgang Uhl

unread,
Nov 21, 2004, 7:29:42 AM11/21/04
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vorher vergessen:

unter http://www.lbforum.com/lbf103.pdf hab ich mich mal zum Thema
ausgelassen.

Grüsse

Wolfgang


Gerard Clemens

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Nov 21, 2004, 7:32:26 AM11/21/04
to
"Holger Hoffmann" schrieb:

> Habe gesehen das Fohrmann
> Drehstahl für RP25 anbietet. Benutzt einer von euch so etwas?
Nein

> Wer von euch hat den einen Drehbank und dreht Radsätze ab?
> Wie macht ihr den die rundung?
Mit einem "normalen" Drehstahl mit dem entsprechenden Radius. Ich mache
die Bearbeitung für die ganze Serie in mehreren Abschnitten. Das
erfordert einen Aufspanndorn, der auf der Maschine gedreht wird und der
für die ganzen Bearbeitungen nicht ein Mal aus dem Futter genommen wird.
Der Dorn hat vorne ein Gewinde M3, mit dem die Räder dann schnell
gewechselt und festgezogen werden können. Da man die Bearbeitungen alle
in Serie macht, wird ein Rad wie andere und ich kann mir die
Einstellungen der Handräder leicht merken. Der Radflansch wird genau so
vorgedreht und mit einer feinen Feile werden die verbleibenden
Polygonzügen geglättet. Das wäre übrigens die einzige Arbeit, für die
ein Formstahl zu gebrauchen wäre.

Bei Formstählen hätte ich auch Angst um meine Räder. Die Schnittfläche
ist sehr breit und die Kräfte entsprechend groß. Wenn die
Amateur-Drehbank nicht ausreichend stabil ist, kostet das entweder Räder
oder Drehstähle.

Viele Grüße

Gerard Clemens
http://bahn-in-haan.de
H0 - DCC - Ep. III - Module - Decoder


Holger Hoffmann

unread,
Nov 21, 2004, 8:18:28 AM11/21/04
to
Hallo,

Gerard Clemens wrote:

> Bei Formstählen hätte ich auch Angst um meine Räder. Die Schnittfläche
> ist sehr breit und die Kräfte entsprechend groß. Wenn die
> Amateur-Drehbank nicht ausreichend stabil ist, kostet das entweder Räder
> oder Drehstähle.

Habe eine Hobbymat MD 65 (Baujahr 1988 in DDR). Baugleich mit Saupe SD300
und Proxxon SD300. Hersteller ist Unitech mit der Bezeichnung SD300 (auch
heute noch in Produktion).
Wollte eigentlich des geringen zur verfühgung stehendes Geldes eine kleine
Proxxon PD230 kaufen, aber ich habe in eBay glücklicherweise die nicht
Beschriebende Hobbymat gekauft. Manchmal muß man einfach Glück haben...
Die Drehbank sieht eigentlich sehr stabil aus. Aber ich habe noch nicht viel
mit ihr bisher gemacht in den 2 Wochen...
Habe gestern in meiner Fräse Drehstähle geschliffen, da kam mir die Idee
selbst einen Drehstaht zurecht zu schleifen. Doch erstmal wollte ich wissen
ob sowas überhaupt etwas taugt bevor man sich die Arbeit macht...
Oder eine besseren vorschlag bekommen...

mfg,
Holger Hoffmann
www.modellbahn-bastler.de

Wolfgang Uhl

unread,
Nov 21, 2004, 10:29:32 AM11/21/04
to
Hallo nochmal,

eine Gefahr für die Räder sehe ich bei Verwendung eines Formstahls nicht.
Ich habe auf der kleinen Proxxon (PD 210) etwa 500 Räder gedreht, und keine
Probleme gehabt. Mittlerweile arbeite ich meist mit meiner großen Proxxon
(PD 400, Nachfolger der SD 300) oder mit der Uhrmacherdrehmaschine. In
beiden Fällen gibt es keine Schwierigkeiten bei einigermaßen vernünftiger
Handhabung. Der Aufspanndorn ist natürlich eine sinnvolle Einrichtung,
allerdings hat er bei mir ein M1,8 Gewinde da sonst die 2mm Bohrung in der
Nabe nicht drübergeht...
Ohne Formstahl die Winkel und Ausrundungen korrekt hinzukriegen ist eine
recht schwierige Aufgabe, da es nicht einfach ist die richtigen Radien und
Winkel an die Stähle zu schleifen. Es hat durchaus einen Grund warum fast
alle Profis mit dem Teichmann-Stahl arbeiten.
Da kaufe ich lieber einen Formstahl für ca. 40? bevor ich mich mehrere
Stunden hinstelle und Stähle schleife.

Grüsse

Wolfgang


Peter Popp

unread,
Nov 21, 2004, 10:45:39 AM11/21/04
to
Am Sun, 21 Nov 2004 12:04:18 +0100 schrieb Wolfgang Uhl

>"Holger Hoffmann" schrieb

>> Ich habe jetzt eine Drehbank und stehe vor der Frage wie ich ich die

>> Radsätze am saubersten auf RP25 abdrehen soll....


>
>den Drehstahl von Fohrmann benutze ich nicht, ich habe den von Teichmann.
>Der ist deutlich sinnvoller gearbeitet, im Gegensatz zum Fohrmann - Stahl
>muß man ihn nicht um das Rad herumbewegen. Die Rundungen des Rades sind im
>Stahl eingearbeitet und ergeben sich bei richtigem Einsatz automatisch an
>der richtigen Stelle.

Es ist oft merkwürdig, dass manche Threads genau zum richtigen Moment
kommen.

Gibt es von Teichmann irgendwo Webseite / und oder Telefonnummer? Die
Miba hat diesbezüglich ja nicht viel zu bieten,

entdeckte
--

Peter Popp
email:peter...@arcor.de
Vorbild und Modell auf:
http://www.peter-popp.de/bahn/

Wolfgang Uhl

unread,
Nov 21, 2004, 11:11:57 AM11/21/04
to
Hallo,

die Teichmänner gehören zu jenen an welchen das Internet recht spurlos
vorbeigegangen ist...
Die Telefonnummer lautet 03634-608597, erreichbar meist zwischen 16:00 und
18:00. Nicht auflegen, es geht ein AB ran, der ein weiteres Freizeichen
suggeriert. Später dann der richtige AB auf den man auch Bestellungen
aufsprechen kann. Diese werden meiner Erfahrung nach auch ausgeliefert. Den
Katalog (Ein Faltblatt A4) gibts bei der ersten Bestellung umsonst. Achtung,
die Preise sind alle netto!

Grüsse

Wolfgang


Holger Hoffmann

unread,
Nov 21, 2004, 12:44:04 PM11/21/04
to
Hallo,

Wolfgang Uhl wrote:

> den Drehstahl von Fohrmann benutze ich nicht, ich habe den von Teichmann.
> Der ist deutlich sinnvoller gearbeitet, im Gegensatz zum Fohrmann - Stahl
> muß man ihn nicht um das Rad herumbewegen. Die Rundungen des Rades sind im
> Stahl eingearbeitet und ergeben sich bei richtigem Einsatz automatisch an
> der richtigen Stelle.

Auf der folgenden Seite habe ich ein Bilder des Drehstahles gefunden,
allerdings zu Spur 0, aber das ist ja nicht weit weg von H0:

http://www.tankcar.onlinehome.de/0pur/radsatz.html

Die restlichen Sachen zum abdrehen sind ja auch nicht schlecht, und eine
überlegung wert...

mfg,
Holger Hoffmann
www.modellbahn-bastler.de

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