http://www.kehi-modellbau.de/5089999e0a0a59d02.html
Man muss froh sein, dass man diese Sorgen nicht hat.
> http://www.kehi-modellbau.de/5089999e0a0a59d02.html
"Gegendarstellung zur Zeitungsmeldung in der "Hamburger
Morgenpost",betreffs "EDEKA Erpressung", vom Februar 2010"
Hochaktuell, nur 10 Monate später...
mfg
Thomas
Vielleicht nimmst Du das "News"group zu wörtlich....
;-)
Liebe Grüße
Werner
--
MODELLEISENBAHN FÜR KINDER ==> http://www.kinderbahn.de
THEMA SCHMALSPURBAHN ==> http://www.thema-schmalspurbahn.de
mailto:wf.usenet...@werner-falkenbach.de (das kommt schon an)
Thomas Woditsch schrieb:
oder gerade noch rechtzeitig?
Jetzt ist da nur noch
"Ihr Webspace bzw. Ihre Domain wurden gesperrt. Bitte wenden Sie sich
an unseren Support. Vielen Dank für Ihr Verständnis."
zu lesen...
Gruß
Kai
PS
Wer es noch nicht kennt, aber lesen möchte:
In eigener Sache
Gegendarstellung zur Zeitungsmeldung in der "Hamburger
Morgenpost",betreffs "EDEKA Erpressung", vom Februar 2010
Nicht immer ist alles so, wie es in den Zeitungen dargestellt wird.
Sie berichten keineswegs immer reine Fakten und vor allem nicht alle
Fakten. Aus versuchter Nötigung wird eine Erpressung gemacht mit
reißerischer Überschrift. Dass ein unachtsames Verhalten von EDEKA
meinem acht Wochen alten Enkel möglicherweise das Leben hätte kosten
können, das Krankenhaus Strafanzeige anriet, interessiert die Presse
nicht.
Sexuelle Übergriffe sind ganz schlimm, vor allem Kinderschändungen.
Immer mehr Fälle kommen ans Tageslicht. Aber gerade deshalb nutzen
Trittbrettfahrer solche Vorwürfe gerne als Racheakt. Gründe sind oft
abgewiesene Liebschaften, Schüler rächen sich an Lehrer oder
Ausbilder, Angestellte rächen sich am Arbeitgeber wegen einer
Entlassung, in der Familie kommt es oft ebenso zu solchen Racheakten.
Das durfte ich am eigenen Leibe verspüren. Meist steht Aussage gegen
Aussage, ich hatte aber Zeugen und trotzdem keine Chance.
Ich möchte Ihnen jetzt meine ganz persönliche Geschichte erzählen und
ich schwöre bei Gott, dass sie die reine Wahrheit ist, nichts als die
Wahrheit!
Meine Frau kommt aus einer kinderreichen Familie, sie hat noch vier
Halbgeschwister. Seit 42 Jahren bin ich mit meiner Frau zusammen,
schon in der DDR haben wir uns einiges aufgebaut. Aus Wohnungsnot
kauften wir uns 1976 ein marodes Vierfamilienhaus, sanierten es. Ich
reparierte dafür nach Feierabend Autos, meine Frau arbeitete voll im
Mitropa-Intershop. Das war die Geburtsstunde einer unglaublichen
Neidphase bei der jüngsten Halbschwester meiner Frau, obwohl wir die
Familie immer unterstützt haben. Nach der Wende bauten wir uns die
Firma auf, der Neid stieg. Zur Firmenvergrößerung kauften wir das
Nachbarhaus dazu, später ein drittes Haus mit Laden, alle Häuser
marode und eigenhändig saniert. Beim dritten Haus und zweiter Firma
(Laden) war jegliche Harmonie in der Familie durch die Intrigen der
Schwägerin zerstört. Drei Monate nach dem Tod (2003 zur Leipziger
Messe) der gemeinsamen Mutter aller Kinder, die noch alles
zusammenhielt, war für die Schwägerin die Zeit gekommen. Sie
organisierte ein ungeheures, schmutziges Mobbing gegen meine Person,
aber nicht alle machten dabei mit, blieben bei der Wahrheit. Sie
zeigte mich bei der Polizei an, ich hätte sie seit dem 7. Lebensjahr
missbraucht, seit dem 12. Lebensjahr mit der Waffe meines
Schwiegervaters, (der einfacher Polizist war und nie seine Waffe zu
Hause hatte), zum Sex gezwungen. Insgesamt benannte sie 14 Personen,
darin ihre eigenen Kinder, Neffen und Nichten bis hin zu meiner
eigenen Tochter und eine Außenstehende Person, die ihre Freundin ist
und die sich für den Laden als Verkäuferin beworben hatte und nach der
Ablehnung behauptete, ich hätte sie vor dreißig Jahren mal betatscht.
Eine Mitarbeiterin, der ich gekündigt hatte durch Sparmaßnahmen
zugunsten des Ladenaufbaus und einen Halbtagsshop anbot, den sie
ablehnte, überredete sie, dass deren Tochter behauptete, dass ich sie
ebenfalls betatscht hätte bei einem Besuch der Mutter an der
Arbeitsstelle. Meine Schwägerin versuchte weitere Personen im Umfeld
zu überreden, durch Falschaussagen eine Straftat vorzutäuschen. Dazu
liegen drei schriftliche Zeugenaussagen vor. Da wir alle auf sehr
engem Raum arbeiten, können zudem alle Mitarbeiter bezeugen, dass
derartige Übergriffe nie stattgefunden haben, denn die Anschuldigungen
hatten alle ein Schema, das Betatschen bei Ferienarbeiten der
Schülerinnen.
Die Polizei erkannte das Mobbing, da eine einzige Person plötzlich
diese Masse von „Tathergängen“ anzeigte. Der Staatsanwalt stellte fast
alle Ermittlungen ein, teilweise aus Unglaubwürdigkeit und meist aus
den Aussagen der „Opfer“, das es diese Straftaten nicht gab, sondern
Neidmobbing war. Einer Nichte, die die Wahrheit sagte, drohte man
Prügel an, eine Mutter von mehreren Kindern. In drei Fällen kam es
trotzdem zur Anklage, die Kinder der Schwägerin sowie die Tochter der
gekündigten Kollegin blieben bei ihren Lügen. Ich erstattete
Gegenanzeige wegen Verleumdung, die abgewiesen wurde. Drei Jahre
musste ich auf den Prozess warten, währenddessen war ich
gesellschaftlich erledigt. Keiner kaufte im Laden, jeder zeigte mit
dem Finger auf mich, alles drehte sich weg. Unser Haus wurde mehrmals
mit Farben besprüht, wir wurden darin als Monster-Clan bezeichnet, die
Scheiben wurden zerkratzt und bespuckt, die Werbung abgerissen.
Wirtschaftlich eine Katastrophe. Dem Prozess sahen wir aber mit
Hoffnung entgegen, es gab genug Beweise meiner Unschuld. Aber es kam
anders, ein Mobbing wurde vom Gericht nicht erkannt, Zeugen aus der
Belegschaft wurden nicht bestellt, schriftliche Zeugenaussagen zur
Aufforderung der Vortäuschung einer Straftat wurden ignoriert, ebenso
meine eidesstattliche Erklärung unschuldig zu sein, keinen
interessierte es, das der von den „Opfern“ geschilderte Tathergang bei
der Polizei völlig anders war als dann vor Gericht. Der Prozess
erfolgte im Schnelldurchlauf von einer Stunde, so schnell wurde ein
Leben durch einen Schuldspruch zerstört. Auf hoher See und vor Gericht
ist man in Gottes Hand. Mein Anwalt war völlig überfordert. Mein
gesellschaftliches und geschäftliches Leben ist ruiniert. Eine
psychische Belastung wie im Krieg. Die „Opfer“, meine Schwägerin und
ihr Umfeld ließen nach der Urteilsverkündung im Treppenhaus des
Gerichtes die Sektkorken knallen. Wir legten Berufung ein, ein Jahr
später war es soweit, diesmal glaubten wir felsenfest an eine
Rehabilitierung. Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass nun eine
ungeheure Belastung auf uns zukäme, immerhin ist es die eigene
Familie. Man bot das halbe Strafmaß an, wenn ich auf den Prozess
verzichten würde. Meine Frau brach psychisch zusammen, mein Anwalt
bedrängte mich aus Rücksicht darauf aufzugeben, was ich schließlich
verzweifelt nur für meine Frau tat. Die „Opfer“ lachten, riefen im
Gang des Gerichtes sofort zu Hause an, sie hätten gesiegt. Sobald ich
wirtschaftlich wieder in der Lage bin, die Kosten zu tragen, wird
dieser Prozess wieder aufgenommen mit allen Beweisen.
Während dieser Zeit geschah bereits die nächste Katastrophe, genau ein
Jahr nach der Ladeneröffnung und zwei Monate nach Erscheinen meines
Buches über meine Lebensgeschichte, in dem ich diese Vorgänge bereits
andeutete, wegen des laufenden Verfahrens aber nicht konkretisieren
konnte, um was es sich für eine Straftat handelt, wurde unser
Ladengeschäft durch Brandstiftung völlig vernichtet. Zwei Mitglieder
einer organisierten Einbrecherbande, so hieß es offiziell, wurden zu
Haft verurteilt. Schockierend für uns, dass mein eigener Anwalt die
Verteidigung übernahm, ein grober Interessenkonflikt. Er unterrichtete
mich nicht darüber, auch nicht über den Prozesstermin und die
Möglichkeit einer Nebenklage. Auch erfuhr ich erst zwei Jahre später
von einem Kriminalbeamten, wer die Täter wirklich waren. Der
Brandstifter selber, in der Nähe des Ladens wohnend, kannte dadurch
die Kinderschändervorwürfe. Der Anstifter war der erste Freund meiner
Tochter. Seine Mutter machte uns damals darauf aufmerksam, dass er
bereits Betrugshandlungen durchführte. Wir untersagten unserer Tochter
die Verbindung, sie sah es selber ein. Er hatte ein Rachemotiv,
bestärkt durch meine angebliche Straftat als Kinderschänder. Dies
bestätigte auch die Tatsache, dass es kein Raub war, denn die Beute
wurde anschließend weggeworfen. Mit Gebäudeschaden, die völlige
Zerstörung der Wände, Decken, Putz, Elektrik, Scheiben und Türen,
2.500 Liter Löschwasser, dazu die komplette Ladeneinrichtung und Ware
sowie 6 Monate Einnahmeausfall im Laden und der Spielwarenfertigung,
da wir alles in Eigenleistung wieder aufbauten, ist der Schaden mit
ca. 170.000,- € zu beziffern. Die Versicherung zahlte nach drei
Monaten 23 T€. Ein Schaden, der bis heute nicht zu verkraften ist.
Private Kreditgeber für den Ladenbau bekamen Angst, verlangten ihr
Geld zurück. Die seelische Belastung ist bis heute unbeschreiblich.
Wir bauten alles in Eigenleistung wieder auf unter unmenschlichen
Anstreng-ungen. Aufträge für die Spielwarenherstellung sind bis heute
wieder da, aber wir können kein Material kaufen. Ca. 260 Kunden warten
heute auf bestellte Ware im Wert von ca. 57.000,- €. Der Laden geht
allerdings weiterhin schlecht, das ganze Stadtviertel kennt mich als
„Verbrecher“. Nur wenige, die meine Frau ihre Schwester kennen,
glauben mir. Wir überschrieben den Laden an unsere Tochter, aber es
half nichts, auch sie hat kein Glück damit, obwohl es laut Gewerbeamt
einer der schönsten Läden in Eisenach ist.
Wir waren in Todesangst auf der Suche nach einer weiteren
Einnahmequelle, um unsere Schulden abzuzahlen. Ich beobachtete durch
mein erstes Buch den Buchmarkt und bemerkte den Trend zur
Erotikliteratur mit explodierenden Verkaufszahlen. Die Verkaufszahlen
gehen teilweise in die hunderttausende, das Buch „Feuchtgebiete“
erreichte 3 Mio. Der Buchmarkt ist ein Wachstumsmarkt, Spitzenreiter
Unterhaltungsliteratur. Hier besteht nach wie vor die einzige
Möglichkeit, sich mit einem passenden Produkt innerhalb von kurzer
Zeit völlig zu entschulden und zu sanieren. In zahlreichen Nächten
schrieb ich mit nackter Angst im Nacken unter dieser Anschuldigung als
„Kinderschänder“ ein Buch mit zehn erotischen Geschichten, aber als
einziges Buch auf dem Markt aus dem DDR-Alltag, natürlich unter einem
Pseudonym. Es ist laut amazon-Kinderrezension ein heiteres, sauberes
Buch trotz Erotik.
Zur Gewinnmaximierung verlegte ich es selbst. Das Buch bekam beste
Presse, beste Lesermeinungen mit 5 Sternen und ich wurde damit in die
mdr-Talkshow „unter uns“ eingeladen. Wir könnten bereits seit über
einem Jahr völlig schuldenfrei sein. Der Buchmarkt wird aber von
westdeutschen Buchhandels-ketten und Lebensmittelketten mit
Buchabteilungen beherrscht, die nach der Wende für ihre Expansion in
den Osten Fördermittel zum Aufbau Ost bekamen. Leider erhielten sie
keine Auflage, dadurch auch ostdeutsche Hersteller als Lieferant zu
listen. Das betrifft vor allem auch die Nahrungsmittelhersteller. Im
produzierenden Gewerbe war das anders, wer im Osten eine Filiale
eröffnete und Arbeitsplätze schuf, bekam die Fördermittel mit der
Auflage, mindestens 5 Jahre im Osten zu produzieren. Nun haben wir bis
heute ein Produkt, das ein Trendartikel für eine bestimmte
Käuferschicht ist, die Nachfrage ist nach vielen Presseberichten da
und der Handel weigert sich bis heute, uns als Lieferant zu listen.
Uns blieben alternativ nur der Internetverkauf und wenige kleine
private Buchhandlungen, da diese meist auf Sachbücher spezialisiert
sind.
Im Juni 08 erkrankte ich schwer, am Freitag den 13. wurde mir in einer
nächtlichen Not-OP in der Uniklinik das Leben gerettet. Danach für
Monate Totalausfall. Der Druck der Gläubiger, meist Lieferanten durch
den Einnahmeausfall nach dem Brand und Krankheit, war rücksichtslos.
Psychisch waren wir inzwischen derart angeschlagen, dass besorgte
Menschen einen Suizid befürchteten und einen Polizeieinsatz auslösten.
Wir kämpfen seit zwei Jahren vergeblich darum, dass unser Buch in die
Regale des Handels kommt. Alle angeschriebenen Buchhandelsketten und
Lebens-mittelketten mit Bücherangebot antworteten meist gar nicht
erst, so auch EDEKA mit 12.000 Filialen. Jede Filiale mit nur 5
Büchern bestückt in deren Presse- oder Bücherecke, wäre das für uns
ein Umsatz, der uns aus allen Problemen katapultiert hätte, selbst nur
die Filialen im Osten würden genügen. Aber weshalb soll neben
westdeutschen Büchern kein ostdeutsches Buch über den Osten stehen?
Was wäre dabei, Wiedervereinigung auch im Buchregal.
Der Zufall wollte es, dass unsere Tochter für unseren acht Wochen
alten Enkel bei EDEKA Säuglingsnahrung kaufte. Sie war verdorben, sie
bemerkte es zu spät, musste sonntags ins Krankenhaus, diese rieten zu
einer Strafanzeige. Aus Sorge um weitere Fälle unterrichtete ich
sofort per Fax EDEKA von diesem Vorkommnis. Die Rückantwort, es gäbe
keine verdorbene Ware in den Regalen. Ich suchte im Internet nach
weiteren Fällen bei EDEKA und wurde fündig. In meiner Verzweiflung,
die sicher menschlich verständlich sein dürfte, versuchte ich EDEKA zu
nötigen, als „Wiedergutmachung“ mein Buch in den Verkauf zu nehmen, da
wir dieses mit einem Spendenanteil für Kinder versehen hatten. Als
Spielwarenhersteller sind wir seit 20 Jahren den Kindern verbunden.
Die versuchte Nötigung aus Verzweiflung ist die einzige Straftat, der
ich mich wirklich schuldig gemacht habe, ansonsten habe ich nicht mal
Punkte in Flensburg. Der Richter in Hamburg war so, wie es sich in
einem Rechtsstaat gehört, ebenso war mein Pflichtverteidiger sehr gut.
Der Staatsanwalt wurde gefragt, was EDEKA gemacht hätte, wenn Helmut
Schmidt darum gebeten hätte, sein Buch mit zu verkaufen, er blieb die
Antwort schuldig, der Richter lächelte. Auch die verdorbene
Säuglingsnahrung mit dem Rat des Arztes zur Strafanzeige gegen EDEKA
bestätigte sich im Prozess und wirkte strafmildernd. Die Geldstrafe
habe ich zu Recht bekommen, soweit hätte ich auch in meiner
Verzweiflung nicht gehen dürfen. Ich frage Sie aber, wie hätten Sie
sich in diesem seelischen Zustand verhalten?
Moralische Schuld laste ich den Handelsketten an, seit 20 Jahren
verwerten sie Fördermittel für den Aufbau Ost, die letztlich als
vermehrter Umsatz aus dem Osten in der Kasse klingelt. Den
ostdeutschen Herstellern wird dagegen nicht oder kaum geholfen. Zur
Gesetzänderung habe ich eine Petition an den Deutschen Bundestag
eingereicht, die zunächst abgelehnt wurde, nun aber im
Widerspruchverfahren nochmals angenommen wurde. Ich möchte für mich
und alle ostdeutschen Hersteller erreichen, dass wir alle das gleiche
Recht auf den Markt haben. Die Bücherkette Hugendubel mit 490 Filialen
teilte mir als Beispiel schriftlich mit, sie verweigert es sogar bei
uns zu bestellen, wenn Kunden vorm Ladentisch stehen und unser Buch
haben möchten. Eine Filiale im Osten bestellte klammheimlich drei
Bücher auf Kommission, um etwas für die Kunden zu haben. Die nette
Mitarbeiterin riskiert damit ihren Job. Diese Situation erinnert mich
an die Bücherverbrennung bei den Nazis. Das ist Diskriminierung pur.
Die Zukunft von KEHI-Modellbau:
Wir geben nicht auf, wir kämpfen weiter. KEHI-Modellbau läuft seit
über einem Jahr nur noch mit mir alleine weiter, bis wir soviel Bücher
verkauft haben, um richtig Material kaufen zu können. Produziert
werden nur noch Schmalspurbahnen, die Firma wird gesund geschrumpft,
die bisherigen 600 Artikel zu produzieren, geht nicht mehr.
Automodelle in H0 und TT gibt es nur noch als Restposten. Übrigens bin
ich seit Frühjahr auf einem Auge fast blind, nur noch 15 % Sehkraft,
das räumliche Sehen ist fast weg, auf eine OP muss ich lange warten,
Termine wurden bereits ins nächste Jahr verschoben, es gibt zu wenig
Ärzte. Das Abarbeiten von Aufträgen, die ich angenommen habe weil dazu
noch Material da ist, dauert dadurch leider etwas länger, aber sie
werden in Kürze fertig. Die Arbeit fällt mir sehr schwer, aber es geht
mit 12 – 14 Stundentag langsam wieder aufwärts.
Wir sind bereit, die Modellautoproduktion und TT komplett abzugeben.
Sollte sich jemand dafür interessieren, bitte nur ernsthafte Anfragen.
Für unser Haus mit Laden und drei 100 qm Wohnungen suchen wir einen
Käufer, der ein Renditeobjekt sucht. Es wäre toll, wenn ein
wohlhabender Modellbauer darin eine Anlagemöglichkeit sieht. Eisenach
ist eine Touristen-stadt mit zahlreichen kulturellen
Anziehungspunkten, das Tor zum Thüringer Wald. Eine Wohnung ist frei
und könnte zur Ferienwohnung ausgebaut werden. Es ist ein massives
Haus aus der Jahrhundertwende mit Jugendstilanklängen, Erker und
verglasten Balkon.
Unsere Gläubiger bitten wir, nicht die Nerven zu verlieren. Wir
schaffen es nur gemeinsam. Die einzige und wichtigste Hürde ist es,
die Vertriebslinie Handels-ketten zu schaffen. Da wo das Buch im
Handel bereits angeboten wird, geht es sehr gut aus der Hand und dies
nicht nur im Osten.
Da ich alleine in der Produktion arbeite und meine Frau die
Verlagsgeschäfte macht, ist das Telefon sehr selten besetzt. Bitte
haben Sie Verständnis. Wenn die Homepage zeitweise verschwunden ist,
dann konnten die Kosten mal wieder nicht abgebucht werden, weil Kunden
ihre Rechnung nicht pünktlich bezahlt haben, denn alle Bücher gehen
auf Rechnung raus, egal ob privat oder Handel.
Wer uns und vielen anderen Herstellern, vor allem auch
Nahrungsmittelhersteller im Osten helfen will, und der gleichen
Meinung ist wie wir, der sollte sich unserer Petition in einem kurzen
formlosen Brief anschließen. Schreiben Sie Ihre Meinung an folgende
Adresse unter dem angegebenen Aktenzeichen:
DEUTSCHER BUNDESTAG
Petitionsausschuss
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Pet 1-17-09-7014-008584 vom 19.05.10
Betrifft: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
Zugunsten des Wirtschaftsgebietes der Neuen Bundesländer und deren
Her-steller, deren Existenz vom Einzel – und Großhandel abhängig ist,
ist es dring-end erforderlich, ein neues Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen einzuführen. Die westdeutschen Handelsketten
mit Groß- und Einzelhandelsverkaufstellen in allen Branchen, vor allen
der Lebensmittel- und Bücherbranche, die mit öffentlichen Mitteln zum
Wiederaufbau seit der Wende in die neuen Bundesländer expandieren,
dürfen nicht nur Hersteller aus den alten Bundesländern vertreiben,
sondern müssen auch die Hersteller der neuen Länder als Lieferanten
listen und deren Erzeugnisse vertreiben. Über die Wettbewerbsfähigkeit
der Erzeugnisse entscheidet alleine der Endverbraucher durch seinen
Konsum. Eine Verweigerung ostdeutscher Produkte zugunsten
westdeutscher Produkte ist eine gravierende Wettbewerbsverletzung, die
dem Sinne der Vergabe öffentlicher Mittel, den Osten in das
wiedervereinte Deutschland zu integrieren und wirtschaftlich
aufzubauen, völlig widerspricht. Wäre eine derartige Gesetzgebung seit
1990 eingebunden gewesen, könnten heute noch viele Firmen und
Arbeitsplätze im Osten existieren. Das trifft noch heute für viele
Hersteller zu, die durch restriktiven Handel regional sehr
eingeschränkt sind und vor allem Neugründungen, die keine Chance
haben, überhaupt auf den Markt zu gelangen, so wie wir als neue
Kleinfirma KEHI-Verlag, dem die Listung als Lieferant der
Handelsketten auf dem Buch- und Lebensmittelmarkt mit Bücherabteilung
komplett verweigert wird, 20 Jahre nach dem Mauerfall.
Es ist dringender Handlungsbedarf erforderlich, denn durch diese nicht
zielgerechte Verwendung von Fördermitteln zum Wiederaufbau Ost
entsteht volkswirtschaftlicher Schaden durch verminderte oder gar
keine Steuereinnahmen von ostdeutschen Herstellern. Eine ganze Region
mit ihren Herstellern wird gezielt wirtschaftlich unterdrückt und das
kurioserweise mit Fördermitteln zum Aufbau.
Gegendarstellung zur Zeitungsmeldung in der "Hamburger
Morgenpost",betreffs "EDEKA Erpressung", vom Februar 2010
Nicht immer ist alles so, wie es in den Zeitungen dargestellt wird.
Sie berichten keineswegs immer reine Fakten und vor allem nicht alle
Fakten. Aus versuchter Nötigung wird eine Erpressung gemacht mit
reißerischer Überschrift. Dass ein unachtsames Verhalten von EDEKA
meinem acht Wochen alten Enkel möglicherweise das Leben hätte kosten
können, das Krankenhaus Strafanzeige anriet, interessiert die Presse
nicht.
Sexuelle Übergriffe sind ganz schlimm, vor allem Kinderschändungen.
Immer mehr Fälle kommen ans Tageslicht. Aber gerade deshalb nutzen
Trittbrettfahrer solche Vorwürfe gerne als Racheakt. Gründe sind oft
abgewiesene Liebschaften, Schüler rächen sich an Lehrer oder
Ausbilder, Angestellte rächen sich am Arbeitgeber wegen einer
Entlassung, in der Familie kommt es oft ebenso zu solchen Racheakten.
Das durfte ich am eigenen Leibe verspüren. Meist steht Aussage gegen
Aussage, ich hatte aber Zeugen und trotzdem keine Chance.
Ich möchte Ihnen jetzt meine ganz persönliche Geschichte erzählen und
ich schwöre bei Gott, dass sie die reine Wahrheit ist, nichts als die
Wahrheit!
Meine Frau kommt aus einer kinderreichen Familie, sie hat noch vier
Halbgeschwister. Seit 42 Jahren bin ich mit meiner Frau zusammen,
schon in der DDR haben wir uns einiges aufgebaut. Aus Wohnungsnot
kauften wir uns 1976 ein marodes Vierfamilienhaus, sanierten es. Ich
reparierte dafür nach Feierabend Autos, meine Frau arbeitete voll im
Mitropa-Intershop. Das war die Geburtsstunde einer unglaublichen
Neidphase bei der jüngsten Halbschwester meiner Frau, obwohl wir die
Familie immer unterstützt haben. Nach der Wende bauten wir uns die
Firma auf, der Neid stieg. Zur Firmenvergrößerung kauften wir das
Nachbarhaus dazu, später ein drittes Haus mit Laden, alle Häuser
marode und eigenhändig saniert. Beim dritten Haus und zweiter Firma
(Laden) war jegliche Harmonie in der Familie durch die Intrigen der
Schwägerin zerstört. Drei Monate nach dem Tod (2003 zur Leipziger
Messe) der gemeinsamen Mutter aller Kinder, die noch alles
zusammenhielt, war für die Schwägerin die Zeit gekommen. Sie
organisierte ein ungeheures, schmutziges Mobbing gegen meine Person,
aber nicht alle machten dabei mit, blieben bei der Wahrheit. Sie
zeigte mich bei der Polizei an, ich hätte sie seit dem 7. Lebensjahr
missbraucht, seit dem 12. Lebensjahr mit der Waffe meines
Schwiegervaters, (der einfacher Polizist war und nie seine Waffe zu
Hause hatte), zum Sex gezwungen. Insgesamt benannte sie 14 Personen,
darin ihre eigenen Kinder, Neffen und Nichten bis hin zu meiner
eigenen Tochter und eine Außenstehende Person, die ihre Freundin ist
und die sich für den Laden als Verkäuferin beworben hatte und nach der
Ablehnung behauptete, ich hätte sie vor dreißig Jahren mal betatscht.
Eine Mitarbeiterin, der ich gekündigt hatte durch Sparmaßnahmen
zugunsten des Ladenaufbaus und einen Halbtagsshop anbot, den sie
ablehnte, überredete sie, dass deren Tochter behauptete, dass ich sie
ebenfalls betatscht hätte bei einem Besuch der Mutter an der
Arbeitsstelle. Meine Schwägerin versuchte weitere Personen im Umfeld
zu überreden, durch Falschaussagen eine Straftat vorzutäuschen. Dazu
liegen drei schriftliche Zeugenaussagen vor. Da wir alle auf sehr
engem Raum arbeiten, können zudem alle Mitarbeiter bezeugen, dass
derartige Übergriffe nie stattgefunden haben, denn die Anschuldigungen
hatten alle ein Schema, das Betatschen bei Ferienarbeiten der
Schülerinnen.
Die Polizei erkannte das Mobbing, da eine einzige Person plötzlich
diese Masse von „Tathergängen“ anzeigte. Der Staatsanwalt stellte fast
alle Ermittlungen ein, teilweise aus Unglaubwürdigkeit und meist aus
den Aussagen der „Opfer“, das es diese Straftaten nicht gab, sondern
Neidmobbing war. Einer Nichte, die die Wahrheit sagte, drohte man
Prügel an, eine Mutter von mehreren Kindern. In drei Fällen kam es
trotzdem zur Anklage, die Kinder der Schwägerin sowie die Tochter der
gekündigten Kollegin blieben bei ihren Lügen. Ich erstattete
Gegenanzeige wegen Verleumdung, die abgewiesen wurde. Drei Jahre
musste ich auf den Prozess warten, währenddessen war ich
gesellschaftlich erledigt. Keiner kaufte im Laden, jeder zeigte mit
dem Finger auf mich, alles drehte sich weg. Unser Haus wurde mehrmals
mit Farben besprüht, wir wurden darin als Monster-Clan bezeichnet, die
Scheiben wurden zerkratzt und bespuckt, die Werbung abgerissen.
Wirtschaftlich eine Katastrophe. Dem Prozess sahen wir aber mit
Hoffnung entgegen, es gab genug Beweise meiner Unschuld. Aber es kam
anders, ein Mobbing wurde vom Gericht nicht erkannt, Zeugen aus der
Belegschaft wurden nicht bestellt, schriftliche Zeugenaussagen zur
Aufforderung der Vortäuschung einer Straftat wurden ignoriert, ebenso
meine eidesstattliche Erklärung unschuldig zu sein, keinen
interessierte es, das der von den „Opfern“ geschilderte Tathergang bei
der Polizei völlig anders war als dann vor Gericht. Der Prozess
erfolgte im Schnelldurchlauf von einer Stunde, so schnell wurde ein
Leben durch einen Schuldspruch zerstört. Auf hoher See und vor Gericht
ist man in Gottes Hand. Mein Anwalt war völlig überfordert. Mein
gesellschaftliches und geschäftliches Leben ist ruiniert. Eine
psychische Belastung wie im Krieg. Die „Opfer“, meine Schwägerin und
ihr Umfeld ließen nach der Urteilsverkündung im Treppenhaus des
Gerichtes die Sektkorken knallen. Wir legten Berufung ein, ein Jahr
später war es soweit, diesmal glaubten wir felsenfest an eine
Rehabilitierung. Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass nun eine
ungeheure Belastung auf uns zukäme, immerhin ist es die eigene
Familie. Man bot das halbe Strafmaß an, wenn ich auf den Prozess
verzichten würde. Meine Frau brach psychisch zusammen, mein Anwalt
bedrängte mich aus Rücksicht darauf aufzugeben, was ich schließlich
verzweifelt nur für meine Frau tat. Die „Opfer“ lachten, riefen im
Gang des Gerichtes sofort zu Hause an, sie hätten gesiegt. Sobald ich
wirtschaftlich wieder in der Lage bin, die Kosten zu tragen, wird
dieser Prozess wieder aufgenommen mit allen Beweisen.
Während dieser Zeit geschah bereits die nächste Katastrophe, genau ein
Jahr nach der Ladeneröffnung und zwei Monate nach Erscheinen meines
Buches über meine Lebensgeschichte, in dem ich diese Vorgänge bereits
andeutete, wegen des laufenden Verfahrens aber nicht konkretisieren
konnte, um was es sich für eine Straftat handelt, wurde unser
Ladengeschäft durch Brandstiftung völlig vernichtet. Zwei Mitglieder
einer organisierten Einbrecherbande, so hieß es offiziell, wurden zu
Haft verurteilt. Schockierend für uns, dass mein eigener Anwalt die
Verteidigung übernahm, ein grober Interessenkonflikt. Er unterrichtete
mich nicht darüber, auch nicht über den Prozesstermin und die
Möglichkeit einer Nebenklage. Auch erfuhr ich erst zwei Jahre später
von einem Kriminalbeamten, wer die Täter wirklich waren. Der
Brandstifter selber, in der Nähe des Ladens wohnend, kannte dadurch
die Kinderschändervorwürfe. Der Anstifter war der erste Freund meiner
Tochter. Seine Mutter machte uns damals darauf aufmerksam, dass er
bereits Betrugshandlungen durchführte. Wir untersagten unserer Tochter
die Verbindung, sie sah es selber ein. Er hatte ein Rachemotiv,
bestärkt durch meine angebliche Straftat als Kinderschänder. Dies
bestätigte auch die Tatsache, dass es kein Raub war, denn die Beute
wurde anschließend weggeworfen. Mit Gebäudeschaden, die völlige
Zerstörung der Wände, Decken, Putz, Elektrik, Scheiben und Türen,
2.500 Liter Löschwasser, dazu die komplette Ladeneinrichtung und Ware
sowie 6 Monate Einnahmeausfall im Laden und der Spielwarenfertigung,
da wir alles in Eigenleistung wieder aufbauten, ist der Schaden mit
ca. 170.000,- € zu beziffern. Die Versicherung zahlte nach drei
Monaten 23 T€. Ein Schaden, der bis heute nicht zu verkraften ist.
Private Kreditgeber für den Ladenbau bekamen Angst, verlangten ihr
Geld zurück. Die seelische Belastung ist bis heute unbeschreiblich.
Wir bauten alles in Eigenleistung wieder auf unter unmenschlichen
Anstreng-ungen. Aufträge für die Spielwarenherstellung sind bis heute
wieder da, aber wir können kein Material kaufen. Ca. 260 Kunden warten
heute auf bestellte Ware im Wert von ca. 57.000,- €. Der Laden geht
allerdings weiterhin schlecht, das ganze Stadtviertel kennt mich als
„Verbrecher“. Nur wenige, die meine Frau ihre Schwester kennen,
glauben mir. Wir überschrieben den Laden an unsere Tochter, aber es
half nichts, auch sie hat kein Glück damit, obwohl es laut Gewerbeamt
einer der schönsten Läden in Eisenach ist.
Wir waren in Todesangst auf der Suche nach einer weiteren
Einnahmequelle, um unsere Schulden abzuzahlen. Ich beobachtete durch
mein erstes Buch den Buchmarkt und bemerkte den Trend zur
Erotikliteratur mit explodierenden Verkaufszahlen. Die Verkaufszahlen
gehen teilweise in die hunderttausende, das Buch „Feuchtgebiete“
erreichte 3 Mio. Der Buchmarkt ist ein Wachstumsmarkt, Spitzenreiter
Unterhaltungsliteratur. Hier besteht nach wie vor die einzige
Möglichkeit, sich mit einem passenden Produkt innerhalb von kurzer
Zeit völlig zu entschulden und zu sanieren. In zahlreichen Nächten
schrieb ich mit nackter Angst im Nacken unter dieser Anschuldigung als
„Kinderschänder“ ein Buch mit zehn erotischen Geschichten, aber als
einziges Buch auf dem Markt aus dem DDR-Alltag, natürlich unter einem
Pseudonym. Es ist laut amazon-Kinderrezension ein heiteres, sauberes
Buch trotz Erotik.
Zur Gewinnmaximierung verlegte ich es selbst. Das Buch bekam beste
Presse, beste Lesermeinungen mit 5 Sternen und ich wurde damit in die
mdr-Talkshow „unter uns“ eingeladen. Wir könnten bereits seit über
einem Jahr völlig schuldenfrei sein. Der Buchmarkt wird aber von
westdeutschen Buchhandels-ketten und Lebensmittelketten mit
Buchabteilungen beherrscht, die nach der Wende für ihre Expansion in
den Osten Fördermittel zum Aufbau Ost bekamen. Leider erhielten sie
keine Auflage, dadurch auch ostdeutsche Hersteller als Lieferant zu
listen. Das betrifft vor allem auch die Nahrungsmittelhersteller. Im
produzierenden Gewerbe war das anders, wer im Osten eine Filiale
eröffnete und Arbeitsplätze schuf, bekam die Fördermittel mit der
Auflage, mindestens 5 Jahre im Osten zu produzieren. Nun haben wir bis
heute ein Produkt, das ein Trendartikel für eine bestimmte
Käuferschicht ist, die Nachfrage ist nach vielen Presseberichten da
und der Handel weigert sich bis heute, uns als Lieferant zu listen.
Uns blieben alternativ nur der Internetverkauf und wenige kleine
private Buchhandlungen, da diese meist auf Sachbücher spezialisiert
sind.
Im Juni 08 erkrankte ich schwer, am Freitag den 13. wurde mir in einer
nächtlichen Not-OP in der Uniklinik das Leben gerettet. Danach für
Monate Totalausfall. Der Druck der Gläubiger, meist Lieferanten durch
den Einnahmeausfall nach dem Brand und Krankheit, war rücksichtslos.
Psychisch waren wir inzwischen derart angeschlagen, dass besorgte
Menschen einen Suizid befürchteten und einen Polizeieinsatz auslösten.
Wir kämpfen seit zwei Jahren vergeblich darum, dass unser Buch in die
Regale des Handels kommt. Alle angeschriebenen Buchhandelsketten und
Lebens-mittelketten mit Bücherangebot antworteten meist gar nicht
erst, so auch EDEKA mit 12.000 Filialen. Jede Filiale mit nur 5
Büchern bestückt in deren Presse- oder Bücherecke, wäre das für uns
ein Umsatz, der uns aus allen Problemen katapultiert hätte, selbst nur
die Filialen im Osten würden genügen. Aber weshalb soll neben
westdeutschen Büchern kein ostdeutsches Buch über den Osten stehen?
Was wäre dabei, Wiedervereinigung auch im Buchregal.
Der Zufall wollte es, dass unsere Tochter für unseren acht Wochen
alten Enkel bei EDEKA Säuglingsnahrung kaufte. Sie war verdorben, sie
bemerkte es zu spät, musste sonntags ins Krankenhaus, diese rieten zu
einer Strafanzeige. Aus Sorge um weitere Fälle unterrichtete ich
sofort per Fax EDEKA von diesem Vorkommnis. Die Rückantwort, es gäbe
keine verdorbene Ware in den Regalen. Ich suchte im Internet nach
weiteren Fällen bei EDEKA und wurde fündig. In meiner Verzweiflung,
die sicher menschlich verständlich sein dürfte, versuchte ich EDEKA zu
nötigen, als „Wiedergutmachung“ mein Buch in den Verkauf zu nehmen, da
wir dieses mit einem Spendenanteil für Kinder versehen hatten. Als
Spielwarenhersteller sind wir seit 20 Jahren den Kindern verbunden.
Die versuchte Nötigung aus Verzweiflung ist die einzige Straftat, der
ich mich wirklich schuldig gemacht habe, ansonsten habe ich nicht mal
Punkte in Flensburg. Der Richter in Hamburg war so, wie es sich in
einem Rechtsstaat gehört, ebenso war mein Pflichtverteidiger sehr gut.
Der Staatsanwalt wurde gefragt, was EDEKA gemacht hätte, wenn Helmut
Schmidt darum gebeten hätte, sein Buch mit zu verkaufen, er blieb die
Antwort schuldig, der Richter lächelte. Auch die verdorbene
Säuglingsnahrung mit dem Rat des Arztes zur Strafanzeige gegen EDEKA
bestätigte sich im Prozess und wirkte strafmildernd. Die Geldstrafe
habe ich zu Recht bekommen, soweit hätte ich auch in meiner
Verzweiflung nicht gehen dürfen. Ich frage Sie aber, wie hätten Sie
sich in diesem seelischen Zustand verhalten?
Moralische Schuld laste ich den Handelsketten an, seit 20 Jahren
verwerten sie Fördermittel für den Aufbau Ost, die letztlich als
vermehrter Umsatz aus dem Osten in der Kasse klingelt. Den
ostdeutschen Herstellern wird dagegen nicht oder kaum geholfen. Zur
Gesetzänderung habe ich eine Petition an den Deutschen Bundestag
eingereicht, die zunächst abgelehnt wurde, nun aber im
Widerspruchverfahren nochmals angenommen wurde. Ich möchte für mich
und alle ostdeutschen Hersteller erreichen, dass wir alle das gleiche
Recht auf den Markt haben. Die Bücherkette Hugendubel mit 490 Filialen
teilte mir als Beispiel schriftlich mit, sie verweigert es sogar bei
uns zu bestellen, wenn Kunden vorm Ladentisch stehen und unser Buch
haben möchten. Eine Filiale im Osten bestellte klammheimlich drei
Bücher auf Kommission, um etwas für die Kunden zu haben. Die nette
Mitarbeiterin riskiert damit ihren Job. Diese Situation erinnert mich
an die Bücherverbrennung bei den Nazis. Das ist Diskriminierung pur.
Die Zukunft von KEHI-Modellbau:
Wir geben nicht auf, wir kämpfen weiter. KEHI-Modellbau läuft seit
über einem Jahr nur noch mit mir alleine weiter, bis wir soviel Bücher
verkauft haben, um richtig Material kaufen zu können. Produziert
werden nur noch Schmalspurbahnen, die Firma wird gesund geschrumpft,
die bisherigen 600 Artikel zu produzieren, geht nicht mehr.
Automodelle in H0 und TT gibt es nur noch als Restposten. Übrigens bin
ich seit Frühjahr auf einem Auge fast blind, nur noch 15 % Sehkraft,
das räumliche Sehen ist fast weg, auf eine OP muss ich lange warten,
Termine wurden bereits ins nächste Jahr verschoben, es gibt zu wenig
Ärzte. Das Abarbeiten von Aufträgen, die ich angenommen habe weil dazu
noch Material da ist, dauert dadurch leider etwas länger, aber sie
werden in Kürze fertig. Die Arbeit fällt mir sehr schwer, aber es geht
mit 12 – 14 Stundentag langsam wieder aufwärts.
Wir sind bereit, die Modellautoproduktion und TT komplett abzugeben.
Sollte sich jemand dafür interessieren, bitte nur ernsthafte Anfragen.
Für unser Haus mit Laden und drei 100 qm Wohnungen suchen wir einen
Käufer, der ein Renditeobjekt sucht. Es wäre toll, wenn ein
wohlhabender Modellbauer darin eine Anlagemöglichkeit sieht. Eisenach
ist eine Touristen-stadt mit zahlreichen kulturellen
Anziehungspunkten, das Tor zum Thüringer Wald. Eine Wohnung ist frei
und könnte zur Ferienwohnung ausgebaut werden. Es ist ein massives
Haus aus der Jahrhundertwende mit Jugendstilanklängen, Erker und
verglasten Balkon.
Unsere Gläubiger bitten wir, nicht die Nerven zu verlieren. Wir
schaffen es nur gemeinsam. Die einzige und wichtigste Hürde ist es,
die Vertriebslinie Handels-ketten zu schaffen. Da wo das Buch im
Handel bereits angeboten wird, geht es sehr gut aus der Hand und dies
nicht nur im Osten.
Da ich alleine in der Produktion arbeite und meine Frau die
Verlagsgeschäfte macht, ist das Telefon sehr selten besetzt. Bitte
haben Sie Verständnis. Wenn die Homepage zeitweise verschwunden ist,
dann konnten die Kosten mal wieder nicht abgebucht werden, weil Kunden
ihre Rechnung nicht pünktlich bezahlt haben, denn alle Bücher gehen
auf Rechnung raus, egal ob privat oder Handel.
Wer uns und vielen anderen Herstellern, vor allem auch
Nahrungsmittelhersteller im Osten helfen will, und der gleichen
Meinung ist wie wir, der sollte sich unserer Petition in einem kurzen
formlosen Brief anschließen. Schreiben Sie Ihre Meinung an folgende
Adresse unter dem angegebenen Aktenzeichen:
DEUTSCHER BUNDESTAG
Petitionsausschuss
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Pet 1-17-09-7014-008584 vom 19.05.10
Betrifft: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
Zugunsten des Wirtschaftsgebietes der Neuen Bundesländer und deren
Her-steller, deren Existenz vom Einzel – und Großhandel abhängig ist,
ist es dring-end erforderlich, ein neues Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen einzuführen. Die westdeutschen Handelsketten
mit Groß- und Einzelhandelsverkaufstellen in allen Branchen, vor allen
der Lebensmittel- und Bücherbranche, die mit öffentlichen Mitteln zum
Wiederaufbau seit der Wende in die neuen Bundesländer expandieren,
dürfen nicht nur Hersteller aus den alten Bundesländern vertreiben,
sondern müssen auch die Hersteller der neuen Länder als Lieferanten
listen und deren Erzeugnisse vertreiben. Über die Wettbewerbsfähigkeit
der Erzeugnisse entscheidet alleine der Endverbraucher durch seinen
Konsum. Eine Verweigerung ostdeutscher Produkte zugunsten
westdeutscher Produkte ist eine gravierende Wettbewerbsverletzung, die
dem Sinne der Vergabe öffentlicher Mittel, den Osten in das
wiedervereinte Deutschland zu integrieren und wirtschaftlich
aufzubauen, völlig widerspricht. Wäre eine derartige Gesetzgebung seit
1990 eingebunden gewesen, könnten heute noch viele Firmen und
Arbeitsplätze im Osten existieren. Das trifft noch heute für viele
Hersteller zu, die durch restriktiven Handel regional sehr
eingeschränkt sind und vor allem Neugründungen, die keine Chance
haben, überhaupt auf den Markt zu gelangen, so wie wir als neue
Kleinfirma KEHI-Verlag, dem die Listung als Lieferant der
Handelsketten auf dem Buch- und Lebensmittelmarkt mit Bücherabteilung
komplett verweigert wird, 20 Jahre nach dem Mauerfall.
Es ist dringender Handlungsbedarf erforderlich, denn durch diese nicht
zielgerechte Verwendung von Fördermitteln zum Wiederaufbau Ost
entsteht volkswirtschaftlicher Schaden durch verminderte oder gar
keine Steuereinnahmen von ostdeutschen Herstellern. Eine ganze Region
mit ihren Herstellern wird gezielt wirtschaftlich unterdrückt und das
kurioserweise mit Fördermitteln zum Aufbau.
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Unsere Vereinsseite : http://www.mec-tarp.de
Mein Fehmarn-Projekt: http://www.fehmarnbahn.privat.t-online.de/fehmarn/fehmarnp.htm