ich habe letztens bei Conrad-Electronic einen optoelektronischen
Reflexkoppler CNY70 gesehen. Das Teilchen hat so kleine Abmessungen, daß man
es schön zwischen den Schienen platzieren könnte (7x7mm, das paßt sogar
zwischen N-Gleise). Ein weiterer Vorteil sind die relativ geringen Kosten
(DM 3,25 bzw. DM 2,95 ab 5 Stück).
Hat hier schon jemand mit diesen Reflexkopplern einen Versuch gestartet? Man
die je wunderbar für jegliche Art der Rückmeldung verwenden: z.B.
Gleisbesetztmeldung, Signalsteuerung ("Indusi"), Auslösung von Bahnschranken
usw.
Hat jemand vielleicht Schaltungsvorschläge, wie man das Teilchen ein die
Modellbahnelektronik integrieren kann. Man muß für die Verwendung doch
sicherlich einen kleinen Vorschaltbaustein bastel (z.B. für die
Betriebsspannung und die Schaltelektronik).
Viele Grüße
Eike
folgendes zu Deiner Anfrage:
> ich habe letztens bei Conrad-Electronic einen optoelektronischen
> Reflexkoppler CNY70 gesehen. Das Teilchen hat so kleine Abmessungen, daß man
> es schön zwischen den Schienen platzieren könnte (7x7mm, das paßt sogar
> zwischen N-Gleise).
Der CNY70 paßt garantiert nicht zwischen die Schwellen der N-Gleise, aber der SG
101 (184111-88) von Conrad. Mit den Abmessungen 5x4,5x2 mm! Mit einem Preis von
DM 2,00 (Einzelstück) ist er ohnehin billiger. Alternative: SFH 900-2
(183636-88) für DM 4,00.
> Ein weiterer Vorteil sind die relativ geringen Kosten
> (DM 3,25 bzw. DM 2,95 ab 5 Stück).
Siehe oben.
>
> Hat hier schon jemand mit diesen Reflexkopplern einen Versuch gestartet? Man
> die je wunderbar für jegliche Art der Rückmeldung verwenden: z.B.
> Gleisbesetztmeldung, Signalsteuerung ("Indusi"), Auslösung von Bahnschranken
> usw.
Ich habe mit dem SG 101 (SFH 900-2) eine einfache Rückmeldung für HO aufgebaut.
Die Unterseite von NEM-Kupplungsschächten des Rollmaterials (HO) sollte dabei
eine weiße Fläche (Etikette) erhalten.
Zwischen zwei Schwellen wird eine Bohrung von 2-4 mm für die Zuleitung (3 Adern)
gesetzt.
>
> Hat jemand vielleicht Schaltungsvorschläge, wie man das Teilchen ein die
> Modellbahnelektronik integrieren kann. Man muß für die Verwendung doch
> sicherlich einen kleinen Vorschaltbaustein bastel (z.B. für die
> Betriebsspannung und die Schaltelektronik).
Im einfachsten Fall wird die IR-Diode (Pin 1) über R=330 Ohm an +5V gelegt. Der
Fototransistor (Pin 3) wird über ein Poti (5KOhm), das zur Einstellung der
Ansprechempfindlichkeit dient, ebenfalls an + 5Vgelegt. Pin 2 wird an Masse
angeschlossen. Am Poti kann nun gegen Masse eine Spannung zur
Weiterverarbeitung abgegriffen werden. Die abgegriffene Spannung ist abängig vom
Abstand Reflektor-NEM-Schacht, von der Einstellung des Potis, sowie der
Oberflächenstruktur der Fläche. Bei Überfahren der Reflexlichtschranke erhält
man eine Spannung von ca. U=3,5V, in anderen Falle ca. U=2V. Am besten schaltet
man einen Schmitt-Trigger (aufgebaut über OP) nach, dessen Schaltschwellen denen
von TTL-Bausteinen entsprechen.
Einfacher, d.h. ohne Entwicklungsaufwand, geht`s mit dem Bauvorschlag von
Michael Peters. In der MIBA 11/99, S.104 ff stellt er eine Schaltung mit dem
PLL-Decoder uA 567 vor, die unempfindlich gegen Fremdlicht ist. Die Schaltung
wird ausführlich mit Stückliste und Platinenlayout beschrieben. Alle Bauteile
sind bei Conrad erhältlich.
Gruß
Detlef
danke für Deine Tips.
"Detlef Hertlein" <de.he...@cityweb.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3A0EBA73...@cityweb.de...
> Der CNY70 paßt garantiert nicht zwischen die Schwellen der N-Gleise, aber
der SG
> 101 (184111-88) von Conrad.
Naja, der CNY70 paßt schon, man muß nur eine Schwelle zwischen Schienen
ausschneiden, in N ist halt alles etwas kleiner. Wo gibt´s denn den SG101 im
Katalog? Ich kann den im aktuellen nicht finden.
> Mit den Abmessungen 5x4,5x2 mm! Mit einem Preis von
> DM 2,00 (Einzelstück) ist er ohnehin billiger. Alternative: SFH 900-2
> (183636-88) für DM 4,00.
Den SFH900-2 konnte ich ausfindig machen, kostet aber als Einzelstück schon
DM 4,95, wenn ich doch nur den SG101 irgendwo finden würde...
> Im einfachsten Fall wird die IR-Diode (Pin 1) über R=330 Ohm an +5V
gelegt. Der
> Fototransistor (Pin 3) wird über ein Poti (5KOhm), das zur Einstellung der
> Ansprechempfindlichkeit dient, ebenfalls an + 5Vgelegt. Pin 2 wird an
Masse
> angeschlossen. Am Poti kann nun gegen Masse eine Spannung zur
> Weiterverarbeitung abgegriffen werden. Die abgegriffene Spannung ist
abängig vom
> Abstand Reflektor-NEM-Schacht, von der Einstellung des Potis, sowie der
> Oberflächenstruktur der Fläche. Bei Überfahren der Reflexlichtschranke
erhält
> man eine Spannung von ca. U=3,5V, in anderen Falle ca. U=2V. Am besten
schaltet
> man einen Schmitt-Trigger (aufgebaut über OP) nach, dessen Schaltschwellen
denen
> von TTL-Bausteinen entsprechen.
Danke, das werde ich dann demnächst mal ausprobieren, wenn endlich wieder
Zeit zum basteln ist.
> Einfacher, d.h. ohne Entwicklungsaufwand, geht`s mit dem Bauvorschlag von
> Michael Peters. In der MIBA 11/99, S.104 ff....
Hast Du zufälligerweise das Exemplar und könntest mir die Seiten vielleicht
mal einscannen und ´rüberschicken? Ich habe leider keine MIBA-Magazine.
Danke für Deine Hilfe.
Viele Grüße
Eike
"Carl Waldis" <c.wa...@tic.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:3A0EED9B...@tic.ch...
>...aber vielleicht findest du es in einer Ausleihe.
Danke, werde mal sehen, ob ich es finde.
Viele Grüße
Eike
Schau einmal unter http://www.miba.de/workshop/reflex.htm
nach
m.f.g. Bruno Trötzmüller
aus Wie(N)
> Schau einmal unter http://www.miba.de/workshop/reflex.htm
> nach
Hi Bruno,
danke für den Tip.
Gruß
Eike
Da der Schaltkreis sehr klein istr, läßt er sich sogar auf der N-Spur als
Fernmelde-Häuschen o.ä. kaschieren. Die IR-Sendedioden gibt es ab Baugrößen
von 1x1x1mm. Das Ganze läßt sich aber auch in Form von Reflexlichtschranken
unterhalb des Gleises anordnen. Diese Variante muß ich aber erst austesten.
Der IC besitzt 4 Anschlüsse :
Anschluß 1 - Vcc = 4,5 - 16 V
Anschluß 2 - Vo = TTL kompatibler Ausgang bei Vcc=5V
Anschluß 3 - Masse
Anschluß 4 - GLout = Treiberausgang f. IR-LED (Vgl=1,2V ;Igl=40-70mA
je nach Vcc)
Vorteil dieser Variante - es werden nur 4 Bauelemente (1 IR-Diode, 1
Vorwiderstand z.B. 470 Ohm, ein Kondensator 330nF und der Schaltkreis
selbst) benötigt. Eine Leiterplatte lohnt eigentlich garnicht.
Gernot Krause
nachdem ich die Beitraege zu diesem Thema mitgelesen habe wuerde
ich gerne wissen, wo die Nachteile liegen, wenn ich Reed-Kontakte
verwende. Meiner Meinung nach sprechen fuer Reed-Kontakte:
1. Preiswert
2. Klein
3. Nur die Fahrzeuge (Wagen und Loks) mit Magnet loesen aus.
Damit reduziert sich die Rueckmeldung erkannter Zustandsaenderungen an
ein angeschlossenes Auswertesystem (PC etc.)
4. Einstrahlunempfindlich ;-)
Bitte erklaert mir, in welchen Anwendungsfaellen das eine oder
andere sinnvoller (besser?) einzusetzen ist
Mit herzlichem Dank und froehlichem Basteln,
Patrick
--
patric...@freenet.de
http://www.people.freenet.de/uphome
Ich habe mal eine Anlage (N) mit diesen Reflexschranken aufgebaut. Leider wurde
die Anlage nie fertig und kann daher keine genauen Erfahrungen berichten.
Ich habe als Basis den Bausatz von Conrad benutzt, die Schaltung mir
verinnerlicht und etwas modifiziert nachgebaut. In dem Bausatz war auch schon
die Reflexschranke, die ich verwenden wollte enthalten.
Am Schreibtisch habe ich dann die Schaltung ausprobiert, dort erkannte die
Reflexschranke normale unbehandelte Wagen recht zuverlaessig. Wenn allerdings
starkes Licht auf die Reflexschranke faellt, wirds schon etwas schwieriger. ich
habe daher die einzelnen Schaltungen mit einem Poti versehen und die
Empfindlichkeit eingestellbar ausgefuehrt. Meine Tests waren aber durchaus
positiv. Ausserdem kann man damit leicht die Laenge eines Zuges ermitteln (war
bei mir ein wichtiger Punkt)
Leider musste ich die Anlage wieder abbauen, ohne die Reflexschranken in Betrieb
genommen zu haben, daher kann ich nichts zur Alltagstauglichkeit sagen.
Das ist schon einige Jahre her und habe leider die Daten der Bauteile nicht mehr
im Kopf.
Auf jeden Fall wuerde ich bevor ich an die Stellen nicht mehr hinkomme, das
ganze ausgiebig testen.
Schreib mir bitte mal einen Testbericht, wie das ganze funktioniert.
Gruss
Thomas
zu meinen Erfahrungen mit Lichtschranken und Reed-Kontakten:
Patrick Urban schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> nachdem ich die Beitraege zu diesem Thema mitgelesen habe wuerde
> ich gerne wissen, wo die Nachteile liegen, wenn ich Reed-Kontakte
> verwende. Meiner Meinung nach sprechen fuer Reed-Kontakte:
>
> 1. Preiswert
Alternativ zu Reed-Kontakt kann man die LS von Busch benutzen. Eine
Packung (Sender + Empfänger) kostet < 10 DM (könnte man noch durch
IR-Dioden + passende Befestigung ersetzen). Als Elektronik zum Ansteuern
der LS braucht man nicht die Elektronik von Busch, vielmehr kann man mit
einem Gleichrichter (genauer eine Diode + Widerstand + Elko) sowie einem
ein-Transistor-Verstärker die Rückmeldung auf einen Port des s88 geben.
> 2. Klein
Die Busch LS ist natürlich nicht so klein wie ein Reed-Kontakt, die muss
man irgendwie tarnen (z.B. durch Gebäude, Büsche etc.). Spielt an
bestimmten Stellen der Anlage (z.B. im Schattenbahnhof) keine Rolle.
> 3. Nur die Fahrzeuge (Wagen und Loks) mit Magnet loesen aus.
> Damit reduziert sich die Rueckmeldung erkannter Zustandsaenderungen an
> ein angeschlossenes Auswertesystem (PC etc.)
Ich hatte weder mit Intellibox noch mit Mrk Interface 6050 irgendwelche
Probleme, weder mit Reed-Kontakten noch mit Lichtschranken, auch keine
Probleme der Datenmenge.
> 4. Einstrahlunempfindlich ;-)
Ich hatte mit den o.g. geschilderten LS keine Probleme durch
Einstrahlungen.
> Bitte erklaert mir, in welchen Anwendungsfaellen das eine oder
> andere sinnvoller (besser?) einzusetzen ist
Ich habe noch folgende Erfahrungen:
a) Magnete fuer Reed-Kontakte lassen sich an manchen Fahrzeugen nur schwer
anbringen. Ich habe die Magnete immer unter dem letzten Wagen eines Zuges,
da sich Magnete an Wagen leichter anbringen lassen als an Loks und auch um
verlorene Wagen zu erkennen.
b) Magnete fuer Reed-Kontakte könnten metallische Weichenzungen
magnetisieren, wodurch Weiche nicht mehr zuverlässig schaltet.
c) An bestimmten Stellen der Anlage (Schattenbahnhof) lassen sich
nachträglich Lichtschranken evtl. leichter anbringen als Reed-Kontakte.
d) Mit Lichtschranken lassen sich Zuglängen messen.
Viele Grüße
Franz Hauck
franz...@t-online.de
ha...@kwsoft.de
Franz Hauck schrieb:
>
> > 4. Einstrahlunempfindlich ;-)
>
> Ich hatte mit den o.g. geschilderten LS keine Probleme durch
> Einstrahlungen.
Bei Lichtschranken ist die Einstrahlung unkritisch. Reflexschranken dagegen
sind Sender und Empfaenger nicht in einer Linie, sondern das Licht wird vom
einem Objekt so reflektiert, dass es auf dem Empfaenger trifft. Wenn die
Intensitaet des Lichts aus der Umgebung zu gross ist, kann der Empfaenger den
reflektierten Lichtstrahl nicht sicher erkennen.
Gruss
Thomas
Hallo Patrik,
> Meiner Meinung nach sprechen fuer Reed-Kontakte:
>
>1. Preiswert
ja. Aber auch hier ist zu beachten, dass z.B. Magnetartikel nicht
direkt angesteuert werden können, da die Stromaufnahme meist zu hoch
für reed-Kontakte ist.
>2. Klein
ja, aber.. z.b. nachträglicher Einbau ziemlich schwierig.
>3. Nur die Fahrzeuge (Wagen und Loks) mit Magnet loesen aus.
eben: Fremdfahrzeuge könnten damit nicht eingesetzt werden. Schwierig
wird es u.U. auch bei Wendezügen und dergleichen.
>4. Einstrahlunempfindlich ;-)
Bin ich mir nicht so sicher - wie ist es mit dem Magnetfeld eines
Motors?
5. die Funktion des Reed-Kontaktes ist auch für technische Laien
einfach nachzuvollziehen.
Übrigens sind die Reeds aufgrund der Glasröhrchen relativ empfindlich!
--
(-=|auf Wiederbasteln |=-)
Peter Popp
Peter...@t-online.de
http://home.t-online.de/home/peter.popp/pmstart.htm
> Alternativ zu Reed-Kontakt kann man die LS von Busch benutzen. Eine
> Packung (Sender + Empfänger) kostet < 10 DM (könnte man noch durch
> IR-Dioden + passende Befestigung ersetzen). Als Elektronik zum Ansteuern
> der LS braucht man nicht die Elektronik von Busch, vielmehr kann man mit
> einem Gleichrichter (genauer eine Diode + Widerstand + Elko) sowie einem
> ein-Transistor-Verstärker die Rückmeldung auf einen Port des s88 geben.
Ein MEDER-Reed kostet knapp 2 DM, also deutlich billiger. Man braucht
keine Zusatzelektronik.
> Die Busch LS ist natürlich nicht so klein wie ein Reed-Kontakt, die muss
> man irgendwie tarnen (z.B. durch Gebäude, Büsche etc.). Spielt an
> bestimmten Stellen der Anlage (z.B. im Schattenbahnhof) keine Rolle.
Und auf der Strecke? Die Reeds kan man quer zwischen zwei Schwellen
verstecken. Damit sind sie praktisch unsichtbar.
> a) Magnete fuer Reed-Kontakte lassen sich an manchen Fahrzeugen nur schwer
> anbringen.
Ich habe bis jetzt an jeder Lok einen Magneten angebracht.
> Ich habe die Magnete immer unter dem letzten Wagen eines Zuges,
> da sich Magnete an Wagen leichter anbringen lassen als an Loks und auch um
> verlorene Wagen zu erkennen.
Sicher eine Möglichkeit. Bei mir haben nur Loks und Steuerwagen einen
Magneten. Sie signalisieren dem Computer die Spitze des Zuges und der
kann so punktgenau gehalten werden. Ich habe keine Probleme mit
Zugtrennungen (Märklin-KK und RTS-StromKK).
> b) Magnete fuer Reed-Kontakte könnten metallische Weichenzungen
> magnetisieren, wodurch Weiche nicht mehr zuverlässig schaltet.
Das trifft auf die alten M-Gleise zu. Bei K und C sind sie aus Alu.
> c) An bestimmten Stellen der Anlage (Schattenbahnhof) lassen sich
> nachträglich Lichtschranken evtl. leichter anbringen als Reed-Kontakte.
Wer baut denn einen Schattenbahnhof ohne Rückmeldungen?
> d) Mit Lichtschranken lassen sich Zuglängen messen.
Das trage ich im Computer ein. Wenn eine Lok an einen Zug gekuppelt
wird, gehe ich auf meine "Zugkarte" und trage die Lok zum passenden Zug
ein und mit welcher Seite sie zum Zug zeigt (so weiß der Computer auf
welcher Seite er die Rücklichter abzuschalten hat). Wenn der Computer
die Lok verfolgt, weiss er nicht nur welcher Zug angehängt ist (Schnell,
Wende, Nahverkehr oder Güterzug) und wie lang dieser ist, er kennt er
auch die Nummer des Funktionsdekoders, der die Innenbeleuchtung
schaltet.
Gruß
Michael
Michael´s Maerklin Modeltrain
http://Bardioc.tripod.com/
Peter Popp schrieb:
> >4. Einstrahlunempfindlich ;-)
> Bin ich mir nicht so sicher - wie ist es mit dem Magnetfeld eines
> Motors?
Ja, das gibt es, die Magnete der Mrk-DCM-Motoren aus 6090 und 6090x lösen
die Reed-Kontakte manchmal aus.
Michael Prieskorn schrieb:
> Franz Hauck wrote:
>
> > b) Magnete fuer Reed-Kontakte könnten metallische Weichenzungen
> > magnetisieren, wodurch Weiche nicht mehr zuverlässig schaltet.
>
> Das trifft auf die alten M-Gleise zu.
Eben, deswegen habe ich es erwähnt.
> > c) An bestimmten Stellen der Anlage (Schattenbahnhof) lassen sich
> > nachträglich Lichtschranken evtl. leichter anbringen als Reed-Kontakte.
>
> Wer baut denn einen Schattenbahnhof ohne Rückmeldungen?
Niemand, trotzdem könnten es spätere Umbauten erforderlich machen, weitere
Rückmeldungen einzubauen. Das geht mit Lichtschranken (oder einer getrennten
Schiene bei Mrk- K- oder C-Gleis) einfacher als mit Reed-Kontakten.
Mfg
F. Hauck
Hallo Patrik, <-- Patrick mit ck ;-)
>
> > Meiner Meinung nach sprechen fuer Reed-Kontakte:
> >
> >1. Preiswert
> ja. Aber auch hier ist zu beachten, dass z.B. Magnetartikel nicht
> direkt angesteuert werden können, da die Stromaufnahme meist zu hoch
> für reed-Kontakte ist.
Bei mir soll der Einsatz von Reed-Kontakten nicht zum Schalten von
Magnetartikeln dienen, sondern lediglich zur Rueckmeldung von Ereignissen
(Zug ist vorbeigekommen -> PC wird dies mitgeteilt -> PC steuert
irgendeinen
Ablauf). Habe ich nicht auch bei Lichtschranken das Problem direkt eine
Last anzusteuern, oder gehst Du davon aus, dass solche Lichtschranken
immer
einen Schalttransistor am Ausgang haben?
>
> >2. Klein
> ja, aber.. z.b. nachträglicher Einbau ziemlich schwierig.
>
Seh ich ein. Aber ist das nicht auch der Fall bei Lichtschranken? Vor
allem
dann, wenn sie nicht neben dem Gleis, sondern unter dem Gleis angebracht
werden muessen (so wie ich das verstanden habe, werden ja oftmals
Reflexionspunkte "UNTER" das Rollmaterial geklebt).
>
> >3. Nur die Fahrzeuge (Wagen und Loks) mit Magnet loesen aus.
> eben: Fremdfahrzeuge könnten damit nicht eingesetzt werden. Schwierig
> wird es u.U. auch bei Wendezügen und dergleichen.
>
Ok.
>
> >4. Einstrahlunempfindlich ;-)
> Bin ich mir nicht so sicher - wie ist es mit dem Magnetfeld eines
> Motors?
>
Hm, nachdem ich gesehen habe, dass man doch relativ nah mit einem
starkem Magneten am Reed sein muss ... Muss ich mal testen!
>
> 5. die Funktion des Reed-Kontaktes ist auch für technische Laien
> einfach nachzuvollziehen.
>
Danke ;-)
>
> Übrigens sind die Reeds aufgrund der Glasröhrchen relativ empfindlich!
>
Was machst Du damit? Mit der 120mm Flex die Beinchen abkuerzen oder
mit Amboss und Hammer die Beinchen biegen? Selbst runtergefallene
sind mir noch nicht kaputt gegangen .
6. Hat denn jemand Erfahrungen, ob denn tatsaechlich die Weichen mit der
Zeit
magnetisch werden und beim Schalten dann "kleben"?
Mit einem kraeftigem ;-)) und
froehlichem Basteln,
PatriCK
--
mailto:patric...@freenet.de
http://www.people.freenet.de/uphome
> nachdem ich die Beitraege zu diesem Thema mitgelesen habe wuerde
> ich gerne wissen, wo die Nachteile liegen, wenn ich Reed-Kontakte
> verwende.
Hallo Patrick,
in meiner alten Anlage wollte ich auch Reed-Kontakte verwenden, jedoch bin
ich leider nie dazu gekommen, irgendwelche Rückmeldekontakte einzubauen (war
nur eine kleine, übersichtliche Anlage, da war das nicht unbedingt nötig).
Ich habe mal gelesen, und auch ausprobiert, daß Reed-Kontakte beim Einbau
quer zur Fahrtrichtung nur unzuverlässig auslösen. Hinzu kommt, daß auch sie
nicht verschleißfrei sind, und vielleicht irgendwann mal ausgetauscht werden
müssen, was beim Einbau quer unter den Gleisen nur schwer möglich ist
(zumindest bei Spur N), da man das ganze Gleis wieder anheben müßte.
Die Reflexkoppler sind so klein, daß man sie schön (fast unsichtbar)
zwischen den Gleisen verstecken und auch leicht austauschen kann.
Außerdem ist der "operative" Eingriff ins Rollmaterial ist nicht so groß.
Man braucht nur eine reflektierende Fläche, und das kann man mit einem
Farbpunkt, einen Streifen Alufolie oder einem kleingeschnittenen
Adreßaufkleber leicht bewerkstelligen. Bei älteren Lokomotiven ist der
Einbau eines Magneten für die Reed-Kontakt-Magneten nicht immer einfach.
Aber ob optisch oder mit Reed-Kontakt, das ist wohl eher eine philosophische
Frage (Gruß an die H0er mit ihrer AC/DC Problematik).
Viele Grüße
Eike
Hallo zusammen,
was ist fuer Nachteile haben denn Rueckmelder, die auf
Spannungsdifferenz basieren? Ich bin am Ueberlegen, ob ich sowas
verwenden sollte.
Das hoert sich von allem (Reed, Lichtschranken, Reflexlichtschranken)
am einfachsten an was Einbau und Verwendung angeht.
Trennstelle, ein paar Strippen ziehen (muss man so oder so), Schaltung
dran die aus der entdeckten Spannungsdifferenz was Brauchbares macht
und fertig.
Oder was sagen die, die das schon mal in der Praxis ausprobiert haben?
Lutz
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
Das kommt, wenn man sie genau mittig zwischen die Schienen plaziert.Ich
trenne mit dem Dremel ein Stück von dem Metallband unter dem K-Gleis
heraus, sodas der Reed z.T. unter Schiene liegt und ungefähr bis zu den
Pukos reicht. In einer Kurve muß er selbstverständlich unter der inneren
Schiene liegen, weil Magnete, die man mittig unter eine Drehgestellok
klebt, zum kurveninneren ausschwenken. So wird jeder Reed zuverlässig
ausgelöst.
> Hinzu kommt, daß auch sie
> nicht verschleißfrei sind, und vielleicht irgendwann mal ausgetauscht werden
> müssen, was beim Einbau quer unter den Gleisen nur schwer möglich ist
> (zumindest bei Spur N), da man das ganze Gleis wieder anheben müßte.
Eher verschleißen aber sämtliche Magnetartikel von Weichen und Signalen.
"Lutz Müller" <lutz...@acm.org> schrieb im Newsbeitrag
news:8v1cmn$rv1$1...@nnrp1.deja.com...
> was ist fuer Nachteile haben denn Rueckmelder, die auf
> Spannungsdifferenz basieren? Ich bin am Ueberlegen, ob ich sowas
> verwenden sollte.
ja, das wäre sicherlich auch eine Idee. Allerdings bräuchte man immer einen
Verbraucher (beleuchteten Wagen, Lok, mit Widerstandslack bearbeitete Achse)
auf der Schiene, um die Rückmeldung auszulösen. D.h. bei geschobenen Zügen
müßte man z.B. den Steuerwagen bearbeiten. Ein weiterer Nachteil wären die
vielen Trennstellen, was zumindest bei N-Spur etwas nachteilig ist, weil die
Wagen da immer so ´drüberrumpeln - wie´s in H0 dann mit den
Fahreigenschaften ist, weiß ich nicht.
Viele Grüße
Eike
> Eike Snoyek wrote:
>
> > Ich habe mal gelesen, und auch ausprobiert, daß Reed-Kontakte beim
Einbau
> > quer zur Fahrtrichtung nur unzuverlässig auslösen.
>
> Das kommt, wenn man sie genau mittig zwischen die Schienen plaziert.Ich
> trenne mit dem Dremel ein Stück von dem Metallband unter dem K-Gleis
> heraus, sodas der Reed z.T. unter Schiene liegt und ungefähr bis zu den
> Pukos reicht.
Hi Michael,
aha, danke für den Tip, das wäre natürlich logisch. Werde ich auch mal
testen.
Viele Grüße
Eike
Was spricht gegen ein Kontaktgleis als Rückmeldung.
Ich meine Optisch, da der Radsatz den Rückleiter überbrückt und ein LED
leuchtet.
Das wollte ich jetzt bei mir im Schattenbahnhof einbauen, kostet doch nur
eine LED pro Gleis.
Klärt mich auf, oder haltet mich zurück.
Bis gleich oder Morgen.
--
Burkhard Ascher
burkhar...@ascher-transporte.de
http://www.ascher-transporte.de
Kann ich mir nicht vorstellen, wenn der Magnet richtig angebracht ist.
Tschulligung, soll wieder vorkommen! ;-).
>> ja. Aber auch hier ist zu beachten, dass z.B. Magnetartikel nicht
>> direkt angesteuert werden können, da die Stromaufnahme meist zu hoch
>> für reed-Kontakte ist.
>
>Bei mir soll der Einsatz von Reed-Kontakten nicht zum Schalten von
>Magnetartikeln dienen, sondern lediglich zur Rueckmeldung von Ereignissen
> Habe ich nicht auch bei Lichtschranken das Problem direkt eine
>Last anzusteuern, oder gehst Du davon aus, dass solche Lichtschranken
>immer >einen Schalttransistor am Ausgang haben?
War so gemeint: manche glauben, bei Reed-Relais im Gegensatz zu
Lichtschranken völlig ohne Elektronik auszukommen. Und das ist nicht
der Fall.
>> >2. Klein
>> ja, aber.. z.b. nachträglicher Einbau ziemlich schwierig.
>>
>
>Seh ich ein. Aber ist das nicht auch der Fall bei Lichtschranken? Vor
>allem
>dann, wenn sie nicht neben dem Gleis, sondern unter dem Gleis angebracht
>werden muessen (so wie ich das verstanden habe, werden ja oftmals
>Reflexionspunkte "UNTER" das Rollmaterial geklebt).
Reflex-Lichtschranken von unten brauchen eigentlich nur ein Loch
durchs Gleis/Grundplatte, das imho leichter nachträglich zu bohren ist
als ein Reedrelais einzubauen. Man kann natürlich auch einen Reed wie
einen Indusi-Magneten gelb anstreichen und neben die Gleise setzen
;-).
>> Übrigens sind die Reeds aufgrund der Glasröhrchen relativ empfindlich!
>
>Was machst Du damit? Mit der 120mm Flex die Beinchen abkuerzen oder
>mit Amboss und Hammer die Beinchen biegen? Selbst runtergefallene
>sind mir noch nicht kaputt gegangen .
Ich hab keine 120er Flex, nur eine 180; eigentlich wollte ich eine
230er aber da war grad keine auf Lager ;-).
Wenn man z.B. die gerade seitlich abstehenden Anschlüsse umbiegt, ohne
mit der Zange am Röhrchen festzuhalten, kann man das Glas sprengen.
> Ich habe mal gelesen, und auch ausprobiert, daß Reed-Kontakte beim Einbau
> quer zur Fahrtrichtung nur unzuverlässig auslösen.
Der Magnet muss quer eingebaut werden.
Das Magnetfeld soll laenglich dem Reed-Schalter angelegt werden.
Janos Erö
Quer eingebaut funktionieren die Reed Schalter sehr gut, wie Janos
schreibt. Man muß sie nur *richtig* einbauen.
Schaut man sich einen solchen Schalter an, so hat er zwei Kontaktzungen,
die sich im Normalfall gerade nicht berühren. Durch ein Magnetfeld ist es
nun möglich, diese Zungen zu bewegen.
Nun kommt der Haken:
wird der Magnet mittig über beide Zungen geführt, so werden meist auch
beide Zungen angezogen, ihr Abstand zueinander ändert sich dabei jedoch
nicht. Damit erfolgt auch kein Schaltvorgang :-(
Wenn man darauf achtet, daß die Röhrchen so eingebaut werden, daß der
mittig unter einer Lok/einem Wagen angebrachte Magnet *nur eine* Zunge
bewegt, so schalten die Kontakte sehr zuverlässig.
Folgende grobe Skizze soll dies erläutern:
I M I
=====================
___________
/ _______\
--------<________ `->----------------
\_____________/
I: Schienenprofil
M: Magnet (unter nicht gezeichneter Lok o.ä.)
=: Schwellen
der Rest: Reedschalter mit den zwei Kontaktzungen.
Weiterhin sollte man darauf achten, daß die Zungen übereinander und nicht
nebeneinander liegen.
Viele Grüße
Martin
--
Dr. Martin Bultmann
Universität Heidelberg, Inst. f. pharmazeutische Technologie u.
Biopharmazie
Im Neuenheimer Feld 366, 69120 Heidelberg Tel.: ++49 (0)6221 54-8331
Fax: ++49 (0)6221 54-5971
Burkhard Ascher schrieb:
> Was spricht gegen ein Kontaktgleis als Rückmeldung.
> Ich meine Optisch, da der Radsatz den Rückleiter überbrückt und ein LED
> leuchtet.
> Das wollte ich jetzt bei mir im Schattenbahnhof einbauen, kostet doch nur
> eine LED pro Gleis.
Hallo Burkhard
Unter der Beschreibung kann ich mir leider nichts vorstellen. So wie ich das
verstehe, willst Du ein Kontaktgleis Deines Gleissystems einbauen und ueber
ein Relais oder Flipflop die LED ansteuern. Das ist die einfachste
Moeglichkeit. leider sehen die Kontaktgleise nicht immer vorbildgerecht aus
und das ganze funktioniert nur mit Fahrzeugen, die einen Verbraucher
besitzen.
Ich habe in meiner "Unvollendenden" die Reflexschranken gut tarnen koennen
und die koennen auch einzelne Wagen erkennen, die keine Beleuchtung haben
(auch ohne "Reflexzonen" am Wagenboden). Ausserdem kann man damit die Laenge
eines Zuges bestimmen.
Gegen eine reine Gleisbesetztmeldung oder Blocksicherung sind Kontaktgleise
wohl die einfachste Loesung (vom Preis des Kontaktgleises abgesehen dazu
kommt noch das Relais und die LED. Die Bauteile pro Meldestelle mit
Reflexschranke war etwa 5 Mark all inclusive).
Gruss
Thomas
Ich meine die beiden Schienen trennen (C-Gleis/Digi), durch den Radsatz
verbinde ich den Stromkreis wieder.
LED+Widerstand
/ --------X------------ +
/
-------------------------------I------------- -
.......................................I................ +
-------------------------------I------------- -
\
\----------------------- -
Der Versuch einer Zeichnung.
Burkhard Ascher schrieb:
> Hallo Thomas
>
> Ich meine die beiden Schienen trennen (C-Gleis/Digi), durch den Radsatz
> verbinde ich den Stromkreis wieder.
Hallo Burkhard
Das ist noch einfacher, dafuer gibts auch schon Gleisbesetztmelder, die das
gleiche, nur teurer tun.
Was ich nicht sagen kann, ob man die Spannung fuer die LED einfach auf die
Fahrspannung modulieren kann, denn schliesslich soll der Zug da auch noch
fahren. Vielleicht leuchtet die LED bei Deiner Loesung immer. Da hilft nur
eins: Ausprobieren
Gruss
Thomas
Sie leuchtet nur wenn eine Lok oder ein Wagen drauf steht. Keine
Gleichstromachsen.
Damit schließe ich den Stromkreis. Die Fahrspannung (Mittelleiter) bleibt
unberührt.
Ansonsten ist ja keine Verbindung.
Diese Schaltung benutze ich im kompletten Wendel als Besetztmeldung (mit
einem Relais schalte ich Zufahrt stromlos) und habe dadurch immer eine
Kontrolle ob wirklich kein Wagen stehen geblieben ist.
Hallo Burkhard!
Ich fahre N und Zweileiter, da geht das nicht,
Jetzt bin ich ueberzeugt:
- sehr einfach
- billig
(leiter kann ich das nicht anwenden :( )
Gruss
Thomas
Aha, und was ist beim quadratischen Märklinmagneten 7558 QUER???
>
>Aha, und was ist beim quadratischen Märklinmagneten 7558 QUER???
Die "Enden" sind die Magnetpole, einfach in Eisenspäne reinhalten ;-).
Oder mit einem Reed-Kontakt ausprobieren, in welcher Stellung der
Magnet in größter Distanz auslöst.
Demnach sind die Pole an den flachen Seiten. Etwa jetzt den Magneten
hochkant unter die Lok kleben:-)))
Den 7557 klebe ich auch immer längs unter die Lok, quer würde er
garnicht passen.
> Oder mit einem Reed-Kontakt ausprobieren, in welcher Stellung der
> Magnet in größter Distanz auslöst.
Im sichbaren Bereich werden bei mir die Reeds zwischen den Schwellen
versteckt, im Tunnel und Schattenbahnhof einfach längs neben die Pukos.
Alle lösen zuverlässig aus. Es liegt vielleicht daran, das KEIN Magnet
genau mittig darüber streicht, weil alle Reeds etwas seitlich versetzt
sind. Die quadratischen 7558 habe ich einfach unter die Loks geklebt,
ohne auf irgendeine Polrichtung zu achten. Es waren auch keine
Unterschiede zu bemerken. Nur die flachen 7556 sind zu schwach.
Was solls, ich bin mit dieser Lösung rundum zufrieden. Die MEDER-Reeds
sind in dem schwarzen Schutzgehäuse recht robust und fallen überhaupt
nicht auf, wenn man die Schrift oben wegschmirgelt, bzw. übermalt. Ich
kann das in Verbindung mit Computerrückmeldung nur empfehlen. Billig,
einfach zu bauen und zuverlässig.
Das ist wirklich ein Vorteil von Reed-Relais, dass man sie vollständig
tarnen kann, z.B. auch unter Bahn- bzw. Bohlenübergängen.
Tschüß
> > 4. Einstrahlunempfindlich ;-)
> Bin ich mir nicht so sicher - wie ist es mit dem Magnetfeld eines
> Motors?
Hat mir über Jahre noch nie Probleme (in Form unerwünschter Auslösungen)
gemacht. Die Magnete müssen recht nah vorbeigeführt werden, um
Schaltungen auszulösen (schon in Kurven ist es kritisch, wenn der Magnet
an langen Fahrzeugen in der Mitte 'schwenkt'). Jedenfalls reicht der
(Permanent)magnet des Motors nicht.
--
mailto:pri...@comports.com
Auf Euren Besuch freut sich http://www.comports.com/pribahn
"Windoofs ist das schlechteste Betriebssystem - doch es gibt kein
besseres ..."
dass Lichtschranken gegenüber "Einstrahlung" unkritisch sind, kann ich
so leider nicht bestätigen. meine Erfahrung: Zur automatischen Steuerung
von Schranken habe ich bei Conrad Lichtschranken gekauft. Diese
arbeiten mit gepulster IR-Strahlung. Damit wird Auslösen durch unerwünschte
Einstrahlung von Licht- und Wärmequellen in der Tat ganz gut vermieden.
Aber: Die (Spur-N)-Anlage wird mit einem Fahrpult gesteuert,
das auf Basis von Pulsbreitenmodulation arbeitet. Sobald sich ein Zug der
Lichtschranke bzw. der Lichtschrankenelektronik nähert (damit meine ich: den
Umkreis von etwa 1 m erreicht), löst die Lichtschranke aus.
Hat schon jemand ähnliche Phänomene festgestellt? Wenn jemand einen guten
Tipp hat, wie dieses Problem zu lösen ist wäre ich sehr dankbar. Ich
experimentiere nun schon eine ganze Weile mit BNC-Kabeln,
Masseverbindungen etc.
Viele Grüße
Wolfgang
--
wsta...@muenchen.org
Hallo Wolfgang,
Dein Problem ist in der Tat magnetische oder kapazitive Einkopplung in den
Schaltungseingang oder auch eine Verschmierung über die Stromversorgung.
Da hilft nur ein Bandpaß, der nur die Pulsfrequenz der
Lichtschranke durchläßt, oder ein Vorverstärker direkt an der Empfangs-LED,
damit der Signal/Störabstand vergrößert wird.
Hast Du eine von der Bahn-Stromversorgung getrennte, gegen HF-Kopplung
feste Stromversorgung für die Logikschaltungen?
Kritisch ist bei diesen Reflexlichtschranken, daß, wegen der geringen Signal-Quellen
leistung, die Eingänge recht hochohmig ausgeführt sind. Daher sind sie
empfindlich gegen Einstreuungen.
Ich würde die konsequente Masseführung vom Ein- zum Ausgang der
Schaltung prüfen (keine Schleifen oder Stichleitungen!), Masse- und Signalweg
sollten etwa gleich lang sein, und die Eingangsleitung sollte nicht zu lang
sein und aus geschirmter, verdrillter 2-adriger Leitung bestehen.
Der Schirm wird dann am Schaltungseingang auf Masse gelegt.
Ideal wäre, die Auswerteschaltung direkt an den Koppler zu montieren.
Zu guter Letzt kannst Du die Bausteine auch noch abschirmen
( Schrumpfschlauch-Kupferfolie-Schrumpfschlauch ).
Fazit: Ein Aufbau wie bei einem Mikrofon-Vorverstärker.
Tschö,
Tom.
--
OS2 Warp Server Basis
Uptime 0/0/17 (Y/M/D) 4:10:21
Burkhard Ascher schrieb:
>
> LED`s brauchen doch Gleichstrom, oder?
> Bei mir liegt Wechselstrom an, das heiß, kaputt oder Gleichrichter mit
> Widerstand. Dann wird's aber teurer.
Unwesentlich, denn Du brauchst ja nur einen für alle Led's!
Noch schöner ist ein simpler LM317 für alle Led's, da kannst Du die
Spannung auf 1,6 V einstellen, und alle Leds leuchten ohne
Vorweiderstand!
So ein Teil mit dem Gleichrichter und 2 Elkos kostet alles in allem DM
5,-- und langt für die ganze Anlage.
Grüße
Werner
--
http://home.t-online.de/home/Werner.Falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de
> Noch schöner ist ein simpler LM317 für alle Led's, da kannst Du die
> Spannung auf 1,6 V einstellen, und alle Leds leuchten ohne
LM? Unter welcher Gattungs-Bezeichnung gibt's das?
Mit freundlichem Gruß
Kai-Uwe Glauth
Kai-Uwe Glauth schrieb:
> > Noch schöner ist ein simpler LM317 für alle Led's, da kannst Du die
> > Spannung auf 1,6 V einstellen, und alle Leds leuchten ohne
>
> LM? Unter welcher Gattungs-Bezeichnung gibt's das?
Welchen Witz hab' ich jetzt nicht kapiert?
Die Lage des auslösenden Magneten ist bei diesem Typ ziemlich unkritisch.
Bis jetzt an jeder LOk einen Platz gefunden. -
Schwieriger wird es, wenn der Magnet nur in einer Fahrtrichtung ausgelöst
werden soll. Dann ist Längseinbau erforderlich . (und sieht scheußlich
aus) . -
Die Fahrtrichtung läßt sich aber mit zwei Reedkontakten und einer kleinen
Elektronik bestimmen.
mfg klaus
>"Werner Falkenbach" <Werner.F...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
>> Noch schöner ist ein simpler LM317 für alle Led's, da kannst Du die
>> Spannung auf 1,6 V einstellen, und alle Leds leuchten ohne
>
>LM? Unter welcher Gattungs-Bezeichnung gibt's das?
Z.B. im Conrad-Katalog unter Linear-IC's - Spannungsregler Best. Nr.
17 60 01-88 (LM 317 T, 1,2-37 V / 1,5 A), DM 2,--. Bei Conrad gibt es
auch einen Bausatz (Platine und Teile ausser Spannungsregler) für
10,95 Mark, Bestellnr. 11 59 67-88, wenn man sich nicht zutraut, die
einfache Schaltung selbst aufzubauen - bei den wenigen Teilen u.U.
auch als fliegende Verdrahtung möglich!
Entsprechend dimensionierte Vorwiderstände vorausgesetzt (1 KOhm passt
meistens) kann man LED's ohne weiteres auch an AC betreiben, da er
während der falschen Polung halt dann einfach nicht leuchtet ;-).
Alternativ zum Vorwiderstand wäre natürlich auch eine
Konstantstrom-Schaltung möglich - Vorteil: die LED brennt dann in
einem Spannungsbereich ab ca. 5 V bereits voll. Eine Schaltung dazu
hat sicher jemand parat - halt, gibt es auch bei Conrad als Bausatz:
Best. Nr. 19 60 10 - 88, 3,95 DM mit LED, Spannungsbereich 4-30 V...
(allerdings weiss ich jetzt nicht, ob die auch an AC taugt - im
Zweifelsfall eine Diode vorschalten.
Herzlichen Dank!
Kai-Uwe Glauth schrieb:
> > Welchen Witz hab' ich jetzt nicht kapiert?
> >
> Ich mochte halt nicht so platt fragen, wie die Bestell-Nr. bei Conrad
> lautet.
Ach so :-))
Da hat ja Peter alles nötige dazu geschrieben.
Beschaltung übrigens auch im Conrad-Katalog, die ist wie bei dem LM350T.
Davor gehören noch Brückengleichrichter und Siebelko, 1000uF sind immer
gut.
Hiervon möchte ich abraten, da LEDs nur eine Sperrspannung von etwa 3V
haben.
Also besser noch eine normale Diode antiparallel zur LED.
Bis die Tage
Peter
Thomas Borrmann <cor...@zap.de> schrieb in im Newsbeitrag:
c1.2b5.2YGf49$0...@HAL.ZAP.DE...
Hallo Tom
Habe soeben deinen Beitrag zur Enstörung von Reflexlichtschranken gelesen
und hätte dazu etwas zu sagen.
Wie steht es mit der Störempfindlichkeit von IR-Reflexlichtschranken wenn
eine Fahrspannungs-PWM mit 70 Hz.getaktet ist.
Vielen Dank für deine Meinung
mfg
Gustaf
--
Werner Falkenbach schrieb:
>
> Unwesentlich, denn Du brauchst ja nur einen für alle Led's!
> Noch schöner ist ein simpler LM317 für alle Led's, da kannst Du die
> Spannung auf 1,6 V einstellen, und alle Leds leuchten ohne
> Vorweiderstand!
Damit waere ich vorsichtig. LED haben fast keinen Widerstand und vertragen
nur etwa 20 mA. Wenn Du auf die LED ohne Vorwiderstand anschliesst, fliesst
ein viel zu hoher Strom durch die LED und sie leuchtet nur einmal. Der
Wiederstand ist zum Strombegrenzen da, Die Spannungsteilereigenschaft ist
ein guter Nebeneffekt.
Gruss
Thomas
Aber nur, wenn Du sie in Reihe schaltest - das funktioniert aber nur
bis max. 6 Stck. bei 14 V
Bei Parallelschaltung brennen wg. der Exemplarstreuung einige nicht
oder sehr schwach, die anderen werden überlastet.
>> Noch schöner ist ein simpler LM317 für alle Led's, da kannst Du die
>> Spannung auf 1,6 V einstellen, und alle Leds leuchten ohne
>> Vorweiderstand!
Nicht die Spannung einstellen, sondern den Strom, auf max. 2/3 des Nennstromes,
dann leben die Dinger länger.
Es gilt wieder das obenstehende, die maximale Anzahl LEDs in Reihe
( Anzahl = ( Versorgungsspannung / LED-Flußspannung ) - 2, die Flußspannung steht im
Datenblatt und ist nicht zwingend 1.6 V, sondern vom Halbleitermaterial und der
Dotierung ( Lichtfarbe ) abhänging ), für jede dieser Reihen eine Konstantstromquelle
oder einen Vorwiderstand ( die Konstantstromquelle kann man mit dem LM317
ganz gut realisieren ).
>
>Damit waere ich vorsichtig. LED haben fast keinen Widerstand und vertragen
>nur etwa 20 mA. Wenn Du auf die LED ohne Vorwiderstand anschliesst, fliesst
>ein viel zu hoher Strom durch die LED und sie leuchtet nur einmal. Der
>Wiederstand ist zum Strombegrenzen da, Die Spannungsteilereigenschaft ist
>ein guter Nebeneffekt.
>
Ich glaube, Werner meinte mit dem 'LM317 auf 1.6V stellen' die Strombegrenzung
und hat sich nur unscharf ausgedrückt.
Tschö,
Tom.
--
OS2 Warp Server Basis
Uptime 0/0/19 (Y/M/D) 15:44:26
>LED`s brauchen doch Gleichstrom, oder?
>Bei mir liegt Wechselstrom an, das heiß, kaputt oder Gleichrichter mit
>Widerstand. Dann wird's aber teurer.
Naja, eine LED ist ja schon eine Diode, gibt zwar keinen super
Gleichstrom (simpel ausgedrückt) und kann keine hohen Leistungen, aber
dafür ist ja der Vorwiderstand. Ich habe das bei mir mit einem
selbstgebastelten C-Kontakt-Gleis probiert. Wenn etwas auf den
Schienen steht, leuchtet die LED brav vor sich hin. Langzeittests
kenne ich allerdings nicht.
Märklin hat in seinen Stellpulten mit Rückmelde-LEDs etwas mehr drin.
Den üblichen Widerstand in Reihe mit (vermutlich) einer Diode.
Parallel zur LED ist noch was kleines, evtl. Diode oder Zehnerdiode.
Am einfachsten und sichersten wären natürlich Glühlampen im passen
Spannungsbereich. Denen ist die Stromart quasi wurscht.
--
Michael Koch
eMail: michae...@epost.de
NEUES auf der Modellbahn Homepage: http://members.tripod.de/michys_seiten
> Naja, eine LED ist ja schon eine Diode, gibt zwar keinen super
> Gleichstrom (simpel ausgedrückt) und kann keine hohen Leistungen, aber
> dafür ist ja der Vorwiderstand. Ich habe das bei mir mit einem
> selbstgebastelten C-Kontakt-Gleis probiert. Wenn etwas auf den
> Schienen steht, leuchtet die LED brav vor sich hin. Langzeittests
> kenne ich allerdings nicht.
Genau das habe ich vor. Schalte aber noch eine 1N4148 antiparallel dazu.
Wo kommt jetzt genau der Widerstand hin, plus-Widerstand-Led, oder
Bahnmasse-Widerstand-Led?
Die Led`s usw. habe ich mir heute geholt, haben sogar nur 2mA.
Es grüßt
--
Burkhard Ascher
burkhar...@ascher-transporte.de
http://www.ascher-transporte.de/privat/indexp.html
Burkhard Ascher schrieb:
>
> Genau das habe ich vor. Schalte aber noch eine 1N4148 antiparallel dazu.
> Wo kommt jetzt genau der Widerstand hin, plus-Widerstand-Led, oder
> Bahnmasse-Widerstand-Led?
Ist eine Reihenschaltung, da ist das Jacke wie Hose, wie's aufbaumäßig
am besten funktioniert.
> Die Led`s usw. habe ich mir heute geholt, haben sogar nur 2mA.
Aha! Da muß evtl. der Vorwiderstand etwas größer dimensioniert werden.
Und Tschüß, gut`s Nächtle.
Burkhard Ascher schrieb:
>
> Ja, Werner, hast recht. Siehste, da hab ich jetzt nicht dran gedacht. Ich
> hätte mich schon gefreut, 2 mA.
> Das hätte aber geraucht.
Das nun weniger, die Led hätte abervielleicht nur ein ganz kurzes
blitzen von sich gegeben.
> Morgen also nochmal los und andere Widerstände
> gekauft.
Bevor Du losrennst: hast Du ein Meßinstrument, mit dem Du den LED-Strom
messen kannst?
Dann kannst Du ausprobieren, Du hast ja jetzt sicher genug 1k
Widerstände :-)) , was Du brauchst.
Schliesse einfach mal so ca. 6 Stück hintereinander, daß Du 6K bekommst
und miss den Strom.
Ich schätze Du brauchst irgendwas zwischen 4,7 k und 6,8 k , je nach
Deiner Versorgungsspannung.
> Habe bis gerade eine Digikamera ausprobiert, wenn die was werden kommen
> wieder neue Bilder auf meine Homepage.
> Jetzt geht's ins Bett.
Merkwürdig, da komme ich gerade her....
> Bevor Du losrennst: hast Du ein Meßinstrument, mit dem Du den LED-Strom
> messen kannst?
> Dann kannst Du ausprobieren, Du hast ja jetzt sicher genug 1k
> Widerstände :-)) , was Du brauchst.
Habe 1/4 Watt 1,2+1,5 KOhm Widerstände.
>
> Schliesse einfach mal so ca. 6 Stück hintereinander, daß Du 6K bekommst
> und miss den Strom.
> Ich schätze Du brauchst irgendwas zwischen 4,7 k und 6,8 k , je nach
> Deiner Versorgungsspannung.
Wenn ich nach dem Büchlein gehe, müßte ich 11200 Ohm bzw. 12 KOhm nehmen,
oder ?
Märklin Digi berechne ich mit 24V minus 1,6V die Led, entspricht 22,4V.
22,4V : 0,002 A = 11200 Ohm (12KOhm).
Achso, bleibt 1/4 Watt?
Die 1N4148 antiparallel muß ich ja nicht berechnen, oder?
Oder mache ich hier was verkehrt?
(Gelb/Lichtstrom - Braun/Bahnmasse).
Gruß
Eike Snoyek schrieb:
> > Einfacher, d.h. ohne Entwicklungsaufwand, geht`s mit dem Bauvorschlag von
> > Michael Peters. In der MIBA 11/99, S.104 ff....
>
> Hast Du zufälligerweise das Exemplar und könntest mir die Seiten vielleicht
> mal einscannen und ´rüberschicken? Ich habe leider keine MIBA-Magazine.
>
> Eike
ich habe den Beitrag in der MIBA gelesen und findet diese Art der Meldung bzw.
Ausloesung sehr praktisch. Fuer jede Rueckmeldung aus dem Gleis diese Schaltung
nachzubauen fehlt mir die Zeit. Bei der MIBA-Schaltung sind ca. 20 Bauteile und
etwa 10 DM einzuplanen. Zu hoher Anteil an Bauteilen.
Es muesste doch einfacher gehen und auch nachtraeglich einzuplanen zu sein.
Reed-Relais sind nicht schlecht und auch vom Preis/Leistungsverhaeltnis
ansprechend.
Wie ist es jedoch mit dem nachtraeglichen Einbau?
Zum nachtraeglichen Einbau eignet sich eine Reflexionslichtschranke. Geringer
Platz-
bedarf und laesst sich praktisch in die Schiene einsetzen. Zusaetzliche Arbeiten
am rollenden Material sind nicht erforderlich, eben nur eine Reflexionsflaeche
schaffen. Keine Magneten und somit kann, bei vorhandensein einer
Reflexionsflaeche,
jeder Wagen erkannt werden. Sofern man diese Meldung benoetigt.
Was wird benoetigt von der Schiene: eine Meldung ueber ein Ereignis. Je mehr
Melder eingebaut werden, desto besser ist Steuerungsmoeglichkeit mit einem PC
bzw.
einem entsprechendem Programm. Es muesste eine Meldung nach Masse sein,
um einen Baustein wie den S88 oder Baugruppen von Conrad/Lidtfinski zu
aktivieren.
Wer hat bereits mit einer Reflexionslichtschranke seine Anlage bestueckt und
kann mir
den Schaltplan zukommen lassen. Es gibt eine Schaltung im Buch "Modelleisenbahn
vorbildgetreu... von Koehler. Dieser verwendet einen CYN 70/SG 101/SFH900
Baustein
zur Ausloesung. Eine nachgeschaltete Transistorstufe schaltet eine LED. Diese
Schaltung,
mit 2 Transistoren, benoetigt nur 10 Bauteile.
Mich wuerde interessieren wie diese Schaltung aussehen muesste, um ein Signal
nach
Masse auszuloesen. Den Schaltplan kann ich stellen. Bitte per E-Mail
Kontaktaufnahme.
Wer kann mir weiterhelfen oder macht einen anderen Vorschlag mit einer
Reflextions-Lichtschranke.
---
Gruss aus dem Muensterland, mit der laengsten Fahrradtour - der
"Schloesserroute".
Heinz Bronstering
In <8vikhd$roc$03$1...@news.t-online.com>, "Burkhard Ascher" <burkhar...@ascher-transporte.de> writes:
>Märklin Digi berechne ich mit 24V minus 1,6V die Led, entspricht 22,4V.
>22,4V : 0,002 A = 11200 Ohm (12KOhm).
>Achso, bleibt 1/4 Watt?
da der Widerstand 22.4V bei 2mA in Wärme umsetzen muß,
reicht auch 1/20 W ( P = U x I ) ( 22.4 x 0.002 = 0.048 )
Mit 0.25W bist Du also auf der sicheren Seite.
Tschö,
Tom
Burkhard Ascher schrieb:
> Wenn ich nach dem Büchlein gehe, müßte ich 11200 Ohm bzw. 12 KOhm nehmen,
> oder ?
>
> Märklin Digi berechne ich mit 24V minus 1,6V die Led, entspricht 22,4V.
> 22,4V : 0,002 A = 11200 Ohm (12KOhm).
> Oder mache ich hier was verkehrt?
> (Gelb/Lichtstrom - Braun/Bahnmasse).
Wir müssten uns mal einigen, ob Du die Schaltung nun nur mit dem
Digistrom oder mit dem Lichtstrom betreiben willst, denn ich glaube,
das sind unterschiedliche Spannungen??
Lichtstrom 16V~, M* Digital-Spannung am Gleis... wer weiss es? 24V?
Scheint mir arg viel.
> Achso, bleibt 1/4 Watt?
> Die 1N4148 antiparallel muß ich ja nicht berechnen, oder?
Das Diodengelump macht an der "Verlustleistung" kaum was (um10%,
dasselbe Verhältnis wie die Gesamtspannung zu der LED-Spannug). Das
einzige, was die Energie verbrät, ist Dein Widerstand.
Also P=UxI=max 24V x 0,002A = 0,05W, also ein 20stel Watt!!!
Das nächste mal dürfen die Widerstände also auch 1/8 Watt haben. Aber
1/4 macht natürlich auch nix....
ich probiere aus.
> > (Gelb/Lichtstrom - Braun/Bahnmasse).
>
> Wir müssten uns mal einigen, ob Du die Schaltung nun nur mit dem
> Digistrom oder mit dem Lichtstrom betreiben willst, denn ich glaube,
> das sind unterschiedliche Spannungen??
Siehe oben.
Irgendwie muss ich grinsen...... was macht ihr da ?
Wenn ich es richtig verfolgt habe wollt ihr ne besetztmeldung für
märklin realisieren.... so weit so gut. das einzige was ihr dazu
wirklich braucht ist der Vorwiderstand mehr nicht.... ,
Und das mit den 2 mA könnt Ihr auch knicken.... die preiswerten
Leutdioden nehmen sich 10-20 mA. Und um die Dioden zu betreiben ,
braucht ihr die Versorgungsspannung auch nicht gleichrichten, das ist
der Diode ziemlich egal. So ich schaue mal nach wie gross der
Wiederstand sein muss ....
Moment bitte ...........
.......
für die mit 10 mA und bis 20V = 1KOhm
für die mit 20 mA und bis 20V = 500Ohm
alles andere braucht man nicht wirklich, es sei denn man will an jeder
Diode eine Festspannung.....
Ach so, ob der Widerstand vor der LED ist oder dahinter ist Wursch....
Er macht auf jeden Fall den Job der Strombegrenzung.
Die Formel für der Vorwiderstand :
Versorg.spannung - Betriebsspannung der LED
Rv = -------------------------------------------
Betriebsstrom der LED
Ich das ganze nicht mit Digistrom betreiben.... das verträgt sich nicht
unbedingt miteinander ( glaube ich )
--
m.f.G.
Peter Brinkmann
http://www.netcologne.de/~nc-brinkmpe/main.htm
http://modellbahn.diekoelner.de
http://www.hobbyseek.net/cgi-railway-forum/Ultimate.cgi
Burkhard Ascher schrieb:
>
> Hallo Werner
>
> ich probiere aus.
> > > (Gelb/Lichtstrom - Braun/Bahnmasse).
> >
> > Wir müssten uns mal einigen, ob Du die Schaltung nun nur mit dem
> > Digistrom oder mit dem Lichtstrom betreiben willst, denn ich glaube,
> > das sind unterschiedliche Spannungen??
>
> Siehe oben.
Aber das sind doch keine 24V? Eher 16V, entsprechend kommen dann 8kOhm
hin.
Das ist das Problem.
Halb Digi halb normal. Deswegen weiß ich nicht welche Spannung ich zugrunde
legen soll.
Mit meinen Relais funktioniert es.
Peter Brinkmann schrieb:
> Und das mit den 2 mA könnt Ihr auch knicken.... die preiswerten
> Leutdioden nehmen sich 10-20 mA.
Burkhard hat wohl Low-Current-LED's gekauft. 2mA.
> Und um die Dioden zu betreiben ,
> braucht ihr die Versorgungsspannung auch nicht gleichrichten, das ist
> der Diode ziemlich egal.
Nicht wirklich, weil die Sperrspannung eine Rolle spielt, wurde hier im
Thread schon erwähnt. Daher noch eine 1N4001 parallel.
> So ich schaue mal nach wie gross der
> Wiederstand sein muss ....
> Moment bitte ...........
> .......
> für die mit 10 mA und bis 20V = 1KOhm
> für die mit 20 mA und bis 20V = 500Ohm
> alles andere braucht man nicht wirklich, es sei denn man will an jeder
> Diode eine Festspannung.....
s.o. eine Diode
> Ich das ganze nicht mit Digistrom betreiben.... das verträgt sich nicht
> unbedingt miteinander ( glaube ich )
Ah ja!? Was sollte sich da nicht vertragen? Jedes Wägelchen mit
LED-Innenbeleuchtung hängt am Digistrom. Wo sollte das Problem sein? Es
geht darum, daß, je nachdem ob die Schaltung aus dem Lichtstrom oder
Digistrom gespeist wird, die Spannungen andere sind.
> Irgendwie muss ich grinsen...... was macht ihr da ?
>
> Wenn ich es richtig verfolgt habe wollt ihr ne besetztmeldung für
> märklin realisieren.... so weit so gut. das einzige was ihr dazu
> wirklich braucht ist der Vorwiderstand mehr nicht.... ,
> Und das mit den 2 mA könnt Ihr auch knicken.... die preiswerten
> Leutdioden nehmen sich 10-20 mA.
Ich habe aber nun 2 mA LED´S
Und um die Dioden zu betreiben ,
> braucht ihr die Versorgungsspannung auch nicht gleichrichten, das ist
> der Diode ziemlich egal. So ich schaue mal nach wie gross der
> Wiederstand sein muss ....
> Moment bitte ...........
> .......
> für die mit 10 mA und bis 20V = 1KOhm
> für die mit 20 mA und bis 20V = 500Ohm
>
>
> Ich das ganze nicht mit Digistrom betreiben.... das verträgt sich nicht
> unbedingt miteinander ( glaube ich )
Glaubst Du.
Es geht aber.
Leider liegt am Gleis Digi an, und beim Kontaktgleis komme ich nicht dran
vorbei.
Machen wir Schluß mit meiner Diskussion, ich komme schon klar.
Gruß
> > Ich das ganze nicht mit Digistrom betreiben.... das verträgt sich nicht
> > unbedingt miteinander ( glaube ich )
>
> Glaubst Du.
> Es geht aber.
> Leider liegt am Gleis Digi an, und beim Kontaktgleis komme ich nicht dran
> vorbei.
Die Masse ist aber gebrückt. Du betreibst die LEDs doch am 16-Lichttrafo
und Masse und nicht am Mittelleiter, oder? Du machst es Dir unnötig
kompliziert.
Rest kommt per email...
Gruß
Michael
Michael´s Maerklin Modeltrain
http://Bardioc.tripod.com/
> Die Masse ist aber gebrückt. Du betreibst die LEDs doch am 16-Lichttrafo
> und Masse und nicht am Mittelleiter, oder? Du machst es Dir unnötig
> kompliziert.
Danke, das beantwortet doch alles.
Da kam ich nicht mit klar, digi masse/plus vom Lichttrafo.