ich bin absoluter Neuling auf dem Gebiet der Digitalisierung. Bei
einer BR91 von Fleischmann habe ich es schon geschafft. Nun möchte ich
gerne meine BR217/BR218/V160 (alle baugleich) von Arnold
digitalisieren. Hat jemand Erfahrung wo ich einen Lenzdecoder LE010XF
unterbringen kann? Für Antworten, Tips und Hinweise und bin ich sehr
dankbar.
Viele Grüße
Dieter
> Nun möchte ich
> gerne meine BR217/BR218/V160 (alle baugleich) von Arnold
> digitalisieren.
meinst du, das lohnt bei der Lok? ;)
..ich würde mir da lieber eine GFN-218 oder eine Brawa-216 mit Schnittstelle
gönnen!
--
Kai Lahmann
N Bahner
http://www.1zu160.net
Hallo Dieter,
ich habe diese Loks von GFN und Brawa digitalisiert.
Die Arnold Modelle kenne ich nicht, aber wenn sie auch
so einen dicken, zuen Motor haben der an die Platine
gnietet ist, dann wird es schwer.
Ich versuche das gerade bei einer alten E 103 von Arnold.
Das ist ein Haufen Arbeit....................
mfG, Alfred.
Hallo Dieter,
auch ich rate eher ab. Eine 218 ist bei mir digitalisiert, dass
auch nur weil sie ein Simplexkupplung hat. Der Decoder ist auch kein
Lenz sondern ein 81220 von Arnold. Trotzdem kann ich mir nicht
vorstellen, dass die Lok mit einem Lenz besser läuft. Der Decoderplatz
musste ausgefräst werden! An einem Kopfende ist ein bisschen weggenommen
worden. Die Beleuchtung auf dieser seiten, fiel dem aber zum Opfer.
Gruss HeNdrik
ich habe die GFN 218 digitalisiert und den Decoder (LE010XF) unter der
Lok plaziert (www.herimo.de unter Bauanleitungen, Decodereinbau). Für
die GFN-Lok zuviel Aufwand (geht auch im Gehäuse), aber vielleicht eine
Idee für Dich (zur Arnold Lok kann ich leider nichts sagen)? Um sich von
der Fahrqualität des Umbaus _vorher_ überzeugen zu können, kann man die
analoge Lok auf ein Gleis setzen und dieses Gleis über den Decoder
versorgen, d.h. orange und grau an die Gleise, rot und schwarz an die
Zentrale. Dann hast Du zumindestens schon mal ein Gefühl, ob man
weitermachen sollte. Persönlich glaube ich, Du kannst mit einem DCX73
mehr rauskitzeln kann, aber Glauben heißt nicht Wissen ;-)..
--
Gruß aus KerpeN
Helmut
www.herimo.de
Helmut Riering schrieb:
> > auch nur weil sie ein Simplexkupplung hat. Der Decoder ist auch kein
> > Lenz sondern ein 81220 von Arnold ...
Der war einer der Gründe warum ich da Digitalzeug verkaufen wollte....
:-((
> weitermachen sollte. Persönlich glaube ich, Du kannst mit einem DCX73
> mehr rauskitzeln kann, aber Glauben heißt nicht Wissen ;-)..
Da würde ich ein kleines Kistchen Apfelwein setzen.
Zwischen den Decodern liegen Welten die fahreigenschaften betreffend!
Grüße
Werner
--
* * * * * THEMA SCHMALSPURBAHN * * * * *
http://home.t-online.de/home/werner.falkenbach
mailto:Werner.F...@t-online.de
> > weitermachen sollte. Persönlich glaube ich, Du kannst mit einem
DCX73
> > mehr rauskitzeln kann, aber Glauben heißt nicht Wissen ;-)..
>
> Da würde ich ein kleines Kistchen Apfelwein setzen.
> Zwischen den Decodern liegen Welten die fahreigenschaften betreffend!
>
upps, da habe ich mich mißverständlich ausgedrückt. Ich wollte
schreiben, dass ich nicht weiß, ob der DCX73 der Lok zur manierlichen
(es müssen ja nicht immer Spitzeneigenschaften sein) Fahrkultur
verhelfen kann. Wie gesagt, mit der Arnold-Lok habe ich keine
Erfahrungen, aber ich habe eine ältere Lok mit Dekoder versehen: die
Fahreigenschaften haben sich erheblich verbessert, aber sie sind nicht
vergleichbar mit denen einer aktuellen Lok. Ich bin aber damit
zufrieden.
Ich fahre analog, habe einen ganzen Sack voll alter und auch
neuer Loks.
Das Fahrproblem der alten Motoren ist m.E. Motorenbedingt:
die alten Antreiber sind sehr robust und auch grob
aufgebaut. Ich glaube nicht so recht, dass da mit einem
Dekoder alleine ein angenehmes Fahren möglich ist.
meint
JohaNN
> | upps, da habe ich mich mißverständlich ausgedrückt. Ich
> wollte
> | schreiben, dass ich nicht weiß, ob der DCX73 der Lok zur
> manierlichen
> | (es müssen ja nicht immer Spitzeneigenschaften sein)
> Fahrkultur
> | verhelfen kann. Wie gesagt, mit der Arnold-Lok habe ich
> keine
> | Erfahrungen, aber ich habe eine ältere Lok mit Dekoder
> versehen: die
> | Fahreigenschaften haben sich erheblich verbessert, aber
> sie sind nicht
> | vergleichbar mit denen einer aktuellen Lok. Ich bin aber
> damit
> | zufrieden.
> Ich fahre analog, habe einen ganzen Sack voll alter und auch
> neuer Loks.
> Das Fahrproblem der alten Motoren ist m.E. Motorenbedingt:
> die alten Antreiber sind sehr robust und auch grob
> aufgebaut. Ich glaube nicht so recht, dass da mit einem
> Dekoder alleine ein angenehmes Fahren möglich ist.
Ein guter, geregelter Decoder, wie der DCX73, macht einiges möglich.
Meine Spreewaldlok von Tillig kann ich jetzt so langsam davon
schleichen, das man kaum noch sieht, das sie überhaupt fährt. Analog
ist sie eine reinrassige Rennsemmel.
Matthias
> Ich fahre analog, habe einen ganzen Sack voll alter und auch
> neuer Loks.
> Das Fahrproblem der alten Motoren ist m.E. Motorenbedingt:
> die alten Antreiber sind sehr robust und auch grob
> aufgebaut. Ich glaube nicht so recht, dass da mit einem
> Dekoder alleine ein angenehmes Fahren möglich ist.
ja, aber die Fahreigenschaften werden besser und ich kann mir nicht
ständig einen neuen Lokpark zulegen. Daher werde ich auch die alten
Krücken etwas modernisieren. Wie angenehm das Fahren wird, wird am
sehen. Ich glaube, es wird von der einzelnen Lok abhängen und von meiner
Schmerzgrenze zum Fahrverhalten.
Gruß aus KerpeN
Helmut
--
www.herimo.de
"Johannes Röttges" schrieb:
> Ich fahre analog, habe einen ganzen Sack voll alter und auch
> neuer Loks.
> Das Fahrproblem der alten Motoren ist m.E. Motorenbedingt:
> die alten Antreiber sind sehr robust und auch grob
> aufgebaut. Ich glaube nicht so recht, dass da mit einem
> Dekoder alleine ein angenehmes Fahren möglich ist.
Ich _weiß_, das es so ist. Sicher nicht bei allen Loks, aber bei meinen
bei 100%.
> Ich _weiß_, das es so ist. Sicher nicht bei allen Loks, aber bei meinen
> bei 100%.
Bei meinen auch. Habe die BR217 mit dem orischinool Motor probiert,
Katastrophe: Fuhr in jede Richtung bei einer anderen Spannung an,
ein Wellenende war blau angelaufen und es war ein Jammer die
Andruckkraft der Bürsten sinnvoll in den Griff zu kriegen (sehr
starkes Feuern).
Temporär habe ich einen alten GFN Motor mit langer Welle drin, der
hat leider auch ein hohes Andrehmoment, hat aber im Clubbetrieb
einen Fahrtag brav im Analogbetrieb seinen Dienst getan - auch
hier: Robust, aber nicht feinfühlig regelbar.
Bei den anderen Arnold Schepperkisten wie E41, E18, E94 und 1042
sowie der Rennsemmel V100 habe ich bei bisherigen Tests selbst
mit Tran und Zimo Decodern keine wirklich berauschenden Ergebnisse
beobachtet. Diese alten Antriebe mögen einfach keine PWM.
--
SchöNe Grüße aus WieN,
Peter Wagner
Spur N, DCC. Mitglied des Modelleisenbahnclub "Die 160er"
Ihr könnt einem ja richtig Mut machen ;-). Wenn ich Peter so lese,
bekomme ich den Eindruck, er hat nur schlechte Erfahrungen mit älteren
Loks gemacht. Fahren diese Arnoldloks eigentlich Analog besser als
Digital?
Mal eine andere Frage zum gleichen Themenkreis: Gibt es vernünftige
Anleitungen (on- oder offline) zur Konfigurierung der CV's? Meine
Vorgehensweise ist, das ich nach dem Einbau die Anfahrspannung und die
Endgeschwindigkeit anpasse, mit der Frequenz der Pulsweitenansteuerung
spiele und ggf. die Lastregelung manipuliere. An P- und I-Regler habe
ich mich noch nicht richtig rangetraut. Aber alles was ich mache, ist
mehr oder weniger empirisch (Die Einbauanleitung von Zimo kenne ich).
oder wie geht Ihr vor?
Ich mach es nicht viel anders.
- Adresse vergeben
- CV 29 auf 2
- Lichttest
- Fahrtest
- Mit der Hoch/Niederfrequenten Ansteuerung testen und fuer die beste
entscheiden
- CV 2, 6, 5 festlegen
- bei schwankender Fahrweise I + P der Lastregelung auf min.
- Feineinstellung der Anfahr/ Bremsverzoegerung
- Fertig (erst mal)
mfG, Alfred.
> Ihr könnt einem ja richtig Mut machen ;-). Wenn ich Peter so lese,
> bekomme ich den Eindruck, er hat nur schlechte Erfahrungen mit älteren
> Loks gemacht.
Ich kann leider nur das wiedergeben was ich beobachtet habe und
wollte eventuelle Enttäuschung gleich im Vorfeld verhindern.
> Fahren diese Arnoldloks eigentlich Analog besser als Digital?
Kommt drauf an was Du mit "besser" bezeichnest. Mit Decoder fahren
die Dinger imho genau so gut oder schlecht (je nach Modell und
Serie scheint es grosse Streuungen zu geben) wie mit analogem Trafo.
Die zu erwartende Verbesserung, nämlich das Anfahrverhalten, tritt
bei den Dingern eben nur relativ geringfügig ein.
> Mal eine andere Frage zum gleichen Themenkreis: Gibt es vernünftige
> Anleitungen (on- oder offline) zur Konfigurierung der CV's?
AFAIK noch nicht. Ein dahingehender Vorschlag ist bereits einmal an
mich gerichtet worden, aber ich schaffe das aus zeitlichen Gründen
leider nicht. Ausserdem ließe sich aus einer nicht-anonymen Liste mit
Modellen und Decoderparametern der Sammlungsumfang des Besitzers
schliessen, was aus Sicherheitsgründen nicht gut ist.
> Vorgehensweise [...]
Anders gehts nun mal nicht, zumal die Modelle produktionsabhängig auch
verschieden sind.
> An P- und I-Regler habe ich mich noch nicht richtig rangetraut.
Die benötigt man auch wirklich nur, wenn das Fahrverhalten nicht
in Ordnung ist (Ruckeln und Springen).
Peter Wagner schrieb:
> > Ich _weiß_, das es so ist. Sicher nicht bei allen Loks, aber bei meinen
> > bei 100%.
>
> Bei meinen auch. Habe die BR217 mit dem orischinool Motor probiert,
> Katastrophe:
Hoppla, da scheine ich mich sehr mißverständlich ausgedrückt zu haben:
Bei meinen Loks wurde das Fahrverhalten mit lastgeregeltem Decoder bei
100% _deutlich_ besser.
Allerdings waren auch keine ausgesprochenen Gurken dabei, die analog nur
nicht oder volle Pulle gefahren sind. So gesehen ist ein Dceoder sicher
kein Allheilmittel.
Aber wer es noch nie erlebt hat wird sehr überrascht sein was man mit
guten Decodern alles erreichen kann, auch bei "Altlasten".
> Allerdings waren auch keine ausgesprochenen Gurken dabei, die analog nur
> nicht oder volle Pulle gefahren sind.
Nun, ich hatte meine BR217 ("Hobby Serie") gebraucht gekauft und da war
der Motor wohl schon einigermassen bedient.
> Aber wer es noch nie erlebt hat wird sehr überrascht sein was man mit
> guten Decodern alles erreichen kann, auch bei "Altlasten".
Dem möchte ich durchaus beipflichen. Wenn der Antrieb technisch OK ist,
kann ein geregelter Decoder natürlich - speziell hinsichtlich eines
sanften Anlaufverhaltens - einiges herausholen.
> > > Ich _weiß_, das es so ist. Sicher nicht bei allen Loks, aber bei
> > > meinen bei 100%.
> >
> > Bei meinen auch. Habe die BR217 mit dem orischinool Motor
> > probiert, Katastrophe:
>
> Hoppla, da scheine ich mich sehr mißverständlich ausgedrückt zu
> haben: Bei meinen Loks wurde das Fahrverhalten mit lastgeregeltem
> Decoder bei 100% _deutlich_ besser.
Bei Loks, die analog schon sehr gut fahren, haelt sich die Steigerung
natuerlich in Grenzen, aber meine Speicherdampflok faehrt jetzt nicht
mehr wie mit leerem Kessel...
> Allerdings waren auch keine ausgesprochenen Gurken dabei, die analog
> nur nicht oder volle Pulle gefahren sind. So gesehen ist ein Dceoder
> sicher kein Allheilmittel.
Meine Spreewaldlok hat im Gegensatz zu deiner immernoch den
Originalmotor. Wir sollten das Fahrverhalten mal vergleichen, mich
interessiert, ob man den Fauli bei deiner ueberhaupt merkt.
> Aber wer es noch nie erlebt hat wird sehr überrascht sein was man
> mit guten Decodern alles erreichen kann, auch bei "Altlasten".
ACK!
Matthias
lieber suboptimal gefahren als gar nicht ;-). Eine Frage ist auch, was
wir unter alt verstehen. Ich bin seit '91 N-Bahner, d.h. habe ich
Konstruktionen ab Ender der achtziger Jahre. Kann man evt. gut und
schlecht am Motor festmachen?
> > Mal eine andere Frage zum gleichen Themenkreis: Gibt es vernünftige
> > Anleitungen (on- oder offline) zur Konfigurierung der CV's?
>
> AFAIK noch nicht. Ein dahingehender Vorschlag ist bereits einmal an
> mich gerichtet worden, aber ich schaffe das aus zeitlichen Gründen
> leider nicht. Ausserdem ließe sich aus einer nicht-anonymen Liste mit
> Modellen und Decoderparametern der Sammlungsumfang des Besitzers
> schliessen, was aus Sicherheitsgründen nicht gut ist.
Bei Deiner Erfahrung: schreibe es unter einem Pseudonym, aber schreibe
und veröffentliche es! Die Zeit ist zugegebenenmaßen ein k.o-Kriterium.
>
> > Vorgehensweise [...]
>
> Anders gehts nun mal nicht, zumal die Modelle produktionsabhängig auch
> verschieden sind.
Ein bißchen mehr verstehen würde ich schon ganz gerne. Naja, trial and
error geht auch, man kommt sich dabei aber etwas hilflos vor.
> Ein bißchen mehr verstehen würde ich schon ganz gerne.
Was konkret möchtest Du näher erklärt wissen? Z.B. welche CV?
Oder welches Verhalten?
Peter Wagner wrote:
> Ausserdem ließe sich aus einer nicht-anonymen Liste mit
> Modellen und Decoderparametern der Sammlungsumfang des Besitzers
> schliessen, was aus Sicherheitsgründen nicht gut ist.
Warum die Liste nicht anonym machen? Wenn das irgendwo auf DER_MOBA
steht, kann man aus der Autorenschaft allenfalls noch schließen, daß
derjenige sich für Digitalitis interessiert,
meint
martiN.
--
*************** http://www.der-moba.de -> DE.Rec.MOdelle.BAhn im WWW
II___[ ] _== FAQ, Nettiquette, Who is who, Artikelsammlung, Links
(________/=/___] http://MoBaMa.de.vu -> MoBa kaufen und verkaufen
__oo_O_O_O___o_o________________________________________________________
Ich versuche mal etwas zu den mich interessierenden CV's zu schreiben.
Das
meiste habe ich irgendwo aufgeschnappt, also eher Halbwissen. Als
Decoderdiskussionsgrundlage nehme ich den DCX73. Korrigiere oder ergänze
mich einfach.
CV 9: Hier wird die Motoransteuerungsperiode eingestellt. Es gibt den
niederfrequenten Bereich zwischen 30 und 150 Hz und die hochfrequenten
16
kHz. Ich denke, die 16 kHz entsprechen annähernd einer Gleichspannung,
daher leiser und motorschonender. "Ältere" Motoren (kann man das
irgendwie
zeitlich fassen oder an der Motorartikelnummer?) mit
Anlaufschwierigkeiten
benötigen stärkere Tritte, so dass da niedrigere Frequenzen geeigneter
sind. Bisher habe ich allerdings keine Lok gehabt, die bei einer
niederfrequenten Ansteuerung besser gefahren sind, nur lauter. Bei dem
hochfrequenten Bereich sind dem Spannungssignal mit 16 kHz perodische
Messlücken überlagert. In dieser Messlücke wird die durch die
Motordrehbewegung induzierte Spannung und damit die Drehzahl gemessen.
Laut
Anleitung wird über CV 9 im Bereich 141-191 die Frequenz (oder Länge?)
der
Messlücken beeinflußt. Die sollte, wenn der zeitliche Anteil nicht zu
groß
ist, doch eigentlich gar keinen Einfluß haben. Wann nehme ich höhere
oder
niedrigere Werte. Was ist mit Werten unter 141. Einige hier scheinen
auch
diese ja erfolgreich einzusetzen.
CV 50, 51 und 52 dienen zur Einstellung der Lastregelung. CV50 bestimmt
den
Ausmaß der Regelung, also die Stärke des Gegensteuerns. CV51 ist wohl
ein
Proportionalregler, eine Art Faktor, wie auf eine Abweichung vom
Sollwert
reagiert wird. Irgendwie sehe ich den Unterschied zwischen den beiden
CV's
nicht. CV52 ist wohl ein I-Regler, der dafür sorgt, das mit zunehmender
Zeit der Abweichung die Regelung verstärkt wird. Bei allen drei Werten
ist
mir völlig unklar, wann ich welchen in welche Richtung ändern sollte.
Zimo
hat wohl beide in ein CV untergebracht und empfiehlt im Abhängigkeit vom
Motor, die Einer- und Zehnerstelle mal gleichsinnig mal gegensinnig zu
verändern.
Vielleicht könnt Ihr ja mein Rumraten beim Konfigurieren auf etwas
fundiertere Füsse stellen ;-). Danke im Vorraus.
Gruß aus KerpeN
Helmut
> Ich versuche mal etwas zu den mich interessierenden CV's zu schreiben.
> CV 9: Hier wird die Motoransteuerungsperiode eingestellt.
Jein. Eigentlich die Messfrequenz, mit der die Regelschleife arbeitet.
Bei LF Betrieb hat das direkten Einfluss auf die Pulsfrequenz, bei HF
(16 kHz - Hochfrequenztechniker bitte wegschauen, alles ist relativ :)
nur auf die Frequenz der Messpausen, da Pulse aus 16 kHz Bursts bestehen.
> Ich denke, die 16 kHz entsprechen annähernd einer Gleichspannung,
Aus der Sicht der Ankerwickung ist das richtig.
> "Ältere" Motoren (kann man das irgendwie
> zeitlich fassen oder an der Motorartikelnummer?)
Sagen wir: Motoren mit hohem Rastmoment
> benötigen stärkere Tritte, so dass da niedrigere Frequenzen geeigneter
> sind.
"Diese Motoren sind für Vollwellengleichrichtung ausgelegt, soferne man bei
diesen Motorbauarten von einem Design sprechen kann."
(Werner Kraus, Modellbahn Digital, alba)
> doch eigentlich gar keinen Einfluß haben.
Doch hat sie. Je öfter gemessen wird, desto schneller ist der Regelvorgang.
Die Präzision der Motoransteuerung steigt mit der Messfrequenz.
> Wann nehme ich höhere oder niedrigere Werte.
Wenn die Lok beim Anfahren ruckelt: CV 9 rauf.
> Was ist mit Werten unter 141.
Geht bis hinunter auf 128. Ob dann allerdings das Regelverhalten gut ist,
dafür gibt es keine Garantie.
> Bei allen drei Werten ist mir völlig unklar,
Der Regeleinfluß in CV50 ist sozusagen der "Master" Parameter. Damit
nimmt man P- und I-Einfluß parallel zurück.
Geringerer Regeleinfluß erhöht die Endgeschwindigkeit und vermindert
Schwingneigung.
> Zimo hat wohl beide in ein CV untergebracht
Richtig.
> und empfiehlt im Abhängigkeit vom Motor, die Einer- und Zehnerstelle
> mal gleichsinnig mal gegensinnig zu verändern.
Genau den gleichen Ansatz kannst Du bei den Tran Dekodern anwenden,
nur eben auf Grund der grösseren Werteauflösung wesentlich feiner
einstellen (ob das notwendig ist, sei dahin gestellt).
> > Wann nehme ich höhere oder niedrigere Werte.
>
> Wenn die Lok beim Anfahren ruckelt: CV 9 rauf.
Nicht eher runter? AFAIR wurde das Ruckeln der gefaulhaberten
Feldbahnlok schlimmer, wenn man CV9 vergroesserte. Erst bei Werten um
130 wurde es besser.
> > Was ist mit Werten unter 141.
>
> Geht bis hinunter auf 128. Ob dann allerdings das Regelverhalten gut
> ist, dafür gibt es keine Garantie.
Nach meinen Erfahrungen mit schlechten Motoren (ja, *ein* ganz
schlechter :-)) funktioniert das einwandfrei. Zumindest kann der
Schnappmotor mit unter 20U/min drehen.
Matthias
> > Wenn die Lok beim Anfahren ruckelt: CV 9 rauf.
> Nicht eher runter?
Sorry, ich meinte Messfrequenz rauf, das heißt natürlich
CV9 runter. Danke!
Peter Wagner <ps...@hotmail.com> schrieb in im Newsbeitrag:
bf1pm0$a37b6$1...@ID-106070.news.uni-berlin.de...
>
> "Helmut Riering" <Hel...@herimo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bf1e5s$9pvf9$1...@ID-171951.news.uni-berlin.de...
>
>
> > "Ältere" Motoren (kann man das irgendwie
> > zeitlich fassen oder an der Motorartikelnummer?)
>
> Sagen wir: Motoren mit hohem Rastmoment
>
Ich habe noch 4 analoge Loks, die ich Anfang der 90iger Jahre gekauft
habe:
BR 216 (Lollo) von Mtx
V100 von Arnold
BR 150 von Roco und die
BR 112 von Roco
Alle Loks fahren analog zufriedenstellend. Würdest Du vermuten oder
weisst Du, ob eine einen "Motor mit hohem Rastmoment" hat? Bei der V100
hast Du sowas ja angedeutet. Ich muß mir das Fahrverhalten einfach
selbst mal ansehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen.
>
> Doch hat sie. Je öfter gemessen wird, desto schneller ist der
Regelvorgang.
> Die Präzision der Motoransteuerung steigt mit der Messfrequenz.
>
> > Wann nehme ich höhere oder niedrigere Werte.
>
> Wenn die Lok beim Anfahren ruckelt: CV 9 rauf.
>
> > Was ist mit Werten unter 141.
>
> Geht bis hinunter auf 128. Ob dann allerdings das Regelverhalten gut
ist,
> dafür gibt es keine Garantie.
Fazit wäre dann, so niedrig wie möglich solange die Regelung
funktioniert.
>
> Der Regeleinfluß in CV50 ist sozusagen der "Master" Parameter. Damit
> nimmt man P- und I-Einfluß parallel zurück.
> Geringerer Regeleinfluß erhöht die Endgeschwindigkeit und vermindert
> Schwingneigung.
>
Dann sollte man doch am besten CV50 erhöhen bis zum Schwingen und dann P
und I-Regler variieren, um das Schwingen wieder zu unterdrücken mit dem
Ziel, die Lastregelung so groß wie möglich zu bekommen.
> vielen Dank erstmal für Deine Antworten. Sie haben mir schon mal
> weitergeholfen.
Gerne.
> BR 216 (Lollo) von Mtx
Klassifikation "alter Antrieb", 3pol gerade genuteter Motor ohne
Schwungasse, extreme Rennsemmel (ca. 3:1)
CV9=128, falls ruckelt P=I und Wert empirisch ermitteln.
> V100 von Arnold
Klassifikation "alter Antrieb", 3pol gerade genuteter Motor ohne
Schwungasse, Rennsemmel, Motor dreht sehr schlecht langsam
CV9=128, eventuell niederfrequent auf 100 Hz mit CV9=20.
Falls ruckelt P=I und Wert empirisch ermitteln.
> BR 150 von Roco
Da gibt es mehrere Ausführungen, ich bräuchte die genaue Kat.-Nr.
bzw. Info ob es sich um den Antrieb mit 5pol.-Motor ohne Schwung-
masse oder um die neuere Ausführung mit 2 Schwungmassen handelt.
Default-Werte lassen. Falls die Variante mit 2 SWM beim Bremsen
etwas ruckelt: P rauf, I runter. Evtl. CV9 etwas rauf.
> BR 112 von Roco
Klassifikation "moderner Antrieb", 5pol.-Motor mit grosser
Schwungmasse - manche sind allerdings etwas schwergängig.
Default-Werte lassen, evtl. CV9 etwas runter.
> Alle Loks fahren analog zufriedenstellend. Würdest Du vermuten oder
> weisst Du, ob eine einen "Motor mit hohem Rastmoment" hat?
MTX Lollo und Arnold V100. Die alten 3poligen Gurken.
> Fazit wäre dann, so niedrig wie möglich solange die Regelung
> funktioniert.
Ja. Du merkst es ohnehin wenn der Antrieb die Frequenz nicht "mag".
> Dann sollte man doch am besten CV50 erhöhen bis zum Schwingen
Grundsätzlich auf 100% d.h. auf 255 lassen ausser es ruckelt.
> P und I-Regler variieren
Zuerst damit.
Rennsemmel unterschreibe ich sofort, ich habe sie zur
Gleisreinigung genutzt. Vorteil, wenn sie mal fährt, dann fährt sie,
egal ob die Gleise dreckig sind oder nicht ;-).
>
> > V100 von Arnold
>
> Klassifikation "alter Antrieb", 3pol gerade genuteter Motor ohne
> Schwungasse, Rennsemmel, Motor dreht sehr schlecht langsam
> CV9=128, eventuell niederfrequent auf 100 Hz mit CV9=20.
> Falls ruckelt P=I und Wert empirisch ermitteln.
Analog macht sie mir nicht so einen schlechten Eindruck. Ich glaube, die
beiden werde ich als "Testobjekte" nehmen. Sobald ich wieder einen
Decoder (bestellt aber noch nicht geliefert) habe, werde ich es
ausprobieren.
>
> > BR 150 von Roco
>
> Da gibt es mehrere Ausführungen, ich bräuchte die genaue Kat.-Nr.
> bzw. Info ob es sich um den Antrieb mit 5pol.-Motor ohne Schwung-
> masse oder um die neuere Ausführung mit 2 Schwungmassen handelt.
> Default-Werte lassen. Falls die Variante mit 2 SWM beim Bremsen
> etwas ruckelt: P rauf, I runter. Evtl. CV9 etwas rauf.
Art.Nr. suche morgen raus, ich meine mich erinnern zu können: alte
Styroporverpackung.
>
> > BR 112 von Roco
>
> Klassifikation "moderner Antrieb", 5pol.-Motor mit grosser
> Schwungmasse - manche sind allerdings etwas schwergängig.
> Default-Werte lassen, evtl. CV9 etwas runter.
>
> > Alle Loks fahren analog zufriedenstellend. Würdest Du vermuten oder
> > weisst Du, ob eine einen "Motor mit hohem Rastmoment" hat?
>
> MTX Lollo und Arnold V100. Die alten 3poligen Gurken.
>
Danke, siehe oben :-))). Ich glaube, hier zählt selbst gesehen zu haben
mehr als zu lesen.
> > Fazit wäre dann, so niedrig wie möglich solange die Regelung
> > funktioniert.
>
> Ja. Du merkst es ohnehin wenn der Antrieb die Frequenz nicht "mag".
>
wie? Die eine Seite ist das Fahrverhalten, die andere die
Geräuschentwicklung. Sobald der Motor sich etwas eigenartig anhört,
fühle ich mich nicht wohl ;-).
> > Dann sollte man doch am besten CV50 erhöhen bis zum Schwingen
>
> Grundsätzlich auf 100% d.h. auf 255 lassen ausser es ruckelt.
>
> > P und I-Regler variieren
Werde ich probieren, habe ich bisher anders gemacht.
>
--
Beste Grüße Nach WieN
Helmut
> Analog macht sie mir nicht so einen schlechten Eindruck. Ich glaube, die
> beiden werde ich als "Testobjekte" nehmen. Sobald ich wieder einen
> Decoder (bestellt aber noch nicht geliefert) habe, werde ich es
> ausprobieren.
Bin gespannt.
> > > BR 150 von Roco
> Art.Nr. suche morgen raus, ich meine mich erinnern zu können: alte
> Styroporverpackung.
Die 150 wurde bis zuletzt in Styro ausgeliefert, für die wurde keine
neue Schachtel konstruiert.
> wie? Die eine Seite ist das Fahrverhalten, die andere die
> Geräuschentwicklung.
Ja ich geh neben der Optik auch nach Gehör vor.
> Sobald der Motor sich etwas eigenartig anhört,
> fühle ich mich nicht wohl ;-).
Das lässt sich mitunter nicht ganz vermeiden, besonders bei den
alten Konstruktionen in den unteren Fahrstufen.
Decodereinbauvorschläge (manche evtl. für DCX73 nicht geeignet):
MTX Lollo:
http://www.deserno-bahn.de/selectrix/dekodereinbau/trix12268.htm
Arnold V100:
(nicht gefunden)
Roco 150:
http://guido.bruck.bei.t-online.de/lok_list/150.htm
Roco 112:
http://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/roc-143.php
> Decodereinbauvorschläge (manche evtl. für DCX73 nicht geeignet):
Danke für die Mühe. Die 160 und die V100 passen eigentlich nicht mehr so
richtig, verkaufen mag ich sie aber auch nicht.. Den Decoder wollte ich
daher zwischen Zentrale und Gleis einbauen und die Lok so belassen
(Entstörelemente werde ich für die 16 kHz ausbauen).
> Ich auch, wahrscheinlich fällt dann der Groschen Centweise. Ich werde
> Dich aber bestimmt informieren, wenn es Dich interessiert.
Ja bitte, bin immer interessiert.
> hm, fünfpolig mit 2 Schwungmassen, also modern. Die Diskussion hat bei
> mir schon was gebracht. Ich baue jetzt schon Loks auseinander, nur um zu
> sehen, wie der Motor konstruiert ist.
Ja ich tute das am Beginn jeder Digitalumbauplanung, manchmal sogar gleich
nach dem Kauf.
> Wie stufst Du eigentlich die Motoren ein,
> die GFN in die BR120
Die GFN 120 kann ich nicht beurteilen, habe ich nicht.
> und in die BR 212 einbaut?
Der läuft sehr gut, hat aber eine arg gekrümmte Kurve. Der Motor folgt
lange der Zwangskommutierung durch die PWM, bis er endlich in den
freien Lauf übergeht. Sollte aber mit einem geregelten Decoder nicht
das Problem sein. Habe meine mit dem alten ungeregelten LE077XF und
einer eigenen Speed Table, das geht auch. Der DCX73 müsste problemlos
ins Führerhaus passen.
> Danke für die Mühe. Die 160 und die V100 passen eigentlich nicht mehr so
> richtig, verkaufen mag ich sie aber auch nicht..
An der Lollo hätte ich durchaus Interesse, nur so mal als Anregung...
> Den Decoder wollte ich
> daher zwischen Zentrale und Gleis einbauen und die Lok so belassen
> (Entstörelemente werde ich für die 16 kHz ausbauen).
Das geht so lala, da muss man schon kräftig die CV50 zurück nehmen
sonst macht die Lok bei jeder kleinen Kontaktschwankung am Gleis einen
Hops.
versprochen, sobald ich die Decoder geliefert bekommen habe. Laut
Händler bestellt aber noch nicht in dessen Hand.
>
> > Danke für die Mühe. Die 160 und die V100 passen eigentlich nicht
mehr so
> > richtig, verkaufen mag ich sie aber auch nicht..
>
> An der Lollo hätte ich durchaus Interesse, nur so mal als Anregung...
Sie ist meine erste N-Lok, von daher hängt doch etwas Herzblut dran.
Wenn ich sie anbiete, hast Du aber Vorkaufsrecht.