Meine 260 von Märklin ist ein echtes Montagsmodell. Der Antrieb eiert,
die Schrauben der Kuppelstange fielen schon mehrmals ab, der Motor ist
trotz geregeltem c90 knarrig und unrund bei Langsamfahrt. Ob wohl sie
nur einen Haftreifen hat, ist der Rad/Schienekontakt zur Masse schlecht
und auf DKWs reichen ein paar Waggons am Haken und sie dreht auf der
Stelle. Ich hatte sie etwas mit Blei beschwert, aber es brachte nicht
viel. Der einzige Vorteil, die Telexkupplung, funktioniert in
Verbindung mit KKs eher schlecht. Manchmal fiel der Bügel einer KK in
den Spalt zwischen Kupplungshaken und Telexhebel, und es war eine
Fummelei das wieder herauzupulen.
Ich überlege jetzt eine V60 von Roco oder Fleischmann zu kaufen. Der
geregelte 603858-Dekoder von Märklin ist nur 22*16,5 mm groß und sollte
dort passen. Wie sind die Fahreigenschaften und Traktion dieser Loks
(Gewicht/Haftreifen?). Gibt es Kontaktprobleme und wie ist das mit der
Bodenfreiheit in der Mitte für 1 oder 2 Pukoschleifer? Gibt es noch
andere Alternativen als ROCO und FL?
Bin dankbar für jede Info.
Gruß
Michael
Michael´s Maerklin Modeltrain
http://Bardioc.tripod.com/
>Hallo Leute.
>
>Meine 260 von Märklin ist ein echtes Montagsmodell. Der Antrieb eiert,
>die Schrauben der Kuppelstange fielen schon mehrmals ab,
also meine (analog, schon etwas aelter) läuft einwandfrei..
>
>Ich überlege jetzt eine V60 von Roco oder Fleischmann zu kaufen....
Von Roco gibts die V60 m.W. auch fuer AC.
--
Grüsse aus der Modellbahnlandschaft
Peter Popp
Peter...@t-online.de
http://home.t-online.de/home/peter.popp/ppmoba.htm
> On Mon, 03 Apr 2000 12:49:19 +0200, Prieskorn
> <maerklin...@t-online.de> wrote:
>
> >Hallo Leute.
> >
> >Meine 260 von Märklin ist ein echtes Montagsmodell. Der Antrieb eiert,
> >die Schrauben der Kuppelstange fielen schon mehrmals ab,
>
> also meine (analog, schon etwas aelter) läuft einwandfrei..
> >
> >Ich überlege jetzt eine V60 von Roco oder Fleischmann zu kaufen....
>
Ich habe mir kurz nach Erscheinen der Roco V60 für AC diese zugelegt.
Vom Aussehen ist sie m. E. die "beste", vom Fahrverhalten aus auch besser
als M.
Problem damals war die Digitalisierung, da der 6081-Decoder zu groß war,
und erst nach Entnahme des Mäuseklaviers und Abschleifen eines Teils der
Platine ins Gehäuse paßte.
Heute gibt's Uhlenbrock-Decoder, die vermutlich direkt 'reinpassen.
Ich vermisse daran nur die Telex-Kupplung, hoffe aber auf die
Roco-Digital-Kupplung (zum Nachrüsten).
Gruß, Siegfried
>Ich habe mir kurz nach Erscheinen der Roco V60 für AC diese zugelegt.
>Vom Aussehen ist sie m. E. die "beste", vom Fahrverhalten aus auch besser
>als M.
>Problem damals war die Digitalisierung,...
Hallo,
lt. Neuheitenprospekt soll im 4.Quartal die V60-Variante KEG 021
erscheinen, die als M*-Ausführung lt. Roco mit dem lastgeregelten
Decoder für m*-Digital angeboten wird.
Leider kann ich die Qualität dieser neuen Decoder - die auch sehr
einfach programmierbar sein sollen - nicht beurteilen, aber es hört
sich vielversprechend an.
Gut zu hören. Im Katalog steht nichts von Haftreifen, ich nehme an sie
hat keine. Deshalb auch meine Frage zur Zugkraft, denn die 3664 von M
hat mich arg entäuscht. Im MIBA Spezial 42 ist so eine Roco-V60 offen
abgebildet und angesichts der massiven Ausführung dürfte sie recht
schwer sein. Die M-Lok ist ziemlich "hohl".
> >Ich überlege jetzt eine V60 von Roco oder Fleischmann zu kaufen....
>
> Von Roco gibts die V60 m.W. auch fuer AC.
Ja, aber falsche Epoche. Die altrote 260 (43830), die im jetzigen
Roco-Katalog als Auslaufmodell gekennzeichnet ist, ist ein DC-Modell.
Die kleineren Spurkränze meiner bis jetzt umgebauten DC-Loks fahren auf
meinem K-Gleis völlig entgleisungsfrei, und einen Schleifer
drunterzubauen dürfte kein Problem sein.
Naja schlechter ist eigentlich kaum möglich, jedenfall bei meiner:-)
> Problem damals war die Digitalisierung, da der 6081-Decoder zu groß war,
> und erst nach Entnahme des Mäuseklaviers und Abschleifen eines Teils der
> Platine ins Gehäuse paßte.
Der Märklin 603858 ist auch nur noch 22x16,5 mm groß, der solte passen.
> Heute gibt's Uhlenbrock-Decoder, die vermutlich direkt 'reinpassen.
Den Dekoder über CU zu programmieren soll ziemlich umständlich sein und
für Mac gibt es keine Einstellsoftware, die müsste ich erst selber
schreiben. GANZ BESTIMMT NICHT werde ich deswegen auf WIN umsteigen.
> Ich vermisse daran nur die Telex-Kupplung, hoffe aber auf die
> Roco-Digital-Kupplung (zum Nachrüsten).
Redet Roco sich da nicht irgendwie heraus, das ein nachträglicher Einbau
zu kompliziert wäre?
Hallo Michael,
das Thema haben wir hier auch schon öfter diskutiert ;-). Das Problem
soll sein, dass die Roco-Digitalkupplung einen kurzzeitig "vollen"
Impuls benötigt und dann nur einen geringen "Reststrom" zum Halten,
was einen speziellen Decoder erfordert.
Allerdings sollte dies auch mit einer Schaltung von MK möglich sein.
Vielleicht muss man nur oft genug bei Roco anfragen, dass sie endlich
mal so ein Ding rausrücken ;-).
Was mir nicht an der Roco-Digitalkupplung gefällt, ist dass sie doch
ein ziemlicher Kloben ist ;-).
>Peter Popp wrote:
>> also meine (analog, schon etwas aelter) läuft einwandfrei..
>
>Gut zu hören. Im Katalog steht nichts von Haftreifen, ich nehme an sie
>hat keine.
Die M*- 260 417-1 hat 2 Haftreifen und zieht m.E. auch recht gut...
>> Von Roco gibts die V60 m.W. auch fuer AC.
>
>Ja, aber falsche Epoche. Die altrote 260 (43830), die im jetzigen
>Roco-Katalog als Auslaufmodell gekennzeichnet ist, ist ein DC-Modell.
evtl. Gehäuse tauschen?
>Die kleineren Spurkränze meiner bis jetzt umgebauten DC-Loks fahren auf
>meinem K-Gleis völlig entgleisungsfrei, und einen Schleifer
>drunterzubauen dürfte kein Problem sein.
Tja, das ist die alte Frage. M.E. ist das bei vielen Roco-Loks doch
relativ problematisch - am einfachsten bei denen, die auch für AC
vorgesehen sind (und das wäre die V60 ja).
Bei M*-Loks sind häufig die Zahnräder offen an der Seite (und damit
schmutzempfindlich), um den Platz für den Scheifer zu gewinnen. Bei
Drehgestellloks sind dann bei Roco einzelne Achsen aus diesem Grund
nicht angetrieben.
Die Spurkränze sind auch nach meinen Erfahrungen eher selten ein
Problem.
Prieskorn schrieb:
> Siegfried Engel wrote:
> > Heute gibt's Uhlenbrock-Decoder, die vermutlich direkt 'reinpassen.
>
> Den Dekoder über CU zu programmieren soll ziemlich umständlich sein und
> für Mac gibt es keine Einstellsoftware, die müsste ich erst selber
> schreiben. GANZ BESTIMMT NICHT werde ich deswegen auf WIN umsteigen.
>
Naja, das mach ich ja nich alle Tage 3 mal, sondern eher nur 1-mal: nach Einbau
des Decoders. Und ein paarmal diverse Nummern eintippen, den Umschalter der CU
betätigen, ... das geht auch noch ohne (Big-?)Mac, PC, Windoofs, usw.
Gruß, Siegfried
Die hat noch SCFM und alle Räder über Zahnräder angetrieben. Meine hat
schon DCM und Achse A eierte, nur durch die Kuppelstange angetrieben,
halbwegs mit. Komischerweise gehen fast immer die Schrauben des
Gegengewichts, das im übrigen auch verdrehbar ist (nicht richtig auf die
Achse gepresst), verloren. Was solls, ich habe sie leergeräumt, und sie
macht jetzt im BW ein gutes Bild.
> >> Von Roco gibts die V60 m.W. auch fuer AC.
> >
> >Ja, aber falsche Epoche. Die altrote 260 (43830), die im jetzigen
> >Roco-Katalog als Auslaufmodell gekennzeichnet ist, ist ein DC-Modell.
> evtl. Gehäuse tauschen?
AC-Modell sind meist überteuert. Besonders bei Analogmodellen fliegt das
Umschaltrelais raus, weil ich einen Dekoder einbaue.
> >Die kleineren Spurkränze meiner bis jetzt umgebauten DC-Loks fahren auf
> >meinem K-Gleis völlig entgleisungsfrei, und einen Schleifer
> >drunterzubauen dürfte kein Problem sein.
>
> Tja, das ist die alte Frage. M.E. ist das bei vielen Roco-Loks doch
> relativ problematisch - am einfachsten bei denen, die auch für AC
> vorgesehen sind (und das wäre die V60 ja).
Darauf achte ich, und bestelle dann einfach die andere Getriebeplatte,
das wars.
> Bei M*-Loks sind häufig die Zahnräder offen an der Seite (und damit
> schmutzempfindlich), um den Platz für den Scheifer zu gewinnen.
Thema Zahnräder. Die sind bei meiner Märklinlok 260 nicht richtig
entgratet worden, und verhakten auch manchmal. Ein echtes Montagsmodell.
Alles was man vermurksen konnte, hat man da geschafft.
> Bei
> Drehgestellloks sind dann bei Roco einzelne Achsen aus diesem Grund
> nicht angetrieben.
Naja, bei meinen 110/140 sind immer noch 3 Achsen angetrieben, eine mehr
als bei Märklin:-)
>> (Roco Digitalkupplung)
> das Thema haben wir hier auch schon öfter diskutiert ;-). Das Problem
> soll sein, dass die Roco-Digitalkupplung einen kurzzeitig "vollen"
> Impuls benötigt und dann nur einen geringen "Reststrom" zum Halten,
> was einen speziellen Decoder erfordert.
>
> Allerdings sollte dies auch mit einer Schaltung von MK möglich sein.
So auf Anhieb wurde ich f1 direkt und f2 über einen Widerstand
anschließen und die richtige Aktivierung dem Computer überlassen. Bei
meiner alten Telexlok reichte ein Mausklick, die Lok kuppelte ab und
entfernte sich etwa 1 cm vom Wagen, damit der Bügel nicht wieder
einrastet.
> Vielleicht muss man nur oft genug bei Roco anfragen, dass sie endlich
> mal so ein Ding rausrücken ;-).
> Was mir nicht an der Roco-Digitalkupplung gefällt, ist dass sie doch
> ein ziemlicher Kloben ist ;-).
Den Nachteil muß man wohl in Kauf nehmen, um sie in den NEM-Schacht
stecken zu können. Die TELEX sieht man weniger, sie muß aber fest
eingebaut sein. Wieso gibt es eigentlich noch keine Lösung mit
Memorydraht?
>[...] Die TELEX sieht man weniger, sie muß aber fest
>eingebaut sein. Wieso gibt es eigentlich noch keine Lösung mit
>Memorydraht?
Die Telexkupplung hat jedoch auch M* noch nicht bei
Drehgestellfahrzeugen untergebracht :-(
Meine Versuche und Ueberlegungen eine Roco-V100 rangiertauglich zu
machen scheiterten am geringen Platz zwischen Getriebekasten des
Drehgestells und Hauptrahmen. Eine (selbstrueckstellende!)
Zugvorrichtung, die einen Telex-aehnlichen Buegel anhebt war da nicht
unterzubringen.
Ich habe die Versuche jedoch nicht "mit aller Haerte" verfolgt.
mfg
Thomas
--
Thomas Woditsch
45894 Gelsenkirchen
Heimatbf: EDUL (KBS 412/425)
"Selbst Caesar war manchmal mit seinem Latein am Ende.."
> Manchmal fiel der Bügel einer KK in
>den Spalt zwischen Kupplungshaken und Telexhebel, und es war eine
>Fummelei das wieder herauzupulen.
Da hilft ein wenig biegen.
Zum einen kann man die Zunge etwas "herausziehen", zum anderen den
Kupplungshaken oben etwas nach hinten biegen (aber nur ganz wenig).
Peter
> > Den Dekoder über CU zu programmieren soll ziemlich umständlich sein und
> > für Mac gibt es keine Einstellsoftware, die müsste ich erst selber
> > schreiben. GANZ BESTIMMT NICHT werde ich deswegen auf WIN umsteigen.
> >
>
> Naja, das mach ich ja nich alle Tage 3 mal, sondern eher nur 1-mal: nach Einbau
> des Decoders. Und ein paarmal diverse Nummern eintippen, den Umschalter der CU
> betätigen, ... das geht auch noch ohne (Big-?)Mac, PC, Windoofs, usw.
Das mag reichen wenn die Lok schon gut fährt, aber was wenn die
Fahrstufenkennlinie verändert werden muß?
Danke, werde ich mal probieren. Den Haken muß ich sowieso ein bißchen
nach hinten biegen, weil die KKs manchmal nicht darüber rutschen.
"Seitenbeweglichliche" Telex gibt es bei 85 und 86, es sollte also auch
bei Drehgestelloks möglich sein.
> Meine Versuche und Ueberlegungen eine Roco-V100 rangiertauglich zu
> machen scheiterten am geringen Platz zwischen Getriebekasten des
> Drehgestells und Hauptrahmen. Eine (selbstrueckstellende!)
> Zugvorrichtung, die einen Telex-aehnlichen Buegel anhebt war da nicht
> unterzubringen.
> Ich habe die Versuche jedoch nicht "mit aller Haerte" verfolgt.
Bleibt nur das Warten auf die Roco-"Telex" odrr das M mal eine
vernünftige Rangierlok mit Telex herausbringt. Bis jetzt ist das
irgendwie fehlgeplant. BR 85 und 86 sind keine Rangierloks und die 81
ist plumpes Hobby-Monster. Einzige Rangierlok wäre die V60, aber die
fährt nicht gut. Mit Pendelachse wäre der Massekontakt besser (wie bei
der 80).
>Thomas Woditsch wrote:
>> Die Telexkupplung hat jedoch auch M* noch nicht bei
>> Drehgestellfahrzeugen untergebracht :-(
>
>"Seitenbeweglichliche" Telex gibt es bei 85 und 86, es sollte also auch
>bei Drehgestelloks möglich sein.
Seitenbewegliche Vorlaeufer (oder nachlaeufer) sind mit Drehgestellen
nicht vergleichbar: Die Kupplung ist AFAIK bei der 86 in dei Deichsel
der Vorlaufachse eingebaut und dreht sich mit dieser. bei meiner 50er
waere dafuer auch Platz, aber bei echten Drehgestellen (mit Getriebe)
ist fuer die systembedingt Deichsel der Telex und den Elektromagnet
kein Platz. :-(
>Bleibt nur das Warten auf die Roco-"Telex" odrr das M mal eine
>vernünftige Rangierlok mit Telex herausbringt. Bis jetzt ist das
>irgendwie fehlgeplant. BR 85 und 86 sind keine Rangierloks und die 81
>ist plumpes Hobby-Monster.
Tja, das ist das Problem der (selbstgewaehlten) Markentreue. :-)
>Einzige Rangierlok wäre die V60, aber die
>fährt nicht gut. Mit Pendelachse wäre der Massekontakt besser (wie bei
>der 80).
Wie waere es mit der V36? Man muesste nur die Goeppinger ueberzeugen,
an Stelle von Ausfluegen auf den Bauernhof die Telex-Idee
weiterzuverfolgen.
Allerdings gibt es noch ein Problem: ferngesteuerte Entkupplung
zwischen Lok und Wagen ist eigentlich eher fuer Streckenloks sinnvoll
- beim Rangieren ist die Entkupplung von Wagen untereinander zumindest
ebenso wichtig! Und da ist entweder ein flaechendeckender Einsatz von
Entk.-Gleisen oder (vorbildentsprechender) gleich Handbetrieb
angesagt.
Auf unserer alten Clubanlage hatten wir Entkuppler nur in den
Kopfgleisen des Personenbahnhofes eingebaut. Der Gueterbahnhof hatte
nur an einem (Einfahr-)Gleis einen Entkuppler, wo man von der
Bedienerseite nicht mehr hinkam.
Der Rangierer hatte sein Entkuppelwerkzeug (Eisloeffel) in der einen
und seinen Fahrregler in der anderen Hand. (Also eigentlich Lrf -
Lokrangierfuehrer)
> >"Seitenbeweglichliche" Telex gibt es bei 85 und 86, es sollte also auch
> >bei Drehgestelloks möglich sein.
>
> Seitenbewegliche Vorlaeufer (oder nachlaeufer) sind mit Drehgestellen
> nicht vergleichbar: Die Kupplung ist AFAIK bei der 86 in dei Deichsel
> der Vorlaufachse eingebaut und dreht sich mit dieser.
Ja, es ist ein Blech oberhalb des Achträgers und das schwenkt parallel
dazu aus.
> bei meiner 50er
> waere dafuer auch Platz, aber bei echten Drehgestellen (mit Getriebe)
> ist fuer die systembedingt Deichsel der Telex und den Elektromagnet
> kein Platz. :-(
Naja, ganz verstecken wird man sie nicht können, aber die TELEX meiner
260 ist eigentlich auch nicht so riesig. Man würde bei einer V100 wohl
an den Stirnseiten etwas sehen und der Pufferabstand zum angekuppelten
Wagenkönnte etwas größer sein, aber es ist nicht unmöglich, zumindest
wenn M das machen würde. Für eine Heimbastelei wird es wohl zu
schwierig.
> >Bleibt nur das Warten auf die Roco-"Telex" odrr das M mal eine
> >vernünftige Rangierlok mit Telex herausbringt. Bis jetzt ist das
> >irgendwie fehlgeplant. BR 85 und 86 sind keine Rangierloks und die 81
> >ist plumpes Hobby-Monster.
>
> Tja, das ist das Problem der (selbstgewaehlten) Markentreue. :-)
Vielleicht übberrascht uns M mal mit einer V90 mit Telex, das würde mir
gefallen:-)
> >Einzige Rangierlok wäre die V60, aber die
> >fährt nicht gut. Mit Pendelachse wäre der Massekontakt besser (wie bei
> >der 80).
>
> Wie waere es mit der V36?
Die sollte überhaupt nochmal aufgelegt werde, egal ob mit ohne ohne
TELEX. Am liebsten als Doppellok.
> Man muesste nur die Goeppinger ueberzeugen,
> an Stelle von Ausfluegen auf den Bauernhof die Telex-Idee
> weiterzuverfolgen.
Behauptete Topp nicht einmal von sich, das er nichts von Modelleisenbahn
versteht?:-)
Warum hat eigentlich die 80 (detailierte schwere Lok mit 2 Haftreifen
und Pendelachse) kein TELEX erhalten? Wenn es bei der 81 oder 260 geht,
warum nicht bei der 80? Die ist kaum kleiner, und wenn ich mich recht
erinnere hat Dr.K sogar in eine 89 eine TELEX eingebaut. Es ginge also.
> Allerdings gibt es noch ein Problem: ferngesteuerte Entkupplung
> zwischen Lok und Wagen ist eigentlich eher fuer Streckenloks sinnvoll
Denkst Du jetzt an Schubbetrieb wie auf der Geislinger Steige? Dazu
hätte ich die Idee, das man z.B. an einer E94 statt der Relex oder KK
einen Kupplungshaken einbauen und den Haken abzukneifen könnte. Es
bleibt nur der "Stempel" übrig in den die Kupplung nicht einrasten kann.
Es wird aber so verhindert, das sich die Puffer beim schieben verhaken.
Nach der Steigung läßt sich die Lok einfach zurückfallen und fährt solo
zurück. Vorspann läßt sich ähnlich realisieren. Gibt es sonst nochwas
auf der Strecke zu entkuppeln?
> - beim Rangieren ist die Entkupplung von Wagen untereinander zumindest
> ebenso wichtig! Und da ist entweder ein flaechendeckender Einsatz von
> Entk.-Gleisen oder (vorbildentsprechender) gleich Handbetrieb
> angesagt.
Bei der Planung habe ich (hoffentlich) genügend Entkuppler eingeplant
(12 Stück), obwohl sie optisch zum gruseln sind.
> Auf unserer alten Clubanlage hatten wir Entkuppler nur in den
> Kopfgleisen des Personenbahnhofes eingebaut. Der Gueterbahnhof hatte
> nur an einem (Einfahr-)Gleis einen Entkuppler, wo man von der
> Bedienerseite nicht mehr hinkam.
> Der Rangierer hatte sein Entkuppelwerkzeug (Eisloeffel) in der einen
> und seinen Fahrregler in der anderen Hand. (Also eigentlich Lrf -
> Lokrangierfuehrer)
Ich bin "Alleinbediener", deshalb "löffellos":-) Bei meinen
Rangierfahrten zeigte sich, das eine Lok die selbst auf längsten
Weichenstraßen bei extremer Langsamfahrt keine Kontaktprobleme hat,
besser ist als meine 260 mit TELEX.
>Danke, werde ich mal probieren. Den Haken muß ich sowieso ein bißchen
>nach hinten biegen, weil die KKs manchmal nicht darüber rutschen.
Bitte! Gleiche Beobachtung habe ich auch gemacht.
Noch ein Tip:
Statt bei der alten V60 die seitlichen Führungen abzuschneiden, habe
ich neue Zungen und Haken eingebaut. Das Mischen von alten Zugen und
neuen Haken halte ich nicht für sinnvoll, da die Abmessungen
unterschiedlich sind.
Peter
> Noch ein Tip:
> Statt bei der alten V60 die seitlichen Führungen abzuschneiden, habe
> ich neue Zungen und Haken eingebaut. Das Mischen von alten Zugen und
> neuen Haken halte ich nicht für sinnvoll, da die Abmessungen
> unterschiedlich sind.
Meine 260 hatte schon die neuen Haken ohne die seitlichen Führungen.
Sonst hätte es wohl garnicht mit KKs geklappt.
On Tue, 04 Apr 2000 22:11:14 +0200, Prieskorn
<maerklin...@t-online.de> wrote:
>Meine 260 hatte schon die neuen Haken ohne die seitlichen Führungen.
>Sonst hätte es wohl garnicht mit KKs geklappt.
m. empfielt bei alten Loks das Abschneiden der seitlichen Zapfen,
damit es mit kk klappt, - ich das Nachrüsten von Haken und Zunge.
Peter
>Naja, ganz verstecken wird man sie nicht können, aber die TELEX meiner
>260 ist eigentlich auch nicht so riesig. Man würde bei einer V100 wohl
>an den Stirnseiten etwas sehen und der Pufferabstand zum angekuppelten
>Wagenkönnte etwas größer sein, aber es ist nicht unmöglich, zumindest
>wenn M das machen würde. Für eine Heimbastelei wird es wohl zu
>schwierig.
Das duerfte allein schon wegen der Ausnutzung des Strahlensatzes bei
der mir bekannten Telex nicht funktionieren: Der "Hubweg" am
Elektromagneten (ein recht grosser "Topf") ist kleiner als an der
kupplungstechnisch wirksamen Stelle.
>> Allerdings gibt es noch ein Problem: ferngesteuerte Entkupplung
>> zwischen Lok und Wagen ist eigentlich eher fuer Streckenloks sinnvoll
>
>Denkst Du jetzt an Schubbetrieb wie auf der Geislinger Steige?
Nein. Ich meine eigentlich das Entkuppeln von Loks im nicht gut
eingreifbaren Bereich (wozu ein rangierintensiver Bereich wie eine
Ortsgueteranlage nie gehoeren sollte!) - z.B. in der Bahnhofshalle
oder unter Fahrdraht. Eben da, wo nur die Zuglok abhaengt. Wegen
Traktionswechsel, Umsetzen von Reisezuegen, etc.
>> - beim Rangieren ist die Entkupplung von Wagen untereinander zumindest
>> ebenso wichtig! Und da ist entweder ein flaechendeckender Einsatz von
>> Entk.-Gleisen oder (vorbildentsprechender) gleich Handbetrieb
>> angesagt.
>
>Bei der Planung habe ich (hoffentlich) genügend Entkuppler eingeplant
>(12 Stück), obwohl sie optisch zum gruseln sind.
Und trotzdem wird immer mindestens an einer Stelle ein fester
Entkuppler fehlen. Oder Du kannst bestimmte Wagen nicht da abstellen,
wo sie hingehoeren...
Dazu kommt der Optik-Faktor :-(
>Ich bin "Alleinbediener", deshalb "löffellos":-)
Der Rangierleiter im Gbf Duerkheim West war auch alleine. In seinem
Bereich und Bediengang jedenfalls.
Und wenn ich auf dem Modulbahnhof "Tiberbach" rangiere, bin ich meist
auch alleine an Regler und "Loeffel".
Den Mangel kannst Du uebrigens bei einem Besuch in der Eisdiele deines
Vertrauens beheben :-)
Hallo alle 260 Leidgeprüften.
Angeregt durch eure Nachrichten zum Thema Rangierlock und V60 muß ich doch
noch meinen Senf dazu geben. Habe meine 260 (ist Art.Nr. 3664) nun auch
ausgiebig getestet. Allerding habe ich die Lok noch nicht auf 6090
umgerüstet, aber das ist in diesem Fall egal, denn der beste Antrieb
funktioniert nur so optimal wie die Stromaufnahme es gestattet.
Vorweg, sie ist die Dig.- M*-Lok mit den schlechtesten Fahreigenschaften,
die mir je untergekommen ist. Allerdings zieht sie immerhin 4 Tee-Wagen eine
ca. 4% Steigung hoch, obwohl sich die Steigung in einer Kurve (R 424,6mm)
befindet und zwei Wagen noch mit Schleifern für die Innenbeleuchtung
ausgerüstet sind. In der Ebene zieht sie 7 D-Zugwagen anstandslos. Also ich
finde, da kann man nicht meckern, für eine Rangierlok dieser Größe.
Die Fahreigenschaften sind wegen des Massekontaktes äußerst bescheiden. Ich
habe den Eindruck, daß die Lok wegen des einen Haftreifens etwas "eiert" und
dies der eigentliche Hauptgrund des Übels ist. Dieser eine Haftreifen führt
IMHO dazu, daß der Raddurchmesser des "Haftrades" nicht exakt dem der
anderen Räder ist. Dadurch können nicht alle Räder gleichmäßig die Schienen
berühren. Auf geraden und eben verlegten Gleisen trotzdem kein Problem. Aber
auf Weichen machen sich schwachstellen gnadenlos bemerkbar.
>> >Einzige Rangierlok wäre die V60, aber die
>> >fährt nicht gut. Mit Pendelachse wäre der Massekontakt besser (wie bei
>> >der 80).
Die 80 hat zwei Haftreifen hinten und *eiert* deshalb nicht so.
>Warum hat eigentlich die 80 (detailierte schwere Lok mit 2 Haftreifen
>und Pendelachse) kein TELEX erhalten?
Ist technisch sicher möglich aber frage niemals nach *warum*. Könnte es
sein, daß das mit dem Preis zusammenhängt. Ich finde die 80 ist/war so schon
teuer genug - oder?
>
>> Allerdings gibt es noch ein Problem: ferngesteuerte Entkupplung
>> zwischen Lok und Wagen ist eigentlich eher fuer Streckenloks sinnvoll
Sehe ich auch so.
>> - beim Rangieren ist die Entkupplung von Wagen untereinander zumindest
>> ebenso wichtig! Und da ist entweder ein flaechendeckender Einsatz von
>> Entk.-Gleisen oder (vorbildentsprechender) gleich Handbetrieb
>> angesagt.
Richtig! Wenn ich die Rangieranlagen nicht mit Entkupplern vollpflastern
will oder in jeden einzelnen Wagon eine Telexkupplung, mit logischerweise
dazugehörendem Funktionsdecoder, einbauen will, bleibt wie beim Vorbild nur
die Handarbeit. So gesehen, kann man auch auf eine Telexkupplung verzichten.
>Bei der Planung habe ich (hoffentlich) genügend Entkuppler eingeplant
>(12 Stück), obwohl sie optisch zum gruseln sind.
Ich habe nicht einen Einzigen. Das Gelumpe hat bei meinen Versuchen noch nie
100%ig sicher funktioniert. Ein einfacher, von Hand geführter Eisenwinkel
ersetzt nun die Entkupplungsgleise. Habe einen zweiten Winkel an einer ca.
1,5m langen Stange befestigt und komme so locker auch an die hinteren
Abstellgleise und kann entkuppeln wo ich will.
>> Der Rangierer hatte sein Entkuppelwerkzeug (Eisloeffel) in der einen
>> und seinen Fahrregler in der anderen Hand. (Also eigentlich Lrf -
>> Lokrangierfuehrer)
Einen Eislöffel? Eis im Dienst? Tststs...:-)
>
>Ich bin "Alleinbediener", deshalb "löffellos":-)
Beim Entkuppeln von Hand kannst Du den Fahrregler sowieso beiseite legen. Es
ist klar, daß man dabei die Fahrzeuge etwas auseinanderschiebt. Ich frage
mich schon lange, warum das manuelle entkuppeln so verpönt ist, wo es doch
dem Originalbetrieb immer noch am nächsten kommt.
>Bei meinen
>Rangierfahrten zeigte sich, das eine Lok die selbst auf längsten
>Weichenstraßen bei extremer Langsamfahrt keine Kontaktprobleme hat,
>besser ist als meine 260 mit TELEX.
Wenn ich etwas Zeit habe werde ich versuchsweise federnde Schienenschleifer
(á la LGB nur etwas kleiner:-))) an die Lok basteln. Besserung müßte auch
der Austausch des Rades mit Haftreifens in Räder mit beidseitigen Haftreifen
bringen. Es wundert mich eigentlich, daß ihr mit Verbesserungsmaßnahmen
scheinbar schon die Flinte ins Korn geworfen habt, denn die V60 ist *die*
Rangierlok schlechthin - oder?
MFGerassel
Waldemar Rodenberg
Sobald sie bei mir über eine DKW oder Weiche fuhr, war komischerweise
das Rad mit dem HR immer zuerst in der Luft und da war es vorbei mit der
Traktion.
> Die Fahreigenschaften sind wegen des Massekontaktes äußerst bescheiden. Ich
> habe den Eindruck, daß die Lok wegen des einen Haftreifens etwas "eiert" und
> dies der eigentliche Hauptgrund des Übels ist.
Bei meiner eierte die Achse A, die nur über die Kuppelstange angetrieben
wird. Achse C mit dem HR läuft gut. Ohne Kuppelstangen, also wenn Achse
A nicht angetrieben wurde, lief sie rund.
> Dieser eine Haftreifen führt
> IMHO dazu, daß der Raddurchmesser des "Haftrades" nicht exakt dem der
> anderen Räder ist. Dadurch können nicht alle Räder gleichmäßig die Schienen
> berühren. Auf geraden und eben verlegten Gleisen trotzdem kein Problem. Aber
> auf Weichen machen sich schwachstellen gnadenlos bemerkbar.
Das war bei mir nicht die Macke. Ich schätze die Räder waren nicht
richtig aufgepreßt, sodas die Zapfen nicht korrekt versetzt sind.
Überhaupt leierten die Löcher in den Kuppelstangen bei meiner aus, als
ob dort große Kräfte herumzerren.
> >> >Einzige Rangierlok wäre die V60, aber die
> >> >fährt nicht gut. Mit Pendelachse wäre der Massekontakt besser (wie bei
> >> >der 80).
>
> Die 80 hat zwei Haftreifen hinten und *eiert* deshalb nicht so.
s.o.
> >Warum hat eigentlich die 80 (detailierte schwere Lok mit 2 Haftreifen
> >und Pendelachse) kein TELEX erhalten?
>
> Ist technisch sicher möglich aber frage niemals nach *warum*. Könnte es
> sein, daß das mit dem Preis zusammenhängt. Ich finde die 80 ist/war so schon
> teuer genug - oder?
Genau, wenn sie schon so teuer ist, dann wären die paar Mark für eine
TELEX auch noch dringewesen.
> >> - beim Rangieren ist die Entkupplung von Wagen untereinander zumindest
> >> ebenso wichtig! Und da ist entweder ein flaechendeckender Einsatz von
> >> Entk.-Gleisen oder (vorbildentsprechender) gleich Handbetrieb
> >> angesagt.
>
> Richtig! Wenn ich die Rangieranlagen nicht mit Entkupplern vollpflastern
> will oder in jeden einzelnen Wagon eine Telexkupplung, mit logischerweise
> dazugehörendem Funktionsdecoder, einbauen will,
Auja, wer macht den Anfang?;-)
> bleibt wie beim Vorbild nur
> die Handarbeit. So gesehen, kann man auch auf eine Telexkupplung verzichten.
>
> >Bei der Planung habe ich (hoffentlich) genügend Entkuppler eingeplant
> >(12 Stück), obwohl sie optisch zum gruseln sind.
>
> Ich habe nicht einen Einzigen. Das Gelumpe hat bei meinen Versuchen noch nie
> 100%ig sicher funktioniert. Ein einfacher, von Hand geführter Eisenwinkel
> ersetzt nun die Entkupplungsgleise. Habe einen zweiten Winkel an einer ca.
> 1,5m langen Stange befestigt und komme so locker auch an die hinteren
> Abstellgleise und kann entkuppeln wo ich will.
Wenn man nicht querschnittgelähmt ist und seine Hände voll bewegen kann,
ist das sicherlich eine logische Lösung. So sind die Entkupplungsgleise
eben sowas wie meine "Borg-Implantate";-)
> >Ich bin "Alleinbediener", deshalb "löffellos":-)
>
> Beim Entkuppeln von Hand kannst Du den Fahrregler sowieso beiseite legen. Es
> ist klar, daß man dabei die Fahrzeuge etwas auseinanderschiebt. Ich frage
> mich schon lange, warum das manuelle entkuppeln so verpönt ist, wo es doch
> dem Originalbetrieb immer noch am nächsten kommt.
s.o.
> >Bei meinen
> >Rangierfahrten zeigte sich, das eine Lok die selbst auf längsten
> >Weichenstraßen bei extremer Langsamfahrt keine Kontaktprobleme hat,
> >besser ist als meine 260 mit TELEX.
>
> Wenn ich etwas Zeit habe werde ich versuchsweise federnde Schienenschleifer
> (á la LGB nur etwas kleiner:-))) an die Lok basteln. Besserung müßte auch
> der Austausch des Rades mit Haftreifens in Räder mit beidseitigen Haftreifen
> bringen. Es wundert mich eigentlich, daß ihr mit Verbesserungsmaßnahmen
> scheinbar schon die Flinte ins Korn geworfen habt, denn die V60 ist *die*
> Rangierlok schlechthin - oder?
Ich freue mich auf meine bestellte Roco-V60.
> Hallo Leute.
>
> Ich überlege jetzt eine V60 von Roco oder Fleischmann zu kaufen. Der
> geregelte 603858-Dekoder von Märklin ist nur 22*16,5 mm groß und sollte
> dort passen. Wie sind die Fahreigenschaften und Traktion dieser Loks
> (Gewicht/Haftreifen?). Gibt es Kontaktprobleme und wie ist das mit der
> Bodenfreiheit in der Mitte für 1 oder 2 Pukoschleifer? Gibt es noch
> andere Alternativen als ROCO und FL?
Mein Vater hat 2 Roco V60er, allerdings DC. Laufeigenschaften fuer
ein Groszserienmodell sehr gut, sehr sichere Stromaufnahme (keine
Haftreifen und gefederte Achsen). Zudem ist das Modell gut
detailliert.
Mit freundlichen Grueszen
Udo.
--
Udo Kappel Tel. : 0231 / 755-3033
Universitaet Dortmund Fax : 0231 / 755-5981
Arbeitsgebiet Theorie der EMV
44221 Dortmund Mailto : u...@tem.e-technik.uni-dortmund.de
Sehr schön. Von anderen habe ich ähnlich positives gelesen und diese Lok
bestellt.
Prieskorn schrieb:
> Ob wohl sie
> nur einen Haftreifen hat, ist der Rad/Schienekontakt zur Masse schlecht
> und auf DKWs reichen ein paar Waggons am Haken und sie dreht auf der
> Stelle.