nun habe ich schon etliche Brote in den verschiedensten Variationen, mit
verschiedenen Mehlen und diversen Zutaten gebacken.
Alle gemeinsam sind sie aber vor dem Backen in einer solch klebrigen Konsistenz,
daß ich die Gerätschaften und manchmal auch die Hände kaum vom Teig befreien
kann.
In einem Buch stand, mehr Mehl zu nehmen, doch das half kaum. Kann es vielleicht
an der Küchenmaschine liegen? Ist eine 'Ovatio 3' von Moulinex, die bislang sehr
gut mit den Teigen zurechtkam.
Würde mich wirklich freuen, wenn mir jemand Infos geben könnte, wie ich den Teig
'fester' bekomme. So langsam macht es nämlich immer weniger Spaß.
--
Ciao, Tobias.
> Alle gemeinsam sind sie aber vor dem Backen in einer solch klebrigen Konsistenz,
> daß ich die Gerätschaften und manchmal auch die Hände kaum vom Teig befreien
> kann.
tja, so ist das mit Brotteig - besonders Roggenteig klebt wahnsinnig an
den Händen (und daß, obwohl er doch weniger Kleber hat ...)
> Würde mich wirklich freuen, wenn mir jemand Infos geben könnte, wie ich den Teig
> 'fester' bekomme. So langsam macht es nämlich immer weniger Spaß.
Fester wäre verkehrt, denn dann wird Dein Brot nicht mehr richtig. Ich
verwende eine große Plastikschüssel und zum Kneten einen
Plastikkochlöffel - die lassen sich sehr gut reinigen. Den Teig hebe ich
inzwischen mit sehr stark bemehlten Händen und stark eingestaubtem Teig
aus der Schüssel. Geht inzwischen einigermaßen ohne größere Sauerei ab.
Tom Berger
--
ArchTools: Software-Werkzeuge für die Architektur
ArchDIM - architekturgerechte Bemaßung für AutoCAD (TM)
ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277
Info und Demo unter http://www.archtools.de
> Alle gemeinsam sind sie aber vor dem Backen in einer solch klebrigen
> Konsistenz, daß ich die Gerätschaften und manchmal auch die Hände kaum vom
> Teig befreien kann.
Hast du vielleicht zu viel Wasser genommen? Gib es beim nächsten Mal nur
"schluckweise" zum Teig, vielleicht brauchst du gar nicht die ganze
Menge. Ich messe Wasser nie ab, sondern gebe es immer nach Gefühl nach
und nach zu den anderen Zutaten, dann kann der Teig nicht zu matschig
werden.
Claudia
--
Einkaufen und helfen: <http://www.planethelp.de/>
"Tobias Haase" <news...@rubacava.net> schrieb im Newsbeitrag
news:heag7us853qqr1p9q...@4ax.com...
> Hallöchen,
>
> nun habe ich schon etliche Brote in den verschiedensten Variationen, mit
> verschiedenen Mehlen und diversen Zutaten gebacken.
>
> Alle gemeinsam sind sie aber vor dem Backen in einer solch klebrigen
Konsistenz,
> daß ich die Gerätschaften und manchmal auch die Hände kaum vom Teig
befreien
schreib uns doch mal das Rezept
>
> In einem Buch stand, mehr Mehl zu nehmen, doch das half kaum. Kann es
vielleicht
> an der Küchenmaschine liegen? Ist eine 'Ovatio 3' von Moulinex, die
bislang sehr
> gut mit den Teigen zurechtkam.
das glaub ich nicht.
Gruss KH
also ich mach es genau umgekehrt: ich mache meine hände nass und damit
klappt es hervorragend :-)
und wenn das brot so gut duftend aus dem rohr kommt ........ *hmmm... * dann
ist die küche ja auch schon wieder sauber ;-)
lilly
> also ich mach es genau umgekehrt: ich mache meine hände nass und damit
> klappt es hervorragend :-)
Muß ich morgen gleich probieren, dann muß nämlich weider gebacken
werden. Ich hab' es früher mit eingeölten Händen gemacht, aber K.-H. war
damit gar nicht einverstanden :-)
Tom Breger
"Tom Berger" <ber...@archtools.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3C78F276...@archtools.de...
> Lilly schrieb:
>
> > also ich mach es genau umgekehrt: ich mache meine hände nass und damit
> > klappt es hervorragend :-)
>
> Muß ich morgen gleich probieren, dann muß nämlich weider gebacken
> werden. Ich hab' es früher mit eingeölten Händen gemacht, aber K.-H. war
> damit gar nicht einverstanden :-)
Ich bin auch mit _nassen_ Händen nicht einverstanden ;-)
Gruss KH
> schreib uns doch mal das Rezept
Och, so viel Rezept war das gar nicht.
150g Roggenmehl
150g Dinkelmehl
400g Weizenmehl
2 EL Zucker
1 EL Salz
2 Pkg Trockenhefe
1/2 l warmes Wasser
nach Belieben Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Kümmel.
Alles zusammen kam dann in eine Rundform. Das Brot wurde letztendlich richtig
locker und luftig.
--
Ciao, Tobias.
> Hast du vielleicht zu viel Wasser genommen? Gib es beim nächsten Mal nur
> "schluckweise" zum Teig, vielleicht brauchst du gar nicht die ganze
> Menge. Ich messe Wasser nie ab, sondern gebe es immer nach Gefühl nach
> und nach zu den anderen Zutaten, dann kann der Teig nicht zu matschig
> werden.
Wann merke ich denn, daß genug Wasser drin ist? Und was wäre, wenn ich zu wenig
Wasser nehme?
--
Ciao, Tobias.
> Fester wäre verkehrt, denn dann wird Dein Brot nicht mehr richtig. Ich
> verwende eine große Plastikschüssel und zum Kneten einen
> Plastikkochlöffel - die lassen sich sehr gut reinigen. Den Teig hebe ich
> inzwischen mit sehr stark bemehlten Händen und stark eingestaubtem Teig
> aus der Schüssel. Geht inzwischen einigermaßen ohne größere Sauerei ab.
Die Schüssel und anderen 'Werkzeuge' sind ebenfalls aus Kunststoff, doch die
Reinigung ist mehr als nervig, da es kaum abgeht. Selbst in der Spülmaschine
nicht.
--
Ciao, Tobias.
"Tobias Haase" <news...@rubacava.net> schrieb im Newsbeitrag
news:ir3i7u8k2vro7n36o...@4ax.com...
> "Karl-Heinz Huber" <khh...@t-online.de> schrieb:
>
> > schreib uns doch mal das Rezept
>
> Och, so viel Rezept war das gar nicht.
>
> 150g Roggenmehl
> 150g Dinkelmehl
> 400g Weizenmehl
> 2 EL Zucker
den Zucker würde ich weg lassen
> 1 EL Salz
> 2 Pkg Trockenhefe
> 1/2 l warmes Wasser
das ist tatsächlich etwas zu viel Wasser
400 - 450 ml reicht.
gruss KH
>Die Schüssel und anderen 'Werkzeuge' sind ebenfalls aus Kunststoff, doch die
>Reinigung ist mehr als nervig, da es kaum abgeht. Selbst in der Spülmaschine
>nicht.
Wenn es dir mit der Reinigung nicht gar zu dringend ist, dann lasse es doch
einfach eine Weile stehen, der Teig trocknet ab und du brauchst nur noch
abbröseln.
Gruss,
o
Ilka
--
http://home.t-online.de/home/ufetzer (Ilkas und Ullis Kochecke)
** REZKONV ** MMTOOLS ** TV-COOK ** REZEPTE ** KÜCHENKRÄUTER **
Hi Tobias.
Die TA ist etwas hoch, aber das ist Mehlbedingt.
Klebrig ist natuerlich relativ.
Als ich anfing zu backen (als Kochlehrling) hat mir jeder Teig geklebt den die
Baecker ohne Probleme kneten konnten.
Ich wuerde auch das roggenmehl versaeuern ueber Nacht mit der haelfte vom Wasser
(warm) und etwas Natursauer.
Dann nimmt der Teig auch mehr Wasser an und wenn der Sauer gut ist kannst Du
weniger Hefe nehmen.
Aber wenn Du mit der Brotqualitaet, Geschmack, Krume, etc. zufrieden bist, dann
wuerde ich da nicht zuviel mit rumfurzeln.
Nimm halt den Teig auf einen bemehlten Tisch und lerne ihn zu kneten ohne dass er
excessive klebt oder dass er nicht genug hydriert ist.
Nur soviel Mehl wie noetig, weniger ist besser.
Natuerlich kannst Du weniger wasser nehmen, aber die Brotqualitaet koennte
negativ beeinflusst werden.
Nimm die Maschine nur bis der Teig zusammenkommt, sich von den Waenden etwas
loest.
Gruesse.
--
C=¦-)§ H. W. Hans Kuntze, CMC, S.g.K. (_o_)
" Die einfachsten Dinge sind sehr kompliziert " Morgenroete
"http://www.cmcchef.com" -"http://www.chefdirect2u.com" --
_/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/
> Die Schüssel und anderen 'Werkzeuge' sind ebenfalls aus Kunststoff, doch die
> Reinigung ist mehr als nervig, da es kaum abgeht. Selbst in der Spülmaschine
> nicht.
Mit einer Plastikspülbürste geht das bei mir genz hervorragend ab -
einmal mit der Bürste 'drüber und fertig.
> >Die Schüssel und anderen 'Werkzeuge' sind ebenfalls aus Kunststoff, doch die
> >Reinigung ist mehr als nervig, da es kaum abgeht. Selbst in der Spülmaschine
> >nicht.
>
> Wenn es dir mit der Reinigung nicht gar zu dringend ist, dann lasse es doch
> einfach eine Weile stehen, der Teig trocknet ab und du brauchst nur noch
> abbröseln.
Hmmm...stimmt. Sofern ich keine andere Lösung finde, werde ich darauf
zurückgreifen. Danke!
--
Ciao, Tobias.
> > Och, so viel Rezept war das gar nicht.
> >
> > 150g Roggenmehl
> > 150g Dinkelmehl
> > 400g Weizenmehl
> > 2 EL Zucker
>
> den Zucker würde ich weg lassen
Wofür ist er denn dann? Ich habe das aus einem anderen Rezept übernommen.
> > 1 EL Salz
> > 2 Pkg Trockenhefe
> > 1/2 l warmes Wasser
>
> das ist tatsächlich etwas zu viel Wasser
> 400 - 450 ml reicht.
Dann probiere ich es das nächste Mal mit weniger.
--
Ciao, Tobias.
> Klebrig ist natuerlich relativ.
> Als ich anfing zu backen (als Kochlehrling) hat mir jeder Teig geklebt den die
> Baecker ohne Probleme kneten konnten.
Naja, bei mir war es RICHTIG klebrig. Ich habe es selbst mit warmem Wasser und
Spüli kaum herunterbekommen.
> Ich wuerde auch das roggenmehl versaeuern ueber Nacht mit der haelfte vom Wasser
> (warm) und etwas Natursauer.
> Dann nimmt der Teig auch mehr Wasser an und wenn der Sauer gut ist kannst Du
> weniger Hefe nehmen.
Ich will ja nun nicht faul sein, doch das ist mir zu kompliziert und zu
langwierig. Da mag ich es eher schneller.
> Aber wenn Du mit der Brotqualitaet, Geschmack, Krume, etc. zufrieden bist, dann
> wuerde ich da nicht zuviel mit rumfurzeln.
In der Tat, das bin ich. Werde es das nächste Mal nur mit ein bißchen weniger
Wasser ausprobieren.
Danke für die anderen Tips.
--
Ciao, Tobias.
> > den Zucker würde ich weg lassen
>
> Wofür ist er denn dann? Ich habe das aus einem anderen Rezept übernommen.
Also, ich hab' jetzt auf Anraten von K.-H. mal ohne Zucker gebacken. Ich
habe den Eindruck, daß mit ein wenig Zucker der Brotgeschmack kräftiger
und runder wird. Die letzten drei Brote habe ich so gebacken:
700 gr Roggenmehl 1150
15 gr Ulmer Spatz (Säuerungsmittel)
20 gr Salz
Cumin, Kümmel, Koriander, Anis, Fenchel gemörsert
1/3 Päckchen Trockenhefe
1 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Honig
550 gr warmes Wasser (ca 35 - 40 Grad)
In einer kleinen Teilmenge Wasser den Zucker und den Honig auflösen, die
Hefe einrühren und etwa 15 min stehen lassen, damit sich die Hefe gut
entwickelt. Dann einfach alles zusammenkneten (muß nicht mehr als 2 oder
3 min sein) und gut aufgehen lassen. Dann nochmals kurz kneten, den Teig
zum Brot formen und auf Backpapier nochmals gehen lassen. Den Backofen
auf 250 Grad vorheizen, das inzwischen gut aufgegangene (mindestens 50%
Volumenzunahme) Brot längs tief einschneiden, in die Röhre schieben, für
den Schwaden etwa einen halben Liter Wasser in die heisse Fettpfanne des
Backofens kippen. Nach 10 min das Brot um 180 Grad drehen und Temperatur
auf 200 Grad herunter drehen. So noch etwa eine Stunde weiter backen.
Auf diese Weise gelingt mir das jetzt Roggenbrot immer 100%ig, es ist
immer gleich gute Qualität, und es ist problemlos bis zu einer Woche
lagerfähig.
Mahlzeit
Tom Berger
PS Ulmer SPatz besorgt Dir gerne Helmut van Straelen ->
http://www.bluewater.de/brotrez1.htm
"Tom Berger" <ber...@archtools.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3C79416D...@archtools.de...
> Tobias Haase schrieb:
>
> > > den Zucker würde ich weg lassen
> >
> > Wofür ist er denn dann? Ich habe das aus einem anderen Rezept
übernommen.
>
> Also, ich hab' jetzt auf Anraten von K.-H. mal ohne Zucker gebacken. Ich
> habe den Eindruck, daß mit ein wenig Zucker der Brotgeschmack kräftiger
> und runder wird. Die letzten drei Brote habe ich so gebacken:
>
> 700 gr Roggenmehl 1150
> 15 gr Ulmer Spatz (Säuerungsmittel)
hast dich immer noch nicht an Sauerteig gewagt ;-)
Vergiss den Zucker und den Ulmer Spatz und mach nen richtigen Sauerteig.
Da kommt geschmacklich nix anderes mit !
Gruss Kh
> hast dich immer noch nicht an Sauerteig gewagt ;-)
Du weißt, daß ich da bald ein halbes Jahr 'dran laboriert habe - ohne
ein auch nur halbwegs befriedigendes Ergebnis. Mit dem Zeugs von Ulmer
Spatz klappt's hervorragend.
> Vergiss den Zucker und den Ulmer Spatz und mach nen richtigen Sauerteig.
Vielleicht, wenn ich mal wieder Zeit und Muße habe.
Gruß
Tom Berger
ok, wenns so weit ist, dann melde dich.
Ich such dir dann ein REZ mit
Monheimer Salzsauerführung
raus.
Ist ganz einfach und klappt bestimmt.
Gruss KH
lg. Monika
"Monika Schleidt" <mon...@schleidt.org> schrieb im Newsbeitrag
news:3c7a7e17$0$25444$5039...@newsreader01.highway.telekom.at...
>
> Ich werd vielleicht doch auch anfangen, Brot zu backen.....
na dann nix wie los.
Übrigens es klappt auch mit mehligen Händen :-)
Gruss KH
> >Die Schüssel und anderen 'Werkzeuge' sind ebenfalls aus Kunststoff, doch die
> >Reinigung ist mehr als nervig, da es kaum abgeht. Selbst in der Spülmaschine
> >nicht.
> Sofort 100% unter warmem Wasser einweichen. Wenn es angetrocknet ist
> hilft nur noch grobe Gewalt.
Das ist ja das Kuriose. Ich habe es gleich mit heißem Wasser vollaufen lassen
und auch Spüli beigetan, doch auch 10 Minuten später war alles festgebabbt. :-(
--
Ciao, Tobias.
> Wenns Roggenteig ist: der ist so. Du kannst ihn natürlich mit weniger
> Wasser/mehr Mehl bis zu krümeliger Konsistenz kriegen, aber dann wir
> das Brot nix. Das wird (in Grenzen) desto besser, je weicher der Teig
> ist.
> Wenn es Weizenteig ist, dann hast du zu wenig geknetet.
Leider ist es in jeder Konsitenz klebrig. Egal ob 50% Roggen und 50% Dinkel oder
auch 25% Roggen, 25% Dinkel und 50% Weizen.
Ich werde es letztendlich mit etwas weniger Wasser probieren.
--
Ciao, Tobias.
Das Wasser darf auf keinen Fall "heiss" sein Tobias, nur Handwarm.
Mit dem heissen Wasser gelatinisiert die Staerke, ergo Tapetenkleister.
Kein Wunder dass das klebt
> Das Wasser darf auf keinen Fall "heiss" sein Tobias, nur Handwarm.
>
> Mit dem heissen Wasser gelatinisiert die Staerke, ergo Tapetenkleister.
Dann werde ich auch dies berücksichtigen. :)
--
Ciao, Tobias.
> On Tue, 26 Feb 2002 08:04:54 +0100, Tobias Haase
> <news...@rubacava.net> wrote:
>
> >"H. W. Hans Kuntze" <han...@earthlink.net> schrieb:
> >
> >> Das Wasser darf auf keinen Fall "heiss" sein Tobias, nur Handwarm.
> >>
> >> Mit dem heissen Wasser gelatinisiert die Staerke, ergo Tapetenkleister.
> >
> Man kann eine sinnvolle Temperatur für den Zuguss überschlägig wie
> folgt berechnen:
> Gewünschte Teigtemperatur mal zwei minus Mehltemperatur.
> Also wenn ich Teig mit 29 C haben möchte und das mehl ist 18 C warm
> rechne ich für den Zuguss: 29*2-18=40 Grad.
Yup Konrad, fehlt aber noch die Equation Maschinenreibung? (die Temp die beim kneten
des Teiges vom Kneter erzeugt wird)
Gewuenschte Teigtemp x 3 {27 ist normal} minus (summe Mehltemp + Raumtemp +
Maschinenreibung) = Anschuettemp.
Auch beim kneten mit der Hand wird Waerme im Teig erzeugt.
Aber hier ging es um Spuelwasser fuer die Schuessel und dafuer gibt es keine Formel,
jedenfalls unter 50 C.
Gruesse
"Konrad Wilhelm" <wil...@onlinehome.de> schrieb im Newsbeitrag
news:15jm7ug7u2gtjktua...@4ax.com...
> On Mon, 25 Feb 2002 22:20:34 +0100, Tobias Haase
> <news...@rubacava.net> wrote:
>
> >Konrad Wilhelm <wil...@onlinehome.de> schrieb:
> >
> Wie verhält sich Dinkel eigentlich teig/backtechnisch?
> Dinkel ist ja eine Weizen(Triticum)-Art.
> Hat Dinkel Klebereiweise, die in Art und Menge dem Weizen vergleichbar
> sind?
Dinkel ist backtechnisch mit einem schlechten Weizenmehl zu vergleichen.
Gruss KH
> >Leider ist es in jeder Konsitenz klebrig. Egal ob 50% Roggen und 50% Dinkel oder
> >auch 25% Roggen, 25% Dinkel und 50% Weizen.
>
> Wie verhält sich Dinkel eigentlich teig/backtechnisch?
> Dinkel ist ja eine Weizen(Triticum)-Art.
> Hat Dinkel Klebereiweise, die in Art und Menge dem Weizen vergleichbar
> sind?
Soweit ich weiß nicht. Ich habe es auch nur dazu getan, damit ich auch mal was
anderes als Roggen drin habe und es dennoch nährstoffreicher als Weizenmehl ist.
--
Ciao, Tobias.
> Dinkel ist backtechnisch mit einem schlechten Weizenmehl zu vergleichen.
Aha? Und wieso?
Könntest Du Deine Aussage näher ausführen? Würde interessant sein zu lesen
weswegen dem so angeblich sei.
Ich kenne Dinkel eigentlich als eine Kornsorte, die eigentlich recht
nahrhaft ist. Hat das damit was zu tun oder geht es jetzt nur um die Art und
Weise wie mit der Zutat beim Backen verfahren wird?
Grüße von Malte
"Malte Tanner" <malte....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a5ghfh$g20$04$1...@news.t-online.com...
> Hallo,
> "Karl-Heinz Huber" <khh...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:a5gfj6$701$05$1...@news.t-online.com...
>
> > Dinkel ist backtechnisch mit einem schlechten Weizenmehl zu vergleichen.
>
> Aha? Und wieso?
genaueres sagt dir sicher dein Müller :-)
Gruss KH
Sorry du bist im Nutznetz Karl-Heinz was diese Aussage angeht. Also sei
bitte mit Behauptungen so wie Du sie aufgestellt hast vorsichtig. Ich hab
mit meinen Fragen um Rat gesucht, offensichtlich weißt Du darauf keine
Antwort und kasperst rum. So mein Eindruck.
Der Weg nach Celle zur nächsten Mühle ist mir schlicht und ergreifend zu
weit. Und da ich einiges fahren muß um da hin zu kommen erhoffte ich mir
hier in der Gruppe eine Antwort und insbesondere von Dir, Karl-Heinz, der
diese Behauptung, die es in meinen Augen ist, in den raum gestellt hat.
Freundchen so mit mir nicht. Ich lasse alles stehen um den Zusammenhang
erkennbar sichtbar zu machen. Bin weiß Gottt kein agressiver Mensch, aber
die ausweichende Antwort Deinerseits stinkt bestialisch.
"Malte Tanner" <malte....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a5gis1$t9r$07$1...@news.t-online.com...
> Tach,
> "Karl-Heinz Huber" <khh...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:a5ghou$gec$04$1...@news.t-online.com...
> > > > Dinkel ist backtechnisch mit einem schlechten Weizenmehl zu
> vergleichen.
> > >
> > > Aha? Und wieso?
> >
> >
> > genaueres sagt dir sicher dein Müller :-)
>
> Sorry du bist im Nutznetz Karl-Heinz was diese Aussage angeht. Also sei
> bitte mit Behauptungen so wie Du sie aufgestellt hast vorsichtig. Ich hab
> mit meinen Fragen um Rat gesucht, offensichtlich weißt Du darauf keine
> Antwort und kasperst rum. So mein Eindruck.
ich hab dir die Antwort gegeben die ich aus der Praxis erfahren hab.
Wenn dir das nicht reicht, ist das _dein_ Problem.
Und wenn dir der Weg zum Müller zu weit ist frag nen Müller im Netz.
Wenn du meine Anzwort als unwahre Behauptung hinstellst, beweisse erst mal
das Gegenteil.
Liebe Gruesse KH
Hallo Karl-Heinz,
>> > Dinkel ist backtechnisch mit einem schlechten Weizenmehl zu vergleichen.
Das überrascht mich jetzt aber, ich kenne Dinkel als besonders kleberreich, habe
seit Jahren nur noch mit Dinkel gebacken und ähnlich gute Ergebnisse wie mit dem
550er Weizen erzielt.
>genaueres sagt dir sicher dein Müller :-)
Der sagt das auch.
Kannst du bitte noch einmal in deinen schlauen Büchern nachsehen, ich hatte
irgendwo etwas, kann es es aber auf die Schnelle nicht finden.
sorry, falls ich deine Frage nicht mit den nötigen _Ernst_ behandelt habe,
wir sind ja im Nutznetz :-))
hab ich fast vergessen ;-)
Gruss Kh
"Ilka Spiess" <Ilka....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a5gkh2$77nts$1...@ID-40421.news.dfncis.de...
> In <a5ghou$gec$04$1...@news.t-online.com> Karl-Heinz Huber schrieb:
>
> Hallo Karl-Heinz,
>
> >> > Dinkel ist backtechnisch mit einem schlechten Weizenmehl zu
vergleichen.
>
> Das überrascht mich jetzt aber, ich kenne Dinkel als besonders
kleberreich, habe
> seit Jahren nur noch mit Dinkel gebacken und ähnlich gute Ergebnisse wie
mit dem
> 550er Weizen erzielt.
wie gesagt, das _waren_ _meine_ Erfahrungen aus der Praxis.
Ich glaub ich hab mich wieder ins Wespennest gesetzt :-(
Ich fahr am WE in die Adlermühle und hol nen Sack Dinkel zu Testzwecken. :-)
Gruss Kh
Hallo Karl-Heinz,
>wie gesagt, das _waren_ _meine_ Erfahrungen aus der Praxis.
>Ich glaub ich hab mich wieder ins Wespennest gesetzt :-(
Nein so würde ich das nicht sehen - ich bin kein Müller, bin aber vor ein paar
Jahren dem Rat meines Müllers am Ort gefolgt und auf Dinkel umgestiegen, der
übrigens in einem relativ rauhen Klima wächst. Du solltest mal meine Hefekuchen
sehen, die sind wirklich eine Pracht, das habe ich mit 405 Weizen früher so nie
geschafft.
>Ich fahr am WE in die Adlermühle und hol nen Sack Dinkel zu Testzwecken. :-)
Ich hoffe du hast eine große Familie - es gibt ja Einiges in letzter Zeit was
weg gefuttert werden muß - schade, daß ich nicht ums Eck wohne ;-))
>wie gesagt, das _waren_ _meine_ Erfahrungen aus der Praxis.
Es hat mir jetzt keine Ruhe gelassen, ich habe mal auf der HP der Adlermühle
gesucht und folgendes gefunden.....
http://www.adler-muehle.de/info/Getreide/Dinkel.html
Dinkel als Urform des Weizens drückt in seinem botanischen Namen (triticum
spelta) seine Eigenart aus. Nach dem Dreschen bleibt das Dinkelkorn bespelzt und
muß durch einen besonderen Vorgang, dem sogenannten Gerben, von den Spelzen
befreit werden. Die Spelze (oder Spreu) sind als Nebenprodukt beliebt zur
Befüllung von Kissen etc. .
Dinkel ist eine fast unverfälscht gebliebene Weichwweizenart. Ertragsmäßig
bleibt er weit hinter dem Weizen zurück, durch die Brüchigkeit der Ähren
entstand dem Landwirt viel Verlust. Nicht ohne Grund geriet der Dinkel in
Vergessenheit. Andererseits ist Dinkel im Anbau sehr anpruchslos. Dinkel vertägt
rauhes Klima und ist resistent gegen Krankheiten. Er ist daher hervorragend für
den biologischen Anbau geeignet. Das Dinkelkorn ist ähnlich rotbraun wie der
Weizen, jedoch länger. Die Halme sind bis zu 150 cm hoch. Seine Ähre ist
unbegrannt.
Seit alters her wird dem Dinkel bei vielen Krankheiten heilende Wirkung
zugeschrieben. Für Hildegard von Bingen (1098-1179) spielte der Dinkel in ihren
medizienischen Schriften eine zentrale Rolle.
Dinkel hat ein feines nußartiges Aroma. Eierpfannenkuchen aus Dinkelmehl sind
ein Leckerbissen. Sein hoher Klebergehalt verleiht Dinkel sehr gute
Backeigenschaften. Besonders zu erwähnen sind der große Anteil an Vitaminen der
B-Gruppe, Magnesium und Phosphor.
"Ilka Spiess" <Ilka....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a5gluv$79ggb$1...@ID-40421.news.dfncis.de...
> In <a5gkrg$t7m$00$1...@news.t-online.com> Karl-Heinz Huber schrieb:
>
> Hallo Karl-Heinz,
> >wie gesagt, das _waren_ _meine_ Erfahrungen aus der Praxis.
> >Ich glaub ich hab mich wieder ins Wespennest gesetzt :-(
>
> Nein so würde ich das nicht sehen - ich bin kein Müller, bin aber vor ein
paar
> Jahren dem Rat meines Müllers am Ort gefolgt und auf Dinkel umgestiegen,
der
> übrigens in einem relativ rauhen Klima wächst. Du solltest mal meine
Hefekuchen
> sehen, die sind wirklich eine Pracht, das habe ich mit 405 Weizen früher
so nie
> geschafft.
>
da sollte _ich_ um die Ecke wohnen ;-)
> >Ich fahr am WE in die Adlermühle und hol nen Sack Dinkel zu Testzwecken.
:-)
>
> Ich hoffe du hast eine große Familie - es gibt ja Einiges in letzter Zeit
was
> weg gefuttert werden muß - schade, daß ich nicht ums Eck wohne ;-))
naja, wir haben auch noch ein paar Bekannte um die Ecke als Abnehmer ;-)
Gruss Kh
"Ilka Spiess" <Ilka....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a5gmbb$72ais$1...@ID-40421.news.dfncis.de...
>
> Es hat mir jetzt keine Ruhe gelassen, ich habe mal auf der HP der
Adlermühle
> gesucht und folgendes gefunden.....
>
>
> Dinkel ist eine fast unverfälscht gebliebene Weichwweizenart. Ertragsmäßig
> bleibt er weit hinter dem Weizen zurück, durch die Brüchigkeit der Ähren
> entstand dem Landwirt viel Verlust. Nicht ohne Grund geriet der Dinkel in
> Vergessenheit. Andererseits ist Dinkel im Anbau sehr anpruchslos. Dinkel
vertägt
> rauhes Klima und ist resistent gegen Krankheiten. Er ist daher
hervorragend für
> den biologischen Anbau geeignet.
Dinkel soll keine _konventionellen_ Spritzmittel vertragen und deshalb
überhaupt nur biologisch angebaut werden.
das deckt sich ja dann mit meiner Erfahrung, das Dinkel aus _biologischem_
Anbau in der Kleberqualität
mit Weizen aus _konventionellem_ Anbau nicht mitkommt.
Dass die Qualität von biologischem Getreide dem aus konventionellem Anbau
naturgemäss hinterher hinkt ist wohl unbestritten, oder ???
Der Vergleich mit Weizen aus biologischen Anbau steht dann noch aus :-(
so jetzt hab ich wohl Äpfel mit Birnen verglichen, aber was solls :-))
Gruss KH
"Karl-Heinz Huber" <khh...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a5gmve$2ot$07$1...@news.t-online.com...
>
> so jetzt hab ich wohl Äpfel mit Birnen verglichen, aber was solls :-))
da stellt sich doch jetzt automatisch die Frage wie gross der
Qualitätsunterschied bei Getreide zwischen biologischem und konventionellem
Anbau ist.
Gruss KH
alles klar. Entschuldigung ist angenommen.
Malte
Gut und schön.
>
> Wenn dir das nicht reicht, ist das _dein_ Problem.
Ich habe in meinem posting geschrieben, daß es ein lokales Problem in meiner
hiesigen Region ist.
> Und wenn dir der Weg zum Müller zu weit ist frag nen Müller im Netz.
Wozu denn?! Nur um da die notwendigen Antworten zu erhalten. Nein dafür
eigentlich nicht.
>
> Wenn du meine Anzwort als unwahre Behauptung hinstellst, beweisse erst mal
> das Gegenteil.
Beim genauen Betrachten meiner Aussage ist zu lesen, daß ich in keinster
Weise von einer unwahren behauptung sprach! Ich stehe somit in keiner
Beweispflicht! Drehe mir hier nicht die Worte im Hals um! Sowas mag ich
nicht!
> Liebe Gruesse KH
Der poster der schreibt ist männlich. Also ein er. Dies zur Aufklärung
meines Vornamens.
Malte
> Beim genauen Betrachten meiner Aussage ist zu lesen, daß ich in keinster
> Weise von einer unwahren behauptung sprach! Ich stehe somit in keiner
> Beweispflicht! Drehe mir hier nicht die Worte im Hals um! Sowas mag ich
> nicht!
ok, war nicht meine Absicht, vertragen wir uns !
>
> Der poster der schreibt ist männlich. Also ein er. Dies zur Aufklärung
> meines Vornamens.
Danke für die Info, da war ich mir nicht sicher
Gruss Kh
>da stellt sich doch jetzt automatisch die Frage wie gross der
>Qualitätsunterschied bei Getreide zwischen biologischem und konventionellem
>Anbau ist.
Oder anders gefragt, wieviel Chemie ist bei konventionellem Anbau überhaupt
gestattet?
Hallo Karl Heinz,
>Dinkel soll keine _konventionellen_ Spritzmittel vertragen und deshalb
>überhaupt nur biologisch angebaut werden.
>das deckt sich ja dann mit meiner Erfahrung, das Dinkel aus _biologischem_
>Anbau in der Kleberqualität
>mit Weizen aus _konventionellem_ Anbau nicht mitkommt.
Der biologische Anbau _ist_ bei Dinkel der konventionelle Anbau;-)
Ich verstehe es so, daß man mit Dinkel kein großes TamTam machen _muss_, der
gedeiht auch so.
>Dass die Qualität von biologischem Getreide dem aus konventionellem Anbau
>naturgemäss hinterher hinkt ist wohl unbestritten, oder ???
Dazu müßte ich Landwirt sein. Das bin ich zum Glück nicht, sonst könnte ich hier
nicht mit dir diskutieren.
>Der Vergleich mit Weizen aus biologischen Anbau steht dann noch aus :-(
Du wirst dich sicher mit deinem Müller unterhalten. Wenn ich wieder Mehl brauche
werde ich meine auch wieder ein Gespräch reindrücken müssen;-)
Ich kann nur von meinen bescheidenen Erfahrungen sprechen. Ich habe Weizenmehl
und Dinkelverbacken und der Dinkel hat die besseren Resultate gebracht, also ist
für mich der Dinkel die bessere Wahl.
>so jetzt hab ich wohl Äpfel mit Birnen verglichen, aber was solls :-))
Da habe ich keine Probleme damit :-))
o
Grüßle, Ilka
>Vielleicht auch noch: wieviel Chemie ist bei biologischem Anbau
>vorhanden?
Die Frage scheint mir berechtigt, es gibt nicht nur weiße Schafe.
>Lüneburg (dpa). Der Lüneburger Biokost-Hersteller DE-VAU-GE
>Gesundkostwerk ruft bestimmte BabyProdukte zurück, in denen bei Tests
>zu hohe Rückstände des Wachstumsregulators Chlormequat festgestellt
>wurden.
>Die Produkte seien aber nicht gesundheitsgefährdend."
Das sagen sie alle, über Langzeiteffekte schweigt des Sängers Höflichkeit.
Hallo Konrad,
>Machst du deine Spätzle auch mit Dinkelmehl?
In der Regel mache ich die mit Weizendunst, aber wenn das gerade mal alle ist,
mache ich auch die Spätzle mit Dinkel.
Hallo Konrad,
>>Oder anders gefragt, wieviel Chemie ist bei konventionellem Anbau überhaupt
>>gestattet?
>Ich habs jetzt bisschen schwer. Was ist Chemie.
Ich wollte damit zunächst generell auf Spritzmittel hinaus.
>Synthetisches Vitamin C wird offenbar _nicht_ als Chemie empfunden, auch nicht das mit
>chemischen Methoden gewonnene Klebereiweis oder chemisch extrahiertes
>Lecitin oder mit biochemischen Methoden gewonnene Maltose.
Als Laie gehe ich grundsätzlich einmal davon aus, daß unser 'täglich Brot' nicht
belastet ist. Deshalb glaube ich auch, daß man nicht sagen kann, der Vergleich
zwischen Dinkel und dem konventionellen Weizenmehl hinkt.
>Anderseits biochemisch gewonnenes Glutamat schon, wenn es isoliert
>wurde, aber nicht wenn es nicht isoliert wurde.
>Das BgVV macht ein Monitoring Programm, bei dem (1998) auch Roggen-
>und Weizenkörner untersucht wurden:
>Falls dich das trotzdem interessiert findest du das unter
>www.bgvv.de.
Danke Konrad, ich werde mir das heute abend einmal anschauen.
>Teile der Zusammenfassung hab ich hier:
>"Die Beurteilung der Kontaminationssituation von Weizen (CI 1998)
>ergab, mit Ausnahme der Schwermetallgehalte, ein nahezu identisches
>Bild der Situation von 1997 (CI 1997). Danach war Weizen auch 1998
>praktisch frei von quantifizierbaren Rückständen an
>Pflanzenschutzmitteln."
>"Schlußfolgerungen Weizen gehört im Hinblick auf die hier betrachteten
>Stoffe zu den gering kontaminierten Lebensmitteln."
So in etwa hatte ich mir das auch schon fast gedacht.
Hallo Konrad,
>>>> > Dinkel ist backtechnisch mit einem schlechten Weizenmehl zu vergleichen.
Dieses Statement von Karl Heinz habe ich gerade einmal ausgiebig mit meinem
Müller diskutiert.
Er hat das ausdrücklich verneint. Erklärte mir aber, daß es seit den 80er Jahren
ein Weizen gezüchtet und angebaut wird, der dem Dinkel gleichwertig ist und auch
darüber hinaus hochwertiger sein 'kann' muss aber nicht, wie überall gibt es
Qualitätsunterschiede.
Gleich nach dem Krieg hat man in Deutschland dem Weizen sogar Dinkel zugemischt
um eine gute Qualität des Mehles zu gewährleisten. Später ist man dann dazu
übergegangen, amerikanischen Hartweizen zuzumischen aus den gleichen Gründen.
Erst seit den 80zigern, kann man auf Zusätze verzichten.
Allerdings hat dieses hochwertigere Weizenmehl auch viel mehr Eiweiss, für
Allergiker ein bekanntes Problem. Dinkel mit seinen antiallergenen Stoffen sei
deshalb für diese Personengruppe anzuraten.
Dinkel war wegen seines geringen Ertrages natürlich als das 'schlechtere' Korn
bezeichnet worden, was vom Standpunkt des Landwirtes ja nachvollziehbar ist.
Hallo Tobias,
der Teig ist vermutlich ganz in Ordnung.
Mit einer Teigkarte die die Reste herauskratzen und ansonsten den Teig mit
gut eingemehlten Haenden bearbeiten.
--
Gerhard Amberger
Das wiederum überrascht mich jetzt, denn ich habe hier in drm irgendwann
mal eine Empfehlung für Dinkel statt Weizen bei Gluten-Überempfindlichkeit
gelesen (die mich damals allerdings auch gewundert hatte, denn Dinkel
ist doch eine alte Weizensorte).
Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD auf den üblichen Servern
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
>Er hat das ausdrücklich verneint. Erklärte mir aber, daß es seit den 80er
Jahren
>ein Weizen gezüchtet und angebaut wird, der dem Dinkel gleichwertig ist und
auch
>darüber hinaus hochwertiger sein 'kann' muss aber nicht, wie überall gibt
es
>Qualitätsunterschiede
ich wusste doch, ich hab schon immer hochwertigen Weizen verarbeitet ( und
mit Dinkel verglichen) :-)
Gruss KH
Hallo Konrad,
> Lebenserwartung im Alter von einem Jahr (damit die
> Säuglingssterblichkeit außen vor bleibt):
Wobei zu definieren wäre, was das "Leben" eigentlich ist? Ich halte es
jedenfalls nicht unbedingt für einen Fortschritt, dass man es geschafft hat,
so manches "Leben" um einige Jahre zu verlängern und wenn es auch nur dazu
diente, die Pharma- und Pflegeindustrie noch so lange wie möglich zu
alimentieren.
Geh' doch mal in ein Altersheim und schau' Dir die Leute an, die ohne jede
Regung den ganzen Tag ins Leere schauen und seit Jahren überhaupt nicht mehr
mitbekommen, was um sie herum passiert.
> Detailliertere Ergebnisse zu Langzeitwirkungen von Chlormequat wird
> man in einem derartig multifaktoriellem Geschehen wir dem Leben wohl
> nicht ernsthaft erwarten.
Mit der Begründung "multifaktorielles Geschehen" kann man natürlich vieles
verhindern und vertuschen.
Es ist doch z.B. selbst unter Rauchern unbestritten, dass das Rauchen (aktiv
und passiv) gesundheitsschädlich ist. Gibt es eigentlich anerkannte
wissenschaftliche Statistiken, wie das (aktive bzw. passive) Rauchen die
mittlere Lebenserwartung verringert?
Gruß,
Ulli
Hallo Ilka,
>> Die Produkte seien aber nicht gesundheitsgefährdend."
> Das sagen sie alle, über Langzeiteffekte schweigt des Sängers Höflichkeit.
Wie beim Störfall im AKW. Du kannst gar nicht so schnell schauen wie die
offizielle Verlautbarung kommt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr
bestand.
Gruß,
Ulli
Hallo Diedrich,
>> Das überrascht mich jetzt aber, ich kenne Dinkel als besonders kleberreich,
>Das wiederum überrascht mich jetzt, denn ich habe hier in drm irgendwann
>mal eine Empfehlung für Dinkel statt Weizen bei Gluten-Überempfindlichkeit
>gelesen (die mich damals allerdings auch gewundert hatte, denn Dinkel
>ist doch eine alte Weizensorte).
Hier ein Auszug aus einem Bericht des Instituts für Lebensmitteltechnologie, der
Universität für Bodenkultur, in Wien.....
[...]
Vor allem die “reinen ”Dinkelsorten Ebners Rotkorn, Oberkulmer Rotkorn, Ostro
und Schwabenkorn zeigten hohe Proteingehalte um 17 %,die Feuchtklebergehalte
dieser Sorten liegen mit Werten um 50% deutlich höher als bei unter den selben
Bedingungen kultivierten Weizensorten, wo nur die üblichen Proteingehalte um
13% und Feuchtklebergehalte um 30 % festgestellt wurden.
Die biologische Wertigkeit des Proteins wird in der Literatur mit 35-47%
angegeben, sie entspricht damit der des Weizens usw. usw.
Der Artikel ist nachzulesen unter http://www.alva.at/alva2000/reiter.pdf
Und sonst bist Du immer der coole, rationale Macker?
Also ich werd' mich da vorher absichern, dass man mich nicht
noch mal mit aller Gewalt zurueckholt und dann am Tropf elend
vor sich hinsiechen laesst.
W.S.
--
Ausser Zahnaerzte und Unfallchirurgen, lass ich sowie so keine
Mediziner an meinen Koerper ran. ,o)
>Jemand, der liebe alte Menschen hat, wird so einen Aussage als in
>höchstem Maße abscheulich empfinden.
Ulli 'hat' einen lieben alten Menschen und er weiß ganz genau wovon er spricht!!
>>Geh' doch mal in ein Altersheim und schau' Dir die Leute an, die ohne jede
>Wenn du diese Menschen gut kennst, wirst du bemerken, wie auch die am
>Leben hängen und wie auch die noch was vom Leben haben. Bis zur
>letzten Minute.
Ich habe meinem Vater vor ein paar Jahren viele Wochen beim Sterben zusehen
dürfen Tag und Nacht - immerhin hat man mir ein Bett in sein Zimmer gestellt und
er war nicht alleine - so wie viele in ähnlicher Situation.
Seine letzten Worte - bevor ihn die Medizin in ihre 'Obhut' genommen hat waren,
daß er lieber sterben würde als dieses Martyrium erleben zu müssen. Es hat weder
ihm noch mir etwas genutzt, er durfte sein Sterben auskosten - seitdem gibt es
in meinen Unterlagen eine notariell beglaubigte Patientenverfügung.
Es ging um Statistiken und mit meinen Erfahrungen, entspreche ich lieber nicht
deiner Statistik und lebe kürzer und das in vollen Zügen.
o
Ilka
Hallo Konrad,
da hast Du aber jetzt mal so richtig Pech mit der Rechtschreibung:
"intellektuell" schreibt man mit Doppel-l. Wer im Glashaus sitzt...
In der Sache bin ich allerdings trotzdem auf Deiner Seite: Mir ist
dieser "Erlösungsgedanke" bei unheilbar Kranken (zumal in Deutschland)
höchst suspekt. Die Zustände in den Niederlanden, wo Jahr für Jahr
quasi die Bevölkerung einer Kleinstadt ganz legal und natürlich nur aus
humanitären Gründen weggespritzt wird, sind in meinen Augen zutiefst
inhuman. Der Wunsch, einen unheilbar Kranken von seinen Leiden zu
erlösen kann gefährlich nahe zu dem Wunsch sein, das Leiden nicht mehr
mitansehen zu müssen. Die Behauptung, Bewohner von Altenheimen würden
"ohne jede Regung den ganzen Tag ins Leere schauen und seit Jahren
überhaupt nicht mehr mitbekommen, was um sie herum passiert" ist in der
Sache falsch und in den Konsequenzen gefährlich. Es gibt eindeutige
Untersuchungen, wonach sogar Koma-Patienten (die nun wirklich "ohne
jede Regung ins Leere schauen") durchaus ihre Umgebung wahrnehmen.
Gruß,
Christian
--
Der eine hat's im Kopf, der andere im Gegenteil! (Heinz Erhardt)
> Die Zustände in den Niederlanden, wo Jahr für Jahr
>quasi die Bevölkerung einer Kleinstadt ganz legal und natürlich nur aus
>humanitären Gründen weggespritzt wird, sind in meinen Augen zutiefst
>inhuman.
Es geht nicht ums Wegspritzen, es geht um die Ausübung der ärztlichen Kunst und
Gerätemedizin bis zum sprichwörtlichen letzten Atemzug.
Oder bist vielleicht auch der Meinung, daß man einem todkranken Menschen dessen
Tage bereits gezählt sind und der sich bereits nicht mehr artikulieren kann,
auch noch beide Beine amputieren muß?
Gegen den Willen der Angehörigen, die den Wunsch des Patienten kannten, aber
nichts schriftliches vorlegen konnten - soll das human sein?
Ich fand und finde das zum K***en. Auf diese Humanität kann ich verzichten.
o
Ilka
Hallo Konrad,
>Ja, Ilka, dann mal los. Du bist doch auch nicht mehr die Jüngste. Nach
>den 1910er Werten wärest du ja schon längst dran.
>Also munter in den Wald, Strick über den Ast und das war es dann.
Ich finde daß du zu weit gehst. Du versteht gerne falsch, nicht immer aber immer
öfter.
Das ist dein Vergnügen, mich kannst du in Zukunft damit verschonen.
o
Ilka
Hallo Konrad,
> die Pharma- und Pflegeindustrie noch so lange wie möglich zu
>> alimentieren.
>>
> Jemand, der liebe alte Menschen hat, wird so einen Aussage als in
> höchstem Maße abscheulich empfinden.
Wenn Du nochmals aufmerksam liest, was ich geschrieben habe, wirst
vielleicht sogar Du verstehen, was ich meine.
Ich habe bewusst die Ärzte ausgespart, weil es unter denen welche gibt, die
sich der Tatsache bewußt sind, dass das Leben immer mit dem Tod endet und
dass irgendwann die Uhr wirklich abgelaufen ist. Wenn selbst der Patient
nicht mehr will, soll man ihn in Frieden sterben lassen und sein Leben nicht
durch Apparatemedizin solange aufrecht erhalten, bis endlich der Hirntod
eintritt. Wenn es eine Hirnmaschine gäbe, würde die auch noch eingesetzt :-(
Unsere Verfassung sagt: "Die Würde des Menschen ist unantastbar" und zur
Menschenwürde gehört auch das Recht, selbst über sich zu entscheiden.
von meiner Seite <EOD>
Ulli
Hallo Konrad,
> Also munter in den Wald, Strick über den Ast und das war es dann.
> Mach dir nichts vor: der Lack ist sowieso schon längst ab, die
> diversen Wehwehchen hast du auch schon lange und die intelektuellen
> Fähigkeiten lassen auch nach.
> Also los! Vielleicht reicht heut die Entschlusskraft grad noch aus,
> vielleicht bist du morgen dazu schon viel zu unentschlossen.
Eigentlich sollte man so eine Unverschämtheit ignorieren, vor allem wenn man
weiß, woher er kommt, aber aus Respekt vor Deinem Alter tue ich es trotzdem,
allerdings ganz kurz:
Ich habe es schon oft gedacht, jetzt bin ich mir ganz sicher: Du hast sie
nicht mehr alle :-(
Ulli
Hallo Ilka,
natürlich halte ich das beschriebene Beispiel nicht für human. Aber aus
einzelnen Beispielen grundsätzliche Schlussfolgerungen zu ziehen, ist
hier noch problematischer als sonst. Alle Befürworter von Sterbehilfe,
Euthanasie, Begrenzung der ärztlichen Maßnahmen, etc. haben immer
humanitär argumentiert aber bekanntlich keineswegs immer human
gehandelt. Um es mal ganz deutlich zu sagen: Wenn Ulli schreibt, es
wäre zu definieren, "was das 'Leben' eigentlich ist", um dann im selben
Zusammenhang zu ergänzen: "Geh' doch mal in ein Altersheim und schau'
Dir die Leute an, die ohne jede Regung den ganzen Tag ins Leere schauen
und seit Jahren überhaupt nicht mehr mitbekommen, was um sie herum
passiert", dann meint er doch offensichtlich, dass diese Menschen in
seinem Sinn nicht mehr "leben". Die Schlussfolgerung kann dann nur
sein, dass man Ihnen auch ärztliche Behandlung verweigert (denn Tote
muss man nicht mehr behandeln), ja eigentlich sie beerdigt (was man mit
Toten eben macht). Natürlich wird Ulli weit von sich weisen, das
gemeint zu haben, aber er bereitet mit seiner Argumentation solchen
Schlussfolgerungen den Boden. Deshalb kann ich in diesem Punkt Konrads
Entsetzen (nicht allerdings den Stil seiner Erwiderung) nachvollziehen.
Hallo Christian,
ich bin es gewohnt, missverstanden zu werden.
> Die Schlussfolgerung kann dann nur
> sein, dass man Ihnen auch ärztliche Behandlung verweigert
Das habe ich nicht gemeint. Viel mehr meine ich, dass die ärztliche
Behandlung auf das Sinnvolle begrenzt wird. Dabei finde ich es nicht
sinnvoll, Dinge zu tun, die dem Patient letztlich nichts nützen. Meine
Mutter (86) wurde z.B. wegen altersbedingter Durchblutungsstörungen
jahrelang mit Medikamenten abgefüllt, die ihr neuer Arzt jetzt als sinnlos
erachtete und absetzte und siehe da, es geht ihr nicht schlechter.
> Natürlich wird Ulli weit von sich weisen, das
> gemeint zu haben, aber er bereitet mit seiner Argumentation solchen
> Schlussfolgerungen den Boden.
Bei Verallgemeinerung sicher.
Ich meine, dass es mit der Menschenwürde nicht vereinbar ist, die alten
Menschen bis oben hin mit irgendwelchen sinnlosen Medikamenten abzufüllen,
in einen Rollstuhl zu setzen und ohne Ansprache irgendwo abzustellen - nur
noch unterbrochen vom Windelwechsel. Zum Zeichen der besonderen Pflege setzt
man ihnen an Fasching sogar noch ein Hütchen auf. Und das alles für manchmal
mehr als 3000 EUR im Monat plus die Zuzahlung für die vielen und teuren
Medikamente, die ihnen ohne Sinn verabreicht werden. Das meinte ich mit
Alimentierung der Pflege- und Pharmaindustrie.
Wenn man sich mit dem Hospizgedanken auseinandersetzt, wird man darin sehr
viel menschlicheres finden. Die Leute werden in einem Hospiz nämlich
wirklich 'betreut', haben Ansprache und dürfen auch in Würde sterben, wenn
es so weit ist.
Nochmals: Die Würde des Menschen ist unantastbar - so unsere Verfassung -
und dazu gehört auch Selbst- und nicht Fremdbestimmung.
Wobei mir klar ist, dass man diese Dinge natürlich nicht verallgemeinern
darf.
Viele Grüße,
Ulli
> > Die Schlussfolgerung kann dann nur
> > sein, dass man Ihnen auch ärztliche Behandlung verweigert
> Das habe ich nicht gemeint. Viel mehr meine ich, dass die ärztliche
> Behandlung auf das Sinnvolle begrenzt wird.
Und genau hier wirds schwierig. Wer befindet darüber, ob es noch
sinnvoll ist? Die Medizin, die Kassen oder die Betroffenen?
> Dabei finde ich es nicht
> sinnvoll, Dinge zu tun, die dem Patient letztlich nichts nützen. Meine
> Mutter (86) wurde z.B. wegen altersbedingter Durchblutungsstörungen
> jahrelang mit Medikamenten abgefüllt, die ihr neuer Arzt jetzt als sinnlos
> erachtete und absetzte und siehe da, es geht ihr nicht schlechter.
Das gehört aber eher in die Kategorie falsche und richtige Diagnose.
> Ich meine, dass es mit der Menschenwürde nicht vereinbar ist, die alten
> Menschen bis oben hin mit irgendwelchen sinnlosen Medikamenten abzufüllen,
> in einen Rollstuhl zu setzen und ohne Ansprache irgendwo abzustellen - nur
> noch unterbrochen vom Windelwechsel.
Sicher nicht. Aber die Alternative muß ja nicht "Sterbehilfe durch
unterlassene med. Betreuung" lauten, sondern kann auch in einer
würdigeren Behandlung und Betreuung bestehen. (s. Hospiz Gedanke, wo den
Menschen das Leben auf eigenen Wunsch auch "verlängert" wird)
> Nochmals: Die Würde des Menschen ist unantastbar - so unsere Verfassung -
> und dazu gehört auch Selbst- und nicht Fremdbestimmung.
Ja natürlich. Niemand wird H. Kohl ihren Schritt übel genommen haben.
Und ich sympathiere sehr mit dem holländischen Weg, diese Entscheidung
auch Menschen zu ermöglichen, die dazu alleine nicht mehr in der Lage
sind. Aber wer noch nicht bereit ist zu gehen, sollte Anspruch auf jede
Möglichkeit haben. Auch wenn wir Außenstehende dies "nur" als
Verzögerung des Todeskampfes ansehen.
> Wobei mir klar ist, dass man diese Dinge natürlich nicht verallgemeinern
> darf.
Mein Lieblingsdialog: Durch unser Heim mit schwerstbehinderten Kindern
tobte eines Tages ein Trupp Journalisten (ganz ruhig bleiben, Konrad),
die natürlich auch die Frage nach dem Sinn des Lebens stellten und ob es
nicht besser gewesen wäre, diesen Kindern ihr Leid durch Abtreibung zu
ersparen. Eine Betreuerin schilderte darauf hin das Schicksal eines
Kindes, das trotz seiner sehr schweren Fehlfunktionen mit angemessener
Betreuung Lust am Leben empfinden konnte. Darauf ein Journalist: "Ja in
diesem Falle...". Darauf die Betreuerin: "Und wo ziehen sie die Grenze?"
Grüsse
Dirk
>>Das wiederum überrascht mich jetzt, denn ich habe hier in drm irgendwann
>>mal eine Empfehlung für Dinkel statt Weizen bei Gluten-Überempfindlichkeit
>>gelesen (die mich damals allerdings auch gewundert hatte, denn Dinkel
>>ist doch eine alte Weizensorte).
>>
> Ich glaub man muss da Gluten-Überempfindlichkeit und Weizen-Allergie
> auseinander halten.
Selbst wenn es eine Weizenallergie gibt, die sich nicht gegen
Gluten richtet: Dinkel ist biologisch eine alte Weizensorte, und
damit wundere ich mich dann wieder.
Hallo Dirk,
>> Behandlung auf das Sinnvolle begrenzt wird.
>
> Und genau hier wirds schwierig. Wer befindet darüber, ob es noch
> sinnvoll ist? Die Medizin, die Kassen oder die Betroffenen?
Natürlich ist das schwierig und lässt sich wirklich nicht verallgemeinern.
In erster Linie sollte das der Betroffene und wenn der nicht mehr kann,
dessen Angehörige entscheiden.
Die Kassen verlieren ihr Interesse, wenn sie allzuviel drauflegen müssen.
Und die Medizin? Kommt darauf an, ob sie sich mehr dem Hippokrates oder mehr
den "Scherings" verpflichtet fühlt.
>> erachtete und absetzte und siehe da, es geht ihr nicht schlechter.
>
> Das gehört aber eher in die Kategorie falsche und richtige Diagnose.
So würde ich das nicht sehen. Altersbedingte Durchblutungsstörungen, unter
denen meine Mutter seit ein paar Jahren mit steigender Tendenz leidet,
können nicht medikamentös oder operativ behandelt werden, das hat mir der
Arzt bestätigt. Das einzige, was man machen kann, ist ein blutverdünnendes
Mittel, z.B. ASS, einzusetzen, mit der die Gefahr eines Hirnschlags etwas
verringert werden kann. Selbst nachdem der Arzt allen anderen Sch****
abgesetzt hat, wurde meine Mutter weiterhin vom "Pflegepersonal" mit allen
Mittelchen versorgt und natürlich auch mit den beträchtlichen Rechnungen für
die vom Gesetzgeber festgelegte Zuzahlung und das obwohl meine Mutter immer
wieder darauf hinwies, dass der Arzt die Mittel absetzte. So lange, bis ich
Krach geschlagen habe.
> Sicher nicht. Aber die Alternative muß ja nicht "Sterbehilfe durch
> unterlassene med. Betreuung" lauten,
Gegen medizinische Betreuung, die hilft, das Leben in Würde zu verlängern,
ist überhaupt nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil. Gegen Abzockerei gegen
den Willen der Betroffenen jedoch schon.
> sondern kann auch in einer
> würdigeren Behandlung und Betreuung bestehen. (s. Hospiz Gedanke, wo den
> Menschen das Leben auf eigenen Wunsch auch "verlängert" wird)
Genau so.
> Aber wer noch nicht bereit ist zu gehen, sollte Anspruch auf jede
> Möglichkeit haben.
Das meinte ich doch.
> Auch wenn wir Außenstehende dies "nur" als
> Verzögerung des Todeskampfes ansehen.
Der beginnt im Prinzip schon mit der Geburt (für den Papst schon bei der
Zeugung)!
> Mein Lieblingsdialog: Durch unser Heim mit schwerstbehinderten Kindern
[..]
> Darauf die Betreuerin: "Und wo ziehen sie die Grenze?"
Du hast ja recht. Aber grenzenlos sollte es halt auch nicht sein.
Schwierig...
Viele Grüße,
Ulli
>Wie beim Störfall im AKW. Du kannst gar nicht so schnell schauen wie die
>offizielle Verlautbarung kommt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr
>bestand.
Normalerweise heißt das dann "daß zu keinem Zeitpunkt eine
unmittelbare Gefahr bestand".
Kleiner, aber feiner Unterschied. :-)
Gruß,
Eddie
Das geht völlig am Thema vorbei. Es geht um Selbstbestimmung, Humanität und wenn es
denn schon sein muß, um einen angst- und quahlfreien Tod. Man ist in der Frage auf
die Einsicht und Gnade eines Arztes angewiesen.
> Mach doch keine großen Ankündigungen von wegen "lebe kürzer" sondern
> tu es einfach. Kürzer als heute gehts nicht mehr.
> Mach dir nichts vor: der Lack ist sowieso schon längst ab, die
> diversen Wehwehchen hast du auch schon lange und die intelektuellen
> Fähigkeiten lassen auch nach.
Bei Dir lassen wohl die Anstandsregeln inzwischen stark nach!
Conny
>Bei Dir lassen wohl die Anstandsregeln inzwischen stark nach!
Was man nicht hat, kann auch nicht nachlassen.
Hallo Ulli,
Deine Klarstellung ist sicher wichtig, und ich kann Dir in vielem
zustimmen. Allerdings hast Du Dich meiner Meinung nach auch sehr
missverständlich ausgedrückt, wenn Du zunächst über die Frage
nachdenkst, was eigentlich Leben sei, um dann apathisch dahindämmernde
Insassen von Altenheimen zu beschreiben. Dass Konrad da an
"lebensunwertes Leben" denkt (und entsprechend entsetzt reagiert) kann
ich ihm nicht übelnehmen.
> Wenn man sich mit dem Hospizgedanken auseinandersetzt, wird man darin
> sehr viel menschlicheres finden. Die Leute werden in einem Hospiz
> nämlich wirklich 'betreut', haben Ansprache und dürfen auch in Würde
> sterben, wenn es so weit ist.
Ganz meine Meinung.
> Nochmals: Die Würde des Menschen ist unantastbar - so unsere
> Verfassung - und dazu gehört auch Selbst- und nicht Fremdbestimmung.
Richtig, aber der Weg in den Niederlanden scheint mir trotzdem zu weit
zu gehen. Wenn aktive Sterbehilfe in einer derart hohen Zahl von Fällen
legal angewandt wird, besteht die Gefahr, dass irgendwann ein sozialer
Druck entsteht, der Gesellschaft nicht mehr länger zur Last zu fallen.
Das ist dann eine andere Form der Fremdbestimmung. Deshalb ist meine
Meinung: Auf sinnlose Behandlung verzichten ja, aktive Sterbehilfe
nein.
> Wobei mir klar ist, dass man diese Dinge natürlich nicht
> verallgemeinern darf.
Zustimmung.
> Wann merke ich denn, daß genug Wasser drin ist? Und was wäre, wenn ich zu
> wenig Wasser nehme?
Hm, schwer zu beschreiben, der Teig muß sich "richtig anfühlen". Das
kriegt man nur durch Üben raus. Oder man greift bei jemandem, der viel
Übung damit hat, mal in den Brotteig. ;o)
Wenn zu wenig Wasser drin ist, wird das Brot dröge und krümelig und der
Teig bröselt schon in rohem Zustand rum. Das merkt man leicht.
Claudia
--
Warum ich einen Mac nutze: Weil ich zu doof für ein echtes UNIX bin und
Windows zu doof für mich ist.
(Guido Neitzer in de.comp.sys.mac.misc)
"Tobias Haase" schrieb:
(Claudia Voelker) schrieb:
> > Hast du vielleicht zu viel Wasser genommen? Gib es beim nächsten
> > Mal nur "schluckweise" zum Teig, vielleicht brauchst du gar nicht
> > die ganze Menge.
> Wann merke ich denn, daß genug Wasser drin ist? Und was wäre, wenn
> ich zu wenig Wasser nehme?
Er muß nach dem Bearbeiten, wenn man den gesamten Kloß lose mit
beiden Händen hochhält, sich von allein etwas nach unten ziehen,
ausdehnen, also nicht als festen Kloß so in der Hand bleiben.
Vielleicht hilft Dir das etwas.
Gruß Barbara
> Richtig, aber der Weg in den Niederlanden scheint mir trotzdem zu weit
> zu gehen. Wenn aktive Sterbehilfe in einer derart hohen Zahl von Fällen
> legal angewandt wird,
Mit der Anzahl zu argumentieren, ist m.E. eine fragwürdige
Angelegenheit. Um was es hier geht, ist eine grundsätzliche Frage.
> besteht die Gefahr, dass irgendwann ein sozialer
> Druck entsteht, der Gesellschaft nicht mehr länger zur Last zu fallen.
> Das ist dann eine andere Form der Fremdbestimmung.
Aufgrund unserer jüngeren Geschichte ist diese Befürchtung sicher
gerechtfertigt. Andererseits wundere ich mich schon, dass quer durch
alle Parteien heute kein Widerspruch aufkommt, wenn z.B. bei drohender
Geburt eines Mongos ohne Zögern und Gewissensprüfung die Lizenz zur
Abtreibung erteilt wird. Offenbar sind Behinderte lästiger als andere.
(Ich ziele jetzt nicht auf die individuelle Entscheidung der Eltern,
sondern auf die gängige christlichsozialdemokratischgrünkatholische
Rechtsprechung ab)
> Deshalb ist meine
> Meinung: Auf sinnlose Behandlung verzichten ja, aktive Sterbehilfe
> nein.
Um zu meiner grundsätzlichen Frage zurück zu kommen: du triffst überall
auf breite Zustimmung, wenn du die Selbstbestimmung des Individuums
betonst. Warum soll dies nicht mehr der Fall sein, wenn der/die
Betroffene dabei auf Fremdhilfe angewiesen ist?
Grüsse
Dirk
Mit der Anzahl habe ich aus zwei Gründen argumentiert: Erstens kann man
daran erkennen, dass es sehr schnell nicht mehr nur um extreme
Einzelfälle geht, sondern aktive Sterbehilfe (im Gegensatz zu den
Argumenten ihrer Befürworter) schnell zu einem ganz normalen
alltäglichen Vorgang werden kann. Zweitens kann der beschriebene soziale
Druck natürlich nur entstehen, wenn die soziale Gruppe, von der er
ausgeht, eine ausreichende Größe hat.
> Aufgrund unserer jüngeren Geschichte ist diese Befürchtung sicher
> gerechtfertigt. Andererseits wundere ich mich schon, dass quer durch
> alle Parteien heute kein Widerspruch aufkommt, wenn z.B. bei drohender
> Geburt eines Mongos ohne Zögern und Gewissensprüfung die Lizenz zur
> Abtreibung erteilt wird. Offenbar sind Behinderte lästiger als andere.
> (Ich ziele jetzt nicht auf die individuelle Entscheidung der Eltern,
> sondern auf die gängige christlichsozialdemokratischgrünkatholische
> Rechtsprechung ab)
Bleibt zu hoffen, dass sich wenigstens die Eltern einer
"Gewissensprüfung" unterziehen.
>> Deshalb ist meine
>> Meinung: Auf sinnlose Behandlung verzichten ja, aktive Sterbehilfe
>> nein.
> Um zu meiner grundsätzlichen Frage zurück zu kommen: du triffst
> überall auf breite Zustimmung, wenn du die Selbstbestimmung des
> Individuums betonst. Warum soll dies nicht mehr der Fall sein, wenn
> der/die Betroffene dabei auf Fremdhilfe angewiesen ist?
Die Selbstbestimmung des Individuums sollte sich m.E. sowenig auf den
eigenen Tod erstrecken wie sie sich auf die eigene Geburt erstreckt. Da
sehe ich keinen Unterschied, ob der Betroffene auf Fremdhilfe
angewiesen ist oder nicht.
> Die Selbstbestimmung des Individuums sollte sich m.E. sowenig auf den
> eigenen Tod erstrecken wie sie sich auf die eigene Geburt erstreckt. Da
> sehe ich keinen Unterschied, ob der Betroffene auf Fremdhilfe
> angewiesen ist oder nicht.
Ok. Das ist dann tatsächlich der entscheidende Unterschied zwischen
unseren Ansichten.
Grüsse
Dirk
> Er muß nach dem Bearbeiten, wenn man den gesamten Kloß lose mit
> beiden Händen hochhält, sich von allein etwas nach unten ziehen,
> ausdehnen, also nicht als festen Kloß so in der Hand bleiben.
Bei mir ist das so, daß ich zum einen die Hände voll Teig habe und der Rest in
der Schüssel bappt. :)
--
Ciao, Tobias.
> Hm, schwer zu beschreiben, der Teig muß sich "richtig anfühlen". Das
> kriegt man nur durch Üben raus. Oder man greift bei jemandem, der viel
> Übung damit hat, mal in den Brotteig. ;o)
>
> Wenn zu wenig Wasser drin ist, wird das Brot dröge und krümelig und der
> Teig bröselt schon in rohem Zustand rum. Das merkt man leicht.
Werde nächstes Mal etwas herumexperimentieren. Danke!
--
Ciao, Tobias.
"Ilka Spiess" schrieb:
> Dinkel als Urform des Weizens ...
> Nach dem Dreschen bleibt das Dinkelkorn bespelzt und muß durch
> einen besonderen Vorgang, dem sogenannten Gerben, von den Spelzen
> befreit werden. Die Spelze (oder Spreu) sind als Nebenprodukt
> beliebt zurBefüllung von Kissen etc. .
> Dinkel ist eine fast unverfälscht gebliebene Weichweizenart.
> Sein hoher Klebergehalt verleiht Dinkel sehr gute
> Backeigenschaften. Besonders zu erwähnen sind der große Anteil
> an Vitaminen der B-Gruppe, Magnesium und Phosphor.
Ergänzend dazu und überhaupt zu den verschiedenen Mehlsorten:
Man unterscheidet die Mehle nach ihrem Ausmahlgrad oder den
Mehltypen, wobei der Ausmahlgrad angibt, wieviel Prozent des
Getreides-Ausgangsgewichtes als Mehl anfällt, und der Typenzahl,
die angibt, wieviel mg Mineralstoffe in 100 g Mehl enthalten sind.
Vollkornmehle sind "hochausgemahlen", Auszugsmehl "niedriggemahlen".
Mehle der Type 1050 bei Weizen und 1150 Roggen werden vom Verbraucher
oft für Vollkornmehle gehalten, da sie dunkel aussehen. Sie sind zwar
besser als die Typen 405 oder 815, gelten aber dennoch als
Auszugsmehl ("niedrigausgemahlen"), dem wichtige Bestandteile fehlen.
Nur Schrote mit dem Ausmahlgrad 100% sind vollwertig.
Sonst steht da noch über Mehltypen - ist auch ganz interessant:
Die handelsüblichen Mehle sind ausgemahlen, d.h. daß ein bestimmter
Anteil des gemahlenen Getreidekorns abgetrennt und entfernt wird.
Der verbleibende Rest ist in jedem Fall minderwertiger als das
Ausgangsprodukt.
Es gibt folgende Mehltypen vom Weizenmehl:
405 = 40% Ausmahlgrad,
550 = 69% "
812 = 87% "
1050 = 85% " (Dinkelmehl)
Vollkornmehl = 100% (Ausmahlgrad)
Beim Roggen gibt es folgende Mehltypen:
815 = 70% Ausmahlgrad
997 = 90% "
1150 = 80% "
1350 = 85% "
Vollkornmehl = 100% "
(Aus dem Buch "Vollkornbäckerei zu Hause", Brot und Gebäck aus
vollem Korn, von Ruth Topp und Anneliese Riffert)
Gruß Barbara
"Tobias Haase" schrieb:
> "Barbara Langer" schrieb:
> > Er muß nach dem Bearbeiten, wenn man den gesamten Kloß lose mit
> > beiden Händen hochhält, sich von allein etwas nach unten ziehen,
> > ausdehnen, also nicht als festen Kloß so in der Hand bleiben.
> Bei mir ist das so, daß ich zum einen die Hände voll Teig habe
> und der Rest in
> der Schüssel bappt. :)
Das war bei mir beim ersten Brötchenbacken auch, obwohl ich
backerfahren bin. Ich glaube, daß ich etwas zu viel Wasser rein
gegeben hatte. Normalerweise gebe ich nie die ganze Flüssigkeit
auf einmal rein, aber an dem Tag habe ich das aus irgend einem
Grund getan und dann war das bei mir so, wie Du oben beschreibst.
Also, ich weiß, wie man sich fühlt, wenn der Teig überall klebt.
Aber da bin ich verrückterweise nicht auf die Idee gekommen, einfach
mit mehr Mehl das Pech zu beheben. Ich machte sehr mühevoll von dort
den Teig raus und knetete den Teig in einer Backschüssel weiter!
Aber da hörte das Kleben nicht auf.
(Ich war an diesem Tag einfach irgendwie gar nicht gut drauf.)
Nachdem ich mir mit dem Teigschaber die Hände vom Teig befreit
hatte, gab ich so nach und nach etwas Mehl nach (und arbeitete
dann eben nur mit der einen Hand), bis der Teig endlich so war,
wie ich oben beschrieb.
Aber mit einer Mehlzugabe müßte so was bei Dir dann auch
funktionieren.
Gruß Barbara
> > Bei mir ist das so, daß ich zum einen die Hände voll Teig habe
> > und der Rest in
> > der Schüssel bappt. :)
>
> Das war bei mir beim ersten Brötchenbacken auch, obwohl ich
> backerfahren bin. Ich glaube, daß ich etwas zu viel Wasser rein
> gegeben hatte. Normalerweise gebe ich nie die ganze Flüssigkeit
> auf einmal rein, aber an dem Tag habe ich das aus irgend einem
> Grund getan und dann war das bei mir so, wie Du oben beschreibst.
Habe seit meinem Ursprungsposting nicht mehr gebacken, doch wenn ich es mal
wieder mache, denke ich auf jeden Fall daran, weniger Wasser zu nehmen.
> Also, ich weiß, wie man sich fühlt, wenn der Teig überall klebt.
Schön, nicht? ;-)
In der Schüssel ist nix mehr, dafür aber an den Händen, auf der Küchenablage, am
Knauf für das Wasser, im Handtuch... :-D
> Aber da bin ich verrückterweise nicht auf die Idee gekommen, einfach
> mit mehr Mehl das Pech zu beheben. Ich machte sehr mühevoll von dort
> den Teig raus und knetete den Teig in einer Backschüssel weiter!
> Aber da hörte das Kleben nicht auf.
> (Ich war an diesem Tag einfach irgendwie gar nicht gut drauf.)
Dito. Mehl hat auch nix gebracht bei mir.
> Aber mit einer Mehlzugabe müßte so was bei Dir dann auch
> funktionieren.
Leider nicht. :(
Aber der allgemeine Tip mit 'weniger Wasser' ist sicherlich schonmal sehr gut.
Danke!!
--
Ciao, Tobias.
"Tobias Haase" <news...@rubacava.net> schrieb im Newsbeitrag
news:lh8f8us5mep94mrok...@4ax.com...
> "Barbara Langer" <Barbara...@t-online.de> schrieb:
>>
> > Also, ich weiß, wie man sich fühlt, wenn der Teig überall klebt.
>
> Schön, nicht? ;-)
>
> In der Schüssel ist nix mehr, dafür aber an den Händen, auf der
Küchenablage, am
> Knauf für das Wasser, im Handtuch... :-D
>
musst nur genug Teig machen, dann bleibt auch was in der Schüssel !!
:-))
Gruss KH
> Und irgendwann vielleicht verzichtet man darauf, unbedingt einen
> Brotlaib herstellen zu wollen, knetet alles fix unf fertig in der
> Küchenmaschine, füllt es nach dem ersten Gehen mit einem Gummiwischer
> quantitativ in eine Kastenform und hat ein schönes Kastenbrot, ohne
> hinterher die Haare waschen zu müssen und die Küche neu zu weißeln.
Hatte ich auch manchmal gemacht, aber dennoch bleiben viele Reste in der
Rührschüssel und am Rührwerkzeug.
--
Ciao, Tobias.
On Thu, 28 Feb 2002 16:52:23 +0000, Konrad Wilhelm wrote:
> Ja, Ilka, dann mal los. Du bist doch auch nicht mehr die Jüngste. Nach
> den 1910er Werten wärest du ja schon längst dran. Also munter in den
> Wald, Strick über den Ast und das war es dann.
>
> Mach doch keine großen Ankündigungen von wegen "lebe kürzer" sondern
> tu es einfach. Kürzer als heute gehts nicht mehr.
>
> Mach dir nichts vor: der Lack ist sowieso schon längst ab, die
> diversen Wehwehchen hast du auch schon lange und die intelektuellen
> Fähigkeiten lassen auch nach.
> Also los! Vielleicht reicht heut die Entschlusskraft grad noch aus,
> vielleicht bist du morgen dazu schon viel zu unentschlossen.
Wie kannst du etwas so Geschmackloses und Gemeines schreiben?
Ich habe dich bisher für einen intelligenten Menschen gehalten. In
diesem Fall hast du Ilka jedoch völlig falsch verstanden.
Aber, wie auch immer: Eine andere Meinung zu haben berechtigt dich
nicht, andere zu beleidigen.
Mir scheint, die Pensionierung ist dir nicht bekommen.
Oder war es eine Flasche Rotwein zu viel?
Gruss,
Lutz
Hallo Lutz,
>Aber, wie auch immer: Eine andere Meinung zu haben berechtigt dich
>nicht, andere zu beleidigen.
Danke Lutz - nachdem du den thread gelesen hast, verstehst du sicher meine
Aufregung und die große Masse findet das offensichtlich in Ordnung, das entsetzt
mich fast noch mehr. Wir sind eine Gesellschaft der 'drei Affen' geworden.
Liebe Grüße
Ilka