ich habe mir vor einiger Zeit eine schmiedeeiserne Pfanne zugelegt und
bin mit ihr äußerst zufrieden.
Allerdings habe ich ein kleines Problem: Die Henkel sind selbstredend
auch schmiedeeisern und meine Topflappen / Küchenhandschuhe zu dick -
dünnere Exemplare wären allerdings auch schlecht ;-)
Ich suche deshalb so etwas wie "Henkel-Aufstecker" aus Holz.
Ich habe auf einem Markt in Altusried solche Aufstecker passend für dort
angebotene schmiedeeiserne Pfannen gesehen, doch leider hatte ich die
Maße meiner Pfanne nicht dabei und konnte deshalb keinen Einkauf
tätigen. Kennt jemand aus der Gruppe eine Einkaufsquelle für solche
Aufstecker?
Da ich weiß, das hier etliche "MampferInnen" ebenfalls mit
schmiedeeisernen Küchengeräten hantieren, würde es mich sehr
interessieren, wie Ihr diese "Wärmebrücken" - im wahrsten Sinne - in den
Griff bekommt. Vielleicht geht's ja auch ohne Aufstecker und unhandliche
Topflappen?!
Besten Gruß -
Gerd
> würde es mich sehr
> interessieren, wie Ihr diese "Wärmebrücken" - im wahrsten Sinne - in den
> Griff bekommt. Vielleicht geht's ja auch ohne Aufstecker und unhandliche
> Topflappen?!
Manche haben -wie ich immer sage- Asbesthände, ich allerdings nicht, daher
nehme ich einen mitteldicken Topflappen um eine heiße Pfanne anzufassen.
Nicht dick genug? Da ich die Pfanne nur relativ kurz anfassen und nicht
permanent festhalten muss, reicht das alleweil.
Ich habe eine Pfanne (mit Henkel) in Gebrauch, bei der waren so kleine
Überzieher für die Henkel aus wattiertem Textil dabei, Firlefanz kann ich
nur sagen.
Ulli
--
Web: http://www.rezkonv.de
Blog: http://rksuite.ccwn.org
"Gerd Brodowski" <laughing_...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag news:1i82s3c.3sd2m01cxsq5aN%laughing_...@arcor.de...
Vielleicht geht's ja auch ohne Aufstecker und unhandliche
> Topflappen?!
Ich habe wattierte Handschuhe, die mit irgendetwas metallischem beschichtet sind. Die sind zwar am Anfang auch etwas unhandlich - das gibt sich aber mit der Zeit. Bei Aufsteckern hätte ich Bendenken: Bei manchen Sachen muß man die Pfanne auch ´mal mit einer Hand schütteln und schwenken können, während man in der anderen Hand einen Wender oder eine Palette hält. Da wäre es doch sehr ärgerlich, wenn sich die Pfanne nebst Inhalt selbständig machen würde und man nur den Aufstecker im Griff hätte :-(
Die Handschuhe sollten übrigens nicht im feuchten Zustand benutzt werden: Die Feuchtigkeit ist eine Original-Wärmebrücke - die Hitze geht sofort durch.
Gruß
Michael
> Ich habe auf einem Markt in Altusried solche Aufstecker passend für
> dort angebotene schmiedeeiserne Pfannen gesehen, doch leider hatte ich
> die Maße meiner Pfanne nicht dabei und konnte deshalb keinen Einkauf
> tätigen. Kennt jemand aus der Gruppe eine Einkaufsquelle für solche
> Aufstecker?
Selbermachen ist keine Alternative? Zwei, drei Löcher in den Griff
der Pfanne bohren und von oben und unten je eine Holzleiste aus
nicht splitterndem Holz (Buche?) dagegen schrauben. Mit einer Raspel
abrunden und mit Schmirgelpapier glätten. Anschließend einölen, o.ä.
Also das gleiche Prinzip wie bei Küchenmessern, nur dass die Griffe
da angenietet sind.
> Da ich weiß, das hier etliche "MampferInnen" ebenfalls mit
> schmiedeeisernen Küchengeräten hantieren, würde es mich sehr
> interessieren, wie Ihr diese "Wärmebrücken" - im wahrsten Sinne -
> in den Griff bekommt. Vielleicht geht's ja auch ohne Aufstecker und
> unhandliche Topflappen?!
Ich benutze zwar auch Stahlpfannen, die haben aber einen Holzgriff.
Sind AFAIK auch keine schmiedeeisernen Pfannen, sondern so einfache,
tiefgezogene(?), wie sie unsere Großeltern auch schon benutzten.
> Selbermachen ist keine Alternative? Zwei, drei Löcher in den Griff
> der Pfanne bohren und von oben und unten je eine Holzleiste aus
> nicht splitterndem Holz (Buche?) dagegen schrauben. Mit einer Raspel
> abrunden und mit Schmirgelpapier glätten. Anschließend einölen, o.ä.
> Also das gleiche Prinzip wie bei Küchenmessern, nur dass die Griffe
> da angenietet sind.
Du bringst mich da auf neue Ideen bzw. spornst mich dahin gehend an :-)
Die Henkel der Pfanne sind nur knapp einen Zentimeter breit - mit dem
von Dir vorgeschlagenen Weg komme ich also nicht weiter, aber ich schaue
in den nächsten Tagen mal bei einem Schreiner vorbei. Da müsste es ja
Hartholz geben. Zusammen mit einer Art eisernen Schelle... - mir fällt
da schon was ein ;-)
Wenn das nichts wird bleibt es wohl ein ein paar guten Küchenhandschuhen
mit derart wärmeabweisenden Fähigkeiten, wie die anderen Poster
angedeutet haben.
Danke für die Aufmerksamkeit und die Ratschläge.
Besten Gruß -
Gerd
BTDT... sieht gut aus und funzt auch recht gut, aber an den Seiten kann
es immer noch heiß werden.
Florian
--
"Schlaf? - ist das nicht dieser halbherzige Koffeinersatz?"
... und ich würde die Nut bei nur knapp 5 mm Materialdicke am Stiel genügend
tief in nur eine der Halbschalen fräsen. müsste aber berücksichtigen, dass
meine Stiele in der Breite von der Krümmung bis zum Haken etwa 25 % in der
Breite verlieren, also bleistiftsweise an der 24er verjüngt sich der Stiel von
20 auf 15 mm. Da wäre eine von Zeit zu Zeit zu ersetzende Umwicklung mit
wasserfestem Isolier- oder Reparaturband für den nicht so Geübten wohl
einfacher. Die, allerdings parallele Nut kann man übrigens auch, wenn man
nicht im Besitz einer Oberfräse ist, mit bis auf 5 mm abgesenktem
Kreissägeblatt herstellen, wobei man den Parallelanschlag bis zum Erreichen
der notwendigen Breite um jeweils 3 mm versetzt und erneut sägt.
Da mir das geschilderte Hitzeproblem bislang allerdings völlig unbekannt war,
bin ich wohl glücklicher Besitzer der von Ulli genannten Asbesthände und kann
meine Pfannen weiterhin "naturell" benutzen.
Bernd
--
Ich bin kein Rassist,
ich empfinde nur so!
(aus: Pink Punk Pantheon, Karneval 2002)
> Da ich weiß, das hier etliche "MampferInnen" ebenfalls mit
> schmiedeeisernen Küchengeräten hantieren, würde es mich sehr
> interessieren, wie Ihr diese "Wärmebrücken" - im wahrsten Sinne - in den
> Griff bekommt. Vielleicht geht's ja auch ohne Aufstecker und unhandliche
> Topflappen?!
Solange die Pfanne nicht aus dem Ofen kommt, greife ich unbewehrt zu.
Nicht auf den vorderen 5cm des Stiels anfassen anfassen (auch wenn die
Pfanne dann für mehr Drehmoment in der Pranke sorgt) - so kann ich meine
Pfannen auch nach längeren Bratkartoffel-Orgien noch ohne weiteres
handhaben.
W.
--
Non disperdere il vetro nell'ambiente.
> Da ich weiß, das hier etliche "MampferInnen" ebenfalls mit
> schmiedeeisernen Küchengeräten hantieren, würde es mich sehr
> interessieren, wie Ihr diese "Wärmebrücken" - im wahrsten Sinne - in den
> Griff bekommt. Vielleicht geht's ja auch ohne Aufstecker und unhandliche
> Topflappen?!
Solange die Pfanne nicht aus dem Ofen kommt, greife ich unbewehrt zu.
Nicht auf den vorderen 5cm des Stiels anfassen (auch wenn die
lg Lemmi
> ich habe mir vor einiger Zeit eine schmiedeeiserne Pfanne zugelegt und
> bin mit ihr äußerst zufrieden.
>
> Allerdings habe ich ein kleines Problem: Die Henkel sind selbstredend
> auch schmiedeeisern und meine Topflappen / Küchenhandschuhe zu dick -
> dünnere Exemplare wären allerdings auch schlecht ;-)
>
> Ich suche deshalb so etwas wie "Henkel-Aufstecker" aus Holz.
Bei meiner bleibt der Stiel ausreichend kühl, wenn ich sie auf dem Herd
benutze. Für die mit Griffen oder wenn ich die stielige im Backofen habe
nehme ich Topfhandschuhe von Ikea
Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/>
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Danke für den Tipp!
Besten Gruß -
Gerd
> > Besser als an der Pfanne rumzubohren ist meiner Meinung nach
eine Paketschnur !
die gibt es in verschiedenen Stärken in Sisal oder Hanf etc. und lässt
sich problemlos um den Stiel wickeln, ist feuerfest ( in Grenzen)
Hitze-resistent und sogar Spülmaschinen fest.
Billig aber funktionell !!
Grüsse
Rene Weger
klasse, das ist ja eine genial einfache Idee (und das Material ist auch
noch biologisch abbaubar, wenn es den Geist aufgeben sollte).
Den Sisal-Griff probier ich noch heute aus.
Besten Gruß,
Gerd