ich habe mir im Asiashop chinesischen Klebreis gekauft, leider
ohne genau zu wissen, wie man diesen zubereitet. Das man
ihn daempfen muss, war mir schon bekannt, aber das Ergebnis
liess trotzdem zu wuenschen uebrig.
Jetzt habe ich gelesen, dass man ihn einweichen sollte.
Ich hab aber keinen Schimmer, wie lange, und wie lange man
ihn hinterher kochen, bzw. daempfen sollte.
Kann mir jemand weiterhelfen ?
Vielen Dank im voraus.
Ciao
Kerstin
>Kann mir jemand weiterhelfen ?
Wichtig ist, den Reis erst einmal unter Wasser (in einem Sieb)
gut abzuspülen.
Dann versuch mal Folgendes:
Pro 1 Tasse Reis, 2 Tassen Wasser, in einem Topf mit fest aufgesetztem
Deckel ca. 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.
Wenn fertig, überflüssiges Wasser abgießen - fertig.
Bei mir gelingt es eigentlich immer ganz gut
Grüße
Britta
Ist wohl klebrig geworden, was? =:)
> Jetzt habe ich gelesen, dass man ihn einweichen sollte.
> Ich hab aber keinen Schimmer, wie lange, und wie lange man
> ihn hinterher kochen, bzw. daempfen sollte.
> Kann mir jemand weiterhelfen ?
Ich habe mal einem laotischen Freund beim Kochen zugeschaut. Das ging
so: Reis gründlich waschen (ist wohl manchmal mit Trennmittel (Kalk?)
bestaeubt?), in einen Topf geben und soviel Wasser dazu, dass die
Oberflaeche - und jetzt kommt's - soweit über dem Reis steht, wie das
erste Glied des kleinen Fingers lang ist. Er hat also tatsaechlich mal
kurz den kleinen Finger soweit in den Topf gesteckt, bis er an der
Fingerspitze den Reis ertastete. Dann reichte das Wasser bis zum ersten
Gelenk. (Finger wieder raus) Deckel drauf, Herd auf hohe Leistung, bis
es kocht und dann den Herd ausschalten und mit der Restwaerme 20 min.
garen/quellen (mein Herd heizt lange nach, da klappt es gut, sonst -
oder bei Gas - muss man wohl noch auf kleinster Stufe heizen). Jetzt
muesste das Wasser aufgesogen sein und nichts richtig angebrannt. Wenn's
noch etwas feucht ist, kann man noch 5-10 min. laenger warten.
2 Wochen spaeter durfte ich auch mal einer Chinesin (viele
Gastwissenschaftler an unserem Institut) beim Kochen zuschauen. Da
musste ich richtig lachen als sie vorm Reiskochen ebenfalls den kleinen
Finger wie selbstverstaendlich in den Topf steckte.
Ich habe mit dieser Methode selbst schon erfolgreich (Duft)reis und
klebrigen Sushireis gekocht. Man sollte auch einen Topf passender
Groesse nehmen: also nicht 3 EL Reis im 5-Liter Topf.
Gruss - Roland -
> ich habe mir im Asiashop chinesischen Klebreis gekauft, leider
> ohne genau zu wissen, wie man diesen zubereitet. Das man
> ihn daempfen muss, war mir schon bekannt, aber das Ergebnis
> liess trotzdem zu wuenschen uebrig.
Hups - ich habe mir für Sushi auch gerade mal japanischen Reis gekauft -
der Milchreis (kleinere Körner) brauchte weniger Kochzeit, als der o.g.
- dann waren die Körnchen etwas pappig. Aber das ist einfach Erfahrung.
> Jetzt habe ich gelesen, dass man ihn einweichen sollte.
Ja - die originale japanische Zubereitung weicht etwas von dem ab, wie
ich es hier im Sushi-Thread vor ein paar Tagen gelesen habe. Ich
erläutere es mal hier:
Reis (Rundkornreis aller Art) ca. 30 x waschen, bis das ablaufende
Wasser klar ist (zumindest brauche ich bei 1 kg Reis ca. 30
Wasserwechsel a 1,5 Liter - ist schon eine Menge...)
Abgetropften Reis in ein geschlossenes Gefäß geben (z.B. den zukünftigen
Kochtopf mit aufgesetztem Deckel) und 30 Minuten warten (das ist das
sog. Einweichen, wo das Wasser, welches nach dem Abtropfen immer noch an
der Reiskornoberfläche haftet, in diese eindringt).
Jetzt die selbe Gewichts-Menge Wasser und eingeweichtem (!) Reis
zusammen in einen Kochtopf (bei mir werden aus 1 kg rohem Reis bei jap.
Reis immer 1,25 kg eingeweichter Reis, d.h. nach dem Waschen und
Einweichen ist jedes Korn 25% schwerer - auf das schwerere Korn bezieht
sich aber die Regel 1:1 !), bei o.g. Gewicht also 1 1/4 Liter Wasser.
Nun Wasser zum Kochen bringen und schnell 1 x umrühren (sollte bei der
Aktion wegen der anfänglichen Unerfahrenheit mal viel Wasser in
Dampfform den Topf Richtung Küchendecke entweichen, dann bitte durch
entsprechende Schlucke Wasser wieder ersetzten - das Wasser wird
vollständig benötigt, da der Reis sonst anklebt!). Dann die
Temperaturzufuhr so wählen, daß möglichst kein Wasserverlust mehr durch
Dampfproduktion zu erkennen ist - der Reis sollte aber dezent weiter
kochen.
Nach einer Kochzeit, wo das Reiskorn keinen Biß mehr in der Mitte hat
(kein festes Körnchen mehr im Korn innen drin), ist der Reis fertig. Je
nach Reissorte sind meine Erfahrungswerte von 9-15 Minuten.
> Ich hab aber keinen Schimmer, wie lange, und wie lange man
> ihn hinterher kochen, bzw. daempfen sollte.
S.o.
> Kann mir jemand weiterhelfen ?
HTH
Und die Japaner tun in ihr Kochwasser noch vorher noch ein kleines Blatt
Kombu (engl.: Kelp) und lassen dies 60 minuten ausweichen (wieder zum
Kochen entfernen!). Dann kommt noch direkt vor dem Kochen (!) Sake, ca.
1 Teelöffel für ca. 200 g rohen Reis. Für 1 kg Reis wird ca 10 cm2 Kombu
ausgelaugt.
Die Säuerungsmixtur für Sushi wurde bereits beschrieben - ich habe beste
Erfahrungen mit: 9:3:1:1 von Reisessig:Zucker:Mirin:Salz
(Mirin ist süßer Sake/Reiswein).
Ich hoffe, daß das original japanische Rezept von Euch hier gut
aufgenommen wird und gegen die anderen Rezepte getestet wird, denn so
(mit kleinen individuellen Abwandlungen) wie hier beschrieben machen es
(meiner Erfahrung nach) die meisten Sushi-Meister in Japan, die ich
kennenlernen durfte.
Viele Grüße aus Jena Björn
--
Koalition ist das Kunststück, den rechten Schuh auf dem linken Fuß zu
tragen, ohne Hühneraugen zu bekommen.
*Kerstin...@Friatec.de* meinte am *16.03.99* mich zum Thema
*"Frage zu Klebreis"* belästigen zu müssen
KR>Hallo,
KR>
KR>ich habe mir im Asiashop chinesischen Klebreis gekauft, leider
KR>ohne genau zu wissen, wie man diesen zubereitet. Das man
KR>ihn daempfen muss, war mir schon bekannt, aber das Ergebnis
KR>liess trotzdem zu wuenschen uebrig.
KR>Jetzt habe ich gelesen, dass man ihn einweichen sollte.
KR>Ich hab aber keinen Schimmer, wie lange, und wie lange man
KR>ihn hinterher kochen, bzw. daempfen sollte.
KR>Kann mir jemand weiterhelfen ?
Echter KLebereis, denn man mit den Fingern isst wird über nacht
eingeweicht und dann über Wasserdampf gegart. Man sollte beim kauf des
Reis darauf achten das es neuer Reis ist der alte ist zu hart !!#
Viel Spass und guten Hunger
Bis bald
Ilve (IL...@VISION.domino.de)
Sollte das nicht halbwegs egal sein? Immerhin kann man aus einem
Liter Wasser über 1.400 Liter Dampf gewinnen.
Ralph
--
Tricorder II is freeware (see below). However, some have written to me
saying they'd pay if it were shareware. If you feel the same way, I
suggest a competent therapist.
-- Jeff Jetton, Autor von "Tricorder II"
Hi,
also mit Kochen hats auf jeden Fall nicht funktioniert. :-( Ich hab den
reis ca. ne
halbe Stunde eingeweicht, und danach aufgekocht und vom Herd genommen.
Aber schon nach 5 Minuten fing der Reis an, seine Konsistenz zu verlieren
und war
nach 15 min. eine eklige Pampe - kein Vergleich zu dem Reis beim
Chinesen.
Ich vermute mal, es ist wirklich echter (was ist denn dann unechter ?)
Klebreis,
da die im Asiashop mich auch nur blöd angeguckt haben, als ich fragte, wie
lange
der denn kochen müsste, und meinten, dass der gedämpft werden müsste. Es
war
mir dann zu peinlich, weiterzufragen ;-(
Wie lange muss man den Reis denn dämpfen ? Und geht das auch in einem Sieb
in
einem Topf ?
Ciao
Kerstin
> also mit Kochen hats auf jeden Fall nicht funktioniert. :-( Ich hab den
> reis ca. ne halbe Stunde eingeweicht, und danach aufgekocht und vom Herd
> genommen.
> Aber schon nach 5 Minuten fing der Reis an, seine Konsistenz zu verlieren
> und warnach 15 min. eine eklige Pampe - kein Vergleich zu dem Reis beim
> Chinesen.{....}
> Wie lange muss man den Reis denn dämpfen ? Und geht das auch in einem Sieb
> in einem Topf ?
> Ciao
> Kerstin
Kerstin, nicht verzagen, hier ist etwas info.
In Thailand ist der "Klebreis" als Khao Nia bekannt und In China als Glutinous
Reis oder Sticky Reis. Es ist ein Rundkornreis und er wird nur in Laos und
Nordost Thailand als Beilage gereicht. Im rest von Asien benutzt man den nur
fuer Suesspeisen. Kochen ist nicht moeglich, er muss gedaempft werden. Das
wuerde auch kein Chinesisches Restaurant als Beilage servieren weil man den
nicht im Reiskocher kochen kann. Bei uns nehmen die Chinesischen Restaurants
normalerweise den billigsten Langkornreis wo sie die Haende dranlegen koennen
und das wird bei Euch auch nicht anders sein.
Der Langkorn wird in China dermaessig gekocht:
Waschen bis das Wasser fast klar ist (das brauch aber keinen hectoliter!).
In den Topf und den Reis ein Fingerglied mit Wasser bedecken. Das Wasser ist
warm. Kein Salz und nichts. Chinesische Saucen sind sehr wuerzig, die brauchen
kein Salz im Wasser.
Das Feuer auf hoch und wenn er zum kochen kommt (zwischendurch 2-3mal ruehren)
den Deckel drauf. Die Hitze auf Mittel.
Wenn es Zischt (ca. 12-15 minuten), von der Hitze weg, nicht aufmachen oder
kucken, 10 minuten stehenlassen und er ist fertig. Nicht aufruehren, nur von
oben nach unten zum servieren abkratzen. Um Gotteswillen nicht auflockern wie
Onkel Ben oder er wird pampig.
So kochen die Vietnamesen und Thais auch Ihren Jasemin Reis, meine
persoenliche Lieblingssorte. Der brauch aber etwas mehr Wasser weil das eine
gute Qualitaet Langkorn ist.
Rezept fuer Jasmine (Khao Suoy):
Fuer die ersten 500ml by volumen = 1 Reis/2 Wasser. Fuer alles mehr, nur noch
1/1. Das heist fuer 250 ml Reis brauche ich nen halben liter wasser. Und fuer
500ml Reis einen Liter. Wenn ich aber jetzt 750ml Reis habe, brauche ich nur
noch 1 und ein viertel Liter Wasser. Das ist deshalb weil man bei kleineren
mengen mehr wasser an den dampf verliert. Wenn der Kochtopfdeckel zu dicht
passt und der Reis spaeter etwas feucht ist, dann das naechste mal ein
kleinbisschen weniger wasser nehmen. Wir "malen ja nicht nach nummern" wie
jemand so eloquent gesagt hat.
Jetzt zum "Klebreis"
Der muss!! gedaempft werden und das sollte ein Bambusdaempfer sein mit
Bambusdeckel. Kann aber auch von Aluminium sein, der Boden muss flach sein.
Ein leichtgewebtes Leinentuch (was fuer Kaese genommen wird) braucht man auch.
Und einen Wok. mit deckel wo der Bambusdaempfer auch reinpasst. Ein
Einmachtopf oder aehnliches geht auch, der Reis darf aber nicht im Wasser
sitzen.
Original wurde der nach halber kochzeit umgestuerzt das unten oben war, es
geht aber einfacher mit einer Spritzflasche voll mit Wasser.
Rezpt fuer Klebereis (Khao Niao Nung):
500ml Thai Glutinous Reis (Klebreis)
Genug Wasser zum Reis zu bedecken
2 Liter Wasser zum Kochen
Den Reis mit genuegend Wasser das er bedeckt ist (4 cm ueber dem Reis) in eine
Schuessel und uebernacht oder zumindest fuer 6 Stunden einweichen. Durch ein
Sieb abschuetten und gut abbrausen. Das Wasser soll klar laufen.
Die 2 Liter Wasser zum kochen bringen.
In der ZZt den Reis ueber feuchtes, doppelgefaltetes Linnen in den Bambus.
Deckel drauf und ueber das kochende Wasser. Wokdeckel schliessen.
Nach 15 minuten den Reis mit der Sprutzflasche bespruehen. Ca. 15 mal den
hebel bewegen, nicht zaehlen wenn nichts rauskommt. Wieder zudecken und 5
Minuten weiterkochen. Dann wieder 15 mal spritzen und wieder 5 Minuten kochen.
Dann das ganze noch ein drittes oder vielleicht auch ein viertes mal. (nicht
mit nummern malen)
Die Idee ist dass der Reis weich ist und sich in baellchen drucken laesst.
Unter keinen umstaenden ruhren oder auflockern. Das gibt Pampe. Dann gleich
Reissueppchen kochen(;=)>
Aus dem Wok raus und mindestens 15 minuten rasten lassen. Der ist
normalerweise nicht heiss serviert, aber warm oder auf raumtemperatur.
Kein Wunder dass die Chinesen den nur zum Dessert nehmen. Die essen nicht viel
Dessert. Wuerde ich auch nicht wenn ich Reis so immer kochen muesste. Der kann
auch nicht fuer Fried Reis genommen werden.
Meine Wahl = Jasemine Reis. Gibt es nichts besseres fuer Asia Cuisine.
--
Hartmut W. Kuntze, CMC, Staatlich Gepruefter Kuechenmeister
" Don't be so humble - you are not that great. "
- Golda Meir (1898-1978)--
Ich habe diesen Thread jetzt eine Zeitlang verfolgt, und war mir
nie ganz sicher, worueber eigentlich geredet wurde. Mein Verdacht
scheint sich zu verdichten: Du verwechselst "Klebreis" mit
"klebrigem Reis".
In chinesischen Restaurant wird meist kantonesischer oder (teurerer)
thailaendischer Langkornreis als Beilage gereicht. Dieser Reis klebt,
ist aber kein Klebreis.
Klebreis wird in Suedostasien fast nur als Grundlage von Sueszspeisen
gebraucht (dazu kocht man ihn einfach solange, bis er musig ist);
lediglich die Nordthais und Westlaoten servieren ihn zu pikanten
Speisen. Klebreis *musz* beim Kochen eine dicke Pampe ergeben;
man kann ihn fast wie einen Teig zu Kuegelchen formen. Er schmeckt
intensiv.
Bist Du *sicher*, dasz Du Klebreis willst?
Gernot
> Ich habe diesen Thread jetzt eine Zeitlang verfolgt, und war mir
> nie ganz sicher, worueber eigentlich geredet wurde. Mein Verdacht
> scheint sich zu verdichten: Du verwechselst "Klebreis" mit
> "klebrigem Reis".
Ich hab gedacht, dass klebriger Reis aus Klebreis gemacht wird ;-( ;-)
>
>
> In chinesischen Restaurant wird meist kantonesischer oder (teurerer)
> thailaendischer Langkornreis als Beilage gereicht. Dieser Reis klebt,
> ist aber kein Klebreis.
Bekommt man den hier auch ?
In dem Laden, in dem ich den Klebreis gekauft habe, er sieht übrigens
total milchig und matt aus, haben die mir nur gesagt : dämpfen. Gut,
ist jetzt eh egal, weil er alle ist, bzw. ich die Pampe weggeschmissen
habe.
Ich möchte gern Reis haben, wie er im Restaurant serviert wird.
Weicher, aber bißfester Reis, der zu Klumpen zusammenbackt und
viel Soße aufnehmen kann.
Unser Langkornreis eignet sich IMHO nicht so gut, parboiled schon
überhaupt nicht, Basmati-Reis ist sehr lecker, aber von der konsistenz
auch nicht so wie "klebriger" Reis.
Hm, und was mach ich jetzt ;-)) ?
Viele Grüße
Kerstin
Kerstin Richter wrote:
> ...
> Ich möchte gern Reis haben, wie er im Restaurant serviert wird.
> Weicher, aber bißfester Reis, der zu Klumpen zusammenbackt und
> viel Soße aufnehmen kann.
> Unser Langkornreis eignet sich IMHO nicht so gut, parboiled schon
> überhaupt nicht, Basmati-Reis ist sehr lecker, aber von der konsistenz
> auch nicht so wie "klebriger" Reis.
>
> Hm, und was mach ich jetzt ;-)) ?
> ...
Ich nehme dafür immer den thailändischen Duftreis mit Bruchanteil. Unser
Lieblings-Thai-Imbiß übrigens auch. In unserem Asienladen kaufe ich da mit
einigen Leuten zusammen immer einen 10kg-Sack, kostet knapp 25DM. Die
packen einem aber auch 1kg-Tüten ab. Wenn man den sehr gut wäscht, hat man
*lockeren, körnigen Reis*. Ich wasche ihn garnicht oder nur ganz kurz und
habe dann meinen *klebrigen, klumpigen Reis*, den Onkel Ben garnicht mag.
Läßt sich sehr gut zu Bällchen formen, wir haben damit auch schon Sushi
gemacht und nix ist auseinandergefallen. Ach so, ich nehme immer 2 Tassen
Wasser auf 1 Tasse Reis, kurz aufkochen und dann ausquellen lassen.
Gruß Iris
> > thailaendischer Langkornreis als Beilage gereicht. Dieser Reis klebt,
> > ist aber kein Klebreis.
> Bekommt man den hier auch ?
Kein Problem. Wie beireits ein anderer Poster in diesem Thread gemeint
hat, ist thailaendischer Jasminreis eine gute Wahl. Ich koche in in der
gut eineinhalbfachen Menge Wasser (ungesalzen), dann liegt er irgendwo
zwischen koernig und klebrig und laeszt sich gut mit Staebchen essen.
> In dem Laden, in dem ich den Klebreis gekauft habe, er sieht übrigens
> total milchig und matt aus, haben die mir nur gesagt : dämpfen. Gut,
> ist jetzt eh egal, weil er alle ist, bzw. ich die Pampe weggeschmissen
> habe.
> Ich möchte gern Reis haben, wie er im Restaurant serviert wird.
Da duertest Du wirklich echten Klebreis (indonesisch: Ketan) bekommen
haben. Klebreis ist wesentlich weniger transparent als andere
Reissorten.
> Weicher, aber bißfester Reis, der zu Klumpen zusammenbackt und
> viel Soße aufnehmen kann.
> Unser Langkornreis eignet sich IMHO nicht so gut, parboiled schon
> überhaupt nicht, Basmati-Reis ist sehr lecker, aber von der konsistenz
> auch nicht so wie "klebriger" Reis.
Da hast Du recht. Probier's mit Jasmin-Reis. Wenn Dir der auch nicht
zusagt, dann bin ich allerdings mit meinem Latein am Ende.
Gernot
> Gut,
> ist jetzt eh egal, weil er alle ist, bzw. ich die Pampe weggeschmissen
> habe.
Doch keine Lebensmittel wegwerfen. Nur weil er pampig ist? ts...
*fingerheb*
Also, ich tät folgendes machen mit solch mißglückten Versuchen:
geriebenen Käse dazu, zu Kugeln formen und mit verschiedenen
Füllungen versehen, z.B. Mozzarella/Tomaten/Basilikum, Champignons,
Spinatblätter etc. Die Kugeln dann panieren und backen. Ist lecker.
Servus,
Konni
--
-- Konrad Scheller ------------- KSch...@ochs.franken.de --------
-- Macintosh User -------------------------------------------------
>
>
> Doch keine Lebensmittel wegwerfen. Nur weil er pampig ist? ts...
> *fingerheb*
da könnten wir einen neuen Thread eröffnen, Thema : wann ist es
angebracht, Lebensmittel wegzuwerfen.
Also, in meinem Fall schon, da a) dieser Brei viel zu weich und matschig
war, um überhaupt etwas draus formen zu können, b) total verwässert
schmeckte, und ich c) nicht gern fritiere.
Ich hätts natürlich verschenken könne, fragt sich nur, was meine nachbarn
oder sonst wer gedacht hätten, wenn ich Ihnen diesen Matsch angeboten hätte
;-)
Hast Du noch nie etwas Mißglücktes, was Dir absolut nicht schmeckte,
fortgeworfen ?
Ciao
Kerstin
> Hast Du noch nie etwas Mißglücktes, was Dir absolut nicht schmeckte,
> fortgeworfen ?
Nein. Wenn es nicht angebrannt oder sonstwie ungenießbar war.
*nochmalnachdenk*
Nein, soweit ich mich erinnern kann, in all den fünfzehn
Berufsjahren nicht.
> a) dieser Brei viel zu weich und matschig war, um überhaupt
> etwas draus formen zu können,
> b) total verwässert schmeckte,
Kann man ausdrücken und würzen. Außerdem kommt noch Käse rein.
> c) nicht gern fritiere.
Kann man auch ohne Fritüre machen, halt in der Pfanne.
Aber darum gehts eigentlich nicht. Zuckst Du innerlich nicht
zusammen, wenn Du Lebensmittel wegwirfst? Bei mir sträubt sich
schon jedesmal was, wenn ich die Essensreste von meinen Gästen
wegwerfen *muss*.
Steckt irgendwie ganz tief drin bei mir.
Hm, ich denke schon, dass in anderen Gebieten dieser Erde die Menschen
vielleicht dankbar für das wären, was ich grade fortwerfe, schon, ja.
Aber ich kann nichts daran ändern.
Und ich habe keine Lust, voller Unlust (=> Ekel) etwas essen zu müssen,
wenn ich es mir leisten kann, mir was Neues zuzubereiten.
Mein Leben ist auch kurz, und dann geniesse ich lieber, anstatt aus
schlechten Gewissen mich durch schlechtes Essen zu kämpfen.
> Steckt irgendwie ganz tief drin bei mir.
Ist ja auch irgendwie ganz löblich ;-) obwohl Du ja keinen Krieg miterlebt
hast.Mir tut es ums das fehlinvestierte Geld leid, aber auf der anderen
Seite habe ich eine Erfahrung mehr.
Ciao
Kerstin
>
>Aber darum gehts eigentlich nicht. Zuckst Du innerlich nicht
>zusammen, wenn Du Lebensmittel wegwirfst? Bei mir sträubt sich
>schon jedesmal was, wenn ich die Essensreste von meinen Gästen
>wegwerfen *muss*.
Ein kurzer Satz von mir dazu. Klar finde ich es auch nicht gut, Nahrung
einfach wegzuwerfen. Das ist bei uns jetzt genau zweimal vorgekommen.
Da wir sehr viel beim Kochen experimentieren gibt es oft die Frage: Und
wenn es nicht schmeckt? Dann werfen wir es aus dem Fenster haben dann einen
Menschenauflauf und bestellen uns ne Pizza.
Und genau zweimal mußten wir den Pizzaboen wirklich in Anspruch nehmen,
weil daß was wir da gebrutzelt hatten wirklich ungeniessbar war.
Ansonsten versuchen wir, genau die Portionen zu kochen die für uns zwei
reichen, ohne das etwas übrigbleibt und dann in die Biotonne muß.
>
>Steckt irgendwie ganz tief drin bei mir.
Kenne ich von meiner Mutter. Das sind allerdings Kriegsfolgen.
Ich denke, wer einmal richtig gehungert hat, bringt es nur sehr sehr schwer
übers Herz, Nahrung wegzuwerfen.
... bes demnähx ...
Mike
--
Mike Heuser, Kölle am Rhing
M.O....@netcologne.de ICQ# 139 66 128
Ich finde, es gehört ein wenig Grips beim Quoten, und ja: Ich benutze OE
( Paolo Amigo in netcologne.internet.support)
> Oh - wie grausam. Der Reis darf niemals eingeweicht werden.
Hier musz ich protestieren: Das haengt wohl von der Reissorte
ab.
Basmati-Reis profitiert sehr von einer mindestens 30-minuetigen
Einweichzeit.
Gernot
Da kann ich dir nur zustimmen,
Ich weich meinen Basmati auch immer ein. Dann gut abspuelen, Wasser
zu, etwas Salz und ein bisschen Butterschmalz/Butter und ab in die
Mikrowelle das Ganze!
Macht das eigentlich sonst keiner hier? Reis in der Mikro? Gibt zwar
keine Zeitersparnis, aber man brauch nicht aufpassen das was anbrennt
usw. Ausserdem habe ich einen Gasherd, da ist das nicht so einfach mit
"auf kleiner Flamme kochen".
Gruss aus Almere (NL),
Bettina
--
Alle Köche sind beschissen,
die sich nicht zu helfen wissen !
http://www.xs4all.nl/~cmg/
>Macht das eigentlich sonst keiner hier? Reis in der Mikro? Gibt zwar
>keine Zeitersparnis, aber man brauch nicht aufpassen das was anbrennt
>usw. Ausserdem habe ich einen Gasherd, da ist das nicht so einfach mit
>"auf kleiner Flamme kochen".
>
>Gruss aus Almere (NL),
>Bettina
>--
Bis jetzt noch nicht. Aber es klingt überzeugend. Wie gehst Du genau vor
beim Reiskochen in der MW ? Bin brennend interessiert.
Gruss
Christof
Also, fuer Basmatireis z.B.(fuer 4 Personen)
280 Gramm Basmatireis mind. eine halbe Std. in Wasser einweichen. Gut
abspuelen, etwas abtropfen lassen, in eine Glasschuessel geben.
500 ml Wasser zugeben + etwas Salz + einen Teeloeffel Butterschmalz
oder Butter (Original eigentlich mit Ghee).
Dann kommt der Deckel auf die Schale und ab damit in die Mikrowelle.
Erst auf volle Pulle, bis es kocht ( Bei 900 Watt ca. 5 Minuten,
haengt ab von der Leistung der MW) und dann ca. 15 Minuten bei ca.
200-250 Watt nachziehen lassen.
Fertig!!
Der Reis ist locker aber trotzdem klebrig genug, um Sosse aufzunehmen.
Gruss Bettina