Ostern rückt näher. Auch dieses Jahr möchte ich wieder einige Eier färben.
Leider haben alle Eier im Handel diese Datumsstempel. Kann man die irgendwie
entfernen oder wenigstens blasser machen? Ein gefärbtes Ei mit Nummer ist
nicht so toll.
Ich fürchte ja, die sind ziemlich haltbar, aber vielleicht hat doch jemand
einen lebensmittelgeeigneten Tip?
Grüße
Joachim
Vielleicht könnte man es mit Zitrone oder Essig versuchen.
Fettlöslichkeit würde ich auch vermuten, aber dann könnte es Probleme
mit dem Färben geben, wnen man das Fett hinterher nicht mehr gründlich
entfernt.
--
Beste Grüße,
Ilka
Guten Tag Joachim,
die beste Lösung wäre wohl, die Eier beim Bauern zu kaufen, da ist -
zumindest hier in Holland - kein Stempel drauf.
Mit irgendwelchen Mittelchen abrubbeln, schrubben oder sonst wie.... würde
ich von abraten, weil ich mir vorstellen kann, das dass Ei den
entsprechenden Geschmack annehmen könnte.
mit Genussreichen Grüssen
Walter Oprée
--
www.opree.eu
wal...@opree.eu
skype: walter_opree
http://opree.eu/cms/modules/news/article.php?storyid=125
Gebildet sein
heisst noch lange nicht
gebildet zu sein
"Einfach nur Mensch bleiben"
Vielleicht funktioniert das mit ganz feinem Schmiergelpapier?
Versuchen kann man's ja mal.
w.
--
BTW, das Problem geht ja schon mal damit los, daß man kaum noch
weiße Eier findet, zumindest im Supermarkt ist das doch so.
Schlechte Nachrichten für Traditionsbewusste: Ausgerechnet an Ostern
droht ein Engpass beim Eiervorrat. Denn viele Landwirte sind zur
Zwangspause oder Aufgabe verdonnert, weil sie die neuen Bestimmungen zur
Hühnerhaltung nicht stemmen können. Deshalb sind Eier auch deutlich
teurer geworden.
mehr ...
http://www.abendblatt.de/daten/2009/04/03/1110449.html
w.
> Leider haben alle Eier im Handel diese Datumsstempel. Kann man die irgendwie
> entfernen oder wenigstens blasser machen? Ein gefärbtes Ei mit Nummer ist
> nicht so toll.
Eine Nacht in Essig legen, der Stempel ist garantiert weg.
Thomas
--
Stuttgart liegt in Kansas!
http://stuttgart-kansas.de
>
> Ich fürchte ja, die sind ziemlich haltbar, aber vielleicht hat doch jemand
> einen lebensmittelgeeigneten Tip?
> Joachim
Hallo Joachim,
Essig und Co fallen raus, weil sich dabei nun gleich die Schale mit
auflöst, das dürfte nicht Sinn der Sache sein.
Ich mache das mit schlicht Scheuermilch. Klappt hervorragend, auch bei
ausgeblasenen Eiern (man muss nicht unbedingt mit massig Druck
scheuern). Da der ganze Vorgang max. 20 Sekunden dauert geht dabei
auch nix durch die Schale. (Was auch immer durchgehen könnte)
Kulinarische Grüße
Birgit
--
Goccus - der Genießertempel
www.goccus.com
> Essig und Co fallen raus, weil sich dabei nun gleich die Schale mit
> auflöst, das dürfte nicht Sinn der Sache sein.
>
> Ich mache das mit schlicht Scheuermilch.
Ob du die Farbe nun abätzt oder abscheuerst dürfte kaum einen
Unterschied machen; außer dass der Essig vermutlich hiterher eine
gleichmäßigere Färbung ergibt.
lg,
eva
> Ob du die Farbe nun abätzt oder abscheuerst dürfte kaum einen
> Unterschied machen; außer dass der Essig vermutlich hiterher eine
> gleichmäßigere Färbung ergibt.
>
Hallo Eva,
nicht ganz. Essig greift den Kalk an. Der Trick, ein Ei in Essigwasser
zu legen und es dann durch den Flaschenhals zu bugsieren, kommt ja
nicht von ungefähr.
Kulinarische Grüße
Birgit
--
Goccus der Genießertempel
www.goccus.com
Feines Schmiergelpapier
Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/>
Grüße
Joachim
> Ich mache das mit schlicht Scheuermilch. Klappt hervorragend,
> Kulinarische Grüße
> Birgit
Danke, funktioniert hervorragend. Habs gerade schnell mal ausprobiert.
Grüße
Joachim
Der Vorschlag von Birgit, es mit Scheuermilch zu machen funktioniert
wunderbar.
Grüße
Joachim
>>Zu Ostern kochen wir die Eier in einem Sud aus Zwiebenschale.
>
>
> Das glaube ich nicht.
> Habt Ihr keine industriell hergestellte Eierfarbe?
Die hat doch jeder. Die sind doch langweilig.
Aber weiße Eier in einem Sud von roten Zwiebelschalen, in einem
Nylonstrumpf und aufgelegten Blättern der jungen wilden Möhre gekocht,
das ist sowas von apart! Jedes Ei ein Unikat aus Gottes Hand! Ein Wunder
seiner herrlichen Natur!
Gruß
NMS
> Florian Diesch <die...@spamfence.net> wrote:
>
>> > Ostern rückt näher. Auch dieses Jahr möchte ich wieder einige Eier färben.
>> > Leider haben alle Eier im Handel diese Datumsstempel. Kann man die irgendwie
>> > entfernen oder wenigstens blasser machen? Ein gefärbtes Ei mit Nummer ist
>> > nicht so toll.
>> >
>> > Ich fürchte ja, die sind ziemlich haltbar, aber vielleicht hat doch jemand
>> > einen lebensmittelgeeigneten Tip?
>>
>> Feines Schmiergelpapier
>
> Oder ein Dremel mit passendem Aufsatz?
> SCNR
Echte Männer nehmen natürlich ein Sandstrahlgebläse.
Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/>
"g"
Grüßle Karin
wenn man ein Löwenzahnblatt oder sonstige schöne Blätter drauflegt, sie
mit einem Nylonstrupfstück fixiert bekommt man schön gebatigte Eier.
Grüßle Karin
> Bei Blau bin ich mir noch nicht sicher, weil Indigo nicht an den
> Daniel
>
>
versuchs mal mit Färberwaide.
Grüßle Karin
Zahnpasta ist im Grunde auch nur Scheuerpaste.
Grüßle Karin
nö, aber in den Pflanzen sind oft zusätzliche Stoffe die die Reaktion
verändern können, vielleicht auch die Haftbarkeit auf Ei.
Grüßle Karin
ich weiß, mein Dialekt hat mich mal wieder überwältigt.
Grüßle Karin
> Ludger Averborg schrieb:
> >>
> > Das _ist_ Indigo. Oh je, hoffentlich kriegen wir jetzt nicht wieder
> > die Diskussion mit den bösen gelben Kohlenstoffen aus synthetischem
> > Indigo und den guten grünen im Färberwaid.
> >
>
> nö, aber in den Pflanzen sind oft zusätzliche Stoffe die die Reaktion
> verändern können, vielleicht auch die Haftbarkeit auf Ei.
>
Inzwischen gibt es ja synthetische Indigofarbstoffe, die deutlich bessere
Echtheiten als der Natur-Indigo ergeben und außerdem auch noch billiger
sind. Da muß jetzt für Jeans die Echtheit künstlich verschlechtert
werden, damit der gewünschte Wash-out-Effekt erzeugt werden kann.
LG Petra
Daniel meinte Indigo hält nicht auf Ei, da aber auch Haare mit
Naturindigo gefärbt werden können, hält die Farbe vielleicht auch auf
Eierschalen.
Grüßle Karin
mit Essig etwas anrauen.
Versuch macht kluch.
Grüßle Karin
> Zurück zum Thema: Da eure Ostereier ja vermutlich nicht
> kochwaschbeständig gefärbt werden sollen, versucht es doch einfach mal
> mit einem Bad in Rotwein. Das gibt auch schöne blaue Flecken. Außerdem
> fiele mir noch Malventee ein, der ist auch schön intensiv blau. Wie gut
> das auf Eierschalen haftet, weiß ich aber nicht.
> LG Petra
>
>
>
Heidelbeeren(echte, keine Zucht), das gibt immer blaue Finger, bekommt
man nur mit Zitrone oder Essig ab.
Gilt für das damit gefärbte Ei wahrscheinlich auch.
Brombeeren müssten auch gehen.
Grüßle Karin
> Zurück zum Thema: Da eure Ostereier ja vermutlich nicht
> kochwaschbeständig gefärbt werden sollen, versucht es doch einfach
> mal mit einem Bad in Rotwein. Das gibt auch schöne blaue Flecken.
Ich habe es grade mal mit Aroniasaft versucht, färbt auch ganz gut..
Allerdings ohne vorheriges Essigbad, die sahen dann nach dem Abwischen
auch aus wie die jahrealten Toneier aus dem Hühnerstall meiner Tante;-)
Ansonsten bekommt man die Datumsstempel auch etwas aufwendiger weg:
http://www.maus-kreativ-handarbeiten.net/eikurs01.html
Grüsse
Frank
> Ostern rückt näher. Auch dieses Jahr möchte ich wieder einige Eier färben.
> Leider haben alle Eier im Handel diese Datumsstempel.
???? Den eigenen Kindern wirds wohl egal sein. Schiegermutter,
Nachbarn, usw. freuen sich, wenn die Eier nicht schon vor 1/2 Jahr
gefärbt wurden. Mit etwas Essig müßte sich die oberste Kalkschicht
und damit der Stempel ablösen lassen. Ansonsten färbe die Eier nicht
so blaß.
Gruß Conny
Nein, das schmiert. Probiere es mal mit ganz feinem Schmirgelpapier
AHAH !!! wenn das so ist ! :o
mit Genussreichen Grüssen
Walter Oprée
--
www.opree.eu
wal...@opree.eu
skype: walter_opree
http://opree.eu/cms/modules/news/article.php?storyid=125
Gebildet sein
heisst noch lange nicht
gebildet zu sein
"Einfach nur Mensch bleiben"
Und warum hat da jetzt meine MS-Rechtschreibprüfung nicht angeschlagen?
Auf nichts kann man sich mehr verlassen - noch nicht mal auf sich
selbst!
w.
>
> ???? Den eigenen Kindern wirds wohl egal sein.
Die sind erwachsen. Ich mache das hauptsächlich für mich selbst.....
Tradition.
Und mich stören die Stempel. :)
Grüße
Joachim
ich weiß nicht, ich dachte immer der Stempel sei nach dem kochen immer
weg, aber da hab ich mich wohl getäuscht.
Grüßle Karin
> Ich mache das hauptsächlich für mich selbst.....
> Tradition.
> Und mich stören die Stempel.
> Grüße
> Joachim
Ja, Lieber Joachim, dann musste auch mit dem Stempel leben.
Gut, wenn Du die Eier verkimmelt hast - siehste doch eh nix mehr vom
Stempel. Oder klebst Du die kaputten Schalenstücke wieder zusammen ??? :|
> ich weiß nicht, ich dachte immer der Stempel sei nach dem kochen immer
> weg, aber da hab ich mich wohl getäuscht.
Bei mir schon. Ich hab immer einen Riesenaufwand gemacht und in zwei
Töpfen gekocht wenn ich mal Eier vergleichen wollte. Denn die Stempel
waren nach dem Kochen immer weg.
Aber es gibt scheints nicht nur verschiedene Qualitäten bei Eiern sondern
auch bei den Stempeln :-))
Mehr als die Stempel stört mich, daß es jetzt bis Ostern nur weiße Eier
gibt. Die Farbe ist mir zwar egal aber wo sind die braunen? Die kriegen
wir dann nach Ostern als frisch verkauft.
Viele Grüße vom Rand der Welt
Manfred
> Die sind erwachsen. Ich mache das hauptsächlich für mich selbst.....
> Tradition.
> Und mich stören die Stempel. Grüße
> Joachim
... und noch ein Tip: Eiertitschen ist auch ganz nett und unterhaltsam,
und da stört so'n dusseliger Stempel ganz und gar nicht.
oder - mach aus dem Stempfel irgenwie ein Kunstwerk, frag mich aber nicht
wie (kommt ja auf's Datum an 8-)
> Mehr als die Stempel stört mich, daß es jetzt bis Ostern nur weiße Eier
> gibt. Die Farbe ist mir zwar egal aber wo sind die braunen? Die kriegen
> wir dann nach Ostern als frisch verkauft.
Nö, die werden bis dahin von den ganzen Einernudel-, Fertiggebäck- und
Flüssigeiproduzenten verbraucht.
Nur ein kleiner Teil der Eier kommt als unverarbeitetes Ei in den
Handel, da kann man die Farben beliebig nach Käuferwunsch (oder dem was
man dafür hält) steuern.
Schöne Grüße,
Matthias
--
Matthias Damm -- http://www.macpla.net
Please use Reply-To: information for replies
PGP key: http://macpla.net/MatthiasDamm.asc
PGP fingerprint: CED3 6074 7F7D 3148 C6F3 DFF2 05FF 3A0B 0D12 4D41
Sorry, war ein unfairer Beitrag von mir. Aber Schmiergelpapier lookte gar zu
spaßig drein, etwa so wie Maschiene oder Dachlawiene.
Die MS-Rechtschreibprüfung ist der letzte Heuler. Etwas übertrieben würde
ich sagen es gibt nichts, was MSR nicht kennt. Bei mir wird Schmiergelpapier
angemotzt und Schmiergehlpapier als Ersatz vorgeschlagen. Wie du schon
sagst, auf nix ist mehr Verlass.
> Nur ein kleiner Teil der Eier kommt als unverarbeitetes Ei in den
> Handel, da kann man die Farben beliebig nach Käuferwunsch (oder dem was man dafür hält) steuern.
glaube ich nicht,
bei unserem Bauer des Vertauens kommen die Eier so über die Theke:
http://www.zentrag.de/eigenmarken/lebensmittel/eirollen/eirollen.html
Wahrscheinlich liegts an der besonderen Hühnerrasse, denn der
Datumsstempel ist auch nicht zu sehen
Renee
Wieso? Es gibt doch jede Menge Leute, die _schmier_en sich _Gel_ jeden
Morgen in die Haare. Vielleicht gibt es das Schmiergel inzwischen ja
auch abgepackt in Papiertueten.
jue
>>> Bei Blau bin ich mir noch nicht sicher, weil Indigo nicht an den
>>
>> versuchs mal mit Färberwaide.
>>
> Das _ist_ Indigo. Oh je, hoffentlich kriegen wir jetzt nicht wieder
> die Diskussion mit den bösen gelben Kohlenstoffen aus synthetischem
> Indigo und den guten grünen im Färberwaid.
Aeh, nee.
Indigo = Indigofera tinctoria
Färberwaid = Isatis tinctoria
Das erste ist ein Hülsenfrüchtler, das zweite ein Kreuzblütengewächs.
--
Joe Kotroczo kotr...@mac.com
>Am 05.04.2009, 16:51 Uhr, schrieb Karin Rathfelder <Ka...@t-online.de>:
>
>> Die sind erwachsen. Ich mache das hauptsächlich für mich selbst.....
>> Tradition.
>> Und mich stören die Stempel. Grüße
>> Joachim
>
>... und noch ein Tip: Eiertitschen ist auch ganz nett und unterhaltsam,
>und da stört so'n dusseliger Stempel ganz und gar nicht.
>
>oder - mach aus dem Stempfel irgenwie ein Kunstwerk, frag mich aber nicht
>wie (kommt ja auf's Datum an 8-)
Einfach noch ein paar mehr Stempel draufklatschen und der erste fällt
gar nicht mehr auf ...
SCNR
Micha
Ich hatte da ehrlich noch nie groß drauf geachtet, aber diese angeblich
so störenden Stempelaufdrucke verschwinden bei mir tatsächlich völlig
beim Kochen der Eier. (Ob das vielleicht daran liegt, daß ich immer
auch einen kleinen Schuß Essig ins Kochwasser gebe?)
Das ganze Problema ist also im Grunde gar keins - außer, daß es meist
viel zu wenig weiße Eier zu Ostern gibt.
w.
>Karin Rathfelder <Ka...@t-online.de> wrote:
>
>> Zahnpasta ist im Grunde auch nur Scheuerpaste.
>
>Jetzt, wo Du es sagst...
Stimmt, da ist bestimmt nichts lösemittelartiges drin, nur
unpassender Pfefferminzgeschmack.
Scheuerpulver in der Art "lebensmittelsauber" würde ich auch noch
nehmen. Aber Scheuermilch kenne ich für Metall, und die ist mir
in der Zusammensetzung nicht so recht geheuer.
>Ich mache das mit schlicht Scheuermilch. Klappt hervorragend, auch bei
>ausgeblasenen Eiern (man muss nicht unbedingt mit massig Druck
>scheuern).
Guter Tip!
>Da der ganze Vorgang max. 20 Sekunden dauert geht dabei
>auch nix durch die Schale. (Was auch immer durchgehen könnte)
Doch, da hätte ich massive Bedenken bei gekochten Eiern, denn
Scheuermilch enthält nicht nur Sand, sondern gewiß auch
irgendwelches dünnflüssiges scharfes Zeugs, das da womöglich
durchdiffundiert und den Geschmack verändert.
>Ich hatte da ehrlich noch nie groß drauf geachtet, aber diese angeblich
>so störenden Stempelaufdrucke verschwinden bei mir tatsächlich völlig
>beim Kochen der Eier. (Ob das vielleicht daran liegt, daß ich immer
>auch einen kleinen Schuß Essig ins Kochwasser gebe?)
Sicher. Werden weggeätzt.
>>versuchs mal mit Färberwaide.
>>
>Das _ist_ Indigo.
Vom Farbton her vielleicht, aber es sind verschiedene Pflanzen.
Indigo mußte man jedenfalls verküpen, um ihn löslich zu bekommen
- ein Verfahren mit eher unappetitlichen Zutaten, für Eier
ungeeignet.
> On Sat, 4 Apr 2009 18:02:54 +0200, "Petra Klattenhoff"
>
> >Und dadurch sind das sehr waschechte
> >Färbungen.
>
> Dass das keine sehr waschechten Färbungen sind, sieht man am
> Waschwasser einer neuen Jeans und der Farbe einer älteren Jeans (und
> der Haut der Tuareg, die indigogefärbte Tücher tragen.)
>
Ich hatte anderwärts schon geschrieben, daß Indigofärbungen für Jeans
absichtlich mit schlechteren Echtheiten erzeugt werden, als
Indigo(derivate) generell zu erreichen vermögen.
Das Problem bei Indigo ist, daß die Küpensäure sehr leicht wieder in die
inerte Forn übergeht, auch schon, wenn sie noch nicht auf die Faser
aufgezogen ist. Das führt dann zu ungelöstem Indigo, der sich so auf der
Faser auflagert und zu schlechten Echtheiten, insbes. Reibechtheiten
führt (und sich beim Waschen gerne auf den weißen Taschenfuttern
ablagert).
Ich stimme dir aber insofern zu, daß der Naturindigo nicht der echteste
aller Küpenfarbstoffe ist, es gibt da weit besseres. Küpenfärbungen sind,
auch heute noch, die mit den besten Farbechtheiten überhaupt, sowohl was
die Wasch- als auch was die Lichtechtheiten angeht. Es ist eine der
wenigen Farbstoffklassen, mit denen man auch chlorbleichechte Färbungen
erzeugen kann. Das ist auch der Grund, warum die Küpenfarbstoffe trotz
ihres höherer Preises, des aufwendigeren Färbeprozesses und der
eingeschränkten Nuancenwahl die Revolution der Reaktivfarbstoffe in
bestimmten Bereichen, wie der buntgebleichten Hemdenstoffe und der
Heimtextilien, überlebt haben.
LG Petra
Bei mir sind sie weder beim kochen (in Dampf) noch beim Färben (Farbe mit
Essig) verschwunden und waren auf den vorher weißen Eiern immer noch recht
deutlich zu sehen. Ich werde die Scheuermilch-Methode benutzen.
Da sind auch Tenside drin und ein paar unaussprechliche Sachen, aber wie
viel davon soll bei kurzer lokaler Anwendung mit anschließendem Abspülen
durch Kalkschale und Eihaut dringen? Schließlich sind die für die Anwendung
auf Küchengeräten gedacht.
Ich habe da keine Bedenken. Allerdings würde ich die Eier nicht in
Lösungsmitteln baden, das war mit meiner Einschränkung im OP gemeint.
Grüße
Joachim
Hm, Küchengeräte sind doch aber eher nicht aus (durchlässigen)
Kalkschalen.
Ich hätte da noch eine möglicherweise gesündere Idee: Tonerde!
Wenn man es essen kann, dann sollte das doch eine ungefährliche
Scheuermethode sein.
Einen Topfschwamm anfeuchten, etwas Tonerde drauf und über das Ei reiben.
--
Beste Grüße,
Ilka
>Da sind auch Tenside drin und ein paar unaussprechliche Sachen, aber wie
>viel davon soll bei kurzer lokaler Anwendung mit anschließendem Abspülen
>durch Kalkschale und Eihaut dringen? Schließlich sind die für die Anwendung
>auf Küchengeräten gedacht.
>
>Ich habe da keine Bedenken.
Schjon vor irgendwas bedenklich wird kann der Geschmack im Eimer sein.
Eier mit Putzmittelnote?! Örks.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
>>Mehr als die Stempel stört mich, daß es jetzt bis Ostern nur weiße Eier
>>gibt.
>Also ich hab gestern braune gekauft. Freilaufend, Größe L, von AN.
Ich hatte ebenfalls keinerlei Probleme bei einem der üblichen Discounter
Bio-Eier, 40 Stück, braun, zu erwerben.
>
>>Also ich hab gestern braune gekauft. Freilaufend, Größe L, von AN.
>
> Ich hatte ebenfalls keinerlei Probleme bei einem der üblichen Discounter
> Bio-Eier, 40 Stück, braun, zu erwerben.
>
Ich habe auch eher die umgekehrte Erfahrung. Ich sehe bei den Discountern
vor Ostern nie weiße Eier. Ich habe aber große Eier mit fester, weißer
Schale bei der Metro bekommen. Die sollten sich gut zum färben eignen.
Grüße
Joachim
>
> Sind das Bioeier?
Ja, natürlich, ich kenne keine Eier, die nicht biologisch entstanden sind,
von diesen Stangeneiern für die Gastronomie mal abgesehen, aber die ja im
Endeffekt auch.
Falls du das meinst, die sind aus Käfighaltung.
Grüße
Joachim.
?????
Grüße
Joachim