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Brote der Welt: weich vs. fest

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Andreas M. Kirchwitz

unread,
Apr 14, 2014, 7:31:47 AM4/14/14
to
Hallo Brot-Experten!

Warum ist Brot in Deutschland vergleichsweise fest, in manchen
Ländern (z.B. Niederlande, Großbritannien, Australien, USA) aber
extrem weich und fluffig? Worin liegt der Unterschied in der
Herstellung? Und warum gibt es in Deutschland generell kein
weiches Brot?

Die Auswahl und Qualität von Brot in Deutschland ist ohne Frage
Weltklasse, aber manchmal (nicht immer :-) hätte ich gern Brot
aus dem besonders weichen Teig, wie er in oben genannten Ländern
üblich ist.

Warum gibt es weiches Brot in Deutschland nicht? Wodurch wird
das Brot im Ausland überhaupt so fluffig? Oder anders gefragt:
Warum können die im Ausland kein festes Brot wie wir herstellen?
Wodurch wird unser Brotteig am Ende so vergleichsweise fest?

Liegt es an unterschiedlichen Zutaten? Ist der Backvorgang anders?

Bestrahlen die im Ausland ihr Brot vielleicht radioaktiv? :-)

Worin liegt der Unterschied? ... Andreas

Norbert Hahn

unread,
Apr 14, 2014, 8:44:32 AM4/14/14
to
"Andreas M. Kirchwitz" <a...@spamfence.net> wrote:

> Hallo Brot-Experten!
>
>Warum ist Brot in Deutschland vergleichsweise fest, in manchen
>Ländern (z.B. Niederlande, Großbritannien, Australien, USA) aber
>extrem weich und fluffig? Worin liegt der Unterschied in der
>Herstellung? Und warum gibt es in Deutschland generell kein
>weiches Brot?

Frage mal nach Dinkelbrot!

Norbert

Ka Prucha

unread,
Apr 14, 2014, 9:38:11 AM4/14/14
to
Am 14.04.2014 13:31, schrieb Andreas M. Kirchwitz:
>
> Die Auswahl und Qualität von Brot in Deutschland ist ohne Frage
> Weltklasse, aber manchmal (nicht immer :-) hätte ich gern Brot
> aus dem besonders weichen Teig, wie er in oben genannten Ländern
> üblich ist.

Nimm Toastbrot, lies aber lieber nicht die Zutatenliste.

mfg Ka Prucha

Haju Reck

unread,
Apr 14, 2014, 10:06:12 AM4/14/14
to
Andreas M. Kirchwitz schrieb:
>
> Und warum gibt es in Deutschland generell kein
> weiches Brot?
>
Die knatschigen amerikanischen Burger-Brötchen gibts
beim Discounter.

mfg

gUnther nanonüm

unread,
Apr 14, 2014, 10:41:58 AM4/14/14
to

"Andreas M. Kirchwitz" <a...@spamfence.net> schrieb im Newsbeitrag
news:slrnlknhp...@msgid.krell.zikzak.de...

> Warum ist Brot in Deutschland vergleichsweise fest, in manchen

Hi,
weil wir ne Kruste mögen!

> Ländern (z.B. Niederlande, Großbritannien, Australien, USA) aber
> extrem weich und fluffig? Worin liegt der Unterschied in der

Extreme Chemie, dazu chinesische Haare und noch mehr Chemie. Gleichmäßige
kleine Bläschen im Teig machen den so schaumstoffig weichlich...aber
kennzeichnen auch die Chemiebombe.

> Herstellung? Und warum gibt es in Deutschland generell kein
> weiches Brot?

gibts doch. Allerdings ist die Kundschaft dort eher klein. Auch krustige
Brote sind "innen" oft weich. Wenn Du soeins kalt, aber lange backen tätest,
käme auch soein Fluffkissen raus wie in Holland. Bloß für die Farbe mußt Du
dann außen "anmalen"...nix Maillard, alles Chemie.

>
> Die Auswahl und Qualität von Brot in Deutschland ist ohne Frage
> Weltklasse, aber manchmal (nicht immer :-) hätte ich gern Brot
> aus dem besonders weichen Teig, wie er in oben genannten Ländern
> üblich ist.

Uärx...dann geh nach Holland. Oder kauf Toastbrot.

>
> Warum gibt es weiches Brot in Deutschland nicht? Wodurch wird
> das Brot im Ausland überhaupt so fluffig? Oder anders gefragt:
> Warum können die im Ausland kein festes Brot wie wir herstellen?
> Wodurch wird unser Brotteig am Ende so vergleichsweise fest?

Frag den Bäckermeister. Ist wie beim Bier, Können und wenige Zutaten
schlagen eben Deppen mit Chemikaliensäcken.

>
> Liegt es an unterschiedlichen Zutaten? Ist der Backvorgang anders?

ja. Ja

>
> Bestrahlen die im Ausland ihr Brot vielleicht radioaktiv? :-)

Manche tun das. Hier inzwischen auch.

>
> Worin liegt der Unterschied? ... Andreas

Im Geschmack der Kundschaft.

--
mfg,
gUnther


Thomas Rechberger

unread,
Apr 14, 2014, 10:56:24 AM4/14/14
to
Am 14.04.2014 13:31, schrieb Andreas M. Kirchwitz:

>
> Worin liegt der Unterschied? ... Andreas
>

Mischbrot wird eben aus Weizen und Roggen gemacht, während in USA nur
Weizen verwendet wird = Weissbrot.
Und das gibts auch bei uns, nur mit Kruste
http://www.marions-kochbuch.de/rezept/1043.jpg

Bei den Hamburger Brötchen ist mir aufgefallen das da jede Menge Zucker
mit drin ist, mir sind die zu süß.
Die werden wohl auch mehr Backpulver verwenden, damit es mehr aufgeht.

Luigi Rotta

unread,
Apr 14, 2014, 10:59:20 AM4/14/14
to
Am Mon, 14 Apr 2014 11:31:47 +0000 (UTC) schrieb "Andreas M. Kirchwitz"
<a...@spamfence.net>:

>Worin liegt der Unterschied?

Dass es hierzulande nicht nachgefragt wird.

Technisch liegt das am Einsatz von raffinierten Mehlen: je weisser und
feiner umso gummiger das Brot.


--

Gruss

Luigi


Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz!

Ina Koys

unread,
Apr 14, 2014, 11:05:16 AM4/14/14
to
Am 14.04.2014 13:31, schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> Warum gibt es weiches Brot in Deutschland nicht? Wodurch wird
> das Brot im Ausland überhaupt so fluffig?

Ich zitiere mal ein paar US-Amerikaner: "xx (Name vergessen) ist so
ziemlich das übelste, was man bei uns kaufen kann. Das ganze Brot lässt
sich auf Würfelzuckergröße zusammendrücken und ist ca. 100% künstlich."

Ina
--
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
- jetzt wieder mit frischem Gemüse :)
und sonst noch:
http://www.VonLuxorNachAbuSimbel.de/

gUnther nanonüm

unread,
Apr 14, 2014, 11:40:09 AM4/14/14
to

"Ina Koys" <garten...@iko-web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ligtfd$f4s$1...@dont-email.me...

> Ich zitiere mal ein paar US-Amerikaner: "xx (Name vergessen) ist so
> ziemlich das übelste, was man bei uns kaufen kann. Das ganze Brot lässt
> sich auf Würfelzuckergröße zusammendrücken und ist ca. 100% künstlich."

Hi,
mir ist mal in nem Hollandladen ein Brot runtergefallen. Bin versehentlich
draufgetreten, nur das Tütenrascheln verriet, daß da was unterm Fuß war. Als
ich den wegzog, um nachzusehen, ob da Marmelade rausgetreten war, machte das
"Brot" FFFUMP! und war wie neu. Habs ins Regal zu seinen Brüdern gelegt. Gab
keinerlei erkennbaren Schaden.

--
mfg,
gUnther


Lisa Brill

unread,
Apr 14, 2014, 12:51:24 PM4/14/14
to
Haju Reck schrieb:
> Andreas M. Kirchwitz schrieb:
>>
>> Und warum gibt es in Deutschland generell kein
>> weiches Brot?
>>
> Die knatschigen amerikanischen Burger-Brötchen gibts
> beim Discounter.

...haben meine Kinder zeitweilig geliebt -
aufgeschnitten und nen Mohrenkopf/Schaumküsse
-heißen die jetzt politisch korrekt- rein zugedrückt...
das Glück war perfekt.
Konnte ich nicht verhindern, gabs auf dem Schulhof.

Mike Grantz

unread,
Apr 14, 2014, 1:02:39 PM4/14/14
to
On 14.04.2014 17:05, Ina Koys wrote:

> Ich zitiere mal ein paar US-Amerikaner: "xx (Name vergessen) ist so
> ziemlich das übelste, was man bei uns kaufen kann. Das ganze Brot lässt
> sich auf Würfelzuckergröße zusammendrücken und ist ca. 100% künstlich."

This? NEW and IMPROVED!

https://www.youtube.com/watch?v=IdDfF4hXfj4

Schorsch

unread,
Apr 14, 2014, 1:09:21 PM4/14/14
to
Am 14.04.2014 13:31, schrieb Andreas M. Kirchwitz:
> Hallo Brot-Experten!
>
> Warum ist Brot in Deutschland vergleichsweise fest, in manchen
> Ländern (z.B. Niederlande, Großbritannien, Australien, USA) aber
> extrem weich und fluffig? Worin liegt der Unterschied in der
> Herstellung? Und warum gibt es in Deutschland generell kein
> weiches Brot?
>

Ganz andere Teigführung, bzw. am besten keine? Das Brot wird mit Soda
gelockert.
Sehr schöne Ausführungen dazu gibt es bei Siegfrid Gidion in dem
wunderbaren Buch: Die Herrschaft der Mechanisierung. Ein Beitrag zur
anonymen Geschichte.

Er behauptet sogar, dass die verschiedenen Techniken Sodawasser bzw.
direkt Kohlensäure in den Teig einzublasen Bessemer zu seiner Bessemer
Birne inspiriert hätten.

> Die Auswahl und Qualität von Brot in Deutschland ist ohne Frage
> Weltklasse, aber manchmal (nicht immer :-) hätte ich gern Brot
> aus dem besonders weichen Teig, wie er in oben genannten Ländern
> üblich ist.

Ähnliche Konsistenzen gibt es hierzulande bei hellen Mischbroten mit
hohem Weizenanteil. Wenn die frisch sind, dann sind sie auch sehr weich
und haben kaum eine Kruste.

Allerdings werden die dann sehr schnell hart und trocken. Dagegen hilft
Fett im Teig (kann man auch bei Hefeteig sehr schön beobachten).

>
> Warum gibt es weiches Brot in Deutschland nicht? Wodurch wird
> das Brot im Ausland überhaupt so fluffig? Oder anders gefragt:
> Warum können die im Ausland kein festes Brot wie wir herstellen?
> Wodurch wird unser Brotteig am Ende so vergleichsweise fest?

Ganz andere Teigführung. Der Vorteil ist, dass das Getreide während der
Teigführung bereits aufgeschlossen ist und so det janze nahrhafter wird.

> Liegt es an unterschiedlichen Zutaten? Ist der Backvorgang anders?

Genau! Sowohl als auch.

Gruß
Schorsch

Diedrich Ehlerding

unread,
Apr 14, 2014, 1:20:34 PM4/14/14
to
Lisa Brill meinte:

> Mohrenkopf/Schaumküsse
> - heißen die jetzt politisch korrekt -

Die heißen auf pcisch "Schaumspeise mit subsaharischem
Migrationshintergrund". Allenfalls "NegerInnenküsse" wären noch
akzeptabel.

Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

Diedrich Ehlerding

unread,
Apr 14, 2014, 1:18:54 PM4/14/14
to
Andreas M. Kirchwitz meinte:

> Und warum gibt es in Deutschland generell kein
> weiches Brot?

Es gibt ja durchaus welches; kauf ein Paket Toastbrot. Direkt daneben
liegen im Supermarkt auch diese schwammgummiartigen Knödel, die man wohl
für Hamburger etc. benutzen würde, wenn man sowas denn äße. Man kann
allenfalls darüber streiten, ob man diesem chemieverseuchten Zeug den
Ehrentitel "Brot" zuerkennt.

Offenbar wissen die Bäcker, wie man sowas herstellt. Aber anscheinend
kauft das keiner - ich jedenfalls nicht. Für mich ist richtiges Brot mit
Sauerteig hergestellt, am liebsten aus Roggenmehl; allenfalls türkisches
Fladenbrot aus Weizensauerteig mag ich noch akzeptieren. (Wäre das
vielleicht für dich weich genug?)

Wenns dir mal antiquarisch in die Hände fällt: lies zum Thema Brot mal
Salcia Landmanns "Gepfeffert und Gesalzen".
Message has been deleted

Clemens Waechter

unread,
Apr 14, 2014, 5:19:40 PM4/14/14
to
On Mon, 14 Apr 2014 11:31:47 +0000 (UTC)
"Andreas M. Kirchwitz" <a...@spamfence.net> wrote:

> Hallo Brot-Experten!

Hallo Andreas,

>
> Warum gibt es weiches Brot in Deutschland nicht? Wodurch wird
> das Brot im Ausland überhaupt so fluffig? Oder anders gefragt:
> Warum können die im Ausland kein festes Brot wie wir herstellen?
> Wodurch wird unser Brotteig am Ende so vergleichsweise fest?
>
> Liegt es an unterschiedlichen Zutaten? Ist der Backvorgang anders?

ich bin ganz bestimmt kein Brot-Experte, aber im Netz gibt es ein
Rezept für ein besonders weiches Brot ohne radioaktivität und Chemie.
Es kommt aus Japan und wird in einem Reiskocher zubereitet. Mangels
Reiskocher habe ich es nicht ausprobiert. Backzeit wäre 3h bei 110°C.

http://www.instructables.com/id/Rice-Cooker-Bread/all/?lang=de

Ist vielleicht ein Startpunkt für weitere Suche.


Grüße,

Clemens

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Apr 15, 2014, 12:16:37 PM4/15/14
to
Diedrich Ehlerding <diedrich....@t-online.de> wrote:

>> Und warum gibt es in Deutschland generell kein
>> weiches Brot?
>
> Es gibt ja durchaus welches; kauf ein Paket Toastbrot. Direkt daneben
> liegen im Supermarkt auch diese schwammgummiartigen Knödel, die man wohl
> für Hamburger etc. benutzen würde, wenn man sowas denn äße.

In Deutschland sind Toastbrot und Hamburger-Brötchen sehr trocken und
fest im Vergleich mit ihren Kollegen aus UK, US, Niederlanden usw.

Deutsches Toast zu toasten, macht keinen Spaß, weil es dadurch noch
trockener und betonfest wird. Das weiche Toast aus dem Ausland wird
im Toaster hingegen genau richtig. Knusprig, aber trotzdem saftig.

Selbst in UK, wo man Toast zu Tode toastet, bis es außen schwarz ist,
bleibt das Ergebnis aus unerklärlichen Gründen trotzdem genießbar.
Beim gleichen Versuchsaufbau in Deutschland würde bereits der Anblick
des verkohlten Resultats in sofortigem Krebstod enden.

Gleiches Problem mit Hamburger-Brötchen. Hamburger in Deutschland
sind oftmals ein Katastrophe, weil die Brötchen nach dem Anwärmen
zu trocken/fest werden. Die brechen auseinander. Unbrauchbar.
Gute Hamburger-Restaurants erkennt man daran, dass sie Hamburger-
Brötchen nach ausländischem Rezept verwenden.

Dass in ausländischem Brot böse Chemie wäre, ist aus Zutatenlisten
nicht herauszulesen. Dort bestehen Brot-Produkte ebenfalls nur aus
wenigen Grundzutaten.

> Für mich ist richtiges Brot mit
> Sauerteig hergestellt, am liebsten aus Roggenmehl;

Ist sehr lecker, und ich möchte unser festes Brot keineswegs missen.
Doch es gibt Anwendungsgebiete (z.B. Sandwiches und Hamburger), wo
man das weiche Brot benötigt. Aus deutschem Sandwich-Toast kann man
de facto keine richtigen Sandwiches machen, denn das trockene Zeug
zerbricht beim ersten Bissen. Für Sandwiches (und auch Hamburger)
braucht man nun mal sehr klebrigen und weichen Teig.

> allenfalls türkisches
> Fladenbrot aus Weizensauerteig mag ich noch akzeptieren. (Wäre das
> vielleicht für dich weich genug?)

Das geht durchaus in die gewünschte Richtung, aber ist noch weit
entfernt von dem, was ich (gelegentlich) benötige.

Grüße, Andreas

Tontilon

unread,
Apr 15, 2014, 2:01:07 PM4/15/14
to Andreas M. Kirchwitz
Am 15.04.2014 18:16, schrieb Andreas M. Kirchwitz:
> Diedrich Ehlerding <diedrich....@t-online.de> wrote:
>
> >> Und warum gibt es in Deutschland generell kein
> >> weiches Brot?
> >
> > Es gibt ja durchaus welches; kauf ein Paket Toastbrot. Direkt daneben
> > liegen im Supermarkt auch diese schwammgummiartigen Knödel, die man wohl
> > für Hamburger etc. benutzen würde, wenn man sowas denn äße.
>
> In Deutschland sind Toastbrot und Hamburger-Brötchen sehr trocken und
> fest im Vergleich mit ihren Kollegen aus UK, US, Niederlanden usw.
>
> Deutsches Toast zu toasten, macht keinen Spaß, weil es dadurch noch
> trockener und betonfest wird. Das weiche Toast aus dem Ausland wird
> im Toaster hingegen genau richtig. Knusprig, aber trotzdem saftig.
>
> Selbst in UK, wo man Toast zu Tode toastet, bis es außen schwarz ist,
> bleibt das Ergebnis aus unerklärlichen Gründen trotzdem genießbar.
> Beim gleichen Versuchsaufbau in Deutschland würde bereits der Anblick
> des verkohlten Resultats in sofortigem Krebstod enden.
>
gut zu hören. Ich dachte schon, das meine Vorliebe für Holländisches
Brot nur meine Macke ist

Diedrich Ehlerding

unread,
Apr 15, 2014, 2:56:30 PM4/15/14
to
Andreas M. Kirchwitz meinte:

> In Deutschland sind Toastbrot und Hamburger-Brötchen sehr trocken und
> fest im Vergleich mit ihren Kollegen aus UK, US, Niederlanden usw.

Mag durchaus sein, ich kann das nicht beurteilen - ich esse weder
hierzulande noch dortzulande Hamburger und/oder Toastbrot. Auch wenn die
fama anderes erzählt: man kann auch in US gut und schmackhaft esen, ohne
McDoof aufzusuchen.

Wenns hiezulande dafür Nachfrage gäbe,, würde das ja vielleicht
irgendjemand anbieten. Wenn es stimmt, was du sagst - dass UK oder US-
Toastbrot eine andere Konsistenz als hiesiges Toastbrot haben - dann essen
die hier Autochthonen offenbar lieber richtiges Brot als Schwammgummi.

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 15, 2014, 3:31:33 PM4/15/14
to
Am Tue, 15 Apr 2014 20:56:30 +0200 schrieb Diedrich Ehlerding:

> Wenns hiezulande dafür Nachfrage gäbe,, würde das ja vielleicht
> irgendjemand anbieten. Wenn es stimmt, was du sagst - dass UK oder US-
> Toastbrot eine andere Konsistenz als hiesiges Toastbrot haben - dann
> essen die hier Autochthonen offenbar lieber richtiges Brot als
> Schwammgummi.


Die Nachfrage kann man nicht feststellen, weil es kein derartiges
Toastbrot gibt. Wie soll also eine einigermaßen ausreichende Zahl Kunden
Toastbrot in englischer Art kaufen, wenn es das nicht einigermaßen
flächendeckend zu kaufen gibt. Also kaufen die Kunden das Zwiebackartige,
weil sie nichts anderes bekommen. Also wird das Zwiebackartige verkauft,
weil die Kunden "das wollen".

Nebenbei: In England bekommt man das Toastbrot auch in verschiedenen
Dicken vorgeschnitten.


--
Rechtschreibfehler unterliegen der Creative Commons Lizenz, sie dürfen
weiterverwendet und verändert werden, bei Weiterverwendung muss der
Urheber genannt werden und sie dürfen jeweils nur unter dieser oder einer
vergleichbaren Lizenz weitergegeben werden.

Thomas Rechberger

unread,
Apr 15, 2014, 4:02:10 PM4/15/14
to
Am 15.04.2014 20:56, schrieb Diedrich Ehlerding:
> Andreas M. Kirchwitz meinte:
>
>> In Deutschland sind Toastbrot und Hamburger-Brötchen sehr trocken und
>> fest im Vergleich mit ihren Kollegen aus UK, US, Niederlanden usw.
>
> Mag durchaus sein, ich kann das nicht beurteilen - ich esse weder
> hierzulande noch dortzulande Hamburger und/oder Toastbrot. Auch wenn die
> fama anderes erzählt: man kann auch in US gut und schmackhaft esen, ohne
> McDoof aufzusuchen.
>
> Wenns hiezulande dafür Nachfrage gäbe,, würde das ja vielleicht
> irgendjemand anbieten. Wenn es stimmt, was du sagst - dass UK oder US-
> Toastbrot eine andere Konsistenz als hiesiges Toastbrot haben - dann essen
> die hier Autochthonen offenbar lieber richtiges Brot als Schwammgummi.
>
> Diedrich
>

Es gibt doch auch bei uns sog. Sandwichtoast, der ist nicht ganz so
furztrocken.
So eins, leicht getoastet mag ich aber am liebsten
http://www.marions-kochbuch.de/rezept/2692.jpg

Erhard Schwenk

unread,
Apr 15, 2014, 6:07:01 PM4/15/14
to
On 15.04.2014 21:31, Johann Mayerwieser wrote:

> Nebenbei: In England bekommt man das Toastbrot auch in verschiedenen
> Dicken vorgeschnitten.

Nunja.

Englisches Essen und englische Frauen: Grundlagen einer großartigen
Seefahrernation.

SCNR.

Aber im Ernst, das labbrige Zeug war auch auf der Insel, zu Tode
geröstet und womöglich noch mit Fett vollgesogen in aller Regel kein
echter Genuß. Da ziehe ich ein gutes Croissant oder ein
knusprig-saftiges Brötchen aus alpenländischer Produktion jederzeit bei
Weitem vor.


--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 16, 2014, 4:22:25 AM4/16/14
to
Am Wed, 16 Apr 2014 00:07:01 +0200 schrieb Erhard Schwenk:

> Aber im Ernst, das labbrige Zeug war auch auf der Insel, zu Tode
> geröstet und womöglich noch mit Fett vollgesogen in aller Regel kein
> echter Genuß.
> Da ziehe ich ein gutes Croissant oder ein knusprig-saftiges Brötchen aus
> alpenländischer Produktion jederzeit bei Weitem vor


In England kannst halt nur Toastbrot essen. Das kommt bei mir in den
Cramer Gas-Griller und wird nach meinen Bedürfnissen getoastet
(hellbraun). Dann ist es auch nicht nur verzehrbar, sondern gut.
Zu Hause esse ich nur selten Toast, sei es nackt getoastet oder mit
Inhalt getoastet. Da wünsche ich mir auch besseres Toastbrot, als es bei
uns gibt.

Edgar Warnecke

unread,
Apr 16, 2014, 6:31:58 AM4/16/14
to
Am 16 Apr 2014 08:22:25 GMT schrieb Johann Mayerwieser:

> In England kannst halt nur Toastbrot essen. Das kommt bei mir in den
> Cramer Gas-Griller und wird nach meinen Bedürfnissen getoastet
> (hellbraun). Dann ist es auch nicht nur verzehrbar, sondern gut.

Witzbold. ;-)
Boroughhighstreet (oder so aehnlich)
Umlauftoaster. Was da reinging und was da rauskam, oerks.
Noch dazu der Aufpasser: TWO SLICES ONLY
Danach musste man fruehstuecken gehen.

> Zu Hause esse ich nur selten Toast, sei es nackt getoastet oder mit
> Inhalt getoastet. Da wünsche ich mir auch besseres Toastbrot, als es bei
> uns gibt.

Ich lade Dich auf einen gutgemachten Buttertoast ein.
Kannst unter mindestens zwoelf verschiedenen Belaegen waehlen.

Ede
--
Einfach ist genial

Heinz-Mario Frühbeis

unread,
Apr 16, 2014, 8:19:29 AM4/16/14
to
Wow, was this a joke?
Echt<?>, war das 'en Fake?

Ansonsten ROTFLBC^10!

H-MF

Dottore Deichmann

unread,
Apr 16, 2014, 3:33:20 PM4/16/14
to
Am 16 Apr 2014 08:22:25 GMT, Johann Mayerwieser
<johann.ma...@gmail.com> schrieb:

>Zu Hause esse ich nur selten Toast, sei es nackt getoastet oder mit
>Inhalt getoastet. Da wünsche ich mir auch besseres Toastbrot, als es bei
>uns gibt.

Ich kaufe bei Gradwohl das Kastenweissbrot zum Toasten.
Ausgezeichneter Geschmack, ist seine fast 3 Euro auch wert.
http://www.gradwohl.info/
Ciao
Harald
--
Ersprießlich zu essen und förderlich zu verdauen, wie der Wurm für die
Kröte, die Kröte für die Schlange, die Schlange für das Schwein, das
Schwein für den Menschen und der Mensch für den Wurm.
Ambrose Bierce
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