weiß jemand , wie man zuverlässig eine Knollen-
bildung beim Pudding kochen verhindert ?
Manchmal gelingt´s , dann wieder nicht?
Gruß,
Herbert.
Hi Herbert.
Du meinst den Teutschen Pudding und nicht den Klassischen?
Schon mal die Bedienungsanleitum auf dem Dr's Paeckchen gelesen?
Dann sollte es kein Problem geben.
Es gibt aber 2 Moeglichkeiten, es sei denn der Pudding ist Instant,
benoetigt kein Kochen..
Entweder mit dem Zucker vermischen und in der Fluessigkeit aufloesen.
Dann aufs Feuer und ruehren bis es voll zum kochen kommt. Etwas
Zeitraubend, aber machbar bei kleinen Mengen, halber Liter oder so.
Oder mit 15% der Fluessigkeit das mit dem Zucker vermischte Krempulver
aufloesen.
Den Rest der Fluessifgkeit zum vollen Kochen bringen.
Temperatur etwas verringern und das Aufgeloeste einruehren.
Nochmal voll zum Kochen und fertig.
Klumpen gibt es bei beiden Methoden nicht, es sei denn Du ruehrst
nicht.
Gruesse
C=Ś-)§ Hartmut W. Kuntze, CMC, S.g.K.
" Die einfachsten Dinge sind sehr kompliziert " Morgenroete
<A HREF="http://home.earthlink.net/~hans48/index.html">For Chefs
Only</A> --
> weiß jemand , wie man zuverlässig eine Knollen-
> bildung beim Pudding kochen verhindert ?
Wenn Du den 'stinknormalen' Päckchen-Pudding meinst, dann funzt's mit
folgendem Trick:
Das Pulver, den Zucker und die paar EL kalte Milch in ein kleines
Schraubglas geben und kräftig schütteln. Das Gemisch dann zügig mit dem
Schneebesen unter die heiße Milch rühren, nochmal unter Rühren
aufkochen, fertig ...
> Manchmal gelingt´s , dann wieder nicht?
Tja. that's life ...
Schönen Sonntag,
Andreas
--
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.
>Das Pulver, den Zucker und die paar EL kalte Milch in ein kleines
>Schraubglas geben und kräftig schütteln. Das Gemisch dann zügig mit dem
>Schneebesen unter die heiße Milch rühren, nochmal unter Rühren
>aufkochen, fertig ...
Klumpen haben meistens Ruehrfaulheit als Ursache, stimmt schon, jaja :-)
Tschau,
Vava
--
Lachen bringt Dollars, kann ich Ihnen sagen, Dollars, jeden Tag von neuem.
Dale Carnegie
danke für die Tipps ! :-)
Werde mal Andreas´s
"Schüttelpudding" probieren ! ;-)
Ebenfalls noch´n schönen Tag,
Herbert.
zu Deinem Artikel vom 01.07.00 muß ich noch was quaken:
>weiß jemand , wie man zuverlässig eine Knollen-
>bildung beim Pudding kochen verhindert ?
Ich gehe mal davon aus, daß Du Fertig-Kochpuddings meinst. In diesem Fall
heißt das Rezept: Rühren, rühren, rühren! Und zwar vor allem den Ansatz,
also das Puddingpulver mit dem Zucker und den paar Eßlöffeln Milch, der
dann in die kochende Milch gekippt wird. Der muß ganz glatt sein, sonst
hast Du immer Klumpen.
Wenn's gar nicht geht, überprüf mal das MHD auf den Tütchen oder schau
nach, ob die Packungen undicht sind und das Pulver Wasser gezogen hat.
Einen schoenen Gruss quakt der |||
|||
/ | \TARI-FROSCH
| weiß jemand , wie man zuverlässig eine Knollen-
| bildung beim Pudding kochen verhindert ?
| Manchmal gelingt´s , dann wieder nicht?
also, wichtig ist es den zucker mit dem trockenen puddingpulver
ordentlich zu vermischen. dann unter ruehren mit dem schneebesen
langsam fluessigkeit zugeben bis ein brei entstanden ist.
der sollte jetzt ohne klümpchen sein.
gruss, uwe.
--
Uwe Schmitt | Institut für Angewandte Mathematik
Uwe.S...@num.uni-sb.de | Universität des Saarlandes
phone: +49 (0)681/302-2468 | Geb. 36.1, Zi. 4.17
fax: +49 (0)681/302-4435 | PF 151150
private: +49 (0)681/397052 | D-66041 Saarbrücken
>>weiß jemand , wie man zuverlässig eine Knollen-
>>bildung beim Pudding kochen verhindert ?
>
>Ich gehe mal davon aus, daß Du Fertig-Kochpuddings meinst.
Extra wegen dem Herbert hab ich jetzt grad nen Pudding gemacht. Dr. Oetker Gala
Bourbon-Vanille. No Problem, keine Knollen.
Musste halt echt fleissig erst das Pulver mit dem Zuckwer und der Milch
anruehren. Und dann die Muilch aufkochen. Die brennt nie an, wenn ich die immer
dabei mit Schneebesen umruehre. Mit der linken Hand immer mal wieder die
Puddingpampe mit dem Loeffel ruehren. Dann zusammenkippen, paar Sekunden
aufkochen und weg vom Herd. Ich hab noch ne Handvoll Sultaninen reingestreut.
Kraftfutter fuers joggen :-)
|> | weiß jemand , wie man zuverlässig eine Knollen-
|> | bildung beim Pudding kochen verhindert ?
|> | Manchmal gelingt´s , dann wieder nicht?
|>
|> also, wichtig ist es den zucker mit dem trockenen puddingpulver
|> ordentlich zu vermischen. dann unter ruehren mit dem schneebesen
|> langsam fluessigkeit zugeben bis ein brei entstanden ist.
|> der sollte jetzt ohne klümpchen sein.
| Hallo Uwe,
| IMHO sollte das genau anders herum funktionieren, also das Pulver in die
| Fluessigkeit einruehren. Beim Bau macht man jedenfalls in grossem Stil (Gipser)
| so, ohne das Klumpen entstehen.
wenns dann aber zu duennfluessig ist, kriegst du die klumpen
gar nicht mehr raus.
beim zugiessen kann man halt die fluessigkeitsmenge besser dosieren.
wichtig ist es dass die pampe 'zäh' bleibt, dann kann man klumpen
prima rausrühren.
es kommen ja immer neue interessante Aspekte
dazu ! :-) Danke !
Hab ich´s richtig verstanden ,-
je dicker der Pulverbrei,desto geringer die
Gefahr der Knollenbildung ?
Hab seither noch keinen Pudding gemacht,
gestern gab´s Griesbrei (ohne Klumpen)
hmm...., lecker ! *sabbel* ;-)
Muß noch erwähnen, dass mein letzter
"Knollenpudding" von der Firma RUF war !
Hat das was zu bedeuten ?
Gruß,
Herbert.
zu Deinem Artikel vom 03.07.00 muß ich noch was quaken:
>Milch anruehren. Und dann die Muilch aufkochen. Die brennt nie an,
>wenn ich die immer dabei mit Schneebesen umruehre. Mit der linken
Die Milch koche ich in einem Edelstahltopf auf. Das hängt zwar ein wenig
am Topfboden an - manchmal kommt damit nicht mal die Spülmaschine klar -,
aber es brennt nicht an und gibt damit auch nicht die gefürchtete
Geschmacksrichtung "Racke Rauchzart", wie ich es schon mit "normalen"
Töpfen erlebt habe.
Übrigens kann man diese Puddings auch gut im Mikrowellenherd zubereiten,
dann sogar mit "Nicht-ankleb-Garantie": Milch drei Minuten bei höchster
Stufe in die MW, währenddessen Puddingpulver wie gewohnt anrühren. Dann
Pulverpampe in die Milch kippen, umrühren, nochmal drei Minuten bei
höchster Stufe rein, fertig.
>Hand immer mal wieder die Puddingpampe mit dem Loeffel ruehren. Dann
Am besten ständig rühren. Auch hier ein Tip, gerade zu den Gala-Puddings:
Schokolade macht die meisten Klumpen (= ständig rühren), Vanille deutlich
weniger (= muß nicht ständig gerührt werden), und der Erdbeerpudding macht
so gut wie gar keine (= muß überhaupt nur angerührt werden und kann dann
auf die Milch warten).
>noch ne Handvoll Sultaninen reingestreut. Kraftfutter fuers joggen
Keine schlechte Idee, könnte ich auch mal machen.
|>wenns dann aber zu duennfluessig ist, kriegst du die klumpen
|>gar nicht mehr raus.
|>beim zugiessen kann man halt die fluessigkeitsmenge besser dosieren.
|>wichtig ist es dass die pampe 'zäh' bleibt, dann kann man klumpen
|>prima rausrühren.
|>
| Das ist sehr gut beschrieben so! Genau diese Erfahrung hab ich auch
| gemacht.
das ist ja kein wunder. bin naemlich geprüfter pudding-kocher
mit einigen jahren pudding-koch-erfahrung :)
"V. Luna" wrote:
> Und dann die Muilch aufkochen. Die brennt nie an, wenn ich die immer
> dabei mit Schneebesen umruehre.
Hmmm... Ich kenne folgende Methode, Milch zu kochen, ohne dass sie
anbrennt:
Topf mit kaltem Wasser ausspuelen. Milch rein. Auf mittlerer Stufe
erhitzen. Und offenbar das wichtigste: NICHT ruehren!
Gruss,
Marco
--
Marco Fritzsch
Trierer Str. 119
D-56072 Koblenz
Phone: +49 261 9223152
>Du musst in der zähflüssigen Phase sorgfältig so lange rühren, bis die
>Sache homogen und klüternfrei ist. Dann weiterverdünnen auf die
>gewünschte Konsistenz. Nicht nur bei Puddingpulver so, auch wenn man
>Quark anrührt oder Einbrenne auffüllt usw.
Sag ich doch. Das ist kein Knollenproblem, sondern ein Ruehrfaulheitsproblem.
Vielleicht probier ich heut nochmal nen Schokopudding von Dr. Oetker. Da hat
ich ruehrfaulheitsmaessig immer`n paar Kruemel drin. Mal gucken, ob ich den
auch ohne hinkriege.
> Hmmm... Ich kenne folgende Methode, Milch zu kochen, ohne dass sie
> anbrennt:
> Topf mit kaltem Wasser ausspuelen. Milch rein. Auf mittlerer Stufe
> erhitzen. Und offenbar das wichtigste: NICHT ruehren!
Alternativ kann man auch einen "Milchkochtopf" benutzen,
die die Milch im Wasserbad zum kochen bringt.
Mein "Uralt-Schätzken" hab ich damals von meiner Cousine
aus der damaligen DDR bekommen. Ein Alu-Topf, der an der
Seite einen Einlass für das Wasser hatte ...
Nur leider gibt der so langsam den "Geist" auf :-(
C.
--
Christa Keil-Jahns NIC-HDL: CMK
Which is worse: ignorance or apathy? Who knows? Who cares?
If a train station is a place where a train stops, what's a workstation?
Jetzt muß ich mich doch auch mal kurz dazu melden: gerührt muß da schon
fleißig werden, damit die Klümpchen wegbleiben, aber ich gestehe, daß
ich einfach einen "Schüttelmix" von Tupper (soll keine Werbung sein,
bekomme kein Geld dafür) nehme, etwas Milch rein, Zucker rein,
Puddingpulver rein und schütteln (da ist eine Quirlscheibe drin, das
gibt nie Klümpchen), das ganze direkt vom Zugeben zur heißen Milch noch
mal schüttel, fertig.
Damit kann sogar mein Mann Pudding kochen :-)))
Grüße
Petra (Mitte)
> es kommen ja immer neue interessante Aspekte
> dazu ! :-) Danke !
Dann will ich mal gleich alles umschmeißen ;-)
Mir ist rätselhaft, warum hier alle dazu raten, erst ein bisschen Milch
mit Pulver zu verrühren. Warum das so auf der Packung steht, war mir
auch schon immer schleierhaft. Ich setze die Milch auf, und unter
kräftigem Rühren mit dem Schneebesen gebe ich das Pulver hinzu, und zwar
alles auf einmal. Ich rühre weiter, bis der Pudding dick wird. Ich habe
nie Klumpen. Ist das vielleicht genetisch bedingt?
Oder reden wir hier nicht über Klumpen? Sind Knollen was anderes?
Begonienknollen?
> Muß noch erwähnen, dass mein letzter
> "Knollenpudding" von der Firma RUF war !
> Hat das was zu bedeuten ?
Noch nicht mal das. Ich koche meistens Ruf-Pudding.
--
Mirko Driller
http://www.moglitronik.de/mirko
mit Sauerteig-FAQ, Hörspiel-FAQ und meinem PGP-Key
>Ich koche meistens Ruf-Pudding.
Der ist billiger wie von der Oetker.
zu Deinem Artikel vom 05.07.00 muß ich noch was quaken:
>>Ich koche meistens Ruf-Pudding.
>Der ist billiger wie von der Oetker.
Ja, billiger, aber nicht günstiger.
>Alternativ kann man auch einen "Milchkochtopf" benutzen,
>die die Milch im Wasserbad zum kochen bringt.
>Mein "Uralt-Schätzken" hab ich damals von meiner Cousine
>aus der damaligen DDR bekommen. Ein Alu-Topf, der an der
>Seite einen Einlass für das Wasser hatte ...
Richtig, die hatte ich ja völlig vergessen!
Diese Töpfe sind absolut genial, da brennt nichts an und klebt nie was
fest. Außerdem kann man sie für andere, sonst umständlich im Wasserbad
zu erhitzende Speisen nehmen.
>Nur leider gibt der so langsam den "Geist" auf :-(
Den von meiner Oma hat leider meine Schwester bekommen :-(
Aber vielleicht liest hier jemand aus den neuen Bundesländern mit, ich
könnte mir vorstellen, daß die Töpfe wieder/immer noch produziert
werden.
Gruß Heike
P.S. Weiß jemand, ob das Aluminium irgendwelche negativen Einflüsse
auf die Lebensmittel/Speisen hat?
| weiß jemand , wie man zuverlässig eine Knollen-
| bildung beim Pudding kochen verhindert ?
| Manchmal gelingt´s , dann wieder nicht?
noch ne moeglichkeit: man vermischt das puddingpulver mit
ein bis zwei essloeffeln gries und ruehrt das ganze dann mit
wenig milch glatt. der gries verhindert klumpenbildung
ganz gut, und der pudding kriegt einen etwas anderen geschmack
und konsistenz.
> weiß jemand , wie man zuverlässig eine Knollen-
> bildung beim Pudding kochen verhindert ?
> Manchmal gelingt's , dann wieder nicht?
Sorry für die späte Antwort, aber mir ist heute beim Pfannekuchenmachen
aufgefallen, dass ich das Problem mit Klümpchen schon eine Weile nicht
mehr habe.
Ich habe seit ca. einem halben Jahr einen "Schaumschläger" vom WMF.
Das ist sowas ähnliches wie ein Schneebesen, sieht nur anders aus:
Form: Stil mit 80° abgewinkeltem 3/4-Ring unten dran, über den eine Feder
gespannt ist (die man zum Reinigen abnehmen kann).
Das Teil ist 100000000000000000000000000000000000 Mal genialer als ein
normaler Schneebesen - finde ich jedenfalls.
Viel Erfolg beim Kochen.
Ciao
Kris
--
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"Frederick, warum arbeitest Du nicht?" fragten sie
"Ich arbeite doch", sagte Frederick,
"ich sammle Sonnenstrahlen für die kalten dunklen Wintertage"
Frederick von Leo Lionni
Hallo Kristina,
> Das Teil ist 100000000000000000000000000000000000 Mal genialer als ein
> normaler Schneebesen - finde ich jedenfalls.
Mindestens!:-))
Ich habe das Teil vor ca. 20 Jahren in Schweden zum ersten Mal gesehen
(heißt dort "Visp") und arbeite seitdem nur noch damit. Vom Konzept ist es
zum Kochen wesentlich logischer als ein normaler Schneebesen, da es
großflächig mit dem Topfboden in Berührung kommt.
Nachdem ich kürzlich den Kartoffelstampfer von WMF (1 Jahr alt) beim
Kartoffelstampfen locker ruiniert habe, empfehle ich lieber Rösle, die den
"Visp" auch anbieten.
schaumschlagende Grüße,
Peter
> Ich habe seit ca. einem halben Jahr einen "Schaumschläger" vom WMF.
> Das ist sowas ähnliches wie ein Schneebesen, sieht nur anders aus:
> Form: Stil mit 80° abgewinkeltem 3/4-Ring unten dran, über den eine Feder
> gespannt ist (die man zum Reinigen abnehmen kann).
> Das Teil ist 100000000000000000000000000000000000 Mal
Fehlt da nicht noch ne Null?
> genialer als ein
> normaler Schneebesen - finde ich jedenfalls.
Ist auch ideal zum Milchaufschäumen.
Das Ding nannte sich früher Montierbesen und dient in seiner
ursprünglichen Funktion dazu, in einem Bräter die Butter in die Sauce zu
*montieren* bzw. den Bratenfond zu lösen. Auch hierbei dem Schneebesen
deutlich überlegen.
Ein weiteres, in Vergessenheit geratenes Gerät: der Tellerbesen. Wo es
darum geht, in einem flachen, breiten Behältnis Flüssiges zu vermengen,
ist auch er dem gemeinen Schneebesen weit überlegen.
Grüsse
Dirk