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Welches Bier ist "Oscar Maxxum"- oder "Traugott Simon"-Flaschen drin?

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Andreas Volkmann

unread,
Jan 7, 2002, 2:15:56 AM1/7/02
to
Hallo zusammen,

ich habe mir noch im letzten Jahr einen Kasten Altbier der Sorte "Oscar
Maxxum" in einem Getränkemarkt in Dortmund gekauft. Es waren 20 Flaschen á
0,5 l. Ich habe sensationelle DM 7,98 dafür gezahlt. Das wird sogar noch
billiger angeboten als das eh schon günstige "Traugott Simon". Beide Biere
werden von der Getränkelogistik Duisburg vertrieben.

Das Altbier schmeckt mir ziemlich gut, nun würde ich gerne wissen, welche
Originalmarke sich dahinter verbirgt. Vielleicht steckt "Gatz" oder
"Frankenheim" dahinter. Man wird ja so ungemein in seinem Geschmack von
Etiketten und Marken geleitet. Es wurde ja schon oft getestet, daß kredenzte
Biere oder Weine in no-name Verpackungen auch überzeugte Kenner durchaus auf
Glatteis führen können.

Ich bin gespannt, ob einer von Euch etwas zu diesen No-Name-Marken sagen
kann. Vielen Dank schon mal für die Antworten.

Gruß

Andreas


Sondermann

unread,
Jan 7, 2002, 6:05:09 AM1/7/02
to

"Andreas Volkmann" <andreas....@materna.de> schrieb

> Ich bin gespannt, ob einer von Euch etwas zu diesen No-Name-Marken sagen
> kann. Vielen Dank schon mal für die Antworten.

Speziell zu diesen Marken und der Sorte nicht, aber mal was allgemeines
zu deutschen No-Name-Bieren Pilsener Brauart:
Angeblich soll das unter dem Handelsnamen "TIP" vertrieben Büchsenbier,
z.T. aus einer weltbekannten Bremer Brauerei stammen.
Die Teilnahme an einem Bierseminar der IHK brachte mir jedenfalls die
Erkenntnis, daß die geschmacklichen Unterschiede diverser deutscher
Pilsbiere tatsächlich sehr gering sind. Bier ist ein Industrieprodukt
und in seiner Herstellung weitgehend standardisiert.
Grundsätzlich wird das Bier aber in Norddeutschland und Berlin stärker
gehopft als im Süden, was seinen etwas herberen Geschmack erklärt.
Durch moderne Wasseraufbereitung ist die Problematik guten Brauwassers
heutzutage auch kein Thema mehr.

Grüße
Werner

nina corda

unread,
Jan 7, 2002, 6:48:09 AM1/7/02
to
Andreas Volkmann <andreas....@materna.de> wrote:

> Hallo zusammen,
>
> ich habe mir noch im letzten Jahr einen Kasten Altbier der Sorte "Oscar
> Maxxum" in einem Getränkemarkt in Dortmund gekauft. Es waren 20 Flaschen á
> 0,5 l. Ich habe sensationelle DM 7,98 dafür gezahlt. Das wird sogar noch
> billiger angeboten als das eh schon günstige "Traugott Simon". Beide Biere
> werden von der Getränkelogistik Duisburg vertrieben.

ich glaube, es muss trinklogistik heissen, ist aber ja egal.



> Das Altbier schmeckt mir ziemlich gut, nun würde ich gerne wissen, welche
> Originalmarke sich dahinter verbirgt. Vielleicht steckt "Gatz" oder
> "Frankenheim" dahinter. Man wird ja so ungemein in seinem Geschmack von
> Etiketten und Marken geleitet. Es wurde ja schon oft getestet, daß kredenzte
> Biere oder Weine in no-name Verpackungen auch überzeugte Kenner durchaus auf
> Glatteis führen können.

ich verstehe nicht ganz, warum man ein anderes alt als diebels trinken
will, aber das bleibt jedem selbst ueberlassen.
in den verkostungsnotizen, die ich mir grad mal durchlas, kamen die og
biere jedenfalls nicht gut weg.

um nun auf deinen frage zurueckzukommen:
"interessant: auf einer der Verkostungsflaschen fanden wir einen
unbeabsichtigt falschen (?) Kronkorken mit dem Aufdruck "Altmeister
frisch-würziges Alt" vor.- Ist Traugott Simon Alt (Ausschuß-)Abfüllung
von eben diesem Altbier?; 15.07.1999"(biertest.de)

altmeister ist wohl eine marke von feinkost albrecht.

nenene, da trink ich ja schon fast lieber ein hannen *eeek*

nina
--
read more:
http://partyrepubliken.editthispage.com/

Dr. Matthias Wendt

unread,
Jan 7, 2002, 2:00:52 PM1/7/02
to
On Mon, 7 Jan 2002 12:05:09 +0100, "Sondermann" <n...@mail.de> wrote:
>Die Teilnahme an einem Bierseminar der IHK brachte mir jedenfalls die
>Erkenntnis, daß die geschmacklichen Unterschiede diverser deutscher
>Pilsbiere tatsächlich sehr gering sind. Bier ist ein Industrieprodukt
>und in seiner Herstellung weitgehend standardisiert.
Das trift allerdings auf "das" Alt Düsseldorfer Brauart nicht zu. Die
Biere da reichen von einem nur leicht bitteren, malzig süßem Bier
(Schlüssel) über schon eher bitterere (Schuhmachers, Füchsen etc.) bis
zu einem für Nicht-Düsseldorfer fast ungenießbar bitterem Bier
(Uerige). Aber das schmeckt nach ner Weile auch ganz gut, man muß nur
wollen ;-)
Gruß
Matthias
PS: Diebels gilt in Düsseldorf eigentlich nicht als Alt. Wollt ich nur
mal gesagt haben.

Michael Jaeger

unread,
Jan 8, 2002, 9:31:04 AM1/8/02
to
"Dr. Matthias Wendt" schrieb:
>

> (Schlüssel) über schon eher bitterere (Schuhmachers, Füchsen etc.) bis
> zu einem für Nicht-Düsseldorfer fast ungenießbar bitterem Bier
> (Uerige). Aber das schmeckt nach ner Weile auch ganz gut, man muß nur

Ich bin "Nicht-Duesseldorfer", und das Uerige hat mir schon beim
ersten mal so gut geschmeckt, dass ich innerhalb einer halben Stunde
noch 3 oder 4 nachfuellt habe! Also so bitter finde ich das nicht.
Irgendwelche 08/15-Pilse sind meist bitterer (und fuer meinen
Geschmack scheusslicher). Wenn Pils, dann Urquell.


Gruss

Michael

--
Zu Aldi gehen die Leute einkaufen, die rechnen muessen. Und die, die
rechnen koennen.

nina corda

unread,
Jan 9, 2002, 11:17:07 AM1/9/02
to
Dr. Matthias Wendt <Dr.Matth...@t-online.de> wrote:

> PS: Diebels gilt in Düsseldorf eigentlich nicht als Alt. Wollt ich nur
> mal gesagt haben.

schmeckt gut, das ist die hauptsache. im sommer trinke ich es am
liebsten. ausserdem kann ich mich noch sehr gut erinnern, als man das
hier im norden nicht bekam und sich das immer von kollegen aussem pott
mitbringen lassen musste.

das ist ja nun anders, "globalisierung" sei dank ;-)

nina
--
taste real food:
http://www.slowfood.com

nc-d...@netcologne.de

unread,
Aug 6, 2017, 11:10:06 AM8/6/17
to
Das das Bier im Norden mehr stammwürze als im Süden hat ist nicht richtig. Die Stammwürze beträgt mindestens 12,5% Ob Süden, Norden,Osten oder Westen!

Ulf.K...@web.de

unread,
Aug 6, 2017, 1:14:15 PM8/6/17
to
Am Sonntag, 6. August 2017 17:10:06 UTC+2 schrieb nc-d...@netcologne.de:

> Das das Bier im Norden mehr stammwürze als im Süden hat ist nicht richtig. Die Stammwürze beträgt mindestens 12,5%

Aha. https://de.wikipedia.org/wiki/Stammw%C3%BCrze#Biersorten

Wolfgang Kynast

unread,
Aug 6, 2017, 1:30:49 PM8/6/17
to
On Sun, 6 Aug 2017 10:14:14 -0700 (PDT), "Ulf.K...@web.de" posted:
Aber ob das 2002 auch schon so war?
;-)

--
Wolfgang

Ulf.K...@web.de

unread,
Aug 6, 2017, 1:32:51 PM8/6/17
to
Am Sonntag, 6. August 2017 19:30:49 UTC+2 schrieb Wolfgang Kynast:
> On Sun, 6 Aug 2017 10:14:14 -0700 (PDT), "Ul[...]de" posted:
>
> >Am Sonntag, 6. August 2017 17:10:06 UTC+2 schrieb nc-d...@netcologne.de:
> >
> >> Das das Bier im Norden mehr stammwürze als im Süden hat ist nicht richtig. Die Stammwürze beträgt mindestens 12,5%
> >
> >Aha. https://de.wikipedia.org/wiki/Stammw%C3%BCrze#Biersorten
> >
> >> Ob Süden, Norden,Osten oder Westen!
>
> Aber ob das 2002 auch schon so war?

Aber hallo!

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