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Röstkartoffeln/Schwenkkartoffeln - Unterschied?

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Harald Beukel

unread,
Oct 9, 2010, 12:51:36 AM10/9/10
to
Hallo liebe Mampfer,

was genau unterscheidet eigentlich Röstkartoffeln von Schwenkkartoffeln?

Wenn ich das richtig verstanden habe, werden erstere aus rohen, letztere
aus in Salzwasser gekochten Kartoffeln zubereitet, ist das richtig?

Oder können Röstkartoffeln auch aus Pellkartoffeln zubereitet werden,
sind also nix anderes als die gemeinen Bratkartoffeln, nur ohne Zusätze
wie Speck, Ei etc.?

Oder wie?

Harald

Dorothee Hermann

unread,
Oct 9, 2010, 6:08:19 AM10/9/10
to
Am 09.10.2010 06:51, schrieb Harald Beukel:
> was genau unterscheidet eigentlich Röstkartoffeln von Schwenkkartoffeln?

Nach meinem Verständnis (NRW; Bayern) [2] sind:

/Röst-Kartoffeln/: *Rohe Kartoffeln*, in dünne Scheiben, Streifen oder
Würfel geschnitten, kross in der Pfanne in Margarine, Öl, auch Schmalz,
gebraten. Immer erst zum Schluß gesalzen (werden sonst weich) und
pfeffert. Variationen [1] möglich.

/Schwenkkartoffeln/: Kleine Kartoffeln (größere längs halbieren)
schälen, in *Salzwasser* nicht zu weich *kochen*, abdämpfen - und in
Butter, Öl, Margarine (gehackte Kräuter) in der Pfanne oder Topf
'schwenken'. Meistens als Beilage gedacht.

/Bratkartoffeln/: Pellkartoffeln (gern auch vom Vortag), pellen, in
Scheiben geschnitten (kleine, junge Kartoffeln nur abbürsten und im
Ganzen) in der Pfanne mit Öl, Margarine, Schmalz braun braten.
Variationen [1] möglich.


[1] Variationen mit Kräutern, Zwiebeln, Speck, Schinken, Gemüse,
Käse, Wurst, Fleisch(resten), Ei, und, und ...

[2] Ich bin eigentlich ziemlich sicher, dass es in anderen Regionen
Deutschlands für die Namen Röst-, Schwenk- und Bratkartoffeln jeweils
die unterschiedlichsten "Voraussetzungen" (wie "roh" oder gekocht") gibt ...


Dorothee

Jürgen Exner

unread,
Oct 9, 2010, 7:50:58 AM10/9/10
to
Dorothee Hermann <Dorothe...@gmx.net> wrote:

>Am 09.10.2010 06:51, schrieb Harald Beukel:
>> was genau unterscheidet eigentlich Röstkartoffeln von Schwenkkartoffeln?

Der Unterschied liegt in der Region, in der derjenige aufgewachsen ist,
der sie zubereitet.
Bei mir gibt es weder noch sondern einfach Bratkartoffel.

jue

Gerald Fix

unread,
Oct 9, 2010, 8:11:21 AM10/9/10
to

Ich kann zwar nachvollziehen, dass kein Unterschied zwischen Röst- und
Bratkartoffeln gemacht wird - aber Schwenkkartoffeln sind etwas
anderes.

--
Viele Grüße
Gerald Fix

Hartmt König

unread,
Oct 9, 2010, 8:34:50 AM10/9/10
to
Wie wär es noch mit Brägele, Roigebrädelde und Rösti?
Die Bezeichnung hängt doch sehr von der Region ab.
Bei uns gibt es keine Röstkartoffel.
in Wikiopedia schreibt man
"Bratkartoffeln im engeren Sinne werden aus gekochten Kartoffeln
(Pellkartoffeln) hergestellt – bei Verwendung roher Kartoffeln entstehen
Schmorkartoffeln (auch Röstkartoffeln, pommes sautées)."
dafür macht man dort in die Rösti Eier, Speck und Käse ok und Eier dann
drüber

Hartmut

Gerald Fix

unread,
Oct 9, 2010, 8:57:21 AM10/9/10
to
On Sat, 09 Oct 2010 14:34:50 +0200, Hartmt König <ha...@t-online.de>
wrote:

>Wie wär es noch mit Brägele, Roigebrädelde und Rösti?
>Die Bezeichnung hängt doch sehr von der Region ab.
>Bei uns gibt es keine Röstkartoffel.
>in Wikiopedia schreibt man
>"Bratkartoffeln im engeren Sinne werden aus gekochten Kartoffeln
>(Pellkartoffeln) hergestellt – bei Verwendung roher Kartoffeln entstehen
>Schmorkartoffeln (auch Röstkartoffeln, pommes sautées)."
>dafür macht man dort in die Rösti Eier, Speck und Käse ok und Eier dann
>drüber

Unter Rösti verstehe ich auch wieder etwas ganz anderes.

Lars Friedrich

unread,
Oct 9, 2010, 11:06:45 AM10/9/10
to
Am 09.10.2010 14:34, schrieb Hartmt König:
> Wie wär es noch mit Brägele, Roigebrädelde und Rösti?
> Die Bezeichnung hängt doch sehr von der Region ab.
> Bei uns gibt es keine Röstkartoffel.
> in Wikiopedia schreibt man
> "Bratkartoffeln im engeren Sinne werden aus gekochten Kartoffeln
> (Pellkartoffeln) hergestellt – bei Verwendung roher Kartoffeln entstehen
> Schmorkartoffeln (auch Röstkartoffeln, pommes sautées)."

Die schreibende Zunft bei Wikipedia ist nicht unbedingt durch ihre
Kochfähigkeiten bekannt.

Grüße,
Lars Friedrich

Harald Beukel

unread,
Oct 9, 2010, 11:48:34 AM10/9/10
to
Am 09.10.2010 14:34, schrieb Hartmt König:
> Am 09.10.2010 14:11, schrieb Gerald Fix:
>> On Sat, 09 Oct 2010 04:50:58 -0700, Jürgen Exner
>> <jurg...@hotmail.com> wrote:
>>
>>> Dorothee Hermann<Dorothe...@gmx.net> wrote:
>>>
>>>> Am 09.10.2010 06:51, schrieb Harald Beukel:
>>>>> was genau unterscheidet eigentlich Röstkartoffeln von
>>>>> Schwenkkartoffeln?
>>>
>>> Der Unterschied liegt in der Region, in der derjenige aufgewachsen ist,
>>> der sie zubereitet.
>>> Bei mir gibt es weder noch sondern einfach Bratkartoffel.
>>
>> Ich kann zwar nachvollziehen, dass kein Unterschied zwischen Röst- und
>> Bratkartoffeln gemacht wird - aber Schwenkkartoffeln sind etwas
>> anderes.
>>
> Wie wär es noch mit Brägele, Roigebrädelde und Rösti?
> Die Bezeichnung hängt doch sehr von der Region ab.
> Bei uns gibt es keine Röstkartoffel.

Bei uns gibt es ein Restaurant, wo sowohl Schwenk- als auch
Röstkartoffeln als Beilage angeboten werden.

Ich habe dort aber noch nie gegessen, deswegen konnte ich auch nicht
fragen, wo die den Unterschied machen.

Harald

Lars Friedrich

unread,
Oct 9, 2010, 2:08:05 PM10/9/10
to
Am 09.10.2010 06:51, schrieb Harald Beukel:
> was genau unterscheidet eigentlich Röstkartoffeln von Schwenkkartoffeln?

Bei den Röstkartoffeln werden die Kartoffeln hauptsächlich geröstet.

(Tchuldigung, aber was soll ich sonst dazu schreiben?)

Bei den Schwenkkartoffeln geht es weniger um das Rösten, sondern darum,
die Kartoffeln möglichst gleichmässig mit <Inhalt der Pfanne, sprich
Kräuter, Gewürze und natürlich viel Fett> zu bedecken. Daraus ergibt
sich dann auch, dass Schwenkkartoffeln üblicherweise mit gegarten
Kartoffeln zubereitet werden, da sie nunmal nicht so lange in der Pfanne
verbleiben müssen, um Schwenkkartoffeln zu werden. Gekochte Kartoffeln
ist aber nicht ursächlich für Schwenkkartoffeln, sondern nur Symptom.

Grüße,
Lars Friedrich


Harald Deichmann

unread,
Oct 9, 2010, 3:35:01 PM10/9/10
to
Harald Beukel schrieb unter anderem:


>Hallo liebe Mampfer,
>
>was genau unterscheidet eigentlich Röstkartoffeln von Schwenkkartoffeln?
>
>Wenn ich das richtig verstanden habe, werden erstere aus rohen, letztere
>aus in Salzwasser gekochten Kartoffeln zubereitet, ist das richtig?

Nicht ganz, erstere können auch aus Pellkartoffeln gemacht werden.


>
>Oder können Röstkartoffeln auch aus Pellkartoffeln zubereitet werden,
>sind also nix anderes als die gemeinen Bratkartoffeln, nur ohne Zusätze
>wie Speck, Ei etc.?

Genauso seh ich das. Röstis dagegen sind was vollkommen anderes, da sie aus
rohen Kartoffeln fein geraffelt und in der Pfanne dann wieder
zusammengedrückt werden.

Ciao
Harald
--
See my friends...
http://www.negativeland.de
http://www.hartmut-mechtel.de

Hartmt König

unread,
Oct 9, 2010, 3:52:31 PM10/9/10
to
Am 09.10.2010 21:35, schrieb Harald Deichmann:
> Harald Beukel schrieb unter anderem:
>
>> Hallo liebe Mampfer,
>>
>> was genau unterscheidet eigentlich Röstkartoffeln von Schwenkkartoffeln?
>>
>> Wenn ich das richtig verstanden habe, werden erstere aus rohen, letztere
>> aus in Salzwasser gekochten Kartoffeln zubereitet, ist das richtig?
>
> Nicht ganz, erstere können auch aus Pellkartoffeln gemacht werden.
>>
>> Oder können Röstkartoffeln auch aus Pellkartoffeln zubereitet werden,
>> sind also nix anderes als die gemeinen Bratkartoffeln, nur ohne Zusätze
>> wie Speck, Ei etc.?
>
> Genauso seh ich das. Röstis dagegen sind was vollkommen anderes, da sie aus
> rohen Kartoffeln fein geraffelt und in der Pfanne dann wieder
> zusammengedrückt werden.
>
> Ciao
> Harald
Rösti kommen aus der Schweiz und werden in der Regel aus mind. am Vortag
gekochten Pellkartoffeln hergestellt. Es gibt aber auch eine Variante
mit rohen Kartoffeln, das sind aber nicht die echten Rösti.
Hartmut

Edgar Warnecke

unread,
Oct 9, 2010, 6:39:23 PM10/9/10
to
Am Sat, 09 Oct 2010 21:52:31 +0200 schrieb Hartmt König:

> Rösti kommen aus der Schweiz

Quatsch, entweder aus der Tiefkuehltruhe im Supermarkt oder bei mir aus der
Kueche.

> und werden in der Regel aus mind. am Vortag
> gekochten Pellkartoffeln hergestellt. Es gibt aber auch eine Variante
> mit rohen Kartoffeln, das sind aber nicht die echten Rösti.

Jeder wie er mag, bei uns gips nur die echten aus rohen Kartoffeln.

Jedesmal fehlt mir aber eine passende Beilage. Zum Galsch und Rotkohl sind
sie gut, rutschen sie aber in die Sauce werden sie labberig. Das mag ich
nicht.
Beim Sauerkraut das gleiche Theater.

Nur mit Spiegelei ist´s ein bisschen droege.

Was macht ihr dazu?

Edgar
--
Einfach ist genial

Harald Beukel

unread,
Oct 9, 2010, 4:44:55 PM10/9/10
to
Am 10.10.2010 00:39, schrieb Edgar Warnecke:
> Am Sat, 09 Oct 2010 21:52:31 +0200 schrieb Hartmt König:
>
>> Rösti kommen aus der Schweiz
>
> Quatsch, entweder aus der Tiefkuehltruhe im Supermarkt oder bei mir aus der
> Kueche.
>
>> und werden in der Regel aus mind. am Vortag
>> gekochten Pellkartoffeln hergestellt. Es gibt aber auch eine Variante
>> mit rohen Kartoffeln, das sind aber nicht die echten Rösti.
>
> Jeder wie er mag, bei uns gips nur die echten aus rohen Kartoffeln.
>
> Jedesmal fehlt mir aber eine passende Beilage. Zum Galsch und Rotkohl sind
> sie gut, rutschen sie aber in die Sauce werden sie labberig. Das mag ich
> nicht.

Habt Ihr nur einen Teller pro Person?

Rösti mit Züricher Geschnetzeltem... mjamm!

Dazu natürlich Endiviensalat (den echten, also den bitteren) mit
Kartoffelsauce!

Nochmal: mjamm!

:-)

Harald

Helmut_Meukel

unread,
Oct 9, 2010, 5:14:07 PM10/9/10
to
Harald Deichmann machte diesen Vorschlag :
>
> [...] Röstis dagegen sind was vollkommen anderes, da sie aus

> rohen Kartoffeln fein geraffelt und in der Pfanne dann wieder
> zusammengedrückt werden.
>

Jein.
Sie sind ein typisch schweizer Gericht und ich habe sie in den letzten
40 Jahren dort sehr oft gegessen in den verschiedensten Ausprägungen.

Zitat aus Wikipedia:
Um die richtige Herstellung der Rösti gibt es in der Schweiz
Meinungsverschiedenheiten, insbesondere in der Frage, ob rohe oder
vorgekochte Kartoffeln verwendet werden sollen und welche
Kartoffelsorte am besten geeignet ist.

Dieser Rösti-Streit ist auch ein Streit zwischen den beiden Städten
Bern und Zürich, denn die Berner verwenden gekochte Kartoffeln, die
Zürcher (und Ostschweizer) rohe.

Ist die Rösti Beilage zu einem Fleischgericht mit Sauce, muss sie
saugfähig sein – in diesem Fall sollte sie vorzugsweise aus
vorgekochten Kartoffeln hergestellt werden.

Nebenbei, die Rösti die in der Schweiz von der Konservenfabrik
Bischofszell - einem Produktionsbetrieb der Migros - hergestellt und
auch bei uns durch Kaufland vertrieben werden, sind eindeutig
vorgegart.

Helmut.


Edgar Warnecke

unread,
Oct 10, 2010, 12:19:11 AM10/10/10
to
Am Sat, 09 Oct 2010 22:44:55 +0200 schrieb Harald Beukel:


> Habt Ihr nur einen Teller pro Person?

Hola varon,

1 Teller von dem ich speise, 1 Teller fuer den Salat, jetzt dazu 1 Schale
fuer die Roesti, 1 Schale fuer den Salat, 1 Schale fuer den Rotkohl, 1
Bierglas, das ganze x 2.
Sollte ich Schalbretter anstellen oder wenigstens Schlingerleisten
anschrauben?



> Rösti mit Züricher Geschnetzeltem... mjamm!

Musste mir nicht sagen.



> Dazu natürlich Endiviensalat (den echten, also den bitteren) mit
> Kartoffelsauce!

Arrghhhh..., Lechuga, Tomate, Mais. Das passt schon.
Oder noch besser, Gurkensalat mit Knoblauchsenfdressing (nicht zum
Zuercher!)

> Nochmal: mjamm!
> :-)

Das kriegen wir schon hin. ;-)

Harald Beukel

unread,
Oct 10, 2010, 1:08:27 AM10/10/10
to
Am 10.10.2010 06:19, schrieb Edgar Warnecke:
> Am Sat, 09 Oct 2010 22:44:55 +0200 schrieb Harald Beukel:
>
>
>> Habt Ihr nur einen Teller pro Person?
>
> Hola varon,
>
> 1 Teller von dem ich speise, 1 Teller fuer den Salat, jetzt dazu 1 Schale
> fuer die Roesti, 1 Schale fuer den Salat, 1 Schale fuer den Rotkohl, 1
> Bierglas, das ganze x 2.
> Sollte ich Schalbretter anstellen oder wenigstens Schlingerleisten
> anschrauben?

Mesa de comedor nuevo?

>> Rösti mit Züricher Geschnetzeltem... mjamm!
>
> Musste mir nicht sagen.
>
>> Dazu natürlich Endiviensalat (den echten, also den bitteren) mit
>> Kartoffelsauce!
>
> Arrghhhh..., Lechuga, Tomate, Mais. Das passt schon.

Yo, Mais passt zu Züricher Geschnetzeltem...

Pass bloß auf, das ein gewisser Herr Gagnaux das nicht liest...

Harald

Gerald Fix

unread,
Oct 10, 2010, 1:16:45 AM10/10/10
to
On Sat, 09 Oct 2010 23:14:07 +0200, Helmut_Meukel
<Helmut...@bn-hof.invalid> wrote:

>Jein.
>Sie sind ein typisch schweizer Gericht und ich habe sie in den letzten
>40 Jahren dort sehr oft gegessen in den verschiedensten Ausprägungen.

Genaugenommen sogar nur aus der Deutschschweiz. Bei Volksabstimmungen,
deren Ergebnisse oftmals durch die Sprachgrenzen bestimmt sind,
spricht man auch vom "Röschtigraben".

Harald Deichmann

unread,
Oct 10, 2010, 5:54:01 AM10/10/10
to
Hartmt König schrieb unter anderem:


>Rösti kommen aus der Schweiz

Tssh, ich importiere doch keine Speisen aus der Schweiz.

>und werden in der Regel aus mind. am Vortag
>gekochten Pellkartoffeln hergestellt.

Von mir aus. Da ich aber keine Zeitmaschine habe um zum Vortag zu reisen,
wenn ich Lust auf Rösti habe, gibt's die bei mir aus rohen.

>Es gibt aber auch eine Variante
>mit rohen Kartoffeln, das sind aber nicht die echten Rösti.

Nur meine sind die 'echten', alle anderen sind bloß virtuell.

Lars Friedrich

unread,
Oct 10, 2010, 8:01:29 AM10/10/10
to
Am 10.10.2010 00:39, schrieb Edgar Warnecke:
> Jedesmal fehlt mir aber eine passende Beilage. Zum Galsch und Rotkohl sind
> sie gut, rutschen sie aber in die Sauce werden sie labberig. Das mag ich
> nicht.
> Beim Sauerkraut das gleiche Theater.
>
> Nur mit Spiegelei ist´s ein bisschen droege.
>
> Was macht ihr dazu?

Rösti Hawaii

Grüße,
Lars Friedrich

Edgar Warnecke

unread,
Oct 10, 2010, 12:19:16 PM10/10/10
to
Am Sun, 10 Oct 2010 07:08:27 +0200 schrieb Harald Beukel:

> Am 10.10.2010 06:19, schrieb Edgar Warnecke:
>> Am Sat, 09 Oct 2010 22:44:55 +0200 schrieb Harald Beukel:
>>
>>
>>> Habt Ihr nur einen Teller pro Person?
>>
>> Hola varon,
>>
>> 1 Teller von dem ich speise, 1 Teller fuer den Salat, jetzt dazu 1 Schale
>> fuer die Roesti, 1 Schale fuer den Salat, 1 Schale fuer den Rotkohl, 1
>> Bierglas, das ganze x 2.
>> Sollte ich Schalbretter anstellen oder wenigstens Schlingerleisten
>> anschrauben?
>
> Mesa de comedor nuevo?

No señor, 2 m de longitud y un metro de ancho es sufficiente.
No mas por favor. Recordarte de longitud de mi brazos.

>> Arrghhhh..., Lechuga, Tomate, Mais. Das passt schon.
>
> Yo, Mais passt zu Züricher Geschnetzeltem...
>
> Pass bloß auf, das ein gewisser Herr Gagnaux das nicht liest...

Erlaubt es was mir/Dir schmeckt ;-)

Edgar Warnecke

unread,
Oct 10, 2010, 12:19:59 PM10/10/10
to

[stirnklatsch] Jauuu, mit Ketchup!

Edgar Warnecke

unread,
Oct 10, 2010, 12:24:32 PM10/10/10
to

Ist ein bisschen OT, aber kannste die Kantone mal kurz zuordnen?
Scheinst Dich ja auszukennen.

Gerald Fix

unread,
Oct 10, 2010, 11:08:08 AM10/10/10
to
On Sun, 10 Oct 2010 11:24:32 -0500, Edgar Warnecke <ewar...@web.de>
wrote:

Es geht nach Sprachgrenzen und es wird vor allem zwischen den welschen
und deutschen Kantonen unterschieden.

http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6stigraben

Helmut_Meukel

unread,
Oct 10, 2010, 11:39:46 AM10/10/10
to
Edgar Warnecke stellte die Frage :

> Am Sun, 10 Oct 2010 07:16:45 +0200 schrieb Gerald Fix:
[...]

>>
>> Genaugenommen sogar nur aus der Deutschschweiz. Bei Volksabstimmungen,
>> deren Ergebnisse oftmals durch die Sprachgrenzen bestimmt sind,
>> spricht man auch vom "Röschtigraben".
>
> Ist ein bisschen OT, aber kannste die Kantone mal kurz zuordnen?
> Scheinst Dich ja auszukennen.
>

Edgar, ist ein bisschen kompliziert, da die Sprachgrenzen teilweise
durch die Kantone gehen. Hilft dir dies?
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Karte_Schweizer_Sprachgebiete_2010.png&filetimestamp=20100122190237

Wie du siehst, ist es mit italienisch noch am deutlichsten: Tessin und
die 3 südlichsten Zipfel von Graubünden, doch dies gibt nicht die echte
Sprachverteilung wieder. So findest du in manchen deutschschweizer
Großstädten durchaus höhere Anteile italienisch Sprechender, doch das
sind oft keine Schweizer sondern zugewanderte Italiener, die zählen
nicht. ;-)
Und dazu kommt, dass jeder Kanton (für seine Behörden) und jede Gemeinde
(für ihre Ämter) bestimmen kann, welche der 4 Landessprachen dort Amts-
sprache ist. Als einziger Kanton ist Graubünden ofiziell dreisprachig:
deutsch, rätoromanisch, italienisch; doch das gilt wie gesagt nur für
die Kantonalbehörden.

Helmut.
(der hofft, damit nicht bereits zu sehr verallgemeinert zu haben)


Edgar Warnecke

unread,
Oct 10, 2010, 1:41:21 PM10/10/10
to

...und auf einmal sehe ich die Schweiz neu gezeichnet.

Vielen Dank!

Edgar Warnecke

unread,
Oct 10, 2010, 4:20:34 PM10/10/10
to
Am Sun, 10 Oct 2010 17:39:46 +0200 schrieb Helmut_Meukel:

> Edgar Warnecke stellte die Frage :
>> Am Sun, 10 Oct 2010 07:16:45 +0200 schrieb Gerald Fix:
> [...]
>>>
>>> Genaugenommen sogar nur aus der Deutschschweiz. Bei Volksabstimmungen,
>>> deren Ergebnisse oftmals durch die Sprachgrenzen bestimmt sind,
>>> spricht man auch vom "Röschtigraben".
>>
>> Ist ein bisschen OT, aber kannste die Kantone mal kurz zuordnen?
>> Scheinst Dich ja auszukennen.
>>
>
> Edgar, ist ein bisschen kompliziert, da die Sprachgrenzen teilweise
> durch die Kantone gehen. Hilft dir dies?
> http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Karte_Schweizer_Sprachgebiete_2010.png&filetimestamp=20100122190237

Dem Himmel sei Dank:

http://170.51.49.50/

Deswegen habe ich gelesen und geschaut.

Was fuer ein Durcheinander.

> Wie du siehst, ist es mit italienisch noch am deutlichsten: Tessin und
> die 3 südlichsten Zipfel von Graubünden, doch dies gibt nicht die echte
> Sprachverteilung wieder. So findest du in manchen deutschschweizer
> Großstädten durchaus höhere Anteile italienisch Sprechender, doch das
> sind oft keine Schweizer sondern zugewanderte Italiener, die zählen
> nicht. ;-)

Italiener reicht nicht:

http://bazonline.ch/schweiz/

> Und dazu kommt, dass jeder Kanton (für seine Behörden) und jede Gemeinde
> (für ihre Ämter) bestimmen kann, welche der 4 Landessprachen dort Amts-
> sprache ist. Als einziger Kanton ist Graubünden ofiziell dreisprachig:
> deutsch, rätoromanisch, italienisch; doch das gilt wie gesagt nur für
> die Kantonalbehörden.

Erinnert mich an den Ostfriesen in Peking.
Er will nach Hause und geht zum Bahnschalter:
"Einmal Fedderwarden, bitte."
Schalterbeamte:
"Feddelwadelsiel odel Feddelwadelgloden?"

> Helmut.
> (der hofft, damit nicht bereits zu sehr verallgemeinert zu haben)

Dito

Arnim Sommer

unread,
Oct 10, 2010, 4:09:36 PM10/10/10
to
Edgar Warnecke schrieb am 10.10.2010 22:20:
> http://170.51.49.50/
>
Mit ein bißchen Olivenöl, Zitrone drüber...

A°S
--
Persönliche Daten sind wie Plutonium.
Wenn zuviele davon auf einem Haufen liegen, wird es kritisch.
-- Dirk Engling, CCC

Thomas Erstfeld

unread,
Oct 10, 2010, 4:21:24 PM10/10/10
to
Am 10.10.10 22:09, schrieb Arnim Sommer:

> Edgar Warnecke schrieb am 10.10.2010 22:20:
>> http://170.51.49.50/
>>
> Mit ein bißchen Olivenöl, Zitrone drüber...

Etwas Rosmarin, Thymian und Knoblauch sollte aber auch noch dazu. Und
vorher natürlich das Fell abziehen, sonst fusselt das im Mund so.

SCNR

Gruß
Thomas

Tilman Ahr

unread,
Oct 12, 2010, 10:58:16 AM10/12/10
to
Hartmt König <ha...@t-online.de> writes:

Ich hab' mal (weil's im Kollegenkreis Differenzen über "das einzig wahre
Röstirezept(TM)" gab) wie ein wilder gegoogelt, und bin dabei auf eine
Schweizer Kochseite (IIRC vom Tourismus- oder Gastronomieverband)
gestolpert, die gefühlt ca. 30 "aecht original Rösti-Rezepte"
hatte. Scheint wohl von Kanton zu Kanton (oder gar von Dorf zu Dorf)
unterschiedlich zu sein.

Ich persönlich mag "aus rohen Kartoffeln, mit etwas Zwiebel und Möhre um
den Geschmack abzurunden" am liebsten - ob das irgendwo in der Schweiz
von irgendeinem Schweizer als "einzig wahres Original" empfunden wird,
entzieht sich meiner Kenntnis.

Tilman

Tilman Ahr

unread,
Oct 12, 2010, 10:52:06 AM10/12/10
to
Harald Beukel <m...@privacy.net> writes:

> Hallo liebe Mampfer,
>
> was genau unterscheidet eigentlich Röstkartoffeln von Schwenkkartoffeln?
>
> Wenn ich das richtig verstanden habe, werden erstere aus rohen,
> letztere aus in Salzwasser gekochten Kartoffeln zubereitet, ist das
> richtig?

"Richtig" ist wohl eher nicht das passende Wort hier. Ich kenne
"Röstkartoffeln" oder einfach "Röster" als in einigen Gegenden Ost(von
mir aus auch "Mittel")deutschlands gebräuchliche Bezeichnung dessen, was
ich aus Westberlin und Ostfriesland einfach als "Bratkartoffeln" kenne
(knusprig gebratene Kartoffelscheiben - der eine nmmt lieber vorgekochte
Kartoffeln, der andere rohe). Die Bezeichnung "Schwenkkartoffeln" kenne
ich nur für in Butter leicht angeschwenkte (nicht Farbe nehmen oder
Knusprig werden lassen) kleine Pell- oder Salzkartoffeln.

Ich würde aber davon ausgehen, daß das regional recht unterschiedlich
gehandhabt wird...

Tilman

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Rene Gagnaux

unread,
Oct 12, 2010, 12:15:28 PM10/12/10
to
On Tue, 12 Oct 2010 16:58:16 +0200, Tilman Ahr
<tilma...@mailbox.tu-berlin.de> wrote:

>Ich hab' mal (weil's im Kollegenkreis Differenzen über "das einzig wahre
>Röstirezept(TM)" gab) wie ein wilder gegoogelt, und bin dabei auf eine
>Schweizer Kochseite (IIRC vom Tourismus- oder Gastronomieverband)
>gestolpert, die gefühlt ca. 30 "aecht original Rösti-Rezepte"
>hatte. Scheint wohl von Kanton zu Kanton (oder gar von Dorf zu Dorf)
>unterschiedlich zu sein.

Ist es auch so ;-) Und es ist auch gut so, sonst wäre es doch viel zu
langweilig! Und Ofenrösti gibt es auch noch, typisch für Graubünden,
Stichwort 'Plain in pigna', und auch da gibt es etliche Varianten.

>Ich persönlich mag "aus rohen Kartoffeln, mit etwas Zwiebel und Möhre um
>den Geschmack abzurunden" am liebsten - ob das irgendwo in der Schweiz
>von irgendeinem Schweizer als "einzig wahres Original" empfunden wird,
>entzieht sich meiner Kenntnis.

Wenn, dann aber nicht mit Möhren, sondern mit Rüebli ;-) Es ist eine
schmackhafte Variante, auch farblich hübsch, die aber nicht zu den
traditionellen Arten gehöhrt. Ich meine, dass diese Art ursprünglich von
"Betty Bossi" eingeführt worden ist,

Salut
René
--
Die hier verwendete Absenderadresse könnte nur
kurzfristig existieren. Um mich sicher zu erreichen
bitte an ReneOnNews AT renegagnaux PUNKT ch schreiben.

http://www.renegagnaux.ch

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