Am Thu, 4 Oct 2001 09:41:12 +0200, schrieb "Peter Kaiser"
<peter*kai...@nexgo.de>:
>Kennt jemand ein Rezept und entsprechende Beilagen evet. ein Gratin?
Falls du die Rehkeule nicht im Ganzen servieren möchtest (das Apfelgratin
schmeckt aber auch prima zu einem Braten):
MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.06
Title: Rehragout mit Apfelgratin
Categories: Fleisch, Wild, Reh, Apfel, Gratin
Yield: 4 Servings
MMMMM------------------------APFELGRATIN-----------------------------
4 lg Aepfel, fest
1 Zitrone
200 ml Suesse Sahne
150 g Creme fraiche
MMMMM-------------------------REHRAGOUT------------------------------
1 kg Rehkeule, schieres Fleisch
500 g Wildabfaelle und Knochen
50 g Raeucherspeck
Rotwein
1 bn Suppengemuese
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
Pfefferkoerner
Wacholderbeeren
300 g Butter
1 tb Weinessig
1 ts Scharfer Senf
2 tb Preiselbeeren
4 cl Madeira
MMMMM---------------------------QUELLE--------------------------------
-Wolfram Siebeck
-Meine Festmenues
-erfasst von Petra Holzapfel
Damit es weiterhin leicht bleibt, gibt es zum Rehragout nichts
anderes als das Apfelgratin. Dafuer werden geschaelte und
ausgestochene Aepfel (feste, saure Sorte) in 2-3 mm duenne Ringe
gehobelt und in eine ausgebutterte, feuerfeste Form so gelegt, dass
sie dachziegelartig dicht an dicht nebeneinanderliegen. Es empfiehlt
sich, weit mehr davon zu machen, als man zu brauchen glaubt (es
schmeckt irre gut!), und eine Form zu nehmen, die man auch auf den
Tisch stellen kann. Die Apfelringe werden mit Zitronensaft
betraeufelt und mit einer Mischung aus Sahne und Creme fraiche fast
bedeckt. Im Ofen bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten backen lassen,
bis sie oben goldgelb werden. Das Ragout hat man auch ein wenig
vorbereiten koennen. Es unterscheidet sich von anderen Ragouts
dadurch, dass es nicht aus der Schulter geschnitten wird, sondern aus
einem Stueck, dass nach landlaeufiger Ansicht viel zu schade dafuer
ist: aus der Keule. Diese darf weder eingefroren noch eingelegt
gewesen sein. Will man sie mehrere Tage lagern, so legt man sie
vollstaendig in Oel ein. Fuer das Ragout werden nur die schoensten
Fleischstuecke verwertet, also nur zusammenhaengende, feste und
feinfaserige Muskelstuecke, die vollstaendig von allen Haeuten
gesaeubert sein muessen, also pur und makellos sind wie bestes
Filetfleisch. Daraus erst kurz vor dem Braten gleichmaessige Wuerfel
von 3 cm Kantenlaenge schneiden, so dass man sie spaeter, nach dem
Braten, noch einmal durchschneiden muss, um sie essen zu koennen. Zu
den Haeuten sollten sie sich weitere Wildabfaelle und -knochen
besorgen und daraus 1 oder 2 Tage vorher, einen kraeftigen Wildfond
kochen: wie einen normalen braunen Fond, nur mit mehr Rotwein, mit
Schinkenresten (oder Raeucherspeck) und Wacholderbeeren;
anschliessend durchsieben. Erkaltet sollte er steif sein wie Pudding,
so kann man ihn auch gut entfetten. Die Fleischwuerfel werden in
einer grossen Pfanne nur in Butter gebraten, das bedingt
zwangslaeufig eine nicht zu hohe Temperatur - auch hier, wie beim
Fisch, waere ein knuspriges Auesseres ein boeses Missgeschick. Nach
4-5 Minuten aus der Pfanne nehmen, kaum salzen und warmstellen. Nun
vollendet amn die vorbereitete Sauce: Aufkochen, weiter reduzieren,
Weinessig, und scharfen Senf zufuegen, dann erst salzen und pfeffern
(schwarz), abschmecken, wenige Preiselbeeren und einen Schuss Madeira
drangeben, wieder abschmecken (immer wieder!), und schliesslich, wenn
das Fleisch bereits angebraten ist, mit dem Schneebesen kalte
Butterstuecke einmontieren; pro Portion ca. 50 g. Dabei und danach
darf die Sauce nicht mehr kochen. Sollte sich unter dem ruhenden
Ragout Saft gesammelt haben, kann er noch zur Sauce gegeben werden,
BEVOR die Butter einmontiert wird. Nachher geht nichts mehr! Beim
Durchschneiden der Fleischwuerfel muessen diese rosa sein wie ein
Filet. (Vorsichtige Koeche pruefen das schon waehrend des Bratens!)
Sie sind dann auch so zart wie ein Filet, nur schmecken sie besser.
Dazu das Apfelgratin, in dem die Sahne leicht geflockt ist, sowie die
kraeftige Wildsauce - ach, wenn doch jede Woche Weihnachten waere!
MMMMM
Grüße
Petra
--
Petra Holzapfel
http://www.kochkiste.de
+ Menüs für jede Jahreszeit + Backrezepte +
>Kennt jemand ein Rezept und entsprechende Beilagen evet. ein Gratin?
Hier habe ich zwei, die ein bißchen aus dem Rahmen fallen...
===== Titelliste =====
REHKEULE MIT GEWUERZ-KIRSCHSOSSE, BLUMENKOHL-MOUSSE U ...
ROSA GEBRATENE REHKEULE MIT HEIDELBEER
========== winREZKONV v1.51 Rezept ==========
Titel: REHKEULE MIT GEWUERZ-KIRSCHSOSSE, BLUMENKOHL-MOUSSE U ...
Kategorien: Wild, Haarwild, Reh
Menge: 4 Portionen
1 klein. Rehkeule; ca. 1 Kg
-- ausgeloest
Oel; zum Braten
Salz, schwarzer Pfeffer
2 Frische Lorbeerblaetter
=================STEINPILZ-CREPES=================
150 Gramm Mehl
4 Eier; 2 Eigelb / 2 Volleier
125 ml Sahne
250 ml Milch
1 Essl. Oel
250 Gramm Kleine Steinpilze
; Salz, Pfeffer, Muskatnuss
===============GEWUERZ-KIRSCHSOSSE===============
200 ml Stark eingekochter Wildfond
-- (Glace), aus Rehknochen
1 Zwiebel
1 Stueck Sellerie
1 Teel. Tomatenmark
200 ml Wasser
500 ml Brauner Fond
20 Entsteinte Kirschen
-- frisch oder
-- eingeweckt
50 Gramm Zucker
100 ml Rotwein
1 Vanilleschote
1 Prise/n Five-Spice-Gewuerz
================BLUMENKOHL-MOUSSE================
1 Blumenkohl
1 Prise/n Vitamin C
150 Gramm Creme fraiche
Rehkeule vom Knochen loesen. Knochen gut in Oel anroesten. Gemuese
und Zwiebel in kleine Wuerfel geschnitten beigeben und weiterroesten.
Tomatenmark dazu, ebenfalls mitroesten. Zweimal mit je 100 ml Wasser
abloeschen und vollstaendig reduzieren lassen. Mit dem braunen Fond
auffuellen, 45 Minuten koecheln lassen.
Rehkeulenstuecke anbraten, wuerzen und 8 Minuten bei 200 Grad im
Backofen garen. Die Rehkeulenstuecke 10 Minuten an warmem Ort (unter
Alufolie) ruhen lassen.
Fuer die Mousse den Blumenkohl putzen und kleinschneiden. Mit
Vitamin C ca. 8 Minuten weichkochen. Abschuetten und in einem
Kuechentuch ausdruecken. Creme fraiche in den Mixer geben und mit
dem Blumenkohl puerieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat wuerzen. Fuer
die Crepes Milch und Sahne langsam mit einem Holzloeffel in das Mehl
ruehren. Eigelbe beigeben und das Eiweiss aufheben. Den Teig
mindestens 15 Minuten ruhen lassen.
Die Sosse passieren und zur Glace (sirupartige Konsistenz)
reduzieren. Zucker karamelisieren, mit Rotwein abloeschen, Gewuerze
und Vanille beigeben und reduzieren (ca. 3 Min.). Glace zufuegen und
Konsistenz geben lassen, entsteinte Kirschen untermengen. Geputzte
Steinpilze in Scheiben schneiden. Den Crepe-Teig passieren, Eiweiss
mit etwas Salz steif schlagen und unter die Masse heben und mit Salz,
Pfeffer, Muskat, abschmecken.
Ausstechringe (5-7 cm Durchmesser) in eine heisse, geoelte Pfanne
setzen. Steinpilze hineingeben. Ein wenig Crepe-Teig druebergiessen
und ausbacken. (Pro Portion und Teller etwa drei Crepes).
Anrichten: Blumenkohl - Mousse abwechselnd mit den Crepes schichten.
Rehkeulenstuecke gegen die Faser (!) tranchieren, saucieren und
Kirschen anlegen. Als Garnitur noch die Vanilleschote zu der Sosse
geben.
: Quelle : Einfach koestlich! Kochen mit Frank Seimetz
: Erfasst : *RK* 25.11.99 von Ilka Spiess
: O-Titel : Rehkeule mit Gewuerz-Kirschsosse, Blumenkohl-Mousse und
: : Steinpilz-Crepes
=====
========== winREZKONV v1.51 Rezept ==========
Titel: ROSA GEBRATENE REHKEULE MIT HEIDELBEER
Kategorien: Wild, Reh, Reis, Heidelbeere
Menge: 4 Personen
600 Gramm Rehkeule; ohne Sehnen und
-- Haeute
; Salz, Pfeffer
3 Essl. Oel
2 Thymianzweige
2 Rosmarinzweige
5 Wacholderbeeren
5 Nelken
3 Rote Zwiebeln
1 Teel. Honig
200 ml Johannisbeersaft
1/4 Liter Dunkler Wildfond
1 Orange (Saft davon)
====================WILDSAUCE====================
Gehackte Knochen und Sehnen
1 mittl. Rote Zwiebel, grob
-- geschnitten
1 Karotte
1/4 Stange Lauch
1/4 Sellerieknolle, gewuerfelt
4 Wacholderbeeren
2 Thymianzweige
2 Lorbeerblaetter
5 Pfefferkoerner
5 Nelken
1 Teel. Tomatenmark
300 ml Rotwein
500 ml Wasser
================HEIDELBEER-RISOTTO================
20 Gramm Butter
1 Schalotte; in kleine
-- Wuerfel geschnitten
200 Gramm Rundkornreis
2 Thymianzweige
200 ml Gefluegelbruehe
100 ml Weisswein
; Salz, Pfeffer
====================AUSSERDEM====================
200 ml Bruehe
50 Gramm Butter
40 Gramm Parmesan, frisch gerieben
100 Gramm Heidelbeeren
Die Knochen der Rehkeule ausloesen und das Fleisch in seine
Einzelteile zerlegen. Die Reh-keulenteile mit Salz und Pfeffer
wuerzen und von allen Seiten in heissem Oel mit Thymian, Rosmarin,
Wacholderbeeren und Nelken gut anbraten. Herausnehmen, auf ein mit
Alufolie ausgelegtes Blech geben und in dem auf 120GradC
vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten garen.
Die in Streifen geschnittenen roten Zwiebeln in der Pfanne, in der
zuvor das Reh angebraten wurde, anbraten. Honig, Johannisbeersaft,
den zuvor hergestellten Wildfond und Orangen-saft beigeben und auf
ein Viertel einkochen lassen, so dass die Sauce schoen saemig wird.
Bei zu duenner Konsistenz mit etwas in kaltem Wasser angeruehrten
Staerkemehl binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wildsauce: Die Knochen und Sehnen in einem Braeter mit etwas Oel
anbraten und braun roesten. Wenn sie gut gebraeunt sind,
geschnittene Zwiebel, Karotte, Lauch und Sellerie beigeben und gut
mitroesten. Wacholder, Thymianzweige, Lorbeer, Pfefferkoerner und
Nelken sowie das Tomatenmark beigeben und nochmals durchroesten
(darf nicht zu dunkel werden, da die Sauce sonst bitter wird). Nun
mit Rotwein abloeschen, reduzieren lassen und mit Wasser auf-fuellen.
Ca. 1 Stunde langsam koecheln lassen. Zwischendurch immer wieder
abschaeumen. Anschliessend durch ein Haarsieb giessen.
Heidelbeer-Risotto: Die Butter zerlaufen lassen, die
Schalottenwuerfel beigeben und kurz glasieren. Den Reis beigeben und
mit anduensten. Die Thymianblaettchen abzupfen und zu dem Reis geben.
Nun mit der Bruehe und dem Weisswein aufgiessen und mit Salz und
Pfeffer wuerzen. Abgedeckt ca. 6 Minuten kochen lassen, von der
Flamme nehmen und noch ca. 8 Minuten ziehen lassen. Danach auf ein
Blech aufstreichen und auskuehlen lassen.
Risotto Fertigstellung: Die Bruehe aufkochen, den ausgekuehlten Reis
beigeben, einmal kurz aufkochen lassen und mit Butter und Parmesan
binden. Kurz vor dem Servieren die Heidelbeeren unterheben und mit
Salz und Chili aus der Gewuerzmuehle abschmecken.
: Quelle : Johann Lafer Himmel un' Erd
: Erfasst : *RK* 15.09.00 von Ilka Spiess
=====
Gruss,
o
Ilka
--
http://home.t-online.de/home/ufetzer (Ilkas und Ullis Kochecke)
** REZKONV ** MMTOOLS ** TV-COOK ** REZEPTE ** KÜCHENKRÄUTER **
>Kennt jemand ein Rezept und entsprechende Beilagen evet. ein Gratin?
Hier kommen zwei, die ich nicht schlecht finde...
===== Titelliste =====
REHKEULE MIT GEWUERZ-KIRSCHSOSSE, BLUMENKOHL-MOUSSE U ...
ROSA GEBRATENE REHKEULE MIT HEIDELBEER-RISOTTO
=====
Titel: ROSA GEBRATENE REHKEULE MIT HEIDELBEER-RISOTTO
Einzelteile zerlegen. Die Rehkeulenteile mit Salz und Pfeffer
wuerzen und von allen Seiten in heissem Oel mit Thymian, Rosmarin,
Wacholderbeeren und Nelken gut anbraten. Herausnehmen, auf ein mit
Alufolie ausgelegtes Blech geben und in dem auf 120GradC
vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten garen.
Die in Streifen geschnittenen roten Zwiebeln in der Pfanne, in der
zuvor das Reh angebraten wurde, anbraten. Honig, Johannisbeersaft,
den zuvor hergestellten Wildfond und Orangensaft beigeben und auf
ein Viertel einkochen lassen, so dass die Sauce schoen saemig wird.
Bei zu duenner Konsistenz mit etwas in kaltem Wasser angeruehrten
Staerkemehl binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wildsauce: Die Knochen und Sehnen in einem Braeter mit etwas Oel
anbraten und braun roesten. Wenn sie gut gebraeunt sind,
geschnittene Zwiebel, Karotte, Lauch und Sellerie beigeben und gut
mitroesten. Wacholder, Thymianzweige, Lorbeer, Pfefferkoerner und
Nelken sowie das Tomatenmark beigeben und nochmals durchroesten
(darf nicht zu dunkel werden, da die Sauce sonst bitter wird). Nun
mit Rotwein abloeschen, reduzieren lassen und mit Wasser auffuellen.
On Thu, 4 Oct 2001 09:41:12 +0200, "Peter Kaiser" <peter*kai...@nexgo.de> in
<9ph3td$fth$1...@newsread4.nexgo.de> wrote:
>Kennt jemand ein Rezept und entsprechende Beilagen evet. ein Gratin?
Zwei ganz klassischen Zubereitungsarten:
MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.04
Title: Gebratene Rehkeule mit frischen Feigen
Categories: Wild, Haarwild, Feige
Yield: 10 servings
2 1/2 kg Rehschlegel; dressiert
Salz
Weisser Pfeffer
1/2 dl Erdnussoel
200 g Matignon; (*)
1 dl Rotwein; (1)
5 dl Wild-Demi-Glace; (**)
150 g Kristallzucker
1 dl Rotwein; (2)
1 dl Roter Portwein
MMMMM--------------------------GARNITUR-------------------------------
20 Blaue Feigen; frisch
2 dl Roter Portwein
MMMMM----------------------------REF---------------------------------
-- Pauli, Rezeptbuch der
-- Kueche, 1992
-- erfasst von Rene Gagnaux
Feigen waschen, halbieren und in Portwein duensten.
Rehkeule mit Salz und Pfeffer wuerzen. Im Ofen bei ca. 220 oC im
heissen Oel anbraten.
Unter oefterem Begiessen bei 180 bis 200 oC braten, etwa 10 oC vor
Erreichen der gewuenschten Kerntemperatur herausheben und abstehen
lassen.
Fett abgiessen, Matignon in das Bratgeschirr geben und anduensten. Mit
Rotwein (1) abloeschen, Wild-Demi-Glace dazugeben, etwas einkochen
lassen und abpassieren.
Zucker in einem Sautoir karamelisieren. Mit Rotwein (2) und Portwein
abloeschen und auf 1/3 einkochen lassen.
Mit der Wildsauce auffuellen und auf die gewuenschte Dicke einkochen.
Rehkeule tranchieren, mit Butter bepinseln und mit den Feigen
anrichten.
Sauce separat dazu servieren.
(*) Matignon
In kleine Wuerfel oder blaettrig geschnittenes Gemuese und
Gewuerzzutaten: je kuerzer die Kochzeit, desto kleiner die
Schnittart. Beim Wild kann man nehmen: Karotten, Sellerie, Zwiebeln,
Speckabschnitte, Schinkenabschnitte, Knoblauch und Thymian. Knoblauch
erst nach dem Anbraten zugeben.
(**) Wild-Demi-Glace: 'Glace' - also Extrakte - erhaelt man durch
Einkochen eines Fonds, bis er eine sirupartige Konsistenz hat. Als
Basis dient ein salzloser Fond. Falls nicht vorhanden: eine braune
Wildsauce nehmen.
MMMMM
MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.04
Title: Geduensteter Rehschloegel (*)
Categories: Wild, Haarwild, Reh, Oesterreich
Yield: 4 Servings
MMMMM------------------------REHSCHLOEGEL-----------------------------
1250 g Rehschloegel
60 g Speck
170 g Wurzelgemuese
60 g Zwiebeln
40 g Oel
;Salz
;Pfeffer
Thymian
1 tb Senf
Wacholderbeeren
1 tb Preiselbeeren
3 dl Rotwein
1 tb Mehl
2 dl Rahm
1 l Wildfond
1 dl Obers
MMMMM------------------------GRIESSNUDELN-----------------------------
80 g Griess
230 g Bandnudeln
;Salz
30 g Butterschmalz
MMMMM----------------------------REF---------------------------------
-- Franz Zodl
-- Wiener Kochbuch
-- Erfasst von Rene Gagnaux
(*) mit Griessbutternudeln und Preiselbeeren.
Rehschloegel salzen, pfeffern, scharf anbraten, wuerfelig
geschnittenes Wurzelwerk und Zwiebeln mitroesten, mit der Haelfte des
Rotweines abloeschen; mit Wildfond aufgiessen, Gewuerze und
Preiselbeeren beigeben und duensten.
Rahm, Rotwein, Mehl und Senf verruehren und damit nach dem
Weichwerden des Fleisches die Sauce binden und passieren,
abschliessend mit Obers verfeinern, abschmecken und mit Preiselbeeren
und Griessnudeln servieren.
Fuer die Griessnudeln: Griess in Butterschmalz goldgelb roesten, dabei
immer wieder etwas Wasser hinzugiessen bis der Griess weich ist.
Nudeln in reichlich wallendem, gesalzenem Wasser kochen, abfrischen,
abseihen, zum Griess geben und durchschwenken.
MMMMM
Sowie zwei feine Zubereitungen für allfällige Abschnitte:
MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.04
Title: Rehpfeffer nach italienischer Art
Categories: Wild, Haarwild, Reh
Yield: 6 Servings
1 1/2 kg Rehfleisch; Schulter
-- oder Gigot
2 lg Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Selleriestange
5 tb Olivenoel
1 Lorbeerblatt
1 Thymianzweig
1 Majoranzweig
14 dl Kraeftiger Rotwein
2 tb Rotweinessig
150 g Speck
Salz
Pfeffer
MMMMM----------------------------REF---------------------------------
-- Rubrik Michael Merz
-- Meyer's, 27/2001
-- Werner Martin
-- Erfasst von Rene Gagnaux
Je eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe schaelen und scheibeln.
Selleriestange schaelen und wuerfeln. Alles in 1 bis 2 Essloeffeln Oel
anziehen. Mit Wein und Essig abloeschen. Kraeuter zufuegen und
zugedeckt dreissig Minuten lang sanft koecheln. Abkuehlen.
Rehfleisch in Ragoutstuecke schneiden, mit der Marinade bedecken und
alles ca. 48 Stunden kalt stellen.
Zubereitung: Speckwuerfel in Olivenoel anziehen, zweite Zwiebel und
restlichen Knoblauch gewuerfelt zugeben und anduensten. Abgetropfte
Ragoutstuecke darin anbraten. Wuerzen und halb mit Marinade bedeckt
neunzig Minuten sanft garen. immer wieder Marinade nachfuellen.
Konzentrierte Sauce zum Schluss abschmecken. Mit Polenta auftragen.
MMMMM
MMMMM----- Recipe via Meal-Master (tm) v8.04
Title: Rehpfeffer nach Grossmutterart
Categories: Wild, Haarwild, Reh
Yield: 4 Servings
800 g Rehragout
6 dl Rotwein
1 dl Rotweinessig
2 sm Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Stueck Sellerie
1/2 Stange Lauch
2 Nelken
2 Lorbeerblaetter
10 Pfefferkoerner
4 Wacholderbeeren
MMMMM-------------------------ZUM GAREN------------------------------
2 tb Tomatenpueree
1 dl Rotwein
MMMMM-----------------------FUER DIE SAUCE----------------------------
2 dl Blut
1 dl Rahm
4 Knoblauchzehen; gehackt
50 g Butter
MMMMM--------------------------GARNITUR-------------------------------
80 g Speckstreifen
4 Champignons
60 g Perlzwiebeln
40 g Brotwuerfel ohne Rinde
1 bn Schnittlauch
MMMMM----------------------------REF---------------------------------
-- Franz Erni vom
-- Restaurant Rosenberg, Zug
-- Erfasst von Rene Gagnaux
Rehfleisch mit Gemuese (in Wuerfel geschnitten) und Gewuerzen in
Rotwein-Rotweinessig-Mischung eine Woche marinieren.
Abgiessen, Fleisch und Gemuese trennen, Marinade aufkochen,
abpassieren. Fleisch wuerzen, anbraten und dem Fond zugeben. Gemuese
anroesten, tomatieren, mit Rotwein abloeschen und dem Fond beigeben.
Das Ganze unter staendigem Abschaeumen garen (zirka 2 Std.).
Das Fleisch herausnehmen, Fond passieren; Knoblauch und Butter
anroesten, beigeben. Blut und Rahm mischen und damit den Fond
abbinden, abschmecken, Fleisch beigeben. Wenn noetig mit wenig
Maizena leicht binden.
Garnitur: Speckstreifen, Champignonviertel, Perlzwiebeln blanchieren,
Brotwuerfeli leicht anbraten. Alles darauf verteilen. Den
geschnittenen Schnittlauch darueberstreuen.
Serviertip: Als Beilagen Spaetzli, Rotkraut und Marroni
MMMMM
Salut ,
Rene
Hallo Peter,
ich mache Reh(keule) fast wie einen normalen Braten: scharf anbraten,
gefürfelte Zwiebeln Pfifferlinge und Champignons in Scheiben dazu
(zusammen nur etwas weniger als das Fleisch), mit Rotwein ablöschen, ein
Tee-Ei mit drei Lorbeerblättern, drei Nelken und drei Wacholderbeeren
reinhängen, Deckel drauf, laaaange schmoren lassen. Zum Schluß Pfeffer,
Salz und einen Schuß Rübenkraut-fertig.
Dazu Klöße, Späzle oder Schupfnudeln (mein Favorit) und Rosenkohl oder
Rotkohl
Gruß, Christoph