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Löwenzahn und so.............

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W@lter Oprée

unread,
Mar 31, 1999, 3:00:00 AM3/31/99
to
Hoi Leutchen,

hier mal ein Rezept für Löwenzahnschnaps

ca. 500 g Löwenzahn-Blüten
ca. 1 l 50 % iger Alkohol
(96 %iger Weingeist - zur 1/2 mit Wasser verdünnt)
oder Wodka oder hochprozentiger Korn

Die Hauptblüte des Löwenzahns ist im Mai. Vereinzelte spätere Blüten
kann man aber das ganze Jahr über bis zum Herbst noch sammeln.
Damit der Löwenzahn-Schnaps nicht zu bitter wird, nur die ausgezupften
gelben Blütenblätter und nicht die grünen Teile verwenden. Die
Blütenblätter in einem grossen Glasgefäss mit dem Alkohol oder mit Wodka
oder Korn übergiessen und 1 - 2 Wochen verschlossen an die Sonne
stellen. Dann abfiltern und in Flaschen füllen. Einige Monate reifen
lassen.

-------------
Blüten Gemüse

Blütenmischung nach Jahreszeit ( insgesamt eine SChüssel voll:
Scharbockskraut, Gänseblümchen, Huflattich, Wiesenschaumkraut,
Sauerklee, Löwenzahn, Beinwell, Schlüsselblumen, Schafgarbe, Taubnessel,
Butter, 1/4 l Fleischbrühe, 1 mehlige Kartoffel, Salz, grünen Pfeffer,
einige EL Rahm ( Sahne) , Schnittlauch

Die Blütenmischung in Butter kurz andünsten, mit Fleischbrühe ablöschen
und dann 20 Minuten ziehen lassen. Im Mixer pürieren und mit Salz
abschmecken. Einige zerkleinerte grlüne Pfefferkörner und etwas Rahm
darunterrühren. Mit gehacktem Schnittlauch bestreuen und mit einigen
zurückgehaltenen Blütenblätter der einzelnen Pflanzen dekorieren.
----------------

Brennessel Nudelteig

35 g junge Brennessselblätter
350 g Hartweizenmehl
50 g feiner Kochgriess
4 Eier
1 1/2 EL Oel
Salz

Brennesseln abbrühen, gut ausdrücken und mit dem Salz fein mixen. Mehl
und Griess in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und die restlichen
Zutaten hineingeben. Vom Rand her zu einem geschmeidigen, glatten
Tiegballen formen. Der Teig sollte elastisch und nicht zu feucht sein.
Eventuell etwas mehr Mehl dazugeben. In einem Plastiksack 2 Stunden im
Kühlschrank liegen lassen. Auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen
oder durch die Nudelwalze drehen. Mit dem Messer in die gewünschte
Breite schneiden. Nudeln nur leicht al dente kochen. Sie passen
ausgezreichnet zu Lamm, Fisch und Pouletfleisch.
--------------

Guten Apetitt und tschö wa

Walter

Edgar Warnecke

unread,
Mar 31, 1999, 3:00:00 AM3/31/99
to
Am Wed, 31 Mar 1999 09:27:45 +0200, "W@lter Oprée" <lacu...@wxs.nl>
meinte:

>Hoi Leutchen,
>
>hier mal ein Rezept für Löwenzahnschnaps

Hoi Walter,

Ihr seid alle eingeladen. Die Saison geht los.

Ich biete an: Loewenzahn, Diesteln, Saudiesteln (Stickels),
Brennesseln, Vogelmiere, diverse Moose, Ackerwinde und sonstige
(Un-)Kraeuter zum Selberpfluecken.

1.200 qm stehen zu Eurer Verfuegung.

Haende weg von den 50 qm Zierrasen ansonsten ist alles erlaubt ;-)

Gruss

Edg@r vorm Huy
__
Keine Rechts- oder Steuerberatung. Zu Risiken und Nebenwirkungen
fragen Sie Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater !
http://home.t-online.de/home/EWarnecke/

Joachim Kromm

unread,
Mar 31, 1999, 3:00:00 AM3/31/99
to

Edgar Warnecke schrieb in Nachricht <3701e7b8...@news.btx.dtag.de>...

>Ihr seid alle eingeladen. Die Saison geht los.
>
>Ich biete an: Loewenzahn, Diesteln, Saudiesteln (Stickels),
>Brennesseln, Vogelmiere, diverse Moose, Ackerwinde und sonstige
>(Un-)Kraeuter zum Selberpfluecken.


Wenn Ihr bei Edgar fertig seid, koennt Ihr bei mir weiter-
machen, frische (Wild-) Kraeuter der o. g. Art haette ich
hier auch noch ;-)

Gruss
Joachim Kromm
«
--
"Die unverlangte Zusendung von Werbe-e-mails verstoesst gegen § 823
Abs. 1 BGB." [LG Berlin, Beschluss vom 14.05.98 (Az.: 16 O 301/98)]
--> http://www.jura.uni-sb.de/jurpc/rechtspr/19980091.htm

Edgar Warnecke

unread,
Apr 5, 1999, 3:00:00 AM4/5/99
to
Am Fri, 02 Apr 1999 22:42:03 GMT, "Konrad Wilhelm"
<wil...@uni-muenster.de> meinte:

Hi Konrad,

>Biete reichlich Giersch (schmeckt auch nicht schlecht. In Salat oder
>als Blattgemüse)

... was Ihr alles so verdrueckt :-)

Vor Euch ist ja wohl ueberhaupt nichts sicher.

Was jedoch ist bitte Giersch ?

Rene Gagnaux

unread,
Apr 5, 1999, 3:00:00 AM4/5/99
to
Hallo Edgar

On Mon, 05 Apr 1999 12:53:54 GMT, EWar...@t-online.de (Edgar Warnecke) in
<3707966b...@news.btx.dtag.de> wrote:

>>Biete reichlich Giersch (schmeckt auch nicht schlecht. In Salat oder
>>als Blattgemüse)
>
>... was Ihr alles so verdrueckt :-)
>
>Vor Euch ist ja wohl ueberhaupt nichts sicher.

;))

>Was jedoch ist bitte Giersch ?

Es hätte mich schon echt verwundert, wenn niemand diese Frage gestellt
hätte... ;) Hier, aus meinen Datenbanken:

MMMMM----- Recipe Meal-Master via Ambrosia v0.50 Build 41

Title: Giersch, Geissfuss, eine Kurzinfo
Categories: Aufbau, Kraeuter, Info, Giersch, Geissfuss
Yield: 1 Text

Giersch
Geissfuss

MMMMM-------------------------------LAT-------------------------------
Aegopodium podagraria

MMMMM------------------------------ENGL-------------------------------
Bishop's Weed
Goutweed
Ground-elder
Herb Gerard
Snow-on-the-Mountain

MMMMM------------------------------FRANZ------------------------------
Herbe aux goutteux

MMMMM-----------------------------QUELLE------------------------------
-- Erfasst von Rene Gagnaux
-- Ergaenzt mit Angaben von
-- Anne Caldas

Giersch oder Geissfuss, Aegopodium podagraria 'Variegatum',
Doldenbluetler. Familie: Apiaceae [Umbelliferae].

In den USA sehr verbeitet: Bishop's Weed, Goutweed, Ground-elder,
Herb Gerard, Snow-on-the-Mountain (Aegopodium from the Greek
translates as "goat little foot", referring to the fact that the
plant was once thought to cure gout, podagraria translates as "foot
chain" for its leaf shape and again its supposed ability to treat
gout).

Ursprung: Europa, Kleinasien, Kaukasus, Sibirien

Pflanzenbild: Bluete weiss, auch roetlich, in langgestielter, flacher
zusammengesetzter Dolde. Blaetter unten doppelt 3zaehlig, oben
einfach 3zaehlig, Teilblatt einfoermig, gesaegt. Stengel hohl. 50 bis
100 cm hoch. Man muss darauf achten, Giersch nicht mit einer der
verschiedenen aehnlich aussehenden doldenartigen Giftpflanzen zu
verwechseln.

Vorkommen: auf Aeckern und in Gaerten, auch in Laubwaeldern,
Gebueschen und Hecken. Ein "gemeines" Unkraut, das sich ueberall
ausbreitet... Giersch gilt als schwer auszurottendes Unkraut wegen
seines kraeftigen Wurzelstockes. Bleibt ein Wurzelstueck im Boden,
spriesst dort bald eine neue Pflanze.

Verwendung: junge Blaetter, Sammelmonate (Maerz), April und Mai, am
besten frisch als Salat (Nur die noch nicht ausgewachsenen Blaetter
nehmen, und davon nur diejenigen, die noch glaenzen und auch noch
nicht ganz ausgerollt sind). Geschmack aehnlich wie Spinat, etwas
karottenartig, kann auch wie Spinat zubereitet werden. Ausserdem:
Heilpflanze, bei Gicht, Rheuma, Ischias.

Verwendungsbeispiele:

: Selleriequark mit Wildkraeutern
: Wildkraeuter-Suppe
: Wildgemuese-Ketchup "Quer durch die Botanik"
: Wissegemois (Wiesengemuese)

MMMMM


Salut ,
Rene

S.Mancini

unread,
Apr 5, 1999, 3:00:00 AM4/5/99
to

Edgar Warnecke schrieb in Nachricht <3707966b...@news.btx.dtag.de>...

>Am Fri, 02 Apr 1999 22:42:03 GMT, "Konrad Wilhelm"
><wil...@uni-muenster.de> meinte:
>
>Hi Konrad,
>
>>Biete reichlich Giersch (schmeckt auch nicht schlecht. In Salat oder
>>als Blattgemüse)
>
>... was Ihr alles so verdrueckt :-)
>
>Vor Euch ist ja wohl ueberhaupt nichts sicher.
>
>Was jedoch ist bitte Giersch ?


Hallo Edgar,
hier ist schon mal ein Rezept, mehr Info über Giersch habe ich gerade nicht
gefunden:

MMMMM----- RezeptChaos Deluxe - registriert, Format Meal-Master

Title: Giersch in Mozzarella-Sahne
Categories: Kraeuter, Kaese
Yield: 4 Portionen

1 kg Giersch (nur junge,
; halbentfaltete Blättchen,
; ohne Stiel)
Salz
150 g Zwiebeln
60 g Butter
200 ml Schlagsahne
2 md Tomaten (150 g )
weißer Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuß (frisch gerieben)
1 pn Zucker
150 g Mozzarella (ersatzw.
; Butterkäse)

Giersch gründlich waschen. Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, den
Giersch darin 1 Minute blanchieren (das nimmt ihm die Bitterstoffe!),
abtropfen lassen. Zwiebeln pellen und fein würfeln. Fett zerlassen,
Zwiebelwürfel darin andünsten, den Giersch zufügen und bei milder Hitze 5
Minuten dünsten. Die Sahne zugießen, alles im offenen Topf weiterkochen,
damit die Sahne cremig einkocht. Inzwischen aus den Tomaten den Stielansatz
herausschneiden. Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, abschrecken und
häuten. Danach vierteln, Kernchen herausdrücken, das Tomatenfleisch würfeln
und zum Giersch geben. Kurz miterhitzen, dabei sollen die Tomatenwürfel nur
gerade schmelzen. Das Gemüse mit Salz, Pfeffer und wenig frisch geriebenem
Muskat herzhaft würzen, mit einer Prise Zucker abrunden. Den Mozzarella
würfeln und unterheben. Gemüse im geschlossenen Topf noch 2 Minuten ziehen
lassen, damit der Käse heiß wird. Der Giersch schmeckt zu Kalbsschnitzel, zu
gebratenem Huhn oder zu Lammkoteletts.
:Quelle : Essen & Trinken 5/82
:Erfasser : Sylvia Mancini
MMMMM

Grüße, Sylvia
s.ma...@bluewin.de

W@lter Oprée

unread,
Apr 5, 1999, 3:00:00 AM4/5/99
to

Edgar Warnecke schrieb:

> Was jedoch ist bitte Giersch ?
>

ha .... Petersilienersatz oder Gemüse á gross.steht bei uns im Garten
anstatt Gras ( z.Zt.) Wieviel Tonnen soll ich liefern ? !!

Walter

Edgar Warnecke

unread,
Apr 6, 1999, 3:00:00 AM4/6/99
to
Am Mon, 05 Apr 1999 17:35:19 +0200, "W@lter Oprée" <lacu...@wxs.nl>
meinte:

>
>


>Edgar Warnecke schrieb:
>
>> Was jedoch ist bitte Giersch ?
>>
>
>ha .... Petersilienersatz oder Gemüse á gross.steht bei uns im Garten
>anstatt Gras ( z.Zt.) Wieviel Tonnen soll ich liefern ? !!
>
>Walter

Hallo alle zusammen,

vielen Dank fuer die Info, aber Walter lass mal :-)

Zur Zeit ist der Salat hier recht guenstig ;-)

Bernhard Albert

unread,
Apr 25, 1999, 3:00:00 AM4/25/99
to

s.ma...@bluewin.de (S.Mancini ) meinte am 05.04.99 im Brett /DE/REC/
MAMPF zum Thema "Re: Loewenzahn und so.............":

> hier ist schon mal ein Rezept, mehr Info über Giersch habe ich

> gerade nicht gefunden: [...]


>
> Title: Giersch in Mozzarella-Sahne
> Categories: Kraeuter, Kaese
> Yield: 4 Portionen
>
> 1 kg Giersch (nur junge,
> ; halbentfaltete Blättchen,
> ; ohne Stiel)
> Salz

Habe dieses überaus leckere Rezept ausprobiert. Ich kann es nur
empfehlen - leider ist heuer der Giersch schon etwas weit, so daß die
Suche nach den geeigneten Blättern mühsam und zeitaufwendig ist.

Aber die Mengenangaben sind absurd.
Zumal es als Beilage beschrieben wird.

Bei einem Kilogramm erhält jeder der vier EsserInnen zwei proppenvolle
Teller - scheinbar hat sich die AutorIn an Spinat orientiert - doch
Giersch fällt längst nicht in dem Umfang zusammen.

D.h. man wird nach dem Rezept vom Giersch pur ohne Fleisch und ohne
Beilagen nicht nur satt, sondern die Hälfte bleibt übrig. Da mir nur
der Giersch zu viel war, alles andere aber nicht übermäßig erschien -
habe ich einfach die Hälfte an Giersch genommen. Es ist immer sehr
noch viel Giersch im Verhältnis zu den anderen Zutaten. Und wir
sind zu viert mit einem wirklich kleinen Stück Fleisch dazu lecker
satt geworden.

Als Variation habe ich im übrigen 300 Gramm Giersch und die doppelte
Menge Sahne genommen und das Ganze ohne weitere Beilagen als Soße zu
Nudeln gereicht. Das kam sehr gut an.

Das Sammeln des Gierschs ist etwas mühsam, wenn man nur die jungen
halbentfalteten BlättCHEN, nimmt und es macht auch keinen Sinn, weil
auch die größeren immer noch nicht ganz entfalteten BLÄTTER nicht
bitter sind. Bitter sind erst die älteren schon länger entfalteten
Blätter. Deshalb würde ich für das Rezept umformulieren "nur junge,
noch nicht ganz entfaltete Blätter ohne Stiel".

Der Giersch hat ein ganz eigenes aber überaus appartes Aroma - eine
der Esserinnen meinte: Ich weiß gar nicht was ich immer an Spinat
gefunden habe - warum wird Giersch eigentlich nicht kommerziell
angebaut.

Grüße
Bernhard

Alexandra Danes

unread,
Apr 26, 1999, 3:00:00 AM4/26/99
to

Bernhard Albert schrieb:


Hast Du noch das ganze Rezept? Ich muß das mal ausprobieren.
Gruß
Alexandra


Edgar Warnecke

unread,
Apr 26, 1999, 3:00:00 AM4/26/99
to
Am Mon, 26 Apr 1999 16:46:28 +0200, Alexandra Danes
<Xda...@hik.fzk.de> meinte:

[schnipp]

>Hast Du noch das ganze Rezept? Ich muß das mal ausprobieren.
>Gruß
>Alexandra

Ohhhh Frau,

62 Zeilen Posting auf drei Zeilen Antwort..........

[kopfschuettel]

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