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Frikadellen - Rezept?

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H.-P. Schulz

unread,
Sep 30, 2016, 6:36:40 AM9/30/16
to
Anlässlich einer trocken und hart gewordenen Semmel kommt uns-hier die
Idee, ein paar Frikadellen (Bouletten) herzustellen.
Nun ist es schon ein Weilchen her (~30 Jahre), dass wir das zuletzt
veranstaltet haben.
Ich erinnere mich an Hackfleisch als Hauptzutat - wir werden da
irgendwas Rindernes nehmen schätze ich.
Ferner Ei (nur das Dotter?), ebenjene Semmel (aufgeweicht), gehackte
Zwiebel ... - äääh ja, also: Was noch? und: Wie weiter? (Gewichts-
bzw. Volumenverhältnisse?) Irgendwelche besonderen Gewürze
("besonders" ist für mich alles jenseits Salz und Pfeffer!)?
Dass aus dem Teig dann die Dinger geformt werden müssen (also, dass
die sich nicht von selbst formen), versteht sich, ebenso wie das
Braten.

Es gibt sehr wahrscheinlich Dutzende Rezepte, ich bin an eher
unraffinierten interessiert, also mit ohne Ingwer, Kakao oder Honig.

Lothar Frings

unread,
Sep 30, 2016, 7:27:12 AM9/30/16
to
H.-P. Schulz tat kund:

> Anlässlich einer trocken und hart gewordenen Semmel kommt uns-hier die
> Idee, ein paar Frikadellen (Bouletten) herzustellen.
> Nun ist es schon ein Weilchen her (~30 Jahre), dass wir das zuletzt
> veranstaltet haben.

chefkoch.de: 1.009 frikadellen Rezepte

> Ich erinnere mich an Hackfleisch als Hauptzutat - wir werden da
> irgendwas Rindernes nehmen schätze ich.
> Ferner Ei (nur das Dotter?),

Nein, du brauchst das Eiweiß als Klebstoff.
Also ganzes Ei.

> ebenjene Semmel (aufgeweicht), gehackte
> Zwiebel ... - äääh ja, also: Was noch?

Nix, vielleicht noch Petersilie und natürlich Salz.
Optional Knoblauch.

> und: Wie weiter? (Gewichts-
> bzw. Volumenverhältnisse?) Irgendwelche besonderen Gewürze
> ("besonders" ist für mich alles jenseits Salz und Pfeffer!)?

Ich nehme zwei Brötchen und ein Ei auf 1kg Hackfleisch.

Birgit

unread,
Sep 30, 2016, 7:40:27 AM9/30/16
to
Am Freitag, 30. September 2016 12:36:40 UTC+2 schrieb H.-P. Schulz:
> Anlässlich einer trocken und hart gewordenen Semmel kommt uns-hier die
> Idee, ein paar Frikadellen (Bouletten) herzustellen.
> Nun ist es schon ein Weilchen her (~30 Jahre), dass wir das zuletzt
> veranstaltet haben.
> Ich erinnere mich an Hackfleisch als Hauptzutat - wir werden da
> irgendwas Rindernes nehmen schätze ich.
Reines Rindfleisch ist mager - aber auch schnell trocken. Wenn es wirklich
frisch und einwandrei ist, kann man mildern, in dem man nicht ganz durch brät.
Ansonsten helfen Zwiebeln (gedünstet verträglicher), ggf. auch Pilze.

> Ferner Ei (nur das Dotter?),

Eigelb lockert, Eiweiß bindet, wobei letzteres nicht unbedingt nötig ist, man kann
also auch ganz auf Ei verzichten.

> ebenjene Semmel (aufgeweicht)
oder gerieben, ggf. mit Joghurt gemischt.


> Es gibt sehr wahrscheinlich Dutzende Rezepte, ich bin an eher
> unraffinierten interessiert, also mit ohne Ingwer, Kakao oder Honig.

Schreib den Ingwer nicht ab. Der - getrocknet allerdings - mit Piment ist
klassische Würze in Köttbullar. Ansonsten bei uns oft Majoran und Senf.

Ich empfehle bei Fleischbällchen, zu denen die Bulette ja auch gehört,
http://goccus.com/magazin.php?id=362
Dort findest du nicht nur Rezepte (die europäischen Fingerfood-Varianten
sind alle nicht so exotisch), sondern in der rechten Spalte auch Hinweise,
was welche Funktion in der Masse hat.

Kulinarische Grüße

Birgit

--

Goccus - der Genießertempel
www.goccus.com

Dorothee Hermann

unread,
Sep 30, 2016, 7:58:36 AM9/30/16
to
Am 30.09.2016 um 12:36 schrieb H.-P. Schulz:
> Anlässlich einer trocken und hart gewordenen Semmel

Der "Anlass" macht mich (Bayern) lächelnd. Ich hätte die trockene
einzelne Semmel für Semmelbrösel gerieben, oder einen Zwilling/Drilling
trocken werden lassen und Semmelknödel daraus gemacht.

> kommt uns-hier die Idee, ein paar Frikadellen (Bouletten) herzustellen. Nun ist es
> schon ein Weilchen her (~30 Jahre), dass wir das zuletzt veranstaltet
> haben.

Oh, ein Frikadellen-Event!
;-)

> Ich erinnere mich an Hackfleisch als Hauptzutat - wir werden
> da irgendwas Rindernes nehmen schätze ich. Ferner Ei (nur das
> Dotter?), ebenjene Semmel (aufgeweicht), gehackte Zwiebel ... - äääh
> ja, also: Was noch? und: Wie weiter? (Gewichts- bzw.
> Volumenverhältnisse?) Irgendwelche besonderen Gewürze ("besonders"
> ist für mich alles jenseits Salz und Pfeffer!)? Dass aus dem Teig
> dann die Dinger geformt werden müssen (also, dass die sich nicht von
> selbst formen), versteht sich, ebenso wie das Braten.

Ich hoffe mal, Du meinst Deine Fragerei ernsthaft, obwohl es sich nicht
so anhört. Und ich hoffe mal, dass Du ein bisschen kochen (wenigstens
die Pfanne benutzen) kannst.
*Grundrezept*
Frikadellen / Fleischpflanzerl / Bratklops /Bouletten
(die Variationen, also die 'normalen', schreib ich dazu):
*Hackfleisch
*Brötchen/Semmel
*Ei
*Zwiebel
*Senf
*Salz, Pfeffer

Ungefähre Mengen für 4 Personen:
In eine große Schüssel geben:
*500 / 600 Gramm Hackfleisch
(gutes Hackfleisch (gern frischdurchgedreht) nehmen, also so halb
Schwein / halb Rind, (nur Rind ist zwar magerer, aber auch leicht
trockener, anderes Fleisch wie Lamm geht auch prima).
*Brötchen/Semmel/Toastbrot
(ein und/oder zwei Stück, dient der Lockerung, einweichen in Wasser,
Milch oder Sahne, etwas ausdrücken, zerpflücken, zur Fleischmasse geben)
*Ei
(bei 500 Gramm Fleisch ein ganzes Ei, bei weniger Hack auch nur das
Eigelb, bei mehr noch ein Ei und/oder etwas Sahne/Frischkäse)
*Zwiebel
(fein hacken (auch Charlotten passen), roh oder angeschwitzt (also
glasig werden lassen in der Pfanne mit etwas Butterschmalz/Öl)
*Senf
(maßgeblich am Geschmack beteiligt, mittelscharfer/scharfer Senf,
von 2 Teelöffeln mit 2 Esslöffel nach Belieben)
*Salz, Pfeffer
(nach Geschmack Salz und Pfeffer (schwarzen oder Mühle)

Entweder mit dem Knethaken (nicht Schneidemesser) des Mixers,
einfacher aber mit der sauberen Hand alles mischen/verkneten.
Es soll ein 'geschmeidiger' Fleischteig werden, probieren, und
evtl. nachwürzen.
Den Fleischteig zur Rolle formen, in gleichmäßige Stücke teilen,
geht so besser. Dann mit nassen Händen (kaltes Wasser über Deine
Hände laufen lassen) jedes Hackfleisch-Stück zu einem Klops drücken
und formen - und dann entweder in Semmelbrösel / Paniermehl wälzen
oder so lassen.
In der Pfanne Butterschmalz, Öl, Fett Deiner Wahl, mittlere Stufe
erhitzen, die fertig-geformten Fleischpflanzerl/Frikadellen einlegen und
braten.
Ca. 6 Min., dann wenden, wieder 6 Min. - dann nochmals wenden.
Wenn du mit der flachen Seite des Wenders leicht draufdrückst, soll
es nicht zu weich sein.
Auf einen Teller geben (Backofen, 100 Grad) bis alle gebraten sind
und dann servieren.
(Die schmecken auch kalt wunderbar aufs Brot/Salat/aus der Hand.
Also mach genug!)
;-)
Weitere Zutaten, ohne 'exotisch' zu werden, wie Du es ja auch nicht
willst (also nicht alles-auf-einmal, sondern wie Du willst):
Zwei Teel. Paprika-/Currypulver, 1 Teel. Chili-/Knoblauchgranulat,
gehackte Petersilie, Basilikumblättchen, Thymian, frische Knoblauchzehe,
Majoran, 1/2 Teel. Schabziger Klee, Prise gemahlenen Kümmel, usw.

Beim nächsten Mahl probierst Du dann es vielleicht aus, in den
Fleischteig Zusätze wie frische Maiskörnchen, Erbsen, getrocknete
Steinpilze, gehacktes Schnittlauch, Apfelstückchen, Joghurt, Feta-
oder Käsestückchen, usw. zu geben.
Dann bist Du aber schon Profi! ;-)

Dorothee

HC Ahlmann

unread,
Sep 30, 2016, 8:46:38 AM9/30/16
to
H.-P. Schulz <hps...@online.de> wrote:

> Anlässlich einer trocken und hart gewordenen Semmel kommt uns-hier die
> Idee, ein paar Frikadellen (Bouletten) herzustellen.
> Nun ist es schon ein Weilchen her (~30 Jahre), dass wir das zuletzt
> veranstaltet haben.

Unsere Klopse bestehen aus:
400g Hack halb Schwein & halb Rind
1 feingeschnittenen Zwiebel
1 Ei (2 wenn sie sehr klein sind)
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
Semmelnbröseln (von etwa einem Brötchen)

Die Zutaten werden vermengt, dabei variiert die Semmelbröselmenge mit
Größe des Eis, sodass die Masse nicht zu klebrig wird.
Gebraten werden sie mit Öl und Butter bei max. mittlerer Hitze, bis sie
beidseitig gut braun sind.

Aus dem Bratfett wird mit etwas Sojasauce, evtl. einer zweiten
feingeschnittenen Zwiebel etwas Sahne, Salz, Pfeffer und Paprika (kommt
von den Klopsen bekannt vor, gell?) eine schnelle Sauce.

Sommers wird die Zwiebel auch durch Schnittlauch ersetzt.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte

Harald Hengel

unread,
Sep 30, 2016, 10:57:48 AM9/30/16
to
Lothar Frings schrieb:

> Nix, vielleicht noch Petersilie und natürlich Salz.
> Optional Knoblauch.
>
>> und: Wie weiter? (Gewichts-
>> bzw. Volumenverhältnisse?) Irgendwelche besonderen Gewürze
>> ("besonders" ist für mich alles jenseits Salz und Pfeffer!)?
>
> Ich nehme zwei Brötchen und ein Ei auf 1kg Hackfleisch.

Ich nehme 1/2 Toastbrot auf 500 Gramm Hackfleisch.
Das mag manchem viel erscheinen, aber mir schmeckt es so. 2 Brötchen
auf 1 kg halte ich für sehr wenig.
Jede Art helles Brot ist geeignet.

Aber ganz nach Geschmack.

Mein Grundrezept.
500 Gramm Hackfleisch
1/2 Toastbrot
2-3 Zwiebeln
2-3 Eier
Pfeffer
Salz

Knoblauch, Petersilie, Curry, Paprikagewürz nach belieben.
Statt Knoblauch gern Bärlauch.

Grüße Harald

H.-P. Schulz

unread,
Sep 30, 2016, 11:53:16 AM9/30/16
to
Also Dank erstmal bis hier her!

Das sind schon einige Anregungen, und die "Hauptlinie" zeigt sich ja
auch recht deutlich.

Das mit dem Hackfleisch - also, da habe ich mal gehört, dass man sich
da am besten an der Fleischtheke ein Stück schneiden lässt (muss ja
nicht Filet sein; ginge da auch "Kochfleisch"?) und es *dann* an Ort
und Stelle wolfen lässt. So stelle man sicher, dass das Hack nicht
irgend ein fragwürdiger mansch ist.

Wir werden natürlich gleich ein paar mehr Frikadellen machen und die,
die wir nicht "zeitnah" verzehren, einfrieren. Sonst lohnte ja der
ganze Aufwand nicht. Wir sind nämlich dem Grunde nach nicht so die
ganz doll ambitionierten Köche. Das war früher - viel früher - mal
etwas anders. Aber das liegt nun schon so lang zurück, dass man halt
etliches schlicht verlernt/vergessen hat. Deshalb hier die Fragen.

Ansonsten: Ich werde berichten.

Otwin

unread,
Sep 30, 2016, 1:54:05 PM9/30/16
to
Am 30.09.2016 um 18:20 schrieb Ludger Averborg:
> On Fri, 30 Sep 2016 17:53:07 +0200, H.-P. Schulz
> <hps...@online.de> wrote:
>
>> Das mit dem Hackfleisch - also, da habe ich mal gehört, dass man sich
>> da am besten an der Fleischtheke ein Stück schneiden lässt (muss ja
>> nicht Filet sein; ginge da auch "Kochfleisch"?) und es *dann* an Ort
>> und Stelle wolfen lässt. So stelle man sicher, dass das Hack nicht
>> irgend ein fragwürdiger mansch ist.
>
> Nur zu, viel Erfolg. Du solltest dich dann aber auch vorher
> vergewissern, dass der Fleischwolf ordentlich gereinigt ist
> und dass Fleisch oder Masschine nicht zu warm sind.
>
> Eine andere Möglichkeit würde ich in abgepacktem Hackfleisch
> unter Schutzatmosphäre aus einem Hygienebetrieb sehen. Da
> wird dir die Überwachung von den Gesundheitsämtern oder
> Veterinärmedizinern abgenommen, und es wird doch mehr auf
> Hygiene geachtet als beim Schmuddelfleischer. Und die
> Zusammensetzung steht auch drauf: soundso viel Fett, soundso
> viel Bindegewebseiweiß (sprich Sehnen).

Und du glaubst jetzt ernsthaft, dass du da weniger beschissen wirst?
Die Lebensmittelüberwachung findet bei kleinen Metzgereien genauso statt
wie bei Großbetrieben.
Wenn sie denn stattfindet. Hier ist wohl in den letzten 2 Jahrzehnten
massiv abgebaut worden.
Ich sehe jedenfalls keinen Grund, abgepacktes Material als
vertrauenswürdiger anzusehen. Da weiss man nicht, was wirklich drin ist
und beliebig umlabeln kann man die Packungen auch.......

Wenn ich richtig gutes Hackfleisch will, dann wolfe ich selber.

Gruß
Otwin

Aleks Holub

unread,
Sep 30, 2016, 3:26:52 PM9/30/16
to
"Ludger Averborg" kennt nur zwei Möglichkeiten: Den Schmuddelfleischer
und den Discounter, bei dem er sich den abgepackten, begasten Dreck aus
Massentierhaltung kauft. Hauptsache billig. Das ist irgendwie traurig.
>
> Wenn ich richtig gutes Hackfleisch will, dann wolfe ich selber.

Ich gehe ins Fleischerfachgeschäft meines Vertrauens. Davon haben wir in
dieser Stadt (<30.000 Einw.) glücklicherweise gleich mehrere.
Ein "Schmuddelfleischer" nach "L.A." hätte hier hier keine Chance.

Axel Schwenke

unread,
Oct 1, 2016, 5:44:47 PM10/1/16
to
On 30.09.2016 12:36, H.-P. Schulz wrote:
> Anlässlich einer trocken und hart gewordenen Semmel kommt uns-hier die
> Idee, ein paar Frikadellen (Bouletten) herzustellen.

<grr> Da gehört kein "o" rein. Ein zweites "l" vielleicht.
Obwohl ... eigentlich heißt das "Biiefstääk". Weder "o" noch "l" drin.

> Ich erinnere mich an Hackfleisch als Hauptzutat - wir werden da
> irgendwas Rindernes nehmen schätze ich.

Halb & halb. Das hält Moslems und Inder gleichermaßen als "Mitesser" fern :)

> Ferner Ei (nur das Dotter?),

Die Hühner legen keine Solo-Dotter. Aus gutem Grund. Nimm das ganze Ei! Oder
laß es ganz weg.

> ebenjene Semmel (aufgeweicht), gehackte
> Zwiebel ... - äääh ja, also: Was noch? und: Wie weiter? (Gewichts-
> bzw. Volumenverhältnisse?)

Je nachdem, was da ist. Normalerweise ist das Hack der Ausgangspunkt und die
trockene Semmel wird nach der gewünschten Zielmenge zugesetzt

OJ:
"Ne Bulette mit Brötchen!"
"Bitte, der Herr!"
"Wo ist das Brötchen?"
"Schon drin"
"Dann hätte ich gern noch ein zweites Brötchen dazu"
"Auch schon drin"
etc. pp.

> Irgendwelche besonderen Gewürze
> ("besonders" ist für mich alles jenseits Salz und Pfeffer!)?

Sempf! Oder Kümmel. Oder Beides. Optional noch Knoblauch, Chilies,
irgendwelche Kräuter. Was halt gerade so herumoxydiert und weg muß.
Das ist keine exakte Wissenschaft!

> Es gibt sehr wahrscheinlich Dutzende Rezepte, ich bin an eher
> unraffinierten

Dann Hack, Brötchen, Zwiebel, Sempf, andere Gewürze (in fallenden Anteilen)

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 2, 2016, 7:17:13 AM10/2/16
to
Am Sat, 01 Oct 2016 23:44:46 +0200 schrieb Axel Schwenke:

> On 30.09.2016 12:36, H.-P. Schulz wrote:
>> Anlässlich einer trocken und hart gewordenen Semmel kommt uns-hier die
>> Idee, ein paar Frikadellen (Bouletten) herzustellen.
>
> <grr> Da gehört kein "o" rein. Ein zweites "l" vielleicht.
> Obwohl ... eigentlich heißt das "Biiefstääk". Weder "o" noch "l" drin.

boulette ist schon richtig:
<http://dict.leo.org/frde/index_de.html#/
search=boulette&searchLoc=0&resultOrder=basic&multiwordShowSingle=on&pos=3>

wobei die Franzosen da doch Humor durchscheinen lassen:
<http://dict.leo.org/frde/index_de.html#/
search=boulet&searchLoc=0&resultOrder=basic&multiwordShowSingle=on&pos=3>

Matthias Opatz

unread,
Oct 2, 2016, 9:12:54 AM10/2/16
to
Dies schrieb Stefan Ram:

> Ich weiß, daß in einigen Wörterbüchern "Bulette" ohne "o"
> steht, aber ich (Berlin) habe auch "Boulette" in Erinnerung.

Was an Bulettenbuden steht, ist nicht maßgeblich.

An dergleichen Etablissements liest man auch auch Goulaschsuppe.

Beides könnte auf einen gefühlten Gallizismus des Schreibers deuten.

Matthias,
der noch Nugat schreibt (obwohl neuerdings auch Nougat zulässig ist)

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 2, 2016, 9:19:42 AM10/2/16
to
Am Sun, 02 Oct 2016 15:12:54 +0200 schrieb Matthias Opatz:

> der noch Nugat schreibt (obwohl neuerdings auch Nougat zulässig ist)

Nugat habe ich noch nie gelesen

Aleks Holub

unread,
Oct 2, 2016, 10:24:56 AM10/2/16
to
Am 02.10.2016 um 15:19 schrieb Johann Mayerwieser:
> Am Sun, 02 Oct 2016 15:12:54 +0200 schrieb Matthias Opatz:
>
>> der noch Nugat schreibt (obwohl neuerdings auch Nougat zulässig ist)

Nougat habe ich als die ältere Schreibweise in Erinnerung.

> Nugat habe ich noch nie gelesen

z.B.

http://www.ritter-sport.de/de/produkte/detail/Nugat-00001?categoryIndex=1&categoryLabel=100g%20BUNTE%20VIELFALT&filter=all

Matthias Opatz

unread,
Oct 2, 2016, 10:46:44 AM10/2/16
to
Dies schrieb Johann Mayerwieser:

> Am Sun, 02 Oct 2016 15:12:54 +0200 schrieb Matthias Opatz:
>
>> der noch Nugat schreibt (obwohl neuerdings auch Nougat zulässig ist)
>
> Nugat habe ich noch nie gelesen

Doch, bestimmt! Bekannte Prodikte bedienen sich dieser schreibung:

<https://www.amazon.de/dp/B00NSQLH5K>
<https://www.amazon.de/dp/B006G8PUH8>

Matthias

Birgit

unread,
Oct 2, 2016, 11:25:00 AM10/2/16
to
Am Sonntag, 2. Oktober 2016 13:17:13 UTC+2 schrieb Johann Mayerwieser:

> > <grr> Da gehört kein "o" rein. Ein zweites "l" vielleicht.
> > Obwohl ... eigentlich heißt das "Biiefstääk". Weder "o" noch "l" drin.
>
> boulette ist schon richtig:
> <http://dict.leo.org/frde/index_de.html#/
> search=boulette&searchLoc=0&resultOrder=basic&multiwordShowSingle=on&pos=3>

Der Duden sieht das ein wenig anders. Boulette kommt zwar ursprünglich aus dem
Französischen und ist daher in Deutschland "geduldet". Der Dudeneintrag nur mit
Verweis.
http://www.duden.de/rechtschreibung/Boulette
Die "primäre" Schreibweise ist aber ohne o.
http://www.duden.de/rechtschreibung/Bulette
Hier findet man dann den ausführlichen Eintrag.

Wilhelm

unread,
Oct 3, 2016, 11:42:20 AM10/3/16
to
Am 03.10.2016 um 03:24 schrieb Wolfgang Schwanke:
> Boulette" ist definitiv richtig
> und entspricht der Originalsprache.
???

http://www.atlas-alltagssprache.de/runde-7/f01f/


--
Viele Grüße

Wilhelm
aus Kassel

Georg Wieser

unread,
Oct 3, 2016, 12:33:13 PM10/3/16
to
Am 30.09.2016 um 13:13 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:

>
> Auf 1 kg ..... nicht mehr als sieben Brötchen.

Das sind dann die sogenannten Bäcker Frikadellen.
Mit FLEISCH-Pflanzerl haben die nur noch entfernt zu tun....

Wolfgang Kynast

unread,
Oct 3, 2016, 1:41:54 PM10/3/16
to
On Mon, 3 Oct 2016 18:33:11 +0200, "Georg Wieser" posted:
Vielleicht treiben die Brötchen ja aus, wenn man diese Dinger in
Wasser hängt.

--
;-)
Wolfgang

Wolfgang Allinger

unread,
Oct 3, 2016, 2:02:35 PM10/3/16
to

On 03 Oct 16 at group /de/rec/mampf in article nsu17q$d4v$3...@dont-email.me
<weninteressiert...@gmx.de> (Georg Wieser) wrote:

> Das sind dann die sogenannten Bäcker Frikadellen.
> Mit FLEISCH-Pflanzerl haben die nur noch entfernt zu tun....

Mehlwürmer sind kein Fleisch?

Mein ja nur :]


Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

Georg Wieser

unread,
Oct 3, 2016, 3:09:20 PM10/3/16
to
Am 03.10.2016 um 20:21 schrieb Stefan Ram:
> Hans-Juergen Lukaschik <h.j.lu...@brondholz.de> writes:
>> Die Frikadellen, die er verkaufte, waren wirklich sehr lecker, die
>> Brötchen darin hat man nicht bemerkt.
>
> Meiner Meinung nach ist reines Fleisch ohne Ballaststoffe
> weniger bekömmlich,

ich mags roh und ohne jede Zuschlagstoffe gern und habe noch nichts
unbekömmliches festgestellt.

> daher finde ich das sogar besser mit
> einer Form von Ballaststoffen. Und Brötchen in Bouletten
> sind WIMRE Tradition.
>
> Für mich ist "Boulette" die Schreibweise, die ich aus meiner
> Kindheit in Berlin in Erinnerung zu haben glaube.
>
> Ein Klops ist für mich rund und wird in Soße serviert (ich
> denke wohl an Königsberger Klopse) und kann kleiner als eine
> Boulette sein, eine Boulette ist abgeflacht und hat eine
> typische Größe, bei "Beefsteak" denke ich eher an etwas,
> das noch flacher ist, eben wie ein Steak, aber das Wort
> "Beefsteak" gehört nicht zu meinem aktiven Wortschatz,
> "Frikadelle" auch nicht.
>
> Im Englischen und Deutschen ist ein "Beefsteak" ein Steak,
> insbesondere vom Rind. Im Deutschen wird damit anscheinend
> manchmal auch ein Hackfleischsteak bezeichnet.
>

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 3, 2016, 3:09:53 PM10/3/16
to
Am Sun, 02 Oct 2016 16:46:44 +0200 schrieb Matthias Opatz:

>> Nugat habe ich noch nie gelesen
>
> Doch, bestimmt! Bekannte Prodikte bedienen sich dieser schreibung:
>
> <https://www.amazon.de/dp/B00NSQLH5K>
> <https://www.amazon.de/dp/B006G8PUH8>

Ritter Sport - quadratisch, praktisch aber nicht gut. So was greift man
nicht einmal mit der Feuerzange an. Und das andere schafft es auch nicht
in Gegenden, wo man gut und gerne isst und traumhafte Mehlspeisen hat.

Im Ernst - in Österreich ist es usus, die ursprüngliche französische
Schreibweise zu verwenden, wir schreiben auch immer noch Friseur und wir
sagen z.B. Mischleu und Pischo und nicht Micheline oder Peugeot.

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 3, 2016, 3:11:29 PM10/3/16
to
Am Sun, 02 Oct 2016 17:09:47 +0200 schrieb Rüdiger Silberer:

>> Ich weiß, daß in einigen Wörterbüchern "Bulette" ohne "o"
>> steht, aber ich (Berlin) habe auch "Boulette" in Erinnerung.
>
> Das sind wahrscheinlich die gleichen die auch Goulasch und Favouriten
> schreiben.
>
> --

Komisch - wir schrieben Bouletten, schreiben aber Gulasch und Favoriten
(wie du auch auf dem Stadtplan von Wien lesen kannst)

Georg Wieser

unread,
Oct 3, 2016, 3:12:48 PM10/3/16
to
In der Metzgerei wird es sehr häufig frisch für Dich durchgedreht.
Da steht der Ladenwolf in der Kühlung, die Metzgereifachverkäuferin
schneidet von dem Fleischlappen der drüber am Haken hängt was ab, und
wenn ich's zum Gleichessen bestelle, dann streift sie sogar die ersten
5 cm was aus den Wolf kommt weg.....

Johann Mayerwieser

unread,
Oct 3, 2016, 3:14:36 PM10/3/16
to
Am Sun, 02 Oct 2016 08:24:59 -0700 schrieb Birgit:

> Die "primäre" Schreibweise ist aber ohne o.
> http://www.duden.de/rechtschreibung/Bulette Hier findet man dann den
> ausführlichen Eintrag.

Wenn Karl Kraus das ihm zugeschriebene Zitat "Was die Österreicher und
die Deutschen trennt, ist ihre gemeinsame Sprache" gesagt hätte, dann
hätte er sicher gemeint, dass die Deutschen die Deutsche Sprache
verhunzen.

Georg Wieser

unread,
Oct 3, 2016, 3:20:04 PM10/3/16
to
Am 03.10.2016 um 21:11 schrieb Stefan Ram:
> Georg Wieser <weninteressiert...@gmx.de> writes:
>> ich mags roh und ohne jede Zuschlagstoffe gern und habe noch nichts
>> unbekömmliches festgestellt.
>
> Ich denke, daß ein Mensch Probleme kriegen könnte,
> wenn er mehrere Tage hintereinander nur Schnitzel
> und nichts anderes ißt. (Bitte NICHT ausprobieren!)
>

Wir nennt man das bei Hunden? Barfen oder so.

Und nein, ich möchte das nicht versuchen und ich steh auch nicht so auf
rohes Schwein.

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Oct 3, 2016, 3:47:31 PM10/3/16
to
Am 03.10.2016 um 21:09 schrieb Georg Wieser:
> Am 03.10.2016 um 20:21 schrieb Stefan Ram:
>> Hans-Juergen Lukaschik <h.j.lu...@brondholz.de> writes:
>>> Die Frikadellen, die er verkaufte, waren wirklich sehr lecker, die
>>> Brötchen darin hat man nicht bemerkt.
>>
>> Meiner Meinung nach ist reines Fleisch ohne Ballaststoffe
>> weniger bekömmlich,
>
> ich mags roh und ohne jede Zuschlagstoffe gern und habe noch nichts
> unbekömmliches festgestellt.
>
So ein bischen Ei, Zwiebeln, Pfeffer, Salz - und ich habe gern noch
Kapern und Sadellen an mein Tartar - darf sein ... :)

Dazu ein frisches Brot mit Kruste und die Welt ist ok...

Hans-Jürgen

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Oct 3, 2016, 3:48:38 PM10/3/16
to
Am 03.10.2016 um 21:11 schrieb Stefan Ram:
> Georg Wieser <weninteressiert...@gmx.de> writes:
>> ich mags roh und ohne jede Zuschlagstoffe gern und habe noch nichts
>> unbekömmliches festgestellt.
>
> Ich denke, daß ein Mensch Probleme kriegen könnte,
> wenn er mehrere Tage hintereinander nur Schnitzel
> und nichts anderes ißt. (Bitte NICHT ausprobieren!)
>
Keine Sorge. Da passiert nix. :)
Mehrere Tage Bohnen sind problematischer ;)

Hans-Jürgen

Thomas Erstfeld

unread,
Oct 3, 2016, 5:44:27 PM10/3/16
to
Am 30.09.16 um 12:36 schrieb H.-P. Schulz:
> Anlässlich einer trocken und hart gewordenen Semmel kommt uns-hier die
> Idee, ein paar Frikadellen (Bouletten) herzustellen.
> ...
> Es gibt sehr wahrscheinlich Dutzende Rezepte, ich bin an eher
> unraffinierten interessiert, also mit ohne Ingwer, Kakao oder Honig.

Hier ein leicht abgewandeltes Rezept aus dieser Newsgroup. Quelle war
seinerzeit die IMHO Zeitschrift Lecker (12/2006).

---------------
Frikadellen
★★★★★
Vorbereitungszeit: 30 Minuten | Kochzeit: 30 Minuten | Portionen: 8
Portion | Schwierigkeitsgrad: Easy

Zutaten:

Pfeffer
2 TL Salz
2 TL Paprikapulver
2 TL Thymian, getr.
2 TL Majoran, getr.
2 TL Petersilie, getr.
3 Knoblauchzehen
3 mittelgroße Zwiebeln
1 kg Hackfleisch
3 Eier
7 bis 8 EL Paniermehl
2 TL Mittelscharfer Senf
6 EL Öl

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch schälen. Die Zwiebeln und den Knoblauch fein
würfeln. Hack, Ei, Paniermehl, Zwiebelwürfel (vorher anbraten, ohne dass
sie Farbe nehmen), Knoblauch und Senf verkneten. Mit Paprika, Kräutern,
Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse ca. 16 Frikadellen formen.
Öl erhitzen. Frikadellen darin bei mittlerer Hitze von jeder Seite 5-6
Minuten braten. Alternativ im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Umluft)
ca. 25 bis 30 Minuten garen, dabei nach 15 Minuten einmal wenden.

Notizen: Evtl. das Paniermehl durch zwei bis drei alte Brötchen
ersetzen, die in warmen Wasser eingeweicht und anschließend gut
ausgedrückt wurden.

Die getrocknete Petersilie durch 1/2 Bund frische Petersilie (fein
gehackt) ersetzen.
---------

Ich nehme immer reines Rinderhack (Frischfleisch vom Metzger im
Supermarkt) und da wird nichts trocken. Vom Aussehen her ist der
Fettgehalt vom Rinderhack auch ähnlich, wie bei Halb und Halb.

Bei einer Semmel würde ich dann aber nur ein halbes Rezept machen. Und
ja, auch im Backofen werden sie klasse und man spart sich den Gestank
und das Fettgespritze in der Küche.

Gruß
Thomas

Gerhard Hoffmann

unread,
Oct 3, 2016, 8:00:51 PM10/3/16
to
Am 03.10.2016 um 17:42 schrieb Wilhelm:
> Am 03.10.2016 um 03:24 schrieb Wolfgang Schwanke:
>> Boulette" ist definitiv richtig
>> und entspricht der Originalsprache.
> ???
>
> http://www.atlas-alltagssprache.de/runde-7/f01f/
>
>
Das hängt wohl eher von der Sozialisierung des Sprechers ab.

<
http://gerhardseyfried.de/wp-content/uploads/2014/09/cover-freakadellen-bulletten.png
>

Gruß, Gerhard

Pantagruel

unread,
Oct 4, 2016, 3:08:03 AM10/4/16
to
r...@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) schrieb:

> Für mich ist "Boulette" die Schreibweise, die ich aus meiner
> Kindheit in Berlin in Erinnerung zu haben glaube.

Selbstverständlich ist das die einzig korrekte Berlinische
Schreibweise, denn Berlin - also, was an Berlin *einigermaßen*
erträglich ist - ist französisch "traditioniert"! (Was wiederum das
einzige ist, was Friedrich2 bei mir auf der "passabel"-Seite hat.)

Wer "Bulette" schreibt, mag vielleicht an G. Seyfried denken, aber
auch dann ist es noch verkehrt geschrieben.

Lothar Frings

unread,
Oct 4, 2016, 3:18:01 AM10/4/16
to
Pantagruel tat kund:
Der Duden ist anderer Meinung, aber Berlin ist mir
nicht wichtig genug, als daß ich mich um seine
lokale Rechtschreibung kümmern würde. Wir haben
den Scheißhau^w^w die Stadt lange genug anderweitig
durchgefüttert.

Wilhelm

unread,
Oct 4, 2016, 3:47:47 AM10/4/16
to
Am 04.10.2016 um 02:00 schrieb Gerhard Hoffmann:
> Das hängt wohl eher von der Sozialisierung des Sprechers ab.
>
> <
> http://gerhardseyfried.de/wp-content/uploads/2014/09/cover-freakadellen-bulletten.png
>>

genau, das war auch meine Welt, der alte Seyfried!

Pantagruel

unread,
Oct 4, 2016, 4:47:27 AM10/4/16
to
Lothar Frings <Lothar...@gmx.de> schrieb:

>Pantagruel tat kund:
>
>> r...@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) schrieb:
>>
>> > Für mich ist "Boulette" die Schreibweise, die ich aus meiner
>> > Kindheit in Berlin in Erinnerung zu haben glaube.
>>
>> Selbstverständlich ist das die einzig korrekte Berlinische
>> Schreibweise, denn Berlin - also, was an Berlin *einigermaßen*
>> erträglich ist - ist französisch "traditioniert"! (Was wiederum das
>> einzige ist, was Friedrich2 bei mir auf der "passabel"-Seite hat.)
>>
>> Wer "Bulette" schreibt, mag vielleicht an G. Seyfried denken, aber
>> auch dann ist es noch verkehrt geschrieben.
>
>Der Duden ist anderer Meinung,

Dass "der Duden" schon seit geraumer Zeit (1990ff. ?) jedem noch so
lauen Trend-Pups aufs Ranschmeißerischste hinterher schnüffelt, auf
dass nur ja auch noch der letzte bildungsferne Nullchecker sich
gebauchpinselt sehe, ist ja längst kein Geheimwissen mehr.

> aber Berlin ist mir
>nicht wichtig genug, als daß ich mich um seine
>lokale Rechtschreibung kümmern würde. Wir haben
>den Scheißhau^w^w die Stadt lange genug anderweitig
>durchgefüttert.

Komm komm, immerhin war Berlin, als es noch "Berlin (West)" war, der
Vorposten der Freiheit und der Demokratie, vor der, wie gerade dieser
Tage wieder aufs Genugtuungsinnigste errinnert worden ist, die
östliche Unfreiheit und menschenverachtende Diktatur letztendlich
kapitulierte, weil kapitulieren musste!
Also hatte sich das "Durchfüttern" doch wohl auf ganzer Linie gelohnt,
oder?

Lothar Frings

unread,
Oct 4, 2016, 9:08:40 AM10/4/16
to
Thomas Erstfeld tat kund:

> Am 30.09.16 um 12:36 schrieb H.-P. Schulz:
> > Anlässlich einer trocken und hart gewordenen Semmel kommt uns-hier die
> > Idee, ein paar Frikadellen (Bouletten) herzustellen.
> > ...
> > Es gibt sehr wahrscheinlich Dutzende Rezepte, ich bin an eher
> > unraffinierten interessiert, also mit ohne Ingwer, Kakao oder Honig.
>
> Hier ein leicht abgewandeltes Rezept aus dieser Newsgroup. Quelle war
> seinerzeit die IMHO Zeitschrift Lecker (12/2006).
>
> ---------------
> Frikadellen

[...]

> Ich nehme immer reines Rinderhack (Frischfleisch vom Metzger im
> Supermarkt) und da wird nichts trocken. Vom Aussehen her ist der
> Fettgehalt vom Rinderhack auch ähnlich, wie bei Halb und Halb.

Prozentualer Fettgehalt und Kalorien sind komischerweise
auch fast identisch; dabei wird immer behauptet, das
Schweinefleisch sei fetter.

Georg Wieser

unread,
Oct 4, 2016, 2:24:25 PM10/4/16
to
Am 03.10.2016 um 23:35 schrieb Ludger Averborg:
> Oh, sag das nicht! Brötchen mit Handwerkermarmelade und
> reichlich Zwiebel! Da sag ich nicht nein.
>
> l.
>
ja aber.... tagelang nur rohes Schweineschnitzel... ich weiß nicht :-)
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