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Haltbarkeit frische Ente

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Peter Kugler

unread,
Dec 20, 2012, 6:02:02 AM12/20/12
to
Hallo liebe Mampfer,
wir sind heute einem plötzlichen Impuls gefolgt und haben für
Weihnachten eine frische Ente (Folie drumrum) gekauft. Da das
(hoffentlich) gute Stück erst am 1.Feiertag in die Röhre kommen soll,
bin ich jetzt doch nachdenklich geworden. Denn schließlich sind das ja
noch einige Tage bis Dienstag. Kann man die Ente solange im Kühlschrank
problemlos lagern? Was meint Ihr?

lG
Peter Kugler

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Edgar Warnecke

unread,
Dec 20, 2012, 7:24:04 AM12/20/12
to
Weisst Du wie lange Pekingenten vor der Zubereitung unter der Dachrinne
haengen?
Vermutlich nicht.

Schmeiss das Ding in den Freezer und gut ist.

Ede
--
Einfach ist genial
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Peter Kugler

unread,
Dec 20, 2012, 9:47:45 AM12/20/12
to
Am 20.12.2012 13:24, schrieb Edgar Warnecke:
> Weisst Du wie lange Pekingenten vor der Zubereitung unter der Dachrinne
> haengen?
> Vermutlich nicht.
>
> Schmeiss das Ding in den Freezer und gut ist.
>
> Ede
Danke Edgar, das hat mich überzeugt ;-)

Folie runter, oder?

Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 20, 2012, 10:06:35 AM12/20/12
to
Das hängt ganz entscheidend davon ab, wie lang die Zeit zwischen Schlachten
und Kauf schon war.

Ich hab jedenfalls schon eine extra bestellte, "frische" Gans gekauft,
nicht weiter drüber nachgedacht, das Viech in den Kühlschrank gelegt und es
dann zwei Tage später zum beabsichtigten Brutzeln rausgeholt. Nach dem
Entfernen der Hülle ging das ohne Nasenklammer _gar_nicht_.

Zwar hab ich mein Geld zurückbekommen, aber der Schaden am avisieten
Festfresserchen war ungleich größer.

Insofern würde ich empfehlen, sie vielleicht nicht einzufrieren, aber z. B.
wasserdicht zu verpacken und in einem Thermogefäß in Eiswasser zu lagern.
Und immer schön das Eis nachladen. Der Unterschied zwischen 0 °C (bei denen
der Vogel nicht gefriert) und den 8 °C im Kühlschrank ist erheblich.

--
/
°

Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 20, 2012, 10:18:17 AM12/20/12
to
Peter Kugler schrieb am Thu, 20 Dec 2012 12:02:02 +0100:

Das hängt ganz entscheidend davon ab, wie lang die Zeit zwischen Schlachten
und Kauf schon war.

Ich hab jedenfalls schon eine extra bestellte, "frische" Gans gekauft,
nicht weiter drüber nachgedacht, das Viech in den Kühlschrank gelegt und es
dann zwei Tage später zum beabsichtigten Brutzeln rausgeholt. Nach dem
Entfernen der Hülle ging das ohne Nasenklammer _gar_nicht_.

Zwar hab ich mein Geld zurückbekommen, aber der Schaden am avisierten

Ned Kelly

unread,
Dec 20, 2012, 10:20:11 AM12/20/12
to
Am 20.12.2012 12:02, schrieb Peter Kugler:
> Denn schlie�lich sind das ja
> noch einige Tage bis Dienstag. Kann man die Ente solange im K�hlschrank
> problemlos lagern? Was meint Ihr?

Ich habe hier ein frisches Huhn (2400 g), geliefert
am Dienstag, gekauft heute, das MHD zeigt 27.12.12
Wenn deine Ente frisch ist, sollte sie auch solange
halten
--
Ciao, Ned.

Edgar Warnecke

unread,
Dec 20, 2012, 3:17:05 PM12/20/12
to
Weiss nicht so genau.
Kenne den Vogel ja nicht.
Ohne Folie wird er im Freezer auf jeden Fall trockener.

Wenn Du ein gemaestetes Schwammvieh hast, vielleicht.
Bei einer Freilaufente vom Dorfteich auf keinen Fall.
2 Tage unterm Dachbalken sollte die frische Ente haben.

Ede
Ferndiagnose ist scheixxe.
Ausserdem hasse ich es Enten auszunehmen.
Die stinken.
--
Einfach ist genial
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Edgar Warnecke

unread,
Dec 20, 2012, 5:00:15 PM12/20/12
to
Am Thu, 20 Dec 2012 22:21:14 +0100 schrieb Daniel Krebs:

> Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:
>
>> Ausserdem hasse ich es Enten auszunehmen.
>> Die stinken.
>
> Aber hinterher hast Du die Leber, das Herz und den Magen.
> Wenn die beim OP nicht drin waren, wird das Vieh aus irgendeinem
> Supermarkt sein.
> Dann sollte es tunlichst in der Folie bleiben.

Irgendwie kauft ihr komisch ein.

> Frische Ente vom Bauern ist um diese Jahreszeit eh Quatsch. Die sind
> längst geschlachtet und für die guten Kunden eingefroren.

Komisch.
Ich werde gefragt: "Welche willste?"
Da ich keine Todesurteile faelle sage ich, gib mir die Passende.
Bassd scho.
Das bisschen Innereien ist mir keinen Aufstand wert.

Kann vorkommen, dass sie noch 1-2 Voegel abzuhaengen hat. Dann nehme ich
davon einen mit. Das ist einfacher und foellichh problemmlos.

Ede
> Daniel
> Daniel

Doppeltgenaeht halt besser, sagte Oma ;-))
--
Einfach ist genial

Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 20, 2012, 5:27:22 PM12/20/12
to
Edgar Warnecke schrieb am Thu, 20 Dec 2012 23:00:15 +0100:
> Am Thu, 20 Dec 2012 22:21:14 +0100 schrieb Daniel Krebs:

>> Aber hinterher hast Du die Leber, das Herz und den Magen.
>> Wenn die beim OP nicht drin waren, wird das Vieh aus irgendeinem
>> Supermarkt sein.
>> Dann sollte es tunlichst in der Folie bleiben.

> Irgendwie kauft ihr komisch ein.

>> Frische Ente vom Bauern ist um diese Jahreszeit eh Quatsch. Die sind
>> längst geschlachtet und für die guten Kunden eingefroren.

> Komisch.
> Ich werde gefragt: "Welche willste?"
> Da ich keine Todesurteile faelle sage ich, gib mir die Passende.
> Bassd scho.
> Das bisschen Innereien ist mir keinen Aufstand wert.

Sollte es aber vielleicht. Magen und Herz kleinwürfeln und in Gänseschmalz
mit etwas Speckwürfel anbraten. OK, die Speckwürfel kann man je nach Gusto
auch weglassen. Dann das Blaukraut obendrauf und ebenfalls unter Wenden
schön andünsten. Danach noch die kleingehackte Leber des Vogels mit rein
und noch kurz mitdünsten. Dann mit Rotwein ablöschen, die Gewürze für's
Blaukraut dazu. Umrühren und dann das Blaukraut köcheln und abschmecken.
Ganz lecker!

--
/
°

Karin Rathfelder

unread,
Dec 21, 2012, 2:01:41 AM12/21/12
to
Am 20.12.2012 22:21, schrieb Daniel Krebs:
> Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:
>
>> Ausserdem hasse ich es Enten auszunehmen.
>> Die stinken.
>
> Aber hinterher hast Du die Leber, das Herz und den Magen.
> Wenn die beim OP nicht drin waren, wird das Vieh aus irgendeinem
> Supermarkt sein.
> Dann sollte es tunlichst in der Folie bleiben.
> Frische Ente vom Bauern ist um diese Jahreszeit eh Quatsch. Die sind
> längst geschlachtet und für die guten Kunden eingefroren.
> Daniel
> Daniel
>


Heute ist Schlachttag der Gänse, Enten und Puten beim nachbarlichen
Bauer, nix mit eingefroren.

Grüßle Karin

--
diesmal Gans ganz einfach, ohne Füllung, von 6 Wochen Gips sind erst 2 rum.

Edgar Warnecke

unread,
Dec 21, 2012, 4:16:07 AM12/21/12
to
Am Fri, 21 Dec 2012 08:01:41 +0100 schrieb Karin Rathfelder:

> Heute ist Schlachttag der Gänse, Enten und Puten beim nachbarlichen
> Bauer, nix mit eingefroren.

Ich kenne mich da nicht so aus, aber werden Gaense traditionell nicht immer
an/um Martini (11.12.) ueber Kopp gemacht?

http://de.wikipedia.org/wiki/Martinsgans#Martinsgans

Edgar Warnecke

unread,
Dec 21, 2012, 4:30:08 AM12/21/12
to
So kannte ich das noch nicht.
Ob ich das hier los werde mag ich nicht beurteilen, sehe es aber eher
kritisch.
Ich kenne meine Pappenheimer

Johann Mayerwieser

unread,
Dec 21, 2012, 4:47:03 AM12/21/12
to
Am Fri, 21 Dec 2012 10:16:07 +0100 schrieb Edgar Warnecke:

> Ich kenne mich da nicht so aus, aber werden Gaense traditionell nicht
> immer an/um Martini (11.12.) ueber Kopp gemacht?


Die Anserinae Martinicus, nicht aber die Anserinae Christianicus.

Hannes

--
Die Diktatur des Kapitalismus Marktwirtschaft zu nennen ist der gleiche
Euphemismus mit dem die Bonzendiktatur der Kommunisten als Sozialismus
bezeichnet wurde. - Andreas Bockelmann in dafa
Für PN Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.

Edgar Warnecke

unread,
Dec 21, 2012, 5:57:53 AM12/21/12
to
Am 21 Dec 2012 09:47:03 GMT schrieb Johann Mayerwieser:

> Am Fri, 21 Dec 2012 10:16:07 +0100 schrieb Edgar Warnecke:
>
>> Ich kenne mich da nicht so aus, aber werden Gaense traditionell nicht
>> immer an/um Martini (11.12.) ueber Kopp gemacht?
>
> Die Anserinae Martinicus, nicht aber die Anserinae Christianicus.

Ahh, jetzt. Ja!
Haette ich auch selbst drauf kommen koennen :-(

Und wo ist da der haptische und olfaktorische Unterschied?
Nicht, dass ich hier am Dienstag noch Fehler mache.

Ede
Gott sei Dank, heute ist Frei-tach!
--
Einfach ist genial

Karin Rathfelder

unread,
Dec 21, 2012, 6:00:17 AM12/21/12
to
einen Teil an Martini, einen Teil an Weihnachten, sonst gäb es ja keine
Weihnachtsgans.

Grüßle Karin

Johann Mayerwieser

unread,
Dec 21, 2012, 7:55:05 AM12/21/12
to
Am Fri, 21 Dec 2012 11:57:53 +0100 schrieb Edgar Warnecke:

> Am 21 Dec 2012 09:47:03 GMT schrieb Johann Mayerwieser:
>
>> Am Fri, 21 Dec 2012 10:16:07 +0100 schrieb Edgar Warnecke:
>>
>>> Ich kenne mich da nicht so aus, aber werden Gaense traditionell nicht
>>> immer an/um Martini (11.12.) ueber Kopp gemacht?
>>
>> Die Anserinae Martinicus, nicht aber die Anserinae Christianicus.
>
> Ahh, jetzt. Ja!
> Haette ich auch selbst drauf kommen koennen :-(
>
> Und wo ist da der haptische und olfaktorische Unterschied? Nicht, dass
> ich hier am Dienstag noch Fehler mache.

Wahrscheinlich ist die Anserinae Christianicus fetter, hat ja mehr Zeit :)

Edgar Warnecke

unread,
Dec 21, 2012, 8:14:18 AM12/21/12
to
Halbe Gans?
Wie soll ich die denn fuellen?
Oder mittich durch?
Laengs oder quer?
Das sieht doch komisch aus.

Mein ja bloss

Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 21, 2012, 2:16:24 PM12/21/12
to
Kannst es ja mal probieren. Das paßt IMO gut mit allen "klassischen"
Geschmacksnoten des Blaukrauts außer stark zimtlastigen zusammen, es wird
halt insgesamt herzhafter. An die Stelle zimtlastiger Varianten kann man
welche mit mehr oder weniger Knoblauch treten lassen.

--
/
°

Edgar Warnecke

unread,
Dec 21, 2012, 5:11:46 PM12/21/12
to
Am Fri, 21 Dec 2012 20:16:24 +0100 schrieb V�nzenz Ahr�ndt:

[Rotkohl]

> An die Stelle zimtlastiger Varianten kann man
> welche mit mehr oder weniger Knoblauch treten lassen.

Niemals.
Anstatt von ein paar Jahren haette ich dann nur noch Sekunden nach dem
ersten Probeschmecken.

Ede
sonst fuer jeden Unfug zu haben.
--
Einfach ist genial

Lothar Hügel

unread,
Dec 21, 2012, 7:11:43 PM12/21/12
to
Hm,

Am 20.12.2012 23:27, schrieb Vínzenz Ahréndt:
>> Das bisschen Innereien ist mir keinen Aufstand wert.
> Sollte es aber vielleicht. Magen und Herz kleinwürfeln und in
> Gänseschmalz mit etwas Speckwürfel anbraten. OK, die Speckwürfel
> kann man je nach Gusto auch weglassen. Dann das Blaukraut
> obendrauf und ebenfalls unter Wenden schön andünsten.

Keine schlechte Idee, wobei das auch mit Zwiebel angebraten gut zu
einer Scheibe Brot schmeckt als kleines Häppchen zwischendruch!

> Danach noch die kleingehackte Leber des Vogels mit rein und noch
> kurz mitdünsten. Dann mit Rotwein ablöschen, die Gewürze für's
> Blaukraut dazu. Umrühren und dann das Blaukraut köcheln und
> abschmecken. Ganz lecker!

Für die Gänseleber würde ich lieber etwas Zwiebel und Apfel für
experimentelle Pastete verwenden. Ebenfalls, wenn es auch nur halbwegs
gelingt, ein leckerer Brotaufstrich! Noch heiss abgefüllt in kleine
Gläser und zugeschraubt, das nicht zu viel Luft drin ist und beim
Abkühlen Unterdruck entsteht, hält es im Kühlschrank auch noch eine
Weile...

Dorothee Hermann

unread,
Dec 22, 2012, 6:41:29 AM12/22/12
to
Am 21.12.2012 20:16, schrieb Vᅵnzenz Ahrᅵndt:

>>> Magen und Herz kleinwᅵrfeln und in Gᅵnseschmalz
>>> mit etwas Speckwᅵrfel anbraten. OK, die Speckwᅵrfel kann man je nach Gusto
>>> auch weglassen. Dann das Blaukraut obendrauf und ebenfalls unter Wenden
>>> schᅵn andᅵnsten. Danach noch die kleingehackte Leber des Vogels mit rein
>>> und noch kurz mitdᅵnsten. Dann mit Rotwein ablᅵschen, die Gewᅵrze fᅵr's
>>> Blaukraut dazu. Umrᅵhren und dann das Blaukraut kᅵcheln und abschmecken.
>>> Ganz lecker!

Hᅵrt sich besser an, als die Variante mit Stᅵckchen gerᅵsteten
Schweinefleisch oder -bauch (Weiᅵ nicht genau, was es war), die ich mal
bei jemandem aᅵ.

>> So kannte ich das noch nicht.
>> Ob ich das hier los werde mag ich nicht beurteilen, sehe es aber eher
>> kritisch.

> Kannst es ja mal probieren. Das paᅵt IMO gut mit allen "klassischen"
> Geschmacksnoten des Blaukrauts auᅵer stark zimtlastigen zusammen, es wird
> halt insgesamt herzhafter. An die Stelle zimtlastiger Varianten kann man
> welche mit mehr oder weniger Knoblauch treten lassen.

Mmh, Knoblauch gerne - aber schmeckt mir nicht im Rotkohl ;-(


Dorothee


Vínzenz Ahréndt

unread,
Dec 25, 2012, 6:45:24 AM12/25/12
to
Dorothee Hermann schrieb am Sat, 22 Dec 2012 12:41:29 +0100:
> Am 21.12.2012 20:16, schrieb V�nzenz Ahr�ndt:

>>>> Magen und Herz kleinw�rfeln und in G�nseschmalz
>>>> mit etwas Speckw�rfel anbraten. OK, die Speckw�rfel kann man je nach Gusto
>>>> auch weglassen. Dann das Blaukraut obendrauf und ebenfalls unter Wenden
>>>> sch�n and�nsten. Danach noch die kleingehackte Leber des Vogels mit rein
>>>> und noch kurz mitd�nsten. Dann mit Rotwein abl�schen, die Gew�rze f�r's
>>>> Blaukraut dazu. Umr�hren und dann das Blaukraut k�cheln und abschmecken.
>>>> Ganz lecker!

> H�rt sich besser an, als die Variante mit St�ckchen ger�steten
> Schweinefleisch oder -bauch (Wei� nicht genau, was es war), die ich mal
> bei jemandem a�.

Ja, macht sich wirklich gut, hab's im Weihnachtsblaukraut gerade wieder
drin.

>>> So kannte ich das noch nicht.
>>> Ob ich das hier los werde mag ich nicht beurteilen, sehe es aber eher
>>> kritisch.

>> Kannst es ja mal probieren. Das pa�t IMO gut mit allen "klassischen"
>> Geschmacksnoten des Blaukrauts au�er stark zimtlastigen zusammen, es wird
>> halt insgesamt herzhafter. An die Stelle zimtlastiger Varianten kann man
>> welche mit mehr oder weniger Knoblauch treten lassen.

> Mmh, Knoblauch gerne - aber schmeckt mir nicht im Rotkohl ;-(

Das verkocht sich, man schmeckt da nix raus. Es ist nur eine leicht andere
Note, von der man aber nicht sagen kann, woher sie eigentlich kommt, wenn
man's nicht wei�.

--
/

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