Währe auch gut, wenn das Rezept nicht unnötig kompliziert wäre, mir steht
leider nur eine Studenten-"Küche" und ein kleiner Backofen zur Verfügung.
Vielen Dank schon mal im Vorraus und wenn ich schon mal dabei bin: FROHE
OSTERN!!!
Gruß
Susanne
Sanne wrote:
>
> Hallo Leute!
> würde gerne nächstes Wochenende Sauerbraten machen. Die meisten Rezepte die
> ich gefunden habe waren mit Alkohol (vorzugsweise Rotwein). Leider vertrage
> ich keinen Alk. Kann ich etwas anderes statt dessen nehmen?
>
der Sauerbraten soll eben durch Einlegen in eine saure Beize schon vor
dem
Kochen mürbe gemacht werden. Besonders edel ist natürlich ein guter
Rotwein,
da die Marinade dann auch eine gute Grundlage für die Soße ist. Du
kannst
den Rotwein durch ein Gemisch aus gutem Rotweinessig und Rinderbrühe
ersetzen.
Nur Essig wurde eine imho zu saure Soße ergeben,
In http://kochbuch.unix-ag.uni-kl.de/Bin/rezept?1217 und
http://kochbuch.unix-ag.uni-kl.de/Bin/rezept?2188 findest Du Rezepte
ohne
Rotwein.
Viele Grüße und guten Appetit,
Alex
Sauerbraten braucht mindestens eine Stunde, je nach Größe. Alkohol
verdünnisiert sich schon bei 78°C. Im ferigen Sauerbraten wirst Du also
keine Spur mehr davon finden. Ich glaube nicht, daß man den Rotwein in
der Marinade ohne erhebliche Geschmackseinbußen ersetzen kann.
Gruß
Christian
Danke, Rezeptvorschlag 2 klang ganz gut, ich denke, das werde ich auch mit
meinen Mitteln zustande bekommen, vielen Dank :)
Gruß
Susanne
Sauerbraten im „Original – RÖMERTOPF“
aus dem Westerwald
Quelle: Braten und Schmoren im Römertopf von Eva Exner, BAY 1970
750g Rinderbratenfleisch
250ml Weinessig
500ml Buttermilch
Salz
Pfeffer
Lorbeerblatt
Zitronenschale
Nelken
Zwiebel
Knoblauch
Räucherspeck, in kurzen Stiften
Suppengrün
Gewürzgurken
Kuchenbrösel oder Paniermehl
Aus Essig, Buttermilch und den Gewürzen sowie der in Ringe geschnittenen
Zwiebel eine Beize bereiten.
Darin das Fleisch 3 Tage einlegen. Gelegentlich wenden.
Fleisch aus der Beize nehmen, abtrocknen, salzen, pfeffern und mit den
Speckstiften spicken.
In den gewässerten „Original – RÖMERTOPF“ legen. Gewürfeltes Suppengrün
hinzufügen.
Ca. 3 cm hoch von der Beize angießen und Deckel auflegen.
Im Backofen bei 200 G Celsius 150 min. garen.
Nach ca. 30 min von der Beize nachgießen und weiter garen.
Die letzten 15 min den Deckel abnehmen und den Braten Kruste bilden lassen.
Den Bratensatz durch ein feines Sieb passieren. Mit Kuchenbröseln binden.
Die in Scheiben geschnittene Gurke in der Sauce mit ziehen lassen. Evtl. Sauce
nachwürzen.
Beilagen: Kartoffelklöße, Nudeln oder Salzkartoffeln.
Variationen: Die Beize ohne Buttermilch zubereiten. Hierbei den Essig mit den
Gewürzen aufkochen und ca. 10 min. ziehen lassen und noch heiß über das Fleisch
geben.
Oder: Zur Beize halb Essig, halb Rotwein verwenden.
Oder: Den Braten nicht spicken, stattdessen auf ein Bett von Speckscheiben
legen.
Oder: 2 gestiftelte Möhren, eine halbe gewürfelte Sellerieknolle, Liebstöckel
und gewürfelte Petersilienwurzel mitdämpfen.
Oder: Wie in Skandinavien oder Norddeutschland Apfelringe kurz in Zuckerwasser
andünsten und den fertigen Braten damit umlegen.
Oder: Dörrobst mit etwas Wasser, Zitronensaft, einer Prise Zimt weich kochen
und unter die fertige Soße mischen.
Gruß
NMS
Rheinischer Sauerbraten
1 kg Rindfleisch 2-4 Tage in eine Marinade aus 1 Tasse Weinessig und 3 Tassen
Wasser, einigen (in der Hand geknickten) Lorbeerblättern, Nelken und
Pfefferkörnern, 2 gewürfelten Zwiebeln und kleingeschnittenem Suppengrün legen
(Alternative: fertigen Sauerbraten kaufen, ordentlich Marinade mitgeben lassen).
Fleisch in Öl (möglichst geschmacksneutral, z.B. Distelöl) anbraten, mit der
Marinade (alternativ: 1/2 L Wasser, 1/4 L Weinessig und ordentlich Suppengrün,
wenn keine oder zu wenig Marinade vorhanden) ablöschen, 1 Döschen Tomatenmark
dazu. 2-2 1/2 Stunden schmoren (nach 2 Stunden Weichheit testen). Die Sauce ohne
das Gemüse etc z.B. mit Biobin o.ä. etwas andicken, 2 Spritzer flüssigen Süßstoff
(oder entsprechend Zucker, Süßstoff geht aber besser), 150 g Rosinen und eine
Handvoll gehobelter Mandeln dazu. Dazu Rotkohl (mit Nelken und Äpfeln) und
Semmelknödel.
Gutem Schmeck!
Ingo
Christian Ehmann schrieb:
zu einer früheren Anmerkung: ich weiss, ab wann Alkohol verdunstet. Es geht
mir aber auch um den Geschmack, mir wird davon derart Übel dass ich das
einfach nicht einbringen möchte.
Trotzdem vielen Dank für die vielen Ideen. Wirklich:)
An Euch kann man sich doch immer wieder wenden, danke
Gruß
Susanne