Harald schrieb:
> >Das mache ich bei Backrezepten genauso. Danach wird dann optimiert.
>
> So blöd kannst auch nur du sein. Ein Rezept bei dem man von vorherein
> sieht, dass damit etwas nicht stimmen kann, sklavisch zu befolgen.
>
Soweit ich mitgelesen habe, war das nicht von vornherein ersichtlich,
dass es nicht passen würde.
Es steht ja nur der richtige Umgang mit dem Eiweiß im Raum. Dazu bei
der Gelegenheit noch ein Hinweis:
Vielleicht sollte mal geklärt werden, was überhaupt das Ziel ist. Es
gibt völlig unterschiedliche Käsekuchenarten, was man als sein
Lieblingsrezept nimmt, ist persönliche Geschmacksache. Unabhängig vom
Drumherum (Boden, Guss, Kruste) und vom Drin (Früchte als Füllung,
Schokolade, etc.) kommt es da wesentlich auf die Konsistenz und den
Gehalt der Käsemasse an.
Und genau hierbei kommt es auf den Stil des Käsekuchens ganz gewaltig
an. Ein New York Style ist nicht luftig! Der ist feucht, cremig,
gehaltvoll. Wer also einen luftigen Käsekuchen haben will, der gar
etwas leichter ist, der sollte bzw. muss sich nach einem anderen Stil
= Grundrezept umsehen. Ansonsten kann man das schlicht nicht mehr als
New York Style bezeichnen. Das wäre genauso, als wenn man Thüringer
Klöße machen will, die aber nicht mit Kartoffeln haben will. Bei so
etwas kommt es dann nämlich doch auf die Herkunftsbezeichnung und das
sich Halten an ein Kernrezept an, wenn es um das entscheidende Merkmal
eines Rezeptes geht.