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"im Ofen auskühlen lassen"?

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Harald Beukel

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Nov 26, 2011, 10:00:33 AM11/26/11
to
Hallo,

in einem Kuchenrezept, das ich ausprobieren möchte, steht:

"und 45 Minuten im Ofen backen, danach im Ofen auskühlen lassen."

Was bedeutet das genau? Einfach nur den Ofen abstellen und warten, oder
auch ruhig die Luke ein bißchen aufmachen, Hauptsache, der Kuchen kühlt
langsam ab?

Harald

Detlef Wirsing

unread,
Nov 26, 2011, 10:19:36 AM11/26/11
to
Harald Beukel schrieb:
Was jemand in einem Rezept genau gemeint hat, kann man nur mutmaßen.
Probiere es einfach aus. Beim ersten Versuch würde ich die Luke
geschlossen lassen.

Normalerweise läßt man einen Kuchen im Ofen auskühlen, wenn er daran
gehindert werden soll zusammenzufallen, oder wenn der Teig in der
Resthitze noch leicht nachgaren soll.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing
Message has been deleted

Harald Beukel

unread,
Nov 26, 2011, 11:07:28 AM11/26/11
to
Am 26.11.2011 16:24, schrieb Daniel Krebs:
> Entweder verrätst Du uns, um was für einen Kuchen es sich handelt, oder

Oder so...

http://www.chefkoch.de/rezepte/696671172220371/New-York-Style-Cheesecake.html

Sieht ja super aus, die Teigmasse ist schon in der Form und steht im
Kühlschrank!

Bin mal gespannt...

Harald

Detlef Wirsing

unread,
Nov 26, 2011, 11:21:15 AM11/26/11
to
Harald Beukel schrieb:

>http://www.chefkoch.de/rezepte/696671172220371/New-York-Style-Cheesecake.html
>
>Sieht ja super aus, die Teigmasse ist schon in der Form und steht im
>Kühlschrank!

Alle Käsekuchen neigen zum Zusammenfallen. Damit hinterher kein
kompakter Klumpen daraus wird, deshalb soll er langsam abkühlen. Falls
er Dir trotzdem zu fest sein sollte, kannst Du die Eier trennen und
aus dem Eiweiß Eischnee machen. Den hebt man zuletzt vorsichtig unter
die Füllung. Durch die eingeschlossene Luft wird der Kuchen lockerer.
Allerdings steigt beim Backen die Teigmasse dann so stark, daß der
"Deckel" oft aufbricht. Vermutlich wirst Du mit der Backzeit etwas
experimentieren müssen.
Message has been deleted

Harald Beukel

unread,
Nov 27, 2011, 10:51:40 AM11/27/11
to
Am 27.11.2011 10:37, schrieb Daniel Krebs:
> Detlef Wirsing<detlef....@gmx.de> wrote:
>
>> Beim ersten Versuch würde ich die Luke
>> geschlossen lassen.
>
> ACK
> Daniel

Hab ihn gestern bei geschlossener Luke kalt werden lassen. Er ist
dummerweise überhaupt nicht aufgegangen, die Füllung ist erst gar nicht
hochgekommen (sie ist nicht wieder zusammengefallen, das sähe man am
Rand). Die Füllung ist auch recht fest geworden, ich hätte wohl besser
den Tip mit dem Eischnee befolgt. Ich wollte mich aber beim ersten
Versuch erst mal genau an das Rezept halten.

Habe ich auch, außer, das ich statt der im Rezept angegebenen 220 gr.
Saure Sahne nur einen Becher (200 gr) verwendet habe, kann es daran liegen?

Aber vom Geschmack her, *sensationell*, muß ich doch sagen, den werde
ich garantiert noch öfter backen.

Danke für die Antworten!

Harald

Birgit

unread,
Nov 27, 2011, 11:19:57 AM11/27/11
to
Harald schrieb:
> Hab ihn gestern bei geschlossener Luke kalt werden lassen.

> Aber vom Geschmack her, *sensationell*, muß ich doch sagen, den werde
> ich garantiert noch öfter backen.


Ich habe die Frage erst jetzt gesehen. Ich kenne die Variante des New
York Cheesecake so, dass er mit abfallender Temperatur gebacken wird.
Backzeit ings. rund 2 h. Kurz bei 200 Grad, dann 120 Grad und zum
Schluss bei 90 Grad. Hier ein Rezept mit Sauerrahmguss (den man auch
weglassen kann, ich finde ihn aber sehr delikat, weil leicht säuerlich-
frisch)
http://goccus.com/rezept.php?id=2373

Durch die fallende Temperatur bekommt er die cremige Konsistenz, die
typisch für den New York Style ist.

Kulinarische Grüße

Birgit

--

Goccus - der Genießertempel
www.goccus.com

Detlef Wirsing

unread,
Nov 27, 2011, 12:44:31 PM11/27/11
to
Harald Beukel schrieb:

[...]
>Hab ihn gestern bei geschlossener Luke kalt werden lassen. Er ist
>dummerweise überhaupt nicht aufgegangen, die Füllung ist erst gar nicht
>hochgekommen (sie ist nicht wieder zusammengefallen, das sähe man am
>Rand). Die Füllung ist auch recht fest geworden, ich hätte wohl besser
>den Tip mit dem Eischnee befolgt. Ich wollte mich aber beim ersten
>Versuch erst mal genau an das Rezept halten.

Das mache ich bei Backrezepten genauso. Danach wird dann optimiert.

>Habe ich auch, außer, das ich statt der im Rezept angegebenen 220 gr.
>Saure Sahne nur einen Becher (200 gr) verwendet habe, kann es daran liegen?
[...]

Nein.

Harald Deichmann

unread,
Nov 27, 2011, 2:17:01 PM11/27/11
to
Am Sun, 27 Nov 2011 08:19:57 -0800 (PST), Birgit
<birgit...@googlemail.com> schrieb:

>Harald schrieb:
>> Hab ihn gestern bei geschlossener Luke kalt werden lassen.

Halte ich nicht für unbedingt nötig, da da immerhin 140g Mehl dabei
sind. Die sollten doch für etwas Stabilität sorgen.

>> Aber vom Geschmack her, *sensationell*, muß ich doch sagen, den werde
>> ich garantiert noch öfter backen.
>
>
>Ich habe die Frage erst jetzt gesehen. Ich kenne die Variante des New
>York Cheesecake so, dass er mit abfallender Temperatur gebacken wird.
>Backzeit ings. rund 2 h. Kurz bei 200 Grad,

Das ist wie lange? 1 min, 5 min, 10 min, 20 min wären im Verhältnis zu
2 Std immer noch kurz

ciao
Harald
--
See my friends...
http://www.negativeland.de
http://www.hartmut-mechtel.de/

Harald Deichmann

unread,
Nov 27, 2011, 2:23:00 PM11/27/11
to
Am Sun, 27 Nov 2011 18:44:31 +0100, Detlef Wirsing
<detlef....@gmx.de> schrieb:

>Harald Beukel schrieb:
>
>[...]
>>Hab ihn gestern bei geschlossener Luke kalt werden lassen. Er ist
>>dummerweise überhaupt nicht aufgegangen, die Füllung ist erst gar nicht
>>hochgekommen (sie ist nicht wieder zusammengefallen, das sähe man am
>>Rand). Die Füllung ist auch recht fest geworden, ich hätte wohl besser
>>den Tip mit dem Eischnee befolgt. Ich wollte mich aber beim ersten
>>Versuch erst mal genau an das Rezept halten.
>
>Das mache ich bei Backrezepten genauso. Danach wird dann optimiert.

So blöd kannst auch nur du sein. Ein Rezept bei dem man von vorherein
sieht, dass damit etwas nicht stimmen kann, sklavisch zu befolgen.

>>Habe ich auch, außer, das ich statt der im Rezept angegebenen 220 gr.
>>Saure Sahne nur einen Becher (200 gr) verwendet habe, kann es daran liegen?
>[...]
>
>Nein.

Das stimmt immerhin. Aber von 2 Antworten nur die Hälfte richtig ist
nicht dolle, aber genau das, was von dir zu erwarten ist.

Birgit

unread,
Nov 28, 2011, 4:12:46 AM11/28/11
to
Harald schrieb:
> Halte ich nicht für unbedingt nötig, da da immerhin 140g Mehl dabei
> sind. Die sollten doch für etwas Stabilität sorgen.

Das hinkt aus zweierlei Gründen: Erst einmal ist der Mehlanteil kein
Garant dafür, dass eine luftige Geschichte nicht beim Abkühlen
zusammenfällt. Biskuit und Kaierschmarren als Beispiel lassen grüßen.

Ganz nebenbei befindet sich das Mehl aber gar nicht in der Käsemasse,
sondern im Boden - von da aus kann es noch weniger für Stabilität
sorgen ;-)

> >Ich habe die Frage erst jetzt gesehen. Ich kenne die Variante des New
> >York Cheesecake so, dass er mit abfallender Temperatur gebacken wird.
> >Backzeit ings. rund 2 h. Kurz bei 200 Grad,
>
> Das ist wie lange? 1 min, 5 min, 10 min, 20 min wären im Verhältnis zu
> 2 Std immer noch kurz

Es sind 20 Minuten, wie im verlinkten Rezept ersichtlich.

Birgit

unread,
Nov 28, 2011, 4:21:35 AM11/28/11
to
Harald schrieb:

> >Das mache ich bei Backrezepten genauso. Danach wird dann optimiert.
>
> So blöd kannst auch nur du sein. Ein Rezept bei dem man von vorherein
> sieht, dass damit etwas nicht stimmen kann, sklavisch zu befolgen.
>

Soweit ich mitgelesen habe, war das nicht von vornherein ersichtlich,
dass es nicht passen würde.

Es steht ja nur der richtige Umgang mit dem Eiweiß im Raum. Dazu bei
der Gelegenheit noch ein Hinweis:
Vielleicht sollte mal geklärt werden, was überhaupt das Ziel ist. Es
gibt völlig unterschiedliche Käsekuchenarten, was man als sein
Lieblingsrezept nimmt, ist persönliche Geschmacksache. Unabhängig vom
Drumherum (Boden, Guss, Kruste) und vom Drin (Früchte als Füllung,
Schokolade, etc.) kommt es da wesentlich auf die Konsistenz und den
Gehalt der Käsemasse an.

Und genau hierbei kommt es auf den Stil des Käsekuchens ganz gewaltig
an. Ein New York Style ist nicht luftig! Der ist feucht, cremig,
gehaltvoll. Wer also einen luftigen Käsekuchen haben will, der gar
etwas leichter ist, der sollte bzw. muss sich nach einem anderen Stil
= Grundrezept umsehen. Ansonsten kann man das schlicht nicht mehr als
New York Style bezeichnen. Das wäre genauso, als wenn man Thüringer
Klöße machen will, die aber nicht mit Kartoffeln haben will. Bei so
etwas kommt es dann nämlich doch auf die Herkunftsbezeichnung und das
sich Halten an ein Kernrezept an, wenn es um das entscheidende Merkmal
eines Rezeptes geht.

Harald Deichmann

unread,
Nov 28, 2011, 5:24:01 AM11/28/11
to
Am Mon, 28 Nov 2011 01:12:46 -0800 (PST), Birgit
<birgit...@googlemail.com> schrieb:

>Harald schrieb:
>> Halte ich nicht für unbedingt nötig, da da immerhin 140g Mehl dabei
>> sind. Die sollten doch für etwas Stabilität sorgen.
>
>Das hinkt aus zweierlei Gründen: Erst einmal ist der Mehlanteil kein
>Garant dafür, dass eine luftige Geschichte nicht beim Abkühlen
>zusammenfällt. Biskuit und Kaierschmarren als Beispiel lassen grüßen.
>
>Ganz nebenbei befindet sich das Mehl aber gar nicht in der Käsemasse,
>sondern im Boden - von da aus kann es noch weniger für Stabilität
>sorgen ;-)

Oha, vielleicht hätte ich das Rezept lesen sollen.
Aber mir ist momentan nicht nach Käsekuchen, hatte ich ja vor kurzem.
Ein gutes Mohnkuchenrezept wäre mir lieber.

>> >Ich habe die Frage erst jetzt gesehen. Ich kenne die Variante des New
>> >York Cheesecake so, dass er mit abfallender Temperatur gebacken wird.
>> >Backzeit ings. rund 2 h. Kurz bei 200 Grad,
>>
>> Das ist wie lange? 1 min, 5 min, 10 min, 20 min wären im Verhältnis zu
>> 2 Std immer noch kurz
>
>Es sind 20 Minuten, wie im verlinkten Rezept ersichtlich.

Ich klicke hier nur selten links an.
Solange es nicht um Mohnkuchen geht.

Ciao

Detlef Wirsing

unread,
Dec 6, 2011, 11:40:52 AM12/6/11
to
Birgit schrieb:

[...]
>http://goccus.com/rezept.php?id=2373
[...]

Bei Kuchen finde ich die Angabe in "Portionen" nicht sehr hilfreich.
Welcher Springformgröße entspricht denn die Standardmenge von 12
Portionen in etwa?

Birgit

unread,
Dec 6, 2011, 12:25:59 PM12/6/11
to
Detlef schrieb:
> Birgit schrieb:
>
> [...]>http://goccus.com/rezept.php?id=2373
>
> [...]
>
> Bei Kuchen finde ich die Angabe in "Portionen" nicht sehr hilfreich.
> Welcher Springformgröße entspricht denn die Standardmenge von 12
> Portionen in etwa?

Standardspringformgröße ist bei uns (in Deutschland) eigentlich 26
cm.

12 Portionen = 12 Stück. Ist diese Übertragungsleistung so schwierig?
Und was hätte ich davon? Ein Stück ist genauso relativ wie eine
Portion. Oder welche andere Größenordnung würdest du vorschlagen? Pro
Person? Wie viel Stück / Gramm isst denn so eine Person? Und welche
Person nimmt man als Maßstab?

Detlef Wirsing

unread,
Dec 6, 2011, 12:42:30 PM12/6/11
to
Birgit schrieb:

>Detlef schrieb:
>> Birgit schrieb:
>>
>> [...]>http://goccus.com/rezept.php?id=2373
>>
>> [...]
>>
>> Bei Kuchen finde ich die Angabe in "Portionen" nicht sehr hilfreich.
>> Welcher Springformgröße entspricht denn die Standardmenge von 12
>> Portionen in etwa?
>
>Standardspringformgröße ist bei uns (in Deutschland) eigentlich 26
>cm.

Dieser Standard war mir unbekannt. Und 12 Stücke sind ebenfalls
Standard in Deutschland? Gut, daß das jemand genormt hat! Meine
Aussage bezog sich auf die Vorgabe des Links.

>12 Portionen = 12 Stück. Ist diese Übertragungsleistung so schwierig?

Nein. Habe ich das behauptet?

>Und was hätte ich davon? Ein Stück ist genauso relativ wie eine
>Portion. Oder welche andere Größenordnung würdest du vorschlagen? Pro
>Person? Wie viel Stück / Gramm isst denn so eine Person? Und welche
>Person nimmt man als Maßstab?

Portionsangaben sind immer wahlfrei. Deshalb finde ich bei Kuchen die
Angabe der Backform sinnvoller, zumal ihr Einfluß auf das Ergebnis
größer ist als üblicherweise beim Kochen.

Harald Deichmann

unread,
Dec 6, 2011, 1:54:04 PM12/6/11
to
Am Tue, 6 Dec 2011 09:25:59 -0800 (PST), Birgit
<birgit...@googlemail.com> schrieb:

>Detlef schrieb:
>> Birgit schrieb:
>>
>> [...]>http://goccus.com/rezept.php?id=2373
>>
>> [...]
>>
>> Bei Kuchen finde ich die Angabe in "Portionen" nicht sehr hilfreich.
>> Welcher Springformgröße entspricht denn die Standardmenge von 12
>> Portionen in etwa?
>
>Standardspringformgröße ist bei uns (in Deutschland) eigentlich 26
>cm.
>
>12 Portionen = 12 Stück. Ist diese Übertragungsleistung so schwierig?
>Und was hätte ich davon? Ein Stück ist genauso relativ wie eine
>Portion. Oder welche andere Größenordnung würdest du vorschlagen? Pro
>Person? Wie viel Stück / Gramm isst denn so eine Person? Und welche
>Person nimmt man als Maßstab?

Mich natürlich, wen sonst?

ciao

Birgit

unread,
Dec 6, 2011, 2:29:43 PM12/6/11
to
Detlef schrieb:
>
> Dieser Standard war mir unbekannt. Und 12 St cke sind ebenfalls
> Standard in Deutschland? Gut, da das jemand genormt hat!

Nein, das hat keiner genormt. Es hindert dich auch keiner, nur 8
Stücke aus einem Kuchen zu schneiden oder 16. Wenn für dich die Angabe
keinen Wert hat, dann hindert dich keiner daran, sie zu ignorieren.
Wenn aber jemand bspw. wissen will, wie viele Nährwerte ein Stück hat,
dann ist das für denjenigen schon interessant.

Stellst du die Frage nach der Größe eigentlich auch bei der Angabe
Kastenform?

Detlef Wirsing

unread,
Dec 6, 2011, 3:09:59 PM12/6/11
to
Birgit schrieb:

[...]
>Stellst du die Frage nach der Größe eigentlich auch bei der Angabe
>Kastenform?

Ich habe bisher noch keinen Kuchen in einer Kastenform gebacken, nur
auf dem Blech oder in einer Springform. Blechkuchen habe ich generell
als unproblematisch kennengelernt. Aber welchen Durchmesser bei
vorgegebenen Zutaten eine Springform hat, machte bei meinen bisherigen
Versuchen, gerade mit Käsekuchen, einen Unterschied. Früher hatte ich
eine 28er. Als die anfing zu rosten, kaufte ich eine 26er. Darin
gelangen die meisten Kuchen besser, obwohl ich an den Rezepten nichts
geändert hatte. Beim Thurgauer Apfelkuchen wurde der Teig lockerer,
bei der Russischen Zupftorte ging die Quarkfüllung besser auf.

Jürgen Exner

unread,
Dec 7, 2011, 12:10:31 AM12/7/11
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:
>Bei Kuchen finde ich die Angabe in "Portionen" nicht sehr hilfreich.
>Welcher Springformgröße entspricht denn die Standardmenge von 12
>Portionen in etwa?

Bei mir: Durchmesser etwa 50cm

jue

Detlef Wirsing

unread,
Dec 7, 2011, 3:50:11 AM12/7/11
to
Jürgen Exner schrieb:
Dann teilst Du so ähnlich auf wie ich. Meine 26er Form ergibt für mich
6 Kuchenstücke. Allerdings esse ich Kuchen nicht zwischendurch,
sondern als vollständige Mahlzeit.

Dorothee Hermann

unread,
Dec 7, 2011, 6:01:51 AM12/7/11
to
Am 07.12.2011 09:50, schrieb Detlef Wirsing:
> Jürgen Exner schrieb:
>> Detlef Wirsing<detlef wrote:
>>> Bei Kuchen finde ich die Angabe in "Portionen" nicht
>>> sehr hilfreich. Welcher Springformgröße entspricht denn
>>> die Standardmengevon 12 Portionen in etwa?

Wenn Du einen festeren Kuchen hast, kannst Du bei einer
"28er Form" 12 Stücke daraus teilen. Bei einer "26er" werden
die Stücke schon arg schmal.

>> Bei mir: Durchmesser etwa 50cm
> Dann teilst Du so ähnlich auf wie ich.

"Männer und Zahlen" ... *grins*
Eine 26er Springform hat einen Durchmesser von *26 cm*
Eine 28er Springform hat einen Durchmesser von *28 cm*

(Selbst für den "Umfang" kommen die "50 cm" nicht hin - es
sind ca. 80 cm!)

> Meine 26er Form ergibt für mich 6 Kuchenstücke.
> Allerdings esse ich Kuchen nicht zwischendurch, sondern als
> vollständige Mahlzeit.

Kuchen und Süßes überhaupt, sind für mich irgendwie keine
"Mahlzeiten". Wenn ich Hunger hab, mag ich nicht "nur" Süßes.

So ein dickes Stück fände ich nur sehr lecker und ausreichend als
Mahlzeit, wenn es Zwiebelkuchen, Lachs- oder Lauchtorte, etc.,
wäre ... ;-)

Dorothee

Dorothee Hermann

unread,
Dec 7, 2011, 6:02:22 AM12/7/11
to
Am 06.12.2011 21:09, schrieb Detlef Wirsing:

> Aber welchen Durchmesser bei vorgegebenen Zutaten eine Springform
> hat, machte bei meinen bisherigen Versuchen, gerade mit
> Käsekuchen, einen Unterschied. Früher hatte ich eine 28er.
> Als die anfing zu rosten, kaufte ich eine 26er. Darin gelangen
> die meisten Kuchen besser, obwohl ich an den Rezepten nichts
> geändert hatte. Beim Thurgauer Apfelkuchen wurde der Teig lockerer,
> bei der Russischen Zupftorte ging die Quarkfüllung besser auf.

Ich geb Dir gern recht, denn mir geht es genauso!

Ich habe mir für die 26cm Durchmesser eine Form neu gekauft (ich
hatte nur "ererbte" schwarze), die einen Glasboden hat. Da
kann ich den Kuchen darauf stehen lassen und schneiden. Klasse.

Es gibt aber trotzdem noch sehr gerne Verwendung für die 28er:
Mürbeteigboden-Kuchen, herzhafte Variationen wie "Pizzakuchen"
(für eine Person ideal), oder eine Kohltorte.


Dorothee

Dorothee Hermann

unread,
Dec 7, 2011, 6:03:48 AM12/7/11
to
Am 06.12.2011 20:29, schrieb Birgit:
> Detlef Wirsing schrieb:
> Nein, das hat keiner genormt. Es hindert dich auch keiner, nur 8
> Stücke aus einem Kuchen zu schneiden oder 16. Wenn für dich die Angabe
> keinen Wert hat, dann hindert dich keiner daran, sie zu ignorieren.
> Wenn aber jemand bspw. wissen will, wie viele Nährwerte ein Stück hat,
> dann ist das für denjenigen schon interessant.

Bei Rezepten, die ich nicht kenne, gehe ich von der Standard-Größe aus
und das sind 26 cm Durchmesser. Und, wie Detlef schon an anderer Stelle
ausführte, manche Kuchen backen innen besser durch (zumindest bei mir
Unprofessionellem ist das so) ;-)

> Stellst du die Frage nach der Größe eigentlich auch bei der Angabe
> Kastenform?

Bei einem neuen Rezept, bei dem nicht angegeben ist, ob es für eine
20cm, 25er ("Standard"?) oder 35 cm lange Kastenform ist - "könnte"
man aber doch Probleme während des Backvorgangs mit überlaufendem
Teig bekommen ;-)

Ist mir passiert - bei dem Rezept habe ich mir notiert, dass ich noch
zwei/drei Papier-Muffinförmchen daneben stellen muss ...
(Die sind dann aber eher fertig gebacken. Außerdem sind sie als
"Nachtisch" für Kollegin und mich in der Firma sehr begehrt) ;-)


Dorothee

Jürgen Exner

unread,
Dec 7, 2011, 8:56:01 AM12/7/11
to
Dorothee Hermann <Dorothe...@gmx.net> wrote:
>Am 07.12.2011 09:50, schrieb Detlef Wirsing:
>> Jürgen Exner schrieb:
>>> Detlef Wirsing<detlef wrote:
>>>> die Standardmengevon 12 Portionen in etwa?
>
>>> Bei mir: Durchmesser etwa 50cm
>> Dann teilst Du so ähnlich auf wie ich.
>
>"Männer und Zahlen" ... *grins*
>Eine 26er Springform hat einen Durchmesser von *26 cm*
>Eine 28er Springform hat einen Durchmesser von *28 cm*

Ganz genau. Und wenn du einen Kuchen mit 26 oder auch 28 Durchmesser in
12 Teile teilst, dann kommen dabei Appetithaeppchen raus, aber keine
Portionen. Deshalb gefuehlte 50cm.

jue

Detlef Wirsing

unread,
Dec 7, 2011, 10:27:46 AM12/7/11
to
J�rgen Exner schrieb:

>Dorothee Hermann <Dorothe...@gmx.net> wrote:
>>Am 07.12.2011 09:50, schrieb Detlef Wirsing:
>>> J�rgen Exner schrieb:
>>>> Detlef Wirsing<detlef wrote:
>>>>> die Standardmengevon 12 Portionen in etwa?
>>
>>>> Bei mir: Durchmesser etwa 50cm
>>> Dann teilst Du so �hnlich auf wie ich.
>>
>>"M�nner und Zahlen" ... *grins*
>>Eine 26er Springform hat einen Durchmesser von *26 cm*
>>Eine 28er Springform hat einen Durchmesser von *28 cm*
>
>Ganz genau. Und wenn du einen Kuchen mit 26 oder auch 28 Durchmesser in
>12 Teile teilst, dann kommen dabei Appetithaeppchen raus, aber keine
>Portionen. Deshalb gefuehlte 50cm.

So hatte ich das auch verstanden. Aber Frauen brauchen halt manchmal
etwas l�nger. *grins*

Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing

Dorothee Hermann

unread,
Dec 7, 2011, 2:26:53 PM12/7/11
to
Am 07.12.2011 16:27, schrieb Detlef Wirsing:

>> Ganz genau. Und wenn du einen Kuchen mit 26 oder auch 28 Durchmesser in
>> 12 Teile teilst, dann kommen dabei Appetithaeppchen raus, aber keine
>> Portionen. Deshalb gefuehlte 50cm.

> So hatte ich das auch verstanden. Aber Frauen brauchen halt manchmal
> etwas länger. *grins*

*schmunzel*
Ja, ja - der Wandel vom Gourmet zum Gourmand ist eine Gratwanderung.

Abzulesen am "Taillenumfang" *gg*


Dorothee, lieber Appetithäppchen seiend

Dorothee Hermann

unread,
Dec 7, 2011, 2:27:11 PM12/7/11
to
Am 07.12.2011 14:56, schrieb Jürgen Exner:
> Dorothee Hermann wrote:
>> Am 07.12.2011 09:50, schrieb Detlef Wirsing:
>>> Jürgen Exner schrieb:
>>>> Detlef Wirsing<detlef wrote:
>>>>> die Standardmengevon 12 Portionen in etwa?
>>>> Bei mir: Durchmesser etwa 50cm
>>> Dann teilst Du so ähnlich auf wie ich.
>> "Männer und Zahlen" ... *grins*
>> Eine 26er Springform hat einen Durchmesser von *26 cm*
>> Eine 28er Springform hat einen Durchmesser von *28 cm*

> Ganz genau. Und wenn du einen Kuchen mit 26 oder auch 28
> Durchmesser in 12 Teile teilst, dann kommen dabei Appetithaeppchen
> raus, aber keine Portionen.

"Schlanke Männer braucht das Land" *gg*
Aber ernsthaft - ein/zwei Stück Torte (Sahne/Creme) oder Kuchen
(Käse/Zupf) sind zum Kaffee oder Dessert schon üppig.
Die Schneidetechnik in Konditoreien lautet gleich.

> Deshalb gefuehlte 50cm.

He ... "logisch" versuchst Du es auch noch *schmunzel*


Dorothee


Detlef Wirsing

unread,
Dec 7, 2011, 3:28:40 PM12/7/11
to
Dorothee Hermann schrieb:

[...]
>Ja, ja - der Wandel vom Gourmet zum Gourmand ist eine Gratwanderung.

Zwei Stück Kuchen am Nachmittag zusätzlich zu essen statt 1/6 einer
26er Torte als komplette Mahlzeit finde ich verfressener.

Helmut_Meukel

unread,
Dec 12, 2011, 8:40:47 AM12/12/11
to
Dorothee Hermann schrieb am 07.12.2011:
> Am 07.12.2011 09:50, schrieb Detlef Wirsing:
>
>> Meine 26er Form ergibt für mich 6 Kuchenstücke.
>> Allerdings esse ich Kuchen nicht zwischendurch, sondern als
>> vollständige Mahlzeit.
>
> Kuchen und Süßes überhaupt, sind für mich irgendwie keine
> "Mahlzeiten". Wenn ich Hunger hab, mag ich nicht "nur" Süßes.

Hmm, ich sehe das etwas differenzierter:
Torten, Obstkuchen, Rührkuchen und fast alle anderen süßen Backwaren
sind für mich *keine* "Mahlzeit".
Ausnahmen sind:
- heißer Apfelstrudel mit Vanilleeis oder Vanillesoße, da esse ich etwa
2/3 eines 600g TK-Strudels von Pan als Mittagessen.
- Kaiserschmarrn
- Plaumenklöße (Hefeteig mir einer Zwetschge + Würfelzucker drin; aber
zum Schluß noch in eine gefettete Form gepackt und im Ofen überbacken)

Früher auch noch Eierpfannkuchen mit Apfelkompott oder Gelee (Brombeer,
Johannisbeer, Kirsch,...), aber heute ess ich da vorher einen Teller
Hofer Schnitz (Gemüseeintopf) mit Eierpfannkuchen als Beilage und als
Nachtisch noch einen Eierpfannkuchen mit süßem Aufstrich.

Helmut.


Karin Rathfelder

unread,
Dec 12, 2011, 10:17:27 AM12/12/11
to
vergiss die milchgezogenen Dampfnudel nicht, auch nicht den
Kirschenmichel oder den Ofenschlupfer, bei uns alles keine Nachspeisen
sondern Hauptgerichte.
Dagegen werden in unserer Gegend die Pfannkuchen gerne mit
Kartoffelsalat gegessen.

Grüßle Karin
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Karin Rathfelder

unread,
Dec 12, 2011, 10:50:34 AM12/12/11
to
Am 12.12.2011 16:45, schrieb Daniel K®ebs:

>> vergiss die milchgezogenen Dampfnudel nicht, auch nicht den
>> Kirschenmichel oder den Ofenschlupfer, bei uns alles keine Nachspeisen
>> sondern Hauptgerichte.
>> Dagegen werden in unserer Gegend die Pfannkuchen gerne mit
>> Kartoffelsalat gegessen.
>
> Füllt Ihr sie dann mit Senf?
> Daniel
>

Nö, mit Kartoffelsalat und in dem ist Senf drin.

Grüßle Karin

Karin Rathfelder

unread,
Dec 12, 2011, 10:57:15 AM12/12/11
to
ach ja, noch meine Hausmacher Art:
Frühstücks "Bacon" in 3x3cm Quadrate schneiden und davon ca. 6-7 Stück,
in die heiße Pfanne legen und so dünn wie möglich den Pfannkuchenteig
darauf verteilen, den Pfannkuchen nach dem wenden und fertig backen mit
Kartoffelsalat füllen und essen.

Grüßle Karin
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Karin Rathfelder

unread,
Dec 12, 2011, 3:22:33 PM12/12/11
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Am 12.12.2011 17:02, schrieb Daniel K®ebs:

>>> Nö, mit Kartoffelsalat und in dem ist Senf drin.
>>>
>>> Grüßle Karin
>>
>>
>> ach ja, noch meine Hausmacher Art:
>> Frühstücks "Bacon" in 3x3cm Quadrate schneiden und davon ca. 6-7 Stück,
>> in die heiße Pfanne legen und so dünn wie möglich den Pfannkuchenteig
>> darauf verteilen, den Pfannkuchen nach dem wenden und fertig backen mit
>> Kartoffelsalat füllen und essen.
>
> Ach Du meinst Eierkuchen. *g*
> Daniel
>

nö, Pfannekuchen;-)
> http://de.wikipedia.org/wiki/Vom_dicken_fetten_Pfannekuchen



Grüßle Karin
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