Am 24.09.2017 um 10:46 schrieb Ulf Kutzner:
> Am Samstag, 23.09.2017 15:44 schrieb Wolfgang Schreiber:
>> Auf beiden Packungen steht dieselbe Zutatenliste (Weizenmehl, Hefe,
>> Salz), beide vom selben Hersteller (Leimer) mit fast identischem Design,
>> beide 400g Inhalt, gleich aussehen tut das Zeug auch, aber Mutschelmehl
>> ist 24 Cent teurer (0,99 vs 1,23).
> In welcher Gegend ist M. als Bezeichnung geläufig?
"M" = Mutschelmehl.
;-)
'Eigentlich' ist es aus trockenem, geriebenem Weißbrot/Semmel/Brötchen,
aber *ohne* Kruste (braunes) - also sehr hell.
Wird wohl süddeutsch (schwäbisch und/oder bayerisch sein.
Ich kenn es für Suppenklößchen [¹], aber auch zum Panieren von Fisch,
Schnitzel, Gemüse.
Bei Paniermehl, Semmelbröseln/-mehl wird auch die Kruste mit gemahlen,
es ist also hellbraun.
Manchmal sind diese Brösel/Mehle pur - manchmal ist darin auch Mehl,
gemahlene Körner (Mais z.B.), Hefe, Gewürze, usw., enthalten.
[¹]
Butter, Mutschelmehl, Ei, Petersilie, Salz, Pfeffer, Muskat zu einem
Klößchenteig mit der Gabel drücken, mit zwei Teelöffeln Nocken in
passender Größe formen, in kräftige Suppe geben und ziehen lassen.
(Mit feinen Gemüsestreifen dazu und gerösteten Toastecken eine volle
Mahlzeit)
Dorothee