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Re: Wieviel Wh Energie benötigt der Bäcker für 1 Brötchen?

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Tobias Schuster

unread,
Nov 3, 2022, 5:54:58 PM11/3/22
to
Am 03.11.2022 um 17:31 schrieb Ludger Averborg:

> Sagen wir mal kleinere handwerkliche Bäckerei mit 6-10 Filialen.

Sorry, 6-10 Filialen und "handwerklich" passt nicht zusammen.

Da werden fast ausschließlich nur noch industrielle Backmischungen mit
Zusatzstoffen zusammengerührt. Die Gehzeit von Sauerteig wird z.B. so
von Stunden/Tage auf weniger als 30 Minuten verkürzt.

Ich hoffe, dass die wenigen handwerklich noch standhaften Bäcker nicht
auch noch wegen den vielen kWh und deren Bepreisung aufgeben müssen.

2

Dorothee Hermann

unread,
Nov 4, 2022, 9:47:57 AM11/4/22
to
Am 03.11.22 um 17:31 schrieb Ludger Averborg:
> Google informiert immer nur, wieviel kcal ich mit einem Brötchen aufnehme.

Eine Frage der Fragestellung ;-)

> Sagen wir mal kleinere handwerkliche Bäckerei mit 6-10 Filialen.

Für 'ein' Brötchen die Kosten herunterzubrechen, wird schwierig.

Aber Links mit Angaben habe ich gefunden:
Suchwörter: Energie handwerkliche Bäckerei

https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/die-deutschen-und-das-brot-das-leid-der-baeckereien-in-fuenf-grafiken/28686524.html

https://www.dw.com/de/deutschland-kostet-ein-brot-bald-zehn-euro/a-63055491

https://www.selbstaendig-im-handwerk.de/downloads/News/EnEffBaeckerei-Leitfaden-Juli2014.pdf

https://www.energieeffizienz-im-betrieb.net/energiekosten-unternehmen/energiesparen-baeckerei.html

https://www.br.de/nachrichten/bayern/379-prozent-hoehere-gas-kosten-baeckersterben-dennoch-kein-thema,THVXPK3

usw.


Dorothee

Ulf Kutzner

unread,
Nov 4, 2022, 10:13:02 AM11/4/22
to
Dorothee Hermann schrieb am Freitag, 4. November 2022 um 14:47:57 UTC+1:
> Am 03.11.22 um 17:31 schrieb Ludger Averborg:

> > Google informiert immer nur, wieviel kcal ich mit einem Brötchen aufnehme.
>
> Eine Frage der Fragestellung

Der Brennwert ist der gleiche, aber warme Semmeln
bringen, was in der kalten Jahreszeit erwünscht sein
mag, kalorisch mehr.

Dorothee Hermann

unread,
Nov 4, 2022, 11:30:22 AM11/4/22
to
Am 04.11.22 um 15:13 zitierte Ulf Kutzner zu kurz:
> Dorothee Hermann schrieb am Freitag, 04.11.2022 um 14:47:
>> Am 03.11.22 um 17:31 schrieb Ludger Averborg:
>>> Google informiert immer nur, wieviel kcal ich mit einem Brötchen
>>> aufnehme.

>> Eine Frage der Fragestellung

> Der Brennwert ist der gleiche, aber warme Semmeln bringen, was in der
> kalten Jahreszeit erwünscht sein mag, kalorisch mehr.

Schön. Aber Ludwig fragt nicht nach 'warmen' Semmeln.

Und du hast zur Fragestellung des OPs einige Zahlen aus den angegebenen
Links gelesen?

Ulf Kutzner

unread,
Nov 4, 2022, 11:48:20 AM11/4/22
to
Dorothee Hermann schrieb am Freitag, 4. November 2022 um 16:30:22 UTC+1:
> Am 04.11.22 um 15:13 zitierte Ulf Kutzner zu kurz:
> > Dorothee Hermann schrieb am Freitag, 04.11.2022 um 14:47:
> >> Am 03.11.22 um 17:31 schrieb Ludger Averborg:

> >>> Google informiert immer nur, wieviel kcal ich mit einem Brötchen
> >>> aufnehme.
>
> >> Eine Frage der Fragestellung
>
> > Der Brennwert ist der gleiche, aber warme Semmeln bringen, was in der
> > kalten Jahreszeit erwünscht sein mag, kalorisch mehr.

> Schön. Aber Ludwig fragt nicht nach 'warmen' Semmeln.

Wer ist denn jetzt schon wieder Ludwig?

Gruß, ULF

Luigi Rotta

unread,
Nov 4, 2022, 5:39:49 PM11/4/22
to
Am Fri, 4 Nov 2022 14:47:53 +0100 schrieb Dorothee Hermann
<Dorothe...@gmx.net>:

>Für 'ein' Brötchen die Kosten herunterzubrechen, wird schwierig.

Was ist schwierig an der Rechnung (Gesamtenergiebedarf einer Bäckerei) :
(Gewicht verarbeitetes Mehl) x (Mehl für ein Brötschen)

Ist nur annähernd, aber immerhin.


--

Gruss

Luigi

"Dumm geboren, später nichts gelernt und dann alles
wieder vergessen."

Harald Klotz

unread,
Nov 5, 2022, 8:10:07 AM11/5/22
to
Am 03.11.2022 um 17:31 schrieb Ludger Averborg:
> Google informiert immer nur, wieviel kcal ich mit einem Brötchen aufnehme.
>
> Sagen wir mal kleinere handwerkliche Bäckerei mit 6-10 Filialen.

Frag den Bäcker.
Ein Rezept für heimische Brötchen, 10 Stück.
Backofen vorheizen, 15-20min. backen.
Ein klassischer Backofen hat 2000 Watt, die braucht er aber nicht über
die gesamte Backzeit.
Ich lasse einmal die Vorheizzeit weg, rechne die 2kW über 20 Minuten.

2000/60*20=666,66Wh

1kWh kostet 30 Cent, 2/3 davon 20 Cent für 10 Brötchen in der
Heimfertigung, also 2 Cent Strom pro Brötchen bei der Kleinstserie.

Der Backofen in der Bäckerei wird deutlich effizenter sein.
Ich schätze einmal 0,5 Cent oder weniger.
Wenn sich nun der Energiepreis vervierfacht, wird das Brötchen 1,5 Cent
teurer.

Grüße Harald



Grüße
Harald

Ulf Kutzner

unread,
Nov 5, 2022, 9:14:26 AM11/5/22
to
Harald Klotz schrieb am Samstag, 5. November 2022 um 13:10:07 UTC+1:
> Am 03.11.2022 um 17:31 schrieb Ludger Averborg:

> > Google informiert immer nur, wieviel kcal ich mit einem Brötchen aufnehme.
> >
> > Sagen wir mal kleinere handwerkliche Bäckerei mit 6-10 Filialen.

> Frag den Bäcker.
> Ein Rezept für heimische Brötchen, 10 Stück.
> Backofen vorheizen, 15-20min. backen.
> Ein klassischer Backofen hat 2000 Watt, die braucht er aber nicht über
> die gesamte Backzeit.


> Der Backofen in der Bäckerei wird deutlich effizenter sein.

Er wird in aller Regel deutlich besser mit Backwaren gefüllt sein.

Henning Sponbiel

unread,
Nov 5, 2022, 3:01:28 PM11/5/22
to
On Fri, 04 Nov 2022 22:39:46 +0100, Luigi Rotta wrote:

>Am Fri, 4 Nov 2022 14:47:53 +0100 schrieb Dorothee Hermann
><Dorothe...@gmx.net>:
>
>>Für 'ein' Brötchen die Kosten herunterzubrechen, wird schwierig.
>
>Was ist schwierig an der Rechnung (Gesamtenergiebedarf einer Bäckerei) :
>(Gewicht verarbeitetes Mehl) x (Mehl für ein Brötschen)
>
>Ist nur annähernd, aber immerhin.

+ Anteil für Personal
+ Anteil für Miete / Gebäudekosten
+ Anteil für Versicherungen
+ Anteil für Geräte / Maschinen / KFZ usw.
+ ...


Deine Rechnung ist aber nur sehr grob "annähernd".


Henning

Otwin

unread,
Nov 5, 2022, 3:56:52 PM11/5/22
to
Am 05.11.22 um 20:01 schrieb Henning Sponbiel:
Die Frage war: Wieviel Wh für ein Brötchen.

denk nochmal kurz drüber nach.

Luigi Rotta

unread,
Nov 6, 2022, 7:31:24 AM11/6/22
to
Am Sat, 05 Nov 2022 20:01:25 +0100 schrieb Henning Sponbiel
<spon...@gmx.net>:
Die sind alle am gleichen Stromzähler angeschlossen. So weit stimmt also
die Energierechnung.

Vielleicht hilft ein gutes Wörterbuch beim Klären des Prefix "Gesamt-".

Thomas Hochstein

unread,
Nov 6, 2022, 8:45:04 AM11/6/22
to
Ulf Kutzner schrieb:

> Wer ist denn jetzt schon wieder Ludwig?

Die deutsche Form von Luigi.

Wobei bei dessen Frage das Fragezeichen fehlte.

Ulf Kutzner

unread,
Nov 6, 2022, 10:38:28 AM11/6/22
to
Luigi schrieb hierzufred vor 04.11.2022, 16:48:20
unserer (beider) Zeit wo mit?

Dorothee Hermann

unread,
Nov 6, 2022, 11:19:30 AM11/6/22
to
Am 06.11.22 um 16:11 schrieb Ulf Kutzner:
> Thomas Hochstein schrieb am Sonntag, 06.11.2022 14:45:04 UTC+1:
>> Ulf Kutzner schrieb:

>>> Wer ist denn jetzt schon wieder Ludwig?

>> Die deutsche Form von Luigi.

Tippfehler meinerseits - man konnte aus meinem Zitierten entnehmen (wenn
man denn wollte), dass der Ludger gemeint war.

>> Wobei bei dessen Frage das Fragezeichen fehlte.

> Luigi schrieb hierzufred vor 04.11.2022, 16:48:20 unserer (beider)
> Zeit wo mit?

Ich versteh den Satz nicht so ganz.

Aber - Luigi schrieb am 04.11.22 um 22:39:
^^^^^^^^
Was ist schwierig an der Rechnung (Gesamtenergiebedarf einer
Bäckerei): (Gewicht verarbeitetes Mehl) x (Mehl für ein Brötschen)
Ist nur annähernd, aber immerhin.


Dorothee

Dorothee Hermann

unread,
Nov 6, 2022, 11:19:43 AM11/6/22
to
Am 04.11.22 um 16:48 schrieb Ulf Kutzner:
> Dorothee Hermann schrieb am Freitag, 4. November 2022 um 16:30:
>> Am 04.11.22 um 15:13 zitierte Ulf Kutzner:
>>> Dorothee Hermann schrieb am Freitag, 04.11.2022 um 14:47:
>>>> Am 03.11.22 um 17:31 schrieb Ludger Averborg:
>>>>> Google informiert immer nur, wieviel kcal ich mit einem Brötchen
>>>>> aufnehme.

>>>> Eine Frage der Fragestellung

>>> Der Brennwert ist der gleiche, aber warme Semmeln bringen, was in der
>>> kalten Jahreszeit erwünscht sein mag, kalorisch mehr.

>> Schön. Aber Ludwig fragt nicht nach 'warmen' Semmeln.

> Wer ist denn jetzt schon wieder

Wieso "schon wieder"?

> Ludwig?

Ein Tippfehler - muss Ludger heißen!


Dorothee

Dorothee Hermann

unread,
Nov 6, 2022, 11:19:47 AM11/6/22
to
Am 06.11.22 um 14:36 schrieb Thomas Hochstein:
> Ulf Kutzner schrieb:

>> Wer ist denn jetzt schon wieder Ludwig?

> Die deutsche Form von Luigi.

Tippfehler meinerseits - aber aus dem Gutzitierten konnte man den
richtigen "Ludger" erahnen.
;-)

> Wobei bei dessen Frage das Fragezeichen fehlte.

"Dessen"? Ludger oder Luigi?

Ludgers Fragezeichen steht im Betreff.


Dorothee

Peter H. Beier

unread,
Nov 6, 2022, 12:50:47 PM11/6/22
to
Am 06.11.2022 um 18:24 schrieb Ludger Averborg:

>>> Ludwig?
>>
>> Ein Tippfehler - muss Ludger heißen!
>>
> Der heilige Liudger (lat. Ludgerus), Apostel der Friesen und Sachsen, erster
> Bischof und Patron des Bistums Münster, Gründer der Benediktinerabtei Werden und
> zweiter Patron des Bistums Essen, gehört zu den großen Heiligen Europas.
> (https://www.ludgerus.ruhr/hl-ludgerus/)

Sag das auch dem Konrad ...!
--
Mit freundlichen Grüßen
Peter H. Beier
Kaum macht man's richtig - schon funktioniert's.
Skype: "P.Beier"

Frank Nitzschner

unread,
Nov 7, 2022, 1:55:22 AM11/7/22
to
Dorothee Hermann schrieb :

>
> Was ist schwierig an der Rechnung (Gesamtenergiebedarf einer
> Bäckerei): (Gewicht verarbeitetes Mehl) x (Mehl für ein Brötschen)
> Ist nur annähernd, aber immerhin.
>

Bei den klein- und mittelgroßen Bäckereien die ich kenne kommt da
wesentlich mehr zur selben Zeit aus den Öfen als nur Brötchen..

Grüsse
Frank

Luigi Rotta

unread,
Nov 7, 2022, 4:04:51 AM11/7/22
to
Am Mon, 07 Nov 2022 07:55:19 +0100 schrieb Frank Nitzschner
<nos...@nitzschner.de>:
Und?

Ich krieg das Gefühl, dass hier einige mit dem begrifflichen Verstehen
"etwas" Mühe haben.

Sage mir, was aus dem Bäckereiofen kommt, dass kein Mehl enthält.

Ulf Kutzner

unread,
Nov 7, 2022, 6:06:32 AM11/7/22
to
Luigi Rotta schrieb am Montag, 7. November 2022 um 10:04:51 UTC+1:

> Ich krieg das Gefühl, dass hier einige mit dem begrifflichen Verstehen
> "etwas" Mühe haben.
>
> Sage mir, was aus dem Bäckereiofen kommt, dass kein Mehl enthält.

Hängt nicht zuletzt davon ab, ob er auch als Konditoreiofen
genutzt wird.

Dorothee Hermann

unread,
Nov 7, 2022, 7:36:04 AM11/7/22
to
Am 06.11.22 um 18:50 schrieb Peter H. Beier:

> Sag das auch dem Konrad ...!

Jeder weiß das. Er wird seine Gründe haben.


Dorothee, alles gut

Dorothee Hermann

unread,
Nov 7, 2022, 7:36:08 AM11/7/22
to
Am 07.11.22 um 07:55 schrieb Frank Nitzschner:
> Dorothee Hermann *zitierte* richtig:


>> Aber - Luigi schrieb am 04.11.22 um 22:39:
^^^^^^^^
>> Was ist schwierig an der Rechnung (Gesamtenergiebedarf einer
>> Bäckerei): (Gewicht verarbeitetes Mehl) x (Mehl für ein Brötschen)
>> Ist nur annähernd, aber immerhin.



Du antwortest also Luigi:
> Bei den klein- und mittelgroßen Bäckereien die ich kenne kommt da
> wesentlich mehr zur selben Zeit aus den Öfen als nur Brötchen..


Dorothee

Frank Nitzschner

unread,
Nov 7, 2022, 7:54:34 AM11/7/22
to
Luigi Rotta schrieb :

> Sage mir, was aus dem Bäckereiofen kommt, dass kein Mehl enthält.

Bei unseren Bäcker im Dorf u.a. Spanferkel..
Allerdings nur auf Bestellung.

Grüsse
Frank

Peter H. Beier

unread,
Nov 7, 2022, 8:06:37 AM11/7/22
to
Am 07.11.2022 um 13:36 schrieb Dorothee Hermann:

>> Sag das auch dem Konrad ...!
>
> Jeder weiß das. Er wird seine Gründe haben.
>
>
> Dorothee, alles gut

:-)

Harald

unread,
Nov 13, 2022, 1:00:11 PM11/13/22
to
Sehe ich auch so, da wird dann das Zeug erstmal als Teigling durch die
Gegend gekarrt und von Hilfskräften ohne Ahnung bissl warm gemacht.
Nein Danke.

Gruß v Harald

Harald

unread,
Nov 13, 2022, 1:00:12 PM11/13/22
to
Dann sollte man mal über die öffentliche Panikmache nachdenken.

Gruß v Harald

Hartmut Ott

unread,
Nov 14, 2022, 7:42:21 AM11/14/22
to
Hej,

Am 13.11.22 um 19:00 schrieb Harald:


>> Der Backofen in der Bäckerei wird deutlich effizenter sein.
>> Ich schätze einmal 0,5 Cent oder weniger.
>> Wenn sich nun der Energiepreis vervierfacht, wird das Brötchen 1,5 Cent
>> teurer.


> Dann sollte man mal über die öffentliche Panikmache nachdenken.


Und da bei den Vorlieferanten auch die Energiepreise angehoben werden
und die das weiter geben, werden das dann sicherlich nicht nur 1,5 Cent
sein. Über was sollte man dann nachdenken, wenn 1,5 Cent von Panik
bewirken soll

"Unternehmen, so der Unternehmensberater Herman Simon, "machen einen
großen Fehler, wenn sie in der Inflation ihre Preise zu spät erhöhen",
denn wer diesen Schritt nicht rechtzeitig macht oder nicht machen kann,
verliere an wirtschaftlicher Substanz."


--
--
mfg
Hartmut Ott

Luigi Rotta

unread,
Nov 15, 2022, 1:17:49 PM11/15/22
to
Am Sun, 13 Nov 2022 18:00:10 -0000 (UTC) schrieb Harald
<harald.ei...@arcor.de>:
Ich bin immer wieder verwundert, was für einfache, um nicht zu sagen
rudimentäte Bilder dieser Welt manche Leute haben.

Ein Brötchen muss nicht nur sein Mehl und seine Energie bezahlen, da ist
eine _ganzer_Bäckereibetrieb_ dahinter. Oder meint ihr, das Geld für den
Betrieb wird vom Staat bezahlt?

Harald Klotz

unread,
Nov 17, 2022, 3:22:40 PM11/17/22
to
Am 15.11.2022 um 19:17 schrieb Luigi Rotta:

>> Dann sollte man mal über die öffentliche Panikmache nachdenken.
>
> Ich bin immer wieder verwundert, was für einfache, um nicht zu sagen
> rudimentäte Bilder dieser Welt manche Leute haben.
>
> Ein Brötchen muss nicht nur sein Mehl und seine Energie bezahlen, da ist
> eine _ganzer_Bäckereibetrieb_ dahinter. Oder meint ihr, das Geld für den
> Betrieb wird vom Staat bezahlt?

Ursprünglich ging es um die Mehrkosten Gas beim Backen.
Du sprichst jetzt andere Mehrkosten an. Was anderes ist denn deiner
Meinung nach durch die Gaspreise im Preis gestiegen.
Woraus bestehen Brötchen. Mehl, Hefe, ein paar Tropfen Öl.
Dies Produkte sind nur ganz unwesentliche vom Gaspreis betroffen und
rechtfertigen keine nennenswerte Preiserhöhung, der Gasbedarf pro
Brötchen ist auch sehr gering.

Lebensmittel sind im Preis im Schnitt um 20% gestiegen.
Der höhere Gaspreis rechtfertigt das nicht, zumal der Gaspreis derzeit
niedriger ist als im Januar des Jahres, also unter Vorkriegsniveau.

Grüße
Harald

Hartmut Ott

unread,
Nov 18, 2022, 7:30:49 AM11/18/22
to
Hej,

Am 17.11.22 um 21:22 schrieb Harald Klotz:


>> Ein Brötchen muss nicht nur sein Mehl und seine Energie bezahlen, da ist
>> eine _ganzer_Bäckereibetrieb_ dahinter. Oder meint ihr, das Geld für den
>> Betrieb wird vom Staat bezahlt?
>
> Ursprünglich ging es um die Mehrkosten Gas beim Backen.
> Du sprichst jetzt andere Mehrkosten an. Was anderes ist denn deiner
> Meinung nach durch die Gaspreise im Preis gestiegen.


Da man im Internet lesen kann das auch die Vorlieferanten ihre Preise
erhöhen und deshalb die Kalkulation für die eigenen Preise angepasst
werden muss, darf man wohl davon ausgehen das auch bei einem Bäcker die
Vorlieferanten ihre Preise wegen der Teuerung erhöht haben, weil auch
die, sowie deren Lieferanten für Energie und Vorlieferanten mehr zahlen
müssen.

Simpel gesagt, das fängt bei Bauern an, der für Düngemittel jetzt viel
mehr ausgeben muss als vorher, auch höhere Preise für Energie,
Lebenhaltungskosten, Reparaturkosten, Saatgut und was es da alles noch
gibt, zahlt. Dann geht es zur Mühle, wo sich dieses Spielchen wiederholt
und dann erst zum Bäcker. Und nicht vergessen, auch die Transportkosten
sind gestiegen.

All das muss man eben einberechnen.

Harald Klotz

unread,
Nov 18, 2022, 3:13:14 PM11/18/22
to
Am 18.11.2022 um 13:30 schrieb Hartmut Ott:

>> Ursprünglich ging es um die Mehrkosten Gas beim Backen.
>> Du sprichst jetzt andere Mehrkosten an. Was anderes ist denn deiner
>> Meinung nach durch die Gaspreise im Preis gestiegen.
>
>
> Da man im Internet lesen kann das auch die Vorlieferanten ihre Preise
> erhöhen und deshalb die Kalkulation für die eigenen Preise angepasst
> werden muss, darf man wohl davon ausgehen das auch bei einem Bäcker die
> Vorlieferanten ihre Preise wegen der Teuerung erhöht haben, weil auch
> die, sowie deren Lieferanten für Energie und Vorlieferanten mehr zahlen
> müssen.

Dass ist richtig.
Mir haben die Stadtwerke geraden Gaspreis nach oben angepasst. knapp 18
Cent pro kWh. Gas kostet die Stadtwerke derzeit 10 Cent im Einkauf.
Hier werden Preise nach belieben erhöht, weil es keine Marktwirtschaft
in mehr gibt, in vielen Bereichen nicht mehr.

> Simpel gesagt, das fängt bei Bauern an, der für Düngemittel jetzt viel
> mehr ausgeben muss als vorher,

Ja, das muss er. Passt es zu den Erhöhungen?
Ich habe das Gefühl, dass viele Preise aktuell Phantasiepreise sind.

Und wie du es hier deutlich machst, du glaubst an die Rechtfertigung,
bzw. Ausrede der Hersteller

> auch höhere Preise für Energie,
> Lebenhaltungskosten, Reparaturkosten, Saatgut und was es da alles noch
> gibt, zahlt. Dann geht es zur Mühle, wo sich dieses Spielchen wiederholt
> und dann erst zum Bäcker. Und nicht vergessen, auch die Transportkosten
> sind gestiegen.

Außerdem hast du übersehen, dass sich meine Antwort ausschließlich auf
die Mehrkosten fürs Backen bezog.

> All das muss man eben einberechnen.

In die Mehrkosten für Gasverbrauch beim Backen?


Grüße
Harald

Hartmut Ott

unread,
Nov 19, 2022, 8:49:58 AM11/19/22
to
Hej,

Am 18.11.22 um 21:13 schrieb Harald Klotz:


>> Da man im Internet lesen kann das auch die Vorlieferanten ihre Preise
>> erhöhen und deshalb die Kalkulation für die eigenen Preise angepasst
>> werden muss, darf man wohl davon ausgehen das auch bei einem Bäcker die
>> Vorlieferanten ihre Preise wegen der Teuerung erhöht haben, weil auch
>> die, sowie deren Lieferanten für Energie und Vorlieferanten mehr zahlen
>> müssen.
>
> Dass ist richtig.
> Mir haben die Stadtwerke geraden Gaspreis nach oben angepasst. knapp 18
> Cent pro kWh. Gas kostet die Stadtwerke derzeit 10 Cent im Einkauf.


Hier sind es 22,56 Cent Erhöhung für Strom, Gas haben wir nicht sondern
eine Ölheizung, das letzte nachtanken hat gut 5000 Euro gekostet.


> Hier werden Preise nach belieben erhöht, weil es keine Marktwirtschaft
> in mehr gibt, in vielen Bereichen nicht mehr.


Wenn man mitbekommt, wie viel Gewinn Siemens gemacht hat, trotz hoher
Abschreibungen, könnte man glatt diesen Eindruck bekommen.


>> Simpel gesagt, das fängt bei Bauern an, der für Düngemittel jetzt viel
>> mehr ausgeben muss als vorher,
>
> Ja, das muss er. Passt es zu den Erhöhungen?


Nein, bisher noch nicht, aber das, die dafür notwendigen Erhöhungen, die
kommen noch.



> Ich habe das Gefühl, dass viele Preise aktuell Phantasiepreise sind.


Da regiert der von dir vermisste Markt, man nimmt, was man bekommen
kann. Und derjenige der bereit ist den Preis zu zahlen bekommt die Ware.
Und all diejenigen, die nicht so viel Geld haben bekommen eben nichts -
was in einigen Ländern Hungertote etc. bedeutet.


> Und wie du es hier deutlich machst, du glaubst an die Rechtfertigung,
> bzw. Ausrede der Hersteller


Sind es nur Rechtfertigungen/Ausreden? Ich glaube nicht. Da brauche ich
nur mal das Feld hinterm Haus ansehen, das Jahrelang brach lag, weil
eine Bepflanzung sich "nicht rentiert", jetzt ist das Gras gesät, wie
auch auf dem zweiten Feld auf der anderen Straßenseite. Jetzt scheint
der Aufwand sich zu lohnen.


> > auch höhere Preise für Energie,
>> Lebenhaltungskosten, Reparaturkosten, Saatgut und was es da alles noch
>> gibt, zahlt. Dann geht es zur Mühle, wo sich dieses Spielchen wiederholt
>> und dann erst zum Bäcker. Und nicht vergessen, auch die Transportkosten
>> sind gestiegen.
>
> Außerdem hast du übersehen, dass sich meine Antwort ausschließlich auf
> die Mehrkosten fürs Backen bezog.


Und damit die sonstigen Mehrkosten einfach ausgeschlossen hast, obwohl
die auch anfallen.


>> All das muss man eben einberechnen.
>
> In die Mehrkosten für Gasverbrauch beim Backen?

Wenn, dann alle.

Hans-Juergen Lukaschik

unread,
Nov 21, 2022, 11:03:04 PM11/21/22
to
Hallo Ludger,

am Friday, 18 November 2022 13:55:45
schrieb Ludger Averborg <ludger_...@web.de>:

> Ich habe den Eindruck, das eigentliche Problem ist, dass die
> wachsende Armut (Inflation) dazu führt, dass die Kunden keine
> Luxusprodukte wie Bäckerbrötchen für 50 Cent mehr kaufen sondern sehr
> ähnlich Fabrikprodukte beim Discounter für 17 Cent.

Bei uns gibt es nur Sonntags Brötchen, von Coppenrath & Wiese. Hier
gibt es zwar etliche Bäckerei-Verkaufsstellen, die Sonntags geöffnet
haben, aber keine einzige Backstube, in der Sonntagmorgens gebacken
wird. Aufbacken kann ich bequemer und preiswerter zu Hause.

MfG Hans-Jürgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch

Dietz Proepper

unread,
Nov 22, 2022, 5:22:45 AM11/22/22
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
> Ich habe den Eindruck, das eigentliche Problem ist, dass die
> wachsende Armut (Inflation) dazu führt, dass die Kunden keine
> Luxusprodukte wie Bäckerbrötchen für 50 Cent mehr kaufen sondern sehr
> ähnlich Fabrikprodukte beim Discounter für 17 Cent.

Der Bäcker um die Ecke hatte schon immer "Luxusbrötchen" für 40-70ct.
Die kosten jetzt halt 45 bis 80ct. Ganz ehrlich - wer sich die vorher
leistete der wird das auch jetzt noch machen.

Und, fun fact - es kommt bei den Leuten langsam an, dass 30%+ des
Preisauftriebs keine realeren Grundlagen als Koksphantasien im
Verkauf als Ursache haben.

Frau BALAG wohnt ein wenig auf dem Land (d.h. 40km außerhalb von N).
Dort sind die Preise beim Metzger und beim Bäcker praktisch gleich
geblieben.

Ich habe bei Gelegenheit mal gefragt. Der Metzger meinte, er würde
seinen Bauern was *husten*, wenn sie jetzt mal schnell die Preise
erhöhen. Esp. bei Schwein sei es *gar* kein Problem, dann halt beim
Mäster drei Häuser weiter den Vertrag für die nächsten zwei Jahre
abzuschließen. Und auch bei Rind - "seine" Bauern füttern maximal 10%
zu, wenn da die Preise zu sehr anziehen dann mäht man halt nach
Absprache auch ein paar Wiesen des Nachbarn ohne Viehzucht und lagert
ein.

Der Bäcker ähnlich - langfristige Lieferverträge und nicht jedem Cent
wie ein Junkie hinterher hecheln.

Achja. Bäcker. Der eine dort wird vermutlich tatsächlich bald schließen
müssen. Es ist aber der "schlechtere" dort und die Gerüchteküche
munkelt, der habe vor einem Jahr einen *gaaanz* günstigen Gasvertrag
abgeschlossen. Ohne Preisgarantien usw. ...

--
SIC SEMPER
+--|=======>
TYRANNIS

Harald Klotz

unread,
Nov 23, 2022, 6:59:14 PM11/23/22
to
Am 22.11.2022 um 11:22 schrieb Dietz Proepper:

> Und, fun fact - es kommt bei den Leuten langsam an, dass 30%+ des
> Preisauftriebs keine realeren Grundlagen als Koksphantasien im
> Verkauf als Ursache haben.

Nicht der Verkauf, die Erzeuger.
Gesten in den ARD Nachrichten, die Erzeugerpreise sind im Oktober leicht
gesunken, 34% über Vorjahresniveau.

Grüße
Harald

Hans-Juergen Lukaschik

unread,
Nov 25, 2022, 12:20:55 PM11/25/22
to
Hallo Markus,

am Thursday, 24 November 2022 19:52:35
schrieb Markus Ermert <mspa...@gmail.com>:

> > Bei uns gibt es nur Sonntags Brötchen, von Coppenrath & Wiese. Hier
> > gibt es zwar etliche Bäckerei-Verkaufsstellen, die Sonntags geöffnet
> > haben, aber keine einzige Backstube, in der Sonntagmorgens gebacken
> > wird. Aufbacken kann ich bequemer und preiswerter zu Hause.
>
> Wer Coppenrath-und-Wiese-Brötchen geschmacklich für auch nur
> ansatzweise vergleichbar zu Bäckeraufbackbrötchen hält, hat die
> Kontrolle über sein Leben verloren.

Kannst du dir auch vorstellen, dass ich mehr Vertrauen zu Stiftung
Warentest und anderen Institutionen habe, als zu jemandem, der sich
Markus Ermert nennt? Ebenso zu meinem eigenen Geschmack.

Harald Klotz

unread,
Nov 25, 2022, 7:30:40 PM11/25/22
to
Am 24.11.2022 um 20:52 schrieb Markus Ermert:

> Wer Coppenrath-und-Wiese-Brötchen geschmacklich für auch nur ansatzweise
> vergleichbar zu Bäckeraufbackbrötchen hält, hat die Kontrolle über sein
> Leben verloren.

Wo bekommt man heute noch Bäckerbrötchen?
Hier, z.B. Steißkal. ist nur teurer und die Dinge schmecken nach
Fresspappe.
Wir haben doch fast nur noch Großbäcjkereien, die Fresspappe zum 3
fachen Asdi Preis anbieten.

Grüße
Harald

Harald Klotz

unread,
Nov 25, 2022, 7:34:04 PM11/25/22
to
Am 25.11.2022 um 18:20 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:

> Kannst du dir auch vorstellen, dass ich mehr Vertrauen zu Stiftung
> Warentest
Stiftung Warentest, das ist der Verein der Hundefutter als zum
menschlichen Verzehr geeignet benannt hat.
Ansonsten kenne ich weitere Fehlleistunge, dieser Dümmlinge.
Anrufbeantworter, hoch bewertet, aber Schrott.

Diese Deppen lassen sich regelmäßig von der Industrie verarschen.

Grüße
Harald

Hans-Juergen Lukaschik

unread,
Nov 26, 2022, 12:56:01 PM11/26/22
to
Hallo Harald,

am Saturday, 26 November 2022 01:34:02
schrieb Harald Klotz <klo...@freenet.de>:

> > Kannst du dir auch vorstellen, dass ich mehr Vertrauen zu Stiftung
> > Warentest

> Stiftung Warentest, das ist der Verein der Hundefutter als zum
> menschlichen Verzehr geeignet benannt hat.

Und Folgendes wurde tatsächlich geschrieben:

"„Zugelassen sind nur hygienisch einwandfreie Schlachtnebenprodukte von
Tieren, die auch für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Das können
beispielsweise Organe wie Herz, Lunge und Magen sein (…) Horn, Borsten,
Haare, Federn und Magen-Darm-Inhalt dürfen nicht zu Futtermitteln
verarbeitet werden.“ (Stiftung Warentest, test 3/2015, Seite 74)"

Hast du eine Quelle für deine anders lautende Behauptung?

Harald Klotz

unread,
Nov 28, 2022, 8:28:25 AM11/28/22
to
Am 26.11.2022 um 10:55 schrieb Ludger Averborg:

>> Stiftung Warentest, das ist der Verein der Hundefutter als zum
>> menschlichen Verzehr geeignet benannt hat.
>
> Das hätte ich auch ohne Stiftung Warentest nie bezweifelt.

Oh je.

> In GÖ gab es mal einen "Skandal", weil in den Mülltonnen eines Chinarestaurants
> (Untere Karspüle??? Obere Karspüle???) so viele Hundefutterdosen waren. Man aß
> dort übrigens recht gut.

Fake News.
Hundefutter wird sicher kein Menschen fressen wollen.

Du weißt was Hunde bevorzugen?

> Ist wohl heute kein Thema mehr, da Hundefutter (für meinen Liebling nur das
> Beste) teurer ist als billiges Fleisch.
Es gibt kein gutes Hundefutter, im Sinne für menschlichen Verzehr geeignet.

Hunde mögen Fleisch, welches angegammelt ist.
Menschen teilweise auch, nennt sich dann gut abgehangen, für den Hund
ist das noch zu frisch.

Der Fall damals, Stiftung Warentest kauft im Berliner Markt ein. Das
wusste der Hundefutterhersteller, der Größte, Chappi, war mein eich sein
Produkt.
Die Stiftung Warentester sind blöd, das wusste man auch.
Man hat damals im kompletten Berliner Markt die Ware ausgetauscht und
mit bestem Rindfleisch versorgt.
Das ist den Warentestern nicht aufgefallen und es gab ein Top Testergebnis.
Damals gab es die Zeitschrift Test, die gute Warentests lieferte, lange
vor der Stiftung.
Stiftung Warentest hetzte mit, wir sind Werbefrei und neutral gegen den
Konkurrenten, der wie alle Zeitschriften, die sich selbst finanzieren
müssen, natürlich auch Werbung beinhaltete.
Den Leuten von Test kam es nicht geheuer vor und sie machten einen
eigenen Test.
Heraus kam dann, dass ich meine Unilever, den Warentausch vorgenommen
hat, Hundefutter, keines Falls für menschlichen Verzehr geeignet war.
Später habe ich häufig mangelhafte Tests erlebt.
Anrufbeantworter, die der letzte Schrott waren, aber ein sehr gut
hatten, Monitore, die für den bevorstehenden Test kurz auf den Markt
geworfen wurden, zum Zeitpunkt des Erscheinen des Test, war dann ein
"Nachfolgemodell" am Markt, wesentlich schlechter.

Die lassen sich bis heute von der Industrie verarschen.

Grüße
Harald

Harald Klotz

unread,
Nov 28, 2022, 8:34:16 AM11/28/22
to
Am 26.11.2022 um 18:55 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:

>> Stiftung Warentest, das ist der Verein der Hundefutter als zum
>> menschlichen Verzehr geeignet benannt hat.
>
> Und Folgendes wurde tatsächlich geschrieben:
>
> "„Zugelassen sind nur hygienisch einwandfreie Schlachtnebenprodukte von
> Tieren, die auch für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Das können
> beispielsweise Organe wie Herz, Lunge und Magen sein (…) Horn, Borsten,
> Haare, Federn und Magen-Darm-Inhalt dürfen nicht zu Futtermitteln
> verarbeitet werden.“ (Stiftung Warentest, test 3/2015, Seite 74)"
>
> Hast du eine Quelle für deine anders lautende Behauptung?
Hast du eine Quelle für die Aussage, ich meine aus rechtlicher Sicht.

Ich weiß nicht was zugelassen ist. Ich weiß aber, dass Hunde eher kein
frisches Fleisch mögen, es verbuddeln und nach ein paar Tagen, wenn es
angegammelt ist wieder ausbuddeln.
in Bekannte hat Fleischabfälle von Schlachthöfen zu
Tierfutterherstellern gefahren.
Er berichtete mir über den ekelhaften Gestank.

Grüße
Harald

Ralph Angenendt

unread,
Nov 28, 2022, 9:28:26 AM11/28/22
to
Well, Harald Klotz <klo...@freenet.de> wrote:
> Damals gab es die Zeitschrift Test, die gute Warentests lieferte, lange
> vor der Stiftung.
> Stiftung Warentest hetzte mit, wir sind Werbefrei und neutral gegen den
> Konkurrenten, der wie alle Zeitschriften, die sich selbst finanzieren
> müssen, natürlich auch Werbung beinhaltete.
> Den Leuten von Test kam es nicht geheuer vor und sie machten einen
> eigenen Test.
> Heraus kam dann, dass ich meine Unilever, den Warentausch vorgenommen
> hat, Hundefutter, keines Falls für menschlichen Verzehr geeignet war.

Äh ja. Die Zeitschrift Test. Die es seit 1966 gibt. Und die seit 1966
eine, nein, gar *die* Publikation der Stiftung Warentest ist.

Also entweder bist du sehr viel älter als ich oder du erzählst sehr viel
Unsinn. Da die Stiftung Warentest auch erst 1964 gegründet wurde, tippe
ich auf letzteres, da ich kaum glaube dass die Stiftung Warentest
innerhalb von zwei Jahren eine unabhängige Zeitschrift "Test" nicht nur
vom Markt fegt, sondern eine eigene unter dem gleichen Namen
veröffentlicht.

Ralph
--
Is your mother worried?
Would you like us to assign someone to worry your mother?

Harald Klotz

unread,
Nov 28, 2022, 12:05:45 PM11/28/22
to
Am 19.11.2022 um 14:49 schrieb Hartmut Ott:

>> Dass ist richtig.
>> Mir haben die Stadtwerke geraden Gaspreis nach oben angepasst. knapp 18
>> Cent pro kWh. Gas kostet die Stadtwerke derzeit 10 Cent im Einkauf.
>
>
> Hier sind es 22,56 Cent Erhöhung für Strom, Gas haben wir nicht sondern
> eine Ölheizung, das letzte nachtanken hat gut 5000 Euro gekostet.

Ich habe eben noch einmal geschaut, aktueller Preis ist 38 Cent.
Unser Wummskanzler hat nun eine Gesetztesvorlage für eine weitere
Erhöhung gebracht, 40 Cent.

Der Strompreis ist real deutlich niedriger, deutlich unter 10 Cent, plus
Abgaben, Durchleitung etc.
Die Merit Order erlaubt, nein verlangt, dass der höchste Strompreis auch
denen gezahlt werden muss, welche billiger herstellen.
Der Höchste Preis ist derzeit Strom aus Gas und das bekommen auch die
Kohle, Windstrom und alle anderen Anbieter. Das führt zu massiven
Gewinnen, die völlig ungerechtfertigt sind.
Uniper musste gerettet werden, während der selbe Konzern Kohlekraftwerke
unterhält und dort Milliarden Gewinne einfährt.
Für Kohlestrom kassieren sie den 3-5 fachen Preis.

Es ist schon seltsam, eine Preisbremse über dem Marktpreis, so was kann
nur einem Scholz einfallen.
Das ist eine Einladung die Preis nach oben zu treiben.

> Wenn man mitbekommt, wie viel Gewinn Siemens gemacht hat, trotz hoher
> Abschreibungen, könnte man glatt diesen Eindruck bekommen.

Von der Regierung gefördert.
Mit Wärmepumpen werden derzeit massive Gewinne eingefahren.
Die aktuelle Forderung, Neubauten müssen einen Anteil erneuerbarer
Energie zum Heizen haben. Dr wird unsinniger Weise durch Luft
Wärmepumpen realisiert. Die sind wenig effektiv, der Stromverbrauch ist
hoch.
Solarwärme kann man auch aus Strahlungswärme viel effektiver gewinnen,
es braucht eventuell nicht einmal eine Wärmepumpe. Aber das hat keine
Lobby, das kann jeder Handerker, dunkel Folie ein paar Schläuche plus
simple Regeltechnik.
Mit massiver Dämmung wird auf die Wärme des sich aufheizenden Mauerwerks
draußen gelassen.
Es wird auch nicht die Wärme, welche sich zwischen Mauerwerk und Dämmung
staut genutzt, die noch einmal durch die Wärmepumpe wäre sehr effektiv.
Leiber nimmt man eiskalte Außenluft.

>> Ja, das muss er. Passt es zu den Erhöhungen?
>
>
> Nein, bisher noch nicht, aber das, die dafür notwendigen Erhöhungen, die
> kommen noch.

Gerade vorgestern gesehen, beim Pseudo Bäcker, also Großbäcker oder
kleine Backfabrik, 69 Cent fürs Brötchen, die kürzlich noch 45 Cent
kosteten.
Das sind 53 Prozent Aufschlag.
Laut Presse sind die Erzeugerpreise um 34 Prozent gestiegen.

Nachdem Deutschland mit wilden Einkäufen die Gaspreise hochgetrieben
hat, sind sie aktuell wieder auf 10 Cent, das ist niedriger als
Vorkriegsniveau. Also müssten auch die Gaspreise wieder sinken.

Die Betriebe sahnen ab.

>> Ich habe das Gefühl, dass viele Preise aktuell Phantasiepreise sind.
>
>
> Da regiert der von dir vermisste Markt, man nimmt, was man bekommen
> kann.

Wenn ein Markt funktioniert ist das völlig ok.
Aber er funktioniert schon lange nicht mehr.
Die Einzelhandelsketten haben Plätze organisiert, wo sich keine anderen
Händler in der nähe niederlassen können. Mitbewerber gibt es nur in
größerer Entfernung. Vielfach wurden auch auch Nachbargrundstücke
aufgekauft um fremde Ansiedelungen zu verhindern.
Das schränkt den Wettbewerb ein.
Es gibt Preisabsprachen.

> Und derjenige der bereit ist den Preis zu zahlen bekommt die Ware.
> Und all diejenigen, die nicht so viel Geld haben bekommen eben nichts -
> was in einigen Ländern Hungertote etc. bedeutet.

So ist es. Es wäre ok, wenn ein Wettbewerbe nicht gehindert wäre sein
Angebot zu machen.

>> Und wie du es hier deutlich machst, du glaubst an die Rechtfertigung,
>> bzw. Ausrede der Hersteller

> Sind es nur Rechtfertigungen/Ausreden? Ich glaube nicht.

Das glaube ich.

> Da brauche ich
> nur mal das Feld hinterm Haus ansehen, das Jahrelang brach lag, weil
> eine Bepflanzung sich "nicht rentiert", jetzt ist das Gras gesät, wie
> auch auf dem zweiten Feld auf der anderen Straßenseite. Jetzt scheint
> der Aufwand sich zu lohnen.

Äh, Gras? Wie rentiert sich Gras?

Der Grund kann ein anderer sein. Wenn ein Feld nicht genutzt wird, wird
das nach >5 Jahren zum Status Quo.
Auch umgekehrt gilt das. Also >5 Jahre Ackerbau, immer Ackerbau.
Also erfolgt eine Umnutzung für 1 Jahr, völlig unsinnig, weil es Verlust
bedeutet, erhält aber für den Bauern die Möglichkeit bei Bedarf zwischen
Viehzucht und Ackerbau zu wechseln.

>> Außerdem hast du übersehen, dass sich meine Antwort ausschließlich auf
>> die Mehrkosten fürs Backen bezog.
>
>
> Und damit die sonstigen Mehrkosten einfach ausgeschlossen hast, obwohl
> die auch anfallen.

Nein, ich habe sie nicht übersehen.
Die Frage bezog sich ausschließlich auf den Gaspreis fürs Backen.

>>> All das muss man eben einberechnen.
>>
>> In die Mehrkosten für Gasverbrauch beim Backen?
>
> Wenn, dann alle.

Die Frage war Gaspreis, nicht alles.


Grüße
Harald

Luigi Rotta

unread,
Nov 28, 2022, 12:56:00 PM11/28/22
to
Am Mon, 28 Nov 2022 14:28:24 +0100 schrieb Harald Klotz
<klo...@freenet.de>:

>Hundefutter wird sicher kein Menschen fressen wollen.

Kein armer Rentner isst freiwillig Hundefutter. Viele tun es trotzdem.

Harald Klotz

unread,
Nov 28, 2022, 1:17:28 PM11/28/22
to
Am 28.11.2022 um 15:28 schrieb Ralph Angenendt:


> Also entweder bist du sehr viel älter als ich oder du erzählst sehr viel
> Unsinn. Da die Stiftung Warentest auch erst 1964 gegründet wurde, tippe
> ich auf letzteres, da ich kaum glaube dass die Stiftung Warentest
> innerhalb von zwei Jahren eine unabhängige Zeitschrift "Test" nicht nur
> vom Markt fegt, sondern eine eigene unter dem gleichen Namen
> veröffentlicht.
Du bist leider sehr Ahnungslos.
Die gewerbliche Zeitschrift hieß TEST und existierte damals einige Jahre
neben der Zeitschrift der Stiftung Warentest.

Die Zeitschrift der Stiftung hieß damals "Der Test"
Das gewerbliche Ballt TEST.

Du meinst also beides wäre das gleiche?

In der Historie der Stiftung ist für 1968 schon von Test die Rede.
Ich weiß nicht wie lange die echte Test, die schon etliche Jahre bestand
noch am Markt war, ich meine länger als nur bis 1968.

In einem irrte ich. Die Zeitschrift die den Hundefutterschwindel
aufdeckte hieß "DM Test", nicht nur Test und existierte seit 1961. DM,
später Euro, gab es bis 2004. Wie lange es "DM Test" gab, habe ich noch
nicht raus.


Grüße
Harald

Ulf Kutzner

unread,
Nov 29, 2022, 2:43:01 AM11/29/22
to
Harald Klotz schrieb am Montag, 28. November 2022 um 19:17:28 UTC+1:

> In einem irrte ich. Die Zeitschrift die den Hundefutterschwindel
> aufdeckte hieß "DM Test", nicht nur Test und existierte seit 1961. DM,
> später Euro, gab es bis 2004.

Die Finanzen heißen seitdem Euro.
https://de.wikipedia.org/wiki/Euro_(Zeitschrift,_fr%C3%BCher_DM)

F. W.

unread,
Nov 29, 2022, 3:02:42 AM11/29/22
to
Am 03.11.2022 um 17:31 schrieb Ludger Averborg:

> Sagen wir mal kleinere handwerkliche Bäckerei mit 6-10 Filialen.

Ich würde sagen, die richtige Antwort hat nur Radio Eriwan: "Es kommt
auf den Einzelfall an".

Aber ich gehöre zu dem Teil der Bevölkerung der glaubt, wenn die Energie
für ein Brötchen zu teuer ist, muss man nicht auf das Brötchen
verzichten, sondern billige Energie besorgen.

FW

Ulf Kutzner

unread,
Nov 29, 2022, 6:50:26 AM11/29/22
to
Geh nach Qatar, die haben so viele Energieträger, die exportieren
sie sogar...