Also ich war heute mal gaaanz mutig und hab diese Tüte: "Hefe-Garant" von
Dr. Oetker gekauft..Ist also nicht diese reine Trockenhefe. Und auf der
Rückseite war ein Rezept dazu von einem süßen Rosinenbrot. Und weil sich das
auf der Tüte so einfach las, dachte ich mir: "Das probierste jetzt mal aus".
Gesagt - getan.
Mehl mit dem Pulver vermischt, Salz, Zucker, Eier Creme fraiche, Milch und
100 g Rosinen dazu. Das ganze dann laut Anleitung eben mal 2 Minuten mit dem
Knethaken verrührt.
Und dann stand da, daß man das ganze in eine Kastenform füllen soll, 15
Minuten gehen lassen und dann ab in den Backofen.
Das fing dann aber schon damit an, daß mir der Teig verdächtig feucht vorkam
(eher wie bei einem Rührkuchen, gar nicht wie ein Hefeteig - vielleicht
waren meine Eier zu groß oder ich hätte das Mehl lieber abwiegen sollen
statt einen Meßbecher zu nehmen?)), und daß die geforderte Kastenform 33 cm
lang sein sollte. Meine war aber nur 25 cm lang. Also hatte ich Angst, daß
mir das ganze dann überläuft. Also habe ich dann eine Springform genommen,
den Teig reingeklatscht und gewartet, daß der irgendwie aufgeht.. War aber
nicht so doll mit dem Aufgehen, das ganze blieb ziemlich platt. Also dann in
den Backofen geschoben und 45 Minuten lt. Anweisung gebacken.
Naja, das ganze ist ein ziemlich flacher Brot-Kuchen geworden, der aber gar
nicht schlecht schmeckt.
Ich glaube, das Geheimnis dieses Hefe-Garants ist, daß es lt.
Zusammensetzung auch noch Backpulver zusätzlich enthält: So nach dem Motto:
Klappt das mit der Hefe nicht, quillt das ganze zumindest durch das
Backpulver auf!
Hat jemand von Euch damit schon Erfahrungen gemacht?
Gruß
Ebba
--
http://www.ebba.de/Bretagne/kueche.html
> Was is eigentlich an normaler Hefe schwer ich nehm Trockenhefe weils so
> einfach ist und bis jetz ist mir alles gelungen ist doch keine schwere
> Sache mir fallen da viele schwerere Sachen ein.
z.B. Interpunktion?
Grüße
Sigi
lach schon wieder nen kleinkarierter aber mal ehrlich interpunktion hat
doch nix mit hefe zu tun.
In diesem sinne nidamiderechtschreipunk
> Warum erwartet ein *Astrofratz* eine Antwort?
>
> Edg@r
Hab keine verlangt aber nen *Edg@r* hat drauf geantwortet ;o).
Hallo Ebba,
ja, ich hab damit schon Erfahrungen gemacht. Und ich muss sagen - durchwegs
keine
schlechten. Allerdings hab ich bisher nur den Zwetschgen-Datschi ausprobiert
der im
Herbst auf den Tütchen hinten drauf war.
Ich würde sagen - probiers ganz einfach noch einmal. Denn wie bei jedem
Kuchen
oder Rezept: Übung macht den Meister!
LG
Beate
Ebba Lehmann schrieb:
> Also da ich mit Hefeteig absolut auf Kriegsfuß stehe, habe ich mal folgendes
> ausprobiert:
[...]
Aber das Kriegsbeil kann man ja auch ohne Spezialmittel begraben!
Also ich bereite Hefeteig auf die traditionelle, gemütliche Art zu
(klappt zu 100%):
Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde darin formen, Hefewürfel (oder
Teil davon) hineinbröckeln, mit etwas (ca. 3-4 EL) lauwarmer (!) Milch
und 1 gestrichenen TL Zucker sanft verrühren, bis sich die Hefebröckchen
aufgelöst haben. Dabei ruhig etwas Mehl mit einrühren - dient der Hefe
zusammen mit Milch & Zucker als Nahrung.
Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und Vorteig an einem warmen Ort
20 Min. gehen lassen. (Im Winter lasse ich einfach den Ofen kurz vorher
warm werden - aber nur ca. körperwarm, also 30-40°C) - Der Vorteig
sollte dann Bläschen geworfen haben und etwas gestiegen sein.
Dann die restlichen Zutaten zugeben und den Teig gut kneten. Ich finde,
das sollte man unbedingt mit der Hand machen weil man dann ein viel
besseres Gefühl für die Konsistenz hat (zu trocken = bröckelig, schwer
knetbar -> schluckweise Wasser unterkneten / zu feucht = klebrig ->
etwas Mehl hinzufügen). Mit der richtigen Konsistenz fühlt er sich quasi
"lebendig" an und löst sich leicht von Schüssel und Händen.
Hefeteig kneten ist einfach sehr sinnlich!
Danach wie im Rezept empfohlen fortfahren (i.d. Regel noch 30-60 Min. an
warmen Ort gehen lassen...) Dabei hat sich bewährt, das Küchentuch über
der Schüssel etwas anzufeuchten - der Teig bleibt dann schön saftig.
Grüße,
Anne
Hallo Anne,
> > Also da ich mit Hefeteig absolut auf Kriegsfuß stehe, habe ich mal
folgendes
> > ausprobiert:
> [...]
>
> Aber das Kriegsbeil kann man ja auch ohne Spezialmittel begraben!
Ich kämpfe aber schon ziemlich lange und bin ein sehr ungeduldiger Mensch,
zumindest was Kochen und Backen betrifft.. da mag ich nie so lange auf das
Ergebnis warten..
>
> Also ich bereite Hefeteig auf die traditionelle, gemütliche Art zu
> (klappt zu 100%):
Siehste: "gemütlich" - ich mach sowas eben nie gemütlich...
> Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde darin formen, Hefewürfel (oder
> Teil davon) hineinbröckeln, mit etwas (ca. 3-4 EL) lauwarmer (!) Milch
> und 1 gestrichenen TL Zucker sanft verrühren, bis sich die Hefebröckchen
> aufgelöst haben. Dabei ruhig etwas Mehl mit einrühren - dient der Hefe
> zusammen mit Milch & Zucker als Nahrung.
Theoretisch weiß ich das, aber irgendwie geht das bei mir nie richtig auf...
> Dann die restlichen Zutaten zugeben und den Teig gut kneten. Ich finde,
> das sollte man unbedingt mit der Hand machen weil man dann ein viel
> besseres Gefühl für die Konsistenz hat (zu trocken = bröckelig, schwer
> knetbar -> schluckweise Wasser unterkneten / zu feucht = klebrig ->
> etwas Mehl hinzufügen). Mit der richtigen Konsistenz fühlt er sich quasi
> "lebendig" an und löst sich leicht von Schüssel und Händen.
> Hefeteig kneten ist einfach sehr sinnlich!
Ich knete lieber Hackfleischteig mit der Hand :)
>
> Danach wie im Rezept empfohlen fortfahren (i.d. Regel noch 30-60 Min. an
> warmen Ort gehen lassen...) Dabei hat sich bewährt, das Küchentuch über
> der Schüssel etwas anzufeuchten - der Teig bleibt dann schön saftig.
30 - 60 Minuten!! Das schaffe ich nie, darum hab ichs ja mit dem
Hefeteig-Garant versucht..
Trotzdem Danke für Deine Mühe mit dem Erklären. Wenn ich irgendwann mal
gaaanz viel Zeit und Ruhe habe, dann werde ich es nochmal "richtig"
probieren!
Gruß
Ebba
>"Anne Brenner" <anne_b...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:c21u79$hfd$04$1...@news.t-online.com...
>
>[...]
>
>>Ich finde,
>>das sollte man unbedingt mit der Hand machen[...]
>>
>>
>
>Ich knete lieber Hackfleischteig mit der Hand :)
>
Metzger und Baecker haben immer saubere Haende Ebba, gell.
Hoffentlich sind das die & die Naegel speziell auch schon vor dem
kneten. :-P
Ungluecklicherweise sieht man den Dreck nur im Marzipan und Fondant.
--
Grue$$e.
C=¦-)§ H. W. Hans Kuntze, CMC, S.g.K. (_o_)
" Strive for excellence in your life & reject being a doormat to others. Serve God. "
http://www.cmcchef.com , chef[AT]cmcchef.com
_/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/ _/
H. W. Hans Kuntze schrieb:
> Ebba Lehmann wrote:
>
>> "Anne Brenner" <anne_b...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
>> news:c21u79$hfd$04$1...@news.t-online.com...
>>
>> [...]
>>
>>> Ich finde,
>>> das sollte man unbedingt mit der Hand machen[...]
>>>
>>
>>
>> Ich knete lieber Hackfleischteig mit der Hand :)
>>
> Metzger und Baecker haben immer saubere Haende Ebba, gell.
Nee, Metzger und Bäcker sollen das schön mit ihren Maschinen machen (wär
bei den Mengen sonst auch eher anstrengend)
- aber dafür hat man ja seine eigene Küche, um mal so richtig schön im
Teig zu matschen und Glücksgefühle wie ein Kind zu haben :)
>
> Hoffentlich sind das die & die Naegel speziell auch schon vor dem
> kneten. :-P
na das sollte schon sein. Aber die Seife gut abwaschen, sonst wirds auch
eklig! Früher hab ich beim Bäcker manchmal Dominosteine bekommen, die
unten nach Seife geschmeckt haben *bäh*
> Ungluecklicherweise sieht man den Dreck nur im Marzipan und Fondant.
>
Schon mal was gefunden?
In offene Rührschüsseln kann auch viel reinfallen / fliegen / krabbeln,
was sich in warmen Backstuben wohl fühlt ;-)
Grüße,
Anne