Danke im voraus!!
/Bettina
> Hat jemand ein gutes Rezept auf Lager?
Voilá!
*Rhabarbertarte*
Ausprobiert und für sehr gut befunden. Ab Mai auch bei mir auf dem
Sonntags-Kaffeetisch zu finden... :-)
Mürbeteig:
250 g Mehl
130 g Butter
1 EL Milch
100 g Zucker
2 Eigelb
1 Prise Salz
Belag:
450 g Rhabarber
1 EL Butter
60 g Biskuitbrösel
140 g Zucker
1 Ei
1 EL Puderzucker
1. Mürbeteig herstellen und in Folie wickeln. Für 30 Minuten
kühlstellen.
2. Den Teig halbieren. Andere Hälfte einfrieren. Restlichen Teig gut
durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Boden
und Rand einer Springform mit 2/3 des Teiges auslegen.
3. Den Rhabarber schälen und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden.
4. Butter erhitzen und mit Biskuitbröseln und Zucker vermischen. Hälfte
davon auf den Teigboden geben. Den Rhabarber daraufgeben und die
restlichen Brösel darauf verteilen.
5. Backofen auf 220 °C vorheizen. Den restlichen Teig erneut dünn
ausrollen und mit Hilfe eines Rollholzes auf die Form legen.
Überstehenden Rand abrollen. Teigoberfläche mit verquirltem Eigelb
bestreichen und mit einer Gabel einige Male einstechen. 25 Minuten
backen.
6. Mit Puderzucker bestreuen und noch warm (!) :-) servieren.
--
Klaus Martin Meyer
Braunschweig, Germany
e-mail: klaus-mar...@metronet.de
"An apple everyday keeps trouble away" ;-)
Danke im voraus für die Info,
Gruß, Christine
Klaus Martin Meyer teilte das folgende Rezept mit uns
[schnipp]
>*Rhabarbertarte*
Hallo Leute, hallo Klaus Martin,
hab das Rezept heute ausprobiert - schmeckt hervorragend :-)))
Allerdings, um mal ein ganz klein bisschen spitzfindig zu werden, ist das
bestenfalls eine 'tart' (im amerikanischen Sinne) aber ganz bestimmt
keine'Tarte'; eher schon ein 'double crust pie' (ein gedeckter
Mürbeteigkuchen). Der Teig ist auch nicht ohne - bin mit der Menge gerade so
eben haarscharf hingekommen, und der 'Deckel' hatte ca. Strudeldicke ...
Dafür hat mir der Passus mit 'Häfte einfrieren' aber auch besonders gut
gefallen.
(mein Tip zur Verwertung: leicht 'blind' vorbacken, mit Apfelschnitzen
belegen, TK-Heidelbeeren darüberstreuen, nicht zu viel, sonst wirds naß,
braunen Zucker drübersprenkeln und backen - prima Apfel-Blaubeer-Tarte!)
Ich habe vermutet, daß mit 'Biskuitbrösel' zerbröselte Löffelbiskuits
gemeint sein sollen (und Zwiebackbrösel mit Vanillezucker dafür genommen).
Es empfiehlt sich außerdem, den Kuchen zwischendurch eine Weile mit Folie
abzudecken, sonst wird's obendrauf ziemlich dunkel. Und dann sollte man ihn
gut von kuchenvertilgenden Einheiten wie Ehemännern fernhalten, wenn noch
ein Stück für die Bäckerin übrigbleiben soll...
mjam mjam
Petra aus Hamburg
>
> Allerdings, um mal ein ganz klein bisschen spitzfindig zu werden, ist das
> bestenfalls eine 'tart' (im amerikanischen Sinne) aber ganz bestimmt
> keine'Tarte'; eher schon ein 'double crust pie' (ein gedeckter
> Mürbeteigkuchen).
Stimmt schon. Aber so schmeckt man um so mehr vom Rhabarber... :-)
> Der Teig ist auch nicht ohne - bin mit der Menge gerade so
> eben haarscharf hingekommen, und der 'Deckel' hatte ca. Strudeldicke ...
Vielleicht ein Tip für alle, die das Rezept auch noch ausprobieren
wollen, es mit dem Halbieren nicht zuuu genau zu nehmen... ;-)
> Dafür hat mir der Passus mit 'Häfte einfrieren' aber auch besonders gut
> gefallen.
> (mein Tip zur Verwertung: leicht 'blind' vorbacken, mit Apfelschnitzen
> belegen, TK-Heidelbeeren darüberstreuen, nicht zu viel, sonst wirds naß,
> braunen Zucker drübersprenkeln und backen - prima Apfel-Blaubeer-Tarte!)
Hm, klingt gut!
>
> Ich habe vermutet, daß mit 'Biskuitbrösel' zerbröselte Löffelbiskuits
> gemeint sein sollen (und Zwiebackbrösel mit Vanillezucker dafür genommen).
Wenn ich mich recht erinnere habe ich Löffelbiskuits genommen. Es geht
wohl vorallem darum, daß die Feuchtigkeit aufgesogen wird...
> Es empfiehlt sich außerdem, den Kuchen zwischendurch eine Weile mit Folie
> abzudecken, sonst wird's obendrauf ziemlich dunkel. Und dann sollte man ihn
> gut von kuchenvertilgenden Einheiten wie Ehemännern fernhalten, wenn noch
> ein Stück für die Bäckerin übrigbleiben soll...
Besonders wenn er noch noch warm ist, nicht wahr? ;-)
Viele Grüße,
Klaus Martin
Alles klar?
>> Was ist eigentlich eine "Tarte" ?
>Ich denke in jedem Fall ist es eine Torte *französischen* Ursprungs.
>Beispiele gefällig? Tarte Tatin (Apfel-Tarte, bretonisch), Flammekuche
>(auch 'ne Tarte, elsässisch), Zirtonentarte (klassisches französisches
>Dessert), Quiche (Speck-Käse-Tarte)
>
>Alles klar?
Nicht ganz...
Wo sind die Rezepte dazu?????
Vera,
..die sich krankheitshalber zur Zeit von Zwieback und Tee ernährt, und so
Zeit hat, die Speisefolge der nächsten Woche vorzuträumen...
Homepage: http://unet.univie.ac.at/~a8705125/index_e.html
No Junk-Mail! Replace 'Vera_Besse' with 'a8705125'.....
Vera Besse <Vera_...@unet.univie.ac.at> wrote:
> Nicht ganz...
> Wo sind die Rezepte dazu?????
Wie konnt ich die nur vergessen... ;-) Also auf mehrfachen Wunsch:
*Tarte Tatin*
Quelle: Agnes Amberg
Urteil: hervorragend
Belag:
200 g Zucker
100 g Butter
1 kg Boskop
Flöckchen:
100 g Butter
50 g Zucker
1 El Vanillezucker
Teig:
200 g Mehl
150 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
50 g Zucker
Mehl zum Ausrollen
Fett für die Form
200 ml Sahne
1. Den Zucker in Pfanne karamelisieren lassen (Nicht rühren, wenn der
Zucker zu schmelzen beginnt, sonst entstehen Klümpchen). Einmal
aufschäumen lassen. Den Boden einer feuerfesten Glasform (28 cm) mit dem
Zucker ausgießen, gut verteilen und abkühlen lassen.
2. Den Zuckerboden mit der Butter bestreichen. Die Äpfel schälen,
halbieren und das Kerngehäuse herausschneiden. Die Apfelhälften so in
dünne Scheiben schneiden, daß sie unten noch zusammenhalten. Mit der
Wölbung nach unten möglichst eng auf die Butter-Zucker-Mischung legen.
3. Den Backofen auf 180° C vorheizen. Butter, Zucker und Vanillezucker
verkneten und in Flöckchen gleichmäßig über den Äpfeln verteilen.
4. Die Form auf der untersten Einschubleiste in den Backofen schieben
und 60 Minuten backen.
5. Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig zubereiten, 30 Minuten
kalt stellen.
6. Kuchen aus dem Ofen herausnehmen und abkühlen lassen. Die Temperatur
auf 200° C erhöhen.
3. Den Teig mindestens einen Zentimeter größer als die Form ausrollen.
Mit dem Rollholz über die Form legen und innen leicht andrücken.
7. Nochmals auf der zweituntersten Einschubleiste 30 Minuten backen.
Noch heiß auf eine Tortenplatte stürzen und noch warm servieren.
Dazu: steifgeschlagene Sahne mit Vanillezucker
*Zitronentarte*
Quelle: unbekannt
Mürbeteig:
250 g Mehl
1 Prise Salz
70 g Zucker
125 g kalte Butter
1 Eigelb
1 EL kaltes Wasser
1/2 unbehandelte Zitrone
1 Päckchen Vanillezucker
Fett für die Form
Hülsenfrüchte zum Blindbacken
Füllung:
4 Eier
1 Eigelb
150 g Zucker
Schale und Saft von 2 unbeh. Zitronen
125 g Sahne
1. Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig zubereiten und kalt
stellen.
2. Den Backofen auf 180° C vorheizen.
3. Eine Spring- oder Tarteform (28 cm Durchmesser) ausfetten. Den Teig
dünn ausrollen und den Boden der Form und etwa 2 cm vom Rand mit dem
Teig auskleiden.
4. Pergamentpapier in der Größe der Form zuschneiden, auf den Teig legen
und mit Hülsenfrüchten bedeckt etwa 15 Minuten blindbacken.
5. Eier und Zucker schaumig aufschlagen. Die Zitronen heiß waschen,
abreiben und auspressen. Abgeriebene Zitronenschale und -saft zur
Eiercreme geben. Die Sahne steifschlagen und mit dem Schneebesen
vorsichtig unterheben. Die Mischung auf den Teig gießen.
6. Tarte etwa 45 Minuten bei 120° C backen bis die Masse fest ist. Dann
auskühlen lassen. Den Grill vorheizen. Die Tarte mit Puderzucker
bestäuben und für etwa 1 Minute unter den heißen Grill legen. Nicht zu
dunkel werden lassen. Noch lauwarm servieren.
*Quiche lorraine*
Quelle: Bocuse
Geschmacksurteil: Sehr gut! :-)
Mürbeteig:
250 g Mehl
5 g Salz
1/2 TL Zucker
150 g Butter
1 Ei
1-2 EL Milch oder Wasser
Belag:
100 g durchwachsener Speck, in dünnen Scheiben
40 g Butter
100 g Gruyère
1 Zwiebel
250 g Sahne
250 g Milch
4 Eier
Salz, Pfeffer
1. Nach dem Grundrezept einen Mürbeteig herstellen und kühlstellen.
2. Den Speck für 2 Minuten in kochendem Wasser entsalzen. Dann in einer
Pfanne in heißer Butter leicht kroß werden lassen. Dabei mehrmals
wenden. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
3. Die Zwiebel fein hacken und in der Speckbutter garen, ohne daß sie
Farbe annimmt. Den Käse in dünne Scheiben schneiden.
4. Den Teig dünn ausrollen und eine runde Springform damit auskleiden.
Abwechselnd mit den Speckscheiben auf dem Tortenboden auslegen.
5. Die Eier mit der Sahne und der Milch verschlagen und mit den Zwiebeln
vermischen. Leicht salzen und pfeffern.
6. Sahnemischung über Speck und Käse auf die Torte gießen. Im
vorgeheizten Ofen bei 200°C (Gas Stufe 3) und starker Unterhitze 40
Minuten backen.
> Vera,
> ..die sich krankheitshalber zur Zeit von Zwieback und Tee ernährt, und so
> Zeit hat, die Speisefolge der nächsten Woche vorzuträumen...
Gute Besserung wünscht Dir,
Hallo Konrad
Quoting wil...@uni-muenster.de, 22.04.98:
> Was ist eigentlich eine "Tarte" ?
[...]
> Fündig wurde ich erst in der Gegenrichtung französisch-deutsch, und
> dort steht sehr schlicht: Torte.
> Ist das nur die halbe Wahrheit?
;-)
> Heißt die Torte vielleicht Tarte, wenn Obst drauf ist? Oder wenn
> Eier im Teig sind? Oder etwa nur, wenn sie besonders chic klingen
> soll?
;-))
Hierzu am besten die Definition in französischer Sprache:
"Tarte": appret de patisserie ou de cuisine, souvent rond et assez plat,
fait d'une croute de pate garnie, avant ou apres cuisson, d'ingredients
sales ou sucres.
Hauptmerkmal ist also: eine "Tarte" hat einen Teigboden mit Rand, wird
gefüllt, wobei die Füllung mit dem Teigboden nicht identisch ist. Ob Obst
oder Sauerkraut in der Füllung spielt keine Rolle ;-)
Oh ja... Eine "tourte" ist wie eine "tarte", hat aber grundsätzlich eine
Teigdecke (aus dem gleichen Teig wie der Boden) über die Füllung, ist also
eine gedeckte "tarte"...
Alles klar?! ;-) Na ja... Hauptsache, es schmeckt! ;-)
Salut ,
Rene