Da ich in meinem sozialen Umfeld niemanden kenne der sich seine eigene
Sülze macht -- stimmt das? Was ist denn der Vorteil von hausgemachter
gegenüber fertiger Sülze?
Oder kann man aus den Schweinspfoten noch etwas anderes machen?
Danke.
Hallo Karl,
> Oder kann man aus den Schweinspfoten noch etwas anderes machen?
Erbsensuppe mit Ohren und Pfötchen.........Lecker!
--
Nette Grüße
Rudi
Antwort bitte nur in die NG
========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schweinssülze nach Bauernart
Kategorien: ???
Menge: 1 Rezept
2 Schweinefüße
1 Eisbein
Kleinfleisch oder Räucherspeck, wenn vorhanden
=========================== GEWÜRZE 1 ===========================
1 Zwiebel
8 Nelken
2 Lorbeerblätter
2 Knoblauchzehen
Pfeffer
Senfkörner
Salz
Zucker
=========================== GEWÜRZE 2 ===========================
Muskatblüte
40 ml Essig
1 Essl. Gekörnte Brühwürze
==================== FÜR KRÄFTIGERE BINDUNG ====================
2 Blätter Gelatine
============================ QUELLE ============================
nach Anni Schrennen
-- Erfasst *RK* 15.06.2008 von
-- NMS
Fleisch in einem ausreichend großen Topf mit Wasser bedecken,
aufkochen. Zwiebel häuten und mit Nelken spicken und mit den ersten
Gewürzen nach Geschmack hinzugeben und 150 - 180' zugedeckt leise
köcheln lassen.
Brühe durch ein Sieb abgießen, kalt stellen und entfetten. Fleisch
von den Knochen lösen und würfelig schneiden. Wieder zur Brühe geben
und aufkochen und vom Herd ziehen.
Pikant mit den zweiten Gewürzen abschmecken. Kalt eingeweichte
Gelatine hinzufügen und unter Rühren auflösen.
In geeignete Gefäße abfüllen und kalt stellen.
=====
Gruß
NMS
Guten Tag Karl,
bei meinem Onkel - der war Metzger, wurde das Kleinzeugs - sprich Füsse,
Ohren und Schwänze. Gepökelt und gargekocht und so auch verkauft. Dies
wurde aber in den 50er Jahren bei fast jedem Metzger gemacht. Das war dann
ein Leckeres Zwischendurch und besonders von uns Kindern geliebt. Gibt es
leider heute nicht mehr. Aber wenn ich an die Zeit zurückdenke, da gab es
einiges was es heute nicht mehr gibt - oder besser gesagt nicht mehr
angeboten wird.
Aber Sülze von "Schweinernem" das war auch damals Gang und Gäbe. Meistens
wurde auch noch Kopffleisch dazu genommen. Ich darf nicht daran
zurückdenken, aber wenn: Das war alles s.a.u. Lecker.
Du kannst aber auch die Füsse entbeinen, also von den Knochen befreien.
---(ist zwar eine Fummelsarbeit, aber ein Freundlichst angebeteter Metzger
hilft gerne dabei.Anschliessend wird der ausgehöhlte Fuss mit einer
Fleischfarce aus: Schweinefleisch, Rindfleisch (gewolft, sehr fein) -
Rücherspeck oder Schinken - Zwiebeln inganz feine Würfel geschnitten. Mit
Pfeffer & Salz ( á la Oprée'sch Art)und ein Ei - alles gut vermischen und
in den Fuss gefüllt.
Mit Fetten Speck, lässt man sich beim Metzger grössere Platten von
schneiden auf der Maschine - fest umwickeln und mit Kordel festbinden. In
einem Bräter Fett erhitzen und den/die Füsse darin gut anbraten. Mit
Bouillion ablöschen und den Bräter mit Deckel bei 110° C bei Umluft für
ca. 1 Stunde garen lassen. Zwischen durch immer wieder mit der Brühe
begiessen. Der Fuss kann sowohl kalt wie auch warm gegessen werden. Kalt
schmeckt der auf einer Schmalz Stulle vorzüglich.
Viel Spass bei der Kalorienbombe die aber ..... mhhhh
Gebildet sein
heisst noch lange nicht
gebildet zu sein
"Einfach nur Mensch bleiben"
--
mit Genussreichen Grüssen
von
www.opree.eu
wal...@opree.eu
skype: walter_opree
>Was ist denn der Vorteil von hausgemachter gegenüber fertiger Sülze?
Der gleiche wie bei allem anderen Hausgemachten gegenüber Fertigen: Du
weißt, was drin ist bzw. kannst selbst festlegen, was reinkommt und
was nicht.
Gruß,
INge
Schweinsfüße nach Oma
Zutaten :
4 Schweinsfüße
1 Zwiebel
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
2 Gelbe Rüben
2 Thymianzweige
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
1 Petersilie--Strauss--
1 Glas Weißwein--trocken--
6 EL zerlassene Butter
Salz
Zubereitung :
Die Schweinsfüße 3 Stunden in kaltes, leicht gesalzenes Wasser(1 El
pro Liter) legen und das Wasser jede Stunde erneuern. So werden die
Füße gesäubert. Danach sorgfältig abspülen und gut abtropfen lassen.
Nun die Füße in Alufolie wickeln, damit die Schweinsfüße während des
Kochens ihre Form behalten.Sodann die Zwiebel, Schalotten, Knoblauch,
Gelbe Rüben--alles grob geschnitten-- sowie die Gewürze in einen Topf
geben, dann die Schweinsfüße,den Weißwein und die Gewürznelken
hinzufügen.
Nun mit reichlich Wasser aufgiessen und zum Kochen bringen, kräftig
salzen, die Temperatur reduzieren (auf 80-85 Grad C) und das Gericht
etwas 4 Stunden köcheln lassen.
Die Schweinsfüße im Kochwasser abkühlen lassen. Sodann aus dem Wasser
nehmen, vorsichtig die Folie entfernen und gut abtropfen lassen.Nun
die Füße in eine feuerfeste Form legen und leicht mit zerlassener
Butter übergießen. Bei mittlerer Hitze die Haut im Ofen auf beiden
Seiten knusprig grillen und sofort servieren.
Tipp : Mit einem Drehgrill (mit Korb) gelingt das Grillen der Haut
besser als im Ofen.
Viel Erfolg
wünscht
wblacky
> W.Opree <opre...@planet.nl> wrote:
>
>> Aber Sülze von "Schweinernem" das war auch damals Gang und Gäbe. Meistens
>> wurde auch noch Kopffleisch dazu genommen.
>
> So kenne ich sie auch. Und nicht entfettet.
> Meine Eltern haben regelmäßig einen halben Schweinekopf gekauft und
> Sülze draus gemacht.
> Muss mal nach dem Rezept fragen. Die Sülze war recht weich, schätze es
> kam keine zusätzliche Gelatine ran.
> Daniel
Das Problem mit der weichen Konsistenz habe ich auch, wenn ich selbst Sülze
mache - da kann ich einen Pott mit Füßen einer ganzen Schweinemannschaft
kochen lassen: es ist nie so hart wie die Sülze, die es im Handel gibt.
(Dafür schmeckt sie leckerer :) und weit "pikanter")
--
Gruss
Sebastian
> Oder kann man aus den Schweinspfoten noch etwas anderes machen?
Man kann Suppe daraus kochen:
http://www.astray.com/recipes/?show=Papa's%20island%20pig%20feet%20soup
http://www.heco.com/portal/site/heco/menuitem.33c4127d7938fd26dce8d210c510b1ca/?vgnextoid=20b3b28384aec010VgnVCM1000007d00a8c0RCRD
Scheint wohl ein hawaiianisches Gericht zu sein, jedenfalls findet Google
da vor allem Rezepte aus Hawaii.
Ich kenne Schweinepfotensuppe auch aus Jamaika (da kommen dann auch noch
Schweineohren und der Schwanz mit rein und jede Menge Gewürze).
Grüße,
Frank
On Tue, 13 Jan 2009 02:49:46 -0800 (PST), Karl Self <karl...@gmx.net>
wrote:
>Oder kann man aus den Schweinspfoten noch etwas anderes machen?
Zum Beispiel wie mit Knochen bei der Zubereitung von einer Brühe, oder bei
einem Braten vorgehen: kräftig anrösten, dann mitschmoren lassen. Ist eine
ausgezeichnete Verwertung für Schweinepfoten, insbes. wenn sie nicht viel
Fleisch dran haben.
Salut
René
--
Die hier verwendete Absenderadresse könnte nur
kurzfristig existieren. Um mich sicher zu erreichen
bitte an ReneOnNews AT renegagnaux PUNKT ch schreiben.
ich hau die Dinger ins Sauerkraut.
Grüßle Karin
Gibts auch Pfoten mit viel Fleisch dran? Naja gut, je nach Zuschnitt
könnens dann vielleicht doch bis 50kg werden...
Roland