REZ: B-52-Parfait

50 views
Skip to first unread message

Ilka Spiess

unread,
Jun 9, 2004, 3:11:00 AM6/9/04
to
Hallöchen, Mampfers endlich Eiszeit.....

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.2

Titel: B-52-PARFAIT
Kategorien: Süßspeise, Eis, Gäste
Menge: 6 Portionen

60 Gramm Zucker
4 Eigelb (Kl. M)
250 ml Schlagsahne
1 Essl. Kakaopulver
2 Essl. Kaffeelikör
2 Teel. Instant Espressopulver
2 Essl. Irish-Cream-Likör
2 Essl. Orangenlikör
1 Teel. Fein abgeriebene Orangenschale (unbehandelt)

============================== QUELLE ==============================
essen & trinken Juni 2004
-- Erfasst *RK* 03.06.2004 von
-- Ilka Spiess

1. Zucker mit 60 ml Wasser aufkochen, abkühlen lassen. In einem
Schlagkessel mit dem Eigelb verquirlen. Im heißen Wasserbad in 2-3
Minuten cremig aufschlagen, dann im kalten Wasserbad kalt schlagen.
Sahne steif schlagen und unterheben.

2. Kakaopulver mit Kaffeelikör glatt rühren. 1/3 der Parfaitmasse
damit würzen und in 6 Bechergläser füllen. 1 Stunde im Gefriergerät
anfrieren. Restliche Masse kalt stellen.

3. Espressopulver mit Irish-Cream-Likör glatt rühren, mit der Hälfte
der restlichen Masse verrühren und als 2. Schicht in die Gläser
füllen. 40 Minuten anfrieren, restliche Masse kalt stellen.

4. Restliche Parfaitmasse mit Orangenlikör und -schale würzen. Als
letzte Schicht einfüllen, mindestens 3 Stunden zugedeckt einfrieren.

: Zubereitungszeit 30 Minuten (plus Kühl- und Gefrierzeiten)
: Pro Portion 4 g E, 17 g F, 14 g KH = 239 kcal (1003 kj)

=====


Gruss,
o
Ilka

--
http://www.rezkonv.de (Ilkas und Ullis Kochecke)
* REZKONV * RkSuite* MMTOOLS * TV-COOK * REZEPTE * KÜCHENKRÄUTER *

Message has been deleted

Ilka Spiess

unread,
Jun 9, 2004, 5:33:01 AM6/9/04
to
Edgar Warnecke schrieb:

>> Titel: B-52-PARFAIT
>>Kategorien: Süßspeise, Eis, Gäste

>Was um Himmels Willen hat das mit den Bombern zu tun?

Mußt du immer so schwere Fragen stellen - ich bin nur ein einfaches Kind
vom Lande!?

Ist wohl in Bistro's gerade der Renner - kann ich nix zu sagen, ich
hänge lieber in Pferdeställen rum, dort sind für mich die netteren
Zeitgenossen zuhause.

Beate Eichenseher

unread,
Jun 9, 2004, 6:32:40 AM6/9/04
to

> Was um Himmels Willen hat das mit den Bombern zu tun?
>
> Edg@r
> --
> Die Vernunft beginnt bereits in der Kueche.
> Friedrich Nietzsche

Ich vermute, dass das eher was mit dem Getränk B52 zu tun hat.

Zur Erklärung für denn Fall dass dieses Getränk jemand nicht kennt:

B52: Baileys und Captain Morgan in einem Schnapsstamperl und das anzünden.
Das ganze wird dann mit dem Strohhalm noch brennend getrunken.

LG
Beate


Dr. Strangelove

unread,
Jun 9, 2004, 6:38:54 AM6/9/04
to
Edgar Warnecke wrote:
> Ilka Spiess schrieb:

>
>> Hallöchen, Mampfers endlich Eiszeit.....
>>
>> ========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.2
>>
>> Titel: B-52-PARFAIT
>> Kategorien: Süßspeise, Eis, Gäste
>
>> ...

>
> Was um Himmels Willen hat das mit den Bombern zu tun?

Vielleicht hat's ja 'ne atombombenähnliche Wirkung auf's Gemüt?

Dr. Strangelove


B52

Der B 52 ist ein Urgestein unter den Cocktails.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass es ihn in einer
vielzahl von Abwandlugen und Mischungen giebt.

Zutaten:

2 cl Kahlúa (Kaffeelikör)
2 cl Bailey's Irish Cream
ca 1 cl Jamaica Rum mind. 70% Vol.

Cocktail in Schichten:

Die Bestandteile dieses Drinks sollten sich nicht vermischen.
Am besten erreicht man dies durch die Verwendung eines umgedrehten
Löffels. Über diesen lässt man langsam die einzelnen Flüssigkeiten
ins Glas gleiten, Reihenfolge von oben nach unten wie bei den
Zutaten angegeben.


Und nun die Zeremonie:

Der B52 (in einem kleinen Glas) wird angezündet und mit einem
Strohhalm schnell in einem Zug aus dem Glas gesaugt.

Achtung:

Der Alkohol wirkt sehr schnell und
es besteht durchaus Suchtgefahr

Weitere Mischungen :


1 cl Amaretto
1 cl Kahlúa
1 cl Bailey's Irish Cream

Nur trinken, schon Fertig.


1,5 cl Kaffeelikör
1,5 cl Bailey's Original Irish Cream
1,5 cl Curacao Triple sec

Nur trinken, auch schon Fertig.


1 cl Kaffeelikör (Kahlua)
1 cl Bailey's
1 cl Grand Marnier

Nur trinken, wieder Fertig


2 cl Kahlua Kaffeelikör
2 cl Bailey's Irish Cream
1 cl Absinth

Anzünden, Strohhlam rein, trinken und Fertig.


2 cl Stroh
2 cl Wodka
4 cl Bailey's

Aufgepasst! Erst umrühren, dann anzünden,
schließlich mit Strohalm trinken.

Quelle:
http://www.b52-crew.de/Rezeptur.html

R.Freitag

unread,
Jun 9, 2004, 8:05:09 AM6/9/04
to
Ilka Spiess wrote:

> Hallöchen, Mampfers endlich Eiszeit.....

wie meinst du das ?

http://www.fas.org/nuke/guide/usa/bomber/b-52.htm

gibt dir sicher auch Informationen dazu, warum ich den Namen dieses
Gerichtes für eher unpassend halte.

Grüsse

Robert

Ilka Spiess

unread,
Jun 9, 2004, 10:17:13 AM6/9/04
to
R.Freitag schrieb:

>> Hallöchen, Mampfers endlich Eiszeit.....

>wie meinst du das ?

So wie ich es schrieb. Sommer, Sonne, Eiscreme ....nix dahinter und nix davor - Erklärungen gab es
bereits ausführlich, die habe ich zur Kenntnis genommen.

[..]

Da die Siegermächte gerade die 'Befreiung' Deutschlands feiern, hat es
vielleicht etwas damit zu tun - mit Kommentaren meinerseits kann ich
nicht dienen - ich dachte in meiner Naivität, daß das B für Bistro steht
- wer denkt denn immer gleich an Krieg, ich denke immer nur ans Essen
und dann war da noch was, fällt mir aber gerade nicht ein....

Warum heißen Eisbomben eigentlich Eisbombe, doch nicht etwa weil sie
ähnlich wie dieser B 52 Cocktail optisch einer Bombe ähneln?

Sollte man vielleicht auch mal was anderes erfinden.

Message has been deleted
Message has been deleted

Ilka Spiess

unread,
Jun 9, 2004, 1:23:13 PM6/9/04
to
Edgar Warnecke schrieb:

[Eisbombe]

>>Sollte man vielleicht auch mal was anderes erfinden.

>Mache!
>Vielleicht die Cocktailfaust oder Leo4Eis, Fuchsbraten? ;-)
>Tarnkappen-Suppe?

Wie wär's mit 'Gefrorenes für Griffelspitzer' ):-(

Paula Steinfeld

unread,
Jun 9, 2004, 1:46:08 PM6/9/04
to
Edgar Warnecke schrieb:

> Bei meinem Baecker gips auch noch Granatsplitter.

EDGAR!!!

Wenn Du wüßtest, was Du grade angerichtet hast...

In jahrelanger mühevollster Selbstdisziplinierung inklusive Meditation
und Ommmmmmm war ich seit einigen Monaten soweit, nicht mehr _täglich_
an diese leckerste aller Kindheitserinnerungen - und dickste aller
Kaloriensünden - denken zu müssen, und nun schreibst Du das Wort so
einfach dahin und alles geht wieder von vorne los...;-)

Hier bei uns gibts die - leider? - Gottseidank?? - nicht zu kaufen,
aber inzwischen bin ich ja ein Selbermacher geworden. Fehlt mir nur
noch ein passendes Rezept; Uwe hat beim ersten Suchen leider nur so
"annähernde" gefunden, das klang alles von den Zutaten her nicht
wirklich original. :-(

Edgar, Mampfer, wer auch immer... BITTE BITTE helft mir!!!

Liebe Grüße

Paula

R.Freitag

unread,
Jun 9, 2004, 2:21:36 PM6/9/04
to
Ilka Spiess wrote:

[...]


> Warum heißen Eisbomben eigentlich Eisbombe, doch nicht etwa weil sie
> ähnlich wie dieser B 52 Cocktail optisch einer Bombe ähneln?
>
> Sollte man vielleicht auch mal was anderes erfinden.
>

Eine Bombe ist dem Wortursprung nach ein mit irgendwas gefüllter Hohlkörper.
Daher die Namen Sprengbombe, Eisbombe etc. Eine zerstörerische Wirkung war
mit dem Ursprungswort nicht assoziiert. Mit den Welkriegen hat sich das
geändert.


>
> Gruss,
> o
> Ilka
>
dto.

Robert

Message has been deleted
Message has been deleted

Ilka Spiess

unread,
Jun 9, 2004, 3:35:37 PM6/9/04
to
Paula Steinfeld schrieb:

Hallo liebe Paula,

>In jahrelanger mühevollster Selbstdisziplinierung inklusive Meditation
>und Ommmmmmm war ich seit einigen Monaten soweit, nicht mehr _täglich_
>an diese leckerste aller Kindheitserinnerungen - und dickste aller
>Kaloriensünden - denken zu müssen, und nun schreibst Du das Wort so
>einfach dahin und alles geht wieder von vorne los...;-)

Versuchs mal anders - auch für mich waren Granatsplitter, das höchste
der Gefühle - eine Belohnung für gute Noten, eine Woche ohne Löcher in
den Knien, für einen Einkauf beim Metzger ohne unterwegs in die Wurst zu
beissen - wenn ich also mal so anständig war wie meine Muttter das gerne
hatte, dann gab es ihn und ich habe mich viele Jahre, wenn die Nostalgie
zuschlug damit verwöhnt.

Eine Freundin meiner Tochter, ihres Zeichens Konditormeisterin, hat mich
eines Tages aufgeklärt, daß ich niemals Granatsplitter oder solche
Kuppeltorten, die innen so lecker nach Rum schmecken, essen soll - alle
Abfälle des Tages werden zusammengemanscht mit Buttercreme
zusammengemischt und voila....

Ich esse seitdem keine Granatsplitter mehr, zumindest keine fertig
gekauften.

Da ist dieser eigentlich ganz ok....

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.2

Titel: GRANATSPLITTER
Kategorien: Backen, Gebäck, Schokolade
Menge: 1 Rezept

150 Gramm Mehl
4 Teel. Backpulver
50 Gramm Butter
50 Gramm Zucker
1 Pack. Vanillinzucker
4 Tropfen Rumaroma
4 Essl. Milch

=========================== FÜR DEN BELAG ===========================
125 Gramm Kokosfett
65 Gramm Puderzucker
3 Essl. Kakao
1 Pack. Vanillinzucker
1 Essl. Rom
1 Ei
75 Gramm Mandelstifte
400 Gramm Kuvertüre

============================== QUELLE ==============================
www.fortunecity.de
-- Erfasst *RK* 02.03.2001 von
-- Ilka Spiess

Aus den Teigzutaten einen Mürbteig herstellen. Den Teig zu einer
Kugel formen, in Alufolie wickeln und für eine Halbe Stunde kühl
stellen. Backofen auf 180GradC vorheizen.

Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig darauf dünn
ausrollen.

Mit einem Ausstechförmchen (Durchmesser 4 cm) ausstechen und diese
auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Den Teigrest zu
Plätzchen ausradeln. Im Ofen etwa 10 Minuten backen.

Das Kokosfett zerlassen und abkühlen lassen. Puderzucker, Kakao,
Vanillinzucker, Rum und Ei unterrühren. Ausgeradelte Plätzchen
zerbröckeln und zusammen mit Mandelstiften unter die Kakaomasse
rühren. Die Masse bergförmig auf die runden Plätzchen streichen,
Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, die Granatsplitter auf der
Oberseite damit überzeihen und trocknen lassen.


=====

Norbert Hylla-Grahl

unread,
Jun 9, 2004, 4:26:53 PM6/9/04
to
On Wed, 09 Jun 2004 20:55:29 +0200, Edgar Warnecke <ewar...@gmx.net>
wrote:

>
>========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97
>
> Titel: Granatsplitter
>Kategorien: Backen, Gebäck, Kaffestück
> Menge: 1 Rezept
>
>=========================== FÜR DEN BODEN ===========================
> 100 Gramm Butter
> 60 Gramm Zucker
> 1 Prise Salz
>
>....
>....
>Aus den erstgenannten Zutaten einen Mürbteig kneten, 2 Stunden im
>Kühlschrank ruhen lassen, dann 1/2 cm dick ausrollen ....

Hallo Edgar,

ich glaube, ich muss dich bei Gelegenheit auch mal in Celle aufsuchen.
Den Mürbteig mit den Zutaten musst du mir mal vormachen!

Voller Wissbegier

Norbert

Paula Steinfeld

unread,
Jun 9, 2004, 4:15:57 PM6/9/04
to
Danke Edgar!

Bin schon wieder ganz ruhig...;-)

Edgar Warnecke schrieb:

> Gut die Dinger, ne? ;-)

hmhmhmhmhmhmhmhmhmhmhmhmhm

> Getz hoere ma auf hier so rumzukraehen, ;-)

selbst schuld ;-)

> sonst wird die Inge noch ganz uschi(g)

Wer ist Inge? Wer ist uschi(g)??

> ===== Titelliste (3 Rezepte) =====

> Granatsplitter
> Granatsplitter #2
> Splitterhäufchen (Granatsplitter)

Das erste werde ich auch als erstes probieren,
es ist nämlich das einzige ohne Kokosfett.

Ich kenn das mit einem waffelartigen Boden,
mal sehen, wie ich das lösen kann..

> Also so richtig ist das nicht mehr unser Ding. Deswegen macht mein
> Baecker, fuer mich ist das zuviel Kleeerei (3e?), das 'n bueschen
> anners.

> Der haut die Pampe aus den uebriggebliebenen Sahnetortenresten da
> rein. So, wie bei den Rumkugeln.
> Ob der dat daaf?

Ist ja manchmal so, daß Sachen, die aus Resten zusammengewürfelt
werden, ganz unnachahmlich (im wahren Wortsinn) schmecken :-)

> ...jedes Mal positive Krise vor dem Reinbeissen.

erinnere ich dunkel - seit 9 Jahren keinen mehr
gehabt, Granatsplitter meine ich natürlich ;-))

> Viel Glueck und berichte bitte!

Versprochen, danke nochmal für Deine Mühe und liebe Grüße!
Paula

Paula Steinfeld

unread,
Jun 9, 2004, 4:31:19 PM6/9/04
to
Guten Abend, liebste Ilka!

Ilka Spiess schrieb:
> Hallo liebe Paula,

> ...auch für mich waren Granatsplitter, das höchste


> der Gefühle - eine Belohnung für gute Noten, eine Woche ohne Löcher in
> den Knien, für einen Einkauf beim Metzger ohne unterwegs in die Wurst zu
> beissen - wenn ich also mal so anständig war wie meine Muttter das gerne
> hatte, dann gab es ihn und ich habe mich viele Jahre, wenn die Nostalgie
> zuschlug damit verwöhnt.

Jetzt ist der Augenblick gekommen, wo ich wieder mal ernsthaft über
die Existenz von parallelen Universen nachdenke... der obige Absatz
von Dir hätte aus meiner Feder stammen können! Wörtlich!!!
Könnte natürlich auch an den üblichen Nachkriegs-Erziehungsmodellen
gelegen haben...;-)

> Eine Freundin meiner Tochter, ihres Zeichens Konditormeisterin, hat mich
> eines Tages aufgeklärt, daß ich niemals Granatsplitter oder solche
> Kuppeltorten, die innen so lecker nach Rum schmecken, essen soll - alle
> Abfälle des Tages werden zusammengemanscht mit Buttercreme
> zusammengemischt und voila....

...naja, solange es gut gekühlt wird, vielleicht? Kann mich an keine
Lebensmittelvergiftung in der Kindheit und Jugend durch G. erinnern.

> Ich esse seitdem keine Granatsplitter mehr, zumindest keine fertig
> gekauften.

Das kannst Du leicht sagen, meine *Süße*, wenn Du sie selber
herstellen kannst oder eine Konditormeisterin kennst! Ich muß
das erst noch üben. Werde aber auch in Zukunft, wie schon in
den letzten 9 Jahren, den gekauften widerstehen!

> Da ist dieser eigentlich ganz ok....
>
> ========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.2
>
> Titel: GRANATSPLITTER

Wird als Zweites probiert, allerdings werde ich
versuchen, das Kokosfett durch Butter zu ersetzen.

Ganz liebe Grüße und danke für Deine Mühe!
Paula
die heute Panettone ohne Hefe (Weizensauer, yes!) gebacken hat! :-)

Paula Steinfeld

unread,
Jun 9, 2004, 4:44:37 PM6/9/04
to
Norbert Hylla-Grahl schrieb:

>>=========================== FÜR DEN BODEN ===========================
>> 100 Gramm Butter
>> 60 Gramm Zucker
>> 1 Prise Salz

> ich glaube, ich muss dich bei Gelegenheit auch mal in Celle aufsuchen.


> Den Mürbteig mit den Zutaten musst du mir mal vormachen!
>
> Voller Wissbegier
>
> Norbert

Mönsch, Norbert, büst Du aber pingelich! ;-)

Der Mürbteig ist bei Granatsplittern (oahh, da ist es wieder,
mein Wort des Tages :-))), hmhmhmhm!) nun wirklich nebensächlich,
außerdem kriegt _den_ ja sogar ein Anfänger wie ich zur Not hin!

Voller Backbegier

Paula

PS: Cwikla war übrigens voll der Bringer :-)

Message has been deleted
Message has been deleted

Janina Nagel

unread,
Jun 9, 2004, 5:17:50 PM6/9/04
to
> Eine Bombe ist dem Wortursprung nach ein mit irgendwas gefüllter
Hohlkörper.
> Daher die Namen Sprengbombe, Eisbombe etc. Eine zerstörerische Wirkung war
> mit dem Ursprungswort nicht assoziiert. Mit den Welkriegen hat sich das
> geändert.

Hm. Das hat mich jetzt interessiert - mein Duden-Herkunftswörterbuch sagt
allerdings, dass Bombe mal lateinisch "bombus" = dumpfes Geräusch war,
ursprünglich griechisch bombos, welches "schallnachahmenden Ursprungs". So
wie bumm :-)
Darüber hinaus sei Bombe aber auch als "Inbegriff des Wirkungsvollen und
Gewaltigen" in Erscheinung getreten.

Zumindest bei Kalorienbomben (endlich wieder on topic) habe ich das
unbestimmte Gefühl, dass sie _sehr_ wirkungsvoll sind :-))

Schöne Grüße,

Janina
--
Make the difference.
www.lehm-is-hart.de


Petra Holzapfel

unread,
Jun 9, 2004, 5:16:06 PM6/9/04
to
Hallo Paula,

Am Wed, 9 Jun 2004 22:31:19 +0200, schrieb Paula Steinfeld
<dstei...@gmx.net>:

>Paula
>die heute Panettone ohne Hefe (Weizensauer, yes!) gebacken hat! :-)

Oh, das interessiert mich! Kannst du mehr dazu sagen? Was für ein Rezept
hast du verwendet? Wie sieht die Konsistenz des Panettone aus? Ich möchte
den so hinbringen, dass der Teig ganz luftig leicht ist und sich in
Streifen faserig auseinanderziehen lässt...

Grüße
Petra
--
Petra Holzapfel
www.kochkiste.de * Menüs für jede Jahreszeit * Backrezepte *
www.petras-brotkasten.de * Brotrezepte mit Fotos *
www.20six.de/Chili_und_Ciabatta * Mein Küchentagebuch

Paula Steinfeld

unread,
Jun 9, 2004, 5:56:51 PM6/9/04
to
Hallo Petra!!

Irgendwie _wußte_ ich, daß Du darauf "anspringen" würdest ;-)
Schließlich hatten wir ja letztens eine Frage nach dem Lievito,
das war auch mein Auslöser für den heutigen Backversuch.

Hatte mir das Rezept aus dem Netz angeschaut, allerdings ist mein
Italienisch mehr als eingerostet, und die Übersetzung ins Englische
durch Tante Google war nicht so der Bringer. Also hab ich ein
vorhandenes Panettone-Rezept abgewandelt.

Petra Holzapfel schrieb:

> Oh, das interessiert mich! Kannst du mehr dazu sagen?

Gleich!

> Was für ein Rezept hast du verwendet?

s.u.

> Wie sieht die Konsistenz des Panettone aus? Ich möchte
> den so hinbringen, dass der Teig ganz luftig leicht ist und sich in
> Streifen faserig auseinanderziehen lässt...

Mein Teig war direkt nach dem Kneten relativ schwer, ließ sich aber
membranartig ziehen. Insgesamt ist er etwa 6 Stunden gegangen, hat
sich in der Zeit reichlich verdreifacht, das Ergebnis ist schon
einigermaßen locker, die Krume allerdings eher zu dicht im Vergleich
zu meinen Erwartungen, wir machen morgen mal ein Photo.

Hatte noch eine alte Panettone-Dose, in der ich ihn auch gebacken
habe. Das ging gut, auch wenn ich ihn das nächste Mal weniger als
90 Minuten backen werde.

Was ich aber nochmal probieren werde, ist eine längere Gehzeit,
über Nacht oder sogar über 2 Nächte.

(nach dem Rezept kommt noch eine Anmerkung!)


========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.1

Titel: Panettone Variante
Kategorien: Backen, Kuchen
Menge: 1 Rezept

650 Gramm Mehl
50 Gramm Hefe
150 Gramm Zucker
1/4 Ltr. Lauwarme Milch
200 Gramm Butter
5 Eigelbe
1 Essl. Salz; gehaueft
1 Prise Muskatnuss
1 Zitrone; die Schale
100 Gramm Zitronat; gehackt
50 Gramm Orangeat; gehackt
150 Gramm Rosinen
1 Eigelb zum Bestreichen
Butter für die Form

============================== QUELLE ==============================
WWW
-- Erfasst *RK* 29.09.2000 von
-- Ilka Spiess

Einen hohen Topf mit gefettetem Pergamentpapier auslegen. Das Mehl
in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, die
Hefe hineinbröckeln und mit etwas Zucker, der Milch und ein wenig
Mehl verrühren.

Den Vorteig 15 Min. gehen lassen. Zerlassene Butter, 5 Eigelbe,
Gewürze und Zitronenschale mit dem Vorteig und dem gesamten Mehl
schlagen, bis der Teig Blasen wirft.15 Min. gehen lassen. Zitronat,
Orangeat und Rosinen unterkneten, den Teig zu einer Kugel formen und
in den Topf legen. Weitere 15 Min. gehen lassen. Ofen auf 200 Grad
vorheizen.

Kuchen mit verquirltem Eigelb bestreichen, kreuzweise einschneiden,
auf der unteren Leiste 90 Min. backen. Den abkühlten Kuchen auf ein
Gitter stürzen und erkalten lassen. Das Papier erst vor dem
Anschneiden abziehen.

=====

Anm.:

Habe die Hefe weggelassen, stattdessen einen am Vorabend gefütterten
WS (ca. 200g) dazugegeben, Zitronat und Orangeat mögen wir nicht,
deshalb nur 150 g eingeweichte Rosinen. Gehzeit wie gesagt, erst 3
Stunden in einer Schüssel, dann nochmal 3 Stunden in der Form,
zugedeckt. Bin mit dem Ergebnis schon recht zufrieden, alles in allem
glaube ich aber, wir sollten uns die Arbeit machen, das Lievito-Rezept
zu übersetzen, vielleicht schaffen wirs gemeinsam.

Liebe Grüße!

Paula

Susanne Reger-Riedel

unread,
Jun 10, 2004, 3:40:35 AM6/10/04
to
Paula Steinfeld <dstei...@gmx.net> wrote in message news:<rjrcd5a5...@steinfeld.myqfdn.de>...

Hallo Paula!

> Mein Teig war direkt nach dem Kneten relativ schwer, ließ sich aber
> membranartig ziehen.

Genau richtig so, der Teig ist schwer. Und wenn er sich so schoen
auseinanderziehen laesst - perfekt!

> Insgesamt ist er etwa 6 Stunden gegangen, hat
> sich in der Zeit reichlich verdreifacht, das Ergebnis ist schon
> einigermaßen locker, die Krume allerdings eher zu dicht im Vergleich
> zu meinen Erwartungen,

Das ging mir auch so (ich habe im Winter oft Panettone gebacken -
lecker!). Mein Trick: Den Kuchen ins kalte Rohr (Schiene wie bei Dir)
und ein Backblech mit Wasser auf die oberste Schiene.
Die eingestellte Temperatur bei meinem Ofen war eher bei 180 Grad C,
aber das haengt natuerlich vom Backrohr ab.
Statt nur Eigelb ganze Eier (weniger natuerlich) - und nicht mit
Eigelb bestrichen, der Teig wird oben auch so schon braun genug.



> wir machen morgen mal ein Photo.

So lange hat der hier nie ueberlebt ...

> Hatte noch eine alte Panettone-Dose, in der ich ihn auch gebacken
> habe.

<Neid> Ich muss mich mit einer Springform und einem doppelten,
ebenfalls gut gebuttertem Papierkragen behelfen. Geht aber auch.

> Das ging gut, auch wenn ich ihn das nächste Mal weniger als
> 90 Minuten backen werde.

Mit Aufheizphase und Ausnutzen der Nachhitze kam das schon hin.

> Was ich aber nochmal probieren werde, ist eine längere Gehzeit,
> über Nacht oder sogar über 2 Nächte.

Hm. Da waere ich wegen der Milch und den Eiern - gerade im Sommer -
vorsichtig. Allein schon wegen der Fliegengefahr - die Biester
gehen ja sogar in den Kuehlschrank! Ich pass' ja auf, aber mein
Bruder neulich - igitt! Gut, dass ich immer alles abdecke ...

Ciao, Susanne.

Message has been deleted

Ilka Spiess

unread,
Jun 10, 2004, 5:12:40 AM6/10/04
to
Edwin Litterst schrieb:

>> Titel: GRANATSPLITTER

>Ich wundere mich ja, was ihr alles für schöne Rezepte für Granatsplitter
>habt. Als ich die in meiner Jugend (lange ists her) öfter gegessen habe, war
>das einzig Beständige, daß man nie wußte, was drin war.

Nun ja Edwin, man kann ja schlecht schreiben, nimm alles was die Woche
über im Resteeimer gelandet ist und mische es zusammen, Schokoladenguss
drüber und ab damit :-)

>Da wurden immer
>Reste verarbeitet, die halt grad angefallen sind.
>hats trotzdem oder deshalb geschmeckt???

Meine Quelle hat mir zu verstehen gegeben, daß ich das nicht mehr gerne
essen würde, wenn ich wüßte wie sie entstehen und ich neige dazu ihr zu
glauben.

Auf der anderen Seite war man früher nicht so schleckig wie heute, man
hat auch nicht ständig in sich reingehört ob auch noch alles ok ist.
Als Kind hast du mit ner Rotznase und dreckigen Knien auf der Straße
gespielt, außer daß man am Abend gewaschen wurde, wurden keine
Vorsichtsmaßnahmen ergriffen - es hieß immer Dreck macht Speck;-)

Ilka Spiess

unread,
Jun 10, 2004, 5:30:56 AM6/10/04
to
Petra Holzapfel schrieb:

>>Paula
>>die heute Panettone ohne Hefe (Weizensauer, yes!) gebacken hat! :-)
>
>Oh, das interessiert mich! Kannst du mehr dazu sagen? Was für ein Rezept
>hast du verwendet? Wie sieht die Konsistenz des Panettone aus? Ich möchte
>den so hinbringen, dass der Teig ganz luftig leicht ist und sich in
>Streifen faserig auseinanderziehen lässt...

Ich bin da auch schon sehr lange dran, verwöhnt durch italienische
Geschäftsfreunde, die alle Jahre wieder einen wunderschönen Panettone
schicken.

Inzwischen habe ich einige Versuche hinter mir, der Panettone von Peter
Reinhart war bisher der, der dem Original am nächsten kam - allerdings
ist etwas Hefe dabei und ich glaube auch, daß man sie braucht (sie macht
sich nicht unangenehm bemerkbar)

Die Früchtemischung von Schwartau hat sich ganz gut dafür geeignet.
Hatte noch keine Lust zu übersetzen, sorry....

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.97.2

Titel: PETER REINHART'S SAUERTEIG-PANETTONE
Kategorien: Backen, Kuchen
Menge: 2 Große Panettone

============================== VORTEIG ==============================
1 Tasse Weizen-Sauerteig
1 Tasse Milk, lukewarm (90° to 100°F)
1 Tasse Unbleached all-purpose flour

============================ FRUIT BLEND ============================
1 Tasse Golden raisins
1 Tasse Candied fruit blend
1/2 Tasse Brandy, rum, or whiskey
1 Essl. Orange or lemon extract
1 Essl. Vanilla extract

=============================== DOUGH ===============================
Vorteig vom Vortag
3 Tassen Unbleached all-purpose flour
3 Essl. Granulated sugar
3/4 Teel. Salt
1 Essl. Instant yeast
1 groß. Egg, at room temperature and slightly beaten
1 groß. Egg yolk
4-6 Essl. Water, lukewarm (900 to 100 °F)
1/2 Tasse Unsalted butter, at room temperature
1 Tasse Blanched almonds, slivered or chopped

============================== QUELLE ==============================
Peter Reinhart - ISBN 1-58008-268-8
The Bread Baker's Apprentice
-- Erfasst *RK* 26.05.2004 von
-- Ilka Spiess

1. The day before making the bread, make the wild-yeast sponge
(Vorteig). Stir together the barm (Weizensauerteig), milk, and flour in
a mixing bowl
just long enough to hydrate all the flour and to make a sponge.
Cover the bowl with plastic wrap and ferment at room temperature for
approximately 4 hours, or until the sponge begins to foam and bubble,
then put it in the refrigerator overnight.

2. While waiting for the sponge to ferment, mix together the raisins
and candied fruit in a bowl. Add the liquor and extracts. Cover the
bowl and let this sit out overnight to allow the fruit to fully
absorb the liquid.

3. The next day, remove the wild-yeast sponge from the refrigerator
1 hour before making the dough to take off the chill.

4. To make the dough, stir together the flour, sugar, salt, and
yeast in a 4-quart bowl (or in the bowl of an electric mixer). Add
the sponge, the egg, and the egg yolk. Stir these together (or mix
on low speed with the paddle attachment) until they form a firm, but
supple, ball. Add as much of the lukewarm water as needed to form a
dough. Stop mixing and allow the dough to rest for 20 minutes to let
the gluten begin to develop. Add the softened butter and the soaked
fruit mixture and continue mixing until the ingredients are evenly
distributed.

5. Sprinkle flour on the counter, transfer the dough to the counter,
and begin to knead (or mix on low speed with the dough hook). Knead
(or mix) the dough gently for 2 to 4 minutes until it is soft and
supple but not overly sticky (it can be very tacky). Add flour if
necessary (you will probably have to sprinkle small amounts of flour
continually as you knead to keep it from sticking to your hands, but
use only the minimum necessary to allow you to knead without getting
the dough all over your hands). While kneading, gradually work in
the almonds until they too are evenly distributed. The entire
process, after the resting period, should take 6 to 10 minutes. The
dough must be soft and supple, tacky but not sticky. It should pass
the windowpane test (ein Membrane muß sich bilden, wenn man den Teig
vorsichtig auseinanderzieht) and register 77° to 81° F. Lightly oil
a bowl and transfer the dough to the bowl, rolling it around to coat
it with oil. Cover the bowl with plastic wrap.

6. Ferment the dough at room temperature for approximately 2 hours.
It will rise very slowly and should increase to only about 1 1/2
times its original size.

7. If you are not using professional panettone papers, prepare pans.

8. Divide the dough into the desired sizes. If you are making large
2-pound loaves, divide the dough in half and round the pieces into 2
boules, Place them into the baking papers or into prepared pans 6
inches in diameter. Press the dough down slightly to spread it into
the papers or pans. The dough should reach halfway up the forms.
Mist the dough with spray oil and loosely cover the pans with
plastic wrap. If you are making mini panettones, use individual-size
baking papers or grease muffin pans and fill each cup half full.
(You will not need to make parchment collars or bottoms for the
muffin pans.) For large and small loaves alike, proof the dough at
room temperature for approximately 2 hours, or until it nearly
doubles and has risen just to the height of the papers or pans.

9. Preheat the oven to 325 °F with the oven rack in the lower third
of the oven.

10. Bake large loaves for up to 1 1/2 hours, depending on the oven;
bake mini loaves for 25 to 35 minutes. The top of the dough may get
very dark before the center reaches 185°F. If so, cover the tops
with aluminum foil or a sheet of baking parchment. The finished
breads should sound hollow when thumped on the bottom, be golden
brown all around, and register at least 185°F in the center. If
using baking papers, you may leave the bread in the paper while it
cools, but remove it from the pans. In any case, transfer the breads
to a cooling rack and thoroughly cool before serving, at least 2
hours.

11. These breads are best kept by wrapping them in aluminum foil
after they completely cool.

They can be stored at room temperature for as long as 2 weeks. (Some
people keep them longer, but I think they lose quality beyond this
point.) You can also freeze them for up to 3 months to save for
special occasions.

(is) Zu den Gewürzen gebe ich eine Spur Anis bei.

: Temperaturen umgerechnet auf Celsius

: 90 °F - 32 °C
: 77 °F - 25 °C
: 100 °F - 37 °C
: 185 °F - 85 °C
: 325 °F - 165 °C ca.

Petra Holzapfel

unread,
Jun 10, 2004, 7:35:43 AM6/10/04
to
Hallo Ilka,

Am Thu, 10 Jun 2004 11:12:40 +0200, schrieb Ilka Spiess
<is_...@rezkonv.de>:

>Als Kind hast du mit ner Rotznase und dreckigen Knien auf der Straße
>gespielt, außer daß man am Abend gewaschen wurde, wurden keine
>Vorsichtsmaßnahmen ergriffen - es hieß immer Dreck macht Speck;-)

oder bei uns zu Hause: "Dreck reinigt den Magen" - mein Vater war übrigens
Prof. für Hygiene und Mikrobiologie ;-)

Petra Holzapfel

unread,
Jun 10, 2004, 7:45:12 AM6/10/04
to
Hallo Paula,

Am Wed, 9 Jun 2004 23:56:51 +0200, schrieb Paula Steinfeld
<dstei...@gmx.net>:

>Irgendwie _wußte_ ich, daß Du darauf "anspringen" würdest ;-)

War klar, ja :-)

>> Ich möchte
>> den so hinbringen, dass der Teig ganz luftig leicht ist und sich in
>> Streifen faserig auseinanderziehen lässt...
>
>Mein Teig war direkt nach dem Kneten relativ schwer, ließ sich aber
>membranartig ziehen.

Ups, Fehler meinerseits: ich meinte natürlich die Krume nach dem Backen des
Teiges. Die fand ich bei meinem ersten Panettone-Versuch
http://www.petras-brotkasten.de/Brotpanttone1.html eben noch nicht perfekt.

>alles in allem
>glaube ich aber, wir sollten uns die Arbeit machen, das Lievito-Rezept
>zu übersetzen, vielleicht schaffen wirs gemeinsam.

Ja, gerne. Näheres per mail.

Manfred Cuntz

unread,
Jun 10, 2004, 8:20:54 AM6/10/04
to
Petra Holzapfel schrieb:

> oder bei uns zu Hause: "Dreck reinigt den Magen" - mein Vater war übrigens
> Prof. für Hygiene und Mikrobiologie ;-)

Wer vom Fach ist und sich auskennt wird auch heute keine Angst vor ein
wenig Dreck haben. Die übertriebene Angst haben nur die "Sagrotan-Werbung"
geschädigten.

--
Gruß aus dem schönen Rodgau
Manfred
<www.fotomanni.de>

Paula Steinfeld

unread,
Jun 10, 2004, 9:11:31 AM6/10/04
to
Hallo Susanne!

Susanne Reger-Riedel schrieb:


> Mein Trick: Den Kuchen ins kalte Rohr (Schiene wie bei Dir)
> und ein Backblech mit Wasser auf die oberste Schiene.

Sag, hast Du den ohne Deckel gebacken? Bei meiner geschlossenen
Dose würde das Wasser wohl nicht allzuviel bringen, oder?

> Die eingestellte Temperatur bei meinem Ofen war eher bei 180 Grad C,
> aber das haengt natuerlich vom Backrohr ab.

Bei mir war die eingestellte Temperatur sogar 225, weil ich mit
Hilfe eines Backofenthermometers rausgefunden hab, daß der bei 200
eingestellten nur 170 bringt. Aber die Temp. kann ich glaube ich,
nächstes Mal etwas runterfahren.

> Mit Aufheizphase und Ausnutzen der Nachhitze kam das (90 min.) schon hin.

Das denk ich auch, kalt einschieben werd ich auch mal probieren!

>> Was ich aber nochmal probieren werde, ist eine längere Gehzeit,
>> über Nacht oder sogar über 2 Nächte.
>
> Hm. Da waere ich wegen der Milch und den Eiern - gerade im Sommer -
> vorsichtig. Allein schon wegen der Fliegengefahr - die Biester
> gehen ja sogar in den Kuehlschrank! Ich pass' ja auf, aber mein
> Bruder neulich - igitt! Gut, dass ich immer alles abdecke ...

Guuuter Tip, wird beherzigt!

Übrigens hat mir eine zauberhafte Frau heute angeboten, die
Originalrezepte für den Lievito und den Panettone aus dem
Italienischen zu übersetzen, da wird also in absehbarer Zeit was
kommen, freu mich schon drauf und werde selbstverständlich alles
weitergeben! :-)

Herzliche Grüße!

Paula

Petra Holzapfel

unread,
Jun 10, 2004, 9:43:05 AM6/10/04
to
Hallo Ilka,

Am Thu, 10 Jun 2004 11:30:56 +0200, schrieb Ilka Spiess
<is_...@rezkonv.de>:

>Ich bin da auch schon sehr lange dran, verwöhnt durch italienische


>Geschäftsfreunde, die alle Jahre wieder einen wunderschönen Panettone
>schicken.

Ja genau, wenn man weiß, wie das schmecken soll, möchte man dem Original
natürlich so nah wie möglich kommen.

>Inzwischen habe ich einige Versuche hinter mir, der Panettone von Peter
>Reinhart war bisher der, der dem Original am nächsten kam - allerdings
>ist etwas Hefe dabei und ich glaube auch, daß man sie braucht (sie macht
>sich nicht unangenehm bemerkbar)

Vielen Dank, den werde ich auch mal ausprobieren.

>Hatte noch keine Lust zu übersetzen, sorry....

> Titel: PETER REINHART'S SAUERTEIG-PANETTONE
>Kategorien: Backen, Kuchen
> Menge: 2 Große Panettone
>
>============================== VORTEIG ==============================
> 1 Tasse Weizen-Sauerteig
> 1 Tasse Milk, lukewarm (90° to 100°F)
> 1 Tasse Unbleached all-purpose flour

Überhaupt kein Problem - solche sprachlichen Mix-Rezepte habe ich auch
einige ;-)

In letzter Zeit übersetze ich englischsprachige Rezepte sowieso erst, wenn
ich sie getestet habe.

Dirk Trunz

unread,
Jun 10, 2004, 11:22:15 AM6/10/04
to
Am Thu, 10 Jun 2004 14:20:54 +0200 schrieb Manfred Cuntz:

> Petra Holzapfel schrieb:

>> oder bei uns zu Hause: "Dreck reinigt den Magen" - mein Vater war übrigens
>> Prof. für Hygiene und Mikrobiologie ;-)

> Wer vom Fach ist und sich auskennt wird auch heute keine Angst vor ein
> wenig Dreck haben. Die übertriebene Angst haben nur die "Sagrotan-Werbung"
> geschädigten.

Und um das zu vervollständigen: alle relevanten Studien zeigen, dass
Landkinder weniger von Allergien heimgesucht werden als Stadtkinder. Und
mir persönlich hat es ganz offensichtlich nicht geschadet, dass ich dieses
ewige "hast-du-die-Hände-gewaschen" meist verweigert habe.


Grüsse
Dirk

Message has been deleted
Message has been deleted

Dirk Trunz

unread,
Jun 10, 2004, 4:30:45 PM6/10/04
to
Am Thu, 10 Jun 2004 21:47:59 +0200 schrieb Edwin Litterst:

> On Thu, 10 Jun 2004 17:22:15 +0200, Dirk Trunz <tr...@gmx.de> wrote:

>>Und um das zu vervollständigen: alle relevanten Studien zeigen, dass
>>Landkinder weniger von Allergien heimgesucht werden als Stadtkinder. Und
>>mir persönlich hat es ganz offensichtlich nicht geschadet, dass ich dieses
>>ewige "hast-du-die-Hände-gewaschen" meist verweigert habe.

> Ich würde ja nie zugeben, daß das bei mir auch so war. :-)

Ich denke, die Älteren unter uns sollten ihre Survival-Tricks schonungslos
offen legen und an die Jüngeren weiter geben.

> Eine Allergie habe ich aber trotz "Landleben" (Felder ein paar m vom Haus
> weg) beim Aufwachsen.

Man soll damit ja keine Scherzchen treiben: aber mit _nur einer_ Allergie
gehörst du heutzutage noch zu den Privilegierten.


Grüsse
Dirk

Dirk Trunz

unread,
Jun 10, 2004, 4:35:13 PM6/10/04
to
Am Thu, 10 Jun 2004 18:29:15 +0200 schrieb Edgar Warnecke:

> Am Thu, 10 Jun 2004 17:22:15 +0200, schrieb Dirk Trunz :

>>Und um das zu vervollständigen: alle relevanten Studien zeigen, dass
>>Landkinder weniger von Allergien heimgesucht werden als Stadtkinder. Und
>>mir persönlich hat es ganz offensichtlich nicht geschadet, dass ich dieses
>>ewige "hast-du-die-Hände-gewaschen" meist verweigert habe.

> Eijeijei....,
> da werde ich Samstag wohl besser ein paar Putzlappen eintstecken ;->

Darf ich dann *Pappi* zu dir sagen?


Grüsse
Dirk

Message has been deleted

Ilka Spiess

unread,
Jun 11, 2004, 2:31:18 AM6/11/04
to
Petra Holzapfel schrieb:

[Panettone]

>Ja genau, wenn man weiß, wie das schmecken soll, möchte man dem Original
>natürlich so nah wie möglich kommen.

Eben, manchmal könnte ich diese Ehrgeiz ja verfluchen - du kennst das ja
sicher auch - aber so ist es nunmal.

[..]

>Überhaupt kein Problem - solche sprachlichen Mix-Rezepte habe ich auch
>einige ;-)


>In letzter Zeit übersetze ich englischsprachige Rezepte sowieso erst, wenn
>ich sie getestet habe.

Ich übersetze für mich überhaupt nicht, meine halbe Kochbuch-Bibliothek
ist in englisch, ich raffe mich immer erst auf, wenn Jemand fragt von
dem ich weiß, daß er vielleicht Probleme beim Nachkochen kriegen könnte.

Der innere Schweinehund, hat einen starken Willen;-)

Message has been deleted

Susanne Reger-Riedel

unread,
Jun 14, 2004, 5:09:18 AM6/14/04
to
Paula Steinfeld <dstei...@gmx.net> wrote in message news:<h646t6lz...@steinfeld.myqfdn.de>...

Hallo Paula!

Entschuldige bitte die spaete Antwort - erst war der Rechner nicht
frei (Arbeitsrechner meines Mannes), und dann hatte ich es verschwitzt ...
schaem ...

> Sag, hast Du den ohne Deckel gebacken? Bei meiner geschlossenen
> Dose würde das Wasser wohl nicht allzuviel bringen, oder?

Ach so! Nee, isch 'abe doch gar keine Dose ...

> Bei mir war die eingestellte Temperatur sogar 225, weil ich mit
> Hilfe eines Backofenthermometers rausgefunden hab, daß der bei 200
> eingestellten nur 170 bringt. Aber die Temp. kann ich glaube ich,
> nächstes Mal etwas runterfahren.

Aufpassen, dann schmeckt der Kuchen evtl. komisch.



> Übrigens hat mir eine zauberhafte Frau heute angeboten, die
> Originalrezepte für den Lievito und den Panettone aus dem
> Italienischen zu übersetzen, da wird also in absehbarer Zeit was
> kommen, freu mich schon drauf und werde selbstverständlich alles
> weitergeben! :-)

Danke fuer Eure Muehe!

> Herzliche Grüße!

Zurueck!

Ciao, Susanne.

Reply all
Reply to author
Forward
Message has been deleted
0 new messages