Welche Konservierungsstoffe werden für getrocknete Datteln und Feigen
verwendet?
Ich weiss nicht, ob auf den von mir gekauften (auf den Verpackungen),
die Stoffe nicht erwähnt oder ob keine verwendet wurden?!
Kann mir jemand was dazu sagen?
TIA
p
Hallo NMS
Danke für Deine Antwort.
> Konservierungsstoffe sind bei der getrockneten Ware nicht nötig.
Inzwischen habe ich doch was im Net gefunden.
Anscheinend wird immer/fast immer geschwefelt?!
> Meistens werden die Packungen in den Ursprungsländern jedoch
> gammabestrahlt.
Da Gammastrahlen bei Lebensmitteln eingesetzt werden dürfen, gehe ich
davon aus, dass keine Radioaktivität zurückbleibt?
> Gruß
> NMS
p
On Sun, 25 Dec 2005 17:23:30 +0100, "Peter Wagner" <NG.Baske...@xoxy.net>
wrote:
>> Meistens werden die Packungen in den Ursprungsländern jedoch
>> gammabestrahlt.
>
>Da Gammastrahlen bei Lebensmitteln eingesetzt werden dürfen,
Dass bestimmte Lebensmitteln in den Ursprungsländern bestrahlt werden, heisst
von weitem nicht, dass dies ohne weiteres erlaubt ist. Bei uns - in der
Schweiz, in der EU dürfte es ähnlich sein - schreibt die
Lebensmittelverordnung ausdrücklich vor:
"[...]
Art. 14 Andere physikalische Behandlungen
1 Der Bewilligung durch das Bundesamt bedarf die Behandlung von Lebensmitteln
mit:
a. ionisierenden Strahlen;
b. neuen physikalischen Verfahren, welche die physiologischen Eigenschaften
oder die stoffliche Zusammensetzung der betreffenden Lebensmittel nachweisbar
ändern.
1bis Nicht als mit ionisierenden Strahlen behandelt gelten Lebensmittel, die
mit ionisierenden Strahlen von Mess- oder Prüfgeräten bestrahlt worden sind,
wenn die absorbierte Dosis bei Prüfgeräten, bei denen Neutronen verwendet
werden, 0,01 Gy und bei anderen Geräten 0,5 Gy nicht übersteigt. Die maximale
Strahlenenergie darf nicht überschreiten:
a. 10 MeV bei Röntgenstrahlen;
b. 14 MeV bei Neutronen;
c. 5 MeV in den übrigen Fällen.19
2 Die Bewilligung wird erteilt, wenn eine Gesundheitsgefährdung nach dem
aktuellen Stand der Wissenschaft ausgeschlossen werden kann. Sie ist auf
maximal 10 Jahre zu befristen. Sie erlischt, wenn nicht vor Ablauf der
Bewilligungsfrist ein Gesuch auf Erneuerung eingereicht wird.
Die Bewilligungen werden vom Bundesamt im Schweizerischen Handelsamtsblatt
periodisch publiziert.
[...]"
Will man eine Bestrahlung bewilligt bekommen, dann ist es also eine teure und
lange Angelegenheit, die die meisten "Kandidaten" sich nicht leisten können
bzw. wollen.
>gehe ich davon aus, dass keine Radioaktivität zurückbleibt?
Tja... *DAS* ist eben *DIE* Schwierigkeit. Eine Bestrahlung kann mWn nur sehr
schwer nachgewiesen werden, eben weil sie nach heutigen Methoden kaum
nachweisbaren Spuren hinterlässt.
Eine Bestrahlung muss übrigens auf der Packung deklariert werden:
"[...]
Art. 22 Angaben bei vorverpackten Lebensmitteln
[...]
i. «mit ionisierenden Strahlen behandelt» oder «bestrahlt» bei entsprechender
Behandlung des Lebensmittels (Art. 14);
[...]".
Ich habe allerdings noch nie eine mit einer solchen Deklaration versehenen
Lebensmittelverpackung gesehen! Hat sonst hier jemand eine solche Deklaration
schon mal bei Lebensmitteln gesehen?
Es kommt allerdings regelmässig vor, dass Lebensmitteln wegen Bestrahlung aus
dem Verkehr gezogen werden, ich weiss aber nicht, wie dies jeweils
nachgewiesen worden ist. Vielleicht weiss es hier jemand?
Salut
René
--
Die hier verwendete Absenderadresse könnte nur kurzfristig
existieren. Um mich sicher zu erreichen: bitte an
renato@"domain wie bei obiger Adresse" schreiben.
>
> Da Gammastrahlen bei Lebensmitteln eingesetzt werden dürfen,
> gehe ich davon aus, dass keine Radioaktivität zurückbleibt?
Wie sollte sie? Gammastrahlen sind keine rote Farbe, weisst Du.
Hallo Rene
Danke für Deine Antwort.
>
> Dass bestimmte Lebensmitteln in den Ursprungsländern bestrahlt
> werden, heisst von weitem nicht, dass dies ohne weiteres erlaubt ist.
> Bei uns - in der Schweiz, in der EU dürfte es ähnlich sein - schreibt
> die Lebensmittelverordnung ausdrücklich vor:
OK.
>
> Ich habe allerdings noch nie eine mit einer solchen Deklaration
> versehenen Lebensmittelverpackung gesehen! Hat sonst hier jemand eine
> solche Deklaration schon mal bei Lebensmitteln gesehen?
Ich sah auch noch nie eine.
Meine Frau hat einen Horror vor getrockneten Steinpilzen, die Maden
enthalten.
In Italien haben wir vor Jahren schöne, grosse Steinpilze entdeckt.
Die kaufen wir regelmässig.
Bis heute hat meine Frau glücklicherweise noch nie eine Made darin
entdeckt. :-)
Die Pilze werden unter einem ital. Markennamen verkauft, stammen aber
aus Bulgarien.
Wenn die nicht gamma-bestrahlt wurden?!
>
> Es kommt allerdings regelmässig vor, dass Lebensmitteln wegen
> Bestrahlung aus dem Verkehr gezogen werden, ich weiss aber nicht, wie
> dies jeweils nachgewiesen worden ist. Vielleicht weiss es hier
> jemand?
>
> Salut
> René
p
>>
>> Da Gammastrahlen bei Lebensmitteln eingesetzt werden dürfen,
>> gehe ich davon aus, dass keine Radioaktivität zurückbleibt?
>
>
> Wie sollte sie? Gammastrahlen sind keine rote Farbe, weisst Du.
Ich weiss gar nichts. :-(
p
Huh, 'Tschuldigung.
Ich bin natürlich auch kein Fachmann.
Aber die meisten Leute machen sich nicht klar, von welchen
Größenordnungen sie sprechen - bei "Handystrahlung" oder auch bei
Radioaktivität. Die innere Vorstellung bei diesen bestrahlten
Lebensmitteln ist, daß sie nun Sekundärstrahlung von sich geben
wie Atommüll aus dem Inneren eines Atomreaktors. Und das stimmt
nun mal nicht.
Die Nachteile des Haltbarmachens von Lebensmitteln mit
Gammastrahlen sind mir nicht bekannt. Wahrscheinlich gibt es
keine.
Abgesehen von den Nachteilen industriell aufbereiteter
Lebensmittel überhaupt. D.h. die sehen so aus wie frisch
gepflückt/geerntet/geschlachtet und keiner weiß, wie alt sie sind
und wo sie herkommen, von Zubereitung und Verfremdung mal ganz
abgesehen. Darüberhinaus haben traditionelle Verarbeitung und
Ernährungsweisen ihren Wert, importiertes künstlich genießbar
gehaltenes Zeug vielleicht nicht.
> On Tue, 27 Dec 2005 17:09:23 +0100, Hannes Birnbacher
> <hannes.b...@gmx.de> wrote:
>
> >Antwort an Peter Wagner auf die Nachricht von Mon, 26 Dec 2005
> >16:31:54 +0100
> >
> >> Hannes Birnbacher wrote:
> >>
> >> >>
> >> >> Da Gammastrahlen bei Lebensmitteln eingesetzt werden
> >dürfen, > >> gehe ich davon aus, dass keine Radioaktivität
> >zurückbleibt? > >
> >> >
> >> > Wie sollte sie? Gammastrahlen sind keine rote Farbe, weisst
> >> > Du.
> >>
> >> Ich weiss gar nichts. :-(
> >
> >Huh, 'Tschuldigung.
> >Ich bin natürlich auch kein Fachmann.
> >Aber
>
> Kanns zufällig sein, dass das hier das usenet ist?
>
> Drum.
Wenn ein Fachmann für Gammastrahlen bei Lebensmitteln unter uns
ist, möge Er uns belehren;-).
Ich hab' inzwischen nur ein bisschen nachgelesen. Bei den meisten
Speisen bewirkt demnach die Haltbarmachung durch Bestrahlung
weniger Verschlechterung als etwa mit Chemikalien oder durch
(Ein-)Kochen.
Darüberhinaus nehme ich an, daß wniger Leute an Todesstrahlen aus
dem Dattelpaket draufgehen würden als an Salmonellen oder
Trichinen... die Begründung für das Bestrahlungsverbot in
Deutschland ist ausdrücklich nicht die Gefahr für das Publikum,
sondern die Nicht-Akzeptanz durch dasselbe.
Ob wir natürlich in den Abpack- und Verarbeitungsstellen gerne
radioaktive Großanlagen überall im Lande dulden wollen, ist eine
andere Sache;-).
On Tue, 27 Dec 2005 21:18:33 +0100, Hannes Birnbacher
<hannes.b...@gmx.de> wrote:
>Bei den meisten Speisen bewirkt demnach die Haltbarmachung
>durch Bestrahlung weniger Verschlechterung als etwa mit
>Chemikalien oder durch (Ein-)Kochen.
Da dürften sich alle Quellen einig sein, aber...
>Darüberhinaus nehme ich an, daß wniger Leute an Todesstrahlen aus
>dem Dattelpaket draufgehen würden als an Salmonellen oder
>Trichinen... die Begründung für das Bestrahlungsverbot in
>Deutschland ist ausdrücklich nicht die Gefahr für das Publikum,
>sondern die Nicht-Akzeptanz durch dasselbe.
... einmal dies, und andererseits weil man eben nicht genau weiss, was dadurch
eventuell doch verändert werden könnte, das gesundheitsschädlich sein könnte.
Also ähnliche Problematik wie bei genmanipulierte Lebensmitteln.
Übrigens, rein aus Neugierde, ist es in Deutschland wirklich verboten, oder
muss eine Genehmigung eingeholt werden, wie in der Schweiz?
>
> eventuell doch verändert werden könnte, das gesundheitsschädlich
> sein könnte. Also ähnliche Problematik wie bei genmanipulierte
> Lebensmitteln.
>
> Übrigens, rein aus Neugierde, ist es in Deutschland wirklich
> verboten, oder muss eine Genehmigung eingeholt werden, wie in
> der Schweiz?
Jetzt mal aus dem Gedächnis, das mit der Genehmigungspflicht
stimmt natürlich, aber irgendwo stand, die Genehmigung sei mangels
Bedürfnis noch nie erteilt worden.
Nur Gewürze würden bestrahlt, wobei ich auf die Schnelle nicht
ganz kapiert habe, ob wir die bestrahlt exportieren oder ob die
das einzige sind, was bei uns bestrahlt legal verkauft werden
könnte. Jedenfalls seien in Gewürzen so viele undefinierte
Schadmöglichkeiten, dass hier die Haltbarmachung durch Bestrahlung
segensreich sei.
zum Thema Bestrahlung von Lebensmitteln habe ich die Information, dass
Lebensmittel aus Asien grundsätzlich bestrahlt werden (müssen). Dies
dient lediglich der Entkeimung und dem Abtöten der Mikroorganismen,
die sich ja aufgrund des langen Transportweges explosionsartig
vermehren könnten/würden.(Beispiel Getreide oder Reismehl)
Die Bestrahlung geschieht nicht beim Hersteller und Lieferanten ,
sondern kurz vor Verlassen des Hafens.
zu den von Renè angesprochenen Steinpilzen: wie sind die anders zu
entkeimen, bzw. die vorhandenen Mikroorganismen und Kleinstlebewesen
abzutöten? Denn werden die Pilze bei zu grosser Hitze getrocknet,
werden sie dunkel, dann will sie keiner mehr.
Für Lebensmittel, die in Deutschland vermarktet werden :
http://www.subventionsberater.de/gier/novelfoodi.html
Prof. Dr. Gerd Brucker: Lebensmittel und Europäischer Binnenmarkt
Zitat:
In diesem Sinne verweist das Katalyseinstitut für angewandte
Umweltforschung e.V. (1990, 493) denn auch auf die Beispiele der
Auseinandersetzung um die EG-weite Zulassung der radioaktiven
Bestrahlung von Nahrungsmitteln zwecks Entkeimung und auf die
Diskussionen um die Zulassung des gentechnisch hergestellten
Wachstumshormons "rBST" und um Radioaktivitätsgrenzwerte für
Nahrungsmittel.
Grundsätzlich gilt als sogenanntes Ursprungsland-Prinzip, daß ein
Erzeugnis, das in einem Mitgliedsstaat rechtmäßig produziert und in
den Verkehr gebracht worden ist, überall in der Gemeinschaft verkauft
werden darf. Und so kann hormonhaltiges Fleisch, das in Holland
produziert wird - trotz Hormonverbots in Deutschland - auf
einheimischen Theken verkauft werden. Das trifft auch für radioaktiv
bestrahlte Lebensmittel zu.
usw. , interessant zu lesen.
Grüsse
Mampfred
> zu den von Renè angesprochenen Steinpilzen: wie sind die anders zu
> entkeimen, bzw. die vorhandenen Mikroorganismen und Kleinstlebewesen
> abzutöten? Denn werden die Pilze bei zu grosser Hitze getrocknet,
> werden sie dunkel, dann will sie keiner mehr.
Naja, man könnte sie auch begasen oder Schockfrosten und dann trocknen.
Da gibts schon noch mehr Möglichkeiten.
--
Erhard Schwenk
k-itx informationssysteme - http://www.k-itx.net/
Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
>
> > zu den von Renè angesprochenen Steinpilzen: wie sind die
> > anders zu entkeimen, bzw. die vorhandenen Mikroorganismen und
> > Kleinstlebewesen abzutöten? Denn werden die Pilze bei zu
> > grosser Hitze getrocknet, werden sie dunkel, dann will sie
> > keiner mehr.
>
> Naja, man könnte sie auch begasen
Im Moment stelle ich mir noch vor, daß die Gammastrahlen wieder
verschwunden sind, wenn die Bestrahlung zu Ende geführt ist. Bei
giftigen Gasen würde ich mich nicht so drauf verlassen...
>
> Vielleicht muss man noch drauf hinweisen, dass Trocknen ja die
> älteste Konservierungsart überhaupt ist. Auf/in getrockneten
> Produkten können sich Mikroorganismen eben nicht vermehren. Da
> muss nicht bestrahlt oder erhitzt oder ... werden.
Hmm, schmecken die Pilze denn dann noch so gut wie frische,
bestrahlte?
Gase haben zumindest mal den Vorteil, in aller Regel hochflüchtig zu
sein. Die von Gammastrahlen bewirkten Veränderungen in der bestrahlten
Materie hingegen sind erstmal alles andere als flüchtig.
Außerdem gibts durchaus Gase mit bestimmter konservierender Wirkung, die
dem Menschen in kleineren Mengen gar nichts ausmachen. Beispielsweise
dürften bei einem Bad in reinem Stickstoff so mancher Mikroorganismus
erhebliche Stoffwechselprobleme kriegen, ich hätte aber absolut keine
Probleme damit, derart begaste Lebensmittel später zu essen.
>
> sein. Die von Gammastrahlen bewirkten Veränderungen in der
> bestrahlten Materie hingegen sind erstmal alles andere als
> flüchtig.
Welche wären das, bzw. welche wären für Menschen unangenehm,
gefährlich oder überhaupt bemerkbar?
>Welche Konservierungsstoffe werden für getrocknete Datteln und Feigen
>verwendet?
Bei den in Deutschland gekauften scheint mit die Zuckerbeigabe ´ne
Rolle zu Spielen - ich habe hier noch keine Datteln oder Feigen ohne
Listung von Glukosesirup auf der Packung kaufen koennen.
Fuer sich genommen und richtig getrocknet halten die Dinger an und
fuer sich schon lange; ich hatte mir mal ein paar kg Datteln aus
Marokko mitgebracht und sicher 2 oder 3 Jahre davon zehren koennen
(der Beutel verschwand zwischenzeitlich hin und wieder spurlos, um
dann wiederentdeckt und weiter geleert zu werden. ;-).
>TIA
>p
Gruss,
Roman
--
"Ich fuehle Portraits.
ich schmecke Landschaften.
Frei von Belichtungsmesser,
und Tiefenschaerfe." (aus "Pecker")
Bei Bestrahlung mit Gammastrahlen trifft hochenergetische Strahlung auf
Moleküle bzw. Atomkerne des bestrahlten Gewebes, was dort natürlich zu
Veränderungen führt. Gammastrahlung wirkt ionisierend, d.H. sie kann
Elektronen aus den Atomen "wegschießen". Der verbleibende Rest wird dann
hoch Reaktionsfreudig. Ob Gammastrahlung auch Atomkerne verändern kann,
ist mir momentan nicht geläufig.
Gammastrahlen auf Menschen gelten grundsätzlich mal als Erbgutverändernd
und Krebserregend. Also verändern sie auf jeden Fall das bestrahlte
Gewebe. Ob das immer so gesund ist, wage ich denn doch zu bezweifeln.
>
> Bei Bestrahlung mit Gammastrahlen trifft hochenergetische
> Strahlung auf Moleküle bzw. Atomkerne des bestrahlten Gewebes,
> was dort natürlich zu Veränderungen führt. Gammastrahlung wirkt
> ionisierend, d.H. sie kann Elektronen aus den Atomen
> "wegschießen". Der verbleibende Rest wird dann hoch
> Reaktionsfreudig. Ob Gammastrahlung auch Atomkerne verändern
> kann, ist mir momentan nicht geläufig.
>
> Gammastrahlen auf Menschen gelten grundsätzlich mal als
> Erbgutverändernd und Krebserregend. Also verändern sie auf
> jeden Fall das bestrahlte Gewebe. Ob das immer so gesund ist,
> wage ich denn doch zu bezweifeln.
Kann man das denn genau nachlesen oder ist das eher in die
Kategorien "Handystrahlung, Erdstrahlen, ..." einzuordnen? Ich
meine, wenn die Gammastrahlung doch die Feigen und nicht die
Menschen trifft, verstehe ich z.B. Deinen letzten Satz nicht? Wenn
ich einen richtig großen Einkoch-Topf hätte und würde Leute statt
Weckgläser mit Pfirsich reinschmeissen, würden sich natürlich die
Leute verbrühen, aber ich esse schon seit 10 Jahren an (denselben)
Pfirsichen und habe noch kein Brennen im Schlund.
On Thu, 29 Dec 2005 07:49:13 +0100, Hannes Birnbacher
<hannes.b...@gmx.de> wrote:
>> Bei Bestrahlung mit Gammastrahlen trifft hochenergetische
>> Strahlung auf Moleküle bzw. Atomkerne des bestrahlten Gewebes,
>> was dort natürlich zu Veränderungen führt. Gammastrahlung wirkt
>> ionisierend, d.H. sie kann Elektronen aus den Atomen
>> "wegschießen". Der verbleibende Rest wird dann hoch
>> Reaktionsfreudig. Ob Gammastrahlung auch Atomkerne verändern
>> kann, ist mir momentan nicht geläufig.
>>
>> Gammastrahlen auf Menschen gelten grundsätzlich mal als
>> Erbgutverändernd und Krebserregend. Also verändern sie auf
>> jeden Fall das bestrahlte Gewebe. Ob das immer so gesund ist,
>> wage ich denn doch zu bezweifeln.
>
>Kann man das denn genau nachlesen oder ist das eher in die
>Kategorien "Handystrahlung, Erdstrahlen, ..." einzuordnen?
?? Natürlich kann man das nachlesen, und zwar in allen möglichen
(medizinischen) Sachbüchern über Auswirkung von ionisierenden Strahlen. Warum
meinst Du wohl, dass man beim Arbeiten mit solchen Strahlen immer eine
Messplakete auf sich tragen muss? Genau wie die Auswirkung von Handystrahlen:
ist messbar. Sowohl von der Intensität, wie auch von den Auswirkungen.
>meine, wenn die Gammastrahlung doch die Feigen und nicht die
>Menschen trifft, verstehe ich z.B. Deinen letzten Satz nicht?
Es ist schon richtig, die Strahlung wird nicht auf "lebendige" Lebensmitteln
angewendet (lebendig im Sinne von menschlichem oder tierischem Leben). Bzw.
die lebenden Insekten o.ä. die getroffen werden, haben halt Pech gehabt, ist
ja Zweck der Übung...
Trotzdem treten durch die Strahlen Veränderungen der Lebensmitteln, und genau
da - und vor allem - ob diese Veränderungen Auswirkungen auf dem
Gesundheitszustand von Menschen haben könnten - weiss man eben sehr wenig.
Darum auch die Verunsicherung, darum auch die verbreitete Ablehnung.
..
> Bei den in Deutschland gekauften scheint mit die Zuckerbeigabe ´ne
> Rolle zu Spielen - ich habe hier noch keine Datteln oder Feigen ohne
> Listung von Glukosesirup auf der Packung kaufen koennen.
ich schon, z.B. im meinem bevorzugten Reformhaus. Die haben gerade was
Datteln anbelangt die besten, große leckere Dinger.
Gruss,
Karla
>
> Trotzdem treten durch die Strahlen Veränderungen der
> Lebensmitteln, und genau da - und vor allem - ob diese
> Veränderungen Auswirkungen auf dem Gesundheitszustand von
> Menschen haben könnten - weiss man eben sehr wenig. Darum auch
> die Verunsicherung, darum auch die verbreitete Ablehnung.
Das verstehe ich ja auch. Lieber esse ich meine Speisen mit einer
anständigen Ladung Aflatoxine oder wie das heisst plus einer
delikaten Auswahl aus der Liste zugelassener chemischer
Konservierungsstoffe. Bei denen kennt man wenigstens die
Wirkung;-).
Die hochgefährliche Wirkung von Gammastrahlung kannst Du in jedem
Strahlenmedizinischen Fachbuch nachlesen und ist keineswegs unter
"Erdstrahlen" einzuordnen. Ebenso kannst Du in jedem ordentlichen
Grunddlagenbuch zur Atomphysik nachlesen, was Gammastrahlung so alles
mit Materie anstellt.
> Ich meine, wenn die Gammastrahlung doch die Feigen und nicht die
> Menschen trifft, verstehe ich z.B. Deinen letzten Satz nicht?
Die Gammastrahlung verändert die Feigen und es ist sehr fraglich, ob
diese Veränderungen dazu führen, daß die Feigen weiterhin unbedeklich
bleiben.
>
> > Kann man das denn genau nachlesen oder ist das eher in die
> > Kategorien "Handystrahlung, Erdstrahlen, ..." einzuordnen?
>
> Die hochgefährliche Wirkung von Gammastrahlung kannst Du in
> jedem Strahlenmedizinischen Fachbuch nachlesen und ist
> keineswegs unter "Erdstrahlen" einzuordnen.
Aber es werden doch die zu konservierenden Lebensmittel bestrahlt
und nicht deren Esser, sehe ich das richtig? Nur dieses eine,
von Dir oben wiederholte Argument verstehe ich nicht. Evtl.
verwechselst Du das mit dem Film "Alien", bei dem die Ankunft
eines einzigen der schreckerregenden Wesen auf einem bewohnten
Planeten bedeutet, daß alle Einwohner gefressen werden.
Gammabestrahlte Lebensmittel hingegen sind am Ende der
Nahrungskette;-).
Nunja, mit bestrahlten Lebensmitteln ist das so eine Sache.
Es ist z.B. ein himmelweiter Unterschied in der biologischen Wirkung, ob
uns Alpha- oder Beta-Strahlung aus großer Entfernung auf die Haut trifft
(wo Alphastrahlung sofort absorbiert wird und schlimmstenfalls Hautkrebs
bewirken kann) oder ob wir die Strahlenquelle mit der Nahrung aufnehmen
und aus nächster Nähe auf Magen, Darm und Lunge loslassen - oder ob gar
radioaktiver Kohlenstoff in Zellen und womöglich DNA-Strängen verbaut
wird (oder Jod-131 in der Schilddrüse), wo er dann irgendwann zerfällt
und zu Mutationen führt.
Zumindest Alpha- und Beta- sowie Neutronenstrahlen haben meines Wissens
die Eigenschaft, in bestrahlter Materie nicht nur Ionen, sondern auch
instabile (d.H. ihrerseits radioaktive) Isotope zu erzeugen. Zu einer
entsprechenden Wirkung von Gammastrahlen konnte ich so auf die Schnelle
in Google nix finden, halte das aber keineswegs für ausgeschlossen.
In jedem Fall wirkt Gammastrahlung ionisierend und löst damit ähnlich
einem Katalysator chemische Reaktionen aus.
>
> Es ist z.B. ein himmelweiter Unterschied in der biologischen
> Wirkung, ob uns Alpha- oder Beta-Strahlung aus großer
> Entfernung auf die Haut trifft (wo Alphastrahlung sofort
> absorbiert wird und schlimmstenfalls Hautkrebs bewirken kann)
> oder ob wir die Strahlenquelle mit der Nahrung aufnehmen
Komisch, ich dachte, die Nahrungsmittel werden von einer externen
Quelle bestrahlt. Ich wusste nicht, dass man die radioaktiven
Partikel in die Lebensmittel injiziert wie radioaktives Jod in
eine hyperaktive Schilddrüse.
>
> >Komisch, ich dachte, die Nahrungsmittel werden von einer
> >externen Quelle bestrahlt. Ich wusste nicht, dass man die
> >radioaktiven Partikel in die Lebensmittel injiziert wie
> >radioaktives Jod in eine hyperaktive Schilddrüse.
>
> ... was natürlich leider nicht verhindert, dass du mit der
> Nahrung eben doch eine Menge radioaktiver Stoffe in den Körper
> aufnimmst. 40K z. B., was ein Betastrahler mit 1,3 MeV
> Strahlungsenergie ist, oder 14C, ebenfalls Betastrahler.
Mit bestrahlter Nahrung oder allgemein?
Radioaktivität ist überall um uns rum. Die Armbanduhr meines
Vaters produzierte auf einem Geigerzähler auf die Nähe gemessen um
2500 Impulse pro Sec, und ein (einziges) Mal, als ich die
Zählröhre bei Regen draussen vor die Haustür hielt, waren's 25.000
(Anfang der 90er Jahre, und als ich vorsichtig herumtelefonierte,
woran das liegen könne, haben sich Wetterdienste, Zeitungen usw.
über den vermeintlichen Spinner, mich, totgelacht;-).
Aber es ist wohl wie bei der Asbesthysterie. Theoretisch reicht
natürlich die kleinste Dosis, um eine Zelle zur Entartung zu
bringen, praktisch kommen sicherlich mehr Leute daran um, dass sie
besoffen mit brennender Zigarette im Bett einschlafen, als seit
Beginn der Menschheitsgeschichte an Unfällen mit radioaktiven
Stoffen...
Falls sie schaden sollten, werden die Schäden erst im Laufe eines langen
Zeitraums und sehr verschieden auftreten können. Freie Radikale führen
zu Krebserkrankungen. Krebs hat aber soviele Ursachen, dass man da nicht
auf bestrahltes Paprikapulver oder Erdbeeren als Verursacher kommt. Da
müsste es schon zu massiven Häufungen von Erkrankungen in den nächsten
20-30 Jahren bei erheblich gestiegenem Konsum von bestrahlten Gemüsen
und Obst kommen. Frankreich ist recht großzügig mit der Bestrahlerei -
achten wir da einfach mal ein bisschen drauf. Es sind aber alles im
allem nur wenige Lebensmittel die bestrahlt werden.
Was mich als Verbraucher wirklich stört: Es geht nicht nur um die
Vermeidung von Pilzbefall/Aflatoxine. Wenn man Champignons bestrahlt,
damit sich die Hüte langsamer öffnen, geht es um Reifeverzögerung
genauso wie bei bestrahlten Erdbeeren oder Tomaten. Nachgewiesen ist
(angeblich wohlgemerkt) eine eklatante Verringerung des Vitamingehalts.
Das würde mich als Konsument viel mehr ärgern. Bei Obst und Gemüse und
Pilzen möchte ich Frische, verbunden mit ordentlichem Vitamingehalt.
Deshalb kaufe ich das Zeug ja eben auch (und weil es gut schmeckt).
Plötzlich hab ich freie Radikale und wenig Vitamine für mein Geld
erhalten - da ich nach wie vor nicht von den Zigaretten loskomme sind
mir die freien Radikalen völlig schnuppe - ich bekomme also überalterte
Produkte für neu vertickt. Da die Nahrungsmittel deutlich als bestrahlt,
resp. ionisierender Strahlung ausgesetzt, gekennzeichnet werden müssen,
kann ich als Verbraucher aber ganz gut entscheiden, ob ich das will oder
nicht.
Richtlinie 1999/3/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom
22.2.1999 über die Festlegung einer Gemeinschaftsliste von mit
ionisierenden Strahlen behandelten Lebensmitteln und
Lebensmittelbestandteilen
Gruss,
Karla
Danke für Deine Antwort.
>
> Bei den in Deutschland gekauften scheint mit die Zuckerbeigabe ´ne
> Rolle zu Spielen - ich habe hier noch keine Datteln oder Feigen ohne
> Listung von Glukosesirup auf der Packung kaufen koennen.
Bei Datteln habe ich das auch schon gesehen.
>
> Fuer sich genommen und richtig getrocknet halten die Dinger an und
> fuer sich schon lange; ich hatte mir mal ein paar kg Datteln aus
> Marokko mitgebracht und sicher 2 oder 3 Jahre davon zehren koennen
> (der Beutel verschwand zwischenzeitlich hin und wieder spurlos, um
> dann wiederentdeckt und weiter geleert zu werden. ;-).
In Marokko hast Du ja sicher gesehen, welcher Art die von den
Einheimischen gekauften Datteln waren.
Hast du die Selben wie die Einh. gekauft?
Nur getrocknet, ohne Glukosesirup?
>
>> TIA
>> p
>
> Gruss,
> Roman
p
Ich fand diese Tabelle 'Trockenfrüchte im Test' via
http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/inhalt/20041122/b_1test.phtml
Getestet wurden Feigen und Aprikosen.
Stammten nicht auch getestete Früchte, die schlecht abschnitten aus
Reformhäusern?
p
Freie Radikale leben nicht lange. Die reagieren sich an wichtigen
Molekülen ab (deswegen tötet die Bestrahlung die Mikroorganismen) oder
werden von Radikalfängern (viele Vitamine) neutralisiert.
Du mußt schon sehr schnell sein, um freie Radikale in bestrahlten
Lebensmitteln nachweisen zu können. Nach ein paar Stunden ist da sicher
nichts mehr übrig.
Ingo.
>> Bei den in Deutschland gekauften scheint mit die Zuckerbeigabe ´ne
>> Rolle zu Spielen - ich habe hier noch keine Datteln oder Feigen ohne
>> Listung von Glukosesirup auf der Packung kaufen koennen.
>
>Bei Datteln habe ich das auch schon gesehen.
>In Marokko hast Du ja sicher gesehen, welcher Art die von den
>Einheimischen gekauften Datteln waren.
´tuerlich. Und ich habe nicht auf dem Souk in Agadir gekauft... wobei
der auf Grund der Lage in ´nem Vorort und der wenig "exotischen"
Anlage schon wenig Touri-verseucht ist. ;-)
>Hast du die Selben wie die Einh. gekauft?
Ich hatte keine Wahl und habe im Zweifel auch von einheimischen
Freunden einkaufen lassen.
>Nur getrocknet, ohne Glukosesirup?
Ja. Ich war neulich auch eher erstaunt, das Glukosesirup zum Einsatz
kommt, ich kannte bislang nur die "Eigenimporte".
Ist offensichtlich - die mit Sirup getraenkten sind klebriger, auch im
Fruchtfleisch feuchter. Die Dinger sind teilweise so prall, dass die
Haut nur lose in Fetzen aufliegt.
Binnenmarkt"-Datteln sind zaeher, sproeder, man spuert eher einzelne
Faserbuendel als ein weiches Fruchtfleisch.
Und doch, vom Geschmack, vom Maulgefuehl her finde ich die ohne Sirup
leckerer; ich habe grade ´ne Packung tunesischer Datteln vom Aldi Sued
-Spontankauf, "mal gucken, was es so an Variation gibt"- offen, die
penetrant suess und matschig ist.
> Gibts irgendwo frische bestrahlte Pilze? Glaub ich nicht.
Glauben kannste Sonntagmorgen um halb zehn.
In Polen und im Bayerischen Wald gibt es die.
Tschernobyl wirkt immer noch.
Edg@r
--
*** Einfach ist genial / fácil es genial ***
Berichte aus Paraguay [last update: 24.12.05]
http://edgar-warnecke.schmuckfabrik.de
Hallo Karla
> ich seh da nur normale Ketten. Ich hab meine Datteln, die ich bei
Ach so, ich kenne fast keine dieser deutschen Firmen.
> Schmelz kaufe, natürlich nicht mikrobiologisch untersuchen können,
> sondern ich weiß nur, dass sie nicht mit Glukosesirup aufgerüscht
> sind, sondern nur Dattel pur. Sie schmecken mir ausgezeichnet. Bei
Ich möchte ebenfalls keine nachgezuckerte Datteln.
Bis vor kurzem machte ich immer einen Bogen um Feigen und Datteln, aber
anscheinend sind die Dinger gesund.
Ich meinte bisher, nur frische Früchte seien das.
Ich war bisher Trauben-Fan, aber nachdem ich immer wieder von der hohen
Belastung mit Pestiziden gelesen hatte, werd ich wohl in Zukunft darauf
verzichten müssen.
> Feigen stört es mich z.B. nicht, wenn der natürliche Zucker
> auskristallisiert ist. Die meisten mögen aber lieber leicht klebrige
> weiche Feigen. Da wird eben nachgeholfen. Natürlich getrocknete
Ja, ich habe vor kurzem gelesen, dass sie mit Dampf weich gemacht
würden.
> Aprikosen sind braun, zäh und säuerlich. Muss man mögen. Die habe ich
> z.B. auf dem Markt bei einem Bio-, Kräuter, Gewürz-, Öl-, Oliven ect.
> Stand erworben. Aus dem Iran, lecker.
Werd mich auch mal danach umschauen.
Durch das Essen derselben wird man ja wohl nicht zum Muselmano? ;-)
> Gruss,
> Karla
p
>> Hmm, schmecken die Pilze denn dann noch so gut wie frische,
>> bestrahlte?
>
> ?
> Getrocknete Pilze schmecken immer völlig anders als frische, sehr oft
> besser (Steinpilze, Maronen).
Wer ein Steinpilz-Risotto mit Frischen macht ist selbst schuld. :-)
>
> Gibts irgendwo frische bestrahlte Pilze? Glaub ich nicht.
>
> k.
p
>
>> Nur getrocknet, ohne Glukosesirup?
>
> Ja. Ich war neulich auch eher erstaunt, das Glukosesirup zum Einsatz
> kommt, ich kannte bislang nur die "Eigenimporte".
>
> Ist offensichtlich - die mit Sirup getraenkten sind klebriger, auch
> im
> Fruchtfleisch feuchter. Die Dinger sind teilweise so prall, dass die
> Haut nur lose in Fetzen aufliegt.
>
> Binnenmarkt"-Datteln sind zaeher, sproeder, man spuert eher einzelne
> Faserbuendel als ein weiches Fruchtfleisch.
Ja, solche esse ich z.Zt. auch. Hat meine Frau vor kurzem heimgebracht.
Sie wurden von der Firma Morga Ebnat-Kappel (kennt man vermutl. in D
nicht) importiert/verpackt. Nennen sich Natura????, sind wohl
biologisch produziert worden?
Stammen jedoch eigenartigerweise aus Mexiko?!
>
> Und doch, vom Geschmack, vom Maulgefuehl her finde ich die ohne Sirup
> leckerer; ich habe grade ´ne Packung tunesischer Datteln vom Aldi
> Sued
> -Spontankauf, "mal gucken, was es so an Variation gibt"- offen, die
> penetrant suess und matschig ist.
Ja, sind mir ebenfalls zu süss.
Die zuckrigen Tunesischen hatten jedoch ein besseres Aroma als die
Mexikanischen.
Lags am Zucker oder an der Sorte?
>
>> p
>
> Gruss,
> Roman
p
>
> Die Ursachen für die Probleme, die Du schilderst, gibt es aber
> schon seit zig Jahren. Bestrahlung von Lebensmitteln aber erst
> seit relativ kurzer Zeit, zu kurz jedenfalls, um
> Langzeituntersuchungen oder statistische Auswertungen machen zu
> können. Wenn ich schon Rentner wäre, würde ich mir da auch wenig
> Sorgen drum machen, daß evtl. die wahrscheinlichkeit, in 30
> Jahren Krebs zu kriegen, etwas höher ist. Daß sich andere darum
> sorgen, braucht man deshalb nicht als übertrieben darzustellen.
Ich bin ja auch der Meinung, dass die Pappschachteln, in denen die
BigMäck in den letzten Jahren ausgegeben werden, nicht in 1000
mtr. Umkreis um Häuser mit Kleinkindern verwendet werden sollten.
Diese Schachteln haben genau die Form und die innere Struktur der
Meta-Galaxis, in die auch unser Galaxienhaufen quasi als ein Atom
unter vielen eingebettet ist. Es könnten sich wie in einer Linse
kosmische Energien dadurch fokussieren und da die nächsten ca. 100
Mrd. Jahre der Gegenbeweis nicht geführt werden kann, sollten wir
lieber vorsichtig sein. Wenn jemand bei einer Bürgerinitiative
mitmachen möchte: bitte melden;-).
>
> Und wenn Du das nächste Mal den Pappkarton nicht mitisst (auch
> wenn er Dir vielleicht am besten schmeckt), ist das
> Gefährdungspotential des BigMac relativ gering.
Darum geht's doch garnicht. Das Verführerische am Karton ist das
Bißgefühl, so ähnlich, wie die krosse Oberfläche eines frischen
Brötchens.
> Daß beim besstrahlen von LM durchaus chemische Reaktionen stattfinden
> können, bnimmst Du ja vielleicht ab.
Das soll ja auch passieren, die Keime darin sollen abgetötet werden.
> Und nicht alles, was dabei entsteht,
> muß gesund sein.
Das selbe hast Du beim Kochen, da zerstörst Du ja auch die Zellen des
Lebensmittels und veränderst deren Bestandteile chemisch (Acrylamid ging ja
letztens erst durch die Presse, Nitrosamine kennt mittlerweile fast jeder).
Bei der Bestrahlung geht es nur um die Frage, ob man damit nicht wiederum
Strahler erzeugt, wie bei Alpha- und Betastrahlung.
Gruß,
Markus