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Rez: WDR - ServiceZeit vom 30. Mai 2003 von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

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Ulli Fetzer

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May 30, 2003, 2:18:00 PM5/30/03
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===== Titelliste (6 Rezepte) =====

INFO: THUNFISCH - FRISCH UND AUS DER DOSE
SIZILIANISCHER THUNFISCH (MIT FRISCHEM THUNFISCH)
THUNFISCH JAPANISCHE ART (MIT FRISCHEM THUNFISCH)
SCHWEINEFILET NACH ART VON VITELLO TONNATO
THUNFISCHSPAGHETTI (MIT THUNFISCH AUS DER DOSE)
SALADE NIÇOISE (MIT THUNFISCH AUS DER DOSE)

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.96d

Titel: INFO: THUNFISCH - FRISCH UND AUS DER DOSE
Kategorien: Fisch, Thunfisch, Info
Menge: 1 Info

============================== QUELLE ==============================
WDR - ServiceZeit vom 30. Mai 2003
Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
-- Erfasst *RK* 30.05.03 von
-- Ulli Fetzer

Zarte Leckerbissen für die leichte Küche

Wie bitte, werden Sie jetzt fragen, Fisch aus der Dose? Und das bei
den beiden, die sonst nicht müde werden, über Dosenfutter die Nase
zu rümpfen und sich angeblich weigern, eine Dose über die
Küchenschwelle zu lassen. Heute geht's um Thunfisch, und den gibt es
in zwei völlig verschiedenen Zuständen - und in jedem von beiden
kann Thunfisch unglaublich köstlich sein.

Frischen Thunfisch, den man früher nur im japanischen
Feinschmeckerrestaurant bekam, bietet immer öfter auch der ganz
normale Fischhändler an. Es handelt sich um ein sehr
wohlschmeckendes Fleisch, absolut grätenfrei, also auch für all
diejenigen geeignet, die immer Angst davor haben. Fragen Sie Ihren
Fischhändler nach der so genannten Sushiqualität, dann ist der Fisch
so frisch, dass Sie ihn in seinem allerfeinsten Stadium, nämlich roh,
essen können. Dann duftet er angenehm nach Meer und riecht
selbstverständlich absolut nicht fischig. Und er ist so schnell
zubereitet, dass Sie sogar zum Essen länger brauchen werden.

Thunfisch frisch aus dem Meer

Man kann es ihm ansehen, ob er frisch ist - aber eigentlich sollten
Sie sich auf Ihren Fischhändler verlassen können: Er weiß genau, ob
die Filetstücke, die er anbietet, ausreichend frisch sind. Vom roten
Thunfisch sind sie appetitlich dunkelrot und glänzen. Den hellen
Gelbflossen-Thunfisch wird er selten haben, er ist rar, sein cremig
helles Fleisch ist vor allem in Japan sehr begehrt. Und die
durchwachsenen Bauchteile, die der Japaner Toro oder Chutoro nennt,
findet man nur im ausgesprochenen Sushirestaurant. Natürlich sollte
man den frischen Thunfisch auch frisch verspeisen, ihn höchstens bis
zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Thunfisch aus der Dose

Das kann der Mittelpunkt einer kalten Mahlzeit sein, einfach aus der
Dose gestürzt, mit Oliven, Kapern, Knoblauch und Zwiebeln zu Brot
oder zu Bratkartoffeln serviert. Thunfisch ist unverzichtbarer
Bestandteil der berühmten Salade Niçoise oder kommt in kleinen
Stücken an Nudeln oder auf die Pizza.

Thunfisch kann man immer im Vorrat haben. Er kann nämlich der Retter
aus kulinarischer Not sein. Star der Konservenfische ist der bis zu
3 Meter lange, Gewöhnliche oder Nördliche Rote Thunfisch. Er kommt
in allen Weltmeeren nördlich des Äquators vor, sein Fleisch ist von
hervorragender Qualität und sollte in Öl konserviert werden, um sein
volles Aroma und eine angenehme Geschmeidigkeit zu entwickeln. Das
dunkelrote Fleisch wird dabei hellbraun. Die besten Produkte kommen
aus Frankreich, Spanien, Portugal und Italien. Achten Sie jedoch
immer genau darauf, wie der Inhalt der Dose beschrieben ist.

Stücke bedeutet Schnipsel. Filet ist immer ein Stück, ergänzt mit je
nach Dosen- oder Glasform - einem beziehungsweise maximal zwei
weiteren Brocken, um die Form auszufüllen. Rückenfilet wird aus der
besonders fettarmen, kompakten Rückenpartie geschnitten (die Japaner
essen diesen tiefroten Teil roh als Maguro). Ventresca oder
Tarantello wird vom fetten Bauchstück beziehungsweise unter der
Seitenflosse geschnitten, fett und saftig - das beste Stück vom
Thunfisch und drei- bis fünfmal so teuer wie eine normale Konserve
(die Japaner lieben diese rosafarbenen Partien roh: Toro, als Sushi
oder Sashimi).

Spitzenqualität ist stets in Olivenöl eingelegt - es bietet beste
Haltbarkeit und die ideale geschmackliche Ergänzung. Das Öl aus der
Dose muss man aber nicht verwenden - es kann ein klein wenig tranig
schmecken und ist durch das Erhitzen beim Sterilisieren nicht mehr
so wertvoll wie frisch und roh zugefügtes Olivenöl extra mit seinem
charakteristischen Geschmack. Für alle, die den Geschmack von
Olivenöl nicht mögen, gibt es auch Konserven in Öl oder in
Pflanzenöl. Da diese Öle jedoch weniger kosten als Olivenöl, liegen
sie im billigeren Segment der Angebotspalette (was gleichzeitig
leider auch geringere Qualität bedeutet).

Übrigens: Alle Konserven in Öl sollte man erst gegen Ende des
angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatums verspeisen - das Öl hatte dann
genügend Zeit, den Fisch zu durchdringen, ihn zart und mürbe zu
machen!

Konserven mit Gemüse sind im Allgemeinen ohne großen geschmacklichen
Wert (mit Gemüse und Gewürzen lassen sich die Mängel des
Fischprodukts selbst überdecken).

Schließlich findet man immer häufiger Thunfisch au naturel oder in
eigenem Saft, oft noch mit dem Zusatz ohne Öl: Klingt verlockend,
weil natürlich und "schlank" - tatsächlich verbirgt sich darunter
viel zu stark erhitztes und krümeliges Zeug; unter der
verschleiernden Bezeichnung Solid pack sogar nur zusammengepresste
Schnipsel, die erst beim Sterilisieren zu einem festen Block mit
unangenehm bröseligem "Eiweiß-Gekruschel" zusammenbacken. Nur für
Kalorienzähler, die der Schlankheit jeglichen Wohlgeschmack opfern.
Dann lieber fasten!

Dieses schandhafte Produkt fällt übrigens bei der Verarbeitung von
Weißem Thunfisch an, der in allen Weltmeeren beheimatet ist und
dessen Fleisch sich beim Garen zartrosa färbt. Als Filet in Öl
schmeckt es jedoch durchaus hervorragend!

Weiterhin dost man den roh als Sushi oder Sashimi überaus
vorzüglichen Gelbflossen-Thunfisch (Yellowtail) ein, den Südlichen
Roten Thunfisch, den Echten Bonito sowie den sehr häufigen, billigen,
dunkelfleischigen Skipjack (Unechter Bonito), der nun allerdings
doch deutlich weniger fein schmeckt. Die Fabriken stehen nahe an
allen wichtigen Fangplätzen der Welt: In Japan und den USA, in
Westafrika (Elfenbeinküste), in Thailand, Südafrika oder auf
Mauritius. Oft wird der Fisch sofort an Bord verarbeitet, zumindest
tiefgekühlt.

Alle diese Erzeugnisse können gut sein, sind es aber leider nicht
immer. Die Qualität lässt sich hier am besten am Preis ablesen - der
reicht von etwa 0,39 Euro für das billigste (Skipjack solid pack)
bis über 14 Euro für das teuerste Produkt (Ventresca, Tarantello,
jeweils für 150 Gramm Einwaage).

Zu beachten ist auch, dass in größeren Dosen bessere Qualität zu
finden ist, schon, weil man größere, makellose Stücke hineinpacken
kann. Außerordentliche Qualität kommt unter anderem aus Sizilien, wo
der Thunfisch noch in so genannten Tonnaren auf die traditionelle
Weise gefangen wird: zum Beispiel Ventresca der großen 2-Kilogramm-
Dose. In manchen Spezialitätengeschäften, zum Beispiel in München
bei "GARIBALDI" in der Nymphenburger Straße 188, hat man Verständnis
für Genießer und bietet die Riesendose offen an: Man kann
100grammweise daraus einkaufen - eine seltene Delikatesse!

=====

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.96d

Titel: SIZILIANISCHER THUNFISCH (MIT FRISCHEM THUNFISCH)
Kategorien: Fisch, Thunfisch
Menge: 4-6 Personen

3-4 Essl. Bestes Olivenöl
Fleur de sel
500 Gramm Thunfischfilet (makellos pariert und topfrisch)
1 Ungespritzte Zitrone
1 Essl. Kapern
Basilikum und glatte Petersilie
10 klein. Schwarze Oliven; ca.
Schwarzer Pfeffer

============================== QUELLE ==============================
WDR - ServiceZeit vom 30. Mai 2003
Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
-- Erfasst *RK* 30.05.03 von
-- Ulli Fetzer

Leicht und erfrischend - eine herrliche Vorspeise in einem
sommerlichen Menü.

Zuallererst die Teller bereitstellen: Pro Person einen großen
Vorspeisenteller vorsehen, ihn mit Olivenöl einpinseln und mit Fleur
de sel bestreuen, dem blumigen, köstlichen, allerfeinsten Meersalz.
(Wer nur grobes Meersalz hat: im Mörser zerreiben, es ist sonst zu
grob.) Zum Schneiden des Fischs unbedingt ein superscharfes Messer
nehmen, damit sein zartes Fleisch wirklich geschnitten und nicht
gerissen wird. Quer zur Maserung in nicht allzu dünne Scheiben
schneiden. Dabei die Messerklinge zügig durch das Fleisch ziehen,
damit eine absolut glatte Schnittfläche entsteht.

Die Scheiben auf dem Arbeitsbrett oder einem Stück Klarsichtfolie
mit der flachen Messerschneide oder mit einem Fleischklopfer
behutsam flach streichen. Auf den Tellern kreisförmig, etwas
übereinander greifend anrichten und mit Olivenöl beträufeln.

Aus abgeriebener Zitronenschale, sehr fein geschnittener glatter
Petersilie, fein entsteinten, gehackten Oliven, Kapern und fein
geschnittenem Basilikum eine Würzmischung herstellen und gleichmäßig
über die Thunfischscheiben streuen.

Will man mit Zitrone würzen, darf man das erst unmittelbar vor dem
Servieren tun, weil das Eiweiß auf den Zitronensaft reagiert und
weiß anläuft.

Beilage: Dazu schmeckt geröstetes Baguette.

Getränk: Ein kraftvoller sizilianischer Wein, zum Beispiel ein im
Holzfass ausgebauter Chardonnay. Etwa von den Weingütern Planeta
oder Gerbino.

Tipp: Sollte das Thunfischfleisch von weißen Sehnenfasern durchzogen
sein, ist es besser, sie zu entfernen - sie befinden sich meist nur
auf einer Seite der Scheibe. Diese trennt man dann ab und schabt das
zarte Thunfischfleisch vorsichtig davon ab. Weil jetzt keine schönen
Scheiben mehr möglich sind, schneidet man es am besten in winzige
Würfel und serviert es als Tatar. Gewürzt wird es mit den gleichen
Gewürzen, die man mit einer Gabel untermischt. Dazu schmeckt ein
geröstetes Weißbrot.

Noch ein Tipp: Wir sind begeistert von der Zitronenreibe aus Amerika
von der Firma Microplan. Ein Supergerät, leider auch zum Superpreis.
Erhältlich im gut sortierten Haushaltswarengeschäft.

=====

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.96d

Titel: THUNFISCH JAPANISCHE ART (MIT FRISCHEM THUNFISCH)
Kategorien: Fisch, Thunfisch
Menge: 4 Personen

2 Rote Rettiche
Salz
500 Gramm Thunfischfilet (Sushiqualität)
Schnittlauch
Koriandergrün
Wasabi (im asiatischen Lebensmittelgeschäft)
Japanische Sojasauce
Shoga Gari (japanischer, eingelegter Ingwer)

================== NACH BELIEBEN (SIEHE VARIANTE) ==================
3 Essl. Japanische Sojasauce
3 Essl. Zitronensaft
1 Teel. Wasabipulver
Pfeffer

============================== QUELLE ==============================
WDR - ServiceZeit vom 30. Mai 2003
Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
-- Erfasst *RK* 30.05.03 von
-- Ulli Fetzer

Der Fisch wird auch in diesem Fall in Scheiben geschnitten und
carpaccioartig angerichtet - diesmal in 3 Millimeter dicken Scheiben,
nicht flach gestrichen. Es kommt kein Öl auf die Teller, stattdessen
wird ihnen ein Bett aus in dünne Streifen gehobeltem Rettich
bereitet.

Die Rettiche putzen, darauf achten, dass die hübsche rote Schale
nicht völlig entfernt wird. In feinste Streifen hobeln und mit etwas
Salz vermischt einige Minuten stehen lassen, bis sie zu "weinen"
beginnen. Den Saft, der sich bildet, wegschütten, die Streifen
dekorativ als Berg auf Vorspeisentellern aufhäufen.

Den sorgfältig parierten Thunfisch quer in 3 bis 4 Millimeter feine
Scheiben schneiden und dachziegelartig auf den vorbereiteten Tellern
anrichten.

Dazu gibt es Wasabi, das nach Vorschrift mit etwas Wasser angerührt
wird, japanische Sojasauce und Shoga Gari, den japanischen,
eingelegten Ingwer - alles im asiatischen Lebensmittelgeschäft
erhältlich.

Man rührt sich vom scharfen Meerrettich, dem Wasabi, eine
Messerspitze mit Sojasauce an, stippt eine Thunfischscheibe hinein
und verspeist sie mit Genuss. Der eingelegte Ingwer, den man dazu
isst, macht mit seiner aseptischen Wirkung alles noch bekömmlicher.

Variante: Eine Marinade aus Sojasauce, Zitronensaft und etwas
Wasabipulver anrühren und unmittelbar vor dem Servieren in Streifen
über dem Fisch verteilen - weil es hübscher aussieht, nicht
verkleckert, sondern in Linien gezogen. Alles mit grob gemahlenem
Pfeffer bestreuen. Mit zerzupftem Koriandergrün und
Schnittlauchröllchen dekorieren.

Getränk: Hierzu trinken wir Sake, und zwar kalt im Holzkästchen, wie
es die Japaner im Sommer tun. Auf eine Ecke des Kästchens wird ein
Häufchen Salz platziert - für den Geschmack und das Auffrischen des
Mineralhaushalts.

=====

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.96d

Titel: SCHWEINEFILET NACH ART VON VITELLO TONNATO
Kategorien: Fleisch, Schwein, Thunfisch
Menge: 4-8 Personen (Hauptgericht-Vorspeise)

============================== FLEISCH ==============================
1 Schweinefilet
2 Essl. Olivenöl
2-3 Knoblauchzehen
Einige Thymianzweige
1 Chilischote
1 Teel. Pfefferkörner
Salz

=============================== SAUCE ===============================
1 Dose Weißer Thunfisch in Olivenöl (220 g)
3 Anchovisfilets in Öl
2 Essl. Kapern
1 Zitrone (Saft)
1 Frischer Peperoncino (Chilischote)
1/8 Ltr. Olivenöl (extra vergine)
Weißer Pfeffer, Salz
Cayennepfeffer

============================= AUSSERDEM =============================
2 Zitronen
1 Teel. Kapern
Petersilienblätter

============================== QUELLE ==============================
WDR - ServiceZeit vom 30. Mai 2003
Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
-- Erfasst *RK* 30.05.03 von
-- Ulli Fetzer

Die klassische italienische Vorspeise Vitello tonnato in einer
abgewandelten Form. Ein leichtes, elegantes Hauptgericht für den
Sommer! Für die Sauce genügt Thunfisch, der vielleicht nicht in ganz
so schönen Stücken in der Dose sitzt, sogar ein Rest.

Das Filet sauber parieren, also alle Sehnen und Häute entfernen. Im
heißen Öl rundum kräftig anbraten. Dabei die zerdrückten,
ungeschälten Knoblauchzehen, die Thymianzweige und die zerkrümelte
Chilischote in die Pfanne geben, damit das Öl würzig parfümiert wird.
Das Fleisch mit geschrotetem Pfeffer und Salz bestreuen. Immer
wieder drehen und wenden; sobald es auf Fingerdruck nicht mehr weich
nachgibt, sondern eine gewisse Elastizität aufweist (nach etwa 15
bis 20 Minuten langsamen Bratens in der Pfanne), in den 100 Grad
Celsius heißen Backofen stellen und 15 Minuten ziehen lassen.
Anschließend mitsamt den Gewürzen in Alufolie wickeln und gut
einpacken. Zwischen zwei Tellern nachziehen und sehr langsam
abkühlen lassen.

Das Fleisch schmeckt am besten kalt, deshalb all dies am besten
schon am Morgen oder sogar am Vortag tun. Zum Servieren schließlich
auspacken und mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden.
Auf einer Platte oder auf Tellern hübsch anrichten.

Für die Sauce alle Zutaten in den Mixer geben und zu einer glatten
Sauce pürieren (ein paar Kapern als Dekoration beiseite stellen).
Sollte sich die Sauce trennen und keine homogene Bindung gewinnen,
hatten die Zutaten wahrscheinlich unterschiedliche Temperaturen - in
diesem Fall einen Löffel heißes Wasser während des Mixens zufügen.
Pikant abschmecken.

Das Fleisch mit der Sauce überziehen, mit Zitronenschnitzen, Kapern
und Kräuterblättern dekorieren. Restliche Sauce getrennt servieren.

Beilage: Weißbrot oder Bratkartoffeln.

Getränk: Ein neutraler, trockener Weißwein (Soave, Verdicchio dei
Castelli di Jesi, Vernaccia di San Gimignano, Orvieto, Marino).

=====

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.96d

Titel: THUNFISCHSPAGHETTI (MIT THUNFISCH AUS DER DOSE)
Kategorien: Fisch, Thunfisch, Teigware
Menge: 2 Personen

Spaghetti
1 klein. Dose Thunfisch in Olivenöl (circa 135 g Einwaage)
2 Knoblauchzehen
2 Frische Chilischoten
Salz, Pfeffer
4 Essl. Frisches Olivenöl extra vergine
2 Fleischtomaten
1 groß. Ungespritzte Zitrone; (am besten die duftende
-- Sorte von der amalfitanischen Küste)
1-2 Teel. Kleine Kapern
1 Bund Basilikum

============================== QUELLE ==============================
WDR - ServiceZeit vom 30. Mai 2003
Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
-- Erfasst *RK* 30.05.03 von
-- Ulli Fetzer

Simpel, schnell und einfach köstlich! Genau das richtige Rezept,
wenn man mal absolut keine Lust aufs Kochen hat und trotzdem was
Gutes auf dem Teller haben will.

Wasser für die Pasta aufsetzen und zum Kochen bringen. Thunfisch aus
der Dose nehmen, vor allem, wenn es eine sehr einfache Qualität war,
das Öl gut abtropfen lassen. Den Thunfisch mit dem Knoblauch und den
entkernten Chilischoten mischen und dabei würzen.

Tomaten kurz ins kochende Nudelwasser halten, eiskalt abschrecken,
pellen, entkernen und fein hacken, die Zitronenschale abreiben und
untermischen, die Fleischschnitze herauslösen. Kapern, wenn sie sehr
groß sind, hacken. Basilikum in Streifen schneiden. Alles vermischen
und mit al dente gekochten Spaghetti servieren.

Getränk: Ein frischer, kräftiger Weißwein, zum Beispiel aus dem
Piemont, ein Gavi oder Arneis.

=====

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.96d

Titel: SALADE NIÇOISE (MIT THUNFISCH AUS DER DOSE)
Kategorien: Salat, Gemüse, Thunfisch
Menge: 6 Personen

2 groß. Fleischtomaten
1 groß. Grüne Paprikaschote
1 groß. Rote Paprikaschote
1 groß. Gelbe Paprikaschote
3 Dicke weiße Zwiebeln;ersatzweise
2 Normale Zwiebeln
1 Staude Bleichsellerie
250 Gramm Grüne Bohnen (haricots verts)
Salz
400 Gramm Gekochte Salatkartoffeln; (Sieglinde oder "la
-- ratte" - auf Deutsch: Bamberger Hörndl)
4 Hart gekochte Eier
1 groß. Kopf Salat; oder
2 Normale Köpfe Salat
1 Bund Basilikum oder glattblättrige Petersilie
12 Sardellenfilets
300-400 Gramm Thunfisch aus der Dose
-- (erstklassige Qualität, in Olivenöl!)
100 Gramm Kleine schwarze Oliven in Öl
-- (aus Nizza oder Ligurien)

======================== FÜR DIE VINAIGRETTE ========================
3 Essl. Scharfer Senf (Dijon)
Salz, Pfeffer
2 Essl. Kräftiger Weinessig
1/8 Ltr. Olivenöl vierge extra
-- (vorzugsweise aus der Provence)

============================== QUELLE ==============================
WDR - ServiceZeit vom 30. Mai 2003
Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
-- Erfasst *RK* 30.05.03 von
-- Ulli Fetzer

Das ideale sommerliche Hauptgericht! Es ist wohl eines der
bekanntesten Rezepte der Welt, aber gewiss auch eines von denjenigen,
denen am übelsten mitgespielt wurde. Was wird nicht alles unter
diesem Namen angeboten! Natürlich kann man im Grunde alles, was der
Sommer an frischen Sachen bietet, dafür verwenden. Aber sie müssen
von erstklassiger Qualität sein, sonst wird kein vergnüglicher Salat,
sondern ein geschmackloser Mischmasch daraus ...

Tomaten überbrühen, abschrecken, häuten, achteln und entkernen.
Paprikaschoten in Ringe, Zwiebeln in Scheiben hobeln.
Bleichselleriestangen in Scheiben schneiden, ihr Grün zerzupfen.

Bohnen putzen und in sprudelnd kochendem Salzwasser in circa vier
Minuten (sofern sie wirklich stricknadeldünn sind - ansonsten ein
paar Minuten länger) knackig gar kochen. Sie sollten zwar noch Biss
haben, müssen aber unbedingt schon so weich sein, dass sie ihren
rohen, grasigen Geschmack verloren haben. Sofort eiskalt abschrecken,
damit sie ihre leuchtend grüne Farbe behalten. Falls die Bohnen
nicht wirklich dünn sind, längs halbieren. Sie jedoch ansonsten
unzerteilt lassen.

Die Kartoffeln (sie sollten nur noch lauwarm sein, ihre Stärke also
bereits abgebunden haben. Sonst zerfallen sie) pellen und in
Scheiben schneiden. Eier schälen und vierteln.

Vom Kopfsalat die schönsten Blätter ganz lassen, den Rest
zerpflücken; alles waschen und abtropfen. Basilikum- oder
Petersilienblätter von den Stängeln zupfen.

Mit den ganzen Salatblättern eine große, flache Schüssel (oder
Platte) auslegen. Alle vorbereiteten Zutaten: Tomaten, Paprika,
Zwiebeln, Sellerie, Bohnen, Kartoffeln und die klein gezupften
Salatblätter darauf gut vermischt verteilen. Mit Eivierteln umlegen.

Sardellen längs teilen. Thunfisch aus der Dose nehmen, abtropfen und
nur grob zerpflücken. Oliven ebenfalls abtropfen lassen. Den Fisch
auf dem Salat verteilen, die Sardellenstreifen darüber legen und
Oliven darüber streuen. Mit Petersilienblättern garnieren.

Aus den angegebenen Zutaten eine Vinaigrette aufschlagen und erst
zum Schluss, unmittelbar vor dem Servieren, über dem Salat verteilen.

Beilage: Baguette.

Getränk: Ein frischer, trockener Rosé aus der Provence.

=====


Gruß
Ulli
--
http://www.rezkonv.de/ (Ilkas und Ullis Kochecke)
* REZEPTE - KRÄUTER - EIS - TV-COOK
* winREZKONV und RezkonvSuite

Klaus Scheidgen

unread,
May 31, 2003, 7:19:41 AM5/31/03
to
Hallo,
die Warenkunde zum Thunfisch fand ich recht interessant, da ich bisher
immer nur auf das Schleppnetz-Siegel geachtet habe. Ich kann aber die
Klassifizierung nicht so ganz nachvollziehen: Ich habe heute beim
Einkauf in meinem italienischen Supermarkt einmal nachgesehen, die haben
etwa ein Dutzend unterschiedlicher Sorten im Angebot, die meisten aus
Italien (zumindest dort in Dosen verpackt). Die waren fast alle in
Olivenöl eingelegt, vermutlich aber einfach deshalb, weil Olivenöl in
Italien am billigsten ist, und wir alle wissen, daß Olivenöl nicht immer
gut sein muß. Die teuersten lagen bei etwas 4€ pro 135g-Dose, die
billigsten waren wirklich billig, ca. 60 Cent, da kann trotzt Olivenöl
nichts Vernünftiges drin sein.
Interessant ist auch, daß in dem erwähnten Test von ServiceZeit
geschmacklich am besten eine Dose mit Chunks in Pflanzenöl, besser noch
als die Filets vom gleichen Hersteller, abgeschnitten hat. Man wird also
ums Probieren nicht herum kommen.
Gruß, Klaus

Petra Hildebrandt

unread,
May 31, 2003, 9:33:44 AM5/31/03
to
In de.rec.mampf schreibt Klaus Scheidgen ...

> Ich habe heute beim
> Einkauf in meinem italienischen Supermarkt einmal nachgesehen, die haben
> etwa ein Dutzend unterschiedlicher Sorten im Angebot, die meisten aus
> Italien (zumindest dort in Dosen verpackt). Die waren fast alle in
> Olivenöl eingelegt, vermutlich aber einfach deshalb, weil Olivenöl in
> Italien am billigsten ist

glaub ich nicht. Auch da ist Sojaöl weitaus billiger. Ich denke eher das
liegt an der Auswahl Deines Händlers.

Um das Probieren kommt man wirklich nicht herum - meine Referenz in
Sachen Dosenthunfisch ist Albacore Tuna in Olivenöl aus Spanien, Filets.
Aber sowas ist hier in der Form wenn auch nur im Feinkost-Import zu
bekommen.

Viele Grüße

Petra (Nord)

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